Brain-Drain im Rassestaat

Damals ihrer Zeit voraus und mit hohem Cult-Faktor, hat es die die ME262, „Hitlers Düsenjäger“, bis in die Populärkultur geschafft! Das wird man doch wohl noch sagen dürfen??!

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Allgemein wird ja unter Alt- wie Neurechten die Auffassung geteilt, die Juden wirkten als parasitäre, destruktive und subversive Elemente langfristig stets zum Schaden einer jeden Nation. So etwa während der Weimarer „Judenrepublik“, in der Deutschland materiell ausgesaugt und geistig-moralisch zersetzt worden wäre. Unter Hitler sei Deutschland wieder aufgeblüht, was sich im Wohlstand für das Volk und einem wirtschaftlichen, technischen und wissenschaftlichen Aufschwung gespiegelt habe. Auch der demütige Erzähler hing länger derartigen Deutungen an, wobei in ihm aufgrund des desolaten Erscheinungsbildes der Weißen Nationalisten wie der extremen Rechten im Allgemeinen zunehmend Zweifel aufkamen. Sind diese Leute in solchen Dingen überhaupt zu einem angemessenen Urteil fähig? Und ja, das gilt auch für jemand wie Kevin MacDonald, spätestens nachdem dieser dem Volksleerer die Kackpratze schüttelte.

In der FAZ vom Montag, dem 01. März des laufenden Seuchenjahres, erschien im Wirtschaftsteil in der Rubrik „der Volkswirt“ ein Artikel von Fabian Waldinger, in welchem unter dem Titel „Der Preis der Vertreibung“ die Ausmaße des jüdischen Brain Drain unter Hitler und dem Niederschlag davon auf den Wissenschaftsbetrieb durchaus eindrucksvoll zusammengefaßt werden.

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Pechschwarze Pädagogik II: SPARTA? Das ist WAHNSINN!

Uns identitärer Maddin vor Spartaner-Lambda. Ob er die AGOGE überlebt hätte? Vielleicht, aber mit Sicherheit noch rektalverletzter als ohnehin schon. Bild: Pinterest

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Und brutalstmöglicher Dumpfsinn. Das Grauen, das Grauen. Doch der Reihe nach. Aller unterschiedlichen Standpunkte sowie tatsächlichen und imaginierten Miß- und Mistverständnissen zom Trotze, bleibt LUCIFEX von MORGENWACHT für den DE jemand, der nicht nur kreuz- und quer- sondern tatsächlich auch ein gutes Stück weit geradeaus denken und dabei tatsächlich „über den Tellerand“ der üblichen rechtsdrehenden Kopiermaschinen hinausdenken kann. Allerdings hatte er in letzter Zeit hauptsächlich mehr oder weniger sattsam bekannte Reblogs vom Stapel gelassen, was keine Critique sein soll, schließlich ist vieles schon gesagt und manch scheinbar Abgehangenes dann doch wieder von frappierender Aktualität. Um so überraschter war der DE, als er bei müßiger Durchsicht des WP-Readers auf diese Übersetzung eines ausgesprochen interessanten Artikels über die populärkulturell befeuerten Mythen und Idealisierungen bezüglich Sparta und der Spartaner stieß. Das Original,  This. Isn’t. Sparta. Part I: Spartan School,  findet sich auf dem Blog von  Bret Devereaux A Collection of Unmitigated Pedantry. Der Artikel selbst ist der Erste einer mehrteiligen Reihe, in welcher Stück für Stück am Beispiel der verschiedenen gesellschaftlichen Instanzen Spartas die so hartnäckigen wie teilweise überaus verlogenen Mythen über die tapferen und edlen Spartaner detailliert auseinandergenommen werden.

Interessant ist das vor allem auch hinsichtlich der von der Propagandaindustrie in nicht nur rechtsdrehende Köpfe projizierte Vorstellungen von Männlichkeit und Kriegertum, Hierarchie und Elite, Moral, Sitte und Anstand etc., die im Kontrast zur historischen Realität nur noch grotesk wirken, wie auch im Hinblick auf die Hominidendressur allgemein. Insgesamt ist das alles zwar für den DE nicht unbedingt etwas Neues, dem die grausliche Realität von Sparta eigentlich im Geschichtsunterricht recht deutlich vermittelt worden ist, und der insbesondere bei den Anfangssequenzen von „300“ doch ein ausgesprochen unangenehmes Gefühl nicht unterdrücken konnte, indem er sich einredete ach geh, ist doch alles nur Trash- und Popkornkino, ENJOY. Wie sehr jedoch etwa die spartanischen Erziehungs-„Methoden“ nach dem gleichen Prinzip organisiert waren wie die Dressur von Kindersoldaten in der Gegenwart, das ist hier schon ein echter Augenöffner, dabei aber keineswegs der Einzige. Hier nun der demütig von LUCIFEX geklaute Artikel mit weiteren Anmerkelungen des DE am Ende.

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Alles nur Alphabetsneid?

Der ewige Klauzigeuner und die Arier-EL-lite

In Bruce Beresfords „Black Robe“ demonstriert Pater Laforgue den „armen Wilden“ eindrucksvoll die Macht der Schrift.

GildaLee27 1 year ago
Years ago when I saw this for the first time, it was mind blowing to realize that mere writing and reading were seen as magic, even demonic.

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Im liebgewonnenen Denktankerchen, in dem sich gewisse Geister der Zeit bündeln wie in einem Brennglas, sortiert der wackere vitzli gerade Urlaubsfotos. Auf einem davon, aus dem schönen Rothenburg ob der Tauber an der Romantischen Straße, von ihm putzigerweise mit „rotjud.jpg“ benannt, will er Unerklärliches ausgemacht haben:

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DANISCH und das „Polit-Ziel Antisemitismus“

-Millennia Thinker: Life of an Coomer-

When people achieve something, they consider it an individual success, when they fall to the bottom, they blame the whole world.

Der ewige DANISCH -„ein Stück weit“ in uns allen?

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Ha, da werden die RECHTschaffenen ELiteblogger wieder heulen, zähneknirschen und haareraufen: Der mächtige Influenzer Hadmut „Plattfußwampe“ DANISCH, letzter Hoffnungsträger aller minimalbürgerlichen Wutnickel, der einfach nicht aus seinem scheinbar ewigen Schlaf des Gerechten erwachen und der Welt die schaurige Kunde vom JUTT und dem schändlichen Treiben der (((40/2))) aus vitzlis „ABOUT“ nahebringen will, obgleich ihm doch letzteres vom Autor persönlich zugesandt wurde auf daß endlich die heiß ersehnte „Aufklärungskampagne“ (vitzli) starte, hat in seinem abgrundtiefen Schlummer gewaltig einen fahren lassen! Das verdient ein FULLQUOTE des „Artikels“:

—Artikelanfang—

Polit-Ziel Antisemitismus

Hadmut 13.10.2020 13:23

Ja, da wollen wir ja politisch, gesellschaftlich, regierungsmäßig auch hin.

Der österreichische Wochenblick schreibt:

Die schwedische Autorin, Paulina Neuding, berichtete in einer Rede vor der UNO, Juden werden im schwedischen Malmö von Migranten verfolgt und schikaniert und flüchten aus Angst aus der Stadt.

Sie klagte die schwedische Regierung an, die das Nicht-Tolerierbare toleriere und akzeptiere, dass bestimmte Schulen und Viertel zu No-Go-Zonen für Juden werden.

Neuding lebt selbst in Malmö. Die Stadt sei einst ein sicherer Hafen für Juden gewesen. Heute sind nur noch 200 übrig und werden belästigt, sagte sie. In Malmö sind ein Drittel der Bewohner Muslime, der Antisemitismus grassiere dort, vor allem im Stadtteil Rosengaard, wo die Arbeitslosenquote bei 70 Prozent liegt. 2015, als Massen von Migranten nach Schweden kamen, wurden in Malmö 137 antisemitische Vorfälle gemeldet.

Verglichen mit 2005 sei die jüdische Bevölkerung dort um 50 Prozent zurückgegangen. Jüdische Einrichtungen werden angegriffen. Kinder in jüdischen Kindergärten müssen hinter kugelsicheren Fenstern spielen. Es habe einen Brandanschlag auf eine Synagoge in Göteborg gegeben. Einer der drei Verurteilten sei ein palästinensischer Migrant gewesen, dessen Asylantrag später abgelehnt wurde. Die beiden anderen, ein Palästinenser und Syrer, hatten eine Aufenthaltserlaubnis.

Ja, da arbeiten wir ja auch drauf hin. Refugees Welcome sieht man oft. Könnte mich jetzt nicht erinnern, dass die Antifa schonmal „Jews Welcome”-Schilder gezeigt hätte.

—Artikelende—

Ja, Shalömchen erstmal, Hadmut! Du hast das völlig richtig erfasst, „Antisemitismus“ ist das oberste Staatsziel überall da, wo diese fiesen Weiberseilschaften und Gender-Lesben den Ton angeben! Das kommt einfach daher, weil dieses Gezücht, und überhaupt die Weiber im allgemeinen, so dermaßen geil auf die gut behangenen Paschas aus Afroislamien sind, daß die über alle Maßen kultivierten und zivilisierten Juden, als nerdige kleine Einsteins Träger der „westlichen Werte“, da nur im Weg sein können und deshalb einfach wegmüssen! Auch wenn die braunen Haufen seit Jahrzehnten mit den „Geburtswehen“ des Schreckgespenstes Barbara und seiner „leading role“ daherkommen, „Antisemitismus“ ist das wahre Polit-Ziel, das oberste Priorität hat, genau wie es die mutmaßliche HITLER TOCHTER MERKEL selbst formuliert hat:

-Angela Merkel „Antisemitismus ist unsere staatliche und bürgerliche Pflicht“-

Da kann man mal sehen, wie sie in ihre scheinheilige Rede die NACKTE Wahrheit unverblümt einflicht und damit, wie immer, durchkommt! Und natürlich völlig richtig, Hadmut, selbst wenn die sich selbst so nennenden „Antideutschen“ als Teil der „Antifa“ glühende Verehrer Israels und der Judenheit im allgemeinen sind, selbst wenn „die Antifa“ schon mal ein Zeltlager der globalisierungskritischen und tendenziell eher linken „Occuppy Wallstreet“-Bewegung im Schatten der Frankfurter Skyline zusammenprügelte, weil, so die Begründung, Globalisierungs- und Kapitalismuskritik an sich schon kaum verhohlenen Antisemitismus reinsten Wassers darstellten, und überhaupt ein, ähm, nicht unerheblicher Teil der Einflüsterer und Chefideologen der schlimmen „Sozialwissenschaften“, der weißenfeindlichen Hetz-Initiativen wie „Black Lives Matter“ und, VOR ALLEM, des ganzen Femanzen- und Powerlesbengenderklüngels, der weißen Männern die Dissertation sabotiert, egal ob die, so wie du, Hadmut, das Internet nach Deutschland gebracht haben oder nicht, einen ziemlich eindeutig ethnoreligiösen Hintergrund vorweisen können – ein „Jews Welcome!“-Plakat hat der Erzähler in seiner Demut noch nirgends entdecken können! Ehrlich! Und nur das zählt und nicht etwa so Kleinkram:

„Die Provokation der jüdischen Existenz“

Ja, Hadmut, wir wissen ja, daß dir im „konsequent Weiterdenken“ so schnell keiner was vormacht, außer vielleicht noch vitzli mit seinem „ABOUT“ – das kann man wirklich nicht oft genug wiederholen:

Black Hebrew Israelites”? Hört sich an wie eine Kreuzung aus einem Gospel-Chor und einer Basketball-Mannschaft. Die Erklärung dazu fällt aber bizarr aus: Die halten sich selbst für die echten Juden als Nachkömmlinge eines der zwölf Stämme und die anderen Juden irgendwie so für Hochstapler oder sowas. Müsste man nochmal vertieft betrachten.

Jedenfalls scheint sich da eine ganz üble Achse aufzutun, in deren Mitte die amerikanische Linke sitzt, auf der einen Seite die Schwarzen, auf der anderen Seite die Muslime. Und weil sich das alles so versammelt und man gleichzeitig stets das Lied singt, dass Antisemitismus deckungsgleich mit Rechten wäre, und man auch die Presse im Sack hat, baut sich da so eine – unterschiedlich motivierte – Front gegen Juden auf, genauer gesagt, gegen weiße Juden, die man nicht zur Kenntnis genommen hat.

Denkt man das konsequent weiter, sind dann nach den weißen Juden die anderen Weißen dran.

https://chaosfragment.wordpress.com/2020/01/04/mit-der-white-supremacy-ist-es-weit-gekommen-ist-danisch-nicht-nur-ein-fachidiot/

Aber gut, Hadmut, lassen wir die verdeckten Anspielungen und kommen zur Sache, sind ja hier schließlich ganz unter uns. Schon klar, daß du unter Klarnamen keine wirklich dicken Bretter bohren willst und dich, neben deinem Drang, es irgendwie den Genderlesben heimzuzahlen, die dir angeblich die Dissertation sabotiert haben

-keiiinesfalls könnte es so gewesen sein, daß du schlichtweg den Anforderungen nicht gerecht geworden bist, wie böse Zungen nie müde werden nach der Sichtung des Werks zu konstatieren; nein, nein, es war doch einfach eine Riiiesenkabale von Frauen, Lesben, Genderlesben, Schwulen, eine einzige linksgrünbuntversiffte Queerfront, kann doch gar nicht sein, schließlich ist Plattfußwampe Internetpionier und einer der ganz großen alten weißen Männer-

vor allem das Bedürfnis nach Bestätigung von Seiten deiner Millionen Leser umtreibt.

Nun, Hadmut, irgendwie bist du doch ein Blender. Man kann ja zu den Theorien und Praxen rund um eine verdeckte Konkurrenz zwischen Juden und Nichtjuden, wie von Kevin MacDonald beschrieben, stehen wie man will, das sei jedem selbst überlassen. Und da diese Thematik ein wahres Minenfeld ist und es immer mehr verunmöglicht wird, offen darüber zu kommunizieren, ist auch eine gewisse Zurückhaltung und Vorsicht nicht verkehrt, vor allem unter Klarnamen. Nicht jeder ist zum Heroen und Mehrtürer geboren.

Wenn es aber so ist, dann wäre es aber vielleicht auch besser, einfach mal das Maulwerk zu halten, denn wenn der Plattfußmacho, Haudrauf und Bescheidwisser DANISCH jedesmal beim Judenthema, nachdem er es selbst auf die Platte gebracht hat, dasteht wie ein großäugig sabbelnder, dicker kleiner Sonderschüler, und sich so alles gar nicht erklären kann, etwa woher die verbreitete Abneigung gegen Juden „damals“ und heute herrühren könnte (also so wirkt, als kenne er nicht mal die charakteristischen Bestandteile des „Antisemitismus“) oder aber, so wie hier, Juden ausschließlich als Opfer der Migrationspolitik sieht und nicht in diese mit sämtlichen Lobbygruppen zutiefst involviert, dazu noch was von „Antisemitsmus als Staatsziel deliriert, ohne sich zumindest zu wundern, warum denn sämtliche organisierten jüdischen Lobbygruppen letztlich, trotz solcher Statements und Verhältnisse wie oben wiedergegeben, stets pro Massenimmigration und „Diversity“ eingestellt sind und auch mit der Masseneinwanderung von Moslems (sofern sie diese nicht sogar ganz offen begrüßen) zumindest ein geringeres Problem zu haben scheinen als mit dem „Antisemitismus“ der weißen Mehrheitsgesellschaften.

Auch daß man von jüdischer Seite aus den importierten „Antisemitismus“ üblicherweise eher ungern als solchen benennt sondern gemeinhin der Mehrheitsgesellschaft insgesamt anlastet, sollte jemandem wie DANISCH, der so viel zu damit verbundenen und verwandten Themen im Netz stöbert und schreibt, eigentlich schon mal aufgefallen sein.

Wobei der Erzähler von DANISCH auch nicht erwartet, daß sich dieser angesichts der Lage zum White Nationalism bekennt oder dergleichen. Überhaupt nicht. Er selbst hat diese Gefilde ja zunehmend hinter sich gelassen. Zudem muß ja die Erkenntnis, daß einiges dafür spricht, daß Juden eine außerordentlich begünstigte und einflußreiche Minderheit darstellen, die insgesamt sehr engagiert in Sachen „Diversity“ und „Offene Gesellschaft“ ist, nicht zwangsläufig in Antisemitismus münden. Je nach Einstellung können diese Dinge auch in ein bestehendes philosemitisches Weltbild integriert werden: Juden hätten allen Grund, Ethnozentrismus der Mehrheitsgesellschaften zu fürchten, Buntheit und Diversity seien zudem nichts per se verwerfliches und die Position der Juden sei nun mal ihrer überdurchschnittlichen Intelligenz und ihren vielfältigen Begabungen zu verdanken, Eigenschaften, die sie in ihrer Geschichte von Jahrhunderten von Ausgrenzung und Verfolgung herausgebildet hätten, um zu überleben. Ja, man könnte sogar Kevin MacDonald dahingehend interpretieren, so wie es auch der ansonsten keineswegs undubiose Miles Mathis getan hat, der für sich zu dem Schluß kam, daß MacDonald die Juden letztlich gut aussehen läßt, und sich deshalb nicht wundert, warum der angeblich „gefährlichste Antisemit Amerikas“ seine Trilogie über das Judentum als „evolutionäre Gruppenstrategie“ in einem jüdischen Verlag publizieren und jahrzehntelang einen Lehrstuhl an einer jüdisch dominierten Universität innehaben konnte.

DANISCH stünde es, wie gesagt, frei, sich zu positionieren. Es sei ihm zugestanden, für sich zu dem Schluß zu kommen, daß sämtliche kritischen Einstellungen gegenüber Juden primitive Nazibarbarei sind um sich dann entsprechend projüdisch zu verorten. Nachdem er sich damit befaßt hat wohlgemerkt, ohne sich einfach wie ein kleines dickes Dummerle zu gebärden und UNREFLEKTIERT und HÄPPCHENWEISE simplen, hochgradigst ignoranten Schwachfug zu erzählen.

Allerdings: irgendwelchen schwachen Splittergruppen wie den „Black Hebrews“

– also schwarzen Juden, welche gemeinhin von ihren „weißen“ Stammesbrüdern eher verachtet und, vor allem in Israel selbst, ausgesprochen „rassistisch“ behandelt werden –

irgendwas reißerisches wie einen anlaufenden Genozid an den weißen Juden und den übrigen Weißen anzuhängen, dafür reichts dann doch wieder. Wohlgemerkelt nachdem DANISCH über zunehmende Angriffe von Schwarzen auf Juden in den USA gelesen hatte und danach was über die „Black Hebrew Israelites“ aufschnappte, ohne daß da ein direkter Zusammenhang bestünde.

Daß es sich bei den Angreifern aller Wahrscheinlichkeit nach eher um nichtjüdische Schwarze handelt, die sich, wie Louis Farrakhan oder dessen Anhänger Snoop Dogg, der einstige Publikumsliebling der Democrats, auf welche Weise auch immer mit der Thematik „Jewish Supremacy“ befaßt und ihrerseits Schlußfolgerungen gezogen hatten, wurde in diesen Hallen ja bereits erörtert. Nur das konsequent zu Ende Denken des mächtigen DANISCH scheint nicht so weit zu reichen.

DANISCH ist also entweder ein Heuchler und Absahner, der sich bei bestimmten Themen dümmer stellt als er ist, oder eben ein Häppchen-Depp, der seinen Frust über sein akademisches Scheitern abkocht und dabei die Bestätigung seiner Anhängerschaft sucht.

Auf jeden Fall passen der kluge, gebildete Charakterriese (frei nach Fan-Boy vitzli) DANISCH und seine stets aufs neue enttäuschten Anhänger der virtuellen antisemitischen Stammtischszene zusammen wie Arsch auf Eimer. Wer das Geblöke und Geflenne des Volksleerers für den baren Shekel nimmt, der hält nicht nur Plattfußwampe für einen begnadeten Analytiker sondern gar sich selbst, da hier Dunning-Kruger besonders mächtig wirken:

vitzli sagt:

köstlich:

gibt man bei judtupp „negergewalt“ ein, kommt als ergebnis seltsamerweise „naturgewalt“ heraus. Drückt man trotzdem „negergewalt“, kommt als ergebnis „null“. es gibt KEINE negergewalt.

gibt man hingegen „polizeigewalt“ ein, kommen beiträge ohne ende, lol.

man sieht deutlich, wer da als hintermann die finger im spiel hat: judtupp gehört juden. die juden verarschen uns seit mehr als 75 jahren, aber seitdem besonders.

bei „nigger“ gibt judtupp übrigens jede menge filme an. seltsam.

Ja, köstlich. „Negergewalt“ sucht der. Versus „Polizeigewalt“. Lol. Hier der Neger, da die Bullizei und hinter allem lauert DER JUTT, äh, die 40/2!

Bildquelle: Screenshot „Snopes“

Trotz politkorrektem Großreinemachen und dem Bann der üblichen Verdächtigen: Mehr als null „Negergewalt“ ist da schon noch, zumindest für den demütigen „Digital Native“:

-Police Racism: A Manufactured Crisis (American Renaissance)-

https://www.youtube.com/results?search_query=knockout+game

https://www.youtube.com/results?search_query=race+riots

https://www.youtube.com/results?search_query=war+against+whites

https://www.youtube.com/results?search_query=blue+lives+matter

Tja, der eine vermißt „Jews Welcome“, der andere „Negergewalt“. Negergewalt, Baby. Negergewalt.

Interner REBLOG aus aktuellen Anlässen: „Multikulti ist der Kern des Rassismus!“ – Eine Genozidalfarce in drei Akten

Erster Akt: Mr. Brown will dirigieren

Zeitgenössische Darstellung eines Massakers an Weißen durch Schwarze bei der haitianischen Revolution 1791.
Antirassismus a la 1791 auf Haiti: Immer feste druff auf BIG BAD WHITEY!
Bildquelle

In der Online-Ausgabe des „Tagesspiegel“ vom 16. August des laufenden Jahres singt ein Mr. Brandon Keith Brown als Gastautor dem demütigen Leser unter dem berückenden Titel

Als Afroamerikaner in Berlin

Multikulti ist der Kern von Rassismus

ein Liedchen davon, was er, Mr. Brown, als „Afroamerikaner“ in der real existierenden Alltagsrassismushölle des vorgeblichen Multibuntlandes Görmoney für einen alltäglichen Spießrutenlauf durchmachen muss. Zu Mr. Brown bietet der Tagesspiegel folgende biographische Eckdaten:

Brandon Keith Brown, 1981 in North Carolina/USA geboren, lebt als Dirigent in Berlin. Er arbeitete unter anderen mit dem RSB, der Staatskapelle Weimar und den Nürnberger Symphonikern.

Wir sehen gleich: der Mann ist Teil der globalisierten Hochkultur, da kann sich der dumpfdeutsche Frustsack, AfD-Wähler und Wutwürger lang machen wie er will, da kommen sie nicht hin die Verlierertypen, da ist sofort Autorität und Überfliegertum präsent! Allerdings sind besagte marginale Existenzen gar nicht so sehr der Stolperstein des Anstoßes des symphonischen Mr. Brown, aber dazu gleich mehr. Erst schauen wir uns an, welchen Schikanen der Mann und seine Leidensgenossen tagtäglich in unserem bunt dekorierten Rassistenpfuhl ausgesetzt sind und inwieweit „Multikulti“ daran schuld ist. Laut Mr. Brown wäre „Multikulti“ die bunte Decke, unter die der „Alltagsrassismus“ gekehrt würde und deswegen von Grund auf rassistisch, was schon darin begründet sei, dass „Multikulti“ von Weißen definiert würde, und, man höre und staune, Unterschiede nivelliere:

Wie der amerikanische Schmelztiegel-Mythos, so versucht das deutsche Multikulti-Konzept alles, was zwischen uns anders ist, auf wundersame Weise wegzufegen. Multikulti verspricht Gleichheit, Handlungsfähigkeit, Pluralität und eine automatische Akzeptanz von Gefühlen, Gedanken, Erfahrungen, unterschiedlichen Erzählungen, Sprachen und Handlungsweisen von allen Menschen.

Das ist ja ein Ding! Dabei habe ich doch immer gedacht, wir wären alle gleich auf Erden, Fremde können Freunde werden? Nichts da, alles fauler Zauber der der weißen Vorherrschaft dient, da wird es auch Zeit, das „Allerheiligste“ mit einzubringen, was schon eine gewisse Witterung aufkommen lässt:

Aber das ist nicht das Berlin, das ich kenne. Multikulti leugnet die Erfahrung des alltäglichen Rassismus in dieser Stadt. Weiße Deutsche definieren es, und es hält die weiße Vorherrschaft aufrecht. Weiße Deutsche sprechen nicht darüber, weil sie entweder keine schwarzen Freunde haben oder keine, die bereit sind, über das Thema mit ihnen zu diskutieren. Weil sie Beschwerden von vornherein ablehnen, sofern es sich nicht um körperliche Gewalt handelt oder sie Zeuge von klaren rassistischen Diffamierungen werden. Und vielleicht auch, weil sie sich für den Holocaust schämen und deshalb nicht darüber sprechen wollen.

Uff! Nach der Holokeule ist der Leser erst mal platt und demütig genug, um reuig die schauerlichen Moritaten aus der rassistischen Alltagshölle zu vernehmen:

Rassisten treten nicht mehr nur mit Springerstiefeln und Glatze auf. Die Weigerung, jemanden in einem Lokal zu bedienen, übermäßige Aufmerksamkeit in Geschäften, also angestarrt werden oder von Angestellten verfolgt zu werden, rassistische Polizeikontrollen (Racial Profiling) oder die Weigerung, Englisch zu sprechen, selbst wenn man Englisch sprechen kann – all das ist rassistisch.

Ganz besonders natürlich das Beharren auf der Landessprache:

Ich musste Sprüche hören wie: „Das hier ist Deutschland, sprich Deutsch“ oder „Du bist hier ein Gast!“. Das sind Abwandlungen von „Geh dahin zurück, wo du hergekommen bist“ – und das kennen wir doch von irgendwoher.

Wirklich schauderhaft diese Relikte eines einst völlig normalen Verhaltens hominider Primaten gegenüber dem Fremden und Anderen, wie jeder bezeugen kann, der je versuchte, in Frankreich mit Englisch „durchzukommen“ oder in Polen, nachdem er sich erst als Deutscher zu erkennen gegeben hat, oder es gar wagte, als Süddeutscher in Lokalzenekneipen der Kölner Altstadt das dort übliche schale Gesöff aus Fingerhutgläschen zu verschmähen und sich genüsslich am Weizenbier zu laben!

In Täterland allerdings wiegt das unter der ganz speziellen zivilreligiösen Last besonders schwer, keine Frage, und etwa der Verweis auf die rüde und ungastliche Art und Weise, mit der im antirassistischen Regenbogenland Südafrika aus den Nachbarstaaten hereinmigrierende Schwarze, die auch etwas von dem großen Kuchen haben wollen, den die entmachteten weißen Rassisten hinterlassen haben, von den ansässigen Schwarzen empfangen werden, nämlich mit Keule, Axt, Machete und der schon im antirassistischen Freiheitskampf beliebten „Halskrause“, dem brennenden benzingefüllten Autoreifen, der ein überaus qualvolles Verröcheln garantiert, wäre nur der klägliche Versuch, sich hier aus der Verantwortung zu winden und ohnehin RACIST, weshalb wir uns ganz tief vor Dominus und „Black Bull“ Mr. Brown bücken, um vor unserer eigenen Tür zu kehren. Fraglich nur, ob uns das was nützt, angesichts der Scheußlichkeiten, die jener uns um die roten Ohren haut:

Ich habe den Eindruck, dass der Alltagsrassismus in den letzten Jahren zugenommen hat. Davon möchte ich hier berichten. „Raus mit dir“, schrie ein weißer Barbesitzer in Schöneberg einmal, als er mein Computer-Ladegerät aus der Steckdose riss und mich auf die Straße setzte. „Du kaufst nichts, also verschwinde!“ Drei Minuten mit der Bestellung zu warten, war offensichtlich verboten. Plötzlich war ich ein schwarzer WLAN-Bandit, der wertvolle weiße Ressourcen stahl. Ich rief damals die Polizei an, um diese Diskriminierung zu melden.

„Ich habe ihn hier noch nie gesehen“, sagte der Barbesitzer zu den Beamten. Und natürlich hat die Polizei nicht verstanden, inwiefern dieses Verhalten rassistisch war. Mein Betreten der Bar hatte ihn schlagartig alarmiert. Meine bloße Existenz versetzte ihn in einen Zustand der extremen Wachsamkeit. Der Anblick eines unbekannten schwarzen Mannes in seiner weißen Kneipe hatte ihn verunsichert, also warf er mich raus.

Das ist ja wirklich allerhand! Ob das einem Blonden auch so gegangen wäre?

In den USA, wo ich herkomme, führt die Weigerung schwarze Menschen zu bedienen in der Regel dazu, dass Unternehmen Entschädigungen zahlen müssen. Vielen deutschen Einrichtungen fehlt ein solches Bewusstsein über Rassismus – und ein soziales Gewissen.

Hätte ein blonder Gast die gleiche Reaktion hervorgerufen? Wohl kaum! Er hätte den kulturellen Normen der Bar und dem Aussehen ihrer Gäste entsprochen. „Das ist Deutschland“ bellte ein Angestellter in einem Café, nachdem er gehört hatte, wie ich meinen Kaffee auf Englisch orderte.

Nun, unter Umständen durchaus, wenn nämlich der „blonde Gast“ vom Erscheinungsbild her einen prekären oder auch nur szeneuntypischen Eindruck gemacht hätte, und wer weiß, vielleicht hatte der Wirt ja schon entsprechende Erfahrungen mit Schwarzen gemacht, die nicht im Symphonieorchester spielen? Und warum ordert denn ein globalisierter Schwarzer, der offenkundig des Deutschen mächtig ist, seinen Kaffee in Deutschland auf English? Oh, das war natürlich wieder schwer rayyyyciiisss‘ vom Erzähler, der kurz vergessen hat, dass Deutschland ein „globalisiertes Land“ sei und deshalb erst mal demütig weiter zitiert:

Ich erklärte in meinem besten Deutsch, Deutschland sei jetzt globalisiert und hier leben nun nicht bloß weiße Menschen. „Raus mit dir oder ich rufe die Polizei“, bekam ich zu hören. Ich rief die Polizei selbst an. Die Stimme in der Telefonzentrale sagte, Berlin sei multikulti, von Rassismus hätte sie noch nie gehört. Ich entgegnete, dass das höchstwahrscheinlich daran liegt, dass die Person keine Schwarzen kennt. Stille. Darauf blaffte die Stimme, dass ich warten solle, bis die Polizei eintrifft, und legte auf.

Für Schwarze in Berlin können sogar Lebensmitteleinkäufe schlimm sein. Einmal brachte ich meine wiederverwendbare Tasche mit und wurde von der Supermarkt-Security als Dieb bezeichnet. Das ist Racial Profiling vom Feinsten. Nachdem ich mich beschwert hatte, wurde dem Sicherheitsdienst gekündigt.

Tja, nicht schön das, auch wenn man versucht ist zu denken, dass es sich im Vergleich zum Los massakrierter weißer Farmer in Südafrika oder auch von Touristen in den USA, die mit ihrem Mietwagen die falsche Abzweigung erwischt hatten und in „The Hood“ verschlagen wurden, doch recht bescheiden ausnimmt und es immer schwerer fällt, gegenüber Mr. Brown in der Demutspose zu verharren. Dieser hat nämlich, wie der Erzähler gerade noch aus dem Augenwinkel bemerkt, nun seinen schwersten Hammer ergriffen und ist gerade im Begriff, ihn auf dessen demütiges Haupt niedersausen zu lassen! Gut festhalten, Leute:

Schwarze Menschen sind nicht Weiße mit einer sexy Hautfarbe. Wir sprechen, handeln, bewegen und denken anders. Und das ist gut so. Tief im weiß-deutschen Habitus wird davon ausgegangen, dass sich alle Menschen unabhängig von ihrem kulturellen Hintergrund anpassen müssen.

Der Erzähler konnte gerade noch zur Seite hechten während dieser Hammer in seine Türschwelle krachte und sich dabei so verkeilte, dass Mr. Brown ihn nicht mehr freimachen konnte und nun als keifendes, schwitzendes, schwarzes Rumpelstilzchen an dessen Stiel herumfuhrwerkte, dass es nur seine Art hatte! Nee, Mr. Brown, so plump lässt sich ein halbwegs aufgewachter weißer Mitteleuropäer nicht überrumpeln, da hat es sich nämlich mit der Demut!

You won’t fool the children of the Revolution? Und ob! „Multikulti“ plus „Heimat“ = 150% Weiß-Deutsche Supremacy! Dumpfdeutscher und rassistischer geht es kaum mehr, meint zumindest Mr. Brown!
Bildquelle: Nuadamandia

Wir halten fest: Obwohl Mr. Brown ja bereits eingangs erwähnte und auch der Titel dahingehend unmissverständlich war, dass es um die „Zerlegung“ von „Multikulti“ als Instrument von weißem Suprematismus geht, als von Weißen gewebte Blümchendecke, unter der Unterschiede, Konflikte und der dumpfe Alltagsrassismus unkenntlich gemacht werden sollen, war man doch geneigt, sich in vertrautem Fahrwasser zu befinden: Dass es letztlich doch nur darauf hinauslaufe, dass es sich einfach noch nicht allgemein herumgesprochen habe, dass wir trotz phänotypischer Unterschiede alle nur Menschen seien, dass wir deshalb alle das gleiche Recht auf menschenwürdigen Umgang hätten und da fallen Anstarren und dürftig begründete Lokalverweise eindeutig nicht darunter. Mr. Browns Verweis darauf, dass Schwarze grundsätzlich anders seien, passt da irgendwie erst einmal schlecht rein und dürfte manch erklärt antirassistisches Whitey vor die Wand laufen lassen – Autsch!

Und in der Tat: Trinkt ein Schwarzer mit Laptop im Café jetzt seinen Milchkaffee grundsätzlich anders als ein „blonder Gast“? Kauft ein Schwarzer im Supermarkt grundsätzlich anders ein? Wohl eher weniger, und wenn doch, dann muss man sich über „Anstarren“ und einen gewissen Argwohn nicht wundern, da dies eine normale Reaktion von Menschen auf alles irgendwie Andersartige ist!

Plakat in Südafrika: "Stop Mob Violence!"
Wir sprechen, handeln, bewegen und denken anders“: Öffentliches Plakat in Südafrika. Bildquelle: MORGENWACHT

Die Kritik des Mr. Brown am weißdeutschen Multikulturalismus erinnert zunächst an Wiglaf Droste, der den in den 90ern angesichts wüster Szenen in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen teilweise bis zur Ekstase antirassistisch bewegten Deutschen unterstellte, sie seien hinter der Fassade des öffentlich zelebrierten „Bimbostreichelns“ doch nur die selben dumpfen Faschos wie eh und je und hätten wegen ihrer jüngeren Vergangenheit sowieso nicht zu mucken, auch wenn zig Millionen an Ausländern, „egal wie arm, krank oder kriminell“ ins Land fluten würden. Nur trat Droste als „weißer“ antideutscher Ätzkopf auf, während Mr. Brown als Vertreter der „People of Color“ nun, wo die feuchten Träume Drostes zusehends reale Gestalt annehmen, einen Machtanspruch demonstriert. Man kann es nicht oft genug wiederholen:

Schwarze Menschen sind nicht Weiße mit einer sexy Hautfarbe. Wir sprechen, handeln, bewegen und denken anders. Und das ist gut so. Tief im weiß-deutschen Habitus wird davon ausgegangen, dass sich alle Menschen unabhängig von ihrem kulturellen Hintergrund anpassen müssen.

Ihr weißen Deutschen seid jetzt „globalisiert“ und das bedeutet, dass hier nicht mehr eure Regeln gelten, denn diese sind weiße Konstrukte und für uns nicht mehr bindend, denn wir sind anders als ihr und das ist auch gut so! Der pöse mikroaggressive „Alltagsrassismus“ diente ihm nur als Aufhänger dazu, Mr. Brown will dirigieren und markiert sein Revier!

Bezeichnend ist, dass Mr. Brown mit seiner Ansage letztlich genau auf Linie der echten „Rassisten“ ist, die wir hier fairerweise als „Rasserealisten“ oder „Weiße Nationalisten“ bezeichnen wollen. Er rennt damit sozusagen mit Vollgas durch deren offene Türen: Entgegen des herrschenden boasschen Dogmas vertreten diese den Standpunkt, dass man sehr wohl von Menschenrassen, allerdings mehr im Sinne von „Subspezies“ in der Natur denn im Verständnis der Tierzucht sprechen könne, dass die in der Tat minimalen genetischen Unterschiede tiefgreifende Auswirkungen zeitigten, dass es nicht nur auf die Gene selbst ankomme sondern auch darauf, wie diese „verschaltet“ wären usw. Mr. Brown sagt zwar nicht, warum Schwarze grundsätzlich anders tickten, aber rein assoziativ geht seine Aussage mehr in Richtung rassischer als rein kultureller Unterschiede. Und selbst wenn, letzteres wäre nach heutigem Verständnis rassistisch genug, wenn auch mehr im Sinne der softeren identitären Ethnopluralisten.

„…nicht Weiße mit einer sexy Hautfarbe…“ Bildquelle: MORGENWACHT

Ja, „Rasse-Realisten“ und „Weiße Nationalisten“ sehen es auch so, dass Schwarze und Weiße in wesentlichen Punkten grundverschieden sind und dass eben dies eine kulturelle und/oder genetische Vermischung von beiden auf demselben Territorium zum Nachteil der Weißen dysgenisch gestalte! Und man muss schon zugeben, dass es für diese Annahme durchaus valide Belege sowohl wissenschaftlicher wie historischer Natur gibt. Jeder, der schon mal in Afrika zu tun hatte kann bestätigen, dass das zukunftsgerichtete, vorausschauende Denken nicht unbedingt die Stärke der Afrikaner ist, dazu kommt ein im Schnitt deutlich niederer Durchschnitts-IQ, eine im Vergleich zu Weißen reduzierte Affektkontrolle bei höherer Impulsivität, die Unterschiede im Denken bilden sich schon darin ab, dass sich in den afrikanischen Sprachen die Ethik der Weißen noch nicht einmal in Worte fassen lässt. Allein diese Umstände erklären schon etliche der grauenhaften Dinge, die im Verlauf der bedingungslosen Flutung von Deutschland und Europa mit afroarabischem Männerüberschuss geschehen sind. Damit soll nicht gesagt sein, dass es keine hochintelligenten Schwarzen gibt oder es ausgeschlossen ist, dass Schwarze ein Symphonieorchester dirigieren. „Rasse-Realisten“ sind nur mit einiger Berechtigung der Ansicht, dass dies aus der Perspektive des „weißen Überlebens“ heraus irrelevant ist: Zum einen gäbe es da etwa das Phänomen „regression to the mean“ was besagt, dass die Kinder einer durchschnittlich intelligenten Weißen mit einem hochintelligenten Schwarzen höchstwahrscheinlich vom IQ her unter dem weißen Durchschnitt rangierten. Vor allem aber könne man davon ausgehen, dass auch hochintelligente Schwarze in erster Line im Interesse ihrer Ethnie handelten, im Zweifelsfall also gegen das Wohl und die Interessen der Weißen, nicht wahr, Mr. Brown?

Man lese sich einfach mal durch die entsprechenden Tags zum Thema bei MORGENWACHT, etwa hier, hier oder hier, um einen Eindruck von der wirklichen Tragweite dieser Thematik zu bekommen. Wer jetzt mäkelt, dass der Verweis auf eine einzige Seite doch etwas arg ärmlich sei, sollte sich vergegenwärtigen, dass es sich dabei im wesentlichen um eine Textsammlung handelt, welche ein umfassendes Bild des“rasserealistischen“ Spektrums bietet, ergänzt durch zahlreiche Links zu „Mainstream“-Quellen und erweitert durch eigene weiterführende Überlegungen des Machers, „Lucifex“. Es bleibt dabei jedem selber überlassen, ob er das als „Naziparolen“ abqualifizieren möchte oder nicht, aber wenn schon, dann sind es wohl gefüllte Naziparolen und keine hohlen.

Da wir aber hier nach allen Seiten weiter Fairness walten lassen wollen, muss noch angemerkt werden, dass die aus diversen Verbindungen hervorgegangenen sogenannten „Afrodeutschen“ im Großen und Ganzen relativ unauffällig und gut integriert hier leben. Oft sind es ruhige, unproblematische Leute mit durchaus vorzeigbarer Vita, wie der Erzähler aus eigener Anschauung bestätigen kann. Aber die Masse macht es eben und wer afrikanische Massen importiert, der bekommt zunehmend afrikanische Verhältnisse.

Der Leerer und der Kevin

Der Herr Leerer überfordert sein Klientel by speaking English:
I meet the evolutionary psychologist Kevin MacDonald for the first time. He is editor of the “Occidental Observer“ and his book “Culture of Critique“ has been quite influential. He gives a short overview over his academic work and adds some further advice.
His most popular book is available in german:
”Die Kultur der Kritik: Eine evolutionäre Analyse jüdischer Einflüsse auf intellektuelle und politische Bewegungen des 20. Jahrhunderts” (ISBN-10: 3954290073)

https://volkslehrer.info/videoarchiv/meeting-kevin-macdonald-at-erkenbrand-conference-im-gesprch-english

Eine nicht mehr ganz so neue Pädagogenweisheit lautet ja: Kevin, das wäre kein Name, sondern eine Diagnose, und die lautet im Fall des US-amerikanischen Evolutionspsychologen Kevin MacDonald allgemein „knallharter, purer Antisemitismus“, z.B. bei den Systemschergen und begeisterten Denunzianten vom Sonnenstaatland, unter denen sich, zumindest dem Augenschein nach, neben sonstigen Staatsdienern auch zahlreiche Leerer tummeln. So warnt ein „RaichskasperDavidFriedric“ am 12. November 2019 angesichts seiner Sichtung einer Zusammenkunft des sattsam bekannten selbsterklärten Volksleerers Nikolai Nerling mit MacDonald auf der niederländischen rechtsradikalen Feuerschwert-Konferenz (Hervorhebung durch den Kopierer):

Er interviewt, in holperigem Englisch, den Herausgeber des Occidental Observers Kevin MacDonald, einem Freund von John Irving.

Das ganze ist Antisemitismus in seiner schlimmsten Ausprägung.

-https://forum.sonnenstaatland.com/index.php?topic=4953.7875

Nun, das Ding mit dem „Antisemitismus“ ist insofern zutreffend, als dass MacDonald in seinen Werken dem Phänomen der Feindseligkeit von Nichtjuden gegenüber Juden nachgegangen ist und dabei reichlich Belege dafür vorweisen konnte, dass dieser sogenannte „Antisemitismus“ getreu der Redensart „es gehören immer zwei dazu“ keineswegs eine rein irrationale Regung darstellt, für die allerhöchstens Mindfuck-Strahlen aus dem Weltall, unbekannte Viren oder projektive psychologische Prozesse verantwortlich zu machen wären, in denen der dumpfe Goj seine eigenen abgründigen, fiesen, ferkeligen Persönlichkeitsanteile abspaltet und auf den unschuldigen Juden überträgt, dem somit eine Sündenbockversion übergestülpt wird. Wobei schon hier angemerkt werden muss, dass das Sündenbockritual, bei dem die Sünden eines ganzen Volkes einem völlig unschuldigen Wesen angehängt werden, hebräischen Ursprungs ist und sich unter Ariern eigentlich nichts direkt vergleichbares findet.

Stattdessen wird bei MacDonald andersrum ein Schuh draus: Antisemitismus ist bei ihm eine im Großen und Ganzen durchaus rationale Angelegenheit, indem er einfach eine Reaktion auf reale jüdische Strategien innerhalb einer realen ethnischen Konnkurrenz darstellt. Und das ist tatsächlich die nach heutiger allgemeiner Lesart wohl schlimmste Form des „Antisemitismus“: Juden für die Judenfeindlichkeit verantwortlich machen! Kevin MacDonald ficht das nicht an, Juden sind für ihn ein Musterbeispiel für sein Konzept der „evolutionären Gruppenstrategie“ bei „Diasporavölkern“.

Abgesehen vom Antisemitismusdiskurs ist die Konzeption „evolutionärer Gruppenstrategien“ in der Wissenschaft an sich nicht anerkannt, da man in der Evolutionsbiologie allgemein davon ausgeht, dass das Individuum der Hebel wäre, an dem die evolutionären Kräfte ansetzen, nicht die Gruppe. MacDonald hält dem entgegen, dass sich hier der Mensch grundlegend von den Tieren (bzw. wie es nach dem Stand der heutigen Biologie eher lauten müsste: den übrigen Tieren) unterscheide, da es bei diesen keine Instanzen gäbe, die über die Einhaltung und den Vollzug sozialer gruppenbezogener Normen und Praktiken wachten, was dem Erzähler nicht ganz stichhaltig erscheint, hier aber nicht weiter verfolgt werden soll.

Interessant ist, dass MacDonald meint, seine Wahl der Juden als Studienobjekt für seine Theorie sei eine eher zufällige gewesen, er hätte als „Diasporavolk“ genausogut die Spartaner nehmen können. Dies stellt für den Erzähler einen gelungenen Treppenwitz dar, weil das legendäre antike Kriegervolk, das durch die „300“-Filme in den letzten Jahren einen immensen Popularitätsschub erlebte, auf dessen Bugwelle sich wiederum die „Neurechten“, insbesondere die „Identitäre Bewegung“, setzten, die es als Sinnbild für ihren proklamierten Kampf für den ethnischen und kulturellen Selbsterhalt der „europäischen Völker“ bzw. „Europas“ wider eine globalistische Übermacht vereinnahmten, in der Tat selbst ein „Diasporavolk“ darstellte, welches sich als fremder Eindringling in einer unterworfenen Wirtskultur breitgemacht hatte, von der es aggressiv, räuberisch und parasitär zehrte! Auch ist der Umstand nicht ganz ohne Komik, dass das „Lambda“-Logo, das sich die Identitären aus den „300“-Filmen abgemalt haben, seine Entsprechung in der LBQT-Bewegung hat, wobei demütig eingeräumt werden muss, dass die dort das kleine Lambda auf dem Schild tragen.

Das identitäre Lambda. Schwüle Maurer?

Oh, der Erzähler fragt sich gerade, ob er nicht wieder etwas weit vom Wege abgeschweift ist! Hm, eigentlich nicht, zumindest nicht so sehr, denn das Lambda führt uns geradewegs zum Gegenüber vom Kevin, jener der erlauchten Mitlechzerschaft hier mit Sicherheit schon sattsam bekannten Sprechpuppe Nicolai, dem Volksleerer. Dieser, eher den „Rechten“ alter Schule zugeneigt, äußerte ja in seinen didaktischen Vorträgen wiederholt dem identitären Lambda-Logo gegenüber tiefstes Misstrauen, argwöhnte etwa, dass es doch optisch mit dem ersten Buchstaben des griechischen Alphabets nicht allzuviel gemein habe, vielmehr an eine Pyramidenspitze erinnere und damit ziemlich unverhohlen in Richtung von Maurern und „Illuminati“ weise!

Ja, in der Tat ist so eine Instant-Bewegung wie die Identitären mit Vorsicht zu genießen, aber das gilt, wie dem hiesigen Elite-Leser ebenfalls nicht neu sein dürfte, MINDESTENS im selben Maße für den selbsterklärten Volks- und Hirnleerer! Dem Erzähler kann man zumindest nicht vorwerfen, nicht unermüdlich auf dessen mannigfache Fehlleistungen und die insgesamt mindere Qualität der leererschen Didaktik hingewiesen zu haben, weshalb seine hanebüchenen Herleitungen der Begriffe „Links“ und „Rechts“, seine peinlichsten Fehlgriffe hinsichtlich von Geschichtsdaten, insbesondere bezüglich Drittes Reich und Zweiter Weltkrieg, seine noch peinlicheren „Versuche“ der „Theoriebildung“, wonach etwa die „Germanen“ vor sechstausend Jahren an jungsteinzeitlichen Sonnenheiligtümern das Christentum „erfunden“ hätten, da man den Begriff „Heilige Messe“ aus „heiliger Sonne“ und „Messen“ herleiten könne, sein an Peinlichkeit indes überhaupt nicht mehr zu toppendes Method-Acting, etwa sich vor tränenerstickten Gedichtvorträgen totaal unauffällig an den Glotzböppeln zu reiben, nur mehr am Rande erwähnt werden sollen.

Absolut bemerkenswert und herausragend für den Erzähler ist aber, dass hier in diesem kurzen Interwiew zwei Pole aufeinandertreffen, denen hinsichtlich seiner weltanschaulichen Prägung eine besondere Rolle zukommt, wobei der grottige Volksleerer sozusagen die Antipode zum wissenschaftlich-seriös erscheinenden Alpha-Kevin darstellt.

Was nämlich Kevin MacDonald betrifft, so hatte der es geschafft, im demütigen erzählerischen Mindset die entscheidenden Punkte zu verbinden, die das weitgehend geschlossene antisemitische Weltbild ausmachen. Seine Trilogie über den „Judaismus als evolutionäre Gruppenstrategie“ erschien, bei allen Schwächen und möglichen Ansatzpunkten für Kritik, insgesamt als stringent und folgerichtig. Zwar war die Übersetzung vom im Libergraphix-Verlag in Deutschland als erstes veröffentlichten Band „Seperation And It’s Discontents“/ „Absonderung und ihr Unbehagen“ so ziemlich das verunglückteste, was dem Erzähler je in dieser Hinsicht untergekommen ist und er wäre wohl mit dem Original besser bedient gewesen. Das ändert allerdings nichts daran, dass hier klar und in einer nüchternen Sprache veranschaulicht wurde, dass hinsichtlich Juden und Nichtjuden eine verdeckte ethnische Konkurrenz stattfindet. Dies war ein echter Augenöffner, mit der Erkenntnis, dass der Wolf entgegen der Rede von wegen „Dämonisierung“ und „Verleumdung“ tatsächlich in vielen Aspekten dem traditionell überlieferten Bild entspricht, durchaus vergleichbar. Was wiederum die Etikettierung „schlimmster Antisemitismus“ zunächst durchaus als berechtigt erscheinen lässt, da MacDonalds Werk Juden und jüdischen Machtstrukturen theoretisch potentiell gefährlich werden könnte.

Insbesondere eben deshalb, weil der vermeintlich irrationale Antisemitismus bei MacDonald auf nachvollziehbare Weise großteils rational begründet wird und eine REAKTION darstellt – REAKTION, REAKTIONÄR, war da nicht was? MacDonald zeigte anschaulich, dass sich Juden als Diasporavolk nicht nur an eine Existenz in Mehrheitsgesellschaften angepasst, sondern auch entsprechende Kulturtechniken entwickelt hatten, diese zu transformieren, also so umzugestalten, dass sie nur mehr der Minderheit nutzen, was wiederum zahlreiche Allegorien und Analogien zum Tierreich, insbesondere dem so erschreckenden wie faszinierenden Kosmos der Parasiten, wachruft.

So drängen sich bei der Lektüre von MacDonald Vergleiche zwischen Wirtstieren, bei denen sich Parasiten ins Nervensystem eingeklinkt haben, und dort deren Verhalten dergestalt manipulieren, dass es nur noch den Interessen des Parasiten, seinem Schutz und seiner Vermehrung, dient, und den Völkern, bei denen Juden die entscheidenden Schlüsselstellen im Finanzwesen, der Politik, der Wirtschaft und im Bildugssektor eingenommen haben, förmlich auf! Der berühmte Sacculina-Krebs, befällt also eine wehrlose Krabbe, kastriert diese und sorgt per „Mindcontrol“ dafür, dass sie nun statt der eigenen Brut die das Parasiten päppelt. Fadenwürmer, die Grillen befallen und in ihrem Entwicklungszyklus auf einen Wirtswechsel angewiesen sind, bringen ihr Wirtstier dazu, ins Wasser zu springen, damit es von Fischen gefressen wird, in denen sich der Zyklus vollendet. Eine vergleichbare Praxis wendet der Leberegel an, dessen Larve in Ameisen heranwächst, und, wenn die Zeit gekommen ist, ihr Wirtstier auf die Spitze eines Grashalms treibt, wo es sich mittels seiner Beißwerkzeuge festtackert und darauf harrt, von Schafen gefressen zu werden, in denen sich der parasitäre Lebenszylus dadurch vollendet, dass die Egel zu adulten Tieren reifen, sich paaren, Eier legen, welche über den Kot nach draußen gelangen um dort von Ameisen aufgenommen zu werden – die Beispiele sind unzählig.

Monoethnische Kulturen sind, wie bei MacDonald genauer erörtert, nicht unbedingt vorteilhaft für „jüdisches Leben“, also werden Schlüsselstellen in der Mehrheitsgesellschaft besetzt und das betreffende Volk dazu gebracht, wider die eigenen Interessen zu handeln: Es verzichtet auf Nachwuchs, hätschelt den von Fremden, macht seine Grenzen durchlässig und sein Land zum Jedermannsland, begreift Fremdinteressen mit einem mal als seine ureigenen, gibt jede eigene Identität auf und übernimmt die des Parasiten usw. usf. Erschreckend. Man möchte es nicht wahrhaben.

Und erschreckend sind auch die weiteren Schlussfolgerungen, wenn man dies alles konsequent weiterdenkt. Denn wie wird allgemein mit Schädlingen und Parasiten verfahren? Ist der Jude als Parasit nicht ein antisemitisches Urbild? Man denke an das Rattengewimmel in „Der ewige Jude“, verschnitten mit Aufnahmen finsterer Gestalten in polnischen Ghettos! Führt dieses Denken nicht zwangsläufig in letzter Konsequenz zum Genozid? Bei MacDonald selbst nicht. Er vertritt die Auffassung, dass die Juden für den Schaden, den sie durch ihr parasitär-mafiöses Netzwerken in den Wirtsvölkern anrichteten, besonders besteuert werden sollten, quasi eine Art „Judengabe“, wie man sie schon im Dritten Reich kannte. Puuuuh! Dabei „leugnet“ er den Holocaust NICHT, sondern vertritt öffentlich eine Haltung, die ungefähr der von Ernst Nolte im „Historikerstreit“ in der BRD der 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts entspricht, wonach die Massenschlächtereien in Russland durch die jüdisch dominierten Bolschewiken und unter Stalin der deutschen Rechten nicht entgangen sein konnten und Hitler zu seiner „asiatischen Tat“ motiviert hätten, dieser nach der Devise gehandelt habe, dass man einem Gegner, der zu so etwas in der Lage ist, auf die selbe Weise begegnen müsse. Eine Interpretation der Geschichte, der auch der Erzähler nicht ganz abgeneigt ist, ohne das wiederum vertiefen zuwollen.

Obwohl MacDonald, zumindest der Erinnerung des Erzählers nach, nicht so weit geht, die Juden als „Rasse“ zu kategorisieren, begibt er sich doch auf die genetische Ebene: Um als Diasporavolk in der Mehrheitsgesellschaft zu überleben, dürfe man nicht zu nett sein, denn das habe unweigerlich Vermischung, Assimilation und damit ein Aufgehen in der Mehheitsgesellschaft zur Folge. Hier läge auch der Ursprung für die Feindseligkeit gegenüber den Gojim, welche von den kulturell-religiösen Instanzen, insbesondere dem Rabbinertum, über die Jahrhunderte stetig befördert worden wäre. Die freundlicheren Individuen seien oftmals den Weg der Assimilation gegangen, wodurch der Kern hingegen, quasi in Folge evolutionärer Auslese, immer feindseliger geworden wäre. Das orthodoxe Judentum stelle heute praktisch einen Generator dar, aus dem zentrifugal immer wieder Elemente in die Umgebung geschleudert würden, die quasi schon genetisch bestimmte Anlagen für eine gewisse Feindseligkeit und Subversion gegenüber der Mehrheitsgesellschaft in sich trügen, was erkläre, dass sich auch reine „Abstammungsjuden“ letztlich auf eine bestimmte Weise jüdisch verhielten und verdeutliche, dass das Judentum eine Sache der Abstammung und nicht der Religion sei. In der Tat ist zwar der Genpool durch die Definition der Abstammung über die Mutter offen wie ein Scheunentor, andererseits kommen ja noch andere Faktoren, wie etwa gesellschaftlich-kulturelle Selektion durch strenge Heiratsvorschriften etc. hinzu.

Das Interview mit Leerer Nikolai bringt nun keine sensationell neuen Erkenntnisse. Alpha-Kevin stellt im Grunde nur seine Konzeption in Kurzform dar:

Ja, Juden seien sehr interessant und es wert, dass man sie näher betrachte. Genaugenommen müsse man es sogar gezwungenermaßen.

Sie seien in ihrem Denken sehr verschieden von den Europäern, insbesondere was ihre Interpretation der Geschichte und die Konsequenzen daraus betrifft. Weiße Europäer würden im Rückblick auf ihre Geschichte an Könige und Ritter denken, Juden würden ihre Koexistenz mit den weißen, christlichen Europäern als eine lange Kette von Erniedrigungen und Verfolgungen erinnern, und das obwohl es ihnen gelungen wäre, sich immer wieder nahe bei den Mächtigen zu halten und selbst erhebliche Macht und Einfluss zugestanden zu bekommen, worunter die gewöhnlichen Nichtjuden mitunter sehr zu leiden gehabt hätten, was wiederum zu „Antisemitismus“ als Reaktion auf jüdische Praktiken wie Wucher geführt habe.

Nein, er behaupte nicht, dass „die Juden die Welt regieren“, aber sie würden sich gerne nahe der Macht ansiedeln, Schlüsselstellen besetzen, die Politik in ihrem Interesse beeinflussen und die Gesellschaften entsprechend transformieren. Daneben sei aber vor allem die Außenpolitk wichtig, so werde die amerikanische Außenpolitik im wesentlichen im Interesse Israels geführt, was in den ganzen Kriegen für israelische Interessen zum Ausdruck käme. Auch das Vorgehen der USA gegenüber dem Dritten Reich könne man als von jüdischen Interessen geleitet interpretieren.

Was die Resonanz auf sein Werk betrifft, so habe man ihn überwiegend mit Schweigen gestraft. Mit einem gelinden Schmunzeln führt er Harvard-Professor (((Steven Pinker))) an, der MacDonalds Arbeiten als „abscheulich“ bezeichnete und sich gleichzeitig dazu bekannte, sie nie gelesen zu haben und das auch nie tun zu wollen. Ein anderer, nicht namentlich genannter jüdischer Akademiker habe eine ausführliche kritische Rezension dazu verfasst und auch eine längere Korrespondenz mit MacDonald geführt, wobei er aber ausgesprochen feindselig und abwertend geblieben wäre, ohne Mac Donalds Werk in irgendeinem Punkt widerlegen zu können. Dieses sei nach wie vor „unchallenged“, warte gewissermaßen auf einen ernstzunehmenden Widersacher.

Was die Kritik an MacDonalds Werk betrifft, so fällt diese zumindest gemäß Wikipedia (wobei man das deutsche Wiki wieder mal grad vergessen kann, das englischsprachige aber insgesamt ziemlich ausführlich über MacDonald informiert) tatsächlich insgesamt ziemlich mager aus, das „Antisemitismuslabel“ scheint zuverlässig zu verhindern, dass sich Wissenschaftler, denen ihr Ruf lieb ist, der Sache objektiv und analytisch nähern. Es ist, auf einer noch wesentlich präkereren Ebene, wie mit Ufos und Paranormalem, ein etablierter Wissenschaftler, der auch nur den Eindruck erweckt, er nehme so etwas auch nur ansatzweise ernst, riskiert seine Reputation und seine Existenz, weshalb man als ein solcher schon gute Gründe vorweisen muss, sich auch nur mit spitzen Fingern damit zu befassen. So werden MacDonalds Aussagen im Interview mit dem Leerer in realiter weitgehend bestätigt: Was die Thesen MacDonalds an sich betrifft, besteht die Kritik im wesentlichen im Verweis darauf, dass sein Konzept von Gruppenselektion den zentralen Prinzipien der gegenwärtigen Evolutionspsychologie widersprechen würde. Ansonsten attestiert Mr. Steven Pinker aus Harvard tatsächlich, dass MacDonald jegliche Wissenschaftlichkeit zugunsten von wilden Ad-Hominem Angriffen aufgegeben habe. Dies kann vom Erzähler keineswegs bestätigt werden, wie bereits angeführt, ist der Stil von MacDonald in seiner Judaismus-Trilogie, obgleich in der Sache recht schonungslos, von nüchterner Sachlichkeit geprägt, aber Mr. Pinker sagt ja tatsächlich, dass er sich nicht eingehend mit MacDonalds Werk befasst habe, so als würde einem die vulgäre Ad-Hominem-Tour schon bei flüchtigem Blättern förmlich entgegenspringen, was aber keineswegs der Fall ist.

Die Hauptstoßrichtung der Kritik an MacDonald, insbeondere von Seiten der Lobbyorganisationen Anti Defamation League (ADL) und Southern Poverty Law Center (SPLC) richtet sich gegen dessen Verquickung von Wissenschaft mit politischem Aktivismus, was ebenfalls wissenschaftliche Prinzipien verletze, zumindest wenn man als Professor skandiert, dass das Judentum in seiner Gesamtheit als „evolutionäre Gruppenstrategie“ eindeutig einen negativen Einfluss auf den Westen, bzw. die weißen Völker ausübe, auch wenn nicht jeder Jude daran beteiligt sei. Das geht natürlich nicht, auch wenn derlei Verquickungen bei „Scientists For Future“ gemeinhin akzeptiert und propagiert werden. In der Tat ist Kevin MacDonald zu einer Gallionsfigur von Old- wie Altright geworden und tatsächlich als politischer Aktivist anzusehen, der auf seinem Portal „The Occidental Observer“ klar herausstellt, dass er sich „White Identity, Interests and Culture“ verpflichtet fühlt. Wobei man da angesichts von gegenwärtig offen antiweißem Narrativ und Agenda schlecht was dagegen sagen kann, nicht wahr? Und wenn das ein nüchtern und seriös wirkender Mann wie MacDonald vertritt, ist es nicht verwunderlich, wenn sich in einer Situation wie der heutigen alle pro-weißen Strömungen hinter ihn scharen.

Kevin MacDonald, American Freedom Party Conference 2013
Bildquelle: Wikimedia

Nun, ist Kevin MacDonald wirklich integer und der Richtige im Falschen? Oder ist doch etwas faul an der Sache, und das unabhängig von Zweifeln am Konzept der „Gruppenselektion“ und den Anwürfen seiner Widersacher aus den jüdischen Lobbyorganisationen ADL und SPLC? Etwa gerade auch aus Weiß-Nationalistischer Perspektive heraus? Finden sich da Haare oder gar Borsten in der White-Identity-Suppe?

Auf seiner Suche begegnete der Erzähler einem großmäuligen Negerweib, das sich „Baum der Logik“ nennt, sich bächtig auf die Brüste trommelte und lauthalsigst schnatterte, Kevin MacDonald und seine „Culture Of Critique“ als Betrug enthüllt zu haben:

-Kevin MacDonald Exposed As a Fraud – The Culture Of Critique Debunked-

Satire von jenseits des Erzählers Verständnishorizont? Die leicht kryptisch angehauchten Worte des Ebenholzbaumes der Logik:
Kevin MacDonald hat 20 Jahre lang vorgetäuscht, ein unbestrittener Champion in der Jewish Question zu sein, aber nachdem du dieses Video gesehen hast, wirst du bald erkennen, dass dieser Weiße Suprematist nur ein einziger Betrug ist.
Dislike dieses Video wenn du zustimmst dass Kevin MacDonald ein Lügner und ein Betrug ist. Zeige der Welt wie uns wirklich angesichts dieser rassistischen Antisemiten zumute ist!!!!

Und schick mir über Patreon et al. viele Shekels!!!!

Nun, diese vor ihren Knarren, einer US-Flagge und einem mächtigen Bihänder-Dekoschwert herumposierende Negerin gibt sich augenscheinlich als texanischer denn texanisch, dabei Pro-Gun und, natürlich „libertär“ -Dekoschwerter scheinen irgendwie ein Kennzeichen für „Libertäre“ zu sein, zumindest hat die bekennend oberlibertäre Frau Matthie gleich zwei davon, dafür aber schußwaffentechnisch nur Gaspüpserchen, wobei der Erzähler als Freund der Diversity es ja insgesamt für begrüßenswert befindet, dass es die Carolin nun also auch in Schwatz gibt! Ja, die Negerin ist überaus schwatzhaft und gegen ihr Gebaren verblassen selbst Jane Goodalls imponierfreudigste Schimpansenmännchen, die ihr volles Register abzogen, nachdem man ihnen ein paar Blechkanister als Resonanzverstärker zukommen ließ!

Leider ist das, was hier den prognathischen Zahnreihen und der dicken Lippe entspringt, ebenfalls das reinste Blech! Soso, sie wollte den werten Kevin also daten – für eine Videokonferenz, latürnich, und dieser hatte, nachdem er sich nach reichlich Ziererei dazu bereit erklärt hatte, auf den letzten Drücker dann doch nen Rückzieher gemacht -bad! Auf zähes Nachhaken von Logikbaum habe der Kevin darauf beharrt, sie solle doch lieber Andrew Joyce einladen, der sei die Jewish Question betreffend ein MINDESTENS so ausgewiesener Fachmann, Kenner und Experte wie der Kevin selbst! AHA, resümmiert Logikbaum mit kannibalischem Zähneblecken und Augenrollen machetenscharf: Weil der Kevin offensichtlich Schiss hat, vor dem Date kneift und zudem hinter jemand Deckung sucht, den er als ihm in der Sache ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen bezeichnet, ist damit die Sache erledigt und seine „Culture Of Critique“ nicht nur als substanzlos, sondern als Werk eines anderen entzaubert! Andrew Joyce sei also praktisch der Ghostwriter des Kevin, zumindest hat das Logikbaum zweifelsfrei festgestellt und geriert sich dabei, als halte sie das abgetrennte Haupt des Kevin in ihren Händen, während der Rest schon im Kochtopf schmort!

Allein, abgesehen davon, dass diese Baumlogik alles andere als überzeugend und stringent daherkommt, zumindest was die in westlichen weißen Gesellschaften üblichen Standards von Moral und abstraktem Denken entspricht, wird kein einziger der inhaltlichen Punkte MacDonalds widerlegt oder auch nur angesprochen, vom Inhalt der „Culture Of Critique“ ist überhaupt nicht die Rede! Dass Kevin letztlich keine Böcke auf ein Date mit Logikbaum vespürte, muss ausreichen, schließlich hatten andere ALTRGHT-Größen wie (((Brian Enoch))) oder Richard Spencer, der nicht nur enge Bande zur Bush-Family vorweisen kann, sondern auch ominöse nackte Neger (m?/w?/d?) in seiner Bude versteckt (der Erzähler war selbst Zeuge, wie ein solch rätselhaftes Wesen, unzureichend mit einem Handtuch vermummt, im Hintergrund durchs Bild tapste, als Spencer gerade eine Videokonferenz abhielt, konnte die Aufzeichnung aber im angeblich nie vergessenden Weltnetz nicht mehr finden), auch kein Problem damit! Haha, Uga, Uga, Uga, Tanz im Baströckchen oder waren es doch Bananen? Ach, Schluss jetzt mit Spässeken, aber wenn man bei jeder Geschichts- und Ethnologielektion auf der Youtube-University auf den Rängen sowas und ärgeres zu hören kriegt, brauchen sich unsere Coloured Cousins auch nicht so haben:

1 ReplyTudor Me1 month ago Low Fertility Rates, Low Sperm Count, Highest Suicide Rates By Race, Opioid Epidemic, Crystal Meth 2.0, Race Mixing, LGBT, Feminism, All Of These Prove That The Universe Is Culling Them.

ReplyTudor Me1 month ago@siksikaOur fertility rates are above the replacement level of 2.11, particularly in Africa; some of those counties fertility rates are as high as 7.0, but even here in America, our fertility rate is at the replenishing rate of 2.11. However, you cannot say the same for the white man’s fertility rate anywhere on the planet. Bye bye and good riddance.

Yeah, Bye Bye muh Niggah, und seht zu, wie ihr eure großen Fressen ohne Big Bad Whitey gestopft bekommt! Aber was ist jetzt mit dem Kevin, wo es doch der Logikbaum offensichtlich nicht ganz geschafft hat, ihn zu dekonstruieren, bzw. zu „zerstören“ wie man das heute unter jungen Influenzern so nennt? Ich meine Kevin ist WEISS und Logikbaum ist als schwarze Frau nun mal neben den asiatischen Männekens eine der großen VerliererInnen auf dem Dating-Markt, da sollte sie sowas schon gewohnt sein ohne jedesmal ne große Enthüllungsnummer draus zu machen! Wo gibt es wirklich stichhaltiges gegen den neurechten Alpha-Kevin? Nun, abgesehen davon, dass das hemmungslose Trumptrain-Trittbrettfahren des Kevin angesichts der netzwerktechnischen Verdrahtung des Donald durchaus Anlass zu berechtigten Fragen hinsichtlich des Kevins ureigenstem Thema der „Gruppenstrategien“ gibt, wären da noch einige bemerkenswerte Marker in seiner akademischen Vita, die einem angesichts des angeblich gefährlichsten Antisemiten der USA doch etwas eigenartig dünken.

Ein gewisser Miles Mathis, selbst nicht völlig ohne Berechtigung als dem „Loonatic Fringe“ zugehöriger Verschwörungstheoretiker und Nutcase gehandelt, hat diesbezüglich einige bemerkenswerte Punkte zusammengefasst:

Kevin MacDonald, der Herausgeber des „Occidental Observer“ besteht einfach den Geruchstest nicht. Riech zum Beispiel mal das: MacDonald hat eine Trilogie über Judaismus, das Erste betitelt „A People that Shall Dwell Alone“. Obwohl die Trilogie als das antisemitischste Ding außerhalb von Stormfront bezeichnet wurde, wurde sie von „Greenwood Publishing Group“ veröffentlicht. Diese wurde 1967 von Harold Schwartz gegründet und ihre wissenschaftliche Abteilung 1970 von Robert Hagelstein eingerichtet, welcher bis 1999 ihr Vizepräsident blieb. Moment, eine antisemitische Trilogie wurde von zwei Kerlen namens Schwartz und Hagelstein veröffentlicht? Seht ihr die kleine rote Flagge hier?

Dazu passt auch, wie wir herausgefunden haben, dass er von 1989-2000 der Gutachter für die Zeitschrift „Child Development“ war, welche 1995 bis 2000 von Larry Steinberg herausgegeben wurde. Das ist aus seiner eigenen Vita. Ein weiterer jüdischer Name der ihn übersah, als er schon dabei war, einer der gefährlichten Antisemiten des Landes zu werden. MacDonald war auch Redakteur bei der Zeitschrift „Population and Environment“ im Zeitraum 1999-2000. Angeblich wurde er wegen der Artikel, die er für dieses Journal auswählte, gefeuert. Diese Zeitschrift wurde zu dieser Zeit der „Plenum Publishing Corporation“ herausgegeben, einem Unternehmen das seinen Hauptsitz in New York hatte. Plenum wurde letztlich von Springer absorbiert, was jüdisch war. Sieht so aus, als wäre es MacDonald „erlaubt“ worden, ein paar belastende Informationen zu veröffentlichen um die Glaubwürdigkeit zu etablieren, die Fake-Opposition etablieren muss.

Eine andere rote Flagge ist, dass MacDonald seiner Forschung nachging und diese Bücher veröffentlichte während er Professor an der California State Long Beach war. Das ist eine der größten Universitäten des Bundesstaates, mit rund 37000 Immatrikulationen. Sie besitzt die größte Kunsthochschule westlich des Missisippi, was hier nicht irrelevant ist. CSULB wurde nach dem Krieg, im Jahr 1949, eingerichtet, was ebenfalls nicht unerheblich ist. Universitätspräsident von 1970 bis 1988 war Steve Horn, Senior Fellow bei der Brookings Institution. Vergesst nicht, Brookings lehnte den New Deal ab und arbeitete später am Marshall Plan von 1948 (ein Arm der damals neuen CIA). Sie war auch bei der Schaffung er vereinten Nationen beteiligt. Das Institut wurde früh von den Rockefeller- und Ford-Stiftungen finanziert. Es war als einer der Hauptgegner von Nixon in Watergate involviert. Charles Cholson wollte im Scherz die BI mit Brandbomben bombardieren. Obwohl sie manchmal als liberal bezeichnet wird, kann es sich dabei nur ebenso um einen Scherz handeln, da sie faschistisch ist.

Aber zurück zu Steve Horn. Wir finden eine zweite Verbindung zwischen Rockefeller und Horn, da er 1964 Nelson Rockefellers Wahlkampf-Koordinator in Kalifornien war. Somit dürftest du also zu erkennen beginnen, woher Steve Horn kommt und dadurch woher die Leitung der CSULB kommt. Ich würde sagen, Kevin MacDonald ist dort nicht zufällig gelandet.

Auf MacDonalds Homepage wird uns gesagt, dass die CSULB letztlich davor zurückschreckte, auf diesen mächtigen Antisemiten zu reagieren, welchen das Southern Poverty Law Center schon lange als einen der gefährlichsten Männer Amerikas bezeichnet hat. Die Universität erstellte und veröffentlichte 2008 ein kurzes Statement, in dem sie sich selbst von ihm distanzierte aber gleichzeitig seine First-Amendment-Rechte aufrecht erhielt. Da aber das letzte Buch der Trilogie ein volles Jahrzehnt früher (1998) herauskam, ist es schwer, das Timing zu verstehen. Sollen wir glauben dass es ihnen gerade erst gewahr wurde, dass sich einer der gefährlichsten Männer Amerikas innerhalb ihrer Fakultät befindet? Erstaunlicherweise wurde er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2014 in Ruhe gelassen, musste nie einem Amtszeitausschuss antworten. Dies sollte Euch zeigen, dass er geschützt wurde, und das nicht nur durch sein Amt. Wenn die Faschisten einen Professor wirklich feuern wollen, bekommen sie das hin, Festanstellung oder nicht.

Als ein Beispiel, James Tracy, ein Extraordinarius für Journalismus und Medienstudien an der Florida Atlantic University, welcher 2002 angestellt worden war und 2008 seine Festanstellung erhielt, wurde 2016 wegen seiner unabhängigen Blogaktivitäten gefeuert, in denen er Schwindel wie den Boston-Marathon-Bombenanschlag und das Sandy-Hook-Mass-Shootingf enthüllte. Beachtet, dass Kevin MacDonald und seine Mitarbeiter Schwindel wie diese nicht enthüllen. Selbst wenn ein Fake-Mass-Shooting wie das Charleston-Church-Shooting von „Dylann Storm Roof“ direkt „Weiße Interessen“ betrifft, machen MacDonald und seine Mitarbeiter das nicht öffentlich. Gegenwärtige oder „ehemalige“ Mitarbeiter von MacDonald dürfte man bei The Occidental Quarterly, counter-currents.com (insbesondere der fragwürdige Greg Johnson) und tradyouth.org (insbesondere der verdächtige Weiße Nationalist Matt Parrott) finden.

Nun, der Erzähler muss demütig eingestehen, dass er das jetzt schon überzeugender oder zumindest bedenkenswerter findet als das mit der behaupteten unwissenschaftlichen Ad-Hominem-Argumentation von Pinker et al. oder der fadenscheinigen Abfuhr für den Ebony-Logikbaum, auch wenn das mit den „Hoax-Enthüllungen“ zeigt, wie Matthis verschwörungstechnisch zu verorten ist!

Wobei man allerdings in der Tat anmerken muss, dass gerade diese „Shootings“ wie aus der Retorte, nach Charleston u.a. in den Staaten und Christchurch/Neuseeland nun mit Halle auch in der BRD angekommen, von den genannten Verdächtigen stets innerhalb des Narrativs eines genuinen Täters, einer genuinen Tat, gehandelt werden, ohne irgendeinen Verdacht auf Inszenierung, „Formfleisch“ oder „Beyond Meat“ auch nur am Rande zu erwähnen, egal ob sich das Ganze reimt oder nicht, da können die Wimpel noch so rot leuchten! Es wird von jenen ALTRGHT-Instanzen stets die Darstellung von Regierung und Propagandajournallie übernommen: Wütender, sich ob Überfremdung in die Ecke gedrängt wähnender junger Weißer, radikalisiert über das Hetz-Internet und gerne mit einem „Manifest“ nach ALTRGHT-Standards versehen als Beleg für eine ideologische Untermauerung der Tat! Dabei wird dann regelmäßig Verständnis für den Täter und sein Motiv hervorgehoben, die Tat selbst aber abgelehnt.

In dem Zusammenhang ist nicht zu vergessen, dass man megagehypte Machwerke wie „Joker“ als großangelegten Versuch deuten kann, ebenjene Figur des an den Rand gedrängten und potentiell gefährlichen jungen weißen Mannes in das kollektive Bewußtsein der Weißen wie auch der Nicht-Weißen zu implementieren! Aber welche Strategie wird denn nun laut Mathis mit dem Kevin gefahren und wozu?

Wir haben wieder und wieder gesehen dass die Industriellen es mögen, ihre eigene Opposition zu kreieren, so dass sie die Auseinandersetzung kontrollieren können. Auf diese Art kommt kommt nie eine der wirklich großen Wahrheiten ans Licht. Für mich sieht das ganz nach dem aus, was mit MacDonald und dem Occidental Observer passiert. Als weiteres leicht verständliches Beispiel – etwas das mich sofort angesprungen hat – beachte, dass es von Anfang an MacDonald’s Kernthese gewesen ist, dass Nichtjuden nicht mit Juden konkurrieren können. Laut Wikipedia sagt er,

dass Juden eine „gruppenevolutionäre Strategie“ haben, die darauf abzielt, Exogamie zu begrenzen, kulturelle Segregation zu stärken, Wohlfahrt und ökonomiche Kooperation innerhalb der Gruppe zu fördern und das Heiraten und die Geburten innerhalb der Gruppe so zu regulieren, dass ein hohes Niveau von Intelligenz, Befähigung zum Ressourcenerwerb, elterliche Fürsorge und Gruppensolidarität ereicht werden.

Er impliziert später,

dass eine Bekämpfung dieser Strategien für die Nichtjuden eine hochgradige Diskriminierung gegenüber einzelnen Juden, die Zulassung an Universitäten oder potentiellen Arbeitsstellen betreffend, beinhalten würde, oder gar eine immense Besteuerung von Juden um den jüdischen Vorteil beim Besitz von Reichtum auszugleichen.

Wenn dir diese zwei Dinge zusammen nicht sehr verdächtig erscheinen, schau besser genauer hin. Während er behauptet, die Juden schlecht aussehen zu lassen – wegen der Antisemitismus-Etikettierung – sorgt MacDonald tatsächlich dafür, dass sie gut aussehen. Sie täuschen dann vor, daran Anstoß zu nehmen etc. Aber so wie ich es in früheren Schriften schon dargestellt habe, sind Juden nicht wirklich schlechter als irgendwer sonst, so sage ich dir, sie sind auch nicht wirklich besser. Im Großen und Ganzen sind sie in vielfältigen Fachbereichen nicht deshalb erfolgreich, weil sie dafür mehr talentiert sind, sie sind erfolgreich, weil sie mehr Interesse dafür haben – und weil die, die erfolgreich sind, weniger Skrupel dabei haben, ohne Talent erfolgreich zu sein. Mit Sicherheit ist dies in meinem Spezialgebiet der Fall: Kunst.

Aber das zweite Zitat ist sogar noch verdächtiger als das erste, da keine aufrichtige Person irgendein Interesse daran haben würde, es Juden zu verwehren, auf ehrliche Weise Erfolg zu haben und Dinge zu tun, die getan werden müssen. Wir sollten nur daran interessiert sein, Nichtjuden wie Juden davon abzuhalten, auf unehrliche Weise voranzukommen, richtig? Gut, das würden wir aber nicht dadurch erreichen, indem wir den Zugang von Juden zu Universitäten und Arbeitsstellen begrenzen oder sie mit einer höheren Rate besteuern. Wir würden es schaffen indem wir die Gesetze in Kraft setzen, die wir schon in den Büchern stehen haben (aber die wir nicht mehr länger erzwingen).

Du siehst wie die Judenfrage benützt wird um dich davon abzuhalten, deinen Blick auf das größere Problem der pandemischen Korruption in allen Bereichen zu richten. Da jeder anerkennt, dass Juden eine winzige Minderheit sind, besteht keine Möglichkeit, dass sie ohne Kollusion mit allen anderen diese Korruption bewirken könnten. Eine rechtschaffene Mehrheit kann unmöglich von einer winzigen Minderheit korrumpiert werden. Selbst wenn man annimmt, dass sie Projekte verfolgen um dich zu korrumpieren: wenn sie Erfolg dabei haben, dich zu korrumpieren, kannst du nicht danach noch beanspruchen, dass du tugendhaft bist oder es jemals warst. Du bist entweder gerade so schlecht wie sie es sind oder du bist eine Nacktschnecke.

Ja, irgendwie fühlt sich der gedemütigte Erzähler gerade wie eine von der Killerbiene gestochene bzw. gefistete Nacktschnecke, war doch jenes überragende Blog-Bienchen und prominentes Opfer des Insektensterbens, von machen nicht ganz ohne Respekt auch als grimmer gelber TEUTONENFISTER bezeichnet, nie müde, seinen vor ihm im eigenen Schleim zu Kreuze kriechenden Jüngern stets einzupeitschen, dass kein Jude für den miesen Charakter der deutschen Bonzen-Christen und ihrer nichtswürdigen Untertanen verantwortlich zu machen sei.

Aber hat unser werter Alpha-Kevin nicht die Schwächen und Ansatzstellen der weißen Europäer für den semitischen Sozialparasitismus klar benannt und bewegt sich dies nicht auf einer Ebene jenseits von „gut“ und „schlecht“ bzw. „gut“ und „böse“, so wie es sich auch gehört, wenn man sich auf wissenschaftlichen Feldern von Evolutionspsychologie und -biologie bewegt? Ist die Krabbe so „korrupt“ wie der sie befallende Sacculina Krebs? Irgendwie greift Verschwörungs-Mathis hier etwas zu kurz, allerdings wird das Heranreifen des aus jüdischer Sicht gefährlichsten Antisemiten der USA in durch und durch jüdischen Strukturen völlig zu recht hinterfragt und er ist dabei überzeugender als sämtliche Vertreter der „Culture Of Critique“ mit ihren durchweg spärlich-kargen und unzutreffenden Statemements. Darum zum Ausklang noch einmal Mathis, mit einem Fazit, über das man vor allem in Anbetracht von dem, was eigentlich über die Jahre und Jahrzehnte aus all dem Räächtsgewese so rein praktisch resultierte, ruhig mal meditieren könnte.

So siehst du, wie dich MacDonald in eine gewünschte Richtung dreht. Er erzählt dir diese Halbwahrheiten, die dich zu seiner Lösung führen: Diskriminierung gegen Juden! Er agiert genau wie die ADL es will, indem er all die falschen Dinge in all den richtigen Momenten sagt. Er führt dich zu Diskriminierung als Antwort und davon weg, als Antwort bestehende Gesetze durchzusetzen – so wie die großen Jungs es wollen. Die werden sogar zugeben, dass sie sehr böse Jungs sind, so lange du nicht wirklich ihre Methoden durchdringst oder die offensichtlichen Lösungen siehst. Das ist es, um was es bei kontrollierter Opposition geht, weißt du – zugeben, was die Leute schon wissen und sie dann davon abbringen, noch irgendwas anderes herauszufinden. Block, block, block.

Als stärkstes Argument wider die Integrität von Alpha-Kevin könnte man allerdings seinen Handschlag mit dem Volksleerer im obig verlinktem Video werten, in welchem er zudem dem Nerling bescheinigt, „wertvolle Arbeit“ zu leisten, weshalb dieser „auf sich aufpassen“ solle. Prädikat „besonders wertvoll“ also von einer vom Erzähler lange als seriös und maßgeblich bewerteten Kapazität wie MacDonald für einen ausgemachten Dumpfschädel vor dem Herrn! Wobei man für Kevin immerhin noch geltend machen könnte, dass er über die vom Leerer vermittelten Inhalte nicht informiert sein dürfte und seinerseits in ihm lediglich eine Gallionsfigur für weiße Interessen in Deutschland und Europa sieht.

Der Erzähler ist sich übrigens demütigerweise keineswegs mehr sicher, ob der Leerer direkt bei den hiesigen „Diensten“ angestellt ist. Tatsächlich könnte er durchaus in der Hinsicht „echt“ sein, als dass hinter ihm wirklich rechte Vereinigungen/Netzwerke, gerne auch aus Übersee, stehen könnten, wie von manchen gemutmaßt. Wobei natürlich auch hier die Frage bestehenbliebe, inwieweit solchche Strukturen wirklich genuin sein können. Ein Einzeltäter und Selbstläufer ist er aber nach Auffassung des Erzählers auf keinen Fall, dafür sind zu viele Indizien für Fremdsteuerung auszumachen. Angesichts vom dem, was er „dem Volk“ als Lehre verkaufen will, ist das aber ziemlich unerheblich. Selbst falls er „echt“ sein sollte, ist er, mitsamt seinem Bauchladen an lieblos zusammengeschustertem Nostalgia-Krempel, einfach zu öde und blöde. Nicht umsonst ist der Leerer mit seinen Auftritten an der Seite von König Fitzek und Jo Conrad endlich in die Kategorie abgesunken, die seinem Niveau entspricht. Und so ist auch die Frage, ob man den Leerer jetzt gut findet oder nicht, keine von „rechts“ oder „links“ sondern eben von „blöd“ und „weniger blöd“. Vor einigen Jahren ist man also mit dem seriösen, wissenschaftlich argumentierenden Alpha-Kevin in gewisse, brisante Zusammenhänge eingetaucht, nur um nun zu erleben, wie dieser nun einem Deppenmagneten wie dem Leerer seine Referenz erweist? Aber überlegt euch selbst, wo ihr steht, während der Erzähler mal schaut, ob der fette Shekelscheck schon eingetroffen ist.

Kann der Einfluss der Kirche den westlichen Individualismus erklären?

Kommentar zu “The Church, Intensive Kinship, and Global Psychological Variation,” von Jonathan F. Schulz et al.

Von Kevin MacDonald, ursprünglich erschienen am 24. November 2019 auf „The Occidental Observer“, demütig übersetzt von B-Mashina.

MacDonald zerpflückt hier, der Ansicht des Erzählers nach nicht gänzlich ohne Widersprüche, aber insgesamt recht überzeugend, die Theorie von Schulz et al., denen zu Folge die individualistisch geprägten Kulturen Westeuropas auf den Einfluss der katholischen Kirche zurückgehen würden, welche mit ihren Verboten bezüglich Inzest und Verwandtenehe die vormals herrschenden Klanstrukturen aufgelöst habe, was ein gelindes Rascheln im Blätterwald von taz bis FAZ nach sich zog. MacDonald stellt dabei den Kernaussagen der Arbeit von Schulz et al. seine eigenen Ansätze aus seiner jüngst erschienen Abhandlung zur Frage der Genese des für europäisch geprägte Gesellschaften charakteristischen Individualismus gegenüber.

Germanische Ratsversammlung. Relief an der Mark-Aurel-Säule zu Rom.
Bild hinzugefügt vom Übersetzer, Bildquelle: Wikimedia

Aufgrund seiner Einzigartigkeit stellt der westliche Individualismus eine einschüchternde Fragestellung für Gelehrte und insbesondere für eine Theorie, die auf Evolutionspsychologie basiert, dar. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, innerhalb einer evolutionäre Perspektive zu versuchen, Einzigartigkeit zu verstehen. Eine ist es, davon auszugehen, dass eine einzigartige evolutionäre Umwelt zu genetisch basierter Einzigartigkeit führt; die andere gründet sich auf der Annahme, dass universale psychologische Mechanismen mit speziellen kulturellen Kontexten interagieren. “The Church, Intensive Kinship, and Global Psychological Variation” von Jonathan Schulz et al. ist ein Beispiel für Letzteres. Es präsentiert eine Theorie des westlichen Individualismus in welcher der kulturelle Kontext, der von der mittelalterlichen katholischen Kirche geschaffen wurde, insbesondere die Verbote bezüglich der Verwandtenheirat, eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der individualistischen Psychologie des Westens spielt. Genaugenommen versucht die Arbeit „einen wesentlichen Anteil“ der Variation psychologischer Eigenschaften, die im allgemeinen als charakteristisch für Individualismus gelten („Individuell, unabhängig, analytisch denkend, auf unpersönliche Weise prosozial [beispielsweise Vertrauen gegenüber Fremden] während gleichzeitig geringe Konformität, Gehorsam, In-Group-Loyalität und Nepotismus gezeigt werden“) mit der Exposition gegenüber der mittelalterlichen westlichen Kirche zu erklären.[1] Innerhalb dieses kulturellen Rahmens gibt es keinen Versuch, die Beweggründe der Kirche für das Schaffen dieses kulturellen Kontextes in den Begrifflichkeiten spezieller psychologischer Mechanismen darzulegen.

Diese Fragestellungen überschneiden sich mit einem Großteil der Erörterung in meinem kürzlich veröffentlichtem Individualism and the Western Liberal Tradition: Evolutionary Origins, History, and Prospects for the Future. Meine Theorie basiert jedoch auf dem Ansatz, dass die westliche Einzigartigkeit letztlich von den einzigartigen angestammten Lebensräumen in Nordwesteuropa herrührt, mit Betonung auf einer nord-südlichen genetischen Kline [[Link vom Übers.]] im relativen genetischen Beitrag von nördlichen Jägern und Sammlern, Indo-Europäern und frühen Ackerbauern aus dem Mittleren Osten. Während Schulz et al. ein weites Spektrum von Variablen prüfen, untersuchen sie weder die regionalen genetischen Differenzen innerhalb Westeuropas, die von der aktuellen Genforschung enthüllt wurden (besprochen in meinem Kapitel 1), noch begutachten sie die Forschung von Familienhistorikern, die auf eine bedeutende regionale Variation innerhalb Westeuropas hinweisen, die nicht mit der Exposition zur westlichen Kirche übereinstimmt (besprochen in meinem Kapitel 4).

Ich erörtere durchaus den Einfluss der Westlichen Kirche, folgernd, dass der kirchliche

Einfluss darauf abzielte, die westliche Kultur dahingehend zu verändern, dass sie sich von ausgedehnten Verwandtschafts-Netzwerken und anderen kollektiven Institutionen entfernte, dabei letztendlich motiviert von dem Verlangen, die eigene Macht auszuweiten [analysiert als eine sich entfaltende „Humane Universale“]. Aber obwohl die Kirche den Individualismus gefördert und zweifellos die westliche Kultur in diese Richtung beeinflusst hat, baute dieser Individualismus auf individualistischen Tendenzen auf, die dem Christentum lange vorausgingen und deshalb auf ethnische Tendenzen in Richtung eines Individualismus, wie er spezifisch für europäische Völker ist, zurückzuführen waren. (Kapitel 1–4). [Aus Kapitel 5, 170]

[[Link beigefügt vom Übersetzer]]

Meine Herangehensweise kombiniert also prähistorische natürliche Auslese bezüglich individualistischer Psychologie mit speziellen kulturellen Kontexten. Einer davon ist der Einfluss der Katholischen Kirche, letzterer als auf vorausgehenden Tendenzen aufbauend interpretiert. Mein Kapitel 5 über die mittelalterliche Kirche erörtert auf der Grundlage von Daten, vergleichbar mit denen, die von Schulz et al. zitiert werden, dass die Kirche Individualismus förderte – und womöglich die Etablierung von Individualismus beschleunigt haben könnte, ihn aber nicht verursacht hat. Unter Berücksichtigung, dass Schulz et al. in Anspruch nehmen, nur eine Teilerklärung erreicht zu haben, gibt es da also keine grundlegende Meinungsverschiedenheit. Jedoch versuche ich hier, basierend auf meinem Verfahren, aufzuzeigen, warum Exposition zur mittelalterlichen Kirche eine unzureichende Erklärung für psychologischen Individualismus im Westen ist.

Es gibt vieles, das unsere Denkansätze gemeinsam haben. Insbesondere heben sie hervor, dass Verwandtschaftsbeziehungen zentral für das Verstehen menschlicher Gesellschaften sind und dass der allgemeine Trend sich von ausgedehnten Verwandtschaftsbeziehungen, typisch für Jäger und Sammler weltweit, (i.e. relativ schwache Bindungen zu vielen Individuen von variierender genetischer Distanz – erörtert in meinem Kapitel 3) zu intensiven Verwandtschaftsbeziehungen (i.e. Verwandtschaft tief verwurzelt zwischen nah verwandten Gruppen, im allgemeinen Klane und persönliche Verwandtschafts-Netzwerke mit einer ausgeprägten Hierarchie basierend auf dem Grad der genetischen Verwandtschaft) verlagert hat, wie man sie gewöhnlich in Ackerbaugesellschaften vorfindet.

Allerdings präsentiere ich außerdem Belege dafür, dass der westliche Individualismus von genetischen Unterschieden beeinflußt wurde, die typisch für die Völker Westeuropas sind. Ich zeige auf der Grundlage von historischen und gegenwärtigen populationsgenetischen Daten, dass eine genetische Kline vom Norden zum Süden in Westeuropa besteht, in welcher die Gene von Jägern und Sammlern (und indo-europäisch-stämmige Gene; siehe unten) im Norden Europas stärker verbreitet sind. Bedeutend ist, dass die nordeuropäischen Jäger und Sammler ihre relativ extensiven Verwandschaftsstrukturen beibehielten während sie dessen ungeachtet komplexe Gesellschaften mit enormen Populationen schufen, die in der Lage waren, den Ackerbau für 2000-3000 Jahre fernzuhalten, wider die Bauernkultur, die ihren Ursprung bei den relativ kollektivistischen frühen Ackerbauen hatte, welche, aus dem Mittleren Osten kommend, vor etwa 8500 Jahren in Südeuropa eintrafen.[2] Gebiete in Westeuropa mit einer größeren Repräsentation von Genen früher Ackerbauern (e.g. 90 Prozent in Sardinien und im Süden von Frankreich höher als im Norden) weisen relativ kollektivistische Familienstrukturen auf, was sich in die Gegenwart hinein fortsetzt.

Das Hauptargument ist, dass traditionelle agrikulturelle Gesellschaften die auf intensiver Verwandtschaft basieren um zu verteidigende Ressourcen herum zentriert waren, etwa große Flusstäler wie denen des Yangtse, Nil und Euphrat, dazu geeignet, ganzjährig von einer Verwandten-Gruppe verteidigt zu werden. Dies war im im Norden Europas nicht möglich. Gruppen scharten sich für einen Teil des Jahres an einer hochproduktiven Ressource zusammen – der Meeresküste und ihrem Angebot an Schalentieren und anderem Meeresleben – waren aber für einenTeil des Jahres dazu gezwungen, sich in kleine familienbasierte Gruppen zu zerstreuen.[3][4]   Und wegen des relativ unwirtlichen nördlichen Lebensraumes kam es zur Selektion einer Reihe von psychologischen Merkmalen, die der väterlichen Versorgung der Nachkommen förderlich waren: bilaterale Verwandtschaftsbeziehungen und Monogmie (Paarbindung), wohingegen Polygynie (von Schulz et al. als Marker für klanbasierte Kulturen anerkannt) von wohlhabenden, mächtigen Männern, fähig Haushalte zu begründen, bestehend aus multiplen, nah verwandten Familien, ökologisch unmöglich gewesen wären. Während die Position eines Individuums in Gesellschaften, die auf intensiver Verwandtschaft basieren, vom Status innerhalb eines stark hierarchischen Verwandtschafts-Netzwerkes bestimmt wird, sind Jäger-Sammler-Kulturen viel egalitärer, mit starken Schranken gegen despotische Führung. Darüber hinaus, wie Michael Burton et al. bemerkten, umfasst das zirkumpolare kulturelle Areal neben Nordeuropa auch eine diverse Gruppe aus nördlichen Kulturen (e.g. Japan, Korea, die Inuit, Lappen), die zu bilateralen Verwandtschaftsbeziehungen tendiert, was eine Reihe von extensiven Verwandtschaftsbeziehungen zur Folge hat.[5] Schulz et al. betrachten bilaterale Verwandtschaftsbeziehungen korrekt als einen Aspekt von extensiven Verwandtschaftsbeziehungen, aber ich interpretiere die Daten dahingehend, dass sie eine naturwüchsige, genetisch beeinflusste, klimabasierte Theorie der Verwandtschafts-Intensität eher stützen als dass sie auf einen Einfluss der Kirche zurückzuführen sind, wenn man es als gegeben nimmt, dass bilaterale Verwandtschaftsbeziehungen auch in nördlichen nicht-westlichen Gesellschaften auftreten.

Schulz et al. nehmen auch nicht zur Kenntnis, dass präexistente Tendenzen in Richtung extensiver Verwandschaftsnetzwerke unter nördlichen Jägern und Sammlern sich bis in die Gegenwart hinein fortsetzen. Sie nehmen ebenfalls bestimmte Eigenschaften indoeuropäischer Kultur, so wie sie sich in Europa entwickelte, nicht zur Kenntnis, die gegen eine starke Rolle intensiver Verwandtschaftsbeziehungen sprechen (erörtert in meinem Kapitel 2). Die indoeuropäisch begründeten Kulturen, die Europa bis zur protestantischen Reformation und dem Niedergang der Aristokratie dominierten, waren ein Gemisch von „armenoiden“ nahöstlichen Völkern (48-58 Prozent)[6] mit drei nördlichen Jäger-und-Sammler-Gruppen: Jägern und Sammlern aus dem Kaukasus, urtümlichen Nord-Eurasiern (einschließlich Sibiriens) und östlichen Jägern und Sammlern (Kapitel 1). Indoeuropäisch-stämmige Kulturen basierten nie auf dem Klan-Typ intensiv verwandtschaftsorientierter Kulturen, wie sie etwa im nahen Osten üblich sind:

In der Dschāhilīya [[Link durch den Übersetzer]] und der frühen islamischen Dichtkunst finden wir Männer, Frauen und Kinder, die sich selbst nicht als Individuen sondern als Verwandte bezeichnen. Kurz gesagt war jemand entweder ein Oasen-Bewohner oder in den Hochländern des Jemen ansässig, ein Hirtennomade oder jemand, dessen Lebensweise irgendwo zwischen seßhaft und nomadisch fiel, es war Verwandtschaft – jemandes Familie, jemandes Klan, jemandes Stamm – die definierte, wer jemand war. Das Thema Verwandtschaft bleibt selbst in den kosmopolitischen urbanen Welten des mittelalterlichen Damaskus, Bagdad, Kairo und anderswo wichtig. Dies setzt sich in vielen islamischen Gesellschaften heutzutage fort.

Die indoeuropäische Kultur beinhaltete vielmehr wichtige Elemente des freien Marktes mit einer starken Gewichtung der Gegenseitigkeit innerhalb der Gruppe und Instanzen oberhalb der Ebene von verwandtschaftsbasierten Gruppierungen. Aufwärtsmobilität hing von militärischem Talent ab, insbesondere von der Fähigkeit, Gefolgsleute anzuwerben, die in der Lage waren, effektiv Territorien zu erobern und zu halten, nicht von Verwandtschaftsbeziehungen. Individualistischer Wettbewerb um dauerhaften Ruhm und Ehre war ein definierendes Merkmal. Wie Ricardo Duchesne bemerkt, waren indo-europäische Helden im alten Griechenland oder anderswo an erster Stelle Individuen – Männer, die sich von anderen durch ihre Leistungen im individuellen Streben nach Ansehen abgrenzten, wie diese Zeilen aus Beowulf zeigen:

Da wir alle damit rechnen müssen, unser Leben auf dieser Erde zu verlassen, müssen wir uns einen gewissen Ruf verdienen, / wenn wir können, bevor wir sterben; Wagemut ist das Ding / für einen kämpfenden Mann, an das man sich erinnert. /… Ein Mann muss so handeln / wenn er in einem Kampf darum kämpft, sich einen dauerhaften Ruhm zu verschaffen; Es ist nicht das Leben, an das er denkt.[7] [Aus Kapitel 2, 46–47]

Demnanch war, innerhalb der Männerbünde, „die Bruderschaft der Krieger, durch einen Eid miteinander und mit ihren Ahnen verbunden, während eines feierlich angeordneten Kriegszugs,“[8] Status bestimmt durch militärisches Talent, nicht durch Verwandtschaftsbeziehungen. In so einer Kultur spielte intensive Verwandtschaft bestenfalls eine sekundäre Rolle – diese Kulturen entwickelten sich nie zu den klanbasierten Kulturen wie sie so typisch für einen Großteil des Rests der Welt sind. Obwohl Verwandtschaft eine gewisse Wichtigkeit beibehielt, existierten die Männerbünde auf einer höheren Ebene als verwandtschaftsbasierte Gruppen und wirkten teilweise dahingehend, Streitigkeiten unter diesen beizulegen.

Der aristokratische Individualismus der PI-E [Proto-Indo-Europäer] gründete sich auf Gegenseitigkeit, nicht Despotismus oder Verwandtschaftsbindungen. Zum Beispiel stand im Zentrum der PI-E Kultur die Praxis des Beschenkens als eine Belohnung für militärische Leistungen. Von erfolgreichen Anführern wurde erwartet, ihre Gefolgsleute ansehnlich zu belohnen. [9] Eidgebundene Abkommen über wechselseitige Beziehungen waren für PI-E charakteristisch und diese Praxis wurde von den verschiedenartigen I-E Gruppen, die in Europa einfielen, fortgesetzt. Diese Abkommen formten die Grundlage für Patron-Klient-Beziehungen, die auf Ansehen basierten – Anführer konnten loyalen Dienst ihrer Gefolgsleute und Gefolgsleute angemessene Belohnung für ihren Dienst für den Anführer erwarten. Dies ist entscheidend, weil diese Beziehungen auf Talent und Leistung aufbauen, nicht auf Ethnizität (i.e. Leute auf der Grundlage des Verwandtschaftsgrades zu belohnen) oder despotischer Unerwürfigkeit (wo Gefolgsleute im Wesentlichen unfrei sind). [Aus Kapitel 2, 35]

Eidgebundene Abkommen, Gegenseitigkeit und Ansehen – alles Marker für Individualismus – sind also entscheidend. Darüber hinaus wurden eroberte Völker nicht ausgelöscht, und, nach variierenden Zeiträumen, war üblicherweise Aufwärtsmobilität für Angehörige eroberter Völker möglich, falls diese über militärisches Talent verfügten. Die Mauern, die Eroberer von den Eroberten trennten was die Bestimmungen zu Heirat, Bürgerschaft und sozialen Status betraf, wurden letztlich durchbrochen – ein Marker für Individualismus weil, nochmals, individuelles Talent ausschlaggebend war, nicht Verwandtschaftsverbindungen. Zumindest innerhalb Europas errichteten indoeuropäische Eroberer keine Barrieren permanenter Separation gegenüber jenen, die sie erobert hatten; sie schufen kein soziales Gefüge, das auf intensiven Verwandtschaftsbeziehungen basierte und danach trachtete, sich selbst dauerhaft von denen, die sie erobert hatten, abzugrenzen, wie es beispielsweise im Alten Testament[10] dargestellt ist und im heutigen Israel gegenüber den Palästinensern fortdauert.[11] Beispielsweise absorbierte das alte Rom, eine prototypische Variante indoeuropäischer militarisierter Kultur, die Völker, die es besiegte, und rekrutierte sie für militärische Dienste, was Rom erlaubte, enorm zu expandieren. Allerdings gewannen die Angehörigen unterworfener Völker üblicherweise letztlich die Staatsbürgerschaft und viele errangen sogar hohen Status innerhalb der römischen Gesellschaft, übernahmen hier politische und militärische Ämter.

Aus der frühesten Periode der Republik gibt es Beispiele für die soziale Fluidität der römischen Aristokratie. Appius Claudius kam aus dem Land der Sabiner im Jahr 509 vor Christus nach Rom und wurde ein Mitglied des Patriziats. L. Fulvius Curvus aus Tusculum wurde 60 Jahre, nachdem Rom 381 v. Chr. Tusculum erobert hatte, Konsul. …

Offenheit gegenüber Fremden kommt auch darin zum Ausdruck, dass Latium, die nahegelegenen Ortschaften mit ähnlicher Sprache und Kultur einschließend, Rechte auf commercium (Besitz von Eigentum in anderen Städten), connubium (Heirat) und migrandi (Migration) besaß. Dies setzte eine Präzedenz für spätere Zeiten, wenn andere, nicht lateinische Völker mittels teilweiser Staatsbürgerschaft (civitas sine suffragio) in die römische Gesellschaft inkorporiert werden sollten. Diese konnten später zu voller Staatsangehörigkeit hochgestuft werden: e.g. wurden die Sabiner 268 v. Chr. von civitas sine suffragio zu voller Staatsangehörigkeit hochgestuft. Diese Offenheit gegenüber anderen Völkern war „ein Schlüsselelement in Roms späterem imperialen Erfolg.“ [internes Zitat aus Gary Forsythes „A Critical History of Early Rome; [12] aus dem Appendix zu Kapitel 2, 79, 80]

Demzufolge war die Durchlässigkeit von Gruppen ein definierendes Merkmal für indoeuropäisch-stämmige Kulturen, da Individuen die Freiheit besaßen, zu anderen Gruppen überzulaufen, bei denen sich eine größere Aussicht auf Erfolg bot. Ürsprünglich lag individualistischer Wettbewerb in militärischen Unternehmungen, aber später zeigten sich andere Formen von Wettbewerb, in welchen Gruppen durchlässig waren und Übertritt möglich war, einschließlich intellektueller Wettstreit, charakterisiert durch Gruppendurchlässigkeit, eine Grundvoraussetzung für Wissenschaft.

Ricardo Duchesne hebt Disputation als wesentlichen Bestandteil des wstlichen intellektuellen Diskurses hervor, analysiert in Termini des indoeuropäischen kulturellen Vermächtnissen von persönlichem Streben nach Ruhm. [13] Von den Anfängen im alten Griechenland war die intellektuelle Debatte intensiv wettbewerbsorientiert und die Individuen waren frei darin, sich von einem Gelehrten loszusagen wenn sie einen anderen ansprechender fanden. Intellektuelle suchten Anhänger nicht abhängig von bereits bestehenden Verwandtschaftsverhältnissen oder ethnischen Verbindungen, sondern vielmehr mittels ihrer Fähigkeit, Anhänger auf einem freien Markt der Ideen zu gewinnen, in welchem die Leute frei darin waren, zu anderen Standpunkten zu wechseln. So wie es Zugehörigen eines Männerbundes freistand, zu anderen Gruppen mit objektiv besseren Aussichten auf Erfolg überzulaufen, würde sich auch ein freier Markt der Ideen in eine Richtung von Argumenten und Ideen standardisieren, die anziehend für Andere sind, denen es frei steht, sich von ihrer Gruppe zu lösen während Gruppen hochgradig durchlässig sind. In einem sozialen Kontext bestehend aus Anderen, die auf ähnliche Weise frei darin sind, ihren Standpunkt zu wechseln, treten logische Argumente und vorausschauende Theorien über die Natur in den Vordergrund. (Aus Kapitel 9, 482-483)

Auf ähnliche Weise setzt Kapitalismus individualistischen ökonomischen Wettbewerb und die Fähigkeit von Individuen voraus, beim Einkauf bestimmter Produkte oder der Investition in geschäftliche Unterfangen zu wechseln, wenn sie eine bessere Gelegenheit finden.

Quellen und Ziele kirchlicher Macht

Schulz et al. sehen die Exposition gegenüber der westlichen Kirche als entscheidende Variable bei der Entwicklung des westlichen Individualismus und betonen die kirchlichen Regelungen bezüglich der Verwandtenheirat. Meine Erörterung des kirchlichen Einflusses ist viel breiter angelegt. Ich erörtere andere kirchliche Stategien die Individualismus begünstigten, als Allerwichtigstes die Vorstellung eines reproduktiven Altruismus kreiierten, indem sie das klerikale Zölibat durchsetzten und in Folge der Päpstlichen Revolution, beginnend im zehnten Jahrhundert und abgeschlossen durch das Hochmittelalter, die Korruption beseitigten. Diese Vorstellung war notwendig um die intensive religiöse Leidenschaft und Volksloyalität dieser Zeitspanne hervorzubringen, es infolgedessen der Kirche zu ermöglichen, erhebliche Macht über säkulare Eliten auszuüben, die sich davor fürchteten exkommuniziert zu werden und dadurch ihre Legitimität in den Augen ihrer Völker zu verlieren.

Einhergehend mit der Akzeptanz von Zölibat und Asketizismus bestand ein Anliegen, die Macht der Kirche auszuweiten – „eine mächtige Bewegung um die Herrschaft über alles gesellschaftliche Leben zu gewinnen und es geistlichen Ansichten entsprechend zu organisieren.“[14] Es ist dieser Drang, die eigene Macht auf Kosten anderer Quellen der Macht – Könige und die Aristokratie, ausgedehnte Verwandtengruppen – auszuweiten, der am besten das Verhalten der mittelalterlichen Kirche erklärt. Dieses Verlangen nach Macht ist eine „Humane Universale“, zur Gänze übereinstimmend mit evolutionärem Denken, ausgenommen, dass es in diesem Fall nicht von dem üblichen Beiwerk von Macht begleitet wird [wie es typischerweise in klan-basierten Kulturen anzutreffen ist]: Fortpflanzungserfolg und Kontrolle über Frauen. [Aus Kapitel 5, 186]

Kirchliche Strategien, gerichtet gegen die Macht säkularer Eliten, ausgerichtet auf Heirat als wesentliches Schlachtfeld, umfassten, neben Regeln bezüglich Verwandtenheirat, das Entwickeln von Ideologien und erzwingender sozialer Kontrolle, welche die Monogamie, das Verhindern von Ehescheidungen, das Verhindern der Erbfähigkeit von Bastarden unterstützen. Von besonderer Wichtigkeit war die Durchsetzung von Zustimmung als Grundlage für eine Heirat (nicht berücksichtigt von Schultz et al.). Zustimmung zur Heirat fördert eher eine individualistische Partnerwahl, basierend auf den Eigenschaften des Ehepartners, als ein familiäres Entwickeln von Strategien in welchem der Partner von den Eltern bestimmt wird, mit dem Resultat, dass „die Familie, der Stamm, der Klan dem Individuum untergeordnet werden. Wenn jemand tatsächlich zur Heirat entschlossen war, konnte er sich selbst seinen Partner wählen und die Kirche konnte die eigene Wahl rechtfertigen.“[15]

Die Kirche entwickelte ebenso Ideologien von moralischem Individualismus und moralischem Universalismus, die das Weltbild von natürlicher Hierarchie, wie es typisch für die antike Welt war, unterminierten und oft die aufstrebenden Städte als unabhängige Machtzentren, den Interessen von Feudalherren entgegengesetzt, ermutigten. Bezogen auf die Ideologie des moralischen Egalitarismus:

Kanonisches Recht … hatte einen ausgeprägten egalitären Tenor – Status, welcher in antikem Recht zentral war – war irrelevant. Ekklesiastische Ideologie förderte also die westliche liberale Tradition. Aristokraten und Gemeine unterlagen der selben Moral. Darüber hinaus wurde kanonisches Recht dazu eingesetzt, die Macht von Verwandten-Gruppen durch das Verwerfen des privilegierten Status von Zeugnissen, die von der Familie oder Freunden abgelegt wurden (was dazu geführt hatte, dass mehr mächtige Familien vorteilhafte Gerichtsurteile bekamen). [Aus Kapitel 5, 188; Hervorhebung im Original]

Es ist jedoch nicht der Fall, dass die Kirche die Monogamie als Norm für die westliche Ehe erfunden hat:

Während alle anderen wirtschaftlich fortgeschrittenen Kulturen der Welt durch Vielweiberei erfolgreicher Männer versinnbildlicht wurden, besaßen westliche Gesellschaften, beginnend mit den antiken Griechen und Römern und bis in die Gegenwart hinein, eine starke Tendenz zur Monogamie.[16] Somit kann man nicht sagen, dass die Katholische Kirche die Monogamie hervorgebracht hat, aber, wie in Folge beschrieben, nahm sie, zumindest während des Mittelalters, eine zentrale Rolle dabei ein, die Monogamie aufrechtzuerhalten.

Die Katholische Kirche war die Erbin der römischen Zivilisation, wo Monogamie tief in Gesetz und Sitten eingebettet war, und während des Mittelalters nahm sie es auf sich, die Monogamie der aufstrebenden europäischen Aristokratie aufzuerlegen.[17] Polygynie auf verhältnismäßig niederer Ebene (im Vergleich zu anderen auf intensiver Agrikultur basierenden Gesellschaften wie China, Indien, der Mittlere Osten und Mittelamerika), hat in Europa existiert und während des Mittelalters wurde dies zum Gegenstand von Konflikten zwischen der Kirche und der Aristokratie. Die Kirche war die „einflussreichste und wichtigste Regierungsinstitution [Europas] während des Mittelalters,“ und ein wesentlicher Aspekt dieser Macht über die säkulare Aristokratie bestand in der Regulation von Sexualität und Fortpflanzung.[18] [Aus Kapitel 5, 176-177]

Wie verbreitet war die Gefügigkeit gegenüber den Gesetzen der Kirche zur Verwandtenehe?

In Anbetracht der Bedeutung der den Inzest betreffenden Regelungen in der Darstellung von Schulz et al. ist es wichtig für sie zu zeigen, dass die Strategie der Kirche tatsächliche Effekte zeitigte – dass die Anzahl inzestuöser Ehen nach dem Aufstieg der Kirche von einem vorher bestehenden Niveau aus zurückging. Schulz et al. messen die Rate von Cousin/Cousinen-Ehen nur im zwanzigsten Jahrhundert, nicht während des Mittelalters.[19] Das Resultat davon ist, dass sie keine Daten zur Effektivität der kirchlichen Politik präsentieren, eine gravierende Lakune [[Link vom Übersetzer]] in ihrer Darstellung. Wenn nämlich Cousin/Cousinen-Heirat tatsächlich im Westen nie üblich war, besteht wenig Grund dazu, anzunehmen, dass den ausgeklügelten Regeln, die Verwandtenheirat ummantelten, eine entscheidende Rolle zukam. Wenn es sich so verhält, erscheint eine Darstellung, die naturwüchsige ethnische Tendenzen in Betracht zieht, als plausibler. Hier zitiere ich einige bedeutende wissenschaftliche Quellen, die darauf hinweisen, dass Exogamie im Westen die Norm war, mindestens seit den Römern und wahrscheinlich schon lange zuvor.

Vorausgesetzt, dass die indoeuropäischen Eroberergruppen auf räuberische, aus Männern bestehenden Trupps basierten (die Männerbünde), waren Ehen wahrscheinlich exogam. Diese Annahme wird gestützt durch die verhältnismäßig hohe Präsenz von indoeuropäischen (yamnaya-stämmigen) Y-Chromosomen in alter DNA aus der Schnurkeramiker-Kultur aus weiten Teilen Nordeuropas vor etwa 5000 Jahren[20] (Kapitel 1 und 2). Für Europa einzigartige Mutationen von Augen- und Haarfarbe sind wahrscheinlich eher auf sexuelle Selektion für die Ehe in Folge individueller Wahl der Eigenschaften des Partners zurückzuführen als auf Heirat mit Verwandten und strategische Planung der Familien,[21],[22] und ich argumentiere auf vergleichbare Weise für die größere Rolle von Liebe als Grundlage für Heirat im Westen verglichen mit Gesellschaften, die auf intensiven Verwandtschaftsbeziehungen basieren (Kapitel 3).

Das Weströmische Reich betreffend zitiere ich Brent D. Shaw and Richard P. Saller:

Es gibt starke Belege für eine Kontinuität der allgemeinen Praxis der Exogamie im Weströmischen Reich, von der vorchristlichen Periode (die ersten drei Jahrhunderte nach Christus) bis zur Ära der Etablierung des Christentums als Staatsreligion; endogamische Heirat war selten, wenn sie überhaupt in Erscheinung trat. Obwohl die Gesetze während der heidnischen Ära die Heirat unter Cousins/Cousinen erlaubten, waren Parallel- und Kreuz-Cousin-/Cousinenehen so selten unter Aristokraten wie es Parallel-Cousin-Ehen unter gewöhnlichen Bewohnern des westlichen Reiches waren. Folglich hatte der christliche Bann von Ehen innerhalb des sechsten Verwandtschaftsgrades geringe Auswirkungen. Die verstreute Struktur ihrer Besitztümer bot heidnischen Aristokraten keinen Anreiz, innerhalb der Familie zu heiraten um gefestigte Vermögen zu verteidigen; ihre finanziellen Interessen wurden durch das Heiraten innerhalb der selben Klasse gewahrt. Der Bann der Endogamie durch die Kirche sollte nicht als Teil eines Bestrebens interpretiert werden, die Übertragung von Eigentum innerhalb der Familie zu unterbrechen: Eine derartige Anstrengung war überhaupt nicht notwendig, weil heidnische Aristokraten seit Jahrhunderten das Testament dazu nutzten, ihren Reichtum breit zu verteilen. Die Kirche brauchte nur den Kaiser als wesentlichen institutionellen Begünstigten dieser Erbschaften zu ersetzen, um sich selbst zu bereichern.[23]

Wir fassen zusammen: Als sich die Kirche im vierten Jahrhundert daran machte, ein umfassendes Inzestverbot zu formalisieren, agierte sie nicht dahingehend, eine verbreitete Praxis von Endogamie unter nahen Verwandten im Weströmischen Reich zum Erliegen zu bringen. Tatsächlich verweist Augustinus in seiner Erörterung „Der Gottesstaat“ bezüglich der Ausweitung der den Inzest betreffenden Gesetze zu seiner Zeit klar auf das Gegenteil. Er sagt kategorisch, dass die Heirat zwischen Cousins/Cousinen schon immer raro per mores (`selten in der herkömmlichen Praxis´) gewesen sei, und das vor der Einführung der neuen Verbote.[24] [Zitiert in Kapitel 4, 128-129]

Des Weiteren merke ich an:

Welche Ratio man auch diesen Verboten durch die Kirche zugrunde legt, es gibt Belege dafür, dass die Aristokratie die geistlichen Gesetze befolgte [während des zehnten und elften Jahrhunderts]. Es gab im französischen Adel des zehnten und elften Jahrhunderts ziemlich wenig Eheschließungen unter Cousins/Cousinen, die näher als vier- oder fünfgradig miteinander verwandt waren.[25] Solche Praktiken schwächten die erweiterte Verwandten-Gruppe da der ausdehnte Raum für Verwandtenheirat die Solidarität in den erweiterten Verwandten-Gruppen durch die ausgrenzende „Stärkung des Blutes durch Heirat.“[26] unterband. Das Resultat war, dass sich biologische Verwandtschaft eher diffus im Adel verbreitete als dass sie sich in der Spitze konzentrierte. Die direkten Nachkommen einer Familie profitierten eher als die weitere Verwandtschaftsgruppe: „Männer in hohen säkularen Positionen … strebten danach, ihr Vermögen und ihre Familien zu konsolidieren, um sich, zum Nachteil der erweiterten Verwandtschaft, so viel wie möglich für ihre direkten Nachkommen zu sichern.“[27] [Aus Kapitel 5, 210-211]

Der bedeutende Punkt im obigen Abschnitt ist, dass die Aristokratie die Inzestgesetze im zehnten und elften Jahrhundert befolgte – nicht überraschend, wenn man zugrunde legt, dass die Kirche mit ihrer Kampagne zum Zwecke des Machtgewinns auf die Machtzentren der Elite zielte und nicht auf das gemeine Volk. Schließlich konnten Männer mit wenig Vermögen oder Macht kaum erwarten, polygyn zu sein oder Konkubinen zu besitzen, was beides gegen die geistliche Auffassung von Ehe verstoßen würde. Ich kenne keine Belege dafür, dass jene, die nur über bescheidenere Mittel verfügten, Eheschließungen innerhalb der sechs Verwandtschaftsgrade vermieden. Alle von C.B. Bouchard aufgeführten Fälle, in welchen die Kirche gegen Verwandtenehen vorging, waren innerhalb des Adels angesiedelt.[28] Zum Beispiel wurden die Könige der Capetien-Dynastie in Frankreich dazu gezwungen, russische Frauen zu akzeptieren und schließlich ihre Standards zu senken, um auch Töchter von Grafen und anderem niederem Adel zu billigen.

In den verhältnismäßig kleinen, isolierten Gemeinschaften des traditionellen Westeuropa – wo hochgradig begrenzte regionale Dialekte üblich waren und die Menschen über geringe Mobilität verfügten – heirateten die Leute in der Tat gezwungenermaßen innerhalb der lokalen Gemeinschaft und konnten deshalb kaum vermeiden, jemanden zu ehelichen, mit dem man einen Groß-Groß-Groß-Groß-Großvater gemeinsam hatte.

Elizabeth Archibalds Incest in the Medieval Imagination kontextualisiert diese Erkenntnisse weitergehend. In einem Kommentar, der eher auf die allgemeine Bevölkerung als auf den Adel zutrifft, merkt sie an, dass „In der Praxis der siebte Grad, der Umfang des Gedächtnisses und alle bekannten Verwandten wahrscheinlich für viele Menschen im Mittelalter fast dasselbe bedeuteten.“[29] Legt man zugrunde, dass die meisten Menschen zwangsläufig ihre Partner im lokalen Bereich suchten, wäre es unmöglich gewesen, die Gesetze der Kirche zu befolgen, da „… die Liste möglicher Partner, mit denen Sex verboten war, in vielen kleinen Gemeinschaften jeden potentiellen Partner umfasst haben dürfte…“[30] Zudem zeigt die Erörterung aktueller Fälle nur geringe Bedenken bezüglich der sieben Verwandtschaftsgrade aber große Betroffenheit was nahe Blutsverwandte (e.g. Onkel, Nichte) oder soziale Verwandtschaft [[ i.e. Stiefeltern – d. Ü.]] betrifft. Grundsätzlich:

Wie die Kirche auch versuchte, ihre Position zu rationalisieren und danach strebte, sie zu stärken, so ist doch aus der geistlichen Korrespondenz, Gerichtsaufzeichnungen und wohlbekannten Skandalen jener Zeit bekannt, dass die Gesetze von vielen Christen während des Mittelalters ignoriert oder eher ignoriert als beachtet oder um des persönliche Vorteils manipuliert wurden um das Prinzip der Unauflöslichkeit der Ehe zu hintergehen. … Trotz der Bestimmtheit, mit der die Kirche auf ihren komplexen Regeln, wer wen heiraten darf, bestand, waren die geistlichen Autoritäten doch bemerkenswert nachsichtig bei der Interpretation vieler Teile der den Inzest betreffenden Gesetzgebung, insbesondere was eher entfernte Verwandte und soziale Verwandtschaften betraf. Es ist auch eindeutig, dass viele Menschen im Mittelalter kein besonderes Problem mit dem Bruch der Inzestgesetze, wie etwa der Heirat von Cousinen zweiten Grades hatten.[31]

Es ist bemerkenswert, dass nach dem zehnten und elften Jahrhundert die französische Aristokratie weithin dafür bekannt war, die Inzestgesetze zu missachten. Sich vollkommen bewusst, dass sie in den Augen der Kirche inzestuös heirateten, beriefen sie sich im Fall einer erwünschten Scheidung auf diese Gesetze. Das Befolgen der Gesetze im zehnten und elften Jahrhundert änderte ihre Psychologie nicht grundsätzlich. Darüber hinaus war dieser „bequeme Notausgang“ ein bedeutender Faktor für die Herabsetzung der erlaubten Verwandtschaftsgrade auf vier durch das Laterankonzil im Jahr 1215.[32]

Die Geographie des kirchlichen Einflusses

Bezüglich der zentralen Behauptung, dass die Zeitdauer des Einflusses der Kirche im Westen entscheidend für den Aufstieg des Individualismus war, merke ich in Kapitel 5 folgendes an:

Es gibt andere Gründe dafür, eine grundlegende ethnische Komponente des westlichen Individualismus und Egalitarismus hervorzuheben. Es gab beispielsweise bedeutende Unterschiede zwischen dem westlichen und dem östlichen Christentum und im westlichen Christentum selbst. Was das Letztere betrifft so war spätestens seit dem frühen Mittelalter die westliche Familienstruktur auf Nordwesteuropa beschränkt, insbesondere auf das vom Frankenreich, Britannien und Skandinavien umfasste Gebiet, aber nicht, so wie in Kapitel 4 hervorgehoben wird, auf die Region südlich der Loire im heutigen Frankreich, und schloss große Teile Europas außerhalb der Hajnal-Linie [[Link vom Übersetzer]] aus, obwohl diese dem westlichen Christentum zugehörig sind (e.g. Süditalien [obwohl ich das Argument von Schulz et al. akzeptiere, wonach Süditalien erst verhältnismäßig spät dem kirchlichen Einfluss unterworfen wurde – im elften Jahrhundert (S2.2,9) – dies ist viel früher als Schweden welches, zusammen mit anderen skandinavischen Ländern, die individualistischste Familienstruktur in Europa hat], Irland, die südliche iberische Halbinsel, Kroatien und Teile Osteuropas).[33] Der individualistischen Familienstruktur, die viele Gelehrte als wesentlich für das Verständnis des Aufstiegs des Westens ausgemacht haben, ist es also entgangen, bedeutende Teile des westlichen Christentums zu vereinnahmen.

Man könnte damit argumentieren, dass Unterschiede in der Familienstruktur durch die spätere Einführung des Christentums in Osteuropa erklärbar sind. Polen wurde zum Beispiel verhältnismäßig spät christianisiert (beginnend im zehnten Jahrhundert) verglichen mit Frankenreich (beginnend mit der Konversion von Clovis I im Jahr 496). Allerdings konvertierten skandinavische Gesellschaften, die die individualistischste Familienstruktur Europas aufweisen (siehe Kapitel 4), ebenfalls ziemlich spät. Zum Beispiel wurde Dänemark, das erste christliche skandinavische Land, erst nach der Konversion von Harald Blauzahn im Jahr 972 christianisiert.[34] Schweden folgte viel später, etablierte erst im Jahr 1264 eine Erzdiozöse und selbst dann erforderte die Auslöschung von heidnischen Praktiken und Glaubensvorstellungen noch weitere 150-200 Jahre.[35] Ethnische Unterschiede bieten eine weit unkompliziertere Erklärung.[36] [Aus Kapitel 5, 222]

Einige der Punkte in meiner Zusammenfassung des Materials zur Familienstruktur in Kapitel 4 mit zweckmäßigen Änderungen (in Klammern) können auch auf die Frage nach der Wichtigkeit des kirchlichen Einflusses bezogen werden.

Das zentrale Argument ist hier, dass die Ursprünge der einzigartigen europäischen Familienstruktur in biologischen Einflüssen liegen, die einer Kombination von indoeuropäischen Völkern, entstanden in den Steppen von Südosteuropa, und Jäger-und-Sammler-Völkern, deren evolutionäre Vergangenheit in Nordwesteuropa selbst liegt, entstammen.

1.

Die weitverbreite Praxis, Gehilfen in Haushalte von Nichtverwandten zu vermitteln, kann nicht in rein ökonomischen Begriffen als eine Reaktion auf mittelalterliche Grundherrschaft [oder den Einfluss der Kirche] gesehen werden. Es ist jedoch kompatibel mit komplexen Systemen nicht-verwandtschaftsbasierter Gegenseitigkeit wie sie bei Jäger-Sammler-Kulturen in unwirtlichen Lebensräumen beschrieben wurden (Kapitel 3) und auch charakteristisch für proto-indoeuropäische Kulturen und ihre Abkömmlinge (Kapitel 2) sind, was tausende von Jahren zurückreicht.

2.

Ebenso kompatibel mit naturwüchsigen Erklärungen, … Historiker sind nicht der Lage die Anfänge der individualistischen Familie genau zu datieren. Die Tatsache, dass Bräuche wie Monogamie, späte Heirat und individualistische Vererbungsmuster dem frühen Mittelalter [und damit dem Einfluss der Kirche] lange vorausgingen, legt nahe, dass die individualistische Familienstruktur in der evolutionären Geschichte der nordwesteuropäischen Völker verwurzelt ist. [Dies kontrastiert mit der Behauptung von Schulz et al. dass die Struktur der Kernfamilie, wie wir sie in Westeuropa vorfinden, ein direktes Resultat kirchlicher Regelungen ist.] …

3.

Die sehr unterschiedlichen Familienformen in Norwest- gegenüber einem Großteil von Südeuropa (Südfrankreich eingeschlossen) bestanden weiter trotz der selben Religion (bis zur Reformation) und trotz Grundherrschaft [und dem Einfluss der Kirche] in beiden Regionen als Resultat der Eroberungen durch die Franken.

[Dies steht im Widerspruch zu Schultz et al, die ganz Frankreich wegen seiner Inkorporation in das Großreich der Franken (siehe ihre Darstellung 1A) in die selbe Kategorie von kirchlichem Einfluss stecken – trotz der sehr deutlichen Unterschiede zwischen relativ individualistischen (Nordfrankreich) und relativ kollektivistischen (Südfrankreich) Strukturen. Des Weiteren verwenden Schulz et al. die Dichte von Bischofssitzen, gemessen in 50-Jahr-Intervallen von 550 AD bis 1500, als Maß für den Einfluss der Kirche. Allerdings zeigt ihre Darstellung S2.1 dass das ziemlich kollektivistische Südfrankreich in den Jahren 1000 und 1500 mindestens so viele Bistümer besaß wie das relativ individualistische Nordfrankreich und mehr als Skandinavien, welches die individualistischste Familienstruktur in Europa aufweist (siehe mein Kapitel 4). Zum Abschluss: Während Schulz et al. anmerken, dass Süditalien verhältnismäßig spät in die westliche Kirche inkorporiert wurde, also behaupten, so die dortigen relativ intensiven Verwandtschaftsbeziehungen erklären zu können, hebt meine Vorgehensweise die ethnische Differenz zwischen dem nördlichen und südlichen Italien hervor, mit im Norden vorherrschenden germanischen Völkern.] . …

6.

Es besteht dergestalt eine Kline innerhalb Nordwesteuropas, dass die individualistischsten Familienstrukturen in Skandinavien auftreten, insbesondere Schweden, welches sich nie der Grundherrschaft unterzog [und, wie angemerkt von Schulz et al. (siehe ihre Darstellungen 1A und S2.1), verhältnismäßig spät dem Einfluss der Kirche ausgesetzt war.] [Aus Kapitel 4, 165-167]

Schlussfolgerung

Ich schlussfolgere, dass das Ausmaß des Einflusses der Kirche als Erklärung für den westlichen Individualismus unzureichend ist und eine angemessene Erklärung eine Berücksichtigung der einzigartigen Evolutionsgeschichte der Völker Westeuropas erfordert.


[1] Jonathan F. Schulz, Duman Bahrami-Rad, Jonathan P. Beauchamp, and Joseph Henrich, “The Church, Intensive Kinship, and Global Psychological Variation,” Science 366, no. 707 (November 8, 2019): 1–12, 1.

[2] T. Douglas Price, “The Mesolithic of Northern Europe,” Annual Review of Anthropology 20 (1991): 211–233, 229.

[3] Marek Zvelebil and Paul Dolukhanov, “The Transition to Farming in Eastern and Northern Europe. Journal of World Prehistory 5 (1991): 233–278, 262–263.

[4] Sveinung Bang-Andersen, “Coast/Inland Relations in the Mesolithic of Southern Norway,” World Archaeology 27 (1996): 427–443, 436, 437.

[5] Michael L. Burton, Carmella C. Moore, John W. M. Whiting, and A. Kimball Romney, “Regions Based on Social Structure,” Current Anthropology 37 (1996): 87–123.

[6] Iain Mathieson et al., “Genome-Wide Patterns of Selection in 230 Ancient Europeans,” Nature 528 (2015): 499–503; see also Morton E. Allentoft et al., “Population Genomics of Bronze Age Eurasia,” Nature 522 (June 11, 2015): 167–172.

[6a] James E. Lindsay, Everyday Life in the Medieval Islamic World (Westport, CT: Greenwood, 2005), 45–46.

[7] Ricardo Duchesne, The Uniqueness of Western Civilization (Leiden: Brill, 2011), 438.

[8] David Anthony, The Horse, the Wheel, and Language: How Bronze-Age Riders from the Eurasian Steppes Shaped the Modern World (Princeton, NJ: Princeton University Press, 2007; paperback edition, 2010), 364.

[9] Ibid., 238.

[10] Kevin MacDonald, A People That Shall Dwell Alone: Judaism as a Group Evolutionary Strategy (Westport, CT: Praeger, 1994).

[11] “Israel Imposes Apartheid Regime on Palestinians: UN Report,” Reuters (March 152, 2017).

https://www.reuters.com/article/us-israel-palestinians-report-idUSKBN16M2IN

[12] Gary Forsythe, A Critical History of Early Rome: From Prehistory to the First Punic War by Prof. Gary Forsythe (Berkeley: University of California Press, 2005), 185.

[13] Ricardo Duchesne, The Uniqueness of Western Civilization (Leiden, the Netherlands: Brill, 2011).

[14] G. Miccoli, “Monks,” in Jacques LeGoff (ed.), Medieval Callings, trans. L. G. Cochrane (Chicago: University of Chicago Press, 1990): 37–74, 57.

[15] John T. Noonan, “Power to Choose,” Viator 4 (1973): 419–434, 430.

[16] See Kevin MacDonald, “Mechanisms of Sexual Egalitarianism in Western Europe,” Ethology and Sociobiology 11 (1990):195–238.

[17] Kevin MacDonald, “The Establishment and Maintenance of Socially Imposed Monogamy in Western Europe,” Politics and the Life Sciences 14 (1995): 3–23; Kevin MacDonald, “Focusing on the Group: Further Issues Related to Western Monogamy,” Politics and the Life Sciences 14 (1995): 38–46.

[18] Walter Ullman, The Growth of Papal Government in the Middle Ages: A Study in the Ideological Relation of Clerical to Lay Power, 3rd ed. (London: Methuen, 1970), 1.

[19] Schulz et al., “Prevalence of Cousin Marriage,” Supplementary material S1.2, 6–7.

[20] Amy Goldberg et al., “Ancient X chromosomes Reveal Contrasting Sex Bias in Neolithic and Bronze Age Eurasian migrations,” Proceedings of the National Academy of Science 114, no. 10 (March 7, 2017): 2657–62.

[21] Peter Frost, “European Hair and Eye Color: A Case of Frequency-Dependent Sexual Selection?,Evolution and Human Behavior 27 (2006): 85–103.

[22] Frank Salter, “Carrier Females and Sender Males: An Evolutionary Hypothesis Linking Female Attractiveness, Family Resemblance, and Paternity Confidence,” Ethology and Sociobiology 17, no. 4 (1996): 211–220.

[23] Brent D. Shaw and Richard P. Saller, “Close-Kin Marriage in Roman Society?,” Man (New Series) 19, no. 3 (September, 1984): 432–444, 432.

[24] Ibid., 438–439.

[25] C. B. Bouchard, “Consanguinity and Noble Marriages in the Tenth and Eleventh Century,” Speculum 56 (1981): 268–287.

[26] John Goody, The Development of the Family and Marriage in Europe (Cambridge, U.K.: Cambridge University Press, 1983), 145; one effect of this policy, emphasized by Goody, was that families were often left without direct heirs and left their property to the Church.

[27] Karl E. Leyser, Rule and Conflict in Early Medieval Society (London: Edward Arnold, Ltd., 1979), 50.

[28] Bouchard, “Consanguinity and Noble Marriages in the Tenth and Eleventh Century.”

[29] Elizabeth Archibald, Incest in the Medieval Imagination (New York: Oxford University Press, 2001), 37.

[30] Ibid., 38.

[31] Ibid., 41.

[32] Bouchard, “Consanguinity and Noble Marriages in the Tenth and Eleventh Century,” 269.

[33] See Ch. 4; see also Michael Mitterauer, Why Europe? The Medieval Origins of Its Special Path, trans. Gerald Chapple (Chicago: University of Chicago Press, 2010; orig. German edition, 2003), 62.

[34] “Harold Bluetooth,” Catholic Encyclopedia.

http://www.newadvent.org/cathen/07141b.htm

[35] “Christianization of Scandinavia,” Wikipedia.https://en.wikipedia.org/wiki/Christianization_of_Scandinavia

[36] See Ch. 4; see also Mary S. Hartman, The Household and Making of History: A Subversive View of the Western Past (Cambridge, U.K.: Cambridge University Press, 2004); Michael Mitterauer, Why Europe? The Medieval Origins of Its Special Path, trans. Gerald Chapple (Chicago: University of Chicago Press, 2010; orig. German edition, 2003), 62.

Poker Face

JUDE!!!
https://madtrash.com/the-origin-of-neuman-dept/

Der Erzähler muss leider demütigerweise zugeben, dass er trotz des durchaus lesenswerten MORGENWACHT-Artikels, der bei ihm gewisse, von Kevin MacDonald vermittelte Grundlagen auffrischte, immer noch nicht weiß, was z.B. (((Robin DiAngelo))) beim Dichten ihrer ausgefuchst antiweißen Gedankenfallen und -labyrinthe wirklich denkt, vor allem, wenn sie sich selbst als „weiß“ bezeichnet! Tja, man steckt halt nicht drin bzw. „siagst net nei, siagst net nei, du siagst net nei i hob a Poker Face“… ÄÄÄÄH, MOOOMENT, WIE GEIL IST DAS DENN:

Poker Face in der original Marsch-Version, so wie von Frau Gaga ursprünglich komponiert und arrangiert

..also ohne Scheiß jetzt! This makes me feelgood, und ist das nicht „Tante Lisa“? Nein, nicht das Dirndl mit der Engelsstimme (for real, nur noch überboten von des Erzählers besserem Dreiviertel, das sich übrigens selbst in die BRD eingeschleust hat! Gefickt, wa, Hessenhenker?), sondern der stämmige Herr am Akkordeon ganz links? Just kiddin‘, will den Mann ja nicht beleidigen. Er scheint mir auch etwas zu schlank dafür, höhöhö.

Btw.: Apropos „Pokern“: In der Rubrik „Der Hausarzt rät“ empfahl das jüdisch-subversive* MAD-Magazin einmal in seiner deutschen Ausgabe:

HÄNDE WEG VOM POKERN! ES IST NÄMLICH NICHT NUR ZIEMLICH WIDERLICH SONDERN AUF DAUER AUCH EXTREM SCHMERZHAFT, STÄNDIG SO EINEN KERN IM ARSCH ZU HABEN!

Dies fand fand der Erzähler als Kind so spaßig, dass es sich ihm auf ewig ins Resthirn gebrannt hat!

*Quelle: „Daily Stormer“, die Netzpostille des bekennend weißenhassenden weißen Nationalisten Andrew Anglin, der auf den Flittipinnen auf Daddys Kosten als Hurenbock brilliert und unter anderem dazu aufruft, nichtweiße Frauen, insbesondere nichtweiße „Jailbaits“ „mit Sperma abzufüllen“, da weiße Frauen „schlimmer als Juden“ seien und Weiße zudem die ganze Welt „abgefuckt“ hätten, „“for christianity and money“. Die Stormer erörterten, dass MAD gezielt dazu geschaffen wurde, die weiße christliche Jugend in den USA gegen ihre Eltern aufzuhetzen, in dem diese der Lächerlichkeit preisgegeben wurden, und so die weiße Zivilisation zu untergraben! Tja, verrückte Welt. Der Erzähler fragt sich mittlerweile ernsthaft, ob es nicht nur irre macht, sich allzu intensiv mit gewissen Dingen zu befassen, sondern auch, ob das ansteckend ist!

„Multikulti ist der Kern des Rassismus!“ – Eine Genozidalfarce in drei Akten

Erster Akt: Mr. Brown will dirigieren

Zeitgenössische Darstellung eines Massakers an Weißen durch Schwarze bei der haitianischen Revolution 1791.
Antirassismus a la 1791 auf Haiti: Immer feste druff auf BIG BAD WHITEY!
Bildquelle

In der Online-Ausgabe des „Tagesspiegel“ vom 16. August des laufenden Jahres singt ein Mr. Brandon Keith Brown als Gastautor dem demütigen Leser unter dem berückenden Titel

Als Afroamerikaner in Berlin

Multikulti ist der Kern von Rassismus

ein Liedchen davon, was er, Mr. Brown, als „Afroamerikaner“ in der real existierenden Alltagsrassismushölle des vorgeblichen Multibuntlandes Görmoney für einen alltäglichen Spießrutenlauf durchmachen muss. Zu Mr. Brown bietet der Tagesspiegel folgende biographische Eckdaten:

Brandon Keith Brown, 1981 in North Carolina/USA geboren, lebt als Dirigent in Berlin. Er arbeitete unter anderen mit dem RSB, der Staatskapelle Weimar und den Nürnberger Symphonikern.

Wir sehen gleich: der Mann ist Teil der globalisierten Hochkultur, da kann sich der dumpfdeutsche Frustsack, AfD-Wähler und Wutwürger lang machen wie er will, da kommen sie nicht hin die Verlierertypen, da ist sofort Autorität und Überfliegertum präsent! Allerdings sind besagte marginale Existenzen gar nicht so sehr der Stolperstein des Anstoßes des symphonischen Mr. Brown, aber dazu gleich mehr. Erst schauen wir uns an, welchen Schikanen der Mann und seine Leidensgenossen tagtäglich in unserem bunt dekorierten Rassistenpfuhl ausgesetzt sind und inwieweit „Multikulti“ daran schuld ist. Laut Mr. Brown wäre „Multikulti“ die bunte Decke, unter die der „Alltagsrassismus“ gekehrt würde und deswegen von Grund auf rassistisch, was schon darin begründet sei, dass „Multikulti“ von Weißen definiert würde, und, man höre und staune, Unterschiede nivelliere:

„Multikulti ist der Kern des Rassismus!“ – Eine Genozidalfarce in drei Akten

Wie der amerikanische Schmelztiegel-Mythos, so versucht das deutsche Multikulti-Konzept alles, was zwischen uns anders ist, auf wundersame Weise wegzufegen. Multikulti verspricht Gleichheit, Handlungsfähigkeit, Pluralität und eine automatische Akzeptanz von Gefühlen, Gedanken, Erfahrungen, unterschiedlichen Erzählungen, Sprachen und Handlungsweisen von allen Menschen.

Das ist ja ein Ding! Dabei habe ich doch immer gedacht, wir wären alle gleich auf Erden, Fremde können Freunde werden? Nichts da, alles fauler Zauber der der weißen Vorherrschaft dient, da wird es auch Zeit, das „Allerheiligste“ mit einzubringen, was schon eine gewisse Witterung aufkommen lässt:

Aber das ist nicht das Berlin, das ich kenne. Multikulti leugnet die Erfahrung des alltäglichen Rassismus in dieser Stadt. Weiße Deutsche definieren es, und es hält die weiße Vorherrschaft aufrecht. Weiße Deutsche sprechen nicht darüber, weil sie entweder keine schwarzen Freunde haben oder keine, die bereit sind, über das Thema mit ihnen zu diskutieren. Weil sie Beschwerden von vornherein ablehnen, sofern es sich nicht um körperliche Gewalt handelt oder sie Zeuge von klaren rassistischen Diffamierungen werden. Und vielleicht auch, weil sie sich für den Holocaust schämen und deshalb nicht darüber sprechen wollen.

Uff! Nach der Holokeule ist der Leser erst mal platt und demütig genug, um reuig die schauerlichen Moritaten aus der rassistischen Alltagshölle zu vernehmen:

Rassisten treten nicht mehr nur mit Springerstiefeln und Glatze auf. Die Weigerung, jemanden in einem Lokal zu bedienen, übermäßige Aufmerksamkeit in Geschäften, also angestarrt werden oder von Angestellten verfolgt zu werden, rassistische Polizeikontrollen (Racial Profiling) oder die Weigerung, Englisch zu sprechen, selbst wenn man Englisch sprechen kann – all das ist rassistisch.

Ganz besonders natürlich das Beharren auf der Landessprache:

Ich musste Sprüche hören wie: „Das hier ist Deutschland, sprich Deutsch“ oder „Du bist hier ein Gast!“. Das sind Abwandlungen von „Geh dahin zurück, wo du hergekommen bist“ – und das kennen wir doch von irgendwoher.

Wirklich schauderhaft diese Relikte eines einst völlig normalen Verhaltens hominider Primaten gegenüber dem Fremden und Anderen, wie jeder bezeugen kann, der je versuchte, in Frankreich mit Englisch „durchzukommen“ oder in Polen, nachdem er sich erst als Deutscher zu erkennen gegeben hat, oder es gar wagte, als Süddeutscher in Lokalzenekneipen der Kölner Altstadt das dort übliche schale Gesöff aus Fingerhutgläschen zu verschmähen und sich genüsslich am Weizenbier zu laben!

In Täterland allerdings wiegt das unter der ganz speziellen zivilreligiösen Last besonders schwer, keine Frage, und etwa der Verweis auf die rüde und ungastliche Art und Weise, mit der im antirassistischen Regenbogenland Südafrika aus den Nachbarstaaten hereinmigrierende Schwarze, die auch etwas von dem großen Kuchen haben wollen, den die entmachteten weißen Rassisten hinterlassen haben, von den ansässigen Schwarzen empfangen werden, nämlich mit Keule, Axt, Machete und der schon im antirassistischen Freiheitskampf beliebten „Halskrause“, dem brennenden benzingefüllten Autoreifen, der ein überaus qualvolles Verröcheln garantiert, wäre nur der klägliche Versuch, sich hier aus der Verantwortung zu winden und ohnehin RACIST, weshalb wir uns ganz tief vor Dominus und „Black Bull“ Mr. Brown bücken, um vor unserer eigenen Tür zu kehren. Fraglich nur, ob uns das was nützt, angesichts der Scheußlichkeiten, die jener uns um die roten Ohren haut:

Ich habe den Eindruck, dass der Alltagsrassismus in den letzten Jahren zugenommen hat. Davon möchte ich hier berichten. „Raus mit dir“, schrie ein weißer Barbesitzer in Schöneberg einmal, als er mein Computer-Ladegerät aus der Steckdose riss und mich auf die Straße setzte. „Du kaufst nichts, also verschwinde!“ Drei Minuten mit der Bestellung zu warten, war offensichtlich verboten. Plötzlich war ich ein schwarzer WLAN-Bandit, der wertvolle weiße Ressourcen stahl. Ich rief damals die Polizei an, um diese Diskriminierung zu melden.

„Ich habe ihn hier noch nie gesehen“, sagte der Barbesitzer zu den Beamten. Und natürlich hat die Polizei nicht verstanden, inwiefern dieses Verhalten rassistisch war. Mein Betreten der Bar hatte ihn schlagartig alarmiert. Meine bloße Existenz versetzte ihn in einen Zustand der extremen Wachsamkeit. Der Anblick eines unbekannten schwarzen Mannes in seiner weißen Kneipe hatte ihn verunsichert, also warf er mich raus.

Das ist ja wirklich allerhand! Ob das einem Blonden auch so gegangen wäre?

In den USA, wo ich herkomme, führt die Weigerung schwarze Menschen zu bedienen in der Regel dazu, dass Unternehmen Entschädigungen zahlen müssen. Vielen deutschen Einrichtungen fehlt ein solches Bewusstsein über Rassismus – und ein soziales Gewissen.

Hätte ein blonder Gast die gleiche Reaktion hervorgerufen? Wohl kaum! Er hätte den kulturellen Normen der Bar und dem Aussehen ihrer Gäste entsprochen. „Das ist Deutschland“ bellte ein Angestellter in einem Café, nachdem er gehört hatte, wie ich meinen Kaffee auf Englisch orderte.

Nun, unter Umständen durchaus, wenn nämlich der „blonde Gast“ vom Erscheinungsbild her einen prekären oder auch nur szeneuntypischen Eindruck gemacht hätte, und wer weiß, vielleicht hatte der Wirt ja schon entsprechende Erfahrungen mit Schwarzen gemacht, die nicht im Symphonieorchester spielen? Und warum ordert denn ein globalisierter Schwarzer, der offenkundig des Deutschen mächtig ist, seinen Kaffee in Deutschland auf English? Oh, das war natürlich wieder schwer rayyyyciiisss‘ vom Erzähler, der kurz vergessen hat, dass Deutschland ein „globalisiertes Land“ sei und deshalb erst mal demütig weiter zitiert:

Ich erklärte in meinem besten Deutsch, Deutschland sei jetzt globalisiert und hier leben nun nicht bloß weiße Menschen. „Raus mit dir oder ich rufe die Polizei“, bekam ich zu hören. Ich rief die Polizei selbst an. Die Stimme in der Telefonzentrale sagte, Berlin sei multikulti, von Rassismus hätte sie noch nie gehört. Ich entgegnete, dass das höchstwahrscheinlich daran liegt, dass die Person keine Schwarzen kennt. Stille. Darauf blaffte die Stimme, dass ich warten solle, bis die Polizei eintrifft, und legte auf.

Für Schwarze in Berlin können sogar Lebensmitteleinkäufe schlimm sein. Einmal brachte ich meine wiederverwendbare Tasche mit und wurde von der Supermarkt-Security als Dieb bezeichnet. Das ist Racial Profiling vom Feinsten. Nachdem ich mich beschwert hatte, wurde dem Sicherheitsdienst gekündigt.

Tja, nicht schön das, auch wenn man versucht ist zu denken, dass es sich im Vergleich zum Los massakrierter weißer Farmer in Südafrika oder auch von Touristen in den USA, die mit ihrem Mietwagen die falsche Abzweigung erwischt hatten und in „The Hood“ verschlagen wurden, doch recht bescheiden ausnimmt und es immer schwerer fällt, gegenüber Mr. Brown in der Demutspose zu verharren. Dieser hat nämlich, wie der Erzähler gerade noch aus dem Augenwinkel bemerkt, nun seinen schwersten Hammer ergriffen und ist gerade im Begriff, ihn auf dessen demütiges Haupt niedersausen zu lassen! Gut festhalten, Leute:

Schwarze Menschen sind nicht Weiße mit einer sexy Hautfarbe. Wir sprechen, handeln, bewegen und denken anders. Und das ist gut so. Tief im weiß-deutschen Habitus wird davon ausgegangen, dass sich alle Menschen unabhängig von ihrem kulturellen Hintergrund anpassen müssen.

Der Erzähler konnte gerade noch zur Seite hechten während dieser Hammer in seine Türschwelle krachte und sich dabei so verkeilte, dass Mr. Brown ihn nicht mehr freimachen konnte und nun als keifendes, schwitzendes, schwarzes Rumpelstilzchen an dessen Stiel herumfuhrwerkte, dass es nur seine Art hatte! Nee, Mr. Brown, so plump lässt sich ein halbwegs aufgewachter weißer Mitteleuropäer nicht überrumpeln, da hat es sich nämlich mit der Demut!

You won’t fool the children of the Revolution? Und ob! „Multikulti“ plus „Heimat“ = 150% Weiß-Deutsche Supremacy! Dumpfdeutscher und rassistischer geht es kaum mehr, meint zumindest Mr. Brown!
Bildquelle: Nuadamandia

Wir halten fest: Obwohl Mr. Brown ja bereits eingangs erwähnte und auch der Titel dahingehend unmissverständlich war, dass es um die „Zerlegung“ von „Multikulti“ als Instrument von weißem Suprematismus geht, als von Weißen gewebte Blümchendecke, unter der Unterschiede, Konflikte und der dumpfe Alltagsrassismus unkenntlich gemacht werden sollen, war man doch geneigt, sich in vertrautem Fahrwasser zu befinden: Dass es letztlich doch nur darauf hinauslaufe, dass es sich einfach noch nicht allgemein herumgesprochen habe, dass wir trotz phänotypischer Unterschiede alle nur Menschen seien, dass wir deshalb alle das gleiche Recht auf menschenwürdigen Umgang hätten und da fallen Anstarren und dürftig begründete Lokalverweise eindeutig nicht darunter. Mr. Browns Verweis darauf, dass Schwarze grundsätzlich anders seien, passt da irgendwie erst einmal schlecht rein und dürfte manch erklärt antirassistisches Whitey vor die Wand laufen lassen – Autsch!

Und in der Tat: Trinkt ein Schwarzer mit Laptop im Café jetzt seinen Milchkaffee grundsätzlich anders als ein „blonder Gast“? Kauft ein Schwarzer im Supermarkt grundsätzlich anders ein? Wohl eher weniger, und wenn doch, dann muss man sich über „Anstarren“ und einen gewissen Argwohn nicht wundern, da dies eine normale Reaktion von Menschen auf alles irgendwie Andersartige ist!

Plakat in Südafrika: "Stop Mob Violence!"
Wir sprechen, handeln, bewegen und denken anders“: Öffentliches Plakat in Südafrika. Bildquelle: MORGENWACHT

Die Kritik des Mr. Brown am weißdeutschen Multikulturalismus erinnert zunächst an Wiglaf Droste, der den in den 90ern angesichts wüster Szenen in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen teilweise bis zur Ekstase antirassistisch bewegten Deutschen unterstellte, sie seien hinter der Fassade des öffentlich zelebrierten „Bimbostreichelns“ doch nur die selben dumpfen Faschos wie eh und je und hätten wegen ihrer jüngeren Vergangenheit sowieso nicht zu mucken, auch wenn zig Millionen an Ausländern, „egal wie arm, krank oder kriminell“ ins Land fluten würden. Nur trat Droste als „weißer“ antideutscher Ätzkopf auf, während Mr. Brown als Vertreter der „People of Color“ nun, wo die feuchten Träume Drostes zusehends reale Gestalt annehmen, einen Machtanspruch demonstriert. Man kann es nicht oft genug wiederholen:

Schwarze Menschen sind nicht Weiße mit einer sexy Hautfarbe. Wir sprechen, handeln, bewegen und denken anders. Und das ist gut so. Tief im weiß-deutschen Habitus wird davon ausgegangen, dass sich alle Menschen unabhängig von ihrem kulturellen Hintergrund anpassen müssen.

Ihr weißen Deutschen seid jetzt „globalisiert“ und das bedeutet, dass hier nicht mehr eure Regeln gelten, denn diese sind weiße Konstrukte und für uns nicht mehr bindend, denn wir sind anders als ihr und das ist auch gut so! Der pöse mikroaggressive „Alltagsrassismus“ diente ihm nur als Aufhänger dazu, Mr. Brown will dirigieren und markiert sein Revier!

Bezeichnend ist, dass Mr. Brown mit seiner Ansage letztlich genau auf Linie der echten „Rassisten“ ist, die wir hier fairerweise als „Rasserealisten“ oder „Weiße Nationalisten“ bezeichnen wollen. Er rennt damit sozusagen mit Vollgas durch deren offene Türen: Entgegen des herrschenden boasschen Dogmas vertreten diese den Standpunkt, dass man sehr wohl von Menschenrassen, allerdings mehr im Sinne von „Subspezies“ in der Natur denn im Verständnis der Tierzucht sprechen könne, dass die in der Tat minimalen genetischen Unterschiede tiefgreifende Auswirkungen zeitigten, dass es nicht nur auf die Gene selbst ankomme sondern auch darauf, wie diese „verschaltet“ wären usw. Mr. Brown sagt zwar nicht, warum Schwarze grundsätzlich anders tickten, aber rein assoziativ geht seine Aussage mehr in Richtung rassischer als rein kultureller Unterschiede. Und selbst wenn, letzteres wäre nach heutigem Verständnis rassistisch genug, wenn auch mehr im Sinne der softeren identitären Ethnopluralisten.

„…nicht Weiße mit einer sexy Hautfarbe…“ Bildquelle: MORGENWACHT

Ja, „Rasse-Realisten“ und „Weiße Nationalisten“ sehen es auch so, dass Schwarze und Weiße in wesentlichen Punkten grundverschieden sind und dass eben dies eine kulturelle und/oder genetische Vermischung von beiden auf demselben Territorium zum Nachteil der Weißen dysgenisch gestalte! Und man muss schon zugeben, dass es für diese Annahme durchaus valide Belege sowohl wissenschaftlicher wie historischer Natur gibt. Jeder, der schon mal in Afrika zu tun hatte kann bestätigen, dass das zukunftsgerichtete, vorausschauende Denken nicht unbedingt die Stärke der Afrikaner ist, dazu kommt ein im Schnitt deutlich niederer Durchschnitts-IQ, eine im Vergleich zu Weißen reduzierte Affektkontrolle bei höherer Impulsivität, die Unterschiede im Denken bilden sich schon darin ab, dass sich in den afrikanischen Sprachen die Ethik der Weißen noch nicht einmal in Worte fassen lässt. Allein diese Umstände erklären schon etliche der grauenhaften Dinge, die im Verlauf der bedingungslosen Flutung von Deutschland und Europa mit afroarabischem Männerüberschuss geschehen sind. Damit soll nicht gesagt sein, dass es keine hochintelligenten Schwarzen gibt oder es ausgeschlossen ist, dass Schwarze ein Symphonieorchester dirigieren. „Rasse-Realisten“ sind nur mit einiger Berechtigung der Ansicht, dass dies aus der Perspektive des „weißen Überlebens“ heraus irrelevant ist: Zum einen gäbe es da etwa das Phänomen „regression to the mean“ was besagt, dass die Kinder einer durchschnittlich intelligenten Weißen mit einem hochintelligenten Schwarzen höchstwahrscheinlich vom IQ her unter dem weißen Durchschnitt rangierten. Vor allem aber könne man davon ausgehen, dass auch hochintelligente Schwarze in erster Line im Interesse ihrer Ethnie handelten, im Zweifelsfall also gegen das Wohl und die Interessen der Weißen, nicht wahr, Mr. Brown?

Man lese sich einfach mal durch die entsprechenden Tags zum Thema bei MORGENWACHT, etwa hier, hier oder hier, um einen Eindruck von der wirklichen Tragweite dieser Thematik zu bekommen. Wer jetzt mäkelt, dass der Verweis auf eine einzige Seite doch etwas arg ärmlich sei, sollte sich vergegenwärtigen, dass es sich dabei im wesentlichen um eine Textsammlung handelt, welche ein umfassendes Bild des“rasserealistischen“ Spektrums bietet, ergänzt durch zahlreiche Links zu „Mainstream“-Quellen und erweitert durch eigene weiterführende Überlegungen des Machers, „Lucifex“. Es bleibt dabei jedem selber überlassen, ob er das als „Naziparolen“ abqualifizieren möchte oder nicht, aber wenn schon, dann sind es wohl gefüllte Naziparolen und keine hohlen.

Da wir aber hier nach allen Seiten weiter Fairness walten lassen wollen, muss noch angemerkt werden, dass die aus diversen Verbindungen hervorgegangenen sogenannten „Afrodeutschen“ im Großen und Ganzen relativ unauffällig und gut integriert hier leben. Oft sind es ruhige, unproblematische Leute mit durchaus vorzeigbarer Vita, wie der Erzähler aus eigener Anschauung bestätigen kann. Aber die Masse macht es eben und wer afrikanische Massen importiert, der bekommt zunehmend afrikanische Verhältnisse.