Viele Jäganer sind des Dürer-Hasen Tod

Man lernt anscheinend ebensowenig aus, wie man aus dem Staunen herauskommt.

Im Feuilleton der FAZ vom Mittwoch, dem 25. September, reflektierte eine Wiebke Hüster anlässlich des tagesaktuellen Waldgipfelchens in Berlin unter „Letzte Hilfe für Waldbewohner“ das Verhältnis der weißdeutschen Köter zum Wald und seinen Bewohnern und den Streit der verschiedenen Interessengruppen um die Frage des angemessenen Umgangs mit dieser Rezurze und ihrer Nutzung:

Wem gehört die Natur? Wer kümmert sich um sie und wie? Oder muss man sie nicht gebietsweise sich selbst überlassen und Urwälder zulassen, wo eben noch Fichten geschlagen wurden? Soeben hieß alles noch Wald, so, wie wir in der Regel „Afrika“ sagen, als ginge es stets um den ganzen Kontinent, nicht um einzelne, ganz verschiedene Staaten. Jetzt heißt das „Monokultur“ und beim Herzschlag-des-Baumes-Förster Peter Wohlleben „Holzplantage“.

Und weiter:

Das Sein bestimmt das Bewußtsein. Damit sich das besser anfühlt, sollen wir nur noch mit Peter Wohlleben auf Zehenspitzen in den Urwald schleichen, um in den Herzschlag eines Baumes einzuschwingen und ein paar Zweige aus der Apotheke des Waldes mitzunehmen? Umgekehrt gibt es Vegetarier, die einen Jagdschein machen, um sich wildbiologisch fortzubilden, und anschließend forschen, um medizinisch wirksame Rezepte entwickeln, wie man Arthrose mit Tiertalgsalbe mildert und welchen Balg aufzulegen die Schmerzen lindert. Jäganer genannte Vegetarier, die finden, dass man Wild essen darf, und die das tun.

Möhnntsch Wiebke, dassis ja n Ding: Vegetarier mit Jadschein, die die Versorgung ihrer jäganerischen Gesinnungsgenossen sicherstellen? Na, bei solch komischen Heiligen ist es zumindest kein Wunder, dass der Veganismus boomt! Oder kann es sein, dass das satirisch von dir gemeint war, Wiebke? Bist du vielleicht gar einem Hoax aufgesessen? Gut, wenn man zurückblickt, was sich schon alles an Milch-, Eier- und Fischfressern als „Vegetarier“ mit entsprechender Zusatzqualifikation bezeichnet hat, ganz abgesehen vom föhrenden VegetARIER, der in realiter sich durchaus Brathenderl und ähnliche Deftigkeiten schmecken ließ, brauchen einen die Jäganer auch nicht mehr zu wundern, Tim „I PENETRATE everything that moves“ Wells, Bowhunter, ist demnach also aktuell unangefochtener Jäganerkönig:

Cut Em Down, The most amazing primitive kill shots ever captured“: Wie der selbsterklärte Oberpenetrator mit seinem High-Tech-Pfeil den Truthahn enthauptet und den Grizzly flachlegt, ja, das hat schon was.

Gut, auch wenn man bei der Lektüre dieser zeitgeistigen Unglaublichkeiten unwillkürlich mehr an die umgangssprachliche Doppelbedeutung des Begriffs „Jagdschein“ denkt als an die Jagd selbst, so ist doch aus ernährungsphysiologischer Sicht nichts dagegen einzuwenden, seinen Fleischanteil mit Wild zu decken, mehr „Bio“ geht schließlich nicht, insbesondere sollte man das natürliche Omega3/Omega6-Profil bei Wild bedenken, das bei getreidegemästetem Vieh mit seinem Übermaß an Omega6 völlig verkehrt ist, wobei aber, was ebenso mit „Kraftfutter“ und Getreide gepäppelten Gatterhirsche betrifft, durchaus Zweifel angebracht sind.

Eine solche Ernährungsweise ginge aber, insbesondere wenn dazu noch auf Getreideprodukte und sonstige glykämisch hochbeladene Nahrungsmittel weitgehend verzichtet wird, eher in Richtung Paleo/Low Carb oder wie man das sonst noch nennen mag – nur, das noch mit „Vegetarismus“ zu labeln, das sagt einiges aus über die um sich greifende geistige Verwahrlosung, inklusive der FeuilletonistINNEN, die das unhinterfragt übernehmen, wenn man auch der Wiebke eventuell noch zugestehen könnte, dass sie den Schwachsinn einfach für sich sprechen lassen wollte, ihr Artikel hat schließlich einen leicht spöttischen Tenor. Allerdings ist die Bereitschaft des Erzählers, den Qualitätsmedien irgendwelche Zugeständnisse zu machen, aus dem der hiesigen Elite-Leserschaft kaum erklärungsbedürftigen Gründen, gegen Null gesunken, und auch der Feuilleton ist davon nicht ausgenommen.

Manchmal, aber nur manchmal, finden sich jedoch im Feuilleton der FAZ – die der Erzähler, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, im Doppelverdienerhaushalt nicht abzubestellen befugt ist – dann doch noch wahre Perlen, die einen für manches „ein Stück weit“ entschädigen, wie der Erzähler demütig einräumen muss! So wie am 28. September des laufenden Jahres, als sich ein Stefan Trinks, anlässlich einer Ausstellung in der Wiener Albertina, mit dem „Maler des Mikrokosmos“, Albrecht Dürer, befasste und mit für den Erzähler völlig neuen Perspektiven auf das Werk dieses Meisters aufwarten konnte, die hier mit der Elite-Leserschaft geteilt werden sollen. Zur Einführung diente dem Autor eines der bekanntesten, wenn nicht das bekannteste Werk Dürers, seine realistische Darstellung eines Feldhasen:

Dürers Hase, in dessen Augen, bzw., auf jäganisch, „Sehern“, sich die Werkstattfenster spiegeln!
Bild: Wikimedia

Ein Pelzknäuel in Habachtstellung, Albrecht Dürers „Feldhase“ von 1502 ist ein Flummiball voll gespannter Energie; jeder Muskel aufs Äußerste angespannt, die riesigen Löffel ebenso aufgestellt wie die mikrometerfeinen Härchen auf ihnen, aus den Vorderläufen springt je eine überlange Kralle hervor, die Augen – übrigens mit einem Fensterkreuz in der gut sichtbaren Reflexion, das auf eine Ateliersituation mit nicht mehr lebendem Tier deutet und nicht auf eine Momentaufnahme in freier Wildbahn – nehmen uns konzentriert und keineswegs freundlich in den Blick. Die überlangen Schnurrbarthaare sind seismographisch nach allen Richtungen hin in seiner Umwelt ausgestellt. Vor allem aber dieses Fell: Das gesamte Lebewesen ist eine einzige Studie über die unterschiedlichsten Erscheinungsformen von Pelz.

Ja, in der Schule wurde uns mal gelehrt, Dürer habe den Hasen lebend auf dem Markt gekauft um ihn dann, dank seines Genies, auch in diesem Zustand so lebendig, „nach der Natur“, wiedergeben zu können und danach in die Pfanne zu hauen oder gar barmherzig in die Natur zu entlassen. Die Einführung hier deutete jedoch bereits an, dass die Realität wohl eine andere war, was elementar sei, wolle man die Arbeitsweise Dürers begreifen:

Nicht naturalistisch betrachtet, wie immer wieder behauptet, vielmehr, ebenso wie Dürers Rhinozeros, in unterschiedliche Kompartimente aufgeteilt und unter voneinander stark abweichenden Lichtsituationen untersucht, betritt dieser Hase die Kunstgeschichte. Das Brustfell hat eine andere, wesentlich weichere Konsistenz als dasjenige der Hinterläufe, der Flanken oder insbesondere der Ohren; die Lichtsetzung ist bei genauem Hinsehen auf allen beschriebenen Patien höchst unterschiedlich, und so wirkt auch der nach rechts fallende Schatten im ansonsten völlig leeren Weiß des Papiers wie ein ostentativer Hinweis darauf, dass Dürer hier mit dem größten Hasenmaler des Altertums aufnehmen will, dem in Nürnberger Humanistenkreisen wohlbekannten Polygnot. Wie bei all seinen Sujets zergliedert er dabei den Bildgegenstand in Autopsie und setzt ihn im Atelier penibel wieder zusammen, was sich bis zu dem erst postum 1528 veröffentlichten „Buch von menschlicher Proportion“ zieht, in dem er auch Männlein und Weiblein in Modulbauweise ausmisst und zergliedert.

Dies habe eine völlig neue Herangehensweise in der bildenden Kunst dargestellt:

Dürer ist der erste, dem es in der Darstellung des Feldhasen nicht um das Tier geht, sondern um das Fell. Über die Examination der äußeren Erscheinung will er dem Wesen des Tieres auf die Schliche kommen.

Naja, das könnte man aber auch so verstehen, dass es Dürer sehr wohl um das Tier ging, wenn er vom Äußeren her dessen Wesen erschließen wollte! Aber halten wir uns nicht an kleineren Widersprüchlichkeiten auf, der Autor führt ein weiteres Beispiel an, in dem das Fell im Fokus steht:

Das Fell als Material und eigentliche Aussage eines ganzen Bildes erscheint abermals – ironischerweise im Medium des Selbstporträts: Auf seinem Münchner Selbstbildnis aus dem Epochenentscheidungsjahr 1500, das leider nicht mehr ausgeliefert wird und immer wieder falsch gedeutet wurde als anmaßende weil christusgleiche Ikone, zeigt er sich mit deutlichem Silberblick, golddurchwirktem Haar und prächtigem Mantel und noch kostbarerem breiten Pelzbesatz auf dem Revers. Es gibt schlicht keine Christus-Ikone mit Schieleblick, goldenen Strähnen im Haar oder gar einem derart luxuriösen, vor allem ganz und gar bürgerlichen Mantel.

Dabei wäre hier Dürer, in anderer Hinsicht, durchaus anmaßend gewesen, geradezu quasi-revolutionär, wie der Autor herausarbeitet:

Eine Anmaßung steckt aber in der Tat in diesem, denn Dürer zeigt sich hier – wie Kürschner bestätigten – mit dem Fell eines Rückenmarders, dass der Nürnberger Kleiderordnung zufolge bei Androhung hoher Gefängnisstrafen nur den adeligen Patriziern des Stadtrats zustand. Der selbstbewusste Meister malt sich also über das damals für jedermann lesbare Indiz des Pelzes in eine soziale Stellung hinein, die er erst Jahre später erreichen sollte.

Wobei: ein „ganz und gar bürgerlicher Mantel“ als Kennzeichen „adliger Patrizier“? Aber lassen wir diese erneute Schwammigkeit liegen und folgen dem Autor weiter zum dürerschen Rasen- und Meisterstück als weiterem Zeugnis für Dürers Blick, der den Gegenstand der Betrachtung erst seziert und zergliedert, um ihn dann neu zusammenzusetzen:

Pflanzensoziologie des Meisters

Ebenso wie sich der Pelzbesatz auf dieser hypertrophen Selbsterforschung im Spiegel merkwürdig isoliert vom Rest des Körpers abhebt, steckt Dürer auch in diesem frappierenden „Großen Rasenstück“ in Wien jede einzelne Pflanze separat wie Ikebana in das Substrat – beäugte er schon den toten Feldhasen auf seinem Tisch im bis heute erhaltenen Nürnberger Künstlerhaus, grub er auch die Grassode im Umland aus und brachte sie stolz zur genaueren Analyse ins Atelier. Er gibt die unterschiedlichen Formen ihrer Wurzeln an, was bei einem echten Wiesenstück unmöglich wäre. Indem er uns auf Biene-Maja-Größe schrumpft, wirken die Pflanzen in Untersicht riesig wie ein dichter dunkler Wald, der kaum zu durchdringen scheint. Dennoch porträtiert er Löwenzahn, Spitzwegerich oder Gänseblümchen als Individuen in der gleichen Feinheit wie Patrizierbildnisse.

Der Autor schließt seinen Artikel mit einer Betrachtung von Dürers „Blaurackenflügel“ als nach seiner Auffassung bestem Beispiel für Dürers sezierenden Blick:

Brutal schön: Blaurackenflügel „ausgemessen, zergliedert und auf dem Papier zusammengesetzt“
Bild: Wikimedia

Am klarsten wird dieser reflektierte Einsatz der Mittel mit dazugehörigen Abgrenzungsproblemen der Gattungen voneinander am Beispiel des Flügels der „Blauracke“. Sei die ausgebreitete Schwinge auch noch so farbstrahlend – es handelt sich nicht um Malerei sondern um eine mit Farbe angefüllte, ultrafein aquarellierte Zeichnung. Jeder Flügelabschnitt ist klar konturiert und vom nächsten abgegrenzt und in seinen unterschiedlichen Bauweisen vom Flaum oben bis zur Steuer- und Schwungfeder charakterisiert. Selbst die beim Fangen des Vogels ausgebrochenen Federn rechts oben zeigt Dürer, als wolle er wie mit dem Papierschatten des Hasens darauf hinweisen, dass es eine gestellte Situation und „nur“ ein Bild sei. Es wirkt, als habe Dürer hier als mystischer Erfinder und zweiter Schöpfergott Daedalos den ultimativen Bauplan für die künstlichen Schwingen seines Sohnes Ikarus entworfen. Diese naturwissenschaftliche und juwelierhaft-filigrane Präzision – Dürers Vater war Goldschmied und der Sohn selbst Jahre bei ihm in der Lehre, eiferte ihm mittels Silberstift und Kupferstichgriffel zeitlebens nach – konnte die Italiener, deren Urteil Dürer viel bedeutete, nur befremden. Alle Übrigen, inklusive des Kaisers priesen ihn als neuen Apelles, als Wiedergeburt des größten Malers der Antike. Angesichts des unfassbar feinen Pelzes auf dem seit langem wieder einmal vom Prado ausgeliehenen „Bildnis eines bartlosen Mannes mit Barett“, der früher in Fellbraun den Fünfzigmarkschein zierte, zweifelsohne zu Recht.

Ja, ein insgesamt wahrhaft bildender und erbaulicher Artikel in einer Welt des immer hohler drehenden etablierten wie alternaiven Mainstreams, der dem Erzähler mit der Erinnerung an den „fellbraunen“ Fuffi sogar ein gelindes Schmunzeln entlocken konnte! Und die „Jäganer“ sollen sich vorsehen, denn auch ihre Tage sind gezählt, wie ein anderer Meister, nicht ohne ironisches Augenzwinkern und einer kleinen Spitze gegen das Religiotenum zu künden wusste:

Jans fühlte, daß es mit ihm aus war. Aber er kam doch noch vom Fleck und tauchte in der Dämmerung unter. Ihm war sehr schwach zumute, obgleich er gar keine Schmerzen hatte; nur das Laufen wurde ihm schwer und das Atmen. Er kam noch bis zu dem alten Steingrab auf dem Heidberg, und da wühlte er sich in den weichen Sand, lag ganz still und äugte nach dem hellen Sternenbilde, das über dem fernen Walde stand und ganz wie ein riesenhafter Hase aussah.

Als der Mond über den Wald kam, da hoppelte auch Ludjen Flinkfoot heran. Er hatte, so schwer es ihm bei seiner Angst auch wurde, seines Oheims Ratschläge befolgt und war gesund davongekommen. Der gute Junge war sehr betrübt, daß er ihn todkrank fand; er rückte dicht an ihn heran und wärmte den Fiebernden.

Als es vom Dorfe Mitternacht schlug, da wurden Mümmelmanns Seher groß und starr; er sah die Zukunft vor sich: »Der Mensch ist auf die Erde gekommen«, sprach er, »um den Bären zu töten, den Luchs und den Wolf, den Fuchs und das Wiesel, den Adler und den Habicht, den Raben und die Krähe. Alle Hasen, die in der Üppigkeit der Felder und im Wohlleben der Krautgärten die Leiber pflegen, wird er auch vernichten. Nur die Heidhasen, die stillen und genügsamen, wird er übersehen, und schließlich wird Mensch gegen Menschen sich kehren, und sie werden sich alle ermorden. Dann wird Frieden auf Erden sein. Nur die Hirsche und Rehe und die kleinen Vögel werden auf ihr leben und die Hasen, die Abkömmlinge von mir und meinem Geschlecht, Du, Ludjen, mein Schwestersohn, wirst den reinen Schlag fortpflanzen, und dein Geschlecht wird herrschen von Anfang bis Untergang. Der Hase wird Herr der Erde sein, denn sein ist die höchste Fruchtbarkeit und das reinste Herz.«

Da rief der Kauz im Walde dreimal laut: »Komm mit, komm mit, komm mit zur Ruh, zur Ruh, zur Ruhuhuhu!«, und Mümmelmann flüsterte: »Ich komme«, und seine Seher brachen.

Ludjen hielt die Totenwacht bei seinem Oheim; drei Tage und drei Nächte blieb er bei ihm. Als er aber nach der vierten Nacht zurückkam zum Hünengrab, da war der Leib seines Oheims verschwunden, und Ludjen meinte, die kleinen weißen Hasen wären gekommen und hätten ihn weggeholt zu dem Hasenparadiese, wo der große, weiße Hase auf dem unendlichen Kleeanger sitzt.

Reinke Rotvossens Vetternschaft aber wunderte sich, daß der alte dreibeinige Heidfuchs, der immer so klapperdürr war, seit einigen Tagen einen strammen Balg hatte. Er hatte seinen Freund Mümmelmann bestattet auf seine Art.

Hasendämmerung

Wenn nicht der Hase gleich den Spieß rumdreht, nicht wahr Mister Wells?!!

Lostige Bildquelle

Nemesis mit Alkoholschaden

Meine Botschaft ist: Wir beobachten euch! …Wir werden euch nie vergeben!
Bild: Screenshot Youtube

Irgendwo im Kommentargestöber der vorzüglichen PIPI-News ist der Erzähler auf einen gerade nicht mehr auffindbaren Link zu der, äh, knuffigen Tatjana Finsterling, äh, Festerling gestoßen, die behauptete, dass Ärzte bei der Klimagretel „ziemlich eindeutig“ ein fetales Alkoholsyndrom (FAS), also eine Schädigung, die entsteht, wenn Mutti in der Schwangerschaft den guten Tropfen einfach nicht widerstehen kann, (fern)diagnostiziert hätten, worauf er sich bemüßigt fühlte, selbst ein bisserl in dieser Sache zu recherchieren, allerdings ohne zufriedenstellendes Ergebnis, was das mit den Ärzten betrifft, die Bildbelege für das Syndrom sind hingegen so eindeutig, dass es keinen Arzt braucht, die entsprechenden Merkmale springen auch dem Laien direkt ins Auge:

Wer es ausführlich mag, kann sich hier belesen:

Was ist das fetale Alkoholsyndrom?

„Clear as day“, wie der Lateiner zu sagen pflegt. Wie aus dem Bilderbuch:

Bild: Wikimedia
Bild: Screenshot Wikimedia

Nein, kein Down Syndrom und Asperger ist schon schicker, vor allem wenn Mutti eine…, äh, sagen wir mal: eine so lebenslustige und unstete Frohnatur wie die Erzeugerin von Gräta ist, die angeschickert auf jeder Party abhängt und die bei einem FAS ja in der Verantwortung stehen würde. Und Skandinavien, insbesondere Sverige, das dünstet schon so nach Ödnis, dass Frau einfach saufen muss, ohne Rücksicht auf „Kleinigkeiten“ nehmen zu können, nähwohr? Außerdem hört sich Asperger gleich so nach Intelligenz und Nischenbegabung an, während der IQ der alkoholgeschädigten Früchtchen kaum über 90 hinausgeht, im Mittel bei 75 liegt.

Zu den bilderbuchmäßigen „Craniofacial Features“ kommt bei uns Gräta natürlich noch der auffällige Minder- und Kümmerwuchs, der ebenfalls mit FAS assoziiert ist und daher rührt, dass durch die Einwirkung des Alkohols das Wachstum der Leibesfrucht während der Schwangerschaft verzögert wird. Dies kann nach der Geburt im Laufe der Zeit aufgeholt werden, von manchen mehr, von manchen weniger. Selbst wenn man berücksichtigt, dass unter Teenagern eine gewisse Varianz besteht, es neben „Frühreifen“ auch „Spätreife“ gibt, ist Gretelchen offensichtlich zurückgeblieben und körperlich auf dem Entwicklungsstand einer Zwölfjährigen. Und dieses elende Würmchen macht uns jetzt die Klima-Nemesis, gibt uns die Geifer und Tränen versprühende Furie, die mit Heulen und Zähneknirschen droht, wobei angemerkt werden muss, dass solche emotionalen Overkills eher unüblich für Asperger-Autisten sind die, wenn es um ihre Sache geht, eher trocken, akribisch und ausgesprochen un-emotional daherkommen!

Das kleine kranke Gretel hingegen grimassiert als tobten zwei dutzend Dibbuks in ihr, gnadenlos geht sie mit den Mächtigen ins Gericht, die ihr ihre Kindheit ruiniert hätten und angesichts des anstehenden CO²-induzierten „Massensterbens“ nur weiter das schnöde Geld verehren und dabei „das Märchen vom grenzenlosen Wachstum“ verzapfen würden! Speit ihnen ihren Hass entgegen, dass ein Käptn Ahab dagegen wie ein Chorknabe dasteht. Doch bei all dem emotionalen Overkill ist die verkrüppelte Rachegöre an ihre Zettel gebunden, von denen sie offensichtlich ihren Sermon abliest! So frei aus dem Bäuchlein sprudelt da nämlich nichts, auch wenn das Geflenne, Grimassieren und Gestikulieren davon ablenkt. Beobachter, die sich die Auftritte der Göre regelmäßig antun, wozu die Demut des Erzählers nicht hinreicht, wissen zu berichten, dass das so ziemlich das Übliche bei ihr wäre: stupides Ablesen vorformulierter Texte, wobei die Wahrscheinlichkeit an Sicherheit grenze, dass irgendwer ihr die einfältig-stupide Klimapanikprosa auf den verkümmerten Leib schneidert.

An erster Stelle rangieren hier für viele natürlich die Eltern, was dem Erzähler angesichts der Machtsrukturen etwas zu kurz gegriffen erscheint, doch die wären zumindest die richtige Adresse für FAS-Gretels Zorn, insbesondere die liebe Mama, die in ihrer Verkommenheit meinte, sich auch in der Schwangerschaft einfach gehen lassen zu können, wer denn sonst? Tja, Greta, deswegen bist du nun ein kleines dummes behindertes Kind, nicht wegen „den Älteren“, nicht wegen „den Politikern“, nicht wegen dem CO² – Alkohol und eine moralisch verkommene Mutter sind Schuld an deiner jämmerlichen Existenz!

Ach ja, Apropos „Kind“, welche normale Sechzehnjährige bezeichnet sich denn selbst als ein solches, nennt auch Altersgenossen „Kinder“? Ne, da muss man schon eine Bekloppte sein, die von den lieben Eltern auch noch als Pippi-Langstrumpf-Klon ausstaffiert und zurechtfrisiert wird! Apropos Pippi: Dem Erzähler war diese Figur schon immer zuwider, selbst als Kind war sie ihm zu kindisch und irgendwie rein äußerlich auch „eklig“, ja genau! Und sie war auch ein Scheißvorbild, eine Verführerin zu gefährlichem Unfug! In einem der Pippi-Filme stieg sie vor den Augen von Tommy und Annika in ein Fass und ließ sich darin einen Fluss hinabtreiben, direkt auf einen Wasserfall zu! Das Fass stürzte den Wasserfall hinab, zerschellte auf einem Felsen und -trara, hahaha – stand da latürnich auf einmal die scheißdrecks Pippi auf ebenjenem Felsen und lachte sich eins! Der noch kindliche Erzähler, vielleicht so elf -zwölf Jahre alt, fand das ausgesprochen verwerflich und findet es heute noch, da tappige Kinder gerne so etwas nachmachen und die Gefahren nicht einschätzen können, sich etwa als Superman oder Batman zu Tode stürzen etc. und während es bei Superhelden noch deutlicher ist, dass das keine Normalsterblichen sind sondern Wesen, die besondere Fähigkeiten haben, ist Pippi einfach nur ein Superkind und als solches das schillernde Gegenstück zur langweiligen und leicht drögen Annika! Ja, das mit dem Fass ist irgendwie sinnbildlich für den Rattenfängerköder Greta heute, genau wie eine Szene, in der die drei Blagen auf Pippis bemitleidenswerter Mähre in den Sonnenuntergang ritten und dabei debil La-La-La trällerten!

Überhaupt kommt aus Schweden doch eigentlich nur Scheiße, und das mitunter sogar im Sinne des Wortes, man bedenke nur den „Schwedentrunk“! Schon die Wikinger, von denen manche germanomanischen Dummphantasten meinen, sie hätten mindestens die bemannte Raumfahrt erfunden, waren doch nichts als eine räudige Landplage, nicht zu reden von den unendlich drögen, dabei immer vorbildlichst politkorrekten „Schwedenkrimis“ und jetzt DAS hier:

David Berger publizierte vor kurzem auf seinem katholischen Blog, der Ersatz- und Zivilreligionen kritisch sieht, daß Magnus Söderlund, ein Wirtschaftswissenschaftler für Marketing an der School of Economics in Stockholm, vorgeschlagen hat, das Essen von Menschenfleisch als wichtige Waffe im Kampf gegen den Klimakollaps einzuführen. „Konservative“ Tabus gegen den Kannibalismus sollten daher beseitigt werden. (Sind Sozialisten beim Thema Menschenessen weniger zimperlich?)
„Wenn wir in Sachen Klima- und Nachhaltigkeitsfragen nichts unversucht lassen wollen, ist es wichtig, das Thema anzusprechen.“
Will der Mann nur in die Medien, oder meint er es ernst? Heutzutage ist das nicht mehr zu trennen, weil die geistig-moralisch entrückten Eliten in ihrer Filterblase so ziemlich jeden Unfug verbreiten können, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Bleibt nur zu hoffen, daß die School of Economics ihrem exzentrischen Prof wegen Rufschädigung auf die Finger klopft. Ist aber unwahrscheinlich, Schweden, Sie wissen schon.
Pikanterweise ist Söderlund gar nicht der Erfinder der seltsamen Idee. Bereits letztes Jahr hat der Evolutionsbiologe und missionarische Atheist Richard Dawkins ähnliche Vorschläge gemacht, wobei es ihm „nur“ darum ging, menschliche Zellen und damit Gewebe zu züchten, das man dann essen soll. Igitt. Na denn, Professoren Söderlund und Dawkins, macht mal vor. Jeden Tag ein Menschensteak aus dem Labor oder aus der Prosektur, dann machen wir mit. Vorher nicht.

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/09/20/klima-gaga-kannibalismus-gegen-klimawandel/

Ja, natürlich wissen die Faktentopcheckerbunnies von „Snopes“ und Konsorten, dass der Verhaltensforscher nur die ethischen Grenzen bei seinem Publikum ausloten wolle, also wirklich nur für die Verhaltensforschung and the fuck of it, jaja, ganz sicher, diese Forschung dient ganz gewiss nicht dem Verschieben ethischer Grenzen und dem Nudging in eine bestimmte Richtung, so viel steht fest. Dawkins scheint es hingegen unmissverständlich ernst zu meinen, sollte aber als Biologe doch schonmal was von Prionenkrankheiten gehört haben? Und warum muss es ausgerechnet menschliches Zuchtgewebe sein?

Natürlich kennen wir das Geheimnis:
SOYLENT GRÜN IST MENSCHENFLEISCH!!!

Dabei hatte sich der Erzähler seiner Demut noch überlegt, ob ein Titel wie „Armee der Finsternüß“ mit Colonel Kurtzens Ausführungen über „das Grauen“aus „Apocalypse Now“ angesichts des Hypes um eine behinderte Göre und ihre Follower nicht doch etwas zu dick aufgetragen wäre! Nein, FAS-Gretels UN-Auftritt ist nicht einfach ein peinliches Spektakel sondern in Anbetracht dessen, wie die Nummer von den Medien abgefeiert wird, höchstgruselig, insbesondere wenn man an die kaum verhohlen natur-, menschen- und lebensfeindliche, den vorgeschobenen Zielen diametral entgegengesetzte Ausrichtung der Klimareligion denkt! Die ganze Nummer lässt nichts Gutes ahnen, und wenn unsere Gedunsene schon wieder davon spricht, dass sie „die Menschen mitnehmen“ will, dann beginnt der Erzähler SEINE Panik zu spüren, zumindest „ein Stück weit“. Bilder wie diese unterstreichen den Tenor dieser Inszenierung, die eine unverhohlene Drohung und Machtdemonstration der hinter Greta stehenden Strukturen darstellt und keineswegs eine so nicht geplante Entgleisung einer überforderten Halbidiotin:

Sind diese beiden Moppel dort nicht auch ein Grund zum Doppel…, äh, ja, lalala
Bild: PI-News

Gleiches gilt für das Presseecho, dass das abgelesene Gegeifer der Alkoholgeschädigten generierte, im allgemeinen, dazu der „Stern“:

UN-Klimagipfel: „Brennender Zorn und schonungslose Eloquenz“: So kommentiert die Presse Gretas Wutrede bei der UN

Sie musste gar nicht laut werden, um sich Gehör zu verschaffen: Mit drastischen Worten hat Greta Thunberg den Mächtigen der Welt in Sachen Klimapolitik die Leviten gelesen. Das Presseecho ließ nicht lange auf sich warten.

„Wie könnt ihr es wagen?“ Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat den Staats- und Regierungschefs auf dem Klimagipfel in New York gehörig die Leviten gelesen. Ihre Kindheit sei zerstört, Tier- und Pflanzenarten ausgerottet, die Zukunft der Menschheit aufs Spiel gesetzt worden.

Mit Tränen in den Augen und sichtlich bewegt machte sie den Mächtigen der Welt heftige Vorwürfe. Ihre Rede wurde von der internationalen Presse überwiegend positiv aufgenommen. Doch es gab auch kritische Reaktionen. Ein Überblick.

*****

Den „Überblick“ ersparen wir uns hier, er ist dementsprechend. Und keine der „kritischen Stimmen“ zeigt die ganze nackte, schäbige, alkoholgeschädigte Wirklichkeit einer gegen die Welt, gegen das Leben instrumentalisierten saublöden Göre mit Schrumpfhirn. Stattdessen kann sich, wer noch nicht hat oder nochmal will, das ganze Elend hier antun, prost Mahlzeit:

Ja, wie kann DAS DING es wagen?
„She seems like a very happy young girl looking forward to a bright and wonderful future! So nice to see!“ („Donald Trump“, lustiger Twitteraccount mit frechen Sprüchen)

„Multikulti ist der Kern des Rassismus!“ – Eine Genozidalfarce in drei Akten

Erster Akt: Mr. Brown will dirigieren

Zeitgenössische Darstellung eines Massakers an Weißen durch Schwarze bei der haitianischen Revolution 1791.
Antirassismus a la 1791 auf Haiti: Immer feste druff auf BIG BAD WHITEY!
Bildquelle

In der Online-Ausgabe des „Tagesspiegel“ vom 16. August des laufenden Jahres singt ein Mr. Brandon Keith Brown als Gastautor dem demütigen Leser unter dem berückenden Titel

Als Afroamerikaner in Berlin

Multikulti ist der Kern von Rassismus

ein Liedchen davon, was er, Mr. Brown, als „Afroamerikaner“ in der real existierenden Alltagsrassismushölle des vorgeblichen Multibuntlandes Görmoney für einen alltäglichen Spießrutenlauf durchmachen muss. Zu Mr. Brown bietet der Tagesspiegel folgende biographische Eckdaten:

Brandon Keith Brown, 1981 in North Carolina/USA geboren, lebt als Dirigent in Berlin. Er arbeitete unter anderen mit dem RSB, der Staatskapelle Weimar und den Nürnberger Symphonikern.

Wir sehen gleich: der Mann ist Teil der globalisierten Hochkultur, da kann sich der dumpfdeutsche Frustsack, AfD-Wähler und Wutwürger lang machen wie er will, da kommen sie nicht hin die Verlierertypen, da ist sofort Autorität und Überfliegertum präsent! Allerdings sind besagte marginale Existenzen gar nicht so sehr der Stolperstein des Anstoßes des symphonischen Mr. Brown, aber dazu gleich mehr. Erst schauen wir uns an, welchen Schikanen der Mann und seine Leidensgenossen tagtäglich in unserem bunt dekorierten Rassistenpfuhl ausgesetzt sind und inwieweit „Multikulti“ daran schuld ist. Laut Mr. Brown wäre „Multikulti“ die bunte Decke, unter die der „Alltagsrassismus“ gekehrt würde und deswegen von Grund auf rassistisch, was schon darin begründet sei, dass „Multikulti“ von Weißen definiert würde, und, man höre und staune, Unterschiede nivelliere:

„Multikulti ist der Kern des Rassismus!“ – Eine Genozidalfarce in drei Akten

Wie der amerikanische Schmelztiegel-Mythos, so versucht das deutsche Multikulti-Konzept alles, was zwischen uns anders ist, auf wundersame Weise wegzufegen. Multikulti verspricht Gleichheit, Handlungsfähigkeit, Pluralität und eine automatische Akzeptanz von Gefühlen, Gedanken, Erfahrungen, unterschiedlichen Erzählungen, Sprachen und Handlungsweisen von allen Menschen.

Das ist ja ein Ding! Dabei habe ich doch immer gedacht, wir wären alle gleich auf Erden, Fremde können Freunde werden? Nichts da, alles fauler Zauber der der weißen Vorherrschaft dient, da wird es auch Zeit, das „Allerheiligste“ mit einzubringen, was schon eine gewisse Witterung aufkommen lässt:

Aber das ist nicht das Berlin, das ich kenne. Multikulti leugnet die Erfahrung des alltäglichen Rassismus in dieser Stadt. Weiße Deutsche definieren es, und es hält die weiße Vorherrschaft aufrecht. Weiße Deutsche sprechen nicht darüber, weil sie entweder keine schwarzen Freunde haben oder keine, die bereit sind, über das Thema mit ihnen zu diskutieren. Weil sie Beschwerden von vornherein ablehnen, sofern es sich nicht um körperliche Gewalt handelt oder sie Zeuge von klaren rassistischen Diffamierungen werden. Und vielleicht auch, weil sie sich für den Holocaust schämen und deshalb nicht darüber sprechen wollen.

Uff! Nach der Holokeule ist der Leser erst mal platt und demütig genug, um reuig die schauerlichen Moritaten aus der rassistischen Alltagshölle zu vernehmen:

Rassisten treten nicht mehr nur mit Springerstiefeln und Glatze auf. Die Weigerung, jemanden in einem Lokal zu bedienen, übermäßige Aufmerksamkeit in Geschäften, also angestarrt werden oder von Angestellten verfolgt zu werden, rassistische Polizeikontrollen (Racial Profiling) oder die Weigerung, Englisch zu sprechen, selbst wenn man Englisch sprechen kann – all das ist rassistisch.

Ganz besonders natürlich das Beharren auf der Landessprache:

Ich musste Sprüche hören wie: „Das hier ist Deutschland, sprich Deutsch“ oder „Du bist hier ein Gast!“. Das sind Abwandlungen von „Geh dahin zurück, wo du hergekommen bist“ – und das kennen wir doch von irgendwoher.

Wirklich schauderhaft diese Relikte eines einst völlig normalen Verhaltens hominider Primaten gegenüber dem Fremden und Anderen, wie jeder bezeugen kann, der je versuchte, in Frankreich mit Englisch „durchzukommen“ oder in Polen, nachdem er sich erst als Deutscher zu erkennen gegeben hat, oder es gar wagte, als Süddeutscher in Lokalzenekneipen der Kölner Altstadt das dort übliche schale Gesöff aus Fingerhutgläschen zu verschmähen und sich genüsslich am Weizenbier zu laben!

In Täterland allerdings wiegt das unter der ganz speziellen zivilreligiösen Last besonders schwer, keine Frage, und etwa der Verweis auf die rüde und ungastliche Art und Weise, mit der im antirassistischen Regenbogenland Südafrika aus den Nachbarstaaten hereinmigrierende Schwarze, die auch etwas von dem großen Kuchen haben wollen, den die entmachteten weißen Rassisten hinterlassen haben, von den ansässigen Schwarzen empfangen werden, nämlich mit Keule, Axt, Machete und der schon im antirassistischen Freiheitskampf beliebten „Halskrause“, dem brennenden benzingefüllten Autoreifen, der ein überaus qualvolles Verröcheln garantiert, wäre nur der klägliche Versuch, sich hier aus der Verantwortung zu winden und ohnehin RACIST, weshalb wir uns ganz tief vor Dominus und „Black Bull“ Mr. Brown bücken, um vor unserer eigenen Tür zu kehren. Fraglich nur, ob uns das was nützt, angesichts der Scheußlichkeiten, die jener uns um die roten Ohren haut:

Ich habe den Eindruck, dass der Alltagsrassismus in den letzten Jahren zugenommen hat. Davon möchte ich hier berichten. „Raus mit dir“, schrie ein weißer Barbesitzer in Schöneberg einmal, als er mein Computer-Ladegerät aus der Steckdose riss und mich auf die Straße setzte. „Du kaufst nichts, also verschwinde!“ Drei Minuten mit der Bestellung zu warten, war offensichtlich verboten. Plötzlich war ich ein schwarzer WLAN-Bandit, der wertvolle weiße Ressourcen stahl. Ich rief damals die Polizei an, um diese Diskriminierung zu melden.

„Ich habe ihn hier noch nie gesehen“, sagte der Barbesitzer zu den Beamten. Und natürlich hat die Polizei nicht verstanden, inwiefern dieses Verhalten rassistisch war. Mein Betreten der Bar hatte ihn schlagartig alarmiert. Meine bloße Existenz versetzte ihn in einen Zustand der extremen Wachsamkeit. Der Anblick eines unbekannten schwarzen Mannes in seiner weißen Kneipe hatte ihn verunsichert, also warf er mich raus.

Das ist ja wirklich allerhand! Ob das einem Blonden auch so gegangen wäre?

In den USA, wo ich herkomme, führt die Weigerung schwarze Menschen zu bedienen in der Regel dazu, dass Unternehmen Entschädigungen zahlen müssen. Vielen deutschen Einrichtungen fehlt ein solches Bewusstsein über Rassismus – und ein soziales Gewissen.

Hätte ein blonder Gast die gleiche Reaktion hervorgerufen? Wohl kaum! Er hätte den kulturellen Normen der Bar und dem Aussehen ihrer Gäste entsprochen. „Das ist Deutschland“ bellte ein Angestellter in einem Café, nachdem er gehört hatte, wie ich meinen Kaffee auf Englisch orderte.

Nun, unter Umständen durchaus, wenn nämlich der „blonde Gast“ vom Erscheinungsbild her einen prekären oder auch nur szeneuntypischen Eindruck gemacht hätte, und wer weiß, vielleicht hatte der Wirt ja schon entsprechende Erfahrungen mit Schwarzen gemacht, die nicht im Symphonieorchester spielen? Und warum ordert denn ein globalisierter Schwarzer, der offenkundig des Deutschen mächtig ist, seinen Kaffee in Deutschland auf English? Oh, das war natürlich wieder schwer rayyyyciiisss‘ vom Erzähler, der kurz vergessen hat, dass Deutschland ein „globalisiertes Land“ sei und deshalb erst mal demütig weiter zitiert:

Ich erklärte in meinem besten Deutsch, Deutschland sei jetzt globalisiert und hier leben nun nicht bloß weiße Menschen. „Raus mit dir oder ich rufe die Polizei“, bekam ich zu hören. Ich rief die Polizei selbst an. Die Stimme in der Telefonzentrale sagte, Berlin sei multikulti, von Rassismus hätte sie noch nie gehört. Ich entgegnete, dass das höchstwahrscheinlich daran liegt, dass die Person keine Schwarzen kennt. Stille. Darauf blaffte die Stimme, dass ich warten solle, bis die Polizei eintrifft, und legte auf.

Für Schwarze in Berlin können sogar Lebensmitteleinkäufe schlimm sein. Einmal brachte ich meine wiederverwendbare Tasche mit und wurde von der Supermarkt-Security als Dieb bezeichnet. Das ist Racial Profiling vom Feinsten. Nachdem ich mich beschwert hatte, wurde dem Sicherheitsdienst gekündigt.

Tja, nicht schön das, auch wenn man versucht ist zu denken, dass es sich im Vergleich zum Los massakrierter weißer Farmer in Südafrika oder auch von Touristen in den USA, die mit ihrem Mietwagen die falsche Abzweigung erwischt hatten und in „The Hood“ verschlagen wurden, doch recht bescheiden ausnimmt und es immer schwerer fällt, gegenüber Mr. Brown in der Demutspose zu verharren. Dieser hat nämlich, wie der Erzähler gerade noch aus dem Augenwinkel bemerkt, nun seinen schwersten Hammer ergriffen und ist gerade im Begriff, ihn auf dessen demütiges Haupt niedersausen zu lassen! Gut festhalten, Leute:

Schwarze Menschen sind nicht Weiße mit einer sexy Hautfarbe. Wir sprechen, handeln, bewegen und denken anders. Und das ist gut so. Tief im weiß-deutschen Habitus wird davon ausgegangen, dass sich alle Menschen unabhängig von ihrem kulturellen Hintergrund anpassen müssen.

Der Erzähler konnte gerade noch zur Seite hechten während dieser Hammer in seine Türschwelle krachte und sich dabei so verkeilte, dass Mr. Brown ihn nicht mehr freimachen konnte und nun als keifendes, schwitzendes, schwarzes Rumpelstilzchen an dessen Stiel herumfuhrwerkte, dass es nur seine Art hatte! Nee, Mr. Brown, so plump lässt sich ein halbwegs aufgewachter weißer Mitteleuropäer nicht überrumpeln, da hat es sich nämlich mit der Demut!

You won’t fool the children of the Revolution? Und ob! „Multikulti“ plus „Heimat“ = 150% Weiß-Deutsche Supremacy! Dumpfdeutscher und rassistischer geht es kaum mehr, meint zumindest Mr. Brown!
Bildquelle: Nuadamandia

Wir halten fest: Obwohl Mr. Brown ja bereits eingangs erwähnte und auch der Titel dahingehend unmissverständlich war, dass es um die „Zerlegung“ von „Multikulti“ als Instrument von weißem Suprematismus geht, als von Weißen gewebte Blümchendecke, unter der Unterschiede, Konflikte und der dumpfe Alltagsrassismus unkenntlich gemacht werden sollen, war man doch geneigt, sich in vertrautem Fahrwasser zu befinden: Dass es letztlich doch nur darauf hinauslaufe, dass es sich einfach noch nicht allgemein herumgesprochen habe, dass wir trotz phänotypischer Unterschiede alle nur Menschen seien, dass wir deshalb alle das gleiche Recht auf menschenwürdigen Umgang hätten und da fallen Anstarren und dürftig begründete Lokalverweise eindeutig nicht darunter. Mr. Browns Verweis darauf, dass Schwarze grundsätzlich anders seien, passt da irgendwie erst einmal schlecht rein und dürfte manch erklärt antirassistisches Whitey vor die Wand laufen lassen – Autsch!

Und in der Tat: Trinkt ein Schwarzer mit Laptop im Café jetzt seinen Milchkaffee grundsätzlich anders als ein „blonder Gast“? Kauft ein Schwarzer im Supermarkt grundsätzlich anders ein? Wohl eher weniger, und wenn doch, dann muss man sich über „Anstarren“ und einen gewissen Argwohn nicht wundern, da dies eine normale Reaktion von Menschen auf alles irgendwie Andersartige ist!

Plakat in Südafrika: "Stop Mob Violence!"
Wir sprechen, handeln, bewegen und denken anders“: Öffentliches Plakat in Südafrika. Bildquelle: MORGENWACHT

Die Kritik des Mr. Brown am weißdeutschen Multikulturalismus erinnert zunächst an Wiglaf Droste, der den in den 90ern angesichts wüster Szenen in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen teilweise bis zur Ekstase antirassistisch bewegten Deutschen unterstellte, sie seien hinter der Fassade des öffentlich zelebrierten „Bimbostreichelns“ doch nur die selben dumpfen Faschos wie eh und je und hätten wegen ihrer jüngeren Vergangenheit sowieso nicht zu mucken, auch wenn zig Millionen an Ausländern, „egal wie arm, krank oder kriminell“ ins Land fluten würden. Nur trat Droste als „weißer“ antideutscher Ätzkopf auf, während Mr. Brown als Vertreter der „People of Color“ nun, wo die feuchten Träume Drostes zusehends reale Gestalt annehmen, einen Machtanspruch demonstriert. Man kann es nicht oft genug wiederholen:

Schwarze Menschen sind nicht Weiße mit einer sexy Hautfarbe. Wir sprechen, handeln, bewegen und denken anders. Und das ist gut so. Tief im weiß-deutschen Habitus wird davon ausgegangen, dass sich alle Menschen unabhängig von ihrem kulturellen Hintergrund anpassen müssen.

Ihr weißen Deutschen seid jetzt „globalisiert“ und das bedeutet, dass hier nicht mehr eure Regeln gelten, denn diese sind weiße Konstrukte und für uns nicht mehr bindend, denn wir sind anders als ihr und das ist auch gut so! Der pöse mikroaggressive „Alltagsrassismus“ diente ihm nur als Aufhänger dazu, Mr. Brown will dirigieren und markiert sein Revier!

Bezeichnend ist, dass Mr. Brown mit seiner Ansage letztlich genau auf Linie der echten „Rassisten“ ist, die wir hier fairerweise als „Rasserealisten“ oder „Weiße Nationalisten“ bezeichnen wollen. Er rennt damit sozusagen mit Vollgas durch deren offene Türen: Entgegen des herrschenden boasschen Dogmas vertreten diese den Standpunkt, dass man sehr wohl von Menschenrassen, allerdings mehr im Sinne von „Subspezies“ in der Natur denn im Verständnis der Tierzucht sprechen könne, dass die in der Tat minimalen genetischen Unterschiede tiefgreifende Auswirkungen zeitigten, dass es nicht nur auf die Gene selbst ankomme sondern auch darauf, wie diese „verschaltet“ wären usw. Mr. Brown sagt zwar nicht, warum Schwarze grundsätzlich anders tickten, aber rein assoziativ geht seine Aussage mehr in Richtung rassischer als rein kultureller Unterschiede. Und selbst wenn, letzteres wäre nach heutigem Verständnis rassistisch genug, wenn auch mehr im Sinne der softeren identitären Ethnopluralisten.

„…nicht Weiße mit einer sexy Hautfarbe…“ Bildquelle: MORGENWACHT

Ja, „Rasse-Realisten“ und „Weiße Nationalisten“ sehen es auch so, dass Schwarze und Weiße in wesentlichen Punkten grundverschieden sind und dass eben dies eine kulturelle und/oder genetische Vermischung von beiden auf demselben Territorium zum Nachteil der Weißen dysgenisch gestalte! Und man muss schon zugeben, dass es für diese Annahme durchaus valide Belege sowohl wissenschaftlicher wie historischer Natur gibt. Jeder, der schon mal in Afrika zu tun hatte kann bestätigen, dass das zukunftsgerichtete, vorausschauende Denken nicht unbedingt die Stärke der Afrikaner ist, dazu kommt ein im Schnitt deutlich niederer Durchschnitts-IQ, eine im Vergleich zu Weißen reduzierte Affektkontrolle bei höherer Impulsivität, die Unterschiede im Denken bilden sich schon darin ab, dass sich in den afrikanischen Sprachen die Ethik der Weißen noch nicht einmal in Worte fassen lässt. Allein diese Umstände erklären schon etliche der grauenhaften Dinge, die im Verlauf der bedingungslosen Flutung von Deutschland und Europa mit afroarabischem Männerüberschuss geschehen sind. Damit soll nicht gesagt sein, dass es keine hochintelligenten Schwarzen gibt oder es ausgeschlossen ist, dass Schwarze ein Symphonieorchester dirigieren. „Rasse-Realisten“ sind nur mit einiger Berechtigung der Ansicht, dass dies aus der Perspektive des „weißen Überlebens“ heraus irrelevant ist: Zum einen gäbe es da etwa das Phänomen „regression to the mean“ was besagt, dass die Kinder einer durchschnittlich intelligenten Weißen mit einem hochintelligenten Schwarzen höchstwahrscheinlich vom IQ her unter dem weißen Durchschnitt rangierten. Vor allem aber könne man davon ausgehen, dass auch hochintelligente Schwarze in erster Line im Interesse ihrer Ethnie handelten, im Zweifelsfall also gegen das Wohl und die Interessen der Weißen, nicht wahr, Mr. Brown?

Man lese sich einfach mal durch die entsprechenden Tags zum Thema bei MORGENWACHT, etwa hier, hier oder hier, um einen Eindruck von der wirklichen Tragweite dieser Thematik zu bekommen. Wer jetzt mäkelt, dass der Verweis auf eine einzige Seite doch etwas arg ärmlich sei, sollte sich vergegenwärtigen, dass es sich dabei im wesentlichen um eine Textsammlung handelt, welche ein umfassendes Bild des“rasserealistischen“ Spektrums bietet, ergänzt durch zahlreiche Links zu „Mainstream“-Quellen und erweitert durch eigene weiterführende Überlegungen des Machers, „Lucifex“. Es bleibt dabei jedem selber überlassen, ob er das als „Naziparolen“ abqualifizieren möchte oder nicht, aber wenn schon, dann sind es wohl gefüllte Naziparolen und keine hohlen.

Da wir aber hier nach allen Seiten weiter Fairness walten lassen wollen, muss noch angemerkt werden, dass die aus diversen Verbindungen hervorgegangenen sogenannten „Afrodeutschen“ im Großen und Ganzen relativ unauffällig und gut integriert hier leben. Oft sind es ruhige, unproblematische Leute mit durchaus vorzeigbarer Vita, wie der Erzähler aus eigener Anschauung bestätigen kann. Aber die Masse macht es eben und wer afrikanische Massen importiert, der bekommt zunehmend afrikanische Verhältnisse.