Don’t Get 2 close 2 my fantasy, don’t be afraid to clutch the hand of your creator

Da hatte man doch tatsächlich schon tausende von Tornado-Videos gesehen und immer noch keine rechte Vorstellung davon, wie sich ein Tornado tatsächlich anhört, weil im Grunde läppisches Nebenwindgefurze am Mikro sich in der Aufnahme derart wichtigtuerisch plustert, dass es die Klänge der ungeheuren Entität übertönt, die zudem oft aus angemessenem Abstand von „Stormchasern“ gefilmt wird, die dem Ganzen durch penetrantes cowboyhaftes Gejohle den Rest geben, weshalb die eindrucksvollsten Aufzeichnungen nicht selten von Amateuren stammen, die es kalt erwischt, und die dennoch gefasst oder auch wahnsinnig und/oder allein von der Wucht des Geschehens bedröhnt genug sind, noch irgendwie eine Kamera darauf zu richten oder in Stellung zu bringen, während ein Gebäude störende Nebenwindeffekte abhält, so wie HIER:

Tornado F5 Video, Very Close & Roaring Pass, April 27th 2011 Super Outbreak, Phil Campbell, Alabama

Mann beschaue sich dieses herausragende Dokument, selbst kaum die Spur eines Abklatsches der Realität, und lasse „es“ bei großem Bildschirm und angemessen aufgedrehten Lautsprechern vorüberziehen, für eine kleine Lektion in Demut.

Dem Erzähler kamen dabei, während das Schreibpult und der „Paläo-Chair“ zu diesem ungeheuren, unbeschreiblichen, sur- wie IRRealen, kosmischen Sound, diesem gleichzeitigen Sirren, Summen, Rauschen, Brüllen begleitet vom Ächzen und Knarren des wohl ins Schwingen versetzen Gebäudes, in dem die Kamera platziert ist, zu vibrieren begannen, unwillkürlich folgende Zeilen von „Don’t Come 2 Close 2 My Fantasy der Band „Ween“ in den Sinn:

Don’t get 2 close 2 my fantasy
Don’t be afraid to clutch the hand of your creator
Stare into the lion’s eyes
And if you taste the candy
You’ll get 2 the surprise

Wobei es in dem Lied ja eigentlich um Kindesmissbrauch gehen soll, sagt „man“ zumindest. Man sagt aber auch, dass die Zeilen dieser Band immer alles und nichts aussagten und in jeglicher erdenklichen Hinsicht gedeutet werden könnten.

Ein dem Erzähler bekannter, nach eigener Aussage „amtlich bekloppter“ Schizophrener meinte einmal, Musiker seien sowieso nur so etwas wie Medien, die Botschaften, die sie weitergäben, nicht ihre eigenen. Sei’s drum Leute, it’s just around the corner, the destiny that I embrace with you … was sind schon etwas bewegte Luft und ein paar Tropfen Kondenswasser? So gut wie „nichts“?

Ween – Don’t Get 2 close 2 my Fantasy

You’ll get 2 the surprise oder alles mal ein Übergang, ob nun Rosch ha schana, guter Rutsch oder gute Reise, sucht euch was aus, werte Mitlechzer, Studierende und Studienobjekte, Hater und sonstige Mit-Insassen dieses Todeslagers Erde!

(F)rohes Fest!

„Damit die Generäle in Na-Trang mal sehen konnten, wie weit er sich von ihnen TATSÄCHLICH entfernt hatte“ – der demütige Erzähler (2vl.) in jüngeren Jahren im trauten Kreis seiner freudianisch-reichistisch-sabatäischen Frankistenkommune. Bildquelle: https://forums.armchairgeneral.com/?t=176945

Tribal Warfare

and no Lesson was learned

Immer wenn es irgendwelche Fälle von Gruppenvergewaltigung in der Bundesrepublik gibt verhält die Presse sich auf dieselbe Art hart an der voyeuristischen Grenze zum Pornografischen ohne dass dabei irgendwelche Lektionen gelernt werden. Und egalitäre Gesellschaften können daraus keine Lektionen lernen, denn sonst wären sie nicht egalitär.

Das ist dann dein Springer Premium wo du über Gangbang Szenen lesen kannst wie eine fette Hausfrau die 50 Shades of Rape auf dem Kaffeetisch liegen hat. Und mit diesen pornografischen Schilderung sexueller Gewalt endet das auch denn die Motivation hinter Gang Bang Szenen ist eine existenzielle Frage der eigenen Reproduktion, welche wieder zu dem Themenbereich führt dass zwei Stämme die aufeinander treffen sich gegenseitig immer bekämpfen werden auf verschiedene Arten und eine von diesen Gruppen immer erobern wird, während die andere erobert wird, ob beide das realisieren oder nicht. Ich unterstelle hier also eine ethnisch bedingte Motivation in den Fällen der letzten Monate denn das sind die einfachsten Merkmale an denen sich Stämme unterscheiden und einen Kontext ergibt in diese Taten einfacher zu realisieren sind. Die überflüssigen Söhne eines Stammes streichen um das Territorium eines anderen Stammes den sie in der offenen Konfrontation nicht besiegen können und picken sich opportunistische Ziele heraus. Finden sie eine Frau wird diese eben vergewaltigt und Spermaselektion erledigt den Rest.

What the anthropologists rarely saw, because few of them could stick around long enough to see it, was that the real Stone Age fighting went on between battles. Battles, after all, are dangerous; anyone who stays put when the arrows fly, let alone runs up to enemies to hit them with a stone ax, stands to get hurt. How much safer to hide, then pounce on people who are not expecting it … which, anthropologists found, was exactly what twentieth-century Stone Age warriors liked to do. A handful of braves would slip into enemy territory. If they caught one or two men from the rival tribe alone, they would kill them; one or two women, they would rape them and drag them home. If they encountered groups big enough to fight back, they hid.

– War: what is it good for

Biologists are rarely less popular than when they offer an objective analysis of rape. If they say that rape yields reproductive benefits, they are accused of encouraging the act. If they conclude that rape has a biological basis, they are accused of condoning it. If they dare to suggest that female behaviour may sometimes invite rape, they are accused of violating womankind just as surely as if they had committed the act themselves. Yet to report proper conclusions is not automatically to encourage, condone or violate. Are historians accused of encouraging warfare if they conclude that a country benefited from a war? Are they accused of condoning warfare if they conclude the behaviour has a biological basis? Are they accused of violation if they conclude that a country invited invasion? Or are they, on the other hand, congratulated for incisive historical analysis and for aiding the prevention of future conflicts?

– Sperm Wars

Auf diese Szenarios haben egalitäre und liberale Gesellschaften keine Antworten. Und sie wäre auch überhaupt nicht handlungsfähig wenn sie welche bekommen würden.

Das Cover des polnischen Wochenmagazins wSieci vom 17.01.2016, etwa zwei Wochen nach der Silvesternacht in Köln. Ich hab damals darüber geschrieben dass das alles eine Luftnummer ist und letztendlich damit recht behalten dass dort im Zusammenhang mit den Ereignissen auf der Domplatte vor dem Hauptbahnhof keine Vergewaltigungen gab und halt ein paar hedonistische Urbaniden und Mystery Meats die zum Party machen in die Stadt wollten von Taschendieben befummelt wurden. Ich hab auch den Vorwurf hier wurden Meldungen zu sexuellen Übergriffen vertuscht nicht nachvollziehen können denn man kann alle Polizeiberichte auch online abrufen und da ging es eben um besagte Eigentumsdelikte wie Diebstahl.

Der wichtigste Grund für mich war allerdings; ich brauch nicht die Erlaubnis irgendwelcher verletzter liberaler Sensibilitäten um zu hassen. Ich bin ziemlich down damit meinen Feinden die Gesichtshaut abzuziehen und als Helmbezug zu tragen. Oder aus ihren Haaren Filz zu machen mit dem ich meine Winterjacke fülle um dann bei Eis und Schnee im Wald Weihnachten durchzusaufen während mich von den Bäumen die angenagelten Köpfe anstarren. Und da ist es mir ziemlich egal was irgendwelche Sklavenmoral Krüppel darüber denken und ob sie es okay fanden weil ihre liberale Empfindsamkeiten verletzt wurden und sie dann eh alles an ihren vorherigen moralischen Standards über Bord geworfen haben und damit zeigen dass diese an erster Stelle nicht zu gebrauchen waren.
Ich finde es auch etwas humorvoll dass dieser Versuch existenzielle Ängste von Vergewaltigung durch rassische Aliens von den Polen kommt, da Slaven eben einen recht hohen Anteil an asiatischen Genen haben weil die Khane sie ordentlich durchgeritten haben. Die müssens ja wissen.

So wie ich das beurteile, und das habe ich der Vergangenheit bereits mehrfach ausgeführt, sollten alle Beteiligten die in Skandale wie bspw. Rotherham involviert waren sowieso getötet werden. Denn das ist die wirklich logische Konsequenz solchen Szenarien zu begegnen wenn landfremde Männer vom untersten Ende der Gesellschaftspyramide sich zusammenschließen um sich Weiber von geringer Reputation zu greifen. Primitivere Gesellschaften, also Gesellschaften in den Ländern wo diese landfremden Unterschichtenimporte herkommen, haben das Konzept von Ehrenmorden was heißt auch die eigene Tochter umzulegen wenn sie Vergewaltigt wurde. Was hierzulande Gesprächsstoff für halbgebildete Islamkritiker die hier wieder ihre liberalen Sensibilitäten verletzt sehen gibt ergibt für primitive Gesellschaften absolut Sinn. Eine Familie deren stärkste Währung die eigene Reputation ist wird zeigen dass sich niemand auf ihre Kosten an ihren Eigentum, Weiber sind Eigentum, vergehen kann und das man es sich eventuell selbst mehr kosten lassen wird wieder jemand anderem zu schaden aus Vergeltung. Auch wenn meine Gründe als Warlord die Kill Squads loszuschicken etwas anders wären halte ich diese Praxis für angebracht. Denn alle involvierten sollten getötet werden auch wenn ich mir noch nicht so über die Reihenfolge klar bin. Ich denke wenn Galgenplätze wieder in Betrieb genommen werden fängt man mit den Opfern an, also den britischen Unterschichten Weibern an deren Opferstatus ich immer meine Zweifel geäußert habe(es handelt sich hierbei ja um den gleichen White Trash der in White Trash Hotels in White Trash Urlaubsorten sich von Jahudis den Arsch versohlen lässt und dann rape schreit), dann eventuell durch diese Verhältnisse entstandener Nachwuchs, dann die landfremden Täter und ihre eingeborenen Scouts und als letztes die Bullen die sich das ganze mit angesehen haben und als letztes ansehen werden wie alle anderen würgen und treten. Und die Journalisten natürlich auch just for the lolz.

Das wäre meine Lösung und ich realisiere natürlich dass das reine Fiktion ist und bleiben wird, denn keine Lektion wird gelernt wenn Menschen zu töten als schlimmeres Verbrechen gilt als ihre Verbrechen selbst oder das alles als pornografisches Clickbait zu verramschen. Es gibt keine Katharsis und diese Geständnis bedeutet gar nichts.

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Übernommen von Post Collapse: post-collapse.blogspot.com/2019/11/tribal-warfare.html (Fehler im Original).

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Nein, diese dampfende Herzenswärme kann der Erzähler als GenerationX- Post-Boomer in seiner Demut schwer toppen (selbst dem Bundespräsidenten dürfte das in seiner Weihnachtsansprache kaum möglich sein!), dennoch versucht er sein Bestes – ein Lehrfilm von und mit „Diggin Britt“ versprüht immerhin noch mehr menschliche Wärme als eine vollbesetzte Vesperkirche oder gar eine Pennerfütterung von Frank Zander – wer möchte hier nicht mittun und den Teig kräftig durchkneten?

In this video I’m sharing a special recipe for baking 3 different cookies. I really love to bake! ❤️ I hope you enjoy this cookie extravaganza video! These cookies are super yummy!! My favorite is the pumpkin one 🥰 Hope y’all enjoy! Xoxo Diggin Britt

In diesem Sinne noch ein frohes Julfest, Chanukah, XXX-MESS sehr verehrte Sabatäer und Frankisten, liebe Nazischweine und Spackosphärensuhler! Wir wünschen allen das jeweils Entsprechende!

Geierkapitalismus ist jüdischer Kapitalismus

Eine Entschuldigung bei den Geiern wäre eigentlich fällig, ansonsten überaus aufschlussreicher Artikel!

MORGENWACHT

Von Dr. Andrew Joyce, übersetzt von Lucifex. Das Original Vulture Capitalism is Jewish Capitalism erschien am 18. Dezember 2019 auf The Occidental Observer.

„If man will strike, strike through the mask!”
Ahab,
Moby Dick

Es war sehr befriedigend, Tucker Carlsons jüngste Attacke auf die Aktivitäten von Paul Singers Geierfonds Elliot Associates zu sehen, einer Gruppe, der ich erstmals vor vier Jahren einen Artikel widmete. In vieler Hinsicht ist es wahrhaft bemerkenswert, daß Geierfonds wie der von Singer davor größerer Medienaufmerksamkeit entgingen, besonders wenn man bedenkt, wie außerordentlich schädlich und ausbeuterisch sie sind. Viele Länder sind jetzt in sehr bedeutendem Maß bei Gruppen wie Elliot Associates verschuldet, und wie Tuckers Beitrag sehr schonungslos veranschaulichte, hat ihre Reichweite sich nun bis in das kleinstädtische Amerika ausgedehnt. Es ist sehr willkommen, wenn die Ausbreitung dieses Virus beleuchtet wird. Ich glaube jedoch sehr, daß das Problem, das diese Umtriebe ausbeuterischer Finanziers…

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Weihnachtszeit, Moralerpressungszeit – „Warum wir wirklich Probleme mit Flüchtlingen haben“

„Alan“ Kurdi, gestrandet im Frankfurter Osthafen. Bildquelle: Wikimedia

Im trauten vorweihnachtlichen Advents-Dämmer blieb der Erzähler beim Einklicken ins Weltnetz wieder einmal an einer MSN-Botschaft auf der Startseite hängen. Diesmal war es der rennommierte „Kölner Express“, der in einem Artikelchen die bewährten Versatzteile der Migrationspropaganda zusammenmischte und dabei Propaganda und Tatsachen durch Verdrehen und Weglassen auf eine in ihrer Dreistigkeit derart mustergültige Weise vermengte, dass der Erzähler sich zu demütigen Ergänzungen bemüßigt wähnte. In der Tat präsentiert hier das „Käsblatt“ „Express“ einen Großteil des rhetorischen Propagandarsenals, aus dem sich alle, auch die gediegeneren Blätter bedienen, sozusagen in der Nußschale. Auch wenn dem hiesigen Elite-Publikum manches wohl vertraut erscheinen mag, so kann man gewisse Dinge doch nicht oft genug wiederholen, da es wirklich erstaunlich ist, welche Offensichtlichkeiten mit der Zeit vom Radar verschwinden.

Zur Einstimmung zeichnet der „Express“ das übliche Bild einer Welt, in der alles zu rennen, retten, flüchten scheint:

Flucht und Migration ist derzeit eines der größten und vielleicht auch wichtigsten Themen unserer Zeit. Es scheint, als wären nie zuvor so viele Menschen gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen, sei es aufgrund von Krieg, Konflikten, Verfolgung oder wegen der ökonomischen Verhältnisse.
Immer wieder ertrinken Menschen im Mittelmeer, immer wieder wird über die dramatischen Seenotrettungen berichtet. Seit 2015 bestimmt das Thema Flüchtlinge die Debatten in Deutschland und polarisiert unsere Gesellschaft: Es wird emotional darüber gestritten, wie man sie begrenzt, wie man Flüchtlingen hilft, wer wie zuständig ist. Ein Streit zwischen „Wir schaffen das” (Kanzlerin Angela Merkel, CDU) und „Wir müssen die Grenzen dicht machen” (Alexander Gauland, AfD).

Ja, immer wieder kommt die Erinnerung, grüßt das Murmeltier. Die Lage zwischen den Polen Merkel und Gauland bleibt schwierig. Zum Glück schüttelt sich der „Express“, bzw. der Autor Martin Gätke einen Dr. Martin Trautmann aus dem Ärmel, um dem verunsicherten Leser Halt und Orientierung zu bieten! Auch wenn sich der Erzähler noch demütig fragt, wer denn dieser Dr. Martin Trautmann, der nicht näher vorgestellt wird, sein soll – etwa der Bruder von Dr. Sommer oder gar der Ausbilder von John Rambo? (ah neh, der hieß ja Sam, so wie auch sein Uncle, und nicht Maddin!) – so kann er doch die Wirkung der so klugen wie mäßigenden Worte im Verlauf des nun folgenden Palavers zwischen Martin und Martin nicht verhehlen:

Herr Dr. Trautmann, seit fünf Jahren sind Flüchtlinge und Migranten DAS Thema in unserer Gesellschaft. Aber was ist Migration eigentlich und brauchen wir sie überhaupt?

Dr. Martin Trautmann: Es gibt kaum eine Art, die so sehr auf der Erde verbreitet ist, wie der Mensch. Er ist die anspruchsvollste, aber zugleich auch anpassungsfähigste Spezies. Er braucht viel Platz und hat hohe Ansprüche an Ressourcen und Klima. Anders als die meisten Tiere passt er die Umwelt an sich an, um in seiner Umgebung klarzukommen, statt sich selbst anzupassen. So erschließt sich der Mensch permanent neue Lebensräume. Schon in frühester Zeit der Menschheitsgeschichte beobachten wir Wanderungsbewegungen, auch nach und in Europa.

Das heißt Wandern oder Auswandern ist normal und begleitet uns von Anfang an?

Ja, und das ist auch wichtig: Je isolierter Menschen leben, desto isolierter und kleiner ist auch ihr Genpool. Nachteilige Erbeigenschaften können sich so anhäufen. Isolierte Bevölkerungen sind oft nach einiger Zeit biologisch nicht mehr so fit. Beispiel: Die Wikinger-Siedler auf Grönland, vermutlich nur wenige hundert Personen. 500 Jahre haben sie dort fast isoliert gelebt, Erbkrankheiten haben sich angehäuft. Als sich dann um 1500 das Klima veränderte und das Nahrungsangebot knapper wurde, erloschen ihre Ansiedlungen. Die genetische Diversität und damit Anpassungsfähigkeit an neue Gegebenheiten waren zu gering, die allgemeine Fitness hatte durch Inzucht abgenommen.

Gut, schon ziemlich versimpelnd, hier von der Situation der Wikinger auf Grönland am Ende des mittelalterlichen Klimaoptimums, äh, der mittelalterlichen Klimaanomalie auf die Situation in Kontinentaleuropa rückzuschließen, wo Millionen Europäer leben, bei denen die genetische Distanz zu Negriden und Mongoliden doch nicht ganz unerheblich ist. Und selbst wenn man sagt, dass der Dr. Trautmann ja den Niedergang der Wikinger auf Grönland nur so „rein zufällig“, tüdellüt, als Beispiel dafür genommen hat, was es heißt, „in Inzucht zu degenerieren“ (Wolfgang Schäuble), so muss man doch konstatieren, dass dies etwas arg kurz gegriffen daherkommt, zudem keineswegs stichhaltig ist, denn schließlich haben andere, in extremer Isolation ihren kleinen Genpool eifersüchtig hütende Gemeinschaften in ihren Shtetls und Ghettos auch die Zeiten überdauert, so dass man fast meinen könnte, desgleichen könne auch eine Überlebensstrategie darstellen! Zudem kann man die „Klimaveränderungen“ durchaus als hauptverantwortlich für das Ende der Wikinger auf Grönland zeichnen, diese siedelten nämlich als Bauern während einer Warmphase auf „Grünland“ und lebten von Getreideanbau und Weidewirtschaft! Als das Klima wieder polarer wurde, versuchten sie sich zwar, dem anzupassen, indem sie unter anderem ihre Ernährung auf Fisch und Robbenfleisch umstellten, allerdings gelang ihnen das nicht im hinreichenden Maße, so wie etwa bei den Ureinwohnern, den Inuit, die zudem, durchaus „fremdenfeindlich“, den Nordmännern immer mehr auf kriegerische Weise zusetzten (vgl. Keeley „War Before Civilization“). Neuere Studien haben zudem ergeben, dass die Fitness der jüngeren Grönländer immerhin dazu ausreichte, Grönland den Rücken zuzuwenden und sich wieder über das Meer zu neuen Ufern aufzumachen (durchaus auf geordnete Art und Weise), nachdem ihnen das doch ein bisschen zu extrem wurde mit der Anpassung, während die Älteren zurückblieben – ein Bild, das generell nicht ganz untypisch ist für Migrationsbewegungen ist, dass uns aber der „Express“ und Dr. Trautmann unterschlagen, ganz im Gegensatz zum berüchtigten „Relotius-Spiegel“, der uns im Jahr 2013 den angeblichen „Niedergang“ der Wikinger auf Grönland als durchaus multifaktoriell bedingtes Geschehen präsentierte, das mit verminderter Fitness aufgrund von Inzuchtproblematik nicht allzuviel zu tun hat! Die Wikinger wollten einfach nicht zu Inuit werden.*

Und Zuwanderung hätte sie gerettet?


Zuwanderung ist rein biologisch gesehen von hohem Vorteil, Durchmischung ist gut. Was aber Probleme machen kann, sind die kulturellen Unterschiede. Für Menschen ist die Gruppenidentität sehr wichtig, sie definiert sich übers Aussehen und kulturelle Elemente wie Sprache, Religion, Essgewohnheiten oder die Zahl der erlaubten Ehepartner. Wer hier abweicht, ist schnell ein „Anderer“, ein „Fremder“.

Sicher. Zuwanderung aus Nigeria hätte die Wikinger durch Aufpeppen des Genpools davor gerettet, wieder in See stechen zu müssen um auf Island oder in Skandinavien ein ihnen genehmes Leben zu führen. So wie auch die Mischung mit der ursprünglich aus Nordafrika und Kleinasien stammenden Hauskatze der heimischen Wildkatze die Anpassung ans öfter mal nasskalte hiesige Habitat erleichtert.

Wie unterschiedlich reagieren denn Menschen auf das Fremde und Unbekannte?


Das Fremde ist für sie bedrohlich und einschüchternd, attraktiv und interessant zugleich. Das kann man schon in der Antike beobachten: In Rom war es zeitweise schick, sich „germanisch“ zu geben – der gefürchtete Barbar war eben auch cool. Aktuell haben wir ein ähnliches Beispiel: die modischen dicken Vollbärte. Sie kommen ursprünglich von US-Soldaten, die im Irak oder Afghanistan stationiert waren. Das Barttragen wurde ihnen empfohlen, um von den Einheimischen als gestandener Mann ernstgenommen zu werden. Das ist eine kulturelle Anpassung. Zurück in ihrer Heimat waren die vollbärtigen Veteranen dann so interessant, dass viele ihnen nacheiferten. Auf diese Weise wurde wegen des „Krieges gegen den Terror“ aus einem traditionellen Kulturelement des Nahen Ostens ein Modetrend, aus einem Merkmal der gefürchteten Terroristen ein Beautyaccessoir. Erscheint bizarr, aber so ticken Menschen.

Ja, der dunkle Importbarbar erscheint ebenso cool und sexy wie weiland der/die große Blonde den RömerINNEN – in der Tat sollen stylishe blonde Perücken unter den Patrizierinnen schwer angesagt gewesen sein und germanisches Frauenhaar deshalb eine begehrte Importware dargestellt haben- auch Überaschungssex und Gruppenvergewaltigung wirken auf uns hauptsächlich deshalb böse, weil sie fremd sind. Und was macht eine Vierzehnjährige überhaupt nachts in ULM?!!

Beavis & Butt-Head – Beard Boys: „Don’t you know that beards went OUT like in the Eighties?!“

So erscheint der Bart derjenigen, vor denen man so viel Angst hat, in der eigenen Gesellschaft – und wird dann akzeptiert?


Der Bart ist eine Art der Verarbeitung: Das Unbekannte beinhaltet unterschwelligen Nervenkitzel, die Menschen sind hin- und hergerissen, so wie bei Horrorfilmen. Das ist schon bei Schimpansen sichtbar: Die finden es faszinierend, wenn ein Artgenosse von einem Leoparden zerrissen wird, und sitzen panisch kreischend auf dem Baum, gucken aber nicht weg. Menschliches Verhalten schwankt zwischen zwei Polen: Angst und Vorsicht sowie Faszination und Nachahmung.
Und ja, wenn etwas zunächst Fremdes alltäglich wird, verliert es auch seine bedrohlichen Aspekte.

Siehe oben. Kühles Beispiel, das mit dem Leoparden und den Schimpansen. In der Tat sind die Deutschplebs ja auch ganz fasziniert von den Kanackenpleps, ihren rustikalen Sitten und kanackisieren sich folglich selbst immer mehr. Ein künftiges Schwellenland braucht eben auch seine zünftige Besetzung.

Ist der Panther dem Affen tatsächlich „unbekannt“? Wie dem auch sei, irgendwann reicht es mit dem „Nervenkitzel“ und man ist der fremden „Weißhaut“ dankbar, die für Ordnung sorgt. Bildquelle: Greystoke: The Legend of Tarzan, Lord of the Apes – Trailer (Screenshot)

Angst und Skepsis vor dem Fremden ist also erstmal normal?


Ja, das kennen wir schon aus den 1960er Jahren, als die ersten Gastarbeiter aus Italien zu uns kamen. Viele Deutsche waren auch damals skeptisch. Wenige Jahre später haben sie dann die Vorteile gesehen: Sie haben ihre Jobs doch nicht verloren und hatten nun sogar ein tolles italienisches Restaurant um die Ecke und nicht mehr nur die vertrauten Krautwickel auf dem Tisch. Dann kamen Türken – Muslime! – und die Bedenken wurden noch schlimmer. Man dachte: Die schlachten Schafe im Hinterhof, und der Muezzin weckt einen um 5 Uhr morgens. Aber auch das ist nicht passiert, stattdessen gab es Lahmacun und brave Steuerzahler. Die erste Konfrontation mit dem Unbekannten bedeutet oft erstmal Unbehagen, für Akzeptanz braucht es Zeit.

Genau, Lahmacun und brave IS-Touristen, sonst nichts. Mittlerweile gilt es schon als Erfolgsgeschichte, wenn der Afghane, der, ehrverletzt dem Ruf des Stammesgesetzes folgend, den Vater seiner deutschen Freundin schnetzelt, vorher nicht kriminell in Erscheinung getreten ist und „sein eigenes Geld verdient hat“.

Gehört der Islam also zu Deutschland – aber eben erst nach einer gewissen Zeit?


„Gehört zu Deutschland“ – die Formulierung ist eine überspitzte Floskel und unsinnig. Der Islam ist zunächst einfach ein fremdes Kulturelement. Wenn er da ist, ist es ok. Wenn er nicht da ist, ist es auch ok. Relevant ist, ob eine gegenseitige Akzeptanz von Nicht-Muslimen und Muslimen besteht. Wie jedes andere Kulturelement kann Religion Anlass für Zwist sein – muss aber nicht. Das ist wie mit Fußballfans verschiedener Clubs – sie können im Stadion aufeinander einschlagen, müssen aber nicht. Wenn ein Neuankömmling in einer bestehenden Gemeinschaft der Gruppe nicht schadet, wird er früher oder später von ihr akzeptiert, auch wenn Unterschiede bestehen. Mal dauert es länger, mal geht es schnell – je fremder desto schwieriger. Aber es wird irgendwann passieren. Gerade die kleinen und isolierten Gruppen, die eigentlich am meisten vom Neuen profitieren, brauchen oft am längsten, um sich zu gewöhnen.

Ah ja, Fußball. Hier ist gerade der Amateurbereich mittlerweile ein Musterbeispiel, wie sich er Import von islamisch geprägten Gewaltkulturen schlagkräftig bemerkbar macht; auch so ein Elefant aus einer großen Herde, bei dessen Um- und Übergehung die tollsten Verrenkungen gemacht werden.

Hierüber muss der Erzähler allerdings wohl noch eine Weile demütig meditieren: „Gerade die kleinen und isolierten Gruppen, die eigentlich am meisten vom Neuen profitieren, brauchen oft am längsten, um sich zu gewöhnen.“ Wer damit wohl gemeint ist? Etwa die Juden in der AfD? Bei Jahwe, möglich wär’s!

Seit 2015 ist Migration ein großes politisches Thema und damit auch die Frage: Wie weit müssen wir Flüchtlinge integrieren? Entweder Integration oder sie müssen zurück in ihre Heimat?


Das ist ein Kardinalfehler seit 2015: Immigranten und Flüchtlinge werden in einen Topf geworfen. Doch Flüchtlinge verlassen ihre Heimat, um ihr bedrohtes Leben zu schützen und wollen sobald wie möglich wieder zurück nach Hause. Immigranten dagegen erhoffen sich woanders auf Dauer ein besseres Leben, sie möchten in ihrem neuen Umfeld bleiben. Es macht also keinen Sinn, Flüchtlinge mit Gewalt umfassend anzupassen; für sie reicht eine grundlegende Orientierung, wie man sich in der gastgebenden Gesellschaft reibungslos aufhält – ähnlich wie bei Touristen. Bei Immigranten hingegen ist es sinnvoll, dass sie die neue Kultur gut verstehen und teilweise auch übernehmen. Es ist nicht notwendig, dass sie ihre eigene Kultur aufgeben, aber sie müssen wissen: Wo sind die Schranken, wo gibt es kulturelle Unterschiede, was ist hier nicht akzeptabel? Immigranten müssen verstehen, was sie tun müssen, um in der Gesellschaft, in der sie bleiben wollen, nicht ausgegrenzt zu werden. Ein Nebeneinander sehr unterschiedlicher Kulturmodelle ist meist konfliktträchtig, eine intensive Übernahme von Elementen einer fremden Kultur ist besser für eine gemeinsame Basis. Das muss jedoch von beiden Seiten ausgehen. Kulturaustausch ist letzten Endes für eine Bevölkerung genauso wertvoll wie genetischer Austausch: Eine höhere Diversität bedeutet eine höhere Anpassungsfähigkeit an Veränderungen und damit bessere Lebens- und Überlebensbedingungen.

Aha, ein Kardinalfehler also, die Begriffe „Flüchtling“ und „Migrant“ zu vermengen? Es fehlt dann allerdings der Hinweis darauf, dass diese Vermengung von der Obrigkeit und der ergebenen Propagandajournallie in flächendeckendem Ausmaß praktiziert und ins kollektive Bestusstsein implementiert wurde! Zudem ist eine solche Unterscheidung gemäß dem globalen Mirgationspakt eh anachronistisch, nicht wahr? Und inwieweit die „Diversität“, wie wir sie gerade erleben dürfen, hier verbesserte Überlebensbedingungen bietet, wird sich spätestens bei den ersten großen Blackouts, an denen man im Moment noch arbeitet, in vollem Umfang herausstellen. Das zu beobachtende Verhalten der Bevölkerung bei Notständen und Naturkatastrophen in „diversen“ oder von Primitivkulturellen besiedelten Regionen (z.B. Lateinamerika/Karibik, insbesondere Haiti; Teile der USA) im Vergleich mit eher homogenen Technologienationen (etwa Deutschland bis vor kürzerem, Japan) lässt da gewisse dunkle Vorahnungen zu.

Wie aber können viele ältere Menschen in Deutschland, die Flucht und Vertreibung am eigenen Leibe erlebt haben, Flüchtlinge so verteufeln?


Ältere Personen sind im Allgemeinen wesentlich unflexibler, haben mehr Angst vor Veränderung. Verständlich: Bis sich Veränderungen zum Positiven entwickeln, dauert das eine Weile, viele erleben das nicht mehr, sie kriegen nur die anfängliche Unruhe mit. Dazu haben in Deutschland und Osteuropa viele das Gefühl, schon mal von Fremden enteignet worden zu sein und haben Angst vor Wiederholung.


Aber wovor haben die Menschen wirklich Angst, wenn sie von Flüchtlingen sprechen?


Die allermeisten Vorbehalte und Ängste gegenüber Flüchtlingen kommen heute wohl eher nicht aus der Angst, die eigene Kultur würde verloren gehen. So kulturbewusst sind nicht viele Menschen. Wahrscheinlicher sind banale wirtschaftliche Bedenken – „die Fremden“ sind Konkurrenten um Arbeitsplätze, Rente oder Hartz 4. Es ist nur etwas peinlich, das offen zuzugeben, deswegen werden häufig andere Gründe wie Angst vor Überfremdung vorgeschützt.

Ausgesprochen infame und perfide Passage, und das nicht nur, weil hier der eben noch angesprochene „Kardinalfehler“ der Vermengung der Begrifflichkeiten weiter unverhohlen durchgezogen wird. Letztlich läuft es darauf hinaus, diejenigen, die die Politik der bedingungslosen Massenimmigration kritisieren oder ablehnen als Verlierer abzuqualifizieren, die nicht mehr mitkommen, und ihre Bedenken als scheinheilig oder banal herunterzuspielen. Hinter dem edlen Banner der Rettung des christlichen Abendlandes stecke vielmehr die Angst des abgehängten Verlierers um Job, Rente, Stütze. Das mag teilweise sogar zutreffen, allerdings sind diese Sorgen existentieller Natur und keineswegs banal angesichts bedingungsloser Massenimmigration direkt in die Sozialsysteme und einer unverhohlenen Bevorzugung der Migranten gegenüber den Einheimischen, denen gleichzeitig jede etnische Identität abgesprochen wird.

Zudem sind dies nicht die ausschließlichen Motive, die völlig berechtigte Angst und Wut gegenüber der importierten Gewalt und Kriminalität wurde, wie überhaupt in dem ganzen Artikel, nicht erwähnt, auch wenn wir für das Sinnbild des Schimpansen-Voyeurismus zu danken haben, das für sich spricht. Die „Verlierer“ können nämlich durchaus die Nachrichten dahingehend entsprechend interpretieren, wie sich die Zustände in den Notaufnahmen der Kliniken, das Verhalten gegenüber Ordnungskräften, Feuerwehr, Rettungssanitätern, die innere Sicherheit bezüglich der Messermode, der Sexualdelikte und vielem mehr in den letzten Jahren und insbsondere seit 2015 gewandelt haben – das hat sehr wohl etwas mit „Kulturbewusstsein“ zu tun, und zwar in dem Sinne, dass mit bedingungsloser Massenimmigration und entsprechender „Diversität“ sich der Grundkonsens unserer angestammten Kultur, der ein Mindestmaß an Respekt und Vertrauen benötigt, nicht aufrecht erhalten lässt! Wenn die Ordnungskräfte, vor allem aber Ärzte, Rettungskräfte, Feuerwehr usw. von den Angehörigen derer, denen sie helfen wollen, heftig angegriffen werden, wenn Frauen, die sich „unzüchtig“ kleiden oder oben ohne sonnen mit Vergewaltigung gedroht wird, dann ist völlig klar, dass die vertrauten zivilisatorischen Standards wanken. Wenn dazu von oben herab abgewiegelt und die Politik, die dazu geführt hat, weiter forciert wird, dann liegt der Verdacht, wenn nicht die Gewissheit, nur allzunahe, dass das alles genau so gewollt ist! Sehr verräterisch ist auch, dass offen gesagt wird, dass Ältere deshalb „Flüchtlinge so verteufeln“ würden, weil sie die Verbesserungen in Folge der Masseneinwanderung nicht mehr mitbekommen würden, nur die „Unruhe“, die zunächt damit einhergehe. Zudem hätten sie ja oft schon schlechte Erfahrungen mit dem Staat hinsichtlich der „Enteignung durch Fremde“ gemacht, insbesondere im Osten, was sie aber keineswegs irgendwie meinungsbildungsmäßig qualifiziere, denn es handele sich dabei ja in erster Linie auch nur um ein „Gefühl“.

Es dauere also eine Weile, bis sich die Veränderungen nach einer Phase der Unruhe „zum Positiven entwickeln“ würden? Hieß es nicht mal, niemandem würde was genommen? Und erinnert das nicht an die berüchtigten Geburtswehen jener großen Transformation, von der die sattsam bekannte Rabbinergattin in Schweden sprach? Geburten sind nun mal blutig und tun weh! Ging es in dem Artikel aber nicht um „Flüchtlinge“, die wieder gehen und nicht um Migranten, die sich ansiedeln und die bestehende Ordnung aus den Angeln heben? In dem kleinen Artikelchen steckt in der Tat mehr Perfidie, als das flüchtige Querlesen offenbart!

Nach dieser scharfen Passage gibt’s nun etwas Balsam: Mißtrauen gegenüber dem Fremden sei nicht grundsätzlich verkehrt und Migration nicht immer gut:

Also sollten wir einfach allem Fremden offen gegenüber sein?


Nein, man sollte es auch nicht schwarz-weiß-positiv sehen: Denn das angeborene Misstrauen gegenüber fremden Menschen hat Gründe. „Der Mensch ist dem Mensch ein Wolf“, wie Plautus es formulierte. Es sind eben nicht alle Menschen rücksichtsvoll, nett und freundlich und passen sich der vorherrschenden Kultur einer neuen Heimatregion an. Bestes historisches Beispiel: Die Europäer seit 1500. Die indigenen Bevölkerungen Amerikas, Afrikas oder Australiens haben keine guten Erfahrungen mit der Kooperationsbereitschaft und dem Integrationswillen der Neuankömmlinge gemacht.

Oh, da war der Erzähler wohl zu voreilig, natürlich ist der Balsam vergiftet und ätzend: Nach den Wikingern als vorgeblichem Beispiel für Inzucht-Degeneration wird nun mit „den Europäern“ im allgemeinen die bewährte „White Guilt“-Karte gespielt als gäbe es gerade hier nicht genug Beispiele aus der nichtweißen, außereuropäischen Welt. Aber im gegebenen Kontext ist es nur folgerichtig: Whitey soll nicht mucken wegen Massenmigration, hat er doch selbst als Weltplage genug auf dem Kerbholz! Tatsächlich hat Whitey z.B. den Aborigines die Kinder weggenommen und in Internate gesteckt, weil er es nicht länger mitansehen konnte, wie die Abo-Eltern zusammen mit den übrigen Sippenmitgliedern jedes Zweite ihrer Kinder fraßen (u.a. bei ROHEIM, äh, (((ROHEIM))) dokumentiert), damit die übrigen stärker und gesünder heranwüchsen (eine im biologischen Sinne eventuell durchaus sinnvolle Anpassung an die Lebensbedingungen dieser Hominiden) – fürwahr ein teuflischer, inhumaner Frevel von Whitey, womit wir, :::Ironie off:::, natürlich nicht alles am Kolonialismus und Imperialismus schön reden wollen. Ebensowenig soll hier die müßige Frage vertieft werden, wie es sich wohl verhalten hätte, hätten etwa die Araber Amerika entdeckt.

Nichtsdestotrotz wird von Martin und Martin nochmal auf die Balsam-Tube gedrückt:

Also nicht alles ist Friede, Freude, Eierkuchen.


Menschen sind nicht nett. Wenn auf einen Schlag zu viele Fremde kommen, sie zu viel Macht haben, dann setzen sie ihre Wünsche durch, auch auf Kosten der anderen. Das ist dann eine feindliche Übernahme. Es ist also durchaus vernünftig zu sagen: Wir haben Kontingente, und wir nehmen nur so viele Menschen auf, wie wir harmonisch integrieren können. Es geht hier um Vernunft und das richtige Maß, nicht um Ideologie: Aussperren ist falsch, blindlings alles öffnen ist auch falsch.

Über richtig und falsch könnte man sich hier lange streiten, sicher ist, dass eben jenes „richtige Maß“ das ziemlich genaue Gegenteil der gegenwärtigen Praxis darstellt: Sobald eine gewisse Stabilität auch nur in Sichtweite rückt, kommt die nächste dicke Ladung drauf – und das nicht erst seit gestern.

Warum haben die Gegenden, die am wenigsten mit Flüchtlingen zu tun haben, am meisten Angst vor ihnen?


Genau deswegen: Die Bewohner in dem abgelegenen kleinen Dorf kennen vielleicht nur negative Vorfälle aus den Nachrichten und können sich Fremde nur als kriminelle Bedrohung vorstellen. Sie haben keine positiven Erfahrungswerte, nur die instinktive Furcht vor dem Unbekannten. Ihre Angst ist völlig logisch, aber normalerweise nicht rational begründet.

Nun, auch wenn man nette Erfahrungen mit „Fremden“ macht, ist das ja kein Hinderungsgrund, sich die Zwischenstände der großen Transformation weltweit anzusehen und dennoch eine migrationskritische Haltung einzunehmen. Auch besagten Hinterwäldlern kann man im „Informationszeitalter“ durchaus zugestehen, dass sie eben nicht nur „negative Vorfälle aus den Nachrichten“ kennen, sondern durchaus auf einer höheren Ebene Schlußfolgerungen ziehen können, etwa welche durchschlagende Wirkung der Islam- und Afrikaimport in Frankreich, Großbritannien und Schweden hatte, ohne dabei in Abrede zu stellen, dass der eine oder andere Einheimische auch angenehme Erfahrungen mit den Zuwanderern gemacht hat, denn auch dem Hillbilly dürfte heutzutage klar sein, dass man Einzelfälle nicht verallgemeinern sollte! Also nicht „nur“ logisch, sondern sehr wohl rational begründet, das.

Gegen Ende der boulevardesken Infamie wird der Leser noch einmal ganz tief in die vorweihnachtlich-pisswarme Moralerpressungstunke getunkt, schamlos werden dabei längst tot und verwest geglaubte Mähren gesattelt:

Viele Menschen aber legen ihre krassen Vorbehalte gegenüber Flüchtlingen selbst dann nicht ab, wenn grausame Einzelschicksale durch die Medien gehen. Wie am Beispiel Alan Kurdi.


Zunächst spielt die psychologische Distanz zu anonymen Gruppen eine große Rolle. Nachrichten, dass ein Boot mit 120 Menschen gesunken sei, berühren wenig. Wären diese Menschen Kollegen oder aus der Nachbarschaft, wäre der Eindruck schon größer, und wären Familienangehörige unter den Toten ungleich schlimmer. Schlimme Schicksale gehen uns nur wirklich nahe, wenn wir Individuen sehen, keine Massen. Deshalb führt Hollywood in jedem Katastrophenfilm zunächst einige wenige Personen ein, mit denen wir mit-leiden können, statt einfach nur namenlose Menschenmassen im Desaster auszulöschen. Wenn wir wie im Fall des Alan Kurdi ein totes Kind am Strand liegen sehen, seinen Namen und seine Geschichte kennen, trifft das natürlich mehr, als eine bloße Zahl an abstrakten Todesfällen. Das heißt aber nicht, dass dies immer den Effekt des Mitleidens haben muss; manche Menschen sind psychopathisch veranlagt und können kein Mitgefühl empfinden, und viele können sich einfach aufgrund ideologischer Indoktrinierung davor verschließen.
Sie geben damit bewusst eine der bedeutendsten Eigenschaften und Fähigkeiten des Mensch-Seins auf.

Nun, das ersoffene Knäblein heißt immer noch AYLAN Kurdi, auch wenn mittlerweile ein Schlepperschiff „Alan Kurdi“ getauft wurde, vermutlich weil das vertrauter, europäischer klingt, was wiederum die ganze Schein- und Schleimheiligkeit der Moralerpresser zum Ausdruck bringt und zudem zeigt, dass man auch auf die schamlosesten und dreckigsten Lügen immer noch eins draufsetzen kann! Denn eigentlich, so sollte man meinen, müsse es sich doch herumgesprochen haben, dass die kregele Kurdi-Family sicher und satt seit Jahren in der Türkei residierte, ehe sich deren Oberhaupt entschloss, im Sog der offenen Grenzen mit Kind und Kegel nach Görmoney zu, äh, ja, „flüchten“, geleitet von dem Wunsch, sich die Kauleiste billig sanieren zu lassen, und dabei an den Schwimmwesten für seine Familie, nicht aber bei sich selbst, sparte! Obwohl also der Fall Kurdi alleine schon ein probates Exempel für die Verlogenheit der „Flüchtlings“-Agenda und ihrer fadenscheinigen Begründungen darstellt, schreckt die Propagandajournallie immer noch nicht davor zurück, diesen weiter moralerpresserisch auszuschlachten und weitere Lügen draufzusatteln! Nein, wer sich da mit Abscheu abwendet, der gibt damit nicht „eine der bedeutendsten Eigenschaften und Fähigkeiten des Mesnch-Seins auf“, vielmehr dürfte er erkannt haben, dass diese für dunkle und zerstörerische Zwecke fehlgeleitet, instrumentalisiert, mißbraucht, schlechthin pervertiert wird. Induzierter pathologischer Altruismus eben, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Da kann der Erzähler nur raten: einfach den Moralknebel umdrehen und dem Erpresser ganz tief in den verlogenen Schlund stopfen! Wie wär’s denn damit, die Opfer der Migrationswaffe näher kennenzulernen, die man gerne hinter eine Art spanische Wand stellt, so dass ein schemenhafter, unpersönlicher Eindruck bleibt, weil alles andere wäre ja schmotzige „Instrumentalisierung“, während die Moralerpresser selbst keinerlei Skrupel haben, tote Kinder zu verwursten und dabei die wahren Umstände untern Orientteppich zu kehren! Lasst uns also dazu aufrufen, den Opfern der bedingungslosen Massenimmigration und der Umvolkung Deutschlands und Europas ein Gesicht zu geben, indem wir sie und ihre Angehörigen näher kennenlernen: „Niklas P.“, den erschlagenen Feuerwehrmann vom Augsburger Weihnachtsmarkt, Maria Ladenburger…, äh, Maria Ladenburger? Ach, scheißdochrein!

*Noch ein kleiner Nachschlag zu den Wikingern auf Grönland. Der diamantene Jared hat ja mal in einem Interview, das der Erzähler auf die Schnelle nicht wiedergefunden hat, polemisiert, dass die Wikinger auf Grönland eben den Preis dafür zahlen mussten, dass sie sich ignorant und, ja, latürnich, „racist“ gegenüber den Inuit verhalten hätten, indem sie sich weigerten, deren Überlebenspraktiken 1:1 zu übernehmen. Itzigerweise wird mittlerweile (((Diamond))) selbst mit Rassismusvorwürfen beschossen, und das obwohl sein biogeographischer Ansatz zur Erklärung kultureller Unterschiede laut eigener Aussage grundlegend von dem Bestreben motiviert wurde, hier eine Erklärung zu finden, die nicht zwangsläufig auf Rassismus hinauslaufe, wie es bei so ziemlich allen sonstigen Theorien letztlich der Fall sei! Wir lassen mal beiseite, ob das bei Diamond tatsächlich nicht der Fall ist und er nur die Hälfte der Geschichte, nämlich die Wechselwirkung von Umwelt, Kultur und Genen ausblendet, denn die Vorwürfe sind viel simplerer Natur: Diamond sei letztlich ein Rassist und weißer Suprematist, weil er auf der Grundlage seiner „Biogeographie“ den Aufstieg der Europäer und ihre weltweite Dominanz mit kalter Ratio (eben wissenschaftlich!) als quasi naturgesetzliche Unausweichlichkeit darstelle und dabei die unzähligen Schandtaten von Big Bad Whitey gegen die ganzen gelben, braunen, roten und schwarzen Peoplez weitgehend außer Acht lasse! Denn biologische und geographische Faktoren könnten niemals das Phänomen der Weißen Weltherrschaft alleine erklären, wenn man den Faktor der genetisch verankerten Bösartigkeit der weißen Teufel außer Acht lasse! Lasst das einfach mal sacken, Leute, während der Erzähler demütig über die Barmherzigkeit der Azteken und das milde Wesen der Zulu nachsinnt.

Von Treffern und deren Wirkung

Und ist nicht also daran zu dencken, daß das Leben der Finsternüß also in ein Elend sincke, da sichs vergäße, als traurete es: Es ist kein Trauren. Denn die Traurigkeit ist ein Ding, das im Tode ersincket. So ist aber der Tod und das Sterben der Finsternüß Leben.

(Jakob Böhme)

Die Gedunsene besuchte ja vor kürzerem als nach Schmidt und Kohl dritter Bundeskanzler bzw. -kanzlerin in zivilreligiöser Mission Auschwitz um dort, als wankende, wie von inneren Dämonen zerfressene Erscheinung ihre „tiefe Scham“ angesichts der Nazigreuel zu bekunden.

Die Einschläge der Migrationswaffe, und seien sie von noch so grausamer und schmutziger Art und Weise, haben ihr desgleichen noch nie abgenötigt; hier agiert sie ganz so, als gäbe es irgendwo ein Drehbuch, wonach sie für ein bestimmtes(!) Zielpublikum ganz die Rolle einer dunklen Königin auszufüllen habe, die ihr eigenes Volk aufgegeben hat und ihm mit eiskalter Herzlosigkeit begegnet.

Gleichwohl hat sie sich während der hochbrandenden „Flüchtlingskrise“ ™ 2015 bei Anne Will gewissermaßen öffentlich von einer Verantwortung dafür reingewaschen, in dem sie verlautbarte, dass es weder in ihrer Macht noch in der Macht irgendeines Menschen in Deutschland läge, „wieviele noch kommen“. Ja, sicher, sie wird nur die komplexen Umstände und Dynamiken gemeint haben, die zu einer solchen Massenwanderung führten, die ganzen internationalen Verpflichtungen, denen man sich in Zeiten der Globalisierung nicht entziehen könnte und das alles zusammen eine Art von höherer Gewalt darstelle, die weit über die Einflussphäre jedes Deutschen und sogar der „mächtigsten Frau der Welt“ hinausgehe, ganz bestimmt!

Nein, man muss schon hochgradig paranoid sein, um das ganz simpel im Wortsinne auszulegen und daraus zu folgern, dass eben nicht die Deutsche Bundeskanzlerin oder irgendjemand sonst Entscheidungsgewalt bezüglich der Frage hat, wie weit die Massenflutung der BRD mit inkompatiblen und potentionell gefährlichen Individuen, vorzugsweise aus dem Islamgürtel und Schwarzafrika, getrieben werden soll, sondern eben andere Personen außerhalb von Deutschland -also sozusagen die Wahrheit, mitten in die Fresse rein!

Indes muss der Gedunsenen wie allen vorgeblichen Entscheidungsträgern und Verantwortlichen sehr wohl vollkommen klar sein, was die Flutung für Implikationen mit sich bringt. Und so meinen ja manche, dass dies für das entgleiste Äußere der Gedunsenen und ihre Zitterattacken und Gleichgewichtsstörungen verantwortlich sei. Dass gewissermaßen der Umstand, in irgendeiner Weise für die Einschläge der überaus schmutzigen Waffen (mit)verantwortlich zu sein (und sei es auch nur als Darstellerin der „Flüchtlingskanzlerin“, die für diese Agenda wie überhaupt die das Gemeinwesen auf allen Ebenen systematisch zerschlagende Politik öffentlich einsteht und sie ohne Rücksicht auf Verluste gnadenlos durchsetzt), langfristig dafür sorge, dass die psychische Last, die mit dem Wissen über die destruktive und grausame Natur der Agenda einhergehe, Psyche wie Physis der Angela Merkel allmählich zerfresse und letztendlich zerstöre.

Wenn es sich tatsächlich so verhielte, dann würde es natürlich den gewünschten Effekt auf das Zielpublikum noch vergrößern, bei welchem der Eindruck erweckt wird, dass sich die Schlechtigkeit und Verkommenheit der dergestalt korrumpierten Gedunsenen nach aussen dränge und sich so zunehmend in ihrer Erscheinung abbilde! Der Erzähler kann zumindest von sich sagen, dass wenn immer er neue Kunde über die langfristigen ruinösen Folgen der Agenda oder besonders dreckige Wirkungstreffer erhält, anstelle von irgendwelchen grinsend die Zähne bleckenden und dabei die schmierigen Hände reibenden „Unsichtbaren“, die Fratzenparade unserer „politischen Entscheidungsträger“ flash-artig vor seinem inneren Auge paradiert, darunter an vorderer Stelle die Gedunsene höchst selbst und, ganz besonders gerne, auch der ehemalige „Flüchtlingskoordinator“ Altmaier als Paradebeispiel einer Schranze, die es sich offensichtlich gutgehen lässt und bei der trotz aller Gedunsenheit kein Hinweis auf innerlich wütende Dämonen auszumachen ist, stattdessen pralle dralle Sattheit und Selbstzufriedenheit dominieren.

So etwa beim Fall des neunjährigen Mädchens aus Dessau*, das am hellichten Tag auf den bevölkerten Elbwiesen von einem Afrikaner angefallen und vergewaltigt wurde. Es sind gerade diese „tragischen Vorfälle“, wo dem Erzähler immer schlagartig verdeutlicht: Egal inwieweit die „politische Klasse“ wirklich was zu sagen hat, die Regierenden (und nicht nur die!) wissen genau, dass das die Implikationen der Politik sind, die sie vertreten. Und die vom Kaliber einer Merkel wissen auch, dass das gewollt ist! Nur, was könnte ein Motiv dafür sein? Müßige Frage, aber schönes Lied und nette Bilder irgendwie, ganz ohne Scheiß:

Kinderjohren – yiddish song from Cracow
Performed by the norwegian-jewish singer and actress Bente Kahan. She was brought up in Yiddish tradition. The song is written by the late poet Mordechaj Gebirtig, who was killed by the nazis in Cracow ghetto, 1942. Kinder-johren (childhood) About he poets childhood and youth in his little town Kazimierz (the jewish district of Krakow). More information about the song and the poet is in the video. Please rate and hounor the great yiddish poet Mordechaj Gebirtig. Pictures are of children victims and survivors of the holocaust and also pictures of the town!

Rache? Gegenschläge in einer verdeckten ethnischen Kriegsführung? Wie sagt man so schön? Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt? Ein Wahnsinn das alles. Ein Wahnsinn.

*Aus dem verlinkten Artikel: Noch während der Polizeianhörung lieferte der Angeklagte entgegen der Angaben in seinem Geständnis eine völlig andere Geschichte zum Tathergang: Eine als Zeugin geladene Kriminalbeamtin sagte vor Gericht aus, dass der Mann das Alter der Neunjährigen auf 15 oder 17 Jahre geschätzt und das Mädchen angeblich gekannt hätte. Weiterhin hätte der Afrikaner berichtet, dass das Mädchen sich selbst entkleidet hatte. Auch für die blutverschmierten Beine nach der Vergewaltigung hatte er eine Ausrede parat: Das Blut stamme von einer Schlange, die er weggetreten hätte. Die damalige Vernehmung fand mit Hilfe eines Dolmetschers statt, da der Angeklagte, der seit 2016 in Deutschland lebt, lediglich ein paar Brocken deutsch sprach. (sua)

Antirassist FRANKSTEIN?

„Wer Menschheit sagt, will betrügen.“

(Carl Schmitt, Opportunist)

Wie ihr ja alle wisst, ist vitzlis Aquarium mit des Erzählers liebstes Studienobjekt. Sein Besatz ist in seiner Zusammensetzung einzigartig, der Erzähler ist durchaus virtuell herumgekommen und hat so manches erlebt, dabei aber nichts mit vitzlis Petrischale vergleichbares gefunden. Natürlich gibt es auch anderswo blühenden Unsinn, höheren Blödsinn, Lack- und Sackgeschichten, auch will der Erzähler mitnichten bestreiten, dass nicht auch er gerne mal Dunning-Krugers kecke Beute abgibt. Aber diese einzigartige Melange mit den klaffenden Abgründen zwischen Anspruch und Wirklichkeit; Elitedünkel, Durchblickergehabe und Dunning-Kruger, dazwischen eingestreut immer wieder auch mal ein paar gerade Gedanken, die aber gleich wieder unter dem nächsten FRANKSTEINschlag zermalmt werden – das gibt es SO nur bei Schwimmmeister vitzli. Das Problem dabei ist nur, sich nicht in das verlockende enthirnte Treiben hineinreissen zu lassen und dadurch die Konsistenz des Beobachtungsgegenstandes zu verändern (also nicht wie eine Jane Goodall dem kannibalischen Affengesindel Namen geben und mit ihm rumspielen – typisch Weiberwissenschaft!), sondern diszipliniert auf seinem Beobachtungsposten auszuharren und nüchtern zu protokollieren. Belohnt wird man dadurch, dass die munteren Bewohner des kleinen Biotops ihr buntes Treiben in all seiner natürlichen Schamlosigkeit vor dem Auge des Betrachters entfalten und diesen dabei immer wieder auf’s Neue zu überraschen vermögen! Sogar die übliche Klage von Para-Pimmelchen etwa, dass der wackere vitzli sich durch die Drohungen des Erzählers in Gestalt des „Tieres“ soweit habe kirre machen lassen, dass er Tantchen mit einem „Verlinkungsverbot“ belegt habe, kann schnell ungeahnte Erkenntnisse zu Tage fördern!

Tante Lisa sagt: 5. November 2019 um 16:07

Mein lieber Kapitän,

uns vitzli hat sich durch Bedenken von das Tier hier verunsichern lassen und mir infolgedessen ein Bepfadungsverbot (=Verlinkungsverbot) auferlegt.

Konkret ging es um die von mir in unserem Forum gezeigte Demonstration des Volkslehrers in Berlin am 3. Oktober 2019 sowie einer Photographie des unvergessenen Ernie, also den Honigmann.

Die Entscheidung von vitzli vermag ich nicht nachzuvollziehen, aber er ist unser Hauptmann und Befehl ist Befehl.

Ay!

Da kann der Autsider-Artist „Hessenhenker“ natürlich nicht an sich halten und muss wieder mal auf hintersinning-geistreich machen:

Hessenhenker sagt: 5. November 2019 um 16:32 Es ist gerade NOCH keine „Rassenschande“, wenn man das Wort „Verlinkung“ verwendet.
Was sagt die Bepfadungsfindergruppe dazu?

Worauf auch schon ein wohlbekanntes, zur Demut gemahnendes Grollen, Rumpeln und Poltern ertönt:

Frankstein sagt: 5. November 2019 um 20:51

Henker, „Rassenschande“ ist doppelte Negation=
“ in bezug auf menschen wird das wort von Herder zur philos. 4, 180 als ein unedles gekennzeichnet,“
Das Wort Rasse ist hier gemeint = unedel und Schande ist ein andere Begriff für unedel!
Die Rasse wurde im 18.Jahrhundert vom Juden Blumbach als Gegenpart zu den edlen Juden erfunden. Wir sollten diesen Begriff nicht benutzen.
“ rasse, f. thier- oder menschenart. lehnwort aus dem franz. race (welches aber selbst mit ital. razza, span. portug. prov. raza, stamm, geschlecht vom deutschen reiʒa, linie, strich stammt, wie auch das aus dem franz. eingeführte engl. race noch strich und geschlecht bedeutet,“
Rassen entstehen , wenn Menschen auf den Strich gehen und “ halbschlächtige Junge“ zeugen.
Es ist ein Fehltritt und keine Naturgesetzlichkeit.

Wow! That wuz coool! Da ist man wieder mal ganz erschlagen und weiß gar nicht, wo man mit der Räumung dieses Haufens an Gigantenklötzen beginnen soll. Und man sollte schon mit einem gewissen Feingefühl dran gehen, sonst übersieht man wesentliches! Z.B. dass „der Alte“ sich wieder mal als gewiefter Quellenverstecker präsentiert – natürlich nur für den Fall, dass da einer zu aufdringlich werden könnte – ihr kennt das Spiel:

Ich erlebe häufig den Vorwurf fehlender Quellenangabe = wer hat das gesagt ? Als wenn die Angabe einer Quelle eine Garantie für sauberes Wasser wäre. Nur wenn ich die Quelle selber geprüft, verortet und verglichen habe, im Rahmen menschlicher Möglichkeiten, benutze ich sie. Muss sie aber nicht weiter verraten. Möglicherweise werde ich sie durch falsche Fährtenlegung auch verschleiern, wenn einer zu penetrant ist.

https://chaosfragment.wordpress.com/2019/02/21/franksteins-vermaechtnis/

Klar, eine Quellenangabe taucht allenfalls was bei einem FRANKSTEIN, ist gerade da aber unnötig, denn bei einem derartigen Titanen verbietet es sich von selbst, zu bezweifeln, dass er sämtliche Quellen selbst geprüft, verortet, verglichen und dabei, im Rahmen übermenschlicher Möglichkeiten, schon mal ein Gebirge selbst gefaltet hat! Deswegen muss er sie auch hüten wie seinen Augapfel und verschleiern wie der Musel seine Weiber! Reicht ja, wenn er seine ERKENNTISSE weitergibt – wer will bei solch fetter Sahne schon nach der Kuh fragen? Und so ist es nur folgerichtig, dass der Universalgeleerte hier den ollen Johann Gottfried Herder nur indirekt zitiert:

“ in bezug auf menschen wird das wort von Herder zur philos. 4, 180 als ein unedles gekennzeichnet,“

Hier verweist also FRANKSTEIN in einem Zitat aus einer verschleierten Quelle auf Herder, der in seinen „Ideen zur Philosophie der Menschheit“, Teil 4, Seite 180 ein Wort als ein „unedles gekennzeichnet“ habe. Um welches Wort es sich dabei gehandelt habe, legt uns FRANKSTEIN im Anschluss höchstpersönlich offen:


„Das Wort Rasse ist hier gemeint = unedel und Schande ist ein andere Begriff für unedel! „

Aha! Aber begehen wir als anarcho-nilistische Ketzer ruhig das Sakrileg, der Spur der FRANKSTEINigen Erkenntnisschnippsel zu folgen. Leider findet sich in keiner der archivierten Ausgaben von Herders „Ideen“ auf Seite 180 was über unedle Wörter. In dieser z.B. steht dort dafür so allerhand über Karl den Großen:

https://archive.org/details/ideenzurphilosop04herd_0/page/180

Tja, wir haben keinerlei Zweifel, dass FRANKSTEIN sein verhülltes Zitat sicherlich direkt aus Kanthens oder Goethens Nachtkästlein gemopst hat, aber diese waren ja auch nachweisliche Vollidioten. Goethen etwa wollte noch 100 Jahre nach Newton diesen dahingehend widerlegen, dass das weiße Licht eben tatsächlich farblos sei und nicht sämtliche Farben gebündelt in sich trage, nein, die Farben kämen erst durch Mischung mit den Schatten zu Stande, die tatsächlich bunt wären! Diesen Blödsinn hielt der dumme Goethe für wichtiger als sein geamtes literarisches Werk, was uns schon zeigt, wo wir dann dieses verorten können, höhö. Obwohl, der Faust mit dem heissen kleinen Gretchen, hmm, zudem hatte Goethen den Schädel seines verstorbenen Buddies Schiller lange als Deko und Briefbeschwerer auf seinem Schreibpult – diese alten norwegischen Blackmetal-Recken, die dunnemals die zersplitterten Schädelknochen eines Kumpanen, der sich mit einer Schrotflinte den Kopf weggeblasen hatte, untereinander als Souveniers rumreichten, konnten sich also auf eine erhrwürdige Tradition berufen! Zudem hat Goethen mit seiner blödsinnigen Farbenlehre ein buntes Büchlein geschaffen, dass auch heute noch verstrahltes dummes Gaga-Weibsvolk zu beeindrucken vermag, das allen ernstes Kindern erzählt, dass Goethe die Spektralfarben entdeckt und das in seiner Farbenlehre dokumentiert habe, um auf den Einwand des Erzählers, das sei Quatsch und wenn schon, dann wäre der junge, damals selbst goethe-verstrahlte Schopenhauer der weitsichtige und moderne Denker gewesen, da er immerhin erkannt hatte, dass die Farben, wie sie sich dem menschlichen Auge darbieten würden, höchstwahrscheinlich nicht die Realität darstellten, kackfrech mit entschiedenem Dunning-Kruger-Widerspruch zu reagieren, oh Fuckfuckfuck, soll doch endlich der Killerkomet einschlagen! Tut sich eigentlich was in Yellowstone?

Aber weder Kant noch Goethe und erst recht nicht Schopenhauer wären auf so eine dämliche Idee gekommen, das Wort „Schande“ als Synonym für „unedel“ zu verwenden, FRANKSTEINs Etymologie stammt einfach aus einer anderen Dimension, wo auch „Gypsie“ von „Travestie“ kommt, von der sich wiederum das „Traveller“ als Bezeichnung für die irischen Landfahrer ableite, und nicht etwa von „Travel“ wie man meinen könnte, während der andere Begriff für diese Leute ,“Tinker“, nichts mit dem englischen Wort „tin“ für Zinn und damit den Zinnblechen zu tun hat, mit denen das fahrende Volk traditionell Handwerk und Handel betreibt, sondern von „Trinker“ herrührt, wofür dann auch Goethens Faust herhalten musste: „Trinke, trinke, tinke tinke“, ganz klar eine Anspielung auf das fahrende Völkchen, wer möchte da schon anderes denken?

Auch das zweite hinsichtlich der Urheberschaft verhüllte Geisterzitat von FRANKSTEIN führt uns beim Gugeln, äh, Bingen zu keiner Quelle, außer, und das natürlich an erster Stelle zu FRANKSTEIN höchstselbst am angegebenen Ort, womit der Kreis geschlossen wäre. Wobei die anderen Ergebnisse durchaus auch eine gewisse Verbindung zu vitzlis Titanenbunker andeuten, gerade der dritte Link erscheint wie ein Blick ins Hirnkastl der üblichen FRANKSTEIN- und vitzli Lecker – beliebt da etwa wieder der ewige Unsichtbare zu scherzen?

Nun war der von FRANKSTEIN bemühte Herder tatsächlich mitnichten ein „Rassist“ sondern eben Humanist, der durchaus Nationaldünkel und Imperialismus mit unedlen barbarischen Regungen verband und schon zu seiner Zeit eine „allmählichen Auslöschung der Nationalcharaktere“ entdeckt haben wollte. Desgleichen lässt sich mit etwas Recherche schnell finden, ohne dass man FRANKSTEINig rumnuscheln oder gar verhüllte Geisterquellen zitieren müsste:

Daß wir die ältesten Bewohner dieses Weltteils jetzt nur in die Gebirge oder an die äußersten Küsten und Ecken desselben verdrängt finden, ist eine Naturbegebenheit, die in allen Weltgegenden, bis zu den Inseln des asiatischen Meers, Beispiele findet. In mehreren derselben bewohnte ein eigner, meistens roherer Völkerstamm die Gebirge, wahrscheinlich die altern Einwohner des Landes, die jungem und kühnem Ankömmlingen hatten weichen müssen; wie konnte es in Europa anders sein, wo sich die Völker mehr als irgendwo anders rängten und forttrieben? Die Reihen derselben gehen indes an wenige Hauptnamen zusammen, und, was sonderbar ist, auch in verschiednen Gegenden finden wir dieselben Völker, die einander gefolgt zu sein scheinen, meistens beieinander. So zogen die Kymren den Galen, die Deutschen ihnen beiden, die Slawen den Deutschen nach und besetzten ihre Länder. Wie die Erdlagen in unserm Boden, so folgen in unserm Weltteil Völkerlagen aufeinander, zwar oft durcheinandergeworfen, in ihrer Urlage, indessen noch kenntlich. Die Forscher ihrer Sitten und Sprachen haben die Zeit zu benutzen, in der sie sich noch unterscheiden; denn alles neigt sich in Europa zur allmählichen Auslöschung der Nationalcharaktere. Nur hüte sich der Geschichtschreiber der Menschheit hiebei, daß er keinen Völkerstamm ausschließend zu seinem Lieblinge wähle und dadurch Stämme verkleinere, denen die Lage ihrer Umstände Glück und Ruhm versagte. Auch von den Slawen hat der Deutsche gelernt; der Kymr und Leite hätte vielleicht ein Grieche werden können, wenn er zwischen den Völkern anders gestellt gewesen wäre. Wir können sehr zufrieden sein, daß Völker von so starker, schöner, edler Bildung, von so keuschen Sitten, biederm Verstande und redlicher Gemütsart, als die Deutschen waren, nicht etwa Hunnen oder Bulgarn die römische Welt besetzten; sie aber deswegen für das erwählte Gottesvolk in Europa zu halten, dem seines angebornen Adels wegen die Welt gehörte und dem dieses Vorzugs halber andere Völker zur Knechtschaft bestimmt waren, dies wäre der unedle Stolz eines Barbaren. Der Barbar beherrscht, der gebildete Überwinder bildet.

https://odysseetheater.org/goethe/herder/ideen_07_01.htm

Wie wir hier sehen, hielt Herder einiges von den Deutschen Völkern, dennoch kann man ihn als Kritiker eines übersteigerten Nationalismus bezeichnen, der zur Demut mahnt! Wie könnte es anders sein, schließlich geht es Herder stets in guter pfäffischer Tradition um nichts geringeres als die ganze Menschheit, er erscheint als erstaunlich moderner Weltumarmer und Menschheitsbefummler, dabei nicht nur dem Nationalismus gegenüber eher skeptisch sondern auch dem Evolutionsgedanken -man sieht hier schön, wie dieser in Ansätzen schon lange vor Darwins Erstveröffentlichung der „Entstehung der Arten“ vorhanden war:

Wie viele Fabeln der Alten von menschlichen Ungeheuern und Mißgestalten haben sich durch das Licht der Geschichte bereits verloren! Und wo irgend die Sage noch Reste davon wiederholet, bin ich  gewiß, daß auch diese bei hellerm Licht der Untersuchung sich zur schönern Wahrheit aufklären werden. Den Orang-Utang kennet man jetzt und weiß, daß er  weder zur Menschheit noch zur Sprache ein Recht hat; durch eine sorgfältigere Nachricht von den Orang-Kubub und Orang-Guhu [103] auf Borneo, Sumatra und den Nikobar-Inseln werden sich auch die geschwänzten Waldmenschen verlieren. Die Menschen mit den verkehrten Füßen auf Malakka [104], die  wahrscheinlich rachitische Zwergnation auf Madagaskar, die weiblich gekleideten Männer in Florida u. f. verdienen eine gleiche Berichtigung, wie solche bisher schon die Albinos, die Dondos, die Patagonen, die Schürzen der Hottentottinnen [105] erhalten haben. Männer, denen es gelingt, Mängel aus der Schöpfung, Lügen aus unserm Gedächtnis und Entehrungen aus unsrer Natur zu vertreiben, sind im Reich der Wahrheit das, was die Heroen der Fabel für die erste Welt  waren: sie vermindern die Ungeheuer auf Erden. Auch die Angrenzung der Menschen an die Affen wünschte ich nie so weit getrieben, daß, indem man  eine Leiter der Dinge sucht, man die wirklichen  Sprossen und Zwischenräume verkenne, ohne die keine Leiter stattfindet. Was z. E. könnte wohl der rachitische Satyr in der Gestalt des Kamtschadalen, der  kleine Silvan in der Größe des Grönländers oder der Pongo beim Patagonen erklären, da alle diese Bildungen aus der Natur des Menschen folgen, auch wenn  kein Affe auf Erden wäre? Und ginge man gar noch  weiter, gewisse Unförmlichkeiten unsres Geschlechts genetisch von Affen herzuleiten, so dünkt mich, diese  Vermutung sei ebenso unwahrscheinlich als entehrend. Die meisten dieser scheinbaren Affenähnlichkeiten sind in Ländern, in denen es nie Affen gegeben, wie der zurückgehende Schädel der Kalmücken und  Mallikolesen, die abstehenden Ohren der Pevas und Amikuanes, die schmalen Hände einiger Wilden in Karolina u. f. zeigen. Auch sind diese Dinge, sobald  man über den ersten spielenden Trug des Auges  hinweg ist, so wenig wirklich affenartig, daß ja Kalmücke und Neger völlige Menschen auch der Bildung des Haupts nach bleiben und der Mallikolese Fähigkeiten äußert, die manche andre Nationen nicht haben. Wahrlich, Affe und Mensch sind nie ein und dieselbe Gattung gewesen, und ich wünschte jeden kleinen Rest der Sage berichtigt, daß sie irgendwo auf der  Erde in gewöhnlicher fruchtbarer Gemeinschaft leben. [106] Jedem Geschlecht hat die Natur genuggetan und  sein eignes Erbe gegeben. Den Affen hat sie in soviel  Gattungen und Spielarten verteilt und diese so weit  verbreitet, als sie sie verbreiten konnte. Du aber,  Mensch, ehre dich selbst. Weder der Pongo noch der Longimanus ist dein Bruder; aber wohl der Amerikaner, der Neger. Ihn also sollt du nicht unterdrücken,  nicht morden, nicht stehlen; denn er ist ein Mensch, wie du bist; mit dem Affen darfst du keine Brüderschaft eingehn.

https://odysseetheater.org/goethe/herder/ideen_07_01.htm

Ganz klar wendet sich Herder gegen den Rassegedanken und damit gegen etliche andere der großen Denker seiner Zeit, die von einer dem Rassebegriff entsprechenden Verschiedenartigkeit der Menschen ausgingen und dabei teilweise die sich damals noch in den Anfängen befindliche Taxonomie der Tier- und Pflanzenarten auf den Menschen übertragen wollten, neben Linnee, Chuvier und dem Herrn Blumenbach waren das auch Philososphen wie Kant und Schopenhauer:

Endlich wünschte ich auch die Unterscheidungen, die man aus rühmlichem Eifer für die überschauende  Wissenschaft dem Menschengeschlecht zwischengeschoben hat, nicht über die Grenzen erweitert. So  haben einige z. B. vier oder fünf Abteilungen desselben, die ursprünglich nach Gegenden oder gar nach  Farben gemacht waren, Rassen zu nennen gewaget;  ich sehe keine Ursache dieser Benennung. Rasse leitet auf eine Verschiedenheit der Abstammung, die hier entweder gar nicht stattfindet oder in jedem dieser Weltstriche unter jeder dieser Farben die verschiedensten Rassen begreift. Denn jedes Volk ist Volk: es hat seine Nationalbildung wie seine Sprache. Zwar hat der Himmelsstrich über alle bald ein Gepräge, bald nur einen linden Schleier gebreitet, der aber das ursprüngliche Stammgebilde der Nation nicht zerstöret. Bis auf Familien sogar verbreitet sich dieses, und seine Übergänge sind so wandelbar als unmerklich.  Kurz, weder vier oder fünf Rassen noch ausschließende Varietäten gibt es auf der Erde. Die Farben verlieren sich ineinander, die Bildungen dienen dem genetischen Charakter, und im ganzen wird zuletzt alles nur Schattierung eines und desselben großen Gemäldes, das sich durch alle Räume und Zeiten der Erde  verbreitet. Es gehöret also auch nicht sowohl in die  systematische Naturgeschichte als in die physisch-geographische Geschichte der Menschheit.

https://odysseetheater.org/goethe/herder/ideen_07_01.htm

Herder lehnt eine Unterteilung der „Menschheit“ in Rassen also komplett ab! Während ihm „Antinationalist“ nicht ganz gerecht würde, so ist er doch ein vollkommener Antirassist, der sich gewissermaßen in Opposition zu den damaligen Tendenzen sah, aufgrund von neuen Entdeckungen in den Naturwissenschaften und der „Vermessung der Welt“ (Kehlmann) die Menscheit durch „Klassifizierungen“ zu teilen und dem Tierreich zuzuordnen! Und FRANKSTEIN? Was würde Herder nun zu einem Kuriosum wie FRANKSTEIN sagen, der da meint, „Rasse“ sei ein schmotziges Wort, das man besser nicht in den Mund nehmen solle und gleichzeitig vollmundig tönt, dass der Deutsche, insbesondere der Deutsche Mann nicht nur „das älteste und perfekteste Lebewesen auf Erden“ sei, sondern auch alleine die bezeichnung „Mensch“ verdient habe, da alle anderen nur „Menschenähnliche“ wären? Ist FRANKSTEIN nun trotzdem Antirassist? Oder vielleicht gerade deshalb: Es gibt bei FRANKSTEIN keine Rassen, sondern nur MENSCHEN, also DEUTSCHE, und MENSCHENÄHNLICHE, also Tommies, Froschfresser, Polacken, Juden, Sphagazzos, Kanacken, Drawiden, Neger etc. etc. die man alle in einen Sack schaufeln kann ohne sich irgendwelche unedlen taxonomischen Mühen machen zu müssen! Ob er damit aber bei Herder durchkäme, der eben solche Dünkel als „barbarisch“ benennt? Nun, der Kenner weiß, dass auch FRANKSTEIN hier den Längeren hat: Mit „Barbaren“ waren von seiten der schwulen und knabenfickenden, gemeinhin jüdisch-drawidischen Griechen die „Bärtigen“ gemeint, und die waren nichts anderes als DEUTSCHE MÄNNER, kapish? Und der Herr (((BLUMENBACH)))? Ja, der hat die Großrassen eingeteilt und Whitey in das Raster der „Kaukasier“ gesteckt, weil seiner Meinung nach aus dem Kaukasus die Arier als die schönsten aller Menschen entsprungen seien. Und da hocken wir nun drin, zusammen mit Ölaugen, Kanacken, Nafris, Sandnegern und JIDDEN! Gemein! Aber Blumenbach hat doch die „Kaukasier“ und überhaupt die „Rassen“ erfunden, um den Rest der Welt von den „edlen Juden“ abzugrenzen? Tja, manche glauben sogar, dass AUSGERECHNET die Evolutionstheorie eine Frucht „der jüdischen Sehnsucht nach Auserwähltsein“ (FRANKSTEIN) darstellt, kammanixmachen, jeden Tag steht ein Dummer auf oder so. Und wenn man s‘ Pummerl, äh, Pimmerl schon nennt:

Tante Lisa sagt: 5. November 2019 um 21:15

Zustimmung, werter Frankstein.

Wie denn Tantchen, war dein geliebter Adolf etwa auch Antirassist, der das schmotzige Wort „Rasse“ nie in den Mund genommen hat? Du hast doch sicher „Mein Kampf“ gelesen oder? Mit den Geschichten von Wolf und Wölfin, Storch und Störchin, Feldmaus und Feldmaus, Hausmaus und Hausmaus? Oder etwa nicht, oooch…

Btw.: „Es ist ein Fehltritt und keine Naturgesetzlichkeit. “ Ach FRANKSTEIN, nach deiner Auffassung käme dieser „Fehltritt“ der Zoophilie gleich, aber verstehe, so hart wolltest du mit dem Henker, der alten Tränendüse, auch nicht verfahren, du sanftes Raubtier, du.

Alles hinternfragen!

Hat die „Travel und Lifestyle-Youtuberin“ Anna Marisax nicht nur auf schon fast besorgniserregende Weise abgenommen, sondern zudem eine Breast-Reduction mit Straffung und Plaste-Einbau hinter sich?

Man vergleiche then…

Anna Marisax (l) – Interview mit Piper Blush

…and now:

Anna Marisax at tha Bahamas

Der Erzähler ist noch zu keinem abschließenden Urteil gelangt, die Hinweise sind jedoch überaus beunruhigend!

John L1 week ago I thought they were real but at 14:28 I then realized they are fake bolt on’s Thanks for sharing

Sollte sich dies bestätigen, kann man man „sowas“ einfach nicht mehr so „stehenlassen“, fraglich, ob dann überhaupt noch vom „Stehen“ die Rede sein kann:

D R2 days ago She could tire out 10 men in a row. That body is built for 1 thing only.

Ob nun Löwe oder Tiger jeweils den Titel „King Of The Beasts“ verdienen, muss ebenfalls noch bis zur bitteren Neige ausgefochten werden:

Löwe besiegt 40 (!) männliche Tiger

Aber lassen wir diese pennälerhaften Sphären hinter uns und begeben uns in die Gefilde des wahren Horrors, dorthin, wo nicht nur das Blut gefriert:

Greta Thunberg – Transvestigation

Und es ist noch viel, viel schlimmer:

„Luisa Neubauer“ ihre Mentorin ist für ganz klar auch männlich geboren.
Wir sehen hier 2 Jungs !


https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/greta-thunberg-gastbeitrag-der-initiatoren-der-f ridays-for-future-16090055.html


Und auch sie macht DASSELBE, wie Greta Thunberg in der Öffentlichkeit!

Sie verdeckt ihren Baumstammhals mit langen Haaren und vor allem krümmt sie ständig ihre Finger oder versteckt sie anderweitig. Es gibt kaum Pressefotos von den zahlreichen, die ihre Hände korrekt abbilden in einer Art und Weise, dass man es den überlangen Ringfinger sehen könnte. Wenn man lange sucht, wird man fündig. Es ist schon auffallend, diese geballten Fäuste, verkrampften Finger. Die beiden wurden sehr gut geschult, ihr Hände nicht offen zu zeigen !
Beides Jungs. Ich würde jede Wette eingehen. Und es passt auch zur Agenda.

https://www.wakenews.tv/watch.php?vid=295e3e167

Krasser Shit, Mann – der Erzähler ist jetzt ganz schön TRIGGERED, wie ihr es euch sicher denken könnt! Deshalb denkt dran: Hinternfragen, Hinternfragen und noch mal Hinternfragen!

Piper Blush – Count How Many Men Stare At Our Butts!

Krass Vitzli! Heute: Das „Coming Out“

Überraschend nimmt Zeus mit der nach Hause geschickten Joleen am Fotowettbewerb teil! Fernando und Drechsler schwänzen derweil die Siegerehrung und kommen sich näher.. ah, scheissdochrein, falscher Film, hier gehts zum „Coming Out“ mit den Elitemoppeln: ^^

Mit einem Beitrag zu Die Perfektion des (((Systems))) – Es muß einmal erwähnt werden! in vitzlis Denktitanenhalle überforderte der werte hildesvin wieder einmal das Elite-Plenum samt oberstem Schwimmmeister. Eine amüsante Lektion über virtuelle Kommunikation, Medien und ihre Botschaften, und, latürnich, Dunning-Kruger!

hildesvin sagt: 29. November 2019 um 21:49 Seit Jahwe ist gnädig Fitzgerald Kennedy durch einen Meisterschuß, welcher nicht unumstritten, des Sonnenkreises entraten mußte, ist das Unwort Verschwörungstheorie zugange. Andere Beispiele für Unworte: Rassismus, Vielfalt …
Die Edellinken der Ketzerbriefe aus Freiburg, der Kenntnisnahme m.E. wert, sehen ja Trump als neuen Julian Apostata, als welcher versuchte, die Religionsfreiheit wieder herzustellen. Gemach.
Ob Trump wie Kennedy erlegt werden wird, ist zweifelhaft – möglich ist es. nur, ohne Wirkung in unserem Sinn. Oder ….

Klar, dass da Pimmeltantes Judenradar sofort anspringt:

Tante Lisa sagt: 29. November 2019 um 23:26 Der Jutt hat fertig, denn außer unverständliches Geschwurbel bringt er nichts mehr zustande.

Der oberste Schwimmeister steht, wie so oft, natürlich wieder mal auf sämtlichen Schläuchen und schiebt noch krass viel weniger Durchblick als Pimmelchen, indem er meint, mit dessen Statement sei nicht hildesvin sondern der gebannte und demütig in seinem Refugium verweilende Erzähler gemeint, was ihn (Vitzli) zu einem wahren Dunning-Kruger-Schwall verleitet, der als Expertise in Erkenntnixtheorie seines gleichen sucht:

vitzli sagt: 30. November 2019 um 3:48 tante lisa, der arme fühlt sich anscheinend neuerdings als neorechter (mit dem üblichen linken hintergrund, der tief verwurzelt in ihm ist und immer wieder hochkommt wie reflux). er hat eine art coming out und ist über sich selber entsetzt wie ein schwuler pubertärer in der erkennenskrise. rechte nehmen ihn etwa so ernst wie moslems die deutschen konvertiten, die plötzlich allah für sich entdeckt haben und nun besonders eifrig und glaubenstechnisch dämlich sind. im grunde eine arme sau, der ideologisch heimatlos geworden ist. die linken sehen ihn als verräter, die rechten nehmen den „neuen“ nicht ernst. er kann halt (noch ?) nicht richtig „rechts“. so sitzt er zwischen den bänken und wird irre an sich. charakterlich ziemlich verdorben wird er es im rechten umfeld ziemlich schwer haben. aber zurück kann er nicht mehr, dazu hat er schon zu viel erkannt, lol. vielleicht sollte er sich einen kleinen hund kaufen, der ihn tröstend in die innere migration begleitet.

Man muss sich echt vergegenwärtigen, dass dieser Hirneiter von einem stammt, der über Jahre, Jahrzehnte sich nimmermüde einen Wolf drüber bloggte, was der Islahm doch für ein Teufelszeug sei – möhnnntschenverachtend, grunzgesetzfeindlich, antidemokrattisch, gar ANTISEMITISCH – oy vey! Nur um dann angesichts der in der Tat überaus verstörenden „Flüchtlingskrise“ 2015 ausschließlich durch „eigenes Nachdenken“ während eines wahren Denktitanenmarsches in Gestalt eines „mehrstündigen Waldspazierganges“ herausgefunden haben zu wollen, dass vierzig superreiche Weltlenkejuden aus den Häusern Rothschild und Rockefeller dahinter steckten und überhaupt die gesamte desaströse Politik „im Westen“ (nicht etwa bei St. Putin und den schlauen Schinesern oder Brasilianern oder Indern, auf die er seine einzige Hoffnung setzt, „lol“) zu verantworten hätten. Wahnsinn! Darauf ist wirklich noch niemand gekommen! Das muss man einfach anerkennen und sollte dem Kranken dabei auf keinen Fall widersprechen! Klar, was sind schon Jahre des sinnbefreiten Rumdaddelns gegen „den Islam“ als empörter Demokrat, Möhnntschenrechtler und Philosemit, wenn einen eine derartige Erleuchtung überwältigt, da besteht wahrlich kein Anlass zur Demut, stattdessen ist es ein vollkommen folgerichtiger Schritt, sich in der Reihe der Propheten einzuordnen, und zwar vor Mohammed als deren Letzter! War es vielleicht sogar Erzengel Gabriel höchstselbst, der ihm das genit.., äh, geniale ABOUT einsäuselte? Aaah, Blasphemie! Welcher Shaitan hat dem Erzähler nur diese lästerliche Frage diktiert? E I G E N E S N AC H D E N K E N – er schrub es doch gerade erst!

Aber meine Fresse, gegen den Schwimmeister war Mohammed die DEMUT in Person, echt wahr! Ja, da darf man sich nichts vormachen, auch wenn vitzli immer wieder gern Inspektor-Columbo-Like den Doofen markiert, der ja so gar keine Ahnung hat, macht er, wenns sein muss, schnell unmissverständlich klar, dass er, die wesentlichen Dinge betreffend, die totale Erkenntnis und die absolute Wahrnehmung hat, da braucht kein kleines Dummerle denken, es könnte sich irgendwelche Faxen erlauben, gar den Meister nicht für ganz voll nehmen (Hervorhebungen durch den Kopierer):

vitzli sagt: 29. November 2019 um 15:44

(…)

trump ist einer der (((ihren))) und weit sind die briten mit dem brexit bisher nicht gekommen. woran das wohl liegt? aber du wirst es mit deinem glauben an die demokratie nie verstehen. ich glaube eher, daß sie wegen euch die macht haben. ihr springt über jedes stöckchen. daß (((die))) über „uns“ lachen, denke ich übrigens nicht. die werden eher sagen: holla, da haben uns welche durchschaut. über wen sie tatsächlich lachen kann sich ja jeder erkennende selber ausdenken.

(…)

Wagt es da tatsächlich jemand, die tiefernsten Weisheiten des Denktitanen für einen guten Witz zu halten?

Gucker sagt: 29. November 2019 um 19:14

„holla, da haben uns welche durchschaut“

Der war gut ….

Darauf:

vitzli sagt: 29. November 2019 um 20:05

gucker

mir ist es völlig wurscht, ob ich hier für einen verschwörungsspinner gehalten werde.

gesund sind die klimahüpfer und afd-wähler, lol

und du glaubst nicht, daß die interessierten das netz gezielt überprüfen?

Na, eigentlich speiste sich die Heiterkeit ja eher daraus, dass selbst „sie“ dem wackeren vitzli dafür einen gewissen Respekt zollen würden, dass er „sie“ durchschaut habe, lol. Naja, das Guckerle zieht sich den Stiefel an, den der große Vitzli ihm hinstellt und lässt seinerseits als großer Nichtwissender-Wissender dem Dunning-Kruger freien Lauf:

Gucker sagt: 29. November 2019 um 21:00

„und du glaubst nicht“

Nein, ich glaube nicht, und ich weiß nicht.

Meine Gedankenwelt besteht nicht aus Gewissheiten,
sondern aus Wahrscheinlichkeiten, idealerweise in Prozenten.
Das bewahrt mich vor radikalen Einstellungen und Ansichten,
deine Theorien halte ich für möglich, aber im 10 Prozent Bereich.

Ist ja recht, Guckerle, aber das war doch nicht der einkliche Joke oder? Wer wird denn ernsthaft bestreiten, dass die „Interessierten“ das Netz skimmen? Na, da wird es Zeit, dass der Bademeister die oberschlauen Besserwisser einnordet und zeigt, wer hier der Chef ist!

vitzli sagt: 29. November 2019 um 21:27

du kannst ja mal guckeln. ein einziger erster versuch fördert das hier zu tage:

https://www.google.de/search?client=opera&q=internet+scanner+geheimdienste&sourceid=opera&ie=UTF-8&oe=UTF-8

wenn man da nachhaken würde … aber wozu? ich WEISS.

gewissheiten bekommt man durch den vergleich der realität mit den annahmen, und zwar den realitäten der letzten jahrhunderte seit mindestens der französischen revolution (nach der die juden – zufällig? – volle bürgerrechte erhielten). je mehr man vergleicht, desto stärker die gewissheit. natürlich muß man ein paar daten verknüpfen (geschichte, wirtschaft, politik, etc.)

wahrscheinlichkeiten reichen mir längst nicht mehr aus. die schlußfolgerungen in about (2015) waren noch auf wahrscheinlichkeiten gebaut.

Ja, das war bitter nötig, dass der Chef wieder zum eigentlichen Quell der Heiterkeit, seiner Witzig-, äh, Wichtigkeit und Allwissenheit zurückführt! Aber was soll das heißen? Hat er nun sein eigenes unwiderlegbares About, bei dem man wohl auf die angekündigten Teile 2, 3, 4 und 5 vermutlich noch länger warten muss als auf die abschließenden Bände von „A Song Of Ice And Fire“ (Für Dummies: Buchvorlage zu „Game Of Thrones“), nämlich bis zum St. Nimmerleins-Tag, denktitanisch überflügelt und bewegt sich nun ausschließlich in Reich der absoluten Gewissheiten? War nicht das About das absolute Maß für Gewissheit? Hm, reichlich frivol für einen, der nicht mal die Kommentare seiner Elite-Crew richtig einordnen kann! Womit wir wieder beim dem Erzähler angedichteten „Coming Out“ als „Neo-Rechter“ wären. In all den Jahren, in denen sich Mastermind vitzli an Islam und Koran wundscheuerte, dabei aber immerhin zum größten noch lebenden Islamkenner heranreifte, hatte der Erzähler, und nicht nur er, längst ein Auge auf einen gewissen Stamm und seine Gruppenstrategien geworfen, sich im Detail damit befasst, MacDonald und Solschenizyn gelesen, dazu jahrelang Neo-Rechtes bei AdS, MORGENWACHT vor allem auch original in der Anglosphäre, etwa Counter-Currents und The Occidental Observer und unzähligen anderen Portalen und Kanälen und dies mit eigenen Erfahrungen im In- und Ausland abgeglichen. Natürlich sind dem Erzähler auch „Die Protokolle“ und sonstige Klassiker nicht entgangen, ebensowenig wie die Theorienbündel um Rothschild und Rockefeller, wobei gerade diese gehörig mit Legenden und schwachsinnigem Garn verflochten daherkommen, so dass Vorsicht und Skepsis angebracht sind.

Dazu wandelte sich der Erzähler vom Links- zum Rechtswähler, also weg von PDS/Linke hin zu Reps, NPD, AfD und Dritter Weg, ohne dabei von diesen Parteien und ihren Vertretern noch von Wahlen an sich sonderlich überzeugt zu sein. Eigentlich hatte der Erzähler auch mit Deutschnationalem an sich nie viel am Hut, weshalb ihn der „White Nationalism“ und die „Altright“ eher ansprachen, die eine nationenübergreifende „Weiße Identität“ beschworen. Allerdings hat er sich dabei stets eine ironische Distanz bewahrt, auch wenn diese durch traumatisierende Ereignisse wie die „Flüchtlingskrise“ heftige Erschütterungen erfahren hat. Gewisse Tendenzen in der Altright, etwa „White Sharia“ im Verbund mit peinlichen und fadenscheiningen Aktionen (Charlottesville), der zweifelhafte Hintergrund vieler Akteure und zunehmende Zweifel an Inhalten und dem ideologischen Gesamtpaket bewirkten allerdings, zusammen mit anderen Einflüssen, eine zunehmende Abkehr von alt- wie neurechten Positionen, hin zu einer eher allgemein nihilistisch-pessimistischen Weltsicht. Wobei allerdings gewisse Dinge wie etwa offene und verdeckte ethnische Kriegsführung, die Rassenfrage und anderes weiterhin Realitäten oder zumindest diskussionswürdig bleiben. „Ideologisch heimatlos“ also, wie Vitzli meint? Könnte man durchaus so sehen. Allerdings hat er da überhaupt kein sonderliches Problem damit! Vitzli „denkt“ wie üblich viel zu eng. Zumindest scheißt der Erzähler mittlerweile auf „Rechts“, um es sinngemäß mit dem werten Lucifex zu sagen, OHNE sich dabei mit dem gemein zu machen, was im allgemeinen heutigen Verständnis als „Links“ gilt. Man muss es einmal so sehen: Vor dem boasschen Dogma waren auch „Linke“ „Rassisten“ in dem Sinne, dass „Rasse“ für sie real war, Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und Jack London eingeschlossen, teilweise auch erklärte „Antisemiten“. Oder nehmen wir den werten Herrn Schopenhauer, des Föhrers wie des Erzählers Lieblingsphilosoph, den man nach heutigem Mainstream-Verständnis als Rassist, Sexist und scharfen Antisemiten bezeichen kann, allerdings auch als Anti-Nationalisten und wahren Deutschlandhasser! Ganz zu schweigen von des Erzählers Avatar, es hat neben einer durchaus vorhandenen phänotypischen Ähnlichkeit schon seine Gründe, dass dieser Herr ausgewählt wurde und nicht der Föhrer oder Hitlerjunge Quex.

To make a long story short: Der Erzähler bewegt sich sozusagen außerhalb der aktuellen ieologischen Linienverläufe und das ist auch gut so, selbst wenn dergleichen jenseits des Horizontes umnebelter virtueller Stammtischbrüder vom Schlage vitzlis und seiner Lecker liegt. Und was schwafelt vitzli da eigentlich von den „ehrbaren Rechten“, bei denen es der Erzähler wegen seines „schlechten Charakters“ schwer hätte? Wer soll das sein? Von „Verrat“ bzw. „Verräter“ usw.? Ein völlig anonymer Tastenquäler, dessen konspiratives Umfeld aus einer Handvoll ebenso virtueller Lecker besteht, im Reallife dagegen aus auschließlich Unwissenden und Verstrahlten, wie er selbst immer wieder betont? Natürlich ist es beim Erzähler nicht viel anders, allerdings kommt dieser auch nicht auf Idee, derartige Töne zu spucken, so als wäre man Teil einer realen, eingeschworenen konspirativen Widerstandsgemeinschaft, bei der man sich mit Namen kennt! Unglaublich auch, wie ernst und wichtig sich gewisse virtuelle Würstchen bei gleichzeitig allenfalls kümmerlich ausgeprägtem Ironie- und Humorverständnis nehmen können, und sooo empfindlich immer, wahre Drama-Queens und Divas. Wobei man schon sagen muss, dass vitzlis Bunker ein probates Entnazifizierungstool darstellt! Ein paar Wochen dort, und man könnte „Refugees welcome!“ tanzen und dazu Hava Nagila singen! Eigentlich sollte Vitzli dafür endlich von der „Rautenratte“ und Anetta Kahane geehrt werden, oder am besten gleich von B’nai B’rith.

Btw.:

Dalida – Hava Nagila

Der Erzähler scheißt in aller Demut nicht nur auf „Rechts“ sondern VOR ALLEM auch auf HELENE FISCHER und ihr DÜNNES HECHELSTIMMCHEN! Da habt ihr’s!

Total PUSSY-Control?

Der umtriebige niederländische House-Meister und Amiga-Freak LEGOWELT hat viel den Erzähler erbauendes und labendes geschaffen und auch hinsichtlich des Artenschutzes liegen „die Holländer“ mit „Total PUSSY-Control“ (im Gegensatz zu den Trübtassen der hiesigen Provinzpresse) nicht ganz falsch. Weshalb sie trotzdem mehr als ein bisschen unheimlich sind, davon wird noch zu reden sein!

Das mustergültige Provinzblatt Mannheimer Morgen schockte am 5. Dezember des noch laufenden Jahres die Toxoplasmose-Hirne von Katzenladies und sonstigen Verstrahlten mit der Meldung über einen Vorstoß aus den Niederlanden in Richtung Total PUSSY-control – Miezen, Pussies, erst recht übelst heiße Muschis sollten aus Gründen des Artenschutzes unter weitgehenden Hausarrest gestellt werden und bestenfalls an der Leine ins Freie dürfen:

Zwei niederländische Juristen fordern ein Streunverbot für Hauskatzen – zum Schutz von Vögeln und anderen Kleintieren. Die Tiere gefährdeten die Artenvielfalt, begründen Arie Trouwborst und Han Somsen von der Universität Tilburg den Vorstoß. Katzen seien eine invasive Art, die vor Jahrtausenden von Vorderasien nach Europa gebracht wurde. Inzwischen zählten sie global zu den am weitesten verbreiteten Räubern und richteten riesige Schäden an. Ihr Vorschlag: Streunende und verwilderte Katzen sollten aus der Landschaft entfernt werden, Besitzer sollten ihre Tiere nicht mehr nach draußen lassen – es sei denn angeleint oder in Gehegen. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) bewertet die Forderung skeptisch. „Das Katzenproblem muss man ernst nehmen“, sagte Nabu-Vogelexperte Lars Lachmann. Ein Ausgehverbot könne mancherorts durchaus sinnvoll sein. Flächendeckend sei eine solche Maßnahme rechtlich nicht begründbar.

Auf diese Thematik hat das vorzügliche Qualitätsblatt einen Elite-Kommentator losgelassen, dessen Beitrag mit seiner Schelte der „Weltfremden Holländer“ kompetenzmäßig durchaus an die Nummer des Volksleerers vor dem steinzeitlichen Sonnenobservatorium von Goseck rankommt und deshalb ein Vollquote verdient hat (Hervorhebung durch den Zitierer):

Wohl noch nie in der Geschichte der Menschheit ist derart intensiv über die bevorstehende Apokalypse diskutiert worden wie im ausgehenden Jahr 2019. Strohhalme, Plastikbecher, Geländewagen und Fußballfelder aus Kunstrasen wurden binnen kurzer zeit als Totengräber der Zivilisation identifiziert. Zum Teil sogar aus gutem Grunde. Um unsere Zukunft zu sichern, so verlautete es von den Grünen, brauche es eine neue Form der Radikalität. Ebenso radikal wie weltfremd ist nun allerdings die Forderung niederländischer Juristen von der Universität Tilburg, ein Ausgehverbot für Freigängerkatzen in der Europäischen Union konsequent umzusetzen. Als Grund führen sie den Schutz der Artenvielfalt bei Vögeln an.

Spätestens an dieser Stelle muss man sich fragen, ob man in den Niederlanden den Verkauf von Cannabisprodukten in Coffeeshops nicht sofort untersagen sollte. Geht’s eigentlich noch? Stellen die Herren Rechtswissenschaftler sich tatsächlich vor, dass europäische Katzenbesitzer mit ihrem Tier zukünftig an der Leine umherspazieren, um dem Vogelschutz gerecht zu werden? Im Pfälzerwald läuft seit Jahren ein Auswilderungsprojekt für Luchse, um die Tiere hier wieder dauerhaft anzusiedeln. Wie wäre so etwas noch zu rechtfertigen? Selbst Vogelexperten des Deutschen Naturschutzbundes reagieren skeptisch auf die Vorstöße aus den Niederlanden. Und das heißt schon was.

Wenn es um den Artenschutz geht , sollten wir bei uns anfangen und nicht bei den Katzen. Jeder der was anderes sagt, hat wahrscheinlich einen Vogel zu viel.

WTF?!!
85 Luchse vs 14.8 Mio Hauskatzen? Echt jezz?
Bildquelle: Wikimedia, junger Eurasischer Luchs in einem belgischen Gehege

Nun, es stellt schon eine beachtliche Leistung des bärtigen Kommentator-Zausels dar, gegen die Forderung nach einem Verbot von Freigängerkatzen das Hammer-Argument aufzufahren, dass man dann auch die Auswilderung des Luchses nicht mehr rechtfertigen könne, vermutlich weil das eine viel größere und krassere Katze ist als die Hausmuschi, die größte Wildkatze Europas gar! Nur ist der Luchs ein ursprünglich heimisches Wildtier mit einem von der Hauskatze deutlich verschiedenem Beutespektrum (bevorzugt Rehe) und seine Wiederansiedlung bringt allenfalls Konflikte mit der Freiland-Tierhaltung und Teilen der Jägerschaft mit sich, wie wir es schon vom Wolf her kennen, allerdings auf einem deutlich geringerem Level.

Hätte der Faktentopchecker wenigstens den Schutz der heimischen Waldwildkatze angeführt, die ein mit der Hauskatze weitgehend identisches Beutespektrum vorweist, aber das wäre trotzdem blühender Blödsinn, da natürlich auch die Wildkatze (Felis silvestris silvestris) ein heimisches Wildtier ist, dessen Bestandsdichte sich nicht nur in keinster Weise mit der der Hauskatzen in Suburbia vergleichen lässt, sondern das selbst höchst gefährdet durch frei laufende Hauskatzen ist! Und zwar in Gestalt der Vermischung und Bastardierung. Die heimische Wildkatze ist nämlich an die hiesige Witterung mit Nässe und Kälte angepasst, die Hauskatze nur unzureichend. Dies liegt im wesentlichen nicht an der Domestikation sondern daran, dass die Hauskatze von der Falbkatze (Felis silvestris lybica) abstammt und sozusagen eine Nafri-Katze ist, deren Heimat in den klimatisch trockeneren und milderen Gefilden Nordafrikas und Kleinasiens liegt. Ihr Fell bietet gegen die hiesigen Wetterbedingungen nur einen mangelhaften Schutz und das ist der Grund, warum sich Hauskatzen gerne in alle möglichen engen Nischen, Kartons usw. schmiegen: Es ist ihnen hierzulande einfach nicht warm genug, auch nicht in der Wohnung. Die engen „Verstecke“ hingegen halten die Körperwärme, heizen sich auf und die Katze kann sich dadurch aufwärmen! Im Freiland kommen zur Kälte noch Nässe und Schnee hinzu und das ist dafür verantwortlich, dass komplett verwilderte Katzen ein ziemlich elendes und kurzes Leben führen, wobei ihre Vermehrungsrate allerdings ausreicht, den Bestand zu halten oder gar anwachsen zu lassen, solange genug Nahrung vorhanden ist. Nackter Darwinismus also, reduziert auf das Wesentliche, den Fortpflanzungserfolg, ob das Individuum lange und gut lebt, ist nicht maßgeblich. Die Gefahr für die heimische Subspezies liegt also zum einen darin, dass sie durch Vermischung, wenn etwa ein nicht kastrierter Hauskatzenkater eine Wildkätzin deckt, ihre für die Subspezies typischen Eigenschaften verliert, wozu auch das dichte, wasserabweisende Fell und das entsprechende Fettgewebe darunter gehört, was wiederum zu verminderter Fitness und einem Downgrading der Subspezies führt, die in einem bastardierten kätzischen Elendsprekariat auf- bzw. untergeht! Ja, auch so geht Aussterben, meine werten Leser, gilt allerdings nur für Tiere, alles andere wär ja Raycissssss‘!

Aber wenden wir uns wieder dem Facktenchecker zu, dessen abschließendes Statement, dass „wir“ in Punkto Artenschutz bei „uns“ und nicht bei den Katzen anfangen sollten, blühendsten Unsinn wie höchsten Blödsinn in sich vereint! Haben sich die niederländischen Juristen etwa an die Katzen gewandt? Gar auf kätzisch? Na, wohl eher nicht, sondern sehr wohl an „uns“ bzw. genau diejenigen, welche die Kleinraubtiere in Massen auf die heimische Vogel- und Kleinsäugerwelt loslassen und in ihren toxoplasmoseverseuchten Vogelhirnen rein gar nichts mehr mitkriegen! Genau wie der Faktenchecker, der sich abwertende Mutmaßungen über den Drogenkonsum in den Niederlanden besser sparen sollte, wegen den mindestens vier Fingern und Dunning Kruger und so. Wie nämlich das Qualitätsblatt in einem weiteren Artikel unter „Aus aller Welt“ etwas ausführlicher berichtet, sind die Forderungen nicht ohne rationale Begründung:

Trouwborst und Somsen argumentieren in einem kürzlich im „Journal of Environmental Law“ veröffentlichten Beitrag, Katzen seien eine invasive Art, die vor Jahrtausenden von Vorderasien nach Europa gebracht wurde. Inzwischen zählten sie global zu den am weitesten verbreiteten Räubern und richteten riesige Schäden an. Dies liege auch daran, dass die Tiere zahlreich seien und eine wesentlich höhere Populationsdichte aufwiesen als Fleischfresser ähnlicher Größe. In Deutschland schätzt der Nabu ihre Zahl auf etwa 15 Millionen – davon seien ein bis zwei Millionen verwildert.

„Weltweit waren Hauskatzen an der Ausrottung von mindestens zwei Reptilienarten, 21 Säugetierarten und 40 Vogelarten beteiligt -das heißt an 26 Prozent aller bekannten derzeitigen Ausrottungen in diesen Tiergruppen“, so Trouwborst und Somsen. „Derzeit stellen Hauskatzen eine Gefahr für mindestens 367 bedrohte Arten dar.“

Die juristische Grundlage für ein radikales Vorgehen gegen freilaufende Katzen liefern die Forscher mit – aus Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und Vogelschutz-Richtlinie. Die Richtlinien decken eine große Bandbreite ab“, sagt Jan-Henrik Meyer vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt. Ob das argumentative Rüstzeug im Einzelfall juristisch standhalte, sei allerdings offen.

Also man kommt nicht umhin, zu konstatieren, dass das „argumentative Rüstzeug“ zumindest einige Substanz aufweist, vor allem wenn man es mit der übrigen grassierenden Verbots-Manie vergleicht! Zudem ist das alles sicher nicht nur für den Erzähler in seiner Demut nichts völlig Neues. Der Overkill, den die Hauskatzen unter den heimischen Vögeln und Kleinsäugern anrichten, wurde in den letzten Jahren immer wieder in den Medien zum Thema gemacht und lässt sich kaum bestreiten. Neu ist, dass Juristen konkrete rechtliche Schritte durchsetzen wollen. Allerdings hatten sich auch die Die Grünen als klassische Verbots- und Gängelungspartei dieser Sache schon angenommen und, äh, konsequenterweise neben einem Verbot des Abschusses wildernder Haustiere, eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen gefordert! Dass die Muschis zudem nach grüner Logik nicht unerheblich das Klima aufheizen, wurde hier bereits angesprochen!

Absolut nichts für Schwachnervler! – von wegen „ich lass meine Katzen nur nachts raus, wenn die Vögel schlafen“…

Tatsächlich sind in der zugunsten von Energiepflanzen für nicht ganz saubere Energie ausgeräumten und verödeten Pampa mit den Vogelhäcksler-Wäldern naturnah belassene Hausgärten und Grünanlagen wichtige Refugien, die durch Massen an Kleinraubtieren, wie sie in der Natur in dieser Dichte nicht vorkommen, zur Vogelfalle werden. Das kann man sich sonstwo vorbeigehen lassen, aber wer den Artenschutz und die Biodiversität ernst und wichtig nimmt, kann es nicht von der Hand weisen.

Allerdings sind „die Holländer“ tatsächlich creepy, und das liegt mitnichten an den Coffeeshops, in denen sie selbst wohl eher weniger einkehren, sondern an ihrem allzu menschlichen, deshalb oft geradezu unmenschlichen Pragmatismus! So dünsten die liberalen Regelungen in punkto „Euthanasie“ doch sehr nach Willkür, böse Zungen meinen, dass in den Niederlanden in einem Jahr mehr unwert zu lebendes Leben unter fragwürdig humanitär kaschierten Rahmenbedingungen beseitigt würde als während des gesamten Dritten Reiches, manche sagen gar, dass die Käsköppe schon mal die Oma vor den großen Ferien einschläfern ließen, und das ist jetzt vielleicht ein büschen schnodderig ausgedrückt, aber mitnichten Witz, Sarkasmus oder Ironie! Und so stößt man auch im Umgang mit der Kreatur auf eingermaßen schauerliches. In den Oostvaardersplassen, ein paar Hektare Marschland am südlichen Ijsselmeer, hat man etwa eine umzäunte Art von europäischer Serengeti geschaffen, in der hunderte Köpfe starke Herden von Heckrindern, Konik-Pferden und Rothirschen sich selbst überlassen wurden – mit dem Rotfuchs als größtem Raubtier und winterlichen Massensterben aufgrund von Nahrungsmangel als „natürlicher“ Bestandsregulierung. Den Vogel aber schießt das Verfahren zur Bestandsregulierung bei den Wildgänsen ab, deren Bejagung verboten ist und die stattdessen „human“ in Massen gefangen und VERGAST werden!

Die Idee, dass staatliche Wildhüter fürs Tierwohl besser seien als wir Hobby-Jäger, gehört zu den Lebenslügen einer realitätsfernen Öko-Szene. Da empfiehlt sich immer wieder mal ein Blick auf die Realität. Zum Beispiel auf das alljährliche Gänse-Vergasen in den Niederlanden.

Gut, dass das Internet wohl tatsächlich nichts vergisst. So ist es mit etwas Mühe immer noch möglich, einen Film zu finden, den sogenannte Tierrechtler am liebsten für immer und ewig löschen möchten. Denn er zeigt die grausige Wahrheit in einer Kulturnation, die auf die Wachträume militanter Jagdgegner hereingefallen ist.

Die Bilder aus Holland sind sogar für Jäger starker Tobak. Auf Waidmannsdeutsch kommentiert: Wer so mit Tieren umgeht, den pisst nicht einmal mehr ein Jagdhund an. Auch nicht in Holland, wo Tierquälerei unter dem WWF-Schlagwort „Rewilding“ Dauerkonjunktur hat.

Spannend auch, dass solche Staatsjagdmethoden in diversen Stalleinbrecher-Foren kein Thema sind. Dort gilt Holland immer noch als Sehnsuchtsort mit glücklichen Wildtieren und weitgehend entwaffneten Jägern.

Die Niederlande lassen sich die Ideologie obendrein reichlich Steuergelder kosten. 11 Millionen Euro jährlich fließen in den Kompensationsfonds für Wildschäden und „Wildmanagement“.

Der Link zur professionellen Gänse-Regulierung:
https://www.facebook.com/dasterraslusas/videos/1516500308486560/

https://www.natuerlich-jagd.de/blog/gaense-mord-nach-tierrechtler-geschmack.html

Das sagt tatsächlich so einiges!

Tittenfisch

Wieder was aus den demütigen Empfehlungen des Erzählers:

Hört ihr es auch? Bei 13:40? Tittenfischtittenfischtittenfisch? Höhöhö!

Die Videokünstlerin sagt es ja nicht nur selbst, sie bestätigt zudem, dass das genauso „zufällig“ passiert ist wie die Wahl des Titten-, ääh, Titelbildes:

Samtstimme3 months ago Wer hat auch „Tittenfisch“ verstanden? 🤷‍♀️ 271

Soph Stardust ASMR3 months ago Habe ich irgendwann selber verstanden & deswegen ist das letzte Tintenfisch wieder etwas deutlicher😄 🐙

Tja, nicht immer einfach zu beurteilen, ob tatsächlich „nur“ Missverständnis, „Freudscher Versprecher“ oder bewusst gespielter Witz, aber es steht ja sonst nichts an, außer vielleicht, dass während Elite-Denktitan Vitzli Hartz4 und die damit verbundene Schikane lobpreist und, nachdem ihm der DANISCH erzählt hat, was Marx für ein Drecksack war, diesen Umstand ischändwie dazu heranzieht, das zu rechtfertigen, das „Feindorgan“ Süddeutsche Zeitung mal einen Artikel zu Hartz4 gebracht hat, den der Erzähler nicht nur so stehenlassen kann, sondern auch seiner erlauchten Leserschaft nicht vorenthalten möchte, da in dem Interview mit der Ex-Betroffenen gut auf den Punkt gebracht wird, mit was man es bei Hartz4 zu tun hat. Der Erzähler ist nicht betroffen, sieht sich aber, um bei Marx zu bleiben, durchaus als „Pauper auf Urlaub“ und die Stimmungsmache gegen „Sozialschmarotzer“, mit der er sich schon einige Zeit vor den Hartz-Reformen intensiv beschäftigt hat, als Spaltungshebel der ersten Stunde. Wer sowas gutheißt, der höhnt auch angesichts von Schlachtungen verstrahlter junger Frauen in Marokko über „blonde, dumme Weiber“, s’ghört halt so für einen „rechten“ deutschen Patrioten von ebenso tadellosem Charakter wie seine Lecker Pimmelchen, PACKi und FRANKSTEIN, latürnich!

„Man kriegt auch Sklaven in die Gänge“

Bettina Kenter-Götte arbeitet Jahrzehnte als Schauspielerin. Dann wird sie Hartz-IV-Empfängerin und erkennt: Die „Schreckenskammer der Gesellschaft“ ist „absurd, brutal, menschenverachtend“.

Nach Jahrzehnten als Schauspielerin und Medienschaffende wurde Bettina Kenter-Götte krankheitsbedingt Empfängerin von Hartz IV – danach war ihr Leben geprägt von Angst vor Sanktionen.

Wenn diese Kürzungen mehr als 30 Prozent betragen, sind sie dem Bundesverfassungsgericht zufolge nicht zumutbar. Das Arbeitsministerium und die Bundesagentur für Arbeit hatten trotzdem weiterhin höhere Kürzungen geplant. Nach einem Bericht der SZ darüber erklärte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Kürzungen von mehr als 30 Prozent werde es nicht mehr geben.

Frau Kenter-Götte, was halten Sie als ehemalige Betroffene vom Urteil aus Karlsruhe – und vom Umgang des Arbeitsministeriums damit?

Bettina Kenter-Götte: Schon das Urteil des Bundesverfassungsgerichts erweist sich bei genauer Lektüre als „sozial schwach“. Erlaubt es doch „ausnahmsweise“ auch weiterhin 60-prozentige und 100-prozentige Kürzungen des Existenzminimums. Der Vorschlag des Arbeitsministeriums war entlarvend und zeigte die Unmenschlichkeit des Armuts- und Ausgrenzungsgesetzes Hartz IV.

Sie haben ein Buch geschrieben über Phasen in Ihrem Leben mit Hartz IV, am 12. Dezember lesen Sie daraus im Bundestag auf Einladung der Linken-Fraktion. „Heart’s Fear“ heißt Ihr Buch, Herzensangst. Bekommt man die als Hartz-IV-Bezieher?

Die Angst ist die größte Macht in dieser Schreckenskammer der Gesellschaft. Obwohl ich seit sechs Jahren nicht mehr im Hartz-IV-Bezug bin, war es erst nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts, als sei ich aus dieser Schreckenskammer entlassen. Die Angst vor Sanktionen ist prägend für das Leben von Betroffenen. Das Jobcenter war der einzige Ort auf dieser Welt, wo ich mich nach den ersten Erfahrungen nicht alleine hingetraut habe – und ich war schon an sehr vielen Orten dieser Welt.

Wie sind Sie denn in Hartz IV geraten?

Ich war dreimal betroffen, einmal als junge alleinerziehende Mutter, das war noch im alten Sozialhilfesystem, nach zehn Berufsjahren als Schauspielerin. Nach weiteren 25 Berufsjahren war ich während einer Branchenflaute kurze Zeit sogenannte Aufstockerin. Und schließlich war ich fünf Jahre krank. Als freie Bühnen- und Medienschaffende hatte ich keinen Anspruch auf Krankengeld und landete, als nach zwei Jahren meine Ersparnisse aufgebraucht waren, nach 40 erfolgreichen Berufsjahren bei der Armentafel und bei Hartz IV.

Wer wird denn sanktioniert?

Nach offizieller Statistik werden acht Prozent der Hartz-IV-Beziehenden sanktioniert, oft mehrfach. Das sind übrigens nicht nur Arbeitslose. Es wurden und werden auch Menschen, die arbeiten, sanktioniert. Viele ALG-II-Beziehende sind aufstockende Niedrigentlohnte, Single-Mütter, die nicht arbeiten können wegen ihrer Kinder, pflegende Angehörige, Kranke, wie ich damals. Und sanktioniert wird nicht nur bei angeblichen Pflichtverletzungen, sondern auch nach Quote. Das weiß man seit dem Buch der Jobvermittlerin Inge Hannemann, „Die Hartz-IV-Diktatur“.

Wie war es bei Ihnen?

Ich bekam einmal, weil ich angeblich eine Frist nicht eingehalten hatte, eine 100-Prozent-Sanktion. Diese Sanktion war schon nach damaliger Rechtslage rechtswidrig und musste zurückgenommen werden. Und eine Sanktionsandrohung bekam ich, weil ich einen Antrag auf Bedürftigkeit „zu früh“ gestellt hatte. Danach wusste ich: Hartz IV ist absurd, brutal, menschenverachtend, kontraproduktiv und in weiten Teilen rechtswidrig. Es sind ja auch schon Menschen verhungert bei Vollsanktionen. Ich hatte in Stuttgart Theaterproben, da war ich noch nicht ganz gesund und im Bezug. Das Jobcenter hatte eine widerrechtliche Kürzung vorgenommen, Gage kam erst später, und da hab ich gehungert. Ein Freund ist nach Stuttgart gereist, um mit mir Lebensmittel einzukaufen. Geld hätte er mir nicht überweisen können, das wäre als Einkommen wieder abgezogen worden.

30-Prozent-Sanktionen zur Sanktionierung von Pflichtverletzungen hat das Bundesverfassungsgericht aber als verfassungsgemäß eingestuft. Halten Sie das auch für absurd?

Wenn man über Pflichtverletzungen spricht: Die größte Pflichtverletzung liegt auf Seiten des Staates. Die Jobcenter haben über fast 15 Jahre Millionen von unbescholtenen Bürgerinnen und Bürgern verfassungswidrig behandelt. Das ist der schlimmste Rechtsbruch. Was sonst im Rechtsstaat undenkbar ist, war bislang in der Martermühle Hartz IV Alltag: Ohne Vorliegen einer Straftat, ohne Gerichtsverhandlung, ohne Urteil verhängt der Fallmanager des Jobcenters – als Ankläger, Richter und Vollstrecker in Personalunion – existenzbedrohende Strafen.

Kann man nicht, zumindest durch leichte Sanktionen, auch in die Gänge kommen, auch einen neuen Arbeitsplatz finden?

Jobcenter haben überhaupt keine guten Arbeitsplätze zu vergeben, das sind Resterampen für Niedriglohnjobs. Und es wird ein wahnsinniger Zwang ausgeübt, die schlimmsten Jobs anzunehmen oder unsinnige Maßnahmen über sich ergehen zu lassen. Zum Beispiel musste ich einen Buchhaltungskurs machen – nach 40 Jahren als Schauspielerin. Und ich musste einen Bewerbungskurs machen – nach 40 Jahren als Schauspielerin -, und noch dazu bei einer Frau, die in einer Mail sieben Fehler gemacht hat. Es war hanebüchen! Aber wenn ich gesagt hätte, das mache ich nicht, das ist Steuergeldverschwendung, dann wäre ich vollsanktioniert worden. Oder zu 60 Prozent. Ja, natürlich, man kriegt auch Sklaven in die Gänge, wenn man auf sie eindrischt, man kriegt auch Kinder in die Gänge, indem man auf sie eindrischt. Lange Zeit dachte man auch, man könne auf Frauen eindreschen, wenn sie nicht gehorsam sind. Diese Rohrstockpädagogik gehört dem Mittelalter an.

Warum glauben Sie, dass unsere Gesellschaft das System Hartz IV trotzdem hinnimmt?

Weil kaum jemand weiß, was dort passiert. Und ich hoffe, jetzt wachen alle auf. Das Vertrackte ist, dass die einzelnen Geschichten oft so absurd und kompliziert sind, dass man sie nicht glaubt. Sogar ich habe die Erfahrung gemacht. Es waren die schlimmsten Momente überhaupt bei Hartz IV, wenn ich meine Geschichten meinen Freunden und Freundinnen erzählt habe, und sie haben mir nicht mehr geglaubt.

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Das BVG hat also letztlich nur bestätigt, dass Kürzungen am Existenzminimum in Ordnung gehen, man solle es bitte nur nicht so dolle treiben, wobei in „Ausnahmefällen“ auch weiter 60-100% erlaubt sind. Und ein proletenhafter Geldfetischist wie Vitzli (man lese About und stecke sich dazu eine Banane in den Hintern oder so) fängt an, Krokodilstränen zu heulen und zerrt die schwer schuftende und ganz grässlich unterbezahlte Bäckerin zu seiner Rechtfertigung hinterm Tresen vor als wären wir mittels einer Zeitschleife zwanzig Jahre in die Vergangenheit gerutscht und nicht mitten in einer monströsen Transformation, die ihresgleichen in der Geschichte sucht. Wobei diese Diskussion auch damals schon nichts als ein Werkzeug des Großkapitals und der „Eliten“ zur Einschüchterung und Disziplinierung der lohnabhängigen Bevölkerung war und der Sozialstaaat, samt unvermeidlichem „Mißbrauch“ unter bestimmten Vorraussetzungen locker zu schultern gewesen wäre. Wie einige kluge Köpfe, die mit About-Vitzli MINDESTENS mithalten können, schon lange festgestellt haben: Man kann entweder Masseneinwanderung haben oder Sozialstaat, beides zusammen geht nicht. Und vor diesem Hintergrund weint ein Vitzli darüber, dass das BVG letztlich Kürzungen beim Existenzminimum für rechtens befunden hat? Bizarr!