Vollkommen inakzeptabel

„Ich halte das für vollkommen inakzeptabel“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Umgang der belarussischen Führung mit Migranten aus Krisenregionen scharf kritisiert. Wehrlose Menschen aus anderen Ländern würden als Subjekte „hybrider Attacken“ benutzt, sagte Merkel am Samstag bei ihrem Besuch in Warschau nach einem Gespräch mit Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki. „Ich halte das für vollkommen inakzeptabel“, sagte Merkel weiter.

(DIE WELT)

*

Höret die Gallionsfigur der hybriden Attacke auf das „eigene“ Land! Was ne Chuzpah. Was ne Falschheit. Was für hybride Lügen. Denen kauft der DE keine Bratwurst mehr ab.

***

Wahl-O-Matrix

Dieser Weg wird kein leichter sein: Einmal NAZISCHWEIN, immer NAZISCHWEIN!

*

Wahl-o-mat? Vorsicht Falle! Warnt zumindest PIPI-News-Stammuser „ghazawat“ im dortigen Kommentarpfuhl:

ghazawat 

Ich benutze den Wahlomat nicht. Die wenigsten denken darüber nach, das steht Daten von dem Meinungsforschungsinstitut and bezahlt und ausgewertet werden. Und noch weniger denken darüber nach, dass sie durch ihre IP Adresse identifizierbar sind und ihre privaten Gedanken jedem weitergeben, der sie haben will.Glauben Sie bitte nicht, dass das ein kostenloser Service ist!

So konsequent ist nicht jede/r:

Nuada @ ghazawat 4. September 2021 at 10:10:

„Ich benutze den Wahlomat nicht.“

Sinnvolle Warnung, vielen Dank.Ich habe sie aber in den Wind geschlagen, der Spieltrieb war stärker. Und bei mir ist das ja auch gar kein Problem, ich bin eine höchst staatstragende Person, das kann gern jeder wissen. 😎 Ergebnis: 81 Prozent CDU. Da bin ich ein bisschen stolz drauf. Ich meine, Grüne sind leicht, da müsste man annähernd 100 Prozent schaffen – das probiere ich vielleicht auch noch. Aber CDU war schon eine Herausforderung. Wer schafft mehr? (ich habe es ohne Gewichtung gemacht)Interessant ist auch, welche Parteien auf den Folgeplätzen landen, wenn man ein CDU-Ergebnis anstrebt. Bei mit waren LKR, FDP und AfD ziemlich punktgleich auf den Plätzen 2, 3 und 4.

Ah, tolles Spiel! Da wollte sich der Erzähler nicht lumpen lassen und nahm die „Herausforderung CDU“ an, schaffte aber „nur“ 77,6 Prozent (ebenfalls ohne Gewichtung). Die AfD knapp dahinter mit 76,7 Prozent, dann BP und LKR mit je 73,4 Prozent auf Platz drei und vier.

Als sich euer verspielter linsgrünbuntversifft-pädohebeheterophiler Erzählsklave jedoch neulich „ernsthaft“ in die Wahl-O-Matrix begab, entfuhr ihm in Anbetracht des Resultates ein wahrhaftiges eruptives „LOL“, gefolgt von einem heftigen „ROFLMAO“ – belegte doch den ersten Platz mit 78 Prozent der DRITTE WEG, gefolgt von der NPD! Platz drei war LKR, Platz vier irgendwas, was der Erzähler mittlerweile vergessen hat, und auf Platz fünf dann das blaue alternative Deutschlandwunder, mit dem eigentlich auf Platz eins gerechnet wurde! Waren doch die Positionen insgesamt so soft, daß selbst die rechten Optionen zunächst gerade mal der AfD entsprechend erschienen. Und so wähnte sich der Erzähler noch im blauen Bereich, während er schon längst im tiefbraunen Sumpf watete!

Wir erinnern uns: DRITTER WEG, das sind eben jene DEUTSCHEN SOZIALISTEN die ganz offen einem NATIONALEN SOZIALISMUS das Wort reden und selbst dem Volksleerer Nikolai mitsamt seinem Kumpel Klimper-Schlimper einen Tritt in den Allerwertesten verpaßten, weil der Klimper-Schlimper rasseschändenderweise was mit einer (Halb-) Marokkanerin hatte!

Ja, der Erzähler stimmte gegen doppelte Staatsbürgerschaft, Kopftücher bei Lehrer:innen, Familiennachzug von Flutlingen. Und natürlich war er auch schwer dafür, daß das Asylrecht ausschließlich politisch Verfolgten zukommen sollte, wobei die Formulierung „wie bisher“ schon an sich eine dreist verlogene Chuzpah darstellte, da wir ja wissen, daß wenn das Asylrecht BISHER tatsächlich ausschließlich von einem Regime politisch Verfolgten zugestanden hätte, die Zahl der Asylberechtigten, von Völkerwanderungen weit entfernt, in einem vernachlässigbaren Bereich liegen würde, die Drittstaatenregelung und Dublin mal ganz ausgeklammert. Und dies alles markierte wohl schon den äußeren rechten Rand der Wahl-O-Matrix.

Und VOR ALLEM: Der Erzähler stimmte NICHT der Forderung zu, daß der Staat noch mehr in den Kampf gegen Antisemitismus investieren sollte, genug ist schließlich genug. Damit ist man dann im entsprechend geeichten Wahl-O-Meter wohl endgültig rechts von der NPD gelandet. Hätte Mann sich ja denken können. Na, der DE hatte dabei wohl schon wieder vom Schönen, Guten und Wahren geträumt, zudem auch noch auf ORBOID, beim WAGECUCKEN bzw. dem parasitären Verheizen der Steuershekels des hart malochenden deutschen Doofmichels, höhöhöh.

Sei’s drum. Einmal NAZISCHWEIN, immer NAZISCHWEIN!

Na, irgendwas wird der DE als Gewohnheitstier auch bei der Wahl ankreuzen. Vielleicht tatsächlich wieder mal den DRITTEN WEG, weil es links einfach keine Option mehr gibt, auch wenn DIE LINKE dann doch nicht die Wagenknecht rausgeschmissen hat. Vielleicht ist es ja auch der leise Kitzel, seine Stimme Leuten zu schenken, die einem aus mehr als nur einem Grund am nächsten Baum aufhängen würden, wenn sie nur könnten, der jener dröge-zwanghaften Gewohnheit als Ausdruck eines ganz persönlichen Nihilismus etwas Pfeffer verleiht. Wenn schon der Isreal-Cuck-AfD die letzten islamoid-pädohysterisch-repressiven Sexualstrafrechtsreformen nicht weit genug gingen, dann doch lieber gleich den Wölfen, die davon träumen, die demokratische Werte-Herde zu sprengen, nen Knochen hinschmeißen. So badass wie die Postcollapser, die tatsächlich Baerbock und die Grünen wählen, auf daß gestoßen werde, was eh schon falle, ist der DE einfach nicht, so leid es ihm tut.

Braune Schnekelklopfer-Satire at it’s best: NATÜRLICH ist nur gemeint, daß man die grünen Plakate überall aufhängen sollte, damit allen der III. Weg gewiesen wird! Na, dann gebt mal Gas, ihr NAZISCHWEINE!

*

Btw.: Des Erzählers persönlicher Favorit und Hoffnungsträger heißt allerdings APOPHIS, ist überparteilich und nicht korrumpierbar.

***

Die Weltnetzblase der AfD-Wähler

Forscher prüfen Mediennutzung

AfD-Wähler leben „in eigenem Infokosmos“

Die Bewertung der politischen Lage geht zwischen AfD-Anhängern und der restlichen Wählerschaft weit auseinander. Das liegt vor allem an der unterschiedlichen Informationsbeschaffung, zeigt eine Studie. „Man könnte fast meinen, sie leben in einer anderen Welt“, resümieren die Forscher.

Anhänger der AfD nutzen einer Analyse der Universität Hohenheim zufolge besonders häufig das Internet und soziale Medien zur allgemeinen politischen Information. Der in Stuttgart veröffentlichten Untersuchung zufolge lagen sie insbesondere bei der Nutzung von Social-Media-Kanälen deutlich vor den Anhängern anderer im Bundestag vertretener Parteien. Unterstützer der Union und der SPD dagegen informierten sich vor allem über das Fernsehen.

„Viele AfD-Anhänger leben in ihrem eigenen Informationskosmos, der wenig mit der Welt der anderen Wählergruppen zu tun hat“, erklärte der Leiter des Lehrstuhls Kommunikationswissenschaft der Hochschule, Frank Brettschneider, zu den Ergebnissen der auf einer großangelegten Befragung basierenden Untersuchung. „In dieser Blase entsteht dann auch ein anderer Blick auf die Politik.“

https://www.n-tv.de/politik/AfD-Waehler-leben-in-eigenem-Infokosmos-article22758725.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

*

Wer anstatt zu surfen und zu chatten lieber fernsieht, befindet sich also außerhalb aller Blasen? FOLLOW the science!

***

Deja vu

„Wir brauchen 400.000 Zuwanderer pro Jahr“, sagt Arbeitsagentur-Chef Scheele

Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, hat einen dringenden Appell an die Bundesregierung gerichtet, deutlich mehr Zuwanderer ins Land zu holen. „Deutschland gehen die Arbeitskräfte aus“, sagte Scheele der „Süddeutschen Zeitung“ am Montag.

*

Jo mei, is denn scho wieder 2015? Sehr scheel, das Ganze. Same Old Song. Neben der Moralkanone wird also wieder das ökonomisch-demographische Lügengeschütz in Stellung gebracht und das alte Märchen vom Fachkräftemangel aufgewärmt, der diesmal wohl mit afghanischen „Ortskräften“ behoben werden soll, weil die ca. zwei Millionen Syrer, die im Sog von 2015 von Marrokko bis Bangladesh hereinstrudelten, nicht hinreichten. Wird dann auch wieder ein Herr Stiglitz Deutschland zu seinem Glick mit den „Flüchtlingen“ gratulieren?

***

Interner Reblog aus aktuellem Anlaß: Vom Kanalratten-Ersäufen (Update)

Was die Stunde so geschlagen hat.

Chaosfragment

Die ausweglose Umstellung des Menschen ist seit langem vorbereitet, und zwar durch Theorien, die eine logische und lückenlose Welterklärung anstreben und mit der technischen Entwicklung Hand in Hand gehen. Es kommt zunächst zur rationalen, sodann auch zur gesellschaftlichen Umkreisung des Gegners; dem schließt sich zur gegebenen Stunde die Ausrottung an. Es gibt kein hoffnungsloseres Schicksal, als in einen solchen Ablauf zu geraten, in dem das Recht zur Waffe geworden ist.

Ernst Jünger, „Der Waldgang“

Alles im Frame: zivilgesellschaftliche Ungezieferbekämpfung (PEGIDA Frankfurt 2015)

Während das närrische Treiben wieder mal seiner Klimax entgegentaumelt, notiert der Erzähler nüchtern und demütig in seine Kladde:

Jegliche Verkleidung als Nichtweißer sollte unterbunden werden: Baströckchen, Blackfacing, Indianderkostüm und Federschmuck bedienten rassistische Stereotype.

Witze über Frauen, insbesondere über deren Doppelnamen, seien alles andere als witzig, das gleiche gelte für lustig gemeinte Sprüche über „intersexuelle Männer“ – die Gedunsene hätte das Fettnäpfchen, in das die Annegrett getappt sei, elegant…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.208 weitere Wörter

Dawkins Overload?

Der Tagesspiegel vermeldet:

Gewalttat in Kirche in Berlin-Wedding: Pfarrer bei der Messe mit Faustschlag niedergestreckt

Während einer Messe ist am Sonntag in einer Weddinger Kirche ein Pfarrer niedergeschlagen worden. Der Angreifer hatte sich zuvor religionsfeindlich geäußert.

Während der Messe am Sonntagvormittag ist der Pfarrer der katholischen St. Joseph-Kirche in der Müllerstraße in Wedding niedergeschlagen worden.

Nach Angaben der Polizei soll gegen 10.30 Uhr während des Gottesdienstes ein Mann von seinem Sitzplatz aufgestanden sein und in die Kirche gespuckt haben. Anschließend soll er zielstrebig zum Altarraum gegangen und sich laut religionsfeindlich geäußert haben. Er schlug den 61-jährigen Pfarrer mit einem Faustschlag nieder. Gleich darauf nahm sich der Unbekannte die Bibel und riss mehrere Seiten aus ihr heraus.

Dem Niedergeschlagenen eilte dessen 56-jähriger Bruder zur Hilfe. Diesen schlug der Angreifer mit der Bibel und flüchtete unerkannt aus der Kirche. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen. (Tsp)

***

Die Schilderung des Tagesspiegel rahmt die Geschehnisse nun tatsächlich dahingehend, daß der unbefangene Leser meinen könnte, hier wäre ein militanter Atheist in Aktion getreten. Knackpunkt sind die „religionsfeindlichen“ Äußerungen. „Religionsfeindlich“, das läßt auch den Erzähler zunächst einmal an Richard Dawkins und seine oft antireligiös eifernden Anhänger denken, die vor allem in den Schlumpfereien Vadder Abrahams, also Islam, Christentum, Judentum, die Wurzel allen Übels ausgemacht haben wollen und dabei noch nicht einmal komplett falsch liegen.

Andererseits sind deren plakative religionskritische Aktionen zwar von einem gewissen selbst schon quasi-religiösen Eiferertum geprägt, dabei aber, zumindest so weit der Erzähler das verfolgen konnte, stets friedlich bzw. absolut gewaltfrei: Es werden Plakate geklebt von wegen „There’s NO God!!!“ oder der Papst tritt als seine Schäfchen verschlingender Tyrannosaurus auf.

Derartig dumpf-brachiale Aktionen wie einen Pfaffen beim Gottesdienst zu beschimpfen und umzuhauen, Seiten aus einer Bibel zu rupfen und die Heilige Schrift einem Gläubigen über den Schädel zu ziehen gehören eher weniger zum Repertoire der aktivistischen Atheisten, die, letztlich doch eher in die Schärfe ihrer Argumentation, Logik und Ratio vertrauen und dabei doch hoffnungslos übersehen, daß der Mensch per se kein rationales Wesen ist. Zudem gehören diese Leute mehrheitlich den eher gebildeten, gehobenen Schichten an, was sich damit deckt, daß Religiosität im Allgemeinen negativ mit der allgemeinen Intelligenz korreliert.

Vor diesem Hintergrund erscheint es nun äußerst fraglich, ob die Tat wirklich von „Religionsfeindlichkeit“ und übermäßiger Dawkins-Lektüre motiviert worden ist, wie es das Framing des Tagesspiegel nahelegt. Im Gegenteil spricht alles dafür, daß hier ein überaus religiöser Hominide aus Feindseligkeit gegenüber einer ganz bestimmten Religion heraus, höchstwahrscheinlich befeuert durch aktuelle Ereignisse, gehandelt hat.

Kurz: Man kann mit einiger Berechtigung davon ausgehen, daß der Täter ein Moslem ist (allein die brutal-dumpfe, direkte Vorgehensweise spricht dafür) der, durch die aktuellen Geschehnisse in Schweden (wieder einmal Muselkrawalle infolge einer „Koranschändung“ durch irgendwelche „Rechten“ oder „Islamophoben“) aufgeputscht, sich zum Handeln gedrängt wähnte.

Das alles nur mal so als kleine Randnotiz zu Framing und dem alltäglichen interkulturellen Wahnsinn. Nicht mehr nicht weniger. Und daß die Hinterladersektierer*innen jetzt keine Prügel verdient haben, wollte der D.E. so pauschal auch nicht gesagt haben wollen. Zumindest trifft es hier nicht die Falschen.

Anne Spiegel: „Kein Virus ist illegal!“ oder „Moralerpressung ohne Grenzen!“

In Gefahr und großer Not
bringt der Mittelweg den Tod.

Friedrich Freiherr von Logau

Der Erzähler hatte diesen Artikel vor genau einer Woche begonnen und dann irgendwie Antrieb und Lost verloren. Nach Sichtung der Entwürfe beschloss er aber, ihn doch fertigzustellen, da angesichts der gegenwärtig gallopierenden und sich dabei überschlagenden Ereignisse ein kurzes Innehalten nie ganz verkehrt sein kann und dieses Interview mit der rheinland-pfälzischen Integrationsministerin Anne Spiegel im „Mannheimer Morgen“ doch ein exemplarisches Zeitzeichen für die Phase nach „Hanau“ und unmittelbar vor dem Aufschlag der ganz großen Corona-Krise in der BRD ist. Und natürlich sieht man wieder einmal sehr schön, wie sich tendenziöse Haltungspresse und politische Klasse gegenseitig den Ball zuspielen.

#auchschonwieder…äh, „niedlich“. Wie ein frischgebo(h)nertes Eichhörnchen. Bildquelle: Wikimedia

Das vorbildliche und wegweisende N(J)WO-Käsblatt „Mannheimer Morgen“ ließ am 07. März des laufenden Seuchenjahres die rheinland-pfälzische Integrationsministerin Anne Spiegel in einem durchaus aussagekräftigen Interview zu Wort kommen, aus welchem dem demütig erschauernden Leser der Hauch der sogenannten Vielfalt wie zäher Mitternachtsnebel gespenstisch entgegenquillt.

Unter der Headline

Die Regierung darf nicht warten

und einer kurzen Trigger-Auffrischung im Untertitel

Wenn Anne Spiegel zu Besuch kommt, begleiten sie zwei Polizisten. Die 38-Jährige aus Speyer wird immer wieder von Rechtsextremen bedroht. Im Interview spricht sie sich für die Aufnahme von Flüchtlingen aus griechischen Lagern aus.

geht’s gleich in die Vollen:

Frau Spiegel, Hand auf’s Herz, wie oft haben sie sich heute schon die Hände gewaschen?

Anne Spiegel: Das war doch deutlich über ein Dutzend Mal

Es geht natürlich um das Coronavirus. Viele Menschen sind besorgt. Wie viele Sorgen machen Sie sich?

Spiegel: Ich bin nicht besorgt, aber ich bin wachsam. Was wir merken, ist, dass es etwas neues ist, das über uns kommt. Wenn etwas auftaucht, das die Menschen nicht kennen, sind sie verunsichert. Das kann ich in großen Teilen verstehen. Darum halte ich es für wichtig, dass wir alle besonnen reagieren und keine Panik schüren. Wir müssen immer wieder darauf hinweisen, beispielsweise darauf, dass die Grippewelle jährlich mehr Personen betrifft, als das mutmaßlich bei Corona der Fall sein wird.

In der Öffentlichkeit wird das Coronavirus dennoch ein riesiges Thema und Teile unseres Staates sind gebunden. Parallel dazu sehen wir Bilder von der türkisch-griechischen Grenze: Dort versuchen Flüchtlinge verzweifelt, nach Europa zu gelangen. Was geht bei dem Gegensatz in ihnen vor?

Spiegel: Es war völlig fahrlässig von Bundesinnenminister Horst Seehofer, die Themen Corona und Flüchtlinge miteinander zu vermischen. Genau das hat er aber getan. Dadurch wird eine unberechtigte Angst vor Geflüchteten geschürt. Fakt ist: Geflüchtete, die aus Norditalien oder dem Iran zu uns kommen, sind auf Symptome hin zu untersuchen – genau wie alle Reisenden, die aus diesen Regionen kommen. Wir haben für alle Szenarien Notfallpläne. Die Themen Geflüchtete und Coronavirus dürfen nicht miteinander vermischt werden.

Der bayerische Innenminister Joachim Hermann hat angeordnet, dass dort alle Flüchtlinge auf Corona getestet werden. Wie ist der Plan für Rheinland-Pfalz?

Spiegel: Wir haben natürlich ein Vorgehen festgelegt, wie wir mit Geflüchteten in den Erstaufnahmeeinrichtungen umgehen. Menschen, die aus Norditalien oder dem Iran kommen, werden sehr genau untersucht. Sollte ein Verdachtsfall auftauchen, werden diese Personen räumlich getrennt und getestet. Und bei einem positiven Ergebnis gelten die gleichen Regeln wie auch für deutsche Staatsbürger.

Luxemburg hat in dieser Woche entschieden, Kinder aus griechischen Lagern aufzunehmen. Die Bundesregierung ist da zögerlich, eine gesamte europäische Strategie gibt es nicht. Sollte Deutschland einen Alleingang wagen und Menschen aufnehmen?

Spiegel: Ja, die Bundesregierung muss sich entscheiden, ob sie bei dem Elend zusehen oder handeln will. Meines Erachtens ist Letzteres gefragt. Die Bundesregierung darf nicht warten, bis eine europäische Lösung gefunden ist. Denn die vergangenen Jahre haben auch gezeigt, dass das fast nie möglich ist. Deutschland sollte in einem ersten Schritt aus griechischen Lagern 5000 Kinder, Schwangere und Frauen aufnehmen.

Sollte es auf diese Gruppe beschränkt bleiben?

Spiegel: In einem ersten Schritt sollten wir die Menschen herausholen, die besonders stark belastet sind. Da darf auch nicht mehr lange gewartet werden. Ich hoffe, die Bundesregierung ist sich ihrer Verantwortung bewusst, und ich hoffe, das von einem solchen Schritt eine Signalwirkung für andere Staaten ausgeht.

Als im Jahr 2015 die Zahl der nach Deutschland einreisenden Flüchtlinge stark anstieg, waren viele staatliche Stellen überfordert. Auch in Rheinland-Pflalz waren Erstaufnahmeeinrichtungen völlig überfüllt, teilweise mussten Menschen im Freien schlafen. Sind wir heute auf eine solche Situation vorbereitet?

Spiegel: Wichtig ist, die Situation jetzt kann man überhaupt nicht mit 2015 vergleichen. Wir haben uns in den vergangenen fünf Jahren natürlich ganz anders aufgestellt. Wir haben Pufferkapazitäten, die wir sehr schnell aktivieren können. Fakt ist aber, wir haben zurzeit keine steigenden Flüchtlingszahlen. Nichts weist auf eine Parallele zu 2015 hin.

(…)

Frau Spiegel, ihnen wird in noch jungen Jahren schon eine gewisse Dickhäutigkeit nachgesagt: Haben Sie sich das erarbeitet oder hat das auch mit den massiven Bedrohungen zu tun, denen Sie zeitweise immer wieder ausgesetzt sind?

Spiegel: Anfeindungen und Bedrohungen sind ein Thema, das mich beschäftigt, es lässt mich nicht kalt. Mir zeigt es, dass es umso wichtiger ist, eine klare Haltung zu zeigen – gerade in Zeiten wie diesen, wo wir es etwa in Hanau mit rechtsextremistischen Anschlägen zu tun haben.

(…)

***

Zu den genannten Anfeindungen vermerkt der „Mannheimer Morgen“:

  • Nach der Bluttat von Kandel im Jahr 2017, als eine 15-Jährige von einem aus Afghanistan stammenden Mann erstochen wurde, sah sich die Integrationsministerin Anne Spiegel Anfeindungen und Bedrohungen ausgesetzt.
  • Das Landeskriminalamt analysierte die Bedrohungslage, seitdem hat Anne Spiegel Personenschutz.
  • Noch heute bekommt sie per Mail und sozialen Netzwerken Nachrichten, in denen ihr massive Gewalt bis hin zum Tode angedroht wird. Spiegel bringt eigenen Angaben zufolge alle Fälle zur Anzeige.

Zu ihrem Werdegang als Integrationsministerin steht ebd. zu lesen:

  • Anne Spiegel wurde 1980 [Aha! Und ist laut Headline vom 07. März 2020 38 Jahre alt? Saubere Recherche, höhö!] in Leimen geboren.
  • Sie wuchs in Speyer und Ludwigshafen auf und legte dort 2000 ihr Abitur ab.
  • Spiegel studierte Politik, Philosophie und Psychologie in Darmstadt, Mainz, Mannheim und Salamanca.
  • Nach ihrem Abschluss war die Mutter von vier Kindern unter anderem als Sprachlehrerin tätig.
  • 2011 zog sie als Abgeordnete in den Mainzer Landtag ein, 2016 wurde sie Integrationsministerin im Kabinett von Malu Dreyer (SPD).

Dies lässt sich noch mit dem oft zu Unrecht geschmähten Wikipedia ergänzen:

Ausbildung, Beruf und Familie

Anne Spiegel hat unter anderem italienische Vorfahren, ihre Großmutter mütterlicherseits stammt aus Sizilien.[1] Spiegel wuchs in Speyer und Ludwigshafen am Rhein auf, besuchte die dortige Albert-Schweitzer-Grundschule und legte 2000 am dortigen Heinrich-Böll-Gymnasium ihr Abitur ab.[2] Anschließend studierte sie bis 2007 Politik, Philosophie und Psychologie in Darmstadt, Mainz, Mannheim und Salamanca.[1] Im Frühjahr 2007 legte sie ihren Abschluss als Magistra Artium an der Universität Mainz ab. Nach ihrem Abschluss als M.A.[3] war sie von 2008 bis 2010 als Sprachlehrerin bei Berlitz in Mainz, Mannheim und Heidelberg tätig. Spiegel lebt mit ihrem Mann, einem Schotten, und vier Kindern in Speyer.

https://de.wikipedia.org/wiki/Anne_Spiegel

Gut, offensichtlich ist die Frau international aufgewachsen, sozialisiert und verpartnert. Ist das im Verbund mit ideologischen Scheuklappen, Karrierestreben und der tiefen Einbettung in die herrschenden Strukturen Grund genug, einer offensichtlich destruktiven Massenimmigrationsagenda moralerpresserisch das Wort zu reden? Glaubt sie selbst, was sie da sagt, von wegen 2015 als einmaligem Ausreißer und sonst alles in trockenen Tüchern, geordnet und safe und keinesfalls Grund zur Sorge, etwa um die Zukunft ihrer vier Kinder? Gewisse Irrlichter aus der Spackosphäre könnten ja noch einbringen, dass es sich bei „Spiegel“ um einen Listennamen handele, weshalb es einen nicht wundern müsse, dass die Gute vor ultrabrontalen Pedigisten und PIPIfanten mehr die Motten kriescht als vor afroarabischer Massenflutung, Ankerkindern und dem Coranavirus zusammen, aber dieses Niewoh bedienen wir hier nicht, wir wollen uns doch nicht auch noch zum Virus ne Anzeige dieser hochmoralischen Dame einfangen, oder?

Wenn die „Zivilgesellschaft“ zur Hatz bläst (Update)

Der Ächtung war meist der Totschlag vorausgegangen, während sie heute, gleich der Umdrehung der Roulette, automatisch den Menschen trifft. Niemand weiß, ob er nicht schon morgen automatisch zu der Gruppe gezählt wird, die außerhalb des Gesetzes steht. Dann wechselt der zivilisatorische Anstrich des Lebens, indem die komfortablen Kulissen schwinden und sich in Vernichtungszeichen umwandeln. Der Luxusdampfer wird zum Schlachtschiff, oder die schwarzen Piraten- und die roten Henkersflaggen werden auf ihm gehisst (…)

Ernst Jünger, „Der Waldgang“

Nochmal „Kalergi-City“ Mannheim. Den ansonsten durchaus nicht ganz ungeschwätzigen Redakteur des „Rhein-Neckar-Blogs“ überkommen beim Blick darauf, wie ach so zivile zivilgesellschaftliche Bündnisse zur offenen Hatz auf mißliebige Mitbürger blasen, gelinde Schauer. Obwohl das für uns INFO-ELITISTEN hier nicht der allerneueste Hut ist, bleibt Hardy Prothmanns Kommentar durchaus lesenswert, zeigt er doch ganz eindrücklich, aus welch geringfügigsten Anlässen heraus jemand mittlerweile zum vogelfreien Abschaum erklärt werden kann. Man sollte hierzu bedenken, dass diese ganzen Zivilgesellschaftler tatsächlich vor Augen haben, dass ein „Nationalsozialistischer Untergrund“ hier über Jahre hinweg Nagelbomben gezündet und unschuldige Dönerverkäufer weggepustet hat, nur weil es „Nicht-Arier“ waren; dass ein „Nazi“ vor einem McDonalds in München wahllos unschuldige Ausländer erschoss; dass ein Herr Lübke von einem „Neonazi“ auf der eigenen Terasse hingerichtet wurde, weil er sich für „Flüchtlinge“ eingesetzt und verkündet hatte, dass der, dem die bedingungslose Massenimmigration nicht passe, doch gefälligst das Land verlassen solle; dass in Halle ein „Altright-Gamer-Nazi“ in einem antisemitisch begründeten Amoklauf zwei Menschen getötet, eine Synagoge beschossen und um ein Haar, hätte die Synagogentür nicht dem Kugelhagel dieses Behemoth stand gehalten, ein Massaker an einer jüdischen Gemeinde verübt hätte – an Yom Kippur! Im Land der Täter! Manche sagen jetzt vielleicht, ach, das sei doch alles nur ein „Vogelschiß“, den Erzähler wundert es dagegen nicht, dass vor diesem Hintergrund von seiten der zivilen Tugendwächter ein jeder, der, vor allem als Inhaber eines öffentlichen Amtes, etwa meint, dass die AfD doch nicht so schlimm sei, mindestens so schief angeschaut wird, wie ein Leberfleck, der mit einem Male juckt und blutet! Aber lassen wir den Herrn Prothmann ungekürzt die diesbezüglichen Entwicklungen auf der kommunalen Ebene kommentieren, es ist für Fachmann wie Kenner geradezu rührend:

Thüringen eskaliert auch in der Region

Nicht nur abstrakt gefährdet – bürgerliche Mitte im Fokus von Linksextremisten

12. Februar 2020 veröffentlicht von Hardy Prothmann

Rhein-Neckar/Mannheim, 12. Februar 2020. (red/pro) Stadtrat Volker Beisel ein Nazi? Geht es nach Linksradikalen, ist sofort jeder “AfDP-ler” zum Terrorisieren freigegeben. Der Staatsschutz ist nach RNB-Informationen alarmiert – immerhin hat es deutschlandweit schon zahlreiche Angriffe auf FDP-Mitglieder gegeben, seit in Thüringen der FDP-Abgeordnete Thomas Kemmerich mit Stimmen von CDU, FDP und AfD zum Ministerpräsidenten gewählt worden ist. Er ist zwar zurückgetreten und nur noch geschäftsführend im Amt, aber die extremistische Linke bläst zum Hallali auf alles und jeden, der nicht links ist oder das, was diese Chaoten dafür halten.

Kommentar: Hardy Prothmann

Mannheim gegen Rechts muss aufpassen, nicht als extremistische Vereinigung einordnet zu werden. Wie jetzt? Da ist doch die SPD dabei und auch die liberale FDP, mag man einwenden.

Falsch gedacht – viele führende Initiatoren von Mannheim gegen Rechts und Mannheim sagt Ja müssen eindeutig als Extremisten eingeordnet werden. Die zeigen jetzt Flagge.

Erstes bürgerliches Opfer ist der Stadtrat Volker Beisel. Auf Facebook hat die Extremistengruppe “Interventionistische Linke” das FDP-Mitglied in die Nähe von Nazis umdefiniert.

Ausgerechnet Volker Beisel, der nicht unverdächtiger sein könnte, mit Nazi-Pack nichts zu tun zu haben. Sein Fehler: Er hat sich zur Wahl des Thüringischen Ministerpräsidenten auf Abruf, Thomas Kemmerich (FDP), nicht empört, sondern nüchtern und sachlich geäußert.

Damit ist er “zum Abschaum” freigegeben.

Grüne, SPD, Kirchen, Gewerkschaften – niemand widerspricht dieser Hass-und Hetz-Kampagne von “Mannheim gegen rechts”. Die FDP Mannheim sieht sich genötigt, einen offenen Brief zu verfassen und ihr Entsetzen zu formulieren. Eine Lokalpostille lässt einen der Linksradikalen zu Wort kommen und der darf beschwichtigen.

Lügenpresse trifft Lügner, fällt mir dazu nur ein.

Und Heuchler geben sich bei Demos die Hand. Grüne Hände drücken rote Hände und geistliche und gewerkschaftliche. Niemandem fällt es auch nur ansatzweise ein, jemanden wie Volker Beisel, den allerschlimmsten aller allerschlimmen AFDP-ler in Schutz zu nehmen.

Und gemeinsam treten diese Heuchler gegen Hass und Hetze ein, währen sie teils selbst Hass und Hetze verbreiten oder sonst mal halt eben weggucken. Klingt wie ein Treppenwitz? Ist knallharte Realität.

Volker Beisel und sein Umfeld, seine Familie, seine Freunde, seine Kontakte, sind ab sofort abstrakt gefährdet. Sie müssen mit Beschimpfungen und Beleidigungen rechnen – im schlimmsten Fall mit gewalttätigen Angriffen gegen Sachen oder gar Leib und Leben.

Nach RNB-Informationen gilt das auch für Personen der CDU und AfD. Der Staatsschutz ist aktiv – doch wie lange? Zwei Wochen und dann nicht mehr und dann erst wieder, wenn jemandem die Fresse poliert ist oder das Fahrzeug abgefackelt wurde?

Der beste Schutz für Volker Beisel und seine Kollegen – ja, auch die von der AfD gehören qua Amt dazu – ist, dass die Bevölkerung wachsam ist und gewählten Volksvertretern zur Seite steht.

Bislang haben sich die linken Kräfte, Grüne, SPD, Die Linke “vornehm” zurückgehalten – sie genießen offenbar das Gefühl, Hass, Hetze und Terror mal so medial allgemein toleriert ausleben zu können.

Das ist widerlich und erinnert mich an Büchner und Dantons Tod: “Lacroix. Und Collot schrie wie besessen, man müsse die Masken abreißen. Danton. Da werden die Gesichter mitgehen.”

Und wie wird Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (SPD) reagieren, der auch immer wieder mal bei Mannheim gegen rechts mitläuft? Nächste Gemeinderatssitzung: “Herr Nazi Beisel?” Sicher nicht, denn ganz sicher ist OB Dr. Kurz kein Mitläufer, sondern mit Sicherheit sehr alarmiert, was hier vor sich geht.

Man muss von ihm erwarten, dass er sich sehr schnell auf die Seite der Demokraten stellt und sich von Mannheim gegen rechts eindeutig distanziert und Herrn Beisel beisteht – alles andere wäre eine stille Legitimation von Hass und Hetze. Auch, wenn ihm das im eigenen hasserfüllten Lager nur Ablehnung einbringen sollte.

Die FDP sollte konsequent sein und sich von Mannheim gegen rechts distanzieren – das ist im Kern ein Haufen von ideologisch verblendeten Extremisten. Außer RNB hat das kein anderes Medien thematisiert – wir warnen seit Jahren vor diesem Haufen.

Morgen werden wir ein historisches Foto veröffentlichen, das nicht kommentiert wird, bis auf eine Einordnung, wer zu sehen ist.

-https://rheinneckarblog.de/12/nicht-nur-abstrakt-gefaehrdet-buergerliche-mitte-im-fokus-von-linksextremisten/155822.html-

Update, 19.02.2020:

Hier noch der Folgeartikel mit dem „historischen Foto“ bzw. der Link dazu:

Darf sich ein grüner Bürgermeister von einem „Nazi“ zur Wahl beglückwünschen lassen?

Der blau-grüne Handschlag

13. Februar 2020 veröffentlicht von Hardy Prothmann

Mannheim/Rhein-Neckar, 13. Februar 2020. (red/pro) Aktualisiert. Eigentlich wollen die im Bundestag und in den Landtagen vertretenen Parteien allesamt nichts mit der AfD zu tun haben, schon gar nicht zusammenarbeiten. Das “berichten” landauf, landab mehr oder weniger alle Medien – und täuschen die Öffentlichkeit. Die AfD wirkt überall an politischen Entscheidungen mit, wo sie gewählte Vertreter hat – insbesondere dort, wo es eher um Sacharbeit geht, also in den Kommunen. Der neue grüne Bürgermeister Dirk Grunert hatte keinerlei Probleme, sich nach seiner Wahl mit einem Lächeln im Gesicht vom AfD-Stadtrat Jörg Finkler per Handschlag beglückwünschen zu lassen. Solle Herr Grunert deshalb nun zurücktreten?

Von Hardy Prothmann

Es ist der 01. Oktober 2019, 17:27 Uhr. Die Gemeinderäte bilden eine Schlange, um dem kurz zuvor mit 40 von 46 abgegebenen Stimmen neu gewählten Bürgermeister Dirk Grunert zu gratulieren.

Der Berufsschullehrer und bis dato grüne Fraktionsvorsitzende strahlt übers ganze Gesicht. Einen Gegenkandidaten hatte er nicht – insbesondere Grüne, SPD und CDU hatten sich zuvor auf diese Personalie “verständigt”, wie es so schön heißt. Man könnte es auch auskungeln nennen.

[Ab hier dann Bezahlschranke, aber Link zu PDF mit Volltext und dem „historischen Foto“: -https://rheinneckarblog.de/13/der-blau-gruene-handschlag/155833.html-]

Epstein und Pizzagate – eine kurze Polemik

Von MSN:

Die „Madame“ des pädophilen Multimillionärs

© WELT/ Sandra Saatamnn Der US-Milliardär Jeffrey Epstein hat im Gefängnis offenbar Selbstmord begangen. Nun wird mit Hochdruck untersucht, wie das möglich war. Denn er galt als suizidgefährdet und hatte bereits einmal versucht, sich das Leben zu nehmen.
Der Prozess gegen Jeffrey Epstein hätte erst im Sommer 2020 beginnen sollen. Noch viel Zeit also für die Ermittler, um all die schmutzigen Geheimnisse des US-Multimillionärs aufzudecken, die der 66-Jährige nun mit in den Tod genommen hat. Epstein kann zwar nicht mehr belangt werden, doch es gibt noch jemanden, der in den Fokus der Justizbehörden rücken könnte: Ghislaine Maxwell, 58 Jahre alt – Epsteins engste Vertraute, Partnerin und womöglich auch seine Mittäterin. (…) „

Hat sich angeblich schon länger abgesetzt, die Mrs. Maxwell, Aufenthalt unbekannt, naja. Mal abwarten. Anmerken möchte der Erzähler dazu, dass er den Epstein-Fall im wesentlichen bislang NICHT für eine der üblichen, von ihm oftmals geprangerten Pädo-Panik-Psy-Op-Hexenjagden und induzierten Moralpaniken hält (darüber, dass hier in Anbetracht von Jugendlichen oder gar jungen Erwachsen als Opfern von „Pädophilie“ die Rede ist, sehen wir mal gelinde hinweg, die Jüngsten sollen erst zwölf gewesen sein) wohl aber nach wie vor Pizza-Gate. Die Lektüre bei DANISCH veranlasste ihn diesbezüglich zu einigen Überlegungen. Für den Informatiker ist ja Epstein gewissermaßen eine Bestätigung von Pizzagate, zumindest insoweit, als dass man nicht völlig falsch damit gelegen wäre, dass die Clintons in Pädophilie, Menschenhandel und Okkultismus verstrickt seien, was von den „seriösen“ Medien aber stets als Verschwörungstheorie und Fake-News abgetan worden sei. Dem könnte man eigentlich beifpflichten, ABER: Über Epstein war, die wesentlichen Punkte betreffend, auch damals schon alles bekannt, was aktuell aus den alternativen und alternaiven Kanälen in den Mainstream schwappt oder offiziell von den Ermittlungsbehörden verlautbart wird, inklusive des „Groomings“ Minderjähriger, „Lolita Express“, „Orgy Island“ samt „Tempel“, der Passagierliste/Eppsteins kleinem schwarzen Buch mit den prominenten Namen, den Verflechtungen mit den Clintons, dem britischen Königshaus, der illustren Prominenz aus Holywood und sonstwoher, alles da, alles bekannt, ebenso wie die Tatsache, dass die Umstände von Eppsteins Haftstrafe im Jahr 2005 wegen Missbrauchs Minderjähriger und der damit einhergehende, vom halbseidenen Schmieranwalt und mutmaßlichem „Kinderficker“ Dershowitz eingefädelte „Deal“ ein schlechter, schmutziger Witz und eine in Anbetracht der sonstigen Zustände in Uncle Sam´s Sexualhölle besonders irre Gleichzeitigkeit darstellte. Wozu wurde also im Wahlkrampf diese bunte, haltlose Patchwork-Collage „Pizzagate“ aus Comet Ping-Pong, dem Kunstgeschmack und dem Mailverkehr der Podesta-Brothers, Freistil-Symboldeutung, Marina Abramovich usw. usf. so bächtig aufgeblasen, unter anderem in zig wie Pilze sprossenden Utube-Kanälen zum Thema, in denen diese Spekulationen weitergesponnen und ins immer Groteskere und Absurdere ausgedehnt wurden? Diese größtenteils völlig haltlosen Spekulationen auf der Grundlage hingestreuter Schnitzel, die es aufzuklauben galt, was jedem Internetzombie das Gefühl vermittelte, er wäre jetzt mindestens ein so investigativer Ermittler wie Justus, Bob und Peter, auch bekannt als „???“ ?!! Spuren, die allesamt in Sackgassen oder ins NICHTS führten, wie skeptische Köpfe im Bereich der alternativen Medien gut belegt darlegen konnten, was auszuführen dem Erzähler allerdings gerade zu raumgreifend wäre, selber forschen und denken ist angesagt, Kinder, deshalb nur soviel: Es hat ja nicht aufgehört, dass diese falschen Spuren gelegt werden: Irgendwer behauptet irgendwo, es gäbe ein Video, in dem zu sehen wäre, wie Killary und ihre orientalide ehemalige Beraterin (Name vegessen) ein Kind lebendig häuten um ADRENOCHROME zu ernten und die Wahrheitszene gruselt sich wohlig und fühlt sich wieder mal bestätigt, obwohl NICHTS, wirklich NICHTS davon bestätigt ist, die Gruselmär irgendwann im Orkus verschwindet, dafür andere Legenden in den Äther gesetzt werden. So laufen eben Psy-Ops und memetische Beeinflussung des kollektiven Denkens! Tropf, tropf, tropf! Irgendwann glaubt der Plebs auch, die Hillary wäre auf ihrem Besen übern Atlantik zum Blocksberg geflogen, um dort gemeinsam mit der Gedunsenen, dem Klimakrüppel und der Langstreckenluisa um den Satan zu buhlen! Und bei all dem bunten Pizza-Matsch gerät der hinreichend belegte Fall Epstein zum Nebenkriegsschauplatz, wird halt nebenbei mit erwähnt und führt, neben dem ganzen Sabbat um verleumderisch aus dem Zusammenhang gerissene Mailinhalte, Instagram-Posts, Kunstwerke und dergleichen, ein geradezu kümmerliches Schattendasein, da haltlose Behauptungen, eine Washingtoner Pizzeria sei, wenn nicht ein Kannibalentreff oder Kinderpuff, so doch wenigstens eine zentrale Koordinationsstelle für derartige Aktivitäten, ja viel interessanter sind, auch wenn sie sich im NICHTS auflösen! Eppstein war dabei für ein Groß der Truth-Tuter offensichtlich nur insoweit interessant, als dass er als Beweis dafür taugt, dass Pizzagate real ist! Wie fatal! Sollte es sich tatsächlich noch nicht allgemein herumgesprochen haben, dass es gängige Taktik der herrschenden Machtstrukturen ist, durch Streuung von unhaltbarem oder fragwürdigem Schwachsinn von fundierten Verdächten abzulenken und diese gleichzeitig mit dem Ruch des Unglaubwürdigen zu kontaminieren? Es hätte also schon damals dicke gereicht, den Fall Epstein mit seinen ganzen Verwicklungen und Implikationen in den alternativen Medien zu pushen, anstatt den bunten Pizza-Ballon aufzublasen, jeder kann sich dabei selbst überlegen, warum das nicht geschah und stattdessen lauter Schnitzel-Spuren ins Nichts gelegt wurden.

Don’t believe the hype!

Dass an dieser alten Räppnegerweisheit von „Puplic Enemy“ oft durchaus mehr als nur „etwas“ dran ist, ist eine Binse, die allzu leicht in Vergessenheit gerät. Auch wenn der Erzähler die Lage keineswegs sonderlich hoffnungsfroh sieht, hält er es durchaus für angebracht, bei Gelegenheit darauf zu verweisen, dass die mediale Darstellung und Inszenierung in der Regel kein Abbild, sondern eine Verzerrung der Realität ist. Dies gilt es allerdings im Umgang mit allen Medien, auch „alternativen“, zu berücksichtigen. Anbei ein Text aus dem „Gelben“, der dies recht gut auf den Punkt bringt:

Ein Lehrer schreibt mir zum Geisteszustand unserer Jugend

verfasst von Otto Lidenbrock , Nordseeküste, 08.06.2019, 09:49

Eben erreichte mich eine persönliche Mail eines Mitlesers im Gelben Forum, die mich sehr erfreut und vor allem nachdenklich gemacht hat.

Er schreibt mir zum Thema „Fridays for Future“ und stellt sich als Lehrer an einer süddeutschen Realschule vor.

Ich hatte vor einigen Tagen kurz über die Auswirkungen der omnipräsenten Gehirnwäsche auf die Jugend in Deutschland geschrieben und bin der Meinung gewesen, dass diese mittlerweile vollständig von den Themen Klimawandel und Flüchtlingshilfe „besessen“ seien und politisch wohl unrettbar verloren an die grün-linke Bewegung, die momentan Deutschland zu überrollen scheint.

Dieser Lehrer schreibt mir jetzt aber, dass die Verhältnisse bei unserer Jugend, zumindest an seiner Schule, bei weitem nicht so eindeutig und fanatisch seien, wie die Berichterstattung der Medien uns glauben machen wolle.

Er berichtet darüber, dass auf dem Höhepunkt des medialen Hypes um Greta Thunberg und die Freitagsdemonstrationen, an seiner Schule nur eine von insgesamt sechs 9. Klassen Interesse an diesen Demos zeigte und auch von dieser Klasse am Ende nicht alle Schüler teilnehmen wollten. Als diejenigen, die sich zu einer Teilnahme entschlossen hatten schließlich mit ihren Plakaten am Ort dieser geplanten Demo ankamen, wurden sie riesig enttäuscht, denn in der Zwischenzeit hatten alle anderen Schulen ihre Teilnahme abgesagt und sie fanden einen leeren Marktplatz vor!

Auch im Lehrerkollegium gab es keine einhellige Zustimmung zu „Fridays for Future“. Die Mehrheit in seinem Kollegium sei der Meinung gewesen, die Schulleitung solle den Schülern die Teilnahme nicht erlauben.

Abschließend schreibt der Lehrer, dass er aus persönlichen Gesprächen mit Schülern wisse, dass diese das Thema „Klimawandel“ schon beschäftige, es aber einen Hype um Greta Thunberg, wie ihn uns die Medien suggerieren, nicht geben würde. Auch beim Thema „Flüchtlinge“ seien die Schüler an seiner Schule nicht engagiert, sondern stünden der Migrationsbewegung nach Deutschland sogar eher kritisch bis ablehnend gegenüber.

„Die armen Verwirrten scheinen ja doch nicht so verwirrt zu sein“, schreibt er mir am Ende seiner Mail.

Wenn sich das Geschehen an seiner Schule genau so zugetragen hat, und daran zweifele ich nicht, wirft das natürlich ein völlig anderes Bild auf die Geschehnisse, die derzeit in Deutschland bei der Jugend hinsichtlich Klimawandel und Flüchtlinge stattfinden.

Natürlich weiß ich nicht, ob seine Schule als repräsentativ für alle Schulen und Schüler in Deutschland anzusehen ist, aber eines zeigt dieses Beispiel meines Erachtens ganz deutlich: Die Medien in Deutschland schwindeln ihren Konsumenten mit Bildern und Berichterstattung eine Stimmungslage in der Gesamtbevölkerung vor, die es so gar nicht gibt.

Die Themenbereiche Klimawandel, Flüchtlinge und vermutlich auch EU werden sehr stark manipulativ dargestellt, um den Zweiflern zu suggerieren allein dazustehen, ein alter psychologischer Trick, um unentschlossene Menschen auf seine Seite zu ziehen.

Am Ende möchte ich diesem Lehrer noch einmal herzlich für seine Mail danken!

Solche Berichte interessieren mich sehr, denn sie helfen mir, die durch die Medien offensichtlich stark verfälschte Wirklichkeit besser einschätzen zu können. Vielleicht sehen viele Jugendliche die Situation doch wesentlich klarer, als wir das aufgrund der medialen Berichterstattung einschätzen.

www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=489466

Btw:

Die Themenbereiche Klimawandel, Flüchtlinge und vermutlich auch EU werden sehr stark manipulativ dargestellt, um den Zweiflern zu suggerieren allein dazustehen, ein alter psychologischer Trick, um unentschlossene Menschen auf seine Seite zu ziehen.

Auf genau diesen Sachverhalt hat die werte LUFTPOST im Zusammenhang mit der „Flüchtlingseuphorie“ in ihren diversen „Inkarnationen“ wiederholt hingewiesen, wofür auch ihr zu danken ist. Man sollte dies immer auf dem Schirm behalten! Allerdings gilt das auch für die meist unbedacht aufgegriffenen und weitergetragenen Triggerwörter wie „rechts“, „links“, „Nazi“, „Fascho“, „linksgrün“, „linksgrünversifft“ usw. Man kann die gegenwärtige vorgebliche „Linke“ viel eher damit packen, in dem man die Betonung darauf legt, wie sie dem Großkapital in die Hände spielt und sich vollkommen vor deren Karren spannen lässt, die selbsterklärten Linken also FAKE und/oder nützliche Idioten seien, so wie auch Klimahysteriereligion und (vernünftiger) Umweltschutz nichts miteinander zu tun haben, vielmehr die nun schon seit Dekaden waltende Klimahysterie die Umweltzerstörung und das Artensterben forciert und beschleunigt und vernünftigen Ansätzen zu Umwelt- und Artenschutz massiv entgegengewirkt hat! Mehr „Grün“ = mehr Artenarmut weil mehr Raps- und Maiswüsten, mehr Vogelhäcksler, mehr bedingungslose Massenimmigration, mehr Bevölkerungsverdichtung. Punkt.