Interner Reblog aus aktuellem Anlaß: Vom Kanalratten-Ersäufen (Update)

Was die Stunde so geschlagen hat.

Chaosfragment

Die ausweglose Umstellung des Menschen ist seit langem vorbereitet, und zwar durch Theorien, die eine logische und lückenlose Welterklärung anstreben und mit der technischen Entwicklung Hand in Hand gehen. Es kommt zunächst zur rationalen, sodann auch zur gesellschaftlichen Umkreisung des Gegners; dem schließt sich zur gegebenen Stunde die Ausrottung an. Es gibt kein hoffnungsloseres Schicksal, als in einen solchen Ablauf zu geraten, in dem das Recht zur Waffe geworden ist.

Ernst Jünger, „Der Waldgang“

Alles im Frame: zivilgesellschaftliche Ungezieferbekämpfung (PEGIDA Frankfurt 2015)

Während das närrische Treiben wieder mal seiner Klimax entgegentaumelt, notiert der Erzähler nüchtern und demütig in seine Kladde:

Jegliche Verkleidung als Nichtweißer sollte unterbunden werden: Baströckchen, Blackfacing, Indianderkostüm und Federschmuck bedienten rassistische Stereotype.

Witze über Frauen, insbesondere über deren Doppelnamen, seien alles andere als witzig, das gleiche gelte für lustig gemeinte Sprüche über „intersexuelle Männer“ – die Gedunsene hätte das Fettnäpfchen, in das die Annegrett getappt sei, elegant…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.208 weitere Wörter

41 Gedanken zu “Interner Reblog aus aktuellem Anlaß: Vom Kanalratten-Ersäufen (Update)

  1. O.K. Computer. Gezz is erstmal Schloß mit lostig. Das ist nicht mehr „nur“ unverhältnismäßig brutal, das geht schon in die Richtung Gewaltexzess. Also zumindest für grunzgesetzliche BRD-Verhältnisse und die bislang noch hier (mehr oder weniger) gültigen ZIVILISATORISCHEN Standards der Staatsgewalt im Umgang mit Kindern, Frauen, Alten, Schwachen, Wehrlosen:

    Aber alles auch nur vorläufiger Höhepunkt einer stetig fortschreitenden systematischen Dämonisierung und letztlich Entmenschlichung mißliebiger Personengruppen. Ein „Impfmuffel“ ist mittlerweile ja mindestens verantwortungs- und rücksichtslos, wenn nicht gleich ein Mörder und überhaupt ist klar, daß der verhetzte, seuchenübertragende Querburger*innenmob die ganz harten Bandagen braucht.

    Anzumerken wäre, daß es die Bullerei in Berlin an diesem Wochenende nicht nur mit überwiegend friedlichen und zu großen Teilen schon ergrauten Querburgern zu tun bekam, sondern im Zusammenhang mit Festivitäten in einer öffentlichen Grünanlage von einer angeblich nicht ausschließlich migrantischen Partyszene tatsächlich aggressiv und gewalttätig angegangen und in eine Auseinandersetzung verwickelt wurde, bei der unter anderem Macheten geschwungen wurden und es etliche teils schwer verletzte Büttel zu beklagen gab. Ein kleines Trostpflaster und Anlaß zur Hoffnung, daß sich auch ein Teil der Migranten und der Autonomen mit den als „Nazis“ geächteten Quertreibern gegen diese Bullenschläger zusammenschließen könnten. Getreu dem „offenen Brief“ französischer Antifas, die ihren deutschen Kollegen bescheinigen (falls das kein Hoax sein sollte), für und nicht gegen die Faschisten zu marschieren, wohingegen die franznackigen Antifanten sich mit den Maßnahmengegnern zusammenschließen und der Bullerei im wahrsten Sinne des Wortes Feuer unterm Hintern machen. Jedem dieser Schergen sei dies gegönnt. Allerdings sollte man nicht vergessen, daß die Büttel ihre Weisungen von Oben erhalten. Und daß diese Szenen und ihre Dokumentation sehr wohl gewollt sind, um die Bevölkerung weiter zu spalten und aufeinanderzuhetzen.

    Gut, auch der DE musz das alles erst mal sacken lassen und wartet auf aufbauende und erfrischend möhnntschenverachtende Ansagen von NV, so von wegen „erfreuliche Zeichen der Polarisierung“ oder so.

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    1. In der Szene mit dem Kind ist es wohl so, daß der Junge zunächst neben seiner Mutter typisch querburgermäßig passiv-aggressiv auf dem Boden saß. Ein Bulle legt dann die Mutter in Handschellen, nicht ohne ihr währenddessen einige Male nachdrücklich gegen den Kopf zu boxen, um sie dann wegzuzerren. Der Junge muß wohl was mißbilligendes geäußert, vielleicht auch nur „Mama!“ gerufen haben und bekommt prompt von einem anderen Bullen die Quittung: Satter Schlag mit dem Quarzhandschuh mitten ins Gesicht – tja, wer schonmal liegt, der kann nicht mehr umfallen. Szene ist etwas unübersichtlich, aber wenn man genau schaut, sieht man diesen Ablauf.

      Tja, man könnte nun auch einiges Gehässiges über die Klarburger sagen, so von wegen „das hätten sie sich doch denken können!“ und daß wer die Staatsgewalt rausfordere sich nicht zu wundern brauche püpüpüpü. Aber egal wie mans dreht und wendet, diese Bullerei ist ein ganz übler Abschaum, der auch ohne weiteres vergewaltigen und foltern würde, wenn man ihm die Leine nur entsprechend lang ließe.

      Man kann auch nur wiederholen, daß Bullen vom Mindset her Kriminellen sehr ähnlich sind. Daß sie im Grunde am liebsten selbst kriminell wären, es aber doch nicht ganz dazu reicht. Ein Menschenschlag, der dazu neigt, andere zu traktieren und zu schikanieren und eben diese Neigung zum Beruf gemacht hat.

      Allerdings gibt es durchaus graduelle Unterschiede. In München soll bei vergleichbarer Lage auf Corona-Demos eben niemand derart brutal traktiert worden sein, statt dessen wurden die Leute abgeführt, weggetragen etc. Da aber über die Zustände und das Klientel auf den Berliner Polizeischulen schon vor Jahren das Entsprechende berichtet wurde, wundert auch das nicht so sehr. Die Früchtchen sind reif.

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  2. Wenn jemand, noch dazu in kurzen Hosen, in eine Glasscheibe geschleudert wird, nimmt der Scherge dessen Tod billigend in Kauf. So sind schon Leute umgekommen. Ruckzuck sind da große Blutgefäße durchtrennt. Hier ging es noch glimpflich ab, aber offensichtlich kann der Mann nicht mehr laufen. Hat vielleicht eine Sehne was abbekommen. Kurze Hosen sind in so einer Situation halt nicht so das optimale. Immerhin wird er von der Bullerei noch medizinisch versorgt und mit einer Bahre abtransportiert. Eine Steigerung wäre, wenn man den blutig verschnittenen Wehrlosen weiter geknüppelt und getreten hätte. Völlig undenkbar erscheint das nicht mehr. Das noch recht junge, stämmige Individuum mit den kurzen schwarzen Haaren, das der Verletzte als Täter prangert, scheint kein Weißdeutscher sondern Orientalide zu sein. Aber das nur am Rande.

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  3. Das kann man sich nicht ausdenken: Die Regierung verurteilt auf der Bundespressekonferenz scharf Gewalt von Demonstranten. Gleichzeitig verliert sie kein Wort über Gewalt der Polizei gegen Demonstranten und Journalisten. Schlimmer noch: Dass ein Demonstrant und Oppositons-Politiker nach seiner Festnahme stirbt, wird nicht einmal erwähnt. So sehr der politisch-mediale Komplex das brutale Vorgehen der Polizei ignoriert, so sehr scheint es offenbar in den Fokus anderer geraten sein. Der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, bittet jetzt auf Twitter um Zeugenaussagen zu einem Video, das den brutalen Übergriff eines Polizisten gegen eine Demonstrantin in Berlin zeigt.

    Passanten filmten die Szene. In dem Streifen ist zu sehen, wie auf dem Bürgersteig einer breiten Straße eine Handvoll Polizisten stehen, offenbar um diesen abzusperren. Aus einer Fußgänger-Gruppe geht eine kleine Frau zügig auf die Polizisten zu.
    Einer der Beamten greift ihr an die linke Schulter und schleudert sie regelrecht zu Boden (anzusehen im folgenden Tweet unten).

    https://reitschuster.de/post/gewalt-der-berliner-polizei-jetzt-im-fokus-des-un-folter-sonderberichterstatters/

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  4. Oj wej* – leider hat der Querburger die falsche Hautfarbe:

    *ist latürnich nur Mache, um weiter an meinem Unsichtbarenflair zu arbeiten! Info nur für Insider, bitte nicht weitersagen!^^

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  5. Ach ja, MILITARY FETISCHIST und CROSSDRESSER FRANKSTEIN delirierte ja mal allegorisch-metaphorisch vor sich hin, daß die Bullen Wachhunde seien, die bald ihre Maulkörbe durchbeißen würden. Naja, vielleicht hatte er ja recht, allerdings nur ein Stück weit und offensichtlich anders, als er sich das vorstellte. Die verkommenen Bastard-Tölen beißen ihre Maulkörbe nicht durch, sie bekommen sie abgenommen, ehe man sie sie von der Leine lässt!

    Btw.: NV, mach hinne!^^

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  6. Toji

    „von Der alten Bundesrepublik ist nicht mehr viel übrig“.. Welche den? Diejenige welche die Bevölkerung mit NSU verarscht hat? Die in welcher eine Kinderlose in der DDR aufgewachsene Frau es nach oben geschafft hat? Die welche das Land mit Flüchtlingen Schadet?

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  7. SO kann ich das stehen lassen:

    Und lustig zu sehen dass die Cops eben die Gewalt des Staates sind und auch gegen Kinder Gewalt anwenden können, auch wenn man sich darüber uneinig ist wie die Kinder aussehen gegen die das geschieht. Und das oberlustigste natürlich wie diese schwachen, wertlosen Leute wieder nur blöken können wenn was passiert und ihnen selbst das im Hals im Husten stecken bleibt.

    Wer Widerstand gegen die Polizei leisten will hat besser Feuerkraft auf seiner Seite, dann rennen die auch weg und niemand muss getötet werden, oder man kann es gleich vergessen. Wer erfolglos Widerstand leistet kriegt nur Verachtung.

    Mittlerweile scheinen sich auch die Agitatoren von Rechts von diesen Demonstrationen fern zu halten, wohl weil es ihnen einfach zu verrückt und zu blöde geworden und die potentielle Ausbeute nicht von ihnen ausgehen kann, sondern von der Polizei kommen wird, wie eben einen Demonstranten in ihrem Gewahrsam umkommen zu lassen, der sich dort auch nur befand, weil er einen Polizisten angegriffen haben soll, was schon ziemlich nice wäre.
    Wenn sich das konkretisiert dann haben die Demonstranten vielleicht sogar einen Selbstmordangreifer und echtes Märtyrerpotential, denn das ist alles wozu diese Leute verwendbar sind.

    Nach dem Brandanschlag auf das Robert Koch Institut gibt es übrigens immer noch keine neuen Ermittlungserfolge. Die sollten sich da mal besser anstrengen sonst könnte man vermuten die haben den scheiss Brand einfach selbst gelegt. Oder man könnte meinen man kommt mit solchen Straftaten durch. Das wäre nämlich noch so eine super Zutat die man in das Gemisch aus Zorn, Ohnmacht, Polizeieinsatz, Verbotsforderungen der verweichlichsten Hippiebewegung seit langem und Tote auf Demonstrationen noch kippen könnte für den nächsten Brandanschlag, der dann mal mal jemanden treffen könnte der wirklich Verantwortung an der Situation hat oder unter Klarnamen auf Twitter den „Bodycheck“ beim Polizeieinsatz bejubelt. Denn wenn ich so ein Organisator wäre, dann würde ich eher einen Flashmob zu Martin Heller nachhause schicken und ihm mal sagen was von seiner Berichterstattung zu halten ist, bis er Geld und Alkohol rausrückt.
    Könnt ihr euch vorstellen die müssten den verkohlten Leichnam in Karl Lauterbachs Fahrzeug an seinen Zahnarztunterlagen identifizieren? Keine Unterlagen, der Typ ist hat nirgendwo Zahnarztunterlagen. Der Typ ist ein Geist. lol

    Also bitte mehr Spannung, mehr Gewalt, mehr Tote.

    http://post-collapse.blogspot.com/2021/08/demonstranten-herklatschen-ii.html#more

    „unter Klarnamen auf Twitter den „Bodycheck“ beim Polizeieinsatz bejubelt.“!

    hnhnhn

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      1. Er hat halt öfters mal die „erfrischend andere Meinung“, was der Grund ist, warum ich gerne bei ihm lese und ihn zitiere. Natürlich ist er unausgegoren. Im Großen und Ganzen will er immer noch so irgendwie „alle gegen alle“, „Warlordism“ und Brutaleugenik. Dann träumt er wieder von archeofuturistischen „Städten im Art-Deco-Stil“. Letzteres scheint mir auf der Grundlage von ersterem aber nicht realisierbar. Ist wohl so, daß er das so im spenglerschen Sinne versteht, von wegen daß die jetztige kranke und degenerierte Zivilisation zwangsläufig zu Grunde gehen muß und ein neues Barabarentum die „Ursuppe“ für eine neue kulturelle Evolution darstellt, die eine neue Hochkultur des Schönen, Guten und Wahren (in NVs Sinne) hervorbringt.

        Steht ja, glaube ich zumindest, auch so bei NVs ehemaligem Idol „Jack Donovan“, den er wohl hinter sich gelassen hat. Siehe auch „At Our Wits End“ (Dutton/Woodley).

        Naja, ganz für voll nehmen kann ich jemand eh nicht, der meint, bei Gewitter Burzum laut aufdrehen zu müssen, anstatt sich an der Naturgewalt an sich anzutörnen. Oder der über ein vom eigenenen Staffordterrier zerfleischtes Proletenpärchen höhnt, daß die sich da ja nicht zu wundern bräuchten, da der Hund vom Fuchs abstamme und dieser, seiner Natur nach, ein asozialer Einzelgänger wäre. Gave me a good laugh, though….^^

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  8. Lolwitz4. August 2021 um 09:06
    Hätten diese Spergs und Spasten was verstanden von Paretoprinzip oder eine Ingroup-Outgroup-Herrenmenschenattitüde, dann könnten wir uns den ganzen Quatsch sparen, weil die Bundesneurotiker ja eh nur 80 oder 90 Prozent Herden(thier)-Immunität fordern wie auch bei der Grippe, wo man sich schön hat immer rauslarvieren können. Wer hat denn bitte ein Interesse daran, dass Krethi und Plethi ungeimpft und nicht gechipt sind. Machts dann auch einfacher, wenn man den Drecksladen übernimmt und wen man dann auf den Laster packen kann. Ich seh auf jeden Fall immer noch keine wirklichen Nachteile, wenn die Tests dann kostenpflichtig werden im Herbst. Eure kulturellen Angebote sind Dreck.

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    1. Dieser Möhnntschenrechts- und Folterspezialist von der Völkerfoppzentrale ist auch so ziemlich der übliche Scherzkeks:

      Melzer ist „sehr besorgt über die Entwicklung von Polizeieinsätzen bei Demonstrationen weltweit“. Dies betreffe nicht nur Länder wie Hongkong, Belarus, Kolumbien und die USA mit der Gewalt gegen „Black Lives Matter“-Aktivisten, sondern leider eben auch die Corona-Demonstrationen in Europa. Melzer: „Da läuft etwas ganz Fundamentales schief. In allen Regionen der Welt betrachten die Behörden die eigene Bevölkerung offenbar zunehmend als Feind.“

      https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/polizeigewalt-in-berlin-un-sonderbeauftragter-kuendigt-intervention-an-li.175271

      Bullizeigewalt gegen „Black Lives Matte“-Aktivisten in den USA? Gabs das wirklich? BLM aka „Burn Loot Murder“? Die, die dort ganze Stadtviertel abgefackelt haben, dabei bevorzugt die von Armen und „Minorities“ mitsamt aller Infrastruktur? Die dabei von sämtlichen Leitmedien bejubelt wurden? Oder läuft hier etwas ganz Fundamentales schief?

      Apropos BLM: Das mannigfache Film- und Bildmaterial aus Berlin bestätigt jedenfalls die Verteidigung des mutmaßlichen Mörders von St. George F. Die hatte nämlich darauf verwiesen, daß die Fixierung von Widerporstigen und als unberechenbar erscheinenden potentiellen Gewalttätern durch Knien auf Körper, Nacken, Kopf eine nicht unübliche Einsatzpraxis sei. Und in Berlin knieten dann gleich ganze Rudel von Bullen auf einzelnen Klarburgern.

      Zu St. George auch der DANISCH mal wieder:

      Fentanyl und George Floyd: I can’t breathe
      6.8.2021 16:41
      In Kalifornien kam ein Hilfssheriff einer Fahrzeugkontrolle in Kontakt mit Fentanyl, jenem Opioid, das George Floyd im Blut hatte. Der ist einfach umgefallen. Er wäre dran gestorben, wenn ihm sein Kollege nicht sofort ein Gegengift verabreicht hätte. Mit Aufnahmen der Polizeikameras.

      Und was sagte er, wie es dann so war? „I couldn’t breathe.“ Nicht durch Polizeigewalt, sondern nur durch die Droge Fentanyl.

      https://www.danisch.de/blog/2021/08/06/fentanyl-und-george-floyd-i-cant-breathe/

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  9. In all diesen Kontexten sieht Melzer seine vorrangige Aufgabe nun in der Bearbeitung der konkreten Vorfälle: „Jeder einzelne Fall muss aufgeklärt werden, und zwar gründlich. Und jeder klare Regelverstoß von Polizisten muss scharfe Konsequenzen haben. Die politisch Verantwortlichen dürfen die Vorfälle keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen.“ Auch Gewalt-Aktionen gegen Polizisten seien nicht hinnehmbar, es seien Straftaten, für die die Täter bestraft werden müssten. Melzer: „Vereinzelte Gewalt von Demonstranten darf aber keinesfalls der Rechtfertigung von Polizeigewalt gegen andere, nicht gewalttätige Demonstranten dienen.“ Melzer über die Demo in Berlin: „Von den Bildern und Informationen, die uns bis jetzt vorliegen, haben wir den Eindruck, dass es sich bei den Protesten mehrheitlich nicht um gewaltbereite Randalierer gehandelt hat. Es waren Frauen, Kinder, Radfahrer, ältere Leute.“

    Es ist absolut inakzeptabel, wenn die Polizei wegen bloßer Ordnungswidrigkeiten oder zivilem Ungehorsam mit teilweise lebensgefährlicher Gewalt gegen wehrlose Demonstranten vorgeht.

    Nils Melzer

    Die Polizei sei verpflichtet, „bei ihrem Einsatz auf jeden Fall Verhältnismäßigkeit walten zu lassen“. Gewalt sei lediglich gerechtfertigt, wenn ein Polizist oder eine Drittperson unmittelbar angegriffen werde, etwa, „wenn sich die Behörden gegen einen vermummten Werfer von Molotowcocktails wehren müssen“. Melzer: „Es ist absolut inakzeptabel, wenn die Polizei wegen bloßer Ordnungswidrigkeiten oder zivilem Ungehorsam mit teilweise lebensgefährlicher Gewalt gegen wehrlose Demonstranten vorgeht.“ Melzer sieht ein weiteres Problem: „Die Bilder von den Demonstrationen, wie sie sich jetzt viral verbreiten, haben für sich genommen bereits eine gewalttätige Wirkung.“

    Melzer: „Wenn die Polizei nicht klar kommuniziert, dass sie sich als Freund und Helfer versteht, sondern die eigene Bevölkerung als Feind behandelt, dann ist eine gefährliche Spirale in Gang gesetzt: Dass nämlich als nächstes die Bevölkerung die Polizei ebenfalls als Feind betrachtet und am Ende die Regierung.“ Es sei die Verantwortung jeder Regierung, eine solche Entwicklung durch klare, de-eskalierende Kommunikation zu verhindern. Melzer: „Es ist darüber hinaus widersinnig, eine Demonstration mit dem Hinweis auf den Gesundheitsschutz aufzulösen, wenn dabei Demonstranten mit vollkommen willkürlicher Brutalität zusammengetrieben und verletzt werden.“

    Melzer hält es für dringend notwendig, dass die Behörden und Polizei bewährte De-Eskalationsmethoden einsetze. Als vorbildliches Beispiel nennt er Stuttgart, wo Polizeichef Carsten Höfler im April bei Corona-Protesten erklärt habe, dass die Polizei niemals gegen friedliche Demonstranten Gewalt anwenden dürfe. Stuttgart hatte im Frühjahr 2020 darauf verzichtet, eine nicht genehmigte Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen gewaltsam aufzulösen.

    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/polizeigewalt-in-berlin-un-sonderbeauftragter-kuendigt-intervention-an-li.175271

    „Erfreuliche Zeichen der Polarisierung“ (NV)?

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  10. So aus der Perspektive des zivilisierten mitteleuropäischen GenX-Spätboomers, nicht der des (möchtegern) Endzeit-Warlords:

    Man sieht hier, und vor allem in einer längeren Fassung davon, durchaus einige bolide Typen mit mutmaßlichem Hool-Hintergrund, die bächtig ihre Physis aufplustern, vor den Bullen den Breiten markieren und ihnen außer „Wir brauchen keine Diktatur!“ vielleicht auch noch die eine oder andere Nettigkeit an den Brägen schleudern, eventuell vermengt mit etwas Spucke. Daß die Bullerei da Härte demosntriert und das eine oder andere sich bedrohlich aufbauende Exemplar niederringt könnte man dewegen also noch als angemessen und zivilisatorischen Standards entsprechend bezeichnen. Dies aber als Rechtfertigung für die dokumentierten zahllosen brutalen, willkürlichen und heimtückischen Übergriffe gegenüber offensichtlich harmlosen Personen, darunter auffällig viele Alte, Frauen sowie Kinder, herzunehmen (oder diese dabei komplett zu ignorieren), die in keinster Weise gewalttätig agierten, zeigt, mit was man es zu tun hat. Insbesondere bei der Twitter-Regenbogenfraktion, die sich vor Freude über die „Bodychecks“ kaum einkriegen kann.

    Also ran an den Speck, liebe Anarchisten, Staatsfeind-Libs, Partyszenegänger (m/w/d) jeglicher Hautfarbe und Religion. Wobei ihr euch hinsichtlich der Bullen an NVs guten Rat halten solltet! Aber die Welt ist ja egenbogenbunt und voller Möglischkeiten…

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  11. c+

    Heute ist der Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hiroshima und in einigen deutschen Städten gibt es einen Hiroshima Platz und es kommen hin und wieder neue hinzu, wie letztes Jahr im hessischen Gießen.

    Nach 31 Jahren und acht Monaten wurde der Katharinenplatz am Donnerstagnachmittag erneut symbolisch zum „Hiroshimaplatz“. Vier Jahre zuvor – 1985 – hatten SPD und Grüne die Stadt Gießen zur atomwaffenfreien Zone erklärt.

    – Gießener Anzeiger

    Da werden die russischen Raketentruppen ganz schön dumm schauen wenn Gießen sich einfach so zur Atomwaffenfreien Zone erklärt hat.

    Ich persönlich finde das alles extrem fake und gay.
    Zuerst mal weil dieser Hippiescheiss immer fake und gay ist und der Pazifist immer nur dem kämpfenden Mann der eigenen Seite in den Rücken fällt mit seinem Müll und dabei per se immer der freiheitlicheren Gesellschaft schaden wird die ihn für sein subversives Verhalten eben nicht einfach verschwinden lassen wird.

    Selbst auf den Kanaren, wo jede Devise willkommen ist, sind die Russen nur crap und werden auch so behandelt,

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    1. Auch kein schlechter Artikel mit interessanten Perspektiven. Allerdings ist und bleibt NV einfach ein Ami-Lutscher, hat vermutlich irgendwie auch familiäre Verbindungen dort hin. Bezüglich Rußland ist er ganz kalter Krieger, Rußland ist der ewige Feind. 2015 argwöhnte er Putin als Strippenzieher hinter der „Flüchtlingskrise“, während Merkel nur sowas sei wie ein Animal-Hoarder, eine Katzenlady, die die ganzen Streuner bei sich aufnimmt ohne wirklich was mit anfangen zu können. Rußland warte einfach noch, bis Deutschland und Europa sturmreif wären, um dann auf dem Umweg über Skandinavien nach Kerneuropa einzufallen.

      Naja, ganz unterhaltsam, aber lieber noch Russengas und imgsrc.ru als dreckiges Frackingas und Sexualhölle aus dem Barbarenimperium. Lol.

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      1. Toji

        Anglofreunndlich ist er nicht sonderlich.,u.a.bezeichnete er GB als shithole und meinte hat schon seinen grund und Richtigkeit dass die vorfahren der Amis weggeschickt wurden

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      2. GB verachtet er, aber die USA sind für ihn alles in allem schon die beste der gegenwärtigen Welten, wenn ich das richtig verstanden habe. „The West is the Best“ – hat er selbst gesagt. Und Rußland das Reich der Finsternüß. Gut, er widerspricht sich ja des öfteren.

        An dem neuen Artikel ist der Gesichtspunkt interessant, daß die Atombombenabwürfe den ehrenkäsigen Japse ermöglichten, ihr Gesicht zu wahren. Gegen eine neue übermächtige Wunderwaffe zu verlieren ist eben keine ganz so große Schande für die Sonnensöhne, die damals in Ostasien eine wahre Terror-Pest waren. Da mag Buhu-Vitzi noch so heulen wegen der Atombombe, buhuhu, Adolf dindu nuffins!

        Daß sich die Amis damals auch Schädelservices und sonstige Souvenirs aus toten Japse zusammenstellten, ist natürlich auch ganz in NVs Sinn.

        Endgültig verloren haben die Japse und sonstige Schlitzis ihr Gesicht spätestens in der großen Asienkrise in den 90ern, als Japan und die ganzen „Tigerstaaten“ volle Kanne abschmierten (angeblich ja auch eine Soros-40/2- Aktion) worauf Bilder von flennend sich auf den Straßen wälzenden schlitzäugigen Investoren und Tycoons die Medien überschwemmten. Die TITANIC fragte damals nicht von ungefähr: „Der Asiat, ein Weichei?“ – „unseren Schneider hat zumindest niemand weinen gesehen!“

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      3. Wagecuck 1016. August 2021 um 13:59
        Ganz interessant.
        Aber das einzige wo ich beim Lesen eines Geschichtsbuches vor Freude Tränen in den Augen und einen richtig harten Ständer in der Hose hätte, das wäre wenn ich da lesen würde das im 2. Weltkrieg Washington oder New York durch die erste deutsche Atombombe ausgelöscht und damit der Niedergang der USA eingeleitet worden wäre.

        Lolwitz6. August 2021 um 21:27
        Hab mal bei irgendwelchen Nazis gelesen, dass der Hitler beim Bau der Abombe voll rumgecuckt hätte und das der Beweis seiner moralischen Überlegenheit war. Die fanden seinen Vegetarismus natürlich auch ganz toll. Und das angeblich von nem Typen, der laut MK Terror mit noch größerem Terror bekämpfen wollte. Kommt aus der gleichen Richtung wie Hololeugnung und dann merkst du, dass diese Vaginas das nicht für die Weltöffentlichkeit machen, um Hitler in ein besseres Licht für Polacken, Juden und Boomer zu rücken, sondern für sich selber, weil sie nen Knacks haben.

        Anonym7. August 2021 um 06:40
        Im shitpost gehts um schlechte Verlierer und der erste Kommentar ist gleich so ein Ronny der mal wieder außen vor lässt dass amerikanisches Geld das Wirtschaftswunder angekurbelt hat und unter amerikanischer Hegemonie sich Westdeutschland innerhalb von 10 Jahren von der totalen Vernichtung erholt hat.
        Wer eigentlich richtig sauer sein sollte auf die Amerikaner sind die Briten, die haben nach dem Krieg alles verloren und sich weder wirtschaftlich noch sozial je richtig erholt, als Sahnehäubchen hat dann ein Jude den sie unbedingt vor den Hunnen retten mussten ihre scheiß Währung gecrasht.

        Die Atombombe hätte ich auf London, Paris und Moskau geworfen.

        http://post-collapse.blogspot.com/2021/08/uberdramatisierter-atomwaffeneinsatz.html#comment-form

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  12. Mir kommen die Tränen! Echt!

    WELT
    Berliner Polizei wird im Internet mit Hass überschüttet

    Seit mehreren Tagen wird die Berliner Polizei im Internet mit Hass-Nachrichten überhäuft. Die Liste ist lang: Über „Gestapo“, „Merkelsöldner“, „Merkel-Schergen“, „Geisel-Schergen“, „Mörder“, „Faschisten“, „Verbrecher“, „Freund & Henker“, die „wehrlose Frauen und Kinder verprügeln“, die „endlich aufstehen und nicht blind den Befehlen folgen sollen“, die „eine Schande für Deutschland und ihre Familien sind“, die „einen der ihren totgeprügelt haben“ inklusive sämtlicher Vergleiche mit dem 3. Reich ist alles dabei.

    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/berliner-polizei-wird-im-internet-mit-hass-%C3%BCbersch%C3%BCttet/ar-AAN1y92?ocid=msedgntp

    die „wehrlose Frauen und Kinder verprügeln“

    WAS ZU BEWEISEN WAR

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  13. Hubert

    Kleine Frage an B-Mashina „außer der Reihe“:
    Ist Leonards Internetzseite angegriffen oder zerhackt worden? Seit Tagen besteht keine Möglichkeit, die Seite aufzurufen.
    Herr Forneus hatte sich zuletzt noch, pflichtbewusst wie immer, in die Sommerpause abgemeldet.

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  14. Grade getestet. „ketzerschriften.net“ ist für mich über das Eingabefenster von TOR und Windows Explorer problemlos zu erreichen, allerdings nicht über meine Blogroll. Ob er mich NAZISCHWEIN blockiert hat? Könnts ihm nicht verdenken, obzwar ich ihm ja nichts pöses will, im Gegenteil. Sein üblicher „Sommerloch“-Eintrag ist übrigens erst von gestern, 06. August.

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  15. Berlin. Die Berliner Polizei hat Kritik eines Experten der Vereinten Nationen (UN) an ihrem auch gewaltsamen Vorgehen bei unerlaubten Versammlungen gegen die Corona-Politik vor einer Woche zurückgewiesen. „Unmittelbarer Zwang ist Gewalt, Gewalt schmerzt, Gewalt verletzt, Gewalt sieht gewalttätig aus“, erklärte Polizeisprecher Thilo Cablitz auf dpa-Anfrage. „Unmittelbarer Zwang auch mit all seinen Bildern ist dennoch Teil unseres Rechtssystems.“

    (…)

    In der schriftlichen Erklärung von Polizeisprecher Cablitz heißt es weiter: „Im Zusammenhang mit vorangegangenen Versammlungen der in Rede stehenden Protestbewegung mussten wir wiederkehrend massive Angriffe auf Einsatzkräfte verzeichnen. Die vom UN-Sonderberichterstatter als Panzerung deklarierte Schutzausstattung der Einsatzkräfte diente lediglich dazu, sie vor schweren Folgen der gegen sie verübten Angriffe zu bewahren.“ Dennoch seien mehr als 60 Polizistinnen und Polizisten verletzt worden – in Teilen schwer.

    https://www.morgenpost.de/berlin/article232993085/Polizei-weist-Vorwuerfe-von-UN-Berichterstatter-zurueck.html

    Buhuhu. Lügner.

    Seht, wie es flizzt, das kleine hinterlistige Schweinchen!

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