Menschenfischen mit dem „VL“: War Adolf Hitler die Hundepeitsche von Jesus Christus?!!

Der Vollgeleerte mal wieder beim „Auspacken“ in jeglicher Hinsicht:

-DER VOLKSLEHRER | WUNDERTÄTIGE POST | AUSPACKEN-

Bitchute

*

Dazu hat der Geleerte für Fans und Mitlechzer eine Inhaltsangabe erstellt, die für sich schon so einiges aussagt, wenn man sie so demütig auf sich wirken läßt:

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Luciferian FRANKSTEIN goes full PORNO!

Denktitan FRANKSTEIN gefällt dem DE gerade immer besser! Der Gewaltige scheint vor lauter Kraft, Saft und MOJO kaum noch laufen zu können. So auch hier wieder bockstark:

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Alles nur Alphabetsneid?

Der ewige Klauzigeuner und die Arier-EL-lite

In Bruce Beresfords „Black Robe“ demonstriert Pater Laforgue den „armen Wilden“ eindrucksvoll die Macht der Schrift.

GildaLee27 1 year ago
Years ago when I saw this for the first time, it was mind blowing to realize that mere writing and reading were seen as magic, even demonic.

*

Im liebgewonnenen Denktankerchen, in dem sich gewisse Geister der Zeit bündeln wie in einem Brennglas, sortiert der wackere vitzli gerade Urlaubsfotos. Auf einem davon, aus dem schönen Rothenburg ob der Tauber an der Romantischen Straße, von ihm putzigerweise mit „rotjud.jpg“ benannt, will er Unerklärliches ausgemacht haben:

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Dawkins Overload?

Der Tagesspiegel vermeldet:

Gewalttat in Kirche in Berlin-Wedding: Pfarrer bei der Messe mit Faustschlag niedergestreckt

Während einer Messe ist am Sonntag in einer Weddinger Kirche ein Pfarrer niedergeschlagen worden. Der Angreifer hatte sich zuvor religionsfeindlich geäußert.

Während der Messe am Sonntagvormittag ist der Pfarrer der katholischen St. Joseph-Kirche in der Müllerstraße in Wedding niedergeschlagen worden.

Nach Angaben der Polizei soll gegen 10.30 Uhr während des Gottesdienstes ein Mann von seinem Sitzplatz aufgestanden sein und in die Kirche gespuckt haben. Anschließend soll er zielstrebig zum Altarraum gegangen und sich laut religionsfeindlich geäußert haben. Er schlug den 61-jährigen Pfarrer mit einem Faustschlag nieder. Gleich darauf nahm sich der Unbekannte die Bibel und riss mehrere Seiten aus ihr heraus.

Dem Niedergeschlagenen eilte dessen 56-jähriger Bruder zur Hilfe. Diesen schlug der Angreifer mit der Bibel und flüchtete unerkannt aus der Kirche. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen. (Tsp)

***

Die Schilderung des Tagesspiegel rahmt die Geschehnisse nun tatsächlich dahingehend, daß der unbefangene Leser meinen könnte, hier wäre ein militanter Atheist in Aktion getreten. Knackpunkt sind die „religionsfeindlichen“ Äußerungen. „Religionsfeindlich“, das läßt auch den Erzähler zunächst einmal an Richard Dawkins und seine oft antireligiös eifernden Anhänger denken, die vor allem in den Schlumpfereien Vadder Abrahams, also Islam, Christentum, Judentum, die Wurzel allen Übels ausgemacht haben wollen und dabei noch nicht einmal komplett falsch liegen.

Andererseits sind deren plakative religionskritische Aktionen zwar von einem gewissen selbst schon quasi-religiösen Eiferertum geprägt, dabei aber, zumindest so weit der Erzähler das verfolgen konnte, stets friedlich bzw. absolut gewaltfrei: Es werden Plakate geklebt von wegen „There’s NO God!!!“ oder der Papst tritt als seine Schäfchen verschlingender Tyrannosaurus auf.

Derartig dumpf-brachiale Aktionen wie einen Pfaffen beim Gottesdienst zu beschimpfen und umzuhauen, Seiten aus einer Bibel zu rupfen und die Heilige Schrift einem Gläubigen über den Schädel zu ziehen gehören eher weniger zum Repertoire der aktivistischen Atheisten, die, letztlich doch eher in die Schärfe ihrer Argumentation, Logik und Ratio vertrauen und dabei doch hoffnungslos übersehen, daß der Mensch per se kein rationales Wesen ist. Zudem gehören diese Leute mehrheitlich den eher gebildeten, gehobenen Schichten an, was sich damit deckt, daß Religiosität im Allgemeinen negativ mit der allgemeinen Intelligenz korreliert.

Vor diesem Hintergrund erscheint es nun äußerst fraglich, ob die Tat wirklich von „Religionsfeindlichkeit“ und übermäßiger Dawkins-Lektüre motiviert worden ist, wie es das Framing des Tagesspiegel nahelegt. Im Gegenteil spricht alles dafür, daß hier ein überaus religiöser Hominide aus Feindseligkeit gegenüber einer ganz bestimmten Religion heraus, höchstwahrscheinlich befeuert durch aktuelle Ereignisse, gehandelt hat.

Kurz: Man kann mit einiger Berechtigung davon ausgehen, daß der Täter ein Moslem ist (allein die brutal-dumpfe, direkte Vorgehensweise spricht dafür) der, durch die aktuellen Geschehnisse in Schweden (wieder einmal Muselkrawalle infolge einer „Koranschändung“ durch irgendwelche „Rechten“ oder „Islamophoben“) aufgeputscht, sich zum Handeln gedrängt wähnte.

Das alles nur mal so als kleine Randnotiz zu Framing und dem alltäglichen interkulturellen Wahnsinn. Nicht mehr nicht weniger. Und daß die Hinterladersektierer*innen jetzt keine Prügel verdient haben, wollte der D.E. so pauschal auch nicht gesagt haben wollen. Zumindest trifft es hier nicht die Falschen.

L’Age D’Or – Das goldene Zeitalter (1930)

Lya Lys and this toe-sucking-thing – still HOT AF (in the narrators humble opinion)! Bildquelle: Screenshot IMDB
-L’Age D’Or (1930)-
Einer der ersten französischen Tonfilme – rechter Mob, äh, rechte Aktivisten stürmten seinerzeit die LICHTSPIELTHEATER und ja, es scheint, und die Betonung liegt auf „scheint“, als wären immer noch Möglichkeiten zur Zersetzung offen. Anyway: „blasphemy begins at 58:58 “ behauptet da jemand in den Komms, was aber nicht ganz stimmt, es ist nur deren KLIMAX.

Ja, das war wieder eine erbauliche Ohrensesselsession im Studium generale der Université de Youtube. Der Erzähler weiß ja nicht, um es mit Helge Schneider zu sagen, ob hier irgendwer ABITUR hat, oder gar STUDIERT hat, aber wer schon mal FRANZÖSISCH gehabt hat, so irgendwie, der kann sich ruhig mal hier reinstecken…, äääh, hört der Erzähler da wieder irgendeinen (er will ja keine „Namen“ nennen) „PROLETEN“ und „QUERDENKER“ maulen von wegen „GIBTS DAS NICHT AUF DEUTSCH?“ DA habt ihrs:

Inhalt:

Der Film beginnt mit Dokumentationsfilmaufnahmen von Skorpionen. Nach dem Zwischentitel „Einige Stunden später…“ klettert ein Räuber auf einen Felsen. Er sieht vier Bischöfe auf einem Riff sitzen und Gebete murmeln. Dann geht er weiter in eine Hütte, in der noch andere Räuber warten. Es sind einige Gesprächsfragmente zu hören („Ihr habt… Akkordeons, Flusspferde und Pinsel“). Die Gruppe geht zu den Felsen, doch ein Räuber nach dem anderen bricht unterwegs zusammen und bleibt liegen.

In der folgenden Szene sieht man viele Menschen, darunter Bürgerliche, Priester, Militärs, die mit Booten das Ufer erreichen. Sie gehen zu dem Felsen, auf dem vorher die Geistlichen saßen, und sehen, dass von diesen bloß noch Skelette übrig sind. Man macht sich an die Grundsteinlegung der ewigen Stadt Rom. Doch die Zeremonie wird unterbrochen. Am Rande des Geschehens beginnen ein Mann und eine Frau, sich im Liebesspiel im Schlamm zu wälzen. Sie werden gewaltsam getrennt und der Liebhaber wird von zwei Männern festgenommen. Der Verhaftete reagiert auf die Verhaftung äußerst gereizt, tritt nach einem Hund und einem Bettler und zerquetscht Insekten. Die Grundsteinlegung wird beendet und Rom wird errichtet. Es sind Flugaufnahmen von Rom und vom Vatikan zu sehen. Verschiedene absurde Stadtszenen werden gezeigt: Ein Mann in einem Anzug tritt vollkommen mit Staub bedeckt aus einem Café, ein anderer Mann kickt auf seinem Weg die Straße entlang eine Violine vor sich her usw.

Mit seinen beiden Bewachern gelangt der Mann schließlich in eine Stadt. Um die Bewacher loszuwerden, zeigt er ihnen ein Zertifikat, das ihn als Vertreter der „Gesellschaft des guten Willens“ ausweist. Von den Bewachern freigelassen ist seine erste Tat, einen auf der anderen Straßenseite stehenden Blinden durch einen Tritt zu Fall zu bringen. Anschließend fährt er mit dem Taxi zu einer Feier, auf der er seine Geliebte wiedersieht. Ein mitten durch das Geschehen fahrender Ziehkarren mit betrunkenen Bauern scheint niemandem besonders aufzufallen. Zuvor hatte die Geliebte eine auf ihrem Bett liegende Kuh aus ihrem Schlafzimmer gescheucht. Bevor der Mann seine Geliebte treffen kann, wird er von deren Mutter in ein Gespräch verwickelt. Dann sieht man, wie im Hof ein Bediensteter seinen Sohn erschießt, weil dieser ihm den Tabak aus der Pfeife gestohlen hat. Dabei schaut die feine Gesellschaft lediglich leicht empört zu. Auch ein Brand in der Küche interessiert die Gesellschaft nicht. Als hingegen der Mann die Mutter seiner Geliebten ohrfeigt, weil sie versehentlich sein Getränk verschüttet hat, entrüstet sich die ganze Abendgesellschaft. Sie wirft ihn raus und umsorgt die Mutter, als wäre sie ernsthaft verletzt.

Nachts, während eines Konzertes, auf dem auch ein Priester Geige spielt, kommen die Liebenden das nächste Mal zusammen. Doch auch dieses Mal können sie sich nicht lieben, rutschen immer wieder vom Stuhl und schaffen es nicht, sich zu umarmen. Auf einmal wird der Mann zu einem Telefonat mit dem Innenminister gerufen. Er tobt vor Wut und streitet sich am Telefon mit dem Minister, welcher sich erschießt. Die Leiche liegt aber nicht am Boden, sondern klebt an der Decke, als sei die Schwerkraft umgekehrt worden. Nach dem Telefonat kommt der Mann wieder. Das Paar umarmt sich. Schließlich sagt die Frau: „Wie schön, dass wir unsere Kinder ermordet haben“, und streichelt ihrem Partner über das Gesicht, das plötzlich blutverschmiert ist. Er antwortet einige Male „Meine Liebe… meine Liebe“. Der Dirigent scheint plötzlich unter starken Kopfschmerzen zu leiden, stolpert von der Bühne und taumelt durch den Garten, bis er auf die zwei Liebenden trifft. Die Frau springt auf, umarmt und küsst den Dirigenten. Ihr Geliebter springt wütend auf, stößt sich den Kopf an einem hängenden Blumentopf und leidet nun seinerseits an Kopfschmerzen. Er taumelt durch den Garten zurück ins Haus. In der nächsten Szene liegt der Geliebte allein im Bett und zerstört die Kissen. Mit Federn in den Händen geht er zum Fenster, öffnet es und wirft nacheinander einen brennenden Baum, einen Bischof, einen Pflug und eine Giraffe hinaus. Schließlich lässt er die Federn aus seinen Händen gleiten.

Am Ende des Films wird in einer Texttafel erklärt, dass vier von Grund auf böse Männer in einer Burg eine vierzigtägige Orgie abhielten, bei der acht Frauen starben (eine Anspielung auf Die 120 Tage von Sodom des Marquis de Sade). Die erste von vier Personen, die das Haus verlassen, ist Jesus, der im Film, analog zu einer Hauptfigur im Buch, als Herzog von Blangis bezeichnet wird. Nach ihm treten drei adelige Personen aus der Tür. Eine Frau kriecht blutverschmiert hinterher, worauf Jesus zurückgeht und sie wieder hineinzerrt. Nach dem Schrei einer Frau sieht man die Tür sich erneut öffnen, und der Herzog tritt wieder heraus, diesmal jedoch ohne Bart. Die letzte Einstellung des Films zeigt ein Kreuz, an das die Skalps der während der Orgie ermordeten Mädchen genagelt sind.

Aussage

Buñuel kritisiert in seinen Filmen die bürgerliche Gesellschaft und die christliche Moral. Er will nicht nur das Bestehende verbessern, sondern er will das ganz Andere. So führte er einmal aus: „Die bürgerliche Moral ist für mich Unmoral, die man bekämpfen muss; diese Moral, die sich auf unsere äußerst ungerechten sozialen Institutionen wie Religion, Vaterland, Familie, Kultur gründet, überhaupt, was man so die Pfeiler der Gesellschaft nennt.“

Aufführungen

Der Film wurde im „Studio 28“ uraufgeführt, wo er sechs Mal hintereinander vor ausverkauften Rängen lief. Am 3. Dezember 1930 wurde eine Aufführung des Filmes durch Rechtsextremisten der „Action française“ unterbrochen, die den Kinosaal verwüsteten, die Leinwand mit Tinte bewarfen und eine Ausstellung surrealistischer Bilder zerstörten. Am 10. Dezember erhielt der Film ein Aufführungsverbot, das erst 1981 aufgehoben wurde.

Sonstiges

  • Der Film war einer der ersten französischen Tonfilme.
  • Der Produzent Vicomte de Noailles konvertierte später zum Katholizismus und nahm den Film als Gotteslästerung aus dem Vertrieb.

Kritiken

„In Übereinstimmung mit der surrealistischen Ideologie ist nur die Liebe, die wilde, anarchistische, irrationale Liebe annehmbar. Alles andere wird dem Spott preisgegeben: die Reichen, die Kirche, der Staat, die Armee, genau wie die typisch bürgerlichen Laster, die da Sentimentalität und Romantik heißen und die Buñuel sein ganzes Leben lang verabscheut hat.“

– Amos Vogel

„‚Das goldene Zeitalter‘ ist sicher einer der provokantesten und kompromisslosesten Filme, die je gedreht wurden. Und Buñuel ist sich selbst treu geblieben“

– Siegfried König

Qualle: https://de.wikipedia.org/wiki/Das_goldene_Zeitalter

Ja kann er jetzt nur noch Copypaste? Ja, SCHEISZDOCHREIN! Wobei eine der Lektionen, die der Erzähler aus dieser interessanten filmgeschichtlichen Pionierarbeit mitgenommen hat, ist, dass wenn man zunächst ein „Clo“ (vitzli) zeigt und dann, unter Untermalung mit Toilettengeräuschen, sich dampfend wälzende Lavamassen, letztere tatsächlich nur noch wie Exkremente aussehen, vor allem in schwarzscheisz, äh, -weiß.

Jesus aka Le Duc de Blangis, Bildquelle: Screenshot IMDB

Dazu noch ein kurzer Steckbrief von Jesus/Le Duc de Blangis, welcher durchaus gelinde Zweifel an der vorgeblichen Doppelidentität zu wecken imstande ist (wobei manche ja meinen, es handele sich dabei eher um eine Personalunion mit dem „Tier“ vom vitzli):

Dieser erschreckende Koloß gab in der Tat die Idee eines Herkules oder eines Kentauren; der Herzog hatte fünf Fuß breite Schultern, starke Glieder, mächtige Gelenke, elastische Nerven. Gebt dazu noch ein männliches stolzes Antlitz, sehr große schwarze Augen, schöne braune Brauen, eine Adlernase, schöne Zähne, gesundes frisches Aussehen, breite Schultern, dichtes obgleich vollkommen geschnittenes Haar, schöne Hüften, leidliche Hinterbacken, die schönsten Beine der Welt, ein feuriges Temperament, die Kraft eines Pferdes und ein Glied, das einem Esel Ehre gemacht hätte, begabt mit der Fähigkeit, sein Sperma an einem Tag so oft zu verlieren, als er wollte, selbst noch im Alter von 50 Jahren, während das Glied, das genau acht Zoll im Umgang und zwölf Zoll in der Länge maß, damals fast ununterbrochen in Erektion war, und ihr habt das Porträt des Herzog von Blangis, als ob ihr es selbst gezeichnet hättet.

Wenn aber dieses Meisterstück der Natur schon in seinen Begierden heftig war, was wurde es, o großer Gott!, wenn es der Rausch der Wollust krönte! Das war kein Mensch mehr, das war ein wütender Tiger. Wehe dem Unglücklichen, dem dann seine Leidenschaft diente! Fürchterliche Schreie, schreckliche Gotteslästerungen brachen aus seiner geschwellten Brust hervor, Flammen schienen dann aus seinen Augen zu sprühen, er schäumte, er wieherte, man hätte ihn für den Gott der Geilheit halten können. Und in welcher Art kam es ihm! Seine Hand verirrte sich immer wie im Zwang und man hat ihn im Augenblick seiner perfiden Entladung öfter als einmal eine Frau ohne weiteres erwürgen sehen. Wieder zu sich gekommen, nahm den Platz seiner Verirrung alsbald die vollkommenste Sorglosigkeit gegenüber den Infamien ein, die er sich erlaubt hatte, und aus dieser Gleichgültigkeit, aus dieser Art von Apathie entstanden rasch neue Funken der Wollust.

Der Herzog hatte in seiner Jugend bis zu achtzehnmal an einem Tage entladen, und ohne daß man es beim letzten Mal erschöpfter sah als beim ersten Mal. Sechs- oder achtmal täglich erschreckte ihn auch jetzt noch nicht, trotz seiner fünfzig Jahre. Seit nahezu fünfundzwanzig Jahren hatte er sich an die passive Sodomie gewöhnt und er empfing deren Attacken mit derselben Kraft, mit der er sie aktiv zurückgab, wenn es ihm beliebte, die Rolle zu wechseln. Er hatte auf Grund einer Wette fünfundzwanzig Angriffe an einem Tage ertragen.

Begabt, wie gesagt, mit verschwenderischer Kraft, genügte ihm eine einzige Hand, um ein Mädchen zu vergewaltigen, er hatte es mehrmals erprobt. Er wettete eines Tages, ein Pferd zwischen seinen Schenkeln zu erwürgen, und das Tier krepierte in dem Augenblick, in dem er es angesagt hatte. Seine Exzesse bei Tisch gingen nach Möglichkeit noch über die im Bett hinaus, man begriff nicht, was aus der Unmenge von Nahrungsmitteln wurde, die er verschlang. Er hielt gewöhnlich drei Mahlzeiten und gestaltete alle drei sowohl sehr lang als sehr reichlich, für gewöhnlich verbrauchte er immer zehn Flaschen Burgunderwein, er hatte deren schon bis zu dreißig getrunken und wettete gegen jeden, der wollte, es sogar bis auf fünfzig zu bringen. Da aber seine Trunkenheit die Färbung seiner Leidenschaft annahm, sobald der Likör oder der Wein seinen Kopf erhitzt hatten, und er tobsüchtig wurde, mußte man ihn binden.

Der Marquis de Sade, „Die 120 Tage von Sodom“

Abrahamitischer Threesome in Bärlin: Ruined Orgasm vorprogrammiert?

In der FAZ vom 02. November des laufenden Jahres stellten Reinhard Bingener und Daniel Deckers ein ambitioniertes interreligiöses Projekt aus der Hauptstadt in einem seitenfüllenden Artikel vor. Unter der Headline „Religion der Mitte“ posaunte es volltönend:

„Das gab es noch nirgends: eine Kirche, eine Moschee und eine Synagoge in einem Gebäude. In Gottesfragen geht Berlin auch anderswo neue Wege.“

Bei näherer Betrachtung sind, vor allem was den Islam anbelangt, die Details dann aber doch schon im Vorfeld reichlich ernüchternd:

im Herbst 2023 soll das „House of One“ stehen und sollen Besucher von der 44 Meter hohen „Stadtloggia“ aus auf die Umgebung blicken können. Bund, Land und private Mäzene fördern den Bau, der 44 Millionen Euro kosten soll. Noch fehlen rund 15 Millionen. Im März warf der Rückzug der Unternehmerin Catherine von Fürstenberg-Dussmann aus dem Stiftungsrat ein Schlaglicht darauf, wie konfliktträchtig „House of One“ ist. Die Unternehmerin ärgerte sich darüber, dass von muslimischer Seite nur das „Forum für interkulturellen Dialog“ beteiligt ist, das der Gülen-Bewegung nahesteht. Die Zerstrittenheit der islamischen Welt und die türkische Innenpolitik schlugen damit voll auf das Projekt durch. „Egal wer unser Partner wäre, immer fühlte sich jemand ausgeschlossen“, sagt Pfarrer Gregor Hohberg, der dem Stiftungsrat vorsitzt. Gespräche mit der islamischen Welt gestalteten sich derzeit schwierig, ist zu hören.

So so, an der „Zerstrittenheit der islamischen Welt“ hapert es also beim lessingschen Ring-el-piez der Religioten und nicht etwa daran, dass sich diese in ein paar entscheidenden Punkten über alle Lager hinweg einig ist? Dass sich wirklich niemand außer dem Gülle-Wischi-Waschi-Forum hergibt, klingt dem Erzähler stark nach Letzterem.

Eingebettet in die historische Einleitung des Artikels ist ein Zitat des „Alten Fritz“, das so manch kackservativem Deutschtümler, der sich nach den guten alten Zeiten zurücksehnt, zu denken geben sollte:

Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, die sie bekennen, ehrliche Leute sind, und wenn Türken und Heiden kämen und wollten das Land bevölkern, so wollen wir ihnen Moscheen und Kirchen bauen.

Na, hört sich das nicht beklemmend aktuell an? Nur das mit der Angst, die noch nie ein guter Ratgeber gewesen wäre, das hat er wohl vergessen.

Holy Grail Of Virtue Signalling

Betrachtungen zu Maria Ladenburger und Amy Biehl

Virtue signalling is a pejorative for the conspicuous expression of moral values. Academically, the phrase relates to signalling theory to describe a subset of social behaviors that could be used to signal virtue—especially piety among the religious. In recent years, the term has become more commonly used as a pejorative by commentators to describe empty or superficial support of certain political views and also used within groups to criticize their own members for valuing appearance over action, or for not holding the same values which that group considers to be morally unquestionable.

-Wikipedia-

And the women all were beautiful
And the men stood
Straight and strong
They offered life in sacrifice
So that others could go on.

-Neil Young, „Cortez The Killer“-


Herr und Frau Ladenburger, ihre ermordete Tochter und der schutzsuchende Mörder

Hat der Autor Joseph Atwill mit seiner Hypothese recht, waren Jesus und das Christentum letztlich ein Konstrukt von römischen Intellektuellen aus dem Dunstkreis der Flavier-Dynastie sowie jüdischen Überläufern wie Flavius Josephus, dem unglaubwürdigen Propaganda-Chronisten des jüdischen Krieges, um die überaus aufsässigen und widerporstigen jüdischen Hardliner der Judäischen Volksfront bzw. der Volksfront von Judäa mitsamt ihrem Stammesfanatismus durch Implementierung einer diametral entgegengesetzten, weil jenseitsorientierten und pazifistisch-romfreundlichen, Lehre des Wange-Hinhaltens im unbeugsam-aufrührerischen Volke der alten Jahudis zu neutralisieren und diesem dazu noch den römischen Feldherrn und späteren Kaiser Titus Flavius sowie seinen Vater Vespasian als Gottessohn und Gottvater durch die Hintertür aufzupfropfen.

Letzteres würde einen ziemlichen Geniestreich der zynischen Heimtücke und Hinterfotzigkeit darstellen, wo doch eben der flammende Widerstand der Juden sich zu einem Großteil daran entzündete, dass die ansonsten in religiöser Hinsicht toleranten Römer diese, wie alle anderen Völker des Imperiums, dazu zwingen wollten, dem römischen Imperator als Gott auf Erden ein Minimum an Verehrung und Anerkennung entgegen zu bringen. Liest man in Atwills „Das Messias-Rätsel“, lassen sich auf den ersten Blick, bei all den aufgeführten Parallelen zwischen Josephus „Chronik des jüdischen Krieges“ und dem Neuen Testament, schwer andere Erklärungen finden.

Zwar sträubt sich beim demütigen Leser durchaus etwas dagegen, die Annahme als Tatsache anzuerkennen, dass auf eine solch insgesamt dann doch recht simple und durchschaubare Weise eine Weltreligion fabriziert worden sein soll; wenn man sich dann aber nur den unglaublich dumm-dumpfen Islam anschaut und die viehische Blödheit des Hominidenpacks insgesamt in Betracht zieht, erscheint es alles andere als unmöööglisch. Dazu kommt, dass man im Rahmen der tagespolitischen Rahmungen mittlerweile regelmäßig die forcierte Bildung quasi-religiöser „Frames“ beobachten kann, und zwar sowohl in die sektiererisch-abkapselnde wie in die großflächig universalistische Richtung. Nicht ohne Berechtigung wird in diesen Zusammenhängen von „Zivilreligionen“ gesprochen und Beispiele dafür finden sich mannigfach. Sei es im Bezug auf die Deutungshoheit betreffs historischer Ereignisse (etwa bezüglich der unermesslichen Schuld des Weißen Mannes gegenüber allen anderen), die heiligen Lehren von Gleichheit und Diversity oder den Klimafanatismus, die Weichenstellung in Richtung Religiotentum tritt mit charakteristischen Merkmalen wie Erbsünde und -schuld, Buße, Zwang, Selbstkasteiung, Heiligenverehrung, Herausbildung von Priesterkasten und all der damit einhergehenden Doppelmoral wie Ablasshandel etc. nur allzu deutlich in Erscheinung.

Auch was die scheinbar humanitär begründete Politik der offenen Grenzen und der bedingungslosen Massenimmigration betrifft, mit der man einmal vorgeblich die „Multikulturelle Gesellschaft“ schaffen, dann wieder die Kulturen zu einer utopischen Einheitskultur verschmelzen möchte, ist dergleichen zu beobachten. Der Kult der grenzenlosen Weltoffenheit hat sich längst über jegliche Ratio erhoben und teilt genau diese Unzugänglichkeit für jegliche rational begründete Kritik mit den Religionen. Und wie diese ist er ein probates Vehikel für die herrschenden Kräfte zur Durchsetzung ihrer Interessen, etwa Downgrading bestimmter Regionen, Länder und Völker durch forcierte Massenimmigration entwurzelter primitivkultureller „Minderleister“, dadurch Ausschalten potentieller Feind- und Konkurrenzkulturen; Disziplinierung von ansässiger Arbeitnehmerschaft, Unterklassen und Prekariat durch Massenimport von Lohndrückern und Leistungsempfängern; Herabstufung auch der besser gestellten Lohnabhängigen durch „qualifizierte Einwanderung“ (letztlich die Motivation hinter der Propaganda-Mär vom Fachkräftemangel); Schaffung eines zunehmend lebens- und lustfeindlichen, repressiven Klimas durch Einfuhr und Verhätschelung fremdkultureller Gewaltschergen.

Da sich die unangenehmen und mitunter überaus hässlichen und grausamen Folgen dieser seit längerem rein destruktiven Politik unweigerlich immer deutlicher abzeichnen, was eine wachsende Unruhe in der Herde der betroffenen Völker mit sich bringt, werden, um diese ruhig zu halten, von Seiten des politisch medialen Komplexes verschiedene Schienen gefahren: Schönfärben, Lügen durch Weglassen, Verunmöglichen von Kritik mit Kriminalisierung und Entmenschlichung der Kritiker und Gegner, dagegen gestzt dann das Vermitteln eines Gefühls der Dazugehörigkeit, der moralischen und intellektuellen Superiorität, der Zukunftszugewandtheit gegenüber den der herrschenden Machtstruktur Gefügigen, die sich so über die vermeintlich Abgehängten, Frustrierten und dummen Widerporste erheben können und das gute Gefühl gratis dazu bekommen.

Dabei wird der Drang des Primaten, einer Horde zuzugehören und die daraus resultierende evolutionäre Urangst vor dem Ausschluss aus der Gemeinschaft weidlich ausgenutzt: Der Mensch will gefallen, sich sozial einordnen, lechzt im allgemeinen nach sozialer Anerkennung. So besehen ergeben sich viele der Beispiele haarsträubender „gutmenschlicher“ Hirnvernageltheit schlichtweg aus der Eigendynamik der implementierten Zivilreligion der großen Vermischungssynthese und der grenzenlosen Weltoffenheit: Wie in allen Religionen und gesellschaftlich etablierten Wertesystemen versuchen die darin sich beheimatet wähnenden Primaten, sich mindestens gegenseitig ihrer Integrität und Linientreue zu versichern, wenn nicht gar, sich darin in einem wechselseitigen Konkurrenzkampf zu übertreffen. Für diese Art des Breitensports hat sich der Begriff „Virtue Signalling“ etabliert, also das Streben von Individuen, ihrem Umfeld und der Gesellschaft im Allgemeinen zu zeigen, dass man den gesellschaftlichen bzw. von der Obrigkeit vorgebenen Wertvorstellungen in besonderem Maße gerecht wird.

Insofern treffen die ganzen inflationären Hitler- und Nazivergleiche in gewisser Hinsicht tatsächlich zu: Viele der heutigen Dulder, Klatscher und Helfer bei der genozidalen Massenflutung Deutschlands und Europas wären vermutlich eher mit Eifer dabei gewesen, wären sie in ein faschistisches, nationalsozialistisches oder realsozialistisches System hineingeboren worden, als sich mit „Zivilcourage gegen Rechts“ ins Abseits und womöglich in Lebensgefahr zu begeben oder zumindest staatlichen Repressionen und sozialer Ausgrenzung auszusetzen. Das ist heute, wo man mit solcherart pseudorebellischer aber tatsächlich absolut systemkonformer Attitüde Gratismut beweisen kann, natürlich anders.

Es ist einfach die äffisch-menschliche Natur, gesellschaftliche Vorgaben erfüllen, sich in ein bestehendes gesellschaftliches System einordnen zu wollen. Dass es eben genau darum geht, und nicht wirklich um Altruismus, Mitgefühl oder Humanität, wird in der Gleichgültigkeit und Verachtung gegenüber Unterprivilegierten deutlich, die nicht auf den zivilreligiösen Altar gehoben werden: Einheimischen Leistungsempfängern, Obdachlosen etc. was sich auch dadurch bemerkbar macht, dass Kritiker des herrschenden Politdiktats von den Gerechten gerne pauschal diesen verachteten Klassen, den „Verlierern“, der „Unterschicht“ zugerechnet werden, während Individuen, die, auf dem Weg aus der sicheren Türkei nach Deutschland, um sich dort die Zähne richten zu lassen, schon mal so nebenbei ihre Familie absaufen lassen, im Dienste der Moralerpressung als Refugee-Ikonen und berufene Kritiker der „Abschottungspolitik“ präsentiert werden.

Natürlich ist strittig, inwieweit die zivilreligiösen Vorgaben tatsächlich verinnerlicht wurden und man kann mit Gewissheit sagen, dass die allgemeine Refugee-Begeisterung propagandistisch/frametechnisch stark übertrieben dargestellt wurde, um bei allen Gegnern oder auch nur Mißtrauischen ein Gefühl der Ohmacht und Isolation zu erzeugen. Dass es aber im Volke gewaltig gäre und die AfD tatsächlich schon bei 70% Stimmenanteil läge, was vom System betrügerisch verschleiert werden würde, wie in den Alternativblasen gerne behauptet wird, hält wohl nicht nur der Erzähler für, äh, extrem unwahrscheinlich.

Nichts desto trotz lassen sich die durchaus verstörenden Folgeschäden der „Huge Transformation“ (Barbara Lerner-Spectre) bzw. des „einzigartigen historischen Experiments“ (Yascha Mounk) immer unzureichender verhüllen, je weiter diese Prozesse voranschreiten. Wir ersparen uns hier eine weitere Aufreihung all der der grauenhaften Taten, zu denen es im Zuge der bedingungslosen Massenimmigration gekommen ist und die sich zur Gänze auch nicht aus dem überregionalen Teil der Mainstreammedien heraushalten lassen, von den Regionalzeitungen ganz zu schweigen. Auch die immensen Kosten der Flutung und die überhaupt in so ziemlich jeder Hinsicht ruinöse Wirkung der bedingungslosen Massenimmigration für das Gemeinwesen sollen hier nicht ein weiteres Mal vertieft betrachtet werden. Es ist mittlerweile wohl so gut wie allen, also auch den meisten „gehirngewaschenen Gutmenschen“ klar, dass die „Verwerfungen“ (Yascha Mounk) des „Experiments“ (Ebd.) Opfer fordern, dass mitnichten „niemandem etwas“ sondern vielmehr vielen einiges und manchen alles genommen wird.

Galt es noch 2015 im von oben verordneten Flüchtlingstaumel als haltlose rechte Hetze, dass mit den hereingewunkenen Migrantenströmen der Abschaum und die Gewaltschergen des Islamgürtels und Schwarzafrikas ungefiltert ins Land strömten, da die „Flüchtlinge“ ja vor ebenjenen geflohen wären, so wird heute so ganz nebenbei zugegeben, dass es im Zuge der Grenzöffnung 5000 Hinweise auf Kriegsverbrecher gegeben habe, denen nur in 129 Fällen nachgegangen worden wäre. Dass in Folge solcher Verhältnisse die grobe Pratze nun immer wieder brutal in den Kaninchenstall fahren wird, um auch unter den gutsituierten Systemrädchen ihre Opfer zu finden, war klar abzusehen und lässt sich nun auf Dauer nicht mehr verborgen halten. Neben dem üblichen Wohlfühl- und Weichzeichnerprogramm muss also stärkeres Opium unters Volk, ein dämpfender zivilreligiöser Opferkult ähnlich dem Christentum, dass man, nach Atwill, dem brodelnden Pöbel und den tribalistischen Hardlinern im alten Judäa auf´s Auge drückte. Hier kommen dann die die Ladenburgers ins Spiel. Es wurde hier ja bereits recht ausführlich dargelegt, wie die Opfer der bedingungslosen Massenimmigration bzw. der damit einhergehenden indoktrinierten „ökologischen Naivität“ quasi zu Säulenheiligen der „weltoffenen Zivilgesellschaft“ erklärt werden. Im Falle der Ladenburgers haben wir es mit der Königsklasse zu tun, dem Holy Grail of Virtue-Signalling, bei dem der Vorwurf der „hohlen Geste“, gemäß der oben stehenden Wikipedia-Definition in´s Leere läuft.

„Weil er lacht und weil er lebt…“ – Maria Ladenburger (jetzt tot)

Der grimme, geradezu bilderbuchmäßig seelisch gespaltene vorgebliche Rassebastard „Killerbee“ kreischte ja laut und schrill in seinem Fetisch-Studio für devot-submissive Michel, dass man ja so gut wie nichts mehr glauben dürfe und die Geschichte der gemordeten Maria erst recht nicht, da man da nichts nachprüfen könne und das, was an Angaben öffentlich verfügbar sei, spräche eher dafür, dass das Ganze schlichtweg frei als Moralfabel fürs Volksvieh erfunden worden wäre. Nun, wenn sich das Ganze tatsächlich so verhielte, dann wäre es mit derselben Nadel gestrickt wie das atwillsche „Messias-Rätsel“ und der Erzähler geht dem Kerbtier dahingehend demütig entgegen, dass man die Causa Ladenburger, wenn es sie nicht schon gäbe, glatt erfinden müsste.

Wir erinnern uns: Am 16. Oktober 2016 wurde die neunzehnjährige Maria Ladenburger, die in Freiburg im Breisgau Medizin studierte, auf dem Heimweg vom sogenannten „Medizinerball“am Ufer der Dreisam von ihrem Fahrrad gerissen, brutal misshandelt und letztlich wohl in dem zu der Zeit Niedrigwasser führenden, nicht mal kniehohen Flüsschen ersäuft, auch wenn sich die Propagandajournallie einer euphemistischeren Ausdrucksweise bediente, von wegen „zum Sterben abgelegt“ und dergleichen. Täter war der zu dem Zeitpunkt der Klasse der ewig siebzehnjährigen, „männlichen unbegleiteten Flüchtlinge“ zugerechnete Hussein Khavari, angeblich aus Afghanistan stammend und der Volksgruppe der Hazara zugehörig, bei dem im Verlauf des Gerichtsverfahrens nach einer Zahnanalyse ein Alter von um die 25 Jahre als höchstwahrscheinlich festgestellt wurde, wobei die mögliche Alterspanne tatsächlich zwischen 23 und dreißig Jahren betrug.

Khavari misshandelte Maria Ladenburger auf viehische Art und Weise, zerbiss ihr angeblich Flanke, Brust und Wange, trat, schlug und würgte sie bis zur Bewusstlosigkeit. Offensichtlich wollte er Maria vergewaltigen, war aber aufgrund von Alkohol und Drogeneinfluss unfähig, den Akt zu vollziehen, also penetrierte er sie mit der Faust und ertränkte sie letztlich im Fluss.

Khavari ist einer der unzähligen charakteristischen Gewaltschergen, die im Zuge der merkelschen Grenzöffnung 2015 hereinfluteten. Er hatte, neben diversen Vergewaltigungen von Kindern und Jugendlichen, Mädchen wie Jungen, in seiner Heimat und anderen Ländern, vorher schon in Griechenland eine junge Frau überfallen, ausgeraubt und über eine Klippe gestoßen, was das Opfer schwerverletzt und nur mit Glück überlebt hat. Dafür wurde er dort auch inhaftiert, aber aus unbekannten Gründen vorzeitig entlassen, so dass er sich in die Schlammflut mischen konnte um sich in Merkel-Deutschland als minderjähriger Schutzsuchender und damit heilige Kuh der Zivilreligion päppeln zu lassen. Über die Hintergründe der afghanischen Pflegefamilie der Bestie sowie die haarsträubende Farce und Travestie der Ermittlungen und des Prozesses sei hier wieder einmal von Kerstin Steinbach und Beate Skalée „Die Flutung Europas mit falschen Flüchtlingen oder: Vom Dreisam-Mörder Hussein Khavari, seinem Umfeld und dessen Schutzengeln“ aus dem Ahriman-Verlag empfohlen., wo all dies und noch viel mehr in seiner ganzen grässlichen Irrwitzigkeit ausgebreitet wird. Interessant gerade auch dadurch, dass die Verfasser, wie überhaupt die Gruppe um den Ahriman-Verlag, selbst aus der linksbunten Freiburger Alternativ-Szene stammen und dabei so links gefahren sind, dass sie, nach herrschender Klassifizierung, rechts wieder rauskamen.

Maria Ladenburger war nach allem, was man lesen kann, geistig im herrschenden Narrativ und seinen Auslegungen von „Multikultur“ und „Weltoffenheit“ beheimatet, wobei es zweifelhaft ist, dass sie so stark in der Flüchtlingshilfe direkt engagiert war, wie mancherorts behauptet wird – „likes“ von Maria bei Facebook für irgendwelche Refugee-Initiativen geben das auf jeden Fall nicht her, aber das ist nebensächlich – sie war ein Kind des Zeitgeists, ihr Vater, Clemens Ladenburger, als hoher EU-Beamter in Brüssel ein Rad im Getriebe der herrschenden Machtstruktur.

Eben diese Sachverhalte haben bis heute einiges an Häme hervorgerufen: Es habe da keineswegs die Falsche und die Falschen getroffen, jetzt bekämen die Umvolker ihre eigene Medizin zu schmecken, deshalb kein Mitleid und dergleichen, als wäre Mitleid etwas, das eine bewusste Entscheidung voraussetze und der stetigen Kontrolle unterläge, dass man somit nach Belieben verteilen oder sich aufsparen könne und nicht etwas, das einen unversehens auf der Gefühlsebene übermannt. Dabei wurden allerdings auch gerne metaphorische Bilder bemüht, deren Sinnhaftigkeit man kaum abstreiten kann: Die Ladenburgers hätten, so wie vormals die Jünger von Baal und Moloch, die ihre Kinder in die rotglühend erhitzten Pranken der eisernen Götzenstatuen legten, ihre schöne Tochter dem heute herrschenden Götzen des Multikulturalismus geopfert.

So wurde kürzlich das Ehepaar Ladenburger für seine vorbildliche Haltung bezüglich der Ermordung ihrer Tochter von den Priestern und Schriftgelehrten des Multikulturalismuskultes und der bedingungslosen Massenimmigration, dem „Deutschen Zeitungswesen“, in Berlin, der Stadt der gläsernen Kuppel mit integriertem Bevölkerungsbeet sowie des „Denkmals der Schande“ (Björn Höcke, AfD) mit dem „BÜRGERpreis“(!) „geehrt“(!). Diese ihre vorbildliche Haltung legten sie gegenüber der Hannover Allgemeinen (HAZ) recht ausführlich in einem Interview dar. Und der Erzähler muss demütig konstatieren, dass das, was sie da sagen, in sich vollkommen logisch ist und Sinn ergibt. Absolut.

Frau Ladenburger, Herr Ladenburger, einen Tag bevor am 23. März 2018 das Urteil gegen den Mörder Ihrer Tochter gesprochen wurde, haben Sie die Gründung der nach ihr benannten Maria-Ladenburger-Stiftung bekannt gegeben. Warum?

Clemens Ladenburger: Es hat sich glücklich gefügt, dass wir mit den Vorbereitungen für die Stiftung zu diesem Zeitpunkt fertig waren, dank der großartigen Zusammenarbeit mit dem Verband der Freunde der Universität Freiburg. Es war unser Wunsch, dass die Erinnerung an unsere Tochter nicht nur mit diesem entsetzlichen Verbrechen verbunden sein soll, sondern mit ihrem Leben. Deshalb haben wir für die Stiftungsbezeichnung auch bewusst Marias vollen Namen verwendet, der bis zum Ende des Prozesses in der Öffentlichkeit und in den Medien ja immer nur abgekürzt verwendet werden durfte. Aber jetzt dachten wir: Im Kontext der Stiftung ist es uns recht.


Wie kamen Sie überhaupt auf diese Idee?

Friederike Ladenburger: Sie hat sich seit Sommer 2017 aus vielen kleinen Puzzlesteinen zusammengefügt. Wir haben eine große Dankbarkeit empfunden, dass wir Maria geschenkt bekommen hatten und mit ihr eine ganz besondere – wenn auch viel zu kurze – Zeit erleben durften. Deshalb wollten wir anderen Studierenden etwas schenken, was Marias Wirken und ihrer Ausstrahlung entsprechen und ein Zeichen der Mitmenschlichkeit in ihrem Sinne setzen sollte. Unsere beiden anderen Töchter haben unsere Überlegungen übrigens stark mitgeprägt.

Die HAZ geht im weiteren durchaus ans „Eingemachte“. Zunächst mit Fragen bezüglich des Verhaltens im Strafverfahren und gegenüber dem Täter:


Im Prozess gegen den Täter waren Sie Nebenkläger. Wie sind Sie an das Verfahren herangegangen? Sie haben sich dazu ja bislang nie öffentlich geäußert.


Friederike Ladenburger: Wir haben es als unsere Pflicht angesehen, als Nebenkläger unseren Beitrag zur juristischen Aufarbeitung zu leisten. Dafür haben wir uns einen sehr kompetenten Anwalt gesucht, Professor Bernhard Kramer. Er hat uns in der Begleitung des Prozesses sehr geholfen und uns fortlaufend detailliert informiert. Wir waren selbst bewusst nicht im Gerichtssaal. Wir wollten uns so ein Stück Distanz bewahren.


Welche Marschroute haben Sie Ihrem Anwalt aufgegeben?


Clemens Ladenburger: Wir wollten ein möglichst konstruktives, sachliches Vorgehen im Dienste der Rechtsprechung. Aber keinen von unserem Anwalt zusätzlich angefachten Medienrummel, keine politischen Begleitstatements, keine Überlagerung des Prozessverlaufs durch emotionale Einlassungen seitens der Opfer, also von uns. Nur zum Prozessbeginn und am Tag des Urteils haben wir jeweils eine Erklärung veröffentlicht.


Hatten Sie nie den Gedanken, dem Täter einmal Auge in Auge gegenüberzustehen?


Clemens Ladenburger: Wir haben das offengehalten. Es war jedenfalls nicht von vornherein klar, dass wir dem Prozess von Anfang bis Ende fernbleiben würden. Aber im Verlauf des Verfahrens haben wir uns dann gefragt: Möchte Maria, dass wir da hingehen? Und wir sind zum Ergebnis gekommen: Nein, das möchte sie nicht. Außerdem haben wir aufgrund des Täterprofils und seines Verhaltens vor Gericht zunehmend den Eindruck gewonnen, dass wir mit einer persönlichen Konfrontation nichts erreichen und auch uns damit nicht helfen würden.

Dann zu den politischen Verantwortlichkeiten:


Im Prozess gegen den Täter waren Sie Nebenkläger. Wie sind Sie an das Verfahren herangegangen? Sie haben sich dazu ja bislang nie öffentlich geäußert.


Friederike Ladenburger: Wir haben es als unsere Pflicht angesehen, als Nebenkläger unseren Beitrag zur juristischen Aufarbeitung zu leisten. Dafür haben wir uns einen sehr kompetenten Anwalt gesucht, Professor Bernhard Kramer. Er hat uns in der Begleitung des Prozesses sehr geholfen und uns fortlaufend detailliert informiert. Wir waren selbst bewusst nicht im Gerichtssaal. Wir wollten uns so ein Stück Distanz bewahren.


Welche Marschroute haben Sie Ihrem Anwalt aufgegeben?


Clemens Ladenburger: Wir wollten ein möglichst konstruktives, sachliches Vorgehen im Dienste der Rechtsprechung. Aber keinen von unserem Anwalt zusätzlich angefachten Medienrummel, keine politischen Begleitstatements, keine Überlagerung des Prozessverlaufs durch emotionale Einlassungen seitens der Opfer, also von uns. Nur zum Prozessbeginn und am Tag des Urteils haben wir jeweils eine Erklärung veröffentlicht.


Hatten Sie nie den Gedanken, dem Täter einmal Auge in Auge gegenüberzustehen?


Clemens Ladenburger: Wir haben das offengehalten. Es war jedenfalls nicht von vornherein klar, dass wir dem Prozess von Anfang bis Ende fernbleiben würden. Aber im Verlauf des Verfahrens haben wir uns dann gefragt: Möchte Maria, dass wir da hingehen? Und wir sind zum Ergebnis gekommen: Nein, das möchte sie nicht. Außerdem haben wir aufgrund des Täterprofils und seines Verhaltens vor Gericht zunehmend den Eindruck gewonnen, dass wir mit einer persönlichen Konfrontation nichts erreichen und auch uns damit nicht helfen würden.

Und dann: ACHTUNG! -Hervorhebungen durch den Zitierer:


Warum haben Sie diese Frage dann verneint?


Friederike Ladenburger: Wir hielten es für richtig, eine rote Linie zwischen uns und den politischen Debatten zu ziehen. Eine rote Linie, die wir nicht überschreiten. Alles, was wir als unmittelbar Betroffene sagen würden, kann in einer aufgeheizten gesellschaftlichen Stimmung der von uns gewünschten Sachlichkeit der Debatte nur abträglich sein. Ich kann es auch andersherum sagen: Als trauernden Eltern fehlt uns letztlich die Distanz. Deshalb tun wir uns und unserer Familie, aber auch der Gesellschaft DEN BESTEN DIENST, wenn wir uns dazu öffentlich nicht äußern.

Und weiter:


Das klingt, verzeihen Sie, alles so rational, so reflektiert. Woher nehmen Sie die Kraft, auf nur allzu verständliche Gefühle wie Wut, vielleicht sogar Hass und Rachegelüste zu verzichten?


Clemens Ladenburger: Ich würde nicht von Hass oder Rache sprechen. Aber dass wir keine Momente der Bitterkeit, der Wut, auch der Niedergeschlagenheit und Resignation gehabt hätten, könnte ich sicher auch nicht behaupten.


Friederike Ladenburger: Ohne Zweifel mussten und müssen wir als trauernde Eltern einen schwierigen Weg gehen – wie viele andere Eltern auch. Die größte Kraftquelle war und ist – Maria selber. So jung sie auch war, sie hatte eine sehr reife und starke Art, den Blick auf das Positive zu lenken, auf das Tragende, auf den Halt in aller Zerrissenheit und allem Leid. Das haben wir gespürt, als dieses Leid sie selbst und dann auch uns aufs Grausamste getroffen hat.


Was ist dieser Halt?


Friederike Ladenburger: Unser Glaube. Wir sind Christen, und als Christen waren wir vom Moment der Todesnachricht an gewiss, dass es Maria gut geht, dass sie gut aufgehoben und bewahrt ist.


Führt das nicht zwangsläufig zu der Frage: Wie kann Gott das zulassen?


Clemens Ladenburger: Gott wollte das nicht, was Maria angetan wurde. Gott will das Böse nicht. Aber er hat uns als freie Menschen erschaffen – und uns damit auch die Möglichkeit gegeben, Böses zu tun.


Friederike Ladenburger: Und das kann er dann auch nicht immer verhindern. Er hat nicht eingegriffen. Warum nicht? Ich weiß das nicht zu sagen. Noch am Abend des 16. Oktober 2016, an dem wir von Marias Tod erfuhren, haben wir uns gesagt: WIR WERDEN NICHT NACH DEM WARUM FRAGEN, WEIL ES DARAUF KEINE ATWORT GIBT.


Clemens Ladenburger: Gott kann nicht alles Böse von uns fernhalten. Aber er ist im Leid gegenwärtig, und er teilt unser Leid. Das haben wir seit Marias Tod sehr wohl erfahren. Unser Gott steht uns zur Seite. Genau, wie er Maria zur Seite steht.


Sie haben vorhin mit Blick auf Ihre persönliche Teilnahme am Prozess gesagt, Maria hätte das nicht gewollt. Was, glauben Sie, will Maria – von Ihnen, von der Gesellschaft?


Friederike Ladenburger: Wir haben zu Marias Beerdigung einen Text von ihr ausgewählt, der von dem erwähnten Perspektivwechsel spricht. Ein Text, mit dem sie einmal einer Freundin Mut zugesprochen hat: „Du bist Teil eines riesengroßen Ganzen! Lass nicht den Kopf hängen, sondern schau auf und denke daran, dass wir vieles nicht verstehen können, aber auf eine ganz besondere Art und Weise etwas Gutes entsteht!“ Aus dem Bösen, das uns trifft; aus Ereignissen, die wir nicht verstehen; aus alledem kann – durch den Beitrag jedes Einzelnen – Gutes wachsen. Ich glaube, diese Haltung will Maria uns mitgeben.


Clemens Ladenburger: In einer der vielen wunderbaren Zuschriften, die wir nach Marias Tod bekommen haben, stand ein Gedanke, der uns sehr angesprochen hat: „Vielleicht können Sie es auch so verstehen, dass Maria Sie als Eltern bittet, all die Liebe und Güte, die sie ihren Mitmenschen gezeigt hat und nun nicht mehr zeigen kann, nun an ihrer Stelle anderen weiterzugeben.“ Wir denken, genau das tut Maria.

Ja, was würden Jesus und Maria sagen? Es braucht wahrlich kein Übermaß an Imaginations- und Assoziationsvermögen, um hier die Rhetorik eines Opferkultes zu erkennen, so wie sie auch schon im Zusammenhang mit gemeuchelten Mädchen erklang, die das Meinungs- und Moralkartell in die Messer ihrer ehrverletzten Ex-Freunde aus den Kreisen der herein gewunkenen falschen Flüchtlinge hat laufen lassen um im Nachhinein moralerpresserisch Krokodilstränen rauszudrücken. Maria hatte keinen afghanischen Boyfriend und dem Erzähler ist nicht bekannt, inwieweit sie sich überhaupt mit falschen Flüchtlingen abgegeben hat. Auf jeden Fall war sie ein Zufallsopfer, „zur falschen Zeit am falschen Ort“, nach der gebräuchlichen Floskel, wonach immer das Opfer an der falschen Stelle war, nie der Täter, der in diesem Falle überhaupt nicht im Lande hätte sein dürfen aber in Folge einer verbrecherischen Agenda hereingelassen wurde.

Die Aussagen und die ganze Haltung der Ladenburgers ergeben in sich Sinn, selbst wenn man sich die gewaltige psychisch-emotionale Erschütterung vor Augen hält, die der Verlust eines nahestehenden Menschen, in dem Fall der Tod des eigenen Kindes, noch dazu auf eine unsäglich bestialische Weise, mit sich bringt.

Man hat den Ladenburgers Zynismus und emotionale Kälte vorgeworfen. Kaltschnäuzig hätten sie ihre Tochter auf dem Altar des Multikultigötzen geopfert und gerierten sich nun als moralische Übermenschen. Es könnte ja tatsächlich sein, dass es den Ladenburgers als Systemapparatschiks an jeglicher Empathie, selbst für die eigene Tochter, mangelt, aber das kann kein Aussenstehender mit Bestimmtheit sagen und es ist in dieser Schwarzweißmanier auch unwahrscheinlich. Wie bereits mehrfach an anderer Stelle erwähnt, arbeitet unser Gehirn nach momentanem Stand der Hirnforschung recht autonom und dergestalt, dass eine Art integrierter „Heldenmacher“ dafür sorgt, dass alles, was wir erleben und wahrnehmen so einsortiert wird, dass es in unser bestehendes Weltbild passt und dieses stützt. Wir sind in unseren persönlichen Filmen die Stars, empfinden uns gemeinhin als attraktiver, als wir es tatsächlich sind, sehen unsere soziale Situation, unsere Zukunft und diverse Lebensrisiken stets durch einen rosigen Schleier, der uns durch den Tag hilft. Wie es aussieht, wenn dieser, dem psychischen Selbstschutz dienliche, Mechanismus defekt ist, kann man bei Depressiven beobachten. Gemeinhin ist ihre düstere und hoffnungslose Sicht ziemlich nahe an der Realität, was ihnen aber keinerlei Vorteile verschafft, im Gegenteil.

Natürlich wird dieser, weitestgehend unbewusste, Selbstschutz auch bei schweren und schwersten Schicksalsschlägen aktiviert, so wie im Falle der Ladenburgers. Dies ist um einiges wahrscheinlicher, als dass diese die Sache einfach kalt und zynisch abgefrühstückt hätten. Klar hätte Clemens Ladenburger die gegenwärtige Politik der bedingungslosen Massenimmigration als zutiefst bösartig erkennen und als Konsequenz daraus alles hinschmeißen und die Dinge dementsprechend öffentlich benennen können: „Ich habe dem Bösen gedient, ich war blind, aber jetzt sehe ich!“ Dass er und seine Frau sich nicht so verhalten haben, ist indessen nun höchstwahrscheinlich nicht psychopathischer Empathielosigkeit, auch nicht allein der Angst vor Statusverlust und Ausgrenzung oder gar erpresserischem Druck der herrschenden Machtstruktur zu verdanken. Stattdessen hat sie wohl eher der innere Heldenmacher davor bewahrt, ob der Erkenntnis dass alles, was man bislang für gut und richtig erachtet hat falsch und verkehrt und man nichts als ein Handlanger böser und destruktiver Kräfte war und ist und letztlich sogar eine Art von Komplizen beim bestialischen Mord der eigenen Tochter abgab, in das schwarze Loch der Depression zu stürzen. Stattdessen wird das Ganze in die bestehende Ordnung, in das Gefüge integriert, in dem die Ladenburgers seelisch beheimatet waren und sind: Man arbeitet für eine bessere Welt, die gegenwärtige Politik erzeugt zwar mounksche Verwerfungen, es gibt offene Fragen, aber letztlich sind die Verantwortlichen bestrebt, alles im Sinne des Allgemeinwohls zu regeln. Anstatt sich dem Destruktiven zu ergeben, wird nun der gewaltsame, bestialische Tod der eigenen Tochter zu einem Opfer für das große Ziel erklärt, nicht umsonst verweisen die Ladenburgers auf das Christentum, und durch eben diese Haltung zu der Sache erheben sie sich zu moralischer Größe und geben ihrem Leben und Wirken einen neuen, positiven Sinn: Lieber als moralisches Vorbild den Bau einer neuen, besseren Welt voranbringen als im Morast von Hass und Depression zu versinken – Maria hätte schließlich nichts anderes gewollt!

Bemerkenswert in dem Zusammenhang ist, dass das Opfer, speziell das Menschenopfer und überhaupt die rituell eingebundene Marter und Tötung von Menschen, in verschiedenen Kulturen stets dazu diente, die bestehende Ordnung der Welt zu stützen, wobei auch dem Opfer selbst unter bestimmten Bedingungen ein ehrenvoller Platz eingeräumt wurde.

So folterten die Indianernationen der nordamerikanischen Ostküste, die Irokesen, Huronen etc., ihre Gefangenen gerne auf eine Art und Weise zu Tode, die unser Vorstellungsvermögen sprengt. Das Opfer musste etwa mit ansehen, wie die Krieger, Frauen und Kinder vor seinen Augen das blutig-zuckende, frisch aus ihm herausgeschnittene Fleisch fraßen, hatte dies und noch viel mehr stoisch zu ertragen ohne zu schreien, zu weinen und um Gnade zu flehen. Gelang ihm das, so wurde ihm Ehre zu Teil und die Krieger aßen sein Herz und tranken sein Blut, auf dass die Tapferkeit des Helden in sie übergehe, so wie es am Beispiel einiger Jesuitenmissionare in Kanada dokumentiert ist. Schreien, Weinen und Klagen dagegen verursachten regelrechten Abscheu, Ekel und Entsetzen bei den Folterern, dergleichen wurde als Erschütterung der göttlichen Ordnung und des Gefüges der Welt begriffen, das Opfer galt als unwürdig, ihm wurden sämtliche Knochen im Leibe gebrochen bevor man es den Hunden zum Fraß vorwarf.

Das verbreitete Bild vom Opfertod der Maria entspricht allerdings eher dem weichgezeichneten, naiv-idealisierten Bild, das Neil Young in dem ansonsten durchaus ansprechenden Song „Cortez The Killer“ von den Menschenopfern der Azteken zeichnet, so wie es diesem Artikel vorangestellt wurde:

They offered life in sacrifice
So that others could go on.

Die Azteken lebten demnach in einer Art von irdischem Paradies, dessen Existenz sich dem Opfer verdankte. Sie waren keine Killer, sondern Cortez, der Conquistador, der diese paradiesische Ordnung zertrampelte. Wie wir wissen, war die Realität eine andere, denn Cortez bekam immensen Zulauf von Indigenen, die keine Lust mehr verspürten, als aztekisches Götterfutter zu enden, da diese Fütterung auch, sehr gelinde ausgedrückt, nicht immer so einvernehmlich ablief, wie von Young nasal besungen. Allerdings dienten die Opfer dem Zweck die bestehende Ordnung, das Gefüge der Welt aufrecht und den Zorn der Götter im Zaum zu halten. Der Unterschied zum Marienopfer läge darin, dass dieses einer künftigen, besseren Welt geschuldet ist, dabei aber durch den Opferkult durchaus schon der Hass und die bösen Kräfte dieser jetzigen Welt eingehegt werden sollen.

Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Es ist nicht die Absicht des Erzählers, die Ladenburgers zu entschuldigen oder gar zu adeln, es geht nur um eine rationale Erklärung für ihre Haltung und ihr Handeln sowie die damit verwobene Legendenbildung jenseits der allzu platten Polemik. Wenn sich alles so zugetragen hat, wie es verlautbart wurde, dann ist Maria Ladenburger einen dreckigen Tod gestorben, wurde von der Migrationswaffe zermalmt wie eine Fliege und somit Opfer einer Politik, die ihr Vater als Systemrädchen mitgetragen hat. Schon allein aus Psychohygiene muss dieses klägliche Verrecken unter dem Griff eines von der staatlichen Administration herein gewunkenen, gewalt- und mordgeilen Individuums mit Sinn erfüllt werden, in einen höheren Sinnzusammenhang eingebettet werden, so wie die Menschenopfer der alten Völker oder der vorgebliche Kreuzigungstod des Erlösers, auf dass aus dem geschundenen, zertretenen, zerschlagenen, zerbissenen Kadaver viele bunte Blumen der Hoffnung sprießen mögen.

Auch hierfür gibt es Vorläufer und zwar dergestalt, dass das Ganze schon an das Verfahren der biblischen Typologien gemahnt, die nach Atwill die Blaupause für die Konstruktion des Messias und des Christentums abgaben: Bilder und Konstellationen, die immer wieder auftauchen und somit die vorangegangenen Prophetien und damit die Erfüllung der Lehre bestätigen. Besonders deutlich zeigen sich hier Parallelen zum Fall der jungen US-Austauschstudentin und Anti-Apartheits-Aktivistin Amy Biehl, der in gewisser Weise noch extremer ist als die Causa Ladenburger:


Amy Elizabeth Biehl, nach allem, was man hört, eine talentierte, intelligente Frau, kam 1993 als Austauschstudentin mit einem Fulbright-Stipendium nach Südafrika und setzte ihre Doktoratsstudien in Politikwissenschaft an der großteils schwarzen Universität des Western Cape fort. Sie verließ Stanford, wo sie ihre früheren Abschlüsse gemacht hatte, um mit antirassistischen politischen Zielen im Sinn nach Südafrika zu gehen. Sie wollte die Apartheid bekämpfen, die sie leidenschaftlich ablehnte, und verbrachte dementsprechend viel von ihrer Zeit damit, schwarze Wähler für Südafrikas erste alle Rassen umfassende Wahlen zu registrieren, die für 1994 geplant waren und die politische Kontrolle des Landes seiner schwarzen Mehrheit übergeben würden.


Biehl hätte offen und stolz zugegeben, daß sie gegen ihre eigene Rasse und im Interesse einer anderen Rasse arbeitete, der schwarzen Rasse. Das war die hauptsächliche ideologische Quelle ihres jetzt gefeierten Idealismus. Sie wollte den weißen „Rassismus“ bekämpfen, sie wollte seinen angeblichen schwarzen Opfern helfen.


Am 25. August 1993 fuhr Biehl drei schwarze Begleiter durch Kapstadts Township Guguletu. Ein Mob Toyi-toyi tanzender Unterstützer des Pan-Africanist Congress (PAC), der gerade von einer lautstarken politischen Versammlung kam, griff ihren Wagen an, bewarf ihn mit Steinen und zerschmetterte die Fenster, während sie „Ein Siedler, eine Kugel“ schrien, ein PAC-Slogan, der unter südafrikanischen Schwarzen populär war, wobei „Siedler“ ein Synonym für weiße Südafrikaner war. Biehl wurde von einem Ziegelstein am Kopf getroffen, und obwohl sie stark blutete, wurde sie aus dem Fahrzeug gezerrt. Als sie stolpernd die Straße entlang zu fliehen versuchte, wurde sie von einem Pulk Schwarzer umzingelt, die sie wiederholt traten, mit Steinen bewarfen und auf sie einstachen. Die tödliche Wunde, unter vielen anderen, kam von einem Messer, das unter ihren Rippen bis zum Heft eindrang und in ihrem Herzen endete.

https://morgenwacht.wordpress.com/2017/02/21/amy-biehl-eine-weisse-linke-auf-dem-dunklen-erdteil/

Vier aus dem Tätermob wurden verhaftet und verurteilt, aber 1998, als Zugeständnis an Wahrheit und Versöhnung, wieder freigelassen:


Vier von Biehls Angreifern aus etwa einem Dutzend, das sie attackierte, wurden verhaftet und verurteilt, aber im Juli 1998 wurden sie im Gefolge des Hinscheidens der Apartheid freigelassen, mit der Begründung, daß das Motiv für ihre Ermordung politisch gewesen sei. Die Mörder hätten geglaubt, daß ihr Tod bei der Beendigung der Apartheid helfen würde, schloß Desmond Tutus Wahrheits- und Versöhnungskommission. Sie war, wie die Kommission weiters anmerkte, einfach eine repräsentative Weiße, die zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen war. Wie einer der Mörder aussagte: „Wir waren ziemlich aufgeputscht, und die Weißen waren unterdrückerisch; wir hatten keine Gnade mit den Weißen. Eine weiße Person war in unseren Augen wie die andere.“

Ebd.

Amy Biels Vater ging damals schon in die selbe Richtung wie die Ladenburgers, und zwar noch deutlich weiter als diese, die den Mörder ihrer Tochter nicht sehen wollten:


Amys Vater, der demonstrierte, wie voll er die antirassistischen Überzeugungen seiner Tochter teilte, schüttelte ihren Mördern die Hände und ermutigte zu ihrer Freilassung. Peter Biehl sagte den Reportern: „Wir hoffen, daß sie die nötige Unterstützung erhalten werden, um ein produktives Leben in einer gewaltlosen Atmosphäre zu führen. Tatsächlich hoffen wir, daß der Geist von Amy und anderen wie sie eine Kraft in ihrem neuen Leben sein wird.“ Zwei der freigelassenen Killer wurden jedoch in weiterer Folge wegen Vergewaltigung angeklagt, einem üblichen Zeitvertreib im „Neuen Südafrika“ und haben sich seither der Strafverfolgung entzogen; Amys Eltern nahmen selbstlos die Bürde des Weißen Mannes auf sich und freundeten sich mit den beiden anderen an.

Ebd.

Man kann angesichts dessen dem Fazit des Autors des zitierten Artikels, Irmin Vinson, nur schwer widersprechen:


Zweifellos hätte auch Amy selbst sich mit den Mördern ihres Vaters angefreundet, wenn er an ihrer Stelle von einem schwarzen Mob getötet worden wäre. So ist die Natur des antirassistischen Idealismus: Er gedeiht auf Basis der empörendsten Verletzungen normaler menschlicher Loyalitäten.

Ebd.

Die sich entfaltende Apotheose von St. Amy zeigte im Verlauf viele Merkmale der hier angesprochenen Opferkulte, es beginnt damit, dass Amy Biehl die Haltung eines würdigen Opfers, einer echten Märtyrerin, angedichtet wurde, die angesichts von Todesqualen tapfer und standhaft geblieben wäre:

Es wird nun von ihren Lobrednern behauptet, daß Biehl tapfer gestorben sei. Aber die Wahrheit ist, daß sie das nicht tat. Sie starb, während sie um ihr Leben bettelte. Das kann ihr natürlich niemand zum Vorwurf machen, aber die Geschichte von Amys Tapferkeit ist nur eine fromme Lüge. Sie starb, wie wohl die meisten von uns unter ähnlichen Umständen sterben würden – einen entwürdigenden, erbärmlichen Tod, ihre Peiniger um Gnade anflehend, die sie aber nicht erhielt.

Ebd.

Die entwürdigende, erbärmliche Realität wurde also in das strahlende Licht einer Heiligenerzählung gehüllt und das Opfer in die Kuppel moralischer Superiorität entrückt, wobei sich unter anderem Gestalten wie Madelaine Albright hervortaten, für die 500 000 krepierte Kinder Peanuts sind:

„Sie machte unsere Sehnsüchte zu ihren eigenen und verlor ihr Leben im Aufruhr unseres Überganges, als das neue Südafrika um seine Geburt rang, und in den Sterbemomenten der Apartheid.“ (Nelson Mandela)

„…als sie durch ihre Tage ging, sahen wir, daß sie das Ideal verkörperte, einen Unterschied auszumachen; ein Leben mit Sinn und Wirkung zu führen. In Wahrheit gab die Art, wie Amy ihr Leben führte wie auch die Art, wie sie ihr Leben verlor, diesem Leben eine besondere Bedeutung. Sie glaubte, daß alle Menschen einen Wert haben; daß die Benachteiligten einen besonderen Anspruch auf das Leben der Glücklicheren haben und daß rassische Gerechtigkeit und Rassenharmonie Ideale waren, die es wert waren, dafür zu kämpfen und zu leben, und falls nötig auch zu sterben.“ (Außenministerin Madeleine Albright)

„Millionen Individuen aller Rassen und Hintergründe in den Vereinigten Staaten und überall auf der Welt folgten dem Beispiel von Nelson Mandela und kämpften für die Abschaffung der Apartheid in der Republik Südafrika, und in dieser Hinsicht anerkennt der Kongreß besonders Amy Elizabeth Biehl, eine amerikanische Studentin, die ihr Leben im Kampf zur Befreiung Südafrikas von rassischer Unterdrückung verlor…“ (Senatorin Carol Moseley-Braun)

“In der Township, die sie liebte, starb sie für die Sache, die sie sich mit Herz und Seele zu eigen gemacht hatte, und so lebte ihr Geist! … Eine göttliche Gnade schafft durch Agonie und Schmerz eine tiefgreifende Wandlung: Schwäche in Stärke, Furcht in Hoffnung, Zorn in Freude, Hass in Liebe. Sie wird wieder mit uns leben.“ (Internetpoet William Davis, Autor von „Amy Biehl Lives“)

Ebd.

Denn es kann einfach nicht sein, dass St. Amy letztlich das Opfer der Ideologie wurde, der sie anhing, und damit, etwas unfein ausgedrückt, bei durchaus vorhandener Grundintelligenz das jämmerliche Ende einer dummen, verstrahlen Göre fand, was eines Darwin-Awards würdig gewesen wäre; nicht angesichts der damaligen Anti-Apartheid-Hysterie und den Blüten- und Regenbogenträumen von der Überwindung der Rassenschranken bei gleichzeitiger „Vilification“ der Weißen.

St. Amy

Im Vergleich mit Amy Biehl bewegen sich die Ladenburgers durchaus mindestens eine Etage tiefer. Von Verbrüderung mit dem Mörder ihrer Tochter ist keine Rede, die Aussagen von Clemens Ladenburger sind eindeutig: Es hat für ihn und seine Frau keinen Sinn, sich mit seiner Person näher zu befassen, gar auf irgendeine Form mit ihm in Kontakt zu treten, er ist ein Fall für den Rechtsstaat. Dies mag dem Umstand geschuldet sein, dass zwar auch in der Causa Ladenburger ein hoch emotionalisierter politischer Hintergrund vorlag, der Mord aber kein politischer Mord war. Khavari war ein gewalt- und mordlüsterner Sexualscherge ohne ein primär politisches Motiv. Dies macht ein derart bilderbuchmäßiges Versöhnungszenario wie im Fall Amy Biehl obsolet. Seine Tat war dennoch geeignet, nicht nur den Glauben der Ladenburgers an die Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz wie auch das Vertrauen an die staatliche Administration zu untergraben, also musste auch hier die Einbettung in einen Sinnzusammenhang moralischer Superiorität her.

Dass in solchen Fällen das Bild des Altaropfers für einen Götzen durchaus Substanz hat und nicht völlig aus der Luft gegriffen ist, illustriert der Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Wölki, der ein „Flüchtlingsboot“ von Malta nach Köln holen ließ, das so in einer Messe vor dem Dom quasi sakralisiert wurde, während er den Schäfchen predigte, dass heute Jesus in so einem Boot sitzen würde. Der Gottessohn und damit, nach Dreieinigkeitslehre, auch der Gottvater und der Heilige Geist, wurden dadurch also mit den „Flüchtlingen“ gleichgesetzt, diese wiederum auf die Stufe des Göttlichen erhoben. So besehen war es also nach diesem neuen Katechismus ein Gott, der Maria das Leben nahm, was wiederum an Ungeheuer wie den Minotaurus erinnert, denen junge Mädchen als Opfer zugeführt wurden. Nur werden in diesem Opferkult unserer Tage die Opfer zu Heiligen, die den Weg zum hehren Ziel weisen, der großen Synthese zum Wohl der Menschheit und des Erdballs. Denn es sind wohlmeinende, humane, humanistische Kräfte, die hier die Weichen stellen, und wer auch immer von der Migrationswaffe und der Rassenverquirlungskeule kalt und dreckig erwischt wird, sollte immer erst nach oben blicken um sich zu vergenwärtigen, wie hoch die Werte-Latte von Leuten wie den Biehls und den Ladenburgers mittlerweile gelegt wurde.

Luftpost zum Christchurch-Massaker (Update)

Der demütige Erzähler liegt nicht immer deckungsgleich mit der AdS/Morgenwacht-Kommentatorin „Luftpost“, aber ihre Kommentare, wie hier zur aktuellen Musel-Metzelei, sind so hellsichtig und meisterhaft ausformuliert, dass sie für den Kommentarbereich zu schade sind und den Rang von Artikeln einnehmen sollten:


Luftpost aus dem Siechkobel
 /  März 16, 2019


Also was ich von den Medien gelernt habe ist, dass Muslime sind wie wir. Nein – sie sind mehr wir als wir! Sie lassen sich still und schafsgleich abschlachten wie Christen und reagieren auf schlimme Ereignisse gefasst und ruhig und geben selbst nach so einem Schock ihre Beobachtungen sachlich,, fast distanziert wieder. Für sie, das weiß ich jetzt mit Sicherheit, wurde der Begriff „stiff upper lip“ erfunden.


Ich gebe zu, es hat mich super überrascht und meine Vorurteile volle Kanne aufgebrochen.


Was mich auch beeindruckt ist, dass es so viele Neuseeländer mit moslemischen Freunden gibt, die in die betroffenen Moscheen gehen und das diese Neuseeländer im Netz selbst in den winzigsten Sammelpunkten für Dauerskeptiker ihre authentische Sicht auf die Dinge weitergeben. Das ist wirklich toll. In einem YouTube Chat ( winziger Kanal mit gerade mal 1000 Abonnenten, waren doch tatsächlich zwei waschechte Neuseeländer (Neuzugange im Chat) anwesend, um ihre Einschätzungen präsentieren und das Tätervideo wurde immer wieder in den Ring geworfen! Seht ihr, seht ihr, das ist wirklich geschehen, kein Zweifel möglich!


In einem anderen Chat beteiligte sich ein Neuseeländer erstmalig und voller Eifer wenige Stunden vor dem schrecklichen Ereignis und das war natürlich ein doller Zufall. Aber sei es drum, Die Neuseeländer aus der 300 000 Einwohner zählenden Stadt Christ Church sind blitzschnell voll aktiv im Netz und überall und da sag ich, so muss das sein und Hut ab.


Das ist das Tolle, am www, dass so was möglich ist.Und das Wunderbare an der Globalisierung ist, dass wir in Sekundenschnelle weltweit die gleichen wichtigen Sätze aus verschiedenen Mündern hören können und Marco Rubio hat es ja vorgemacht, wie schnell unser hochqualifiziertes politischemediales Personal Situationen analysiert, für uns einordnet und Konsequenzen fordert.


Grandios auch, wie der Täter in seinem Manifest eine knallharte Schlagzeie lieferte, die Weltonline auch aufpickte: „Ein normaler weißer Mann“ – ja genau, so ist der weiße Mann. So tickt der normale Weiße. So will er gesehen werden. So macht er Eindruck!


Eine Normale Familie, ein normales Leben und dann kommt das viel zu wenig kontrollierte Internet und er wird zum dem kaltblütigen Mörder, der er schon immer war, weil es in der weißen toxischen DNA drinne ist, also immer dicht unter der Oberfläche.Kann man ja auch psychologisch nachvollziehen!


Das Manifest wird nun im Nachklapp so was wie eine psychologische Durchleuchtung des normalen weißen Mannes und eine noch bessere Analyse der durch ihn existierenden Gefahren ermöglichen und noch bessere, fundierte, punktgenaue und durch das Ereignis begründete Gegenwehr ermöglichen.


Alle im Manifest zusammengeschriebenen Talking Points zeigen nun, ja beweisen nun wo solche Sachen hinführen, dass das nicht länger toleriert und an der Wurzel, also im Netz, wo die weiße Kommunikation fast ausschließlich stattfindet, ausgerissen werden muss.


Wenn schon die ruhigen und beherrschten Muslime durch das Netz blitzradikalisiert zu ISIS werden und das haben wir ja alle gelernt, dann ist das Netz für weiße Männer, in denen das Völkermordgen transportiert wird, noch viel gefährlicher.


Weil sich die Moslems blitzradikalisieren trifft das auf die Weißen natürlich auch zu. Eine Kontrolle des Internet ist nötig, egal aus welcher Perspektive der zwei Seiten man es betrachtet. Jede Seite hat blutige Beispiele vorzuweisen.


Es ist lustig, dass ich am Tag vor dem Ereignis noch gesagt habe, dass es an der Zeit ist, dass was aufrüttelndes passiert. Die Welt ist ein Dorf und so geschieht alles was geschieht im eigenen Dorf und muss nicht in der Nähe geschehen um im eigenen eigenen Dorf zeitgleich Wirkung zu haben..


Es ist ein totaler Zufall, dass gerade – also zeitlich so gesetzt, dass es noch im Hinterstübchern der entsprechenden Alzheimerwuttwittergemeinde rumlag, der Ort Christ Church in den „rechten“ Schlagzeilen gewesen ist, weil eine Migrantenorganisation gegen die Zuweisung von Flüchtlingen an diesen abgelegenen, langweiligen Ort war, weil die hochqualifizierten Flüchtlinge dort ihre Potenziale nicht einbringen können.


Ui, war das aber Twitterstürme/ Gabstürme wert! So wurde der Ort, an dem dann das furchtbare Ereignis stattfinden sollte unter „Rechten“ und zielgenau, fast wie zugeschnitten auf die spezielle gefährliche Gruppe,bekannt. Nun finden sich im Netz, bei Gab ai also bösartige Vorfeldaufregungsnester zu Christ Church und Muslimen, Man kann die Spur des Hasses googeln. Das Leben schreibt die besten Drehbücher!


Nur mal so eine Frage, aus Neugier. Hat Terror eigentlich jemals funktioniert, wenn er keine staatliche oder schattenstaatliche Wurzel hat? Also ohne die finanzielle Ausrüstung und machtpolitisch reale Einbettung? Ist es so wie bei den Massenprotesten, also auch historisch total wirkungslos wenn keine echte Macht dahinter steckt? Mir kommt das so vor und da hatte ich kurz davor drüber nachgedacht, weil doch gerade wieder Gaza, als Reaktion auf Terrorraketen, bombardiert wurde.

Also die Stern Gang war erfolgreich und ISIS auch aber sonst erzeugt es scheinbar irgendwie immer das Gegenteil von dem was das angegebene Ziel ist.

Ich habe nicht mal mehr Lust darauf diese neue Geschichte im Medienzirkus anzusehen, weil mir das, was ich jetzt schon sehe, oder durch Internetzensur eher nicht sehe, ganz ausreichend ist.

https://morgenwacht.wordpress.com/2019/03/15/das-moscheenmassaker-in-neuseeland-verstehen/#comment-7336

Abgesehen davon, dass man mit einiger Berechtigung sagen kann, dass auch bei der „Stern-Gang“ (falls damit die RAF gemeint sein sollte und nicht die Oktoberrevolutionäre, die ja tatsächlich erfolgreich waren) das Gegenteil vom angegebenen Ziel bewirkt wurde, nämlich Stärkung statt Schwächung des Systems und seiner repressiven Möglichkeiten, kann man das einfach so stehen lassen. Vollste Zustimmung für den letzten Satz.

Korrektur:


Lucifex
 /  März 17, 2019
@ den „demütigen Erzähler“: mit der „Stern-Gang“ sind weder die RAF-Terroristen noch die Oktoberrevolutionäre gemeint, sondern die zionistischen Terroristen in Palästina, die sich genau so nannten und die gewalttätigste Fraktion innerhalb der Irgun waren.
Siehe dazu Der Hintergrund des Verrats (5): Wachsende zionistische Macht in der Nachkriegszeit von William Pierce und Die Wahrheit über die Beziehungen zwischen Nationalsozialisten und Zionisten: Ingrid Weckerts Jewish Emigration from the Third Reich von J. A. Sexton.

Demütigsten Dank, hatte der Erzähler sicher mal gelesen, aber nicht mehr auf dem Schirm. SO ergibt das alles seinen Sinn und passt bestens ins Bild.

Schlammflut und Islamisierung – der Kirchenfaktor

Ein empfehlenswerter Artikel auf MORGENWACHT führt dem demütigen Leser sehr eindrucksvoll das Ausmaß vor Augen, in welchem die Katholische Kirche die Flutung Europas mit nicht weißem Prekariat, bevorzugt Moslems, vorantreibt und stellt mit einiger Berechtigung die Frage, wie sie sich von einem „Bollwerk gegen den Islam“ zum genauen Gegenteil wandeln konnte. Der Verfasser folgert, dass angesichts der Säkularisierung der europäischen Gesellschaften der Kirche eine Islamisierung Europas gerade recht komme, auch wenn sie sich dem Islam unterwerfen und in eine submissive Rolle fügen müsste. Allein die Dimensionen des offenen Fluttores Kirche lassen einem den Atem stocken:


Nationalisten sind mit den Themen des gegenwärtigen Papstes und mit seiner Feindseligkeit gegenüber unserer Sache vertraut. Weniger diskutiert wird, daß Franziskus‘ Freundlichkeit gegenüber dem Islam von der institutionellen Kirche geteilt wird. Kirchenführer in ganz Europa haben den Aufruf des Papstes wiederholt, moslemische Migranten willkommen zu heißen und nationalistische Lösungen zu vermeiden. Die Kirche in Italien fokussiert sich besonders auf diese Orientierung.


Der Bischof von Caserta, Monsignor Raffaele Nogaro, ist dazu bereit, alle Kirchen in Moscheen zu verwandeln, um der Massenmigration zu dienen. „Moralisch und als Mann des Glaubens wäre ich bereit, alle Kirchen in Moscheen zu verwandeln, wenn es für die Sache nützlich wäre und wenn es helfen würde, die Leben armer und unglücklicher Männer und Frauen zu retten, denn Christus ist nicht auf die Erde gekommen, um Kirchen zu bauen, sondern um Menschen ungeachtet der Rasse, Religion oder Nationalität zu helfen“, sagte Nogaro letzten Juli.

Die Kirche ist einer der hauptsächlichen Beherberger von Italiens Migrantenflut und setzt mehrere Immobilien im Kirchenbesitz für diesen Zweck ein. Eine der katholischen Gruppen, die bei der Ansiedlung von Migranten in Italien am aktivsten sind, ist komischerweise der Malteserorden – der Nachfolger der Malteserritter, die Europa jahrhundertelang gegen moslemische Invasoren verteidigten. Der gegenwärtige Großmeister des Ordens, Albrecht von Boeselager, hat gesagt, Europas Seele würde schwer beeinträchtigt, falls es nicht mehr Migranten aufnimmt, die das Mittelmeer überqueren.

Das ist eine Meinung, die sich sehr von jener der Ritter unterscheidet, die bei der Belagerung Maltas und in der Schlacht von Lepanto starben.
Das Migrations- und Flüchtlingsbüro des Vatikans hat Italien ständig gescholten, es solle mehr Nichteuropäer aufnehmen, und Botschaften eingesetzt wie: „Einwanderer machen es möglich, ein Problem zu lösen, das das gegenwärtige System der sozialen Sicherheit nicht behandeln kann, nämlich die Verringerung der Zahl italienischer Arbeiter“, und „Migranten, die Armen, sind ein Thermometer unseres Glaubens. Sie nicht zu akzeptieren, vor allem, indem wir unsere Herzen verschließen, heißt, nicht an Gott zu glauben.“

Viele italienische Kleriker haben ihre Stimmen im Protest gegen die nationalistische Politik von Matteo Salvini erhoben. The Guardian behauptet sogar, katholische Priester würden die stärkste Opposition gegen Salvini stellen. Ein Priester verbot „Rassisten“, seine Kirche zu betreten. Andere haben Proteste gegen die Regierung angeführt. Der mächtige Erzbischof von Mailand hat sich beständig geweigert, sich mit Salvini oder irgendwelchen anderen Offiziellen der Lega zu treffen. Mehrere Priester geloben, bürgerlichen Ungehorsam „wie Martin Luther King“ gegen ein neues Gesetz zu üben, das den „humanitären Schutz“ für viele Migranten widerruft. Einer jener Priester sagte Salvini-Unterstützern, daß sie zu Weihnachten keine Krippenspiele aufführen sollten, weil sie keine wahren Christen seien.

Amerikas katholische Institutionen spielen ebenfalls eine große Rolle dabei, moslemische Einwanderer in unser Land zu bringen. Der Kirche angehörende Wohltätigkeitsorganisationen gehören zu den Führenden bei der Umsiedlung von Flüchtlingen in die Vereinigten Staaten, von denen im Jahr 2014 40 Prozent Moslems waren. Katholische Wohlfahrtsorganisationen waren führend dabei, Minneapolis in Little Mogadishu zu verwandeln. Im Fiskaljahr 2016 zum Beispiel siedelten katholische Wohlfahrtsorganisationen von St. Paul-Minneapolis 317 Somalis in der Metropole Minnesotas an. Die Gruppe preist ihr Werk als den perfekten Ausdruck der katholischen Soziallehre und sagte, Besorgnisse über die Bedrohung durch diese Neuankömmlinge seien irregeleitet.

Minneapolis ist das Epizentrum des islamischen Radikalismus in Amerika, dank der somalischen Gemeinschaft, die von katholischen Wohlfahrtsorganisationen in die Stadt gebracht wurden. Es ist unwahrscheinlich, daß die amerikanische Kirche ihr Verhalten ändern wird. Beihilfen von der Bundesregierung für die Umsiedlung von Flüchtlingen machen einen beträchtlichen Teil des Einkommens der U.S. Conference of Catholic Bishops aus, wobei die Konferenz von 2008 bis 2015 über 2 Milliarden Dollar für diesen Zweck bekommen hat.
Die institutionelle Kirche ist kein Hindernis für den Islam, und es sind nicht nur die verrückten liberalen Priester, die ihre alten religiösen Feinde willkommen heißen. Viele „trads“ [Traditionalisten“] sehen moslemische Einwanderung als etwas Gutes für den Westen, weil sie religiöse Menschen sind und an Gott glauben, anders als die meisten weißen Europäer.


Dieses Argument wurde vom einflußreichen integralistischen Priester Edmund Waldstein vorgebracht. Waldstein ist der Herausgeber des populären integralistischen Organs The Josias. Der Priester behauptete in einem Essay von 2017, daß keine Nation das Recht habe, ihre Einwanderungspolitik ausschließlich nach dem zu formulieren, „was uns nützt.“

Ein Leser antwortete mit seinen Sorgen wegen der Massenmigration von Moslems in die historische Christenheit. Waldstein tat jene Sorgen mit dieser Antwort ab: „Was die gegenwärtige moslemische Einwanderung nach Europa betrifft – Europa, oder zumindest Österreich, ist so säkularisiert geworden, daß es ein bißchen spät ist, sich wegen der Entchristlichung zu sorgen. Junge moslemische Männer glauben wenigstens an Gott, was gegenüber den meisten jungen österreichischen Männern ein Schritt nach oben ist.“


Waldstein antwortete auf weitere Kritik an seiner Haltung mit Behauptungen, daß ein Kontakt mit Moslems Europäer davon überzeugt, zum Glauben zurückzukehren, und daß viele Moslems zum Christentum konvertieren, sobald sie nach Europa kommen. Beide Behauptungen sind zweifelhaft, da die europäischen Kirchenbesuchsraten weiterhin schwinden, während die Moslembevölkerung anschwillt, und die Zahl neuer Konvertiten vernachlässigbar zu sein scheint.
Dies ist vielleicht nur ein Priester, aber The Josias hat bedeutenden Einfluß auf amerikanische katholische Intellektuelle, und diese Meinung widerspiegelt die gegenwärtige Position der Kirche. Andere traditionalistische Katholiken mögen fromme Moslems, weil sie eine Front gegen den Liberalismus sind, und sie sehen den islamischen Fundamentalismus als potentiellen Verbündeten gegen den Säkularismus.

Viele Nationalisten betrachten die katholische Kirche als Institution, die Europa gegen den Islam vereinen könnte. Sie hat das in der Vergangenheit getan und wird es wieder tun, falls die richtigen Führer das Kommando übernehmen, argumentieren diese Rechten. Jedoch gibt es in der Kirche keine wirkliche militante Bewegung gegen den Islam. Das Papsttum war einst ein erbitterter Feind des Liberalismus. Aber seit der Annäherung an die moderne Welt durch das Zweite Vatikanische Konzil hat die Kirche sich mit dem Liberalismus arrangiert. Dasselbe scheint mit dem Islam zu geschehen.

Der Islam ist auf dem Marsch, während der Katholizismus sich im Niedergang befindet. Die Kirche will sich mit diesem aufsteigenden Feind arrangieren, um zu überleben, wenn auch in einem geschwächten und submissiven Zustand. Franziskus‘ Abkommen und Schmatz mit dem Groß-Imam ermöglichte es Katholiken, in den Golfstaaten die Messe zu feiern. Der Papst war bei diesen Verhandlungen der schwächere Partner, und das werden sie in den kommenden Jahren sein.

Pius V. ist dieser Papst nicht. Es ist höchst unwahrscheinlich, daß Franziskus‘ Nachfolger eine militantere Position gegen den Islam demonstrieren wird – die Kirche hat nicht mehr den Willen, solch einen Widerstand zu leisten. Statt ein Verbündeter zu sein, um dem Islam und anderen Bedrohungen für den Westen zu widerstehen, wird die Kirche wahrscheinlicher als Verbündeter für diese Feinde dienen.

https://morgenwacht.wordpress.com/2019/03/08/ist-der-katholizismus-ein-bollwerk-gegen-den-islam/#more-10156

All dies passt recht gut in das Bild vom Wirken einer unheiligen Allianz aus US-Imperialisten, Pfaffen, Femanzen und Islamlobby, das Steinbach/Skalée in „Die Flutung Europas mit falschen Flüchtlingen“ entwerfen. Der jüdische „Spectre-Factor“ ist dabei ausgeklammert und auch hier wird dieser nicht zum XXXten-Male ausgelutscht, wir wissen auch so Bescheid. Stattdessen wird die Hinterladersekte aka „Christentum“ im Bezug auf die Erkenntnisse von Joseph Atwill noch einer genaueren Betrachtung Wert sein, vorausgesetzt, der demütige Erzähler hat Zeit und Muße. Bis dato sei dem interessierten Leser „Das Messias-Rätsel“ als überaus lohnende Lektüre empfohlen, die Hoffnungen von Robert Hampton, des Autors des ansonsten überaus informativen Artikels, auf Rettung durch einen wieder erstarkten Katholizismus, teilen wir hier jedenfalls nicht, im Gegenteil:

Widerstand gegen den Islam wird nicht von der institutionellen Kirche kommen, sondern von der Laienschaft. Gewöhnliche Katholiken werden diejenigen sein, die die Kirche dazu zwingen, gegen den Islam aufzustehen und keine Kompromisse gegenüber der fremden Bedrohung zu machen. Diese Rolle wurde einst von den Päpsten gespielt; es liegt nun bei den säkularen Regierern und Bewegungen, diese Mission weiterzuführen.

Ebd.

Die Kirchenhure muss nicht zum Aufstehen gezwungen, sondern in den Staub getreten werden. Und gegenüber Pfaffen vom Schlage der im Text aufgeführten empfiehlt sich das, was der deutsche Denktitan Joschka „Jockelfisch“ Fischer schon im Umgang mit „deutschen Helden“ und „tollwütigen Hunden“ empfohlen hat.

Es braucht ein läuterndes Feuer.


It took ten times a hundred Years Before the King on the Northern Throne was brought Tales of the crucified one Coven of renewed Delight; A Thousand Years have passed since then – Years of Lost Pride and Lust Souls of Blasphemy, hear a Haunting Chant – We are a Blaze in the Northern Sky The next thousand Years Are OURS