Interner Reblog aus aktuellem Anlaß: Vom Kanalratten-Ersäufen (Update)

Was die Stunde so geschlagen hat.

Chaosfragment

Die ausweglose Umstellung des Menschen ist seit langem vorbereitet, und zwar durch Theorien, die eine logische und lückenlose Welterklärung anstreben und mit der technischen Entwicklung Hand in Hand gehen. Es kommt zunächst zur rationalen, sodann auch zur gesellschaftlichen Umkreisung des Gegners; dem schließt sich zur gegebenen Stunde die Ausrottung an. Es gibt kein hoffnungsloseres Schicksal, als in einen solchen Ablauf zu geraten, in dem das Recht zur Waffe geworden ist.

Ernst Jünger, „Der Waldgang“

Alles im Frame: zivilgesellschaftliche Ungezieferbekämpfung (PEGIDA Frankfurt 2015)

Während das närrische Treiben wieder mal seiner Klimax entgegentaumelt, notiert der Erzähler nüchtern und demütig in seine Kladde:

Jegliche Verkleidung als Nichtweißer sollte unterbunden werden: Baströckchen, Blackfacing, Indianderkostüm und Federschmuck bedienten rassistische Stereotype.

Witze über Frauen, insbesondere über deren Doppelnamen, seien alles andere als witzig, das gleiche gelte für lustig gemeinte Sprüche über „intersexuelle Männer“ – die Gedunsene hätte das Fettnäpfchen, in das die Annegrett getappt sei, elegant…

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Ochse, Jupiter and a Bunch of Bidens

Es geht in untere Regionen … ins Tierische!

(Nemo, Vitzi-Butzis MOD_erierender Bibelklaus)

Eine Sinnbild für eine bessere, sinnenfrohere Welt? Von wegen, dabei könnte es doch so einfach sein! – Natalie Biden, heißer Teen-Feger.
Bild

*

Katholiken – mitNICHTEN abgrundtief verkommen?

Durchs El-lite-Blog der Vitzligen schwelt und schmort schon seit längerem ein Konflikt entlang religiotisch-weltanschaulich-ethischer sowie popkultureller Bruchlinien, der nicht nur hinsichtlich der Dunning-Kruger-Forschung von Interesse ist, sondern wieder einmal vor Augen führt, wie sich die ganz große Tektonik im allerkleinsten Biotop abbilden kann. Eines der Epizentren befindet sich wohl in der unteren Körpermitte von SchlauPACKI, der sich offensichtlich seine Leidenschaft für die kleine heiße Pop-Spritze ARIANA GRANDE nicht ganz eingestehen kann, und das angesichts des Umstandes, daß seine Elogen an die dunkle Kleine vor Geil-Verlangen förmlich triefen, doch der Reihe nach. Unter einem der üblichen dummen Vitzi-„Artikel“, die eigentlich niemand interessieren (irgendwas von wegen Israel=Streß und das wegen dem Landraub des JUTT) brach Bibelfisch Nemo die stumpfe Ödnis, in dem er irgendeine Tik-Tok-Pop-Schlampe namens Bella Porc oder so an den Haaren herbeizerrte und es dazu wagte, Vergleiche mit SchlauPACKis geiler kleiner Spritze anzustellen, was bei ebenjenem Zonen-Rowdy sogleich multiple Spontanejakulationnen auslöste:

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Packdeutsches Gaskammerfensterln

Filet ist gay, essen in Südamerika nicht mal Schwuchteln

(Post-Collapse, Kommentarbereich)

*

Oder: Ein Ausflug nach Pirna

Der so unappetitliche wie ungebildete Räächtsdreher, Pseudologe, Holocaustleugner und Hitler-Fan Vitzi-Butzi geriert sich ja gern als Meister des Filetierens von Andersmeinenden, dem keiner gewachsen sei. Nun, gerade letzteres mag zwar zutreffen, allerdings in einer anderen als dem Dünkel des vollgefressenen Nazideutschen entsprechenden Hinsicht. Allerdings: obwohl der Vitzlige sein Zipfelchen allem Anschein nach schon lange nicht mehr gesehen hat, reicht es immer noch reichlich für zumindest semiharte Phantomständer, auch wenn diese zu keiner realen Penetration taugen.

So muß es nicht verwundern, daß der Vitzlige gemeinhin nicht ernst genommen wird, nicht ernst genommen werden kann und sich in seinem braunen Kack- und Dreckloch ausschließlich mit Gestalten umgibt, für die die Bezeichnung „Freaks“ noch geschmeichelt wäre und dabei eine Beleidigung für die echten Tingeltangel-Freaks, nicht zuletzt Joseph Merrick, den Elefantenmenschen, darstellte!

Im Zirkel dieser Untermenschen gibt SchlauPACKI so etwas wie den HARALD LESCH vom Deppen-Treff ab. Gemäß der Analyse von Profilerinnen unserer Trollzentrale „Florian Geyer“ ein typischer Nomenklatura-Zonenbengel von jener Sorte, die es sich im kleinspießigen Arbeiter und Bauernstaat ohne großes Risiko erlauben konnte, einen auf Nazi-Rebell zu machen, wurde das Subjekt in seiner dunkeldeutschen Sozialisation gleichzeitig mit etwas privilegierter Bildung gepampert. Immer noch im Stande, davon zusammenhanglose Versatzstücke abzurufen, wirft sich SchlauPACKi im Deppen-Treff bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit als der Überflieger in Sachen Wissenschaft und Ratio ins Zeug. Natürlich nicht, wenn ein FRANKSTEIN die Skandinavier zu nilotischen Negern erklärt, ein weinerlich-bigotter Bibelfisch durch Zahlendrehen nachzuweisen vermeint, daß die Evolutionstheorie auf einer satanischen Verschwörung beruhe und nie Dinosaurier über die flache Erde wandelten oder ein Nazi“tantchen“ beklagt, DER JUTT habe „ihr“ mittels Brunnenvergiftung einen Mikropimmel angehext, schließlich puhlt ein Untermensch dem anderen kein Auge aus! Nein, SchlauPACKis Stunde schlägt, wenn ein phöser Eindringling und Störenfried den Laden aufmischt und den „ehrwürdigen Blogwart“ („hildesvin“, dumme Nazisau) und seine Brut als genau jenen degeneriert- inferioren Haufen vorführt, den das Gelichter nun mal darstellt.

So wie neulich erst ENKIDU, sumerischer Recke, Tiermensch und Kumpel von König Gilgamesch auf heroischer Solo-Tour. Charly surft nicht, ENKIDU hält sich nicht mit Filetieren auf sondern zerpflückt das inferiore PACK mit bloßen Händen und beißt schachspielenden Tauben den Kopf ab, ehe sie zum Kacken kommen. So wie zum Beispiel hier, wo sich zudem überdeutlich zeigt, wie es mit Substanz und Auffassungsgabe bei solcherlei räächtsdrehenden Besserwichsern tatsächlich aussieht:

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Mit was man es zu tun hat

-#Solidarität mit Andreas Ziegler nach #Antifa–#Mordanschlag: SPENDENAUFRUF!-

Dazu das Wesentliche in einem Kommentar auf „Sezession“:

Auch eine ganz üble Nummer.

Wenn das mit der Gaspistole wahr ist, war es sogar Mordversuch.

Der Mann ist womöglich für sein Leben lang behindert, selbst wenn er es überlebt.

Vor ein paar Monaten ging das doch sogar durch die Presse. Wie gefährlich das ist. Der Mordaufruf mit genau dieser Methode auf der Seite der linksradikalen Indymedia:

„besser sind gaspistolen. sie haben magazine mit über 15 patronen. in der kammer findet eine patrone ebenfalls platz. bei einer konfrontation mit faschos hat dies mehr wirkung auf den feind. wenn man einmal dabei ist zu schiessen, macht es sinn das magazin leer zu schiessen und so schnell als möglich zu flüchten. beim laden des magazin sollten lieber keine fingerabdrücke auf den patronen sein. also fasst die pfefferpatronen nur mit haushaltshandschuhe an. ein aufgesetzer schuss aus einer gaspistole auf einen nazi am kopf oder am herz ist sofort tödlich. “ (Fehler aus dem Original übernommen)“

https://sezession.de/62889/solidaritaet-mit-andreas-ziegler
Andreas Ziegler, Bild: Hotlink PI-News

Wenn die „Zivilgesellschaft“ zur Hatz bläst (Update)

Der Ächtung war meist der Totschlag vorausgegangen, während sie heute, gleich der Umdrehung der Roulette, automatisch den Menschen trifft. Niemand weiß, ob er nicht schon morgen automatisch zu der Gruppe gezählt wird, die außerhalb des Gesetzes steht. Dann wechselt der zivilisatorische Anstrich des Lebens, indem die komfortablen Kulissen schwinden und sich in Vernichtungszeichen umwandeln. Der Luxusdampfer wird zum Schlachtschiff, oder die schwarzen Piraten- und die roten Henkersflaggen werden auf ihm gehisst (…)

Ernst Jünger, „Der Waldgang“

Nochmal „Kalergi-City“ Mannheim. Den ansonsten durchaus nicht ganz ungeschwätzigen Redakteur des „Rhein-Neckar-Blogs“ überkommen beim Blick darauf, wie ach so zivile zivilgesellschaftliche Bündnisse zur offenen Hatz auf mißliebige Mitbürger blasen, gelinde Schauer. Obwohl das für uns INFO-ELITISTEN hier nicht der allerneueste Hut ist, bleibt Hardy Prothmanns Kommentar durchaus lesenswert, zeigt er doch ganz eindrücklich, aus welch geringfügigsten Anlässen heraus jemand mittlerweile zum vogelfreien Abschaum erklärt werden kann. Man sollte hierzu bedenken, dass diese ganzen Zivilgesellschaftler tatsächlich vor Augen haben, dass ein „Nationalsozialistischer Untergrund“ hier über Jahre hinweg Nagelbomben gezündet und unschuldige Dönerverkäufer weggepustet hat, nur weil es „Nicht-Arier“ waren; dass ein „Nazi“ vor einem McDonalds in München wahllos unschuldige Ausländer erschoss; dass ein Herr Lübke von einem „Neonazi“ auf der eigenen Terasse hingerichtet wurde, weil er sich für „Flüchtlinge“ eingesetzt und verkündet hatte, dass der, dem die bedingungslose Massenimmigration nicht passe, doch gefälligst das Land verlassen solle; dass in Halle ein „Altright-Gamer-Nazi“ in einem antisemitisch begründeten Amoklauf zwei Menschen getötet, eine Synagoge beschossen und um ein Haar, hätte die Synagogentür nicht dem Kugelhagel dieses Behemoth stand gehalten, ein Massaker an einer jüdischen Gemeinde verübt hätte – an Yom Kippur! Im Land der Täter! Manche sagen jetzt vielleicht, ach, das sei doch alles nur ein „Vogelschiß“, den Erzähler wundert es dagegen nicht, dass vor diesem Hintergrund von seiten der zivilen Tugendwächter ein jeder, der, vor allem als Inhaber eines öffentlichen Amtes, etwa meint, dass die AfD doch nicht so schlimm sei, mindestens so schief angeschaut wird, wie ein Leberfleck, der mit einem Male juckt und blutet! Aber lassen wir den Herrn Prothmann ungekürzt die diesbezüglichen Entwicklungen auf der kommunalen Ebene kommentieren, es ist für Fachmann wie Kenner geradezu rührend:

Thüringen eskaliert auch in der Region

Nicht nur abstrakt gefährdet – bürgerliche Mitte im Fokus von Linksextremisten

12. Februar 2020 veröffentlicht von Hardy Prothmann

Rhein-Neckar/Mannheim, 12. Februar 2020. (red/pro) Stadtrat Volker Beisel ein Nazi? Geht es nach Linksradikalen, ist sofort jeder “AfDP-ler” zum Terrorisieren freigegeben. Der Staatsschutz ist nach RNB-Informationen alarmiert – immerhin hat es deutschlandweit schon zahlreiche Angriffe auf FDP-Mitglieder gegeben, seit in Thüringen der FDP-Abgeordnete Thomas Kemmerich mit Stimmen von CDU, FDP und AfD zum Ministerpräsidenten gewählt worden ist. Er ist zwar zurückgetreten und nur noch geschäftsführend im Amt, aber die extremistische Linke bläst zum Hallali auf alles und jeden, der nicht links ist oder das, was diese Chaoten dafür halten.

Kommentar: Hardy Prothmann

Mannheim gegen Rechts muss aufpassen, nicht als extremistische Vereinigung einordnet zu werden. Wie jetzt? Da ist doch die SPD dabei und auch die liberale FDP, mag man einwenden.

Falsch gedacht – viele führende Initiatoren von Mannheim gegen Rechts und Mannheim sagt Ja müssen eindeutig als Extremisten eingeordnet werden. Die zeigen jetzt Flagge.

Erstes bürgerliches Opfer ist der Stadtrat Volker Beisel. Auf Facebook hat die Extremistengruppe “Interventionistische Linke” das FDP-Mitglied in die Nähe von Nazis umdefiniert.

Ausgerechnet Volker Beisel, der nicht unverdächtiger sein könnte, mit Nazi-Pack nichts zu tun zu haben. Sein Fehler: Er hat sich zur Wahl des Thüringischen Ministerpräsidenten auf Abruf, Thomas Kemmerich (FDP), nicht empört, sondern nüchtern und sachlich geäußert.

Damit ist er “zum Abschaum” freigegeben.

Grüne, SPD, Kirchen, Gewerkschaften – niemand widerspricht dieser Hass-und Hetz-Kampagne von “Mannheim gegen rechts”. Die FDP Mannheim sieht sich genötigt, einen offenen Brief zu verfassen und ihr Entsetzen zu formulieren. Eine Lokalpostille lässt einen der Linksradikalen zu Wort kommen und der darf beschwichtigen.

Lügenpresse trifft Lügner, fällt mir dazu nur ein.

Und Heuchler geben sich bei Demos die Hand. Grüne Hände drücken rote Hände und geistliche und gewerkschaftliche. Niemandem fällt es auch nur ansatzweise ein, jemanden wie Volker Beisel, den allerschlimmsten aller allerschlimmen AFDP-ler in Schutz zu nehmen.

Und gemeinsam treten diese Heuchler gegen Hass und Hetze ein, währen sie teils selbst Hass und Hetze verbreiten oder sonst mal halt eben weggucken. Klingt wie ein Treppenwitz? Ist knallharte Realität.

Volker Beisel und sein Umfeld, seine Familie, seine Freunde, seine Kontakte, sind ab sofort abstrakt gefährdet. Sie müssen mit Beschimpfungen und Beleidigungen rechnen – im schlimmsten Fall mit gewalttätigen Angriffen gegen Sachen oder gar Leib und Leben.

Nach RNB-Informationen gilt das auch für Personen der CDU und AfD. Der Staatsschutz ist aktiv – doch wie lange? Zwei Wochen und dann nicht mehr und dann erst wieder, wenn jemandem die Fresse poliert ist oder das Fahrzeug abgefackelt wurde?

Der beste Schutz für Volker Beisel und seine Kollegen – ja, auch die von der AfD gehören qua Amt dazu – ist, dass die Bevölkerung wachsam ist und gewählten Volksvertretern zur Seite steht.

Bislang haben sich die linken Kräfte, Grüne, SPD, Die Linke “vornehm” zurückgehalten – sie genießen offenbar das Gefühl, Hass, Hetze und Terror mal so medial allgemein toleriert ausleben zu können.

Das ist widerlich und erinnert mich an Büchner und Dantons Tod: “Lacroix. Und Collot schrie wie besessen, man müsse die Masken abreißen. Danton. Da werden die Gesichter mitgehen.”

Und wie wird Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (SPD) reagieren, der auch immer wieder mal bei Mannheim gegen rechts mitläuft? Nächste Gemeinderatssitzung: “Herr Nazi Beisel?” Sicher nicht, denn ganz sicher ist OB Dr. Kurz kein Mitläufer, sondern mit Sicherheit sehr alarmiert, was hier vor sich geht.

Man muss von ihm erwarten, dass er sich sehr schnell auf die Seite der Demokraten stellt und sich von Mannheim gegen rechts eindeutig distanziert und Herrn Beisel beisteht – alles andere wäre eine stille Legitimation von Hass und Hetze. Auch, wenn ihm das im eigenen hasserfüllten Lager nur Ablehnung einbringen sollte.

Die FDP sollte konsequent sein und sich von Mannheim gegen rechts distanzieren – das ist im Kern ein Haufen von ideologisch verblendeten Extremisten. Außer RNB hat das kein anderes Medien thematisiert – wir warnen seit Jahren vor diesem Haufen.

Morgen werden wir ein historisches Foto veröffentlichen, das nicht kommentiert wird, bis auf eine Einordnung, wer zu sehen ist.

-https://rheinneckarblog.de/12/nicht-nur-abstrakt-gefaehrdet-buergerliche-mitte-im-fokus-von-linksextremisten/155822.html-

Update, 19.02.2020:

Hier noch der Folgeartikel mit dem „historischen Foto“ bzw. der Link dazu:

Darf sich ein grüner Bürgermeister von einem „Nazi“ zur Wahl beglückwünschen lassen?

Der blau-grüne Handschlag

13. Februar 2020 veröffentlicht von Hardy Prothmann

Mannheim/Rhein-Neckar, 13. Februar 2020. (red/pro) Aktualisiert. Eigentlich wollen die im Bundestag und in den Landtagen vertretenen Parteien allesamt nichts mit der AfD zu tun haben, schon gar nicht zusammenarbeiten. Das “berichten” landauf, landab mehr oder weniger alle Medien – und täuschen die Öffentlichkeit. Die AfD wirkt überall an politischen Entscheidungen mit, wo sie gewählte Vertreter hat – insbesondere dort, wo es eher um Sacharbeit geht, also in den Kommunen. Der neue grüne Bürgermeister Dirk Grunert hatte keinerlei Probleme, sich nach seiner Wahl mit einem Lächeln im Gesicht vom AfD-Stadtrat Jörg Finkler per Handschlag beglückwünschen zu lassen. Solle Herr Grunert deshalb nun zurücktreten?

Von Hardy Prothmann

Es ist der 01. Oktober 2019, 17:27 Uhr. Die Gemeinderäte bilden eine Schlange, um dem kurz zuvor mit 40 von 46 abgegebenen Stimmen neu gewählten Bürgermeister Dirk Grunert zu gratulieren.

Der Berufsschullehrer und bis dato grüne Fraktionsvorsitzende strahlt übers ganze Gesicht. Einen Gegenkandidaten hatte er nicht – insbesondere Grüne, SPD und CDU hatten sich zuvor auf diese Personalie “verständigt”, wie es so schön heißt. Man könnte es auch auskungeln nennen.

[Ab hier dann Bezahlschranke, aber Link zu PDF mit Volltext und dem „historischen Foto“: -https://rheinneckarblog.de/13/der-blau-gruene-handschlag/155833.html-]

Neue LUFTPOST! Halle: Noch „Formfleisch“ oder schon „Beyond Meat“?!!

Luftpost aus dem Siechkobel

 /  Oktober 16, 2019

Danke hildesvin, dass Du auf Lichtmesz/Rittergut hingewiesen hast. Lichmesz nennt jetzt durchaus einige der im Netzt installierten Durchlauferhitzer, über die ich hier auch schon geschrieben habe. Hübsch verlogen ist es allerdings, jetzt mit dem Finger auf die USA zu zeigen, wenn man die ganze heiße Luft, oder das ganze Giftgas das dort produziert wurde vorher dazu benutzt hat, sich selbst aufzublasen.
So viel zum Bild Luft raus. Die Ermattung wird glaub ich eher dadurch verursacht, dass viel zu viel Luft drinne ist und zu viele Luftpumpen unterwegs sind.

Über die sezession und ihre Werberei für die US Szene habe ich hier geschrieben, natürlich viel verschwörungstheoretischer und da hält L. seine Herde im Unklaren. So ein“ hab ich’s nicht gesagt“, so eine Denunziation wenn es geknallt hat, ist mir ekelig und sogar langweilig. Das hat mich auch davon abgehalten rascher was zu Halle zu schreiben. Obendrein ist es doch erschreckend, wenn man das, was man sich als Versuchsanordnung angesehen hat auch in der Wirkung zu sehen ist und bei durchaus zu entdeckenden Merkwürdigkeiten – speziell dieser Filmmensch – liegen dann zwei tote Deutsche in ihrem Blut. Natürlich würde ich lieber Fake rufen. Hybrid kommt mir aber wahrscheinlicher vor. Die vollständig künstlichen Kriege erzeugen ja auch reales Leid.

Bei der Frage, ob das Ereignis in Halle noch Formfleisch ist, oder Beyond Meat bin ich ins Rutschen geraten, denn bei all den Möglichkeiten der Programmierung von Menschen, die ich hier auch schon angesprochen habe, hab ich dann beim Grübeln gemerkt, dass ich in die Determinismus Richtung latsche wenn ich zu sehr vereinfache und da stäubt sich dann alles oder dass ich so viel Kram zusammen sammeln muss, dass jede Form verloren geht. „Autonomes fahren“ passt vielleicht eher zu dem Prozess, dem sich Leute unterziehen, wenn sie sich online in irgendeine politische Richtung eingliedern, triggern und tumbeln lassen. Ob Trump, Greta oder irgendein islamistischer ISIS Prediger – der Prozess ist doch verdammt ähnlich, auch wenn die Zielgruppen unterschiedlich sind.

Wie so was geplant ins super dunkle geht, hat Gretas Linda Blair Auftritt vor der UN gezeigt. Ansaugen, fröhlich rein in den Psychofleischwolf und aus der großen Gruppe lassen sich einige Formfleisch/ Beyond Meat Charaktere heraus extrahieren, weiter bearbeiten und zu vollständig kalten und gewissenlosen Akteuren formen, während der Rest nur Masse bildet.

So ganz grob gesagt denke ich mir ( mehr als Einstiegsfrage) das Internet nicht mehr als Ort in dem sich Geheimdienste rumtreiben, sondern als Struktur, die als gesamter Organismus Geheimdienst ist, wobei Geheimdienst nicht die althergebrachten staatlichen Organisationen bezeichnet, die sich immer noch im Bereich demokratischer Kontrolle ( naja, nicht sooo sehr) bewegen, sondern als Interaktion der durch Steuergelder finanzierten, durch Philanthropen gesponserten oder als privatwirtschaftliche Unternehmen auftretenden Akteure, die sich zu einer Kraft vereinigen wie es in diesem bekannten Symbol des Rutenbündels mit der Axt gezeigt ist. Den einzelnen Ruten kann man unter dem psychokulturellen Blickwinkel Bezeichnungen geben, aber auch für „Nachhaltigkeit funktioniert es.

Keine Ahnung, ob das mit den Ruten jetzt nur noch mehr Verwirrung bringt, was ich nicht hoffe. Bei mir bringt es Ordnung, weil ich immer gern was zum Sehen und Anfassen habe und bei der Betrachtung der unzähligen Interaktionen und Zusammenhänge gerade echt konfus werde. Ich benutze es einfach mal vorläufig zum Spielen.

„Weiße müssen sich nach Christchurch unterwerfen“

Na, wer sagt´s denn…

MORGENWACHT

Laut unseren Herren die korrekte Reaktion aller Weißen auf isolierte Terrorakte von Rechten.

Von Robert Hampton, übersetzt von Lucifex. Das Original Whites Must Submit after Christchurch erschien am 22. März 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Politiker, Journalisten und Aktivisten sind sich alle einig, daß der weiße Nationalismus die größte Bedrohung für die westliche Demokratie darstellt, und daß er von der Macht des Staates und der Konzerne ausgerottet werden muß.

Die Senatorin von Massachusetts, Elizabeth Warren, behauptete, daß „weiße Rassisten“ genauso sehr eine Bedrohung für Amerika darstellen wie ISIS und als Terroristen behandelt werden müssen. „Wir müssen die Bedrohung des weißen Nationalismus erkennen. Wir müssen ihn anprangern. Als Präsidentin der Vereinigten Staaten würde mein Justizministerium mit voller Strafverfolgung hinter weißen Nationalisten her sein“, erklärte die Präsidentschaftskandidatin für 2020.

Der Council on Foreign Relations veröffentlichte einen Blogbeitrag, der fordert, daß die Geheimdienste der Fünf-Augen-Allianz [einer Kooperative zwischen Großbritannien, Kanada, USA, Australien…

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Luftpost zum Christchurch-Massaker (Update)

Der demütige Erzähler liegt nicht immer deckungsgleich mit der AdS/Morgenwacht-Kommentatorin „Luftpost“, aber ihre Kommentare, wie hier zur aktuellen Musel-Metzelei, sind so hellsichtig und meisterhaft ausformuliert, dass sie für den Kommentarbereich zu schade sind und den Rang von Artikeln einnehmen sollten:


Luftpost aus dem Siechkobel
 /  März 16, 2019


Also was ich von den Medien gelernt habe ist, dass Muslime sind wie wir. Nein – sie sind mehr wir als wir! Sie lassen sich still und schafsgleich abschlachten wie Christen und reagieren auf schlimme Ereignisse gefasst und ruhig und geben selbst nach so einem Schock ihre Beobachtungen sachlich,, fast distanziert wieder. Für sie, das weiß ich jetzt mit Sicherheit, wurde der Begriff „stiff upper lip“ erfunden.


Ich gebe zu, es hat mich super überrascht und meine Vorurteile volle Kanne aufgebrochen.


Was mich auch beeindruckt ist, dass es so viele Neuseeländer mit moslemischen Freunden gibt, die in die betroffenen Moscheen gehen und das diese Neuseeländer im Netz selbst in den winzigsten Sammelpunkten für Dauerskeptiker ihre authentische Sicht auf die Dinge weitergeben. Das ist wirklich toll. In einem YouTube Chat ( winziger Kanal mit gerade mal 1000 Abonnenten, waren doch tatsächlich zwei waschechte Neuseeländer (Neuzugange im Chat) anwesend, um ihre Einschätzungen präsentieren und das Tätervideo wurde immer wieder in den Ring geworfen! Seht ihr, seht ihr, das ist wirklich geschehen, kein Zweifel möglich!


In einem anderen Chat beteiligte sich ein Neuseeländer erstmalig und voller Eifer wenige Stunden vor dem schrecklichen Ereignis und das war natürlich ein doller Zufall. Aber sei es drum, Die Neuseeländer aus der 300 000 Einwohner zählenden Stadt Christ Church sind blitzschnell voll aktiv im Netz und überall und da sag ich, so muss das sein und Hut ab.


Das ist das Tolle, am www, dass so was möglich ist.Und das Wunderbare an der Globalisierung ist, dass wir in Sekundenschnelle weltweit die gleichen wichtigen Sätze aus verschiedenen Mündern hören können und Marco Rubio hat es ja vorgemacht, wie schnell unser hochqualifiziertes politischemediales Personal Situationen analysiert, für uns einordnet und Konsequenzen fordert.


Grandios auch, wie der Täter in seinem Manifest eine knallharte Schlagzeie lieferte, die Weltonline auch aufpickte: „Ein normaler weißer Mann“ – ja genau, so ist der weiße Mann. So tickt der normale Weiße. So will er gesehen werden. So macht er Eindruck!


Eine Normale Familie, ein normales Leben und dann kommt das viel zu wenig kontrollierte Internet und er wird zum dem kaltblütigen Mörder, der er schon immer war, weil es in der weißen toxischen DNA drinne ist, also immer dicht unter der Oberfläche.Kann man ja auch psychologisch nachvollziehen!


Das Manifest wird nun im Nachklapp so was wie eine psychologische Durchleuchtung des normalen weißen Mannes und eine noch bessere Analyse der durch ihn existierenden Gefahren ermöglichen und noch bessere, fundierte, punktgenaue und durch das Ereignis begründete Gegenwehr ermöglichen.


Alle im Manifest zusammengeschriebenen Talking Points zeigen nun, ja beweisen nun wo solche Sachen hinführen, dass das nicht länger toleriert und an der Wurzel, also im Netz, wo die weiße Kommunikation fast ausschließlich stattfindet, ausgerissen werden muss.


Wenn schon die ruhigen und beherrschten Muslime durch das Netz blitzradikalisiert zu ISIS werden und das haben wir ja alle gelernt, dann ist das Netz für weiße Männer, in denen das Völkermordgen transportiert wird, noch viel gefährlicher.


Weil sich die Moslems blitzradikalisieren trifft das auf die Weißen natürlich auch zu. Eine Kontrolle des Internet ist nötig, egal aus welcher Perspektive der zwei Seiten man es betrachtet. Jede Seite hat blutige Beispiele vorzuweisen.


Es ist lustig, dass ich am Tag vor dem Ereignis noch gesagt habe, dass es an der Zeit ist, dass was aufrüttelndes passiert. Die Welt ist ein Dorf und so geschieht alles was geschieht im eigenen Dorf und muss nicht in der Nähe geschehen um im eigenen eigenen Dorf zeitgleich Wirkung zu haben..


Es ist ein totaler Zufall, dass gerade – also zeitlich so gesetzt, dass es noch im Hinterstübchern der entsprechenden Alzheimerwuttwittergemeinde rumlag, der Ort Christ Church in den „rechten“ Schlagzeilen gewesen ist, weil eine Migrantenorganisation gegen die Zuweisung von Flüchtlingen an diesen abgelegenen, langweiligen Ort war, weil die hochqualifizierten Flüchtlinge dort ihre Potenziale nicht einbringen können.


Ui, war das aber Twitterstürme/ Gabstürme wert! So wurde der Ort, an dem dann das furchtbare Ereignis stattfinden sollte unter „Rechten“ und zielgenau, fast wie zugeschnitten auf die spezielle gefährliche Gruppe,bekannt. Nun finden sich im Netz, bei Gab ai also bösartige Vorfeldaufregungsnester zu Christ Church und Muslimen, Man kann die Spur des Hasses googeln. Das Leben schreibt die besten Drehbücher!


Nur mal so eine Frage, aus Neugier. Hat Terror eigentlich jemals funktioniert, wenn er keine staatliche oder schattenstaatliche Wurzel hat? Also ohne die finanzielle Ausrüstung und machtpolitisch reale Einbettung? Ist es so wie bei den Massenprotesten, also auch historisch total wirkungslos wenn keine echte Macht dahinter steckt? Mir kommt das so vor und da hatte ich kurz davor drüber nachgedacht, weil doch gerade wieder Gaza, als Reaktion auf Terrorraketen, bombardiert wurde.

Also die Stern Gang war erfolgreich und ISIS auch aber sonst erzeugt es scheinbar irgendwie immer das Gegenteil von dem was das angegebene Ziel ist.

Ich habe nicht mal mehr Lust darauf diese neue Geschichte im Medienzirkus anzusehen, weil mir das, was ich jetzt schon sehe, oder durch Internetzensur eher nicht sehe, ganz ausreichend ist.

https://morgenwacht.wordpress.com/2019/03/15/das-moscheenmassaker-in-neuseeland-verstehen/#comment-7336

Abgesehen davon, dass man mit einiger Berechtigung sagen kann, dass auch bei der „Stern-Gang“ (falls damit die RAF gemeint sein sollte und nicht die Oktoberrevolutionäre, die ja tatsächlich erfolgreich waren) das Gegenteil vom angegebenen Ziel bewirkt wurde, nämlich Stärkung statt Schwächung des Systems und seiner repressiven Möglichkeiten, kann man das einfach so stehen lassen. Vollste Zustimmung für den letzten Satz.

Korrektur:


Lucifex
 /  März 17, 2019
@ den „demütigen Erzähler“: mit der „Stern-Gang“ sind weder die RAF-Terroristen noch die Oktoberrevolutionäre gemeint, sondern die zionistischen Terroristen in Palästina, die sich genau so nannten und die gewalttätigste Fraktion innerhalb der Irgun waren.
Siehe dazu Der Hintergrund des Verrats (5): Wachsende zionistische Macht in der Nachkriegszeit von William Pierce und Die Wahrheit über die Beziehungen zwischen Nationalsozialisten und Zionisten: Ingrid Weckerts Jewish Emigration from the Third Reich von J. A. Sexton.

Demütigsten Dank, hatte der Erzähler sicher mal gelesen, aber nicht mehr auf dem Schirm. SO ergibt das alles seinen Sinn und passt bestens ins Bild.

Vom Kanalratten-Ersäufen (Update)

Die ausweglose Umstellung des Menschen ist seit langem vorbereitet, und zwar durch Theorien, die eine logische und lückenlose Welterklärung anstreben und mit der technischen Entwicklung Hand in Hand gehen. Es kommt zunächst zur rationalen, sodann auch zur gesellschaftlichen Umkreisung des Gegners; dem schließt sich zur gegebenen Stunde die Ausrottung an. Es gibt kein hoffnungsloseres Schicksal, als in einen solchen Ablauf zu geraten, in dem das Recht zur Waffe geworden ist.

 Ernst Jünger, „Der Waldgang“

Alles im Frame: zivilgesellschaftliche Ungezieferbekämpfung (PEGIDA Frankfurt 2015)

Während das närrische Treiben wieder mal seiner Klimax entgegentaumelt, notiert der Erzähler nüchtern und demütig in seine Kladde:

Jegliche Verkleidung als Nichtweißer sollte unterbunden werden: Baströckchen, Blackfacing, Indianerkostüm und Federschmuck bedienten rassistische Stereotype.

Witze über Frauen, insbesondere über deren Doppelnamen, seien alles andere als witzig, das gleiche gelte für lustig gemeinte Sprüche über „intersexuelle Männer“ – die Gedunsene hätte das Fettnäpfchen, in das die Annegrett getappt sei, elegant überflogen: „Das wäre Merkel nicht passiert“ (stand irgendwo) und überhaupt sei latürnich jetzt eine Entschuldigung fällig:


Nach dem Fastnachts-Witz von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer vor dem Stockacher Narrengericht über Toiletten für intergeschlechtliche Menschen hat der Bundesverband Lesben und Schwule in der Union (LSU) eine Entschuldigung gefordert. „Natürlich ist eine Entschuldigung fällig“, sagte der Verbandsvorsitzende Alexander Vogt am Montag im Radioprogramm „SWR Aktuell“. „Das erwarten wir.“ Auch im Karneval gebe es Grenzen.
„Political Correctness hin oder her, manche finden das ja übertrieben“, sagte Vogt. „Aber solche Grenzen müssen klar sein. Man macht ja auch über andere Minderheiten keine Witze mehr.“ Dass Kramp-Karrenbauer wohl nicht aus böser Absicht handelte, mache die Sache nicht besser. „Wenn das unüberlegt passiert, ist es ja auch ein Zeichen dafür, wie es landläufig verbreitet ist, dieses Denken.“

Er erwarte nun, dass es ein klärendes Gespräch mit der CDU-Chefin gebe, sagte Vogt: „Ich hoffe, dass wir das Angebot bekommen, uns darüber möglichst vor einem kurzen Zeithorizont zu unterhalten.
Die CDU-Chefin hatte bei ihrem Auftritt vor dem Stockacher Narrengericht am vergangenen Donnerstag gesagt, Toiletten für intergeschlechtliche Menschen seien „für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen. Dafür – dazwischen – ist diese Toilette.“

(AFP)

Und während man noch überlecht, ob jetzt die Annegrett als, je nach Gusto, gute oder schlechte Bullin „für extra“ die flauen Witzchen über sexuelle Minderheiten gerissen hat, nur dass man anhand dieser Vorlage die Fesseln der Sprachdiktate noch enger anziehen kann, wird dankenswerter Weise an anderer Stelle gezeigt, was stattdessen „geht“, wenn es nicht sogar erwünscht und verlangt ist: Mainz sang und lachte unter anderem darüber, dass der Trump eine „widerliche Person“ sei, die wie eine Kanalratte ersäuft gehöre, ohne dass da jetzt von Seiten der üblichen Verdächtigen die übliche Moralempörung losgebrochen wäre! Ist ja auch logisch, schließlich ist das ja, zum einen, auch nicht einmal mehr im Ansatz ein Witz, sondern ein mit der Entmenschlichung des Betreffenden einhergehender Mordaufruf und damit, zum anderen, voll im etablierten Frame, wie hier an anderer Stelle bereits dargelegt:

Ist schließlich auch egal, wie man diese transformatorische Fäulnis nennt, aber „Framing“ findet der Erzähler in seiner Demut wirklich sehr passend, denn es geht offensichtlich nicht nur drum, „die Frames der anderen zu zerstören“ (Wehling) sondern um die Zerstörung der „anderen“ selbst, also derjenigen, die sich außerhalb des von der herrschenden Machtstruktur vorgegebenen Rahmens (Frame) befinden bzw., in korrektem Neusprech, „die sich außerhalb unseres demokratisch-zivilgesellschaftlichen Grundkonsens begeben haben“.

https://chaosfragment.wordpress.com/2019/02/28/kein-fame-fuern-frame/

Und immer, wenn es um die physische Vernichtung von Menschen geht, ist die mit der Entmenschlichung der Betreffenden verbunden, so dass man diese als geradezu zwangsläufige Vorstufe dazu betrachten kann. So wurde in Ruanda die Volksgruppe der Tutsi von locker-flapsigen Radiomoderatoren, also so Elmar Hörig in African-Style, durchgängig als „Kakerlaken“ tituliert und diese Radiojockeys wiesen den häckselnden Machetenmobs auch im weiteren Verlauf den Weg zu den „Brutstätten“ der genannten „Schadinsekten“. Und ja, auch die Ratte ist hier eine bewährte Metapher, wenn wir uns nur an die berüchtigten Sequenzen aus „Der ewige Jude“ erinnern, und die gedunsene Völkermordbeauftragte nennt man ja in den Kreisen ihrer innigsten Verehrer nicht ganz ohne Grund „Rautenratte“, gerne im Verbund mit der Forderung nach einem Standgericht.

Vor diesem Hintergrund ist die Person des dicken Chabad-Golems Donald und was man von ihr hält ziemlich irrelevant. Es zählt, für was und für wen er steht, und das sind eindeutig jene, die sich außerhalb des etablierten Frames befinden, bzw. sich „außerhalb unseres zivilgesellschaftlich-weltoffenen Konsens“ gestellt haben. Ihr wisst schon, was der demütige Erzähler meint: alle Brexit-Anhänger, EU-Gegner und -Kritiker; alle, denen die gegenwärtige Praxis der bedingungslosen Massenimmigration, aus welchem Grund auch immer, nicht behagt; alle als „Rechts“ Gelabelte und Einsortierte. Den auf diese Weise Eingerahmten klebt man ja gerne das Pauschaletikett des Rassisten, Schwul- und Transphoben auf die Stirne. Denn wer erstmal transgenderphob ist, der liebäugelt bestimmt auch schon damit, ein paar Millionen eigenhändig zu vergasen. Und so passt das wieder mal vorzüglich zusammen: Hochgejubelte Empörung und Scheinkontroversen wegen traditioneller Karnevalskostüme und flauer Witzchen hier, fröhliches Abfeiern von mit Entmenschlichung verknüpften Mordaufrufen da. Wie allgemein bekannt sein dürfte, ist der Erzähler kein Freund inflationärer Natziehvergleiche, aber in dem Zusammenhang muss er einfach die Galgenbäume mit daran baumelnden schläfengelockten Puppen am Rande mit erwähnen, die zu Adolfs Zeiten bei den Karnevalsumzügen zum allgemeinen Gaudium aufgefahren wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg galt es, wohlwissend um die Bedeutung der „Entmenschlichung“, unter Satirikern, Karikaturisten u.ä. im allgemeinen als Konsens, dass auf Karikaturen, die die Betreffenden als Tiere oder gar „Ungeziefer“ darstellten, verzichtet wurde. Ausgenommen waren Cartoons in der Art der alten Fabeln, in denen (fast) ALLE Beteiligten Tiere waren, etwa in der Reihe „Die roten Strolche“ in der Titanic, wo das damalige SPD-Führungspersonal (wie auch die übrige Bundestagsbesetzung) als Tierensemble dargestellt wurde, das gegen den „Oberförster“ (wohl eine Anspielung auf Jüngers „Marmorklippen“) Kohl keine Chance hatte. Die despektierliche Darstellung von bestimmten Personen oder gesellschaftlichen Gruppen als Tiere hingegen war dagegen aus gutem Grund verpönt. Mit der Trump-Figur hat sich das geändert, soweit es dem demütigen Erzähler bekannt ist, stellte nicht nur der renommierte Karikaturist Jürgen Haitzinger den Donald in etablierten Blättern schon mal in Affengestalt dar. Was jetzt die Meenzer Hatz von der Bütt betrifft, ist es zudem so, dass Trump nicht direkt als Ratte bezeichnet, sondern in deren Nähe gerückt wird: „wie eine Kanalratte ersäufen“. Ein Mensch ist also „so widerlich“ dass man ihn „wie eine Ratte“ ersäufen sollte -tätää tätää Narrhallamarsch!

Wir halten fest: Hochgetunter Moraljazz wegen Nichtigkeiten auf der einen Seite, beklatschte Entmenschlichung politisch Missliebiger und Mordaufrufe auf der anderen. Wenn es in der herrschenden Machtstruktur wirklich um ein „friedliches Miteinander“ ginge, würde eine Stimmung gefördert, in der sich die Rothaut als Cowboy verkleidet, der Schwarze den Tirolerhut aufsetzt und über Big Bad Whitey lacht, der als Südseeinsulaner mit Knochen im Haar den Hinterlader-Missionar im Kessel kocht. Aber das ist offensichtlich nicht der Fall, stattdessen wird bei aller Anti-Hass-Hysterie gehetzt ohne Ende und stets eine Latte nachgelegt. Bis zur Vergasung?

Update:

Der Erzähler muss eingestehen, dass er dem oben als Quelle angegebenen Tweet blind glaubte. Tatsächlich stellt sich das ganze etwas differenzierter dar, was aber an der Tendenz insgesamt und den Kernaussagen dieses Artikels nichts ändert. Trump wurde nicht in die Nähe einer Ratte gerückt, sondern direkt als eine solche bezeichnet, das „ersäufen“ ist dagegen eher angedeutet. Hier der Originaltext als Zeugnis deutschen Gegenwartshumors:

Donald Trump, wer will’s bestreiten, der größte Schwindler aller Zeiten! Sadistisch, grausam, primitiv, sexistisch und auch aggressiv. Ein ganz gefährlicher Patron, ‘ne widerwärtige Person. Der Trump der ist nach meiner Kenntnis, für’s weiße Haus ein sehr blamables Missverständnis. Und keiner, keiner bringt ihn zur Räson, die Kanalratte aus Washington.

(Lachen im Saal)

Als George Bush, Sie wissen ja, vor Jahren zu Besuch hier war, hat man in Mainz, zuallermeist, Kanaldeckel all zugeschweißt. Käme Trump zu uns, verlasst euch drauf, wir machen alle Deckel auf. Der müsste durch Mainz fahren, bitte sehr, bis er im Loch verschwunden wäre. Und wenn du aus dem Schacht dann hörst, dass er laut ruft, America first!, dann müssten wir alle vor Entzücken, in jedem Haus die Spülung drücken. Und steht ihm das Wasser bis zum Hals, hach, dann dankt man Mainz, und Rheinland-Pfalz, und im Kanal, die Rattenschar, die hat Besuch aus USA. (swr.de, 1.3.2019)

Von hier: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/ueber-den-humor-im-deutschen-tv-2019/

Kein Fame fürn Frame?

Man kann den Wörtern gar nicht genug misstrauen, sie tun so harmlos, die Wörter, sie wirken absolut nicht gefährlich, so, als wären sie nur ein sachter Lufthauch, leise Töne aus Mündern, weder kalt noch warm, aber wenn sie durch das Ohr eindringen, werden sie schnell von dem riesigen grauweichen Überdruss des Gehirns verschluckt. Man misstraut ihnen nicht genug, den Wörtern, und schon ist das Unglück passiert.
(Louis Ferdinand Céline, „Reise ans Ende der Nacht“)

Krasse unterkomplexe Unterschätzung des Stimmviehs?

In der Rubrik „Medien“ der FAZ vom 26. Februar des laufenden Jahres stellt ein Oliver Weber der von der framinginstitutionellen Elisabeth Wehling im Auftrag der ARD erstellten „Framing-Studie“ aus wissenschaftlicher Perspektive ein Dürftigkeitszeugnis aus:

Aus wissenschaftlicher Perspektive steht das Framing-Gutachten der ARD auf dürftigem Fundament. Das von Elisabeth Wehling popularisierte Konzept mag gerade in Mode sein, aber es beruht auf einer sehr schlichten Vorstellung vom Wesen politischer Debatten.

Weber umreißt zur weiteren Begründung die Ursprünge dieser schlichten Mode in der Welt der vermeintlichen politischen Schlichtheiten:

Seit einigen Jahren erobert der Begriff „Framing“ die Öffentlichkeit. Unter Titeln wie „Die Macht der Wörter“ oder „Moral schlägt Argument“ haben viele Medien ein ursprünglich wissenschaftliches Konzept zur Erklärung unterschiedlicher Phänomene herangezogen. Der Wahlsieg von Donald Trump, die Erfolge der AfD, das Scheitern der Wahlkampagne von Martin Schulz – all diese Dinge hätten, so wurde insinuiert, wesentlich mit dem Sprachgebrauch verantwortlicher Politiker zu tun. Die „Rahmen“ – oder „Frames“ – , die sie in ihren Statements verwenden, würden einen maßgeblichen Einfluss auf die politische Meinungsbildung ausüben. Wer etwa von „Staatsversagen“ rede, „spricht dem Staat in letzter Konsequenz die Legitimität ab“ heißt es in einem Frame-Check der „Süddeutschen“, weil es sich um ein „absolutes Urteil“ handle, das dem Staat grundsätzlich die Fähigkeit aberkenne, Probleme zu lösen. Bestimmte Begriffe implizieren, wenn sie verwendet werden, eine ganze Reihe anderer Vorstellungen, die immer mit aufgerufen werden, so die These.

So die These. Und irgendwie dünkt es schon wieder sehr charakteristisch, dass „die These“ mit ihren Schlichtheiten eben vorgeblich auf der Seite des politisch Schlichten, Dumpfen und Bösen wurzeln soll: Trump, AfD, staatsfeindliches Wutbürgertum – ach ja, der von der Journallie hoch- wie runtergeschriebene Maddin ist auch noch druntergerutscht. Man hätte ja auch auf der Hellseite, wo Grenzzäune fallen und Mauern zerbersten, wo mit bedingungsloser Drittwelt-Massenflutung Wohlstand und Zukunft gesichert werden, nach Framing-Wurzeln suchen können. Aber so läuft das eben mit der Neusprech-Mode, genau wie beim „postfaktischen Zeitalter“: „Postfaktisch“ sind Donald, die russischen Hacker, die AfD, die Rechtspopulisten und sonstige Buh- und Booogiemänner, bei denen, für die „Angst noch nie ein guter Ratgeber“ war, ist dagegen die nüchterne Faktentreue zu verorten, auch wenn dann wieder alle die Klima-Panik einer körperlich wie geistig verkrüppelten Gallionsfigur spüren sollen und eine Lesbe in bunter Patchwork-Beziehung für die Nachfolgerin des Führers gehalten wird. Doch weiter mit dem klardenkenden FAZke Weber. Nachdem er sich mit einiger Berechtigung an der durchaus zweifelhaften wissenschaftlichen Reputation der Frau Wehling abgearbeitet hat – es handele sich bei der Dame nicht um eine der dominierenden Figuren ihres Fachs, seit 2013 sei sie zwar „postdoctoral scholar“ an der University of California in Berkeley, ihr „Berkeley International Framing Institute“ sitze jedoch in Berlin und habe keine organisatorischen Verbindungen zu der renommierten Universität – fährt er als einen ersten Kronzeugen einen leibhaftigen Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Mainz auf, um der Frau Wehling den Rest zu geben:

„Es ist nicht gerade so, dass Elisabeth Wehlings Arbeiten rauf und runter zitiert werden“, sagt Marcus Maurer, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Mainz, auf Nachfrage dieser Zeitung. „Natürlich muss man, wenn man eine gute Idee hat, nicht erst umfangreich zu diesem Thema publiziert haben, bevor man in die Öffentlichkeit tritt“ ergänzt Maurer. Doch in der Kommunikationswissenschaft spiele der Ansatz von Wehling kaum eine Rolle. Die Wissenschaft forsche schon seit etwa fünfundzwanzig bis dreißig Jahren intensiv an dem Konzept „Framing“

Tschach, warum wurde dann gerade der Framing-Begriff von Wehling so populär?

Warum wurde gerade der Framing-Begriff von Wehling so populär? Ein wesentlicher Aspekt dürfte darin bestehen, dass der Begriff suggeriert, einzelne Wortveränderungen würden einen enormen Effekt auf das menschliche Gehirn ausüben. Ein solcher Automatismus lässt die Angst vor Manipulation aufkommen, die gerade in politisch aufgeregten Zeiten floriert. „Wenn Sie über Monate hinweg, etwa in einem Wahlkampf, bestimmte Sprachbilder propagieren, dann setzt bei Ihren Mitbürgern ein sogenannter „Hebbian-Learning-Prozess“ ein, denn sprachliche Wiederholung stärkt synaptische Verbindungen im Gehirn“, sagte Wehling etwa im März 2017 in einem Interview. Wer bestimmte Begriffe nur oft genug propagiere, der trimme die Gehirne der Menschen darauf, in diesen Begriffen zu denken, so die Behauptung, die mit der Furcht vor der Macht des Unterbewusstseins spielt.“

Furcht? Aaaah, wir merken: der merkelsche doppelplusungute Ratgeber treibt wieder sein Spiel, also einfach locker durch die Hose atmen, Klardenker Oliver Weber hat nämlich schon den nächsten Lichtbringer am Start, um die dunklen Einflüsterer in ihre Winkel zu bannen:

Solche Bezüge auf das menschliche Gehirn spielen in der Framing-Forschung tatsächlich kaum eine Rolle. „Es gibt keine konkreten neurowissenschaftlichen Studien zum Framing-Phänomen in Bezug auf Persuasion, also Meinungsbeeinflussung,“ sagt Jörg Matthes, Professor für Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien. Er selbst hat 2014 ein deutsches Standardwerk zur Framing-Forschung veröffentlicht. „Frau Wehling beruft sich auf durchaus interessante neurowissenschaftliche Erkenntnisse, die in einem anderen Kontext gewonnen wurden, und leitet daraus konkrete Aussagen über die Wirkung bestimmter Semantiken ab“, während die bildgebenden Verfahren der Neurowissenschaft für sozial- und kommunikationswissenschaftliche Phänomene „grundsätzlich enorm interpretationsbedürftig“ seien. Die Vorstellung, dass eine bestimmte politische Metapher automatisch im Unterbewusstsein bestimmte neuronale Verknüpfungen hervorrufe, die dann einen starken Einfluss auf unser Denken ausübten, ist nach Meinung von Matthes „übetrieben und mechanistisch“.

Grundsätzlich ENORM interpretationsbedürftig sind aber offensichtlich auch FAZkes und ihre berufenen Autoritäten, denn schließlich hat niemand von einem Zauberwort gesprochen, das einfach so die Gehirne umkrempeln würde! Aber vor mechanistischen Übertreibungen sollte man schon auf der Hut sein, der Möhnntsch heißt schließlich Möhnntsch – weil er kackt und weil er lebt usw. (H.Grönemeyer, deutscher Dichter und Denker) und nicht etwa B-Mashina, weshalb man die „Vernunftfähigkeit“ und „Argumentationsstärke“ der lachenden und lebenden Kackerchen keinesfalls unterschätzen oder gar außen vor lassen dürfe!

Überhaupt kommen der Vernunftfähigkeit und Argumentationsstärke in den von Wehling popularisierten Framing-Konzept nur sehr untergeordnete Rollen zu. „Objektives, faktenbegründetes und rationales Denken gibt es nicht, zumindest nicht in der Form, in der es der Aufklärungsgedanke suggeriert“, heißt es etwa in dem AfD-Gutachten. Tatsächlich, sagt Jörg Matthes, gäbe es neben unterbewussten Prozessen aber natürlich auch bewusste und reflexive Vorgänge: „Man kann sich einem bestimmten Framing widersetzen, wenn man über eine sprachliche Äußerung nachdenkt“. Unter Umständen führe ein übertrieben euphemistisches „Wording“, wie es im ARD-Manual anklinge, auch zum Gegenteil: Der Rezipient schotte sich ab und höre nicht mehr zu. Ob Framing tatsächlich gelinge, hänge deswegen von einer ganzen Reihe von Faktoren ab, worunter auch die Glaubwürdigkeit der Quelle, die argumentative Konsistenz und die Voreinstellungen der Rezipienten zählten. „So wie das Framing-Konzept derzeit öffentlich vertreten wird, liegt darin eine enorme Unterschätzung der Denkfähigkeit des Publikums“, sagt Matthes. Die Wirkung einzelner Frames werde nämlich stark überschätzt.

Mit ihrer Einschätzung bezüglich der Rolle der Ratio ist Wehling aber auf einer Höhe mit dem Stand der Hirnforschung, wo es ebenfalls tendenziell schon seit längerem in die Richtung geht, dass die Ratio im allgemeinen, was das menschliche Denken und Handeln beträfe, stark überbewertet werde, da hier das Unterbewusste in Gestalt von Impulsen und Emotionen dominiere und die Ratio lediglich als eine Art „Benutzeroberfläche“ fungiere, die die Handlungsoptionen unterbreite während die Wahl dann von besagten unterbewussten Impulsen getroffen würde. Aber wir verstehen, alles ENORM interpretationsbedürftig und kontextabhängig und so. Allerdings sagen Kenner und Fachmann hier ja letztlich nichts anders, als dass „Framing“ funktionieren könne, wenn gewisse Parameter stimmen, es aber nicht so wäre, dass bestimmte „Magic Words“ immer funktionieren würden, wie die Wehling angeblich suggeriere – Mooment, warum liegt denn hier Stroh und warum hat der Mann die Maske auf?!!

Ja, natürlich kann man sich einem „Framing“ auch „entziehen“ „wenn man über eine bestimmte Aussage nachdenkt“ aber, wie unser Strohmann-Lehrvideo sehr schön zeigt, ist Nachdenken eben anstrengend und das Leben zu kurz für schlechten Whiskey oder so und da geht eben auch dieser Punkt eindeutig an die Frau Wehling, die sehr schön auf einen selbigen gebracht hat, worin die Crux liegt beim „Nachdenken“, vor allem, wenn man sich das massive propagandajournalistisch-postfaktische Bombardement vor Augen führt, mit dem die hier Lebenden aus sämtlichen Rohren spermanent beschallt und belallt werden:

Um Worten eine Bedeutung zuzumessen, aktivieren unsere Gehirne kognitiv-neuronale Frames, die unter anderem das Simulieren von Gefühlen, Gerüchen, Geschmäckern, Bewegungen und Bildern umfassen.

Und dann beim dritten, vierten, fünften Mal ergeben sich Einschleif-Prozesse im Gehirn und ein Wiedererkennungseffekt – egal, ob die Sache wahrhaft ist oder eine Lüge. Und dann sagt das Gehirn irgendwann: ‚Ist mir viel zu anstrengend, das ist für mich jetzt eine Wahrheit.



AUS DER AKTUELLEN FRAMING-STUDIE DES „BERKELEY INTERNATIONAL FRAMING INSTITUTE“ – IN AUFTRAG GEGEBEN VON DER ARD

Ja, diese Passage wiederholen wir hier jetzt so lange, bis es sitzt, auch wenn es angeblich sehr wenig mit dem zu tun hat, was in den Elfenbeintürmen so an Korinthen gekackt und sortiert wird:

Mit dem komplexen kommunikations-wissenschaftlichen Begriff von Framing, wie er in der Forschung verwendet wird, hat das alles nur sehr wenig zu tun. „In der empirischen Forschung wird das Konzept gebraucht, um die Entstehung dominanter Perspektiven auf bestimmte Themen zu untersuchen“, sagt Marcus Maurer. Die Wirkung von Einzelwörtern wie „Flüchtlingswelle“ oder „Staatsversagen“ spiele in der Forschung bislang kaum eine Rolle, deren Effekte seien vermutlich auch als eher gering einzuschätzen. Die Untersuchung der Implikationen einzelner Wörter kann zwar sinnvoll sein, aber die Vorstellung, man würde mit deren Verwendung bestimmte Neuronenverknüpfungen schaffen, geht weit am wissenschaftlichen Kenntnisstand vorbei. „In der Kommunikationswissenschaft beschreibt `Framing´ eher ein diskursives Phänomen“, die Betrachtung einzelner Wörter und deren Wirkung auf die Gehirne der Rezipienten komme, so Maurer, darin kaum vor.

So, hat alles mit nichts zu tun, obwohl in der empirischen Forschung das Framing-Konzept gebraucht wird, um die Entstehung dominanter Perspektiven auf bestimmte Themen zu untersuchen? DAS ist doch genau die Empirik eures demütigen Erzählers! Schließlich lässt sich die Implementierung einer dominanten Sichtweise auf bestimmte Themen, auch und vor allem an jeder Ratio vorbei, täglich studieren, ist dies doch offensichtliche Staatsräsong innerhalb der bestehenden Machtstruktur! Und auch wenn der Erzähler von der Studie nur knappe Auszüge und Zusammenfassungen kennt, deutet sich doch bereits in diesen an, dass es eben nicht nur um einzelne, isolierte Wörter geht, wie der FAZke und seine Kronzeugen suggerieren, sondern um einen größeren Rahmen.

Und selbst wenn, wer seinen Orwell gelesen hat, weiß, dass es schon 1948 bzw. 1984 ein Anachronismus war, unliebsame Meinungsäußerungen zu zensieren, durch Neusprech sollte vielmehr durch das Eliminieren von Begriffen und deren Ersetzung durch Neukonstruktionen dafür gesorgt werden, dass Kritik am Großen Bruder erst gar nicht mehr formuliert, ja letztlich nicht einmal mehr gedacht werden kann, und es sieht ganz so aus, als habe Orwell mit „1984“ im Rennen der Dystopien Huxleys „Brave New World“ ein gutes Stück hinter sich gelassen, während ihm H.G. Wells „Time Machine“ dicht an den Fersen klebt. Dem Erzähler als Modemuffel ging der angeblich so hippe Framing-Diskurs bislang auch so ziemlich sonst wo vorbei, sofern er ihn überhaupt auf dem Radar hatte, aber das Ganze beschreibt doch nichts anderes als die gängige Praxis beim Affentanz um Gender, „Minderheiten“, Political Correctness, destruktive Genozidalimmigration, die Vergoldung von Scheiße, die Heiligsprechung von Tuberkulose, Lepra, Pest und Cholera – immer geht es um Worte und die versuchte Verunmöglichung bestimmte Dinge zu äußern und letztlich auch zu denken: Aus „Volk“ werden „alle die hier leben“ bzw. „hier Lebende“, „die Zivilgesellschaft“, aus Opfern „Erlebende“, aus „Migranten“ pauschal „Flüchtlinge“ oder was auch immer der Moralerpressung dienlich ist; bestimmte unschöne Kulturimporte werden mit Begriffen wie „Männergewalt“ verschleiert – das Verallgemeinerungsverbotsmantra weist stets nur in eine Richtung – vom wuchernden Gender-Irrsinn und Konsorten gar nicht erst zu reden, Worte können ja scheinbar sogar Geschlechtsumwandlungen bewirken! Ist schließlich auch egal, wie man diese transformatorische Fäulnis nennt, aber „Framing“ findet der Erzähler in seiner Demut wirklich sehr passend, denn es geht offensichtlich nicht nur drum, „die Frames der anderen zu zerstören“ (Wehling) sondern um die Zerstörung der „anderen“ selbst, also derjenigen, die sich außerhalb des von der herrschenden Machtstruktur vorgegebenen Rahmens (Frame) befinden bzw., in korrektem Neusprech, „die sich außerhalb unseres demokratisch-zivilgesellschaftlichen Grundkonsens begeben haben“. Man mag von der AfD halten was man mag – egal, inwieweit sie jetzt echte, unterwanderte oder gesteuerte Opposition ist – die Angriffe gegen ihre Mitglieder, Politiker, Sympathisanten (oder auch nur solche, die man dafür hält) sind sehr real und von wachsender Brutalität, die weder Frauen noch Kinder schont, begleitet von der für eine solche Hatz charakteristischen rhetorischen Entmenschlichung von Seiten der etablierten Politik und ihrer Propagandaorgane: Wer sich außerhalb des von der Machtstruktur definierten Frames stellt, ist zunehmend vogelfrei, schutzlos im Staate, wie es auch die völlig friedlichen Rentner und Hausfrauen bei PEGIDA zu spüren bekamen, die schon mal mit Pflastersteinen beworfen und mit Eisenstangen niedergeknüppelt wurden. Wer sich außerhalb des Frames positioniert hat, gegen den darf schließlich „mit allen Mitteln“ (Ralf „Pöbel Ralle“ Stegner, SPD) vorgegangen werden, sonst geht´s nämlich direkt nach Auschwitz oder gleich zum Weltuntergang! Wer nicht mit hüpft ist Nazieh, oder Kohle, schlichtweg ein Möhnntscheitsfeind, wenn nicht gar Feind allen Lebens. Müßig zu erwähnen, dass derartige Rahmungen letztlich die Vorstufe aller genozidal-ideologischen Menschen-Massenausrottungen darstellen, ob unter Pol Pot oder den Bolschewiken, den untoten Österreicher inflationär zu bemühen ist uns hier zu poplig. Natürlich führen solche Rahmungen nicht zwangsläufig zu Leichenberg und Massengrab, stellen aber eine charakteristische weil notwendige Vorstufe dar, weshalb die irrational-fanatisierten Mobster, die nach vorhergehender verbaler Entmenschlichung Kot und Backsteine auf AfD-Leute werfen, wie auch die irrational-ideologisierten Follower der Krüppel-Greta, die letztlich Millionen Menschen für den Raub ihrer Zukunft und den Tod der Biosphäre verantwortlich machen, durchaus gewisse orwellsche Assoziationen hervorrufen können.

Bemerkenswerter Weise führt unser FAZke, Oliver Weber, als Beispiel für den Niedergang des politischen Diskurses in Folge des von ihm beklagten Framing-Hypes nicht AfD, Rechtpopulisten, Wutbürger an sondern vielmehr die Administration und ihren Umgang mit denjenigen außerhalb des etablierten Frames:

Wohin es führen kann, wenn sich ein politischer Diskurs nach einer neurologisch eingefärbten Vorstellung von argumentativer Auseinandersetzung ausrichtet, kann man im Gutachten der AfD beobachten: Bestimmte Voraussetzungen werden nicht mehr hinterfragt, Fakten nicht mehr überprüft, und an die Stelle kritischen Gedankenaustausches tritt das ständige Wiederholen zurechtgelegter Phrasen, um beim Gegenüber angeblich „synaptische Verbindungen im Gehirn zu verstärken“

Wir halten also fest: Auch dieser FAZke hat offensichtlich bemerkt, dass die wehlingschen Framing-Vorgaben weit über die ARD-GEZ-Debatte hinausreichen und den politischen Diskurs dominieren, wie er am Beispiel des Umgangs mit der AfD illustriert. Sehr wahrscheinlich ist ihm auch klar, dass die von ihm geschilderte Praxis des Nicht-Mehr-Hinterfragens bestimmter Voraussetzungen und das Ersetzen jedes kritischen Gedankenaustausches durch das ständige Wiederholen zurechtgelegter Phrasen im Sinne der von Wehling geschilderten „Einschleifprozesse“ Status Quo der staatlichen Administration und des Medialen Komplexes ist. Gerade die Erwähnung der „ständigen Wiederholung zurechtgelegter Phrasen“ beschwört doch schon das unschöne Bild der von ihren Verehrern liebevoll „Rautenratte“ genannten Gedunsenen förmlich vor dem geistigen Auge herauf! Ist doch auch ganz logisch, wer die Moral selbst verkörpert, der hat die niederen Sphären des „kritisch Hinterfragens“ längst unter sich gelassen. Allerdings hält Weber seinem Tenor nach das alles für vergebliche Liebesmüh, der Bürger wäre insgesamt viel zu schlau für so etwas, letztlich drohten all die vehementen Framing-Bemühungen das Gegenteil des Beabsichtigten zu bewirken, je penetranter vorgegangen würde, desto eher. Kurz: das Ganze sei unterkomplex, fadenscheinig, zum Scheitern verurteilt. Der Beweis dafür steht noch aus, bis jetzt passt doch alles ganz wunderbar in den Frame, ob mit oder ohne Fame. Und „der Bürger“ wird offenbar nicht genug unterschätzt, um in ihm nicht ein immenses Problem zu sehen, das erklärt dann auch den Eifer beim Gebetsmühlendrehen:

Man rutscht auf allen Wörtern aus. Das kanns noch nicht gewesen sein. Nur noch Absichten, äußerer Schein. Der entschlossene Mensch braucht mehr. 
(Louis Ferdinand Céline, Ebd.)