Warum liebst du den Volkslehrer? Was gibt er dir persönlich? Wieso ist er dein Held und Meister?

Will da eine Frau „Wolfslyrik“ in ihrer repräsentativen Umfrage auf der Youtube-University wissen:

-Warum liebst du den Volkslehrer? Was gibt er dir persönlich? Wieso ist er dein Held und Meister?-
Wolfslyrik- Umfragen zu spannenden Themen.

Dies ist ein Video, das auf die Kommentare des Volkslehrersuchspiels eingeht….

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Na, natürlich weil er „Durchblick“ in Sachen „Kläusi“ schiebt und DER JUTT ihm immer seine Konten sperrt, wahahaha – just kiddin‘. Erstaunlich nur, auf was für Fragen der eine oder die andere überhaupt kommt, die dann auch noch von einer ganzen Rotte Pseudoschlauer ernsthaft und aufrichtig beantwortet werden, wie z.B. damit, daß der Leere über „geistreichen Wortwitz“ verfüge und phänomenal im Blasen brilliere:

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Was schlimm ist muß weg

Wenn ein Buch uns nicht passt, wir mit ihm nicht übereinstimmen, wir denken, dieses Buch darf es doch nicht geben, dann haben wir also durchaus einen festen Maßstab, den wir anlegen können. Verletzt das Geschriebene die Würde von Menschen(gruppen)? Ruft es dazu auf, es zu tun?

(Schwester Suffragette)

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Ein Zufallsnetzfund des DE dokumentiert die Macht der Furien des sexualhöllischen Empöriums und den Zustand der kollektiven Hirnerweichung. Erschienen bei „Deutschlandfunk“, 08.01.2021.

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Hebepädoparaphilie

Hebe, Göttin der Jugend, in der Inkarnation von Katja Bienert als Jess Francos „Lilian“ (1984)

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Wie der Erzähler so nebenbei während seiner unermüdlichen Recherchen erfahren hat, ist zu Anfang des vergangen Jahres mit Gabriel Matzneff ein weiterer Liebling des Establishments in Ungnade gefallen und in den zähnestarrenden Schlund der Sexualhölle geraten.

Das schweizer „Tagblatt“ titelte am 18. 01. 2020:

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Luciferian FRANKSTEIN goes full PORNO!

Denktitan FRANKSTEIN gefällt dem DE gerade immer besser! Der Gewaltige scheint vor lauter Kraft, Saft und MOJO kaum noch laufen zu können. So auch hier wieder bockstark:

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Die Mutter aller Orgien?

Öffnet die Herzen, herzt die Öffnungen!

(Ernst-Johann „Ernie“ Reinhardt)

Für orgiastische Äußerungen war die Bundeskanzlerin bisher nicht bekannt.

So konstatiert der leitende FAZke Berthold Kohler am Dienstag, dem 21. April des laufenden Seuchenjahres, in seinem Kommentar unter dem Titel „Die Mutter aller Albträume“. Und weiter:

Daher horchten nicht nur CDU-Mitglieder auf, als berichtet wurde, Merkel habe im Parteipräsidium mit Blick auf die Debatte über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise von „Öffnungsdiskussionsorgien“ gesprochen. Damit schlug sie selbst rhetorisch über die Stränge, denn zügellos gestaltet sich der Diskurs über die schrittweise Aufhebung der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in Deutschland noch nicht.

Was also hat die Gedunsene nur dazu getrieben? War sie etwa wieder eine bloße „Getriebene“? Oder gar „triebig“?

Was hat die Kanzlerin dazu bewogen, zu einem für ihre Verhältnisse starken Wort zu greifen – in dem Wissen, dass die CDU-Präsiden es noch schneller verbreiten würden als die Profis der Bundespressekonferenz? Merkel sorgt sich, auch das wurde kolportiert, dass die Lockerungsdiskussion eine Eigendynamik bekommen könnte. Eine zu schnelle Entwarnung aber könnte zu einer zweiten Infektionswelle führen. Ein landesweites Aufflammen ist die Mutter aller Albträume in dieser Krise. Denn das hieße, dass Deutschland – bei Festhalten an der Eindämmungsstrategie – noch einmal „heruntergefahren“ werden müsste, aber noch radikaler als vorher.

Ah, sie habe nur das Beste für uns und das Gemeinwesen gewollt und sei vor lauter Sorge etwas heftiger geworden. Die „Mutter aller Albträume“ aus der Titelzeile ist demnach also nicht „die Kanzlerin“ sondern eine mögliche zweite Corona-Infektionswelle! Puuuh, aber als Schelm könnte man angesichts solcher Wortspielchen schon auf verquere Gedanken kommen, das muss man doch noch sagen dürfen! Vor allem, wenn Kohler weiter ausführt, was für ein gestrenges Biest die „Bundeskanzlerin“ doch ist:

Das wissen auch jene Ministerpräsidenten, denen Merkel mit den „Öffnungsorgien“ derart eins überzog, dass sogar die FDP aufjaulte, obwohl sie gar keinen Landeschef stellt!

Jaulen und Zähneknirschen also unter der elektrisierten Zitterfuchtel der sich sorgenden „Mama Merkel“! Aber Moomeent! Wir reden doch hier von der Person, unter deren Ägide der Ausstieg aus der gesicherten Energieversorgung eingeleitet und, ganz im Sinne des seligen Henry Morgenthau, aktuell bis zum Rande des Blackouts fortgesetzt wird, während man gleichzeitig Millionen Kulturfremder aus den Low-IQ-Zonen der islamischen Welt und Schwarzafrikas hereinschleuste und dies dem ungefragten Volke gegenüber mit fadenscheinigsten, ja geradezu zynischen humanitären wie ökonomischen Floskeln rechtfertigte, oder etwa nicht?

Und während man getrost bezweifeln kann, dass diese Person das Mastermind hinter alledem sein soll, sie zumindest höchstselbst bei Anne Will zu Protokoll gegeben hat, dass es nicht in ihrer Macht, ja überhaupt nicht in der Macht von irgendeinem Menschen in Deutschland liege, „wieviele noch kommen“, sondern eher so etwas wie eine Moderatorin und Gallionsfigur darstellt, einen Popanz, den man der Öffentlichkeit vorführe, also so etwas wie „Saurons Mouth“ aus dem Herrn der Ringe, so ist doch klar zu vergegenwärtigen, dass eben jenes Maul weiland, als der afroorientalide Jungmännerauswurf tsunamiartig hereinschwappte, besorgte Mütter aus dem Volke dahingehend verhöhnte, dass Angst NOCH NIE ein guter Ratgeber gewesen sei! Und jetzt sorgt sie sie sich also? Rührend!

Dabei kann man durchaus Verständnis dafür aufbringen, wenn manch Volksgenosse in dieser gedrungenen, immer leicht linkisch wirkenden Dreiknöpfigen nichts wahrlich bedrohlich-böses zu erkennen vermag. Dieses Bild der Harmlosigkeit, Aufrichtigkeit, Bescheidenheit ist nicht zuletzt auf Aussagen der Gedunsenen über sich selbst gestützt:

„Auf Feten war ich unheimlich traurig, daß ich mich nicht in die Musik reinsteigern konnte. Ich war immer das Mädchen, das Erdnüsse ißt und nicht tanzt.“
„Meine ersten 4.50 DM West habe ich für einen guten Döner ausgegeben, weil ich ein großer Döner-Freund bin.“
https://www.welt.de/politik/deutschland/article144059053/Ich-war-immer-das-Maedchen-das-nicht-tanzt.html

Welch Demut, von der sich sogar euer Erzähler noch ein riesengroßes, ranziges Stück abschneiden könnte! Allerdings finden sich durchaus Indizien, die man einerseits als einmalige Ausrutscher, Stolperer in der naturwissenschaftlichen Nüchternheit, abtun, wie auch als Zeichen für einen verborgenen Hang zu Exzess und Kontrollverlust werten könnte:

Ich war immer das Mädchen, das Erdnüsse ißt und nicht tanzt

Ich war damals achtzehn. Ich hatte zuviel von dem Kirsch-Whisky getrunken, und dann hatte ich plötzlich einen Aussetzer.

„Zuviel von dem Kirsch-Whisky“
01.02.1994
https://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-52691500.html

Erdnüsse und „Fingerfood“ (wozu einem wieder unappetitlichste Bilder ihrer bis zur Wurzel abgekauten Fingernägel ins Resthirn steigen) kommen natürlich jemandem entgegen, der auch als erwachsene Frau und Politikerin rumlungerte und nicht mit Messer und Gabel essen konnte, so dass kein geringerer als Helmut Kohl sie mehrmals zur Ordnung rufen musste, wie in einer Biographie desselben vermerkelt wurde. Behauptungen böser Zungen, sie habe aufgrund schwerer Entwicklungsstörungen mit fünf noch nicht bergablaufen können, konnte der Erzähler auf die Schnelle nicht verifizieren und belässt es bei der beiläufigen Erwähnung der Vollständigkeit halber. Mit mehr als nur etwas Berechtigung könnte man aber schlussfolgern, dass allein die bedingungslose afroorientalische Massenimmigration im Verbund mit der „Energiewende“ als durchaus ausschweifend-orgiastisch bezeichnet werden können. Es soll an dieser Stelle nicht eine Aufzählung all der Schandtaten und Sittenstrolchereien des hereingewunkenen Männchenprekariats erfolgen, ihr wisst ja alle Bescheid. Zwar sind die reißerischen Aufmachungen, insbesondere auf Seiten der kosher-islamkritischen Fraktion wie auch der patriidiotischen Russennüttchen vom „Rittergut“ und sonstwo, kritisch und mit Vorsicht zu genießen (deren Auflistungen, die einen, hier nicht bestrittenen, Genozid an den Deutschen belegen sollen, beinhalten schlichtweg alles, also auch Taten der Migranten untereinander, welche durchaus die Mehrzahl ausmachen), aber allein wenn etwa in einem Hallenbad in Kirchheim/Teck, am Rande der schwäbischen Alb im Kreis Esslingen gelegen, kleine Mädchen als direkte Folge der Politik, für die eine Person steht, welche die „Schwäbische Hausfrau“ zum Ideal erklärte, weinend flüchten, weil irgendwelche braunen Männer ungeniert einfach so nach ihnen gegriffen und ihre männlich erfreuten Glieder an ihnen gerieben hätten, dann sagt dies doch einiges über die Zustände im Lande aus, und wenn man dazu bedenkt, dass irre-gleichzeitig die real existierende repressive Sexualhölle nach US-Vorbild installiert und emsig massiven Blackouts entgegengearbeitet wird, entsteht schon ein Bild, das in eine gewisse, ausgesprochen dystopische Richtung weist, auch wenn die „Bundeskanzlerin“ gerade im Namen von unser aller Wohl den Ministerpräsern einen übergezogen haben soll, dass es nur so rauscht, wie FAZke Kohler deliriert. Dennoch will der Erzähler nichts gesagt, sondern nur etwas „Fiktion und Fantasy“ (Killerbee) betrieben haben. Im Grunde ist er ja beruhigt, dass wir hier von so einer resoluten und dabei rational-besonnen „Mutti“ regiert werden:

Corona-Pandemie: Reagieren weiblich geführte Staaten besser auf die Pandemie?

Elisabeth von Thadden

Frauen achten auf Menschen und deren Wohlergehen, meint die Soziologin Eva Illouz. Deshalb könnten sie ökonomisch, medizinisch und sozial vorausschauender handeln.

Wir wollen die Virologen mit der Deutung der Lage nicht allein lassen. Deshalb fragen wir in der Serie „Worüber denken Sie gerade nach?“ führende Forscherinnen der Geistes- und Sozialwissenschaften, was sie in der Krise zu bedenken geben und worüber sie sich nun den Kopf zerbrechen. Die Fragen stellt Elisabeth von Thadden. Die israelische Soziologin Eva Illouz, 59, ist Professorin an der École des hautes études en sciences sociales in Paris. Zuletzt erschien 2019 ihr Buch „Das Glücksdiktat“.

(…)

Illouz: Tatsächlich fällt doch auf, dass in Staaten wie Island, Norwegen, Deutschland, Taiwan oder Finnland die Krise relativ gut und umsichtig bewältigt wird, und in diesen Staaten ist eine Frau die Regierungschefin. Die Bevölkerung wurde früh informiert und gewarnt, das öffentliche Leben wurde transparent und umsichtig heruntergefahren, die Vorsorge wurde möglichst früh aktiv betrieben, die Sterblichkeit ist relativ niedrig. Die gegenwärtige Krise zeigt sich mir als ein Labor, in dem sich ein weiblicher Regierungsstil herausdestilliert, im Kontrast zu dem von Männern, die den Ernst der Lage viel zu lange nicht begriffen oder bestritten haben. Xi Jinping hat es lange mit Verheimlichung versucht, Trump hat das Virus als Erfindung der Demokraten deklariert, Macron ist am 16. März noch demonstrativ entspannt ins Theater gegangen, Netanjahu hat über Nacht die Gerichte und das Recht stillgelegt und Bolsonaro seine Bevölkerung für virusresistent erklärt. Mich macht dieser Unterschied der Geschlechter wirklich perplex.

(…)

ZEIT-ONLINE über MSN

Puuh! Und es braucht schon eine reichlich kranke Phantasie eines verfaulten Resthirns, um dessen ungeachtet noch an den Personalkatalog von Schloss Silling, etwa die ERZÄHLERINNEN und ANSTANDSDAMEN, zu denken. Der Erzähler hat wirklich nicht die leiseste Ahnung, warum ihm AUSGERECHNET dies dazu einfällt, vielleicht weil die sadeschen „120 Tage“ die infamste „Öffnungsdiskussionsorgie“ der Literaturgeschichte darstellen? Vielleicht kommt das aber auch einfach nur vom ADRENOCHROM, und der Erzähler nimmt schlicht zu wenig oder zu viel von dem Höllenstoff, beim SACK DES ALLMÄCHTIGEN!

D i e D u c l o s, erste Erzählerin, 48 Jahre, besitzt Reste von Schönheit, viel Frische, den schönsten Arsch, den man findet, ist brünett, hat füllige Formen und neigt zur Üppigkeit.

D i e C h a m p v i l l e, 50 Jahre, mager, wohlgebaut, sinnliche Augen, ist Lesbe, und alles an ihr verrät diese Tatsache. Ihr Beruf ist der „Fleischhandel“, ist blond gewesen, hat hübsche Augen, einen langen reizbaren Kitzler, einen stark abgenutzten Arsch und ist dennoch auf dieser Seite noch Jungfrau.

D i e M a r t a i n e, 52 Jahre, dicke Ludin. Eine Matrone, frisch und gesund, ist vorne verschlossen und kennt nur die Freuden von Sodom, für die sie eigens geschaffen zu sein scheint, denn sie hat trotz hohen Alters den prächtigsten Arsch, der sehr groß ist und vor dem Angriff auch der mächtigsten Rohre nicht zurückzuckt. Ihre hübschen Züge zeigen die ersten Spuren des Welkens.

D i e D e s g r a n g e s, 56 Jahre. Sie ist die schlimmste Verbrecherin, die existiert. Sie ist groß, mager, blass und das Urbild des Frevels. Ihr pergamentener Arsch hat eine ungeheure Öffnung. Ihr fehlen eine Zitze, drei Finger, sechs Zähne: alles „Kriegsverletzungen“. Beging jedes Verbrechen oder ließ es durchführen. Sie spricht angenehm und schlagfertig, ist eine der offiziellen Kupplerinnen der höheren Gesellschaft.

M a r i e, die erste und jüngste der Anstandsdamen bzw. der Alten, 58 Jahre, war Dienerin eines Banditen, wurde ausgepeitscht und gebrandmarkt, schielt, ist triefäugig, hat eine schiefe Nase, gelbe Zähne, eine zerfressene Arschbacke und hat 14 Kinder geboren und ermordet.

L o u i s o n, zweite Anstandsdame, 60 Jahre, klein, bucklig , einäugig und hinkend, hat einen reizvollen Arsch. Ihre Bosheit prädestiniert sie zur Helferin des Verbrechens. Diese beiden Weiber sind den Mädchen zugeteilt. während die beiden nächsten dieses Amt bei den Knaben versehen.

T h e r e s e, 62-jährig, sieht aus wie ein Gerippe, hat weder Haare noch Zähne, ein pestilenzialisch duftendes Maul, einen narbenbedeckten Arsch, ein ellenweites Arschloch, ist fürchterlich unsauber und stinkt wie die Pest, hat einen verkrüppelten Arm und hinkt.

F a n c h o n, ist 69 Jahre alt, sechsmal in effigie gehenkt worden, hat alle erdenklichen Verbrechen begangen, schielt, ist plattnasig, tonnendick, stirnlos, besitzt nur mehr zwei Zähne im Maul und einen mit Aussatz gezierten Arsch, ein von Hämorrhoiden umzotteltes Kackloch, eine vom Tripper zerfressene Fotze, einen ebenso zugerichteten Schenkel und eine vom Krebs verzehrte Titte. Immer ist sie besoffen, kotzt, furzt und scheißt überall und immer, ohne es zu merken.

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Was für ein exquisites Bestiarium!

FAZ-Lenchen, Khalif Khaled und die Leiden der tugendhaften Muslimbrüder

Nur wovor man sich jetzt in Acht nehmen sollte sind die Leute die etwas erzählen wollen von „Ja wenn es echten Journalismus geben würde dann“. Nein, fuck you. Journalismus ist immer ein Geschäftsmodell was nur existiert um Clickbait zu verbreiten und Werbeeinnahmen einzustreichen. Diese Leute klären keine Skandale auf oder schauen einer tyrannischen Regierung auf die Finger, diese Leute schreiben intellektuelles Popcorn aus Fensterverzierung für Pressemitteilungen die von echten Einflusskreisen herausgegeben werden. Deshalb lesen sich so viele Artikel wie die von gescheiterten Romanautoren wo erst mal Landschaften und Farben beschrieben werden als ob das irgendeinen Informationswert hat.

(„Nicht Verfügbar“/Post-Collapse)

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Mit der flehentlichen Bitte

Verlassen sie uns nicht!

betitelt eine „Lena Bopp, Beirut“ ihr gefühliges Elaborat in der Samstagsausgabe der FAZ vom 11. April des laufenden Seuchenjahres. Gemeint ist der syrische Romanautor Khaled Khalifa, dessen gedrungenes grauweiß bepelztes Konterfei einen hier mit vor der schwammigen Brust verschränkten kurzen dicken Ärmchen zuversichtlich anblickt. Diese arrabiate Edelfeder war dem demütigen Erzähler, der wegen seiner Be- bzw. Angelesenheit schon bös von Kommentatoren aus dem Lager der selbsterklärten Nicht-Statisten gescholten wurde und sich deswegen echt Gedanken gemacht hat, zu seiner großen Erleichterung völlig unbekannt, puuuh, aber das hat sich ja jetzt, „Lena Bopp, Beirut“ sei Dank, gewandelt. In den Unterzeilen zur Headline stellt Lena uns den Herrn folgendermaßen vor:

In seinen Romanen geht Khaled Khalifa mit dem syrischen Regime hart ins Gericht. Trotzdem lebt der Schriftsteller noch immer in Damaskus und kehrt von jeder Auslandsreise freiwillig in seine Heimat zurück. Wie kann das sein?

Ja, wie kann das sein, bei dieser tollwütigen Assad-Mordbestie? Bevor uns Lena ihre Auflösung bringt, schauen wir uns aber noch ihr romanhaftes Intro an, als treffende Illustration zur im einleitenden Zitat ganz oben wiedergegebenen Beobachtung von Postcollapse-NV:

Vor einer gefühlten Ewigkeit, als das Virus im Libanon noch unbekannt war und das Leben in Beirut seinen Gang ging, saß Khaled Khalifa im „T-Marbouta“ und scherzte: „Das hier ist heute mein Büro.“ Ein Restaurant in der Nähe des Campus der American University of Beirut mit Regalen voller Bücher und gedeckten Tischen mit allem, was die libanesische Küche bietet. Erst am Nachmittag musste er am Flughafen sein, er besaß ein Transitvisum für den Libanon, den er nur ungern durchquerte. Das verriet sein sorgenvoller Blick, an dem Syrer wie er stets mißtrauisch beäugt und selten gut behandelt werden.

Gut, „keine Farben und Landschaften“ aber das für Märchenerzähler wie Fantasy-Autoren charakteristische „es war einmal…“ bzw. „…there was an age undreamed of…“, wobei mit der „American University“ und dem Bild vom mißtrauisch beäugten, schlecht behandelten Syrer eigentlich schon markiert ist, welchen „echten Einflusskreisen“ die Lena hier …äh, …zu Gefallen ist und in welchem Tenor es weiter geht – für die, denen die Überschrift noch nicht gereicht hat.

Warum das mörderische Assad-Regime diesen ultraharten Kritiker ungeschoren lässt, ist im weiteren Verlauf schnell erklärt, wobei der Erzähler seinen lese-rattigen Mitlechzern die romanhaften Windungen und Ausschmückungen nicht völlig vorenthalten möchte, mit denen einen das edelgefederte Lenchen zur Auflösung führt (Fehler im Original):

Er besitzt einen Reisepass voller Visa, für welche die meisten seiner Landsleute enorme Opfer in Kauf nehmen würden. Und doch kehrt er freiwillig nach jeder Reise in sein Heimatland zurück. Dabei hätte er allein Grund, Syrien zu verlassen. Es genügt, einen Blick in seine Romane zu werfen, um sich zu fragen, wie es möglich ist, dass ein Schriftsteller, der die Verhältnisse im Land derart schonungslos beschreibt und eine Diktatur eine Diktatur nennt, noch immer auf freiem Fuß und nicht längst in einem Foltergefängnis des Regimes verschwunden ist. Doch Khalifa schmunzelt gequält. Ihm wurde diese Frage schon oft gestellt, offensichtlich langweilt sie ihn ein bisschen. „Was soll das Regime tun? Mich töten?“

Ja warum denn nicht? Warum sollte ein blutrünstiger Tyrann wie Assad vor sowas zurückschrecken? Lenchen verklärt, äh, erklärt es uns gequält schmunzelnden Betschwestern:

Das stimmt. Mittlerweile schützt ihn seine Bekanntheit, denn seine Bücher werden in mehrere Sprachen übersetzt, ins Englische, Französische und Deutsche. Für arabische Schriftsteller ist es enorm schwierig, außerhalb ihres Sprachraums wahrgenommen zu werden. Selbst jene Glücklichen, die einen der prestigeträchtigen Literaturpreise gewinnen, etwa den „International Prize for Arabic Fiction“, können nicht sicher sein, ihr Werk von einem englischsprachigen Verlag veröffentlicht zu sehen, obwohl eine Übersetzung ins Englische neben dem Preisgeld von 50 000 Dollar ausdrücklich zu dieser Auszeichnung gehört.

Ah, dayum! How did you do it, Khaled?

Khaled Khalifa gewann 2014 für seinen Roman „Keine Messer in dieser Stadt“ einen ähnlichen Preis: die „Naguib Mahfouz Medal for Literature“, mit der die Amerikanische Universität in Kairo noch unübersetzte arabische Literatur auszeichnet, die dann ins Englische übertragen wird. Der tragische Umstand, dass diese Übersetzung dann 2016 just in jener Woche erschien, in der die Stadt Aleppo, von der das Buch erzählt, nach jahrelangem Kampf wieder in die Hände des syrischen Regimes fiel, machte Khalifa bekannt. Die „New York Times“ und der „Guardian“ widmeten seinem Roman hymnische Besprechungen. Die Buchhandelsketten Barnes & Noble und Waterstones stellten ihn in ihre Schaufenster. Dann meldete sich sich der große amerikanische Verlag Farrar, Straus & Giroux und wollte Khalifas nächstes Buch veröffentlichen. Doch das alles, da ist sich Khalifas arabische Agentin sicher, wäre unter anderen politischen Umständen nicht passiert.

(Hervorhebungen durch den Zitierer)

Na welch ein Serendipity für den guten Khaled! Des einen Freud‘ ist leider allzuoft des andern Leid. Aber Moment, wie ist es denn Khaled vor 2016 ergangen, als der vorgebliche Schutzschild des literarischen Ruhmes noch nicht in besagtem Ausmaß aktiviert worden war? Wurde er da nie mal in den Keller geschleppt und nach Kräften durchgenudelt? Machen überhaupt nicht tausende angeblich vom Regime verfolgte und vor der Brutalgewalt des Regimes „Geflüchtete“ „Urlaub“ in der alten Heimat, pendeln gar regelmäßig zwischen, beispielsweise, Germoney und der Levante, ganz so, als wäre das mit der Mörderdiktatur mindestens halb so wild? Weshalb böse Zungen in dem Zusammenhang gerne behaupten, es handele sich hier in der Masse um „falsche Flüchtlinge“, die in einer Art von heuschreckenhaftem Goldrausch und ohne irgendwelche Verfolgungsgründe ins soziale Wunderland der Schweinefleischfresser einfielen, dabei in destruktiver Absicht förmlich hergelockt und reingeschleust würden, während das angebliche Mörderregime und der Alavit Assad sogar froh darüber seien, wenigstens einen Teil des perspektivlosen sunnitischen Männchengewimmels auf diese Weise vom Hals zu haben und es sich bei all jenen, die wirklich Grund dazu hätten, die syrischen Autoritäten zu fürchten, um Deserteure, Marodeure, IS-Schergen und sonstige Kinderkopfabschneider und Mordgesindel im Wortsinne handele. Gesellen also, die mit Fug und Recht von einem „tragischen Vorfall“ sprechen können, als Aleppo durch die legitimen Machthaber ihren blutigen Griffeln entrissen wurde.

„Gemäßigt“ ist eben immer, und besonders unter Barbaren, relativ. Und wer würde etwa einem Falun-Gong-Blatt Glauben schenken? Da loben wir uns die FAZ und Bopp-Lenchen!

Doch halt! Wir gehen nicht irgendwelchen rechtspopolistischen Fakelnews auf den Leim – es handelte sich um „gemäßigte Rebellen“ und lupenreine Demokraten und das viele „Amerika“ im letzten zitierten Absatz stört uns nicht die Bohne, das sind schließlich unsere Verbündeten in Sachen Freiheit und Menschenrechte – wie auch Bopplena und Khalif Khaled wissen, der schonungslos aufzeigt, was es bedeutet, in der Tristesse unter der Assad-Diktatur zu vegetieren:

Der Erzähler kennt den Staat nicht anders, er wird 1963 in der „Woche des Putsches“ geboren. Die Offiziere der Baath-Partei übernehmen das Generalstabsquartier, Radio- und Fernsehgebäude und schließlich die ganze Macht. Dörfler drängen in die Stadt, machen sie laut und dreckig. Kinos schließen. Die guten Lehrer verlassen das Land und werden durch Parteigänger ersetzt, die sich für gute Noten bezahlen lassen, indem sie Studentinnen im Schlafzimmer empfangen. Als ein Cousin des Erzählers, der sich den Muslimbrüdern angeschlossen hatte, ermordet wird und man seinen Angeörigen verbietet, den in ein Tuch gehüllten Leichnam zu umarmen, wie es Sitte ist, versteht auch der Letzte, was die Stunde geschlagen hat. „Alle spürten , dass das bisschen Erfolg und Sicherheit, das sie sich erarbeitet hatten, wie weggeblasen war und dass das Überleben zum Ziel an sich geworden war“.

Aha, vor diesem Baath-Putsch war also alles eitel Sonnenschein in Syrien, Wohlstand und Kultur überall und die Dörfler blieben auf dem Dorf. Und mit dem Putsch begann die Hölle auf Erden: ungehobelter Dorfpöbel fällt lärmend und verdreckt in die City ein, „gute Lehrer“ suchen das Weite und werden duch lüsterne Sittenstrolche mit Parteiabzeichen ersetzt während, man fasst es nicht, Angehörige islamistischer Terrororganisationen ausgeschaltet werden! Gerade letzteres zwingt jeden zu der Frage: Wie lebt man unter solchen Umständen weiter? Allahaufdenichscheiszeseidank beantwortet sie Khalif Khaled in seinem Roman!

Wie lebt man unter solchen Umständen weiter? Das ist die Frage, die Khaled Khalifa in seinem Roman beantwortet, indem er Figuren schafft, die eigene (un-)mögliche Wege gehen. Die alten Mütter fliehen in nostalgische Träume vor der Vergangenheit. Der homosexuelle Onkel Nisar, der in Abwesenheit des nach Amerika geflohenen Vaters die Rolle des Familienoberhaupts übernimmt, findet eine Nische als Spiritus rector einer Musikertruppe, die in einem Nachtklub auftritt. Für Saussan, die ältere Schwester des Erzählers und heimliche Hauptperson des Buches, erweist sich die Suche nach einem Platz in diesem Leben als einziges Labyrinth. Sie ist das Paradebeispiel einer Opportunistin: Erst sucht sie ihr Heil bei den Fallschirmjägern und diffamiert frühere Freundinnen beim Geheimdienst, dann verlässt sie das Land als Geliebte eines Offiziers, kehrt als verlassene Frau aber rasch nach nach Aleppo zurück. Ihr Versuch, die verlorene Unschuld mit geflicktem Jungfernhäutchen und schwarzem Kopftuch zurückzugewinnen, läuft ins Leere.

Erstaunlich, was sich im Terrorstaat der Baath-Sozis für Nischen finden: der schwüle Onkel kann sowohl als Familienoberhaupt wie als Spiritus rectum im Nachtklub brillieren, eine „Geschlitzte“ darf zu den Fallschirmjägern und überhaupt feurig rumlottern dass es kracht, auch das Scheitern des Versuchs, ihre „Unschuld“ mittels „geflicktem Jungfernhäutchen und schwarzem Kopftuch“ zurückzugewinnen, hat scheinbar keine Steinigung oder sonstige Unbequemlichkeiten rustikalerer Art zur Folge! Apropos „Jungfernhäutchen“: Zu Bopplenchen und Khalif Khaled scheint es sich noch nicht rumgesprochen zu haben, dass selbiges a) bloß ein soziales Konstrukt darstellt und b) schon länger (aber wie lange noch, höhöhöh?) VAGINALE CORONA heißt! Dessen ungeachtet wird der freie Geist gepriesen:

Saussan ist der freie Geist des Romans. Eine Frau, die ihre Sexualität frei lebt. Eine Frau, die ihre Sexualität lebt und dabei keine Kompromisse kennt. Dass sie damit in Syrien nicht weit kommt, ist nicht ihre Schuld.

Nun, für ein muslimisches Land doch ganz schön weit, könnte man meinen. Wer Schuld ist, bleibt fraglich: Die Baath-Partei? Der Assad-Klan? Die Muslimbrüder? Oder alle zusammen? Egal, keinerlei Lost auf Seiten des Erzählers, den Scheisz auch noch selber zu lesen. Für die armen verfolgten Muselbrüder hat Khalif Khaled auf jeden Fall ein großes Herz:

Immer wieder gab es Zeiten, in denen Khaled Khalifa sein Land überhaupt nicht verlassen durfte. Oder in denen er bei der Geheimpolizei um Erlaubnis bitten musste, wenn er vereisen wollte. Mal fühlte er sich in Syrien wie in einem Gefängnis, mal ließ man ihn in Ruhe. Besonders schlimm war es 2006, als er seinen Roman „Lob des Hasses“ veröffentlichte (den es in deutscher Sprache noch nicht gibt). Das Buch erzählt eine Geschichte um die Unterdrückung und Radikalisierung der Muslimbruderschaft, die unter Hafiz al Assad in den achtziger Jahren in Syrien erbarmungslos verfolgt wurde. Khalifa hatte eigens einen Verlag gegründet, um das Buch in einer kleinen Auflage von sechshundert Exemplaren zu veröffentlichen und unter Freunden zu verteilen. „Danach war ich eine Woche lang betrunken“, erzählt er lachend, „meine Freunde fragten mich, ob ich wahnsinnig sei, noch im Lande zu bleiben.“ Man bedrohte ihn auf der Straße. Das Buch wurde, wie alle anderen Romane Khalifas auch, in Syrien verboten.

Na, offenbar hat er es überlebt. Und das schon 2006, also zehn Jahre vor dem vom Bopp-Lenchen gepriesenen literarischen Bekanntheits-Schutzschirm! Dabei anscheinend ganz ohne Folterknast oder wenigstens mal ordentlich auf die Literatenschnauze! Vor lauter Angst dauerbesoffen war er und dann gabs nur auf der Straße ein bisschen Gedrohe – da kann ja selbst der durchschnittliche AfD-Mandatsträger in unserem freiesten und humansten Deutschland aller Zeiten nur gequält drüber schmunzeln! Ob man selbiges über die syrischen Christen und sonstige Nicht-Sunniten im Falle eines Sturzes des ach so menschenverachtenden wie offenbar nischenreichen „Assad-Regimes“ sagen könnte, bleibt zumindest überaus fraglich.

Ach ja, hier gehts zum Bopp-Lenchen, Angehörige der „vierten Säule des Staates“:

https://www.faz.net/redaktion/lena-bopp-11636561.html

„Geboren 1979 in Darmstadt, studierte Romanistik, Politikwissenschaften und Öffentliches Recht in Mainz und Paris. Nach dem Studium 2007 Volontariat bei der F.A.Z. Seit dem Sommer 2011 Redakteurin im Feuilleton.“

Süß!

Dazu, zum guten Schluss, nochmal Post-Collapse-NV, dem der Erzähler nichts hinzuzufügen hat:

„Der DJV kündigte daraufhin in einem offenen Brief „erbitterten Widerstand“ an, sollte der potenzielle künftige CDU-Bundesvorsitzende und Kanzlerkandidat Journalisten und Medien „als vierte Säule des Staats aushebeln wollen“.

Dieses Selbstverständnis zeigt auch der Deutsche Journalisten Verband der sich selbst als vierte Säule des Staates versteht, was völliger Schwachsinn ist, da die Rede eigentlich davon handelt die Presse ist die vierte Gewalt des Staates und nicht die Säule. Und die vierte Gewalt solle sie deshalb sein weil es zeigt dass Gewaltenteilung existiert um den Staat einzuschränken und nicht um ihn zu stützen. Nur zeigt dass eben auch wieder dass diese Leute nicht mal etwas haben das sie selbst als „Demokratieverständnis“ bezeichnen würden und dass alle Schlagworte von Rechtsstaat und sowas lediglich die Sabber ist die dabei entsteht wenn sie ihrem Pimp Daddy einen spuckeintensiven Blowjob geben. Nur wäre echte Wichse noch das Schlauste was denen aus dem Mund kommt.

https://post-collapse.blogspot.com/2020/04/arbeitslose-journalisten.html

Passionsgedanken zum Karfreitag: Ach, du liebe Augustine…

So SURREAL

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Unter Beistand der Desgranges und der Duclos bringen Curval und der Herzog Augustine nachts in den Keller. Sie peitschen ihren bislang geschonten Hintern zu Fetzen, und beide Brüder ficken ihn abwechselnd, aber sie hüten ihren Schwanzsaft. Der Herzog bringt ihrem Arsch dann achtundfünfzig Wunden bei, in die er siedendes Öl gießt. In Fotze und Arschloch stößt er ihr jeweils ein glühendes Eisen und fickt sie mit einem Kondom aus Seehundshaut, wodurch die wunde Stelle völlig aufgerissen wird.

Dann schaben sie ihr das Fleisch an Armen und Beinen herunter bis auf die Knochen und sägen diese an verschiedenen Stellen an. Daraufhin legen sie ihre Nervenstränge an vier Stellen frei, die ein Kreuz bilden. An jedes Nerven-Ende wird eine Haspel befestigt, die man dreht. So ziehen sie diese empfindlichen Fasern in die Länge, was ihr unermessliche Qualen bereitet. Man sorgt dafür, dass sie sich erholt, um sie noch länger foltern zu können. Anschließend schneiden sie ihr ein Loch in die Kehle und ziehen die Zunge hindurch, was ein lustiger Anblick ist.

Ihre übriggebliebene Titte wird dann auf einem kleinen Feuer geröstet. Nun stößt der Herzog ihr eine Hand mit einem Skalpell in die Möse und zerstört dadurch die Trennwand zwischen Arsch und Fotze. Das Messer wird beiseitegelegt, die Hand wieder hineingestoßen, und Blangis wühlt in ihren Eingeweiden und zwingt sie, ihre Scheiße durch die Möse zu entleeren. – Ein weiteres amüsantes Kunststück! Durch dieselbe Öffnung spaltet er ihr danach den Magen. Als nächstes nehmen sie sich ihr Gesicht vor. Sie schneiden ihr die Ohren ab, versengen ihr das Innere der Nasenlöcher und blenden sie, in dem sie ihr flüssiges Siegelwachs in die Augen träufeln. Die Herrschaften schneiden ihr die Hirnschale auf, hängen sie an den Haaren auf und beschweren ihre Füße mit Steinen, bis sie fällt und ihre Schädeldecke abreißt. Als sie stürzt , atmet sie noch. Der Herzog vögelt sie in diesem beklagenswerten Zustand noch einmal in die Fotze. Er entlädt und wird beim Herausziehen nur noch umso rasender. Sie schneiden ihr jetzt den Leib auf und versengen ihre Eingeweide. Der Präsident dringt mit einer skalpellbewehrten Hand in ihren Brustkorb ein und sticht ihr mehrfach ins Herz, sodass sie ihr Leben aushaucht. Mit ihr stirbt eines der himmlischsten Geschöpfe, das die Natur je erschaffen hat, im Alter von nur fünfzehn Jahren und acht Monaten. Lobende Nachrede auf sie.

Der Marquis de Sade, „Die 120 Tage von Sodom“

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Das nennt der Erzähler mal nen Overkill! Alleine nach der Aktion mit den glühenden Eisen noch von „wunder Stelle“ zu reden – eigentlich, so sollte man als sensibler, feinnerviger Mensch meinen, hätte allein das doch ausgereicht um der bezaubernden Augustine ein übles Ende zu bereiten! Allein, wir sind hier im Reich der Phantasien und Obsessionen -hat nicht der Heiland in der Passion des keuschen blutrünstigen Katholiken Mel Gibson schon so aberwitzig viel Blut verloren, dass es für sämtliche Apostel auch noch gereicht hätte? Nun, wir können hier immerhin konstatieren, dass die holde Augustine, das leidenschaftliche Mädchen aus dem Languedoc, in ihrer Passion den Schmerzensmann locker in die Tasche gesteckt und hier jeden „Schwanzvergleich“ gewonnen hat – eine lobende Nachrede, in der Tat, wäre das mindeste. Auch wenn der Marquis nicht mehr dazu kam, das auszuformulieren und es bei dieser fragmentarischen Skizze aus den letzten Tagen auf Schloss Silling geblieben ist. Dem Erzähler ist dergleichen nur allzu vertraut – man kommt einfach zu nichts! Aber erstmal auf den täglichen Cocktail aus Synthemesk, Vellocet und ADRENOCHROM noch ein guter Schuss NYMPHETAMIN, dann wird man weiter sehen.

-Cradle Of Filth: Nymphetamine Overdose-

Oh my gosh! They behave like ANIMALS!

Von der Tüpfelhyäne zum „Deutschen Volksgenossen“

Gestern war Gnade, morgen wird Natur sein.

(„der lenz ist da“ aka „KNR“, Weltnetzlegende und Elite-Kommentator)

Dayum nature, you’re scary!

Es ist ja nicht so, dass der Erzähler, der sich da ja so gaar keinen Reim drauf machen kann, nur uneindeutig eindeutige Clips mit wunderschönen jungen und jüngsten Grazien empfohlen bekommt, die da leicht geschürzt herumposen oder dergestalt irgendwas alibi-sportartiges treiben. Nein, aus der Bio- und Ethologieabteilung der Youtube-University gibt es immer wieder ernsteren Stoff zu sichten, so „graphic“, dass den Seminaristen aus offenstehender Labbe meist nur noch ein demütiges „Dayum nature, you’re scary“ entfährt, wenn überhaupt. Ein Beispiel hierfür ist dieser grimmig und mit letzter Entschlossenheit geführte „Rivalenkampf“ zweier Tüpfelhyänen:

Kruger Sightings: Hyena Tries Drowning Rival-
The rivalry over territory can become an ugly one at times. And, when wild animals clash, you can be sure that there are never 2 winners, there will always be one between the two that pulls the shortest straw.

Wobei, eigentlich kann bei dieser Aufzeichnung, die die Endphase der Auseinandersetzung zeigt, kaum noch von einem „Kampf“ gesprochen werden, da der ermattete Unterlegene die meiste Zeit so gut wie keine nennenswerte Gegenwehr mehr zeigt, sich allerdings doch erfolgreich gegen die Versuche des Aggressors, der erstaunlicherweise deutlich kleiner ist, ihn gezielt zu ertränken, sträuben kann. Ja, man sieht, dass der Agressor keinesfalls blindwütig mit seinen für die Art typischen starken Kiefern und Zähnen den Kontrahenten zu zerfleischen versucht, vielmehr setzt er alles daran, ihn unter Wasser zu drücken, das teilweise sogar dergestalt, dass er, mit geschlossenem Maul, seine Schnauze dazu benutzt! Was für ein Zeichen der Intelligenz bei diesen überdimensionierten Mungos! Das Ertränken gehört ja eher nicht zum üblichen Jagd- und Kampfverhalten dieser Tiere, zumindest dürfte so ein Vorgehen mit ziemlicher Sicherheit nicht angeboren sein sondern sich vielmehr aus Überlegung und Schlussfolgerung ableiten. Gegen Ende des Videos schafft es der Unterlegene tatsächlich, den Agressor abzuschütteln, ist allerdings sichtlich sehr angeschlagen und es gelingt ihm nicht, die Uferböschung zu erklimmen, worauf er in ein markerschütterndes Geheul ausbricht. Kommentare mancher Seminaristen hierzu sagen mindestens genau so viel über das „Tier Mensch“ aus, wie das Video uns ungeahnte und seltene Einblicke in das Tierverhalten liefert:

Cintrón Productions 2 weeks ago I felt bad for him at the end, he was clearly crying. I bet he was so injured that if I were there and I just hugged him, he wouldn’t react at all. But nature is nature.

Ja, „nature is nature“, aber überhaupt der Gedanke, eine wilde, verletzte Hyäne zu umarmen! Wenigstens gab es eine adäquate Antwort:

WRXXXual 2 weeks ago@Cintrón Productions I’m sure that Hyena would have hugged you too – with its teeth. People have been severely injured, or killed because they anthropomorphize animals

True! Aber man könnte durchaus, so ganz allgemein, in diesem Kontext in die Gegenrichtung argumentieren. So sah der Erzähler mal vor längerem ein Video in dem ein Mann eine kleine Hirschkuh vor zwei Kojoten rettete. Das Tier, welches aufgrund der charakteristischen Angriffsweise der Caniden schon typische Verletzungen am Hinterteil aufwies, suchte offensichtlich bei dem Mann Schutz vor seinen Verfolgern, dieser gewährte ihm diesen auch, verjagte die Kojoten immer wieder, bis diese schließlich das Feld räumten. Der Erzähler kann sich nicht mehr recht erinnern, ob der Mann bei dem Tier blieb, bis es sich erholt hatte, oder es sogar kurz mit zu sich nach Hause nahm, um es etwas aufzupäppeln -sicher ist nur, dass sein Verhalten einige Kritiker fand, von wegen unberechtigter Eingriffe in natürliche Abläufe, Vermenschlichung usw. Eine Gegenfraktion argumentierte aber auf eine durchaus sachliche, bedenkenswerte Weise, nämlich von dem Standpunkt aus, dass der Mensch mit seiner Fähigkeit, artübergreifend Empathie, Mitgefühl, Mitleid zu empfinden und danach zu handeln letztlich auch ein Produkt der Natur und das Verhalten des Mannes demzufolge letztlich ebenso „natürlich“ sei wie das Jagdverhalten der Kojoten! Weiterführendes Philosophieren sei hier den Mitlechzern überlassen, nur noch ein Detail dazu: Eine neuere Theorie bezüglich der Anfänge der Domestikation des Wolfes verwirft ja den verbreiteten aber ziemlich öden Ansatz, diese Caniden wären einfach von den Abfällen der menschlichen Lagerplätze angelockt worden und dadurch, eventuell über das Zwischenstadium von Raub und Aufzucht der Welpen als Nahrungsquelle durch die Steinzeitler, „auf den Hominiden gekommen.“ Stattdessen geht man hier davon aus, dass Wölfe und Menschen über Kooperation bei der Jagd zusammenfanden, indem der Mensch mit seinen Waffen den jagenden Wölfen zur Hilfe eilte und große, wehrhafte, schon angeschlagene Beutetiere endgültig „finishte“, worauf man sich die Beute teilte. Hat wirklich was für sich, da solche artübergreifenden Kooperationen durchaus auch bei anderen Spezies beobachtet wurden. Nur, vielleicht konnnte sich Homo auch die grausige Lebendfresserei nicht länger mit ansehen? Na, kleiner Scherz. Der demütige Erzähler konnte allerdings als „Natural Guy“ durchaus den selbsterklärten Wiener „Elenden“ Hermes Phettberg verstehen, als der mal in einer Talkshow äußerte „ah geh, die Natur war mir schon immer zuwider!“

Volksgenössische Ethik unter ignorant Morbiden und die Konsequenzen des Überlebenswillens

„Deutscher Volksgenosse“ auf dem bizarren deutschnationalen Weltnetzlog „Morbus Ignorantia“ ist kein Tier sondern Mensch oder eben, „biologistisch“ gesehen, „Menschtier“. Als solches jedoch nach eigener Darstellung deutlich unsozialer als eine Tüpfelhyäne, ohne das jetzt werten zu wollen:

Deutscher Volksgenosse 10. Januar 2020 um 13:04

Nein Du irrst. Ich bin froh, wenn ich Ruhe vor meiner Familie habe. Die kommen nämlich meistens dann, wenn sie Geld oder eine Bürgschaft brauchen. Aber ansonsten habe ich ja auch mit dem seelenlosen Hipster u. Festival-Lifestile meiner 3 Geschwister und den „Neuen Leben“ meiner Eltern welche seit ihrem Torschluss am jeweils anderen Ende von Deutschland mit neuen Partnern wohnen Nichts am Hut. Ich häng praktisch das ganze Jahr außer an Pflichtterminen wie Geburtstagen und son Schrott allein in meiner Bude herum. Freunde habe ich nicht und brauche ich auch nicht. Würde auch gar keine bekommen da ich hier, abgesehen von Arbeitskollegen die mir am Arsch vorbeigehen, Niemanden im Umkreis von 30km auch nur den Namen nach kenne. Vorletztes Jahr hatte ich mal 7 Wochen am Stück Urlaub nehmen müssen, weil sich so viel Urlaubsanspruch noch vom Jahr davor angehäuft hatte. Ich hatte mich so mit Vorräten eingedeckt, dass ich meine Wohnung wenigsten die ersten Wochen wirklich kein einziges Mal verlassen musste. War eh ein nasskalter Herbst also egal. Das war ein Traum! Keine Menschen! Nach 3 Wochen ging aber leider dann das ein oder andere zur Neige in Sachen Lebensmittel. Vor allem in Sachen Alkohol. An der Kasse bei Rewe stellte ich dann fest. dass ich tatsächlich ein Stück weit das Sprechen verlernt hatte

-https://morbusignorantia.wordpress.com/2019/12/13/merkwuerdige-frage-gefunden-wann-ist-ein-deutscher-ein-deutscher/#comments

Ansonsten erscheint der „Volksgenosse“ als, trotz häufiger Flüchtigkeitsfehler, durchaus eloquent, nicht ganz ungebildet und nicht ganz dumm. Im Gegensatz zu einem Großteil der rechten „Spackosphäre“ vertritt er in kalter Nüchternheit den Nationalsozialismus mit seinem Natur-, Rasse- und Eugenikverständnis stringent und konsequent:

Deutscher Volksgenosse 7. Januar 2020 um 14:38

Wenn die Weißen nicht mehr den Weg zur Natur zurückfinden, dann ist so oder so alles vorbei! Um die Zukunft der Schwarzen usw sogre ich mich überhaupt nicht. Die kommen mit ihrer Beschränktheit auch in einer jüdischen Welt klar. Die helleren unter den Asiaten werden fürher oder später wohl genauso heterogenisiert wie wir. Mit den habe ich wirklich Mitleid, da die alles genauso bewusst miterleben werden wie wir. Eine Welt ohne Wieße ist für mich wertlos. Von daher sehe ich überhaupt keinen Grund, meine Überzeugungen auch nur einen Millimeter zu ändern. Selbst wenn ich einfach nur einer der letzten Normalen in dieser kranken Endzeitepoche bin, die die Natur vor dem Abstrakten verteidigen wollen aber deren Sorgen jedoch nur selbsterwähltes Leid sind, da für die Natur, für ihre Gesetze der Höherzüchtung, so oder so alles schon verloren ist. Wenn der Nationalsozialismus, die Eugenik gescheitert sind, dann will ich mit diesen aus der Welt verschwinden. Ich kann kein Leben genießen, welches völlig frei davon wäre.

(a.a.O.)

Wir halten mal fest, ein Individuum, das sich als vollständig isoliert beschreibt, gibt sich gleichzeitig als vollkommener nationalSOZIAListischer Rasseeugeniker und zeichnet praktisch die Degeneriertheit der durchrassten Gesellschaft als ursächlich für seine Isolation, welche so etwas wie eine letzte Zuflucht darstellt. Von 130er-Surfing hält er nichts, da es keinerlei Gewinn sondern nur Ungemach verspreche, wobei er, wenn es denn die Aussicht auf die ersehnte Volksgemeinschaft näher rücken lasse, durchaus dazu bereit wäre, sein Leben dafür hinzugeben und dabei ausdrücklich auch vor Terrorismus und Massenmord nicht zurückschrecke:

Deutscher Volksgenosse 29. Dezember 2019 um 05:06

@Nationalsozialist

So einiges. Nur ist der untaktische Freilauf von Nordmännertemperament, so sehr ich dieses „Jetzt erst recht!“ selber empfinde, dort wo es Nichts bringt (im forensisch auswertbaren Internet) nicht die richtige Vorgehensweise. Vor allem HIER hat sich ja vor allen in den letzten Tagen gezeigt, dass jede Grußformel usw Perlen vor die Säue ist. Und dort wo die lieben Grüße die richtigen erreichen, liest der Feind auch mit und nutzt solche Dinge gerne als Fallstrick. Und ich finde es nach wie vor Quatsch, dem Feind so leichte Steilvorlagen zu bieten, uns wegen Kleinigkeiten derbe Schwierigkeiten machen zu können, die uns im wiederholungsfall Jahre unseres Lebens kosten könnten. Also ich will lieber in den Knast für Sachen die mehr Wirkung gegen den Weltfeind haben. Da hätte ich auch mit Lebenslänglich kein Problem. Auch nicht damit eventuell am Galgen zu enden. (Den Grünen traue ich alles zu). Das Strafmaß habe ich jetzt dargestellt, nur um mal zu illustrieren, das ich auch zu Terrorismus und Massenmord bereit wäre. Nur was konkret würden solche Taten bringen, außer Multikulti als Schrittmacher zu dienen?

(a.a.O.)

Wobei dann wiederum seine despektierlichen Äusserungen über gewisse Lichtgestalten der Hohkrux-Obsessed-Scene für einen straighten Nationalsozialisten bemerkenswert sind:

Deutscher Volksgenosse 17. November 2019 um 08:52

(…)

Und besonders wenn Du meinst, dass Du überwacht wirst, solltest Du derartige Dinge lieber unterlassen. Wem zum Teufel nützt das, wenn Du Dich in die Mühlen der Justiz wirfst? Soll sich daran jemand ein Beispiel nehmen? Genau das wollen doch diese Fotzen wie Haverschleim oder Rudolf. Wie meinte Letzterer doch in seinen Interviev wo auch der TTA Penner dabei war? Knast ist wie ein Orden auf der Brust also wozu die Angst? Ich würde es ja gerne verlinken. Aber schon alleine dieses Drecksvideo zu posten würde mich straffällig machen. Ist es das wert?

(…)

-https://morbusignorantia.wordpress.com/2019/11/13/afd-und-israel/#comments

Wenn man bislang, den Eindruck gewann, der Volksgenosse gehe davon aus, dass das mit seiner sozialen Isolation lediglich ein Resultat der gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse sei, und es sich in einer nationalsozialistischen Volksgemeinschaft diametral entgegengesetzt verhalten würde, sieht man sich allerdings bei genauerem Hinsehen einigermaßen getäuscht: Der völkische Genosse sieht sich selbst als humanen Biomüll!

Deutscher Volksgenosse 26. November 2019 um 19:32

(…)

Im Übrigen wohne ich gar nicht mehr bei Mutti. Und wieso Rockzipfel? Ich hatte meinen Eltern seit ich mein erstes Geld verdiente, meine Bankkarte gegeben, weil das Geld bei ihnen Vorne und Hinten nicht reichte. Darum lebte ich so lange Zuhause und habe freiwillig diese ganze Sturm und Drang Grütze unterlassen. Mir genügten gut 8 Jahre lang unregelmäßige Flohmarktbesuche zwecks Bücherbeschaffung, Bier & Fusel und ab und zu mal ne externe Festplatte von „meinen“ Geld. Da ist es natürlich auch egal, wenn man sich gehen lässt. Und Heute? Meine Eltern sind längst geschieden und gingen ihrer Wege. Meine Schwestern leben nun auch woanders. Es gibt dieses „Zuhause“ nicht mehr, denn auch ich lebe mittlerweile in einer eigenen Bude. Ich bin als letzter ausgezogen. Und jetzt bin ich 27. Was soll ich jetzt noch damit anfangen irgendwelches Sozialverhalten im Umgang mit der Frauenwelt zu erlernen. Das schaffe ich doch gar nicht mehr aufzuholen. Und das tue ich auch keiner Frau an. Außerdem bin ich genetisch sowieso Müll und würde nur den Genpool verseuchen wenn ich mich fortpflanze.

(…)

-https://morbusignorantia.wordpress.com/2019/11/21/niemand-hat-die-absicht-eine-demokratie-zu-errichten/#comments

Als selbstredend antisozialer Genschrott, der mit anderen Menschen nichts anzufangen weiß und nach eigener Aussage ein einziges Sozialisationsdefizit darstellt, fühlt er sich in einer völkisch-kollektivistischen Gesellschaft am besten aufgehoben und würde gegebenfalls sogar über Leichenberge gehen und sein Leben wegwerfen wenn es nur der Höherzüchtung der Weißen Rasse diente? So hart wie über sich selbst, so hart urteilt er über andere, erkennt mit unbestechlich sezierendem Blick, was normal ist und was nicht:

Deutscher Volksgenosse 2. Februar 2020 um 08:34

Was stimt mit dieser Person nicht?

Ich meine damit nicht den Inhalt des Videos, sondern das Auftreten in diesem. Jedes Wort wird derart mit Mimik und Gestik ausgemalt, und das ohne Unterbrechung über 30 Minuten lang, dass mir der Eindruck entsteht, als hätte die irgendwelche Probleme im Kopf. Jetzt mal ehrlich. Das ist doch nicht normal. Die erinnert mich irgendwie an den Chihuahua meiner Mutter. Total überdreht das Vieh.

Apropos „Vieh“: Was Getier betrifft ist der Volkgenosse ansonsten überaus feinfühlig, und selbst über die Leidensfähigkeit von Pflanzen macht er sich seine Gedanken, da er auch ihnen grundsätzlich Empfindungen und Leidensfähigkeit zugesteht: Beim Menschen laufe die Reizübermittlung elektrisch, bei der Pflanze vermutlich hormonell, weshalb selbst der Veganer nicht einfach so fein heraus sei. Dennoch muss auch der Zweibeiner ohne Federkleid ja irgendwas essen und Licht bzw. Prana steht beim D.V. nicht auf der Speisekarte. Richtig interessant wird dies hinsichtlich der volksgenössischen Bug-Out-Pläne im Falle eines Systemcrashs und Zusammenbruchs der Zivilisation. Leider, leiiider hat der Erzähler, trotz entschlossener und demütiger Suche in mehreren Strängen mit teilweise hunderten von Beiträgen die entsprechenden Postings nicht mehr finden können, die er sich vor gar nicht allzulanger Zeit, so um Weihnachten rum müste das es gewesen sein, mit gruseliger Faszination zu Gemüthe führte. Ob sie gelöscht wurden? Möglich, nur warum in einem Blog, das trotz massivstem 130er-Geprange („Surfing“ kann man es schon nicht mehr nennen) seit etlichen Jahren unangetastet im Weltnetz steht? Eventuell auf Verlangen des Volksgenossen selbst, weil ihn seine eigenen Aussagen dann doch auf irgendeine Art unbehaglich stimmten? Möglich, passt aber nicht ganz zu des Genossen fischig-kalter Art, die auch den Gedanken an „Satire“ oder dergleichen ziemlich fraglich erscheinen lässt.

In jenen Planspielereien gab sich der Genosse absolut zuversichtlich, für einen Totalcrash gewappnet zu sein. Feinde könne er mit Armbrüsten und dergleichen Firlefanz auf Abstand halten, was aber größtenteils nicht mal notwendig sein würde. Irgendwo tief in den „riesigen Wäldern“, die seinen Heimatort umgäben und in denen er sich „sehr gut auskenne“, besäße er eine Hütte, wo er sich einzurichten gedenke. Vorräte und Trinkwasser hätte er genug, darüber hinaus auch Samen gehortet, um Gemüse heranzuziehen. Armbrust, Pfeil und Bogen seien allerdings nicht für die Jagd auf die von ihm so geliebten Tiere des Waldes gedacht, sondern ausschließlich für Zweibeiner ohne Federkleid, also menschliches Wild, Langschwein. Dabei natürlich nur solches von rasse- und kulturfremder Natur, bei dem er allerdings keinerlei Gande kennen würde: Niemand aus ebenjenem Beutespektrum, so der Genosse wörtlich, wäre dann noch vor ihm sicher, egal ob Mann, Frau oder Kind. Aus seinem Unterschlupf im dunklen Tann würde er nächtens zu seinen Jagdzügen aufbrechen um anschließend das erlegte Wild, oder nahrhafte Teile davon, in seinen Bau zu zerren und das Fleisch eventuell durch Räuchern oder Dörren haltbar zu machen. Ha! Nichts mit Vegetarismus und Veganismus! Alles in vollernster, unterkühlter Schreibe.

Nun, dachte sich der Erzähler, wenn das alles keine Verarsche ist, bestätigt es wieder aufs Neue, dass „Rechts“ einem Magneten für desperate, antisoziale, gestörte Existenzen gleichkommt. Eine nähere Beschäftigung mit den Gegenübern des Volksgenossen im genannten Aquarium wäre sehr geeignet, dies weiter zu bekräftigen, wobei das hier den Rahmen sprengen würde. Insgesamt kann man aber sagen, dass gegen die dortige Truppe die Vitzligen, so skurril sie auch daherkommen mögen, eher sonnige, lustige Kerlchen sind, die ignorant Morbiden, und insbesondere der Volksgenosse, einen dagegen WIRKLICH depressiv stimmen können.

Davon abgesehen könnten sich bei einem Zivilisationscrash derart verbotene Fragen unter Umständen durchaus stellen, für den Genossen ist allerdings die Jagd auf das Langschwein die Option der ersten Stunde.

Wobei Kannibalismus in gewissem Sinne, wenn man sich absolut mit der Natur identifiziert, durchaus als „vertretbar“ durchgehen kann. Weitverbreitet im Tierreich und insbesondere bei unseren nächsten Verwandten gut dokumentiert, ist Kannibalismus bei Säugern stets ein probates Mittel, in Ausnahme- und Stressituationen zumindest einen Teil der investierten körperlichen Ressourcen zurückzuerhalten: Eine Tiermutter frisst etwa ihre Jungen, wenn sie über Gebühr gestresst wird oder die Umweltbedingungen sich dergestalt wandeln, dass das Überleben der Jungen und auch des Muttertieres selbst nicht mehr gesichert ist. Schimpansen, die einen Krieg gegen eine andere Sippe führen oder Rangkämpfe in ihrer Gruppe austragen, fressen die dabei Erschlagenen. Generell bevorzugt im Fokus stehen bei sozial lebenden Tieren wie Affen nichtverwandte Exemplare anderer Gruppen sowie die schwachen der eigenen. Der Stärkere erhält also seine Kraft auf Kosten des Schwachen. Das ist die Natur, in der die lieben Piepmätze tschilpen und sich dabei gegenseitig mit Mord und Totschlag drohen. Aber wie gesagt, man könnte auch die zivilisatorische Ethik als Naturprodukt bezeichnen, so wie die menschliche Zivilisation insgesamt, da der Mensch schließlich aus der Natur entstammt und die Zivilisation letztlich als ebenso natürlich bezeichnet werden kann wie ein Ameisenhaufen. Wenn es aber eng wird, dann werden deswegen trotzdem Abwägungen getroffen werden, ganz automatisch wird das eintreten. Aus nihilistischer Perspektive ist die zivilisatorische Ethik genauso „natürlich“ wie die Langschweinjagd, beides gedeiht auf dem, was die Natur an Grundlagen bietet.

Unendlich grauenhaft eine Passage aus Cormack McChartys Roman „Die Straße“/“The Road“ (die Verfilmung hat sich der Erzähler nie angetan, weil dergleichen meist enttäuscht, vor allem, wenn die dumme Nuss und schlechteste Schauspielerin der Welt, Charlize Theron, mit von der Partie ist) in dem ein Vater mit seinem Sohn eine postapokalyptische, von einer nicht näher genannten Katastrophe kosmischen Ausmaßes weitgehend zu Asche zerstäubte, leblose Welt durchwandert und beide dabei auf eine Art Landkommune von „Post-Collapsern“ mit dem absoluten Willen zum Überleben treffen, die in ihrem Keller einen Vorrat gefesselter Langschweine horten, wobei sie immer ein Individuum heraussuchen, dem sie nach und nach, im Salamiprinzip, die Extremitäten für den Verzehr abtrennen um es möglichst lange frisch und lebendig zu erhalten, bevor sie sich über Kopf und Rumpf hermachen. Besonders grauenerregend dabei, wie beschrieben wird, wie die Amputationswunden immer wieder versorgt und verbunden werden. Diese eindrücklichst-grässliche Konsequenz des absoluten, gnadenlosen Überlebenswillens hat sich dem Erzähler vor einigen Jahren bei der Lektüre tief ins Resthirn gebrannt, ebenso wie jener Dialog zwischen Vater und Sohn im Anschluss:

Was ist denn?, fragte der Mann.

Nichts.

Wir finden was zu essen. Keine Sorge.

Der Junge gab keine Antwort, der Mann musterte ihn.

Das ist es nicht, oder?

Ist schon gut.

Sag’s mir.

Der Junge wandte den Blick ab, schaute die Straße hinunter.

Ich möchte, dass du es mir sagst. Es ist okay.

Er schüttelte den Kopf. Sieh mich an, sagte der Mann.

Er wandte sich ihm zu und sah ihn an. Er sah aus, als hätte er geweint.

Sag’s mir einfach.

Wir würden nie jemanden essen, oder?

Nein. Natürlich nicht.

Auch wenn wir hungern?

Das tun wir doch gerade.

Du hast gesagt, das würden wir nicht.

Ich habe gesagt, wir würden nicht sterben. Ich habe nicht gesagt, wir würden nicht hungern.

Aber wir würden es trotzdem nicht tun.

Nein.

Ganz gleich, was passiert.

Weil wir die Guten sind.

Ja.

Strafe muss -selbstverständlich- sein!

Stützen der Gesellschaft: Außerordentliche Sitzung auf Schloss Silling?
Bildquelle: Hotlink PI-News

Das Bestrafen ist das köstlichste aller Vergnügen. Nichts bereitet so herrlich auf jene Freuden vor, welche die Herren erst dann kosten wollten, wenn diese Gegenstand ihrer Erzählungen sein würden. Daher erdachten sie vorerst alles Mögliche, um ihre Untertanen schuldig werden zu lassen, damit sie in den Genuss der Züchtigung kamen. An diesem Morgen beriefen die Freunde eine außerordentliche Sitzung ein, um dieses Problem zu diskutieren. Sie berieten neue Gesetzesartikel, auf deren Übertretung schwere Bußen gesetzt wurden. Erstens wurde den Frauen, den Mädchen und den Jungs streng verboten, sich zu waschen und nach dem Scheißen den Hintern zu reinigen. Fand man einen Arsch rein, so musste der Betreffende nachweisen, wer von den Freunden ihn gesäubert hatte. Natürlich stand es dem Genannten frei, dies zu leugnen und sein Vergnügen dadurch zu verdoppeln, dass er nicht nur den jeweiligen Hintern zu putzen bekam, sondern auch noch die Freude der Züchtigung genießen konnte. Das werden wir später noch sehen!

(Marquis de Sade, „Die 120 Tage von Sodom“)

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Das „Handelsblatt“ klärte am am 23. März des laufenden Deagel-Seuchenjahres die Untertanen über die am vergangenen Sonntag

– wie die FAZ schon tiefstsinnigerweise hierzu anmerkte, wandele sich der Sonntag im Zuge der Coronakrise ™ vom Tag der Ruhe, Besinnung und inneren Einkehr zum „Tag der Entscheidung“ dem im Wochenverlauf zunehmend auf’s hitzigste entgegengefiebert werden würde –

beschlossenen verschärften Ausgangs- und Kontaktverbote auf: Puuuh, dachte sich der nicht gänzlich unsportliche und durchaus „naturverbundene“ Erzähler in seiner Demut, SELBSTVERSTÄNDLICH dürfe man noch Individualsport im Freien tätigen, und bei einem Kontaktlimit von maximal zwei Personen im öffentlichen Raum

– wobei bei gemeinsamem Haushalt und Familie -„SELBSTVERSTÄNDLICH“!?- noch ein bisschen mehr gehe –

wäre sogar noch OUTDOOR-SEX und ÖFFENTLICHES NACKTFUKKEN in der frischen Frühlingsbrise „drin“, also alles doch nur dreiviertel so wild wie befürchtet, wenn auch, als kleiner Wermutstropfen, das (im Westen, die edlen Hundefresser und St. Putin wehren sich noch (lol)!) weltlenkende Führungsduo der berüchtigten unsichtbaren ABOUT-VIERZIG sich immer noch zu schurkischen Unterfangen treffen könnte! Zwar sind auch diesbezüglich die Örtlichkeiten im Flatterbandgewirr rar geworden – ein „Kaffee zum Gehen“ wäre aber wohl noch gestattet („Die Lieferung und das Abholen mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause bleibt erlaubt“).

Der weitere Wortlaut in der angegebenen Quelle war folgendermaßen:

Was bedeutet ein Verbot von Ansammlungen von mehr als zwei Personen?
Grundsätzlich heißt das, dass sich ab Inkrafttreten der Maßnahme nicht mehr als zwei Personen gemeinsam im öffentlichen Raum bewegen oder treffen dürfen. Die Sicherheitsbehörden können Verstöße gegen das Verbot mit Bußgeldern ahnden: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat drastische Bußgelder bei Verstößen gegen das Kontaktverbot in der Öffentlichkeit angekündigt. Es könnten Strafen bis zu 25.000 Euro verhängt werden. Es gelte eine „Null-Toleranz-Politik gegen Regelbrecher“, sagte Laschet am Sonntag: „Unvernünftige bestrafen – hart und klar.“

Führwahr: Zumindest semiharte Ansage! Und auch die Ausnahmen haben die Regel:

Gibt es Ausnahmen?
Das Kontaktverbot gilt nicht für Familienmitglieder oder Personen, die gemeinsam in einem Haushalt leben. Das heißt, dass beispielsweise Eltern mit ihren Kindern oder Mitbewohner von Wohngemeinschaften keine Strafen befürchten müssen, wenn sie sich zu Mehreren im öffentlichen Raum bewegen oder treffen.
Gleichzeitig gelten allerdings auf Länderebene zusätzliche Ausgangsbeschränkungen: In Sachsen ist ab Montag beispielsweise das Verlassen von Häusern und Wohnungen „ohne triftigen Grund“ verboten. Die Gründe seien „unmittelbare Gefahr für Leib, Leben und Eigentum“, heißt es in einer Allgemeinverfügung. Erlaubt sind zudem der Gang zur Arbeit und andere notwendige auswärtige Erledigungen.

Und: Bayern, woher auch das herrliche Polizei-Willkürgesetz stammt, das das faulige Herz so manches deutschen Patriidioten höher hüpfen lässt, will selbstredend das „Ansammlungsverbot“ der Länder so nicht mittragen:

Und: Bayern will das von Bund und Ländern vereinbarte Ansammlungsverbot nicht übernehmen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus der bayerischen Staatskanzlei. Es bleibt bei der bayerischen Regelung, wonach man nur mit Angehörigen des eigenen Hausstandes an die frische Luft gehen darf.

Womit der Orientalenclan wieder mal eindeutig bevorzugt sein dürfte. Gut, ist ein bisschen kleinlich, aber ab und an eine launige Pointe, das muss einfach sein.

Und immer „ein Stück weit“ mehr Abstand als eine Arm- oder Arschlänge, damit dürfte sich, im Zusammenspiel mit den übrigen Regelungen, auch die leidige Grabscherei der von ihren Sinneseindrücken vergewohltätigten Kulturfremden erst mal erledigt haben, oder etwa nicht?

Wie viel Abstand muss in der Öffentlichkeit gehalten werden?
In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den Angehörigen aus dem eigenen Hausstand ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten.
Ab wann gilt die Maßnahme?
Bei Inkrafttreten der entsprechenden Rechtsverordnung gilt die Maßnahme ab Montag.
Wie lange gilt das Kontaktverbot?
Die von Bund und Ländern beschlossene umfassende Reduzierung sozialer Kontakte im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus soll mindestens zwei Wochen gelten.

Aber heißt „Ausgangssperre“ jetzt nur „Kontaktverbot“? Was ist der Unterschied?

Inwiefern unterscheidet sich das Kontaktverbot von einer Ausgangssperre?
Eine Ausgangssperre, von der in den vergangenen Tagen immer wieder die Rede war, verhängt die Politik ausdrücklich nicht. „Selbstverständlich“ weiter möglich bleiben: der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft – sowie andere notwendige Tätigkeiten. Auch in diesem Fall gilt jedoch, dass auf Länderebene im Zweifel auch strengere Ausgangsbeschränkungen gelten können.
Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, aber auch in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen müssen in jedem Fall mit Strafen rechnen. „Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden“, heißt es.

Verstehe, „selbstverständlich“ ist in Zeiten wie diesen keinesfalls selbstverständlich und steht deshalb nicht umsonst in Gänseknochen eingefasst da. Da wollen wir mal demütig abwarten, aber schließlich wollte man ja selbst im extrem seuchengebeutelten Italien, wo laut Qualitätsmedien und Panikfunk täglich hunderte Menschen sterben (was allerdings, so ganz ohne irgendeine Relation, auch nicht unbedingt was besonderes ist), erst irgendwann die Tage das „Joggen“ und Radfahren verbieten weil, so das dortige SPORTMINISTERIUM, es einfach zu viele „Jogger“ und Radfahrer gebe! Klar, ein einzelner infizierter „Jogger“ oder Radler kann allein durch Spucken, Schwitzen, Dünsten- je nach Streckenlänge und Intensität, mehrere hundert Quadratmeilen Terrain verseuchen!

Genial: Böcklins „Die Pest“ aus dem Jahr 1898. Allerdings würde die Holde heuer statt auf einem eklen Drachen-Fledermausvogel wohl eher mit einem ultraleichten Renner oder MtB durch die Gassen flitzen! Bildquelle: Wikimedia

Allerdings: Im Volke scheint sich Widerstandsgeist zu regen! Als der Erzähler neulich nach Abschluss der nächtlichen bzw. frühestmorgendlichen Laufrunde wieder „seine“ Klimmzugstangen aufsuchte, sah er, dass diese, vormals mit ebenjenem flatterhaften Band umwickelt, nun brutalst STRIPPED dastanden! Hatte der Erzähler selbst das Band noch einfühlsam und zärtlich zur Seite geschoben, damit er „dran“ kam, so war dieses nun durch einen anonymen WÜSTLING, wohl um sich ebenfalls der kühlen, glatten, schlanken Stangen zu bemächtigen, roh zerfetzt, zerschnitten, zerissen worden! Nein, dieses Zeugnis roher Triebkräfte bereitete eurem empfindsamen Erzähler ein beinahe körperliches Unbehagen, echt wahr! „Einvernehmlich“ sieht anders aus! Wobei ihm auch nicht ganz klar ist, warum ihm in diesem Zusammenhang die sonderbaren Youtube-Empfehlungen in den Sinn kommen, die er immer wieder mal erhält. Z.B. sowas da:

-AVARYANA Behind the Scenes Professional Photoshoot!-

Sicher bei allen Zweifeln an ihrem Model-Talent ein hübsches Mädchen mit schöner, schlanker und doch kurvig-geschmeidiger Physis, ein Bild der Jugend eben, wie es die Dichter von jeher besangen, aber wir wissen es heute besser: Das waren alles kranke, perverse HEBEPHILE! Denn sich von den Reizen der Jugend bezirzen zu lassen, läuft schon seit längerem unter „Hebephilie“, stellt eine „Disorder“ dar und wird in der rezenten Sexualhölle nicht viel anders gewertet als, huuch, „Pädophilie“ und da wissen wir ja alle, was davon zu halten ist, oder? Ist das also eventuell schon GINDER- bzw. JOGENDBORNO, was die holde „AVARYANA“ da treibt? Na, sagen wir mal: Es handelt sich schlicht und einfach um eine neutrale Vorführung von bequemer Unterwäsche und wer sich „was“ dabei denkt oder sich gar warme Gedanken macht, der gehört an den Eiern aufgehangen! Mindestens! Z.B. STROLCHE wie der hier:

danny boy 6 days ago Society likes to bitch about pedos yet obviously sexualized content like this is fine lel. Nah, biology says it’s natural and I’d fuck the absolute shit out of her.

Obwohl, wo er recht hat, und das zumindest in der ersten Zeile: Sind es nicht gerade die sexualhöllischen Amis, die Teenager wegen normalem Sexualverhalten, gegen das kein zivilisierter Mensch was sagen kann, als SEXUAL-PREDATOR (man beachte die dumme Ami-Kindersprache!) einknasten, um sie dann als öffentlich geprangerte QUASI- VOGELFREIE zum Abschuss freizugeben, die andererseits ihre Junior-Cheerleaders in glitzernde, hautenge BAUCHFREIE Verpackungen stecken wie leckere Schnapspralinees? Die Misswahlen mit kleinen Mädchen veranstalten, die dabei aufgebrezelt werden wie Dallas- und Denver-Clan-Biester? Bei denen perverseste DRAG-QUEENS und ähnliches Gezücht STORYTIMES in Kindergärten und Grundschulen halten dürfen und Lesbenpärchen kleine Jungens (ob leiblich oder adoptiert), denen sie eine Transidentität übergestülpt haben, mit Pubertätshemmern und wasweißdennich für Hormon-Schweinkram für ihre Geschlechtsumwandlung präparieren lassen? Jaa, DAS ist Willkürrecht ganz nach dem Vorbild des wahrhaft göttlichen und hellsichtigen Marquis – mag er sich auch zu seinen Phantasien einen nach dem anderen gekeult haben, so war er doch offensichtlich auch ein kluger, sensibler und hellsichtiger Mensch und, bei aller Derbheit, Obszönität, Grausamkeit, eleganter Schriftsteller, der nicht von ungefähr auf seine Stoffe gekommen ist und der keinesfalls in Vollendung jenen auf kuriose Weise bösartigen aber nicht weiter ernstzunehmenden Freak darstellt, als der er einem stets verkauft wird! Genau ein solches Willkürrecht, das inquisitorisch über die stärksten Triebe des Menschen verfügt und natürliches Verhalten grausam sanktioniert, befruchtet und befördert anderenteils die Perversion wie sonst noch was und…ah, auch wieder so eine „Empfehlung“, ah, LINDA…HERMOSA…. …. ….

-kylin kalani-
https://www.instagram.com/kylinkalani…

Ja, meine Fresse, sehr hübsch anzuschauen das. Aber woher wissen diese Sexualhöllenhunde, dass der Erzähler in seiner Demut eine Schwäche für dunkle…äh, ja, auf jeden Fall wimmelt das Netz, Instagram, Youtube, whatever von „SOWAS“ und was könnte uns das zeigen? Dass die Gesellschaft „sowas“ im Grunde will? Es einen Teil des normalen Trieblebens darstellt (zu dem ja auch Phantasien, Flirts, künstlerische und literarische Auformungen zählen und nicht alles zwangsläufig auf „I’d fuck the absolute shit out of her“ rausläuft), das sich nienicht vollständig unterdrücken und gängeln lässt? Stelle ich darüber nun ein inquisitorisches Willkürrecht nach US-Vorbild, das wie ein Damoklesschwert über den Massen schwebt, drakonisch auf einzelne Fragmente herabsaust und diese exemplarisch grausam und unnachgiebig bestraft, wobei regelmäßig genau die am schwersten getroffen werden, die man auf schleimheiligste Weise zu schützen vorgibt, züchte ich durch solche Repression unweigerlich die wahre Perversion wie in einem Brutkasten!

Alle mit mindestens^^ einem Bein im Knast – gottseidank kam der Tornado als Deus ex Machina gerade noch rechtzeitig! Lostigerweise ist es auch der Aufmerksamkeit des Erzählers bezüglich der Trailerpark-Grazien „Lolita and Tanqueray“ total entgangen, dass „Lolita“ in dieser Folge als „African American“ dargestellt wurde und später nicht mehr. Hinzu kommt, dass „Tanqueray“eigentlich einer der typischen Bombastnamen ist, wie sie im schwarzen Prekariat verbreitet sind, wobei es sich des Erzählers Kenntnis entzieht, inwieweit diese Mode auch den „White Trash“ erfasst hat.

Ein weiterer Punkt angesichts der Masse an „minderjährigen“ Youtube- und „Insta“-Grazien ist deren im Großen und Ganzen durchweg recht stereotype Weise der Selbstdarstellung: Es sind im Grunde stets die gleichen Posen mit denen in allererster Linie die körperliche Attraktivität und Weiblichkeit und nichts anderes in den Mittelpunkt gestellt und herausgestrichen wird. Und das trotz langjähriger und intensiver femanzipatorischer Indoktrination, Gender, Gender-Mainstreaming und sonstigen Narreteien. Die Mädchen sonnen sich in ihrer Schönheit und ihr Verhalten ist letztlich nichts anderes als ein biologisches Programm, dazu dienlich, möglichst potente Versorger anzuziehen. Nachdem nun das mit traditioneller Kernfamilie, Arbeitsteilung und so, aus Gründen, die anderweitig differenziert zu betrachten wären, nicht mehr als allgemeines Leitbild angezeigt ist, läuft das alles eben auf eine rein materialistische Ebene (Traum von Karriere als „Model“ etc.) oder „Spielwiese“, also tatsächlich Flirt, (virtueller) Sex, Fütterung des Egos hinaus, was hier wertfrei aufgeführt und, natürlich, keineswegs pauschal verurteilt werden soll!

In der Tat hat selbst der abgebrühte Womenizer und kühle Techniker DANISCH hierzu bedenkenswerte Überlegungen angestellt, die der Erzähler seinen Mitlechzern nicht vorenthalten möchte (das eigentliche Thema seines Artikels, die Selbstentleibung einer frustrierten FFF-Aktivistin, ist in dem Zusammenhang von allenfalls sekundärem Interesse):

Und ich hatte auch schon oft geschrieben, dass mir oft aufgefallen ist, dass Mädchen sich bis zur Pubertät zwar deutlich schneller als Jungs entwickeln, körperlich und geistig. Dass viele Mädchen um die Pubertät herum eigentlich schon junge Frauen sind, während Jungs in den Alter oft noch Quatschköpfe sind (weshalb die Notengebung in dieser Hinsicht unfair gegenüber Jungs ist, weil sie nicht vergleichbar sind), aber sich dann bei vielen Mädchen auch gar nichts mehr tut. Viele erwachsene Frauen auf dem Stand der 15-jährigen stecken geblieben sind. Während Männer ab den 20 erst richtig loslegen und dann bis 30 bei der Entwicklungs Gas geben.

Wenn ich jetzt diesen Abschiedstext so lese, dann passt das für mich genau in diese Beobachtung. Sie beschreibt sich als 12-Jährige, und das als Grundlegung ihrer Identität. Danach passiert bei ihr nichts mehr.

https://www.danisch.de/blog/2020/03/06/tod-einer-aktivistin/

Na, welche Schlüsse könnten wir denn daraus ziehen? Der Erzähler überlässt das dem Elite-Publikum, hat er doch selbst die seinigen längst gezogen und wurde darin durch diesen Danisch-Artikel nur nochmal bestätigt. Womit nicht gesagt sein soll, das „alle“ Mädchen und Frauen „so“ seien, es gibt immer Ausnahmen und das Schwarz und Weiß ist kein Beweis. Der Tendenz nach dürfte es sich jedoch eben genau so verhalten und wenn man das nun in Relation zu anderen juristischen und gesellschaftlichen Entwicklungen setzt, die hier angeschnitten wurden, so ist das schon von einiger Aussagekraft nicht wahr? Na, jetzt guckt der eine oder die andere wieder blöd, aber das läszt sich wohl nicht vermeiden und ist letztlich völligstens fluppe.

What a treat: schrecklich wie eine waffenstarrende Heerschar.
-Sunforest Overture to the Sun-
Mockingly cheerful, like when you owe a dude money but then he dies from black plague