Bergnot

Blick aus dem Bergrettungs-Helikopter auf den von pälzer Blagen und Leerkörpern befallenen Heuberggrat im Kleinwalsertal. Bild

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Am Donnerstag, dem 9. Juni des laufenden Kriegs- und Seuchenjahrs, wartete das Provinzschmierblatt „Mannheimer Morgen“ mit einer nicht ganz alltäglichen Meldung auf:

„99 Schüler aus Bergnot gerettet“

Die Schüler eines Ludwigshafener Gymnasiums(!) im Alter von 12-14 Jahren seien am vorausgehenden Dienstag während eines „vermeintlichen Nachmittagsspazierganges“ im Kleinwalsertal in arge Bedrängnis geraten. Die auf dem durchaus populären Wanderportal hikr.org als unschwierige „Abendrunde“ bezeichnete Strecke über den Heuberggrat auf das Walmendinger Horn entpuppte sich für die Aspiranten als durchweg zu anspruchsvoll, zumal vorausgegangener Regen für glitschige Verhältnisse auf dem schmalen Pfad gesorgt und die steilen Hänge in tückische Gleitbahnen verwandelt hatte. Ein Teil der Gruppe habe beschlossen, umzukehren. Dabei wären zwei Schüler abgerutscht und hätten sich leichte Verletzungen zugezogen, worauf andere in Panik geraten seien. Auf dem schmalen, exponierten Gratweg hätte es also mit einem Male weder vor noch zurück gegeben und der einzige Ausweg habe im Rufen der Bergrettung durch eine der Begleitpersonen bestanden. 70 Teilnehmer der mitsamt Begleitpersonen über 100 Kopf starken Rasselbande seien mittels Hubschrauber, Taubergung und Evakuierungs-Sets gerettet worden, der Rest stieg unter Begleitung der Bergrettung ab. „Mehrere Schüler waren“, nach Angaben der Polizei am Abend, „erschöpft, unterkühlt, durchnässt und völlig aufgelöst“. Der Fall werde nach Abschluß der Erhebungen der Staatsanwaltschaft Feldkirch zur strafrechtlichen Beurteilung übermittelt. Ein Sprecher der Bergrettung äußerte sich gegenüber der Austria Presse Agentur, daß zwei Hubschrauber zur Verfügung gestanden hätten um die Schüler in Dreiergruppen vom Berg zu bringen:

Man kann sich ausrechnen, wie oft da geflogen werden musste.

Des weiteren habe der Sprecher davon abgeraten, Routen nur Aufgrund von Beschreibungen zu planen, die man irgendwo im Internet finde.

In diese Kerbe schlug dann auch die vom Qualitätsblatt Mannheimer Morgen mit dem Fall betraute Spitzenkraft Stephan Alfter. Selbiger glänzte auch schon mit wildbiologischen Expertisen, wonach die Debatte über den Impact der zahlreichen Hauskatzen auf die Bestände von Vögeln und Kleinsäugern schon deshalb unsinnig sei, weil dadurch ja auch die Ansiedelung und der Schutz von Luchs oder Wildkatze in Frage gestellt werden würde. Gar nicht erst davon zu reden, wie er im Fall der ZUHÄLTERNONNEN VON SPEYER und die vermeintlichen pfäffischen Mißbrauchsorgien mit Heimkindern von schon desadeschem Kaliber die ganz große Story witterte. Ebenjene Niederbronner Schwestern hätten ihre Schützlinge lüsternen Geistlichen zugeführt, die auf Matratzen in einer Ecke des Raumes kleine Mädchen förmlich „zerrissen“ während ihnen gegenüber von den Schwestern Snacks und Erfrischungen gereicht worden wären! Aft.., äääh, Alfter hatte sogar gemeinsam mit der ARD eine leibhaftige Fernsehdoku – „IN GOTTES NAMEN“ – auf die kurzen Beinchen gestellt. Und das, obwohl die Geschichte, so wie sie vom Mannheier Morgen präsentiert wurde, im wesentlichen auf nichts als den Erzählungen EINES ehemaligen Heiminsassen beruhte, der sich zusehends in Widersprüche verwickelte, um letztlich einzugestehen, das alles nur zusammengeflunkert zu haben und selber nicht mehr genau zu wissen, warum. Verfahren eingestellt, Satz mit X. Aber da war ja die Sendung schon ausgestrahlt, man darf nämlich keine Zeit verlieren, wenn es um DIE Story geht. Schließlich will ja das komplexbeladene Proletenkaff MANNHEIM stets die große Bundes- oder gar Weltgeige spielen, wer will es da dem Provinzblatt verdenken, wenn ihm JEDES Mittel Recht ist, und seien es Konfabulierungen eines Verwirrten über Zuhälternonnen und zerrissene Maiden. Wobei der DE nicht für die HINTERLADERSEKTE in die Bresche springen, sondern lediglich verdeutlichen wollte, mit welcher Art von Qualitätsjournalismus wir es beim Mannheimer Morgen und dem Herrn Alfter zu tun haben.

Alfter berichtete also zunächst am 9. Juni in einem halbseitigen Artikel darüber, daß die grobmotorische Rasselpanikbande des Maxdorfer Lise-Meintner-Gymnasiums samt Leerkörpern nach dem Heuberggratdesaster und erfolgreicher Bergrettung erstmal ihre Klassenfahrt fortsetzte. Puuuh, war das ne Aufregung! Aber gottseidank sind alle, nach Alfters Informationen aus dem Kleinwalsertal, wieder wohlauf! Deshalb habe die Gruppe, die von acht Leerern begleitet würde, beschlossen, die Fahrt wie geplant bis Freitag fortzusetzen.

Derweil, so Alfter, wären in LU-Maxdorf die Telefondrähte heißgelaufen. Zunächst habe man die Eltern der verreisten Schüler informiert, wobei alles HARMONISCH und KONSTRUKTIV verlaufen sei, wie Eveline Dziendziol von der Aufsichtsbehörde nach einem ersten Telefonat mit der Schulleitung um Oberstudiendirektor Martin Storck und seinem Stellvertreter Herbert Janetzki am Mittwochvormittag zu künden wußte, und natürlich wären alle voll erleichtert, daß es den Betroffenen so weit gut gehe. Puuuhhh!

Also alles in Ordnung? Alles in Ordnung. Fürs Erste. Aber ein Skandalon muß schon sein. Ein Schuldiger. Fürs Erste. Und da kommt das böse Internet gerade recht, in dem solch gemeingefährlich-irreführende Vorschläge für „esay Abendrouten“ zu finden sind, die von verantwortungslosen Subjekten dort auf Schmuddelportalen eingestellt werden! Da schwillt einem ja ein KRISENSTAB:

In Maxdorf tagte zu dieser Zeit ebenfalls ein Krisenstab. Presseanfragen häuften sich und Janetzki bat um Verständnis, die Lage zunächst einmal mit Lehrerkollegen, die in Östereich seien, klären zu wollen. Diese waren am Dienstag zu einer Tour aufgebrochen, die sich am Ende anders darstellte, als im Internet beschrieben. Sie war nämlich weder für die Ausrüstung noch für die Fähigkeiten der Jugendlichen ausgelegt.

Mit der arlberger Polizei als Kronzeugen im Rücken, prangert Alfter die Wanderplattform hikr.org an, auf der die besagte Tour über den Heuberggrat als „klasse Feierabendroute“ bezeichnet worden wäre, wo es sich doch tatsächlich um einen teilweise ausgesetzten Weg mit Kletterpassagen handele, der Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Erfahrung im alpinen Gelände erfordere. Der Mannheimer Morgen faßt diese zumindest verantwortungslose wenn nicht tückische Täuschung durch hikr.org und den Wandersmann, der die entsprechende Beschreibung einstellte, in einen Info-Kästchen zusammen (Originalwortlaut und -hervorhebungen):

  • Beschrieben wird die Wandertour über den Heuberggrat im Internet beispielsweise bei http://www.hikr.org. Das ist eine Website, auf der die Benutzer Berichte über Bergtouren publizieren. Womöglich haben sich die Lehrer an diesem Eintrag orientiert.
  • Zum Heuberggrat steht dort: „der Kamm wird zwar an zwei bis drei Stellen etwa schmaler, und bei zwei kleinen Aufschwüngen muss man eventuell auch kurz die Hände aus der Hosentasche nehmen, aber schwierig ist hier nichts. (…) Schwindelfrei sollte man aber natürlich sein.“
  • Als Fazit ist dort zu lesen: Eine wirklich klasse Feierabendrunde, welche in unsere engere Auswahl der mehrmals wiederholbaren Abendrunden aufgenommen wurde.

Wie praktisch, daß wir uns hier selbst ein Bild machen können! Im Gegensatz zum Provinz-Schundblatt gibt es hier die komplette Tourenbeschreibug, Hervorhebungen durch den Kopisten:

Auf das Walmendinger Horn gibt es mehrere, leider meist überlaufene Anstiege. Der schönste und wahrscheinlich einsamste Aufstieg erfolgt dabei über den Heubergkamm.
Genau diesen wollten wir heute mit einer gemütlichen Abendrunde begehen.

Dazu stellen wir das Auto am nicht wirklich offiziellen Parkplatz am Schöntalhof ab und folgen dem Schöntalweg ein Stück Richtung Sölleralpe. Nach ein paar Minuten zweigt ein Weg rechts zur „Bergstation“ des Heubergmuldenlifts ab. Von dieser führt dann ein schwacher Pfad durch Wald hinauf zum schmaler werdenden Kamm. Nach ein bisschen Kampf mit dem Gestrüpp steht man recht bald auf dem Heuberg, der „Gipfel“ ist eine flache Ebene und bietet tolle Ausblicke auf die umliegenden Gipfel.
Der interessante Teil der Tour folgt nun im Übergang zum Walmendinger Horn, die Wegspur führt immer direkt auf der Kante entlangt. Nach kurzer Zeit trifft man auf ein Hinweis-Schild, welches den Weiterweg nur mit Kletterausrüstung begehbar ausweist.

Der Kamm wird zwar an 2-3 Stellen etwas schmaler und bei 2 kleinen Aufschwüngen muss man evtl. auch kurz die Hände aus der Hosentasche nehmen, aber schwierig ist hier nichts.
Im Gegenteil, die Überschreitung ist eine sehr interessante Wanderung. Schwindelfrei sollte man natürlich sein und auch eine gewisse Trittsicherheit ist Vorteilhaft.
Gegen Ende des Grates gelangt man an eine Seilbahnstütze, danach verliert sich der Weg kurz, man gelangt aber ohne größere[!] Schwierigkeiten zügig auf den von Norden kommenden Wanderweg.
Das Walmendinger Horn besuchen wir heute nicht mehr, da waren wir schon oft genug oben.
So geht es direkt über die beiden Walmendingeralpen zurück zum Parkplatz.

Fazit:
Eine wirklich klasse Feierabendrunde welche in unsere engere Auswahl der mehrmals wiederholbaren Abendrunden aufgenommen wurde.

https://www.hikr.org/tour/post110309.html

Wer auch nur halbwegs Herr seiner Sinne ist, sollte hier schon erkennen, daß es sich um eine eindeutig subjektiv gefärbte Schilderung des Bergfreundes handelt. Es sind genügend Hinweise darauf vorhanden, daß die Strecke für einen bergkundigen Menschen mit entsprechender Bekleidung und Kondition wie eben den Verfasser easy, aber für einen Nachmittagsspaziergang mit einer Herde von 99 wuseligen 12-14 Jährigen mit acht Leerkörpern eher weniger geeignet ist. Wobei alleine schon die Gruppengröße hinsichtlich Bergwanderungen jeglicher Art Schwachsinn darstellt. Sowas gibt es allenfalls bei Alpinmarathons und dergleichen, und diese verlaufen in der Regel erstmal über breite Straßen und Wege, so daß sich bei Erreichen der alpinen Passagen mit den Schlüsselstellen das Feld schon entsprechend auseinandergezogen hat. Bei den verantwortlichen Leerkörpern glomm aber, wohl ganz im Gegenteil, die trübe Glühbirne in den Hohlkuppeln der Schädeldome kurz auf: „Ah, einsam und eben nicht überlaufen! WIR HABEN PLATZ!“ Egal, ob der Pfad des öfteren grade mal fußbreit ist und es rechts wie links kirchturmdachsteil runter geht oder er sich ruppig und widerborstig aufbäumt und kurz Kletterei im ersten Grad einfordert, da machen wir halt Räuberleiter und gut is‘. Außerdem ist das doch alles noch gar nicht sooo hoch und im Wald und so schön grün und grün ist immer gut und da fällt man weich, vor allem wenns vorher geregnet hat! Sieht man ja auf den Fotos und wir sind immerhin GYMNASIALLEERER und MEDIENKOMPETENT (alle Bilder HOTLINK hikr.org):

teilweise wird der Pfad schön schmal

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es geht auf den ersten Aufschwung zu

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der zweite etwas steilere Aufschwung, kurz kommen auch die Hände zum Einsatz

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eine kurze ausgesetzte Passage am Ende noch

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Nichts leichter als ein Abendspaziergang mit 99 Schöler:innen aufgereiht wie eine Perlenschnur im Absturzgelände. Wenn auch nur eine/r mittemang von Schwindelpanik ergriffen wird, ist der Pfad blockiert und es gibt kein Durchkommen für Betreuung und Leerköper. Aber das ist vielleicht sogar von Vorteil bei solchen Koryphäen.

Und der gescholtene Verfasser hat nicht nur durchaus aussagefähige Bilder eingestellt, die den Charakter der Strecke ziemlich exakt wiedergeben, sondern die Tour auch, wie auf dem durchaus seriösen und empfehlenswerten Portal üblich, nach der Schwierigkeitsskala für (Berg-)Wanderungen eingestuft. Und zwar als T4 auf der von T1-T6 reichenden Skala (Hervorhebungen durch den Kopisten):

T4 – Alpinwandern

Wegspur nicht zwingend vorhanden. An gewissen Stellen braucht es die Hände zum Vorwärtskommen. Falls markiert: weiss-blau-weiss. Gelände bereits recht exponiert, heikle Grashalden, Schrofen, einfache Firnfelder und apere Gletscherpassagen. Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Anforderungen: Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden. Beispieltouren Fornohütte, Schreckhornhütte, Dossenhütte, Mischabelhütte, Übergang Voralphütte- Bergseehütte, Vorder Glärnisch, Steghorn (Leiterli), Piz Terri, Pass Casnile Sud.

https://www.hikr.org/post238.html

Man könnte zwar eine gewisse Diskrepanz zwischen dem subjektiven „alles easy“ des Verfassers und seiner Einteilung der Tour auf der Schwierigkeitsskala bemäkeln, doch so ist das nun mal bei der Bewertung von alpinen Wanderstrecken. Was für den einen „easy“ ist, ist für den anderen eine Grenzerfahrung. Aber allein die Bilder und die Skalen-Einteilung sollten eigentlich auch bei „Flachlandtirolern“, die nie etwas höheres als einen Barhocker oder die werte Frau Gemahlin bestiegen haben, zwingend zu der Folgerung führen, daß das nichts ist, wo man eine Hundertschaft Jungteenies in Skater-Sneakers drüber läßt. Schon die Vorstellung sollte eigentlich für Gruseln sorgen. Zumindest gäbe es ausreichenden Anlaß, sich weitere Informationen über die Strecke einzuholen – allein auf hikr.org gibt es sechs Tourenberichte zum Heuberggrat und bei keiner Variante ist die Tour leichter als T4 eingestuft! Zwar sind hier flapsige Umschreibungen üblich, diese enthalten aber durchaus sämtliche Warnflaggen, sollte man zumindest meinen:

Der Heuberggrat ist der schönste Zustieg zum Gipfel des Walmendinger Horns. Ausgesetzte Gratabschnitte und leichte Kraxelpassagen sorgen für Bespaßung. Anspruchsvoll ist es für Geübte nirgends. Bei Nässe sollte man allerdings auf die Tour verzichten. Es wird dann schnell rutschig und heikel. Das gilt insbesondere für die Gegenrichtung.

https://www.hikr.org/tour/post82029.html

Aber gut, allgemeiner Intelligenzverfall und Kurpfälzer Inzuchttradition spielten hier wohl zusammen und dann stand die ganze Horde auf dem glitschigen Grat, at their wits end, und es kam zu einer der wohl denkwürdigsten Geschichten in den Annalen der Bergrettung.

Denkwürdig und vielsagend auch, wie Alfter/Mannheimer Morgen all dies in ihrer Berichterstattung unterschlugen, um zunächst mal das Internet, hikr.org und den Ersteller des Tourenberichts als vorläufige Schuldige präsentieren zu können. Dies hat sich nun wohl doch als nicht haltbar erwiesen und es geht nun gegen gegen die verantwortlichen Leerkörper. Zumal die Schulleitung diese und die betroffenen Schüler nach ihrer Heimkehr vor Journalisten abschottet. Was bei einem Schundblatt wie dem Mannheimer Morgen ja aus naheliegenden Gründen durchaus verständlich ist. So spöttelt Alfter, anstatt weiter auf hikr.org und dem Bergfreund herumzuhacken, in einem Kommentar vom 11. Juni nun über die mangelnde Medienkompetenz der Leerer und fragt sich, wie diese denn im Stande wären, selbige an ihre Schüler zu vermitteln. Tja, zumindest wir hier sind medienkompetent genug, um zu erkennen, wie die Lumpenpresse Informationen unterschlägt oder bloße Gerüchte aufbläst um ein Skandalon zu schaffen, wenn man gerade eins benötigt. Währenddessen schlägt das Ereignis schon auf rheinland-pfälzischer Regierungsebene Wellen. So verspricht Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) gegenüber dem SWR, daß man die Betroffenen „bei der Bewältigung möglicher Folgen dieses Vorfalls“ nicht allein lassen werde, wobei es weiterhin unklar bleibe, wer für die Kosten der Bergwacht Kleinwalsertal aufkomme. Denn in Austria verhält es sich so, daß man die Einsätze der Bergwacht aus eigener Tasche berappen muß. Und im gegebenen Fall kommt hier ein satter Batzen zusammen, wie Alfter/Mannheimer Morgen zu berichten wissen:

Wie bereits berichtet, steht eine fünfstellige Summe im Raum, nachdem etwa 60 Einsatzkräfte zu Hilfe eilten, um die teilweise „aufgelösten und durchnässten“ Schüler und Schülerinnen zu versorgen. Die Rechnung werde nach Deutschland geschickt, hieß es von Seiten der Behörden, die noch untersuchen, inwieweit grobe Fahrlässigkeit seitens der Lehrkräfte den Einsatz notwendig machte. Insgesamt 39 mal musste der Hubschrauber zwischen Einsatzort und Zwischenlandestelle rotieren, sagte ein Sprecher er Landespolizei Vorarlberg gegenüber dieser Redaktion. Die ganze Aktion dauerte drei Stunden, beendet war alles um 20.08 Uhr.

Details, wie sich die Situation derart zuspitzen konnte, seien noch unbekannt, dabei hätten es die Beteiligten erzählen können, wenn sie nicht von Seiten der Schulleitung abgeschottet worden wären, bemängelt Alfter. Und das ist zumindest als eine Spur von Intelligenz zu werten, wobei jeder ZUHÄLTERNONNE klar sein dürfte, daß man solcherartiger Schmierenjournallie im Zweifelsfalle am besten gar nix erzählt. Zum Leerkörper fällt dem Erzähler in seiner Demut ansonsten nichts mehr ein außer: AND THESE ARE THE EDUCATED!

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Guter Rat von Tante Nancy

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Innenministerin Faeser rät Bürgern zu Notvorrat für Krisenfall

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) rät den Bürgern in Deutschland vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges, sich für den Krisenfall zu wappnen. „Denken Sie zum Beispiel an Cyberattacken auf kritische Infrastruktur“, sagte Faeser dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe). „Wenn tatsächlich mal länger der Strom ausfällt oder das tägliche Leben auf andere Art und Weise eingeschränkt wird, dann ist es auf jeden Fall sinnvoll, einen Notvorrat zu Hause zu haben.“

Die Ministerin verwies darauf, dass das Bundesamt für Bevölkerungsschutz eine Liste veröffentlicht habe, was an Notvorrat Sinn mache. Faeser sieht derzeit deutliche Defizite beim Zivilschutz. Sie sei „ziemlich entsetzt darüber, was in den vergangenen 16 Jahren alles im Zivilschutz abgebaut wurde“. Dieser Bereich habe jetzt „hohe Priorität“. „Wir müssen hier auf die Höhe der Zeit kommen, um die vielfältigen Krisen – Pandemien, Klimafolgen, Kriegsgefahren – zu bewältigen.“ Es müsse geprüft werden, welche Schutzvorkehrungen notwendig seien. Das betreffe nicht nur technische Fragen, „sondern auch Vorräte für Lebensmittel, Medikamente oder Sanitätsmaterialien“. Es gebe noch 599 Schutzräume in Deutschland. Zudem gebe es welche, die heute anders genutzt würden. „Es ist sinnvoll, wenn wir einige davon reaktivieren“, sagte Faeser. Mit Blick auf die Kosten für den Ausbau des Zivilschutzes nannte Faeser keine Zahlen. „Mir ist wichtig, erst den konkreten Bedarf zu ermitteln und dann über die Frage der Finanzierung zu sprechen“, sagte sie. Zugleich kündigte sie an, dass der Bund eine „führende Rolle beim Bevölkerungsschutz“ übernehmen und stärker koordinieren und steuern werde. „Dazu starten wir im Juni ein gemeinsames Kompetenzzentrum von Bund und Ländern.“

MMNews/Innenministerin Faeser rät Bürgern zu Notvorrat für Krisenfall

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Na, da wird man sich doch sicher bald die für jahrzehntelange Destabilisierung und Sabotage Verantwortlichen greifen, die den desolaten Zustand bei Energieversorgung, Zivil- und Katastrophenschutz, Landesverteidigung zu verantworten haben, nicht wahr? THE DAY OF THE ROPE, uhm, …THE DAY OF THE SOFT PILLOW is near!

Monty Python / Spanish Inquisition Part 2: Bei 02:00 Vorzeigen der Folterwerkzeuge.

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Es kann doch nicht alles sein, daß man angesichts des heiligen Ernstes der Situation hier

– Täuschland als „Schicksalsgemeinschaft“ (FAZ), als „Volk“ gar, im Kriege an der Seite von jüdischen Oligarchen, ihren Fist- und Schauspielpüppchen sowie den Hitler-Kollaborateur Stephan Bandera verehrenden nazistischen Regimentern gegen den finsteren Heiligen St. Putin als Verkörperung des absolut Bösen –

es dabei bewenden läßt, Schröder-Konterfeis im Schranzleramt abhängen zu wollen oder die jahrzehntelang alternativlose Krisenschranzlerin nun quasi als PUTIN-PUTA zu schmähen, nur weil sie durch Energie-Deals mit Rußland den Morgenthauplan für Täuschland etwas abfedern und schleichender gestalten wollte!

Jetzt, wo DER RUSSE sein wahres Gesicht zeigt und Kinder erschießt, um ihnen die Schuhe abzuziehen und der lieben Oger-Familie daheim zu schicken, Frühchen aus Brutkästen frißt und mit Nagelkartäschen die Massengräber föttert, müssen doch endlich Nägel mit Köpfen gemacht und die Verantwortlichen für den desolaten Zustand etwa der Energienetze, die schon lange vor Operation „Z“ mehrfach an großflächigen Blackouts vorbeischrammten, zur Rechenschaft gezogen werden!

Wie kann denn die „Energiewende“ wegen eines Unfalls im fernen Japan, der letztlich im Grunde nur die relative Sicherheit der Atomenergie belegt hat, aus heutiger Sicht anders verstanden werden, als ein Ausliefern von Täuschland in die Abhängigkeit von St. Putin und seinem Reich des Bösen?

Nicht zu reden von der Verrottung der Bundeswehr und des Zivilschutzes?

Und wer hat die Stabilität und den Zusammenhalt der „Schicksalsgemeinschaft“ durch so bedingungslose wie ruinöse Drittwelt-Masseneinwanderung und irrwitzige Rassismus-, Antidiskriminierungs- und Genderdiskurse über lange Jahre untergraben und ausgehöhlt?

Und das mir hier niemand mit „2015“ und „Rautenratte“ kommt, als ob das erst da angefangen hätte und nicht schon viel länger so ginge! Wobei natürlich Happenings wie „2015“ die systematische Zerlegung des Gemeinwesens ganz offensichtlich machen.

Nur wie kann es sein, daß ein Individuum, das als OPINION-LEADER in einem Leitmedium offen proklamiert hat, daß nur die TOTALE UND RADIKALE POSTFOSSILISIERUNG der täuschländischen Energiewirtschaft den ENDSIEG über den GLOBALFASCHISTEN St. Putin beschert, nicht längst als RUSSEN-AGENT interniert ist?

Wer Putins Krieg beenden will, muss jetzt postfossil werden. Die Pläne der Bundesregierung und der EU gehen nicht weit genug. Europa braucht jetzt neue Prioritäten.

Wladimir Putins Krieg bedroht die liberale Demokratiöe in ihren Grundfesten. Er zeigt aber auch fatale Schwächen der europäischen Energie- und Klimapolitik. Es ist seit vielen Jahren bemerkenswert, wie fatal losgelöst von geopolitischen Entwicklungen die Klimadebatte läuft, obwohl das Zusammendenken von Klima und anderen Themen wie Sicherheit extrem vorteilhaft sein könnte – auch wenn die meisten Akteure sich dann von liebgewonnenen Gewissheiten verabschieden müssten.

Jetzt reden plötzlich alle darüber, was längst bekannt ist: Unser Erdöl stammt zu rund einem Drittel aus Russland, unsere Steinkohle und unser Erdgas gar zur Hälfte. Und fast zwei Drittel der Exporte Russlands, meist von Staatsunternehmen, sind fossile Brennstoffe. Will man Putins Krieg und mögliche weitere Kriege in Osteuropa beenden oder verhindern, muss man nicht in 20 oder mehr Jahren postfossil werden, sondern kurzfristig. Nur so kann man Putins Finanzquellen zeitnah austrocknen. Rasche Postfossilität ist ohnehin nötig, um das rechtsverbindliche 1,5-Grad-Ziel aus dem Pariser Klimaabkommen einzuhalten, das zeitnah null fossile Brennstoffe nahelegt. Das gilt nicht nur für Strom und Wärme. Wir müssen endlich auch über Mobilität, Mineraldünger, Zement und Kunststoffe reden, die ebenfalls bislang noch weitestgehend auf fossilen Rohstoffen basieren.

https://chaosfragment.wordpress.com/2022/03/08/postfossil-jetzt/

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Und das verkündete dieser „Herr“…

Felix Ekardt leitet die Leipziger Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik. Er sucht regelmäßig die Diskussion mit den Leserinnen und Lesern. Auch diesmal antwortet er auf Leserkommentare unter dem Artikel. Diskutieren Sie mit! 

… wohlgemerkt zu just jenem Zeitpunkt, als das erste Stahlwerk in Täuschland wegen zu hoher Energiekosten dicht machen mußte und das vor dem Hintergrund des heraufdämmernden Krieges!

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-Полк Азов. Наша мета – перемога- Fuckrainische Menschenrechtstruppe im Einsatz für Demokratie und weiße Rasse, latürnich unter jüd. Oligarchenfuchtel: Silently we step out of fog and hide behind the wall of fire women and children – POSTFOSSIL? MY AZZ!

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Mit lästigen Überlegungen zu der Frage, wie sich denn ein postfossiles Morgenthau-Paradies gegen ein hochgerüstetes, aggressiv-invasives Fossil verteidigen soll, etwa mit E-Panzern, -Raketen, -Drohnen, -Cyborgs, hält sich ein Saboteur und Wehrkraftzersetzer wohlweislich erst gar nicht auf. Und Atomenergie? Gott behüte! Hier muß natürlich weiter alles geschliffen werden, Laufzeitverlängerung oder gar Ausbau bringen nichts:

Eine Laufzeitverlängerung bringt nichts

Eine Laufzeitverlängerung oder gar ein Ausbau der Atomenergie löst dagegen das Energieproblem der EU nicht. Kraftwerksneubauten dauern zu lange, und die Risiken der Atomkraftwerke – etwa im Falle von Terroranschlägen – sind weiterhin ungelöst. 20 Prozent der Uranimporte in die EU kommen außerdem erneut aus Russland, 40 Prozent von dessen Vasallenstaat Kasachstan. Die Atomforschung werden wir allerdings wohl stärker erhalten müssen, als es sich die Umweltbewegung wünscht. Auf Emmanuel Macrons wiederholten Hinweis, dass die EU ohne gemeinsame Atomwaffen auf Dauer ein russisches Protektorat werden könnte, hat die deutsche Politik bis heute nicht geantwortet. Wird Donald Trump 2024 erneut US-Präsident, könnte der atomare US-Schutzschirm Europas brüchig werden. Deutschlands konventionelle Bundeswehr wird die größte Atommacht der Welt kaum auf Dauer abschrecken können.

Eine mutige Politik gegenüber Russland ist nur möglich, wenn wir alle in Europa signalisieren, dass wir teils vorübergehende, teils langfristige Einschnitte hinzunehmen bereit sind. Reden wir endlich ehrlich darüber: Sind uns 22 statt 19 Grad in der Wohnung heute so wichtig, dass wir dafür auf Dauer unsere Freiheit aufgeben – und nebenbei noch die Klimakatastrophe in Kauf nehmen? Wir können uns politisch engagieren und täglich Konsumentscheidungen treffen. Heizung runterdrehen, Autos stehen lassen, Flüge bleiben lassen, auf Kunststoffe verzichten. Freiheit, Sicherheit und Klimaschutz gibt es nur mit radikaler Postfossilität.

DIE ZEIT/Wir sind zu Einschnitten bereit – das muss Putin wissen

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Flankiert wird derlei Agitation zur fröhlichen Selbstdemontage in Kriegszeiten natürlich nicht zuletzt von jenen medialen Gecken und Schranzen, für die die Bezeichnung „Hofnarren“ noch zu ehrenvoll wäre, denn dem Hofnarren war es gemeinhin erlaubt, in einer Weise Wahrheiten über den Herrscher zu äußern, wie sie jedem anderen strikt verboten war, während ebenjene lediglich als Mietmäuler und Ausscheidungsorgane des Establishments fungieren:

Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Auch wenn seit über einem Monat Krieg herrscht und zur Not mit symbolischem Messer zwischen den zynisch bleckenden Zähnen. Moderator Oliver Welke und das „heute-show“-Team fanden nach dem Motto „Augen auf und durch“ zurück zu altem Biss. Ist ja auch wahr: Der Krieg ist scheiße, das Leid ist bitter, die Tatenlosigkeit noch bitterer, aber all das – inklusive der latenten Angst, dass da noch mehr kommen könnte – lässt sich nicht leugnen und ist allgegenwärtig. Also können wir auch derbe Späße reißen. Gut so.

Vor einem Bild Putins mit dem Text „Nuklearschloch“ handelte Welke ab, dass Putin ziemlich unverhohlen den potenziellen Einsatz von Atomwaffen in den Raum stellte. In diesem Zusammenhang klang es wie ein Hohn, dass sich Russland um die Austragung der Fußball-EM 2028 oder 2032 bewirbt. „Kein Witz“, meinte Welke, „ich wünschte es wäre einer.“ Er wollte es trotzdem nicht wahrhaben. „Eine EM in Russland? Verrückt. Warum nicht gleich eine WM in Katar. Nee, warte …“

„Putin, steck dir deine Rohstoffe sonst wohin!“

Zur Forderung Putins, (unter anderem) Deutschland solle seine täglichen (!) Zahlungen für Öl und Gas in Höhe von 200 Millionen Euro künftig in Rubel leisten, meinte Welke: „Wir sollten sagen: Steck dir deine Rohstoffe sonst wohin!“ Deutschland solle beim Embargo voranschreiten. „Schließlich haben wir ihn mit Nordstream 2 auch geradezu dazu ermuntert, immer aggressiver zu werden.“

teleschau.de/“heute-show“ fordert deutliche Botschaft: „Putin, steck dir deine Rohstoffe sonst wohin!“

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Währenddessen sieht man sogar schon beim SPIEGEL im Ausstieg aus dem Ausstieg eine Rückkehr zur Vernunft:

Ich glaube, dass die Regierung die Stimmung in der Bevölkerung falsch einschätzt. Isar 2, Emsland und Neckarwestheim 2, unsere letzten drei Meiler, sind nicht nur eine Antwort auf den Klimawandel, sondern auch drei Waffen gegen Putin. Laut einer Allensbach-Umfrage für die »FAZ« sind inzwischen 57 Prozent dafür, die verbliebenen Atomkraftwerke über das Jahresende hinaus am Netz zu lassen. Laut Forsa-Umfrage für RTL sind sogar 67 Prozent dafür, den Zeitplan beim Atomausstieg zu überdenken.

Bei den Stadtwerken München, ihnen gehört ein Viertel des Atomkraftwerks Isar 2, hat der Technische Geschäftsführer Anfang des Monats erklärt, wie man den Ausstieg verschieben könnte. Der kommende Winter sei kein Problem. Für später könne man neue Brennstäbe in Schweden bestellen. Die Bundesregierung müsse allerdings bis Ende Mai eine Entscheidung treffen, sonst sei es zu spät.

Der Regierung bleiben keine sechs Wochen, um zur Vernunft zu kommen.

Atomausstieg: Unsere drei Nuklearwaffen gegen Wladimir Putin – Kolumne

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Der DE hat hier bereits mehrfach die kursierenden Verdächte am Rande erwähnt, daß hinter den quasi-religiös-irrationalen Klimafanatikern sowie jeder Ratio zuwiderlaufenden energiepolitischen Entscheidungen tatsächlich St. Putin stecken könnte. In Tichys kackservativ-liberalen Einblicken verdichtet eine Cora Stephan Verdachtsmomente zu einer in sich durchaus logischen Verstörungstheorie:

Was aber, wenn Putins Russland ebenfalls bei anderen ehrenwerten Anliegen die Finger im Spiel hätte? Etwa beim tapferen Kampf fürs Klima und gegen den Hitzetod? Ausgetragen von Angela Merkel, den Grünen, Fridays for Future und anderen gemeinnützigen Nichtregierungsorganisationen in Europa und den USA? Verständlich wäre das, ja, es wäre nachgerade zu empfehlen. 

Denn der Verzicht auf eigene fossile und nukleare Energien spielt Putin in die Hände. Insbesondere der deutsche Sonderweg zur CO2-freien Industriegesellschaft macht Russlands Gas- und Ölvorkommen unverzichtbar. Wie wir soeben merken – wir hätten es natürlich vorher wissen können, aber das war nicht gewollt.

Hat Putin womöglich die entsprechenden Organisationen und Bewegungen finanziert? Oder hat er nur ideologisch infiltriert? Beides passte zu den altbekannten Strategien der Einflussnahme. 

Putin, die Klimaschützer und Europas Verzicht auf Fracking-Gas

Und VOR ALLEM:

Und – man verzeihe mir die „Verschwörungstheorie“ – es würde erklären, warum so verbissen an einer „Energiewende“ festgehalten wurde (und wird), die, viele haben mal nachgerechnet, gar nicht funktionieren kann – schon wegen zu erwartender „Dunkelflaute“. Mal ganz abgesehen davon, dass man sich nicht von sicheren Energiequellen trennen sollte, bevor die (angebliche) Alternative ausgebaut und angeschlossen ist. Ich habe mich immer schon gefragt, wie sich diese Idiotie so tief in die Gehirne fräsen konnte. 

Ebd.

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Nun, im Gegensatz zu Frackingfan Cora und den tichyschen Einblicken, die im übrigen voll auf Kriegskurs eingeschwenkt sind, ist der DE „not convinced“ (Jockelfisch) daß für diese Entwicklungen ALLEIN Rußland als verantwortlich zu zeichnen ist. Er ist nach wie vor der Überzeugung, daß hierbei auch transatlantische Kräfte mitwirken, die am Downgrading Europas und vor allem Deutschlands interessiert sind und dabei hinterhältiges Spiel über Bande betreiben. Also z.B. Täuschland sich über Dekaden abhängig machen und ins Messer laufen lassen und dann das Haus anzünden. Die russische Einflußnahme ist aber wohl ein Teil davon, ohne ging es nicht. Dadurch wurde ein Filz von Nutznießern und Mitessern, „Haschern und Naschern“ (FRANKSTEIN), von Schröder bis Schwesig, geschaffen, die aber nicht die treibenden Kräfte sind, als die sie jetzt präsentiert werden. Wobei: Was soll das hier sonst sein außer plumpste Russentrollerei?

Studie: Konservative Menschen sind weniger intelligent

Die Bundestagswahl 2021 beendete nicht nur die Ära von Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel, sondern auch die der Union als stärkste Kraft. Am Ende setzte sich die SPD mit 25,7 Prozent knapp durch und ging bekanntermaßen die Ampelkoalition mit FDP und Grünen ein. Während sich Befürworter nach einem politischen Umbruch sehnen und auf eine zukunftsorientiertere Politik hoffen, befürchten Kritiker, dass sich die Interessen der drei Regierungsparteien als zu unterschiedlich gestalten und so Entscheidungen nur schleppend getroffen werden. Wiederrum andere Wähler haben gerade im Hinblick auf die Grünen die Befürchtung, dass der verstärkte Klimakurs Jobs kosten und der deutschen Wirtschaft schaden könnte. 

Schlaue Kinder wählen Grün oder Liberal

Verschiedene Studien versuchen schon lange zu ergründen, welche Wählergruppe – sei es zum Beispiel konservativ oder liberal – denn im Schnitt „am schlausten“ ist. Meistens gemessen am sogenannten Intelligenzquotienten. Insbesondere in Langzeitstudien decken sich die Ergebnisse – ungeachtet, in welchen Ländern die Untersuchungen durchgeführt wurden. So zeigte sich in Amerika, dass junge Leute, die sich als „sehr konservativ“ bezeichneten, im Schnitt einen IQ von 95 hatten – dementsprechend fünf Punkte unter den durchschnittlichen 100. Die Altersgenossen, die sich als „sehr liberal“ bezeichneten, hatten hingegen einen durchschnittlichen IQ von 106. Dies sei laut dem Psychologen Satoshi Kanazawa in der Fachzeitschrift „Social Psychology Quartlery“ vor allem darauf zurückzuführen, dass intelligenteren Menschen es leichter fällt sich anders zu verhalten als von der Evolution auferlegt. 

Die Ergebnisse decken sich mit zwei weiteren britischen Langzeitstudien, die von einer Gruppe kanadischer Wissenschaftler der Brock University in Ontario ausgewertet wurden. Dabei wurde die Intelligenz von ungefähr 9000 Kindern im Alter von zehn bis elf Jahren ermittelt. Über zwanzig Jahre später wurden die Probanden dann erneut befragt. 

Es zeigte sich, dass Teilnehmer zu rechtsgerichteten Ansichten tendierten, weil es ihnen ein Gefühl von „Ordnung“ oder „Erhalt des Status Quo“ vermittle. 

Insgesamt ließ sich konkludieren, dass schlaue Jugendliche in der Tendenz eher Grün oder Liberal wählen, wohingegen starre Denkweisen, die den Wunsch nach Ordnung mit sich bringen, eher zu traditionsorientierteren Parteien tendieren. 

„Die Unterschiede sind nicht groß, aber sie lassen sich auch nicht durch Zufälle erklären“, erklärt Detlef Rost, Intelligenz-Forscher an der Universität Marburg, gegenüber der SZ. „Um progressiv zu sein, brauchen Menschen kognitive Leistungsfähigkeit. Wer immer im Bekannten bleibt, muss nicht viel überlegen.“

Z-Live-News/Studie: Konservative Menschen sind weniger intelligent

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Das war zu den letzten Bundestagswahlen, als Sprechpüppchen Annalena noch in Talgshwows die Kunde, daß Täuschland grade einfach mal so an großflächigen Blackouts vorbeischrammte, mit einem Schülterchenzucken überging – wir wissen ja, „das Netz ist der Speicher“ und so. Und eine Internetpostille namens „Z-Live-News“, die sich nun in plumpster Kriegshetze gegen Putin ergeht, ist keineswegs über jeden Verdacht erhaben! Dabei hatten die Vollidioten vom Wall-Street-Journal Täuschland schon die weltweit dümmste Energiepolitik bescheinigt:

Deutschland schaltet ab – alle andere schalten an

Um die Energieversorgung sicherzustellen und emissionsfrei und sauber Strom zu produzieren, werden anderswo immer mehr Kernkraftwerke gebaut und reaktiviert. Weltweit befinden sich momentan 54 Kernkraftwerke im Bau. Über 200 weitere sind geplant. Zusätzlich reaktivieren immer mehr Länder ihre abgestellten Kernkraftwerke und/oder bauen sogar neue:

– Schweden musste in der Not ein bereits abgestelltes Atomkraftwerk wieder ans Netz nehmen, um die Stromversorgung zu sichern. Etwas Ähnliches könnte Deutschland drohen.

– Die Niederlande mussten ebenso ein Atomkraftwerk reaktivieren. Sie planen nun sogar den Bau von zehn neuen Kraftwerken und bringen den Nachbarn Deutschland damit unter Druck.

– Auch in Großbritannien wird ein neues Kernkraftwerk gebaut – im Übrigen mit deutscher Hilfe.

– Das Kohle gespeiste Land Polen plant erstmalig den Bau mehrerer AKW´s.

– Ungarn, Rumänien, Tschechien, Bulgarien und die Slowakei wollen der Kohle den Rücken kehren und setzen u.a. auf Atomenergie.

– Selbst die ölreichen Vereinigten Arabischen Emirate erkennen, dass die Ölreserven sich zu Ende neigen werden und haben im August 2020 ihr erstes AKW eingeweiht – auch eine Premiere für die gesamte arabische Welt. Drei weitere werden in den nächsten Jahren folgen.

– Ägypten will sein erstes AKW 2026 anschalten.

– US-Präsident Joe Biden setzt auf die kleinen und sicheren Mini-Akw´s der vierten Generation (Small Modular Reactors SMR.)

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass kein Land der Welt Deutschland auf seinem Weg folgen wird, radikal seine sichere Energieversorgung zu zerstören.

finanzmarktwelt.de/Deutschland: Die dümmste Energiepolitik der Welt

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Gemäß „Hanlons Law“ soll man nie von Bösartigkeit ausgehen, wenn Dummheit zur Erklärung ausreicht. Jedoch reicht es angesichts der schon bösartig-geballten Dummheit, die hier am Werke ist eben nicht und man ahnt hier durchaus intelligente aber bösartige Winkelzüge im Hintergrund. Jedenfalls kreischen die Schranzen, Sprechpuppen, Sprachrohre, die die unterminierende Destabilisierungs- und Morgenthau-Politik als ihre Agenda verfochten haben, mit am lautesten im Mobilmachungs- und Kriegschor, welcher den Kollaps von Täuschland förmlich heraufbeschwört. Angesichts dessen ist es wohl illusorisch, anzunehmen, daß eben dieses Establishment sich genötigt sehen wird, auch nur jene gemeingefährlichen Autobahnblockierer von der Straße und in Internierungslager prügeln zu lassen, wie es sich für den Umgang einer „Schicksalsgemeinschaft“ mit derartigen Elementen in Kriegs- und Krisenzeiten eigentlich geziemen würde.

Na, wenn Mann nicht alles selber macht. Der DE hat die Zeit genutzt und in seinem FRITZL-KELLER eine so geschmeidige wie schlagkräftige WILDKATZEN-TRUPPE zusammengestellt und trainiert, die dereinst die Köpfe all jener Knallchargen vor dem strahlenden Siegestor niederlegen wird! Peace!

-Easy Vision – Never Know (BabRoV Remix)-

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Büschen Doubleblind, äh, -bind

Ein wilder Vintage-Verschwörungsschwurbler von der damaligen guten Achse. Nicht auszudenken, wenn ihm das Röhrchen entglitten wäre…😱 Bild

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Russland-Ukraine-News am Samstag: Westliche Staaten werfen Russland »wilde« Verschwörungsmythen zu Biowaffen vor

Charlene Optensteinen – Gestern um 02:03

Russland behauptet, die Ukraine verfüge über Biowaffen – und hat deshalb den Uno-Sicherheitsrat einberufen. Bei der Sitzung wurde der russische Botschafter nun scharf angegangen.

DER SPIEGEL via MSN

plus

WHO rät Ukraine, Krankheitserreger in Forschungslaboren zu zerstören

kmi – Gestern um 15:03

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat dem Gesundheitsministerium der Ukraine und anderen zuständigen Stellen angeraten, Krankheitserreger zu zerstören, an denen in Laboren im Land geforscht wurde. Wie die WHO gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte, bestehe ansonsten die Gefahr, dass es bei Angriffen zu Verschüttungen der Labore kommen könne, durch die Erreger oder Toxine freigesetzt werden könnten.

Die Weltgesundheitsorganisation machte weder Angaben dazu, wann sie die Empfehlung abgegeben hatte, noch zu den Arten von Krankheitserregern oder Toxinen, die in den Laboren der Ukraine untergebracht sind. Auch, ob die Empfehlung befolgt wurde, blieb offen.

BERLINER ZEITUNG via MSN

Kein weiterer Kommentar.

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X-tinktion rebelliert in der Freßgass‘ im Quadrat

Mannheimer Schema (vereinfacht): Quadratisch-praktisch durchnummeriert – dennoch können sich Unübersichtlichkeiten einstellen. Bild

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Ein kleines Update zum Artikel über erfreuliche Polarisierungstendenzen auf dem Weg zur Schädelpyramide in der kurpfälzer Inzuchtmetropole. Klimaaktivierende hätten dort am vergangenen Samstagnachmittag den die „Quadrate“ durchteilenden städtischen Pöbelhighway „Freßgasse“ stundenlang blockiert, einem ungeduldigen Bräutigam auf dem Weg zur Hochzeit ging die polizeiliche Räumung nicht zügig genug von statten, weshalb er die Ärmel hochkrempelte und mit anpackte, was ihm als Dank ein Verfahren wegen Körperverletzung einbrachte usw. Zumindest konnte man das alles so dem Provinzblatt „Mannheimer Morgen“ vom 13. 12. 21 entnehmen.

Dieses brachte nun, am 14. 12., einen weiteren Artikel mit ein paar Details mehr. So habe es sich bei den Aktivierenden um Angehörige von „Extinction Rebellion“ gehandelt, also den noch krasseren, konsequenteren und kompromißloseren Brüdern und Schwestern der hüpfend die Krüppelgreta anbetenden Fridays. Um dort dazuzugehören, muß man im Beitrittsformular ankreuzen, daß man grundsätzlich dazu bereit ist, für das hehre Ziel in den Bau einzufahren! Krasser als Arschgeweih, Mann! Der MM leiert:

Zu der Blockade hat sich inzwischen die Gruppierung Extinction Rebellion (XR) bekannt. Die „Klimagerechtigkeitsbewegung“ wollte mit der Straßenblockade Druck für eine autofreie Innenstadt machen, heißt es in einer Mitteilung von XR.

Was heißt hier „inzwischen bekannt“? Die jämmerlich zusammengeschusterte Auto-Atrappe, an welcher sich die Ausrottungsrebellen mit Bügelschlössern festgemacht hatten um solcherart den Verkehrsweg zu blockieren, trug doch bereits das Sanduhr-Zeichen jener „Bewegung“, wie auf dem Bild zum Artikel unschwer zu erkennen. Und gegenüber der Bullerei wird man somit vor Ort wohl kaum mit der Zugehörigkeit rumgedruckst haben. Eher scheint es so, als wäre das Schmierblatt gestern noch auf die Angaben der Polizei angewiesen gewesen, während sich nun ein Kontakt zwischen dem MM und den führenden Köpfen der Klimaktiker ergeben hat.:

Die Stadt plant zwar im Februar 2022 einen Feldversuch, wir finden aber, dass das viel zu lange dauert, sagte eine XR-Aktivistin, die sich gegenüber dem „MM“ am Telefon als Pia Engel vorstellte. „Der zivile Ungehorsam ist auch historisch betrachtet die erfolgreichste Protestform.“

Aber ist es wirklich „ziviler Ungehorsam“, die Staatsmacht und ihre Büttel nicht direkt anzugehen, sondern erstmal andere Zivilisten zu gängeln und ihnen zum Beispiel den Weg zur Hochzeit zu versperren? Jaja, es eilt:

Die Stadt müsse schnell handeln: Die Klimakatastrophe bedroht unsere absoluten Lebensgrundlagen, und damit wir es noch schaffen, müssen wir dringend die Verkehrswende starten“, begründete sie.

Höhö, „Verkehrswende“. Dazu fällt dem DE spontan ebenjener in sein Resthirn gebrannte Borno aus seiner unschuldigen Kindheit und Jogend im VHS-Zeitalter ein, in welchem eine „Darstellerin“ in ihren finalen orgasmischen Zuckungen schrillte: „Steck mir den Finger in den Asch! SCHNEEELL!!!“

Ähm, gut, also global denken, lokal handeln:

Daß der Beitrag einer autofreien Mannheimer Innenstadt im Kampf gegen die globale Erwärmung eher unbedeutend ist, läßt die Aktivistin nicht gelten. Jede kleine Veränderung trage zu einer Verbesserung bei. Wenn eine Stadt damit anfange, würden andere nachziehen, meint sie. Deshalb kündigt Extiction Rebellion weitere Aktionen an, „solange Mannheim nicht seine Stadtplanung konsequent am 1.5-Grad-Limit ausrichtet“. Die Gruppe hat bereits öfter wichtige Strecken blockiert. „Straßenblockaden gehören zu unserem Repertoire“, sagte Engel.

Also das übliche moralerpresserische Geleier jener tatsächlich keinesfalls un- sondern vielmehr übergehorsamen Werkzeugratten, deren Aufgabe darin liegt, genau das einzufordern, was sowieso ganz offizielle Agenda des Großkapitals ist. Nur eben noch totaler und radikaler und mit mehr Blechmusik als allgemein üblich, so daß der Eindruck vermittelt wird, die Ausrottungsrebellen stünden wider das System und wären nicht etwa dabei, diesem zu helfen, seine Claims abzustecken und seine tatsächlichen Zumutungen als vernünftig und angemessen erscheinen zu lassen. Daß niemand weiß, was überhaupt der Ausgangspunkt, also die Welt-Durchschnittstemperatur ist, von der es allerhöchstens noch 1.5 Grad und nicht weiter hoch gehen darf, interessiert dabei niemanden und das Provinzblatt, das hier die hohle Propaganda bereitwillig weiterträgt, am allerwenigsten.

Aber jede kleine Veränderung kann zu einer Verbesserung beitragen. Wenn ein Bräutigam damit anfängt, den Ausrottungsschranzen gehörig einzuschenken, könnten die Car-Poser nachziehen. Der Einzelhandel sehe auch bereits rot. Zudem sei eine IMPFAKTION blockiert worden! Wäre jedenfalls zu begrüßen, wenn „XR“ bei Gelegenheit das volle Repertoire der Blockierten kennenlernen sollte. Vielleicht ist es wirklich nicht mehr so weit bis zu den ersten Schädelpyramiden?

Die Titelseite dieser Ausgabe des MM war allerdings Gewichtigerem vorbehalten: Am Montagabend seien an die 2000 weitgehend maskenlose „Gegner der Corona-Politik“ „trotz Verbot“ durch die „Quadrate“ getrottet, wo man nur mit 600 bis 800 gerechnet habe. Diese Orks und Oger hätten sich der Polizei widersetzt, weshalb diese „leichte körperliche Gewalt“ habe anwenden müssen nachdem Platzverweisen nicht Folge geleistet worden wäre. Im Verlauf wäre es zu „phasenweise unübersichtlichen Situationen“ gekommen, in welchen sich die Demonstranten durch die „Quadrate“ bewegt hätten, und zwar an mehreren Orten gleichzeitig. Über etwaige Festnahmen und Verletzte sei bis Redaktionsschluß nichts bekannt gewesen.

Wird das noch was?

Post-Collapse-Erwartungsland? Mannheim von Südwesten nach Nordosten, mit Schloß, Innenstadt mit Quadraten, Neckar und Neckarstadt. Bild: Kickuth/Wikimedia

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Abrahamitischer Threesome in Bärlin: Ruined Orgasm vorprogrammiert?

In der FAZ vom 02. November des laufenden Jahres stellten Reinhard Bingener und Daniel Deckers ein ambitioniertes interreligiöses Projekt aus der Hauptstadt in einem seitenfüllenden Artikel vor. Unter der Headline „Religion der Mitte“ posaunte es volltönend:

„Das gab es noch nirgends: eine Kirche, eine Moschee und eine Synagoge in einem Gebäude. In Gottesfragen geht Berlin auch anderswo neue Wege.“

Bei näherer Betrachtung sind, vor allem was den Islam anbelangt, die Details dann aber doch schon im Vorfeld reichlich ernüchternd:

im Herbst 2023 soll das „House of One“ stehen und sollen Besucher von der 44 Meter hohen „Stadtloggia“ aus auf die Umgebung blicken können. Bund, Land und private Mäzene fördern den Bau, der 44 Millionen Euro kosten soll. Noch fehlen rund 15 Millionen. Im März warf der Rückzug der Unternehmerin Catherine von Fürstenberg-Dussmann aus dem Stiftungsrat ein Schlaglicht darauf, wie konfliktträchtig „House of One“ ist. Die Unternehmerin ärgerte sich darüber, dass von muslimischer Seite nur das „Forum für interkulturellen Dialog“ beteiligt ist, das der Gülen-Bewegung nahesteht. Die Zerstrittenheit der islamischen Welt und die türkische Innenpolitik schlugen damit voll auf das Projekt durch. „Egal wer unser Partner wäre, immer fühlte sich jemand ausgeschlossen“, sagt Pfarrer Gregor Hohberg, der dem Stiftungsrat vorsitzt. Gespräche mit der islamischen Welt gestalteten sich derzeit schwierig, ist zu hören.

So so, an der „Zerstrittenheit der islamischen Welt“ hapert es also beim lessingschen Ring-el-piez der Religioten und nicht etwa daran, dass sich diese in ein paar entscheidenden Punkten über alle Lager hinweg einig ist? Dass sich wirklich niemand außer dem Gülle-Wischi-Waschi-Forum hergibt, klingt dem Erzähler stark nach Letzterem.

Eingebettet in die historische Einleitung des Artikels ist ein Zitat des „Alten Fritz“, das so manch kackservativem Deutschtümler, der sich nach den guten alten Zeiten zurücksehnt, zu denken geben sollte:

Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, die sie bekennen, ehrliche Leute sind, und wenn Türken und Heiden kämen und wollten das Land bevölkern, so wollen wir ihnen Moscheen und Kirchen bauen.

Na, hört sich das nicht beklemmend aktuell an? Nur das mit der Angst, die noch nie ein guter Ratgeber gewesen wäre, das hat er wohl vergessen.

Viele Jäganer sind des Dürer-Hasen Tod

Man lernt anscheinend ebensowenig aus, wie man aus dem Staunen herauskommt.

Im Feuilleton der FAZ vom Mittwoch, dem 25. September, reflektierte eine Wiebke Hüster anlässlich des tagesaktuellen Waldgipfelchens in Berlin unter „Letzte Hilfe für Waldbewohner“ das Verhältnis der weißdeutschen Köter zum Wald und seinen Bewohnern und den Streit der verschiedenen Interessengruppen um die Frage des angemessenen Umgangs mit dieser Rezurze und ihrer Nutzung:

Wem gehört die Natur? Wer kümmert sich um sie und wie? Oder muss man sie nicht gebietsweise sich selbst überlassen und Urwälder zulassen, wo eben noch Fichten geschlagen wurden? Soeben hieß alles noch Wald, so, wie wir in der Regel „Afrika“ sagen, als ginge es stets um den ganzen Kontinent, nicht um einzelne, ganz verschiedene Staaten. Jetzt heißt das „Monokultur“ und beim Herzschlag-des-Baumes-Förster Peter Wohlleben „Holzplantage“.

Und weiter:

Das Sein bestimmt das Bewußtsein. Damit sich das besser anfühlt, sollen wir nur noch mit Peter Wohlleben auf Zehenspitzen in den Urwald schleichen, um in den Herzschlag eines Baumes einzuschwingen und ein paar Zweige aus der Apotheke des Waldes mitzunehmen? Umgekehrt gibt es Vegetarier, die einen Jagdschein machen, um sich wildbiologisch fortzubilden, und anschließend forschen, um medizinisch wirksame Rezepte entwickeln, wie man Arthrose mit Tiertalgsalbe mildert und welchen Balg aufzulegen die Schmerzen lindert. Jäganer genannte Vegetarier, die finden, dass man Wild essen darf, und die das tun.

Möhnntsch Wiebke, dassis ja n Ding: Vegetarier mit Jadschein, die die Versorgung ihrer jäganerischen Gesinnungsgenossen sicherstellen? Na, bei solch komischen Heiligen ist es zumindest kein Wunder, dass der Veganismus boomt! Oder kann es sein, dass das satirisch von dir gemeint war, Wiebke? Bist du vielleicht gar einem Hoax aufgesessen? Gut, wenn man zurückblickt, was sich schon alles an Milch-, Eier- und Fischfressern als „Vegetarier“ mit entsprechender Zusatzqualifikation bezeichnet hat, ganz abgesehen vom föhrenden VegetARIER, der in realiter sich durchaus Brathenderl und ähnliche Deftigkeiten schmecken ließ, brauchen einen die Jäganer auch nicht mehr zu wundern, Tim „I PENETRATE everything that moves“ Wells, Bowhunter, ist demnach also aktuell unangefochtener Jäganerkönig:

Cut Em Down, The most amazing primitive kill shots ever captured“: Wie der selbsterklärte Oberpenetrator mit seinem High-Tech-Pfeil den Truthahn enthauptet und den Grizzly flachlegt, ja, das hat schon was.

Gut, auch wenn man bei der Lektüre dieser zeitgeistigen Unglaublichkeiten unwillkürlich mehr an die umgangssprachliche Doppelbedeutung des Begriffs „Jagdschein“ denkt als an die Jagd selbst, so ist doch aus ernährungsphysiologischer Sicht nichts dagegen einzuwenden, seinen Fleischanteil mit Wild zu decken, mehr „Bio“ geht schließlich nicht, insbesondere sollte man das natürliche Omega3/Omega6-Profil bei Wild bedenken, das bei getreidegemästetem Vieh mit seinem Übermaß an Omega6 völlig verkehrt ist, wobei aber, was ebenso mit „Kraftfutter“ und Getreide gepäppelten Gatterhirsche betrifft, durchaus Zweifel angebracht sind.

Eine solche Ernährungsweise ginge aber, insbesondere wenn dazu noch auf Getreideprodukte und sonstige glykämisch hochbeladene Nahrungsmittel weitgehend verzichtet wird, eher in Richtung Paleo/Low Carb oder wie man das sonst noch nennen mag – nur, das noch mit „Vegetarismus“ zu labeln, das sagt einiges aus über die um sich greifende geistige Verwahrlosung, inklusive der FeuilletonistINNEN, die das unhinterfragt übernehmen, wenn man auch der Wiebke eventuell noch zugestehen könnte, dass sie den Schwachsinn einfach für sich sprechen lassen wollte, ihr Artikel hat schließlich einen leicht spöttischen Tenor. Allerdings ist die Bereitschaft des Erzählers, den Qualitätsmedien irgendwelche Zugeständnisse zu machen, aus dem der hiesigen Elite-Leserschaft kaum erklärungsbedürftigen Gründen, gegen Null gesunken, und auch der Feuilleton ist davon nicht ausgenommen.

Manchmal, aber nur manchmal, finden sich jedoch im Feuilleton der FAZ – die der Erzähler, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, im Doppelverdienerhaushalt nicht abzubestellen befugt ist – dann doch noch wahre Perlen, die einen für manches „ein Stück weit“ entschädigen, wie der Erzähler demütig einräumen muss! So wie am 28. September des laufenden Jahres, als sich ein Stefan Trinks, anlässlich einer Ausstellung in der Wiener Albertina, mit dem „Maler des Mikrokosmos“, Albrecht Dürer, befasste und mit für den Erzähler völlig neuen Perspektiven auf das Werk dieses Meisters aufwarten konnte, die hier mit der Elite-Leserschaft geteilt werden sollen. Zur Einführung diente dem Autor eines der bekanntesten, wenn nicht das bekannteste Werk Dürers, seine realistische Darstellung eines Feldhasen:

Dürers Hase, in dessen Augen, bzw., auf jäganisch, „Sehern“, sich die Werkstattfenster spiegeln!
Bild: Wikimedia

Ein Pelzknäuel in Habachtstellung, Albrecht Dürers „Feldhase“ von 1502 ist ein Flummiball voll gespannter Energie; jeder Muskel aufs Äußerste angespannt, die riesigen Löffel ebenso aufgestellt wie die mikrometerfeinen Härchen auf ihnen, aus den Vorderläufen springt je eine überlange Kralle hervor, die Augen – übrigens mit einem Fensterkreuz in der gut sichtbaren Reflexion, das auf eine Ateliersituation mit nicht mehr lebendem Tier deutet und nicht auf eine Momentaufnahme in freier Wildbahn – nehmen uns konzentriert und keineswegs freundlich in den Blick. Die überlangen Schnurrbarthaare sind seismographisch nach allen Richtungen hin in seiner Umwelt ausgestellt. Vor allem aber dieses Fell: Das gesamte Lebewesen ist eine einzige Studie über die unterschiedlichsten Erscheinungsformen von Pelz.

Ja, in der Schule wurde uns mal gelehrt, Dürer habe den Hasen lebend auf dem Markt gekauft um ihn dann, dank seines Genies, auch in diesem Zustand so lebendig, „nach der Natur“, wiedergeben zu können und danach in die Pfanne zu hauen oder gar barmherzig in die Natur zu entlassen. Die Einführung hier deutete jedoch bereits an, dass die Realität wohl eine andere war, was elementar sei, wolle man die Arbeitsweise Dürers begreifen:

Nicht naturalistisch betrachtet, wie immer wieder behauptet, vielmehr, ebenso wie Dürers Rhinozeros, in unterschiedliche Kompartimente aufgeteilt und unter voneinander stark abweichenden Lichtsituationen untersucht, betritt dieser Hase die Kunstgeschichte. Das Brustfell hat eine andere, wesentlich weichere Konsistenz als dasjenige der Hinterläufe, der Flanken oder insbesondere der Ohren; die Lichtsetzung ist bei genauem Hinsehen auf allen beschriebenen Patien höchst unterschiedlich, und so wirkt auch der nach rechts fallende Schatten im ansonsten völlig leeren Weiß des Papiers wie ein ostentativer Hinweis darauf, dass Dürer hier mit dem größten Hasenmaler des Altertums aufnehmen will, dem in Nürnberger Humanistenkreisen wohlbekannten Polygnot. Wie bei all seinen Sujets zergliedert er dabei den Bildgegenstand in Autopsie und setzt ihn im Atelier penibel wieder zusammen, was sich bis zu dem erst postum 1528 veröffentlichten „Buch von menschlicher Proportion“ zieht, in dem er auch Männlein und Weiblein in Modulbauweise ausmisst und zergliedert.

Dies habe eine völlig neue Herangehensweise in der bildenden Kunst dargestellt:

Dürer ist der erste, dem es in der Darstellung des Feldhasen nicht um das Tier geht, sondern um das Fell. Über die Examination der äußeren Erscheinung will er dem Wesen des Tieres auf die Schliche kommen.

Naja, das könnte man aber auch so verstehen, dass es Dürer sehr wohl um das Tier ging, wenn er vom Äußeren her dessen Wesen erschließen wollte! Aber halten wir uns nicht an kleineren Widersprüchlichkeiten auf, der Autor führt ein weiteres Beispiel an, in dem das Fell im Fokus steht:

Das Fell als Material und eigentliche Aussage eines ganzen Bildes erscheint abermals – ironischerweise im Medium des Selbstporträts: Auf seinem Münchner Selbstbildnis aus dem Epochenentscheidungsjahr 1500, das leider nicht mehr ausgeliefert wird und immer wieder falsch gedeutet wurde als anmaßende weil christusgleiche Ikone, zeigt er sich mit deutlichem Silberblick, golddurchwirktem Haar und prächtigem Mantel und noch kostbarerem breiten Pelzbesatz auf dem Revers. Es gibt schlicht keine Christus-Ikone mit Schieleblick, goldenen Strähnen im Haar oder gar einem derart luxuriösen, vor allem ganz und gar bürgerlichen Mantel.

Dabei wäre hier Dürer, in anderer Hinsicht, durchaus anmaßend gewesen, geradezu quasi-revolutionär, wie der Autor herausarbeitet:

Eine Anmaßung steckt aber in der Tat in diesem, denn Dürer zeigt sich hier – wie Kürschner bestätigten – mit dem Fell eines Rückenmarders, dass der Nürnberger Kleiderordnung zufolge bei Androhung hoher Gefängnisstrafen nur den adeligen Patriziern des Stadtrats zustand. Der selbstbewusste Meister malt sich also über das damals für jedermann lesbare Indiz des Pelzes in eine soziale Stellung hinein, die er erst Jahre später erreichen sollte.

Wobei: ein „ganz und gar bürgerlicher Mantel“ als Kennzeichen „adliger Patrizier“? Aber lassen wir diese erneute Schwammigkeit liegen und folgen dem Autor weiter zum dürerschen Rasen- und Meisterstück als weiterem Zeugnis für Dürers Blick, der den Gegenstand der Betrachtung erst seziert und zergliedert, um ihn dann neu zusammenzusetzen:

Pflanzensoziologie des Meisters

Ebenso wie sich der Pelzbesatz auf dieser hypertrophen Selbsterforschung im Spiegel merkwürdig isoliert vom Rest des Körpers abhebt, steckt Dürer auch in diesem frappierenden „Großen Rasenstück“ in Wien jede einzelne Pflanze separat wie Ikebana in das Substrat – beäugte er schon den toten Feldhasen auf seinem Tisch im bis heute erhaltenen Nürnberger Künstlerhaus, grub er auch die Grassode im Umland aus und brachte sie stolz zur genaueren Analyse ins Atelier. Er gibt die unterschiedlichen Formen ihrer Wurzeln an, was bei einem echten Wiesenstück unmöglich wäre. Indem er uns auf Biene-Maja-Größe schrumpft, wirken die Pflanzen in Untersicht riesig wie ein dichter dunkler Wald, der kaum zu durchdringen scheint. Dennoch porträtiert er Löwenzahn, Spitzwegerich oder Gänseblümchen als Individuen in der gleichen Feinheit wie Patrizierbildnisse.

Der Autor schließt seinen Artikel mit einer Betrachtung von Dürers „Blaurackenflügel“ als nach seiner Auffassung bestem Beispiel für Dürers sezierenden Blick:

Brutal schön: Blaurackenflügel „ausgemessen, zergliedert und auf dem Papier zusammengesetzt“
Bild: Wikimedia

Am klarsten wird dieser reflektierte Einsatz der Mittel mit dazugehörigen Abgrenzungsproblemen der Gattungen voneinander am Beispiel des Flügels der „Blauracke“. Sei die ausgebreitete Schwinge auch noch so farbstrahlend – es handelt sich nicht um Malerei sondern um eine mit Farbe angefüllte, ultrafein aquarellierte Zeichnung. Jeder Flügelabschnitt ist klar konturiert und vom nächsten abgegrenzt und in seinen unterschiedlichen Bauweisen vom Flaum oben bis zur Steuer- und Schwungfeder charakterisiert. Selbst die beim Fangen des Vogels ausgebrochenen Federn rechts oben zeigt Dürer, als wolle er wie mit dem Papierschatten des Hasens darauf hinweisen, dass es eine gestellte Situation und „nur“ ein Bild sei. Es wirkt, als habe Dürer hier als mystischer Erfinder und zweiter Schöpfergott Daedalos den ultimativen Bauplan für die künstlichen Schwingen seines Sohnes Ikarus entworfen. Diese naturwissenschaftliche und juwelierhaft-filigrane Präzision – Dürers Vater war Goldschmied und der Sohn selbst Jahre bei ihm in der Lehre, eiferte ihm mittels Silberstift und Kupferstichgriffel zeitlebens nach – konnte die Italiener, deren Urteil Dürer viel bedeutete, nur befremden. Alle Übrigen, inklusive des Kaisers priesen ihn als neuen Apelles, als Wiedergeburt des größten Malers der Antike. Angesichts des unfassbar feinen Pelzes auf dem seit langem wieder einmal vom Prado ausgeliehenen „Bildnis eines bartlosen Mannes mit Barett“, der früher in Fellbraun den Fünfzigmarkschein zierte, zweifelsohne zu Recht.

Ja, ein insgesamt wahrhaft bildender und erbaulicher Artikel in einer Welt des immer hohler drehenden etablierten wie alternaiven Mainstreams, der dem Erzähler mit der Erinnerung an den „fellbraunen“ Fuffi sogar ein gelindes Schmunzeln entlocken konnte! Und die „Jäganer“ sollen sich vorsehen, denn auch ihre Tage sind gezählt, wie ein anderer Meister, nicht ohne ironisches Augenzwinkern und einer kleinen Spitze gegen das Religiotenum zu künden wusste:

Jans fühlte, daß es mit ihm aus war. Aber er kam doch noch vom Fleck und tauchte in der Dämmerung unter. Ihm war sehr schwach zumute, obgleich er gar keine Schmerzen hatte; nur das Laufen wurde ihm schwer und das Atmen. Er kam noch bis zu dem alten Steingrab auf dem Heidberg, und da wühlte er sich in den weichen Sand, lag ganz still und äugte nach dem hellen Sternenbilde, das über dem fernen Walde stand und ganz wie ein riesenhafter Hase aussah.

Als der Mond über den Wald kam, da hoppelte auch Ludjen Flinkfoot heran. Er hatte, so schwer es ihm bei seiner Angst auch wurde, seines Oheims Ratschläge befolgt und war gesund davongekommen. Der gute Junge war sehr betrübt, daß er ihn todkrank fand; er rückte dicht an ihn heran und wärmte den Fiebernden.

Als es vom Dorfe Mitternacht schlug, da wurden Mümmelmanns Seher groß und starr; er sah die Zukunft vor sich: »Der Mensch ist auf die Erde gekommen«, sprach er, »um den Bären zu töten, den Luchs und den Wolf, den Fuchs und das Wiesel, den Adler und den Habicht, den Raben und die Krähe. Alle Hasen, die in der Üppigkeit der Felder und im Wohlleben der Krautgärten die Leiber pflegen, wird er auch vernichten. Nur die Heidhasen, die stillen und genügsamen, wird er übersehen, und schließlich wird Mensch gegen Menschen sich kehren, und sie werden sich alle ermorden. Dann wird Frieden auf Erden sein. Nur die Hirsche und Rehe und die kleinen Vögel werden auf ihr leben und die Hasen, die Abkömmlinge von mir und meinem Geschlecht, Du, Ludjen, mein Schwestersohn, wirst den reinen Schlag fortpflanzen, und dein Geschlecht wird herrschen von Anfang bis Untergang. Der Hase wird Herr der Erde sein, denn sein ist die höchste Fruchtbarkeit und das reinste Herz.«

Da rief der Kauz im Walde dreimal laut: »Komm mit, komm mit, komm mit zur Ruh, zur Ruh, zur Ruhuhuhu!«, und Mümmelmann flüsterte: »Ich komme«, und seine Seher brachen.

Ludjen hielt die Totenwacht bei seinem Oheim; drei Tage und drei Nächte blieb er bei ihm. Als er aber nach der vierten Nacht zurückkam zum Hünengrab, da war der Leib seines Oheims verschwunden, und Ludjen meinte, die kleinen weißen Hasen wären gekommen und hätten ihn weggeholt zu dem Hasenparadiese, wo der große, weiße Hase auf dem unendlichen Kleeanger sitzt.

Reinke Rotvossens Vetternschaft aber wunderte sich, daß der alte dreibeinige Heidfuchs, der immer so klapperdürr war, seit einigen Tagen einen strammen Balg hatte. Er hatte seinen Freund Mümmelmann bestattet auf seine Art.

Hasendämmerung

Wenn nicht der Hase gleich den Spieß rumdreht, nicht wahr Mister Wells?!!

Lostige Bildquelle

Die Zukunft ist jetzt

Der Wind wühlt und rauscht im Blätterwald, die „zunehmende Verrohung der Gesellschaft“ bringt das Kronendach in Schwingung. Ob Polizist, Rettungssanitäter, Bahnschaffner, Pflegepersonal oder Angestellte im öffentlichen Dienst: alle klagen darüber, dass ihnen zunehmend wahre Wogen der Respektlosigkeit, wenn nicht der nackten Gewalt ins Gesicht klatschen. Erwartungsgemäß werden bei der Aufarbeitung dieses Themas und der Darstellung und Diskussion desselben in den Medien mittlerweile ganze rosa Elefantenherden im Wohnzimmer ignoriert: Ja, immer wieder Betrunkene, Drogenabhängige usw., klar die sind schnell mal gereizt. „Männer“ und, vor allem, „junge Männer“, seien ohnehin mit Vorsicht zu genießen, ganz egal mit welchem Hintergrund. Ansonsten wird alles vermieden, was eine Verbindung zwischen der bedingungslosen Massenimmigration entwurzelten Drittweltprekariats unter dem Asylticket sowie des schon lange vor 2015 laufenden Imports orientalischer Clanstrukturen und -Mentalitäten auch nur erahnen ließe, wir kennen das Spiel. Nun, es wird eben immer wilder und die große Angst alle jener Berufsgruppen und Amtsträger bestätigt letztlich das bittere Resümee eines Oberstaatsanwalts in der Qualitätssendung „Markus Lanz“ , dass „der strafrechtliche Rechtsstaat“ „in weiten Teilen nicht mehr funktionsfähig sei“. Momentan sind es die Beschäftigten des Ordungsamtes und der kommunalen Ordnungsdienste, bzw. deren Dienstherren, die in ihrer Ohnmacht Ausdruck verleihen, in dem sie lautstark nach der Taser-Elektroschockpistole verlangen:

Tja, aber da müssen sie nun mal durch, auch wenn zu erwarten ist, dass auch mal der Eine oder die Andere auf der Strecke bleiben wird, immerhin kann auch bei Taser-Treffern ein Möhnntsch das Zeitliche segnen und dieses „Einsatzrisiko“ ist nichts für Amtsfuzzis, schließlich trägt die Potzilei schon schwer genug daran. Bodycams dagegen, ja, das wär was. Die schrecken auch ab. Und mehr runde Tische, Sozialarbeit, Quartiermanagement und „Nachtbürgermeister“! Und bange machen gilt nicht, genießt einfach noch die ruhige Zeit, wo anders ist die Zukunft schon weiter, wie der Mannheimer Morgen vom 22. August des laufenden Jahres kündet:

Sicherheit: Südafrikanische Metropole Kapstadt von Bandenkriegen und Morden gezeichnet/ Überdurchschnittlich viele Tötungen

Militär muss Polizei unterstützen

KAPSTADT. Was tun, wenn das Vertrauen in die Polizei kollabiert und das Verbrechen überhandnimmt? In Südafrikas Touristenmetropole Kapstadt kannten die Armen nach einem besonders blutigen Wochenende mit 73 Morden nur einen Ausweg: Die Armee muss her und Ordnung schaffen.

Ihr Hilferuf wurde aufgenommen vom Parlament. Seit Wochen patrouillieren dort in den sogenannten Cape Flats nun schwer bewaffnete Soldaten. Der Polizeiminister des Landes, Bheki Cele, wertete den im Juli begonnen Einsatz nur wenige Wochen später bereits als Erfolg. Etwa 800 gesuchte Kriminelle seien festgenommen, 45 Schusswaffen sowie zahlreiche Munition seien konfisziert und diverse Drogen sichergestellt worden.

Soldaten in Wohngebiete zu schicken sei keine Lösung in einer idealen Welt, sagte Cele – meinte aber auch: „Die Präsenz von Soldaten kann keine dauerhafte Lösung sein – wir bereiten uns auf eine Zeit vor, wenn die Polizei wieder übernehmen kann.“ Die für drei Monate entsandten Soldaten würden bei der Bevölkerung auf positive Akzeptanz stoßen.

Doch Johann Burger vom Institut für Sicherheitsstudien hat eine andere Sicht der Dinge: „die Entsendung der Armee ist das Eingeständnis der Regierung, dass das Polizeisystem in einer tiefen Krise steckt.“ Das lässt sich in der Tat bereits an den Zahlen der boomenden Sicherheitsindustrie in dem Kap-Staat ablesen. Wer es sich leisten kann, zahlt für seine Sicherheit durch eine private Firma. Die private Sicherheitsindustrie kommt auf etwa 500 000 aktive Mitglieder, die Polizei auf etwa 150 000″, sagt Sicherheitsexperte Burger, der von einem enormen Vertrauensverlust der Bevölkerung in ihre Polizei spricht. Er hält es daher auch durchaus für möglich, das die dreimonatige Entsendung der Armee noch mal verlängert werden muss.

(…)

Doch die bisherigen Bilanzen wirken nur wenig überzeugend. Anfang August wurden an einem einzigen Wochenende trotz der Armeepäsenz 47 Menschen umgebracht. Gut die Hälfte davon kam nach Behördenangaben durch Schusswunden ums Leben.

Es sind oft auch Beziehungstaten in einem Umfeld aus hoher Jugendarbeitslosigkeit und völlig zerrissenen Sozialstrukturen. Für viele Jugendliche ist die „Karriere“ in einer der vielen Banden oft der vermeintlich einzige Ausweg aus ihrer Misere. Sie heißen „Mongrels“ oder „Terrible Josters“, sind straff durchorganisiert und haben nach Angaben von Insidern mitunter Tausende von Mitgliedern.

Nach der letzten verfügbaren Polizeistatistik wurden in Südafrika in nur einem Jahr 20 336 Menschen umgebracht – im Schnitt sind das 57 Morde pro Tag. Zum Vergleich: In Deutschland gibt das Bundeskriminalamt die zahl der 2018 erfassten Fälle von Mord sowie Totschlag und Tötung auf Verlangen mit 2471 Fällen an. Die Zahl der Mordopfer lag bei 386 Toten.

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Na, ihr Ordnungsämtler und sonstige Schwachnervler, da könnt ihr mal sehen, dass hier noch reichlich Luft nach oben besteht, auch wenn man schon lange genau das entwurzelte Ethnogemisch importiert, das am besten dafür qualifiziert ist, die Verhältnisse in Richtung Südafrika, einem ehemaligen First-World-Land weißer Prägung übrigens, zu drücken. Ja, bei „Beziehungstaten“, „Jugendarbeitslosigkeit“, „Zerrissenen Sozialstrukturen“ – da hört man doch schon förmlich den Ruf nach dem Sozialarbeiter, als ob sich damit die Zustände beheben ließen, die folgen, wenn BIG BAD WHITEY als Ordnungsfaktor kaltgestellt wird. Auch hier war keiner zur Stelle und so mussten die Möhnntschen das Zusammenleben mal wieder selbst regeln:

Kurzer Rock löst Schlägerei im Rheinpark aus

RP ONLINE

Duisburg. Im Rheinpark im Duisburger Stadtteil Hochfeld ist es zu einer Schlägerei zwischen zwei Besuchergruppen gekommen. Hintergrund waren laut Polizei „kulturelle Differenzen“.

Am Dienstagabend ist es gegen 20 Uhr im Rheinpark in Duisburg-Hochfeld zu einer Schlägerei gekommen. Hintergrund waren Polizeiangaben zufolge wohl kulturelle Differenzen hinsichtlich des Kleidungsstils einer der Beteiligten.

Der freizügige Kleidungsstil einer 50-Jährigen stieß demnach auf Unverständnis bei einem 20-Jährigen. Dieser fand den Rock der Duisburgerin zu kurz und soll sie laut Zeugenaussagen gefragt haben, warum sie ihre Beine derart präsentieren müsse. Die Frau wiederum war ebenfalls nicht einverstanden mit den kulturellen Gepflogenheiten des 20-Jährigen und seiner Bekannten: Sie soll sich lautstark darüber mit ihren Freunden gewundert haben, warum Frauen und Männer in der Gruppe getrennt sitzen. Nach einer verbalen Auseinandersetzung kam es schließlich zur Schlägerei.

Die inzwischen von Zeugen alarmierten Polizisten konnten die Streitigkeiten schlichten. Außer einer ausgekugelten Schulter stellten die Beamten nur leichte Verletzungen fest. Insgesamt sollensechs bis acht Personen an dem Streit beteiligt gewesen sein. Die Polizei muss noch ermitteln, wer konkret in welcher Form an der Schlägerei direkt beteiligt war und wer nur Zeuge war. Die Ermittlungen wegen Beleidigung und Beteiligung an einer Schlägerei laufen.

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Ja ist das nicht rührend, wenn die Jogend das Alter zu Sitte und Togend gemahnt? Na, der Erzähler hätte, bei aller Demut, hier sexualpädagogisch interveniert und dem dominanten Junghengst schnell klar gemacht, dass er die zeigefreudige MILF-COUGAR gefälligst zünftig zu besteigen habe und zwar AUF DER STELLE, es kann ja nicht so weitergehen, dass man einerseits den Sittenwächter macht und dann wieder eifrig beim Grabschen, Notzüchtigen und in-die-Büsche-ziehen brilliert! Make LUV not Prügelattacke! Schauet die Bonobos! Gut, Spässeken, wir wissen ja, wie beides zusammenpasst und dass die Sexualschergen die ihnen zugewiesene Rolle bei der Implementierung einer islamoiden, doppelgesichtigen Sexualmoral bestens ausfüllen, obwohl da, so wie die Weiber diesen Sommer wieder unterwegs sind, noch viel Arbeit zu leisten ist. Aber wie man sieht, geht es voran, auch wenn so mancher immer noch die Nase rümpfen mag von wegen was das alles mit Kapstadt zu tun haben soll, das sich schließlich am andern Ende der Welt befände und hier wär Deutschland mit seinen Werten, dem Grunzgesetz und überhaupt! Nana, beim visionären Provinzblatt Mannheimer Morgen gibt es kein „Deutschland“ mehr, alles was über „Metropolregion“ hinausgeht, fällt in die Rubrik „Aus aller Welt“ und da findet sich gleich links unten, neben dem Artikel über Kapstadt noch eine Meldung, die wirklich ans Herz geht:

Kriminalität: Verdacht der Gruppenvergewaltigung

Jugendliche wechseln Schule

Mülheim/Ruhr. Im Fall der mutmaßlichen Vergewaltigung einer jungen Frau in Mülheim Anfang Juli wechseln nach Angaben der Stadt Mülheim „alle Beschuldigten“ die Schule. Sie würden nach den ferien nicht mehr ihre bisherigen Schulen besuchen, teilte Sprecher Volker Wiebels am Mittwoch mit.

Ermittelt wird gegen drei 14-Jährige. Sie stehen im Verdacht, die Frau am 5. Juli abends in einem Waldstück vergewaltigt zu haben. einer der drei soll die Frau bereits zuvor einmal vergewaltigt haben. Er sitzt in Untersuchungshaft. Die drei Verdächtigen sind laut Polizei bulgarische Staatsbürger.

Zwei Zwölfjährige straffrei

Die Ermittlungsverfahren gegen zwei Zwölfjährige im Zusammenhang mit der Tat vom 5. Juli waren wegen deren gesetzlich festgelegter Schuldunfähigkeit eingestellt worden. Auch sie werden die Schule wechseln, teilte der Sprecher mit.

Die Bezirksregierung Düsseldorf kündigte an, das die verschiedenen Möglichkeiten geprüft würden, um für jeden Fall die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten zu finden und die Beschulung vorzubereiten.“ Das Jugendamt sowie der schulpsychologische Dienst begleiteten den Prozess und die Betroffenen.

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Ja, a little something for everyone, ihr schafft das.

Einfach rattig: Irre Gleichzeitigkeiten!

Mannheim

Innenstadt SPD-Unterbezirk verlangt von der Stadtverwaltung einen stärkeren Einsatz gegen die Nager

Rattenplage „einfach ekelhaft“

Archivartikel 31. August 2018

Innenstadt SPD-Unterbezirk verlangt von der Stadtverwaltung einen stärkeren Einsatz gegen die Nager…

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-rattenplage-einfach-ekelhaft-_arid,1307229.html

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Mannheim

Ratten Anlieger im Bereich Tattersallstraße/Willy-Brandt-Platz klagen über massive Probleme

Ratten am Willy-Brandt-Platz: „Wie in einem Horrorfilm“

Archivartikel 23. Juli 2019

Frank Joachim arbeitet bei der Bahn, manchmal fängt er sehr früh an. In jener Nacht ist es kurz vor drei Uhr, als der Heddesheimer in eine private Tiefgarage am Willy-Brandt-Platz will. Er steigt aus dem Auto und gibt den Zugangscode ein. Da huscht etwas an ihm vorbei. Joachim sieht drei Ratten, von denen zwei auf das Stoffdach seines Cabriolets springen. Dann fällt ihm der offene…

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-ratten-am-willy-brandt-platz-wie-in-einem-horrorfilm-_arid,1489124.html

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Mannheim

Notfälle Berufstierrettung Rhein-Neckar bietet fachkundige Hilfe bei verletzten Tieren / Feuerwehr unterstützt

Quieksende Ratte aus misslicher Lage befreit

20. August 2019

Da hat sich eine Ratte wohl zu viel getraut: Eines frühen Nachmittags blieb sie mit ihrem Schwanz in einer Mauerritze am Treppenaufgang am Stadthaus N 1 stecken. In dieser misslichen Lage quiekste sie Passanten um Hilfe an, doch die meisten waren beim Anblick der ausgewachsenen Ratte eher panisch erschrocken als herzlich hilfsbereit. Aber es müssen auch tierliebe Menschen vorbeigekommen sein, …

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-quieksende-ratte-aus-misslicher-lage-befreit-_arid,1504095.html

Armee der Finsternüß

Das Grauen hat ein Gesicht! Und man muss sich das Grauen zum Freund machen! Das Grauen und der moralische Terror sind deine Freunde! Falls es nicht so ist, sind sie deine gefürchteten Feinde! Sie sind deine wirklichen Feinde!

(Colonel Kurtz in „Apocalypse Now“)

Jugendlicher Aktivismus in Vollendung: „Skulls from the Killing Fields“
Bildquelle: Wikimedia

Am Küchentisch im Doppelverdienerhaushalt meinte das bessere Dreiviertel Eures ZUTIEFST demütigen Erzählers bei der gemeinsamen „Presseschau“, dass ein Bild, welches Klimapanikkrüppel Greta im „Hambi“ inmitten einer Horde hominider „Aktivistinnen“ zeigte, etwas wirklich erschreckendes an sich hätte, dass diese ganzen Gestalten, die föhrende Alkoholgeschädigte natürlich inbegriffen, weit davon entfernt wären, einfach nur sowas wie „verwirrte, liebenswerte Mäh-Schäfchen“ (Nuadamandia, momentan verschollene Wahrheitsbloggerin, sinngemäß wiedergegeben) darzustellen, sondern ihnen vielmehr die Bereitschaft zu (oder zumindest Befürwortung von) Gewalt und Mord förmlich aus den Visagen (soweit unvermummt) starre. Dem konnte der Erzähler in seiner Demut schwer widersprechen, allerdings überkommen ihn angesichts der Gretel selbst regelmäßig unwillkürlich exterminatorische Gedanken, kann er doch, wider jede Ratio, in diesem Individuum nur schwer ausschließlich ein armes, missbrauchtes Kind sehen. Obwohl von Grund auf nicht unbedingt behindertenfeindlich, setzt er gerade seine wohl vergeblichen Hoffnungen auf die Freak-Waves des Atlantik. Woher das rührt? Wohl an dem bei all dem Kleinmädchengepose („sooo klein und schwach und doch ganz stark gegen all die Mächtigen und die ignoranten Massen der nutzlosen Fresser!“) stets herrischen und irgendwie sowohl absolute Gnadenlosigkeit wie hinterhältige Bosheit ausstrahlenden Gesichtsausdrucks des kleinen Wesens! Der Erzähler traut der Kreatur ohne weiteres zu, angesichts einer Exekution von tausend oder zehntausend Ü40-Klimaschädlingen kaltlächelnd mit gekräuselten Brauen ins vorgehaltene Mikro zu kommentieren, dass das noch lange nicht genug war, dass aber jetzt hoffentlich wenigstens alle die Panik spüren! Ob er, der Erzähler, nun auch schon der Paranoia kecke Beute geworden ist? Andere sehen in dem besagten Ensemble ja lediglich Jesus und seine Jünger! Pah, der ist halt einfach noch nichtig richtig aufgewacht, der armselige Ein-Satz-Blogger! Höhöhö!

Ansonsten war DAS ja keinesfalls „nur“ lostig gemeint, sondern schon in dem leonardcohenschen Sinne von „‚i’ve seen the future, Brother, it is MURDER“. Ja, so ist das, und „things are going to slide, slide in all directions, won’t be nothing, NOTHING!, you can measure anymore…“

Give me crack and anal sex, take the only tree that´s left and stuff it up the hole in your culture…

Bevor aber jetzt irgendein Naseweis meint „jaja, Bevölkerungsreduktion durch die satanischen KILLUMINATI-PÄDO-ELITEN, alter Hut, guggsch du DEAGEL-LIST…“ muss der Erzähler schon mahnend den Zeigefinger erheben und zur Vorsicht gemahnen! Langsam müsste es nämlich auch der Allerletzte mitbekommen haben, dass nicht nur Deagel von der Wirklichkeit eingeholter, wenn nicht schon überholter Internet-Schrott ist, sondern dass mit der Chimäre „Bevölkerungsreduktion durch die Eliten“ schon seit Jahrzehnten Weltuntergangs- und Postcollapse-Prophetie betrieben wird, während die Hominidenmassen weiter exponentiell schwellen.

Zudem sind die Geschichten von wegen „Bevölkerungsreduktion durch schurkische Eliten“ großflächig mit antiweißen Memen verseucht, wonach es BIG BAD WHITEY ist, der die armen Brownies dezimieren möchte, weil er ihnen ihren Platz an der Sonne nicht gönnen will oder so ähnlich. Dies füttert nur den ohnehin in den schwarzen Massen unterschwellig brodelnden und immer wieder mal blutig hervorbrechenden Weißenhass, denn so wie die Weißen Nationalisten ihr „White-Genocide-Scenario“ haben die bewegten Schwarzen den „Black Genocide“, sind überzeugt davon, dass Whitey ihnen ausrottungstechnisch ans Leder möchte!

Wer von so einer „Genocide-Them-Before-They-Genocide-Us“-Dynamik profitieren könnte, darf sich der geneigte Leser selbst überlegen. Der demütige Erzähler fand es gelinde gesagt ausgesprochen surreal, in einem Video über das so grausame wie erbärmliche Hühnerschwenkritual orthodoxer Juden in New York zu sehen, wie die Hühnerschwenker tierschutzbewegten Demonstranten ein Plakat entgegenhielten, auf dem die Doppelmoral der „White Liberals“ angeprangert wurde, die gegen Fleischverzehr opponierten, aber gleichzeitig den „Abtreibungs-Mord an schwarzen Babies“ befürworteten! Er hatte es sich ja vorgenommen, dieser Sache nachzugehen, zumindest „ein Stück weit“ zu recherchieren, welches Huhn (oder war es ein Cuck-, äh, Kukuk?) hier welche Verschwörungseier ausbrütet, aber ihr wisst ja wie es ist, man kommt einfach zu nichts. Nun wird ja den „Liberals“ von den Kack-, Cuck-, äh, verdammich, Konservativen von jeher ihre Haltung zu Fragen der Abtreibung als mindestens Beihilfe zum Mord angekreidet, aber das, im Gegensatz zu den Weißen Nationalisten, eher rasseunabhängig, wohingegen der Vorwurf der Ermordung von explizit schwarzen Babies für den Erzähler ein Novum darstellt. Und das auch noch von Seiten orthodoxer Hühnerschwenker, den Supportern von DONALD, der vorgeblich letzten Hoffnung der weißen Rasse!

Surreal!

Aber gut, der Erzähler merkt, wie er abschweift und versucht demütig, den roten Faden wiederzufinden – Moooment, war da überhaupt einer? Ähh, ach ja, also der Erzähler neigte bislang eher der Ansicht zu, dass wenn denn irgendwann gemerzt werden soll, dies eher nur bestimmte, missliebige Gruppen und Grüppchen beträfe, während man ansonsten statt auf Ausdünnung oder gar flächendeckende Dezimierung auf weitere Verdichtung, insbesondere in den ehemals weißen Industrie- und Technologienationen, setze, wie jüngst von den Hohepriestern der heiligen Klima-Klimax verkündet, denn nicht die Bevölkerungsdichte an sich sei das Problem, sondern nur die Art, wie „wir“ lebten! FAZke Joachim Müller-Jung fasst in seinem Kommentar „Der Klimastachel im Fleisch“ in der FAZ vom 9. August des laufenden Jahres diese Lagebewertung folgendermaßen zusammen (Hervorhebungen durch den Zitierer, grammatikalische Unzulänglichkeiten im Orijinahl):

Tatsächlich ist der neue IPCC-Bericht in dieser Hinsicht ein Meilenstein. Denn er ragt in seiner Alltagswirkung über alle vorhergehenden Analysen hinaus: Die Fachleute arbeiten nun mehr denn je an raschen Lösungen, die nicht immer (nur) persönliche Entscheidungen betreffen. Das Thema Landnutzung ist der perfekte Hebel dafür. Vordergründig geht es diesmal weniger um Temperaturen und Klimaphysik, auch nicht um Nord-Süd-Konflikte, sondern um den Konsum und die Lebensführung jedes Einzelnen.

Und weiter zum Kasus Knacktus:

In der industrialisierten Welt verweist man an dieser Stelle gern auf die Mutter aller Probleme, so heißt es dann, nämlich auf das immer noch rasante Wachstum der Weltbevölkerung. Dabei ist es, wie der IPCC deutlich aufzeigt, nicht so sehr die bald zehn Millionen Menschen auf der Erde, die das Problem verursachen, sondern die Art und Weise, wie wir uns auf dem Planeten ausgebreitet haben. Anders gesagt: Nicht so sehr das Bevölkerungswachstum an sich, eher schon die Tatsache, dass wir alle immer älter werden wollen, auch älter geworden sind und dafür die Ressourcen immer rücksichtsloser auszubeuten bereit gewesen sind, hat die Böden und die Natur an den Rand des Verderbens geführt.

Drohend hebt sich hier also eine Keule pol-potscher und maoistischer Prägung gegen die „ältere Generation“, wobei die Grenze schwammig bleibt und wohl all jene umfasst, die nicht mehr zur Schule gehen und nicht auf diesem Zug mitfahren wollen, ob nun dreißig, fünfzig oder siebzig+, dass darüber hinaus natürlich ausschließlich die Weißen mit dem vorgeblichen Öko-Riesenplattfußabdruck angesprochen sind, schwingt unausgesprochen im „wir“ mit). Westlich geprägte, produktive Hochtechnologiegesellschaften, die, was zu beweisen war, grundsätzlich eine hohe Lebenserwartung bei geringer Bevölkerungsdichte und hoher Lebensqualität ermöglichen, sind also nun endgültig so etwas wie der Krebs und die Tuberkulose des Planeten, derangiertes, prekär verdichtetes Drittweltgewimmel wäre demnach also nicht das Problem sondern eher die Lösung! Und wer alt werden will, geht bekanntermaßen über Leichen, insofern ist allein schon „alt werden wollen“ zumindest ein Gedankenverbrechen, wenn nicht gleich eines gegen die Möhnntschlichkeit! Mögen auch Flora und Fauna in Indien oder Schwarzafrika unter der Last der Hominidenmassen ächzen und dem Abgrund der Extinktion entgegengedrängt werden, der ökologische Plattfuß des Afrikaners oder Inders sei im Vergleich zu BIG BAD WHITEY so verschwindend gering, dass dort, so aktuelle Berechnungen, hinsichtlich des Lebensstandards gar noch „Luft nach oben“ bestünde!

Dazu passt auch, dass in der FAZ vor einiger Zeit in einem ganzseitigen Artikel das tatsächlich von Natur aus ausgesprochen biodiverse Indien, in dem sich, zugegebenermaßen, immer noch verhältnismäßig viel größeres und kleineres Wildlife mit einer exponentiell schwellenden Bevölkerung oft stressig drängt (ausgehungerte Wildelefanten gehen schon mal auf Randale-Tour in der Großstadt, Leoparden jagen im urbanen Umfeld von Bombay Affen, Hunde und Kinder) und Letztere, kulturell bedingt, durchaus eine mitunter bemerkenswerte Toleranz zeigt, als Zukunftsmodell für Deutschland empfohlen wurde!

Von einer Problematisierung der „Überbevölkerung“ hat man sich also im wissenschaftlich-politischen Diskurs bzw. beim Framing, Nudging und Leitplankenbau weitestgehend verabschiedet – ein Kommentator in einem befreundeten Elite-Blog wies den Erzähler darauf hin, dass es seit 1995 keine UN-Konferenz mehr zum Thema Bevölkerungsexplosion gegeben habe und dass er angesichts der Tatsache, dass die „betroffenen Shitholecountries“ sich seither „allesamt mal wieder locker verdoppelt haben“, schon bemerkenswert finde, dass dieses Thema „vom Tisch“ sei.

Bemerkenswert findet das natürlich auch der Erzähler, der als Kind der 70er mit apokalyptischen Schreckensszenarien zur Überbevölkerung aufgewachsen ist: Von „Global 2000“ bis zum Apfelbäumchenpflanzer Hoimar von Dittfurth, flankiert von grässlichen Bildern von Hungersnöten und Hungerbauchkindern, die Spenden- und Nahrungsmittelüberschussbombardements auslösten, welche die Bevölkerungsexplosion nochmals befeuerten während sich diese dann allmählich doch, teils durch eine gewisse technische Entwicklung in den betroffenen Ländern selbst, teils durch Technologieexport des „Westens“, vor allem in Indien aber auch in Schwarzafrika, als zumindest soweit beherrschbar erwies, dass die großen Hungersnöte mitsamt der Alptraumbilder allmählich verschwanden. Der Erzähler weiß nicht mehr, wann er dem letzten Hungerbauchkind in den Medien begegnete, es ist gefühlt Jahrzehnte her.

Eine Frage für sich bliebe noch, inwieweit das Überschütten von Afrika mit den Getreideüberschüssen Amerikas und des Westens, so wie überhaupt die ganze „Entwicklungshilfe“ nach Gieskannenprinzip aufgrund falscher und moralerpresserischer Behauptungen, was erst die Hominidenmassen schuf, die nun in die weißen Länder überschwappen (es ist noch nicht all zu lange her, da gab es viel weniger Afrikaner als Europäer), genau diesem Zweck diente. Schon damals verwiesen Kenner darauf, dass die Hungersnöte, die zum Anlass für monströse Spektakel wie „Life Aid“ genommen wurden, einer medial verzerrten Darstellung in den Medien unterlagen: Die Ursachen wären von lokaler Natur gewesen und so auch die Hungersnöte lokal beschränkt; es habe genug Lebensmittel im Land gegeben, es herrschte lediglich ein Verteilungsproblem. Äthiopische und somalische Bauern hätten es ansonsten sehr wohl verstanden, mit der kargen und rauen Natur ihrer Heimat zu wirtschaften, jedenfalls besser als deutsche Medizinstudentchen oder Bob Geldof, dessen Vorbild, die betroffenen Länder einfach mit Nahrungsmittelüberschüssen zu überschütten, traditionelle Formen der Landnutzung ebenso erstickt habe wie überhaupt jede Eigeninitiative, während die Reproduktionsrate steil nach oben gegangen wäre. Alex Kurtagic ist insoweit zuzustimmen, dass das, was wir heute sehen, nicht dem ursprünglichen Zustand Afrikas zeigt, sondern einen in kürzester Zeit aus dem Ruder gelaufenen, destabilisierten Kontinent mit einem im Vergleich zur jüngeren Vergangenheit monströsen Bevölkerungswachstum, das sich aus eigener Kraft nicht erhalten kann. Fremde wundern sich, warum denn in den afrikanischen Cities alles MINDESTENS so teuer wäre wie in Europa und man da mitnichten mit seinen Euros wie ein König residieren könne, wie in manch Schwellenländern auf anderen Kontinenten. Die Antwort ist so einfach wie vielsagend: Die afrikanische Landwirtschaft ist größtenteils immer noch auf Subsistenzniveau, dient also der Versorgung des Bauern und seines Clans, von einer Industrie kann man ebenfalls nicht sprechen, folglich muss alles, wirklich alles von anderswoher importiert werden: Aus dem „Westen“, aus Asien. Und das kostet eben. Und dann beschaue man sich ein Monstrum wie Lagos und lerne das Gruseln dabei.

Exzellent!

Aber sei es drum, die „Bevölkerungsexplosion“ hat nun, wo die „Bootsflüchtlinge“ ausgesprochen wohlgenährt und kraftstrotzend daherkommen, zumindest keine Priorität mehr (allein der Begriff mutet schon „retro“ an, es ist allenfalls noch von „Überbevölkerung“ die Rede), soll offenbar hingenommen, wenn nicht begrüßt werden, unter der Bedingung, den Lebensstandard der breiten Masse auf Schwellenlandniveau zu drücken! Es soll sich jeder selbst weiter schön bunt ausmalen, wie das dann aussehen könnte! Und in Anbetracht der herrschenden „Eliten“ bzw. Oligarchien ergibt das durchaus Sinn: In hochentwickelten Industrie- und Hochtechnologienationen geht es den Leuten auf Dauer zu gut. Die Arbeitsplätze werden so produktiv, dass bei stetiger Mehrwertsteigerung immer weniger Arbeitskraft benötigt wird. Menschenmassen und industrielle Elendsarmeen als Reserve werden schlicht nicht mehr benötigt, statt dessen könnte sich die Bevölkerung gesundschrumpfen – wie viele Finnen leben auf einer mit der BRD vergleichbaren Fläche? Eine Entwicklung die grundsätzlich zu höherem Lebensstandard, mehr Lebensqualität, mehr Natur, weniger Stress führen würde. Auch der „Wellfare-State“ ließe sich halten, sogar entschlacken, was die ganze Bürokratie- und Elendsverwaltung betrifft, letztlich auch „humaner“ gestalten. Eventuell auftretende Probleme, wie tatsächlicher Mangel in manchen Berufssparten, etwa der Pflege, ließen sich durch zielgerichtete Maßnahmen (evtl. eine maßvoll gestaltete Arbeitsmigration europäischer Fachkräfte und technische Innovationen, siehe Japan) sicherlich in den Griff bekommen, der allgemeine „Fachkräftemangel“ als Folge des „demographischen Faktors“ wurde ohnehin längst als propagandistische Desinformation entlarvt.

Scheußlich!

Aber offensichtlich ist all dies nicht gewollt, es darf dem Vieh einfach nicht zu gut gehen, weshalb man von oben herab den entgegengesetzten Weg beschreitet: Verdichtete, auf knappe Ration gesetzte Massen, noch dazu aus verschiedensten Ethnien, Kulturen und Religionen zusammengeschaufelt, wobei offensichtlich eine bedingungslose Massenimmigration afroarabischen Prekariats favorisiert wird, lassen sich wohl, gerade wegen des unweigerlichen gegenseitigen Zerfleischens, im Sinne der Oligarchien einfacher beherrschen, zumal wenn es ohnehin um gezielte Zerstörung und Downgrading geht, Lateinamerika mag hier als Vorbild dienen. Gesellschaftlicher Zusammenhalt steht dem entgegen und deshalb richtet sich die Migrationswaffe auch direkt gegen diesen, während gleichzeitig das Grundgerüst der Technologienation, angefangen bei der gesicherten Energieversorgung, abgerissen oder zumindest angesägt wird. Da wundert es auch nicht mehr, dass Deutschland mit dem Morgenthauplan den Vorreiter zur Weltrettung machen soll.

Nun wäre es nicht so, dass deswegen überhaupt kein Raunen und Murren im Volke herrschte, weshalb man mit aller Gewalt dafür sorgen will, dass die Herde im medialen Raum keinen Hort der Ruhe mehr findet, stattdessen beständig hochgescheucht und unter massiven moralerpresserischen Druck gesetzt wird. Dabei ist es letztlich fast egal, wie widersprüchlich und entlarvend die Meldungen sind, entscheidend ist, wer letztlich die Deutungshoheit hat und am Drücker der Gefühlskanone sitzt. Man kann nicht genug auf die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung und Verhaltenspsychologie verweisen: Ratio wird überbewertet, Menschen werden im Denken und Handeln von irrationalen Impulsen auf Gefühlsebene gesteuert, und genau hier greifen Framing, Nudging und Greta-Kult! Denken heißt zum Teufel beten, denn allein bei der Lektüre von zwei Artikeln und einem Kommentar in der FAZ könnte man anhand der Ungeheuerlichkeiten, die da beiläufig in Nebensätzen erwähnt werden, glatt zum Nihilisten werden, wenn man es nicht schon ist.

In besagter Ausgabe der FAZ warnt der klimareligiöse Hohepriesterrat, mit der Panik-Peitsche weit ausholend, in einer Zeit, in der, trotz bedrohlich wimmelnder Hominidenmassen, zumindest die ganz großen Hungersnöte der Vergangenheit angehören, auf der Titelseite vor Hunger in Folge Flächen- und Ressourcenverbrauchs:

Etwa 500 Millionen Menschen leben derzeit in Ländern mit extremem Wasser- und Nahrungsmangel. 75 Prozent der Flächen sind inzwischen durch Trockenheit, Übernutzung und Erosion beeinträchtigt. Gleichzeitig hat sich die Intensivierung der Landwirtschaft beschleunigt. Zwischen1961 und 2016 haben sich die klimaschädlichen Emissionen im Agrarsektor verdoppelt.

Im Ressort Politik dagegen geht der Herr Joachim-Müller-Jung, also genau der, der in seinem eingangs angeführten und zitierten Kommentar den jüngsten IPCC-Bericht als alternativlosen „Meilenstein“ präsentierte, an dessen Vorgaben, und zwar für jeden Einzelnen, kein Weg mehr vorbeiführe, etwas näher auf die darin enthaltenen Lösungsvorschläge ein, die hier auf einmal „umstritten“ und keineswegs über jeden Zweifel erhaben sind. Nach dem üblichen Gedöns um Rezurzen, CO²-Reduktion, Aufforstung und Rindergepupse kommt zum Schluß dann der dicke Hammer:

Viele Experten halten den Sonderbericht für ein Signal zu einem Aufbruch beim bevorstehenden Klimagipfel in New York und danach bei der Klimakonferenz in Santiago de Chile. Für Diskussionen dürfte der Vorschlag des IPCC sorgen, die Flächen für Bioenergie zu erhöhen. Denn der großräumige Anbau von Energiepflanzenmonokulturen schadet der Artenvielfalt und steht in direkter Konkurrenz zum Anbau von Nahrungsmittelpflanzen. Helmut Haberl vom Institut für Soziale Ökologie in Wien sagt: „Die meisten Szenarien, in denen die Erderhitzung auf 1,5 bis zwei Grad Erwärmung begrenzt wird, benötigen erhebliche Landflächen – bis zu sieben Millionen Quadratkilometer – für Bioenergieproduktion, gekoppelt mit Kohlenstoffabscheidung und -Speicherung. Zum Vergleich: Das wäre fast die Hälfte der globalen Ackerfläche im Jahr 2000.

Wir fassen zusammen: Der oberste Rat der Klimaschweinepriester warnt also zum einen vor durch Flächenverschleiß und Ressourcenraubbau, intensivierte Land- und Forstwirtschaft und die Bedarfe der westlichen Hochtechnologiegesellschaften verursachter Nahrungsmittelknappheit, fordert aber einerseits, zum Dienst am Klimagötzen einen Großteil der globalen Ackerflächen dem Energiepflanzenanbau zu opfern, der nicht nur direkt in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion tritt, sondern unbestreitbar eine wahre Vernichtungsmaschine für die Biodiversität darstellt, die schon jetzt gigantische Schneisen in die Biosphäre schlägt und dabei vor allem auch die Hotspots der Artenvielfalt, wie etwa die Regenwälder Indonesiens und Malaysias, förmlich ausradiert! Und das vor dem Hintergrund, dass ansonsten bei der andauernden Klima-Hysteriebeschallung ohne Unterlass ein globales Artensterben als direkte Folge des Klimawandels an die Wand gemalt wird, eine fanatische Sekte und Pressure-Group innerhalb der Klima-Religion sich sogar „Extinction Rebellion“ schimpft, was soviel wie „Rebellion gegen die Ausrottung“ heißen soll, obwohl „Rebellion der Ausrotter“ angemessen wäre, eine Armee der Finsternüß, gegen die Welt, gegen das Leben, gegen jeden gesunden Menschenverstand.

Oh, da hebt schon wieder so ein kecker Naseweis sein altkluges Stimmchen: „Was jetzt? Kommen jetzt also doch Bevölkerungsreduktion und Massenkeulung durch die Eliten? Erst verdichten, dann vernichten?“

Tja, in der Tat ist es schwer zu sagen, wohin die Reise geht, wenn der Weltfeind irre ist, es gibt schon zu denken, wenn unter dem transparenten Mäntelchen der Weltrettung offenbar die Hungerwaffe wieder scharf gemacht werden soll, und das vor aller Augen. Anderseits ist die jüngere Vergangenheit voll von ausgebliebenen apokalyptischen Zusammenbruchszenarien, und das sowohl im Mainstream als auch gerade in der alternativen Szene. Diese massive Promotion des Energiepflanzenanbaus im IPCC-Bericht könnte schlicht dem Umstand geschuldet sein, dass eine mafiöse Lobby, die damit einen Haufen Shekels einsacken möchte, den hochseriösen IPCC dahingehend beeinflusst hat, hier möglichst hohe Vorgaben zu setzen, die dann auch nach dem zu erwartenden Runterhandeln noch genug Raum für immensen Profit ließen. Dreckig genug aber weit von gezielter Massenextermination im Milliardenbereich entfernt.

Man weiß es nicht.

Sicher ist nur, dass das klimareligiöse Narrativ so falsch, so fadenscheinig ist, dass mittels Framing, Nudging, stetig intensiviertem sozialem und moralerpresserischem Druck jede Ratio bei den Rezipienten so weit als möglich unterdrückt und mittels einer Flut von Signalen, die allesamt den Gefühlssektor ansprechen, förmlich nieder gebrüllt werden muss. Und was sollte dazu besser geeignet sein als die bewährten totalitären Hirnwäschemethoden, die praktisch die Blaupause von „Fridays for Future“, „Extinction Rebellion“ und all den anderen Armeen der Finsternüß darstellen? Alles schon mal dagewesen, insbesondere das Aufhetzen „der Jugend“ als Vertreter der neuen, gerechten Ordnung gegen „die Alten“ als Repräsentanten des alten, schlechten Systems, was unter Mao zu mindestens 200 000 Toten geführt hat. Der mitnichten vertrauenswürdige Gerhard Wisnewski muss, als Urgestein des investigativen, so alternativen wie alternaiven Tschournallismus, natürlich auch von irgendwas leben und läutet die schrillsten Alarmglocken, in dem er für Deutschland und Europa ein derartig maoistisches Szenario mit allen mörderischen Konsequenzen als greifbar nah und unausweichlich prophezeit:

Mag sein, dass er da gewaltig überdramatisiert. Allerdings: Es sind genau die Methoden, die Säuberungen und Massenexterminationen wie unter Mao und Pol Pot vorausgehen, damit liegt er völlig richtig. Das heißt wiederum nicht, dass man das zwangsläufig mit derselben Konsequenz durchzieht. Vielleicht reicht ja schon ein büschen Einschüchterung?

Was solche Methoden an sich über die Lauterkeit ihrer Anwender und deren Ziele aussagen, dürfte ohnehin klar sein.

Amour, Amour

Die Liebe ist ein wildes Tier
Sie atmet dich sie sucht nach dir
Nistet auf gebrochenen Herzen
Geht auf Jagd bei Kuss und Kerzen
Saugt sich fest an deinen Lippen
Gräbt sich Gänge durch die Rippen
Lässt sich fallen weich wie Schnee
Erst wird es heiß dann kalt am Ende tut es weh
Amour Amour
Alle wollen nur dich zähmen
Amour Amour am Ende
Gefangen zwischen deinen Zähnen

Bei MSN stolperte euer Erzähler gerade wieder mal demütigst über einen Artikel, diesmal aus dem Kölner „Express“, voller Herz und, vor allem, SCHMERRRZ, der ihn, den überaus empfindsamen Gefühls- und Gemütsmenschen, zutiefst bewegte, weshalb er ihn seinem handverlesenen Elite-Publikum wie auch den stillen Mitlechzern auf keinen Fall vorenthalten konnte: Dieses schicksalhafte Aufeinandertreffen, der unglückliche, bemitleidenswerte Romeo, der „Amour“ in Gestalt einer deutschen Alleinerziehenden ins zähnestarrende Maul geraten war und dadurch (und mit ihm wir alle und Deutschland!) um seine migrantische Erfolgsgeschichte betrogen wurde, das ist ganz großes buntes Technicolor-Betroffenheitskino, doch höret und leset selbst:

Bonner Gericht: Erst Knast, dann Abschiebung: Lena (24) aus Liebesfrust vergewaltigt

„Ich muss da raus, weil ich es drinnen nicht mehr aushalte“, hatte Lena F. (Name geändert) als Zeugin vor dem Bonner Landgericht erzählt. Die Erinnerungen an die Vergewaltigung am 21. November 2018 seien in der Wohnung immer noch bedrängend, jeder Schritt vergiftet.

Vor allem das Badezimmer, wo sie von dem 30-jährigen Freund attackiert, zu Boden geworfen und mehrfach vergewaltigt worden war, obwohl sie sich wehrte, vor Schmerzen weinte – und nebenan ihre vierjährige Tochter im Wohnzimmer spielte.

Nur für ihre kleine Tochter hält Opfer sich aufrecht

„Wenn ich unter die Dusche muss“, so die 24-Jährige weiter, würde sie das Wasser besonders heiß stellen, damit der Dampf den Raum in einem Nebelschleier verschwinden lässt. Dieser Alptraum hat Lena F. Monate später noch voll im Griff. Er hat ihr Leben zerstört, sagt sie, nur für ihre Tochter halte sie sich aufrecht.

Gericht in Bonn spricht mildes Urteil

Die 10. Große Strafkammer hat gestern den Mann verurteilt, der ihr so ein großes Leid angetan hat. Wegen Vergewaltigung, Körperverletzung, räuberischer Erpressung und Bedrohung wurde der 30-jährige Buchhalter jetzt zu milden zwei Jahren und 10 Monaten Haft verurteilt.

„Er hat für sich rausgeholt, was rauszuholen war“, so der Kammervorsitzende Marc Eumann gleich zu Beginn der Urteilsbegründung. Der Angeklagte sei „den Weg des Geständnisses“ gegangen und habe damit der 24-Jährigen erspart, noch einmal alles erzählen zu müssen.

Opfer noch während Prozess in Bonn 5000 Euro überwiesen

Darüber hinaus hat er Lena F. noch während des Prozesses 5000 Euro als Entschädigung überwiesen. Geld, das er sich ursprünglich von einem Freund geliehen hatte, um ein Geschäft zu gründen. „Ohne dieses strafmildernde Verhalten“, so Eumann, „hätte er mit einer Haftstrafe von über fünf Jahren rechnen müssen.“

Angeklagter hatte sich unsterblich in die Frau verliebt

Die Geschichte hatte in einem Linienbus angefangen: Dort hatte der gebürtige Ägypter Lena F. mit ihrer kleinen Tochter gesehen und sich sofort unsterblich verliebt. Einen Sommer lang hatte er gehofft, von ihr erhört zu werden. Dabei habe sie immer Zeichen gegeben, dass er keine Chance habe, so Eumann.

Aber er begehrte sie über alles: So beschenkte er sie mit Blumen und ihre Tochter mit Schokolade und einem Kinderrad. Als er am Tattag begriff, dass seine Liebe verschmäht wurde, ist er ausgerastet. Der Angeklagte selbst hatte im Prozess seine Tat als „schändlich“ bezeichnet: „Monatelang hatte ich mich nach dieser Liebe gesehnt, dass ich nicht verstand, was geschah. Ich war wie neben mir!“

Er wollte die einst Angebetete vernichten

Die Wut hielt an, auch der Wunsch die einst Angebetete zu vernichten: Er erpresste sie um 1000 Euro, andernfalls würde er sie töten; auch forderte er seine Geschenke zurück. Lena F., die die Erpressung ernst nahm, zahlte 150 Euro. Zwei Monate später hat sie die Polizei eingeschaltet. 

Der Angeklagte, der 2016 voller Hoffnungen eingereist war, habe sich selber bestraft: Denn keine Frage, so Eumann, dass er nach Verbüßung der Haftstrafe  zudem abgeschoben wird. (ucs)

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Nun, was soll uns diese Moritat sagen? Dumme Kuh, selber schuld, hat bestimmt die „Systemparteien“ gewählt und nun hat sie geliefert bekommen was sie bestellt hat? Oder könnten wir uns eventuell noch darauf einigen, dass dieser ägyptische „Freund“ (Lügenpresse) die Frau, die nicht „so“ sein wollte, erst über geraume Zeit bedrängt und belästigt und dabei versucht hat, sich ihre prekäre Situation zu nutze zu machen, um ihr letztlich, als ihm klar wurde, dass es nichts wird, die aus seiner Sicht angemessene und in seinem Herkunftsland keineswegs so unübliche Behandlung für eine solcherartige Abfuhr und Kränkung zu verpassen während die Lügenpresse ihn durchs Hintertürl auf mittlerweile vertraute Weise als das eigentliche Opfer zu präsentiert?

Nun, auf jeden Fall wieder einer der unzähligen Einschläge der Migrationswaffe und die, die diese führen, haben genau diese Dinge vorausgesehen und einkalkuliert, es kann nicht anders sein, da die Folgen muslimischer Massenimmigration altbekannt und voraussehbar sind. Nun denn, wo transformiert wird, da fallen Späne und Geburten sind nun mal blutig. Welche Lehren man im persönlichen Umgang mit den Neubürgern und in der gegenwärtigen Situation im allgemeinen aus sowas zieht, bleibt jedem und jeder selbst überlassen.