Einfach rattig: Irre Gleichzeitigkeiten!

Mannheim

Innenstadt SPD-Unterbezirk verlangt von der Stadtverwaltung einen stärkeren Einsatz gegen die Nager

Rattenplage „einfach ekelhaft“

Archivartikel 31. August 2018

Innenstadt SPD-Unterbezirk verlangt von der Stadtverwaltung einen stärkeren Einsatz gegen die Nager…

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-rattenplage-einfach-ekelhaft-_arid,1307229.html

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Mannheim

Ratten Anlieger im Bereich Tattersallstraße/Willy-Brandt-Platz klagen über massive Probleme

Ratten am Willy-Brandt-Platz: „Wie in einem Horrorfilm“

Archivartikel 23. Juli 2019

Frank Joachim arbeitet bei der Bahn, manchmal fängt er sehr früh an. In jener Nacht ist es kurz vor drei Uhr, als der Heddesheimer in eine private Tiefgarage am Willy-Brandt-Platz will. Er steigt aus dem Auto und gibt den Zugangscode ein. Da huscht etwas an ihm vorbei. Joachim sieht drei Ratten, von denen zwei auf das Stoffdach seines Cabriolets springen. Dann fällt ihm der offene…

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-ratten-am-willy-brandt-platz-wie-in-einem-horrorfilm-_arid,1489124.html

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Mannheim

Notfälle Berufstierrettung Rhein-Neckar bietet fachkundige Hilfe bei verletzten Tieren / Feuerwehr unterstützt

Quieksende Ratte aus misslicher Lage befreit

Notfälle Berufstierrettung Rhein-Neckar bietet fachkundige Hilfe bei verletzten Tieren / Feuerwehr unterstützt

20. August 2019

Da hat sich eine Ratte wohl zu viel getraut: Eines frühen Nachmittags blieb sie mit ihrem Schwanz in einer Mauerritze am Treppenaufgang am Stadthaus N 1 stecken. In dieser misslichen Lage quiekste sie Passanten um Hilfe an, doch die meisten waren beim Anblick der ausgewachsenen Ratte eher panisch erschrocken als herzlich hilfsbereit. Aber es müssen auch tierliebe Menschen vorbeigekommen sein, …

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-quieksende-ratte-aus-misslicher-lage-befreit-_arid,1504095.html

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Sonst noch was?

Da „gugelt“ man mal nach „Nicht Verfügbar“ und „Postcollapse“ und findet dabei sowas:

Solange ich Luxusprobleme habe, geht es mir gut. Ein paar Luxusprobleme müssen einfach sein.
Wo sind all die geilen MILFs geblieben?
Dass all die fetten Weiber sich meist verstecken, jedenfalls in den Städten in denen ich unterwegs bin, das hatte ich ja schon geschrieben. Allerdings sind hübsche Frauen zwischen 30 und 50 auch nicht allzu oft zu sehen. Vor einiger Zeit machte ich eine Entgiftung mit bewährten Mittelchen und seitdem ist zwar mein Sexualtrieb noch vorhanden aber ich sehe einfach klarer. Früher habe ich mir das hässliche Gesicht einer schlanken Frau einfach versucht wegzudenken. Heute klappt das nicht mehr. Die Frauen die ich sehe sind manchmal einfach zu groß und unförmig und haben komische Gesichter. Über etwas Speck beklage ich mich ja schon gar nicht mehr.
Und auf einmal bin ich der fetteste und kleinste Typ auf dem ganzen Platz
Da steh ich also nun in den deutschen Städten, umgeben von Frauen mit komischen Gesichtern. Da bekomme ich einfach keine Lust. Ich bin zwar etwa 1,8 Meter groß aber viele deutsche Frauen sind mit sagen wir mal 1,76 Metern Körperhöhe und leichtem Übergewicht einfach zu wuchtig. Das Übergewicht kann man wegtrainieren aber 1,69 Meter Körperhöhe hätten auch gereicht finde ich. Apropos Übergewicht, aufgrund von Arbeitsstress bekomme ich meinen Bauch gerade nicht so flach trainiert wie ich möchte. Nicht bei jeder Leckerei kann ich nein sagen und meine speziellen Übungen kann ich nicht immer machen. Gerade hatte ich übrigens versucht bei Destatis eine offizielle Statistik zu finden, nämlich darüber dass die Frauen in Deutschland größer geworden sind, oder anders gesagt: Zu groß. Aber Destatis hat einige seiner Seiten wohl gelöscht oder so. Wollen die irgendwas verschleiern? Naja egal jetzt. Frauen um die 1,7 Meter sind für mich am besten. Kleine fette Männer sehe ich auf öffentlichen Plätzen übrigens auch nicht oft in letzter Zeit. Höchstens mal große Männer mit etwas Übergewicht oder ganz normale Männer mit etwas Bauch.

https://maennlichimausnahmezustand.wordpress.com/2019/07/03/meine-luxusprobleme-und-ich/

Ich weiß wirklich nicht, was der hat. Die demütige Devise des Erzählers ist, nur falls er das noch nicht erwähnt hat, ungefähr dieselbe wie die des Protagonisten in Heinz Strunks „Fleckenteufel“, dem Nachfolgewerk zu „Fleisch ist mein Gemüse“ und die lautet „auchschonwiedergeil!“ Aber jedem sein „Luxusproblem“, es kann sich ja nicht täglich alles um Deutschlandausrottung und Weltlenkung drehen. Und jetzt kommt gleich mein Schatz ALTRGHT-KNR und erzählt was vom „Lichtsex“!

Btw.: Zum längst versunkenen „Postcollapse“ hat der männliche Ausnahmezustand tatsächlich was, das sich auch weitgehend mit der Ansicht eures Erzählers deckt, der damit aber immer noch nicht weiß, was aus „Nicht Verfügbar“ und seiner Crew geworden ist:

https://maennlichimausnahmezustand.wordpress.com/2017/07/26/wie-soll-ich-weitermachen-die-zukunft-dieser-internetseite/

Ah, hat er glatt übersehen, der Erzähler: „Nicht Verfügbar“ und seine Lutscher sind doch tatsächlich wieder da:

http://post-collapse.blogspot.com/

Na, was hätten sie auch machen sollen, wo doch Gugel+ von den abgefuckten Bitches dichtgemacht wurde.

Aaahahahaha, irgendwie hat es eurem Erzähler doch gefehlt:

Montag, 19. August 2019

Sharing Economy

Mach Armut trendy und cool

„Die urbanen Proleten, nachfahren verarmter Kleinbauern, rekreieren im 21sten Jahrhundert dieselben Verhaltensweisen die sie während der Urbanisierungsphase gezeigt haben wo sie in kleinen Löchern gehaust und den freien Platz Schlafstellen vermietet haben. Airbnb ist die moderne Version des „Schlafstelle zu vermieten“ für Prolls die sich keine Hotels leisten können und Prolls die sich die Wohnung nicht leisten können, oder beide werden einfach angetrieben von materieller Gier nach mehr.“

„Bei anderen Teilen der Sharing Economy bin ich mir noch nicht ganz sicher was es ist.
Ein Car Sharing Service ist vielleicht überwiegend die Kostenvermeidung die ein eigenes Auto welches man nur selten braucht anzuschaffen. Ein E-Scooter ist dagegen schon wieder Dekadenz dass man überhaupt die Mittel aufbringt um mehr Schrott zu produzieren und die Städte damit vollzumüllen bis sie aussehen wie bestenfalls ein unaufgeräumtes Kinderzimmer und nicht wie Kriegsgebiet – that comes later.
Gerade weil es sich um etwas so unnützes wie einen scheiss Roller handelt.“

„Wahrscheinlich sind die Städte auch einfach nur verstopft mit Menschenmüll der alles blockiert und für Durchblutungsstörungen in den Lebensadern der Gesellschaft sorgt. Oder wie oft habt ihr in der Stadt schon Ansammlungen von Alten mit Hunden gesehen und euch gedacht was ist der Grund wieso die in dieser Gegend leben. Die positive Seite daran wenn sie einen Hund haben ist wenigstens das sie mit diesem noch hin und wieder die Außenwelt betreten müssen wo das Risiko einer Unterkühlung oder besser noch tödlichen Grippeinfektion steigt. Vielleicht auch ein unglücklicher Sturz. Hab ich letztens gesehen wie so ne alte Boomer Hippe Lehrerinnen Typ Alte vom Rad gefallen ist und sich den Kopf auf dem Asphalt aufgeschlagen hat. Auf dem Rückweg war dann schon ne Krähe da die da rumgepickt hat wo wohl etwas aus dem Schädel ausgedrungen ist. Hoffe der Vogel ist satt geworden.“

http://post-collapse.blogspot.com/2019/08/sharing-economy.html

Ja, wirklich köstlich und herzerwärmend in diesen schweren Zeiten!

Armee der Finsternüß

Das Grauen hat ein Gesicht! Und man muss sich das Grauen zum Freund machen! Das Grauen und der moralische Terror sind deine Freunde! Falls es nicht so ist, sind sie deine gefürchteten Feinde! Sie sind deine wirklichen Feinde!

(Colonel Kurtz in „Apocalypse Now“)

Jugendlicher Aktivismus in Vollendung: „Skulls from the Killing Fields“
Bildquelle: Wikimedia

Am Küchentisch im Doppelverdienerhaushalt meinte das bessere Dreiviertel Eures ZUTIEFST demütigen Erzählers bei der gemeinsamen „Presseschau“, dass ein Bild, welches Klimapanikkrüppel Greta im „Hambi“ inmitten einer Horde hominider „Aktivistinnen“ zeigte, etwas wirklich erschreckendes an sich hätte, dass diese ganzen Gestalten, die föhrende Alkoholgeschädigte natürlich inbegriffen, weit davon entfernt wären, einfach nur sowas wie „verwirrte, liebenswerte Mäh-Schäfchen“ (Nuadamandia, momentan verschollene Wahrheitsbloggerin, sinngemäß wiedergegeben) darzustellen, sondern ihnen vielmehr die Bereitschaft zu (oder zumindest Befürwortung von) Gewalt und Mord förmlich aus den Visagen (soweit unvermummt) starre. Dem konnte der Erzähler in seiner Demut schwer widersprechen, allerdings überkommen ihn angesichts der Gretel selbst regelmäßig unwillkürlich exterminatorische Gedanken, kann er doch, wider jede Ratio, in diesem Individuum nur schwer ausschließlich ein armes, missbrauchtes Kind sehen. Obwohl von Grund auf nicht unbedingt behindertenfeindlich, setzt er gerade seine wohl vergeblichen Hoffnungen auf die Freak-Waves des Atlantik. Woher das rührt? Wohl an dem bei all dem Kleinmädchengepose („sooo klein und schwach und doch ganz stark gegen all die Mächtigen und die ignoranten Massen der nutzlosen Fresser!“) stets herrischen und irgendwie sowohl absolute Gnadenlosigkeit wie hinterhältige Bosheit ausstrahlenden Gesichtsausdrucks des kleinen Wesens! Der Erzähler traut der Kreatur ohne weiteres zu, angesichts einer Exekution von tausend oder zehntausend Ü40-Klimaschädlingen kaltlächelnd mit gekräuselten Brauen ins vorgehaltene Mikro zu kommentieren, dass das noch lange nicht genug war, dass aber jetzt hoffentlich wenigstens alle die Panik spüren! Ob er, der Erzähler, nun auch schon der Paranoia kecke Beute geworden ist? Andere sehen in dem besagten Ensemble ja lediglich Jesus und seine Jünger! Pah, der ist halt einfach noch nichtig richtig aufgewacht, der armselige Ein-Satz-Blogger! Höhöhö!

Ansonsten war DAS ja keinesfalls „nur“ lostig gemeint, sondern schon in dem leonardcohenschen Sinne von „‚i’ve seen the future, Brother, it is MURDER“. Ja, so ist das, und „things are going to slide, slide in all directions, won’t be nothing, NOTHING!, you can measure anymore…“

Give me crack and anal sex, take the only tree that´s left and stuff it up the hole in your culture…

Bevor aber jetzt irgendein Naseweis meint „jaja, Bevölkerungsreduktion durch die satanischen KILLUMINATI-PÄDO-ELITEN, alter Hut, guggsch du DEAGEL-LIST…“ muss der Erzähler schon mahnend den Zeigefinger erheben und zur Vorsicht gemahnen! Langsam müsste es nämlich auch der Allerletzte mitbekommen haben, dass nicht nur Deagel von der Wirklichkeit eingeholter, wenn nicht schon überholter Internet-Schrott ist, sondern dass mit der Chimäre „Bevölkerungsreduktion durch die Eliten“ schon seit Jahrzehnten Weltuntergangs- und Postcollapse-Prophetie betrieben wird, während die Hominidenmassen weiter exponentiell schwellen.

Zudem sind die Geschichten von wegen „Bevölkerungsreduktion durch schurkische Eliten“ großflächig mit antiweißen Memen verseucht, wonach es BIG BAD WHITEY ist, der die armen Brownies dezimieren möchte, weil er ihnen ihren Platz an der Sonne nicht gönnen will oder so ähnlich. Dies füttert nur den ohnehin in den schwarzen Massen unterschwellig brodelnden und immer wieder mal blutig hervorbrechenden Weißenhass, denn so wie die Weißen Nationalisten ihr „White-Genocide-Scenario“ haben die bewegten Schwarzen den „Black Genocide“, sind überzeugt davon, dass Whitey ihnen ausrottungstechnisch ans Leder möchte!

Wer von so einer „Genocide-Them-Before-They-Genocide-Us“-Dynamik profitieren könnte, darf sich der geneigte Leser selbst überlegen. Der demütige Erzähler fand es gelinde gesagt ausgesprochen surreal, in einem Video über das so grausame wie erbärmliche Hühnerschwenkritual orthodoxer Juden in New York zu sehen, wie die Hühnerschwenker tierschutzbewegten Demonstranten ein Plakat entgegenhielten, auf dem die Doppelmoral der „White Liberals“ angeprangert wurde, die gegen Fleischverzehr opponierten, aber gleichzeitig den „Abtreibungs-Mord an schwarzen Babies“ befürworteten! Er hatte es sich ja vorgenommen, dieser Sache nachzugehen, zumindest „ein Stück weit“ zu recherchieren, welches Huhn (oder war es ein Cuck-, äh, Kukuk?) hier welche Verschwörungseier ausbrütet, aber ihr wisst ja wie es ist, man kommt einfach zu nichts. Nun wird ja den „Liberals“ von den Kack-, Cuck-, äh, verdammich, Konservativen von jeher ihre Haltung zu Fragen der Abtreibung als mindestens Beihilfe zum Mord angekreidet, aber das, im Gegensatz zu den Weißen Nationalisten, eher rasseunabhängig, wohingegen der Vorwurf der Ermordung von explizit schwarzen Babies für den Erzähler ein Novum darstellt. Und das auch noch von Seiten orthodoxer Hühnerschwenker, den Supportern von DONALD, der vorgeblich letzten Hoffnung der weißen Rasse!

Surreal!

Aber gut, der Erzähler merkt, wie er abschweift und versucht demütig, den roten Faden wiederzufinden – Moooment, war da überhaupt einer? Ähh, ach ja, also der Erzähler neigte bislang eher der Ansicht zu, dass wenn denn irgendwann gemerzt werden soll, dies eher nur bestimmte, missliebige Gruppen und Grüppchen beträfe, während man ansonsten statt auf Ausdünnung oder gar flächendeckende Dezimierung auf weitere Verdichtung, insbesondere in den ehemals weißen Industrie- und Technologienationen, setze, wie jüngst von den Hohepriestern der heiligen Klima-Klimax verkündet, denn nicht die Bevölkerungsdichte an sich sei das Problem, sondern nur die Art, wie „wir“ lebten! FAZke Joachim Müller-Jung fasst in seinem Kommentar „Der Klimastachel im Fleisch“ in der FAZ vom 9. August des laufenden Jahres diese Lagebewertung folgendermaßen zusammen (Hervorhebungen durch den Zitierer, grammatikalische Unzulänglichkeiten im Orijinahl):

Tatsächlich ist der neue IPCC-Bericht in dieser Hinsicht ein Meilenstein. Denn er ragt in seiner Alltagswirkung über alle vorhergehenden Analysen hinaus: Die Fachleute arbeiten nun mehr denn je an raschen Lösungen, die nicht immer (nur) persönliche Entscheidungen betreffen. Das Thema Landnutzung ist der perfekte Hebel dafür. Vordergründig geht es diesmal weniger um Temperaturen und Klimaphysik, auch nicht um Nord-Süd-Konflikte, sondern um den Konsum und die Lebensführung jedes Einzelnen.

Und weiter zum Kasus Knacktus:

In der industrialisierten Welt verweist man an dieser Stelle gern auf die Mutter aller Probleme, so heißt es dann, nämlich auf das immer noch rasante Wachstum der Weltbevölkerung. Dabei ist es, wie der IPCC deutlich aufzeigt, nicht so sehr die bald zehn Millionen Menschen auf der Erde, die das Problem verursachen, sondern die Art und Weise, wie wir uns auf dem Planeten ausgebreitet haben. Anders gesagt: Nicht so sehr das Bevölkerungswachstum an sich, eher schon die Tatsache, dass wir alle immer älter werden wollen, auch älter geworden sind und dafür die Ressourcen immer rücksichtsloser auszubeuten bereit gewesen sind, hat die Böden und die Natur an den Rand des Verderbens geführt.

Drohend hebt sich hier also eine Keule pol-potscher und maoistischer Prägung gegen die „ältere Generation“, wobei die Grenze schwammig bleibt und wohl all jene umfasst, die nicht mehr zur Schule gehen und nicht auf diesem Zug mitfahren wollen, ob nun dreißig, fünfzig oder siebzig+, dass darüber hinaus natürlich ausschließlich die Weißen mit dem vorgeblichen Öko-Riesenplattfußabdruck angesprochen sind, schwingt unausgesprochen im „wir“ mit). Westlich geprägte, produktive Hochtechnologiegesellschaften, die, was zu beweisen war, grundsätzlich eine hohe Lebenserwartung bei geringer Bevölkerungsdichte und hoher Lebensqualität ermöglichen, sind also nun endgültig so etwas wie der Krebs und die Tuberkulose des Planeten, derangiertes, prekär verdichtetes Drittweltgewimmel wäre demnach also nicht das Problem sondern eher die Lösung! Und wer alt werden will, geht bekanntermaßen über Leichen, insofern ist allein schon „alt werden wollen“ zumindest ein Gedankenverbrechen, wenn nicht gleich eines gegen die Möhnntschlichkeit! Mögen auch Flora und Fauna in Indien oder Schwarzafrika unter der Last der Hominidenmassen ächzen und dem Abgrund der Extinktion entgegengedrängt werden, der ökologische Plattfuß des Afrikaners oder Inders sei im Vergleich zu BIG BAD WHITEY so verschwindend gering, dass dort, so aktuelle Berechnungen, hinsichtlich des Lebensstandards gar noch „Luft nach oben“ bestünde!

Dazu passt auch, dass in der FAZ vor einiger Zeit in einem ganzseitigen Artikel das tatsächlich von Natur aus ausgesprochen biodiverse Indien, in dem sich, zugegebenermaßen, immer noch verhältnismäßig viel größeres und kleineres Wildlife mit einer exponentiell schwellenden Bevölkerung oft stressig drängt (ausgehungerte Wildelefanten gehen schon mal auf Randale-Tour in der Großstadt, Leoparden jagen im urbanen Umfeld von Bombay Affen, Hunde und Kinder) und Letztere, kulturell bedingt, durchaus eine mitunter bemerkenswerte Toleranz zeigt, als Zukunftsmodell für Deutschland empfohlen wurde!

Von einer Problematisierung der „Überbevölkerung“ hat man sich also im wissenschaftlich-politischen Diskurs bzw. beim Framing, Nudging und Leitplankenbau weitestgehend verabschiedet – ein Kommentator in einem befreundeten Elite-Blog wies den Erzähler darauf hin, dass es seit 1995 keine UN-Konferenz mehr zum Thema Bevölkerungsexplosion gegeben habe und dass er angesichts der Tatsache, dass die „betroffenen Shitholecountries“ sich seither „allesamt mal wieder locker verdoppelt haben“, schon bemerkenswert finde, dass dieses Thema „vom Tisch“ sei.

Bemerkenswert findet das natürlich auch der Erzähler, der als Kind der 70er mit apokalyptischen Schreckensszenarien zur Überbevölkerung aufgewachsen ist: Von „Global 2000“ bis zum Apfelbäumchenpflanzer Hoimar von Dittfurth, flankiert von grässlichen Bildern von Hungersnöten und Hungerbauchkindern, die Spenden- und Nahrungsmittelüberschussbombardements auslösten, welche die Bevölkerungsexplosion nochmals befeuerten während sich diese dann allmählich doch, teils durch eine gewisse technische Entwicklung in den betroffenen Ländern selbst, teils durch Technologieexport des „Westens“, vor allem in Indien aber auch in Schwarzafrika, als zumindest soweit beherrschbar erwies, dass die großen Hungersnöte mitsamt der Alptraumbilder allmählich verschwanden. Der Erzähler weiß nicht mehr, wann er dem letzten Hungerbauchkind in den Medien begegnete, es ist gefühlt Jahrzehnte her.

Eine Frage für sich bliebe noch, inwieweit das Überschütten von Afrika mit den Getreideüberschüssen Amerikas und des Westens, so wie überhaupt die ganze „Entwicklungshilfe“ nach Gieskannenprinzip aufgrund falscher und moralerpresserischer Behauptungen, was erst die Hominidenmassen schuf, die nun in die weißen Länder überschwappen (es ist noch nicht all zu lange her, da gab es viel weniger Afrikaner als Europäer), genau diesem Zweck diente. Schon damals verwiesen Kenner darauf, dass die Hungersnöte, die zum Anlass für monströse Spektakel wie „Life Aid“ genommen wurden, einer medial verzerrten Darstellung in den Medien unterlagen: Die Ursachen wären von lokaler Natur gewesen und so auch die Hungersnöte lokal beschränkt; es habe genug Lebensmittel im Land gegeben, es herrschte lediglich ein Verteilungsproblem. Äthiopische und somalische Bauern hätten es ansonsten sehr wohl verstanden, mit der kargen und rauen Natur ihrer Heimat zu wirtschaften, jedenfalls besser als deutsche Medizinstudentchen oder Bob Geldof, dessen Vorbild, die betroffenen Länder einfach mit Nahrungsmittelüberschüssen zu überschütten, traditionelle Formen der Landnutzung ebenso erstickt habe wie überhaupt jede Eigeninitiative, während die Reproduktionsrate steil nach oben gegangen wäre. Alex Kurtagic ist insoweit zuzustimmen, dass das, was wir heute sehen, nicht dem ursprünglichen Zustand Afrikas zeigt, sondern einen in kürzester Zeit aus dem Ruder gelaufenen, destabilisierten Kontinent mit einem im Vergleich zur jüngeren Vergangenheit monströsen Bevölkerungswachstum, das sich aus eigener Kraft nicht erhalten kann. Fremde wundern sich, warum denn in den afrikanischen Cities alles MINDESTENS so teuer wäre wie in Europa und man da mitnichten mit seinen Euros wie ein König residieren könne, wie in manch Schwellenländern auf anderen Kontinenten. Die Antwort ist so einfach wie vielsagend: Die afrikanische Landwirtschaft ist größtenteils immer noch auf Subsistenzniveau, dient also der Versorgung des Bauern und seines Clans, von einer Industrie kann man ebenfalls nicht sprechen, folglich muss alles, wirklich alles von anderswoher importiert werden: Aus dem „Westen“, aus Asien. Und das kostet eben. Und dann beschaue man sich ein Monstrum wie Lagos und lerne das Gruseln dabei.

Exzellent!

Aber sei es drum, die „Bevölkerungsexplosion“ hat nun, wo die „Bootsflüchtlinge“ ausgesprochen wohlgenährt und kraftstrotzend daherkommen, zumindest keine Priorität mehr (allein der Begriff mutet schon „retro“ an, es ist allenfalls noch von „Überbevölkerung“ die Rede), soll offenbar hingenommen, wenn nicht begrüßt werden, unter der Bedingung, den Lebensstandard der breiten Masse auf Schwellenlandniveau zu drücken! Es soll sich jeder selbst weiter schön bunt ausmalen, wie das dann aussehen könnte! Und in Anbetracht der herrschenden „Eliten“ bzw. Oligarchien ergibt das durchaus Sinn: In hochentwickelten Industrie- und Hochtechnologienationen geht es den Leuten auf Dauer zu gut. Die Arbeitsplätze werden so produktiv, dass bei stetiger Mehrwertsteigerung immer weniger Arbeitskraft benötigt wird. Menschenmassen und industrielle Elendsarmeen als Reserve werden schlicht nicht mehr benötigt, statt dessen könnte sich die Bevölkerung gesundschrumpfen – wie viele Finnen leben auf einer mit der BRD vergleichbaren Fläche? Eine Entwicklung die grundsätzlich zu höherem Lebensstandard, mehr Lebensqualität, mehr Natur, weniger Stress führen würde. Auch der „Wellfare-State“ ließe sich halten, sogar entschlacken, was die ganze Bürokratie- und Elendsverwaltung betrifft, letztlich auch „humaner“ gestalten. Eventuell auftretende Probleme, wie tatsächlicher Mangel in manchen Berufssparten, etwa der Pflege, ließen sich durch zielgerichtete Maßnahmen (evtl. eine maßvoll gestaltete Arbeitsmigration europäischer Fachkräfte und technische Innovationen, siehe Japan) sicherlich in den Griff bekommen, der allgemeine „Fachkräftemangel“ als Folge des „demographischen Faktors“ wurde ohnehin längst als propagandistische Desinformation entlarvt.

Scheußlich!

Aber offensichtlich ist all dies nicht gewollt, es darf dem Vieh einfach nicht zu gut gehen, weshalb man von oben herab den entgegengesetzten Weg beschreitet: Verdichtete, auf knappe Ration gesetzte Massen, noch dazu aus verschiedensten Ethnien, Kulturen und Religionen zusammengeschaufelt, wobei offensichtlich eine bedingungslose Massenimmigration afroarabischen Prekariats favorisiert wird, lassen sich wohl, gerade wegen des unweigerlichen gegenseitigen Zerfleischens, im Sinne der Oligarchien einfacher beherrschen, zumal wenn es ohnehin um gezielte Zerstörung und Downgrading geht, Lateinamerika mag hier als Vorbild dienen. Gesellschaftlicher Zusammenhalt steht dem entgegen und deshalb richtet sich die Migrationswaffe auch direkt gegen diesen, während gleichzeitig das Grundgerüst der Technologienation, angefangen bei der gesicherten Energieversorgung, abgerissen oder zumindest angesägt wird. Da wundert es auch nicht mehr, dass Deutschland mit dem Morgenthauplan den Vorreiter zur Weltrettung machen soll.

Nun wäre es nicht so, dass deswegen überhaupt kein Raunen und Murren im Volke herrschte, weshalb man mit aller Gewalt dafür sorgen will, dass die Herde im medialen Raum keinen Hort der Ruhe mehr findet, stattdessen beständig hochgescheucht und unter massiven moralerpresserischen Druck gesetzt wird. Dabei ist es letztlich fast egal, wie widersprüchlich und entlarvend die Meldungen sind, entscheidend ist, wer letztlich die Deutungshoheit hat und am Drücker der Gefühlskanone sitzt. Man kann nicht genug auf die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung und Verhaltenspsychologie verweisen: Ratio wird überbewertet, Menschen werden im Denken und Handeln von irrationalen Impulsen auf Gefühlsebene gesteuert, und genau hier greifen Framing, Nudging und Greta-Kult! Denken heißt zum Teufel beten, denn allein bei der Lektüre von zwei Artikeln und einem Kommentar in der FAZ könnte man anhand der Ungeheuerlichkeiten, die da beiläufig in Nebensätzen erwähnt werden, glatt zum Nihilisten werden, wenn man es nicht schon ist.

In besagter Ausgabe der FAZ warnt der klimareligiöse Hohepriesterrat, mit der Panik-Peitsche weit ausholend, in einer Zeit, in der, trotz bedrohlich wimmelnder Hominidenmassen, zumindest die ganz großen Hungersnöte der Vergangenheit angehören, auf der Titelseite vor Hunger in Folge Flächen- und Ressourcenverbrauchs:

Etwa 500 Millionen Menschen leben derzeit in Ländern mit extremem Wasser- und Nahrungsmangel. 75 Prozent der Flächen sind inzwischen durch Trockenheit, Übernutzung und Erosion beeinträchtigt. Gleichzeitig hat sich die Intensivierung der Landwirtschaft beschleunigt. Zwischen1961 und 2016 haben sich die klimaschädlichen Emissionen im Agrarsektor verdoppelt.

Im Ressort Politik dagegen geht der Herr Joachim-Müller-Jung, also genau der, der in seinem eingangs angeführten und zitierten Kommentar den jüngsten IPCC-Bericht als alternativlosen „Meilenstein“ präsentierte, an dessen Vorgaben, und zwar für jeden Einzelnen, kein Weg mehr vorbeiführe, etwas näher auf die darin enthaltenen Lösungsvorschläge ein, die hier auf einmal „umstritten“ und keineswegs über jeden Zweifel erhaben sind. Nach dem üblichen Gedöns um Rezurzen, CO²-Reduktion, Aufforstung und Rindergepupse kommt zum Schluß dann der dicke Hammer:

Viele Experten halten den Sonderbericht für ein Signal zu einem Aufbruch beim bevorstehenden Klimagipfel in New York und danach bei der Klimakonferenz in Santiago de Chile. Für Diskussionen dürfte der Vorschlag des IPCC sorgen, die Flächen für Bioenergie zu erhöhen. Denn der großräumige Anbau von Energiepflanzenmonokulturen schadet der Artenvielfalt und steht in direkter Konkurrenz zum Anbau von Nahrungsmittelpflanzen. Helmut Haberl vom Institut für Soziale Ökologie in Wien sagt: „Die meisten Szenarien, in denen die Erderhitzung auf 1,5 bis zwei Grad Erwärmung begrenzt wird, benötigen erhebliche Landflächen – bis zu sieben Millionen Quadratkilometer – für Bioenergieproduktion, gekoppelt mit Kohlenstoffabscheidung und -Speicherung. Zum Vergleich: Das wäre fast die Hälfte der globalen Ackerfläche im Jahr 2000.

Wir fassen zusammen: Der oberste Rat der Klimaschweinepriester warnt also zum einen vor durch Flächenverschleiß und Ressourcenraubbau, intensivierte Land- und Forstwirtschaft und die Bedarfe der westlichen Hochtechnologiegesellschaften verursachter Nahrungsmittelknappheit, fordert aber einerseits, zum Dienst am Klimagötzen einen Großteil der globalen Ackerflächen dem Energiepflanzenanbau zu opfern, der nicht nur direkt in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion tritt, sondern unbestreitbar eine wahre Vernichtungsmaschine für die Biodiversität darstellt, die schon jetzt gigantische Schneisen in die Biosphäre schlägt und dabei vor allem auch die Hotspots der Artenvielfalt, wie etwa die Regenwälder Indonesiens und Malaysias, förmlich ausradiert! Und das vor dem Hintergrund, dass ansonsten bei der andauernden Klima-Hysteriebeschallung ohne Unterlass ein globales Artensterben als direkte Folge des Klimawandels an die Wand gemalt wird, eine fanatische Sekte und Pressure-Group innerhalb der Klima-Religion sich sogar „Extinction Rebellion“ schimpft, was soviel wie „Rebellion gegen die Ausrottung“ heißen soll, obwohl „Rebellion der Ausrotter“ angemessen wäre, eine Armee der Finsternüß, gegen die Welt, gegen das Leben, gegen jeden gesunden Menschenverstand.

Oh, da hebt schon wieder so ein kecker Naseweis sein altkluges Stimmchen: „Was jetzt? Kommen jetzt also doch Bevölkerungsreduktion und Massenkeulung durch die Eliten? Erst verdichten, dann vernichten?“

Tja, in der Tat ist es schwer zu sagen, wohin die Reise geht, wenn der Weltfeind irre ist, es gibt schon zu denken, wenn unter dem transparenten Mäntelchen der Weltrettung offenbar die Hungerwaffe wieder scharf gemacht werden soll, und das vor aller Augen. Anderseits ist die jüngere Vergangenheit voll von ausgebliebenen apokalyptischen Zusammenbruchszenarien, und das sowohl im Mainstream als auch gerade in der alternativen Szene. Diese massive Promotion des Energiepflanzenanbaus im IPCC-Bericht könnte schlicht dem Umstand geschuldet sein, dass eine mafiöse Lobby, die damit einen Haufen Shekels einsacken möchte, den hochseriösen IPCC dahingehend beeinflusst hat, hier möglichst hohe Vorgaben zu setzen, die dann auch nach dem zu erwartenden Runterhandeln noch genug Raum für immensen Profit ließen. Dreckig genug aber weit von gezielter Massenextermination im Milliardenbereich entfernt.

Man weiß es nicht.

Sicher ist nur, dass das klimareligiöse Narrativ so falsch, so fadenscheinig ist, dass mittels Framing, Nudging, stetig intensiviertem sozialem und moralerpresserischem Druck jede Ratio bei den Rezipienten so weit als möglich unterdrückt und mittels einer Flut von Signalen, die allesamt den Gefühlssektor ansprechen, förmlich nieder gebrüllt werden muss. Und was sollte dazu besser geeignet sein als die bewährten totalitären Hirnwäschemethoden, die praktisch die Blaupause von „Fridays for Future“, „Extinction Rebellion“ und all den anderen Armeen der Finsternüß darstellen? Alles schon mal dagewesen, insbesondere das Aufhetzen „der Jugend“ als Vertreter der neuen, gerechten Ordnung gegen „die Alten“ als Repräsentanten des alten, schlechten Systems, was unter Mao zu mindestens 200 000 Toten geführt hat. Der mitnichten vertrauenswürdige Gerhard Wisnewski muss, als Urgestein des investigativen, so alternativen wie alternaiven Tschournallismus, natürlich auch von irgendwas leben und läutet die schrillsten Alarmglocken, in dem er für Deutschland und Europa ein derartig maoistisches Szenario mit allen mörderischen Konsequenzen als greifbar nah und unausweichlich prophezeit:

Mag sein, dass er da gewaltig überdramatisiert. Allerdings: Es sind genau die Methoden, die Säuberungen und Massenexterminationen wie unter Mao und Pol Pot vorausgehen, damit liegt er völlig richtig. Das heißt wiederum nicht, dass man das zwangsläufig mit derselben Konsequenz durchzieht. Vielleicht reicht ja schon ein büschen Einschüchterung?

Was solche Methoden an sich über die Lauterkeit ihrer Anwender und deren Ziele aussagen, dürfte ohnehin klar sein.

Epstein und Pizzagate – eine kurze Polemik

Von MSN:

Die „Madame“ des pädophilen Multimillionärs

© WELT/ Sandra Saatamnn Der US-Milliardär Jeffrey Epstein hat im Gefängnis offenbar Selbstmord begangen. Nun wird mit Hochdruck untersucht, wie das möglich war. Denn er galt als suizidgefährdet und hatte bereits einmal versucht, sich das Leben zu nehmen.
Der Prozess gegen Jeffrey Epstein hätte erst im Sommer 2020 beginnen sollen. Noch viel Zeit also für die Ermittler, um all die schmutzigen Geheimnisse des US-Multimillionärs aufzudecken, die der 66-Jährige nun mit in den Tod genommen hat. Epstein kann zwar nicht mehr belangt werden, doch es gibt noch jemanden, der in den Fokus der Justizbehörden rücken könnte: Ghislaine Maxwell, 58 Jahre alt – Epsteins engste Vertraute, Partnerin und womöglich auch seine Mittäterin. (…) „

Hat sich angeblich schon länger abgesetzt, die Mrs. Maxwell, Aufenthalt unbekannt, naja. Mal abwarten. Anmerken möchte der Erzähler dazu, dass er den Epstein-Fall im wesentlichen bislang NICHT für eine der üblichen, von ihm oftmals geprangerten Pädo-Panik-Psy-Op-Hexenjagden und induzierten Moralpaniken hält (darüber, dass hier in Anbetracht von Jugendlichen oder gar jungen Erwachsen als Opfern von „Pädophilie“ die Rede ist, sehen wir mal gelinde hinweg, die Jüngsten sollen erst zwölf gewesen sein) wohl aber nach wie vor Pizza-Gate. Die Lektüre bei DANISCH veranlasste ihn diesbezüglich zu einigen Überlegungen. Für den Informatiker ist ja Epstein gewissermaßen eine Bestätigung von Pizzagate, zumindest insoweit, als dass man nicht völlig falsch damit gelegen wäre, dass die Clintons in Pädophilie, Menschenhandel und Okkultismus verstrickt seien, was von den „seriösen“ Medien aber stets als Verschwörungstheorie und Fake-News abgetan worden sei. Dem könnte man eigentlich beifpflichten, ABER: Über Epstein war, die wesentlichen Punkte betreffend, auch damals schon alles bekannt, was aktuell aus den alternativen und alternaiven Kanälen in den Mainstream schwappt oder offiziell von den Ermittlungsbehörden verlautbart wird, inklusive des „Groomings“ Minderjähriger, „Lolita Express“, „Orgy Island“ samt „Tempel“, der Passagierliste/Eppsteins kleinem schwarzen Buch mit den prominenten Namen, den Verflechtungen mit den Clintons, dem britischen Königshaus, der illustren Prominenz aus Holywood und sonstwoher, alles da, alles bekannt, ebenso wie die Tatsache, dass die Umstände von Eppsteins Haftstrafe im Jahr 2005 wegen Missbrauchs Minderjähriger und der damit einhergehende, vom halbseidenen Schmieranwalt und mutmaßlichem „Kinderficker“ Dershowitz eingefädelte „Deal“ ein schlechter, schmutziger Witz und eine in Anbetracht der sonstigen Zustände in Uncle Sam´s Sexualhölle besonders irre Gleichzeitigkeit darstellte. Wozu wurde also im Wahlkrampf diese bunte, haltlose Patchwork-Collage „Pizzagate“ aus Comet Ping-Pong, dem Kunstgeschmack und dem Mailverkehr der Podesta-Brothers, Freistil-Symboldeutung, Marina Abramovich usw. usf. so bächtig aufgeblasen, unter anderem in zig wie Pilze sprossenden Utube-Kanälen zum Thema, in denen diese Spekulationen weitergesponnen und ins immer Groteskere und Absurdere ausgedehnt wurden? Diese größtenteils völlig haltlosen Spekulationen auf der Grundlage hingestreuter Schnitzel, die es aufzuklauben galt, was jedem Internetzombie das Gefühl vermittelte, er wäre jetzt mindestens ein so investigativer Ermittler wie Justus, Bob und Peter, auch bekannt als „???“ ?!! Spuren, die allesamt in Sackgassen oder ins NICHTS führten, wie skeptische Köpfe im Bereich der alternativen Medien gut belegt darlegen konnten, was auszuführen dem Erzähler allerdings gerade zu raumgreifend wäre, selber forschen und denken ist angesagt, Kinder, deshalb nur soviel: Es hat ja nicht aufgehört, dass diese falschen Spuren gelegt werden: Irgendwer behauptet irgendwo, es gäbe ein Video, in dem zu sehen wäre, wie Killary und ihre orientalide ehemalige Beraterin (Name vegessen) ein Kind lebendig häuten um ADRENOCHROME zu ernten und die Wahrheitszene gruselt sich wohlig und fühlt sich wieder mal bestätigt, obwohl NICHTS, wirklich NICHTS davon bestätigt ist, die Gruselmär irgendwann im Orkus verschwindet, dafür andere Legenden in den Äther gesetzt werden. So laufen eben Psy-Ops und memetische Beeinflussung des kollektiven Denkens! Tropf, tropf, tropf! Irgendwann glaubt der Plebs auch, die Hillary wäre auf ihrem Besen übern Atlantik zum Blocksberg geflogen, um dort gemeinsam mit der Gedunsenen, dem Klimakrüppel und der Langstreckenluisa um den Satan zu buhlen! Und bei all dem bunten Pizza-Matsch gerät der hinreichend belegte Fall Epstein zum Nebenkriegsschauplatz, wird halt nebenbei mit erwähnt und führt, neben dem ganzen Sabbat um verleumderisch aus dem Zusammenhang gerissene Mailinhalte, Instagram-Posts, Kunstwerke und dergleichen, ein geradezu kümmerliches Schattendasein, da haltlose Behauptungen, eine Washingtoner Pizzeria sei, wenn nicht ein Kannibalentreff oder Kinderpuff, so doch wenigstens eine zentrale Koordinationsstelle für derartige Aktivitäten, ja viel interessanter sind, auch wenn sie sich im NICHTS auflösen! Eppstein war dabei für ein Groß der Truth-Tuter offensichtlich nur insoweit interessant, als dass er als Beweis dafür taugt, dass Pizzagate real ist! Wie fatal! Sollte es sich tatsächlich noch nicht allgemein herumgesprochen haben, dass es gängige Taktik der herrschenden Machtstrukturen ist, durch Streuung von unhaltbarem oder fragwürdigem Schwachsinn von fundierten Verdächten abzulenken und diese gleichzeitig mit dem Ruch des Unglaubwürdigen zu kontaminieren? Es hätte also schon damals dicke gereicht, den Fall Epstein mit seinen ganzen Verwicklungen und Implikationen in den alternativen Medien zu pushen, anstatt den bunten Pizza-Ballon aufzublasen, jeder kann sich dabei selbst überlegen, warum das nicht geschah und stattdessen lauter Schnitzel-Spuren ins Nichts gelegt wurden.

Wir brauchen ein neues Miteinander!

Meine Damen und Herren, werte Gojim, wieder mal ein FAZ-Fund, der es in sich hat. Einfach auf sich wirken lassen und dabei demütig durch die Hose atmen!

Gegen Hetze und Ausgrenzung: Wir brauchen ein neues Miteinander!

Von Raed Saleh und Yehuda Teichtal

Momentan kommt es täglich zu Angriffen auf Menschen, weil sie als anders wahrgenommen werden – zum Beispiel auf Juden oder Muslime. Damit muss Schluss sein. Wir brauchen mehr als abgespulte Solidaritätsbekundungen. Ein Gastbeitrag.

Vor zehn Tagen wurde ich, Rabbiner Yehuda Teichtal, gemeinsam mit meinem Kind auf der Straße bespuckt und auf Arabisch beschimpft, weil wir Juden sind. Vor genau einem Jahr wütete ein brauner Mob vor dem Restaurant „Schalom“ in Chemnitz, schmiss Steine und brüllte Hassparolen.

Kurz vor Weihnachten 2017 pöbelte ein gut gekleideter älterer Herr einen jüdischen Restaurantbesitzer in Berlin-Schöneberg an: „Was wollt Ihr hier nach 1945?“ Dann das Unerträgliche: „Alle wieder zurück in eure blöden Gaskammern.“ In Berlin-Prenzlauer Berg wurde vor nicht langer Zeit ein Jude von einem syrischen Flüchtling mit dem Gürtel ausgepeitscht, weil er Kippa trug.

Alle diese Vorfälle waren erschreckend und haben einen öffentlichen Aufschrei provoziert. Es gab breite Berichterstattung, Lichterketten, Gedenkminuten, Solidaritätsbekundungen. Und dann war so lange Ruhe, bis es zum nächsten Vorfall kam. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in eine Betroffenheitsroutine verfallen.

Natürlich ist es in einer Demokratie wichtig und zwingend notwendig, dass die Gesellschaft Zeichen setzt und ihre Missbilligung zeigt. Es hat gutgetan, dass der Bundespräsident deutliche Worte zu dem schrecklichen Vorfall vergangene Woche gesagt hat. Seine Aussage stimmt, dass jegliche Form des Extremismus Gift für unsere freiheitliche und offene Gesellschaft ist. Aber Worte alleine reichen eben nicht.

Momentan kommt es in Deutschland täglich zu Angriffen auf Menschen, weil sie als anders wahrgenommen werden. Durch Antisemiten, Rassisten, Fremdenhasser, Homo- und Islamophobe. Wie die Juden werden auch Muslime permanent und überall angepöbelt, ausgegrenzt und beschimpft. Kippas werden vom Kopf geschlagen und Kopftücher vom Kopf gerissen. Wegen tief sitzender Vorurteile. Damit muss Schluss ein. Wir brauchen mehr als regelmäßig abgespulte Solidaritätsbekundungen, die ohne Konsequenz bleiben.

Wir brauchen einen Aufstand der Anständigen

Wir brauchen eine Strategie, wie wir mit der wachsenden Ablehnung des anderen, des Ungewohnten umgehen wollen. Wir brauchen einen täglichen Aufstand der Anständigen. In den Kantinen, in den Fußballvereinen, beim Plausch nach dem Gottesdienst, in der U-Bahn, im Biergarten. Wenn jemand einen blöden Witz macht gegen Juden, gegen Muslime, gegen Flüchtlinge, seine verletzenden Vorurteile wie einen Kübel Gülle auskippt, wenn der bettelnde Roma-Junge bedroht wird, im Bus die Sitznachbarin beleidigt wird, weil sie ein Kopftuch trägt, wenn jüdische Jungen angepöbelt werden, weil sie Kippa tragen, dann gilt es aufzustehen und zu widersprechen.

Die Hetzer fühlen sich nur dann stark, wenn sie den Eindruck haben, dass ihnen jemand folgt. Stoßen sie auf Gegenwind, sind sie schnell still. Es ist immer leicht, aus der Gruppe Einzelne anzugreifen. Aber wenn ein Zugabteil aufsteht und zeigt, dass der Hass und die Attacken nicht geduldet werden, dann wirkt das. Ja, dafür braucht es Mut. Aber diesen Mut müssen wir endlich aufbringen.

Das Bespucken und die Beleidigungen vor wenigen Tagen in Berlin waren kein Angriff auf den jüdischen Vater mit seinem Kind – es war ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft. Es war ein Angriff auf das schwule Paar, auf den muslimischen Imam, den Querschnittsgelähmten im Rollstuhl, auf den buntgefärbten Punk, die schwarze Fußballspielerin, die obdachlose Roma-Familie, den kleinen Flüchtlingsjungen ohne Eltern in der Pflegefamilie.

Die Werte der Verfassung vorleben

Was uns alle vereint, sind unser Grundgesetz, unsere Werte, unsere Moral – unsere Verantwortung vor Gott. Der erhobene Zeigefinger alleine wird nicht helfen. Auch nicht allein harte Strafen für die widerlichen Hetzer. Wir brauchen ein Umdenken. Ein Umdenken durch ein größeres Miteinander.

Anfangen müssen wir damit sehr früh. Wer keine Islamisten, keine Antisemiten, Neonazis und Linksradikalen will, der muss schon bei den Kleinsten beginnen, die Werte unserer Verfassung, die Vorteile einer vielgestaltigen, bunten, offenen, auch internationalen Gesellschaft (vor) zu leben. Wir müssen uns viel mehr um die Bildung kümmern, eine tolerante, demokratische Bildung. Von der Kita bis zur Volkshochschule.

Das Bespucken und die Beleidigungen vor wenigen Tagen in Berlin waren kein Angriff auf den jüdischen Vater mit seinem Kind – es war ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft. Es war ein Angriff auf das schwule Paar, auf den muslimischen Imam, den Querschnittsgelähmten im Rollstuhl, auf den buntgefärbten Punk, die schwarze Fußballspielerin, die obdachlose Roma-Familie, den kleinen Flüchtlingsjungen ohne Eltern in der Pflegefamilie.

Vor anderthalb Jahren schlug ich, Raed Saleh, hier an selber Stelle vor, zum ersten Mal in der deutschen Geschichte eine Synagoge wieder historisch aufzubauen. Als Zeichen dafür, wie zentral das Judentum einmal in Deutschland war, und als Zeichen dafür, wo wir uns heute erneut verorten. Aus diesem Text ist inzwischen ein sehr konkretes Projekt geworden, über das von Washington bis Tokio berichtet wird und das auf dem besten Weg ist, bald umgesetzt zu werden.

Die ersten zwei Millionen Euro sind zusammen. Einige Berliner Moscheen haben angekündigt, für den Wiederaufbau Spenden zu sammeln. Aus jüdischer Sicht eine beeindruckende Geste. In dem Gebäude soll auch eine Kita entstehen, in der jüdische Kinder gemeinsam mit muslimischen, christlichen und nicht gläubigen Kindern spielen und gemeinsam die wunderbaren Werte unserer Verfassung erlernen.

Begegnung, Gespräch, Austausch

Genauso auf dem jüdischen Campus, der gerade in Berlin-Wilmersdorf entsteht. Zusammen setzen wir beide uns seit Jahren dafür ein, dass dieses wichtige Projekt gedeihen kann und bald Wirklichkeit wird. Ein zweistelliger Millionenbetrag konnte so zusammenkommen, der Grundstein ist gelegt. Zwar fehlen noch sechs Millionen Euro, trotzdem wächst das Projekt täglich.

Auf dem Campus werden sehr bald Jugendliche aus verschiedenen Religionen und Ländern in Kontakt treten, gemeinsam lernen, spielen, Sport treiben. Nur so kann aus der Unterschiedlichkeit ein Miteinander entstehen – durch Begegnung, durch Gespräch und Austausch.

Fast achtzig Jahre nach dem Holocaust gibt es nur noch sehr wenige Betroffene, die diese menschliche Katastrophe erlebt haben. Nicht zuletzt ihnen sind wir es schuldig, mehr zu tun, als Worte und Gesten auf schreckliche Taten folgen zu lassen. Lassen Sie uns heute damit beginnen!

Zu den Autoren:

Raed Saleh ist Vorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin.

Yehuda Teichtal ist Gemeinderabbiner der jüdischen Gemeinde zu Berlin und der Vorsitzende des jüdischen Bildungszentrums Chabad.

Amour, Amour

Die Liebe ist ein wildes Tier
Sie atmet dich sie sucht nach dir
Nistet auf gebrochenen Herzen
Geht auf Jagd bei Kuss und Kerzen
Saugt sich fest an deinen Lippen
Gräbt sich Gänge durch die Rippen
Lässt sich fallen weich wie Schnee
Erst wird es heiß dann kalt am Ende tut es weh
Amour Amour
Alle wollen nur dich zähmen
Amour Amour am Ende
Gefangen zwischen deinen Zähnen

Bei MSN stolperte euer Erzähler gerade wieder mal demütigst über einen Artikel, diesmal aus dem Kölner „Express“, voller Herz und, vor allem, SCHMERRRZ, der ihn, den überaus empfindsamen Gefühls- und Gemütsmenschen, zutiefst bewegte, weshalb er ihn seinem handverlesenen Elite-Publikum wie auch den stillen Mitlechzern auf keinen Fall vorenthalten konnte: Dieses schicksalhafte Aufeinandertreffen, der unglückliche, bemitleidenswerte Romeo, der „Amour“ in Gestalt einer deutschen Alleinerziehenden ins zähnestarrende Maul geraten war und dadurch (und mit ihm wir alle und Deutschland!) um seine migrantische Erfolgsgeschichte betrogen wurde, das ist ganz großes buntes Technicolor-Betroffenheitskino, doch höret und leset selbst:

Bonner Gericht: Erst Knast, dann Abschiebung: Lena (24) aus Liebesfrust vergewaltigt

„Ich muss da raus, weil ich es drinnen nicht mehr aushalte“, hatte Lena F. (Name geändert) als Zeugin vor dem Bonner Landgericht erzählt. Die Erinnerungen an die Vergewaltigung am 21. November 2018 seien in der Wohnung immer noch bedrängend, jeder Schritt vergiftet.

Vor allem das Badezimmer, wo sie von dem 30-jährigen Freund attackiert, zu Boden geworfen und mehrfach vergewaltigt worden war, obwohl sie sich wehrte, vor Schmerzen weinte – und nebenan ihre vierjährige Tochter im Wohnzimmer spielte.

Nur für ihre kleine Tochter hält Opfer sich aufrecht

„Wenn ich unter die Dusche muss“, so die 24-Jährige weiter, würde sie das Wasser besonders heiß stellen, damit der Dampf den Raum in einem Nebelschleier verschwinden lässt. Dieser Alptraum hat Lena F. Monate später noch voll im Griff. Er hat ihr Leben zerstört, sagt sie, nur für ihre Tochter halte sie sich aufrecht.

Gericht in Bonn spricht mildes Urteil

Die 10. Große Strafkammer hat gestern den Mann verurteilt, der ihr so ein großes Leid angetan hat. Wegen Vergewaltigung, Körperverletzung, räuberischer Erpressung und Bedrohung wurde der 30-jährige Buchhalter jetzt zu milden zwei Jahren und 10 Monaten Haft verurteilt.

„Er hat für sich rausgeholt, was rauszuholen war“, so der Kammervorsitzende Marc Eumann gleich zu Beginn der Urteilsbegründung. Der Angeklagte sei „den Weg des Geständnisses“ gegangen und habe damit der 24-Jährigen erspart, noch einmal alles erzählen zu müssen.

Opfer noch während Prozess in Bonn 5000 Euro überwiesen

Darüber hinaus hat er Lena F. noch während des Prozesses 5000 Euro als Entschädigung überwiesen. Geld, das er sich ursprünglich von einem Freund geliehen hatte, um ein Geschäft zu gründen. „Ohne dieses strafmildernde Verhalten“, so Eumann, „hätte er mit einer Haftstrafe von über fünf Jahren rechnen müssen.“

Angeklagter hatte sich unsterblich in die Frau verliebt

Die Geschichte hatte in einem Linienbus angefangen: Dort hatte der gebürtige Ägypter Lena F. mit ihrer kleinen Tochter gesehen und sich sofort unsterblich verliebt. Einen Sommer lang hatte er gehofft, von ihr erhört zu werden. Dabei habe sie immer Zeichen gegeben, dass er keine Chance habe, so Eumann.

Aber er begehrte sie über alles: So beschenkte er sie mit Blumen und ihre Tochter mit Schokolade und einem Kinderrad. Als er am Tattag begriff, dass seine Liebe verschmäht wurde, ist er ausgerastet. Der Angeklagte selbst hatte im Prozess seine Tat als „schändlich“ bezeichnet: „Monatelang hatte ich mich nach dieser Liebe gesehnt, dass ich nicht verstand, was geschah. Ich war wie neben mir!“

Er wollte die einst Angebetete vernichten

Die Wut hielt an, auch der Wunsch die einst Angebetete zu vernichten: Er erpresste sie um 1000 Euro, andernfalls würde er sie töten; auch forderte er seine Geschenke zurück. Lena F., die die Erpressung ernst nahm, zahlte 150 Euro. Zwei Monate später hat sie die Polizei eingeschaltet. 

Der Angeklagte, der 2016 voller Hoffnungen eingereist war, habe sich selber bestraft: Denn keine Frage, so Eumann, dass er nach Verbüßung der Haftstrafe  zudem abgeschoben wird. (ucs)

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Nun, was soll uns diese Moritat sagen? Dumme Kuh, selber schuld, hat bestimmt die „Systemparteien“ gewählt und nun hat sie geliefert bekommen was sie bestellt hat? Oder könnten wir uns eventuell noch darauf einigen, dass dieser ägyptische „Freund“ (Lügenpresse) die Frau, die nicht „so“ sein wollte, erst über geraume Zeit bedrängt und belästigt und dabei versucht hat, sich ihre prekäre Situation zu nutze zu machen, um ihr letztlich, als ihm klar wurde, dass es nichts wird, die aus seiner Sicht angemessene und in seinem Herkunftsland keineswegs so unübliche Behandlung für eine solcherartige Abfuhr und Kränkung zu verpassen während die Lügenpresse ihn durchs Hintertürl auf mittlerweile vertraute Weise als das eigentliche Opfer zu präsentiert?

Nun, auf jeden Fall wieder einer der unzähligen Einschläge der Migrationswaffe und die, die diese führen, haben genau diese Dinge vorausgesehen und einkalkuliert, es kann nicht anders sein, da die Folgen muslimischer Massenimmigration altbekannt und voraussehbar sind. Nun denn, wo transformiert wird, da fallen Späne und Geburten sind nun mal blutig. Welche Lehren man im persönlichen Umgang mit den Neubürgern und in der gegenwärtigen Situation im allgemeinen aus sowas zieht, bleibt jedem und jeder selbst überlassen.

Trumps „Thatcher-Effekt“: Ein Hindernis für den weißen Nationalismus?

Analogien aller Orten und alles schon mal da gewesen!

MORGENWACHT

Von Dr. Andrew Joyce, übersetzt von Lucifex. Das Original Trump’s ‘Thatcher Effect’: Obstacle to White Nationalism? erschien am 4. August 2019 auf The Occidental Observer.

„Während Antifaschisten die Organisationsfähigkeit der National Front in den späten 1970ern erodiert hatten, hatte Margaret Thatcher ihr ideologisches Gewand gestohlen. Als Premierministerin hatte sie mit ihrer Mischung aus Jingoismus und verwässertem Powellismus erfolgreich eine Unterstützungskoalition zusammengehalten.“

Daniel Trilling, Bloody Nasty People: The Rise of Britain’s Far Right (2012)

Eine aufsteigende weiß-nationalistische Bewegung, die irgendwie gerade dann verkrüppelt wird, wenn sie ihren größten Chancenmoment haben sollte. Ein politisch inkorrekter Kandidat für ein Amt, der sich anscheinend nicht fürchtet, über die Einwanderung zu diskutieren, und der eine kontroversielle Rhetorik benutzt, die das Rassenthema berührt, um die Unterstützung der Masse zu gewinnen und siegreich in die Regierung einzuziehen. Eine antifaschistische und linksliberale Koalition, die durch das wiederholte Eindringen „rassistischer“ Argumente und Ideen in den nationalen Diskurs…

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„Ich durrrfte keine Nippell lekken…“ – Betrachtungen zum „deutschen Klang der Merkel-Jahre“

Der Mutter, die mich nie geboren, hab‘ ich heute Nacht geschworen: Ich werd‘ ihr eine Krankheit schenken und sie danach im Fluss versenken.

In der FAZ vom Montag, dem 15. Juli des laufenden Jahres, versucht Andreas Maier, Schriftsteller, unter der Headline „Der deutsche Klang der Merkel-Jahre“ bezüglich gewisser Rammsteine die ganz lange rote Linie zu ziehen:

„Vom Airbase-Crash über Grimms Märchenwald zur großen Götterdämmerungs-Gechichtsshow: Wie Rammstein für Deutschland werden konnte, was Walt-Disney für Amerika ist.“

Um es vorweg zu nehmen: Die rote Linie führt auf durchaus perfide Art und Weise direkt in das Rektum eines gewissen gedunsenen Scheusals, wie es einerseits ohnehin zu erwarten war, einen andererseits aber dann doch schockt, wenn die Befürchtungen noch übertroffen werden. Der Ossi-Park-Einstieg ist dabei ja noch ganz lostig und nach dem Geschmack eures Erzählers:

Einmal war ich im tiefen Brandenburg in einem Märchenwald. Dieser Wald war eine Anlage, die aus beweglichen Puppen bestand, sie befand sich in einer großen Halle und sollte ein paar Besucher ziehen. Es war 2001, mitten in der großen Öde nach der Wiedervereinigung. Kieswege, Bächlein, Bäumchen dort im Wald, und wenn man den Parcours durch die Figuren lief (böser Wolf, Zwerge, Rotkäppchen), erweckten sie sich aufgrund von Fotosensoren zum Leben, bückten sich, hoben die Hand oder dergleichen. Als Kind hätte ich einen jähen Schock davongetragen, so unfreiwillig gruselig war dieses Ost-Erlebnis. Die Nasen der Zwerge ähnelten knolligen Geschlechtsteilen, mit denen sie sich rhythmisch auf Schneewittchen zubewegten. Schneewittchen hatte einen staunend zu einer Rundung geformten Mund, und die Teile der Zwerge schienen genau dort hineinzuwollen. Hier hat man die Seele von Rammstein oder zumindest die erste Hälfte: den deutschen Märchenwald.

Harhar. Ja, ziemlich treffend, ging es doch bei Rammstein in einer altertümlichen, an Wilhelm Busch und eben die Brüder Grimm gemahnenden Sprache gerne um allerlei sexuell-morbides, für das der Ossi-Park eine treffende Illustration abgibt. Tatsächlich gibt es auch ein Schneewittchen-Video von Rammstein zu „Sonne“, wobei der Song aber eigentlich vom Boxen handelt, das Frontmann Till Lindemann amateurmäßig betreibt, und nicht, wie der ALTRGHT-Ami Greg Johnson auf Counter-Currents spekuliert, von einem „Nuklearen Holocaust“ oder ähnlichem. Wie so oft bei Rammstein ist es nämlich so, dass sich hinter der ganzen theatralischen Wucht des Arrangements ziemlich platte Botschaften verbergen, wie z.B. „Pussy“, wo es einfach nur um Sextourismus geht. Es gibt allerdings auch Ausnahmen wie den Titel „Mutter“, der uns gleich noch etwas näher beschäftigen wird, aber verfolgen wir erst weiter den Gast-FAZke beim Steineklauben. Dieser führt im weiteren Verlauf aus, dass Rammstein quasi das Äquivalent zu dem morbid-anzüglichen Brandenburger Märchenwald wären und dabei doch in einem tieferen Sinne typisch deutsch, da in ihrer Performance die alte Welt der Sagen und grimmschen Märchen wieder auflebe, etwa in den riesenhaften Gegenständen als Teil der Bühnenshow, z.B. ein mächtiger Kessel, in dem Keyborder Flake von jeher immer wieder aufs neue gegrillt wird, wozu Asssoziationen zu der knabenfressenden Hexe aus „Hänsel und Gretel“ nahe liegen, während ein „gigantomanischer Kinderwagen“ in dem ein gruseliges Riesenkind verbrannt wird, ein Novum darstelle. Und dann die Sprache:

„Willst du bis der Tod euch scheidet, treu ihr sein für alle Tage“? Das müsste man sich mal bei Helene Fischer vorstellen!

In der Tat, schwer vorstellbar das, noch weniger aber das frivole kleine Wortspiel, das Rammstein mit dieser Romantik treiben und das der Autor unterschlägt, obwohl es doch gut in den morbiden Märchenwald mit penisnasigen Zwergen passen würde, denen ein Schneeflittchen das große O macht: „Willst du bis zum Tod der Scheide sie lieben auch in schlechten Tagen?“

Auf jeden Fall wäre, so Maier, hier keine „Partybereitschaft“ am Wirken, es gäbe vielmehr einen tieferen Zusammenhang mit dem Begriff Deutschland,

tiefer als das Sommermärchen 2006 und tausend Jahre tiefer als Helene Fischer.

Und obwohl Rammstein die weltweit erfolgreichste und bekannteste deutsche Band weltweit sei, dominiere sie nicht den Unterhaltungssektor:

Nicht so bekannt wie Chaplin, Hitler und Mickey Mouse, aber das einem diese Trias überhaupt einfällt, sagt schon einiges über den Rahmen, in dem Rammstein sich bewegt. Den deutschen Unterhaltungssektor dominieren sie nicht. Das ginge nicht, dafür sind sie zu einfach, zu subversiv, zu kompliziert und zu direkt. Und zu monolithisch.

Eine monolithische Vereinigung der Gegensätze also, aber

Dennoch ist Rammstein Deutschlands Gegenwart und Kontinuität seit dem letzten stagnierenden Kabinett Kohls, quer durch Schröders Antszeit hindurch, die man allgemein damit verbindet, dass er Leuten zwar keinen Arbeitsplatz aber dafür noch größeren Lebensstumpfsinn verpasst hat (und dafür Kafkas Prozess in der Form der Bundesagentur für Arbeit hat wieder aufleben lassen). Vor allem aber ist Rammstein die Amtszeit Merkel. Die Band, deren Mitglieder allesamt aus dem Osten stammen, fällt in eine Zeit, in der sowohl der Kanzlerposten als auch der des Staatspräsidenten von Menschen besetzt wurden, die ebenfalls aus dem Osten stammen. Nicht wenige haben darin eine Wiedervereinigung der Wiedervereinigung gesehen, eine andere eine Art Fremderoberung mit sozialistisch drohender Hintergrundatmosphäre. Ich würde Rammstein unbedingt dazuzählen, wir hatten Merkel, Gauck und Rammstein.

Im weiteren Verlauf führt Andreas Maier aus, dass Rammstein Deutschland in seiner ganzen unauslotbaren Tiefe, ja Abgründigkeit verkörpere wie sonst keine Band, es ginge da

um deutsche Maschinengewalt, Industrie-Rhythmus, preußische Disziplin und Marschiererei.

Aber

Sollte es verwirren, dass dieses weltweit so erfolgreiche Deutschland-Branding ausgerechnet einer Band gelungen sit, die aus ursprünglich lauter eher punkig orientierten Ost-Leuten besteht? Um es klarer zu sagen: Diesen Untergrundleuten ist es gelungen, für Deutschland etwa so klassisch zu werden wie Walt Disney für die vereingten Staaten. Dahin hat sie ihr Weg aus den kleinen ostdeutschen Clubs der frühen neunziger Jahre geführt.

Die weiteren Ausführungen über Ikonographie und Bühnenperformance der Rammsteine können wir Großteils überspringen, der Verweis Meiers auf den Bandnamen im Zusammenhang mit dem Flugschau-Unglück von 1988, wodurch zum Ausdruck komme, dass die Band von Anfang an auf Schock-Show angelegt gewesen wäre, ist bei unserer Betrachtung allerdings nicht völlig ohne Belang:

Bis heute möchte ich nicht Angehöriger eines Ramstein-Opfers von 1988 sein.

Ja, wer möchte das schon?

Das leider berühmteste Flugschau-Unglück, siebzig Tote, tausend Verletzte. Unabhängig davon, ob mir die Musik Rammsteins gefiele oder nicht, müsste ich mich dennoch immer daran abarbeiten, dass es eine Band gibt, die sich nach dem Todesort und der Todeart meines Angehörigen (oder meiner Angehörigen) benennt. Ursprünglich hieß die Band sogar „Rammstein Flugschau“. Und sie haben von Anfang an mit dem gearbeitet, was wir ikonographisch mit der Katastrophe von Ramstein verbinden: mit Feuer.

Ja, und weil sie nicht gestorben sind, zündeln sie noch heute und das erst recht, seit sie richtig groß und stadientauglich geworden sind, was ihnen nun ganz neue gigantomanisch-abgründige Dimensionen gestatte, Meier lässt die Nürnberger Reichsparteitage und Leni Riefenstahl grüßen:

Rammstein ist jetzt also so berühmt und groß geworden, dass sie erstmals eine Stadiontournee machen, und erstmals können sie an freier Luft und in großem Maßstab zündeln und richtige Fritz-Lang-Albert-Speer-Nürnberg-Reichsparteitag-Achitektur bauen, und die elektrische Lichtshow kann nun zum ersten Mal freigelassen als Luftabwehrlichtfinger in den deutschen Himmel über Berlin, Rostock, Frankfurt und andere ehemalige Frontstädte ragen. Aus dem Rammstein-Airbase-Crash ist, ikonographisch, nun der viel größere Crash geworden, die große deutsche Götterdämmerungs-Geschichtsshow.

Da fehlt wirklich nur noch EINER, und so lässt Maier kurz vor Schluss auch IHN, den ewig Untoten, aus der Gruft steigen:

Das Ramm-Kreuz am oberen Ende der Triumpharchitktur ist so positioniert, als würde Hitler wieder zum Totengedenken von der Gästetribüne aus zur Bühne laufen, nur der Weg wäre kürzer als bei Riefenstahl im Film. Schon das Konzertplakat erinnert an den damaligen nächtlichen Lichtdom in Nürnberg. Den Lichtdom machen sie auch hier, und je dunkler die Nacht wird, desto geschichtsträchtiger erscheint die Lichtshow in den Farben Schwarz, Weiß, Rot. Aber natürlich nur kurz. Dazwischen wird immer wieder ein pazifistisches Blau eingestreut.

Und wie es der letzte Satz schon andeutet, geschieht das alles natürlich nur im Sinne einer flammend- explosiv-tiefgründigen, dabei quasi-magischen Volkspädagogik, und so verschmelzen Rammstein letztlich mit Merkel wie zwei Seiten einer Medallie und PLOPP! ist alles im ARSCH:

Ja, das haut uns Rammstein um die Ohren. Versplatterter Märchenwald auf Parteitagsgelände, Deutschland-Disney über alles und allen. Bei Helene Fischer gibt es Sex und Liebe, Sauberkeit und Sport, hier dagegen Deutschlands tiefstes Wesen und Deutschlands tiefste Bilder. Nur eben als Pop und Show. Uneigentlich. Als uneigentlich haben viele auch immer die Politik Merkels gesehen. Dennoch hat sich das Land kollektiv für eine ganze Epoche unter ihren schützenden Muttermantel begeben. Die Jungs aus dem Osten bieten uns etwas sehr Ähnliches an. Jetzt lassen sie ihr Fan-Volk sogar Deutschland schreien. Und zum ersten Mal klingt es weder nach 1933 noch nach 2006. Nicht zuletzt darin sind Merkel und Rammstein einander verwandt: Beide arbeiten sich pädagogisch an diesem Land ab. Beide erklären nicht, warum sie tun, was sie tun. Gut so, nur so kann es funktionieren. Das haben beide begriffen.

Der Erzähler hat den Artikel jetzt mehrfach in aller Demut gelesen und konnte beim besten Willen nichts finden, was diesen Eindruck extrem arschkriechenden Schranzentums mildern könnte. Irgendwelche sich aus dem Zusammenhang ergebende subtil-kritische oder satirische Untertöne? Fehlanzeige! Es ist offensichtlich so anbiedernd und kriecherisch gemeint, wie es dasteht. Mindestens bis zu den Schultern steckt Maier im Auspuff der Gedunsenen, was aber nicht heißen soll, dass er kein Futter für den Assoziationsblaster eures demütigen Erzählers liefert! Im Gegenteil, er bietet mindestens genauso viel wie ein kompletter Ossi-Märchenpark voll penisnasiger Zwerge! Allein das Motiv des „schützende Muttermantels“ von Merkel, unter den sich das Land kollektiv für eine ganze Epoche begeben habe, erinnert an den französischen Schriftsteller Restif de La Bretonne (1734-1806), der sein „Die Nächte von Paris“ folgendermaßen einleitet:

Ich habe mich in eine Eule verwandelt. Weder Kälte noch Schnee oder Regen können mich aufhalten. Mein Reich nimmt seinen Anfang, wenn die Sonne sinkt, und es vergeht in der Morgendämmerung … Ich streife umher in dieser riesigen Hauptstadt und sehe, was noch niemand außer mir erblickt hat.

Und was er nicht alles sieht! Unter anderem, wie in der Rue Saintonge eine bettelarme Mutter ihr Kind an eine reiche Bürgersfrau verkaufte, welche die Syphilis hatte. Die Bürgersfrau nahm das Baby mit unter ihr Nachthemd, um es anzustecken und dann, nachdem es erkrankte, auf dem Müll zu entsorgen!

Genau dies war die die allererste Assoziation des Erzählers zu dem Geschwafel vom „schützenden Muttermantel“ dieser körperlich wie seelisch vor aller Augen verrottenden Person! Und diese ist nicht nur angesichts der Perversion, ein solch kinderloses Scheusal andauernd mit dem Bild einer fürsorglichen Mutter zu verknüpfen, naheliegend. Nein, zu den ganzen Plagen, die unter Merkels Mantel losgelassen wurden, gehört auch die Wiederkehr der Seuchen, unter anderem die der Syphilis. Jeder meiner Elite-Leser und heimlichen Fans könnte mir jetzt zigfache Beispiele für Scheußlichkeiten nennen, die eine direkte Folge des Wirkens von Merkel, oder, treffender, der Politik, für die sie steht, darstellen, weshalb ich auf entsprechende Auflistungen verzichte. Nur: Im Gegensatz zu brandenburgischen Märchenparks und dem Kasperltheater von Rammstein ist die tiefschwarze Merkelpädagogik keine Show, zumindest keine reine, und das Grauen, das ihr folgt, ein ohnehin überaus reales, was die Aussage, dass Rammstein wie Merkel sich ohne zu erklären pädagogisch an dem Land abarbeiteten, zu einer überaus sinisteren macht, ohne dass dies vom „Und-das-ist-auch-gut-so-Maier“ intendiert gewesen wäre, dem höchstwahrscheinlich nicht klar ist, wie er sich und die herrschende Machtstruktur mit seinem Schranzentum demaskiert hat! Hier im Doppelverdienerhaushalt wurde die Vermutung geäußert, er habe vielleicht doch eine verklausulierte Botschaft senden wollen, indes der Erzähler keinen Anlass sieht, über dergleichen zu spekulieren.

Allerdings gibt es noch eine assoziative Verbindung von Merkel und Rammstein. Das Lager der Kritiker Merkels und der herrschenden Machtstruktur ist ja ein durchaus gespaltenes. Hinsichtlich der Person Merkel und der Politik, für die sie steht, sehen in ihr manche ja eine austauschbare Handpuppe von Hintergrundmächten, während andere sie zu einer Art dunkler Göttin und böser Königin erhöhen, gar zu einer Inkarnation der bösen Mächte schlechthin, die „Blutraute“, die Deutschland aus ureigenem Antrieb heraus ins Feuer werfen möchte. Das letzteres aus den „alternativen“ Medien heraus kräftigst befeuert wird, wundert nicht und baut auf dem Umstand auf, dass Menschen zu gerne auf reale Schurken, sichtbar und, scheinbar, sogar greifbar, anspringen. Auf Figuren, die man für all das Unbill verantwortlich zeichnen und, zumindest in der Phantasie, zur Rechenschaft ziehen kann, wie es täglich x-fach bei PI-News und Konsorten durchgehechelt wird und wie es mit der vorgeblich kinderfressenden Kannibalin und Hexe Hillary jenseits des Teiches vorexerziert wurde. Und hier sind wir beim eingangs erwähnten Rammstein-Song „Mutter“. Dieser ist nach Auffassung eures demütigen Erzählers nicht nur der beste Titel von Rammstein, er lässt sich auch 1:1 auf das oben genannte Bedürfnis des Plebs nach einem als verantwortlich zu zeichnenden Schurken übertragen, zudem lässt sich ein Bezug zum der Merkel zugeschriebenen „Mutter-Motiv“ in dessen wahrhaft tiefster und dunkelster Bedeutung herstellen.

In „Mutter“ beklagt ein menschlicher Klon seine eigene, qualvolle Existenz wie die seiner Leidensgenossen:

Die Tränen greiser Kinderschar
ich zieh sie auf ein weisses Haar
werf in die Luft die nasse Kette
und wünsch mir, dass ich eine Mutter hätte

Und weiter:

Keine Sonne die mir scheint
keine Brust hat Milch geweint
in meiner Kehle steckt ein Schlauch
Hab keinen Nabel auf dem Bauch

Mutter

Ich durfte keine Nippel lecken
und keine Falte zum Verstecken
niemand gab mir einen Namen
gezeugt in Hast und ohne Samen


Wer aber nun meint, das bedauernswerte Wesen trauere einfach wegen des Umstands, nie Geborgenheit, menschliche Wärme und eine Kindheit genossen zu haben, die diesen Namen verdient, ist schief gewickelt. Die Pein ist eine noch viel tiefere:

Der Mutter die mich nie geboren
hab ich heute Nacht geschworen
ich werd ihr eine Krankheit schenken
und sie danach im Fluss versenken

Mutter

In ihren Lungen wohnt ein Aal
auf meiner Stirn ein Muttermal
entferne es mit Messers Kuss
auch wenn ich daran sterben muss

Mutter

In ihren Lungen wohnt ein Aal
auf meiner Stirn ein Muttermal
entferne es mit Messers Kuss
auch wenn ich verbluten muss

Mutter
oh gib mir Kraft

Das größte Elend für den zu einer qualvollen Existenz verdammten Klon ist es also, noch nicht einmal eine Mutter zu haben, die er für seine Geburt zu Verantwortung ziehen könnte, ja, noch nicht einmal von einer Mutter geboren worden zu sein! Man bedenke auch: Im ach so friedfertigen, von vielen Westlern als angenehme Wellness-Religion „praktizierten“ Buddhismus besteht die Welt aus Leiden, Frauen als Gebärerinnen wurden dort traditionell als ursächlich für dieses Leid verantwortlich gemacht und mitunter auch entsprechend behandelt und wenn es das gedunsene Scheusal in seiner Mutterrolle nicht schon gäbe, so hätte man es glatt erfinden müssen, „das wissen alle Beteiligten“ (Joschka Fischer).

Der Niedergang des Westens, Teil 6 („Die Judenfrage“)

Gute Zusammenfassung der wesentlichen Punkte der JQ, allerdings durch einen veritablen Treppenwitz konterkariert:

„Jetzt, wo Trump dahergekommen ist, fühlen sie sich in der Republikanischen Partei nicht wohl. „

MORGENWACHT

Im Pentagon im März 2001, von links: David Ivry, israelischer Botschafter in den USA; Paul D. Wolfowitz, amerikanischer Vize-Verteidigungsminister; Ariel Sharon, israelischer Premierminister; Donald H. Rumsfeld, US-Verteidigungsminister; Martin Indyk, US-Botschafter in Israel.

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original Decline of the West, Part 6 erschien am 1. August 2019 auf Counter-Currents Publishing.

[Vorbemerkung des Übersetzers: Der Siebenteiler „Decline of the West“ ist die Transkription einer Konversation zwischen Darryl Cooper und Greg Johnson, die in Darryl Coopers Podcast „Decline of the West“ im Dezember 2016 stattfand. Ich habe davon nur diesen Teil 6 übersetzt, weil darin die Judenfrage sehr gut behandelt wird. Die anderen Teile habe ich weggelassen, weil mich darin u. a. die naive Trump-Gläubigkeit und das zu häufige Vorkommen des Wortes „aristocratic“ in positivem Sinne gestört haben. Für Interessierte reiche ich die Links zu den anderen sechs Teilen am Schluß nach.]

Darryl Cooper: Ich würde…

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Im Echoraum des Hasses: „Isch hab ’nem Nescher in de Ranze geschosse“

Wenn du auf der Suche nach Wahrheit bist, belege ein Studium in einem MINT-Fach, oder beschäftige dich mit Thora, Bibel oder Koran (grins). Hier liegst du damit definitiv falsch. Dies ist (nur) ein Blog, also so ’ne Art virtueller Dorfkneipe. Hier kann und darf jeder Angler behaupten, einen Hai aus dem Dorfbach geangelt zu haben. Ich will und werde das nicht überprüfen. Wichtig für mich ist, daß er das clever und unterhaltsam anstellt und nett rüberbringt. Ob jetzt der Gockel auf dem Mist für seine Hühner Schafslämmer schlägt, oder die Aliens sich wieder über das Wurmloch in der Antarktis gemeldet haben, ist für mich so Jacke wie Hose, wie es unterhaltsam rüberkommt. Sicher gibt es auch HIER einige Leute, die fundierte wissenschaftliche Kenntnisse haben, aber wenn ich wissenschaftlich diskutieren will, mache ich das anders und woanders.

(Aus der Blogosphäre)

Eine fesselnde Milieustudie findet sich auf Zeit.de, die den demütigen Leser tief blicken lässt in das faulige Herz Dunkeldeutschlands, West-Sektor, und zwar anhand eines analogen Gegenstücks zu den gemütlichen virtuellen „Dorfkneipen“, wo all die Wutwürger bei geschütztem Kontakt hasserfüllt fachsimpeln. Natürlich ist das, im allgemeinen Kontext betrachtet, wieder mal ein Stück Propagandajournalismus wie er im Buche steht, allerdings macht es durchaus den Eindruck, als wären hier dennoch einige bittere Wahrheiten mit verbacken worden, was insbesondere gegen Ende des Artikelchens zum Ausdruck kommt.

Wächtersbach: Drei Weizen vorher, zwei danach

Ein Sportschütze schießt einen Mann aus Eritrea nieder, in seiner Stammkneipe wird weiter getrunken und auf Flüchtlinge geschimpft. Zu Besuch im Echoraum des Hasses.

Es ist eine gesellige Runde, die sich am späten Freitagnachmittag im Martinseck eingefunden hat, eine Kneipe in einem Wohngebiet von Biebergemünd. An den braunen Holztischen sitzen Schimmel, Kolbe und Chappi. „Wie das Hundefutter“, witzelt der kleine, stämmige Mann im schwarzen Trägershirt, der Kopf haarlos. Alle drei sind über 60 Jahre alt. An den Wänden hängen Kalender mit Pin-Up-Girls und angestaubte Fußball-Fanschals, vom Nikotin über die Jahre vergilbt. Wirt Dirk R. serviert Pils, Apfelwein und Kräuterschnaps. Seinen langen Bart hat er am Kinnansatz mit einem Gummiband abgebunden. Wie ein Zapfen steht der Wuchs nach unten. Ab und an zündet sich einer eine Zigarette an. Die meisten kommen von der Arbeit, man freut sich aufs Wochenende.

Angesichts der Tatsache, dass einer der ihren vor wenigen Tagen fast einen Menschen getötet hatte, sind Wirt und Gäste erstaunlich ausgelassen. Die verrauchte Kneipe hat es in den vergangenen Tagen zu bundesweiter Erwähnung gebracht. Von hier aus machte sich der 55 Jahre alte Roland K. Montagmittag nach dem Frühschoppen auf, um im benachbarten Wächtersbach einen Flüchtling zu ermorden. Hierher kehrte er nach seiner Tat zurück. Drei Weizen vorher, zwei danach. Als er zurückkehrte, hat er laut Gästen eine schwarze Stofftasche dabei, in der sich vermutlich die beiden halbautomatischen Pistolen befunden haben, die die Polizei später sicherstellt. „Isch hab ’nem Nescher in de Ranze geschosse“, soll K. in breiter südhessischer Mundart zum Wirt gesagt haben. Ranzen ist der Bauch. – „Roland, babbel kein Mist.“

K. zahlt die Zeche, steigt in seinen Toyota Corolla, fährt runter auf eine halb vertrocknete Wiese gleich gegenüber dem Sportplatz des TSV Kassel 1908. Er greift zum Handy, wählt den Notruf und berichtet von seiner Tat. Dann nimmt der pokalgekrönte Sportschütze eine der beiden Pistolen, Kaliber 45, und schießt sich in den Kopf. Wenige Minuten später kreist ein Hubschrauber über Biebergemünd. K. wird noch reanimiert, kurz darauf ist er tot.

Bürgermeister: „Es gab nie ein Problem“

Sein Opfer hatte er nach bisherigen Erkenntnissen wahllos ausgewählt. Der 26 Jahre alte Bilal M. ging an diesem Montagmittag die Industriestraße in Wächtersbach entlang, als Roland K. aus dem fahrenden Auto heraus mit seiner Neun-Millimeter sechs Mal auf ihn schoss. Fünf Projektile verfehlten das Ziel, eines schlug gleich neben dem Bauchnabel ein. Der gebürtige Eritreer, der 2012 als Flüchtling ins hessische Wächtersbach kam, muss notoperiert werden. „Hätten die Passanten nicht sofort Hilfe geholt, wäre er vermutlich verblutet“, sagte Oberstaatsanwalt Alexander Badle. „Er hatte viel Glück.“ Sein Zustand sei inzwischen stabil. Er nennt die Tat klar rassistisch motiviert. Chappi aus dem Martinseck meint: „Hätten da mehr von denen gestanden, hätte er auch die abgeknallt.“

Seit der Tat hat sich viel verändert im Main-Kinzig-Kreis. Weltoffen und tolerant sei man hier im Speckgürtel der internationalen Finanzmetropole Frankfurt, sagt der Wächtersbacher Bürgermeister Andreas Weiher in seinem Büro. „Die Integration lief vorbildlich“, betont der SPD-Politiker. Die Aufnahme und Verteilung von Flüchtlingen habe auch in der Hochphase im Jahr 2015 gut funktioniert. Dezentrale Unterbringung in privaten Unterkünften, zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen, Unterstützung der Kirchen, Bildungsangebote, Sprachkurse. „Es gab nie ein Problem.“ Und jetzt sei einfach einer gekommen und „schießt einen Farbigen wegen seiner Hautfarbe ab“.

Seine Stadt habe ein starkes Zeichen gesetzt, sagt Weiher über seine Bürger. Einen Tag nach den Schüssen versammelten sich am Dienstagabend etwa 400 Menschen am Tatort an der Industriestraße, um bei einer Mahnwache ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Doch da es gab auch die andere Seite. „Die, die meinen, sie ist schuld“, sagt Weiher und formt die Merkel-Raute. Nach der Tat habe er befremdliche Anrufe bekommen. „Das war doch nur ein Flüchtling, der lebt doch noch“, habe einer gesagt. Weiher wird nachdenklich. Da gebe es eben noch immer diese Neiddebatte, dass es einem Flüchtling besser gehe als einem selbst. „Es hat sich etwas verändert in der Wertevermittlung“, glaubt Weiher. „Die Gesellschaft driftet auseinander, es sind Hemmschwellen gefallen.“ Eine der Kernursachen für die Enthemmung sind für den Bürgermeister die sozialen Medien.

Womöglich steht Wächtersbach für viele Provinzorte in Deutschland, in denen die Fassade glänzt, während das Fundament unbemerkt zu schimmeln begonnen hat. Vordergründig scheint das gesellschaftliche Gefüge in Ordnung, man geht auf die Straße und steht für weltoffene Überzeugungen ein. Und doch muss die Region nun erkennen, dass es nicht nur dort brodelt, wo man es eigentlich schon erwartet – in Sachsen oder Brandenburg –, sondern auch hier am Rande der Boomtown Frankfurt. Menschen, die öffentlich nicht auffallen, die sich aber, wie einige Politiker hier sagen, abgehängt fühlen. Die von Unzufriedenheit und diffusen Ängsten getrieben werden und Hassbotschaften verbreiten.

Wie schon nach dem Attentat auf den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke begann auch nach dem Mordversuch an Bilal M. auf Facebook die Hetze. Unter verschiedenen regionalen Accounts wetterten Nutzer gegen die Solidarität für den Eritreer. Für manche ist Roland K. ein Held.

Angespannte Sicherheitslage

In einer ersten Zwischenbilanz fünf Tage nach der Tat gehen die Ermittler von einem „frustrierten, isolierten Einzeltäter“ aus, der aus rassistischen Motiven habe morden wollen. Das sollte nicht als Entwarnung verstanden werden. Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts, spricht von einer angespannten Sicherheitslage. „Schwerste Gewaltstraftaten durch Einzeltäter oder Kleinstgruppen, auch die Bildung terroristischer Gruppen innerhalb des rechten Spektrums, müssen in Betracht gezogen werden“, zitierte Der Spiegel aus einem vertraulichen Protokoll zu einer Sondersitzung des Bundestag-Innenausschusses zum Mord an Lübcke Ende Juni. Es bestehe „eine Dringlichkeit“ zu handeln.

Die Stammgäste im Martinseck beschreiben Roland K. als jemanden, der einige Tiefschläge erlebt hatte. Zwei Ehen gescheitert, den Job als LKW-Fahrer verloren, durch Hartz IV in Geldnot geraten, vor einigen Jahren sei zudem sein Hund gestorben. Der Boxer habe Krebs gehabt und sei beim Gassigehen tot umgefallen. Danach sei K. in seine damalige Stammkneipe gegangen und habe angefangen zu weinen. „Ein Tier ist besser als ein Mensch“, habe er gesagt. „Der Roland, der war auch weich, kein Killer“, sagt ein Bekannter aus dem Schützenverein.

Auch sein Vermieter fand an K. nichts Auffälliges. Als er sich damals für die Wohnung bewarb, sei er der einzige gewesen, der direkt eine Verdienstbescheinigung vorgelegt habe. Sogar, dass er Sportschütze sei, habe er ihm gesagt und gefragt, ob das ein Problem sei. Zu den Geburtstagen und an Ostern habe der den Kindern Schokolade geschenkt. Mit der thailändischen Frau des Nachbarn habe er immer nett geplaudert, sein Essen habe er sich oft beim Inder geholt. Schlimm sei nur sein Husten gewesen. K. war starker Raucher.

Vor anderthalb Jahren etwa habe er dann das erste Mal gesagt, „dass er einen mitnehmen“ wolle, sollte er sich eines Tages umbringen, erzählt der Wirt. Auch wenn K. diesen Satz öfter gesagt habe, ernst genommen habe das niemand. Dass man ihm nun Vorwürfe mache, die Ankündigung einer Straftat den Behörden nicht gemeldet zu haben, sei absurd. In der Kneipe werde viel dummes Zeug erzählt, „Gebabbel halt“. Gegen Ausländer habe K. immer wieder gewettert. „Der Roland hatte ein Problem mit Asylanten und Flüchtlingen“, sagt der Wirt. „Die haben ihm halt nicht geschmeckt.“

Und doch muss etwas passiert sein in der Gedankenwelt des Roland K., was seinen Hass auf Asylbewerber und Flüchtlinge so groß werden ließ, dass er wenigstens einen von ihnen töten wollte. Einer der Gründe findet sich vielleicht auch im Martinseck in Biebergemünd, wo Roland K. einen idealen Echoraum für seine Vorurteile fand. Hier sagt man auch im Beisein eines Journalisten, was man von Flüchtlingen und Solidaritätsaktionen hält. Im Martinseck bekommen anonyme Facebook-Einträge plötzlich ein Gesicht.

„Was der Roland gemacht hat, das ist nicht richtig“, sagt Kolbe, Schnauzbart, stoppliges Haar, Blaumann mit kurzen Hosenbeinen. „Aber eine Mahnwache? Das ist doch ein Witz. Der ist doch nicht mal tot“, sagt der LKW-Fahrer. „Die vergewaltigen unsere Frauen, da gab es noch nie eine Mahnwache. Eine Riesensauerei ist das. Dass da Hass entsteht, kann ich verstehen. Aber da ist auch die Führung dran schuld“, winkt Kolbe ab, „die in Berlin.“ Eine Regierung, die unfähig sei, hart durchzugreifen und kriminelle Ausländer abzuschieben. Andere Länder seien nicht so blöd. „Was ich sage, ist nicht ausländerfeindlich. Wir sind hier keine Nazis“, betont er. „Wir trinken hier auch mit Türken, Jugos und Bulgaren, da gibt es gar kein Problem“, sagt er. „Aber wenn das gewisse Pack kommt und sich nicht benimmt, dann raus damit.“ Aus dem Hintergrund schaltet sich Schimmel ein: „Eigentlich müsste man den Staat erschießen.“

Das enthemmte Wort besorgt Beate Rilke schon seit einiger Zeit. Die Pastorin von Wächtersbach sitzt an ihrem Schreibtisch im Pfarrbüro, vor ihr ein Wust an Papier. Seit 14 Jahren betreut sie die Gemeinde. Sie hat gemerkt, dass sich die Kultur des Miteinanders verändert hat. Um die Gemeinschaft zu stärken, hat Rilke unter anderem interreligiöse Gebete im Schlossgarten organisiert – Seite an Seite beteten da Muslime, Katholiken, Evangelen und ein orthodoxer Kaplan aus Eritrea. Auch Rilke musste sich für ihr Engagement in der Flüchtlingshilfe einiges anhören. „Warum macht ihr das für die, würdet ihr das auch für Deutsche tun?“ Schuld an der Situation habe auch die AfD, die mit ihren Äußerungen das soziale Klima vergifte. Um die 20 Prozent erhielt sie in der Region bei den letzten Landtagswahlen 2018. Das erste, was Rilke nach der Tat durch den Kopf gegangen sei, seien die Worte von AfD-Chef Alexander Gauland gewesen. Der hatte nach der Bundestagswahl 2017 gesagt, dass man den politischen Gegner jagen und vor sich hertreiben wolle. „Solche Sätze machen etwas mit Menschen“, sagt sie. Das sei kriegerische Rhetorik. „Wenn jemand gewalttätig kommuniziert, dann kann das Gewalt werden.“

Angst, auf die Straße zu gehen

Es gibt weitere Menschen in Wächtersbach, die der AfD eine Mitverantwortung geben. Reiner Bousonville, Fraktionschef der Grünen im Kreistag, nennt die Partei gar den „geistigen Wegbereiter“ für die Tat von Roland K. Stephan Siemon, der einzige Buchhändler im Ort, spricht von einem „veritablen Problem mit rechtrandständigen Menschen“ in seiner Stadt. Seit der Tat hätten Menschen mit Migrationshintergrund Angst, auf die Straße zu gehen. „Das ist bestürzend.“ Man müsse endlich aufhören, die Gefahren durch die AfD kleinzureden, und klare Grenzen ziehen. Auf die Wähler der Rechtspopulisten müsse man freilich zugehen, die Partei aber „muss zurück in die Schmuddelecke hinter den Schmuddelzaun“. 

Ob eine Ächtung und Isolierung der AfD allein ausreicht, darf nach dem Gespräch mit den Stammgästen im Martinseck bezweifelt werden. „Was sollen wir mit der AfD?“, fragt Kolbe, runzelt die Stirn und wirft die Hand in die Luft. „Die haben nichts, keine Idee, kein Konzept, gar nichts. Die sind einfach nur dagegen.“ Chappie ergänzt: „Die AfD braucht keine Sau.“ Die Stammgäste im Martinseck wollen eigentlich niemanden mehr wählen. Schenkt man ihnen Glauben, sind sie so etwas wie politische Heimatlose, die auf der Suche nach dem Zuhause ziellos durch die deutsche Parteienlandschaft wandern.

Wirt Dirk will gleich zumachen, die ersten Gäste verlassen das Kneipenwohnzimmer. Ob man den Roland hier eigentlich vermisst? „Nö“, sagt der Wirt. „Der eine ist weg, dann kommt halt der Nächste.“

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Ja, ein Artikel mit allem drum und drin, und insbesondere die Schlusspointe ist ein wahres Meisterstück: Ließe sich so etwas vielleicht verhindern, wenn es in diesem hässlichen Hassland „ein Stück weit“ mehr menschliche Wärme gäbe und Hass und Langeweile nicht die einzigen verbindenden Elemente darstellten? In der Tat hätte der Autor kein besseres Ende für seinen Artikel finden können, als einfach die Worte von „Wirt Dirk“ für sich sprechen zu lassen:

Wirt Dirk will gleich zumachen, die ersten Gäste verlassen das Kneipenwohnzimmer. Ob man den Roland hier eigentlich vermisst? „Nö“, sagt der Wirt. „Der eine ist weg, dann kommt halt der Nächste.“

Oder, um es mit den Toten Hoden und ihren zehn kleinen Jägermeistern zu sagen:

Einer für alle, alle für einen, wenn einer fort iss, wer wird dann gleich weinen? Einmal triffts jeden, ärger dich nicht, so geht´s im Leben, Du oder Ich!

Haben also die, die da mehr sind, doch „ein Stück weit“ recht? Man könnte es zumindest grade meinen, bei den erschütternden Dokumenten für sinnlos-leer verkackte menschliche Existenz, die man zuweilen in den Echokammern des Weltnetzes vorfindet:

Kapitän Nemo sagt:

25. Juli 2019 um 0:44

(…)

Frankstein, möge Deine Schreib- und Denkgewalt Dir noch lange erhalten bleiben, auf all meinen Reisen durch die heutige Zeit, hab ich nur einen wie Dich gefunden, und dafür bin ich meinem Weg dankbar… und zu Dir… hättest Du ein Buch geschrieben, es ist gar nicht auszudenken… den Gedanken nehme ich mit auf die Reise. Lebt wohl!

Und hoffet, dass da der CODE 117 nicht kommt!

Wohlgemerkt, der EINE ist nichts als ein notorisch-chronischer Hohlschwafler und Dummphantast, den man persönlich noch nicht einmal kennt – bitter und traurig!