Irritierend oftes Phantasieren

Wenn Du nichts dagegen tun kannst, entspann‘ Dich und genieß‘ es… Bild

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Irritierend?

This scene in the movie is so weird. It’s supposed to be a rape sequence, but even in the finished film, the woman is smiling and enjoying the sex even within the context of the scene. Either she’s the happiest rape victim in human history or what we saw was just a really bizarre booty call. You know you’re in trouble when both are viable options

Then again, John Boorman did say the women in the cast “were looking forward to being raped by Sean Connery,” so maybe that fangirl enthusiasm spilled over into the actual movie regardless of the intended context.

The Emerald Nebula — lottereinigerforever: Sean Connery in “Zardoz” … (tumblr.com)

Na, eigentlich ist doch alles klar. Im Zweifelsfall einfach die Frauenversteher und Südpolkoryphäen NV oder DANISCH fragen. Hier dagegen wirds wirklich weird jenseits jeglicher Komfortzone:

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La DEUTSCHE Vita: Katja Bienert, 2.

…Eugenie…la Niña… ADORABLE.. Bild: Screenshot Youtube

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Der Erzähler folgt im Strudel seiner aufgewirbelten Zerinnerungen weiter den Spuren der Göttin der Jugend, die sich für ihn in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in der jungen deutschen Mimin Katja Bienert inkarnierte. Angesichts dessen, daß gerade zu dieser Zeit, ausgehend von den USA, die Weichen von dem kurzen Tauwetter einer besseren Zeit in den 60ern und 70ern hin zu der restriktiven Sexualhölle nach US-Vorbild gestellt wurden, in die wir heute zu bewohnen gezwungen sind, erscheint das Schauspiel der jugendlichen Katja wie eine der letzten Blüten ebenjener besseren Zeit, und der Rückblick von geradezu surrealer Unwirklichkeit. Nach den doch eher prosaischen Schulmädchenreports und Derrick, wo der Glanz der Göttin noch in die hinterletzten Wohnzimmer erstrahlte, ergibt sich der Erzähler in den surreal-fiebernden Filmträumen des großartigen Jess Franco endgültig dem Delirium als seiner letzten Zuflucht.

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La DEUTSCHE Vita: Katja Bienert, 1.

Wenn du also wissen willst, was dir blüht, lese die Zeitung, schaue Filme und TV.

(FRANKSTEIN)

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Letzte Ausläufer einer besseren Zeit, als sich im bleiern-staatstragenden ZDF in einer der deutschesten aller TV-Serien zur besten Sendezeit die Göttin der Jugend für einen kurzen Moment inkarnierte: Katja Bienert, gerade mal 13, in der Rolle der Vera „Angel Of Mine“ Essling in Derrick: „Dem Mörder eine Kerze“.
Bild: Screenshot Youtube

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Ein Nebeneffekt des Demütig-Vor-Sich-Hin-Bloggens ist, daß dadurch beständig der Mulm aus uralten Zerinnerungen am Boden des Bewußtseinsstroms aufgewühlt und hochgewirbelt wird. So streifte der Erzähler neulich bei seiner bitteren Klage über die sich mit atemberaubender Geschwindigkeit verdichtende sexualhöllische Finsternis dieser Tage den Fall der deutschen Mimin Katja Bienert, die in sehr jungen Jahren auf eine Weise in Illustrierten, Film und TV brillierte, die heute, trotz schrillstem Sexgetöne allüberall, schlicht nicht mehr denkbar wäre. Und selbst der Erzähler, dem sich die junge Katja Bienert als ausnehmend schöne Verkörperung adoleszenter Erotik ins Bewußtsein eingebrannt hatte, was sicherlich damit zusammenhängt, daß das Erstrahlen von Katjas Stern in den frühen 80ern mit der eigenen Pubertät zusammenfiel, war sich bis vor kürzerem nicht vollends darüber im Klaren, wie sehr ein Blick auf Katja Bienert und ihre Karriere verdeutlichen kann, in welchem Ausmaß sich die Verhältnisse seither zum Düsteren hin verwandelt haben.

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