Luftpost schon im März 2019 über das Asow-Regiment

MORGENWACHT

Von Luftpost aus dem Siechkobel, ursprünglich gepostet am 28. März 2019 als Kommentar zum CC-Artikel „Weiße müssen sich nach Christchurch unterwerfen“ und von mir (Lucifex) hier als Artikel aufbereitet. Das anstelle eines Titelbildes eingefügte Asow-Propagandamusikvideo „Victory or Valhalla“ habe ich bei B-Mashina gefunden, der bezüglich der Menschenrechtverletzungen des Regiments Asow in einem Kommentar schrieb:

„Naja, Zustände wie in einem Viertwelt-Shithole ebent. Und die heroischen Azov-Recken scheinen mir wie rechte Schulhof-Bullies: Gern im Rudel Schwächere quälen, und wenns dann wirklich heroisch wird und Walhalla ruft, versteckt man sich hinter Kindern und Weiberröcken und plärrt nach Evakuierung und seiner Mama. Einen geistig Behinderten gruppenvergewaltigen – oh Mann. Naja, vielleicht kann sich da grad noch „NV“ einen drauf schleudern, der fände ja Hendrik Möbus und „Absurd“ nicht halb so geil, wenn die genannte Kackwurst nicht mit seinen Kumpels einen Behinderten totgequält hätte, der nur mit ihnen abhängen wollte – „unwertes Leben“, meinten…

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Quersprenger

Nein diese Saggsen. Überhaupt ist dem DE jetzt erst aufgefallen, daß sich die linksgrünversiffte „TITANIC“ damals für ihren „Sachsterix“ des Konterfeis und der Vita von SchlauPACKi, dem ÜBER-OSSI aus dem Vitzli-Blog, bediente! Und der weiß natürlich sicher bis heute nichts von der Ehre! Typisch für das linke Saupack!

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Folgende Headline sprengte sich dem Erzähler förmlich ins erlahmende Resthirn:

Eklat in Sachsen: „Querdenker“ sprengen multikulturelles Fest

Unwillkürlich klickte er auf dem MSN-Portal den Link zu „Tag 24“ , um sich daran zu erbauen, wie pöbelnd randalierende, querdenkende PACKdeutsche ModernisierungsverlierInnen, womöglich vereint mit als ausgestorben geglaubten Schnürstiefel- und Bomberjackenträgern, Hooligans und vielleicht sogar dem einen oder anderen geflüchteten Bandera-Nazi-Kannibalen, ins friedliche Multibunti-Treiben einfallen wie der Wolf, der in die Schafherde einbricht, auf daß es sich zerstäube wie ein Haufen Konfetti – oder hatte gar ein Neo-„NSU“ eine NAGELBOMBE gezündet? Bei Gott!

Leider, leiiider stellte sich (wieder mal) heraus, daß das tatsächliche Geschehen, der eigentliche EKLAT, mit dem explosiven Stoff, den die Schlagzeile da insinuierte, nicht das geringste zu tun hatte:

Seit Monaten hatte Zwickau das Interkulturelle Fest „Zwikkolör“ geplant. Samstag sollte die Großveranstaltung mit 40 beteiligten Institutionen auf dem Zwickauer Hauptmarkt Tausende Besucher anlocken. Doch seit wenigen Tagen beanspruchen rechte Demonstranten den Hauptmarkt für eine Demo. Das Verwaltungsgericht entschied: Die Demo geht auf dem Hauptmarkt vor. Daraufhin sagte die Stadt das Fest am Freitag kurzfristig ab.

Also wurde weder tatsächlich noch im übertragenen Sinne etwas „gesprengt“, es sei denn, man dehnt diesen Begriff über die Schmerzgrenze hinaus. Statt dessen lief alles nach den Regeln unseres demokratischen Rechtsstaates ab, in welchen einer politischen „Demonstration“ höhere Priorität eingeräumt wird als einer „Veranstaltung“ wie der geplanten Multi-Bunti-Kirmes. Da hatten eben „Zivilgesellschaft“ und, äääh, „moralische Mehrheit“ die Rechnung ohne den Wirt in Gestalt jener Spielregeln und der „Querdenker“ gemacht, die ihre Demo nun einfach angemeldet und damit rechtsstaatlich legitimiert und priorisiert hatten. Aber so ist das nun mal: ignorieren Quertreiber Gesetze, gehören sie, ganz im Gegensatz etwa zu gemeingefährlichen aber systemstützenden „Antifa“-Schlägern und Autobahnblockierern, am besten gleich erschossen, befolgen sie die Spielregeln des demokratischen Gemeinwesens, dann erst recht. Unmöglich, daß die Regeln für alle gelten sollen! Da müssen „Konsequenzen“ her!

Bereits im Dezember 2021 begann die Planung für „Zwikkolör“. „Besucher sollten andere Kulturen kennenlernen, Anstöße für ehrenamtliches Engagement erhalten“, sagte Stadtsprecher Mathias Merz (50).

Die Versammlungsbehörde des Landkreises wollte die jetzt angemeldete „Querdenker“-Demo zum Thema „Wiederherstellung der Grundrechte“ deshalb auf den Kornmarkt verlegen. Dagegen klagten die „Querdenker“. Und gewannen.

Tenor des Urteils: Eine Demo wird vom Grundgesetz geschützt, eine Veranstaltung nicht. Deshalb habe die Demo Vorrang. Konsequenz: Das lange geplante Multi-Kulti-Fest muss der rechten Demo weichen.

Gleichstellungsbeauftragte Ulrike Lehmann (57) bedauerte die Absage, „die, um weiteren Aufwand zu vermeiden, unvermeidlich war“. Eine Verlegung auf den Kornmarkt sei nicht möglich. Oberbürgermeisterin Constance Arndt (44, BfZ) sieht einen „faden Beigeschmack“: „Die Antragsteller der Kundgebung verhindern ein interkulturelles Fest.“

DGB-Geschäftsführer Ralf Hron (54) nennt die Gerichtsentscheidung „ein Unding. Auch mein Auto ist für das Fest bereits vollgepackt.“ Er mahnt Konsequenzen an: „Wir müssen die Zivilgesellschaft stärken und dürfen uns nicht von einigen Leuten auf der Nase herumtanzen lassen.“

Das Qualitätsjournal Tag24 sieht jedenfalls ein „schwieriges juristisches Faß“ geöffnet und das Gerechtigkeitsempfinden verletzt:

Recht und Gerechtigkeit

Kommentar von Bernd Rippert

So eine Gerichtsentscheidung kann es nur in Sachsen geben! Das werden jetzt wieder einige schimpfen. Ein aktuelles Urteil des Verwaltungsgerichtes ist auch schwer zu verstehen.

Es geht um ein interkulturelles Fest in Zwickau. Seit November 2021 geplant und auf dem Hauptmarkt genehmigt, sollte es diesen Platz räumen zugunsten einer Querdenker-Demo. So entschieden vom Verwaltungsgericht Chemnitz. Begründung: Eine Demo hat Verfassungsrang, ein Fest nicht.

Vorsicht bei Gerichtsschelte. Aber hier machen die Juristen ein schwieriges Fass auf. Man denke weiter: Wenn ich den Weihnachtsmarkt behindern will, melde ich einfach für den 1. Dezember eine Demo auf dem Markt an. Oder wie wäre es mit einer Kundgebung auf dem Hartmannplatz während des Rummels? Jahr- und Weihnachtsmärkte haben auch keinen Verfassungsrang.

Die Entscheidung des Chemnitzer Gerichts stört nicht nur den Gerechtigkeitssinn, sondern auch den Vertrauenstatbestand. Wenn eine Genehmigung erteilt wurde, darf man die nicht ersetzen durch eine Genehmigung für etwas anderes. Sonst sind Behörden-Entscheidungen nicht mehr verlässlich.

Tja, ewig Schad‘ um den zivilgesellschaftlichen Gerechtigkeitssinn und den Vertrauenstatbestand. Aber anscheinend gehen auch in Dunkeldeutschland die Gerichte mit dem neuen, woken Zeitgeist und nach dem ist „Multi-Kulti“ schon längst als DER „Kern des Rassismus“ entzaubert:

Wie der amerikanische Schmelztiegel-Mythos, so versucht das deutsche Multikulti-Konzept alles, was zwischen uns anders ist, auf wundersame Weise wegzufegen. Multikulti verspricht Gleichheit, Handlungsfähigkeit, Pluralität und eine automatische Akzeptanz von Gefühlen, Gedanken, Erfahrungen, unterschiedlichen Erzählungen, Sprachen und Handlungsweisen von allen Menschen.

(…)

Multikulti macht Weiß-Sein zur Norm

Weiße Menschen wissen eben nicht, was alltäglicher Rassismus ist. Nach meiner Erfahrung schweigen sie bei rassistischen Übergriffen. Multikulti macht Weiß-Sein zur Norm und markiert das Fremde. In diesem Land mit seiner fatalen Einwanderungspolitik scheinen Nicht-Weiße für immer Fremde zu sein. Personen mit Migrationshintergrund, auch solche, die in zweiter oder dritter Generation in Deutschland leben, bleiben in der Regel „Ausländer“ in der deutschen Statistik und im öffentlichen Diskurs.

Deutschland ist schnell zu einem Land mit zunehmender Heterogenität geworden. Doch es wird erwartet, dass nicht-weiße Deutsche das dominante weiße kulturelle Repertoire übernehmen und sich anpassen. Erasmus-Preisträgerin und Harvard-Soziologin Michèle Lamont definiert kulturelles Repertoire als das Wissen darüber, wer dazu gehört und wer nicht. Trotz der Bemühungen, nach den Regeln zu spielen, werden viele dabei außen vor gelassen. Was ist also die Schwelle für eine deutsche Kulturmitgliedschaft?

Tagesspiegel Kultur/ Multikulti ist der Kern des Rassismus

Siehe dazu auch:

Also antirassismus- und zivilgesellschaftstechnisch alles in Botter, die Verwaltungsrichter sind nur selbstgefälligen dunkeldeutschen NAZISCHWEINEN in die Parade gefahren, die da auf Kosten von Minderheiten ihr assimilisationsterroristisches Herrenmenschentum in eitler Selbstdarstellung zelebrieren wollten. Ganz nach geltendem Recht und Gesetz haben sie die kernrassistischen Umtriebe eingestellt und Bürgern mit einem echten und lauteren Anliegen Vorrang eingeräumt. Bravo!

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AZOV – auch nur FAKE und GAY?

Der Erzähler stand ja, ob der unablässigen Patzer von St. Putins Dedovshchina-Schinder-Zombie-Truppe, im Verein mit der Widerwärtigkeit des Gewürms der bunzeldeutschen, putinlutschenden HASCHER UND NASCHER (FRANKSTEIN) von SCHRÖDER bis SCHWESIG, der Erbärmlichkeit der Jammer-Patriidioten wie nicht zuletzt ebenjenes Fränkibois und Artverwandter, schon kurz davor, sich gedanklich mit den ultrakrassen Jungs und Mädels des ukrainischen Azov-Regiments anzufreunden, ja gar zum Fan und Supporter zu mutieren. Denn abgesehen davon, ob uns jetzt wegen der Fuckraine der Stecker gezogen wird und wer denn genau die ultranationalistischen Hintern pudert, geben sie schon ein ganz anderes Bild ab, als das geistige Lumpenprekariat, welches sich in den lauen Koben der deutschen Rechten suhlt um dort, je nach Gusto, von „mehr Demokratie“ oder dem Föhrer zu träumen. Nicht unerheblich dazu beigetragen hatte der Einfluß eines gewissen Post-Collapsers:

Man kann jetzt die scheinbare Heuchelei hervorheben, dass genau dieselbe Presse über Monate irgendwelche Querdenker Demos von Grünenwählern und Muh Bürgerrechte Honks als Nazis bezeichnet hat jetzt eine Rechtsextreme Milizgruppe absolviert, doch das wäre nur impotentes Moral Gebitche und auch am Thema vorbei.

Fakt ist das Azov Bataillon projiziert Power. Diese Typen haben Infrastruktur, Männer und Waffen und keine Skrupel davor sie zu benutzen. Und die Bourgie Presse, Bitches wie sie sind, werden sich diesen Leuten unterwerfen und denen die Eier lutschen. „Ja das sind keine richtigen Nazis“,  „ich kann ihn ändern“, „er schlägt mich weil er mich liebt“ und so. Das wurde Jahre lang hier artikuliert und jetzt sieht man wie es passiert. Wer Macht projiziert kann diesen Leuten ALLES aufzwingen und sie Alles und das Gegenteil glauben lassen. Diese Leute wollen beherrscht werden, alle diese Pro-Ukraine Twitter Avatar NPCs wollen beherrscht werden, weshalb es jemanden geben wird der sie beherrschen wird und ihnen sagt was sie zu denken und zu wiederholen haben.

Die letzten Menschen II -„willst du wieder Krieg in Europa haben“ fragte der Wutboomer

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Ja, durchfuhr es den Erzähler beim Lesen dieser Zeilen, wie eine kristallene Kugel mitten durch die Stirn: Diese Kraft, diese SCHÖPFERKRAFT, DAS zu vollbringen! Die würden nicht von wegen „Liebe, Freiheit, Demokratie! Keine Diktatur!“ rumjaulen um sich dann von der Ordnungsmacht vermöbeln zu lassen, sondern jeden geimpften Arm einzeln abhacken! Die würden hier mit den ganzen penetrant-militanten Gender-Fluiden, chemschwulen Klimaflittchen und sonstigen Quälgeistern, Schädlingen und Ballastexistenzen schnell aufräumen und dabei im Geiste von Reichsparteitag und Starship Troopers für echtes Gänsehautfeeling sorgen:

CITIZENSHIP INTENSIFIES – Azov regiment military parade in Mariupol 12.06.2016-

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Und jetzt DAS – ein verzweifeltes HILFE-GESUCH aus den Katakomben von ASOWSTAL, während euer Armsessel-Krieger DE, blutrünstig wie eine ganze Schwadron von HOFREITERn, mit reichlich Popcorn dem letzten Gefecht entgegenfieberte:

Ukraine-Krieg: Asowstal-Kämpfer senden nach Evakuierung von Zivilisten Hilferuf

Wie in einer »höllischen Reality-Show« kommt er sich vor – und die Welt schaut zu. Das schreibt der Kommandeur der Truppen im Asow-Stahlwerk nach der Evakuierung der Zivilisten. Jetzt geht es um ihr Leben.

Nach der Evakuierung der letzten Zivilisten aus dem von russischen Truppen belagerten Asow-Stahlwerk in der Hafenstadt Mariupol haben die dort verschanzten ukrainischen Kämpfer einen eindringlichen Hilferuf gesendet. Er könne nur noch auf ein Wunder hoffen, schrieb der Kommandeur der 36. Marineinfanteriebrigade, Serhij Wolynskyj, am Samstag bei Facebook. »Darauf, dass höhere Kräfte eine Lösung für unsere Rettung finden!«

Mariupol ist seit Wochen praktisch vollständig unter russischer Kontrolle. Ukrainische Truppen sind rund 100 Kilometer entfernt und nicht in der Lage, den verbliebenen Soldaten in der zu großen Teilen zerstörten Stadt zu helfen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte am Abend Verhandlungen über eine Evakuierung von Verwundeten, Medizinern sowie der verbliebenen Soldaten an. Moskau hat jedoch mehrfach angekündigt, die ukrainischen Kämpfer selbst im Falle einer Kapitulation in Gefangenschaft nehmen zu wollen.

Der Spiegel/Ukraine-Krieg: Asowstal-Kämpfer senden nach Evakuierung von Zivilisten Hilferuf

Gut, Marineinfanterie. Aber solange von AZOV, die ja wohl ebenfalls hier ihre letzte Stellung bezogen haben, nichts gegenteiliges kommt, muß Mann leider befürchten, daß dieses Pussytum auch das einst ruhmreiche Bataillon, nun Regiment, unter Wolfsangel und Schwarzer Sonne ereilt hat! Wie in einer Reality-Show kommt er sich vor, der Herr Kommandeur! Hört, hört! DAS IST DER KRIEG, MANN! Und ja, werte Relotius-Erben, in einem laufenden Krieg ist es üblich, daß feindliche Kämpfer SELBST im Falle einer Kapitulation gefangen genommen werden! Zumal wir es hier ja unter anderem mit welchen zu tun haben, die in den asovzialen Medien damit tönten, daß sie erst gar keine Gefangenen machen werden!

Kommen also auch die ultrakrassen ukrainischen Kämpfer aus dem Teletubbieland? Jungs echt, ernsthaft jetzt: REIßT EUCH GEFÄLLIGST MAL AM RIEMEN wenn wir schon für euch frieren und unseren Lebensstandard auf das Viertwelt-Niveau von eurem von Oligarchen ausgesaugten FAILED STATE senken sollen! Here we are now, entertain us! VICTORY OR VALHALLA, ihr ULTRA-GROßFRESSEN! Oder soll DIE WELT am Ende doch recht behalten damit, daß ihr gar keine Nazis seid sondern einfach nur total nette Demokratie- und Menschenfreunde?

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Btw.: Not even creepy Joe hat eine neue Sprecherin. Und es ist die erste Sprecherin des Weißen Hauses, die nicht nur POC, sondern auch noch offen lesbisch ist. The West is the best.

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Guter Rat von Tante Nancy

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Innenministerin Faeser rät Bürgern zu Notvorrat für Krisenfall

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) rät den Bürgern in Deutschland vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges, sich für den Krisenfall zu wappnen. „Denken Sie zum Beispiel an Cyberattacken auf kritische Infrastruktur“, sagte Faeser dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe). „Wenn tatsächlich mal länger der Strom ausfällt oder das tägliche Leben auf andere Art und Weise eingeschränkt wird, dann ist es auf jeden Fall sinnvoll, einen Notvorrat zu Hause zu haben.“

Die Ministerin verwies darauf, dass das Bundesamt für Bevölkerungsschutz eine Liste veröffentlicht habe, was an Notvorrat Sinn mache. Faeser sieht derzeit deutliche Defizite beim Zivilschutz. Sie sei „ziemlich entsetzt darüber, was in den vergangenen 16 Jahren alles im Zivilschutz abgebaut wurde“. Dieser Bereich habe jetzt „hohe Priorität“. „Wir müssen hier auf die Höhe der Zeit kommen, um die vielfältigen Krisen – Pandemien, Klimafolgen, Kriegsgefahren – zu bewältigen.“ Es müsse geprüft werden, welche Schutzvorkehrungen notwendig seien. Das betreffe nicht nur technische Fragen, „sondern auch Vorräte für Lebensmittel, Medikamente oder Sanitätsmaterialien“. Es gebe noch 599 Schutzräume in Deutschland. Zudem gebe es welche, die heute anders genutzt würden. „Es ist sinnvoll, wenn wir einige davon reaktivieren“, sagte Faeser. Mit Blick auf die Kosten für den Ausbau des Zivilschutzes nannte Faeser keine Zahlen. „Mir ist wichtig, erst den konkreten Bedarf zu ermitteln und dann über die Frage der Finanzierung zu sprechen“, sagte sie. Zugleich kündigte sie an, dass der Bund eine „führende Rolle beim Bevölkerungsschutz“ übernehmen und stärker koordinieren und steuern werde. „Dazu starten wir im Juni ein gemeinsames Kompetenzzentrum von Bund und Ländern.“

MMNews/Innenministerin Faeser rät Bürgern zu Notvorrat für Krisenfall

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Na, da wird man sich doch sicher bald die für jahrzehntelange Destabilisierung und Sabotage Verantwortlichen greifen, die den desolaten Zustand bei Energieversorgung, Zivil- und Katastrophenschutz, Landesverteidigung zu verantworten haben, nicht wahr? THE DAY OF THE ROPE, uhm, …THE DAY OF THE SOFT PILLOW is near!

Monty Python / Spanish Inquisition Part 2: Bei 02:00 Vorzeigen der Folterwerkzeuge.

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Es kann doch nicht alles sein, daß man angesichts des heiligen Ernstes der Situation hier

– Täuschland als „Schicksalsgemeinschaft“ (FAZ), als „Volk“ gar, im Kriege an der Seite von jüdischen Oligarchen, ihren Fist- und Schauspielpüppchen sowie den Hitler-Kollaborateur Stephan Bandera verehrenden nazistischen Regimentern gegen den finsteren Heiligen St. Putin als Verkörperung des absolut Bösen –

es dabei bewenden läßt, Schröder-Konterfeis im Schranzleramt abhängen zu wollen oder die jahrzehntelang alternativlose Krisenschranzlerin nun quasi als PUTIN-PUTA zu schmähen, nur weil sie durch Energie-Deals mit Rußland den Morgenthauplan für Täuschland etwas abfedern und schleichender gestalten wollte!

Jetzt, wo DER RUSSE sein wahres Gesicht zeigt und Kinder erschießt, um ihnen die Schuhe abzuziehen und der lieben Oger-Familie daheim zu schicken, Frühchen aus Brutkästen frißt und mit Nagelkartäschen die Massengräber föttert, müssen doch endlich Nägel mit Köpfen gemacht und die Verantwortlichen für den desolaten Zustand etwa der Energienetze, die schon lange vor Operation „Z“ mehrfach an großflächigen Blackouts vorbeischrammten, zur Rechenschaft gezogen werden!

Wie kann denn die „Energiewende“ wegen eines Unfalls im fernen Japan, der letztlich im Grunde nur die relative Sicherheit der Atomenergie belegt hat, aus heutiger Sicht anders verstanden werden, als ein Ausliefern von Täuschland in die Abhängigkeit von St. Putin und seinem Reich des Bösen?

Nicht zu reden von der Verrottung der Bundeswehr und des Zivilschutzes?

Und wer hat die Stabilität und den Zusammenhalt der „Schicksalsgemeinschaft“ durch so bedingungslose wie ruinöse Drittwelt-Masseneinwanderung und irrwitzige Rassismus-, Antidiskriminierungs- und Genderdiskurse über lange Jahre untergraben und ausgehöhlt?

Und das mir hier niemand mit „2015“ und „Rautenratte“ kommt, als ob das erst da angefangen hätte und nicht schon viel länger so ginge! Wobei natürlich Happenings wie „2015“ die systematische Zerlegung des Gemeinwesens ganz offensichtlich machen.

Nur wie kann es sein, daß ein Individuum, das als OPINION-LEADER in einem Leitmedium offen proklamiert hat, daß nur die TOTALE UND RADIKALE POSTFOSSILISIERUNG der täuschländischen Energiewirtschaft den ENDSIEG über den GLOBALFASCHISTEN St. Putin beschert, nicht längst als RUSSEN-AGENT interniert ist?

Wer Putins Krieg beenden will, muss jetzt postfossil werden. Die Pläne der Bundesregierung und der EU gehen nicht weit genug. Europa braucht jetzt neue Prioritäten.

Wladimir Putins Krieg bedroht die liberale Demokratiöe in ihren Grundfesten. Er zeigt aber auch fatale Schwächen der europäischen Energie- und Klimapolitik. Es ist seit vielen Jahren bemerkenswert, wie fatal losgelöst von geopolitischen Entwicklungen die Klimadebatte läuft, obwohl das Zusammendenken von Klima und anderen Themen wie Sicherheit extrem vorteilhaft sein könnte – auch wenn die meisten Akteure sich dann von liebgewonnenen Gewissheiten verabschieden müssten.

Jetzt reden plötzlich alle darüber, was längst bekannt ist: Unser Erdöl stammt zu rund einem Drittel aus Russland, unsere Steinkohle und unser Erdgas gar zur Hälfte. Und fast zwei Drittel der Exporte Russlands, meist von Staatsunternehmen, sind fossile Brennstoffe. Will man Putins Krieg und mögliche weitere Kriege in Osteuropa beenden oder verhindern, muss man nicht in 20 oder mehr Jahren postfossil werden, sondern kurzfristig. Nur so kann man Putins Finanzquellen zeitnah austrocknen. Rasche Postfossilität ist ohnehin nötig, um das rechtsverbindliche 1,5-Grad-Ziel aus dem Pariser Klimaabkommen einzuhalten, das zeitnah null fossile Brennstoffe nahelegt. Das gilt nicht nur für Strom und Wärme. Wir müssen endlich auch über Mobilität, Mineraldünger, Zement und Kunststoffe reden, die ebenfalls bislang noch weitestgehend auf fossilen Rohstoffen basieren.

https://chaosfragment.wordpress.com/2022/03/08/postfossil-jetzt/

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Und das verkündete dieser „Herr“…

Felix Ekardt leitet die Leipziger Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik. Er sucht regelmäßig die Diskussion mit den Leserinnen und Lesern. Auch diesmal antwortet er auf Leserkommentare unter dem Artikel. Diskutieren Sie mit! 

… wohlgemerkt zu just jenem Zeitpunkt, als das erste Stahlwerk in Täuschland wegen zu hoher Energiekosten dicht machen mußte und das vor dem Hintergrund des heraufdämmernden Krieges!

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-Полк Азов. Наша мета – перемога- Fuckrainische Menschenrechtstruppe im Einsatz für Demokratie und weiße Rasse, latürnich unter jüd. Oligarchenfuchtel: Silently we step out of fog and hide behind the wall of fire women and children – POSTFOSSIL? MY AZZ!

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Mit lästigen Überlegungen zu der Frage, wie sich denn ein postfossiles Morgenthau-Paradies gegen ein hochgerüstetes, aggressiv-invasives Fossil verteidigen soll, etwa mit E-Panzern, -Raketen, -Drohnen, -Cyborgs, hält sich ein Saboteur und Wehrkraftzersetzer wohlweislich erst gar nicht auf. Und Atomenergie? Gott behüte! Hier muß natürlich weiter alles geschliffen werden, Laufzeitverlängerung oder gar Ausbau bringen nichts:

Eine Laufzeitverlängerung bringt nichts

Eine Laufzeitverlängerung oder gar ein Ausbau der Atomenergie löst dagegen das Energieproblem der EU nicht. Kraftwerksneubauten dauern zu lange, und die Risiken der Atomkraftwerke – etwa im Falle von Terroranschlägen – sind weiterhin ungelöst. 20 Prozent der Uranimporte in die EU kommen außerdem erneut aus Russland, 40 Prozent von dessen Vasallenstaat Kasachstan. Die Atomforschung werden wir allerdings wohl stärker erhalten müssen, als es sich die Umweltbewegung wünscht. Auf Emmanuel Macrons wiederholten Hinweis, dass die EU ohne gemeinsame Atomwaffen auf Dauer ein russisches Protektorat werden könnte, hat die deutsche Politik bis heute nicht geantwortet. Wird Donald Trump 2024 erneut US-Präsident, könnte der atomare US-Schutzschirm Europas brüchig werden. Deutschlands konventionelle Bundeswehr wird die größte Atommacht der Welt kaum auf Dauer abschrecken können.

Eine mutige Politik gegenüber Russland ist nur möglich, wenn wir alle in Europa signalisieren, dass wir teils vorübergehende, teils langfristige Einschnitte hinzunehmen bereit sind. Reden wir endlich ehrlich darüber: Sind uns 22 statt 19 Grad in der Wohnung heute so wichtig, dass wir dafür auf Dauer unsere Freiheit aufgeben – und nebenbei noch die Klimakatastrophe in Kauf nehmen? Wir können uns politisch engagieren und täglich Konsumentscheidungen treffen. Heizung runterdrehen, Autos stehen lassen, Flüge bleiben lassen, auf Kunststoffe verzichten. Freiheit, Sicherheit und Klimaschutz gibt es nur mit radikaler Postfossilität.

DIE ZEIT/Wir sind zu Einschnitten bereit – das muss Putin wissen

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Flankiert wird derlei Agitation zur fröhlichen Selbstdemontage in Kriegszeiten natürlich nicht zuletzt von jenen medialen Gecken und Schranzen, für die die Bezeichnung „Hofnarren“ noch zu ehrenvoll wäre, denn dem Hofnarren war es gemeinhin erlaubt, in einer Weise Wahrheiten über den Herrscher zu äußern, wie sie jedem anderen strikt verboten war, während ebenjene lediglich als Mietmäuler und Ausscheidungsorgane des Establishments fungieren:

Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Auch wenn seit über einem Monat Krieg herrscht und zur Not mit symbolischem Messer zwischen den zynisch bleckenden Zähnen. Moderator Oliver Welke und das „heute-show“-Team fanden nach dem Motto „Augen auf und durch“ zurück zu altem Biss. Ist ja auch wahr: Der Krieg ist scheiße, das Leid ist bitter, die Tatenlosigkeit noch bitterer, aber all das – inklusive der latenten Angst, dass da noch mehr kommen könnte – lässt sich nicht leugnen und ist allgegenwärtig. Also können wir auch derbe Späße reißen. Gut so.

Vor einem Bild Putins mit dem Text „Nuklearschloch“ handelte Welke ab, dass Putin ziemlich unverhohlen den potenziellen Einsatz von Atomwaffen in den Raum stellte. In diesem Zusammenhang klang es wie ein Hohn, dass sich Russland um die Austragung der Fußball-EM 2028 oder 2032 bewirbt. „Kein Witz“, meinte Welke, „ich wünschte es wäre einer.“ Er wollte es trotzdem nicht wahrhaben. „Eine EM in Russland? Verrückt. Warum nicht gleich eine WM in Katar. Nee, warte …“

„Putin, steck dir deine Rohstoffe sonst wohin!“

Zur Forderung Putins, (unter anderem) Deutschland solle seine täglichen (!) Zahlungen für Öl und Gas in Höhe von 200 Millionen Euro künftig in Rubel leisten, meinte Welke: „Wir sollten sagen: Steck dir deine Rohstoffe sonst wohin!“ Deutschland solle beim Embargo voranschreiten. „Schließlich haben wir ihn mit Nordstream 2 auch geradezu dazu ermuntert, immer aggressiver zu werden.“

teleschau.de/“heute-show“ fordert deutliche Botschaft: „Putin, steck dir deine Rohstoffe sonst wohin!“

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Währenddessen sieht man sogar schon beim SPIEGEL im Ausstieg aus dem Ausstieg eine Rückkehr zur Vernunft:

Ich glaube, dass die Regierung die Stimmung in der Bevölkerung falsch einschätzt. Isar 2, Emsland und Neckarwestheim 2, unsere letzten drei Meiler, sind nicht nur eine Antwort auf den Klimawandel, sondern auch drei Waffen gegen Putin. Laut einer Allensbach-Umfrage für die »FAZ« sind inzwischen 57 Prozent dafür, die verbliebenen Atomkraftwerke über das Jahresende hinaus am Netz zu lassen. Laut Forsa-Umfrage für RTL sind sogar 67 Prozent dafür, den Zeitplan beim Atomausstieg zu überdenken.

Bei den Stadtwerken München, ihnen gehört ein Viertel des Atomkraftwerks Isar 2, hat der Technische Geschäftsführer Anfang des Monats erklärt, wie man den Ausstieg verschieben könnte. Der kommende Winter sei kein Problem. Für später könne man neue Brennstäbe in Schweden bestellen. Die Bundesregierung müsse allerdings bis Ende Mai eine Entscheidung treffen, sonst sei es zu spät.

Der Regierung bleiben keine sechs Wochen, um zur Vernunft zu kommen.

Atomausstieg: Unsere drei Nuklearwaffen gegen Wladimir Putin – Kolumne

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Der DE hat hier bereits mehrfach die kursierenden Verdächte am Rande erwähnt, daß hinter den quasi-religiös-irrationalen Klimafanatikern sowie jeder Ratio zuwiderlaufenden energiepolitischen Entscheidungen tatsächlich St. Putin stecken könnte. In Tichys kackservativ-liberalen Einblicken verdichtet eine Cora Stephan Verdachtsmomente zu einer in sich durchaus logischen Verstörungstheorie:

Was aber, wenn Putins Russland ebenfalls bei anderen ehrenwerten Anliegen die Finger im Spiel hätte? Etwa beim tapferen Kampf fürs Klima und gegen den Hitzetod? Ausgetragen von Angela Merkel, den Grünen, Fridays for Future und anderen gemeinnützigen Nichtregierungsorganisationen in Europa und den USA? Verständlich wäre das, ja, es wäre nachgerade zu empfehlen. 

Denn der Verzicht auf eigene fossile und nukleare Energien spielt Putin in die Hände. Insbesondere der deutsche Sonderweg zur CO2-freien Industriegesellschaft macht Russlands Gas- und Ölvorkommen unverzichtbar. Wie wir soeben merken – wir hätten es natürlich vorher wissen können, aber das war nicht gewollt.

Hat Putin womöglich die entsprechenden Organisationen und Bewegungen finanziert? Oder hat er nur ideologisch infiltriert? Beides passte zu den altbekannten Strategien der Einflussnahme. 

Putin, die Klimaschützer und Europas Verzicht auf Fracking-Gas

Und VOR ALLEM:

Und – man verzeihe mir die „Verschwörungstheorie“ – es würde erklären, warum so verbissen an einer „Energiewende“ festgehalten wurde (und wird), die, viele haben mal nachgerechnet, gar nicht funktionieren kann – schon wegen zu erwartender „Dunkelflaute“. Mal ganz abgesehen davon, dass man sich nicht von sicheren Energiequellen trennen sollte, bevor die (angebliche) Alternative ausgebaut und angeschlossen ist. Ich habe mich immer schon gefragt, wie sich diese Idiotie so tief in die Gehirne fräsen konnte. 

Ebd.

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Nun, im Gegensatz zu Frackingfan Cora und den tichyschen Einblicken, die im übrigen voll auf Kriegskurs eingeschwenkt sind, ist der DE „not convinced“ (Jockelfisch) daß für diese Entwicklungen ALLEIN Rußland als verantwortlich zu zeichnen ist. Er ist nach wie vor der Überzeugung, daß hierbei auch transatlantische Kräfte mitwirken, die am Downgrading Europas und vor allem Deutschlands interessiert sind und dabei hinterhältiges Spiel über Bande betreiben. Also z.B. Täuschland sich über Dekaden abhängig machen und ins Messer laufen lassen und dann das Haus anzünden. Die russische Einflußnahme ist aber wohl ein Teil davon, ohne ging es nicht. Dadurch wurde ein Filz von Nutznießern und Mitessern, „Haschern und Naschern“ (FRANKSTEIN), von Schröder bis Schwesig, geschaffen, die aber nicht die treibenden Kräfte sind, als die sie jetzt präsentiert werden. Wobei: Was soll das hier sonst sein außer plumpste Russentrollerei?

Studie: Konservative Menschen sind weniger intelligent

Die Bundestagswahl 2021 beendete nicht nur die Ära von Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel, sondern auch die der Union als stärkste Kraft. Am Ende setzte sich die SPD mit 25,7 Prozent knapp durch und ging bekanntermaßen die Ampelkoalition mit FDP und Grünen ein. Während sich Befürworter nach einem politischen Umbruch sehnen und auf eine zukunftsorientiertere Politik hoffen, befürchten Kritiker, dass sich die Interessen der drei Regierungsparteien als zu unterschiedlich gestalten und so Entscheidungen nur schleppend getroffen werden. Wiederrum andere Wähler haben gerade im Hinblick auf die Grünen die Befürchtung, dass der verstärkte Klimakurs Jobs kosten und der deutschen Wirtschaft schaden könnte. 

Schlaue Kinder wählen Grün oder Liberal

Verschiedene Studien versuchen schon lange zu ergründen, welche Wählergruppe – sei es zum Beispiel konservativ oder liberal – denn im Schnitt „am schlausten“ ist. Meistens gemessen am sogenannten Intelligenzquotienten. Insbesondere in Langzeitstudien decken sich die Ergebnisse – ungeachtet, in welchen Ländern die Untersuchungen durchgeführt wurden. So zeigte sich in Amerika, dass junge Leute, die sich als „sehr konservativ“ bezeichneten, im Schnitt einen IQ von 95 hatten – dementsprechend fünf Punkte unter den durchschnittlichen 100. Die Altersgenossen, die sich als „sehr liberal“ bezeichneten, hatten hingegen einen durchschnittlichen IQ von 106. Dies sei laut dem Psychologen Satoshi Kanazawa in der Fachzeitschrift „Social Psychology Quartlery“ vor allem darauf zurückzuführen, dass intelligenteren Menschen es leichter fällt sich anders zu verhalten als von der Evolution auferlegt. 

Die Ergebnisse decken sich mit zwei weiteren britischen Langzeitstudien, die von einer Gruppe kanadischer Wissenschaftler der Brock University in Ontario ausgewertet wurden. Dabei wurde die Intelligenz von ungefähr 9000 Kindern im Alter von zehn bis elf Jahren ermittelt. Über zwanzig Jahre später wurden die Probanden dann erneut befragt. 

Es zeigte sich, dass Teilnehmer zu rechtsgerichteten Ansichten tendierten, weil es ihnen ein Gefühl von „Ordnung“ oder „Erhalt des Status Quo“ vermittle. 

Insgesamt ließ sich konkludieren, dass schlaue Jugendliche in der Tendenz eher Grün oder Liberal wählen, wohingegen starre Denkweisen, die den Wunsch nach Ordnung mit sich bringen, eher zu traditionsorientierteren Parteien tendieren. 

„Die Unterschiede sind nicht groß, aber sie lassen sich auch nicht durch Zufälle erklären“, erklärt Detlef Rost, Intelligenz-Forscher an der Universität Marburg, gegenüber der SZ. „Um progressiv zu sein, brauchen Menschen kognitive Leistungsfähigkeit. Wer immer im Bekannten bleibt, muss nicht viel überlegen.“

Z-Live-News/Studie: Konservative Menschen sind weniger intelligent

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Das war zu den letzten Bundestagswahlen, als Sprechpüppchen Annalena noch in Talgshwows die Kunde, daß Täuschland grade einfach mal so an großflächigen Blackouts vorbeischrammte, mit einem Schülterchenzucken überging – wir wissen ja, „das Netz ist der Speicher“ und so. Und eine Internetpostille namens „Z-Live-News“, die sich nun in plumpster Kriegshetze gegen Putin ergeht, ist keineswegs über jeden Verdacht erhaben! Dabei hatten die Vollidioten vom Wall-Street-Journal Täuschland schon die weltweit dümmste Energiepolitik bescheinigt:

Deutschland schaltet ab – alle andere schalten an

Um die Energieversorgung sicherzustellen und emissionsfrei und sauber Strom zu produzieren, werden anderswo immer mehr Kernkraftwerke gebaut und reaktiviert. Weltweit befinden sich momentan 54 Kernkraftwerke im Bau. Über 200 weitere sind geplant. Zusätzlich reaktivieren immer mehr Länder ihre abgestellten Kernkraftwerke und/oder bauen sogar neue:

– Schweden musste in der Not ein bereits abgestelltes Atomkraftwerk wieder ans Netz nehmen, um die Stromversorgung zu sichern. Etwas Ähnliches könnte Deutschland drohen.

– Die Niederlande mussten ebenso ein Atomkraftwerk reaktivieren. Sie planen nun sogar den Bau von zehn neuen Kraftwerken und bringen den Nachbarn Deutschland damit unter Druck.

– Auch in Großbritannien wird ein neues Kernkraftwerk gebaut – im Übrigen mit deutscher Hilfe.

– Das Kohle gespeiste Land Polen plant erstmalig den Bau mehrerer AKW´s.

– Ungarn, Rumänien, Tschechien, Bulgarien und die Slowakei wollen der Kohle den Rücken kehren und setzen u.a. auf Atomenergie.

– Selbst die ölreichen Vereinigten Arabischen Emirate erkennen, dass die Ölreserven sich zu Ende neigen werden und haben im August 2020 ihr erstes AKW eingeweiht – auch eine Premiere für die gesamte arabische Welt. Drei weitere werden in den nächsten Jahren folgen.

– Ägypten will sein erstes AKW 2026 anschalten.

– US-Präsident Joe Biden setzt auf die kleinen und sicheren Mini-Akw´s der vierten Generation (Small Modular Reactors SMR.)

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass kein Land der Welt Deutschland auf seinem Weg folgen wird, radikal seine sichere Energieversorgung zu zerstören.

finanzmarktwelt.de/Deutschland: Die dümmste Energiepolitik der Welt

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Gemäß „Hanlons Law“ soll man nie von Bösartigkeit ausgehen, wenn Dummheit zur Erklärung ausreicht. Jedoch reicht es angesichts der schon bösartig-geballten Dummheit, die hier am Werke ist eben nicht und man ahnt hier durchaus intelligente aber bösartige Winkelzüge im Hintergrund. Jedenfalls kreischen die Schranzen, Sprechpuppen, Sprachrohre, die die unterminierende Destabilisierungs- und Morgenthau-Politik als ihre Agenda verfochten haben, mit am lautesten im Mobilmachungs- und Kriegschor, welcher den Kollaps von Täuschland förmlich heraufbeschwört. Angesichts dessen ist es wohl illusorisch, anzunehmen, daß eben dieses Establishment sich genötigt sehen wird, auch nur jene gemeingefährlichen Autobahnblockierer von der Straße und in Internierungslager prügeln zu lassen, wie es sich für den Umgang einer „Schicksalsgemeinschaft“ mit derartigen Elementen in Kriegs- und Krisenzeiten eigentlich geziemen würde.

Na, wenn Mann nicht alles selber macht. Der DE hat die Zeit genutzt und in seinem FRITZL-KELLER eine so geschmeidige wie schlagkräftige WILDKATZEN-TRUPPE zusammengestellt und trainiert, die dereinst die Köpfe all jener Knallchargen vor dem strahlenden Siegestor niederlegen wird! Peace!

-Easy Vision – Never Know (BabRoV Remix)-

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Zum ersten Mai

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»1. Mai Wedding – Keine rechte Demo durch unser Viertel!

Am 1. Mai ruft die sogenannte „Freie Linke“ mit anderen Gruppen aus dem verschwörungsideologischen Spektrum, namentlich „Die Basis“, „Freedom Parade“ und „Wir sind viele“, zur Demo durch den Wedding auf. Einen Aufruftext gibt es nicht, das beworbene Layout verspricht in einer wilden Mischung die Themen Anti-Corona-Impfungen und Krieg miteinander zu verbinden. Startpunkt soll der Nettelbeckplatz sein, wo in der Vergangenheit bereits mehrmals Feste der Berliner Coronaleugnungs-Szene stattfanden. Dies ist eine bewusste Provokation gegen linke Strukturen aus dem Wedding, die auf dem Nettelbeckplatz in den vergangenen Jahren mehrere Demos und Kundgebungen gegen Femizide abgehalten haben und sich für eine Umbenennung des Platzes als Widerstandsplatz einsetzen…

Seit die Szene im Wedding ihre Treffen hat, häufen sich verschwörungsideologische Schmierereien und Aufkleber im Kiez. Immer häufiger werden die Demonstrationen der Szene hierher verlagert.

Das Themenfeld Corona-Pandemie verliert für die verschwörungsideologische Szene seit geraumer Zeit an Attraktivität und es werden neue Themen gesucht. Der Krieg in der Ukraine bietet der Szene hier Anknüpfungspunkte an alte Strukturen der Querfront-Aktivist*innen aus Zeiten der sogenannten Friedensmahnwachen. Diese verschwörungsideologische Querfront versucht speziell in Berlin und Hamburg in zunehmendem Maße sich traditionell linke Themenfelder, linke Symboliken, linke Räume, Viertel und Orte in der Stadt, aber auch linke Daten, anzueignen. So ist es kein Zufall, sondern Strategie einer gefährlichen Querfront, wenn verschwörungsideologische Demonstrationen an Orten wie dem Nettelbeckplatz, dem Görlitzer Park, dem Oranienplatz, dem Mauerpark oder der Kastanienallee starten oder vorbeiziehen. Es ist ein Angriff auf unsere Kieze und ein Versuch linke Themenfelder, Orte und Daten zu besetzen. Diesen Angriff müssen wir entschlossen abwehren. Was passiert, wenn wir uns der versuchten Aneignung unserer Räume und Plätze nicht entgegenstellen, wurde erst kürzlich während des Berliner Ostermarsches eindrücklich demonstriert. Die „Freie Linke“ und ihr rechter Anhang konnten ungestört auf einer ursprünglich linken, antimilitaristischen Demo wie dem Ostermarsch mitspazieren und den Schulterschluss mit anderen Demonstrationsteilnehmer:innen suchen…

Daher rufen wir euch auf: Stellt euch diesem Aufmarschversuch entgegen! Zeigen wir den Querdenker:innen klar, dass sie sich in unserem Kiez nicht breit machen können! Der Wedding bleibt antifaschistisch und solidarisch! Macht Lärm, hängt Transparente aus euren Fenstern und lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die rechtsoffenen Corona-Leugner:innen nicht ungestört durch unsere Straßen laufen können!

Unsere Forderung muss sein: Damals wie heute, wehret den Anfängen!
Kein Raum dem Irrationalismus!
Querfront zerschlagen!«
antifa-nordost.org (28.4.)

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Bild und Text: Corona Doks/Wer Linke aus den Kiezen vertreiben will, ist Nazi. Der 1. Mai im Wedding

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Take Your Chance

Jean Schmitt. Sie hat nur euer Bestes im Sinn, Girls. Bild

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Die erzkonservative Abgeordnete Jean Schmidt fordert ein fast vollständiges Abtreibungsverbot in Ohio. In einem Ausschuss für die Erarbeitung eines entsprechenden Gesetzentwurfs sorgte sie nun mit einer Aussage für Aufsehen, über die unter anderem die »Washington Post« berichtet. Ihr wurde von Richard Brown, einem Abgeordneten der Demokraten, ein hypothetischer Fall vorgelegt: Würde der Gesetzentwurf auch eine Teenagerin zwingen, das Kind ihres Vergewaltigers zu bekommen? Schmidts Antwort war ein Ja. Und das Kind, das aus der Vergewaltigung entstehe, sei doch eine »Chance« für das Mädchen, behauptete sie.

»Es ist eine Schande, dass das passiert, aber es ist eine Chance für diese Frau, egal wie jung oder alt sie ist, eine Entscheidung darüber zu treffen, was sie tun wird, um diesem Leben zu helfen, ein produktives menschliches Wesen zu werden«, sagte die 70-Jährige demnach.

Spiegel.de/Republikanerin nennt Schwangerschaft nach Vergewaltigung »Chance« für Frauen

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Wobei, nur zur Erinnerung, hinzuzufügen wäre, daß eine Teenagerin unter 18 in den USA immer noch als Kind, das heißt sexuell unmündig, gilt, und daher in sexuelle Handlungen grundsätzlich nicht einwilligen kann. Sexuelle Handlungen unter Minderjährigen laufen also de jure hier immer als „gegenseitige Vergewaltigung“ bzw. „Vergewaltigung nach dem Gesetz“ – „Statutory Rape“. Alle Beteiligten können daher als „Sexual Predators“ abgeurteilt und unter Jugendarrest gestellt werden. Bei Interaktionen mit Erwachsenen gilt folgerichtig das Gleiche, nur ist der erwachsene Part dann der „Predator“, der minderjährige das unschuldige Opfer, auch wenn das „Kind“ 17 ist und der Erwachsene seinen 18ten Geburtstag gerade hinter sich hatte. Konsequenz dann für Letzteren, wenn es zur Anklage kommt: Gefängnis, Eintrag ins Sexualtäterregister, Ausschluß aus der Gesellschaft, praktische Vogelfreiheit. Dies gilt es hier zu berücksichtigen, wenn von „Vergewaltigung“ die Rede ist.

Aber selbst wenn anzunehmen ist, daß mit dem Beispiel tatsächlich eine Vergewaltigung, wie sie zivilisierte und kultivierte Menschen definieren, also gewaltsam erzwungener Geschlechtsverkehr, gemeint war, bleibt uns nur zu konstatieren, daß dies bestens in die real existierende islamoide US-Sexualhölle passen würde. Die bestehende Gesetzeslage, an der scheinbar kein „Liberal“, Wokie oder Pride-Marschierer grundsätzlich was auszusetzen hat und die pädohysterisch komplett verblödete und verhetzte Aufwach- und Anti-NWO-Szene erst recht nicht, erführe nur eine Ergänzung und Abrundung, während weiße Rednecks und Trailer-Trash ebenso weiter ihre minderjährigen Nichten und Töchter vögeln und schwängern wie die negriden Hybriden und das bunte Ethno-Mistery-Meat in da Hood. Nicht zu reden von den „Eliten“, wie etwa dem perversen, korrupten und kriminellen Filius der noch nicht mal mehr creepy Mumie, die einem momentan als der mächtigste Mann der Welt und Kriegspräsident verkauft wird. Nur, daß es eher die Erstgenannten sind, welche für die hypermodernen Supermax-Knaststädte abgeschöpft werden, um der florierenden Gefängnisindustrie zu Lohn und Brot zu verhelfen. Aber jeder hat seine Chance im Land der Freiheit. Gefickt, nicht?

Ach ja, es ist in der Natur weit verbreitet, daß unter widrigen Lebensbedingungen Embryonen resorbiert werden. Das selbe gilt für Infantizid. Das nur für jene, die da meinen, Abtreibung wäre grundsätzlich „gegen die natürliche Ordnung“ oder so.

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„…die geilste Nummer der Bourgie Presse…“

…meint uns Postcollapse-NV hierzu:

Man kann jetzt die scheinbare Heuchelei hervorheben, dass genau dieselbe Presse über Monate irgendwelche Querdenker Demos von Grünenwählern und Muh Bürgerrechte Honks als Nazis bezeichnet hat jetzt eine Rechtsextreme Milizgruppe absolviert, doch das wäre nur impotentes Moral Gebitche und auch am Thema vorbei.

Fakt ist das Azov Bataillon projiziert Power. Diese Typen haben Infrastruktur, Männer und Waffen und keine Skrupel davor sie zu benutzen. Und die Bourgie Presse, Bitches wie sie sind, werden sich diesen Leuten unterwerfen und denen die Eier lutschen. „Ja das sind keine richtigen Nazis“,  „ich kann ihn ändern“, „er schlägt mich weil er mich liebt“ und so. Das wurde Jahre lang hier artikuliert und jetzt sieht man wie es passiert. Wer Macht projiziert kann diesen Leuten ALLES aufzwingen und sie Alles und das Gegenteil glauben lassen. Diese Leute wollen beherrscht werden, alle diese Pro-Ukraine Twitter Avatar NPCs wollen beherrscht werden, weshalb es jemanden geben wird der sie beherrschen wird und ihnen sagt was sie zu denken und zu wiederholen haben.

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Die letzten Menschen II -„willst du wieder Krieg in Europa haben“ fragte der Wutboomer

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Ja, da fällt selbst dem DE als GenX-Spätboomer-Basic-Bitch nichts mehr dazu ein außer: These Words Rule! Er hat hier vollkommen recht.

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Eins-Zwei Polizei, Drei-Vier Grenadier, Fünf-Sechs alte Hex, Sieben-Acht gute Nacht.

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Asowstal – Russia Today versus FAZ

Nachtrag und Update zur Lage im „Asowstal“-Werk in Mariupol.

„Russia Today“ deutsch berichtet folgendermaßen:

„Wann öffnet ein Fluchtkorridor?“ Asow-Regiment präsentiert Zivilisten im Bunker von „Asow-Stahl“

24 Apr. 2022 21:51 Uhr

Das nationalistische Asow-Regiment der ukrainischen Streitkräfte zeigte in einem Video mehrere dutzend Zivilisten in einem sicheren Bombenkeller des eingekesselten Hüttenwerkes „Asow-Stahl“. Sie redeten in die Kamera so, als ob es für sie keine Evakuierungsmöglichkeiten gibt.

Ein Screenshot aus dem Video des Asow-Regiments vom 23. April 2022

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Am Samstag hat der YouTube-Kanal „Asow-Media“ ein 10-minütiges Video vom Besuch der Asow-Kämpfer in einem Bunkergeschoss des Werkes „Asow-Stahl“ in Mariupol veröffentlicht. Seit mehreren Tagen ist das Werk von den russischen und Donezker Streitkräften komplett eingekesselt. Die ukrainische Seite gab zuvor an, dass neben den Kämpfern auch mehrere Hundert Zivilisten sich auf dem Werk-Gelände aufhalten. 

In den ersten Sekunden des Videos gehen die Soldaten durch eine halb zerstörte Werkshalle. Dann steigen sie zwei Ebenen tiefer in die Bunkeranlage unter dem Werk hinab. Auf dem Weg treffen sie mehrere Zivilisten in der Arbeitskleidung der Arbeiter des Stahlwerks mit der Aufschrift „Metinvest“. Ihr Ziel ist ein größerer Raum, wo sich offenbar auch noch Dutzende von Zivilisten befinden, hauptsächlich Frauen und Kinder.

„Wir haben euch etwas mitgebracht“, sagen die Soldaten und öffnen dabei einen Sack mit Lebensmitteln. Sie werden von zahlreichen Kindern umringt, und es ist offensichtlich, dass sie ein freundschaftliches Verhältnis zu ihnen haben. Im Laufe des Videos sagen sowohl die Kinder wie auch deren Mütter und Väter, dass sie nach draußen an die frische Luft und nach Hause wollen und dass ihnen Essen und Trinken knapp wird. Erwachsene schildern, sie würden seit Beginn der Kriegshandlungen in Mariupol Anfang März im Bunker wohnen.

Die Meldungen über Zivilisten im Werk Asow-Stahl haben eine lange Vorgeschichte. Den Bewohnern zufolge fand der gefilmte Besuch von Asow-Kämpfern am 21. April statt. An diesem Tag hatte der russische Präsident Wladimir Putin verfügt, eine eventuelle Erstürmung der Industrieanlage des Stahlwerkes mit ihren unterirdischen Anlagen abzublasen.

https://vk.com/video-134310637_456252987

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Am Tag zuvor hatte einer der Asow-Kommandeure auf Facebook einen dramatisches Appell mit der Bitte um Evakuierung aller im Werk Verbliebenen in Drittstaaten veröffentlicht:

„Wir appellieren an alle führenden Politiker der Welt, uns zu helfen.“

Er bat darum, „Verfahren der Extraktion“ anzuwenden und alle – sowohl Militärs der ukrainischen Mariupol-Garnison, mehr als 500 verwundete Kämpfer sowie Hunderte Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, in das Territorium eines Drittlandes in Sicherheit zu bringen.

„Von der ganzen Welt vergessen, aber nicht von Asow“ nannten die Asow-Medienmacher das Video. Der Appell darin ist klar: Es liege in der Hand der internationalen Organisationen und der Politiker der ganzen Welt, eine Evakuierung der in den Bunkern ausharrenden Zivilsten durchzusetzen. 

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) reagierte umgehend. Man sei zutiefst beunruhigt über die Situation in Mariupol, wo die Bevölkerung dringend auf Hilfe angewiesen sei. „Tausende von Zivilisten und Hunderte von Verwundeten benötigen dringend und unverzüglich humanitärer Hilfe und einen Ausgang, um die Stadt freiwillig und sicher verlassen zu können, auch aus dem Werk Asow-Stahl“, so das Rote Kreuz in einer Erklärung. 

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat die Frage der Evakuierung von Zivilisten bereits vor Tagen ganz hoch als Thema auf der diplomatischen Ebene platziert. In einem Telefonat mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan am Sonntag wies er laut seinem Twitter-Kanal auf die Notwendigkeit der sofortigen Evakuierung der Zivilisten aus Mariupol, „einschließlich Asow-Stahl“, und des sofortigen Austauschs der eingekesselten Militärs hin.

Die drohende Zerschlagung des verbliebenen ukrainischen Militärs in Mariupol nannte er zuvor als einen der Gründe für den neuerlichen Ausstieg der Ukraine aus jeglichen Friedensverhandlungen mit Russland.  

Es ist offensichtlich, dass die Regierung in Kiew die Frage der Rettung der Asow-Kämpfer zugleich an die Evakuierung der Zivilisten knüpft. Die russische Seite hat noch am 19. und 20. April zwei Feuerpausen eingelegt und angekündigt, jede nötige logistische Infrastruktur für die Evakuierung von Zivilisten aus dem Werksgelände bereitzustellen.

„Sollten sich Zivilisten in Asow-Stahl aufhalten, so fordern wir, dass alle Maßnahmen ergriffen werden, um sie zu befreien und durch die von den russischen Streitkräften geschaffenen humanitären Korridore zu bringen“, appellierte der Leiter des russischen Zentrums für Verteidigungsmanagement Michail Misinzew am Dienstag an die ukrainische Seite. 

https://vk.com/video-134310637_456252961

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Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Donnerstag erneut versichert, dass alle ukrainischen Kämpfer, die sich ergeben, am Leben bleiben werden und dass Verwundete gemäß internationalen Verpflichtungen medizinisch versorgt werden. Die diplomatische Offensive der Ukraine dagegen, die von den Videos aus dem Bunker von Asow-Stahl begleitet wird, zielt offenbar darauf ab, ausgerechnet dieses humanitäre Szenario unmöglich zu machen. Kiew will mit aller Kraft verhindern, dass Bilder von sich ergebenden Asow-Kämpfern um die Welt gehen. Russland wirft diesem rechtsradikalen Verband schwere Kriegsverbrechen vor, und aller Wahrscheinlichkeit nach drohen daher dessen Mitgliedern lange Haftstrafen. Außerdem wird die Anwesenheit einer unbekannten Anzahl von NATO-Instrukteuren im Bunker von Asow-Stahl vermutet.

Dabei dürfte es eigentlich nicht allzu schwer fallen, eine Evakuierung der noch in den Kellern ausharrenden Zivilisten zu ermöglichen. Ihre Wohnungen befinden sich offenbar nur wenige Kilometer von ihrem jetzigen Aufenthaltsort entfernt. Sollten sie wegen Zerstörungen tatsächlich unbewohnbar sein, könnten die Zivilisten mit Bussen in jede von ihnen gewünschte Richtung transportiert werden, sei es zu Verwandten auf dem Territorium der Ukraine oder eine Flüchtlingsunterkunft in der Donezker Volksrepublik oder gar nach Russland.

Aber zu diesem Schritt fehlt in Kiew jeglicher politischer Wille. Nach russischen Angaben, die von Schilderungen zahlreicher zivilen Augenzeugen bestätigt werden, war es stets die ukrainische Seite, die zuvor beiderseits vereinbarte Flüchtlingskorridore beschossen hat, um danach Russland für das angebliche Scheitern der Evakuierungen verantwortlich zu machen.

https://deutsch.rt.com/europa/136903-wann-oeffnet-fluchtkorridor-asow-regiment-zeigt-zivilisten-im-asowstal-bunker/

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Täuschlands Chance, „den Faschismus im Keim zu stoppen, ehe er alles um sich herum verbrennt.“

Auch die FAZ würdigte schon einen Tag vorher, am 23. April, erneut ihre Helden, „Die letzten Kämpfer von Mariupol“. „Wie weit gehen Russlands Pläne für die „zweite Phase“ des Ukrainekriegs?“ fragten sich „Gerhard Gnauck, Warschau, und Friedrich Schmidt“. Zunächst wird festgehalten, daß auf dem Friedhof des Dörfchens Manhusch, rund 20km westlich von Mariupol gelegen, immer neue Gräber entstünden. Wie auch in der südöstlichen Hafenstadt kontrollierten russische Truppen Manhusch und Umgebung. Satellitenaufnahmen des US-Unternehmens Maxar bezeugten den Beginn der Friedhofsvergrößerungen am 23. März, zunächst nur um einige frische Gräber, eine Woche später wäre jedoch eine lange Reihe dazugekommen,

augenscheinlich in einem Feld parallel zu einer Straße, in vier Segmenten, die laut Maxar jeweil 85 Meter lang sind. Ein Massengrab, urteilt das Unternehmen. Auf einer Aufnahme von Anfang April sind weitere Gräber dazugekommen.

Der Stadtrat von Mariupol werfe Rußland vor, in Manhusch die Leichname von Zivilisten zu verscharren, die sterblichen Überreste von 3000-4000 Bürgern könnten in dem Massengrab liegen, heiße es. Die Toten würden von den Russen mit Lastwagen angekarrt. Bürgermeister Wadym Bojtschenko hätte am Donnerstagabend über den Messengerdienst Telegram mitgeteilt, daß in Mariupol das größte Kriegsverbrechen des 21. Jahrhunderts verübt worden wäre.

„Das ist das neue Babyn Yar“, schrieb Bojtschenko weiter mit Blick auf das von Deutschen verübte Massaker in Kiew, bei dem 1941 mehr als 33000 Menschen ermordet wurden. „Damals tötete Hitler Juden, Roma und Slawen. Jetzt vernichtet Putin Ukrainer. In Mariupol könnten Zehntausende Zivilisten getötet worden sein.

Mariupol als größte der seit Februar von den russischen Truppen eroberten oder eingekesselten ukrainischen Städten sei nun weitgehend zerstört. Die meisten der einst 400 000 Einwohner wären geflohen, nach Kiewer Angaben habe man „Zehntausende“ Einwohner nach Rußland abtransportiert. Nach Schätzungen verschiedener ukrainischer Stellen befänden sich noch 50 000 bis 150 000 Menschen in der Stadt, die allermeisten unter russischer Kontrolle. Die Angreifer versuchten, die verbliebenen Verteidiger Mariupols aufzureiben, seien aber beim Versuch der Einnahme des Asowstal-Stahlwerkes gescheitert, in welchem sich die Ukrainer verschanzten.

Nachdem der russische Verteidigungsminister Sergej Schojgu am Donnerstag Putin die „Befreiung“ Mariupols meldete, erwiderte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj: „Dass sie den größeren Teil Mariupols erobert haben, wissen wir alle.“ Aber es gebe noch „einige tausend“ Menschen auf dem großen Gelände von Asowstal, und zwar Soldaten – unter ihnen laut Selenskyj 400 Verwundete – und dorthin geflohene Zivilisten. Kiew sei mit den Verteidigern ständig in Kontakt und habe den Russen einen Austausch von Verwundeten angeboten.

Schojgu habe Putin versprochen, daß man „die Arbeit“ in Mariupol in drei, vier Tagen zu Ende bringen könne, doch Putin brach die Erstürmung ab, angeblich um eigene Soldaten zu schonen, und befahl stattdessen die Belagerung des Geländes und seine Abriegelung, so daß „keine Fliege“ mehr hindurchgelange. Die Kiewer Ministerin für die besetzten Gebiete habe daraufhin kommentiert, daß die Russen einerseits Angst hätten, das Werk zu stürmen, andererseits auch Zivilisten nicht hinauslassen würden, „um auf diese Weise zusätzlich Druck auf unsere Militärs auszuüben“ und an die Weltgemeinschaft appeliert, einen Fluchtkorridor aus dem Stahlwerk zu schaffen.

Allerdings müsse Selenskyj immer wieder erklären, warum das ukrainische Militär keinen Vorstoß auf das symbolträchtige Mariupol unternehme, um die Stadt wieder freizukämpfen. Leider erhalte man nicht so viele Waffen, so der Präsident wieder und wieder, wie die Ukraine brauche, „um diesen Krieg schneller zu beenden“, was insbesondere für die Befreiung Mariupols von den russischen Besatzern gelte. Am Donnerstag sei er noch deutlicher geworden: „Wir können das nicht machen.“ Einzig gangbarer Weg bleibe eine politische Lösung mit internationaler Beteiligung. Dabei seien die Erwartungen an Selenskyj hoch, so habe etwa der bekannte Journalist Jurij Butusow am Freitag geschrieben, daß die Regierung sich nicht auf Appelle an die Spitzenpolitiker der Welt beschränken könne, es unterstehe vielmehr der Verantwortung des Oberbefehlshabers, allerdings nicht ohne einzugestehen, daß ein Kampf bei völliger Einkesselung immer sehr schwierig sei.

Nun die interessante FAZ-Lageanalyse zu Asowstal im Speziellen:

Im Stahlwerk hat sich eine Brigade der Marineinfanterie verschanzt, sowie eine Einheit der Nationalgarde, die aus dem nationalistischen Asow-Bataillon hervorgegangen ist; das ist ein Anlass für die russische Propaganda, die Verteidiger als „Nazis“ darzustellen. Ein in Asowstal verbliebener Vertreter der Einheit, Swjatoslaw Palamar, sagte der BBC, die Russen haben das Stahlwerk unter anderem mit bunkerbrechenden Bomben angegriffen. Unter den Trümmern einiger Gebäude seien Zivilisten gefangen. Man lehne russische Aufforderungen, sich zu ergeben, ab, da man wisse, daß alle Garantien Russlands „nichts wert sind.“ Der Kommandeur der Marineinfanteriebrigade in Asowstal, Major Serhij Wolynskyj („Wolyna“), forderte in einem Apell „an das deutsche Volk“, den Bundespräsidenten und die Bundesregierung, den er der F.A.Z. über einen Messengerdienst übermittelte, Berlin möge „als Garant für den sicheren Auszug der Zivilbevölkerung und des Militärs aus der belagerten Stadt auftreten. Sie können das Leben von mehr als Hunderttausend Zivilisten, mehreren Tausend Angehörigen der ukrainischen Garnison und die Welt vor dem Bösen retten, das den Planeten zerstören kann.“ In Wolynskyjs Text heißt es weiter: Mariupol ist noch zu retten! Die Welt muss endlich „Nie wieder sagen und uns helfen.“ Die Menschen in der Stadt hungerten und „in den Kellern liegen meine verwundeten Soldaten im Eiter ihrer Wunden.“ Deutschland habe jetzt die Chance, „den Faschismus im Keim zu stoppen, eher er alles um sich herum verbrennt.“

Uffz, der Erzähler merkt gerade, wie ihm das Pipi in die Augen steigt. Deshalb bricht er hier ab, um die Dinge erstmal für sich selbst sprechen zu lassen. Und das tun sie doch, und nicht zu knapp, oder?

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Burnout

It’s better to burn out, than to fade away, my my, hey hey

(Neil Young, Zeuge Coronas)

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Der Herr Aschmoneit ist auf seinem Corona Dok-Blog erstaunt darüber „Was man LehrerInnen so alles zu Corona erzählen kann“…

PZ-News.de Bild: Screenshot Corona Doc.

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…und kommt zu dem Resümee:

Der Rest steht hinter der Bezahlschranke. dpa meldet am 22.3. dazu:

„Pforzheim/Karlsruhe (dpa/lsw) – Dass ein Pforzheimer Lehrer womöglich dem Aprilscherz eines Kollegen auf den Leim ging und alle Schüler einer Klasse mit nur noch einem Stäbchen auf Corona testen wollte, ist ein Fall für das Regierungspräsidium Karlsruhe geworden. Eine Sprecherin der Aufsichtsbehörde teilte am Freitag mit, nicht zuletzt wegen der Osterferien sei der Fall noch nicht aufgeklärt. Ab Mitte kommender Woche könne man voraussichtlich mehr Informationen geben. «Was wir jetzt schon sagen können ist, dass die Schulleitung mit allen Eltern der betroffenen Klasse in Kontakt stand und steht.»…

Laut «Pforzheimer Zeitung» (Freitag) hatte wohl eine Lehrkraft bei einer Besprechung innerhalb des Kollegiums mit Blick auf den 1. April von neuen Corona-Regeln gesprochen. Das habe der Lehrer eines Gymnasiums mutmaßlich für bare Münze genommen.…“

Kommt in Pforzheim jemand auf die Idee, daß weniger der Mißbrauch der Tests ein Skandal ist, sondern das reguläre anlaßlose Testen von Kindern, das längst als unsinnig bewiesen ist?

Corona Doks / Was man LehrerInnen so alles zu Corona erzählen kann

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Der DE äußert „ZUSTIMMUNG!“ und findet zudem, daß das wieder einiges über die Mechanismen der Pandämonie wie auch über Leerer:innen im Allgemeinen aussagt. Und überhaupt: Gymnasium, ahaha.

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Das FAZ-Narrativ

Die nationale Idee der Ukraine ist es, sich selbst und andere so weit wie möglich zu belügen. Denn wenn man die Wahrheit sagt, bricht alles zusammen.

-Alexej Arystowitsch – Berater des ukrainischen Präsidenten Selensky für strategische Kommunikation im Bereich der nationalen Sicherheit und Verteidigung-

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Doch nicht bis zur Vergasung: umkämpftes „Asowstal“-Werk in Mariupol. Bild: Hotlink Russia Today

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Grade vor einer guten Woche noch, am 13. April, erging sich die FAZ in einem episch heroischen Abgesang, betitelt mit „Letzter Kampf – Versuchen die Russen, den Widerstand der Verteidiger von Mariupol mit chemischen Waffen zu brechen?“, auf die in Mariupol gekesselten ukrainischen Marine-Infanteristen und Schergen des Azov-Freiwilligenbataillons. Das Asowstal-Stahlwerk, eine Stadt für sich mit unterirdischem, weitläufig-verwinkeltem, atombombensicherem Bunkersystem, war zum letzten Zufluchtsort jener Soldateska geworden, die sich, laut FAZ, schon dem Vergasungstod gegenübersah:

Eduard Bassurin, einer der militärischen Anführer der „Volksrepublik Donezk“, sprach am Montag im russischen Staatsfernsehen davon, es sei nun das Wichtigste, die Wohnviertel zu „säubern“. Auch anderenorts gehe es schwer voran, aber „allmählich werden wir unseren Boden reinigen.“ Er erläuterte, warum es sinnlos sei, die Stellungen der Verteidiger im Stahlwerk „Asowtal“ zu stürmen: Angesichts der massiven Gebäude und der unterirdischen Geschosse verliere man dabei viele eigene Soldaten, während der Gegner kaum Verluste erleide. Daher müsse man das Werk blockieren und die Ein- und Ausgänge finden. Dann sagt er einen Satz, der aufhorchen ließe: „Und dann muß sich, denke ich, an die chemischen Streitkräfte wenden, und die finden einen Weg, die Maulwürfe in ihren Höhlen auszuräuchern.

Ja, „Wohnviertel säubern“ – liest sich erst mal brutal und völkermörderisch, doch schließlich geht es hier um den Kampf gegen militärische Einheiten. Haben die sich eventuell in Wohnvierteln, unter zivilen menschlichen Schutzschilden, eingenistet? Natürlich verbietet es der ungeheure, gasförmig im Raume schwebende Vorwurf, solche Fragen überhaupt erst zu stellen:

Das klang wie eine Ankündigung dessen, was in der Ukraine und im Westen seit Wochen befürchtet wird: des Einsatzes chemischer Waffen durch Russland. Bassurin sprach von „chemsichen Streitkräften“, als sei deren Existenz selbstverständlich. Das steht in Widerspruch zur Behauptung der russischen Führung, sie habe 2017 die Vernichtung aller chemischen Waffen aus sowjetischer Zeit abgeschlossen. Die Zerstörung der Bestände war vor viereinhalb Jahren auch von der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) bestätigt worden. Freilich gab es stets Zweifel daran, dass das der Wirklichkeit entspricht: Sie wurden genährt durch den Einsatz chemischer Waffen in Syrien und die Nervengiftanschläge auf den früheren russischen Agenten Sergej Skripal in Großbritannien 2018 und auf den Oppositiosführer Alexej Nawalny 2020.

Oh ja, der Erzähler zerinnert sich an jene Schelmenstücke von vergifteten Unterbuxen und dergleichen. Auch an den Giftgasterror in Syrien, der aber doch noch um einiges zweifelhafter war als es jene angeblichen ukrainischen Massengräber sind, bei denen es ausgesprochen fraglich bleibt, wer da wen aus welchem Grund heraus hineingelegt hat. Doch halt, bleiben wir ernsthaft, das AZOV-FANZINE FAZ fährt seine Kronzeugen auf, die schon eine Probe Russengift zu schmecken bekommen hatten:

Wenige Stunden nach Bassurins Ankündigung meldete das ukrainische Asow-Regiment am Montagabend aus Mariupol, von einer Drohne aus hätten die Russen ein Gift ausgebracht. Verifiziert werden können diese Nachrichten nicht. In Kiev, Washington und London nimmt man diese Berichte jedoch sehr ernst. Die britische Außenministerin Liz Truss veröffentlichte noch in der Nacht auf Twitter eine kurze Erklärung, in der es heißt, man arbeite mit den Partnern daran, die Details zu verifizieren. Der Sprecher des Pentagons sagte, man habe noch keine Beweise, verfolge die Informationen sehr genau. In einem am Dienstag vom Asow-Regiment veröffentlichten Video berichten Opfer des mutmaßlichen Angriffs von einem weißen Nebel, durch den sie das Bewußtsein verloren hätten. Militärärzte gaben an, eine Analyse des Stoffs sei unter den Bedingungen der Blockade nicht möglich, doch zeigten alle Opfer die gleichen Symptome, darunter Hautrötungen, Atemnot, Augenreizungen und Gleichgewichtsstörungen.

Ah, diese armen Hascherln. Schlimm! Aber Hauptsache, es ist niemand gestorben, und das ist keine Selbstverständlichkeit, denn der Russe wird immer brutaler und verrohter:

Von russischer Seite wurde der Einsatz von Gift am Dienstag bestritten. „Die Kräfte der Volksrepublik Donezk haben keine Chemiewaffen eingesetzt“, sagte Bassurin der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Doch seine Drohung, die Ukrainer wie die Maulwürfe auszuräuchern war kein Einzelfall. Der nach Mariupol entsandte Kriegsreporter des Staatsfernsehens Alexander Sladkow hatte das in seinem Telegram-Kanal schon am 7. April gefordert. Zu den Bildern von Raketen, die angeblich auf „Asowstal“ – das Stahlwerk, in dem sich ukrainische Kräfte verschanzt haben – geschossen wurden, schrieb er, es gebe nur wenige Methoden die „Nazis“ in der Stadt „aus den Kellern zu räuchern“. Man könne sie mit Meerwasser fluten. „Die übrigen Methoden will man gar nicht beschreiben, sie sind heiß und rauchig“, schrieb er. „Sollen doch die Militärchemiker die Frage hier lösen. Bewahre uns Gott davor, die Keller zu stürmen.“

Und die Berichte Sladkows wären nach den AZOV-FAN-FAZkes Friedrich Schmidt und Reinhard Veser nur

ein Beispiel für die Verrohung, für die die Schlacht um Mariupol auf russischer Seite steht. Nicht nur in der Wahl der Mittel, sondern auch mit Blick auf die Bilder, die Russen davon zu sehen bekommen. In den ersten Kriegswochen bestrebt, dem eigenen Publikum erfreute Ukrainer und Orte zu zeigen, die man von „Nazis“ befreit habe. So war es auch im Fall des rasch nach Kriegsbeginn eingeschlossenen Mariupol. Beschrieben werden zwar die Folgen des Beschusses, der ausschließlich ukrainischen Kräften, allen voran das Freiwilligenbataillon „Asow“, zugeschrieben wurde. Jetzt zeigt das Staatsfernsehen ausgebrannte Wohnblocks und zerschossene Fahrzeuge, feiert „unsere“ Soldaten, die sich in verwüsteten Mariupoler Wohnungen verschanzen und vor Scharfschützen davonrennen. Es entsteht zwar kein umfassendes Kriegsbild, aber doch der Eindruck schwerer Kämpfe. Am Dienstag wurde gemeldet, eine Mitarbeiterin des staatlichen „Perwyi Kanal“ sei in Mariupol durch Granatsplitter verwundet worden. Das russische Ermittlungskomitee, das schon die Zuständigkeit für das Geschehen auf ukrainischem Staatsgebiet beansprucht, leitete ein Verfahren ein.

Der Wandel in der russischen Berichterstattung hinterläßt bei Team FAZke den Eindruck, als markiere er den endgültigen Weg in den Vernichtungskrieg:

Die nun drastischeren Bilder tragen zu dem Eindruck bei, dass die Moskauer Machthaber ihren Feinden unverhohlen mit Vernichtung drohen. Es geht jetzt nicht mehr nur gegen „Nazis“, sondern gegen jedwedes „Ukrainertum“, das als antirussischer „Fake“ bezeichnet wird. Der Gegner sei großartig vorbereitet, ausgestattet, bewaffnet und (vom Westen) gelenkt, schrieb schrieb Staatsfernsehkriegsminister Sladkow auf Telegram. „So einen zu besiegen ist nicht einfach. Nicht so, wie erzählt wurde.“ Sladkows Telegram-Auftritt schildert Versorgungsprobleme der Russen: Es mangelt an Wärmebildkameras, Nachtsichtgeräten, Scharfschützenvisieren, Schutzwesten. Und er bestätigt ukrainische Berichte, dass Menschen aus Mariupol auf russischem Gebiet „filtriert“ würden. Jedem, der diese Prüfung nicht bestehe – etwa wegen Engagements in ukrainischen Organisationen – drohe der „Keller“. Damit sind die berüchtigten Foltergefängnisse gemeint, in denen seit dem Beginn des Kriegs im Donbass vor acht Jahren zahlreiche proukrainische Aktivisten festgehalten und gequält wurden.

Klar sind die Russen Folterschergen und die „Proukrainer“ „Aktivisten“. Der DE möchte mitnichten dem Russen übertriebenes Mitgefühl bescheinigen, aber die asozialen Netzwerke sind leider nun mal reichlich gefüllt mit Dokumenten eines „proukrainischen Aktivismus“, der sich ausgesprochen grobschlächtig wenn nicht gar regelrecht blutrünstig verhält, und das nicht etwa nur gegenüber Angehörigen invasiver russischer Streitkräfte sondern vor allem Landsleuten gegenüber, die nicht ganz so „proukrainisch-aktivistisch“ gestimmt sind. Andersrum fällt die Ausbeute ziemlich erbärmlich aus, aber wie wir wissen, ist der Russe ja ein Meister im Verwischen seiner Spuren und dem Legen falscher Fährten, anders wäre das auch praktisch kaum noch zu erklären. Andererseits läßt sich an den Aussagen des russischen Staatsfernsehheinis, so wie von der FAZ wiedergegeben, auch nicht viel deuteln:

Das Schicksal Mariupols soll offenbar zu einer Warnung für andere ukrainische Städte werden. Am 3. April April schrieb Sladkow zu Aufnahmen aus der zerstörten Stadt, man müsse diese Bilder „der ganzen Welt zeigen“. Sollten doch die Leute in Städten wie Kiev, Lemberg (Lwjw) und Poltawa die Bilder sehen: „Wenn sich eine Stadt nicht ergibt, wird sie vernichtet.“ Mariupol werde dann durch Russland wiedererrichtet, kündigte Sladkow in dem Beitrag an, in Vorwegnahme einer vollständigen Eroberung der Donezker „Volksrepublik“ und deren Annexion durch Russland, die schon vorbereitet wird. „Aber die Städte des Zentrums des Westens der Ukraine? Sie werden zerstört, wenn es zu Widerstand gegen die russischen Truppen kommt.“

Potzblitz, das donnerwettert schon anders, als die eher milden, larmoyanten Töne auf „Russia Today“ deutsch oder englisch. Hier standen nicht Kant und die Aufklärung Pate, sondern eindeutig Dschingis Khan, der mit Städten, die sich sofort ergaben, üblicherweise eher milde verfuhr, im gegenteiligen Fall jedoch nichts als SCHÄDELPYRAMIDEN hinterließ. Vielleicht doch nicht so weit hergeholt, das mit den Russen-Mongolen? Gehen die Verheerungen in Mariupol nun doch nicht auf das Konto der ukrainischen Streitkräfte und des Azov-Battaillons, die sich nicht nur in IS-Manier ziviler Einrichtungen und menschlicher Schutzschilde bedient, sondern dabei auch noch höchstselbst die Stadt aktiv zerlegt hätten, zuletzt noch vom Gelände eben jenes Stahlwerks aus, sondern sind ebenjenem mongolischen Terror geschuldet, von denen der Russe nur auf kyrillisch schreibt und spricht, wenn er sich unter seinesgleichen wähnt?

Sie weiß auch nicht, warum die ukrainischen Truppen ukrainische Bürger auf ukrainischem Terrortorium bombardierten und wenn es die Russen gewesen wären, hätte sie es dem russisch eingebetteten Patrick Lancaster bestimmt gesagt, oder? Schließlich hat er sie ja auch explizit gefragt, welche Parteien sie beim Massakrieren von Zivilisten gesehen habe, sie hat nur die Frage gaanz schlecht verstanden, so daß man sie ihr dreimal stellen mußte, aber jaja, es waren immer Ukrainer am Drücker. Die, die im Hintergrund auf der faulen Haut liegen, schweigen dazu stille.
Bild: Screenshot Patrick Lancaster

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Nun, zumindest was das Asowstal-Werk und seine Katakomben betrifft, wurde die russisch-mongolische Barbarentaktik nicht bis zur Vergasung weitergetrieben, auch eine Erstürmung blieb aus. Statt dessen folgte Ultimatum auf Ultimatum von russischer Seite an die verbunkerten Kriegshaufen, sich zu ergeben. Nach „Russia Today“ unter Gewähr von Leben, Sicherheit, der Einhaltung der Genfer Konventionen und medizinischer Versorgung. Diese hatten aber offenbar von Selenskike einen Durchhaltebefehl und keinerlei Erlaubnis zur Kapitulation erhalten, ja es ging die Rede um, daß die Azov-Kommandeure jeden Kapitulationswilligen auf der Stelle exekutierten. Anstatt sich nun dem Russen zu ergeben, setzten sie auf Fratzenbuch ein jämmerliches Hilfegesuch ab, in welchem sie um Evakuierung in sichere Drittstaaten baten. Derweil tauchte der laut WWG-Medien schon im Gulag verschwunden oder gar von St. Putin vergiftet geglaubte russische Verteidigungsminister wieder auf, wohl um uns Anal-Lenchen zu beruhigen, die die Situation in Mariupol als immer unerträglicher empfindet:

Schoigu erklärt Mariupol für befreit – Putin bläst Sturm auf Industriegelände ab

21 Apr. 2022 09:22 Uhr

Russlands Verteidigungsminister Schoigu hat Präsident Wladimir Putin über die Befreiung der ukrainischen Hafenstadt Mariupol berichtet. Im Hüttenwerk Asowstal seien über 2.000 ukrainische Kämpfer festgesetzt. Putin zufolge sei ein Sturm des Industriegeländes unzweckmäßig.

Am Donnerstagmorgen hat der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu bei einem Treffen mit Präsident Wladimir Putin die Hafenstadt Mariupol für befreit erklärt. Ihm zufolge habe die Gruppierung der ukrainischen Armee, der nationalistischen Verbände und der ausländischen Söldner zum Zeitpunkt der Umzingelung der Stadt am Asowschen Meer ungefähr 8.100 Mann betragen. Mehr als 4.000 von ihnen seien bei der Befreiung Mariupols getötet worden, 1.478 hätten sich ergeben. Die restliche Gruppierung, die mehr als 2.000 Kämpfer zähle, sei auf dem Industriegelände von Asowstal festgesetzt.

Schoigu fügte hinzu, dass die russischen Streitkräfte drei bis vier Tage bräuchten, um den Einsatz zur Befreiung des Hüttenwerks zu Ende zu bringen. Die restliche Stadt sei völlig unter Kontrolle der russischen Streitkräfte sowie der Truppen der Volksrepubliken Donezk und Lugansk.

Unterdessen befahl Putin den russischen Streitkräften, keinen Sturm auf das Industriegelände in Mariupol durchzuführen und das Hüttenwerk so abzuriegeln, „dass keine Fliege durchkommt“:

„Den vorgeschlagenen Sturm des Industriegeländes halte ich für unzweckmäßig. Ich befehle, ihn abzublasen.“

Putin begründete seine Entscheidung mit der Sorge um das Leben und die Gesundheit der russischen Soldaten und Offiziere. Es ergebe keinen Sinn, „in diese Katakomben zu steigen und unterirdisch in diesen Industrieanlagen herumzukriechen“.

Zugleich versprach Putin, alle im Hüttenwerk verschanzten ukrainischen Soldaten, die sich ergeben würden, am Leben zu lassen. Allen Verwundeten werde man fachkundige medizinische Hilfe erweisen.

Darüber hinaus erklärte Schoigu, man habe trotz des Widerstandes der Kämpfer mehr als 142.000 Menschen aus Mariupol evakuiert. Im Hafen seien alle Geiseln befreit worden. Putin nannte die Befreiung der Stadt einen Erfolg und gratulierte dem Verteidigungsminister und den Truppen dazu.

https://deutsch.rt.com/europa/136653-schoigu-erklaert-mariupol-fuer-befreit/

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Und hier die WWG-Interpretation in der Tagesschau:

„Nazis zerstören alles hinter sich, damals wie heute“ -meint der russische Propagandafunk. „Propaganda mit der Brechstange“ – meint die ARD. Tatsache: St. Putin sieht gar nicht mehr so gut aus, erschlafft und gedunsen. „Bauchspeicheldrüsenkrebs im Spätstadium“ – meinen US-Ferndiagnostiker.

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Interessant sind auch die „hunderte Zivilisten“ die sich da angeblich schutzsuchend zu den Bunker-Kämpfern gesellt hätten. Im eingangs aufgeführten FAZ-Artikel war von ihnen noch nicht die Rede. Unter anderem brachten die Azov-Kämpfer selbst diese ins Spiel, indem sie Aufnahmen von Zivilisten, Frauen, Kinder, Alte, in Stockbetten in einer Halle in die asozialen Netzwerke stellten, bei denen allerdings der Nachweis fehlte, daß das Material tatsächlich aus dem Stahlwerk stammt. Und so bleibt die Frage, ob es sich wirklich um Schutzsuchende handelt, was ja an sich widersinnig wäre, da ja davon auszugehen war, daß die Kriegshaufen massiv russischen Beschuß provozieren würden. Obwohl auch die WWG-Medien im allgemeinen auf die unklare, nicht bestätigte Herkunft der Bilder verwiesen, blitzten in den Propagandaportalen immer wieder Headlines auf, die KINDER durch bunkerbrechende Bomben und Raketen in den Klauen St. Putins bedroht sahen. Im Verlauf der Ultimaten wurde aber derartiges Geheule und Gekreische immer kleinlauter, „Asowstal“ war nurmehr ein paar Nebensätze am Rande wert. Und auch die FAZ mußte ihr Narrativ vom Opferkampf im „Asowstal“-Werk neu ausrichten indem sie ihrerseits St. Putin ein neues Narrativ unterschob, nämlich das vom Fuchs und den sauren Trauben. So vermeldete Nikolas Busse in einem Kommentar auf der Titelseite vom 22. April unter „Putins Narrativ“:

Putin sagt, die Eroberung des Stahlwerks in Mariupol sei „unzweckmäßig“. In Wahrheit ist sie für die russischen Kräfte unerreichbar, aber das kann die Kriegspropaganda nicht zugeben. Putins Befehl von der großen Industrieanlage abzulassen, ist wieder ein Eingeständnis des Scheiterns. Trotz brutaler Kriegführung und materieller Überlegenheit ist es der russischen Seite nicht gelungen, die ukrainischen Verteidiger von Asowstal zu schlagen: Er erklärt die Stadt ansonsten für erobert und will die verbliebenen Kämpfer durch Einschluß neutralisieren.

„Trotz brutaler Kriegführung“? Nun offensichtlich war das mit Vernichtungs- und Gaskrieg hier eine Luftnummer der FAZkes und der Russe brillierte eben nicht durch Brutalität sondern rationales Abwägen, während die Helden der Ukraine mit ihrem Flehen nach Evakuierung in sichere Drittstaaten ein doch eher jämmerliches Bild abgeben. Ob das neue Narrativ der FAZkes reicht?

Es ist nicht gewiß, ob das reicht, um die russische Hafenstadt dauerhaft unter russische Kontrolle zu bringen. Aber der Vorgang zeigt zweierlei: Putin achtet stärker auf seine Kosten, als es die aggressive Rhetorik des Kremls oft nahelegt. Und er nutzt weiter den Vorteil, dass er das heimische Narrativ kontrolliert. Es gibt keine freie Presse mehr in Russland, deshalb kann er fast jede militärische Lage in seinem Sinne deuten.

Ja, vieles ist ungewiß in diesen Zeiten, sicher ist nur, daß wir über unsere freie Presse froh sein können, vor allem über die transatlantische Hure FAZ, die jede Lage in ihrem Sinne deutet. Weiterhin bleibt von Interesse, was es mit den Zivilisten in den Katakomben nun auf sich hat: Wirklich Schutzsuchende oder doch eher menschliche Schutzschilde, Geiseln, Sexsklaven:innen? Vielleicht sogar Lebendproviant?

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