TV-Tipp: „Dicke Hoffnungspolster“

Üppig gepolsterter Mädchenkörper at it’s best! (Symbolbild 18++)

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Am kommenden Sonntag zeigt die ARD den Film „Paradies: Hoffnung“ des österreichischen Regisseurs Ulrich Seidel. Dieser ist der abschließende Teil einer Trilogie, in der Weiber, ihre Träume, Hoffnungen, Gedöns im Mittelpunkt stehen. So hier das junge Mädchen und Teen-BBW Melanie.

Aus dem Inhalt:

Während Mama mit ihrer unstillbaren Sehnsucht nach dem „Paradies: Liebe“ als Sextouristin in Kenia strandete und die fanatische Tante den Weg in das „Paradies: Glauben“ nicht fand, sucht die blutjunge Tochter Melanie nun ausgerechnet bei einem pädophilen Arzt in einem Diätcamp nach dem „Paradies: Hoffnung“ (2013). Willkommen im letzten Teil der abgründigen Paradies-Trilogie des österreichischen Regisseurs Ulrich Seidl, den das Erste nun zu später Stunde wiederholt.

Paradies: Hoffnung: Dicke Kinder in Tableaus

Weiter:

„Wir werden trainieren, bis die Schwarten krachen und die Kilos purzeln.“ So begrüßt der sadistisch veranlagte Sporttrainer (Michael Thomas) die übergewichtigen Jugendlichen, die auf Wunsch ihrer Eltern wieder in Form gebracht werden sollen. Einziger Hoffnungsschimmer für die mollige Melanie (Melanie Lenz) an diesem Vorort der Hölle ist der fesche, grauhaarige Diätarzt (Joseph Lorenz), der auf üppige Mädchenkörper steht. Er flirtet und spielt harmlose Doktorspiele mit der kleinen „Lolita“, nur um sie beim nächsten Mal wieder brüsk zurückzuweisen. So lernt man womöglich, nicht nur seinen Heißhunger, sondern auch seine Gefühle zu disziplinieren. Doch im Gegensatz zu ihren verbitterten nahen Verwandten, deren Geschichten in den zwei ebenso eigenständigen Vorgängerfilmen erzählt worden, ist Melanie noch mit einem dicken Hoffnungspolster ausgestattet.

„Pädophil“? NORMAHL Alter! A man of culture und Freund des Guten, Schönen und Wahren. Aber kann es sein, daß der päd-o-gogisch versierte Mediziner bei aller „Abgründigkeit“ zumindest nicht als Monster dargestellt wird? Und das in üblen Zeiten wie diesen? „Nur“ noch als perfides Arschloch, das mit den Gefühlen Minderjähriger spielt aber auch nicht übler ist als der Sado-Trainer? Oder einfach alles so irgendwie diffus und mit dem gewissen Ösi-Touch, dabei ohne schwarz-weiß und erhobene Zeigefinger?

Der Erzähler hat sich, mit abgespecktem Hoffnungspolster ausgestattet, mal den Termin demütig notiert:

Paradies: Hoffnung – So. 29.08. – ARD: 23.35 Uhr

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Quote

10. Mai. Endlich hat es geregnet. Dreck und Abfälle wurden von den Bürgersteigen gespült. Ich arbeite bis zur Erschöpfung. 6 Tage in der Woche. Von abends sechs bis morgens sechs. Oft hänge ich noch 2 Stunden dran. Manchmal arbeite ich auch an 7 Tagen. Das ist ein verdammter Schlauch. Aber es hält mich auf Trab. Pro Woche verdiene ich zwischen 300 und 350. Wenn ich die Uhr abstelle, schaff ich noch mehr. Wenn es dunkel wird, taucht das Gesindel auf: Huren, Betrüger, Amateurnutten, Sodomiten, Trinen, Schwuchteln, Drogensüchtige, Fixer, kaputte Syphkranke. Ich hoffe, eines Tages wird ein großer Regen diesen ganzen Abschaum von der Straße spülen.

Travis Bickle, „Taxi Driver“

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In der Ochlokratie wird das alles ja eher nach oben gespült. Aber man weiß ja nie.

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Verabscheuungswürdige Orcas, vereintes Regenbogenspießertum

Der Gesetzestext enthält verschiedene Bestimmungen, auch operativer Art, die genau darauf abzielen, das verabscheuungswürdige Phänomen der Orcas (Schwertwal) einzudämmen und zu bekämpfen, Bestimmungen, die nicht nur absolut akzeptabel erscheinen, sondern auch in unserer Rechtsordnung erlassen werden sollten. Es wäre wirklich surreal, wenn Kritiker des ungarischen Gesetzes, die darin vorgesehenen Maßnahmen gegen Pädophilie in Frage stellen würden.

-Leitartikel der italienischen Online-Zeitung „La Bussola“ von Gianfranco Amato trifft auf PIPI-News und Google-Übersetzer-

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Dem Erzähler in seiner Demut war es nichts neues, daß es moderne Drohnentechnik den Killerwalen zusehends verunmöglicht, ihr schändliches Treiben weiterhin vor den Augen der Welt zu verbergen:

-WILD KILLER WHALES SEXUAL BEHAVIOUR-
Amazing drone videos of the unusual sexual behaviour of an adult and a calf killer whale at Sea Lion Island, Falkland Islands. In November 2018 orca adult males OVO and PINNONE met a group of females and calves very close to the shore. OVO started following the group and after a while focused on the younger calves, while the females remained farther apart. After a little while OVO started to follow a specific (male) calf, apparently trying to mate. Shortly after, the calf also showed sexual behaviour towards OVO. The same kind of behaviours went on for more than an hour, while females where apparently not interested at all, and the other adult male, PINNONE, was just resting still on the sea floor (he can be seen midway in the video). This is the first time that we have been able to get drone footages of sexual behaviour by Sea Lion Island killer whales. To our best knowledge, the sexual behaviour of wild southern hemisphere killer whales has been rarely observed.

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Weshalb er bei der Lektüre eines durch den Google-Übersetzungshäcksler gejagten Textes aus einer italienischen Online-Postille zur Verteidigung der ungarischen Anti-Pädo-Gesetze sofort im Bilde war, warum da die Orcas als „verabscheuungswürdiges Phänomen“ hineingeraten sind. Ein PIPI-Kommentator hat das Texgehackte in den dortigen Kommentarbereich eingestellt, und auch hier sei es Gaudiums wie des Bildungsauftrags wegen in seiner ganzen unfreiwilligen Komik wiedergegeben. Denn so ganz nebenbei vermittelt es trotz allem einen recht passablen Überblick darüber, um was es bei diesen „Anti-Pädophilie-Kinderschutzgesetzen“ geht, die momentan das Empörium des „Werte-Westens“ auf den Plan gerufen haben. Hervorhebungen der Schwertwal-Passage und der die Inhalte und Zielsetzung der Gesetze betreffenden Stellen stammen natürlich von eurem aller demütigsten Erzählknecht.

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ANNALENA – NACKT im BRAINSTORM deutscher Kettenhunde?!

Dir zeige ich schon noch, wer hier der Schwächling ist, Vitzi-Buhuhu-Butzi!!! Bild: Hotlink

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Im El-lite-Blog, wo sich Haupt-, Neben- und Gegenströmungen des Zeitgeists bündeln wie in einem Brennglas, hat der ehrwürdige Blogwart und Kultautor Vitzi wieder mal nur Häme für unsere momentan etwas gebeutelte Völkerrechtlerin ANNALENA übrig und titelt:

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Das Osterwunder: FRANKSTEINs Geburt

„Yepp, there it is!“ – (((Jeff Goldblum))) hat den Erzfeind sofort erkannt!

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Beautiful!

Wir feiern die Niederkunft des gewaltigen Bra-manen FRANKSTEIN, Bringer des Heils und Bezwinger des JUTT und seiner CHASAREN und NILOTEN! Bedarf es da noch eines weiteren Beleges dafür, daß es nie irgendwelche Dinos oder Evolution gegeben hat, sondern immer nur FRANKSTEIN, die alte Echse?

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Warum liebst du den Volkslehrer? Was gibt er dir persönlich? Wieso ist er dein Held und Meister?

Will da eine Frau „Wolfslyrik“ in ihrer repräsentativen Umfrage auf der Youtube-University wissen:

-Warum liebst du den Volkslehrer? Was gibt er dir persönlich? Wieso ist er dein Held und Meister?-
Wolfslyrik- Umfragen zu spannenden Themen.

Dies ist ein Video, das auf die Kommentare des Volkslehrersuchspiels eingeht….

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Na, natürlich weil er „Durchblick“ in Sachen „Kläusi“ schiebt und DER JUTT ihm immer seine Konten sperrt, wahahaha – just kiddin‘. Erstaunlich nur, auf was für Fragen der eine oder die andere überhaupt kommt, die dann auch noch von einer ganzen Rotte Pseudoschlauer ernsthaft und aufrichtig beantwortet werden, wie z.B. damit, daß der Leere über „geistreichen Wortwitz“ verfüge und phänomenal im Blasen brilliere:

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Mitgefühl als Eingeständnis der Wahrheit: Der Elefantenmensch

ICH BIN KEIN TIER! ICH BIN EIN MENSCHLICHES WESEN! ICH BIN EIN MENSCH!

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Von Trevor Lynch, erschienen auf Counter Currents Publishing und The Unz Review, 20 Januar 2021, demütig übersetzt und mit einer Schlußbemerkung versehen von B-Mashina.

David Lynchs zweiter Spielfilm, Der Elefantenmensch/The Elephant Man (1980), ist eine seiner erstklassigsten Arbeiten. In vielerlei Hinsicht ist The Elephant Man Lynchs konventionellster „Hollywood“-Film. (Dune ist auch ein Hollywood-Film, aber ein mißglückter.) Die Besetzung von The Elephant Man ist ziemlich erlesen, inbegriffen John Hurt, Anthony Hopkins, Sir John Gielgud, Dame Wendy Hiller und Anne Bancroft. Der Film wurde von Mel Brooks produziert, der seinen Namen außen vor ließ, damit die Leute keine Komödie erwarteten.

The Elephant Man war sowohl kommerziell als auch bei der Kritik erfolgreich. Er erhielt acht Academy-Award-Nominierungen, einschließlich „bester Film“ und „bester Regisseur“. Er spornte auch die Academy dazu an, im Jahr darauf eine neue Auszeichnung für Makeup zu schaffen. The Elephant Man gewann die Auszeichnungen der British Academy Film Awards für „bester Film“, „bester Schauspieler“ (Hurt) und „Produktionsdesign“, als auch den französischen César als bester ausländischer Film. Er wird routinemäßig in die Bestenlisten der Filmkritik aufgenommen.

Obwohl es in The Elephant Man um einen abscheulich deformierten Tingeltangel-Freak geht, ist Lynchs Herangehensweise empfindsam und teilnahmsvoll. Tatsächlich ist The Elephant Man erbaulich, herzerwärmend und ziemlich explizit christlich, was angesichts des Umstands überrascht, daß Lynch, über lange Zeit ein Anhänger der Transzendentalen Meditation, eher Hindu als Christ ist.

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Bibelpoesie

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4 Schön bist du, meine Freundin, / ja, du bist schön.
Hinter dem Schleier / deine Augen wie Tauben.
Dein Haar gleicht einer Herde von Ziegen, /
die herabzieht von Gileads Bergen.
2 Deine Zähne sind wie eine Herde / frisch geschorener Schafe, /
die aus der Schwemme steigen.
Jeder Zahn hat sein Gegenstück, keinem fehlt es.
3 Rote Bänder sind deine Lippen; lieblich ist dein Mund.
Dem Riß eines Granatapfels gleicht deine Schläfe / hinter dem Schleier.
4 Wie der Turm Davids ist dein Hals, /
in Schichten von Steinen erbaut;
tausend Schilde hängen daran, / lauter Waffen von Helden.
5 Deine Brüste sind wie zwei Kitzlein, /
wie die Zwillinge einer Gazelle, / die in den Lilien weiden.
6 Wenn der Tag verweht und die Schatten wachsen /
will ich zum Myrrhenberg gehen, / zum Weihrauchhügel.
7 Alles an dir ist schön, meine Freundin; / kein Makel haftet dir an.

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Das Hohe Lied Salomos in der Einheitsübersetzung (1980)

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Bildquelle: Katja Bienert in Jess Francos „Lilian“ (1984) – 1) Hotlink 2) Screenshot

Keiner verreckt mehr, (((sie))) gewinnen?!

vitzli, FRANKSTEIN, Nemo-Emo, SchlauPACKi, Waffelstudent? Egal. Kill big ugly stupid WHITEY! Weg mit diesen hohlen weißdeutschen Schwellbirnen! Man hälts im Kopf nicht mehr aus! Bild

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Im EL-lite-Blog konstatiert Vordenker vitzli die Lage so nüchtern wie resigniert in einer Titelzeile:

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