LUFTPOST – wenn der tiefe globale Überstaat zeigt, was ne Harke ist!

Eine gewohnt hellsichtige, typisch „luftpostige“ Analyse der Lage, die der demütige Erzähler seinem handverlesenen Publikum nicht vorenthalten kann, auch wenn der „heimliche Fan“ des Erzählers, Morgenwächter Lucifex, selbigem schon zuvor gekommen ist. Wenn er nun durch den Erzähler dazu inspiriert wurde, der geschätzten Lufti den Raum zu geben, der ihr gebührt, will dieser demütig und zufrieden sein.

Ja, auch im neuen Nuadamandia-Blog ist Lufti „like a breath of fresh air“ unter dem überhandnehmenden Reichsbürgergedöns, gelbem Schleim und HEINO!

Bad Nenndorf 2013 – Polizei versorgt „aufständige Anständige“, die rechtswidrig den Zugang zu einer genehmigten Veranstaltung blockieren, mit Getränken – Bildquelle: PI

Luftpost aus dem Siechkobel 25. Juni 2019 um 9:10

Was trotz unzähliger Beispiele im In-und Ausland so schwer zu begreifen ist ist, dass die Geheimdienste, Militär, Polizei und Justiz ebenso Agenten des Wandels, des „Regime Change“ sind, wie Politik, Konzerne und Medien.
Als behäbige Behörden müssen sie hier und da auf Trapp gebracht werden, man erfasst ja in riesigen Apparaten (ebenso wie in Bevölkerungen) nicht jedes Teilchen gleichzeitig und kann nicht so offen säubern wie in der SU , aber Ereignis um Ereignis wird die Einbindung tiefer und breiter.


Ich stelle mir das wie die fortgesetzten Bewegungen einer Harke vor, die mal in diese, mal in jene Richtung ausgeführt werden und die sich zwar innerhalb der Nationen zeigen, aber global als große, ständige Bewegung zu verstehen sind.

Wenn man vom „tiefen Staat“ redet, muss man an einen globalen tiefen Staat denken, an einen globalen Überstaat eigentlich.

Ereignisse zu hinterfragen ist jedenfalls notwendig. Denken wir mal an den Alt Right Schwachsinn in Charlottesville. Das war ja auch so ein “ tiefer Staat“ Ereignis zum Zweck der “ disruptiven Veränderung“. Der organisierte öffentliche Diskurs wird auf unterschiedlichen Seiten auf Siedetemperatur gebracht und ein Überkochen organisiert und dann müssen Lösungen her.

Mit diesem Unite the Right Spektakel befassten sich unterschiedliche You Tuber (Blogger) und hinterfragten unterschiedliche Aspekte der Konstruktion. Es als Konstruktion , als nach und nach aufgebautes Spiel zu erkennen ist erst mal das Wichtigste.

Ich muss mir das eigentlich näher ansehen – ein You Tuber der “alten“ Linken, der zu Charlottesville gearbeitet hat, scheint gerade, gemeinsam mit bekannten „Wahrheitsgrößen“ ein Verfahren am Hals zu haben, weil er das Drum und Dran des Ereignisses hinterfragt hat.

Eggert erwähnt in seinem Artikel die Trollarmee und das ist super wichtig. Hier in diesem Fall ist es also durchaus möglich, dass ein Mafiamord erneut als Gelegenheit aufgegriffen und ausgeschlachtet wird. Die Trollarmee (das wurde ja extrem hoch gehängt, Ekelbegriffe ohne Ende) ist vermutlich Teil der Konstruktion aber diese Trolle, so unecht sie sein mögen, sind real in eine, ich nenne PI nur als Beispiel, Brüllkultur eingebettet, die ich für absichtsvoll herangezogen halte und die so als „realer Hintergrund“ für die Trollarmee bereit gestellt wurde.


Pi treibt die Leute ja dazu an sich unentwegt „höflich“ zu beschweren und sorgt immer dafür, dass die Siedetemperatur erreicht wird, die dann weniger höfliche Wutmails nach sich zieht.

Diese Chebli Person scheint auf der „anderen Seite“ hauptsächlich die Aufgabe zu haben, den Topf unablässig überkochen zu lassen und das klappt ja auch ganz wunderbar. Den dazu gehörenden deutschen Twitter Müll kenne ich nicht aber mir reicht die Idiotie der Welt online Kommentare um mir die Twitterkriege vorstellen zu können. Ohne Twitters eingebaute Eigenschaft jeden Mist eskalieren zu lassen, wäre dem System ne Menge gar nicht möglich geworden. Dieses „in their Face“ Konzept wurde unter Obama auf die politische Bühne gehoben und ist seither auch bei uns zur „Kultur“ gemacht worden.

In den USA haben wir die noch drastischere Erziehung zum Brüllaffen durch Andrew Anglin gesehen. Dort muss sogar noch heftiger vorgegangen werden, denn sie haben ja immer noch auf dem Papier die uneingeschränkte Meinungsfreiheit. Er musste also weite Teile der systemkritischen Argumentation so abstoßend verzerren wie nur möglich. Und das ist das Auffällige – es wurden und werden dort genau die Leute verfolgt, zensiert und isoliert, die die Ereigniskonstruktionen hinterfragen.

Bei uns können bereits die Regeln des Rates für Toleranz und Versöhnung (da saß ja einer der russischen (!) oh weh, (((Oligarchen))) drin) strafrechtlich angewendet werden. In den USA müssen die Einschnitte noch durch sehr robuste Ereignisse vorbereitet und begründet werden.
Es ist aber eine Harke, die mal zeitversetzt, mal gleichzeitig aber ohne Unterbrechung durch Völker und Nationen gezogen wird. Als Kriege, als Gewalt Ereignisse oder als Twitterkriege.

Der Überstaat versorgte gerade erst die Klimademonstranten, die sich am Boden eifrig mit der Polizei anlegten durch ebendiese Polizei mit Lebensmitteln und so deutlich das auch ist, die Demonstranten werden es doch nicht kapieren, weil auch sie auf Siedetemperatur gehalten werden. Man denkt immer, das passiert nur den Anderen, den Schwarzen bei BLM, den Moslems, den Linken – es ist viel schwerer zu sehen, wenn es die scheinbar eigene Seite trifft.

Salafisten, Isis, Terror Ereignisse – Islamophobe. NSU und Antifa. Feminismus, Femen und Antifeminismus, „White Sharia“. Klimaaktivisten und Klimaleugner. USA gegen Russland. Mal werden die Zinken nach links, mal nach rechts, Kreuz und Quer durch den Boden gezogen. Was man wirklich wissen kann, bei allem was man nicht wissen kann ist, dass sie nicht aufhören werden, so lange die Konstruktionen nicht radikal hinterfragt und in ihrer Künstlichkeit erkannt werden. Natürlich haben wir als Volk so was wie eine eigene Seite aber wenn man es im größeren Bild betrachtet, dann haben nahezu alle Völker eine gemeinsame Seite und einen echten Gegner. Eine Harke, die unterschiedliche Ereignisse und Prozesse in Gang setzt, deren innere Verbindung nicht so leicht zu sehen ist, weil im kleineren Bild so viele Seiten geschaffen werden.

„Populismus“ – der sterbenden Weißen Aasgestank

In der FAZ vom Montag, dem 20. Mai des laufenden Jahres, belehrte unter der Rubrik „Die Gegenwart“ ein Professor Dr. Klaus Segbers den demütigen Leser über den „Populismus“ als, so der Titel, „Die Rückkehr der Stammesmentalität“; und das auf eine eindeutige wie schonungslose Art und Weise, was euer Erzähler in Folge zusammenfassend anhand von Auszügen und einem kurzen Fazit zu verdeutlichen versucht.

Segbers charakterisiert den „Populismus“ als ein globales Phänomen, das aktuell von den USA über Europa bis zu den Phillipinen verbreitet ist, was auch Segbers Logik folgt, die im „Populismus“ in erster Linie eine Reaktion auf die mit „der Globalisierung“ einhergehenden transformatorischen Prozesse, Unsicherheiten und, natürlich, „Verwerfungen“ erkennt. Die Realität gestalte sich in Folge der „Globalisierung“ dergestalt komplex, dass Fachmann wie Kenner schon der Durchblick schwerfalle, man sich also nicht darüber zu wundern brauche, wenn der kleine Globalmann auf der Straße einfach nicht mehr mitkäme:

Die global verursachten wirtschaftlichen, politischen und sozialen sowie kulturellen Chancen und Einschränkungen sind so vielfältig, dass viele Menschen sie nicht genau einschätzen können. Viele Themen, mit denen sich Regierungen und Unternehmen über Nichtregierungsorganisationen bis hin zu Städten und Gemeinden beschäftigen müssen, entziehen sich dem schnellen Verständnis: Klimawandel, Hochfrequenzhandel, die verschiedenen Formen der Migration, die Funktion der Algorithmen in sozialen Netzwerken, die Regeln der Welthandelsorganisation, die Parameter des Konflikts im Südchinesischen Meer, die Details der ewigen Probleme zwischen Israel und Palästina im Nahen Osten, die Hintergründe um die scheiternden Staaten im Mittleren und Nahen Osten, die Motivation von Seperatisten in Schottland und Katalonien, die Attraktivität von Atomwaffen für die Regime in Iran und Nordkorea, die Rolle der Medien in der heutigen Politik, die Wechselbeziehungen zwischen Demographie, Sozialversicherung und Bildung und so weiter. Wenn es schon Fachleuten schwerfällt, auf ihrem eigenen Gebiet den Durchblick zu behalten, wie viel weniger gelingt dies Politikern, ganz zu schweigen von normalen oder nicht so gebildeten Bürgern? Je größer die herausforderungen und Unsicherheiten, desto einfacher ist es für Populisten, ihre Allheilmittel und ihre falschen Versprechungen anzupreisen.

Ob die momentan Kinder und Jugendliche massiv indoktrinierenden und aufhetzenden Klima-Politaktivisten mitgemeint sind, der „Durchblick“ der sicherlich so gebildeten wie heißen, jungen und feuchten „Langstreckenluisa“ in Zweifel gezogen wird? Auf jeden Fall ist alles ein schrecklich komplex-chaotisches Kaleidoskop; wenn also der „Nahe und Mittlere Osten“ destabilisiert werden, wenn die Unterstützung über UNHCR in den Flüchtlingslagern gegen Null runtergefahren und ein Migrantentsunami von epischer Dimension mitten rein ins sich auf Ansage entgrenzende Kerneuropa ergießt, wenn überhaupt das Reinschaufeln möglichst unverträglicher und kulturfremder islamoafrikanischer Drittweltmassen zur Staatsräsong erklärt wird, ja dann ist da ganz sicher der Flügelschlag eines Schwalbenschwanzes am Golf von Tonking ursächlich und alles dazwischen eine Black Box, vor der sich Fachmann und Kenner die Äuglein reiben, vielleicht steckt Schrödingers Katze drin, was genaues weiß man einfach nicht.

Als weiteren, dem wachsenden Populismus zugute kommenden Faktor, macht Segbers den rückläufigen Einfluss der traditionellen Träger kollektiver Identitäten aus, woraus sich Räume für „alternative Identitätsmarker“ eröffneten:

Es gibt nützliche Marker mit analytischem Potential wie die globalen, ortsunabhängigen Räume („scapes“) des indischen Ethnologen Arjun Appadurai, der multiple Identitätsräume feststellt (Ideenwelten, technische Umgebungen, finanzielle Kontexte et cetera), die die mit Globalisierung verbundenen Entgleisungen und Herausforderungen sowie transnationale Realitäten wie Flüchtlingsbewegungen, das Internet oder Finanzströme als Dimensionen von Entgrenzungen besser abbilden können als problematische und eher vage wie „Volk“.

Verstehe, diese „Ideenwelten“ sind dann „eher unvage“ und dabei keineswegs so problematisch wie „Volk“, wie ein kurzer Abstecher zu Wikipedia bestätigt:

Die Konvention definiert Völkermord in Artikel II als „eine der folgenden Handlungen, begangen in der Absicht, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören:


a) das Töten von Angehörigen der Gruppe
b) das Zufügen von schweren körperlichen oder seelischen Schäden bei Angehörigen der Gruppe
c) die absichtliche Unterwerfung unter Lebensbedingungen, die auf die völlige oder teilweise physische Zerstörung der Gruppe abzielen
d) die Anordnung von Maßnahmen zur Geburtenverhinderung
e) die zwangsweise Überführung von Kindern der Gruppe in eine andere Gruppe“

(…)

Kennzeichnende Merkmale der Straftatbestände


Zu beachten ist, dass nur die Absicht zur Vernichtung der Gruppe erforderlich ist, nicht aber auch die vollständige Ausführung der Absicht. Es muss eine über den Tatvorsatz hinausgehende Absicht vorliegen, eine nationale, ethnische, rassische, religiöse oder auch soziale Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören.

https://de.wikipedia.org/wiki/Völkermord

Obwohl ein Schelm hier durchaus pöses denken könnte, kann im genannten Zusammenhang von irgendwelchen Vernichtungsabsichten, außer vielleicht im Denken der „Populisten“ und ihrer Anhänger, natürlich keine Rede sein, wir haben es ja mit chaotischen Selbstläufern und Naturgewalten wie der „Erosion der klassischen kolllektiven Identitätskonzepte“ zu tun, was bedeutet,

dass Menschen, die beunruhigt sind von Umbrüchen und Veränderungen, nach neuen Kollektiven suchen, um irgendwo irgendwie dauerhaft dazuzugehören. Diese zornigen Menschen mit ihrem Unverständnis, ihrer Angst vort sozialem Abstieg und dem Gefühl, den traditionellen Eliten und politischen Interessengruppen gleichgültig zu sein, müssen ihre Wut teilen und ihre Sorgen kanalisieren. Sie sind empfänglich für die Verführungen durch populistische Rezepte und Verheißungen. Sie suchen geradewegs danach. Dabei handelt es sich um einen vorwiegend kulturellen Prozess, auch wenn er oft von wirtschaftlichen Entwicklungen forciert wird.

Hm, nach was suchten und suchen die penetrant mit Klimapanikpropaganda beschallten Kinder und Jugendlichen, die jetzt angeblich die Panik des schwedischen Wechselbalgs „fühlen“? Naja, lassen wir die Gören weiter den Rattenfängern folgen, und bleiben beim professoralen Wortgeklingel im Reich der mounkschen Geologie („Erosion“, „Verwerfungen“…) im chaotischen Reich von Nyarlathotep und dem blinden Idiotengott Azatoth, in dem die Möhnntschen zur Wahrung ihrer Würde dazu neigen

sich als eigener „Stamm“ neu zu definieren – und das besonders dann, wenn sie von Medien belehrt werden oder sich belehrt fühlen, und wenn man ihre Werte als nutzlos, dumm, falsch und veraltet bezeichnet. An dieser Stelle verschmelzen wirtschaftliche Malaise und kulturelle Nostalgie. Dass Identitätsfragen mindestens so relevant sind wie wirtschaftliche, haben die Brexit-Befürworter, die Trump-Aktivisten, die Putinisten und die AfD-Aktivisten richtig erkannt. Sie mussten nur den Hunger nach einer eindeutigen und würdigen Zugehörigkeit stillen. Während die Gefahr eines wirtschaftlichen Abstiegs Wut und Angst auslösen kann, erzeugt ihre Umwandlung in kulturelle Probleme Zorn und Widerstand. Wirtschaftliche Missstände können oder könnten durch finanzielle Umverteilung gelöst oder gelindert werden, kulturell begründete Empörung jedoch nicht.

Tja, wenn zur bedingungslosen Masseneinwanderung direkt in den „Umverteilungsstaat“ auch noch die gewaltkulturellen Schmankerl der kulturfremden Massen, zu erheblichen Teilen der Auswurf der Herkunftsländer und/oder gewaltaffine Desperados und Glücksritter, hinzukommen, deren „Stammesbewußtsein“ und dessen oft blutige Konsequenzen offiziell zumeist weg- oder kleingeredet werden und so auch bei unserem Professor keine Rolle spielen, dann ist klar, dass die „Empörung“ und die aus dieser erwachsende grimmige Verbitterung bei denen, die den faulen Braten gerochen haben, so schnell nicht zu lindern sein wird. Dass es sich dabei überwiegend um „Weiße“, und zwar der Fraktion der Älteren und Verlierer angehörige, handele, muss wieder einmal wissenschaftlich festgestellt und festgeschrieben werden:

Eine aktuelle Studie von Ronald Inglehart und Pippa Norris sowohl zur wirtschaftlichen Unsicherheit als auch zum kulturellen Rückschlag kommt zu dem Schluss, dass weniger gebildete und vor ältere Bürger, vor allem männliche Weiße, die einst die privilegierte Mehrheitskultur in westlichen Gesellschaften darstellten, nicht gerne hören, dass ihre traditionellen Werte nicht „politisch korrekt“ sind, und dass sie sich mittlerweile in ihrem eigenen Land marginalisiert fühlen. Der Aufstieg populistischer Parteien ist daher als Reaktion auf ein breites Spektrum rascher kultureller Veränderungen zu deuten, die offenbar die Grundwerte und Sitten der westlichen Gesellschaften aushöhlen. Identitätspolitik ist damit das entscheidende Element der politischen Renaissance und trägt mehr zu dieser Entwicklung bei als wirtschaftliche und soziale Veränderungen.

Dies findet durchaus seine Bestätigung im Visegrad oder im Baltikum, wo eine starke ethnische Identität besteht, während man eine knallharte, reperessive wirtschaftsliberale Knechtschaft größtenteils ohne Murren akzeptiert. Aber wie war das gleich nochmal, „Grundwerte“ und „Sitten“ werden „ausgehöhlt“? Immer diese blinden Naturkräfte, die auch dazu führen dass die Arbeiterparteien ihre Klientel fallen ließen:

In diesem Sinne hat Mark Lilla im November 2016 in einem Beitrag für die „New York Times“ (und etwas später in einem Buch) den Niedergang der Demokraten in den Vereinigten Staaten beschrieben: Sie vernachlässigten ihre traditionelle Wählerschaft, die weißen Arbeiter, und setzten sich stärker für legal abgesicherte Berechtigungen für Minderheiten ein – Afroamerikaner, Einwanderer, LGBT-Gruppen, die wenigen Vorstandsfrauen, Behinderte, Transsexuelle. Von diesen Minderheiten erhielten sie aber letztlich nicht genügend Unterstützung – und verlören überdies die Stimmen der weißen Arbeiter. Diese Art von „Verrat“ lässt sich auch für die Sozialdemokraten in Europa diagnostizieren.

Nachdem der Erzähler erst darüber grübelte, inwieweit es eine Redundanz darstelle, nach den „LGBT-Gruppen“, im Gegensatz zu den Lesben, Gays und Bis, noch mal die Transexuellen extra zu erwähnen, und ob ein „weißer Arbeiter“ nicht auch behindert, gay, bi usw. sein könne, da sich das ja nicht auschließe, besann er sich wieder auf das wesentliche: Irgendwas könnte den Parteien wichtiger sein als Wählerstimmen! Wieso kommt da so ein professoraler Hochkaräter wie Segbers nicht drauf? Naja, dieser „Verrat“ scheint für ihn dann doch mehr ein „gefühlter“ zu sein:

Infolgedessen kehrt der Tribalismus jetzt als Identitätspolitik zurück, als reaktionäre Rückwendung zur vormodernen Welt. In der populistischen Weltsicht drehen sich viele Aktivitäten um Identitätspolitik (wie immer sie es selbst nennen), weil sie auf Ingroup-Outgroup-Unterscheidungen basiert. Die zentrale Verheißung jeder Art von Populismus besteht darin, einfache Lösungen für komplexe Herausforderungen und Probleme zu bieten. Typische rhetorische Behauptungen von Populisten sind: Es gibt eine wachsende Kluft zwischen den „Eliten“ und dem „normalen Volk“, oder die Massenmedien lügen und konstituieren „alternative Realitäten“. Sie, die Vertreter populistischer Parteien und Bewegungen repräsentieren hingegen das „normale Volk“, wenngleich sie oft selbst einen elitären Hintergrund haben.

Ja, Ingroup-Outgroup und einfache Lösungen: „Die Weltoffenen“ und die Natziehs, die jugendlichen „Weltretter“ und die Alten, die ihnen die Zukunft klauen, „Angst war noch nie ein guter Ratgeber“ und „wer nicht hüpft ist Natziehkohle“ usw. usf. Auch dem mit der Selbstdarstellung der vorgeblichen „Alternativen“ als „das Volk“ trotz eigenem elitären Hintergrundes ist durchaus zuzustimmen, wenn auch in einem etwas anderem Sinne als es unser Professorchen gemeint haben mag. Dem zu folge würde

bei diesem eher lässigen Gerede über das „Volk“ (…) in der Regel nicht klar, wer zu dieser angenommenen Entität gehört. Auch gehören die, die mit einer populistischen Repräsentation der Bevölkerung nicht einverstanden sind, offensichtlich nicht zur wahren Nation, und drittens gehen Populisten von einer unmittelbaren und direkten Volksherrschaft aus.

Hauptsächlich aber arbeiteten sich „die Populisten“ aber am angeblichen Versagen der Regierungen und Staaten angesichts der geologisch-kosmischen Globalisierungsverwerfungen ab, wo das doch letztlich so blinde wie mächtige Naturkräfte seien, auf die sich sämtlichen Versuchen der Einflussnahme entzögen:

Aber ihre Hauptargumente handeln von dem Versagen von Regierungen und Staaten. Typische Themen sind der internationale Handel (Verlust von Arbeitsplätzen), die unkontrollierte Einwanderung (Veränderung der religiösen und ethnischen Zusammensetzung „des Volkes“ ) und (in Europa) die Einschränkung der nationalen Souveränität durch die EU (Verlust an nationaler Unabhängigkeit). All diese Fragen stehen im Zusammenhang mit der globalisierungsbedingten Durchlässigkeit der Grenzen und der Übertragung der Souveränität entweder nach oben (meist freiwillig auf die EU, die Vereinten Nationen und die Welthandelsorganisation WHO) oder einer Erosion unten (globale Städte und Nichtregierungsorganisationen) oder auch horizontal (auf Märkte).

Also so langsam ist es ein bisserl viel verallgemeinerndes Wischi-Waschi , Herr Professor! Nicht alle „Populisten“ erzählen was vom „Staatsversagen“, nicht wenige meinen, dass der Staat sehr gut im Sinne bestimmter Interessen funktioniert bzw. funktionalisiert wurde und können dies ganz gut belegen, ohne auf Nebelvokabular wie „globalisierungsbedingt“ und die Geologie mit ihrer ewigen „Erosion“ und den unvermeidlichen „Verwerfungen“ ausweichen zu müssen. Immerhin scheint für den Professor die unkontrollierte Einwanderung eine Realität zu sein, da er auf Konjunktiv oder Gänseknochen verzichtet. Macht er sich etwa die Sprache der „Populisten“ zu eigen? Die Methoden der „NGOs“ sind natürlich alles andere als „populistisch“ sondern sprechen stets Ratio und Vernunft an: „Das Ende ist nah!“, „Spürt meine Panik!“ Im Gegensatz dazu die Populisten, mit ihren berüchtigten „einfachen Lösungen“:

Die Lösung liegt scheinbar auf der Hand: Die nationalen Grenzen müssen verstärkt, die internationalen Organisationen geschwächt und der Multilateralismus abgeschafft werden, und alles wird (wieder) gut. Obwohl Macht und Einfluß der Nationalstaaten unter dem Druck der Globalisierung auf breiter Ebene und auf allen Kontinenten geringer werden, stimmen Populisten das romantische Lied von den Vorteilen der staatlichen Souveränität an und versprechen, diese zum Nutzen aller einzusetzen. Sie leugnen schlichtweg, dass das traditionelle Modell des Nationalstaates (und damit auch der Sozialstaat) in der Krise steckt. Und sie tun alles, um die liberale internationale Ordnung zu schwächen und zu schädigen.

Ah, nachdem wir also erst darüber belehrt wurden, dass keiner mehr durchblickt und alles unter dem Druck einer nicht näher definierten „Globalisierung“ in Richtung Chaos „erodiert“ leben wir auf einmal doch in einer Ordnung, eiener „liberalen“, also freiheitlichen Ordnung! Puh, dies mutet fast an, als habe man in dem professoralen Mammutartikel so was wie das stille, sonnige Auge eines Hurrikans erreicht! Aber wessen Freiheit ist gemeint? Und sind diese ganzen entfesselten Naturkräfte, die Werte aushöhlen, Staaten erodieren lassen, eventuell Teil dieser „Ordnung“? Auf jeden Fall wird der „Liberalismus“ vom Populismus angegriffen und zwar auf nationaler wie globaler Ebene: Populistische Akteure erhöhten den Druck auf die Eliten durch die Forderung nach mehr Ein-Themen-Referenden und heitzten vor den Wahlen die Stimmung auf – ist dieser blauhaarige Berufsjugendliche und Escort-Hure der Grünen, „Rezo de la lol“ jetzt ein „Populist“ oder doch ein guter „Liberaler“? Wo diese Taktik wirke, gerieten selbst Grundpfeiler liberaler demokratischer Politik und demokratische Institutionen ins Wanken, die Unabhängigkeit der Justiz in Polen und die der Medien in Ungarn. Tja, noch können wir uns freuen, über die Unabhängigkeit unserer Justiz, wie nicht nur der NSU-Prozess gezeigt hat, von unseren unabhängigen volkspädagogischen Medien ganz zu schweigen. In den USA hingegen sei

der gegenwärtigen amerikanischen Regierung jeder Anstand und Respekt gegenüber Andersdenkenden und Minderheiten abhandengekommen.

Bei aller Demut wieder eine überaus fragwürdige Aussage! DIE Minderheit schlechthin wird mit ziemlichem Respekt behandelt und auch Konzentrationslager für LGBT und Artverwandte wurden noch nicht gebaut. So ziemlich alle Schreckschrauben, die wegen dem Donald das Land zu verlassen drohten, sind noch ansässig und das sagt jemand, der dem mutmaßlichen Chabad-Golem überaus kritisch gegenübersteht. Aber Gott bewahre, gegen „die Populisten“ scheint im professoralen Universum genausowenig ein Kraut gewachsen zu sein, wie gegen „die Globalisierung“:

Populisten können Referenden und Wahlen gewinnen und dabei die Demokratie gefährden. Befürworter liberal-demokratischer Werte können verlieren und in die Defensive geraten. Bislang gibt es kein Mittel dagegen: Die Nachfrage nach populistischen Rezepten beruht nicht primär auf unzugänglichen Medien- und Bildungsangeboten, sondern auf dem Bedarf nach einem tribalen Heimatgefühl.

Aha, wenn das demokratische Spektrum gewählt wird, dass nicht zur Grenzenlos-Liberalfraktion gehört, ist also die Demokratie insgesamt gefährdet! Und nachdem wir die ökonomischen Motive und sonstige Unsicherheiten als nicht maßgeblich zur Seite gewsicht haben, was teilweise, aber nur teilweise sogar seine Berechtigung hat, sind wir wieder beim geilen Tribal-Feeling als eigentlichem Quell allen Übels. Um selbiges zu bedienen, tun die Populisten abscheuliches, sie halten Wahlversprechen, setzten sich dafür gar über geltende Regeln hinweg!

Man sollte nicht erwarten, dass populistische Bewegungen, wenn sie einmal an die Regierung kommen, ihre Legitimation verlieren und sich durch nichtbestandene Praxistests delegitiemieren. So leicht lassen sie sich nicht enttarnen. Meist halten sie ihre Wahlversprechen. Wenn nötig, setzen sie sich dafür auch über geltende Regeln hinweg.

Volksentscheide sind also schon mal höchst suspekt, aber Wahlversprechen halten, und sich dabei noch über „geltende Regeln“ hinwegsetzen, das geht gar nicht! Blinder Ausstieg aus der gesicherten Energieversorgung wegen eines Tsunamis in Japan, hereinwinken von Millonen von Drittweltprekariat dagegen schon – ist „liberal“, weissu, und wegen dem Globaldruckdings, voll komplex unso, musse Füsikerin sein wenn wolle verstähe!

Von ganz besonderem Interesse für Segbers ist die Anwendbarkeit von Robert Putnams „Two Level Games“ auf den aktuellen Aufschwung des Populismus und dessen Auswirkungen auf das internationale globalliberale Zusammenspiel:

Laut Putnam sind die meisten internationalen Abkommen erst nach einer Art innerstaatlicher (formaler oder informeller) Ratifizierung gültig. Ein Land mit einem starken oder erstarkenden Veto-Spieler, zum Beispiel eienr populistischen Bewegung oder Partei, die eine internationale Vereinbarung ablehnt, verkleinert dadurch den Spielraum der betreffenden Regierung. Folglich sinken die Aussichten auf Ratifizierung, was die Vereinbarung dann vereiteln kann.

Was ja nicht immer das Schlechteste wäre. Aber wir verstehen:

Nicht die Elite, die Bevölkerung ist das Problem

Joachim Gauck, Ex-Gauckler

bzw. der

Low-Life-Scum

John MacCain

und der Populismus als dessen vorgeblicher Wille.

Q.E.D. bei Segbers:

Beispiele dafür sind die hartnäckige Weigerung Ungarns, EU-Flüchtlingsquoten zu akzeptieren, die zeitweise Blockade des Handelsabkommens Ceta zwischen der EU und Kanada durch das Wallonische Regionalparlament in Belgien, das Beharren der Brexit-Befürworter nach Souveränität gegenüber Brüssel, die öffentlichen Ausfälle Trumps gegen globale und internationale Verträge, um sich bei seinen Wählern beliebt zu machen, oder die Weigerung der italienischen Regierung, Boote mit Flüchtlingen aufzunehmen oder auch die EU-Regeln zur Haushaltsführung zu beachten.

Oder wenn gar die Kooperation der Möhnntschheit angesichts eines drohenden Killerasteroiden durch populistischen Tribalismus verhindert würde – so etwas wird bei all dem Globalisierungs-, EU-, Flüchtlingsbootgedöns natürlich erst gar nicht mehr berücksichtigt, oder würde das gar die FAZ-Leserschaft dann doch zu sehr verunsichern, wo doch der zivilisiert-demokratische Liberalismus gegen die schiere Fäkalgewalt des Populismus-Tribalismus kaum was entgegenzusetzen hat, außer seinen guten Sitten, latürnich?

Ein nicht unerheblicher Nachtrag betrifft den Stil populistischer Kommunikation. Bis auf wenige Ausnahmen wimmelte es von Unhöflichkeiten, Grobheiten, Lügen und gezielten Regelverletzungen, die mit leeren Versprechungen kombiniert werden. Ob Experten, Politiker oder Medien – niemand hat eine bündige Antwort auf die populistischen Bewegungen und Ausgriffe. Wir sind nicht gewohnt, in derselben unzivilisierten Art und Weise zu reagieren, und wirken deshalb in der öffentlichen Debatte unterlegen. Außerdem wirken die sozialen Netzwerke als Verstärker des Populismus. Diese Stilfragen sind keineswegs unwichtig. Hier wirkt die liberale Öffentlichkeit bisher besonders hilflos.

Warum auf einmal „leere Versprechungen“ wo doch eben noch betont wurde, dass die „Populisten“ zumeist ihre Wahlversprechen einhielten? Woher denn überhaupt dieses ängstliche Fiepen und Klagen? Ihr seid doch mehr, ihr seid die Zukunft, die ohnehin den kosmopolitischen „anywheres“ gehört (wenn auch nicht mehr unbedingt dem schon greisenalten Professor Segbers selbst), während die „somewheres“ die Arschkarte haben, wobei sich Problem allmählich ohnehin selbst auflöst, zumindest was den hässlichen weißen Mann betrifft. Wie es Segbers am Beispiel der USA, unter Hervorpressen von beachtlichen Krokodilstränen, aufzeigt:

In der amerikanischen Gesellschaft werden Weiße bald nicht mehr die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen. Dieser Trend wird wird sich stark auf die Identität und das politische und wirtschaftliche Leben des Landes auswirken und eine größtenteils weiße Babyboomer-Gesellschaft in ein multiethnisches Patchwork verwandeln. Ein weiterer Indikator für kulturelle und identitäre Irritationen ist die Suizidrate. In den Vereinigten Staaten stieg die Selbstmordrate bei Frauen mittleren Alters (von 45 bis 64 Jahren) in den vergangenen 30 Jahren um 63 Prozent. Bei Männern dieser Altersgruppe betrug der Anstieg 43 Prozent. Insgesamt steigerte sich die Selbstmordrate von 1999 bis 2014 um 24 Prozent. Unter männlichen Weißen stieg die Suizidrate stärker als in jeder anderen Ethnie oder Geschlechtsgruppe. Jünste Forschungen beleuchten die Notlage der weniger gebildeten Weißen und zeigen eine Zunahme der Todesfälle durch Rauschgifte, Selbstmord, Lebererkrankungen und Alkoholvergiftungen. Dabei werden die Weißen – und insbesondere die weniger gebildeten Weißen – noch eine Weile den relativ größten Teil der Wahlberechtigten im Land ausmachen. Im kommenden Jahr werden sie noch 44 Prozent der Wahlberechtigten stellen.

Der westliche Populismus ist demnach letztlich nur der Fäulnisgestank der aufgrund eines „Trends“ aussterbenden Weißen, den man eben ertragen müsse, bis diese zahlenmäßig endgültig in der Bedeutungslosigkeit versunken sind. Das kann man dann so stehen lassen, dem wäre nichts mehr hinzuzufügen außer: Viel Spass weiter mit dem Populismus und Tribalismus der anderen, insbesondere dem der verantwortlichen „Trendsetter“!

Menschlich wie Freisler, weise wie Haverbeck – neues vom Tantchen

Obgleich demütig der Lethargie verfallen, erfreut es den Erzähler doch, dass er, als er mal wieder vor Vitzlis Aquarium entspannt quergelesen hat, sehen konnte, dass es dem geschätzten Mikropenistantchen Lisa, zumindest den Umständen entsprechend, gut geht und keine weiteren Giftattacken des ewigen Unsichtbaren zu verzeichen waren! Stattdessen erfreut Tantchen uns mit schlitzohrigen Aphorismen und Anmerkungen zu Historie wie Gegenwart, die trefflich dazu dienlich sind, den Sinnspruch mit Leben zu erfüllen, dass Geschichte nicht „war“ sondern „ist“!

Um die Gedanken des Tantchens zum bekannten und beliebten NS-Richter Roland Freisler in ihrer ganzen Tiefe wirklich würdigen zu können, muss zunächst aber der Text des gewaltigen FRANKSTEIN betrachtet werden, an dem sie ansetzen:

Frankstein sagt: 5. Mai 2019 um 9:58

Vitz, Lisa bitte nicht die Normen verwechseln, Recht ist seit den Römern eine Güterabwägung.
Das Volkswohl hat seit 1.200 Jahren keine Bedeutung mehr. Sehr wohl aber kann eine Mehrheit den Wert der Güter verändern und auch neu bestimmen. Das war das Verhängnis der Nazi’s, die das Volkswohl – vielmehr das Überleben des Volkes- zum höchsten Gut erklärten. Und die Verteidigung dieses Gutes kann sehr wohl das Volkswohl beeinträchtigen. Das Volkswohl heute- dank Alieninvasion und Familiennachzug- rangiert gleich hinter dem Recht auf Zugang zur Kleiderbörse und vor dem Recht der freien Friedhofswahl. Von Politik und Justiz so gering geschätzt, dass es zum allgemeinen Müll gegeben werden kann; keine Trennung erforderlich. Selbst wenn die Rechtsprechung das Gut wieder anerkennen würde, wem sollte es nützen?

Er schreibt tatsächlich „Nazi’s“, der Schelm!^^

Ja, man könnte meinen, FRANKSTEIN habe hier grundsätzlich erstmal Recht, äh, latürnich: recht: Das Römische Recht hat hierzulande ja tatsächlich das Germanische Recht abgelöst. Ging es nach der traditionellen Rechtsaufassung der Germanen um Wiedergutmachung des Schadens, der einem Individuum widerfahren ist, so steht beim Römischen Recht der Schaden an der Gemeinschaft, am Staate im Mittelpunkt, mittels einer „Güterabwägung“ wird das Verhältnis ermittelt, in welchem Ausmaß Staat und Gesellschaft insgesamt geschgädigt wurden. Und genau dies ist z.B. als ursächlich dafür anzusehen, warum ein Bankraub nicht selten höher bestraft wird als Mord und Totschlag. Was der Geronto-Gigant FRANKSTEIN im weiteren Verlauf vom „Volkswohl“ bzw. dessen Zunichtemachung durch die Römer zusammenschwurbelt ist dagegen wieder reichlich krude, denn ein „Volkswohl“ stünde ja per definitionem über dem Wohl des Individuums, was gäbe es demnach also am Römischen Recht rumzumäkeln?

Gut, dass da Tantchen, unser Pfundsstück, für die nötige Synthese sorgen kann, indem es, wie üblich mit glasigen Äuglein und Engelslächeln, den Finger im speichelfädenziehenden Mündchen, in all seiner kindlichen Unschuld darauf verweist, dass alles doch eins ist (Hervorhebungen durch den Kopierer):

Tante Lisa sagt:

6. Mai 2019 um 0:11

Werter vitzli,

Dr. Freisler verschuf dem D e u t s c h e n Recht Geltung, das, wie uns Frankstein richtigerweise ausführt, auf dem römischen Recht beruht, eine Güterabwägung ist.

Heute gilt eben kein Deutsches Recht mehr in unserem Lande und wir D e u t s c h e sind demzufolge wehrlos gemacht.

Gerne höre ich die klare Stimme dieses Doktors, der voller Überzeugung zum Ausdruck gibt:

Im Namen des Deutschen Volkes!

Ah, da geht doch die Sonne der Erkenntnis auf, das ist Elite-Blog pur, wenn ein Bekloppter den anderen „liest“ und „versteht“, göttlich!

Tantchens Fazit:

Was wir bedürfen ist Ideal – sprich Führer, wie uns Frankstein richtigerweise aus f ü h r t .

Genau, denn schon den Römern mangelte es über die meiste Zeit nicht an Föhrern, und trotz allem, was so kolportiert wird, waren auch Nero und Caligula besser als Ruf, wobei nicht jeder so möhnntschlich dabei bleibt wie uns Roland:

Tante Lisa sagt:

6. Mai 2019 um 0:42

vitzli, den 6. Mai 2019 um 0.21 Uhr

Werter vitzli,

wir hatte diesen Doktor bereits zu Hotties Zeiten – was hatte der doch Gift und Galle gespien.

Dr. Freisler war vor seiner Karriere als Präsident des Volksgerichtshofs ein erfolgreicher und populärer Rechtsanwalt, er hatte Witz und Größe – ich gab damals einige Elogen aus einem Archiv wieder, das der Jutt jedoch zwischenzeitlich verschwinden ließ.

(…)

Tantchens Fazit:

Der Roland war von Anbeginn Mensch und ist Mensch geblieben – seine Urteile menschlich.

Ja, beim Roland möhnntschelte es sicherlich gewalttätigst, keine Rede von „Gift und Galle“, und auch bei Oma Haberbeck kam in neunzig Lenzen einiges an Weltweisheit zusammen, was uns ohne Tantchen als unermüdlicher Chronistin glatt durch die Lappen gehen würde (mit „Budesmakel“ ist latürnich unsere geliebte Kanzlerin gemeint):

Tante Lisa sagt: 19. Juni 2019 um 23:43

Frau Ursula Haverbeck sagt, daß das Budesmakel täglich wohl mindestens eine Flasche Rotwei saufen muß, so fett es ist – und Frau Haverbeck muß es schließlich wissen, denn sie verfügt über reichlich Lebenserfahrung und kann das beurteilen.

Leider Gottes befindet sich Frau Haverbeck derzeit mit ihren beinahe 91 Jahren immer noch im Knast der sogenannten Justizvollzugsanstalt Bielefeld; bei der Hitze wird sie sicherlich besonders leiden müssen – hoffentlich hält sie durch.

Hm, der Erzähler muss demütig eingestehen, dass er nicht nur über die Alkoholkarriere der Nazioma nichts weiß, sondern dass es ihm des weiteren ziemlich neu wäre, wenn da eine zwangsläufige Korrelation zwischen Übergewicht und Alkoholabusus bestünde, Fettleibigkeit überhaupt stets auf Rotweingenuss zurückzuführen wäre. So hat doch Tantchen höchst selbst die quallige Konsistenz dieser Figur, Herrn Michael Winkler, einem rechten Urgestein, auf „übermäßigen Konsum von Cola-Getränken“ zurückgeführt, allerdings in einem nicht mehr zugänglichen Block des großen Vitzli:

Nun, um der Wahrheit die Ehre zu geben muss man doch feststellen, dass man unsere geliebte Kanzlerin zwar mit aller Berechtigung als „Gedunsene“ bezeichnen kann, es allerdings dennoch zweifelhaft bleibt, dass sie sonderlich fett ist, bzw. außerordentliche BMI-Maße vorweisen kann! Da kann man bei jeder Haberbock-Solidaritätsdemo durchaus monströseres sehen und erleben! Gut, die geschmackvollen Dreiknopf-Jackets spannen sich teilweise deutlich über dem unförmig-geblähten Leib, jedoch sieht das Ganze eher nach einer Konzentration von Intestinalfett und gasiger Fäulnis in der Körpermitte, bei dünnen Ärmchen und Beinchen und einem platten Hintern aus – sicher alles eher unschön aber keineswegs sonderlich spektakulär, die Banalität des Bösen eben.

Happy Weekend Pee-Pee-Special II – Riesen „Pädo“-Problem in Niger!

Der ewige Rapefugee und die eigenartige Verlängerung der „Kindheit“

Scharfe Bildgeschichten, Sex-Probleme und aktuelle Reportagen, das ist genau der Stoff, mit dem Pee-Pee-News sein Publikum in Rage und Extase zu bringen versteht. So auch beim Bericht über einen der üblichen Einschläge der Migrationswaffe, diesmal im säggsischen Zonenstädtchen Dessau-Roßlau, also im sauberen patriotischen Teil der BRD, wo man noch richtig deutsch geblieben ist und meint, Sezessionsgedanken hegen und pflegen zu können. Der Fall eines Nigrers, der sich am Pfingstmontag brünstig auf den „gut besuchten Elbwiesen“ über eine Neunjährige hermachte um letztlich, nach einer sich zäh in die Länge dehnenden Hetzjagd, bei der sich die Kriminalitätsverwalter von der Bullizei nicht gerade mit Ruhm bekleckerten, von den wackeren Eingeborenen dieses schönen Landstrichs gestellt zu werden, interessiert uns hier aber nur am Rande, da dergleichen samt Begleitmusik (n-tv: „Rechte demonstrieren nach Sexualdelikt“) mittlerweile als trister Alltag gelten kann, von Pee-Pee und Konsorten wie immer genüsslich durchgekaut und unverdaut wieder ausgespuckt, ohne je ein halbwegs rationales Resümee, geschweige denn eine Meta-Ebene zu erreichen. Wozu auch, wenn allein Unterhaltung, Zerstreuung und wütende Extase das Ziel sind?

Den Gaumen des erfahrenen Connaisseurs reizen da schon andere Ingredenzien, etwa das angebliche Pädoproblem, das Pee-Pee im Staate Niger ausgemacht zu haben glaubt:

Pädophilie ist ein großes gesellschaftliches Thema in Niger – und nun auch in Deutschland: Die meisten Mädchen sind in Niger noch nicht volljährig, wenn sie heiraten – einer Untersuchung des nigrischen Ministeriums für Öffentliche Gesundheit aus dem Jahr 2012 zufolge sind 75 Prozent der Mädchen erst zwischen 15 und 18 Jahre alt, wenn sie verheiratet werden. In einem Bericht des United Nations Children’s Fund von 2011 rangiert Niger damit auf Platz 1 der Liste mit den Ländern, in denen „Kinderhochzeiten“ am meisten vorkommen.

Aha, 15-18 Jährige – früher noch als „Jugendliche“ bezeichnet und im allgemeinen sexuell reif und gebärfähig – sind mittlerweile also genauso „Kinder“ wie das neunjährige Opfer des nigrischen Falschflüchtlings, dessen Tat sich eher der für Drittweltauswurf und den Abschaum Afrikas nicht untypischen mangelnden Trieb- und Affektkontrolle sowie dem Gefühl verdankt, sich im in vielerlei Hinsicht zunehmend entgrenzenden Neudeutschland alles, wirklich alles, herausnehmen zu können, als den heimischen Hochzeitsbräuchen. Und wer will denn überhaupt weltweit die Kriterien für den überaus relativen und kulturabhängigen Begriff der „Volljährigkeit“ festschreiben? Pee-Pee nennt als Kronzeugen den „United Nation´s Childrens Fund“, also UNICEF, und offensichtlich nichts anderes als ein verlängerter Arm des sexualhöllischen Uncle Sam:

Exekutivdirektoren

  • 1946–1965 Maurice Pate (USA)
  • 1965–1979 Henry R. Labouisse (USA)
  • 1980–1995 James Grant (USA)
  • 1995–2005 Carol Bellamy (USA)
  • 2005–2010 Ann Veneman (USA)
  • 2010–2018 Anthony Lake (USA)
  • seit 2018 Henrietta H. Fore (USA)

https://de.wikipedia.org/wiki/UNICEF

Tja, die Duftmarken dieser Sorte Kinderschutz sind sattsam bekannt: Erst wird die Jugendsexualität pathologisiert und kriminalisiert, dann der Begriff der „Kindheit“ bis an die Grenze der Volljährigkeit heran ausgedehnt -mit einem Tag noch Kind, am nächten dann erwachsen, der digital Native kennt die amerikanischen Standards mit ihrem Anspruch auf weltweite Geltung, „eighteen years or older“ hat der sexy Teen zu sein, soll er denn als Wichsvorlage brillieren, Vierzehnjährige, die miteinander rummachen sind dagegen „Sexual Predators“, bekommen einen Eintrag ins Register und Knast, da sie sich nach dem Gesetz „gegenseitig vergewaltigt haben“ (statutory rape) und auch hierzulande sind 14-16 jährige Neuntklässler, die die nicht mehr ganz so neuen Medien altersgemäß nutzen und sich gegenseitig sexy Selfies schicken, mittlerweile so was wie ein Pädophilenring, was, gottseidank, den US-Schnüffelschnauzen und Argusaugen immer seltener entgeht. Was auch immer die Nigrer in ihrem Land treiben, es kann kaum irrer und hinterfotziger sein als sowas, vielleicht nur etwas roher und blutiger, wenn dann gleich weggeschnitten und zugennäht wird. Sexualhölle unzivilisiert eben.

Für weitergehend Interressierte noch die übliche Literaturempfehlung:

https://www.ahriman.com/buecher/uncle_sams_sexualhoelle.htm

Ja, das ist alles überhaupt NICHT lostig und KEIN Kinderkram, deshalb gibt es auch zum Ausklang das wundervolle „The Heart Asks Pleasure First“ aus „Das PIPIano“ – it really brings a tear to the humble narrator’s eye, every single time – ENJOY!^^

Happy Weekend PeePee-Special

Dümmste PIPI-USreal-Lutscher blasen munter zum Krieg!

Eine „Erbsensuppe mit fettem Schweinefleisch“ (hoho, bei dem originellen Counterjihadi-Nick fressen Allah und sein „Pädo“-Prophet bestimmt ihre Fußnägel vor Wut!) blubbert tagesaktuell :

Ich hoffe, dass der Mullah Iran so schnell wie möglich beseitigt wird. Trump soll diesen Iran schnellstmöglich genau so zerlegen wie den Irak. Es wird Zeit, dass diese ganze Region da unten freiheitliche-westiche Werte bekommt, das wird nur durch eine breite und starke militärische Intervention möglich sein.

Meiner Meinung nach sollten der Irak, Afghanistan und der Irak, vollständig von westlichen-freiheitlichen Armeen besetzt werden.

Somit bekommen wir hier in Europa eine noch größere Distanz zu der dann verbliebenen islamsichen Welt, die sukzessive dann auch vom Mohammedanertum befreit werden kann.

Trump soll keine halben Sachen machen, der Iran ist ein Vorposten des radikalen Islam.

Trump soll im Iran genau so gründlich vorgehen wie Putin in Syrien.

Die gesamte westliche Welt sollte sich endlich zusammen tun und die Werte von Freiheit und Aufklärung in diesen Regionen installieren. Mittlerweile ist es ja so, dass sich der agressive Mohammedanismus aus dem Iran und Irak, sowie Afghanistan bis zu uns nach Deutschland hinein drückt.

Wenn man den Iran westlich besetzen würde, hätten wir einen Sperriegel weit ab von Europa und könnten von dort aus das heranströmen der ISlaminvasoren schon weit auf Distanz stoppen, aus diesem Grund bin ich auch die Einnahme islamischer Terrorstaaten in Nordafrika.

Trump sollte Tun was zu Tun ist und alle europäischen Nationen sollten sich an der Intervention beteiligen. Die Aggressiven Islam-Mullahs bedrohen ganz Europa und natürlich Israel.

Trump sollte tun was zu tun ist, hart, schnell und unerschrocken!

Deus Vult!

http://www.pi-news.net/2019/06/nur-ganz-dumme-wollen-einen-neuen-golfkrieg-gegen-iran/

Ist das wirklich nur Dummheit oder… … schon was anderes? Bemerkenswert aber, was die proisraelischeproamerikanische Grunzgesetzundmenschenrechte-Pissrille mittlerweile für Artikel durchlaufen lässt.

Eine alternaive Wahrheit jagt die andere!

Demütigt jetzt DONALD die HEXE oder ist es doch andersum?

HARHARHAR, hier kriegt die dreiknöpfige Gedunsene es endlich mal so richtig besorgt! Bravo, Mr. President!

Bilder, die immer wieder gut tun! Verdiente Demütigung für Angela Merkel durch US-Präsident Trump! Lehnt Euch zurück und genießt die Show! Tim K.

BUHUHUHUHU, hier hat die HEXE den armen DONALD in die Falle gelockt, um ihn wie einen ungalanten RÜPEL aussehen zu lassen! Shame on you, Mrs. Mörkel!

Kein Handschlag zwischen Trump und Merkel: die deutschen Zeitungen melden, Präsident Trump hätte Bundeskanzler Merkel den Handschlag verweigert. Aus amerikanischen Kreisen hört man Gegenteiliges – die Kanzlerin habe den Präsidenten in eine Falle gelockt, damit die Presse schlecht über ihn schreibt.

Ohne weiteren Kommentar, dafür immer demütig, empfiehlt sich: euer Erzähler!

Das PIPI-Wort zu Pfingsten – „der tot eines menschen ist traurig“

„Wer andern in die Moese beißt, ist boese meist.“

(Pennälerspruch)

LEUKOZYT 9. Juni 2019 at 00:11

ein anhaenger des sog. alten nationalen/sozialistischen gedankenguts ist boese.


ein anhaenger des sog. neuen nationalen/sozialistischen gedankenguts ist boese.


der tot eines menschen ist traurig.

ohne wenn und aber und haette/waere/koennte –
um das fuer mich erneut und klar hier auszudruecken.
ende der duchsage.

Das steht da wirklich so. Ihr könnt Euch gerne selbst überzeugen. Ende der Durchsage.

http://www.pi-news.net/2019/06/festnahme-im-fall-walter-luebcke/#comments

Don’t believe the hype!

Dass an dieser alten Räppnegerweisheit von „Puplic Enemy“ oft durchaus mehr als nur „etwas“ dran ist, ist eine Binse, die allzu leicht in Vergessenheit gerät. Auch wenn der Erzähler die Lage keineswegs sonderlich hoffnungsfroh sieht, hält er es durchaus für angebracht, bei Gelegenheit darauf zu verweisen, dass die mediale Darstellung und Inszenierung in der Regel kein Abbild, sondern eine Verzerrung der Realität ist. Dies gilt es allerdings im Umgang mit allen Medien, auch „alternativen“, zu berücksichtigen. Anbei ein Text aus dem „Gelben“, der dies recht gut auf den Punkt bringt:

Ein Lehrer schreibt mir zum Geisteszustand unserer Jugend

verfasst von Otto Lidenbrock , Nordseeküste, 08.06.2019, 09:49

Eben erreichte mich eine persönliche Mail eines Mitlesers im Gelben Forum, die mich sehr erfreut und vor allem nachdenklich gemacht hat.

Er schreibt mir zum Thema „Fridays for Future“ und stellt sich als Lehrer an einer süddeutschen Realschule vor.

Ich hatte vor einigen Tagen kurz über die Auswirkungen der omnipräsenten Gehirnwäsche auf die Jugend in Deutschland geschrieben und bin der Meinung gewesen, dass diese mittlerweile vollständig von den Themen Klimawandel und Flüchtlingshilfe „besessen“ seien und politisch wohl unrettbar verloren an die grün-linke Bewegung, die momentan Deutschland zu überrollen scheint.

Dieser Lehrer schreibt mir jetzt aber, dass die Verhältnisse bei unserer Jugend, zumindest an seiner Schule, bei weitem nicht so eindeutig und fanatisch seien, wie die Berichterstattung der Medien uns glauben machen wolle.

Er berichtet darüber, dass auf dem Höhepunkt des medialen Hypes um Greta Thunberg und die Freitagsdemonstrationen, an seiner Schule nur eine von insgesamt sechs 9. Klassen Interesse an diesen Demos zeigte und auch von dieser Klasse am Ende nicht alle Schüler teilnehmen wollten. Als diejenigen, die sich zu einer Teilnahme entschlossen hatten schließlich mit ihren Plakaten am Ort dieser geplanten Demo ankamen, wurden sie riesig enttäuscht, denn in der Zwischenzeit hatten alle anderen Schulen ihre Teilnahme abgesagt und sie fanden einen leeren Marktplatz vor!

Auch im Lehrerkollegium gab es keine einhellige Zustimmung zu „Fridays for Future“. Die Mehrheit in seinem Kollegium sei der Meinung gewesen, die Schulleitung solle den Schülern die Teilnahme nicht erlauben.

Abschließend schreibt der Lehrer, dass er aus persönlichen Gesprächen mit Schülern wisse, dass diese das Thema „Klimawandel“ schon beschäftige, es aber einen Hype um Greta Thunberg, wie ihn uns die Medien suggerieren, nicht geben würde. Auch beim Thema „Flüchtlinge“ seien die Schüler an seiner Schule nicht engagiert, sondern stünden der Migrationsbewegung nach Deutschland sogar eher kritisch bis ablehnend gegenüber.

„Die armen Verwirrten scheinen ja doch nicht so verwirrt zu sein“, schreibt er mir am Ende seiner Mail.

Wenn sich das Geschehen an seiner Schule genau so zugetragen hat, und daran zweifele ich nicht, wirft das natürlich ein völlig anderes Bild auf die Geschehnisse, die derzeit in Deutschland bei der Jugend hinsichtlich Klimawandel und Flüchtlinge stattfinden.

Natürlich weiß ich nicht, ob seine Schule als repräsentativ für alle Schulen und Schüler in Deutschland anzusehen ist, aber eines zeigt dieses Beispiel meines Erachtens ganz deutlich: Die Medien in Deutschland schwindeln ihren Konsumenten mit Bildern und Berichterstattung eine Stimmungslage in der Gesamtbevölkerung vor, die es so gar nicht gibt.

Die Themenbereiche Klimawandel, Flüchtlinge und vermutlich auch EU werden sehr stark manipulativ dargestellt, um den Zweiflern zu suggerieren allein dazustehen, ein alter psychologischer Trick, um unentschlossene Menschen auf seine Seite zu ziehen.

Am Ende möchte ich diesem Lehrer noch einmal herzlich für seine Mail danken!

Solche Berichte interessieren mich sehr, denn sie helfen mir, die durch die Medien offensichtlich stark verfälschte Wirklichkeit besser einschätzen zu können. Vielleicht sehen viele Jugendliche die Situation doch wesentlich klarer, als wir das aufgrund der medialen Berichterstattung einschätzen.

www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=489466

Btw:

Die Themenbereiche Klimawandel, Flüchtlinge und vermutlich auch EU werden sehr stark manipulativ dargestellt, um den Zweiflern zu suggerieren allein dazustehen, ein alter psychologischer Trick, um unentschlossene Menschen auf seine Seite zu ziehen.

Auf genau diesen Sachverhalt hat die werte LUFTPOST im Zusammenhang mit der „Flüchtlingseuphorie“ in ihren diversen „Inkarnationen“ wiederholt hingewiesen, wofür auch ihr zu danken ist. Man sollte dies immer auf dem Schirm behalten! Allerdings gilt das auch für die meist unbedacht aufgegriffenen und weitergetragenen Triggerwörter wie „rechts“, „links“, „Nazi“, „Fascho“, „linksgrün“, „linksgrünversifft“ usw. Man kann die gegenwärtige vorgebliche „Linke“ viel eher damit packen, in dem man die Betonung darauf legt, wie sie dem Großkapital in die Hände spielt und sich vollkommen vor deren Karren spannen lässt, die selbsterklärten Linken also FAKE und/oder nützliche Idioten seien, so wie auch Klimahysteriereligion und (vernünftiger) Umweltschutz nichts miteinander zu tun haben, vielmehr die nun schon seit Dekaden waltende Klimahysterie die Umweltzerstörung und das Artensterben forciert und beschleunigt und vernünftigen Ansätzen zu Umwelt- und Artenschutz massiv entgegengewirkt hat! Mehr „Grün“ = mehr Artenarmut weil mehr Raps- und Maiswüsten, mehr Vogelhäcksler, mehr bedingungslose Massenimmigration, mehr Bevölkerungsverdichtung. Punkt.

EPISODE IN LONDON oder „Gruppenstrategie ganz unten“

Céline auf Deutsch und Englisch im Vergleich

Der Erzähler ist ja mitunter schnell zu begeistern und leicht zu beeindrucken, wie er, durchaus demütig, zuzugeben bereit ist. Nach einer kleinen Diskussion im Kommentarbereich, ganz unter Fachmännern und Kennern, über die angeblich gekürzte und/oder verpfuschte deutsche Übersetzung des wohl berüchtigtsten Werkes von des Erzählers Avatar, Louis Ferdinand Céline, Bagatelles pour un massacre, sind dem Erzähler nun, bei näherer Beschau, tatsächlich gewisse Schludrigkeiten im Detail bei der deutschen Übersetzung aus dem Jahr 1938, und, im Vergleich mit der englischsprachigen Übersetzung, einige Abweichungen aufgefallen, was einiges verständlicher macht. Eine kurze Gegenüberstellung verdeutlicht das. Der Erzähler hat sich dazu einen Abschnitt herausgesucht, den er als besonders beeindruckend in der Darstellung des gruppenstrategischen Existenzkampfes auf sozusagen unterster Ebene empfand. Zunächst also die deutsche Fassung von 1938, dann die englische von 2006. Man möge verzeihen, aber das französische Original ist leider abkömmlich und der Erzähler in seiner Demut ohnehin in, äh, „Französisch“ beiweitem nicht so firm wie in Englisch oder Deutsch.

Aus Louis Ferdinand Céline: Bagatelles pour un massacre, Deutsche Übersetzung von 1938 „Die Judenverschwörung in Frankreich“:

Wenn ich es richtig bedenke, kenne ich die Juden nicht erst seit heute. Als ich auf den Londoner Docks arbeitete, habe ich dieses Judenpack schon oft gesehen. Alle zusammen fraßen sie Ratten, und es waren keine jüdischen Juwelenhändler, es waren furchtbare Hungerleider. Sie waren platt und widerlich wie Wanzen. Sie kamen gerade aus ihren Ghettos, aus den lettischen, kroatischen, walachischen, rumänischen Löchern, aus dem Dreck von Bessarabien. Sie machten sich sofort auf ihre Weise an die Arbeit, sie hatten das so im Schädel: den Geheimpolizisten, den diensthabenden Schutzleuten zu schmeicheln. Vor ihnen zu kriechen, sie für sich einzunehmen, um sich auf solche Art in die guten Stellen zu schmuggeln.

Ich spreche für die Eingeweihten von den Speichern von Dundee, wo man die Rohstoffe löscht, besonders die Baumwollballen und auch Marmelade. Die „Schmout“ (Juden) verstanden es, sich heranzulächeln. Immer näher an die Schutzleute heran, so lautete ihre Parole. Und dann immer noch einmal schmeicheln, immer noch einmal sich gefällig machen. Immer noch einmal ihm sagen, daß er stark ist, klug, daß er bewundernswert ist, der Tölpel. Ein Schutzmann ist immer Irländer. Und ist immer für Schmeicheleien empfänglich! Das ist immer selbstgefällig wie alle Gojim! Das tut sich wichtig. Wie schnell wird er vertraulich, der Kasper, und bezahlt dem Judenpack eine Wurst. Mitleidig ladet er sie ein. Sie sollen sich am Ofen wärmen. Eine Tasse Tee trinken!

Die Juden kommen in die Baracke herein, nun sind sie schon nicht mehr draußen. Im Betteln nehmen sie es mit jedem auf. Und das spielt sich alles zwischen Barkassen und faustdicken Tauen ab, am Rand des gelben Wassers zwischen den Docks, wo man alle Flotten der Welt in einem phantastischen Bild wiederfindet, wo einem der Wind den Atem nimmt, die Därme im Leib umdreht…

Der Jude ist schon untergeschlüpft, während die Weißen noch unter den Windstößen stöhnen. Sie kleffen sich gegenseitig an wie Hunde. Sie sind draußen, sie brüllen im Wind. Sie haben nichts begriffen. Wenn das Schiff am Löschplatz festgemacht hat, steht die Horde der Unglücklichen unten auf einem Haufen, zittert vor Kälte. Wartet, daß man die Zahl der nötigen Löscharbeiter nennt. Zittert. Man braucht fünfzig, wird gerufen.

Dann geht die schreckliche Schlacht los. Die zuerst an Bord kommen, die rennen und Strickleitern klettern können, das sind die besten. Aber die andern alle, die zurückfallen, können krepieren. Sie werden keine Wurst, keinen Schilling, kein Bier mehr haben.

Da gibt es kein Mitleid, zuverlässig! Zum Schluss kämpfen sie es mit dem Messer aus. Ein Stoß in den Bauch. Fztt! Du lässt das Tau los. Die Traube fällt mit dir in den Zwischenraum zwischen Bordwand und Kaimauer. Im Wasser versucht man noch, sie zu erdrosseln. In den Schrauben geben sie sich noch den letzten Stoß!

Im Schuppen wartet indessen der Agent der mächtigen Schiffahrtsgesellschaft, der Kommisionär, bis alles vorbei, bis die Schlacht zu Ende ist, und verzehrt auf einer umgestülpten Kiste seelenruhig sein Frühstück.

Ich sehe immer noch den unseren essen, Schinken, Erbsen, aus einer großen Zinnschüssel, pflaumendicke Erbsen. Er nimmt nicht einmal seinen Hut ab, seinen Mantel, legt seine dicke Aktentasche nicht einmal beiseite. Er wartet bis sich alles beruhigt hat, die Schlägerei ein Ende nimmt. Er rührt sich nicht. Er tat niemals eilig. Ließ es sich zum Schluß gut schmecken.

„Ready, Mr. Jones?“ rief er dann, als die Ruhe wiederhergestellt war.

Der Zweite antwortete: Ready, „Mr. Forms!“

Das Judenpack verstand es natürlich trotz allem, immer nach der Schlacht in den Laderaum zu gelangen, sich mit den Papieren, mit dem diensthabenden Schutzmann in den Kielraum einzuschleichen. Sie sicherten sich einen kleinen Platz dicht bei der Winde, um die Bremse zu halten. Das knirscht. Das brüllt. Und das rollt. Und England lebt weiter. Die Zugwinden steigen noch und klettern. Und die Blödesten sind zwischen die Kaimauer und das Schiff gefallen, mit einer kleinen Welle im Hintern.

+++

Wenn wir da nun die englische Version („Trifles For A Masscre“) dagegenhalten, fallen sofort einige Dinge ins Auge. So ist dieser Abschnitt in der deutschen Version aus dem Dritten Reich mit der Überschrift „EPISODE IN LONDON“ (Brüllschrift im Original) ein eigenes Kapitel, in der englischen nicht, so wie das Werk im Englischen insgesamt überhaupt mit ganz anderen Überschriften anders gegliedert ist. Da der englische Titel dem französischen Originaltitel entspricht, kann man davon ausgehen, dass diese Version damit näher am Original ist. Auch ist nicht sofort von „Judenpack“ die Rede, sondern von „Semites“ und „Yids“, wobei sich die Versionen insgesamt an Schärfe hier kaum was schenken. Ah, apropos Schärfe: In der englischen Version gibt es keine „kleine Welle“ in den Hintern, sondern eine Klinge (Blade), und das ergibt dann durchaus mehr Sinn im Rahmen des Erzählten, wo unter anderem von Messerstechereien, und zwar „in the ass“ die Rede ist! In der deutschen Version wird allerdings „in den Bauch“ gestochen, das mit dem Rektum hätte wohl den Michel zu sehr verunsichert, weshalb der Hintern hier auch nur von einer kleinen Welle milde gespült wird – auch wieder LOSTIG! Der Erzähler kommt wohl nicht umhin, auch die englische Version komplett zu lesen.

CELINE : Trifles for a massacre — 28 — All things considered, it’s not just since today that I’ve come to know them, the Semites. When I was on the docks in London, I saw plenty of them, the Yids. These weren’t Hymie jewelers, these were vicious lowlifes, they ate rats together… They were as flat as flounders. They had just left their ghettos, from the depths of Estonia, Croatia, Wallachia, Rumelia, and the sties of Bessarabia… They were given in to intrigue, which was the gist of their mumbling…to work their charm on the hard-nose types…and upon the policemen on duty… They began the seduction in order to work their way into the officers’ Post… I’m talking about the “Dundee” dockyard, for those who are familiar… where bulk items were unloaded, mostly fibers but also marmalade… The “Schmout”22 would crack a smile… Always ever-closer to the policeman…that was their motto… And then let me tell you how they flattered him…how they sweet-talked him… And how the said how strong he was…intelligent! …how admirable he was, the brute!… The cop is inevitably an Irishman… Which always lends itself to the force of illusion. He’s fatuous like all Aryans…it goes over… Very quickly he softens into a sausage for the Kikes… he takes pity…he invites them in…for a sit by the stove! …a cup of tea…

The Jews, they now frequent the guardhouse, they are no longer outside… When it comes to crookedness it is they who take first place… All of this takes place under the hydrant! with hoses as thick as dicks! beside the yellow waters of the docks… enough to sink all the ships in the world…in a décor fit for phantoms…with a kiss that’ll cut your ass clean open…that’ll turn you inside out…

The Jew is already hidden-away, while the whites rail away under the deluge… They lash out all about like dogs… They are the ones on the outside, they are the ones howling into the wind… They don’t understand a thing… And now the unloading of ships works like this… The boat announces itself…it comes up to the wharf… it docks… The “second mate” climbs up into the cabin…just like that the hawsers arrive at the heads. The scow bobbles between the “stakes”… There’s a regular hoard of those smart-asses, all packed together down beneath…they’re all grinding against one another, I tell you… They await the “number”…the bell!… They need fifty! it is announced…

And then it’s a ferocious free-for-all…for the first ones to get there, heave to it! way up there! from the dockside, go the good ones…those who could got closer, and climbed up the rigging… All of the others, all of those who fell back down, they could starve… For them there would be no sausage…no “shilling” and no pint.

There was to be no mercy, I assure you… It was the penknife that ruled the day…in the end, for the slackers… A stab in the ass… Fztt! and you’d let go of the rope…that bunch fell down into the interstice…between the hull and the wall…into the flotsam, which was even more suffocating… They wound up in the propellers…

In the depths of the hangar, the agent of that powerful company, the “Dispatcher,” waits until everything is ready, until the row is over, taking his time over his lunch, standing, atop an overturned trunk…

I would always see him, with ham…peas…what have you…on a big pewter plate…the peas as big as prunes… He never left off tending to his mug, nor did he quit his house-coat, nor his great “manifest” napkin… He waited until everything had quieted down…until the pugilism was over…he didn’t bat an eyelash… He never pressed things. He’d be feeding his face clear to the end…

“Ready, Mr. Jones?” he would finally ask…once calm had been reestablished…

The Second would respond: “Ready, Mr. Forms!…”

After the fracas the Kikes would always come around to reentering into the holds, and infiltrating into the stores, using “papers” and the policeman on duty… They set to business around the winches, and let off the brake… It groaned…it squealed…and then it would roll… And England carried on!… The cranes went up and down. And the most stupid would be found fallen between the freighter and the dockside with a little blade in his ass.