EL-lite-Blogger im Bild?

Dem Erzähler wurde Bildmaterial zugespielt, das einige wesentliche Akteure der alternativen Bloggerszene zeigen soll. Zweifel bleiben allerdings angebracht.

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Angeblich Vitzi-Buhuhutzi (2 v.l.) und drei seiner Sichtbaren – nach außen hin voll auf seriös getrimmt.

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Hier sieht’s schon anders aus! Angeblich Pimmeltantchen.

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Angeblich eine primitive Abbildung von SchlauPACKi, dem Über-Ossi, Rockrebell und Nomenklatura-Zonenrowdie aus gutem Stasi-Hause.

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Angeblich der genderflutschig bi-gotte („zwei Götter sind besser als einer“) Emofisch.

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Angeblich the one and only FRANKSTEIN: Schleppt gerne einsame Mädchen auf Cold Turkey vom Drogenstrich am Bahnhof zum „Impfen“ in den dunklen Park und hat auch hier die K.O.-Tropfen für P*domom and Daughter längst startklar: „Make a drop and let them drop – they’ll never know what happened!“

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Angeblich House-Musik unter hitlerpimpfigen Unpersonen.

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Angeblich der DE, was das ganze erheblich in Zweifel zieht! Na, was will Mann von einem, der sich „whiteboyforblacks“ nennt, auch anderes erwarten! Sicher mit Vorsicht zu genießen und keine a1-Quelle!

Worst & Weird Album Covers

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Der wahre KNR hingegen kann sich von dem ganzen Schweinkram nur angewidert ab- und der hehren, hohen Kunst- und Klassikminne zuwenden:

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LOL.

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Nicki gibt nen Scheiß drauf

Der zivilreligiöse Ungeist dieser Tage in vollendeter Pose. Bei diesem Anblick steigt selbst im DE eine gelinde Lost zu Burn, Loot and Murder (BLM) zum Statuettenkippen und -zertrümmern hoch. Bild: Hotlink Post-Collapse

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Ich finde negroide Religiosität hat einen gewissen Charm dadurch dass sie so anthropologisch fundamentalistisch ist und der Negroid durch seine geringere Intelligenz und höhere Impulsivität geschützt ist vor den faken und gayen Abstraktionen der bleichgesichtigen Halfwits die was von I love Science erzählen und den Legionen der anal-retentiven Karens die eine gesellschaftlichen Norm durchsetzen wollen einfach nur weil es eine Norm ist. Auf der anderen Seite hat man dann solche Sachen wie Lynchmorde in der Fußgängerzone weil sich bei den Negroiden das Gerücht verbreitet, dass Zauberer in der Menge rumgehen die sich an Männern reiben und ihnen so die Benise stehlen und sowas, doch ist mir sowas allemal lieber als diese Covid Scheisse. Der Imperator schützt den Verstand der zu klein für Zweifel ist, und zu klein für die existenziellen Ängste vor Covid, oder Diabetes. 

Die Negroiden sind allgemein nicht wirklich in der Lage größere Verbände aus ihresgleichen zu organisieren und Figuren wie Chaka Zulu sind wenige. Das hindert sie auch daran organisierte Religionen zu erschaffen abseits vom Aberglauben opportunistischer Hexendoktoren und den modernen Schlangenölverkäufern. 

Es gibt Religionskritiker die behaupten dass die Abwesenheit von organisierter Religion, wie z.b. bei den Chinesen, das geringere Übel ist, da solche Kulturen ihren regionalen, lokalen Aberglauben haben, doch nicht komplexe Systeme von Inquisition und religiösem Dogma aufsetzen könnten. Das stimmt nicht ganz, wie halt alles was atheistische Fedoratipper erzählen, denn ohne Institutionen konzentriert sich Kult und Religion immer um eine starke Führungspersönlichkeit wie eben einen Big Man, oder wie in diesem Fall, eine Big Mama. Und diese Big Mama hat die Faszination der matriarchalisch afrikanischen Psyche gefangen mit ihrer Tendenz zur Verehrung großer Ärsche und macht von dieser Macht auch gebrauch in genau der Art wozu Macht gebraucht werden sollte; eine Gruppe von Leuten auf eine andere hetzen.

(Post-Collapse-„NV“, „Big Mama“)

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Eine lostige kleine Geschichte um Urban Legends, Immunität gegenüber Moralpanik, interrassische Loyalität, Ghetto-Ethik und den Stinkefinger fürs System

Demütig übersetzt von eurem devoten Erzählsklaven. Das Original Is Nicki Minaj Super Bass-ed? von Trevis LeBlanc erschien am 17. September 2021 auf Counter-Currents – North Americas New Right

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Ist Nicki-Minaj Super-BASS-iert?

Es kann unglaublich nervig sein, wenn berühmte Schwarze „basierte“ Dinge tun. Einerseits kann ich den Wert erkennen, wenn Schwarze politisch gespalten werden, und es macht Spaß, zu sehen, wie weiße Gutmenschen zur Schadensbegrenzung übergehen und erklären, warum so eine Person ein Verräter an ihrer eigenen Rasse ist. Andererseits sind solche Vorfälle Katzenminze, „Hoffnungsporno“ für blaugepillte Normalo-Konservative, die ihnen falsche Hoffnungen machen, daß vielleicht der Multikulturalismus letzten Endes doch noch funktionieren kann.

Aber manchmal tut eine schwarze Person etwas, das so basiert ist, daß es weit über das hinausgeht, wohin Normalo-Konservative noch bereit sind zu folgen. Gewöhnlich sind das die Schwarzen der Nation of Islam. Ich denke daran, als Ice Cube begann, über den Schwarzen Kubus des Saturn zu reden, oder als Nick Cannon Professor Griff von Public Enemy interviewte und sie begannen, über die Khazarentheorie zu reden.

Diese Woche hat Rap-Star Nicki Minaj Weiße Nationalisten verteidigt. Das hat durchaus ein bißchen mehr Würze, als sich nur einen MAGA-Hut aufzusetzen.

Die Geschichte begann am dreizehnten August. Nicki Minaj ist anscheinend eine entschiedene Covid-Skeptikerin und hartnäckige Impfgegnerin. Sie sagte ihren 22 Millionen Twitter-Followern, daß sie wegen der Anforderung der Veranstaltung, daß alle Teilnehmer geimpft sind, nicht der Met-Gala beiwohnen würde.

Nachdem sie etwas Gegenwind von Impfbefürwortern bekommen hatte, tweetete Minaj dieses Juwel:

Mein Cousin in Trinidad bekommt nicht den Impfstoff weil sein Freund ihn bekommen hat & impotent wurde. Seine Hoden schwollen an. Sein Freund war Wochen vor der Eheschließung, jetzt hat das Mädchen die Hochzeit abgesagt. Also bete einfach darauf & stelle sicher, daß du dich mit deiner Entscheidung wohlfühlt und nicht gemobbt wirst.

Ist diese Geschichte wahr? Weiß nicht. Ich habe selbst Bedenken wegen des Impfstoffs, aber ich bin skeptisch gegenüber dem „Freund meines Cousins“-Zeug. Es klingt wie eine Urban Legend.

Als ich heranwuchs, gab es ein Möbel-Outlet in meiner Heimatstadt, das von zwei Brüdern betrieben wurde. Die Brüder traten in Werbespots auf, die 24 Stunden / 7Tage im Lokalfernsehen liefen – mindestens einmal die Stunde auf allen lokalen Netzwerken. Da gab es diese örtliche Legende, daß einer der Brüder gay wäre und einmal ins Krankenhaus gebracht werden mußte, um sich eine mongolische Wüstenrennmaus aus dem Rektum entfernen zu lassen. Jeder in meiner Heimatstadt hat diese Geschichte gehört. Sicherlich kannte jedes Kind an meiner Schule diese Geschichte. Ein Menge Witze über diesen Typ machte die Runde.

Es hat sich herausgestellt, daß das eine Urban Legend war, die landesweit zu finden ist, aber in jedem Ort und in jeder Stadt ist eine andere zufällige lokale Berühmtheit das Ziel. In einigen Städten mag es ein Nachrichtensprecher sein. In anderen der Präsident des nahegelegenen College. In meiner passierte es einem lokalen Möbelverkäufer.

Nichtsdestotrotz habe ich eine Menge Leute getroffen, die beim Leben ihrer Mutter schworen, daß sie jemanden kannten, der jemanden kannte, der in dem Krankenhaus war als der Möbel-Typ mit dem Rennmaus-Problem reinkam. Die Schwester der Mitbewohnerin ihres Bruders war eine Krankenschwester in dem Hospital, oder die Ex-Freundin ihres Cousins hat den Arzt gedated, der persönlich die Rennmaus -Enfernungs-Notoperation durchführte, oder ihr Freund hat mit einem Kerl zusammengearbeitet, der sich den Arm gebrochen hatte und im Wartezimmer des Krankenhauses war, als der Möbelmann hereingewatschelt kam.

Also ja, ich bin ein bißchen skeptisch was Nickis „Cousins Freund“-Geschichte betrifft. Meine Vermutung ist, daß sie es entweder erfunden hat, oder, eher wahrscheinlich, sie wiederholt eine Geschichte, die sie gehört hat und schreibt sie jemandem zu, zu dem sie eine indirekte Verbindung hat, um der Geschichte mehr Relevanz zu geben. Ich hege einige Sympathie für die Impfgegner, aber mein siebter Sinn sagt mir, daß das hier eine Märchengeschichte ist.

Unerschrocken hat Nicki noch einen auf die Story draufgesetzt und behauptet, daß der Freund ihres Cousins mit ihr sprechen wollte:

Kurz nach diesem Tweet behauptete Nicki Minaj gegenüber ihren 157 Millionen Instagram-Followern, daß Twitter ihren Account wegen „Verbreitung von Mißinformationen“ zeitweilig gesperrt habe. Twitter  bestritt, daß sie jemals ihren Account gesperrt hätten, aber die Anschuldigung an sich verursachte jede Menge Streit.

Erstaunlich, Minaj behauptet nun, daß die Biden-Administration sie ins Weiße Haus geladen hat:
Oder vielleicht ist es gar nicht so erstaunlich.

Im selben Ausmaß, wie das Gutmenschen-Establishment den Eindruck erwecken möchte, daß Impfgegner alle ein Haufen von MAGA-Kappen tragenden Hinterwäldlern sind, sind die Schwarzen tatsächlich im Bezug auf die Impfung die zögerlichste von allen demographischen Gruppen. Also ruiniert Nicki Minaj zum einen dessen Narrativ. Zum zweiten ist das schlecht für die Biden-Administration, da sie Impfmandate implementieren wollen und das so machen, daß du die Impfung haben mußt, um ein „normales“ Leben zu führen.

Aber wenn diese neuen Gesetze den Eindruck erwecken, daß sie überproportional Schwarzen schaden, ist das nicht gut für die. Wenn eine Schwarze, so berühmt wie Nicki Minaj, damit beginnt, Impfgegner-Propaganda zu posten, ist das ein Problem. Sie ist zu beliebt bei den Schwarzen und sie bringt zu vielen Juden zu viel Geld ein, um sie zu zensieren, weshalb es mich nicht überraschen würde, wenn sie der Präsident tatsächlich ins Weiße Haus einladen würde um zu versuchen, sie auf die dunkle Seite zu ziehen.

Die Gutmensch-Medien machten viel Frohsinn aus Minajs Geschichte vom Freund des Cousins, viele stellten ihre Glaubwürdigkeit in Frage. Zwischen Nicki Minaj und Joy Reid, der Minaj gescholten hatte, „Mißinformationen zu verbreiten“, brach eine Fehde aus. Minaj schlug zurück, indem sie Joy Reid einen „Uncle Tomasia“ nannte und beschuldigte, homophob zu sein.

Jedoch nahm eine Person, von der man es nicht erwartet hätte, Minajs Geschichte ernst: Tucker Carlson.

Tucker Carlson brachte einen Beitrag über die Geschichte, in dem er den Rückschlag gegen Minaj thematisierte. Dann tweetete Minaj einen Clip von Tucker, wie er sie verteidigte, zusammen mit einem Bullseye-Emoji, andeutend, daß Tucker ins Schwarze getroffen hat. Da wurden die Dinge wirklich interessant.

Der millionenschwere kommunistische Twitch-Streamer Hasan Piker erwiderte Minajs Tucker-Tweet mit „du weißt, daß er ein Weißer Nationalist ist, richtig?“ Was Minaj darauf entgegnete ist ziemlich außergewöhnlich:

Richtig. Ich kann nicht mit jemanden aus einer bestimmten politischen Partei reden, mit ihm einverstanden sein, ihn auch nur ansehen. Die Leute sind nicht mehr menschlich. Wenn du schwarz bist & ein Demokrat sagt dir, daß du dir Murmeln in den Arsch schieben sollst, hast du es einfach zu tun. Wenn eine andere Partei dir sagt, du sollst auf den Bus aufpassen, dann bleib stehen und werde überfahren.

Sie hätte Pikers Tweet einfach ignorieren können. Sie hätte nicht auf die Weißer-Nationalist- Behauptung antworten müssen. Wenn sie sich dazu gedrängt fühlte, hätte sie einfach verneinen können, daß er ein Weißer Nationalist ist (was ein Normalo-Konservativer getan hätte), oder sie hätte den Haftungsausschluß machen „Ich bin nicht mit allem einverstanden was Tucker sagt, aber…“ und dann was über kaputte Uhren erzählen können (was ein Normalo-Linker getan hätte). Statt dessen schlug Minaj eine andere Route ein und sagte, daß es ihr egal sei, ob er ein Weißer Nationalist ist. Das ist etwas, das du nicht jeden Tag siehst.

Im allgemeinen scheinen Schwarze nicht besonders beunruhigt wegen Leuten zu sein, die offensichtliche Rassisten sind. Vielmehr sind Schwarze von der Idee besessen, daß das System rassistisch ist. Schwarze sorgen sich wegen gutmenschlicher „Karens“ [Link d. Ü.] mehr als sie es wegen Stahlhelm tragenden Weißen Nationalisten tun, weil „Karen“ die Macht des Establishments gegen Schwarze nutzt (die Polizei rufen, sich bei Vorgesetzten beschweren etc.) wohingegen ein offener Weißer Nationalist nicht diese Art von Zugang zur Macht des Establishments hat. Die meisten Schwarzen haben wahrscheinlich noch nie einen Weißen Nationalisten getroffen, aber sie haben eine „Karen“ getroffen.

Als die Hitze weiter hochgedreht wurde, fuhr Minaj damit fort, immer noch einen drauf zu setzen. In einen Tweet erklärte sie,

Ihr wißt wie viele US-Präsidenten weiße Suprematisten waren? Ach bitte. Bleibt einfach beim Thema. Das schafft ihr alle nicht. Das Thema ist: Fragen zu stellen ist OK. Aber laßt uns das Thema aufmachen: Nicki spricht mit weißen Rassisten, so daß ihr alle heute Abend besser schlafen könnt. Dummies

Leute beschwören immer den Rassismus vergangener Präsidenten um Weiße ebenso als Ganzes zu verunglimpfen wie Amerikas Vergangenheit, aber es ist eine Weile her, daß ich gesehen habe, wie jemand den Rassismus vergangener Präsidenten beschworen hat, um Rassisten zu verteidigen. Das ist üblicherweise etwas, das Anhänger der dissidenten Rechten tun, um gegen Normalo-Konservative zu gewinnen. Nicht sicher, ob ich jemals eine schwarze Person gesehen habe, die das tat.

Meine Lesart der Kontroverse ist, daß es sich dabei um einen Fall schwarzer Dickköpfigkeit und der Bereitschaft von Ghetto-Schwarzen handelt, auf dem albernsten aller Hügel zu sterben. Minaj hat eine Märchengeschichte erzählt und sie bleibt dabei. Sie ist so an ihre Geschichte gebunden, daß sie eher dazu bereit ist, White Supremacy zu verteidigen als einen Rückzieher zu machen. Dazu ist es Teil ihres öffentlichen Image, eine Bad Bitch aus der Hood zu sein, der es scheißegal ist, was man über sie redet und die sich nicht von anderen sagen läßt, was sie zu tun hat. Zum Teil mag auch eine Ghetto-Ethik der alten Schule mit hineinspielen, nach der du loyal zu Leuten bist, die loyal zu dir waren. Tucker hat Minaj verteidigt, als alle anderen sie lächerlich machten, also verteidigt sie Tucker.


Ich sage nicht, daß Nicki Minaj auf unserer Seite ist oder daß wir sie zur Führerin der Weißen Rasse ernennen sollten, aber es ist erfrischend, eine berühmte Schwarze als scheinbar immun gegenüber der Moralpanik über White Supremacy zu sehen. Das ist nur eine spaßige Geschichte. Ob sie einen Einfluß auf das Overton-Fenster hat, bleibt abzuwarten.

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Ochse, Jupiter and a Bunch of Bidens

Es geht in untere Regionen … ins Tierische!

(Nemo, Vitzi-Butzis MOD_erierender Bibelklaus)

Eine Sinnbild für eine bessere, sinnenfrohere Welt? Von wegen, dabei könnte es doch so einfach sein! – Natalie Biden, heißer Teen-Feger.
Bild

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Katholiken – mitNICHTEN abgrundtief verkommen?

Durchs El-lite-Blog der Vitzligen schwelt und schmort schon seit längerem ein Konflikt entlang religiotisch-weltanschaulich-ethischer sowie popkultureller Bruchlinien, der nicht nur hinsichtlich der Dunning-Kruger-Forschung von Interesse ist, sondern wieder einmal vor Augen führt, wie sich die ganz große Tektonik im allerkleinsten Biotop abbilden kann. Eines der Epizentren befindet sich wohl in der unteren Körpermitte von SchlauPACKI, der sich offensichtlich seine Leidenschaft für die kleine heiße Pop-Spritze ARIANA GRANDE nicht ganz eingestehen kann, und das angesichts des Umstandes, daß seine Elogen an die dunkle Kleine vor Geil-Verlangen förmlich triefen, doch der Reihe nach. Unter einem der üblichen dummen Vitzi-„Artikel“, die eigentlich niemand interessieren (irgendwas von wegen Israel=Streß und das wegen dem Landraub des JUTT) brach Bibelfisch Nemo die stumpfe Ödnis, in dem er irgendeine Tik-Tok-Pop-Schlampe namens Bella Porc oder so an den Haaren herbeizerrte und es dazu wagte, Vergleiche mit SchlauPACKis geiler kleiner Spritze anzustellen, was bei ebenjenem Zonen-Rowdy sogleich multiple Spontanejakulationnen auslöste:

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„I hate white men and you know why!“

„Diamonds of Kilimanjaro“ – Mit Katja B. (16) durch die Dschungel der Kanaren und der Rassismusdiskurse

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political incorrectness is the only way to find peace

Open the Light AUA (Youtube-Kommentator)-

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– Morning, Venus! How are the zebras?
– Black and white.


Au Mist, falscher Film! Oder doch nicht so ganz? Fest stehen jedenfalls BELOVED Katjas kolonial-dominante …, äh, wollte sagen: fest steht, this is RAYCYST AF by nowadays standards, isn’t it?

Bild Screenshot Youtube

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Mit „Diamonds of Kilimanjaro“ (1983), hat sich der DE nach der nach wie vor ungeschlagenen „Eugenie -Historia de una perversión“ aka „Lolita am Scheideweg“ und „Lilian – the perverted virgin“ nun das dritte von insgesamt fünf Werken des obsessiven spanischen „King Of Exploitation“, Jess Franco, reingetan, in denen die junge, wunderschöne Katja Bienert, zu jener Zeit so etwas wie ein deutsches „Lolita-Wunder“, als Manifestation der Göttin der Jugend brillieren durfte. Diesmal war es allerdings „keine leichte Kost“, wie der Michel zu sagen pflegt.

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Pechschwarze Pädagogik II: SPARTA? Das ist WAHNSINN!

Uns identitärer Maddin vor Spartaner-Lambda. Ob er die AGOGE überlebt hätte? Vielleicht, aber mit Sicherheit noch rektalverletzter als ohnehin schon. Bild: Pinterest

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Und brutalstmöglicher Dumpfsinn. Das Grauen, das Grauen. Doch der Reihe nach. Aller unterschiedlichen Standpunkte sowie tatsächlichen und imaginierten Miß- und Mistverständnissen zom Trotze, bleibt LUCIFEX von MORGENWACHT für den DE jemand, der nicht nur kreuz- und quer- sondern tatsächlich auch ein gutes Stück weit geradeaus denken und dabei tatsächlich „über den Tellerand“ der üblichen rechtsdrehenden Kopiermaschinen hinausdenken kann. Allerdings hatte er in letzter Zeit hauptsächlich mehr oder weniger sattsam bekannte Reblogs vom Stapel gelassen, was keine Critique sein soll, schließlich ist vieles schon gesagt und manch scheinbar Abgehangenes dann doch wieder von frappierender Aktualität. Um so überraschter war der DE, als er bei müßiger Durchsicht des WP-Readers auf diese Übersetzung eines ausgesprochen interessanten Artikels über die populärkulturell befeuerten Mythen und Idealisierungen bezüglich Sparta und der Spartaner stieß. Das Original,  This. Isn’t. Sparta. Part I: Spartan School,  findet sich auf dem Blog von  Bret Devereaux A Collection of Unmitigated Pedantry. Der Artikel selbst ist der Erste einer mehrteiligen Reihe, in welcher Stück für Stück am Beispiel der verschiedenen gesellschaftlichen Instanzen Spartas die so hartnäckigen wie teilweise überaus verlogenen Mythen über die tapferen und edlen Spartaner detailliert auseinandergenommen werden.

Interessant ist das vor allem auch hinsichtlich der von der Propagandaindustrie in nicht nur rechtsdrehende Köpfe projizierte Vorstellungen von Männlichkeit und Kriegertum, Hierarchie und Elite, Moral, Sitte und Anstand etc., die im Kontrast zur historischen Realität nur noch grotesk wirken, wie auch im Hinblick auf die Hominidendressur allgemein. Insgesamt ist das alles zwar für den DE nicht unbedingt etwas Neues, dem die grausliche Realität von Sparta eigentlich im Geschichtsunterricht recht deutlich vermittelt worden ist, und der insbesondere bei den Anfangssequenzen von „300“ doch ein ausgesprochen unangenehmes Gefühl nicht unterdrücken konnte, indem er sich einredete ach geh, ist doch alles nur Trash- und Popkornkino, ENJOY. Wie sehr jedoch etwa die spartanischen Erziehungs-„Methoden“ nach dem gleichen Prinzip organisiert waren wie die Dressur von Kindersoldaten in der Gegenwart, das ist hier schon ein echter Augenöffner, dabei aber keineswegs der Einzige. Hier nun der demütig von LUCIFEX geklaute Artikel mit weiteren Anmerkelungen des DE am Ende.

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Empörung in der interkulturellen Sexualhölle: Yunus, der Mädchenschänder!

Als der Erzähler grade mal wieder so arglos wie demütig ins Weltnetz abtauchen wollte, schrillte ihm auf dem Startseiten-Nachrichtenportal die böse Kunde von grausigen Sexualstrolchereien entgegen: Ein vor allem unter Pubertieren beliebter Youtuber und Influenzer habe MINDERJÄHRIGE Fans in die SCHMUDDEL-SEX-Falle gelockt! So kündete die MOPO auf MSN:

Mädchen im Auto missbraucht: Die Schmuddelwelt eines Youtube-Stars

Es sind ebenso widerliche wie verstörende Aufnahmen und Bilder. Ein erwachsener Mann, der junge, teils minderjährige Mädchen begrapscht, auch an intimen Körperstellen, und sich damit im Internet feiern lässt. Der Mann ist Junus W. (25), im Netz bekannt als „Yo Oli“. Er sitzt wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen in U-Haft.

Der weiteren Darstellung nach war „Yo Olli“ aka „Yunus“ so was wie eine Ein-Mann Rape-Gang:

Offenbar hatte sich eines der Mädchen den Behörden anvertraut – denn bereits kurz nach seiner letzten Tat im Juni schlug die Polizei zu und nahm Junus W. in Berlin fest. Ein Richter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl.

Mehrere Videos, die dem Berliner KURIER vorliegen, zeigen die perfide Masche des Mannes. So verabredete sich der Youtube-Star zunächst mit seinen Opfern, bei den Treffen kam es dann zu ekligen Szenen.

Auf einem der Filme ist zu sehen, wie sich ein Mädchen (ihr genaues Alter ist nicht bekannt) von W. die Augen verbinden lässt. Dann muss sie die Zunge herausstrecken und verschiedene Körperteile, die W. ihr an die Zunge hält, erraten. Anschließend überredet W. das nur mit Hotpants und bauchfreiem Top bekleidete Mädchen zu allerlei Verrenkungen.

Prozess gegen „Yo Oli“ startet noch im November

Als das Mädchen zwischendurch die Sorge äußert, dass man ob der Verrenkungen ihren Intimbereich sehen könne, interessiert das Yunus W. nicht. Er lässt die Kamera einfach weiterlaufen.

In einem anderen Video zieht er ein junges, sichtbar unsicheres Mädchen an sich heran und begrapscht sein Opfer mehrfach an ihrem Gesäß.

In einem weiteren Video gibt Yunus W. zudem offen zu, dass es ihn nicht interessiert, ob die Mädchen volljährig sind. So sagt er wörtlich, es sei „doch gar kein Problem“, wenn sie „nicht 18 sind“. Es sei ihm „egal, ob 16, 17, 18 oder 20“. Das sei „noch nicht mal illegal“, so der Mann.

Zumindest in den fünf jetzt von der Staatsanwaltschaft angeklagten Fällen war es das offenbar doch. Der Prozess gegen W. soll noch im November beginnen.   

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Gut, die Spielchen von Yunus erinnern nicht nur an das „Grooming“ muslimischer Rape-Gangs

– die man hierzulande „Loverboys“ nennt und die leicht zu beeindruckende Mädchen im Teenager-Alter, vorzugsweise aus der weißen, nichtmuslimischen Unterschicht, durch allerlei Süßholzgeraspel und Geschenke locken, emotional überrumpeln, schließlich durch brutalste sexuelle Gewalt psychisch brechen um sie als Prostituierte auszubeuten, was allerdings allgemein wenig Beachtung findet-

sondern auch an das aus den Reihen der MGTOW-Bewegung proklamierte „Gaming“ oder „Pick-Up“, wofür es sogar hierzulande schon Seminare gab

-also anstatt dass man die Weiber ihre Spielchen mit einem als Mann treiben lasse, was letztlich aufgrund der Seuche des Femanzentums letztlich immer auf Entrechtung, Entmündigung und Ausbeutung rauslaufe, solle man, im Wortsinne, den Spieß umdrehen, also keine Ehen oder festen Beziehungen mehr, Weiber seien nur zum Spielen da, Sex wäre das einzige, was sie zu bieten hätten und den bekomme man eben, wenn man bei ihnen die richtigen emotionalen Knöpfe zu drücken wisse-,

alles also nichts allzu neues, was der Yunus da getrieben haben soll, weshalb also auf einmal die Aufregung? Mit gelinde angestachelter, voyeuristischer „SEX-NEUGIER“ (Coupé, die junge Illustrierte) „surfte“ der Erzähler rüber auf Youtube, denn obwohl er ja aus diversen, nicht näher zu erörternden Gründen mit den Sitten und Gebräuchen von Pubertieren nicht ganz unvertraut ist, er sogar die Jugendsprache sehr weitgehend beherrscht, wie ihr seht, also so Sachen wie „surfen“ für ihn mitnichten Fremdworte sind, war ihm dieser „Yunus“ bzw. „Yo, Oli“ völlig unbekannt, und das obwohl ihm solche Ikonen der Jugend wie Luisa Neubauer, Greta Thunberg, Rezo de la Lol und sogar Sascha Lobo durchaus vertraut sind! Hmmmm.

In der Röhre war das erste, was er bei seiner Suche nach „Yo, Oli“ vorfand, folgendes:

WOAAAHHH!!! VIIIIEEERZÄÄÄÄHHN – I LUV leere Versprechungen genauso wie Jail-, äääh, Clickbaits! Und mit Fotoschopp aufgepumpte Ärsche sowieso!

Das Video stammt aus dem Kanal des „Coolen von der Schule“ und dieser tritt einem nicht nur als charakteristischer muselmanischer Mihigruler entgegen, sondern ist offensichtlich auch voll gorregd, Ehrenmann und oberster Moralrichter von Kuffnuckistan oder so. Natürlich hat er nur Dissreschpekt und keinerlei Fame für Sittenstrolch Yunus übrig, der sich in dem Video auf der Straße an einen delikaten Teen heranmacht, dem er sich als „Youtube-Star“ vorstellt, was der „Coole von der Schule“ aka „Onur LaBozz“ (alles klar!) natürlich so nicht stehen lassen kann: Natürlich wäre Junus nur ein Drecksack und Widerling und mitnichten ein Star, denn wenn er ein Star wäre, dann wäre auch Onur LaBozz‘ Cousin mit seinen 200 Abonnenten einer (der Yunus soll so 200 000 gehabt haben). Meine Güte, wenn so einer schon mit seinem „Cousin“ anfängt.., aber gehen wir weiter. Der Yunus macht sich also an das Teeniegirl ran, und ein paar Sekunden nachdem er sich als „Youtubestar“ eingeführt, das Mädchen nach ihrem Alter gefragt und festgestellt hat, dass 16 doch ein bisschen „arg an der Grenze aber egal“ sei, hat er auch schon seine Griffel an ihr, schiebt ihren Sweater hoch, küsst ihr auf den Bauch, fasst an den Hintern, während das Mädchen zwar durchaus etwas überrumpelt wirkt, andererseits auch nicht ansatzweise irgendwelche Abwehrbestrebungen erkennen lässt. Das war dann auch schon die kurze Szene. Wir sehen, dass weder das Startbild mit dem Video übereinstimmt, noch war von „vierzehn“ die Rede, und selbst wenn, dann hätte Yunus hier kein KIND klargemacht! Das hält aber unsren Onan, äh, Onur laBozz nicht davon ab, vor lauter Moralpanik förmlich zu ejakulieren, woah, Mann, wenn der 25 ist, und die ist 16, dann ist da fast ein Jahrzehnt dazwischen, wie pervers ist das denn! Das muss man sich mal vorstellen! Alter, denkt sich da der Erzähler in aller Demut, da hockt da so ein Exemplar aus einem Cousin-Clan, das einer Kultur angehört, in der junge Hochzeiten wie auch sexuelle Gewalt alles andere als unüblich sind, aus der heraus stetig Übergriffe auf Frauen und Mädchen stattfinden (ja, dass der Onur dafür jetzt was kann oder das auch macht soll nicht unterstellt werden, sehr wohl aber, dass der darüber Bescheid weiß!) und macht hier den Moralpriester, stellt grundsätzlich, also auch außerhalb des Kontextes von Yunus‘ Straßenanmache, ein Anbandeln zwischen zwei sexuell reifen Personen als Perversion dar! Dies auch vor dem Hintergrund, dass hierzulande ab 16 geheiratet werden konnte, ehe man das mit dem „Verbot der Kinderehen“

-welches als nötig erachtet wurde, als die die Flutung mit afroarabischem Prekariat 2015 neben reichlichst ungebundenem Männerüberschuss auch zunehmend eheliche Gemeinschaften ins Land spülte, bei denen Erwachsene mit 14-Jährigen oder noch Jüngeren verheiratet waren-

gleich mit einkassiert hatte. Man muss dem Onur wirklich zugestehen, dass er die sexualhöllische Willkür-Logik, der sämtliche Sexualstrafrechts-Reformen der jüngeren Vergangenheit entgegengearbeitet haben, 1:1 verinnerlicht hat: Jaja, sicher könne man sagen, das wäre legal, aber bei einer 16-Jährigen, da wisse man ja nie, wie alt die „im Kopf“ ist! Vielleicht ist die, obwohl schon 16, „im Kopf“ erst auf dem Stand einer 14-Jährigen oder so, wer kann das ausschließen? Und das wär dann doch wirklich voll pädo, igitt!

Ja, wer kann das auschließen, dass auch eine Dreißigjährige im Kopf erst dreizehn ist! Soll gar nicht so selten vorkommen! Und hat nicht schon der werte SCHOPENHAUER „über die Weiber“ konstatiert, dass diese nichts anderes als „große Kinder“ darstellten? Da habt ihrs! Heterosex haben ist demnach im Grunde immer „pädo“ und „pädo“ ist mit eklig, abartig, schuldbeladen gleichzusetzen! Auch kann, was zu beweisen war, nienicht, und das auch nicht unter Volljährigen, ausgeschlossen werden, dass Sex unter Gewalt oder vielmehr ihrer Androhung zustande gekommen ist, weshalb es nur eine logische Konsequenz darstellt, dass in Schweden, so wie bereits von Kollege DANISCH konstatiert, heterosexueller Sex juristisch betrachtet eine Unmöglichkeit ist! Onur LaBozz, du bist da vollkommen auf der Höhe dieser Zeit, in der zusammenwuchert, was zusammengehört – Abrahamitische Sektierer jeglicher Coleur, One-World-Völkerverguirler, Femanzentum! Du bist ein Zeitzeichen par Excellence!

Im weiteren Verlauf des Videos bringt Onur als schlagenden Beweis gegen Junus noch den Mitschnitt eines Chats, der ihm von einer angeblich 20-Jährigen zugespielt worden sei, die sich dem Unhold gegenüber als 17 ausgegeben habe – woah, 17, das wär immer noch fast ein Jahrzehnt Altersunterschied, hyperventiliert Onur, woah, PÄDO! Ein tatsächlicher Zwerchfellkitzler allerdings, dass sich Sexstrolch Yunus in dem Chat gegenüber dem vermeintlichen Teenie-Groupie in der dritten Person als „der Boy“ bezeichnet hat, aber naja, irgendwie passt auch sowas in die so brutalisierte wie infantilisierte Gegenwartskultur. Der Erzähler war da mit seinen demütigen Gedanken eh schon weiter. Sittenstrolch Yunus sah in dem Video ziemlich „weißdeutsch“, eventuell osteuropäisch, aus. Ist die hochkochende Empörung nicht eventuell auch vor dem Hintergrund zu betrachten und zu werten, dass hier ein Weißer, eventuell sogar eine Biokartoffel als übergriffiges Monstrum brilliert? Um solcherart von den Begleiterscheinungen der gallopierenden Verbuntung sowie den noch ausstehenden Wirkungstreffern der Migrationswaffe abzulenken? Einem Szenario, das unser Freund und mutmaßlicher Dönmeh, der Kleine Akif schon in wahrhaft poetische Worte gekleidet hat (fettes LOL und ROFLMAO nochmal an der Stelle):

Der Pakt wird in den folgenden Jahren dafür sorgen, daß Europa, vornehmlich aber Deutschland mit Hunderten Millionen von Analphabeten, Unzivilisierten, Blöden und Doofen, Soziopathen, Berufsfaulenzern, Kulturlosen, Gewohnheitsmördern, Schmarotzerexistenzen, Sex-Irren, Frauenverächtern, Nonstop-Vergewaltigern, Kinderfickern und Kaputten zugeschissen wird. So brachial, daß die Invasion von 2015 einem Furz in einem Orkan gleichkommt. Aber gemach.

https://der-kleine-akif.de/2018/10/30/der-globale-migrationsfuck/

Davon mal abgesehen, dass jegliche Skandalisierung eines übergriffigen „Youtube-Stars“ vor diesem Hintergrund auch als Ablenkungsmanöver betrachtet werden kann, ist der Name „Yunus“ jedoch alles andere als „weißdeutsch“ oder osteuropäisch, beim Letzten dieses Names, dem der Erzähler begegnet war, handelte es sich um einen schutzbefohlenen Halb-Iraner. Und selbst angesichts des Umstands, dass auch „Weißdeutsche“ ihren Kindern mitunter irgendwelche exotischen Namen verpassen mögen, scheint der Fall hier doch einigermaßen klar zu sein:

Yunus (arabisch يونس, DMGYūnus) ist ein arabischer und türkischer[1] männlicher Vorname. Der Name ist abgeleitet von Jona, der seinerseits auf den hebräischen Namen Yonah mit der Bedeutung Taube zurückgeht.[2][3][4][5] Eine arabische Variante des Namens ist Yunis. Die deutschsprachige Form des Namens ist Jonas bzw. Jona. Im Türkischen hat das Wort „Yunus“ auch die Bedeutung Delfin (von Yunus Balığı, wörtlich: der Jonas-Fisch).

https://de.wikipedia.org/wiki/Yunus

Klar wird hier zudem wieder mal, wie Auswurf von „Abrahams eklem Samen“ (Hildesvin, Starphilologe) zusammenhängt, zudem sieht bei genauerer Bertrachtung dieser „Yo, Oli“-Yunus doch ziemlich mischpokisch und immer weniger „weißdeutsch“ aus, dazu die ganze schleimige, fummelige Grooming-Tour, irgendwie undeutsch, unweiß und eher zu der Cousin-Welt der Orientalen und Ziganen passend – alles schon gesehen, alles gut erinnert.

Allerdings: Was hat „Yo, Oli“-Junus denn wirklich Schlimmes getan? Das in dem Video ist zwar dreist und schmierig, aber letztlich auch nicht schmotziger als das, was der mittlerweile GOTTSEIDANK fast vergessene, einst überaus beliebte Mobberkönig Stefan Raab an (wenn auch natürlich nicht-sexueller) Passantenbelästigung und anderem abgezogen hat, der sich dabei immer gern leichte Opfer suchte und widerlich sabbernd den kleinen Schwanz einzog, wenn er auf ernsthafte Gegenwehr stieß oder überhaupt mit Leuten konfrontiert wurde, die ihm gewachsen oder überlegen waren, ob auf der Straße, in seinem Studio, bei Talkshows oder sonstwo. Und die Anmache von „Yo, Oli“-Yunus ist eben auch „Ghetto-Style“, den manche Mädchen, gerade aus dem entsprechenden Milieu durchaus schätzen, zumal wenn „der Boy“ entsprechend aussieht. Das ist natürlich auch Jungs wie „Yo, Oli“-Yunus klar, der genau da ansetzt. Zwar erinnert sein Vorgehen an das Grooming von Rape-Gangs und „Loverboys“, hat auch das typisch kanackische, allerdings hat er wohl keines der Mädchen mit vorgehaltener Waffe zu den Spielchen in seinen Videos gezwungen, von Gang-Rape und Zwangsprostitution ganz zu schweigen. Er soll zwar auch, so hyperventiliert es medial, „Dreizehnjährige vergewaltigt“ haben, allerdings ist es

-zumindest vom momentanen Stand der Dinge aus, ungeachtet dessen, was eventuell noch ans Licht kommen wird-

durchaus fraglich, wieviel „Gewalt“ da tatsächlich im Spiel gewesen ist und ob nicht die Mädchen zunächst durchaus Lust darauf hatten um es ihm dann später, eventuell im Zuge von Eifersüchteleien und dem Bewußtwerden davon, dass es der promisk-triebhafte junge Stecher tatsächlich nur auf „das eine zwischen ihren Beinen“ („Straßenjungs“, deutsche Boygroup der 80er) abgesehen hatte, sie nur welche von vielen in einer langen Reihe waren, heimzahlen zu wollen. Tja, schon Beavis & Butt-Head hatten erkannt „Dudes on TV get MONEY and CHICKS!“ und im Zeitalter der Youtube-Influenza kommen eben gewisse Yunusse auf den Trichter, dass man mit der Masche durchaus Beute, bzw. Bräute klar machen kann, um letztlich in die Fänge der sexualhöllischen Empörungsmaschine zu geraten, was im allgemeinen auch dann noch wahr wäre, wenn sich herausstellte, dass dieser spezielle Yunus Mädchen im Keller verhungern lassen hätte wie Marc Dutroux. Tatsächlich folgte der aber wohl eher nur seinen Trieben, wollte fummeln und vögeln, entdeckte dabei immer mehr die Möglichkeiten, wurde stetig gieriger und – Tschapp! – war er als „Pädo“ geprangert und eingeknastet. Verkehr eines Mittzwanzigers mit 13-Jährigen, die, obzwar zumeist schon sexuell reif und selbst mit Triebleben ausgestattet, rein rechtlich noch „Kinder“, also sexuell unmündige Personen sind, stellt eben im juristischen Sinne „schweren Missbrauch“ dar, wo jeglicher Spaß aufhört, wohingegen Yunus wohl schon bei seiner Aussage von wegen

es sei „doch gar kein Problem“, wenn sie „nicht 18 sind“. Es sei ihm „egal, ob 16, 17, 18 oder 20“. Das sei „noch nicht mal illegal“,

nicht ganz klar war, wie grau diese Zone mittlerweile tatsächlich ist! Denn schon mit den genannten Altersgruppen hätte man ihm ob seiner „Methoden“ angesichts der Rechtslage den Strick um den Hals legen können, der sich jetzt zugezogen hat!

Aber wie gesagt, so wie sich die Lage darstellt hat er hat die Mädchen nicht entführt, nicht mit vorgehaltener Waffe bedroht, genausowenig wie er sie in die ach so unzüchtige Tracht von „Hotpants und bauchfreiem Top“ gesteckt hat. Sie sind ihm freiwillig gefolgt und haben freiwillig mitgemacht. Der pöse Yunus hat sich nicht um aufkommende Schamgefühle gesorgt und weiter mit der Kamera draufgehalten? Ja und? Hat das Mädchen sie ihm aus der Hand geschlagen oder zumindest ihr Zeug zusammengerafft und den Raum verlassen? Darüber ist nichts berichtet, aber so wie im Rassismusdiskurs immer Whitey schuld ist, wie man auch dreht und wendet, so ist es im sexualhöllischen MEETOO-EMPÖRIUM mit Vorliebe der Mann an sich, zumindest in solchen Fällen von „sexueller Ausbeutung“, bei Paarungen volljähriger Frauen mit minderjährigen Jungen kann es auch schnell mal anders aussehen. Tatsache ist aber auch, dass die jungen Mädchen, speziell der unteren Schichten, mit dieser ganzen kanackisierten Räppa- und Gängsta Unkultur aufwachsen, die eindeutig oversexte Züge aufweist, in der die Sexualität zudem brutalisiert wird. Dazu die ganze Pop und RnB-Tunke, wo sich nuttigst aufgemachte Sängerinnen stöhnend in den Schritt greifen, der ganze Kult um Sex und Äußerlichkeiten, der die Mädchen schon vor der Pubertät erfasst und sich darin niederschlägt, dass sie auf den Social Media-Plattformen in den immer gleichen Posen posierend Komplimente fischen und auf nichts geiler und gieriger sind als auf eben Huldigungen für die körperliche Hülle. Dies alles und dazu noch die tatsächlich erwachenden Triebe und die Jungweibchen, die sich noch selbst stolz „Bitches“ nennen und sich entsprechend präsentieren, fliegen eben auf so putzige Boys wie „Yo, Oli“-Yunus, so läuft nun mal das Spiel, das nun für Yunus ernst geworden ist, zumindest „ein bestes Stück weit.“

Poker Face

JUDE!!!
https://madtrash.com/the-origin-of-neuman-dept/

Der Erzähler muss leider demütigerweise zugeben, dass er trotz des durchaus lesenswerten MORGENWACHT-Artikels, der bei ihm gewisse, von Kevin MacDonald vermittelte Grundlagen auffrischte, immer noch nicht weiß, was z.B. (((Robin DiAngelo))) beim Dichten ihrer ausgefuchst antiweißen Gedankenfallen und -labyrinthe wirklich denkt, vor allem, wenn sie sich selbst als „weiß“ bezeichnet! Tja, man steckt halt nicht drin bzw. „siagst net nei, siagst net nei, du siagst net nei i hob a Poker Face“… ÄÄÄÄH, MOOOMENT, WIE GEIL IST DAS DENN:

Poker Face in der original Marsch-Version, so wie von Frau Gaga ursprünglich komponiert und arrangiert

..also ohne Scheiß jetzt! This makes me feelgood, und ist das nicht „Tante Lisa“? Nein, nicht das Dirndl mit der Engelsstimme (for real, nur noch überboten von des Erzählers besserem Dreiviertel, das sich übrigens selbst in die BRD eingeschleust hat! Gefickt, wa, Hessenhenker?), sondern der stämmige Herr am Akkordeon ganz links? Just kiddin‘, will den Mann ja nicht beleidigen. Er scheint mir auch etwas zu schlank dafür, höhöhö.

Btw.: Apropos „Pokern“: In der Rubrik „Der Hausarzt rät“ empfahl das jüdisch-subversive* MAD-Magazin einmal in seiner deutschen Ausgabe:

HÄNDE WEG VOM POKERN! ES IST NÄMLICH NICHT NUR ZIEMLICH WIDERLICH SONDERN AUF DAUER AUCH EXTREM SCHMERZHAFT, STÄNDIG SO EINEN KERN IM ARSCH ZU HABEN!

Dies fand fand der Erzähler als Kind so spaßig, dass es sich ihm auf ewig ins Resthirn gebrannt hat!

*Quelle: „Daily Stormer“, die Netzpostille des bekennend weißenhassenden weißen Nationalisten Andrew Anglin, der auf den Flittipinnen auf Daddys Kosten als Hurenbock brilliert und unter anderem dazu aufruft, nichtweiße Frauen, insbesondere nichtweiße „Jailbaits“ „mit Sperma abzufüllen“, da weiße Frauen „schlimmer als Juden“ seien und Weiße zudem die ganze Welt „abgefuckt“ hätten, „“for christianity and money“. Die Stormer erörterten, dass MAD gezielt dazu geschaffen wurde, die weiße christliche Jugend in den USA gegen ihre Eltern aufzuhetzen, in dem diese der Lächerlichkeit preisgegeben wurden, und so die weiße Zivilisation zu untergraben! Tja, verrückte Welt. Der Erzähler fragt sich mittlerweile ernsthaft, ob es nicht nur irre macht, sich allzu intensiv mit gewissen Dingen zu befassen, sondern auch, ob das ansteckend ist!

„Ich durrrfte keine Nippell lekken…“ – Betrachtungen zum „deutschen Klang der Merkel-Jahre“

Der Mutter, die mich nie geboren, hab‘ ich heute Nacht geschworen: Ich werd‘ ihr eine Krankheit schenken und sie danach im Fluss versenken.

In der FAZ vom Montag, dem 15. Juli des laufenden Jahres, versucht Andreas Maier, Schriftsteller, unter der Headline „Der deutsche Klang der Merkel-Jahre“ bezüglich gewisser Rammsteine die ganz lange rote Linie zu ziehen:

„Vom Airbase-Crash über Grimms Märchenwald zur großen Götterdämmerungs-Gechichtsshow: Wie Rammstein für Deutschland werden konnte, was Walt-Disney für Amerika ist.“

Um es vorweg zu nehmen: Die rote Linie führt auf durchaus perfide Art und Weise direkt in das Rektum eines gewissen gedunsenen Scheusals, wie es einerseits ohnehin zu erwarten war, einen andererseits aber dann doch schockt, wenn die Befürchtungen noch übertroffen werden. Der Ossi-Park-Einstieg ist dabei ja noch ganz lostig und nach dem Geschmack eures Erzählers:

Einmal war ich im tiefen Brandenburg in einem Märchenwald. Dieser Wald war eine Anlage, die aus beweglichen Puppen bestand, sie befand sich in einer großen Halle und sollte ein paar Besucher ziehen. Es war 2001, mitten in der großen Öde nach der Wiedervereinigung. Kieswege, Bächlein, Bäumchen dort im Wald, und wenn man den Parcours durch die Figuren lief (böser Wolf, Zwerge, Rotkäppchen), erweckten sie sich aufgrund von Fotosensoren zum Leben, bückten sich, hoben die Hand oder dergleichen. Als Kind hätte ich einen jähen Schock davongetragen, so unfreiwillig gruselig war dieses Ost-Erlebnis. Die Nasen der Zwerge ähnelten knolligen Geschlechtsteilen, mit denen sie sich rhythmisch auf Schneewittchen zubewegten. Schneewittchen hatte einen staunend zu einer Rundung geformten Mund, und die Teile der Zwerge schienen genau dort hineinzuwollen. Hier hat man die Seele von Rammstein oder zumindest die erste Hälfte: den deutschen Märchenwald.

Harhar. Ja, ziemlich treffend, ging es doch bei Rammstein in einer altertümlichen, an Wilhelm Busch und eben die Brüder Grimm gemahnenden Sprache gerne um allerlei sexuell-morbides, für das der Ossi-Park eine treffende Illustration abgibt. Tatsächlich gibt es auch ein Schneewittchen-Video von Rammstein zu „Sonne“, wobei der Song aber eigentlich vom Boxen handelt, das Frontmann Till Lindemann amateurmäßig betreibt, und nicht, wie der ALTRGHT-Ami Greg Johnson auf Counter-Currents spekuliert, von einem „Nuklearen Holocaust“ oder ähnlichem. Wie so oft bei Rammstein ist es nämlich so, dass sich hinter der ganzen theatralischen Wucht des Arrangements ziemlich platte Botschaften verbergen, wie z.B. „Pussy“, wo es einfach nur um Sextourismus geht. Es gibt allerdings auch Ausnahmen wie den Titel „Mutter“, der uns gleich noch etwas näher beschäftigen wird, aber verfolgen wir erst weiter den Gast-FAZke beim Steineklauben. Dieser führt im weiteren Verlauf aus, dass Rammstein quasi das Äquivalent zu dem morbid-anzüglichen Brandenburger Märchenwald wären und dabei doch in einem tieferen Sinne typisch deutsch, da in ihrer Performance die alte Welt der Sagen und grimmschen Märchen wieder auflebe, etwa in den riesenhaften Gegenständen als Teil der Bühnenshow, z.B. ein mächtiger Kessel, in dem Keyborder Flake von jeher immer wieder aufs neue gegrillt wird, wozu Asssoziationen zu der knabenfressenden Hexe aus „Hänsel und Gretel“ nahe liegen, während ein „gigantomanischer Kinderwagen“ in dem ein gruseliges Riesenkind verbrannt wird, ein Novum darstelle. Und dann die Sprache:

„Willst du bis der Tod euch scheidet, treu ihr sein für alle Tage“? Das müsste man sich mal bei Helene Fischer vorstellen!

In der Tat, schwer vorstellbar das, noch weniger aber das frivole kleine Wortspiel, das Rammstein mit dieser Romantik treiben und das der Autor unterschlägt, obwohl es doch gut in den morbiden Märchenwald mit penisnasigen Zwergen passen würde, denen ein Schneeflittchen das große O macht: „Willst du bis zum Tod der Scheide sie lieben auch in schlechten Tagen?“

Auf jeden Fall wäre, so Maier, hier keine „Partybereitschaft“ am Wirken, es gäbe vielmehr einen tieferen Zusammenhang mit dem Begriff Deutschland,

tiefer als das Sommermärchen 2006 und tausend Jahre tiefer als Helene Fischer.

Und obwohl Rammstein die weltweit erfolgreichste und bekannteste deutsche Band weltweit sei, dominiere sie nicht den Unterhaltungssektor:

Nicht so bekannt wie Chaplin, Hitler und Mickey Mouse, aber das einem diese Trias überhaupt einfällt, sagt schon einiges über den Rahmen, in dem Rammstein sich bewegt. Den deutschen Unterhaltungssektor dominieren sie nicht. Das ginge nicht, dafür sind sie zu einfach, zu subversiv, zu kompliziert und zu direkt. Und zu monolithisch.

Eine monolithische Vereinigung der Gegensätze also, aber

Dennoch ist Rammstein Deutschlands Gegenwart und Kontinuität seit dem letzten stagnierenden Kabinett Kohls, quer durch Schröders Antszeit hindurch, die man allgemein damit verbindet, dass er Leuten zwar keinen Arbeitsplatz aber dafür noch größeren Lebensstumpfsinn verpasst hat (und dafür Kafkas Prozess in der Form der Bundesagentur für Arbeit hat wieder aufleben lassen). Vor allem aber ist Rammstein die Amtszeit Merkel. Die Band, deren Mitglieder allesamt aus dem Osten stammen, fällt in eine Zeit, in der sowohl der Kanzlerposten als auch der des Staatspräsidenten von Menschen besetzt wurden, die ebenfalls aus dem Osten stammen. Nicht wenige haben darin eine Wiedervereinigung der Wiedervereinigung gesehen, eine andere eine Art Fremderoberung mit sozialistisch drohender Hintergrundatmosphäre. Ich würde Rammstein unbedingt dazuzählen, wir hatten Merkel, Gauck und Rammstein.

Im weiteren Verlauf führt Andreas Maier aus, dass Rammstein Deutschland in seiner ganzen unauslotbaren Tiefe, ja Abgründigkeit verkörpere wie sonst keine Band, es ginge da

um deutsche Maschinengewalt, Industrie-Rhythmus, preußische Disziplin und Marschiererei.

Aber

Sollte es verwirren, dass dieses weltweit so erfolgreiche Deutschland-Branding ausgerechnet einer Band gelungen sit, die aus ursprünglich lauter eher punkig orientierten Ost-Leuten besteht? Um es klarer zu sagen: Diesen Untergrundleuten ist es gelungen, für Deutschland etwa so klassisch zu werden wie Walt Disney für die vereingten Staaten. Dahin hat sie ihr Weg aus den kleinen ostdeutschen Clubs der frühen neunziger Jahre geführt.

Die weiteren Ausführungen über Ikonographie und Bühnenperformance der Rammsteine können wir Großteils überspringen, der Verweis Meiers auf den Bandnamen im Zusammenhang mit dem Flugschau-Unglück von 1988, wodurch zum Ausdruck komme, dass die Band von Anfang an auf Schock-Show angelegt gewesen wäre, ist bei unserer Betrachtung allerdings nicht völlig ohne Belang:

Bis heute möchte ich nicht Angehöriger eines Ramstein-Opfers von 1988 sein.

Ja, wer möchte das schon?

Das leider berühmteste Flugschau-Unglück, siebzig Tote, tausend Verletzte. Unabhängig davon, ob mir die Musik Rammsteins gefiele oder nicht, müsste ich mich dennoch immer daran abarbeiten, dass es eine Band gibt, die sich nach dem Todesort und der Todeart meines Angehörigen (oder meiner Angehörigen) benennt. Ursprünglich hieß die Band sogar „Rammstein Flugschau“. Und sie haben von Anfang an mit dem gearbeitet, was wir ikonographisch mit der Katastrophe von Ramstein verbinden: mit Feuer.

Ja, und weil sie nicht gestorben sind, zündeln sie noch heute und das erst recht, seit sie richtig groß und stadientauglich geworden sind, was ihnen nun ganz neue gigantomanisch-abgründige Dimensionen gestatte, Meier lässt die Nürnberger Reichsparteitage und Leni Riefenstahl grüßen:

Rammstein ist jetzt also so berühmt und groß geworden, dass sie erstmals eine Stadiontournee machen, und erstmals können sie an freier Luft und in großem Maßstab zündeln und richtige Fritz-Lang-Albert-Speer-Nürnberg-Reichsparteitag-Achitektur bauen, und die elektrische Lichtshow kann nun zum ersten Mal freigelassen als Luftabwehrlichtfinger in den deutschen Himmel über Berlin, Rostock, Frankfurt und andere ehemalige Frontstädte ragen. Aus dem Rammstein-Airbase-Crash ist, ikonographisch, nun der viel größere Crash geworden, die große deutsche Götterdämmerungs-Geschichtsshow.

Da fehlt wirklich nur noch EINER, und so lässt Maier kurz vor Schluss auch IHN, den ewig Untoten, aus der Gruft steigen:

Das Ramm-Kreuz am oberen Ende der Triumpharchitktur ist so positioniert, als würde Hitler wieder zum Totengedenken von der Gästetribüne aus zur Bühne laufen, nur der Weg wäre kürzer als bei Riefenstahl im Film. Schon das Konzertplakat erinnert an den damaligen nächtlichen Lichtdom in Nürnberg. Den Lichtdom machen sie auch hier, und je dunkler die Nacht wird, desto geschichtsträchtiger erscheint die Lichtshow in den Farben Schwarz, Weiß, Rot. Aber natürlich nur kurz. Dazwischen wird immer wieder ein pazifistisches Blau eingestreut.

Und wie es der letzte Satz schon andeutet, geschieht das alles natürlich nur im Sinne einer flammend- explosiv-tiefgründigen, dabei quasi-magischen Volkspädagogik, und so verschmelzen Rammstein letztlich mit Merkel wie zwei Seiten einer Medallie und PLOPP! ist alles im ARSCH:

Ja, das haut uns Rammstein um die Ohren. Versplatterter Märchenwald auf Parteitagsgelände, Deutschland-Disney über alles und allen. Bei Helene Fischer gibt es Sex und Liebe, Sauberkeit und Sport, hier dagegen Deutschlands tiefstes Wesen und Deutschlands tiefste Bilder. Nur eben als Pop und Show. Uneigentlich. Als uneigentlich haben viele auch immer die Politik Merkels gesehen. Dennoch hat sich das Land kollektiv für eine ganze Epoche unter ihren schützenden Muttermantel begeben. Die Jungs aus dem Osten bieten uns etwas sehr Ähnliches an. Jetzt lassen sie ihr Fan-Volk sogar Deutschland schreien. Und zum ersten Mal klingt es weder nach 1933 noch nach 2006. Nicht zuletzt darin sind Merkel und Rammstein einander verwandt: Beide arbeiten sich pädagogisch an diesem Land ab. Beide erklären nicht, warum sie tun, was sie tun. Gut so, nur so kann es funktionieren. Das haben beide begriffen.

Der Erzähler hat den Artikel jetzt mehrfach in aller Demut gelesen und konnte beim besten Willen nichts finden, was diesen Eindruck extrem arschkriechenden Schranzentums mildern könnte. Irgendwelche sich aus dem Zusammenhang ergebende subtil-kritische oder satirische Untertöne? Fehlanzeige! Es ist offensichtlich so anbiedernd und kriecherisch gemeint, wie es dasteht. Mindestens bis zu den Schultern steckt Maier im Auspuff der Gedunsenen, was aber nicht heißen soll, dass er kein Futter für den Assoziationsblaster eures demütigen Erzählers liefert! Im Gegenteil, er bietet mindestens genauso viel wie ein kompletter Ossi-Märchenpark voll penisnasiger Zwerge! Allein das Motiv des „schützende Muttermantels“ von Merkel, unter den sich das Land kollektiv für eine ganze Epoche begeben habe, erinnert an den französischen Schriftsteller Restif de La Bretonne (1734-1806), der sein „Die Nächte von Paris“ folgendermaßen einleitet:

Ich habe mich in eine Eule verwandelt. Weder Kälte noch Schnee oder Regen können mich aufhalten. Mein Reich nimmt seinen Anfang, wenn die Sonne sinkt, und es vergeht in der Morgendämmerung … Ich streife umher in dieser riesigen Hauptstadt und sehe, was noch niemand außer mir erblickt hat.

Und was er nicht alles sieht! Unter anderem, wie in der Rue Saintonge eine bettelarme Mutter ihr Kind an eine reiche Bürgersfrau verkaufte, welche die Syphilis hatte. Die Bürgersfrau nahm das Baby mit unter ihr Nachthemd, um es anzustecken und dann, nachdem es erkrankte, auf dem Müll zu entsorgen!

Genau dies war die die allererste Assoziation des Erzählers zu dem Geschwafel vom „schützenden Muttermantel“ dieser körperlich wie seelisch vor aller Augen verrottenden Person! Und diese ist nicht nur angesichts der Perversion, ein solch kinderloses Scheusal andauernd mit dem Bild einer fürsorglichen Mutter zu verknüpfen, naheliegend. Nein, zu den ganzen Plagen, die unter Merkels Mantel losgelassen wurden, gehört auch die Wiederkehr der Seuchen, unter anderem die der Syphilis. Jeder meiner Elite-Leser und heimlichen Fans könnte mir jetzt zigfache Beispiele für Scheußlichkeiten nennen, die eine direkte Folge des Wirkens von Merkel, oder, treffender, der Politik, für die sie steht, darstellen, weshalb ich auf entsprechende Auflistungen verzichte. Nur: Im Gegensatz zu brandenburgischen Märchenparks und dem Kasperltheater von Rammstein ist die tiefschwarze Merkelpädagogik keine Show, zumindest keine reine, und das Grauen, das ihr folgt, ein ohnehin überaus reales, was die Aussage, dass Rammstein wie Merkel sich ohne zu erklären pädagogisch an dem Land abarbeiteten, zu einer überaus sinisteren macht, ohne dass dies vom „Und-das-ist-auch-gut-so-Maier“ intendiert gewesen wäre, dem höchstwahrscheinlich nicht klar ist, wie er sich und die herrschende Machtstruktur mit seinem Schranzentum demaskiert hat! Hier im Doppelverdienerhaushalt wurde die Vermutung geäußert, er habe vielleicht doch eine verklausulierte Botschaft senden wollen, indes der Erzähler keinen Anlass sieht, über dergleichen zu spekulieren.

Allerdings gibt es noch eine assoziative Verbindung von Merkel und Rammstein. Das Lager der Kritiker Merkels und der herrschenden Machtstruktur ist ja ein durchaus gespaltenes. Hinsichtlich der Person Merkel und der Politik, für die sie steht, sehen in ihr manche ja eine austauschbare Handpuppe von Hintergrundmächten, während andere sie zu einer Art dunkler Göttin und böser Königin erhöhen, gar zu einer Inkarnation der bösen Mächte schlechthin, die „Blutraute“, die Deutschland aus ureigenem Antrieb heraus ins Feuer werfen möchte. Das letzteres aus den „alternativen“ Medien heraus kräftigst befeuert wird, wundert nicht und baut auf dem Umstand auf, dass Menschen zu gerne auf reale Schurken, sichtbar und, scheinbar, sogar greifbar, anspringen. Auf Figuren, die man für all das Unbill verantwortlich zeichnen und, zumindest in der Phantasie, zur Rechenschaft ziehen kann, wie es täglich x-fach bei PI-News und Konsorten durchgehechelt wird und wie es mit der vorgeblich kinderfressenden Kannibalin und Hexe Hillary jenseits des Teiches vorexerziert wurde. Und hier sind wir beim eingangs erwähnten Rammstein-Song „Mutter“. Dieser ist nach Auffassung eures demütigen Erzählers nicht nur der beste Titel von Rammstein, er lässt sich auch 1:1 auf das oben genannte Bedürfnis des Plebs nach einem als verantwortlich zu zeichnenden Schurken übertragen, zudem lässt sich ein Bezug zum der Merkel zugeschriebenen „Mutter-Motiv“ in dessen wahrhaft tiefster und dunkelster Bedeutung herstellen.

In „Mutter“ beklagt ein menschlicher Klon seine eigene, qualvolle Existenz wie die seiner Leidensgenossen:

Die Tränen greiser Kinderschar
ich zieh sie auf ein weisses Haar
werf in die Luft die nasse Kette
und wünsch mir, dass ich eine Mutter hätte

Und weiter:

Keine Sonne die mir scheint
keine Brust hat Milch geweint
in meiner Kehle steckt ein Schlauch
Hab keinen Nabel auf dem Bauch

Mutter

Ich durfte keine Nippel lecken
und keine Falte zum Verstecken
niemand gab mir einen Namen
gezeugt in Hast und ohne Samen


Wer aber nun meint, das bedauernswerte Wesen trauere einfach wegen des Umstands, nie Geborgenheit, menschliche Wärme und eine Kindheit genossen zu haben, die diesen Namen verdient, ist schief gewickelt. Die Pein ist eine noch viel tiefere:

Der Mutter die mich nie geboren
hab ich heute Nacht geschworen
ich werd ihr eine Krankheit schenken
und sie danach im Fluss versenken

Mutter

In ihren Lungen wohnt ein Aal
auf meiner Stirn ein Muttermal
entferne es mit Messers Kuss
auch wenn ich daran sterben muss

Mutter

In ihren Lungen wohnt ein Aal
auf meiner Stirn ein Muttermal
entferne es mit Messers Kuss
auch wenn ich verbluten muss

Mutter
oh gib mir Kraft

Das größte Elend für den zu einer qualvollen Existenz verdammten Klon ist es also, noch nicht einmal eine Mutter zu haben, die er für seine Geburt zu Verantwortung ziehen könnte, ja, noch nicht einmal von einer Mutter geboren worden zu sein! Man bedenke auch: Im ach so friedfertigen, von vielen Westlern als angenehme Wellness-Religion „praktizierten“ Buddhismus besteht die Welt aus Leiden, Frauen als Gebärerinnen wurden dort traditionell als ursächlich für dieses Leid verantwortlich gemacht und mitunter auch entsprechend behandelt und wenn es das gedunsene Scheusal in seiner Mutterrolle nicht schon gäbe, so hätte man es glatt erfinden müssen, „das wissen alle Beteiligten“ (Joschka Fischer).

Der Barbar und der Globalist – Alain Daniélou über „Harmonische Aggression“

Original von James O‘ Meara in „Counter Currents“, erschienen am 03. August 2016, demütig übersetzt von B-Mashina.

Alain Daniélou
Sacred Music: Its Origins, Powers, and Future — Traditional Music in Today’s World
Ed. Jean-Louis Gabin
Varanasi, India: Indica Books, 2002

„Völker welche ihre Sprache und ihre Musik verlieren, hören auf, als kulturelle und nationale Entitäten zu existieren und tragen nicht mehr weiter zur Weltkultur bei.“ — Alain Daniélou 

“All unsere Harmonie ist nur eine gotische und barbarische Erfindung, die wir nie angenommen hätten, wenn wir feinsinniger gegenüber der wirklichen Schönheit von Kunst und von wahrhaft natürlicher Musik gewesen wären.” – J.-J. Rousseau

Alain Daniélou war nur einer von jenen echten traditionalistischen Größen, von denen bekannt ist, dass sie tatsächlich auf traditionelle Weise in einer wirklich traditionellen Gesellschaft lebten: Von 1932 bis 1963 lebte Daniélou in Indien, oftmals in einem silbernen Airstream-Wohnwagen gemeinsam mit seinem langzeitigen Gefährten, Raymond Burnier,[1] durch die ländlichen Dörfer ziehend. Wie Jaques Cloarec in seinem Vorwort zu dem Buch unter dem Titel „The Mleccha’s Exercise Books“ anmerkte, war sein Status der eines Mlecca oder „Barbaren“, die Bezeichnung für jeden, der nicht im heiligen Land Indien geboren und somit in die circa 80% der Bevölkerung assimiliert wurde, die der Shudra-Kaste angehören.[2] Wie er ebenso anmerkt, wirkte dies nicht als eine „Barriere für das Wissen“, und Daniélou studierte traditionelle Kosmologie und Metaphysik ebenso wie das vīṇa (oder veena) bei einigen rennomierten Pandits [indische Bezeichnung für (religiöse) Gelehrte, d. Ü.], und wurde schließlich in den Hinduismus initiiert (unter dem Namen Shiva Sharan).

Obwohl er die Unabhängikeit favorisierte, stellte er sich gegen die heftigen Angriffe auf die Hindu-Tradition, die von der westlich ausgerichteten neuen Regierung lanciert wurden,[3] und kehrte nach Europa zurück um dem Westen das „wahre Gesicht des Hinduismus“ zu zeigen. Während dieser Zeit,

indem er Konzerte für die großen Musiker Asiens organisierte und Sammlungen von Aufzeichnungen traditioneller Musik unter der Schirmherrschaft der UNESCO veröffentlichte, spielte er eine maßgebliche Rolle bei der Wiederentdeckung asiatischer Kunstmusik durch den Westen. Für Künstler wie den Violinisten Yehudi Menuhin oder den Sitaristen Ravi Shankar war seine Arbeit ausschlaggebend, dafür, Indiens klassische Musik nicht nur als Volksmusik wahrzunehmen, sondern als großartige und meisterliche Kunst, auf dem selben Niveau wie westliche Musik.[4]

Wie Jean-Louis Gabin in seinem einleitenden Kommentar, „Alain Daniélou und die musikalische Wiedergeburt“, betont, brachte Daniélou in seinem Leben und seiner Arbeit „in großartiger Klarheit“ ein „Ideal von … natürlichen Einflüssen und wechselwirkenden Neuinterpretationen im Genius jeder Kultur, gegen die standardisierende Maßeinheit dessen, was man heutzutage als Globalisierung bezeichnet“, zum Ausdruck.

Gegen diese naive und implizit hegemonielle Standardisierung[5] setzte Daniélou die wahre „Vielfalt“, begünstigt durch die traditionalistische Geisteshaltung, „eine aktive Toleranz des neugierigen Vergnügens, des Verstehens anderer Systeme, des Durchdringens von deren Logik und des Lernens, ihre Schönheit wertzuschätzen. Er geht sogar so weit, das M-Wort zu benutzen:

Die alte Welt war multikulturell. Der Beitrag einer Zivilisation zu einer anderen fand, wie der Handel, auf gleicher Höhe statt, die Hindus beschäftigten griechische Handwerker, die Chinesen genossen burmesische Orchester und die Mongolen beeinflussten die persische Kunst.

Genau wie sein traditionalistischer Kollege René Guénon gegen den künstlichen synkretistischen Denkansatz bezüglich der Religion wetterte und die wirkliche traditionalistische Verfahrensweise der Einigkeit von oben – von jemandem, der eine Tradition bis zu ihrem Kern oder ihren Höhen durchdringt und von dort aus in der Lage ist, die Ähnlichkeiten anderenorts zu bemerken[6] dagegenstellte, so verglich Daniélou jene, die westliche Musik „an Verkalkung und Intellektualismus sterben sahen“ und versuchten, sie durch „dekorative Anleihen“ wiederzubeleben, mit „einem Kind, das die Klänge einer Sprache imitiert, die es nicht versteht.“

Als die westliche Welt mit ihrem – wahrhaft barbarischen – Programm fortfährt, der Welt zu „helfen“, in dem überall die bürgerliche musikalische Form des neunzehnten Jahrhunderts zwangsweise eingeführt wird, fragt Daniélou, ob

Wir halbbewußte Beteiligte an einer Unternehmung sind, musikalische Sprachen zu zerstören, welche – sogar für uns selbst – eine zukünftige Quelle der Bereicherung und Erneuerung sein könnten. Bedeutet dies, dass wir, unterbewußt und kollektiv, nicht an die Zukunft glauben?

Das selbstgefällige Gefühl der Globalisierer, „auf der richtigen Seite der Geschichte“ zu stehen, verdeckt die Wahrheit, dass diese vermeintlichen „Futuristen“ diejenigen sind, die die Aufgabe, ihren Kindern eine Welt der Vielfalt zu hinterlassen, zurückweisen und impotent der Zukunft huldigen:

Tradition ist zwangsläufig die Grundlage, auf der sich Innovationen entwickeln können. Veränderung, wenn sie aus dem Verlust von Tradition resultiert, ist in der Mehrzahl der Fälle eher ein Verlust als ein Gewinn.

Das sind die Worte – nachgedruckt hier in Kapitel fünf – die Daniélou wagte, bei einem Kongress in Moskau im Jahr 1971 hervorzuschleudern, als, wie Gabin bemerkte, „der Großteil der westlichen Intelligenzia aktiv die Sowjet-Ideologie protegierte [im Namen des] Schaffens der ’strahlenden Zukunft‘ „. Nach 1989 wandten sie sich genauso stark oder stärker der gegenwärtigen neo-kon/neo-liberalen „Intelligenzia“ zu.

Für viele Leser mag es schon seltsam erscheinen, dass Musik, ein „trivialer“ Bereich der Kultur, solche politischen Reflektionen provozieren sollte. Aber Daniélou geht sogar weiter; er wiederholt das „was Plato, Pythagoras oder die indischen Theoretiker niemals aus dem Blick verloren: den Fakt das Musik eng mit der Metaphysik verbunden ist,“ und dass sie „ebenjene Prozesse der Offenbarung reflektiert und ausdrückt.“

Dementsprechend taucht Daniélou hier in seinem ersten Essay, „Der Ursprung von Heiliger Musik“, den Leser direkt in das Herz der Metaphysik:

Wie von allen Philosophen der Antike verkündet, ob Hindu, Grieche, Ägypter oder Chinese, ist es der unartikulierte Klang – und die Formen der Musik im Besonderen – wo wir den offenkundigsten Schlüssel zu Symbolen und zu Mitteln der Kommunikation mit dem Übernatürlichen[7] finden werden, da Klang die abstrakteste unserer Wahrnehmungen und musikalischer Klang die abstrakteste Form des Ausdrucks über Klänge ist.

In der Musik können wir numerische Verhältnisgrößen direkt wahrnehmen … In der Tat, Beziehungen, Harmonien scheinen die einzige grundlegende Realität aller Materie und Erscheinung zu sein. Ob jetzt Atome oder Sternensysteme, die Formation von Kristallen oder die Entwicklung von Lebewesen, alles lässt sich zurückverfolgen auf die Relation von Kräften, die durch proportionale numerische Daten ausgedrückt werden können. Die Mechanismen unserer Wahrnehmungen oder unserer emotionalen Reaktionen, gewohnt, die äußere Welt wahrzunehmen und auf sie zu reagieren, folgen gezwungenermaßen parallelen Gesetzen. Auf einer solchen Grundlage kamen Hindu-Philosophen zu dem Schluß, dass Materie und Gedanke identisch sind, die Welt ein göttlicher Traum, wahrgenommen als Realität, und Materie bloße Erscheinung ist.

Klangstrukturen, in denen physische Schwingung emotionale Empfindung und Denken wiedervereinigt, sind also das stärkste Werkzeug für die übernatürliche Welt jenseits der Wahrnehmung, um sich selbst zu manifestieren und gleichzeitig die Hilfsmittel, durch welche der Mensch sich der übernatürlichen Welt bewusst werden und in diese integriert werden kann.

Musik ist in der traditionellen Sichtweise, die Daniélou repräsentiert – wegen ihrer Verbindung zu sowohl der Natur der Realität (Schwingung) als auch dem korrespondierenden Effekt auf unsere Seelen (Gestimmtheit), mehr als ein ästhetisches Vergnügen: sie erzieht und verfeinert die Seele.

Modale Musik hat, dank ihrer Struktur von Intervallen, eingeführt in Beziehung zu einem festgelegten Modus, eine tiefe, psycho-physikalische Wirkung, während mentale Konzentration auf die Strukturen eines Modus als eine der wirkmächtigsten Formen der Meditation gilt.

Was hinduistische, persische und griechische Musik mit Modi erreicht, schaffen die Balinesen mit kontrapunktischen Formen und afrikanische Kulturen durch „komplexe Polyrythmik“ („Magic and Pop Music“). Dies blieb lange vergessen im modernen Westen, wo, „bei aller Kultiviertheit, europäische Polyphonie völlig ungeeignet ist, hypnotische Zustände zu bewirken, wie sie die komplizierten afrikanischen Rythmen erzeugen, oder die Bewußtseinszustände, die durch indische Rāgas geschaffen werden“[9] („Tradition and Innovation in the Various Musical Cultures“) und „eine Mozart-Sonate kann keinen bedeutenden oder dauerhaften Effekt beim Heilen von Krankheiten oder der Verbesserung der Milchleistung einer Kuh erreichen. Ihr einziger Wert besteht in Unterhaltung und Zeitvertreib.“ („The Magic of Sound“).

Da tatsächliche Musik auf ein tatsächliches menschliches Bedürfnis antwortet, kann sie nicht lange unterdrückt werden.

Jazz, Pop und Beat repräsentieren alle die Wiederkehr einer ganzen Kultur, hin zu einer anderen Werteordnung, zur Partizipation in einer unsichtbaren, aber realen Welt, welche die Logik der Erscheinungen vor uns zu verbergen neigt. [11]

Bedeutet das, dass Daniélou von uns erwartet, aufzugeben, was in Europa über mehrere Jahrhunderte hinweg die westliche Konzeption von Kunst war? Keinesfalls.

Es waren die Barbaren, die die Götzen verbrannten. Wir müssen diese Kunst als ein historisches Phänomen betrachten, wie eine abnorme, zeitlich begrenzte Blütezeit. Das Zeitalter von Europas klassisch-romantischer Musikkunst ist jetzt vorbei, und so lange in modernen Experimenten nur neue Formen gesucht werden und man sich nicht auf die eigentliche Ursache für die Existenz von Musik[12] zurückbesinnt, werden diese ein Anhängsel der klassischen Kunst und zum Scheitern verurteilt bleiben.

Im Gegensatz dazu erlauben die besagten „Jazz, Pop und Beat“ uns „die grundlegende Basis zu erkennen, die neues Leben in die musikalische Kunst bringen kann.“[13]

Es muss gesagt werden, dass Daniélou inkonsistent, anderenfalls von seiner Logik oder Rhetorik zu unhaltbaren Positionen getrieben sein kann. Dies ist nicht nur ein Resultat daraus, dass dieses Buch eine Sammlung von ursprünglich unzusammenhängenden Essays darstellt, da dergleichen im selben Artikel auftreten kann. Zum Beispiel in „Tradition and Innovation“, genau vor diesem Zitat über die „völlig ungeeignete“ Polyphonie lesen wir:

keine bekannte Sprache ist wirklich besser als eine andere, oder mehr entwickelt. Jede Sprache hat ihre Vorzüge und Raffinessen. Das selbe gilt für Musik. Kein System ist einem anderen gegenüber vollkommen überlegen. Jedes eröffnet Möglichkeiten, die andere nicht besitzen.

Und zu Beginn des Essays:

Es gibt keine bekannte gesprochene Sprache, die keinen hohen Grad an Entwicklung aufweist und nicht die Kommunikation der abstraktesten Konzepte erlaubt. Wenn eine Sprache eine andere ersetzt, geschieht dies nicht, weil die neue besser ist, sondern einfach nur deshalb, weil sie zu einer politisch mächtigeren Gruppe gehört.

Ich bin mir nicht sicher, ob das stimmt. Womit ich nicht sagen will, dass es nicht tiefgründig und bedeutend ist. zum Beispiel erinnert mich der nächste Absatz an Heidegger oder Spengler: „Jedes System hat seine eigenen Ziele, verbunden mit einer besonderen Lebensphilosophie und ist unersetzlich als ein Mittel des musikalischen Ausdrucks.“ Es klingt wie Heidegger, aber würde Heidegger sagen, dass jede Sprache das gleiche Fortschrittsniveau aufweist? Ich glaube mich zu erinnern, dass manche Gespräche über Philosophie sich nur in Griechisch oder zumindest Deutsch führen lassen.[14]

Ich denke, Daniélou ist ständig dabei, das hegemonische zu attackieren, oder wenigstens immer bereit, den „kleinen Mann“ zu verteidigen, der bewundernswert ist, besonders zu seiner Zeit, als jeder, die indische Regierung eingeschlossen, geschäftig dabei war, alles was als „rückständig“ wahrgenommen wurde, auszurangieren. Hier, so erscheint es mir, wurde er von seinen irenischen Impulsen mitgerissen.

Auf was er hier wirklich herauswill, ähnelt mehr Spengler; mehrere große musikalische Traditionen, wie Spenglers Hauptkulturen, gleich entwickelt aber unvereinbar.[15] Das „negative Gegenstück“ zu Spenglers Auffassung der Kulturen war, nach Evola, die sich daraus ergebende „Umarmung von Pluralismus und historischem Relativismus.“ Im Gegensatz dazu betonte Evola den positiven Wert des Sehens, nachdem Spengler die Idee von einem voranschreitenden Weg der Geschichte als grundlegender „essentieller Dualität“, welche zwischen traditionellen und modernen Zivilisationen liegt, als Ganzes entsorgt hatte. [16]

Und das ist die essentielle Dualität die Daniélou wieder und wieder unmissverständlich klar macht. Zum Beispiel hören wir in „Modal Music and Harmonic Music“ dass „die neuen musikalischen Elemente, die vor vielen Jahrhunderten von den Moslem-Invasoren mitgebracht worden waren, erfolgreich von der alten Hindu-Musik Nordindiens assimiliert wurden“ weil sie zu einem „System, der indischen Musik sehr ähnlich“ gehörten und „ihre Assimilation deshalb keine großartigen Schwierigkeiten bereitete“. Im Gegensatz dazu „ist der Riss zwischen [moderner] westlicher und indischer Musik … ein sehr tiefer, der für viele unüberbrückbar erscheint.“

Tatsächlich scheint sich Daniélou zuweilen sehr der Idee zuzuneigen, dass da kein Riss, sondern vielmehr ein Abgrund besteht:

Indische Musik ist wirklich eine Form von Magie, in welcher die Wiederholung von bestimmten Klang-Verbindungen zu einer festgelegten Tonlage auf die Hörer einwirkt und diese auf eine Emotionsstufe bringt die in jedem anderen System ziemlich unbekannt ist. Harmonische Musik ist beschreibend und architektonisch[17] aber hat keine solche Kraft. Es ist tatsächlich so, dass die zwei Künste so unterschiedlich sind, dass es irreführend ist, beide mit dem selben Namen zu bezeichnen.

Zeitgenössische Diskussionen über „Paradigmen“ (Kuhn) und „Episteme“ (Foucault) und was sonst noch alles haben das selbe Problem: ab einem gewissen Punkt führt die aufgeregte Diskussion über unvergleichbare Perspektiven zu dem Argwohn, dass wenn man sie überhaupt nicht vergleichen kann, sie tatsächlich ohnehin nicht die gleichen Dinge sind.[18]

Die erste Hälfte der Sammlung, interteilt in The Origins of the Musical Languages und Tradition and Modernity enthält die lesenswertesten und direktesten Essays. Die zweite Hälfte, The Sources of the Future, klingt verheißungsvoll, ist aber voll von ziemlich trockenen Abhandlungen wie „Comparative Musicology: Principles, Problems, Methods,“ „Elements of the Formation of scales,“ „Categories of Intervals or Shruti-Jatis“ und anderen würdigen Themen.

“Mantra: Principles of Language and Music” jedoch ist eine Rückkehr zur Form, eine bravouröse Untersuchung von allem in Begrifflichkeiten von allem anderen – das ist Metaphysik:

Die sich überlappenden Dreiecke, die wir Salomons Siegel nennen, repräsentieren die Vereinigung der Gegensätze, die Vereinigung der Geschlechter, so wie es das Kreuz tut, dessen vertikale Linie das Symbol des Feuers ist, des männlichen Prinzips, und dessen horizontale Linie Wasser repräsentiert, das weibliche Prinzip. In der Musik korrespondiert zum Verhältnis von G (Verteilungsschlüssel 3/2) und von F, dem weiblichen Symbol (Verteilungsschlüssel 2/3).

Gut, entweder man mag so Zeug oder nicht, und regelmäßige Leser werden wissen, dass ich eine Schwäche für manche symbolischen Übereinstimmungen habe.

Die Parallelen zwischen den verschiedenen Aspekten der sichtbaren Welt zu studieren, bereitet den Weg für die Kommunikation, durch die magische Kraft von Klang,[19] Gebärde und Symbol, mit den verschiedenen Zuständen des Seins, mit der Menschheit als auch zwischen den Menschen, den Geistern und den Göttern. Wir können hinter die Barriere der Sinne treten und auf dem Grund unseres Selbst jene transzendente Wirklichkeit erreichen, die das essentielle und höchste Ziel des Yoga ist.[20]

Vervollständigt wird das Buch durch sehr interessantes Material aus anderen Händen. Christian Braut unterweist uns in der Semantic, einem elektronischen Istrument, das Braut – auf Daniélou’s Initiative – entwickelt hat um Musikern die 52-Tonskala zugänglich zu machen, die Daniélou selbst als natürliche („basierend auf simplen ganzzahligen Frequenzverhältnissen wie man sie in den wesentlichen Obertönen der meisten Klänge findet“) Alternative zu dem unwideruflich fehlerhaften gestimmten System entwickelte. Harry Partch lebt![21]

Jaques Cloarec steuert eine „Brief Biography“ bei. Daneben gibt es auch eine Bibliographie, beziehungsweise etwas, das sich „Alain Daniélou’s Musical and English Bibliography“ nennt, unterteilt in „Music,“ „in French,“ About India“ und „Others“[22] – eine Discographie und Quellenanmerkungen – oder „Origin of the Texts Forming this Book.“ Obwohl etwas sonderbar betitelt, sind sie alle voller Information und feinsäuberlich in einem leicht lesbaren Format angelegt. Für einen Index wäre man allerdings auch dankbar gewesen.

Sehr zu empfehlen für alle, die sich für Kultur, Multikulturalismus und den metaphysischen – ich wage zu sagen metapolitischen – Kontext von beidem interessieren.

Anmerkungen

1. Guénon verbrachte natürlich seine letzten Jahre in Kairo, aber das war mehr ein Ruhestand. Interessant für jene, die seien Umarmung des Islams betonen: Er wollte nach Indien gehen, aber die Reisebeschränkungen der Kriegszeit hinderten ihn daran. Er fragte Daniélou, ob dieser nicht seine diplomatischen Kontakte nutzen könnte, um die Briten dazu zu überreden, ihm ein Visum auszustellen, wurde aber zuückgewiesen. Mehr über Daniélou’s Leben in seiner faszinierenden Autobiographie, The Way to the Labyrinth: Memories East and West (New Directions, 1987).

2. So wie sich die meisten Weißen Nationalisten selbst nicht nur als rassische Patrioten, sondern als Angehörige der besten Rasse sehen, vermute ich, dass sich die meisten Traditionalisten als weise Brahmanen betrachten.

3. So wie die Anhänger von Ghandi, der, seinem heiligenmäßigen Ruf zum Trotz, nach Daniélou’s Erfahrungen im wesentlichen so etwas wie ein Taliban-Fanatiker war.

4. “Alain Daniélou. A Brief Biography” von Jacques Cloarec, im besprochenen Buch.

5. Vergleiche meinen Artikel über klassische Musiker und den Brexit, “‘I’d Like to Teach the World to Sing . . . Or Else’: Britons Break Bad,” hier. Daniélou schreibt dass „die Tatsache dass das harmonische Phänomen als die einzige Form musikalischer Entwicklung akzepiert und mit einer unangefochtenen Vorstellung von „Fortschritt“ gleichgesetzt wurde ist psychologisch sehr merkwürdig, verbunden mit dem gesamten Komplex westlicher Domination, welche ihre Rechtfertigung einem fehlerlosen Dogma zu finden versucht. Was auch immer auf einer religiösen, sozialen, ethischen oder künstlerischen Ebene nicht westlichen Doktrin entspricht, kann nur barbarisch sein. Konsequenterweise wurde es zur moralischen Pflicht des europäischen Missionars, Soldaten, Abenteurers oder Komponisten, Menschen, die bis dahin unter Obskurantismus lebten, Fortschritt zwangsweise aufzuerlegen oder sie sogar in ihrem eigenen Interesse zu vernichten.“ Kapitel Acht, „Harmonic Aggression“.

6. Vergleiche “Concerning the Traditional Method” in Evola’s The Mystery of the Grail.

7. Gemeinhin “übernatürlich,’ obwohl tatsächlich vollkommen natürlich, nur verborgen und verleugnet von den herrschenden epistemologischen Paradigmen; vergleiche Jason Reza Jorjani, Prometheus & Atlas (Arktos, 2016).

8. Neben anderen natürlich; vergleiche Jorjani, op. cit.

9. „Das ist so weil in harmonischer Musik Melodie aus Notwendigkeit heraus sehr dürfig, Modus nicht vorhanden und Rythmus zu hochgradig simplifizierten Formen reduziert ist, da Accorde Zeit brauchen, um wahrgenommen zu werden und deshalb untereinander jeder rythmischen Komplexität entbehren.“ – „Modal Music and Harmonic Music.“ Leser, die das bezweifeln sollten sich daran erinnern, dass „sogar Musiker, die in einem System geübt sind, unfähig sind, das andere zu verstehen. Sie hören einfach nicht das wesentliche der Musik und erfassen nur ihre künstliche Form.“ – „Can Harmony be Introduced in Indian Music?“

10. Ich vermute, mit „Beat“ ist das gemeint, was wir Rock oder Rock`n´Roll nennen; merkwürdigerweise verachteten die amerikanischen Beatniks solcherlei zutiefst als kommerziell und konformistisch, bevorzugten Jazz, sollange er von der Bop-Sorte war, so wie Charlie Parker, über den Kerouac enthusiastisch schrieb. Es scheint wegen „The Beatles“ ein beliebter Begriff in Europa und dem Vereinten Königreich gewesen zu sein. Evola verweist ebenso auf „Beat Mädchen“. Während Evola mit Daniélou dahingehend übereinstimmt, dass „Beat“ ein Symptom des Scheiterns der klassisch-romatischen Musik darstellt, ist er weit weniger enthusiastisch was dessen Auswirkungen auf Weiße betrifft, sieht ihn als rein negroid an. Vergleiche „Modern Music and Jazz“ in Ride the Tiger.

11. Die „Logik der Erscheinung“ ist mehr die tote Welt der Fakten, von dem „was ist“, den „Zeichen“, nach denen die Pharisäer suchten, als die Welt des Glaubens, die mit der Gewißheit dessen arbeitet, was nicht zu sehen ist. Vergleiche zum Beispiel solche Neugeist-Autoren wie Neville Goddard; etwa Feeling is the Secret, editiert mit einem Nachwort von mir selbst, Amazon Kindle, 2016.

12. Colin Wilson diagnostizierte die Sterilität – und Unpopularität – von moderner Musik als Resultat davon, neue Sprachen zu erschaffen ohne etwas zu sagen zu haben; vergleiche sein Chords and Dischords. Ich würde behaupten, dass Harry Partch eher dem Anspruch gerecht wird, nach der Essenz der Musik zu suchen, als nur neue Formen zu kreieren. Vergleiche „Harry Partch, Wild Boy of American Music,“ hier und nachgedruckt in The Eldritch Evola…& Others (San Francisco: Counter-Currents, 2014). Daniélou führt John Cage als Beispiel für Letzteres an und Partch verachtete Cage und alle anderen „Avantgarde“-Poseure.

13. “Magic and Pop Music.”

14. Daniélou’s Gegenüberstellung der musikalischen Simplifikationen des gestimmten Systems mit der Fülle ähnlich klingender Konsonanten im Sanskrit legt nahe, dass er Sanskrit als eine brauchbarere Sprache angesehen haben könnte als Griechisch oder Deutsch.

15. Ich vermute, mehr nordamerikanische Leser wären perplex, wenn Spengler Mittelamerika in seine Schlüsselkuturen einschließt, aus Gründen, die Daniélou artikuliert: „Dieser Teil von Amerika welchen wir, als gute Kolonialisten weiterhin „Lateinisch“ nennen, hat mehr als jeder andere Region unter europäischen Invasionen gelitten. Seine Bewohner verloren selbst ihren Namen und werden wegen eines Geographie-Fehlers der Conquistadoren Indianer genannt. … Die ganze Zivilisation [wurde] durch die Invasoren verachtet und degradiert. ..Sie wurden aus dem Kulturerbe der zivilisierten Völker ausgeschlossen.“ – „Harmonic Aggression.“

16. Vergleiche The Path of Cinnabar (Arktos, 2009), pp. 203-04.

17. Mein erster Gedanke, beschreibend: R. Strauss; architektonisch: Bruckner.

18. Dies nahm ich aus Diskussionen über Paul Feyerabend’s Against Method (London: New Left Books, 1975) mit Pat Francken at Wayne State University mit. Für eine excellente Darstellung von Feyerabend and Foucault vergleiche Jorjani, op. cit.

19. Vergleiche sein Music and the Power of Sound: The Influence of Tuning and Interval on Consciousness (Inner Traditions,1995).

20. Vergleiche sein Yoga: Mastering the Secrets of Matter and the Universe (Inner Traditions, 1991).

21. Vergleiche “Harry Partch, Wild Boy of American Music.” Partch selbst war mit 40 Tönen einverstanden.

22. Erinnert mich an jemanden, der sagte, Aristoteles‘ Kategorien ergaben so viel Sinn wie Objekte in Männer, Frauen, Pferde und Felsen zu unterteilen. Oder, um es mit Daniélou zu sagen, den chinesischen Philosophen, der die fünf Elemete als Erde, Wasser, Feuer, Seide und Bambus definierte.