…and what about URANUS?!!

Der Unterschied zwischen dem Jupiter und Deutschland

Hadmut

23.6.2022 14:03

Der Jupiter ist ein Gasriese. Deutschland dagegen hat eine Gaskrise. (Sorry, couldn’t resist…)

https://www.danisch.de/blog/2022/06/23/der-unterschied-zwischen-dem-jupiter-und-deutschland/

Me neither…^^

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Es ist alles man ein Übergang

es gab mehr Mißgeburten beim Vieh, denn je zuvor, die Mäuse heckten unmäßig, Pest‑ und Sterbevögel ließen sich sehen

Bild: Hotlink Tagesspiegel*

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1. Die Haidbauern

Im Anfange war es wüst und leer in der Haide. Der Adler führte über Tage das große Wort, und bei Nacht hatte es der Uhu; Bär und Wolf waren Herren im Lande und hatten Macht über jegliches Getier.

Kein Mensch wehrte es ihnen, denn die paar armseligen Wilden, die dort vom Jagen und Fischen lebten, waren froh, wenn sie das Leben hatten und gingen den Untieren liebendgern aus der Kehr.

Da kamen eines Abends andere Menschen zugereist, die blanke Gesichter und gelbes Haar hatten; mit Pferd und Wagen, Kind und Kegel kamen sie an, und mit Hunden und Federvieh.

Es gefiel ihnen gut in der Haide, denn sie kamen daher, wo das Eis noch bis in den Mai auf den Pümpen stand und im Oktober schon wieder Schnee fiel.

Ein jeder suchte sich einen Platz und baute sich darauf ein breites Haus mit spitzem Dach, das mit Reet und Plaggen gedeckt war und am Giebel ein paar bunte Pferdeköpfe aus Holz aufwies.

Jeglicher Hof lag für sich. Ganz zu hinterst in der Haide wohnte Reineke; sein Nachbar war Hingst; auf ihn folgte Marten, darauf Hennig, hinterher Hors, und dann Bock und Bolle und Otte und Katz und Duw und Specht und Petz und Ul und wie sie alle hießen, und zuletzt Wulf, ein langer Mann mit lustigen Augen und einer hellen Stimme, der sich da angebaut hatte, wo das Bruch anfing.

Der Wulfshof hatte das beste Weideland von allen Höfen, aber der Bauer hatte auch am meisten mit den Wölfen und Bären zu tun und mit den schwarzbraunen Leuten, die hinten im Bruche lebten. Doch das war ihm gerade recht und seinen Jungens nicht minder; je bunter es herging, um so lieber war es ihnen, und so wurden es Kerle wie die Bäume, mit Händen wie Bärenpfoten; aber dennoch konnte sie ein jeder gern leiden, dieweil sie so grall in die Welt sahen und allewege lachten.

Das kam ihnen und ihren Kindern und Kindeskindern auch gut zupasse, denn es ging zuzeiten wild genug her in der Haide; fremde Völker zogen durch, und die Haidbauern mußten mächtig aufpassen, daß sie nicht umgerannt wurden. Aber es waren ihrer von Jahrhundert zu Jahrhundert in Ödringen, wie das Dorf hieß, immer mehr geworden; sie hielten stand, schmissen die Feinde zurück oder bargen die Weibsleute, die Kinder und das Vieh in der Wallburg im Bruche und setzten den Fremden durch Überfallen und Ablauern solange zu, bis sie sich wieder dünne machten.

Die Männer vom Wulfshofe waren dabei immer vorneweg. Manch einer von ihnen blieb mit einem Pfeile im Halse oder einem Speere in der Brust dabei liegen, aber es blieb immer noch einer übrig, der den Namen am Leben hielt.

Mittlerweile nahmen sie immer mehr Land unter den Pflug und machten das Bruch zu Wiesenland und Weide; zehn Gebäude zählte der Hof, der wie eine Burg hinter Wall und Graben in seinem Eichbusche lag, und in dem großen Hause war kein Mangel an Waffen und Geräten aller Art.

In dem Flett standen neben dem Herde ein Dutzend schwerer silberner Teller auf dem Bört an der Feuerwand. Als die Bergbauern ihre Boten schickten und die Haidbauern baten, ihnen beizustehen, die Römer aus dem Land zu jagen, war auch ein Sohn vom Wulfshofe mit ausgezogen. Als er schon ein alter Mann war, lachte er noch, wenn er darauf zu sprechen kam, wie Varus mitsamt seinen Leuten vor die Hunde ging.

»Junge«, sagte der alte Mann, »das war ein Spaß! Was haben wir die krummen Hunde geweift! So Stükker zwanzig habe ich allein vor den Brägen geschlagen, daß es nur so ballerte, denn sie hatten alle Kappen aus Blech auf. Na, und denn habe ich zum Andenken die blanken Kümpe mitgebracht. Machen sie sich da nicht fein?«

Mit den Römern waren die Bauern bald fertig geworden, aber dann kam der Franke, und der war zähe wie Aalleder. Holte er sich heute auch eine Jacke voll Schläge, morgen war er wieder da. Ein Wulf war dabei gewesen, als Weking das fränkische Heer am Süntel zu rohem Mett hackte, aber zwei von den Wulfsbauern waren auch unter den Männern, die Karl an der Halsbeeke bei der großen Fähre wie Vieh abschlachten ließ. Als darauf alles, was ein Messer halten konnte, ihm an den Hals sprang, waren auch drei Wulfs dabei; sie waren nicht zurückgekommen.

Schließlich aber sagten die Haidjer sich: »Gegen ein Fuder Mist kann einer allein nicht anstinken.« So zahlten sie denn Zins, sagten dem Wode und der Frigge ab, ließen sich taufen und wurden mit der Zeit ganz ordentliche Christen, vorzüglich, als einer von ihnen, der nach der Väter Brauch den alten Göttern einen Schimmel auf dem Hingstberge geschlachtet hatte, dafür unter das Beil mußte.

Ganz zahm wurden sie nach außen hin und sie ließen sich sogar einen fränkischen Ritter vor die Nase setzen. Aber von innen blieben sie die Alten; wenn im heiligen römischen Reiche einmal wieder alles koppheister ging, dann kamen sie vor Tau und Tag über die Haide geritten, steckten die Burg an allen vier Ecken an und schlugen alles, was einen Bart hatte, vor den Kopf.

Das half ihnen auf die Dauer aber doch nichts; die fremden Herren nahmen ihnen mit Gewalt und List ein Recht nach dem andern, und schließlich wurden sie alle zinspflichtige Lehnsmänner bis auf den Wulfsbauern; denn der hatte einen Freibrief als Sattelmeier, weil ein Wulf einmal den Herzog Billung vor seinen Feinden gerettet hatte. Wenn sich nun auch heute das Kloster und morgen der Ritter alle Mühe gab, den Wulfshof anzumeiern, die Wulfsbauern wußten sich davor zu wahren.

Sie hatten ja auch sonst ihre liebe Not, denn bald war Krieg im Lande, bald rührten sich die Raubritter. Wenn der Bauer pflügte, hatte er währenddem den Speer und die Armbrust bei seiner Jacke liegen, und mehr als einmal fing er mit seinen Leuten ein paar Schnapphähne ab und brachte sie über die Seite. Da das aber einmal so war, so machte er sich weiter keine Gedanken darüber; seine Augen blieben hell und das Lachen verlernte er auch nicht.

Als die Bauern die neue Lehre annahmen und dem Pater aufsagten, mußte der Wulfsbauer zu ihm gehen und ihm das klarmachen, weil der Pater ein guter alter Mann war und die Bauern glaubten, kein anderer könne ihm die Sache so gelinde beibringen, wie Harm Wulf, dessen Hauptredensart es war: »Es ist alles man ein Übergang«, und dabei schlug er den Wolf in der Kuhle tot und lachte dazu.

Hinterher kamen ja wohl einmal Zeiten, daß auch der Wulfsbauer eine krause Stirn und dunkle Augen kriegte und nicht mehr so laut lachte. Das war Anno 1519, als Hans Magerkohl, der Bischof von Hildesheim, sich mit dem Braunschweiger Herzog kämmte und die Bauern dabei Haare lassen mußten. In Burgdorf krähte der rote Hahn lauthals und ein Wulf, der dort in eine Ackerbürgerstelle hineingeheiratet hatte, kam mit dem weißen Stocke wieder nach dem Wulfshofe und starb bald vor Herzeleid, denn die braunschweigischen Kriegsvölker hatten seine junge Frau zuschanden gemacht.

Ein Trupp von dem Gesindel kam auch bis vor den Wulfshof; aber da es nur bei zwanzig waren, fanden sie nicht wieder zurück; der Bauer schlug sie mit seinen Söhnen und Knechten tot, fuhr sie in das Bruch und rodete sie bei.

Auch sein Sohn verlernte später auf einige Zeit das Lachen, denn als man den neunten Juli des Jahres 1553 schrieb, kam es auf dem Vogelherde bei Sievershausen zu dem großen Treffen zwischen dem Braunschweiger und dem Sachsen auf der einen und dem Kalenberger und dem Brandenburger auf der anderen Seite.

Schrecklich ging es vor und nach der Schlacht in der Haide zu; doch der Wulfsbauer hatte beizeiten Wind gekriegt und die Frauensleute, die Kinder und das Vieh und alles, was Geldeswert hatte, im Bruche geborgen; er selber aber und seine Leute hatten sich mit den anderen Bauern zusammengetan, und wo sie einen Haufen Fußvolk oder Reiter trafen, denen ging es schlecht. Über zweihundert von ihnen schossen und schlugen die Bauern tot. Wenn sie sie eingruben, lachte der Wulfsbauer und sagte: »Man soll alle Arbeit mit Freuden tun, vorzüglich, wenn sie sich lohnt«; damit meinte er dann die Waffen und das bare Geld, das die Kriegsleute bei sich hatten.

Wenn es auch noch so hart herging, ihre grallen Augen und ihr helles Lachen verloren die Wulfsbauern so leicht nicht; es mußte schon sehr schlimm kommen, daß es anders mit ihnen wurde.

Das tat es denn auch. Es gingen im Jahre 1623 allerlei Gerüchte von einem Kriege um, den der Kaiser mit den Böhmen wegen der neuen Lehre führte und der immer weiter fraß. Zudem hatte es sehr viele wunderliche Zeichen gegeben. Es waren Rosen gewachsen, aus denen wieder Rosen kamen, das Brot hatte geblutet, auf den Koppelwegen lagen Sternschnuppen, drei Tage hintereinander im Juli kamen Unmassen von Schillebolden über die Haide geflogen und hinterher ebensoviele Buttervögel; es gab mehr Mißgeburten beim Vieh, denn je zuvor, die Mäuse heckten unmäßig, Pest‑ und Sterbevögel ließen sich sehen, am Himmel zeigten sich feurige Männer und ein Stern, der wie ein Schwert aussah, fiel herunter.

Daraus sagten manche Leute Krieg, Hunger, Brand und Pest an. Es dauerte auch nicht lange, daß ein großes Sterben anging, vorzüglich in den Städten, wo die Menschen eng aufeinandersaßen und allerlei fremdes Volk zusammenkam. Um den Herrgott wieder um gut Wetter zu bitten, zogen ganze Haufen von halbnackten Männern und Weibern mit Ketten um den Hälsen hinter einem Kreuze her, heulten und schrien wie unklug, schlugen sich mit Stricken die Rücken, daß das Blut nur so spritzte, und sangen zum Gotterbarmen.

Als Harm Wulf, der Anerbe vom Wulfshofe, Torf nach der Stadt fuhr, war er einem solchen Zuge begegnet und sehr falsch geworden, denn er hatte junge Pferde vor dem Wagen, und die wollten mit Gewalt vom Wege, als die verrückten Völker angebrüllt kamen.

Hinterher mußte er aber darüber lachen, es hatte zu albern ausgesehen, wie sie alle auf einmal die Arme in die Luft schmissen und lossangen: »Hui halt‘ auf eure Hände, daß Gott dies Sterben wende, hui streckt aus eure Arme, daß Gott sich eur‘ erbarme!«

»Was für ein dummerhaftiges Lied!« dachte er und pfiff das Brummelbeerlied.

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https://www.projekt-gutenberg.org/loens/wehrwolf/chapter01.html

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*Bildunterschrift im Original: Für Frieden und Sozialismus? Die Wahlkämpfer stehen parat.

Bergnot

Blick aus dem Bergrettungs-Helikopter auf den von pälzer Blagen und Leerkörpern befallenen Heuberggrat im Kleinwalsertal. Bild

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Am Donnerstag, dem 9. Juni des laufenden Kriegs- und Seuchenjahrs, wartete das Provinzschmierblatt „Mannheimer Morgen“ mit einer nicht ganz alltäglichen Meldung auf:

„99 Schüler aus Bergnot gerettet“

Die Schüler eines Ludwigshafener Gymnasiums(!) im Alter von 12-14 Jahren seien am vorausgehenden Dienstag während eines „vermeintlichen Nachmittagsspazierganges“ im Kleinwalsertal in arge Bedrängnis geraten. Die auf dem durchaus populären Wanderportal hikr.org als unschwierige „Abendrunde“ bezeichnete Strecke über den Heuberggrat auf das Walmendinger Horn entpuppte sich für die Aspiranten als durchweg zu anspruchsvoll, zumal vorausgegangener Regen für glitschige Verhältnisse auf dem schmalen Pfad gesorgt und die steilen Hänge in tückische Gleitbahnen verwandelt hatte. Ein Teil der Gruppe habe beschlossen, umzukehren. Dabei wären zwei Schüler abgerutscht und hätten sich leichte Verletzungen zugezogen, worauf andere in Panik geraten seien. Auf dem schmalen, exponierten Gratweg hätte es also mit einem Male weder vor noch zurück gegeben und der einzige Ausweg habe im Rufen der Bergrettung durch eine der Begleitpersonen bestanden. 70 Teilnehmer der mitsamt Begleitpersonen über 100 Kopf starken Rasselbande seien mittels Hubschrauber, Taubergung und Evakuierungs-Sets gerettet worden, der Rest stieg unter Begleitung der Bergrettung ab. „Mehrere Schüler waren“, nach Angaben der Polizei am Abend, „erschöpft, unterkühlt, durchnässt und völlig aufgelöst“. Der Fall werde nach Abschluß der Erhebungen der Staatsanwaltschaft Feldkirch zur strafrechtlichen Beurteilung übermittelt. Ein Sprecher der Bergrettung äußerte sich gegenüber der Austria Presse Agentur, daß zwei Hubschrauber zur Verfügung gestanden hätten um die Schüler in Dreiergruppen vom Berg zu bringen:

Man kann sich ausrechnen, wie oft da geflogen werden musste.

Des weiteren habe der Sprecher davon abgeraten, Routen nur Aufgrund von Beschreibungen zu planen, die man irgendwo im Internet finde.

In diese Kerbe schlug dann auch die vom Qualitätsblatt Mannheimer Morgen mit dem Fall betraute Spitzenkraft Stephan Alfter. Selbiger glänzte auch schon mit wildbiologischen Expertisen, wonach die Debatte über den Impact der zahlreichen Hauskatzen auf die Bestände von Vögeln und Kleinsäugern schon deshalb unsinnig sei, weil dadurch ja auch die Ansiedelung und der Schutz von Luchs oder Wildkatze in Frage gestellt werden würde. Gar nicht erst davon zu reden, wie er im Fall der ZUHÄLTERNONNEN VON SPEYER und die vermeintlichen pfäffischen Mißbrauchsorgien mit Heimkindern von schon desadeschem Kaliber die ganz große Story witterte. Ebenjene Niederbronner Schwestern hätten ihre Schützlinge lüsternen Geistlichen zugeführt, die auf Matratzen in einer Ecke des Raumes kleine Mädchen förmlich „zerrissen“ während ihnen gegenüber von den Schwestern Snacks und Erfrischungen gereicht worden wären! Aft.., äääh, Alfter hatte sogar gemeinsam mit der ARD eine leibhaftige Fernsehdoku – „IN GOTTES NAMEN“ – auf die kurzen Beinchen gestellt. Und das, obwohl die Geschichte, so wie sie vom Mannheier Morgen präsentiert wurde, im wesentlichen auf nichts als den Erzählungen EINES ehemaligen Heiminsassen beruhte, der sich zusehends in Widersprüche verwickelte, um letztlich einzugestehen, das alles nur zusammengeflunkert zu haben und selber nicht mehr genau zu wissen, warum. Verfahren eingestellt, Satz mit X. Aber da war ja die Sendung schon ausgestrahlt, man darf nämlich keine Zeit verlieren, wenn es um DIE Story geht. Schließlich will ja das komplexbeladene Proletenkaff MANNHEIM stets die große Bundes- oder gar Weltgeige spielen, wer will es da dem Provinzblatt verdenken, wenn ihm JEDES Mittel Recht ist, und seien es Konfabulierungen eines Verwirrten über Zuhälternonnen und zerrissene Maiden. Wobei der DE nicht für die HINTERLADERSEKTE in die Bresche springen, sondern lediglich verdeutlichen wollte, mit welcher Art von Qualitätsjournalismus wir es beim Mannheimer Morgen und dem Herrn Alfter zu tun haben.

Alfter berichtete also zunächst am 9. Juni in einem halbseitigen Artikel darüber, daß die grobmotorische Rasselpanikbande des Maxdorfer Lise-Meintner-Gymnasiums samt Leerkörpern nach dem Heuberggratdesaster und erfolgreicher Bergrettung erstmal ihre Klassenfahrt fortsetzte. Puuuh, war das ne Aufregung! Aber gottseidank sind alle, nach Alfters Informationen aus dem Kleinwalsertal, wieder wohlauf! Deshalb habe die Gruppe, die von acht Leerern begleitet würde, beschlossen, die Fahrt wie geplant bis Freitag fortzusetzen.

Derweil, so Alfter, wären in LU-Maxdorf die Telefondrähte heißgelaufen. Zunächst habe man die Eltern der verreisten Schüler informiert, wobei alles HARMONISCH und KONSTRUKTIV verlaufen sei, wie Eveline Dziendziol von der Aufsichtsbehörde nach einem ersten Telefonat mit der Schulleitung um Oberstudiendirektor Martin Storck und seinem Stellvertreter Herbert Janetzki am Mittwochvormittag zu künden wußte, und natürlich wären alle voll erleichtert, daß es den Betroffenen so weit gut gehe. Puuuhhh!

Also alles in Ordnung? Alles in Ordnung. Fürs Erste. Aber ein Skandalon muß schon sein. Ein Schuldiger. Fürs Erste. Und da kommt das böse Internet gerade recht, in dem solch gemeingefährlich-irreführende Vorschläge für „esay Abendrouten“ zu finden sind, die von verantwortungslosen Subjekten dort auf Schmuddelportalen eingestellt werden! Da schwillt einem ja ein KRISENSTAB:

In Maxdorf tagte zu dieser Zeit ebenfalls ein Krisenstab. Presseanfragen häuften sich und Janetzki bat um Verständnis, die Lage zunächst einmal mit Lehrerkollegen, die in Östereich seien, klären zu wollen. Diese waren am Dienstag zu einer Tour aufgebrochen, die sich am Ende anders darstellte, als im Internet beschrieben. Sie war nämlich weder für die Ausrüstung noch für die Fähigkeiten der Jugendlichen ausgelegt.

Mit der arlberger Polizei als Kronzeugen im Rücken, prangert Alfter die Wanderplattform hikr.org an, auf der die besagte Tour über den Heuberggrat als „klasse Feierabendroute“ bezeichnet worden wäre, wo es sich doch tatsächlich um einen teilweise ausgesetzten Weg mit Kletterpassagen handele, der Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Erfahrung im alpinen Gelände erfordere. Der Mannheimer Morgen faßt diese zumindest verantwortungslose wenn nicht tückische Täuschung durch hikr.org und den Wandersmann, der die entsprechende Beschreibung einstellte, in einen Info-Kästchen zusammen (Originalwortlaut und -hervorhebungen):

  • Beschrieben wird die Wandertour über den Heuberggrat im Internet beispielsweise bei http://www.hikr.org. Das ist eine Website, auf der die Benutzer Berichte über Bergtouren publizieren. Womöglich haben sich die Lehrer an diesem Eintrag orientiert.
  • Zum Heuberggrat steht dort: „der Kamm wird zwar an zwei bis drei Stellen etwa schmaler, und bei zwei kleinen Aufschwüngen muss man eventuell auch kurz die Hände aus der Hosentasche nehmen, aber schwierig ist hier nichts. (…) Schwindelfrei sollte man aber natürlich sein.“
  • Als Fazit ist dort zu lesen: Eine wirklich klasse Feierabendrunde, welche in unsere engere Auswahl der mehrmals wiederholbaren Abendrunden aufgenommen wurde.

Wie praktisch, daß wir uns hier selbst ein Bild machen können! Im Gegensatz zum Provinz-Schundblatt gibt es hier die komplette Tourenbeschreibug, Hervorhebungen durch den Kopisten:

Auf das Walmendinger Horn gibt es mehrere, leider meist überlaufene Anstiege. Der schönste und wahrscheinlich einsamste Aufstieg erfolgt dabei über den Heubergkamm.
Genau diesen wollten wir heute mit einer gemütlichen Abendrunde begehen.

Dazu stellen wir das Auto am nicht wirklich offiziellen Parkplatz am Schöntalhof ab und folgen dem Schöntalweg ein Stück Richtung Sölleralpe. Nach ein paar Minuten zweigt ein Weg rechts zur „Bergstation“ des Heubergmuldenlifts ab. Von dieser führt dann ein schwacher Pfad durch Wald hinauf zum schmaler werdenden Kamm. Nach ein bisschen Kampf mit dem Gestrüpp steht man recht bald auf dem Heuberg, der „Gipfel“ ist eine flache Ebene und bietet tolle Ausblicke auf die umliegenden Gipfel.
Der interessante Teil der Tour folgt nun im Übergang zum Walmendinger Horn, die Wegspur führt immer direkt auf der Kante entlangt. Nach kurzer Zeit trifft man auf ein Hinweis-Schild, welches den Weiterweg nur mit Kletterausrüstung begehbar ausweist.

Der Kamm wird zwar an 2-3 Stellen etwas schmaler und bei 2 kleinen Aufschwüngen muss man evtl. auch kurz die Hände aus der Hosentasche nehmen, aber schwierig ist hier nichts.
Im Gegenteil, die Überschreitung ist eine sehr interessante Wanderung. Schwindelfrei sollte man natürlich sein und auch eine gewisse Trittsicherheit ist Vorteilhaft.
Gegen Ende des Grates gelangt man an eine Seilbahnstütze, danach verliert sich der Weg kurz, man gelangt aber ohne größere[!] Schwierigkeiten zügig auf den von Norden kommenden Wanderweg.
Das Walmendinger Horn besuchen wir heute nicht mehr, da waren wir schon oft genug oben.
So geht es direkt über die beiden Walmendingeralpen zurück zum Parkplatz.

Fazit:
Eine wirklich klasse Feierabendrunde welche in unsere engere Auswahl der mehrmals wiederholbaren Abendrunden aufgenommen wurde.

https://www.hikr.org/tour/post110309.html

Wer auch nur halbwegs Herr seiner Sinne ist, sollte hier schon erkennen, daß es sich um eine eindeutig subjektiv gefärbte Schilderung des Bergfreundes handelt. Es sind genügend Hinweise darauf vorhanden, daß die Strecke für einen bergkundigen Menschen mit entsprechender Bekleidung und Kondition wie eben den Verfasser easy, aber für einen Nachmittagsspaziergang mit einer Herde von 99 wuseligen 12-14 Jährigen mit acht Leerkörpern eher weniger geeignet ist. Wobei alleine schon die Gruppengröße hinsichtlich Bergwanderungen jeglicher Art Schwachsinn darstellt. Sowas gibt es allenfalls bei Alpinmarathons und dergleichen, und diese verlaufen in der Regel erstmal über breite Straßen und Wege, so daß sich bei Erreichen der alpinen Passagen mit den Schlüsselstellen das Feld schon entsprechend auseinandergezogen hat. Bei den verantwortlichen Leerkörpern glomm aber, wohl ganz im Gegenteil, die trübe Glühbirne in den Hohlkuppeln der Schädeldome kurz auf: „Ah, einsam und eben nicht überlaufen! WIR HABEN PLATZ!“ Egal, ob der Pfad des öfteren grade mal fußbreit ist und es rechts wie links kirchturmdachsteil runter geht oder er sich ruppig und widerborstig aufbäumt und kurz Kletterei im ersten Grad einfordert, da machen wir halt Räuberleiter und gut is‘. Außerdem ist das doch alles noch gar nicht sooo hoch und im Wald und so schön grün und grün ist immer gut und da fällt man weich, vor allem wenns vorher geregnet hat! Sieht man ja auf den Fotos und wir sind immerhin GYMNASIALLEERER und MEDIENKOMPETENT (alle Bilder HOTLINK hikr.org):

teilweise wird der Pfad schön schmal

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es geht auf den ersten Aufschwung zu

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der zweite etwas steilere Aufschwung, kurz kommen auch die Hände zum Einsatz

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eine kurze ausgesetzte Passage am Ende noch

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Nichts leichter als ein Abendspaziergang mit 99 Schöler:innen aufgereiht wie eine Perlenschnur im Absturzgelände. Wenn auch nur eine/r mittemang von Schwindelpanik ergriffen wird, ist der Pfad blockiert und es gibt kein Durchkommen für Betreuung und Leerköper. Aber das ist vielleicht sogar von Vorteil bei solchen Koryphäen.

Und der gescholtene Verfasser hat nicht nur durchaus aussagefähige Bilder eingestellt, die den Charakter der Strecke ziemlich exakt wiedergeben, sondern die Tour auch, wie auf dem durchaus seriösen und empfehlenswerten Portal üblich, nach der Schwierigkeitsskala für (Berg-)Wanderungen eingestuft. Und zwar als T4 auf der von T1-T6 reichenden Skala (Hervorhebungen durch den Kopisten):

T4 – Alpinwandern

Wegspur nicht zwingend vorhanden. An gewissen Stellen braucht es die Hände zum Vorwärtskommen. Falls markiert: weiss-blau-weiss. Gelände bereits recht exponiert, heikle Grashalden, Schrofen, einfache Firnfelder und apere Gletscherpassagen. Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Anforderungen: Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden. Beispieltouren Fornohütte, Schreckhornhütte, Dossenhütte, Mischabelhütte, Übergang Voralphütte- Bergseehütte, Vorder Glärnisch, Steghorn (Leiterli), Piz Terri, Pass Casnile Sud.

https://www.hikr.org/post238.html

Man könnte zwar eine gewisse Diskrepanz zwischen dem subjektiven „alles easy“ des Verfassers und seiner Einteilung der Tour auf der Schwierigkeitsskala bemäkeln, doch so ist das nun mal bei der Bewertung von alpinen Wanderstrecken. Was für den einen „easy“ ist, ist für den anderen eine Grenzerfahrung. Aber allein die Bilder und die Skalen-Einteilung sollten eigentlich auch bei „Flachlandtirolern“, die nie etwas höheres als einen Barhocker oder die werte Frau Gemahlin bestiegen haben, zwingend zu der Folgerung führen, daß das nichts ist, wo man eine Hundertschaft Jungteenies in Skater-Sneakers drüber läßt. Schon die Vorstellung sollte eigentlich für Gruseln sorgen. Zumindest gäbe es ausreichenden Anlaß, sich weitere Informationen über die Strecke einzuholen – allein auf hikr.org gibt es sechs Tourenberichte zum Heuberggrat und bei keiner Variante ist die Tour leichter als T4 eingestuft! Zwar sind hier flapsige Umschreibungen üblich, diese enthalten aber durchaus sämtliche Warnflaggen, sollte man zumindest meinen:

Der Heuberggrat ist der schönste Zustieg zum Gipfel des Walmendinger Horns. Ausgesetzte Gratabschnitte und leichte Kraxelpassagen sorgen für Bespaßung. Anspruchsvoll ist es für Geübte nirgends. Bei Nässe sollte man allerdings auf die Tour verzichten. Es wird dann schnell rutschig und heikel. Das gilt insbesondere für die Gegenrichtung.

https://www.hikr.org/tour/post82029.html

Aber gut, allgemeiner Intelligenzverfall und Kurpfälzer Inzuchttradition spielten hier wohl zusammen und dann stand die ganze Horde auf dem glitschigen Grat, at their wits end, und es kam zu einer der wohl denkwürdigsten Geschichten in den Annalen der Bergrettung.

Denkwürdig und vielsagend auch, wie Alfter/Mannheimer Morgen all dies in ihrer Berichterstattung unterschlugen, um zunächst mal das Internet, hikr.org und den Ersteller des Tourenberichts als vorläufige Schuldige präsentieren zu können. Dies hat sich nun wohl doch als nicht haltbar erwiesen und es geht nun gegen gegen die verantwortlichen Leerkörper. Zumal die Schulleitung diese und die betroffenen Schüler nach ihrer Heimkehr vor Journalisten abschottet. Was bei einem Schundblatt wie dem Mannheimer Morgen ja aus naheliegenden Gründen durchaus verständlich ist. So spöttelt Alfter, anstatt weiter auf hikr.org und dem Bergfreund herumzuhacken, in einem Kommentar vom 11. Juni nun über die mangelnde Medienkompetenz der Leerer und fragt sich, wie diese denn im Stande wären, selbige an ihre Schüler zu vermitteln. Tja, zumindest wir hier sind medienkompetent genug, um zu erkennen, wie die Lumpenpresse Informationen unterschlägt oder bloße Gerüchte aufbläst um ein Skandalon zu schaffen, wenn man gerade eins benötigt. Währenddessen schlägt das Ereignis schon auf rheinland-pfälzischer Regierungsebene Wellen. So verspricht Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) gegenüber dem SWR, daß man die Betroffenen „bei der Bewältigung möglicher Folgen dieses Vorfalls“ nicht allein lassen werde, wobei es weiterhin unklar bleibe, wer für die Kosten der Bergwacht Kleinwalsertal aufkomme. Denn in Austria verhält es sich so, daß man die Einsätze der Bergwacht aus eigener Tasche berappen muß. Und im gegebenen Fall kommt hier ein satter Batzen zusammen, wie Alfter/Mannheimer Morgen zu berichten wissen:

Wie bereits berichtet, steht eine fünfstellige Summe im Raum, nachdem etwa 60 Einsatzkräfte zu Hilfe eilten, um die teilweise „aufgelösten und durchnässten“ Schüler und Schülerinnen zu versorgen. Die Rechnung werde nach Deutschland geschickt, hieß es von Seiten der Behörden, die noch untersuchen, inwieweit grobe Fahrlässigkeit seitens der Lehrkräfte den Einsatz notwendig machte. Insgesamt 39 mal musste der Hubschrauber zwischen Einsatzort und Zwischenlandestelle rotieren, sagte ein Sprecher er Landespolizei Vorarlberg gegenüber dieser Redaktion. Die ganze Aktion dauerte drei Stunden, beendet war alles um 20.08 Uhr.

Details, wie sich die Situation derart zuspitzen konnte, seien noch unbekannt, dabei hätten es die Beteiligten erzählen können, wenn sie nicht von Seiten der Schulleitung abgeschottet worden wären, bemängelt Alfter. Und das ist zumindest als eine Spur von Intelligenz zu werten, wobei jeder ZUHÄLTERNONNE klar sein dürfte, daß man solcherartiger Schmierenjournallie im Zweifelsfalle am besten gar nix erzählt. Zum Leerkörper fällt dem Erzähler in seiner Demut ansonsten nichts mehr ein außer: AND THESE ARE THE EDUCATED!

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Nachklapp zum Weltfrauenpauertag

Ikonische Powerfrau: Rosie, die Niete…, äh, Nieterin BILD

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Wie der Berliner Kurier berichtete, demonstrierte eine Leererin in Florida, USA, eindrucksvoll ihre „Soft Skills“ – als Boxsack für Vorschuljungens!

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Sie waren bereits zuvor auffällig gewesen:

Brutal: Zwei Vorschüler (4 und 5) schlagen ihre Lehrerin krankenhausreif!

Die Attacke auf eine Lehrerin in Florida schockt die Bevölkerung. Die Frau wurde von zwei ihrer Schüler mit Faustschlägen und Tritten attackiert und musste per Rettungswagen in die Notaufnahme gebracht werden. Was noch fassungsloser macht: Die „Schläger“ war nur vier und fünf Jahre alt.

Vorschüler warfen mit Stühlen und Tischen nach ihrer Lehrerin

Die beiden Vorschüler an der Pines Lakes Elementary School in Pembroke Pines wurden wegen wiederholter Disziplinlosigkeit aus ihrer Klasse in ein „Abkühlzimmer“ gebracht. Dort warfen sie laut Polizeibericht zuerst mit Stühlen und Tischen auf die anwesende (namentlich nicht genannte) Lehrerin.

Als diese zu Boden ging, soll der Fünfjährige sie geschlagen und getreten haben. Per Walkie-Talkie konnte sie Hilfe anfordern. Als ein Schulpolizist kurz darauf eintraf, fand er die Lehrerin benommen auf dem Klassenzimmerboden.

Ohnmächtige Lehrerin wurde ins Krankenhaus gebracht

Polizeisprecherin Amanda Conwell im „Miami Herald“: „Sie hat angefangen zu husten und zu würgen und bekam dann Atemprobleme. Als der Rettungsdienst eintraf, hatte sie schon das Bewusstsein verloren.“ Die ohnmächtige Lehrerin wurde per Rettungswagen ins Memorial Regional Hospital von Hollywood (Florida) gebracht. Laut Conwell befindet sich das Opfer „wieder im wachen Zustand und hat bereits ihre Aussage gemacht.“

Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und selbst eine Strafanzeige gegen die beiden Kinder ist nicht ausgeschlossen. Im Bundesstaat Florida gibt es kein Alters-Minimum, um Kinder zu verhaften und vor Gericht zu stellen.

*BRUTAL*

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…und da kommt Postcollapse-NV immer damit daher, daß „schon ein ZWÖLFJÄHRIGER“ seine Leererin krankenhausreif schlagen kann! Der letzte Absatz wurde latürnich vom DE rot hervorgehoben. Daß es im dortigen Willkürrecht kein Altersminimum für Kinder gibt, ist nicht ganz unüblich in den verunreinigten Staaten. Dafür ist man dort dann bis 17 Kind, also sexuell unmündig und nicht fähig, in sexuelle Handlungen einzuwilligen – ob mit „Gleichaltrigen“ oder Erwachsenen. Im ersten Fall ist es IMMER gegenseitige Vergewaltigung, im zweiten IMMER Vergewaltigung durch den „Sexual-Predator“, wie es im US-Primitivjargon heißt. Man will damit die KINDLICHE OHNSCHOLD schötzen – „INNOCENCE IN DANGER“ (klar „NGO“ und „International“ und mitnichten US-Organ).

Und neh, da kann man meiner Kenntnis nach weder JUTT noch NEGER oder NEGERMUSEL verantwortlich machen für. Diese Rechtskonstrukte zeigen, zu was Weiße von sich aus in der Lage sind, genauso wie die total beknackten Maßeinheiten und Sportarten!

Nachtrag: Und obwohl laut Kenntnis des DE Männer in der Pandemie überproportional von schweren Verläufen und Tod betroffen sind, wurde zum Frauenpauertag überall rausgeblasen, daß die Frauen viel mehr an der Pandemie und dem ganzen Drum und Drin LEIDEN würden! So wie immer eben. Scheisz männliche Privilegien! Z.B. einfach abkratzen, während Frau weiter leiden und alles ertragen muß. Und das untervögelt und mit Migräne!

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Cuckservatism over the ages

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It’s obviously „humour“ of the US-puritan-sexualhellish-„altright“-kind, but laffed my azz off though, especially cause of these „PUPPYPHILES“… 😅

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Therefore a true FRANKSTONE:

Frankstein sagt:

Vitz, an ihren Einnahmequellen und frechen Forderungen sollst du sie erkennen. Danisch wird dann höchst subspekt. Wahre Aufklärung und Minne reist nicht nach Dubai, exiliert nicht nach Kambodscha oder Südamerika. Was soll die Ferne bewirken, was nicht im eigenen Land wirkt? Minne kommt von Mein und es kann immer nur um mein Land gehen. Jemand der für seine Selbstverwirkung meine Unterstützung fordert, oder bezahlte Werbung für Patch-Familien einblendet , oder für Immobilien-Haie, ist als Aufklärer unglaubwürdig. Der Prophet im Deutschen Land kommt barfuß oder in Kampfstiefeln, ist asketisch, unabhängig, von der Masse verleumdet und hart wie Eisen und zäh wie Leder.
Er schläft nicht in Seidenbetten und er spricht nicht in Rätseln ( er kommentiert keine fremdländischen/ englischen Texte oder Verlautbarungen). Insbesondere zieht er keine Vergleiche. Deutsches Denken, Fühlen, Handeln ist unvergleichlich und für einen Deutschen einziger Maßstab.

https://vitzlisneuer.wordpress.com/2022/01/30/corona-so-ist-es-recht-so-mus-das/#comment-38914

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If this is Germany, it must PERRISH!

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Muh unerträgliche Unverhältnismäßigkeit

Meßdiener Jürgen kann es wieder mal einfach nicht fassen:

Und diese extreme Unverhältnismäßigkeit und diese Unkalkulierbarkeit – der Schuss muss ja für die junge Frau wie aus heiterem Himmel gekommen sein, sie hatte nicht mal die Möglichkeit auszuweichen oder ihre Waffe zu ziehen -, das schockiert uns einfach, weil so eine extreme Tat nach rationalen Kriterien überhaupt nicht vorhersehbar ist. Und das macht uns irgendwie auch Angst, weil wir uns ja doch wünschen, dass unsere Mitmenschen für uns halbwegs berechenbar sind in ihrem Verhalten uns gegenüber. Diese völlige Unberechenbarkeit erschüttert gleichsam unser Sicherheitsgefühl, so dass wir uns allgemein in der Welt weniger wohl fühlen. Deswegen haben solche Fälle so eine große Brisanz. Denn keiner von uns will in einer Welt leben, in der Menschen einfach so ins Gesicht geschossen wird.

https://juergenfritz.com/2022/02/02/kusel-den-wilderern-drohte-eine-freiheitsstrafe-von-bis-zu-fuenf-jahren/

Wirklich keiner? Also der DE wüßte da MINDESTENS einen, also der….ahhhrrrg, der dingsbums, ah, scheiszdoch…, also er HAT’S IM KOPF aber kommt nicht drauf! Schlichtweg NICHT VERFÜGBAR! Kann ihm vielleicht wer mit ein paar BABYSTEPS weiterhelfen? Vielen lieben Dank!

Btw.: Böse Zungen meinen ja, niemand müsse Bull*in werden aber wenn sich denn schon Frau dazu BERUFen fühle, sollte sie stets auf genau sowas gefaßt sein. Auch bzw. gerade weil das all den taffen Kommissarinnen im TV nie passiert.

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Wer den Impfschaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen

Paul Unehrlich-Institut? Eine Gegenüberstellung.

DIE WELT online, 23. 01. 2022:

Bayern erkennt vier Impfschäden an

Mehr als ein Jahr nach Impfstart gegen das Coronavirus ist ein dauerhafter impfbedingter Gesundheitsschaden bisher bei vier Menschen in Bayern anerkannt worden. Drei weitere Anträge seien abgelehnt, zwei zurückgenommen worden. 263 Anträge würden noch bearbeitet (Stichtag: 17. Januar), teilte das zuständige Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) in Bayreuth mit. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Seit dem Start der Impfkampagne im Freistaat sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) fast 25 Millionen Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden.

Welche Impfschäden die vier Betroffenen erlitten haben, konnte die Behörde aus Datenschutzgründen nicht mitteilen. Ein Impfschaden ist laut Infektionsschutzgesetz „die gesundheitliche und wirtschaftliche Folge einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung durch die Schutzimpfung“ (§2). „Ein zufälliger zeitlicher Zusammenhang zwischen einer Impfung und einer Erkrankung reicht nicht aus“, erklärt ZBFS-Sprecher Benjamin Vrban.

Das für die Sicherheit von Impfstoffen zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) verweist darauf, dass unerwünschte Reaktionen im zeitlichen, nicht aber unbedingt im ursächlichen Zusammenhang mit einer Impfung gemeldet würden. Ob eine Reaktion tatsächlich eine Folge der Impfung ist, könnten nur Studien beweisen. „Nach derzeitigem Kenntnisstand sind schwerwiegende Nebenwirkungen sehr selten und ändern nicht das positive Nutzen-Risiko-Verhältnis der Impfstoffe.“

(…)

DIE WELT: Bayern erkennt vier Impfschäden an

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Aus der Analyse von Prof. Dr. Christof Kuhbandner über den Zusammenhang von Impfkampagne und Übersterblichkeit (Aktueller Stand der Analysen: 21.01.2022):

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7. Methodische Probleme bei der Überwachung der Nebenwirkungen

Die beschriebenen Befunde legen nahe, dass die beobachtete Übersterblichkeit im Zusammenhang mit den Impfungen stehen könnte. Eine solche Interpretation steht im Kontrast dazu, was laut der Überwachung der Nebenwirkungen zu den COVID-Impfungen der Fall sein sollte. Dort wird auf den ersten Blick ein geringeres Ausmaß an Nebenwirkungen berichtet, als es die obigen Analysen nahelegen. Allerdings weisen die Erfassung und Analyse der Nebenwirkungen gravierende methodische Mängel auf.

In Deutschland werden die Nebenwirkungen der Impfungen vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gesammelt und analysiert. Ein erstes grundlegendes Problem zeigt eine genauere Betrachtung der dort verwendeten Methoden. Die Analysen des PEI sind so angelegt sind, dass sich selbst bei äußerst extremen Nebenwirkungen kein Sicherheitssignal zeigen kann.

Das PEI verwendet eine sogenannte Observed-versus-Expected-Analyse, bei der die Anzahl der gemeldeten Verdachts-Todesfälle mit der Anzahl der angesichts der Zusammensetzung der geimpften Personengruppe statistisch zu erwartenden Anzahl an Todesfällen verglichen wird. Allerdings macht eine solche Analyse nur dann Sinn, wenn alle im zeitlichen Zusammenhang mit den Impfungen auftretenden Todesfälle gemeldet werden würden, unabhängig davon, ob ein Zusammenhang mit der Impfung vermutet wird. Ansonsten liegt die Anzahl der gemeldeten Todesfälle praktisch immer unter der Anzahl der rein statistisch erwarteten Todesfälle.

Das ist aber bei der Erfassung der Verdachtsfälle durch das PEI nicht der Fall, da dem PEI nur die Todesfälle gemeldet werden, bei denen ein Zusammenhang mit der Impfung vermutet wird. Das erklärt, warum die starken statistischen Zusammenhänge zwischen den Impfungen und der Übersterblichkeit bisher vom PEI nicht detektiert wurden. Man kann dieses Problem beispielhaft anhand der Analyse des PEI im Sicherheitsbericht vom 19.8.2021 illustrieren. Demnach gab es in Bezug auf den Pfizer/BioNTech-Impfstoff bis zum damaligen Zeitpunkt 926 gemeldete Verdachts-Todesfälle. Bezogen auf die Gruppe der bis zu diesem Zeitpunkt geimpften Personen schätzt das PEI, dass rein statistisch 75.284 Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit den Impfungen zu erwarten sind. Aus der Tatsache, dass die Anzahl der gemeldeten Verdachts-Todesfälle in Höhe von 926 unter dem statistisch erwarteten Wert von 75.284 liegt, schließt das PEI dann, dass es kein Sicherheitsproblem geben würde. Konkret heißt es im
Sicherheitsbericht:

„Basierend auf Daten des Statistischen Bundesamts (abgerufen am 04.08.2021) mit 982.453 Sterbefällen im Jahr 2020 bei Personen im Alter von 12 und älter bezogen auf 73.918.151 Einwohner in dieser Altersgruppe (12 Jahre und älter) in Deutschland, ergibt sich in der Observed-versus-Expected-Analyse kein Signal für eine insgesamt erhöhte Sterblichkeit nach COVID-19-Impfstoff-Gabe.“ Es ist intuitiv einsichtig, dass mit einer solchen Art der Analyse selbst bei extremen Nebenwirkungen kein Sicherheitssignal entdeckt werden kann. Ein Sicherheitssignal wäre erst dann zu beobachten, wenn dem PEI zum damaligen Zeitpunkt mehr als 75.284 Verdachts-Todesfälle gemeldet worden wären. Hinzu kommt, dass es Grund zur Annahme gibt, dass es eine sehr starke Untererfassung der Nebenwirkungen gibt. Laut den vor der COVID-Impfung existierenden Daten werden nach einer Meta-Analyse im Schnitt nur sechs Prozent der tatsächlichen Nebenwirkungen gemeldet (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16689555/), in einem Bericht des PEI zur Meldung von Verdachtsfällen nach Impfkomplikationen aus dem Jahr 2002 wird vermutet, dass womöglich sogar nur fünf Prozent gemeldet werden.

(https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/wiss-publikationen-25volltext/bundesgesundheitsblatt/2002/2002-auswertung-impfkomplikationeninfektionsschutzgesetz.pdf).

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-Prof. Dr. Christof Kuhbandner: Der Anstieg der Übersterblichkeit im zeitlichen Zusammenhang mit den COVID-Impfungen

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Und vor diesem Hintergrund wird der Impfzwang eingeführt.

Nett, oder?

Sagt mal schön Danke, ihr Opferschäfchen!

https://chaosfragment.wordpress.com/2022/01/06/von-wolfen-und-menschen-xii/

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Corona: Korrelation von Übersterblichkeit und Impfkampagne

Anbei das vorläufige Resultat länderübergreifender Analysen zur Korrelation zwischen Corona-Impfkampagnen und Übersterblichkeit nach KUHBANDNER. Der DE weiß ja: Korrelation und Kausalität, Babies und Störche. Deshalb sei dergleichen immer „with a grain of SALT“ zu genießen, wie der Lateiner sagt. Es fügt sich allerdings nahtlos ins desaströs-dubiose, pandämonische Bild, auch wenn in den Qualitätsmedien reichlich wenig davon zu sehen, lesen, hören ist, so ganz im Gegensatz zu Dr. Osten und Unlauterbach und ihren aktuellen Lieblingsmutanten und doppelten Double-Bind-Botschaften. In dem Zusammenhang wird auch zur Genüge deutlich, mit was man es zu tun hat, wenn angesichts solcher korrelativen Befunde nicht nur weiter zur Impfung genugded und genötigt wird, sondern ein Impfzwang per Gesetz durchgedrückt werden soll. Ach ja, wegen der „Salzlosigkeit“ gewisser Protagonisten – wurden nicht schon immer böse Geister und Dämonen mittels Salz gebannt, böse Orte damit versiegelt: „niederbrennen und mit SALZ bestreuen!“?

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Der Anstieg der Übersterblichkeit im zeitlichen Zusammenhang mit den COVID-Impfungen

(Aktueller Stand der Analysen: 21.01.2022)
Prof. Dr. Christof Kuhbandner


Kurzzusammenfassung
Seit vielen Wochen versterben in Deutschland und europaweit deutlich mehr Menschen als in den Vorjahren (Übersterblichkeit). Die Gründe dafür sind nach vor nicht zufriedenstellend geklärt.
In den folgenden Analysen wird untersucht, inwiefern möglicherweise ein Zusammenhang zwischen der beobachteten Übersterblichkeit und der Anzahl der verabreichten COVID-Impfungen besteht. Dazu wird anhand der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Sterbefallzahlen, der vom RKI veröffentlichten Zahlen zur Anzahl der COVID-Todesfälle (Sterbedatum) und der Anzahl der verabreichten Erst‑, Zweit- und Booster-Impfungen, sowie der von Our World in Data veröffentlichten Daten zur Anzahl der Booster-Impfungen und der Übersterblichkeit in verschiedenen Ländern analysiert, inwiefern der Verlauf der Übersterblichkeit mit dem Verlauf der Impfungen zeitlich zusammenhängt.

Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl der Verlauf der Todesfälle im Jahr 2021 als auch der Verlauf der Übersterblichkeit mit einer leichten Zeitverzögerung nahezu exakt den Verlauf der Erst‑, Zweit- und Booster-Impfungen widerspiegelt: Steigt die Anzahl der Impfungen, steigt kurz darauf auch die Anzahl der Todesfälle bzw. Übersterblichkeit, sinkt die Anzahl der Impfungen, sinkt kurz darauf auch die Anzahl der Todesfälle bzw. die Übersterblichkeit. Das empirische Bild, das sich bisher abzeichnet, ist folgendermaßen:

Der Zusammenhang ist sehr stark: Das zeigt beispielsweise eine tagesgenaue Zusammenhangsanalyse (7‑Tage-gleitende Mittelwerte) der deutschen Daten. Beispielsweise korreliert der Verlauf der Übersterblichkeit (Zunahme der Todesfälle im Jahr 2021 verglichen mit dem Durchschnitt der fünf Vorjahre) im Zeitraum von Anfang März bis Ende Mai mit den Erstimpfungen in einer Höhe von r = 0.95. Aktuell wird das Zusammenhangsmuster mit komplexeren statistischen Verfahren analysiert, die ersten Ergebnisse bestätigen die starken Zusammenhänge.

Der Zusammenhang wird beobachtet trotz unterschiedlicher Impfmuster: Eine Analyse auf der Ebene der einzelnen Bundesländer zeigt, dass die Übersterblichkeit je nach Bundesland variiert, und zwar jeweils in Abhängigkeit vom spezifischen Impfmuster eines Bundeslandes.

Der Zusammenhang zeigt sich über verschiedene Länder hinweg: Ein solcher Zusammenhang zeigt sich in allen bisher genauer untersuchten weiteren Ländern. Eine länderübergreifende Analyse über 15 Länder mit verfügbaren Daten zur Booster-Impfung und zur Übersterblichkeit zeigt einen sehr hohen länderübergreifenden statistischen Zusammenhang zwischen der Übersterblichkeit und den Impfungen.

Ausschluss möglicher Drittvariablen-Erklärungen: Eine Analyse möglicher Drittvariablen zeigt, dass naheliegende Drittvariablen wie die Anzahl der COVID-Todesfälle oder die Anzahl der SARS-CoV-2-Infektionen den beobachteten Zusammenhang zwischen der Übersterblichkeit und den Impfungen nicht erklären können.

Die existierenden Sicherheitsanalysen sind methodisch ungeeignet: Eine genauere Betrachtung der vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) verwendeten Sicherheitsanalysen zeigt, dass damit mögliche Sicherheitsprobleme nicht detektiert werden können. Das PEI verwendet eine sogenannte Observed-versus-Expected-Analyse, bei der die Anzahl der gemeldeten Verdachts-Todesfälle mit der Anzahl der angesichts der Zusammensetzung der geimpften Personengruppe statistisch zu erwartenden Anzahl an Todesfällen verglichen wird. Allerdings macht eine solche Analyse nur dann Sinn, wenn alle im zeitlichen Zusammenhang mit den Impfungen auftretenden Todesfälle gemeldet werden würden, unabhängig davon, ob ein Zusammenhang mit der Impfung vermutet wird, was aber nicht der Fall ist.

Weitere Hinweise aus existierenden Studien: Weitere Hinweise darauf, dass womöglich mehr Menschen an den COVID-Impfungen versterben, als bisher vermutet, zeigen auch weitere Studien: Eine Studie aus England zeigt, dass sich im Zeitraum der Impfungen die Sterberate in der Gruppe der Ungeimpften in etwas verdreifacht hat, was offenbar darauf zurückzuführen ist, dass Personen im Zeitraum von zwei Wochen nach den Impfungen als „ungeimpft“ fehlklassifiziert werden. Eine genauere Betrachtung der damaligen Zulassungsstudie zum Pfizer/BioNTech-Impfstoffs zeigt, dass dort im nachverfolgten Beobachtungszeitraum in der Impfgruppe insgesamt vier Personen mehr verstorben sind als in der Placebogruppe. Dieser Unterschied ist zwar nicht statistisch signifikant, was aber daran liegen kann, dass mit der verwendeten Stichprobengröße Nebenwirkungen dieser Größenordnung nicht mit statistischer Signifikanz nachgewiesen werden können.

Die beschriebenen Befunde zeigen demnach, dass es sich – zumindest laut dem Stand der bisherigen Analysen – um einen universellen Effekt über verschiedene Regionen und Länder hinweg handelt, der je nach Impfmuster einer Region oder eines Landes spezifisch auftritt. Es handelt sich um korrelative Befunde, die hinsichtlich kausaler Schlussfolgerungen vorsichtig zu interpretieren sind. Allerdings legt das beobachtete Befundmuster einen kausalen Effekt nach den üblichen Kriterien der Ableitung kausaler Schlussfolgerungen aus beobachteten Korrelationen in der medizinischen Forschung nahe (siehe z.B. https://www.aerzteblatt.de/archiv/212420/Methoden-zur-Bewertung-der-Kausalitaet-in-Beobachtungsstudien).


(Datenquellen und ein Link zum Download der den Analysen zugrundeliegenden Datensätze finden
sich am Ende des Manuskripts)

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Inhaltsverzeichnis

  1. Ausgangspunkt: Übersterblichkeit im Jahr 2021…..4
  2. Fragestellung 1: Variiert die Verlaufskurve der Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit der Verlaufskurve der COVID-Impfungen (deutschlandweit)?…..5
  3. Fragestellung 2: Variiert die Verlaufskurve der Übersterblichkeit im zeitlichen Zusammenhangmit der Verlaufskurve der COVID-Impfungen (deutschlandweit)?….. 11
  4. Fragestellung 3: Variiert die Übersterblichkeit von Bundesland zu Bundesland jeweils in Abhängigkeit von dem in einem Bundesland vorgefundenen Verlaufsmuster der Impfungen? ….. 15
  5. Fragestellung 4: Variiert die Übersterblichkeit in verschiedenen Ländern jeweils in Abhängigkeitvon dem in einem Land vorgefundenen Verlaufsmuster der Impfungen?….. 19
  6. Fragestellung 5: Ausschluss naheliegender Alternativerklärungen?…. 21
  7. Methodische Probleme bei der Überwachung der Nebenwirkungen.. 24
  8. Weitere empirische Hinweise….. 25
  9. Datenquellen und Link zum Download der den Analysen zugrundeliegenden Datensätze…28

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Das ganze Ding (PDF).

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BEATRICE und das MATTERHORN

-Schlager4 all – Beatrice Egli – Matterhorn Doku-
😃🤩😍😘🥰🌈🌞🌟🔥🦄

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Der Erzähler kann ja mit ihrer Musik nicht allzuviel anfangen. Und überhaupt wurde dieses hübsche kräftige Mädchen ihm erst ein Begriff, als die Schlagzeilen irgendwelcher Nachrichtenramschportale ihn dauernd ungewollt darüber unterrichteten, daß sie wiederholt Opfer von Mobbing und Fat-Shaming geworden sei. Wobei gerade letzteres seiner Ansicht nach ein ziemlich ein-eindeutiges Zeichen dafür abgibt, wie sehr die Wahrnehmung einer nicht unerheblichen Anzahl von Zeitgenossen*innen doch ins Ungesunde verzerrt ist.

Die unbestreitbare Elite aus der Liga stellen zweifelsohne Geistestitanen innerhalb der Verstörungszene dar, die einem verklickern wollen, daß es zahlreiche belegte Beispiele von Menschen gäbe, die NAHRUNGSLOS zu leben imstande wären, ja, daß sogar sie selbst dazu befähigt seien, wohingegen Beatrice Eglis Matterhorn Besteigung zweifelsohne einen Promi-Fake darstelle und die junge Frau mit dem Lastenheli auf das schweizer Wahrzeichen gehievt worden wäre, wenn überhaupt.

Tja, solche gibt es tatsächlich! Echt!

Und ebenjene dürften durch das obige 30 minütige Filmchen auch nicht zu überzeugen sein. Schließlich ist darin unter anderem zu sehen, wie Beatrice mit dem Heli zum Höhentraining geflogen wird. Und auch beim finalen Aufstieg ist Helikoptergeknatter zu hören. Wer möchte da ausschließen, daß Beatrice immer nur kürzere Etappen kraxelte, um dann wieder eine Stufe höher geflogen zu werden? Schließlich ist nichts wie es scheiiiint!!!111!!!

Als ob am Matterhorn in der Saison nicht regelmäßig die Bergwacht kreiste und derartige Aktionen in dem langen Bandwurm aus Gipfelaspiranten, der sich da täglich zum Gipfel emporwindet, nicht auffallen und allgemeinen Unmut hervorrufen würden, der nicht zuletzt auch seinen Weg in die Medien und das Zwischennetz fände!

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Schwäbisches Matterhorn und Stammsitz eines Promi-Herrschergemaechts: Der Hohenstaufen.
Bild: Kreuzschnabel/Wikimedia Commons, License: artlibre

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Und warum sollte es Beatrice mit ihrer Bergführerin auch nicht geschafft haben? Immerhin ist sie kräftig und trainiert und weiß, daß man mit Luft, Liebe und „Prana“ allein keinen Berg hinauf und wieder runter kommt, was sie in dem Film auch mehrfach mit Nachdruck bekräftigt! Und es ist keinesfalls so, daß solche Grundkenntnisse angesichts zeitgeistiger Naturentfremdung, Degeneration und Bildungsverfall noch selbstverständlich wären, schließlich scheiterten auch schon Leutchen auf Null-Diät am schwäbischen Hohenstaufen, wie der Lokalpresse zu entnehmen war: „Der Berg ruft – trotz Nulldiät“. Konnten vor lauter Entkräftung beim Spazierengehen knapp unterhalb des Gipfels jenes Zeugenbergs am Albtrauf weder vor noch zurück! Und manch Pranier-NAZISCHWEIN soll gar außerstande sein, den rechten Arm hochzubekommen!

Jedenfalls kann man zu unserem SONNENSCHEIN BEATRICE und ihrer Matterhorn-Besteigung stehen wie man will, dieser Meilenstein des modernen Bergfilms liefert für Hater wie LUVR genug Stoff – enjoy!

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Ost- und Nordwand des Matterhorns, an der Licht-/Schattengrenze der Hörnligrat (Aufstiegsroute Beatrice) Bild: Bossi/Wikimedia

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Von Wölfen und Menschen XI

New Wolf Order

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-Wolf läuft durch Dorf – kurze Zeit später ist er tot!-
Während sich die Wölfe langsam die Eskalationsstufen hinaufarbeiten, bleibt hinsichtlich der Populationsdichte der Straßenverkehr der bislang bedeutendste limitierende Faktor.

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Weitere zwei Wochen vor diesem Fall hatte es schon ein Opfer gegeben, und zwar im nahegelegenen Ort Usviatyda. Dort hatte ein neunjähriges Mädchen in der Schule nachsitzen müssen, so daß es sich erst im Dunkeln allein auf den Heimweg machen konnte. Da das Mädchen zu Hause nicht ankam, machte sich ihr Vater auf die Suche. Im blutbespritzten und von Wolfsspuren übersäten Schnee fand er schließlich noch den Kopf seiner Tochter.

(…)

So liegt der Schluss nahe, dass in den Weiten Osteuropas und Rußlands vergleichbare Fälle immer wieder vorkommen, ohne daß sie offiziell registriert werden. Bestenfalls tauchen sie in Zeitungsnotizen auf. So bestätigte Sidorovich gegenüber Kruuk denn auch, dass Wolfsangriffe alles andere als ungewöhnlich seien und die Menschen verblüfft darüber seien, wie jemand im Westen bezweifeln könne, dass Wölfe Menschen töten.

-Frank N. Möller, „Zur Hölle mit den Wölfen“

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Wie bereits erörtert, ist es beschlossene Sache, daß Täuschland Wolfs- bzw. Wolfserwartungsland darstellt und jenes dereinst nach Osten verdrängte Großraubtier sich hier als strengstens geschützte Art ungehindert ausbreiten darf und soll. Als mißverstandenes Geschöpf, das man ungerechtfertigterweise als blutrünstige Bestie, Kinderfresser und Bedrohung für Leben und Existenz des Landvolkes verunglimpft und ausgerottet hätte, habe er jedes Recht dazu. Tatsächlich, so wurde bereits von der Naturschutzlobby verkündet, ehe sich das erste Pärchen in den 90ern des letzten Jahrhunderts auf einem sächsischen Truppenübungsplatz niederließ, sei er ein scheues Wildtier, das den Menschen meide und das Wild jederzeit dem Weidevieh vorziehe. Und an Wild bestünde ja wahrlich kein Mangel hierzulande. Ausnahmen bestätigten die Regel und da gäbe es dann eben Entschädigung und ohnehin finanzielle Unterstützung für die Anschaffung der elektrisch geladenen Krötenzäune, die zur Abwehr vollkommen ausreichten. „Der Wolf“ hole sich überhaupt höchstens ab und an mal ein Lämmchen, Großvieh wie Rinder und Pferde rühre er nicht an, da viel zu wehrhaft, alles andere wären Schauermärchen. Von Angriffen auf Menschen gar nicht zu reden, für diese infamste aller Verleumdungen seien nur die grimmigen Brüder und ihre kleine rotbekappte Schlampe verantwortlich! Im Gegenteil gäben neben anatolischen Terror-Tölen auch Esel oder Lamas aufgrund ihres resoluten Auftretens probate Bodyguards mit Öko-Zertifikat für die Schäfchen ab, und als Hominider müsse man allerhöchstens mal mit dem Ärmchen wedeln oder laut husten, damit der Wolf das Hasenpanier ergreife.

Nun, da die Kernzonen der Wolfsbesiedlung in Täuschland, also etwa Brandenburg und Niedersachsen, eine weltweit einzigartige Wolfsdichte aufweisen, schon im Ruhrgebiet Ponys auf der Weide lebendig gefressen werden, die Zäunerei ihre weitestgehende Nutzlosigkeit bewiesen hat, die Wölfe blutige Schneisen durch den Weideviehbestand schlagen, neben den Schafen längst auch Großvieh reißen oder zumindest anfressen, und das in unmittelbarer Nähe von Siedlungen, sich auch lässig weiter die geistsche Habituationsleiter in Richtung Mensch als Beutetier emporarbeiten, dem gegenüber sie verbreitet ebensowenig Scheu entgegenbringen wie ein Stadtfuchs, gibt der Youtube Kanal wolfsinfo.aktuell einen guten Überblick, was den momentanen Stand dieser New Wolf Order betrifft. Vor allem auch detaillierte Einblicke in die jeweiligen „Einzelfälle“, die eindringlich vor Augen führen, inwieweit die Aussagen der Wolfsbefürworter von Anfang den reinen Hohn darstellten. Da erübrigt sich eventueller Spott ob der Macher wegen bescheidener Machart usw., erscheint das Ganze hier doch von unmittelbar Betroffenen auf den Boden gestellt. Es folgt der Fall einer Pferdebesitzerin, die unter wahrhaft alptraumhaften Umständen den Wölfen das Feld räumen mußte.

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-Wolfinfo Aktuell 73 (Wölfe: Pferdebesitzerin flüchtet auf Anraten des Wolfsberaters.)-
Das Wölfe nicht nur Schafe und Ziegen töten, ist unter anderem in Niedersachsen schon lange Realität. Immer öfter werden Pferde und Rinder angegriffen. Unsere Reporterin Birgit Rhode hat ein Interview mit einer Pferdehalterin geführt, welches die Absurdität der aktuellen Wolfspolitik schonungslos aufzeigt. Wenn Wolfsberater schon zur Flucht raten.

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Zunächst war nur auffällig, daß die Pferde mit einem Male starke Streß-Symptomatik zeigten und man über die Ursache rätselte. Dann sah sich die Besitzerin, nachdem man Spuren ausfindig gemacht hatte, am Zaun plötzlich einem großen, ausgewachsenen Wolf gegenüber und kontaktierte den zuständigen Wolfsberater. Videokameras dokumentierten, daß Wölfe nächtens direkt am Zaun entlangstrichen und die Pferde in Panik versetzten. Der Zaun wurde unter Strom gesetzt und mit Lappen und Flatterbändern zu Abschreckung durchflochten und die Frau verbrachte die Nacht in ihrem Auto auf der Koppel, um die Pferde zu beruhigen, die ohne ihre Anwesenheit noch nicht einmal mehr fraßen. Der Wolfsberater hatte ihr geraten, dabei stets im Wagen zu bleiben und nicht auszusteigen. Es half alles nichts. Die Wölfe wurden immer dreister, die Pferde immer verstörter. Ein bemerkenswertes, durch die Videoaufzeichnungen belegtes Detail, das den Grad der Habituierung verdeutlicht, ist, daß die Wölfe bevorzugt aus der Richtung des ca. anderthalb Kilometer entfernten Ortes kamen, in dessen unmittelbarer Nähe sie wiederholt gesichtet worden waren, unter anderem auf dem Sportplatz. Letztlich blieb nur die Gewißheit, daß es nichts bringt, weiter die Stellung zu halten. Auch der Wolfsberater empfahl die Flucht. Dies ging natürlich nicht von heute auf morgen von statten, da erst nach einem alternativen Standort gesucht werden mußte. Und vor allem nach jemandem, der sich auf den Transport von schwer verstörten, traumatisierten Pferden versteht und die nötige Ausrüstung dafür mitbringt, etwa einen Spezialanhänger mit besonderem Verletzungsschutz. Als es dann soweit war, näherten sich die Wölfe, gezeigtem Bildmaterial zu folge, bei Tageslicht dem Gelände, auf dem gerade die Pferde verladen wurden. Der Wolfsberater zog den Schluß, daß es keinen Tag länger gut gegangen wäre. Die Wölfe hätten sich entweder, dem elektrischen Zaun zum Trotze, Zugang zu der Koppel verschafft oder, wahrscheinlicher, die Pferde durch Hetzen von außen derart scheu gemacht, daß diese aus der Koppel ausgebrochen wären. Da sei es in den ganzen Tagen öfter schon mal nahe dran gewesen und das habe auch das größte Schreckenszenario überhaupt dargestellt, da unweit der Koppel eine ziemlich stark befahrene Straße verlaufe. Es sei nicht nur um die Pferde gegangen, so die betroffene Frau, da habe noch mehr auf dem Spiel gestanden und ein schwerer Verkehrsunfall mit den panischen Tieren – nicht auszudenken!

Wir halten fest: Selbst der Wolfsberater empfiehlt die Flucht. Flucht vor was? Etwa vor dem harmlos-schüchternen Wildtier, das sich allenfalls mal „ein Lämmchen holt“? Wolfsberater? Sind das nicht die, deren Tschopp und Existenzgrundlage es ist, die ganzen Märchen vom harmlosen Wolf zu verbreiten und daß immer der Mensch daran schuld ist, wenn es im Morgengrauen so aussieht, als habe eine Bombe in die Bio-Schaferde eingeschlagen?

Schauplatzwechsel nach Tirol. Bzw. zum Bayernsender BR24, der zum Stand der NWO aus dem Alpenlande auf die übliche Art und Weise wolfspropagandistisch-tendenziös berichtet. Hier, also beim BR, nicht unbedingt in Tirol, wo man immerhin härter gegen die Wölfe vorzugehen beabsichtigt, hat die NWO noch nicht vollends die Maske fallen lassen. Hier ist, zumindest vordergründig, noch Märchenland und Komödienstadl.

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-Angst vorm Wolf? Wanderhirte schützt seine Herde mit Lamas und Hunden | Abendschau | BR24-

Das Zusammenleben von Wolf und Mensch ist schwierig. Tirol will nun härter gegen das geschützte Tier vorgehen. Wir fragen bei einem Tiroler Wanderschäfer nach, welche Alternativen er für den Umgang mit dem Wolf sieht.

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Das tendenziös-haltungsjournalistische kommt schon im Titel zum Ausdruck: „Angst vorm Wolf? Wanderhirte schützt seine Herde mit Lamas und Hunden“. Heißt: Der Mann macht alles richtig, braucht deshalb auch keine Angst vorm pösen Wolf zu haben – SO EINFACH IST DAS! Dabei wird impliziert, das zwei Kangals und ein paar Lamas auch tatsächlich ausreichenden Schutz für die Herden von WANDERschäfern in ALPINEM GELÄNDE bieten. Es ist hinreichend belegt, daß Herdenschutzhunde in unübersichtlichem Gelände wenig gegen Wolfsangriffe auszurichten vermögen, nicht selten zur Beute werden. Zudem wird in der Heimat der Kangals und in anderen Regionen, wo sich diese Tradition ungebrochen gehalten hat, gemeinhin so verfahren, daß man zu der Herde zehn-zwölf dieser Hunde gesellt, also immer mindestens ein- bis zwei Hunde mehr, als ein durchschnittliches Wolfsrudel an Tieren umfaßt. Erst das mache diese Methode erfolgversprechend, sagt man. Denn mit einem Rudel habe man es ja in der Regel zu tun, auch wenn die Rede von DEM EINEN WOLF und was dieser so tun und lassen würde seitens der Wolfslobby zur Verschleierung sehr beliebt ist. Und was die Lamas betrifft, so hat sich längst herausgestellt, daß das genau der selbe Betrug wie mit den Herdenschutzeseln und zudem aus Tierschutzgründen fragwürdig ist. Lamas ließen die Wölfe entweder gewähren oder fielen den Raubtieren selbst zum Opfer, was nicht zu verwundern braucht, schließlich sind mittelgroße bis große Huftiere genau deren Kragenweite.

Im BR-Report geht der Hirte sein Terrain ab, knuddelt die Kangals (fälschlicherweise als „Hütehunde“ und nicht „Herdenschutzhunde“ bezeichnet) und Lamas und erklärt, daß das Lama, wenn DER WOLF am mobilen elektrischen Krötenzaun (Höhe: einmeterzehn, Sprunghöhe Wolf aus dem Stand: an die zwei Meter) auftauche, nicht flüchte sondern sich „aufbäume“, was DEM WOLF so dermaßen Respekt einflöße, daß er sich von dannen trolle. Irgendwie wird man aber bei dem ganzen den Eindruck nicht los, als daß der Mann da nur nachplappere, was ihm irgendein Wolfsberater souffliert hat, ohne dabei von der Sache überzeugt zu sein. Nein, er macht ganz und gar nicht den Eindruck, als wäre ihm sowas wie den Wolf durch „Aufbäumen“ vergrämende Lamas von alleine eingefallen. Wer, außer Wolfs-Werbe-Beauftragte, kommt denn schon auf sowas? Überhaupt wirkt der Hirt ziemlich angespannt. So, als fühle er sich nicht so richtig wohl bei alledem. Entspricht überhaupt in Haltung, Gestus, Mimik nicht so ganz dem glücklichen Bild vom mellow NWO-Alm-Öhi, das man hier zu zeichnen versucht. Aber das braucht ebenfalls nicht zu verwundern, schließlich hat auch Tirol genauso Internet wie der „abgehängte Osten“ und somit auch Älpler die Gelegenheit, sich abseits der NWO-Wolf-Kangal-Lama-Herdenschutzesel-Propaganda zu informieren.

„Nein, er wäre nicht begeistert vom Wolf gewesen“, stellt er auch von Anfang an klar. Aber er sei eben auch Realist und als solcher sei es ihm klar geworden, daß mit einem wolfsfreien Alpenraum in absehbarer Zeit nicht zu rechnen wäre und man sich darauf einstellen müsse. Und irgendwie gäbe es da auch noch viel Widerstand unter den Weidetierhaltern, weshalb er da mit positivem Beispiel vorangehen wolle, auf daß die ökologisch wertvolle Weidewirtschaft trotz Wolf sogar noch ausgedehnt werden könne – mit Kangals, Lamas und Zäunen, die schon in der platten Lüneburger Heide aus naheliegenden Gründen versagen. Exercises in futility.

Und in einem Kommentar wird bemerkt:

Ulrich Gaiser

vor 1 Jahr

Habe schon im Dez. bei einem Vortrag in Tschengels bemerkt dass Schranz sich verkauft hat.

Ja, genau danach riecht es. Schließlich bedarf es für wahrhaft Interessierte nur etwas Recherche um hinter die fadenscheinige Maske der NWO zu blicken. Und es ist davon auszugehen, daß Menschen, die direkt von der Wolfsbesiedlung tangiert werden, das auch tun. Es gibt genug im Internet wie auch Literatur außerhalb davon, aus der klar hervorgeht, wie ruinös Wölfe wirklich für die Weidewirtschaft sind und die Zustände in Brandenburg, Schleswig Holstein, Niedersachsen dürften bei Tiroler Schäfern und Bergbauern nicht gänzlich unbemerkt geblieben sein. Wenn da HEUTE noch einer mit Lamas und Ein-Meter-Zäunchen ankommt, legt das gewisse Schlüsse ziemlich nahe.

Die von den Wolfsknuddlern und Artverwandten gerne bemühten Quellen, wie etwa die NINA-Studie, mit denen sie ihr Märchen vom harmlosen Wolf üblicherweise herbei rationalisieren, geben bei genauerer Betrachtung und Analyse eben genau das nicht her sondern besagen eher das Gegenteil: Der Wolf ist ein Kinderfresser und Rotkäppchen lügt nicht. Und das, obwohl die Studie vom norwegischen Umweltministerium in Auftrag gegeben worden war, den Menschen die Angst vor Wölfen zu nehmen. So stammt die von Wolfsfetischisten gedankenlos rezipierte Floskel, es habe in den „letzten 50 Jahren“ nur grade mal eine Handvoll von tödlichen Angriffen auf Menschen in Europa gegeben (insgesamt vier in ganz Europa ohne Rußland) aus dieser Studie, der an anderer Stelle aber auch zu entnehmen ist, daß in ebenjenem Referenzzeitraum die Wolfsvorkommen in Europa weitgehend ausgerottet oder aber auf winzige Restpopulationen zusammengeschmolzen waren. Und wo es keine Wölfe gibt, können diese auch keine Menschen fressen. Selbiges gilt für die USA.

Dagegen bestätigt die Studie sehr wohl, daß sowohl tollwütige wie gesunde Wölfe Menschen angreifen, wobei Tollwutwölfe bei den Angriffen wahllos alles und jeden anfielen, hingegen gesunde Wölfe selektiv vorgingen und zu 90% Kinder rissen. Derartiges Verhalten sei zwar an sich selten, wenn es aber eintrete, erfolgten die Vorfälle gehäuft. Wölfe, die mit der Menschenfresserei anfingen, blieben dabei bis sie selbst getötet würden. Gewöhnung an den Menschen erhöhe das Risiko, Wölfe müßten also unbedingt wild und scheu gehalten werden, auch durch „streng reglementierte“ Bejagung. Wie es um die Scheu der Wölfe hier bestellt ist, dafür ist der obig dargestellte Fall der Pferdebesitzerin nur eines von mittlerweile unzähligen eindringlichen Beispielen. Es gibt viele andere, auch scheinbar harmlosere Vorfälle, in denen die Wölfe sich nicht aggressiv verhalten, aber eben auch nicht mehr Scheu zeigen als ein Stadtfuchs. Der Mensch ist noch nicht Beute, wird aber schon lange als eher harmlos eingestuft. Und ein Wildtier haushaltet mit seiner Energie. Warum vor so einer Gestalt flüchten, die da nur sinnlos rumbrüllt und mit den Armen wedelt, wie von NABU und Wolfsberatern empfohlen?

Wenn dann irgendwo, irgendwie und irgendwann die ersten Wölfe die letzten Sprossen von Valerius Geists Habituationsleiter erklimmen werden, kann man zumindest nicht behaupten, die dafür Verantwortlichen hätten davon nichts gewußt. So wird in der 1982(!) in Kraft getretenen Berner Konvention (Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume) des Europarates ziemlich unverblümt konstatiert, daß große Beutegreifer als natürlicher Teil der Landschaft und deshalb als natürlicher Risikofaktor anzusehen seien, auch wenn die Konflikte und der Schaden in einigen Fällen erwartungsgemäß schwerwiegend und die Kosten und der Nutzen ungleich verteilt sein dürften. Es sollte nur so sozial wie möglich gestaltet und die lokale Bevölkerung dabei eingebunden werden. Oder eben eingewickelt, mit Geschichten vom lieben und schüchtern-scheuen Kuschelwolf, elektrischen Krötenzäunen und Herdenschutzlamas.

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In Europa kam der Großteil solcher Berichte aus der Zeit vor dem 20. Jahrhundert aus Frankreich, Estland und Norditalien, wo Historiker systematisch nach entsprechenden Niederschriften suchten. Das wohl bekannteste Ereignis fand in der Gegend von Gévaudan in Frankreich statt. Historischen Dokumenten zufolge kamen im Zeitraum von 1764 bis 1767 über 100 Menschen ums Leben. Man glaubt, dass die verantwortlichen Wölfe Hybriden aus wilden Wölfen und großen Hirtenhunden waren. Es scheint, dass in diesen drei Regionen zwischen 1750 und 1900 mehrere hundert Personen getötet wurden.

Dokumentation Deutscher Bundestag: Wolfsangriffe in Europa, Russland, Asien und Nordamerika

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