Persönliche Spitzigkeiten

Wirklich ne ganz Kokette:

Kanzlerin wird persönlich: Wie Merkel das Afghanistan-Desaster erklärt

Hinterher, im Nachhinein, sagt Angela Merkel, seien präzise Analysen nicht wirklich kompliziert. Sie wiederholt es noch einmal: „Hinterher, im Nachhinein alles genau zu wissen und exakt vorherzusehen – das ist relativ mühelos.“ Zehn Minuten nach Beginn ihrer Regierungserklärung gestattet sich die Kanzlerin am Mittwoch im Bundestag diese „zugespitzte persönliche Anmerkung“, wie sie es formuliert.

Kölner Stadt Anzeiger, 25. August 2021

Echt spitz. Aber wenn sie doch die Füsikerin ist, die alles vom Enddarm, ääh, Ende her denkt, dann war das ja wieder mal voll selbagedisst, oder nicht?

Gut, so hat sie sich nach Kenntnisstand des DE nie selbst beschrieben. Vielmehr handelte es sich um die Hudel-Sudelei der bis zum Erbrechen voneinander plagiierenden Medialschranzen, die man ihr förmlich auf den gedunsen-unförmigen Körpersack geschmiert hat.

Und die obigen Spitzigkeiten wurden ihr wahrscheinlich vorgekaut und gut durchspeichelt ins faulige Maulwerk gepumpt. Von Lecker- und Schleckermäulchen Beate, Gerald Knaus oder sonstigen Souffleuren:innen.

Das aber nur mal so am Rande, so ganz persönlich unter uns Unpersonen.

***

Deja vu

„Wir brauchen 400.000 Zuwanderer pro Jahr“, sagt Arbeitsagentur-Chef Scheele

Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, hat einen dringenden Appell an die Bundesregierung gerichtet, deutlich mehr Zuwanderer ins Land zu holen. „Deutschland gehen die Arbeitskräfte aus“, sagte Scheele der „Süddeutschen Zeitung“ am Montag.

*

Jo mei, is denn scho wieder 2015? Sehr scheel, das Ganze. Same Old Song. Neben der Moralkanone wird also wieder das ökonomisch-demographische Lügengeschütz in Stellung gebracht und das alte Märchen vom Fachkräftemangel aufgewärmt, der diesmal wohl mit afghanischen „Ortskräften“ behoben werden soll, weil die ca. zwei Millionen Syrer, die im Sog von 2015 von Marrokko bis Bangladesh hereinstrudelten, nicht hinreichten. Wird dann auch wieder ein Herr Stiglitz Deutschland zu seinem Glick mit den „Flüchtlingen“ gratulieren?

***

Da gucksch du, Türke!

Täuschland, Leermeister der Welt

Der TAGESSPIEGEL berichtet Schauerliches aus der Türkei:

In Ankara wütet der anti-syrische Mob – ungestört

Der Hass einiger Türken auf Migranten wächst: In der Hauptstadt plünderten sie Geschäfte von Syrern und zündeten Autos an. Die Polizei schaute zu.
Die Türkei hat derzeit mit schweren ausländerfeindlichen Krawalle zu kämpfen: In der Hauptstadt Ankara plünderte ein Mob die Geschäfte von Syrern und zündete Autos an. Viele Türken werfen der Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan vor, zu viele Syrer und Afghanen ins Land gelassen zu haben. Auch unter seinen Anhängern wächst die Wut. Erdogan will das Problem mit einer Grenzmauer lösen.
Auslöser der Gewalt in Altindag war der Tod eines 18-jährigen Türken bei einer Messerstecherei mit Syrern am Dienstag. Ein anderer junger Türke wurde verletzt. Trotz der aufgeheizten Stimmung in dem Armenviertel, in dem nach Medienberichten mindestens jeder zehnte der 360.000 Einwohner ein Syrer oder Afghane ist, verhinderte die Polizei die Krawalle am Mittwoch nicht. Die türkischen Sicherheitskräfte, die sonst jede kleine Demonstration im Keim ersticken, hielten sich zurück.


Polizei lässt den anti-syrischen Mob wüten

„Wir können im eigenen Viertel nicht mehr vor die Tür gehen“, beschwerte sich Ceyhan Ülger, Vater des bei der Messerstecherei verletzten Türken. Seit 30 Jahren wohne er in Altindag, aber heute könne er mit seiner Frau wegen der vielen Syrer nicht einmal mehr in den Park gehen, sagte Ülger dem nationalistischen Parlamentsabgeordneten Ümit Özdag, der Altindag besuchte.
Die Opposition fordert, die Syrer nach Hause zu schicken und die Afghanen nicht ins Land zu lassen. Oppositionspolitiker erklärten in den vergangenen Wochen immer wieder, die Türkei dürfe nicht zum Auffangbecken für Flüchtlinge werden. Inzwischen wird diese Rhetorik von der Regierung übernommen. Erdogan sagte am Mittwoch in einem Fernsehinterview, die Türkei sei kein „Durchgangslager“ für Flüchtlinge.

Tja, der Türke hat eben noch viel zu lernen beim globalen Oberleerer Täuschland! Sticht hier irgend so ein falscher Fluchtling nen Einheimischen ab wie ein Schwein, gibts allenfalls ein bißchen Gemurre und Geblöke seitens der Plebs. Und wenn ein Hasivideo irgendwelche bulligen „Patrioten“ zeigt, die bei einem Opfergedenkmarsch migrantischen Provokateuren zwei, drei Schritte hinterhersetzen, wird das zu einer Nazi-Menschenjagd aufgeplustert, gibt es anstatt des obligatorischen „runden Tischs gegen Rechts“ gleich ein Massenevent, mit dem die üblichen popkulturellen Hofschranzen und Gratismut-Giganten in die Welt hinausschreien, daß sie in der Mehrzahl seien, während ein Verfassungsschutzpräsident wegen seiner relativierenden Worte vom Hocker gekegelt wird.

Oder es passiert gar nichts. So wie im Fall des astreinen zweitausendfünfzehner Merkelgastes, der einfach mal so in Würzburg Greisinnen, Frauen und Mädchen metzelte. Aus Dschihad-Gründen, wie er verlautbarte. Bekam aber trotzdem nur nen Jagdschein und die entsprechende Unterbringung auf Staatskosten. Und dann wieder Schwamm drüber. Immerhin will der psychotische Gotteskriecher selbst Opfer der genannten Menschenjagden gewesen sein, da muß man sich dann auch nicht wundern. Mehr hat das Dummvieh nicht zu interessieren.

SO geht nämlich Weltoffenheit und Humanität! Wer hat behauptet, daß das was für Schwachnervler, Heulsusen und ewig gestrige Heimatfilmfreunde ist?

Täuschland ist einfach nicht nur die bessere Türkei, Täuschland ist das Beste aus allen Welten. Ein wahrer Leuchtturm der Nationen. Und das nicht nur hinsichtlich der Massenflutung mit fremdkulturellem Gewaltprekariat.

Wenn Täuschland mit seinen, offiziellen Stellen zu Folge, gerade mal 2% Anteil an den globalen CO2-Emissionen und damit am angeblich möhnntschenngemachten Klimawandel, den Morgenthau-Plan durchzieht, zeigt es damit nicht nur dem Inder und dem Schineser, wo der Hammer hängt! So sieht sie aus, die wahre moralisch-ethisch-ökologische Welt-Föhrerschaft, um die „wir“ uns einfach nicht drücken können – nicht mehr, aber auch nicht weniger. So wird es zumindest dem Dummvieh sinngemäß ununterbrochen von Seiten der Politschranzen und ihrer medialen Ausstülpungen ins Resthirn getrötet. Am getäuschten Wesen soll die Welt genesen!

Na, einklich auch nix Neues, der DE verspürte aber trotzdem den Drang, das mal wieder aufgrund der aktuellen Ereignisse anzupinnen. Ach ja, der Erdogan erscheint grade irgendwie noch eine gute Spur zwielichtiger als ohnehin schon. Irgendwie so merkelwürdig-rautenrättisch. Kann es sein, daß er gar ein „Volksverräter“ ist? Bei Gott…

***

Ofen-Bahrungen ohne Ende

Das Schulministerium des Landes Nordrhein-Westfalen trennt sich von einem möglicherweise nur vermeintlichen Geisteswissenschaftler, der die Behörde mehr als zehn Jahre lang in Sachen Islam beraten hat. Das berichtet die „Welt“. In dem Bericht heisst es, der Mann habe seine „berufliche Karriere offenbar zum Teil auf Falschangaben aufgebaut“. Der Volksmund spricht in Fällen dieser Art von Hochstaplern.

Der langjährige Regierungsberater war unter anderem für islamischen Religionsunterricht im bevölkerungsreichsten Bundesland zuständig und setzte seinem Namen einen „Prof. Dr.“ voran. Fotos zeigen ihn mit wichtigen Politikern wie den früheren Bundespräsidenten Christian Wulff und Horst Köhler, deren Islambild er offenbar mitgeprägt hat.

Dumm nur, dass niemand weiß, an welcher Universität er Professor sein soll. Und auch eine vom ihm verfasste Dissertation war für Redakteure der „Welt“ nicht auffindbar. Die nunmehr erfolgte Auflösung seines Vertrags mit dem Düsseldorfer Ministerium erlaubt die Vermutung, dass der bei der Einstellung vor mehr als einem Jahrzehnt vorgelegte Lebenslauf des Islamgelehrten in einigen Details unrichtig gewesen sein könnte.

Offensichtlich ist eine akademische Laufbahn an mitteleuropäischen Hochschulen nicht nötig, um ein bundesrepublikanisches Ministerium mehr als zehn Jahre erfolgreich in Sachen Islam und insbesondere islamischer Religionsunterricht zu beraten. Wichtig für solche Tätigkeiten ist vielmehr die Fähigkeit des Beraters, gut zuhören und herausfinden zu können, was die zu beratenden Entscheidungsträger hören wollen: Der Islam ist gut. Der Islam ist harmlos. Um das erzählen zu können, muss man wahrlich nicht studiert haben…

PIPI-News unter Berufung auf Die Welt

*

Kein Kommentar.

Allerdings möchte der Erzähler bei der Gelegenheit aus aktuellem Anlaß mal loswerden, daß, alles in allem und trotz z.B. FELLINI oder TINTO BRASS, die ITALIENER auch nur so ein INFERIORES KACKVOLK aus Singvogelfressern, Mafiosi, Messerhelden 1.0, Zwergmachos mit Fettsteiß, Cammorrista, Halbnegern, MAMASÖHNCHEN …. …. …darstellen, das keinerlei Grund hat, dumm rumzuhupen!

***

Ein großer Tag für den Kinderschutz!

Angesichts der Dokumente von VERBRECHEN aus der jüngsten deutschen Vergangenheit packt einen heute noch das NACKTE Entsetzen! Und damals gab es noch nicht mal Internet! Die GÖTTLICHE Katja Bienert in Schulmädchenreport, Teil 13, 1980 – NOCH halbNACKT (nach heutigen Maßstäben!)
Bild: Screenshot Ebay

*

Heißa, heute, am ersten Julei des laufenden Seuchenjahres tritt nun endlich die jüngste und schärfste Sexualstrafrechtsreform in Kraft, die das deutsche Sexualstrafrecht repressiver Willkürjustiz nach US-Vorbild einen entscheidenden Schritt näher gebracht hat. Hierzu noch einmal „LEONARD FORNEUS“ der in seinen „Ketzerschriften“ aufs neue pointiert zusammengefaßt hat, mit welch perfiden Methoden dies durchgesetzt und immer weiter befeuert wird. Wobei auch noch dem Letzten aufgehen sollte, warum gerade das deutsche Regenbogenspießertum gegenüber z.B. Ungarn besser das verheuchelte, unqualifizierte Maulwerk halten sollte. Diesmal einschließlich komplettem Anhang mit Links und Kommentaren.

*

Lügenpropaganda: Kriminalstatistik – “Missbrauchs- und Pornoflut” – wie jedes Jahr

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 24 Juni 2021 ]

Als passende “Begleitmusik” zu kommenden und geplanten massiven menschenrechtswidrigen Gesetzesverschärfungen und Ausweitungen im sogenannten “Sexualstrafrecht” (bisher §§174176176a182184b184c ,184d und 184e StGB präsntiert man wie jedes Jahr kreischend und lügend eine zweifelhafte “Kriminalstatistik”. Die “Gewalt” an Kindern steigt natürlich kontinuierlich weiter. Gemeint ist hier, wie üblich der “sexuelle Missbrauch von Kindern” und Herstellung, Besitz und Weitergabe von “Kinder– und Jugendpornographie” entsprechend der oben genannten Gesetze. Tatsächlich meinen diese Begriffe eben vor allem ein generationsübergreifendes emanzipiertes Sozial- und Sexualverhalten und deren Dokumentation. Unter Verwendung eines ideologischen,irrationalen und irreführenden Gewaltbegriff stachelt man gezielt über mediale Propagandaplattformen Hysterie und Moralpanik an um letztich den Polizei- und Überwachungsstaat immer weiter auszubauen. Mehr dazu in diesem Bericht.

Weiterlesen „Ein großer Tag für den Kinderschutz!“

Tanz der grünen Pädo-Teufel

Ursprünglich war hier ein sehr hübsches Bild verlinkt, das ein noch hübscheres, sehr junges Mädchen im bauchfreien Top am Rande eines Feuchtgebietes vor einem Schild zeigte, das davor warnte, die ansässigen Alligatoren zu füttern oder zu belästigen. Da dieses entlinkt und dem Zugriff des DE entzogen wurde, hier ein Alternativbild von des Erzählers Liebligs-imgsrc.ru-Fotokünstler. Natürlich denken wir auch hier nicht ans Füttern und erst recht nicht ans Belästigen – DANGER! Aber sagt an, hübsche Kinder, was ist perverser, die alten Pädogrünen oder die neuen kinderjagenden Kinderschützer? Und überhaupt: ist das hier schon ein POSING-VERBRECHEN? Bild HOTlink imgsrc.ru

*

Bei PIPI-News und nicht nur dort wird angesichts des kometengleichen Aufstiegs der Grünen und der Kür unseres süßen drallen MANGA-MÄDCHENS ANNALENA wieder mal der Untergang des Abendlandes mitsamt dem Pädo-Teufel an die Wand gemalt:

Weiterlesen „Tanz der grünen Pädo-Teufel“

Tiefster Eckel (Update)

Ekel-Challenge: Böhmi ohne Changsen gegen Leerer und Ehrensau, Lisa außer Konkurrenz

Der kontroverse ELite-Blogger vitzli meint ja, man müsse hier tiefsten Ekel empfinden, sonst wisse er auch nicht oder so:


Meine Oma weiß, es gibt gar kein Corona, Corona, Corona.
Sie glaubt nicht mehr ans Tagesthemen und ans MoMa!
Meine Oma hat das Spiel schon früh durchschaut.

Meine Oma feiert Aprés-Ski in Ischgl, in Ischgl, in Ischgl.
Sie hat kein Bock auf Social Distance, sie sucht den Thrill.
Meine Oma ist kein Schlafschaf sie will Fun!

Meine Oma hat bei Telegram ’ne Gruppe, ne Gruppe, ne Gruppe.
Und ihr Husten und das Fieber sind ihr schnuppe.
Meine Oma hat die Wahrheit jetzt erkannt!

Meine Oma stürmt in schwarz-weiß-rot den Reichstag, den Reichstag, den Reichstag.
Damit „da oben“ endlich einer mal Bescheid sagt.
Meine Oma hustet jetzt im Widerstand!

Meine Oma liegt seit vorgestern im Koma, im Koma, im Koma.
Mit ’nem Plastikschlauch in ihrem Tracheostoma!
Pandemie vorbei und meine Oma auch!

*

Allein der Ekel hielt sich bei eurem zutiefst demütigen Erzähl-Knecht dann doch in „engen“ Grenzen, ja wollte sogar überhaupt nicht so recht aufkommen beim Anblick all der reizenden CUTIES, wie sie da so jung, frisch und fröhlich trällernd bei der Sache waren! Im Gegenteil, kaum hatte er das Video angeklickt, war er umgehend leicht beschwingt, hatte sich im Takt bewegt, ein bisschen auf dem Tisch rumgehämmert, mit dem Paleochair gekreist und mitgesummt. Es ist erstaunlich, was das für eine Wirkung entfaltet! Und als dann „Böhmi“ höchstpersönlich die Szene für den fiesen Schlußakkord betrat – das böse Ende der Oma wollte man wohl doch nicht aus den jungen, leckeren Goldkehlchen erschallen lassen – ja, da überkam den Erzähler wieder jenes wohlige Gefühl tiefer Satisfaktion, wie er es schon angesichts echsiger Freßgelage von Komodowaranen erlebt hatte – von Ekel keine Spur, alles doch nur ein neckisches Spässeken im Circle Of Life, sowatt?

Weiterlesen „Tiefster Eckel (Update)“

Mummenschranz

Mummienschranz: Bei der „Verkleidungskünstlerin“ (FAZ) bleiben die „Fenster zur Seele“ (ebd.) offen. Bild: Screenshot PIPI

Die FAZ hält es ja schon seit einigen Jahren für witzig und zeitgeistig, im oberen Bereich der Titelseite mit einem entsprechenden Bild oder Karikatur, letztere vorzugsweise von den Höflingen Greser/Lenz angefertigt, aufzuwarten, welche markante Punkte des Zeitgeschehens illustrieren sollen und stets mit einem Bonmot eines(?) sich geistreich dünkelnden, anonymen FAZkes versehen sind. Am Samstag, dem 4. Juli des laufenden Seuchenjahres, wurde da was besonders exquisites, wenn auch im Abgang mehr als nur leicht würgendes, kredenzt. Unter einem Foto, das die Gedunsene ähnlich wie oben präsentierte, nur daß es die Dreiknöpfige beim Anlegen des Sabberlappens zeigte, was mit der Überschrift „Verkleidungskünstlerin“ versehen war, triefte dem demütigen Betrachter folgende Glitscherei entgegen:

Weiterlesen „Mummenschranz“

FAZ-Lenchen, Khalif Khaled und die Leiden der tugendhaften Muslimbrüder

Nur wovor man sich jetzt in Acht nehmen sollte sind die Leute die etwas erzählen wollen von „Ja wenn es echten Journalismus geben würde dann“. Nein, fuck you. Journalismus ist immer ein Geschäftsmodell was nur existiert um Clickbait zu verbreiten und Werbeeinnahmen einzustreichen. Diese Leute klären keine Skandale auf oder schauen einer tyrannischen Regierung auf die Finger, diese Leute schreiben intellektuelles Popcorn aus Fensterverzierung für Pressemitteilungen die von echten Einflusskreisen herausgegeben werden. Deshalb lesen sich so viele Artikel wie die von gescheiterten Romanautoren wo erst mal Landschaften und Farben beschrieben werden als ob das irgendeinen Informationswert hat.

(„Nicht Verfügbar“/Post-Collapse)

***

Mit der flehentlichen Bitte

Verlassen sie uns nicht!

betitelt eine „Lena Bopp, Beirut“ ihr gefühliges Elaborat in der Samstagsausgabe der FAZ vom 11. April des laufenden Seuchenjahres. Gemeint ist der syrische Romanautor Khaled Khalifa, dessen gedrungenes grauweiß bepelztes Konterfei einen hier mit vor der schwammigen Brust verschränkten kurzen dicken Ärmchen zuversichtlich anblickt. Diese arrabiate Edelfeder war dem demütigen Erzähler, der wegen seiner Be- bzw. Angelesenheit schon bös von Kommentatoren aus dem Lager der selbsterklärten Nicht-Statisten gescholten wurde und sich deswegen echt Gedanken gemacht hat, zu seiner großen Erleichterung völlig unbekannt, puuuh, aber das hat sich ja jetzt, „Lena Bopp, Beirut“ sei Dank, gewandelt. In den Unterzeilen zur Headline stellt Lena uns den Herrn folgendermaßen vor:

In seinen Romanen geht Khaled Khalifa mit dem syrischen Regime hart ins Gericht. Trotzdem lebt der Schriftsteller noch immer in Damaskus und kehrt von jeder Auslandsreise freiwillig in seine Heimat zurück. Wie kann das sein?

Ja, wie kann das sein, bei dieser tollwütigen Assad-Mordbestie? Bevor uns Lena ihre Auflösung bringt, schauen wir uns aber noch ihr romanhaftes Intro an, als treffende Illustration zur im einleitenden Zitat ganz oben wiedergegebenen Beobachtung von Postcollapse-NV:

Vor einer gefühlten Ewigkeit, als das Virus im Libanon noch unbekannt war und das Leben in Beirut seinen Gang ging, saß Khaled Khalifa im „T-Marbouta“ und scherzte: „Das hier ist heute mein Büro.“ Ein Restaurant in der Nähe des Campus der American University of Beirut mit Regalen voller Bücher und gedeckten Tischen mit allem, was die libanesische Küche bietet. Erst am Nachmittag musste er am Flughafen sein, er besaß ein Transitvisum für den Libanon, den er nur ungern durchquerte. Das verriet sein sorgenvoller Blick, an dem Syrer wie er stets mißtrauisch beäugt und selten gut behandelt werden.

Gut, „keine Farben und Landschaften“ aber das für Märchenerzähler wie Fantasy-Autoren charakteristische „es war einmal…“ bzw. „…there was an age undreamed of…“, wobei mit der „American University“ und dem Bild vom mißtrauisch beäugten, schlecht behandelten Syrer eigentlich schon markiert ist, welchen „echten Einflusskreisen“ die Lena hier …äh, …zu Gefallen ist und in welchem Tenor es weiter geht – für die, denen die Überschrift noch nicht gereicht hat.

Warum das mörderische Assad-Regime diesen ultraharten Kritiker ungeschoren lässt, ist im weiteren Verlauf schnell erklärt, wobei der Erzähler seinen lese-rattigen Mitlechzern die romanhaften Windungen und Ausschmückungen nicht völlig vorenthalten möchte, mit denen einen das edelgefederte Lenchen zur Auflösung führt (Fehler im Original):

Er besitzt einen Reisepass voller Visa, für welche die meisten seiner Landsleute enorme Opfer in Kauf nehmen würden. Und doch kehrt er freiwillig nach jeder Reise in sein Heimatland zurück. Dabei hätte er allein Grund, Syrien zu verlassen. Es genügt, einen Blick in seine Romane zu werfen, um sich zu fragen, wie es möglich ist, dass ein Schriftsteller, der die Verhältnisse im Land derart schonungslos beschreibt und eine Diktatur eine Diktatur nennt, noch immer auf freiem Fuß und nicht längst in einem Foltergefängnis des Regimes verschwunden ist. Doch Khalifa schmunzelt gequält. Ihm wurde diese Frage schon oft gestellt, offensichtlich langweilt sie ihn ein bisschen. „Was soll das Regime tun? Mich töten?“

Ja warum denn nicht? Warum sollte ein blutrünstiger Tyrann wie Assad vor sowas zurückschrecken? Lenchen verklärt, äh, erklärt es uns gequält schmunzelnden Betschwestern:

Das stimmt. Mittlerweile schützt ihn seine Bekanntheit, denn seine Bücher werden in mehrere Sprachen übersetzt, ins Englische, Französische und Deutsche. Für arabische Schriftsteller ist es enorm schwierig, außerhalb ihres Sprachraums wahrgenommen zu werden. Selbst jene Glücklichen, die einen der prestigeträchtigen Literaturpreise gewinnen, etwa den „International Prize for Arabic Fiction“, können nicht sicher sein, ihr Werk von einem englischsprachigen Verlag veröffentlicht zu sehen, obwohl eine Übersetzung ins Englische neben dem Preisgeld von 50 000 Dollar ausdrücklich zu dieser Auszeichnung gehört.

Ah, dayum! How did you do it, Khaled?

Khaled Khalifa gewann 2014 für seinen Roman „Keine Messer in dieser Stadt“ einen ähnlichen Preis: die „Naguib Mahfouz Medal for Literature“, mit der die Amerikanische Universität in Kairo noch unübersetzte arabische Literatur auszeichnet, die dann ins Englische übertragen wird. Der tragische Umstand, dass diese Übersetzung dann 2016 just in jener Woche erschien, in der die Stadt Aleppo, von der das Buch erzählt, nach jahrelangem Kampf wieder in die Hände des syrischen Regimes fiel, machte Khalifa bekannt. Die „New York Times“ und der „Guardian“ widmeten seinem Roman hymnische Besprechungen. Die Buchhandelsketten Barnes & Noble und Waterstones stellten ihn in ihre Schaufenster. Dann meldete sich sich der große amerikanische Verlag Farrar, Straus & Giroux und wollte Khalifas nächstes Buch veröffentlichen. Doch das alles, da ist sich Khalifas arabische Agentin sicher, wäre unter anderen politischen Umständen nicht passiert.

(Hervorhebungen durch den Zitierer)

Na welch ein Serendipity für den guten Khaled! Des einen Freud‘ ist leider allzuoft des andern Leid. Aber Moment, wie ist es denn Khaled vor 2016 ergangen, als der vorgebliche Schutzschild des literarischen Ruhmes noch nicht in besagtem Ausmaß aktiviert worden war? Wurde er da nie mal in den Keller geschleppt und nach Kräften durchgenudelt? Machen überhaupt nicht tausende angeblich vom Regime verfolgte und vor der Brutalgewalt des Regimes „Geflüchtete“ „Urlaub“ in der alten Heimat, pendeln gar regelmäßig zwischen, beispielsweise, Germoney und der Levante, ganz so, als wäre das mit der Mörderdiktatur mindestens halb so wild? Weshalb böse Zungen in dem Zusammenhang gerne behaupten, es handele sich hier in der Masse um „falsche Flüchtlinge“, die in einer Art von heuschreckenhaftem Goldrausch und ohne irgendwelche Verfolgungsgründe ins soziale Wunderland der Schweinefleischfresser einfielen, dabei in destruktiver Absicht förmlich hergelockt und reingeschleust würden, während das angebliche Mörderregime und der Alavit Assad sogar froh darüber seien, wenigstens einen Teil des perspektivlosen sunnitischen Männchengewimmels auf diese Weise vom Hals zu haben und es sich bei all jenen, die wirklich Grund dazu hätten, die syrischen Autoritäten zu fürchten, um Deserteure, Marodeure, IS-Schergen und sonstige Kinderkopfabschneider und Mordgesindel im Wortsinne handele. Gesellen also, die mit Fug und Recht von einem „tragischen Vorfall“ sprechen können, als Aleppo durch die legitimen Machthaber ihren blutigen Griffeln entrissen wurde.

„Gemäßigt“ ist eben immer, und besonders unter Barbaren, relativ. Und wer würde etwa einem Falun-Gong-Blatt Glauben schenken? Da loben wir uns die FAZ und Bopp-Lenchen!

Doch halt! Wir gehen nicht irgendwelchen rechtspopolistischen Fakelnews auf den Leim – es handelte sich um „gemäßigte Rebellen“ und lupenreine Demokraten und das viele „Amerika“ im letzten zitierten Absatz stört uns nicht die Bohne, das sind schließlich unsere Verbündeten in Sachen Freiheit und Menschenrechte – wie auch Bopplena und Khalif Khaled wissen, der schonungslos aufzeigt, was es bedeutet, in der Tristesse unter der Assad-Diktatur zu vegetieren:

Der Erzähler kennt den Staat nicht anders, er wird 1963 in der „Woche des Putsches“ geboren. Die Offiziere der Baath-Partei übernehmen das Generalstabsquartier, Radio- und Fernsehgebäude und schließlich die ganze Macht. Dörfler drängen in die Stadt, machen sie laut und dreckig. Kinos schließen. Die guten Lehrer verlassen das Land und werden durch Parteigänger ersetzt, die sich für gute Noten bezahlen lassen, indem sie Studentinnen im Schlafzimmer empfangen. Als ein Cousin des Erzählers, der sich den Muslimbrüdern angeschlossen hatte, ermordet wird und man seinen Angeörigen verbietet, den in ein Tuch gehüllten Leichnam zu umarmen, wie es Sitte ist, versteht auch der Letzte, was die Stunde geschlagen hat. „Alle spürten , dass das bisschen Erfolg und Sicherheit, das sie sich erarbeitet hatten, wie weggeblasen war und dass das Überleben zum Ziel an sich geworden war“.

Aha, vor diesem Baath-Putsch war also alles eitel Sonnenschein in Syrien, Wohlstand und Kultur überall und die Dörfler blieben auf dem Dorf. Und mit dem Putsch begann die Hölle auf Erden: ungehobelter Dorfpöbel fällt lärmend und verdreckt in die City ein, „gute Lehrer“ suchen das Weite und werden duch lüsterne Sittenstrolche mit Parteiabzeichen ersetzt während, man fasst es nicht, Angehörige islamistischer Terrororganisationen ausgeschaltet werden! Gerade letzteres zwingt jeden zu der Frage: Wie lebt man unter solchen Umständen weiter? Allahaufdenichscheiszeseidank beantwortet sie Khalif Khaled in seinem Roman!

Wie lebt man unter solchen Umständen weiter? Das ist die Frage, die Khaled Khalifa in seinem Roman beantwortet, indem er Figuren schafft, die eigene (un-)mögliche Wege gehen. Die alten Mütter fliehen in nostalgische Träume vor der Vergangenheit. Der homosexuelle Onkel Nisar, der in Abwesenheit des nach Amerika geflohenen Vaters die Rolle des Familienoberhaupts übernimmt, findet eine Nische als Spiritus rector einer Musikertruppe, die in einem Nachtklub auftritt. Für Saussan, die ältere Schwester des Erzählers und heimliche Hauptperson des Buches, erweist sich die Suche nach einem Platz in diesem Leben als einziges Labyrinth. Sie ist das Paradebeispiel einer Opportunistin: Erst sucht sie ihr Heil bei den Fallschirmjägern und diffamiert frühere Freundinnen beim Geheimdienst, dann verlässt sie das Land als Geliebte eines Offiziers, kehrt als verlassene Frau aber rasch nach nach Aleppo zurück. Ihr Versuch, die verlorene Unschuld mit geflicktem Jungfernhäutchen und schwarzem Kopftuch zurückzugewinnen, läuft ins Leere.

Erstaunlich, was sich im Terrorstaat der Baath-Sozis für Nischen finden: der schwüle Onkel kann sowohl als Familienoberhaupt wie als Spiritus rectum im Nachtklub brillieren, eine „Geschlitzte“ darf zu den Fallschirmjägern und überhaupt feurig rumlottern dass es kracht, auch das Scheitern des Versuchs, ihre „Unschuld“ mittels „geflicktem Jungfernhäutchen und schwarzem Kopftuch“ zurückzugewinnen, hat scheinbar keine Steinigung oder sonstige Unbequemlichkeiten rustikalerer Art zur Folge! Apropos „Jungfernhäutchen“: Zu Bopplenchen und Khalif Khaled scheint es sich noch nicht rumgesprochen zu haben, dass selbiges a) bloß ein soziales Konstrukt darstellt und b) schon länger (aber wie lange noch, höhöhöh?) VAGINALE CORONA heißt! Dessen ungeachtet wird der freie Geist gepriesen:

Saussan ist der freie Geist des Romans. Eine Frau, die ihre Sexualität frei lebt. Eine Frau, die ihre Sexualität lebt und dabei keine Kompromisse kennt. Dass sie damit in Syrien nicht weit kommt, ist nicht ihre Schuld.

Nun, für ein muslimisches Land doch ganz schön weit, könnte man meinen. Wer Schuld ist, bleibt fraglich: Die Baath-Partei? Der Assad-Klan? Die Muslimbrüder? Oder alle zusammen? Egal, keinerlei Lost auf Seiten des Erzählers, den Scheisz auch noch selber zu lesen. Für die armen verfolgten Muselbrüder hat Khalif Khaled auf jeden Fall ein großes Herz:

Immer wieder gab es Zeiten, in denen Khaled Khalifa sein Land überhaupt nicht verlassen durfte. Oder in denen er bei der Geheimpolizei um Erlaubnis bitten musste, wenn er vereisen wollte. Mal fühlte er sich in Syrien wie in einem Gefängnis, mal ließ man ihn in Ruhe. Besonders schlimm war es 2006, als er seinen Roman „Lob des Hasses“ veröffentlichte (den es in deutscher Sprache noch nicht gibt). Das Buch erzählt eine Geschichte um die Unterdrückung und Radikalisierung der Muslimbruderschaft, die unter Hafiz al Assad in den achtziger Jahren in Syrien erbarmungslos verfolgt wurde. Khalifa hatte eigens einen Verlag gegründet, um das Buch in einer kleinen Auflage von sechshundert Exemplaren zu veröffentlichen und unter Freunden zu verteilen. „Danach war ich eine Woche lang betrunken“, erzählt er lachend, „meine Freunde fragten mich, ob ich wahnsinnig sei, noch im Lande zu bleiben.“ Man bedrohte ihn auf der Straße. Das Buch wurde, wie alle anderen Romane Khalifas auch, in Syrien verboten.

Na, offenbar hat er es überlebt. Und das schon 2006, also zehn Jahre vor dem vom Bopp-Lenchen gepriesenen literarischen Bekanntheits-Schutzschirm! Dabei anscheinend ganz ohne Folterknast oder wenigstens mal ordentlich auf die Literatenschnauze! Vor lauter Angst dauerbesoffen war er und dann gabs nur auf der Straße ein bisschen Gedrohe – da kann ja selbst der durchschnittliche AfD-Mandatsträger in unserem freiesten und humansten Deutschland aller Zeiten nur gequält drüber schmunzeln! Ob man selbiges über die syrischen Christen und sonstige Nicht-Sunniten im Falle eines Sturzes des ach so menschenverachtenden wie offenbar nischenreichen „Assad-Regimes“ sagen könnte, bleibt zumindest überaus fraglich.

Ach ja, hier gehts zum Bopp-Lenchen, Angehörige der „vierten Säule des Staates“:

https://www.faz.net/redaktion/lena-bopp-11636561.html

„Geboren 1979 in Darmstadt, studierte Romanistik, Politikwissenschaften und Öffentliches Recht in Mainz und Paris. Nach dem Studium 2007 Volontariat bei der F.A.Z. Seit dem Sommer 2011 Redakteurin im Feuilleton.“

Süß!

Dazu, zum guten Schluss, nochmal Post-Collapse-NV, dem der Erzähler nichts hinzuzufügen hat:

„Der DJV kündigte daraufhin in einem offenen Brief „erbitterten Widerstand“ an, sollte der potenzielle künftige CDU-Bundesvorsitzende und Kanzlerkandidat Journalisten und Medien „als vierte Säule des Staats aushebeln wollen“.

Dieses Selbstverständnis zeigt auch der Deutsche Journalisten Verband der sich selbst als vierte Säule des Staates versteht, was völliger Schwachsinn ist, da die Rede eigentlich davon handelt die Presse ist die vierte Gewalt des Staates und nicht die Säule. Und die vierte Gewalt solle sie deshalb sein weil es zeigt dass Gewaltenteilung existiert um den Staat einzuschränken und nicht um ihn zu stützen. Nur zeigt dass eben auch wieder dass diese Leute nicht mal etwas haben das sie selbst als „Demokratieverständnis“ bezeichnen würden und dass alle Schlagworte von Rechtsstaat und sowas lediglich die Sabber ist die dabei entsteht wenn sie ihrem Pimp Daddy einen spuckeintensiven Blowjob geben. Nur wäre echte Wichse noch das Schlauste was denen aus dem Mund kommt.

https://post-collapse.blogspot.com/2020/04/arbeitslose-journalisten.html