Pechschwarze Pädagogik II: SPARTA? Das ist WAHNSINN!

Uns identitärer Maddin vor Spartaner-Lambda. Ob er die AGOGE überlebt hätte? Vielleicht, aber mit Sicherheit noch rektalverletzter als ohnehin schon. Bild: Pinterest

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Und brutalstmöglicher Dumpfsinn. Das Grauen, das Grauen. Doch der Reihe nach. Aller unterschiedlichen Standpunkte sowie tatsächlichen und imaginierten Miß- und Mistverständnissen zom Trotze, bleibt LUCIFEX von MORGENWACHT für den DE jemand, der nicht nur kreuz- und quer- sondern tatsächlich auch ein gutes Stück weit geradeaus denken und dabei tatsächlich „über den Tellerand“ der üblichen rechtsdrehenden Kopiermaschinen hinausdenken kann. Allerdings hatte er in letzter Zeit hauptsächlich mehr oder weniger sattsam bekannte Reblogs vom Stapel gelassen, was keine Critique sein soll, schließlich ist vieles schon gesagt und manch scheinbar Abgehangenes dann doch wieder von frappierender Aktualität. Um so überraschter war der DE, als er bei müßiger Durchsicht des WP-Readers auf diese Übersetzung eines ausgesprochen interessanten Artikels über die populärkulturell befeuerten Mythen und Idealisierungen bezüglich Sparta und der Spartaner stieß. Das Original,  This. Isn’t. Sparta. Part I: Spartan School,  findet sich auf dem Blog von  Bret Devereaux A Collection of Unmitigated Pedantry. Der Artikel selbst ist der Erste einer mehrteiligen Reihe, in welcher Stück für Stück am Beispiel der verschiedenen gesellschaftlichen Instanzen Spartas die so hartnäckigen wie teilweise überaus verlogenen Mythen über die tapferen und edlen Spartaner detailliert auseinandergenommen werden.

Interessant ist das vor allem auch hinsichtlich der von der Propagandaindustrie in nicht nur rechtsdrehende Köpfe projizierte Vorstellungen von Männlichkeit und Kriegertum, Hierarchie und Elite, Moral, Sitte und Anstand etc., die im Kontrast zur historischen Realität nur noch grotesk wirken, wie auch im Hinblick auf die Hominidendressur allgemein. Insgesamt ist das alles zwar für den DE nicht unbedingt etwas Neues, dem die grausliche Realität von Sparta eigentlich im Geschichtsunterricht recht deutlich vermittelt worden ist, und der insbesondere bei den Anfangssequenzen von „300“ doch ein ausgesprochen unangenehmes Gefühl nicht unterdrücken konnte, indem er sich einredete ach geh, ist doch alles nur Trash- und Popkornkino, ENJOY. Wie sehr jedoch etwa die spartanischen Erziehungs-„Methoden“ nach dem gleichen Prinzip organisiert waren wie die Dressur von Kindersoldaten in der Gegenwart, das ist hier schon ein echter Augenöffner, dabei aber keineswegs der Einzige. Hier nun der demütig von LUCIFEX geklaute Artikel mit weiteren Anmerkelungen des DE am Ende.

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Das. Ist. Nicht. Sparta. (1): Spartanische Schule

Dies ist Teil I einer siebenteiligen Serie (IIIIIIIVVVIVII), die das populäre Vermächtnis Spartas (verkörpert in Filmen wie 300) mit dem historischen antiken Staat vergleicht. Heute sehen wir uns zuerst die Quellen unserer Informationen über Sparta an und beginnen dann am Anfang: dem spartanischen Erziehungs- und Trainingssystem, der agoge.

Ich wußte, daß wir uns schließlich hierher begeben würden (insbesondere eine Kritik an 300 ist ein recht häufiger Leserwunsch gewesen), aber ich beschloß, dies im Kalender nach oben zu schieben, nachdem ich die einander duellierenden Artikel in der New Republic über den Wert Spartas gelesen hatte. Ich denke nicht, daß einer der beiden Artikel wirklich so umfassend war, wie er hätte sein können, und ich hatte das Gefühl, daß einer davon zutiefst irrig war – es wird bald sehr offensichtlich sein, welcher.

Spartas Vermächtnis in der amerikanischen Populärkultur ist immer markant gewesen, aber es scheint das besonders jetzt zu sein. Man sieht das spartanische Lambda (das Λ für Lakedaimon, der Name des Territoriums von Sparta) auf T-Shirts. Sparta wird auf Fitnessmotivationspostern beschworen. Berühmte spartanische Bonmots (wie molon labe – „kommt und holt sie euch“ [d. Ü.: in diesem Zusammenhang: die Waffen] werden in moderne politische Slogans verwandelt. Es gibt eine ganze populäre Serie von Hindernisläufen, genannt „Spartan race“ (eine unglückliche Formulierung, wenn ich je eine gehört habe).

Das Logo für die „Spartan Race“-Hindernisläufe. Es scheint relevant zu sein, anzumerken, daß der Helm hier ein korintischer Helm ist. Historisch wird Sparta stärker mit dem Helmtyp pilos assoziiert, einem einfachen konischen Helm aus Bronze, der das Gesicht und die Ohren freiließ, aber wahrscheinlich trugen Spartaner, was immer ihnen für ein Helm gefiel.

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Es dehnt sich in den breiteren Gebrauch in der Populärkultur aus. Natürlich mußte der Hauptprotagonist von Assassin’s Creed: Odyssey ein Spartaner sein. Spartaner sind sogar eine militärische Elitetruppe in Total War: Rome II (das ein Jahrhundert nach der Zeit stattfindet, als Sparta aufhörte, eine bedeutende Militärmacht zu sein). Der Name für die Supersoldaten des Halo-Universums, einschließlich des Protagonisten Master Chief, ist Spartaner. Die Schlacht bei den Thermopylen und ihre dreihundert Spartiaten (warum sage ich nicht „Spartaner“? dazu kommen wir nächsten Woche) bekommt eine freundliche namentliche Erwähnung in Star Trek: Deep Space Nine und ein volles, liebevolles Reenactment in Samurai Jack von Cartoon Network.

Heroische Spartaner, wie sie in der Serie Samurai Jack von Cartoon Network, „Jack and the Spartans“, Staffel 2, Episode 25, auftreten. Die Schlacht bei den Thermopylen wird hier nachgespielt, aber mit den robotischen Monstern des bösen Aku als Ersatz für die persische Armee, was eine sehr wörtlich genommene Entmenschlichung ist.

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Den gesamten Bogen von Spartas Präsenz in Politik und Populärkultur zu behandeln, wäre eine eigene Artikelserie, und das ist nicht das, was ich hier tun werde. Ich möchte über die wirkliche griechische polis Sparta reden, nicht über den Stadtstaat unserer Vorstellung (um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sehr die populäre Vorstellung daneben liegt, laßt mich anmerken, daß Sparta aus dem einfachen Grund kein Stadtstaat war, daß es keine Stadt hatte – es hatte stattdessen fünf Dörfer). Wir werden also vereinfachen: unser Modell für die popkulturelle Präsenz Spartas wird bloß ein Film sein: 300, entstanden unter der Regie von Zack Snyder.

Wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, bedeutet das, daß 300 hier mehr als nur ein bißchen Haue kriegen wird. Ich werde ehrlich sein, 300 ist ein schuldbewußtes Vergnügen von mir gewesen. Ich denke, ich finde mich hier in einer ähnlichen Position wieder wie Dan Olsen: es ist ein zutiefst verantwortungsloser Film, und nicht bloß, weil der Soundtrack plagiiert wurde), aber isoliert gesehen ist er dennoch ein sehr wirksamer Film bei der Vermittlung der Kraft und der Emotionen, auf die er abzielt.

Die Vertiefung in brauchbare Details über Sparta wird erfordern, daß ich einige ungeläufige Terminologie einführe – keine Sorge, ich werde alles definieren, wenn es zum ersten Mal vorkommt. Aber als Referenz verbinde ich diesen Beitrag mit einer hier verlinkten Terminologieliste. Wir werden heute nicht zu all diesen Begriffen kommen, aber das werden wir im Laufe der nächsten paar Wochen.

Okay. Fangen wir an.

Ein Wort von unseren Quellen

Aber zuerst ein Wort über unsere Quellen.

300 beginnt – bevor wir überhaupt irgendwelche Charaktere sehen – mit der rauhen Stimme des Erzählers, von dem wir erfahren, daß er Dilios ist, ein abgehärteter spartanischer Krieger (die historische Gestalt hier hieß in Wirklichkeit Aristodemus, und wir werden später auf seine traurige Geschichte zurückkommen). Dies ist auf seine eigene Art die erste Schwindelei des Films – wir bekommen unsere Geschichte von einem normalen Kerl erzählt, einem Krieger und noch dazu einem Spartaner.

Dilios: was 300 euch glauben machen will, wie unsere Quellen sind. Randnotiz: Dilios im Film wird ehrenvoll behandelt und nach den Thermopylen anscheinend zum Führer der Spartaner. Die historische Gestalt – Aristodemus – wurde intensiv beschämt, so sehr, daß er in der Schlacht von Plataiai Selbstmord-durch-Perser beging.

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In Wirklichkeit sind unsere Quellen für Sparta nichts dergleichen, Mit einer relativ kleinen (aber interessanten!) Ausnahme schreiben die Spartaner uns nichts. Sparta brachte wenig Kunst und fast keine große Literatur hervor (es gibt nur zwei kleine Ausnahmen) – dies wird immer weniger überraschen, während wir die spartanische Gesellschaft untersuchen. Stattdessen hören wir von Sparta durch die Augen anderer griechischer Autoren, im wesentlichsten Herodot, Thukydides, Xenophon, Aristoteles und Plutarch (in chronologischer Reihenfolge statt nach Bedeutung). Wir werden ein wenig später zu Herodot und seiner Sicht auf Sparta kommen, wenn wir über Spartas Erfolgsbilanz auf dem Schlachtfeld reden. Aber ich möchte mich jetzt den anderen vier zuwenden, denn sie haben eine Anzahl von Vorurteilen und Meinungen gemeinsam, derer wir uns bewußt sein sollten.

Offen gesagt waren diese Kerle alle Snobs. Thukydides und Xenophon waren beide aristokratische Athener (sie durften Generäle sein statt gewöhnliche Soldaten), die frustriert darüber waren, daß die Demokratie – nach ihrer Sicht – die wankelmütigen, ungebildeten und armen „Massen“ Entscheidungen treffen ließ, die den „über ihnen stehenden Leuten“ vorbehalten sein sollten. In mancher Hinsicht kodifiziert Aristoteles dies sowohl in der Nikomachische Ethik und in seiner Politik in seinem Verständnis der Natur der Tugend – dies ist am sichtbarsten in seiner Diskussion am Ende des ersten Buches der Politik über die (geringere) Tugend, über die Frauen, Kindern und Sklaven verfügen. Für diese Autoren ist Sparta ein Spiegel, den sie der Politik Athens vorhalten – gut über Sparta zu sprechen ist eine Art der Kritik an dem, was ihnen an Athen nicht gefällt (welches die Demokratie ist).

Die Schule von Athen, von Raffael. Das, was wirklich unsere Quellen für Sparta sind. Tatsächlich sind mehrere unserer Quellen – Plato, Aristoteles, möglicherweise Xenophon und vielleicht sogar Strabo hier enthalten. Keine grimmigen spartanischen Krieger, sondern recht verhätschelte Athener Philosophen (und Xenophon, der sowohl ein verhätschelter Athener Philosoph als auch ein grimmiger Athener Soldat war.

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Im Gegensatz dazu schreibt Plutarch – unsere letzte Quelle – über die Spartaner (in seinem Das Leben Lykurgs und Lysander sowie in den Moralia) ungefähr 470 Jahre nach der Hochzeit der spartanischen Macht und 300 Jahre nach dem letzten Mal, daß Sparta auch nur entfernt militärisch relevant war (er ist ebenfalls ein wohlhabender Grieche mit guten Verbindungen). Zu Plutarchs Zeit war Sparta auf wenig mehr als eine Touristenattraktion unter römischer Herrschaft reduziert worden.

Kurz, dies sind alles freie, aristokratische Kerle, und sie identifizieren sich mit den Belangen und Meinungen anderer freier, aristokratischer Kerle. Xenophon war sogar ein Kumpel von einem der spartanischen Könige. Wie diese Gesellschaft für den armen Spartaner funktioniert, oder für den Sklaven oder den Nicht-Bürger, ist einfach nichts, das irgendeinen dieser Autoren kümmert. Sie sind Parteigänger der spartanischen Oberschicht (manche mehr als andere).

Bedeutet das, daß wir die Informationen nicht verwenden können, die sie uns geben? Natürlich nicht. Wir können – mit einigen Vorbehalten – ihren Fakten vertrauen, aber wir brauchen nicht ihren Urteilen zu vertrauen. Diese Männer kommen zu dem Schluß, daß Sparta fantastisch ist, weil Sparta fantastisch für Männer wie sie zu sein scheint – reiche, gebildete, erwachsene männliche Bürger. Sie beurteilen Sparta auch nach den Werten und Anliegen dieser schmalen Klasse von Menschen, was – wie wir sehen werden, kaum die einzige Art ist, Sparta zu beurteilen. Wir können die Fakten verwenden, die sie uns geben – die Details über die spartanische Kultur, Regierung und so weiter -, aber wir sollten uns unsere eigene Meinung über die Gesellschaft bilden, die sie skizzieren, geprägt durch unsere eigenen Werte.

(Eine Anmerkungen über Zitierungen – ich werde im Zuge des Artikels einen Haufen Verweise auf antike Quellen geben, im traditionellen alten Format – wenn ihr einer Zitierung nachgehen wollt und keine Ahnung habt, was Hdt. oder Xen. Lac. bedeutet, @mir auf Twitter (@BretDevereaux), und ich kann euch den richtigen Weg weisen. Dies ist nicht als erschöpfende Liste von allem gedacht, aber genug, daß wir beruhigt sind, daß, ja, dies wirklich ist, was die Quellen sagen, und ja, daß ich sie tatsächlich gelesen habe. Ja, sogar diejenigen, von denen ihr nicht gehört habt, wie Tyrtaeus und Alkman.)

Das Bild ist, wie sich herausstellt, ziemlich düster.

Schulung der Spartaner

Unser Veteran beginnt mit der detaillierten Schilderung von Leonidas‘ Entwicklungsweg durch das spartanische Erziehungssystem, die agoge (ἀγωγή, für die Neugierigen, das ist als ah-go-GAY auszusprechen – natürlich verpfuscht der Film die Aussprache). Der Film weiß gewiß, was er von der agoge und der spartanischen Erziehung im Allgemeinen denkt: dies ist eine badass-Schule für badasses, harte Kerle, die mit einer Initiation endet, bei der er einen riesigen Wolf jagt und sich als mächtiger Krieger und außerdem als König beweist. Uns wird all das in bloß zwei Minuten gezeigt, und wir werden nicht dazu ermutigt, zu sehr darüber nachzudenken. Denn je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr erkennt man, wie entsetzlich es ist. Es ist Zeit, meine normale witzelnde Art fallenzulassen, dies wird finster werden.

(Randnotiz: 300 ist in einem Punkt tatsächlich korrekt: Leonidas hat wahrscheinlich die agoge durchgemacht. Während die Erben der beiden erblichen Könige von Sparta von der agoge befreit waren (Plut. Agesilaus 1.1) – vielleicht weil der Staat es sich nicht leisten konnte, ihre Leben so herzlos zu riskieren -, war Leonidas ein jüngerer Bruder und somit nicht befreit (nachdem die Befreiung nur für den ältesten Sohn galt und nicht für seine jüngeren Brüder). Es ist falsch, daß er als König zurückkehrt – Leonidas war schon lange erwachsen, bevor seine Brüder starben und ihm den Thron überließen.)

Vorweg eine Inhaltswarnung: wir werden die agoge beschreiben, was bedeutet, Gewalt zu beschreiben, einschließlich sexueller Gewalt (wie wir sie definieren würden) an Kindern. Falls ihr das überspringen wollt, wird euch das niemand vorwerfen – wenn ihr nächste Woche immer noch auf derselben Seite sein wollt, springt einfach zur Schlußfolgerung hinunter.

Die Details sind hier in Wirklichkeit nicht völlig daneben. Spartanische Jungen wurden im Alter von sieben Jahren aus ihren Familien entfernt und in Herden (agelai) unter der Aufsicht eines einzelnen erwachsenen männlichen Spartaners gruppiert – außer den Erben der beiden erblichen Könige, die befreit waren. Die Ordnung wurde bewahrt, indem man den älteren Jungen erlaubte, die jüngeren Knaben zu schlagen und zu peitschen (Xen. Lac. 2.2). Die Jungen wurden absichtlich unterernährt (Plut. Lyc. 17.4; Xen. Lac 2.5-6). Sie wurden dadurch zum Stehlen angespornt, um den Unterschied auszugleichen, aber schwer geschlagen, wenn man sie erwischte (Plut. Lyc. 17.3-4; Xen. Lac. 2.6-9).

Nicht einmal die Musterknaben entgingen der Gewalt, nachdem die spartanischen Jugendlichen jährlich am Altar der Artemis Orthia gepeitscht wurden (Plut. Arist. 17.8; Lyc. 18.1; Paus. 3.16.10-11). Plutarch sagt klar, daß das kein leichtes Ritual war, sondern daß er selbst erlebt hatte, wie Jungen als Folge der Schläge starben (Plut. Lyc. 18.1; Plutarch, das sollten wir in Erinnerung behalten, ist ein relativ später Autor, daher ist es möglich, daß die Todesfälle, die er miterlebte, das Produkt der späteren Wiedererfindung dieses Rituals waren, aber ein Ritual dieser Art scheint selbst in der klassischen Periode existiert zu haben, man beachte Xen. Lac. 2.9. Vgl. auch Cic. Tusc. 2.34).

Man kann anscheinend mit Sicherheit annehmen, daß dies nicht die einzigen Todesfälle in der agoge waren. Man sagt es uns nicht, aber erscheint unvermeidlich, daß in einem System, das Gruppen von Jungen absichtlich unterernährte, um sie zum Stehlen zu zwingen, die schwächsten und kleinsten Jungen schließlich in eine Spirale des Versagens geraten, wo der Mangel an Nahrung zu weiterer Schwäche und zu weiteren Bestrafungen durch andere Jungen führt. Angesichts von Spartas starker Tradition des eugenischen Kindesmords (wir kommen in ein paar Wochen dazu) erscheint es sicher zu schlußfolgern, daß man dies zuließ.

300 gibt uns diese Szene des jungen Leonidas im Kampf gegen einen anderen Jungen, wo wir annehmen sollen, daß es ein Pankration war. Aber es sollte betont werden, daß der Großteil der Gewalt in der agoge, von der antike Quellen erzählen, keine Boxkämpfe zwischen gleichaltrigen Jungen waren, sondern brutale Bestrafungen jüngerer Knaben durch ältere Jungen.

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Ich sollte anmerken, daß, während die antike Erziehung und Schulung sicherlich gewalttätiger war, als wir es heute tun, das spartanische System selbst nach den Maßstäben der Zeit als abnormal brutal gegenüber diesen Jungen erkannt wurde.

Sodann gibt es das Thema der Beziehungen. Im Alter von zwölf Jahren (Plut. Lyc. 17.1) pflegten die Jungen in der agoge eine Beziehung mit einem älteren Mann einzugehen – Plutarch drückt recht deutlich aus, daß dies eine sexuelle Beziehung ist (man beachte auch Aelian VH. 3.10, der es ähnlich direkt ausdrückt). Uns sollte es auch aus Plutarchs Sprache klar sein – die Männer hier sind die neoi (νέοι), junge Männer in ihren Zwanzigern, die in Sparta noch nicht heiraten dürfen, was die Natur dieser Beziehungen zum Teil erklären könnte.

Xenophon (Xen. Lac. 2.12-14) widerspricht und behauptet, daß diese Beziehungen nicht sexueller Art waren. Xenophon hat den Vorteil der [zeitlichen] Nähe (er schrieb 500 Jahre vor Plutarch), aber gleichzeitig gibt er offen zu, daß weithin geglaubt wurde, daß diese Beziehungen sexueller Art waren, und Xenophon schreibt ausdrücklich in Verteidigung spartanischer Bräuche. Selbst falls Xenophon hinsichtlich der idealen Natur dieser Beziehungen recht hat, müssen wir annehmen, daß er uns nichts über Fälle sagen würde, wo dieses Ideal gebrochen wurde.

300 macht sich Xenophons Rationale für die Beziehung zwischen spartanischen Männern und Jungen in der agoge zu eigen – selbst so weit, daß es Leonidas gay-shaming von athenischen „Knabenliebhabern“ betreiben läßt, aber wir wissen aus unseren Quellen – einschließlich Xenophon! -, daß es Sparta und nicht Athen war, das in der Antike diesen Ruf hatte.

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Man sagt uns, daß diese Beziehungen freiwillig waren, aber wir sollten diese Behauptung so ziemlich in derselben Weise in Frage stellen, wie wir allgemein Anführungszeichen um Berichte von „freiwilligen“ arrangierten Ehen in Gesellschaften setzen, wo klar ist, daß die Frauen keine wirkliche Möglichkeit haben, sich zu weigern, was auch immer die Regeln sagen. Diese spartanischen Jungen werden sich um die Mitgliedschaft in einer Speisegemeinschaft (syssitia – ein Konzept, zu dem wir später zurückkehren werden) bewerben müssen, wenn sie zwanzig sind – die Aufnahme erfordert eine einstimmige Abstimmung der existierenden Mitglieder. In keine dieser Speisegemeinschaften hineinzukommen hatte den Verlust des Bürgerstatus zur Folge – im Grunde den völligen gesellschaftlichen Tod und einen dauerhaften schwarzen Fleck auf der gesamten Familie. Wie weit wird unter diesen Bedingungen ein zwölfjähriger Junge eine Beziehung mit einem älteren Spartaner verweigern können, der ihn bei der Aufnahme in sein syssition zu unterstützen verspricht? Oder der Sex im Austausch dafür fordert?

Und nur damit das völlig klar ist: kein zwölfjähriger Junge ist in der Lage, in so etwas einzuwilligen, nicht jetzt, niemals, unter keinen Umständen.

Ein Initiationsritus für die älteren Jungen in der agoge war die Mitgliedschaft in der krypteia (κρυπτεία). Es ist nicht klar, ob alle jungen Männer diesen Initiationsritus durchmachten oder nur die vielversprechendsten (Plut. Lyc. 28.2 deutet an, daß es nur die besten waren, Plato Laws 633 scheint anzudeuten, daß es ein ziemlich gängiger Initiationsritus war; von den modernen Wissenschaftlern folgt Cartledge, Sparta and Lakonia (1979) Jeanmaire (1913) darin, daß er sie als allgemeine Institution sieht, und ich stimme zu). Plutarch versucht diese Institution auf die 460er-Jahre zu datieren, statt sie als Teil der ursprünglichen spartanischen Verfassung zu sehen, aber das kann nicht stimmen, da Herodot davon zu wissen scheint (Hdt. 4.146.2) und sie als einen bereits alten Brauch betrachtet.

Leonidas, der sich als Teil seiner Initiation in die Krypteia in der Wildnis versteckt. Ich halte es für notwendig, hervorzuheben: egal wie „badass“ oder trainiert man ist, die Nacht bei Frostbedingungen in nichts als einem Lendentuch zu verbringen, wird einen umbringen. Der Unterkühlung ist es egal, wie viele Wiederholungen körperlicher Übungen man schafft.

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Was tat die krypteia ? Sie schwärmten auf dem Land aus (das von den Heloten bestellt wird, einer Unterschicht von Sklaven, die wir im nächsten Beitrag detaillierter diskutieren werden), versteckten sich bei Tag und kamen nachts heraus und ermordeten alle Heloten, die sie antrafen, oder von denen sie dachten, daß sie einen unabhängigen Geist zeigten (Plut Lyc 28), funktionierten im Wesentlichen als eine Geheimpolizei, um die Heloten durch exemplarische Morde auf Linie zu halten. Wir werden in späteren Beiträgen darauf zurückkommen, um diese Institution durch die Augen von Heloten zu betrachten.

Dies ist vielleicht die eklatanteste Art, auf die 300 die agoge beschönigt. Im Film besteht Leonidas die Reifeprüfung, indem er einen Wolf tötet, der Jagd auf ihn macht. Aber es ist fast sicher, daß der wirkliche Leonidas die Abschlußprüfung seiner spartanischen Ausbildung bestand, indem er nachts einem unbewaffneten, untrainierten Mann nachstellte und ihn ermordete. Den Sohn einer Mutter, den Bruder einer Schwester, den Vater eines Kindes. Unser Held, Ladies und Gentlemen.

Stellt euch diese Szene vor, aber statt eines furchterregenden Wolfs ist es ein verängstigter und verwirrter, unbewaffneter und untrainierter Mann, der sich um seine eigenen Angelegenheiten kümmert und nachts nach Hause geht.

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Aber wartet – wir können uns vorstellen, wie das Töten eines furchterregenden und gefährlichen Wolfs einen Mann auf den Kampf vorbereiten oder seinen Mut beweisen könnte. Aber warum muß Leonidas – der an diesem Punkt ein Jahrzehnt Kampftraining hinter sich hat und bewaffnet ist, einen unbewaffneten, untrainierten und ungewarnten versklavten Mann töten, um ein voller Spartiat zu werden?

Was beweist ein einfacher Mord?

Indoktrination und Kindersoldaten

Soweit haben wir dieses „Bildungssystem“ auf ziemlich einfache Art diskutiert und nur seine Elemente beschrieben. Moderne Parallelen heranzuziehen, kann uns zu verstehen helfen, was die agoge tut, was sie ist, warum sie so funktioniert, wie sie es tut, und was wir von ihr halten können.

Die der spartanischen agoge am nächsten kommenden modernen Institutionen sind Systeme für die Indoktrinierung und Konditionierung von Kindersoldaten und Terroristen. Tatsächlich sind die Parallelen nicht bloß nahe, sondern beinahe exakt.

(Es gibt eine wahrhaft deprimierende Vielzahl von Gruppen auf der Welt, die immer noch Gebrauch von Kindersoldaten machen, oft in schrecklich jungem Alter. Ich habe, um diesen Vergleich so tief in Fakten zu verwurzeln, wie ich konnte, so breitgefächert über sie zu lesen versucht, wie ich Zeit dafür hatte. Das Folgende beruht hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, auf A. Honwana, Child Soldiers in Africa (2006); M. Bloom und J. Horgan, Small Arms: Children and Terrorism (2019); Depuy und Peters, War and Children (2010); Beber und Blattman, „The Logic of Child soldiering and Coercion” IO 67.1 (2013): 65-104; Woodward und Galvin, „Halfway to Nowhere: Liberian Former Child Soldiers in a Ghanaian Refugee Camp” AAAG 99.5 (2009): 1003-1011. Ich habe Mühe zu vermitteln, wie zutiefst herzzerreißend diese Recherche gewesen ist.)

In funktional allen ihrer Stadien ähnelt die spartanische agoge sehr modernen Systemen für die Indoktrinierung und Konditionierung von Kindern, um als Kindersoldaten oder Terroristen Gewalttaten zu begehen. Wie funktional alle solchen Systeme beginnt sie mit der Trennung des Kindes von seinen Eltern; die agoge ist nur insofern ungewöhnlich, als sie diese Trennung in einem jüngeren Alter als der Durchschnitt durchführt. Während die agoge im Alter von 7 beginnt, halten Beber und Blattman (2013) fest, daß das Durchschnittsalter bei der Entführung von Kindern in der Lord’s Resistance Army in Uganda näher an 15 liegt (obwohl das teilweise mit der seltsamen Altersverteilung als Ganzes in Uganda auf Grund des Konflikts zu tun hat).

Entführung macht die Konditionierung und Indoktrinierung von Kindersoldaten leichter. Ich bin zutiefst unüberzeugt davon, daß die gesellschaftliche Sanktionierung dieser Aktivität sie irgendwie weniger traumatisch macht.

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Entführungen sind wichtig, weil die Entfernung aus der Familienstruktur das Kind aus seiner Verankerung löst und es viel offener für Suggestion und Indoktrination macht. Oft werden diese Gruppen Schritte unternehmen, um sicherzustellen, daß es entführten Kindern effektiv unmöglich ist, sich wieder ihren Familien anzuschließen. In den meisten Fällen bedeutet das den Einsatz von Gewalt oder Gewaltandrohung gegen die Familien, obwohl in manchen Fällen (einschließlich Spartas) stattdessen intensive soziale Scham benutzt wird. Zum Beispiel setzten maoistische Militante in Nepal die Kombination von Gewaltdrohungen gegen Familien mit Scham für die Kinder ein, um ein ähnliches Trennungssystem in Kraft zu setzen, wie es in der agoge praktiziert wurde (Bloom und Horgan (2019), Kap. 6.

Gewalt, oft einschließlich sexueller Gewalt – und insbesondere die Abwechslung von Gewalt mit „Belohnungen“ wie Anerkennung oder häufig Nahrung – ist eine Schlüsselkomponente in diesen Systemen. Es ist besonders häufig, daß ältere Rekruten gezwungen werden, diejenigen zu sein, die Gewalt gegen die neueren Rekruten einsetzen – Beber und Blattman (2013) merken an, daß unter Kindersoldaten in der LRA 54 % angaben, selbst schwer geschlagen worden zu sein, und 55 % berichteten, daß Entführte gezwungen wurden, neue „Rekruten“ zu schlagen oder sogar zu töten. Brutale Bestrafungen – besonders wenn zugefügt durch (ältere) Mit-Entführte – dienen der Stärkung der Gruppenmitgliedschaft und Solidarität sowie zur Konditionierung von Loyalität gegenüber dem (erwachsenen) Gruppenführer.

Bloom und Horgan (2019) merken an, daß Essens- und Schlafentzug – beides Aspekte der spartanischen agoge (Xen. Lac. 2.5-7 erwähnt beides) – häufig eingesetzt werden, um Kinder physisch und emotional erschöpft zu halten, was sie für die Konditionierung formbarer macht. Die agoge verschmilzt diese, indem sie künstliche Essensknappheit nutzt, um zu Übertretungen zu zwingen, die dann gewaltsam bestraft werden können, bevor man den Täter wieder in die Gruppe integriert, womit der gesamte Zyklus der emotionalen und geistigen Manipulation in ein einziges Ereignis komprimiert wird.

Und – in Übereinstimmung mit dem obigen Absatz – die Bestrafungen wurden oft durch die älteren Jungen durchgeführt (Plut. Lyc. 18.2-3), genau wie in Gruppen wie der LRA. Dies steigert bei den Entführten die Gefühle der Komplizenschaft und der Zugehörigkeit und verwandelt sie langsam von Opfern in Täter (obwohl wir festhalten sollten, daß – nachdem es Kinder sind – sie alle Opfer bleiben) und gibt ihnen gleichzeitig eine „Belohnung“ in Form vermeintlicher Macht über ihre Kameraden.

Dieser Vergleich beantwortet unsere vorherige Frage: warum muß Leonidas einen Heloten ermorden? Weil – wie nahezu die gesamte Literatur über Kindersoldaten festhält – der letzte Akt der Konditionierung, die „Abschlußprüfung“ für die volle Mitgliedschaft in der Gruppe, sehr häufig ein Akt grenzüberschreitender, irreversibler (lies: tödlicher) Gewalt ist, typischerweise ein Mord. Mit dieser Tat wird das Kind gezwungen, sich voll in die Maschinerie der Gewalt einzufügen, eine Brücke hinter sich zu verbrennen, über die es nie wieder voll zurückgehen kann. Sie zementiert seinen Platz in der Gruppe, denn nur innerhalb der Gruppe macht diese Tat es zu einem Mann – der Gruppe den Rücken zuzukehren heißt, dieses Ereignis von einem Initiationsritus in einen gemeinen Mord zu verwandeln, von einer stolzen Leistung in eine untilgbare Schande. Sehr wenige Menschen irgendwo, zu irgendeiner Zeit, haben das moralische Zeug dazu, solch eine Wahrheit zu akzeptieren, und somit zwingt die finale Gewalttat sie dazu, die Lüge zu leben.

Dies ist Leonidas‘ Lohn für Mord: öffentlicher Beifall und Respekt von seiner gesamten Gesellschaft, und alle seine Familienmitglieder und Freunde schauen zu. Denkt über diesen Moment nach, denkt an den anschwellenden Stolz, den er an dieser Stelle über den kaltblütigen Mord empfinden muß, den er kürzlich begangen hat, und es ist plötzlich sehr gut möglich zu verstehen, warum so vielen Kindersoldaten die Rückintegration in die normale Gesellschaft so schwer fällt.

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Aber wartet, höre ich jemanden sagen – dieses System wird von seinen Absolventen betrieben. Sicherlich würden sie es stoppen, wenn es so schrecklich war, richtig? Nein. Wie Bloom und Horgan (2019) anmerken: „Selbst nach ihrer Freilassung können viele Kinder positive Assoziationen und Erinnerungen zu ihren Erfahrungen in den Trainingslagern behalten, obwohl sie objektiv schreckliche Bedingungen erduldeten und traumatischen Ereignissen ausgesetzt waren.“ Die ganze Natur der durch das wiederholte Trauma dieser Systeme geschaffenen Konditionierung und Indoktrination ist solcherart, daß sie eine starke Loyalität gegenüber dem System einflößt – was viel vom spartanischen Sozialkonservatismus erklärt. Es bedeutet auch, daß, wenn jemand wie Xenophon auftaucht und danach fragt, man ihm natürlich sagen wird, daß es fantastisch war, nicht weil es das war, sondern weil die Natur des Traumas selbst ein tiefes emotionales Bedürfnis der Opfer dieses Traumas erzeugt zu glauben, daß es das war.

Ich möchte hinzufügen, daß wir es auch mit Überlebenden-Bias zu tun haben. Die Jungen, die an Unterernährung starben, oder die durch die rituellen Schläge getötet wurden, waren nicht da, um Xenophon davon zu erzählen. Männer, die auf irgendeine Weise versagten, die von diesem System zerbrochen wurden, waren nicht in den ganz elitären Kreisen (erinnert euch, Xenophon ist der beste Kumpel eines der spartanischen Könige), um Xenophon zu erzählen, wie dieses System ihr Leben ruinierte. Die Männer, die da waren, um mit Xenophon zu reden, waren die Gewinner dieses Systems – es sollte nicht überraschen, daß sie es als berechtigt verteidigten. Niemand ist mehr von der Fairness eines Spiels überzeugt als der Mann, der gewonnen hat.

Diese Kinder hier unten bekamen nie die Chance, Xenophon zu sagen, was sie von Lykurgs Gesetzen und der spartanischen Gesellschaft hielten.

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Das soll nicht heißen, daß die Produkte dieser Systeme – einschließlich der agoge – unbeschadet daraus hervorgingen. Die dokumentierten Erfahrungen moderner Kindersoldaten mit ihrer Mühe, sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren und mit ihrem Trauma fertigzuwerden, deuten darauf hin, daß die Produkte der agoge emotional verkümmert und zu Gewalt und sozialer Isolation neigend sein sollten – sowie konformistisch und unflexibel (Merkmale, die Bloom und Horgan [2019] besonders bei Kindersoldaten von ISIS bemerken) – Eigenschaften, die wir, wie ich im weiteren argumentieren werde, ganz deutlich in der spartanischen strategischen Kultur sehen können.

Schlußfolgerungen

Um es zusammenzufassen: weit davon entfernt, irgendein ideales System für das Großziehen von Kindern zu sein, wie Xenophon meint, erscheint die spartanische agoge funktional identisch mit modernen Systemen, die Trauma für die Konditionierung von Kindersoldaten einsetzen. Ich habe ein Muster der Dysfunktion und Gewalt angedeutet, von dem ich erwarte, daß es den Rest unseres Gesprächs über Sparta illustrieren wird. Dies ist der Grund, warum ich – trotz dem, wie grimmig diese Diskussion gewesen ist – mich dafür entschieden habe, mit der agoge zu beginnen. Sparta war nicht bloß an der Spitze kaputt oder an den Rändern. Diese Gesellschaft war von ihren Grundlagen her auf Arten kaputt, wo es nicht anders sein kann, als daß sie sich auf den gesamten Rest der Gesellschaft ausbreiten.

Ich weiß, daß es eine gewisse Sorte von Menschen gibt, die all dies dennoch als irgendwie die Sache wert betrachten werden, weil es die Spartaner zu super-badass-Kriegern machte. Ich hoffe, daß diese Leser hier bleiben, denn wie wir im Laufe der nächsten paar Wochen herausfinden werden, tat es nichts dergleichen. Spartanische Soldaten waren keine Supermänner, und spartanische Armeen waren weit davon entfernt, unschlagbar zu sein. Falls überhaupt, sind die Fingerabdrücke der agoge und ihres Traumas in den Ursachen für Spartas Scheitern sichtbar, nicht seines Erfolges.

Ich möchte auch auf einen weiteren angeblichen „Wert“ der agoge antworten, den ich oft angeführt höre, obwohl er im Lichte dessen, was wir oben diskutiert haben, nun vielleicht fundamental absurd erscheint – nämlich, daß die agoge bei all ihren Mängeln wenigstens das erste wirkliche universale Bildungssystem verkörperte. Einmal abgesehen davon, wie scheußlich die agoge war, möchte ich auf diesen Punkt eingehen.

Die agoge war ein Erziehungssystem, vielleicht ein Trainingssystem, aber kein Bildungssystem nach unserem Verständnis des Begriffs. Dies war keine Schule. Es scheint zwar, daß die meisten der Spartiaten – der spartanischen Vollbürger – wenigstens ein bißchen lesen und schreiben konnten, aber angesichts dessen, daß (wie wir nächste Woche diskutieren werden) die Spartiaten im Grunde eine winzige Aristokratie innerhalb einer viel größeren Gesellschaft waren, war dies keine große Errungenschaft (von „gewöhnlichen“ Spartiaten zu reden ist wie von „gewöhnlichen“ Rittern zu reden – es ist ein Oxymoron). Aber man sagt uns (Plut Lyc. 16.6), daß die spartanische Schriftkundigkeit absichtlich minimal war – etwas, worauf man stolz war. Cartledges Bemerkung („Literacy in the Spartan Oligarchy” JHS 98 (1978)), daß die Schriftkundigkeit in Sparta „sehr dünn verteilt“ war, bleibt konsistent mit der Beweislage bis zur Römerzeit, ein Punkt, auf den wir zurückkommen werden, wenn wir die spartanische Regierung diskutieren. Sicherlich bezeugt der relative Mangel an spartanischer Literatur (Sparta brachte insgesamt zwei beachtenswerte Autoren hervor, beide sehr frühe Lyriker vielleicht aus der Zeit, bevor das System voll in Kraft war) die Grenzen der spartanischen „Bildung“. Ebenso ist Spartas Produktion von Schriftdokumenten verglichen mit anderen griechischen Gemeinschaften, wie Cartledge es ausdrückt, „eine in der Tat armselige Ernte“. Dies scheint keine – selbst nach den mageren Maßstäben des antiken Griechenland – sehr gebildete oder gelehrte Gesellschaft zu sein.

Wie wir sehen werden, wird die Bedeutung dieser angeblichen Errungenschaft auch dadurch untergraben, daß die Mehrheit der Menschen, die unter dem spartanischen Staat lebten, nicht daran teilnahmen. Verdammt, die Mehrheit der Männer, die im spartanischen Staat lebten, nahmen nicht an ihm teil. Zur Hölle, sogar die Mehrheit der freien, nicht-ausländischen Männer war nicht dazu berechtigt. Dies deshalb, weil die agoge auf die Klasse der spartanischen Bürger – die Spartiaten – beschränkt war, die wiederum nur eine winzige Minderheit der Menschen ausmachte, die tatsächlich in Sparta lebten.

Seht euch all diese schönen Felder an. Ich frage mich: wer bestellt sie? Außerdem sah Sparta nicht so aus. Es bestand aus ein paar Dörfern an einem Fluß – Thukydides merkt sogar an, wie unbeeindruckend es aussah und wie verteilt es war (Thuc. 1.10).

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Die Spartiaten-Bürger waren nicht die gesamte Gesellschaft, sondern vielmehr eine abgeschlossene winzige Aristokratie, die über eine viel größere Gesellschaft herrschte. Nächste Woche werden wir die breitere spartanische Gesellschaft betrachten, ihre vielen verschiedenen Unterklassen und tatsächlich den Spartanern begegnen – diesmal allen von ihnen.

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Anmerkelungen DE:

Man könnte jetzt durchaus zu dem Schluß gelangen, daß es trotz alledem doch keinen schlechten Zug darstelle, wenn sich der Widerstand gegen die herrschenden globalistischen Tendenzen, etwa die „Identitäre Bewegung“, populärkulturelle Trends zu Nutze machte und das Lambda auf den Schild malte und König Leonidas und seine „300“ zu Ikonen erklärte. Schließlich geht es ja bei dem Stoff um den heldenhaften Widerstand einer scheinbar verlorenen Truppe gegen die „globalistische“ Macht des Persischen Imperiums und mithin um die Bewahrung des Eigenen. Die Analogie springt einen doch förmlich an, warum also nicht? Ganz abgesehen davon, daß in den Zeiten der „großen Verschwulung“ (A. Pirincci), der 60 Geschlechter und der Abqualifizierung alles Männlichen, gar Kriegerischen in der Welle der „300“-Filme durchaus auch so etwas wie ein Gegentrend dazu zu erkennen ist. Letzteres kam ja ja auch in den Kritiken der Hauptstrommedien zum Ausdruck, die der Zerinnerung des DE nach zumindest einen bitteren Nachgeschmack bei dem CGI-blutigen Popcornspaß bemängelten. Warum also nicht den Finger zeigen, sich spaßguerillamäßig und zumindest im Halbernst das Spartanertum und die Symbolik der „300“-Filme aneignen, wo sich ein kleines Häuflein tapferer Krieger der Armee eines globalistischen Imperiums erfolgreich entgegenstellt und nur durch Verrat ein heroisches Ende findet? Schließlich haben ja auch andere Bewegungen ausgesprochen zwielichtige und fadenscheinige Gallionsfiguren: Der heilige Mahatma Ghandi ließ ungerührt seine gewaltlosen Lämmchen unter die Knüppel der Büttel der Briten marschieren, wo diese massenhaft totgeschlagen wurden und legte sich gern nächtens zu seinen minderjährigen Cousinen auf die Matte, um seine Enthaltsamkeit und Selbstkontrolle einer kritischen Prüfung zu unterziehen (wie oft er „scheiterte, ist nicht überliefert); bei Dr. Martin Luther King ist nicht nur der „Dr.“ fragwürdig, erwiesenermaßen war der Mann ein Trinker, Hurenbock und Frauenschläger mit Sado-Neigungen, der zudem ziemlich uninspiriert das nachplapperte, was ihm seine (((Berater))) vorwarfen, so etwa beim großen Marsch nach Washington, als er, schon etwas ermattet, nen Hänger bei seiner Rede hatte und ihm einsoufliert wurde „say that dream-thing…“ und bis heute gilt das dann als die große Vision, die so manchem das Pipi in die Äuglein treibt.

Rosie, die Nieterin. Bild: Wikimannia

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Oder nehmen wir die fiktive Kunstfigur „Rosie the Riveter“/“Rosie die Nieterin“ dieses ikonische Bildnis einer kraftvollen Arbeiterin mit hochgekrempelten Ärmeln in „Wir schaffen das!“-Pose, das bis heute als feministische Ikone dazu verwendet wird, die Forderung nach Frauenpower, Emanzipation, Gleichstellung zu illustrieren – „We can do It!“ und doch ursprünglich für die Motivation und Stärkung der Arbeitsmoral von Arbeiterinnen während des zweiten Weltkrieges in den USA entworfen wurde, und zwar ausschließlich werksintern für „Westinghouse Electric“. Wikimannia kann man, die näheren Umstände betreffend, folgendes entnehmen:

Kampagne für Frauen in der Kriegsindustrie

Die Kunstfigur Rosie, die Nieterin wurde geschaffen vor dem Hintergrund, dass man die Bedeutung von Frauen für kriegs­wichtige Betriebe erkannt hatte. Das amerikanische Informationsamt (United States Office of War Information[wp]) entwickelte 1941 eine Werbe­kampagne, die gezielt junge Amerikanerinnen für die Arbeit in kriegs­wichtigen Industrien anwerben sollte.[1] Die damaligen Kampagnen wendeten sich vor allem an Hausfrauen unter dem Motto wer einen Elektro­mixer bedienen kann, kann auch mit einem Bohrer umgehen.[3] Sie bezog auch die Ehemänner ein, denen vermittelt wurde, auf ihre tüchtigen Frauen stolz zu sein. Rosie the Riveter wurde als personifizierte Patriotin die Ikone dieser Werbekampagne.[1]

Mit der Kampagne zu Rosie, die Nieterin ist das rasante Ansteigen der Zahl werktätiger Frauen in den USA verbunden, deren Anzahl von 1940 bis 1944 von 12 auf 20 Millionen stieg. Allerdings waren die meisten von ihnen nicht in der Produktion, sondern in Büros und Schreib­stuben beschäftigt. Im Jahr 2000 wurde der Rosie the Riveter/World War II Home Front National Historical Park in Richmond (Kalifornien) am Platz einer ehemaligen Großwerft eröffnet. Über 200 frühere Rosies nahmen an der Eröffnung teil. 1944 wurde das Motiv als Rosie the Riveter verfilmt und war ebenso Thema eines 1980 von Connie Field produzierten Dokumentarfilms mit dem Titel The Life and Times of Rosie the Riveter.

Ikonographie

Die Bilder selbst zeigen oft eine idealisierte Darstellung der arbeitenden Frauen, die teilweise prekären Arbeits­bedingungen werden ausgeblendet. Die enorme Mobilisierung und Motivation der Frauen allgemein wie erhebliche Fortschritte bei der Anerkennung schwarzer Arbeiterinnen sind aber davon unbenommen. Leila J. Rupp untersuchte Unterschiede und Gemeinsamhy;keiten zu der deutschen, deutlich schwächer ausgeprägten Propaganda in dem Bereich, die ihr zufolge das Potential der weiblichen Arbeitskräfte im Gegensatz zu den USA kaum zu mobilisieren imstande war. Dessen ungeachtet seien in beiden Ländern die traditionellen Frauenbilder nach wie vor kolportiert worden.[4]

1943 wurde eine von Norman Rockwell[wp] inszenierte Rosie auf dem Titel der The Saturday Evening Post abgebildet. Das Bild zeigt eine nicht geschönte, sondern eher pummelige Rosie bei einer Vesper­pause vor der amerikanischen Flagge, ihre Füße auf einem Exemplar von Mein Kampf[wp]. Das zugehörige Gemälde ist im Crystal Bridges Museum of American Art[wp] in Bentonville ausgestellt und war 2002 für knapp 5 Millionen Dollar beim Auktionshaus Sotheby ersteigert worden.[5]

Der Rosie zugeschriebene Frisurenstil bestand aus typischerweise hoch­gesteckten Haaren und Accessoires zum Schutz der Haare wie Haar­bändern, geschlungenen Tüchern oder Turbanen, um sich bei der Arbeit an Maschinen und beweglichen Teilen nicht zu verletzen. Die typischen 1940er Hoch­steck­frisuren bestanden aus unterschiedlichen Elementen wie Rollen, Locken, Wellen und Pompadours. In den USA wurde die sehr populäre Frisur mit zwei sich gegen;shy;über;shy;liegenden Rollen als Victory Rolls (Sieger­rollen, nach einem Flugmanöver bzw. nach der V-Form der Frisur) bezeichnet. In Deutschland kam der Ausdruck „Entwarnungs­frisur“ (Alles nach oben) in Gebrauch, die Hochsteck­frisuren war grenz­über­schreitend in Mode.[6]

Rosie, die Nieterin – WikiMANNia

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Daß der ursprüngliche Sinn des ikonischen Motivs mindestens ein Zweifelhafter, die Realität verzerrender ist, hat die Femanzen auch nicht daran gehindert, sich seiner zu bemächtigen und mit Bedeutung in ihrem Sinne aufzuladen, soweit der Hintergrund überhaupt bekannt und von Interesse war und ist. Wieso also nicht mit Sparta und Leonidas als populären Motiven wider den Mainstream löcken?

Nun, beim DE kann ja jeder machen was er will. Er selbst war bislang trotz mehr oder weniger hinreichender Kenntnis über die brutale Realität Spartas der Ansicht, daß zumindest die Schlacht bei den Thermophylen ein Zeugnis von Mut und Kampfgeist darstellt und sich als Leitmotiv für einen Widerstand gegen völkerfressenden Globalismus durchaus eignet, zumal die Zeiten damals so ganz allgemein oft kein Zuckerschlecken waren.

Ein Hauptgrund wäre der, daß die Diskrepanz zwischen der Realität von Sparta und der Darstellungen in den Filmen eine so gewaltige ist, daß diese Filme, vor allem im Kontext jeder Art von „Freiheitsbewegung“ nur noch eine einzige schmierige verlogene Obszönität darstellen, und zwar in einem Ausmaß, das kaum noch zu toppen ist, auch nicht von Ghandi, Dr. King oder „Rosie“. Dies ist dem Erzähler allerdings erst so richtig bei der Lektüre dieser überaus detailreichen Artikelreihe klargeworden, der Blogtitel „A Collection Of Unmitigated Pedantry“ ist nämlich durchaus zutreffend und zwar in einem ausgesprochen positiven Sinne!

Der Erzähler erwähnte ja neulich mal in einem Kommentar zum „Strohtod“-Artikel von „Post Collapse“ in positivem Sinne bezüglich der zeitgenössischen Kindertümelei, daß Jungen bei den Comanche schon mit zwölf Krieger waren. Bei den Spartanern verhielt es sich ähnlich, aber die Art und Weise, wie man dort mit (den eigenen!) Kindern verfuhr, hätte wohl selbst den Comanche, deren Art der Kriegführung und der Behandlung von Gefangenen jeden Alters und Geschlechts hinsichtlich der Grausamkeit einem die Schuhe auszieht und die Zehennägel hochrollt, die Sprache verschlagen. Ja sogar (((Roheims))) australische Ureinwohner, die jedes zweite ihrer Kinder auffraßen und dabei mitunter in ihrer Gier nicht die Geburt abwarteten, sondern den reifen Fötus dem Mutterleib entrissen, sehen im Verhältnis dazu gaaar nicht mehr sooo gruselig aus. Und DER JUTT? Kevin McDonald antwortete auf die Frage, warum er sich denn ausgerechnet die Juden als Studienobjekt für seine Theorie der „Sozialen Gruppenstrategien“ herausgesucht habe, damit, daß das ein ziemlicher Zufall gewesen sei, er hätte genau so gut die Spartaner als Beispiel eines Diasporavolkes in einer Mehrheitsgesellschaft nehmen können. Die Artikelreihe von Devereaux zeigt erst so richtig, was das für eine drastische Aussage über die Juden und das Verhältnis zu den Gojim ist, die dann ja praktisch die „Heloten“ wären. Der Erzähler folgt demütig Devereaux dahingehend, daß sich eine parasitärere und unproduktivere, rein auf Terror und Gewalt basierende Gesellschaftsordnung wie die Spartas kaum denken läßt. Dabei letztlich unfruchtbar, marode, auf tönernen Füßen – selbst mit den militärischen Leistungen ist es entgegen der Legende nicht so weit her, wie Derevaux überzeugend darlegt. Sparta und die Spartaner wären so ziemlich das größtmögliche Negativbeispiel für das Wirken und die Errungenschaften „weißer“ europäischer Völker, gegen das das Judentum – mit allem und scharf – gut aussieht! Aber es ist wohl auch kein Zufall, daß sich Mr. MacDonald und der Volksleerer die Hand reichen.

Man kann durchaus zu der Vermutung gelangen, daß es den Heloten unter den Persern auf Dauer noch besser, zumindest nicht schlimmer, ergangen wäre als im Griff dieser furchtbaren Spartaner. In Xerxes‘ Zelt gings auf jeden Fall munterer zu als auf der schwulen Spartanerschule, das sei gesagt, da trifft jeder Überläufer auf die Sympathie und das tiefste Mitgefühl Eures aller demütigsten Erzählknechts! Überhaupt sehr inspirierende Szene btw.:

Die Spartaner hätten mir auch den Buckel runterrutschen können, bei dem Angebot gleich dreifach! Bild: Screenshot Youtube

*

So, Kudos für Deveraux und den emsigen Übersetzer Lucifex. Der Erzähler bedankt sich und geht mal nachschauen, ob der neue Schekelscheck von Semjon Judkovitsch Mogilewitsch schon eingetroffen ist.

***

20 Gedanken zu “Pechschwarze Pädagogik II: SPARTA? Das ist WAHNSINN!

  1. Monk

    -SPARTA? Das ist WAHNSINN!-

    Nach der Revolution ist vor der Revolution – das ist doch völlig klar. Und wenn Waffenbruda Luzifix mit seinen Mannen den Mars bevölkern würde, es änderte nix an der Tatsache, daß nur Wahnsinnige den Klauen jener zukünftigen Welt entkommen werden.

    Sowohl die Erzähler, als auch die Übersetzer werden auch dann nur ihre ewiglich angesammelten Weisheiten verkünden wollen, sich mit selbstgeklärtem Gegenlob ihre Fettmünder am Hemd, das ihnen am nächsten erscheint, abwischen.

    Ach wie verspielt doch die Klientel ist, merkte sie noch nichteinmal selbst was es heißt auch nur eine beliebige Beilage eines kollektiven Leichenschmauses zu sein, sich demütiglich kleinzuzerinnern.

    Mitleid?

    Ganz genau mit solchen Gestalten eben nicht!

    😀 😀 😀

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    1. „-SPARTA? Das ist WAHNSINN!-

      Nach der Revolution ist vor der Revolution – das ist doch völlig klar. “

      Okay. Revolution, Revolution, Revolution – Das Drecks-Sparta ist an seiner eigenen Dysfunktionalität zugrunde gegangen und genau so läuft es eben meistens. Das gegenwärtige System hier ist so flexibel, da ist nicht viel mit „Revolution“, zumal ja die Frage im Raum steht, inwieweit Revolutionen nicht immer von Oben kommen und ohne bächtige Finanziers nichts läuft. Und wenn ich mir dann die „Revolutionäre“ von heute nur anschaue, oh my, da könnt ich schon fast zu der Ansicht gelangen, daß die gegenwärtige „Ordnung“ immer noch das kleinstmögliche und daher gottgewollte Übel ist, genau so, wie es mir mal ein „amtlich bekloppter“ paranoid-halluzinatorischer Schizophrener erklärt hat…

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  2. Die Qualitäten von Lucifex liegen meines Erachtens nach nicht in seinen Träumen von Weltraumbesiedelungen sondern unter anderem in seinem Vermögen zu einem kritischen Blick auf die Rächtszene mit ihren Waffelbrüdern und Weltbildern selbst und daß er immer wieder solche Seiten und hervorragenden Artikel wie diesen hier findet und übersetzt, die Welten über dem liegen, was man sonst in der Rächtssphäre so findet. Und in dem Artikel geht es nicht um Weltraumkolonien sondern ziemlich irdische Dinge, aber dazu fällt dir ja scheinbar nichts ein?

    Btw.: Quasi-religiöse Vorstellung von einer Kolonisierung des Weltraums durch die Weiße Rasse, die damit sozusagen Gottes Schöpfung fortführt sind nicht mein Ding. Von mir aus können spätestens nach meinem Tod sämtliche Killerasteroiden auf dieser Matschbirne hier einschlagen und dieser mitsamt der glorreichen weißen Rasse den Rest geben.

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    1. Monk

      „…Und in dem Artikel geht es nicht um Weltraumkolonien sondern ziemlich irdische Dinge, aber dazu fällt dir ja scheinbar nichts ein?“

      Doch!

      Nur will es der Erzähler nochnichtmal sich selbst zugestatten DAS erkennen zu KÖNNEN.

      „Von mir aus können spätestens nach meinem Tod sämtliche Killerasteroiden auf dieser Matschbirne hier einschlagen und dieser mitsamt der glorreichen weißen Rasse den Rest geben.“

      Stellt sich mir die Frage, warum *nach deinem Tod*?

      Ist es dir etwa wichtig Zeit deines Lebens sich noch mit kleinmenschlichen Rechtfertigungen abgeben zu müssen, oder wie soll ich das jetzt verstehen MÜSSEN?

      Ich selbst gehöre nicht zur Szene etwaiger Sinnentfaltungen, die ja zwangsläufig zur Folge haben würden einen Schluchtenscheißer zu hofieren um im nächsten Atemzug demütig zu Kreuze zu kriechen.

      Jeder eben wie er kann und dies unbedingt müssen tut. Ist eben NICHT mein Ding.

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      1. Keine Ahnung was dein Problem ist. Lies lieber die Sparta-Artikel. Sie sind gut. Wenn dir Lucifex partout nicht reingeht, dann eben im Orijinahl auf der Seite von Devereaux. Etwas Bildung kann ja nicht schaden.

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  3. Weiter mit Pädogogik:

    Nicht Sparta:

    Frühkindliche Sexualerziehung: Das heißt in Deutschland zum Großteil, dass Menschen, die nicht zur Familie gehören, sich anmaßen, Kindern gegenüber verbal übergriffig zu werden. Diese Art des Eingriffs in die Familienrechte steht schon länger in der Kritik, doch die derzeit bestehende Übermacht von Initiativen und Vereinen, die schon die Kleinsten mit Dingen konfrontieren, die selbst manchen Erwachsenen erröten lassen, ist mehr und mehr bestürzend und besorgniserregend. Wie abstoßend und ekelhaft die selbsternannten Macher von Konzepten für frühkindliche Sexualerziehung vorgehen, beweist ein aktueller Bericht, der in der MAZ – der MÄRKISCHEN ALLGEMEINEN – vor einigen Tagen über den Dreist e. V. mit Sitz in Eberswalde erschienen ist. Er ist verstörend und schockierend zugleich! Und das deshalb, weil die Macher solcher ekelerregenden Konzepte ohne Scheu, Scham oder gar Zurückhaltung einfach in Kindergärten gehen und dort ihre pornographisch anmutenden Inhalte präsentieren. Mit Penis-Kissen in Teltow direkt zu den Kleinsten in die Kitas! Die MAZ schreibt in einem Artikel darüber, als ginge es darum, den Kindern Blumen und Pflanzen nahezubringen – und hinterfragt das pervers scheinende Treiben kein Stück….

    https://frauenpanorama.de/dreist-e-v-sozialpaedagogin-geht-in-teltow-mit-penis-kissen-in-kitas-empfiehlt-masturbations-raum/

    Heute Peniskissen und morgen greift man sich die fleißig online miteinander masturbierenden Lütten als Sexualstraftäter und Hersteller und Verbreiter von Kinder- und Jogendbornographie. Ich bezweifle ja entschieden, daß die mit den Peniskissen eine Gegenbewegung zu diesen sexualhöllischen Strafrechtsreformen darstellen oder überhaupt was dran auszusetzen haben. Hauptsache die Möhnntschheit von klein auf befummeln und begrapschen. Kommen nach den Peniskissen wieder die Mißbrauchs-Hexenjäger*innen mit den anatomischen Puppen und den Suggestivfragen?

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    1. Monk

      -Weiter mit Pädogogik-

      Na endlich wieder ein aufklärender Lückenfüller welcher Suggestivfragen zu beantworten scheint.

      Na Bravo, Mr. Storyteller!

      Leider so langweilig, wie jener Menschheitswurmfortsatz. Frei nach dem Motto:

      *Haben ist besser als Brauchen*

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  4. c+

    Mindblowing Artikelserie der SCHWERTER und rückt auch bei mir die Tatsachen etwas zurecht, wobei ich mir das Heldengedöns um die Spartaner noch in meinem dreckigen protofscho ELITE- GYMI anhören durfte und wie ich paralysiert mit offenem Mund meinem Geschichtslehrer zuhörte (der übrigens außerordentlich elegant bei uns Sextanern über die entblößten TTN der abgebildeten Göttinnen eben nicht hinwegsah, sondern davon redete, dass man ja sehe, dass es weibliche Göttinnen seien, und so, heil dir mein Geliebter). Nun muss ich keinem erzählen, dass heute die Story anders erzählt wird und leider, leider auch nicht so, wie es bei den SCHWERTERN geschieht, da wird dann wohl von FRAUENGEDÖNS palavert werden, freue mich übrigens auf das sog. Orboiden, habe da wieder mal em Zoch eine nette und überaus adrette Grunzschwulleererin kennengelernt, und wie der geneigte Mitlechzer weiß, kann der Autor vortrefflich mitreden, was die Sorgen und Nöte des Leerpersonals (w) angeht, weiß noch, wie sie vollbeladen mit Riesenrucksack und Satteltaschen aufschlug und ich sie fragte, ob sie verreise, sie daraufhin, nein, sie sei Leererin…lol

    Kamen immer wieder in das Gespräch und sie war eine der wenigen, die nicht vom Hocker fielen ob meines unverzeihlichen Verbrechens…

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  5. c+

    Du merkst, dass du wieder in Scheussland bist, wenn deine Hacken blau sind, vom Rammen der Einkaufswagen. Einmal NAHTSIE, immer NAHSTIE…wie halte ich nur die 6 Monate aus,..

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    1. Ja, Deitschland ist scheußlich. Aber müssen es trotzdem immer diese werbeclipartigen Happypeoplevideos sein? Ist doch auch verlogen, sowas! Warum nicht mal ein paar mediterrane Hippie-Penner zeigen, die alles hinter sich gelassen haben und nun am Sonnenstrand die Mülltonnen checken?

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    2. Ischändwie hätte ich sogar ein Quantum Verständnis für den Gotteskriecher, der sich in diesem Haufen aus Models und Schönen und Reinen in die Luft zu sprengen anschicken möchte oder, besser, ne Granate mittenreinschmeißt.

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  6. Ich muß Martin Sellners Sichtweise nicht verteidigen – das hat er unzählige Male selbst getan und immer und immer wieder, bis zum Erbrechen, die Gewaltlosigkeit betont, den metapolitischen Anspruch, die wissenschaftlich-demographische Herangehensweise und all das; wer es wissen will, kann das auf seinem Kanal – bei Youtube, Twitter und Facebook ist er schon lange gesperrt – in jedem x-beliebigen Video oder Text überprüfen.

    Ich lese und sehe Sellner seit Jahren. Nichts, aber auch gar nichts berechtigt, ihn auch nur in die Nähe von Terroristen zu rücken, ihn auf diese infame Liste zu setzen.

    Ja mehr noch, ich hatte das Glück, mich einmal mit ihm sehr intensiv – wenn auch leider viel zu kurz – über Heidegger und Bahro unterhalten zu können. Ich meine zu wissen, auch aus Erzählungen einiger Bekannter und Freunde, die ihn besser kennen, daß es kaum einen ehrlicheren, offeneren, freundlicheren, direkteren, friedlicheren und intelligenteren, aufgeweckteren Menschen gibt. Mutig ist er und vollkommen integer. Wollte man eine solche Liste erstellen, Sellner wäre ein Kandidat.

    https://seidwalkwordpresscom.wordpress.com/2021/01/11/die-galerie-des-hasses/

    Haha, uns Maddin, ein guter Möhnntsch aber ein schlechter Spartaner!^^

    Wer ist eigentlich der „leader of the GERMAN Generation Identity“? Warum wird der Deutsche immer dazu gezwungen „SCHLUCHTENSCHEIXER zu hofieren“?

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  7. Zu den weißnationalistischen Mars- und Weltraumkolonisationsvisionen:

    Wenn du Autoren wie H.G. Wells, zu deren Lebzeiten ihre Werke verfilmt wurden wie Things to Come, zeigen würdest was für tolle Special Effects in den Filmen heute möglich sind würden sie dir eine batschen und wissen wollen wieso Mondbasen noch keine Realität sind und nur besonders toll simuliert werden können. Was ist daraus geworden.

    Vielleicht haben sie realisiert dass Astronauten nicht cool sind weil die keine Muskeln haben und in Tüten scheissen. Oder dass Asteroiden mining niemals profitabel sein kann genau so wie Bitcoin mining.
    Oder uns gehen einfach die Ideen aus.

    http://post-collapse.blogspot.com/2020/10/science-fiction.html

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  8. 1a-Schweinefallenfutter anyone?

    ATTILA HILDMANN ⚫️⚪️ ⚔️ – Telegram
    https://t.me › attilahildmann
    Diese Seite übersetzen
    JUDEN SIND FÜR DEN UNTERGANG DER ANTIKEN STADTSTAATEN GRIECHENLANDS VERANTWORTLICH, SOGAR AM UNTERGANG DER SPARTANER, DA SIE MIT DEN PERSERN KOOPERIERTEN UND SIE STEUERTEN! 7.7K views 12:09. May 17. ATTILA HILDMANN ⚫️⚪️ ⚔️.

    Tja, der Kümmeltürke redet schon anders „Fraktur“ als der Volksleerer. Liegt wohl am orientalischen Temperament. Kein Wunder, daß Vitzlis Tuntchen im Deppen-Treff nur noch für „Herrn Hildmann“ schwärmt. Allerdings: Selbst wenn es wider aller Wahrscheinlichkeit so gewesen sein sollte, spräche das vor allem im Fall Sparta voll für „die Juden“! Der Hildmann scheint(!) komplett hohl zu drehen. Schweinefallenköderr? Bat-Shit-Crazy? Oder beides?

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  9. STAENDERLAND-COMEDY-GOLD:

    Wenn wir eine entscheidungswillige Regierung hätten, wäre das Thema längst vom Tisch. Dann könnte es nach meiner Vorstellung heißen, dass bei klaren Verstößen, die nach unserer Rechtsprechung strafbar sind, eine Meldung an Fecebook genügen muss. Bei Nichtreaktion, ergeht Anzeige und es bekommt der Herr Zuckerberg Post, sich vor einem deutschen Gericht einzufinden. Kommt er nicht freiwillig, wird er zur Fahndung ausgeschrieben. Ich habs satt, dass sich die Politik von diesem Hansel auf der Nase rumtanzen lässt.

    -https://forum.sonnenstaatland.com/index.php?topic=6950.3420

    Sagt wer?

    „Reichskasper Adulf Titler“

    Da hat sich mal einer den passenden Nick verpaßt! Das schafft auch die Reichsdeppen-Klientel der STAENDER nicht so schnell, diesen Dummfug zu toppen! 😀

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