Mit der Weisheit am Ende

Von „Survival Of The Wealthiest“ zu „Survival Of The Dumbest“: Eine Betrachtung von Edward Duttons und Michael Woodley of Menies „At Our Wits‘ End“

Sie taumeln und schwanken wie ein Trunkener, und zunichte wird all ihre Weisheit.

(Psalm100:27)

Die Drohung der Glockenkurve

Als euer Erzähler in seiner Demut in den 90ern mit „The Bell Curve“ von Hernstein/Murrey konfrontiert wurde, sträubten sich ihm vor innerer Abwehr und Unbehagen sämtliche Body-Härchen. Zwar war er noch nie ein großer Anhänger der „Political Correctness“ gewesen, teilte damals so ungefähr die Position von Leuten wie Neil Postman (ach, scheiszdoch auf die Dreifachklammer), der es mit „Wir amüsieren uns zu Tode“ dereinst zu einiger Popularität gebracht hatte, und der in „Das Technopol“ schon lange vor dem gewaltigen Hadmut Danisch die Kaperung des Wissenschaftsbetriebs durch die „Sozialwissenschaftler“ prangerte, die letztlich keine Wissenschaftler seien sondern in der Tradition der großen Erzähler und Romanciers stünden und das von Anfang an. So habe uns Marx das gewaltige manichäische Epos vom Ringen des unterjochten Proletariats mit dem bösen Kapitalisten geschenkt und Margret Mead die Erzählung von den unbeschwerten, freien und sinnesfrohen Südsee-Insulanern, wobei die „Political Correctness“ auf dem nun morastig-aufgeweichten universitären Boden gedeihe und blühe wie eine wuchernde Sumpfpflanze, die mit ihren Rhizomen den kompletten Wissenschaftsbetrieb und letztlich die Gesellschaft durchwuchere.

Nichtsdestotrotz war der Erzähler eher traditionell links orientiert, ein Fürsprecher des Wohlfahrtsstaates und des sozialen Ausgleichs, gerade in ebenjenen Zeiten der späten Kohl-Ära, als sich schon eine Agenda abzweichnete, die mit dem nicht ganz zutreffenden und nicht völlig unproblematischen Ausdruck „Neoliberalismus“ ettikettiert wurde. Und so war er regelrecht entsetzt, als da mit „The Bell Curve“ etwas über den großen Teich schwappte, das eine wissenschaftliche Begründung dafür zu liefern versprach, warum so gut wie alle Politk des sozialen Ausgleichs, letztlich der komplette Wohlfahrtsstaat, mit allen Maßnahmen zur Förderung Benachteiligter und der Integration und Rehabilitation von „Problemkindern“ letztlich eine ziemlich vergebliche Liebesmüh darstelle, da die Ungleichheit der Menschen überwiegend genetisch determiniert wäre und der Anteil des durch soziales Lernen Beeinflußbaren vergleichsweise bescheiden ausfalle.

Dies sei darin begründet, dass der Umstand, wie weit ein Individuum gesellschaftlich prosperiere, wie weit es aufsteige, ob es seinen Lebensunterhalt bestreiten und den gesellschaftlichen Anforderungen und Normen genügen könnte oder deviant werde und/oder in Armut verharre, im Großen und Ganzen von der Intelligenz abhänge, und diese sei wiederum in erheblichem Ausmaß erblich. Je intelligenter ein Mensch, desto intelligenter seine Kinder und vice versa. Sowohl Sozialleistungen wie auch Präventions- und Integrationsprogramme wären deshalb größtenteils vergebliche Liebesmüh und ein Fass ohne Boden. Unproduktive Minderleister würden immer unproduktive Minderleister bleiben und Kriminelle immer kriminell, die Sozialtransfers und sonstigen Unterstützungen würden dankend mitgenommen ohne dass sich hieraus ein nennenswerter Benefit für die Gesellschaft ergäbe, denn Gene seien eben unbestechlich und die Intelligenz ungleich verteilt, was sich in der Gaußschen Glockenkurve abbildet, die dem Werk ihren Namen gab:

IQ-Glockenkurve in ihrer ganzen Majestät. Diese hier gibt etwa die Normalverteilung für Deutschland mit dem Mittelwert 100 wieder. Die farblich unterschiedenen Bereiche entsprechen einer Standardabweichung.
Bildquelle: Wikimedia

Heute, nachdem der Erzähler ausschweifend die Höhen und Niederungen des Bösmensch- und Thierthums, der verbotenen Biologie und Anthropologie bereist und durchforscht und dabei unerschrocken Welten betreten hat, in die es so schnell keinen Gutmenschen verschlägt, muss er rückblickend feststellen, dass seine damalige Reaktion auf „The Bell Curve“ ein bischen von der Art jenes Reflexes war, in den einst die Frau des Bischofs von Rochester in ihrem Darwin-Schock verfiel:

„Abgestammt von den Affen! Lass uns hoffen, dass es nicht wahr ist, aber falls doch, lass uns beten, dass es nicht allgemein bekannt wird.“

Weltbild in Trümmern

Dem Erzähler wohnt zwar nach wie vor eine grundlegende Skepsis gegenüber Marktradikalismus und einem allzu euphorischen Biologismus und Sozialdarwinismus inne, auch vertritt er nach wie vor den Standpunkt, dass sozialer Ausgleich und Wohlfahrtsstaat an sich nicht verkehrt sind und die Kosten für Absicherung und Unterstützung der Bedürftigen in Relation mit manch Anderem „Peanuts“ darstellen. Gleichwohl entging ihm nicht die ausufernde Pervertierung der betreffenden Systeme in ein trotz allem „Neoliberalismus“ immer ausgedehnteres Gewucher parasitärer Sozialbürokratie und Armutsverwaltung, wobei seine Überlegungen, ob denn angesichts der unteren und devianten Schichten an den in „The Bell Curve“ vertretenen Thesen mehr als nur ein bisschen dran und drin sein könnte, durch den Umstand gebremst wurden, dass man, etwa im Verlauf der Hartz-Reformen, Mechanismen implementiert hatte, die, bei gleichzeitiger Aufblähung von Armuts- und Sozialbürokratie, zwangsläufig eine steile Rutschbahn in Richtung prekärer Verhältnisse geschaffen haben, was die Diskussion, inwieweit die Gene für die gesellschaftliche Positionierung der Individuen verantwortlich zu zeichnen seien, als eine zumindest müßige, wenn nicht gar als eine den treibenden destruktiven Kräften zuarbeitende Dynamik erscheinen ließ.

Dessen ungeachtet schlugen ihn nun Stringenz und Logik in „At Our Wits‘ End – Why We’re Becoming Less Intelligent And What It Means For The Future“ („Am Ende unserer Weisheit – warum wir weniger intelligent werden und was dies für die Zukunft bedeutet“) von Edward Dutton und Micheal Woodley of Menie (2018), das grundsätzlich auf den Überlegungen aus „The Bell Curve“ aufbaut und diese konsequent weiterführt, während der Lektüre völlig in ihren Bann. Gut, der Umstand, dass das Werk in einer flüssigen, klaren Sprache gehalten und allein von den darin präsentierten Fakten her zu fesseln vermag, hat wohl seinen Teil dazu beigetragen.

g ist König

Wie es der Titel schon sagt, liegt das Bestreben der Autoren darin, zu erklären, weshalb „unsere“ Intelligenz im Schwinden begriffen ist – der Schwerpunkt liegt dabei auf den westlichen Technologiegesellschaften, wobei allerdings auch auf vergleichbare Entwicklungen in außerwestlichen Gesellschaften, etwa in Afrika (Sudan), dem mittleren Osten etc. verwiesen wird. Dass dieser Rückgang des Durchschnitts-IQs existiert, gilt als bestätigt und außer Zweifel. Dutton und Woodley of Menie vertreten die Auffassung, dass dies bereits einen erheblichen Niederschlag auf die westliche Zivilisation ausübt, diese teilweise bereits um einige Entwicklungsstufen zurückgeworfen habe. Dazu präsentieren sie zum Einstieg drei ikonische Beispiele:

  1. Das Ende der bemannten Raumfahrt zum Mond und dass es heute schlicht nicht mehr möglich sei, einen Mann zum Mond zu senden.
  2. Das Ende des Überschalljets Concorde.
  3. Das Ende des Space Shuttle.

Das Ende der Concorde illustriere den Prozess auf besonders signifikante Weise. Der Überschalljet habe nicht nur das Fliegen an sich verbessert, sondern auf eine neue Ebene gehoben. Und die Umstände des spektakulären Unfalls, als die Concorde beim Start durch ein Metallteil, das ein anderes Flugzeug auf der Startbahn hinterlassen hatte, ins Trudeln geriet und in einen Häuserblock einschlug, seien letztlich die Konsequenz daraus, dass das Intelligenzniveau aller Beteiligten, von der Spitze bis zur Basis der Pyramide, den Anforderungen dieser Art der Luftfahrt nicht mehr genügte. Die Concorde wurde eingemottet und mittlerweile wäre man nicht mehr in der Lage, so ein Flugzeug zu bauen und zu fliegen. Similar verhalte es sich mit dem Space Shuttle.

Bevor die Autoren tiefer in die Ursachen des Intelligenzschwundes einsteigen, geht es um Begriffsklärung: Was ist Intelligenz? Die Antwort hier ist klar und einfach: Die Fähigkeit, komplexe Probleme in möglichst kurzer Zeit zu lösen. Je komplexer das Problem und je kürzer die benötigte Zeit, desto höher die Intelligenz. Punkt. Dies wird benannt als Allgemeine Intelligenz, kurz: g (General Intelligence).

Welch erfrischende Schlichtheit angesichts des zeitgenössischen Geschwurbels von irgendwelchen Spezialintelligenzen der „emotionalen“ oder „sozialen“ oder sonstigen Art! g ist König, je höher g, desto höher auch Einfühlungsvermögen und „soziale Kompetenz“ und vice versa – bei beidem handelt es sich also nicht um spezielle Formen von Intelligenz, sondern um Eigenschaften, die hochgradig positiv mit g korrelieren (bis zu einer gewissen Grenze, Genies stellen hier einen Sonderfall dar). So wie etwa auch vielfältige Interessen, Belesenheit, Sprachgewandtheit, musische Begabung, Bildung im allgemeinen usw. was gerne mit Intelligenz an sich verwechselt wird! Negativ mit g korreliert sind etwa Alkoholismus, Rauchen, Korruption, Kriminalität, hohe Impulsivität, Gewalttätigkeit und Neigung zu Extremismus. Spätestens bei letzterem könnte man als kritischer Geist ja trotzig vermeinen, „jaja, wieder so eine Kartierung, die den Herrschenden dient, die definieren, was als „extremistisch“ zu gelten hat!“ Es ist nur so, dass das hier zunächst durchaus einen Sinn ergibt: Radikale Ideologie führt nicht selten zumindest phasenweise zu unschönen Ergebnissen, und je höher der g-Level ist, desto eher ist ein Individuum in der Lage, vorausschauend zu denken und die Konsequenzen bestimmter Ideologien und Handlungen zu erkennen! Ob das, was heute von Seiten der Obrigkeit framingtechnisch als „extremistisch“ bezeichnet wird, diese Sortierung verdient, wäre wieder ein anderes Kapitel, so kann man sich ja durchaus fragen, was extremer ist: bedingungslose Massenimmigration oder die Forderung nach Maß und Schranke, aber dies nur am Rande. Mit der negativen Korrelation von g und Extremismus verhält es sich also so wie mit den anderen Negativeigenschaften, die mit einem Unvermögen zu vorausschauendem Denken assoziiert sind.

g ist laut Dutton/Woodley of Menie das, was die gängigen IQ-Tests messen. Den Vorwurf, die Tests seien bloßer Ausdruck westlichen Dünkels und Kulturimperialismus, lassen sie nicht gelten, schließlich sei g – also die Fähigkeit, komplexe Probleme in möglichst kurzer Zeit zu lösen-, eine in sämtlichen Kulturen geschätzte Eigenschaft und dies nicht auf den Westen beschränkt. In allen Kulturen könne man damit rechnen, dass Rang und sozialer Status der Individuen mit g korrelieren, und das schon bei den scheinbar egalitären Jägern und Sammlern, wo man eben auch vorzugsweise denen folgt und Privilegien zukommen lässt, die aufgrund ihrer Intelligenz eher in der Lage sind, Jagdbeute oder Wasserstellen ausfindig zu machen, über Einfühlungsvermögen und Verhandlungsgeschick im Umgang mit rivalisierenden Stämmen verfügen oder, wenn das alles nichts bringt, im Konfliktfall Strategien und Kriegslisten zu ersinnen vermögen.

Allerdings verweisen die Autoren von Beginn an darauf, dass g mit einem gewissen Grundvertrauen im Verbund mit zukunftsgerichtetem Denken verbunden wäre. Untersuchungen, in denen man etwa Kindern einen Marshmallow etc. gab mit dem Zusatz „wenn du den jetzt nicht isst, bekommst du in einer Stunde einen Zweiten“ ergaben, dass die Kinder, die darauf die Stunde warten, um noch die Zweite Leckerei einzuheimsen, letztlich auch einen im Schnitt deutlich höheren IQ vorweisen konnten als jene, die die Gabe sofort verzehrten und eher nach dem Grundsatz, „was du hast, das hast du“ handelten. Ein derartiges „Leben im Moment“ korreliere also negativ mit g, ein gewisses Grundvertrauen und vorausschauendes zukunftsgerichtetes Denken dagegen positiv. Je höher g, desto ausgeprägter auch die Bereitschaft eines Individuums, sich in eine umfassende soziale Ordnung einzufügen und diese mitzutragen, etwa durch bürgerschaftliches Engagement, und die eigenen Interessen in Einklang mit einem Großen und Ganzen zu bringen.

Intelligenzselektion

Schon in den als ursprünglich geltenden und zunächst als wenig hierarchisch erscheinenden Jäger- und Sammlergesellschaften seien also immer einige gleicher als die anderen und g ist hier der entscheidende Faktor. So ist es dann auch einleuchtend, dass jene, die über ein hohes Maß an g aufweisen und deren Ratschluß man folgt, auch hinsichtlich der Fortpflanzung vorn liegen. Die Autoren fügen einprägsame Beispiele von Naturvölkern, wie etwa den Buschleuten der Kalahari, an, wo Polygamie herrscht (interessanterweise verweist Kevin MacDonald diesbezüglich auf den Einfluss der Umweltbedingungen, wonach sich bei den nördlichen Jägern und Sammlern Eurasiens, ob europid oder mongolid, aufgrund der speziellen Anforderungen der Umwelt eher eine Neigung zur Monogamie durchgesetzt habe) und in den jeweiligen Stammesgemeinschaften die Männer mit dem höchsten sozialen Status die Frauen unter sich aufteilen bzw. von den diesen überhaupt als Partner akzeptiert werden, während 62 Prozent der erwachsenen Männer überhaupt keine Kinder produzieren. Schon hier ist also g verbunden mit hohem sozialen Status und dieser mit dem Fortpflanzungserfolg! Und so wie von jeher bezüglich der körperlichen Fitness selektiert worden wäre

– die Autoren führen hier neben dem verbreiteten Infantizid die teilweise unglaublich brutalen und unhygienischen Initiationsriten vieler Naturvölker nicht als Ausdruck dumpfen Aberglaubens sondern vielmehr als Mittel der Eugenik an, wonach dadurch diejenigen aussortiert worden wären, deren Immunsystem zu schwach sei –

habe es immer auch eine Selektion hinschtlich der Intelligenz gegeben, und zwar dergestalt, dass nur den Intelligentesten das Privileg der Fortpflanzung zugestanden wurde und man die weniger Intelligenten aus dem Genpool heraushielt.

Da die Autoren davon ausgehen, dass g zu 80% genetisch determiniert und vererbbar ist, stellt demnach die Selektion von g über entsprechende soziale und kulturelle Praktiken DEN entscheidenden Faktor für die technische und kulturelle Evolution menschlicher Gesellschaften und Kulturen dar. Werden die entsprechenden Praktiken beibehalten, entwickeln sich Völker und Kulturen in Richtung eines höheren kulturellen Niveaus weiter, wird die Selektion von g unterdrückt, sind Stagnation, wenn nicht Verfall und Rückschritt die Folgen. Dies stellt das zentrale Fundament für die Hypothesen von Dutton/Woodley of Menie dar.

So finde man konsequenterweise auch bei Hirtennomadenvölkern Selektionsmechanismen für g. Der Westler mag über die Praxis des „Brautpreises“ lächeln, wonach der Freier in manchen Weltgegenden auch heute noch für eine Braut eine bestimmte Zahl von Kamelen oder Rindern im Austausch an die Familie derselben zu liefern hat; letztlich soll aber, wie die Autoren hervorheben, dadurch gesichert werden, dass die Frau an keinen Dummen und Unfähigen gerät, sondern an jemanden, der intelligent genug ist, einen entsprechenden Überschuß zu erwirtschaften und in eine Frau zu investieren, was keine Selbstverständlichkeit darstellt sondern entsprechende Fertigkeiten und eben g voraussetzt. Wir sehen: Hier ist Intelligenz mit Besitz und Reichtum verknüpft und beides mit dem Privileg der Fortpflanzung – wer den entsprechenden Überschuß erwirtschaften kann, der bietet auch eine Gewähr dafür, dass er in der Lage ist, die Frau und den Nachwuchs zu ernähren.

Dieses Grundprinzip g=Wohlstand=Nachkommen ist den Autoren zur Folge ein universales, weshalb diese Selektion von g auch in Europa stets eine Konstante dargestellt habe – die Reichen und Mächtigen wären immer die mehrheitlich Intelligenteren gewesen, da der Erwerb und Erhalt(!) von Macht, Reichtum und sozialem Status stets ein gewisses Maß an g erfordert habe, je schwieriger die Zeiten, desto stärker die Selektion von g – noch im Hochmittelalter etwa habe der König von England allenfalls in London die absolute Macht inne gehabt, außerhalb regierten diverse adelige Warlords, die man als Herrscher für sich einzunehmen oder eben zu unterwerfen hatte, was wiederum Vehandlungsgeschick und taktisch-strategisches Denken erforderte.

Die Autoren führen betreffs der Konkurrenz von Völkern, Stämmen und Clans den Leser auch auf das heikle Feld der Gruppenselektion von g: Ein Stamm könne durch kulturelle Praktiken, welche die Selektion von g begünstigen, entscheidendende Vorteile gegenüber feindlichen Stämmen im Kampf um Ressourcen, Territorium, Vorherrschaft erwerben, da dieser eben mehr Individuen hervorbringt, die befähigt sind, überlegene und entscheidende Strategien, Taktiken, Kriegslisten zu ersinnen. In diesem Zusammenhang erörtern die Autoren ausgesprochen schlüssige, wenn auch brisante Zusammenhänge zwischen Gruppenselektion und dem evolutionären Interesse des Individuums, seine Gene weiterzugeben. So wird in der gegenwärtigen populärwissenschaftlichen Darstellung von Genetik, Evolution etc. der Schwerpunkt darauf gelegt, dass das Individuum evolutionär quasi darauf programmiert sei, seine Gene weiterzugeben und sich, großteils unbewusst, so verhalte, dass es diesem Zweck diene. Allerdings wird dabei in der Regel allerhöchstens noch darauf verwiesen, dass darin auch der Schlüssel dafür zu finden ist, dass wir Verwandte unterstützen, etwa Geschwister und deren Nachkommen, die einen hohen Anteil unserer Gene in sich tragen.

Dutton und Woodley of Menie wagen sich hier weiter in heutzutage ziemlich „toxische“ Gefilde: So könne das mittlerweile als Ausdruck von Sinnlosigkeit und Verblendung betrachtete „sich Aufopfern“ von Soldaten für „das Vaterland“ letztlich auch als ein Mittel dazu betrachtet werden, den Erhalt und die Verbreitung der eigenen Gene zu sichern! Völker und Nationen stellten traditionell immer auch eine Gemeinschaft von Individuen dar, die sich genetisch näher stünden als das weitere Umfeld. Selbst wenn man so nah verwandte Völker wie Engländer und Dänen betrachte, die sich zudem immer wieder gemischt haben, wäre eine zwar geringfügige aber doch vorhandene genetische Differenz zu beobachten, die zeige, dass Individuen beider Völker im Durchschnitt unter sich näher miteinander verwandt seien als mit den Angehörigen des jeweils anderen Volkes. Kriege zwischen Völkern hätten somit auch eine genetische Komponente – der „sinnlose“ Tod des patriotisch entflammten Soldaten wäre somit dem Erhalt der eigenen Gene geschuldet! „WHY?“- Da habt ihrs!

Ein weiterer sehr interessanter Punkt in Zusammenhang mit dem g-Wettrüsten ist die Sache mit den Genies. Diese kämen oft durch spezielle genetische Kapriolen und Neuverknüpfungen oder im Zuge rezessiver Erbgänge zustande, weshalb sie nicht selten vor in Relation eher unscheinbarem familiärem Hintergrund aus „aus dem Nichts“ hervorploppen würden. Genies wären anders als die „nur“ intelligenten Individuen eher weniger „sozialkompetent“, sondern oft ausgeprochen „alltagsuntauglich“ und wiesen , ähnlich wie die „Kriminellen“, in überdurchschnittlichem Maße eine „moderat psychotische“ Persönlichkeitsstruktur auf, weshalb sie hier eher mit Kriminellen und Asperger-Betroffenen zu vergleichen wären. Aber trotz ihrer Dissozialität und Egozentrik, die häufig mit Kinderlosigkeit verbunden ist, würden Genies durch ihre Innovationskraft und die daraus entstehenden Erfindungen die Zukunft ihres Volkes und dadurch auch die ihrer eigenen Gene sichern, bzw. gerade diese Dissozialität kombiniert mit der überragenden Intelligenz mache es überhaupt erst möglich, dass Genies vollständig in ihrem Denken und Tun aufgingen und ihre Ideen und Projekte über Jahre, Jahrzehnte unablässig verfolgten und immer weiter vervollkommneten! Intelligenz alleine sei hier nicht genug.

Auch die Rolle der Religion ist in diesem Zusammenhang interessant: Grundsätzlich sei zwar Religiosität negativ mit g korreliert, aber in wilden, ungeordneten Zeiten mit hoher g-Selektion könne Religiosität einer Gemeinschaft durchaus einen entscheidenden gruppenselektiven Vorteil gegenüber anderen bieten, die sich weniger von der Gunst oder Peitsche einer höheren Macht getrieben oder erfüllt sehen.

Brisant in dem Zusammenhang ist, dass die Kritiker von Kevin MacDonald gerne ins Feld führen, dass seine „evolutionären Gruppenstrategien“ sämtlichen Grundsätzen der Evolutionsbiologie widersprächen, wonach die Evolution immer am Individuum ansetze, nie an Gruppen. Im Kontext der von Dutton/Woodley of Meenie erörterten Zusammenhänge ergeben MacDonalds Hypothesen jedoch sehr wohl einen Sinn. Und was sich aus speziell dieser Betrachtung der Völker als erweiterter Verwandtschaft im Verbund mit ethnischer Konkurrenz, der Gruppenselektion von g und den gegenwärtigen Agenden für vielfältige Zusammenhänge ergeben, kann jeder für sich weiterdenken.

Dutton/Woodley of Menie fügen dem noch eine weitere „toxische“ Komponente hinzu: Während seit geraumer Zeit in den westlichen Nationen stets die Vielfalt gepredigt und jede genetische Vermischung als begrüßenswert dargestellt wird, da Europa trotz Millionen von Europiden ohne Blutaufrischung aus Schwarzafrika an Inzucht degeneriere, verweisen die Autoren darauf, dass eine zu große genetische Distanz eher negative Auswirkungen auf Fruchtbarkeit des Paares und Fitness der Nachkommen zeitige, da dann von beiden Seiten mehr Gene zusammenträfen, die sich schädlich auf den Nachwuchs auswirkten, wofür sich der Begriff „Outbreeding Depression“ etabliert habe.

Menschen würden zwar unbewusst bei der Partnerwahl in der Regel zu nahe Verwandtschaft und damit die negativen Folgen der Inzucht, die „Inbreeding Depression“, meiden, nichtsdestotrotz aber eine gewisse genetische Nähe suchen, um nicht in die Fallgrube der „Outbreeding Depression“ zu fallen, zudem maximiere eine moderate verwandtschaftliche Nähe die Weitergabe der eigenen Gene. So seien Paare meist genetisch näher verwandt als zwei zufällig ausgewählte Angehörige derselben Population und der „Sweet Spot“ hinsichtlich der Fruchtbarkeit läge gar bei einer Verbindung von Cousins/Cousinen dritten Grades! Warum ist wohl über diese Zusammenhänge in den Medien kaum je etwas zu vernehmen?

Wohl deshalb, weil wir hiermit endgültig die verbotene Zone der schwarzen Anthropologie und Biologie betreten haben, zu der der momentan tobende Bildersturm sämtliche Zugänge zu verschütten trachtet: Die Autoren halten es angesichts der genetischen Differenzen zwischen den Populationen und den daraus hervorgehenden genetischen Clustern für berechtigt, von „Rassen“ zu sprechen, wobei die Details sicher diskussionswürdig bleiben. Sie selbst gehen von der Existenz von 5-6 „Menschenrassen“ aus.

Die Autoren verweisen bezüglich des Einflusses der Selektion von g auf die kulturelle Evolution, dass g stark mit der Fähigkeit zu einem gewissen Grundvertrauen und zukunftgerichtetem Denken sowie der daraus resultierenden Bereitschaft assoziert ist, sich in ein größeres Ganzes einzufügen und eine Selektion von g letztlich ebenjene Eigenschaften fördert, was letztlich zu umfassenderen und stabilen politischen Ordnungen und höheren Zivilisationsstufen führt, wobei in Europa die Selektion von g noch durch das Mittelalter und die Neuzeit hindurch aufrecht erhalten worden wäre indem durch erwähnte Mechanismen, wie die Bindung des Privilegs der Fortpflanzung an Besitz und sozialen Status, gewährleistet wurde, dass sich hauptsächlich die Intelligenteren vermehrten während die minder Intelligenten aus dem Genpool herausgehalten wurden oder aber, ohne einen Sozialstaat, nur geringe Chancen hatten, etwaigen Nachwuchs aufzuziehen.

Ein Detail der Intelligenzselektion von grausiger Faszination, das der Erzähler so gar nicht auf dem Schirm hatte, sind die Exekutionen. Die Autoren verweisen darauf, dass dereinst auch für heute eher geringfügig erachtete Vergehen, wie etwa Diebstahl, die Todesstrafe verhängt wurde, von Mord und Totschlag ganz zu schweigen. Da aber Armut, Gewaltbereitschaft und Kriminalität gleichermaßen negativ mit g korrelieren, sei allein durch die Todesstrafe ein bedeutender Teil der minder Intelligenten aus dem Genpool herausgehalten worden, da diese überproportional die Ärmeren betraf und hier insbesondere die jungen Männer – so sei bis zu ein Prozent in jeder Generation durch Exekutionen umgekommen, abgesehen davon, dass noch ein ungleich größerer Teil in den Gefängnissen von jeglicher Möglichkeit der Fortpflanzung ferngehalten wurde und dort auf kurz oder lang den schlechten Lebensbedingungen erlag.

Zudem hatten die Reichen oft die Gelegenheit, sich freizukaufen, mitunter reichte auch der Nachweis der Lesefähigkeit für eine Begnadigung aus – all dies habe letztlich der Selektion von g gedient. Da g aber auch mit Empathie und Mitleidensfähigkeit assoziiert sei, habe eben dies, so grausam und unfair es auch scheinen mag, durch den Anstieg von g zu einer allmählichen Humanisierung der Justiz geführt. Waren die Hinrichtungen zunächst grausige Volksbelustigung, bei der die Delinquenten lange und qualvoll zu leiden hatten und die Körperteile danach aufgespießt als Abschreckung öffentlich zur Schau gestellt wurden, bis sie verfaulten, verlor sich zusehends der Eventcharakter während Methoden erdacht wurden, die dem Deliquenten einen möglichst schnellen, „gnädigen“ Tod gewähren sollten – etwa beim Hängen den Genickbruch und nicht mehr die langsame Strangulation, man die Todesstrafe zunehmend eingrenzte oder letztlich ganz ächtete, wobei die Autoren immer wieder hervorheben, dass in Großbritannien bis 1960 gehenkt wurde.

Parallel mit der Humanisierung des Strafvollzuges wären auch zunehmend öffentliche tierquälerische Spektakel wie Bullen- und Bärenhatzen verschwunden – ein weiterer Ausdruck wachsender Empathie- und Mitleidensfähigkeit in Folge des Anstiegs von g in der Population.

Die wachsende Fähigkeit zu Empathie und Mitleid führte auch zu den ersten Anfängen von sozialer Fürsorge, indem man etwa für die Kinder der Armen entsprechende Einrichtungen schuf, in denen allerdings zunächst die Bedingungen derart miserabel blieben, dass sich nichts grundlegendes an dem Umstand änderte, dass die Vermögenden weitaus mehr Kinder bekamen und diese auch das reproduktive Alter erreichten, selbst Kinder bekamen usw. als die Armen. Dabei betonen die Autoren, dass die solcherart hierarchischen Gesellschaften entgegen den verbreiteten Vorstellungen von durchlässiger Natur waren. g war immer König und wurde oben stets gebraucht. Intelligenz stieg auf, vielleicht nicht von heute auf morgen, aber auf ziemlich sicher über wenige Generationen, dafür seien reichlich Fälle von Personen und Familien aus kleinen Verhältnissen verbürgt, die auf höhere und höchste Ebenen aufstiegen, nicht selten im Zuge von Krisen und gesellschaftlichen Umbrüchen, aber immer war g notwendig, um solche Positionen auf Dauer zu halten.

Die große Wende und ihre Folgen

Der Punkt, an dem sich alles ins Gegenteil verkehrte, ist laut Dutton/Woodley of Menie die Industrielle Revolution. Diese selbst sei als Resultat der beständigen Selektion von g in Europa und der daraus entspringenden Innovationskraft zu betrachten, die immer mehr an Makroerfindungen hervorbrachte, deren Zahl laut den Autoren ein entscheidendes Kriterium für den Grad an g innerhalb einer Population darstellt und deren anhaltendes Schwinden demzufolge den andauernden Schwund der Intelligenz in den westlichen Gesellschaften nachzeichnet.

Die Industrielle Revolution habe die Überwindung der malthusianischen Falle mit sich gebracht, wonach jeder erwirtschaftete Überschuß vom exponentiellen Bevölkerungswachstum aufgezehrt wurde. Man konnte es sich leisten, die Armen und die Ärmsten durchzufüttern und tat es auch. Der Anstieg von g und die damit einhergehende Empathie- und Mitleidsfähigkeit führte letztlich im Verbund mit den technischen, medizinischen und sozialen Errungenschaften und Entwicklungen, etwa der Implementierung und des Ausbaus von Systemen der staatlichen Sozialfürsorge, die diesen Namen auch verdienen, dazu, dass letztlich die Tendenz völlig umgekehrt wurde, wonach die Reichen (und damit Intelligenteren) mehr Nachkommen hatten als die Armen. Letztere holten auf und letztlich verkehrte sich es sich in das Gegenteil. Eine Entwicklung, die bis heute anhält.

Als eine der elementaren Kräfte hinter dieser Entwicklung sehen die Autoren nicht nur, dass intelligente Menschen auch eher zu Empathie und Mitleid neigen und deshalb den Armen helfend unter die Arme greifen wollen. Intelligente Menschen würden eben aufgrund ihrer Intelligenz dazu neigen, weniger oder keine Kinder zu haben. Intelligente Menschen wären vergleichsweise erfolgreich beim Gebrauch von Verhütungsmitteln, minderintelligente bekanntermaßen Versager im Umgang damit. Intelligente Menschen wären aufgrund ihrer geringeren Impulsivität und ihrer ausgeprägteren Fähigkeit zu zukunftsgerichtetem Denken weniger prädestiniert dazu, sich dem Augenblick zu ergeben und sich einfach gehen zu lassen. Dutton/Woodley of Meenie führen hierzu an, dass alleinerziehende Mütter im Schnitt einen signifikant geringeren IQ aufwiesen als sowohl verheiratete Mütter wie auch kinderlose Frauen. Vor allem aber würden intelligentere Menschen von Natur aus zu einem Leben mit wenigen oder ohne Kinder neigen, weil sie einen Lebensstil mit geistiger Stimulation vorzögen und Kinder eher als Belastung sehen würden.

Minderintelligente hingegen wären hier gegenteilig: impulsiv, der Zukunft gegenüber gleichgültig, im Hier und Jetzt und in den Tag hinein lebend. Seien einst deren Kinder zum überwiegenden Teil durch die widrigen Verhältnisse aus dem Genpool entfernt worden, und das meist schon vor der Geschlechtsreife, so überlebten sie heute fast alle und der Wohlfahrtsstaat setze zudem alle Anreize dafür, reichlich Kinder zu bekommen und so dessen Leistungen möglichst maximal auszuschöpfen. Das Armuts und Elendsrisiko, das Kinder einst darstellten, wäre damit völlig weggefallen, im Gegenteil, es wurden für die Minderintelligenten sämtliche Anreize gesetzt, Kinder zu bekommen, während diese für die Intelligenten zunehmend entfielen.

Interessant ist in dem Zusammenhang wieder die Rolle der Religion. So waren gerade die Intelligenteren von den weltverneinenden Aspekten des zugleich die Elenden und Armen überhöhenden Christentums angesprochen, während das die minderintelligenten Impulsmenschen kaum tangierte. Das Christentum befeuerte also die letztlich dysgenische Päppelung der Armen und ihres Nachwuchses und die zunehmende Entsagung der Intelligenteren, ihre eigene Fortpflanzung betreffend. Allerdings, so Dutton/Woodley of Menie, sei dieser Prozess dadurch gebremst worden, dass die Kirche das alte Wissen über Empfängnisverhütung unterdrückt und vernichtet habe, ansonsten hätte sich die Umkehr in der Vermehrungsrate der Intelligenten und der Minderintelligenten wesentlich schneller vollzogen.

Es herrscht also laut Dutton/Woodley of Menie seit der Industriellen Revolution, welche aus einem Kumulationspunkt der g-Selektion heraus entsprang, in den Technologiegesellschaften des Westens wie auch einigen Ländern, die in den Genuss der Errungenschaften kamen, ein Intelligenzschwund, der auf einer Negativselektion von g beruht. Minderintelligente hätten um ein Vielfaches mehr Nachwuchs als Intelligente, was eine komplette Umkehr der Verhältnisse vor der Industriellen Revolution darstelle. Aufgrund der zu 80% erblichen Bedingtheit von g führe dies auf lange Sicht zu einem allgemeinen progressiven Schwund von g mit entsprechenden Auswirkungen auf allen gesellschaftlichen, kulturellen, technischen Ebenen. Die populäre Auffassung, dass man die Massen der „Unterprivilegierten“ nur entsprechend versorgen, erziehen und bilden müsse, um den für den Erhalt der Zivilisation notwendigen Intelligenzlevel zu erhalten, weshalb es auch nicht weiter ins Gewicht falle, wenn die ohnehin „Privilegierten“ wenig Kinder bekämen, erwiese sich demnach als ebenso fataler Trugschluß wie die Förderung von Massenimmigration aus IQ-schwachen Regionen mit ebensolchen Intentionen, welche die Autoren als eine weitere Triebkraft des Intelligenzschwunds in Europa und den westlichen Technologienationen klar benennen.

Dieser Schwund sei seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts signifikant, allerdings habe die Schubkraft der Innovationen in Folge des der Industriellen Revolution vorausgehenden g-Optimums eine weitreichende Dynamik entfaltet, die trotz des sich schon abzeichnenden Schwundes von g die gesellschaftliche und technische Entwicklung zunächst weiter am Laufen hielt, während gleichzeitig etwa die Kurve der Makroinnovationen schon eine Abwärtstendenz zeigte. Der Schwund von g wurde laut den Autoren im 20 Jahrhundert auch lange durch den sogenannten „Flynn-Effekt“ maskiert, welcher einen immensen Intelligenzzuwachs suggerierte, was aber allein dadurch zustande gekommen wäre, dass durch die Anforderungen, die das Leben in Technologiegesellschaften mit sich bringt, die Menschen zunehmend in abstraktem, technischem Denken geschult würden, was zunächst dazu geführt habe, dass sie zwar in IQ-Tests insgesamt zunehmend besser abschnitten, dies aber lediglich dem Umstand zu verdanken gewesen sei, dass sich die Verbesserung auf die Teile der Tests beschränkte, die nur schwach mit g assoziiert seien, was den Schwund in den stark mit g assoziierten Teilen der Tests verschleiert habe. Der Flynn-Effekt habe keine Zunahme der Intelligenz sondern die Unzulänglichkeiten der IQ-Tests aufgezeigt, Veränderungen der Intelligenz einer Population im Zeitverlauf zu messen; mittlerweile habe sich jedoch selbst beim Flynn-Effekt eine Umkehr der ursprünglichen Tendenz eingestellt.

Die Autoren verstehen g vor allem auch als Ausdruck eines insgesamt funktionstüchtigen Nervensystems, weshalb die Messung der „einfachen Reaktionszeit“ („Simple Reaction Time“, sRT) für sie ein probates Mittel darstelle, den Intelligenzschwund über längere Zeiträume zu messen. Zwar sei sRT selbst auch nur schwach mit g assoziiert, dafür aber wären die Messungen seit dem viktorianischen Zeitalter kontinuierlich durchgeführt worden und das mittels Methoden, die auch den heutigen Standards gerecht würden. Die Analyse der Daten zeige diesbezüglich

…von der Zeit Sir Francis Galtons im späten neunzehnten Jahrhundert bis ins späte zwanzigste Jahrhundert eine starke Verlangsamung der Reaktionszeiten.

(a.a.O., Übersetzung D.E.)

Für diesen Schwund von g infolge der Negativselektion seien nun die Aufgabe der Concorde, der Mondflüge, des Space-Shuttle die signifikantesten Wegmarken, denen eine fatale gesamtkulturelle Abwärtsspirale zugrunde liege, ein Absinken sämtlicher Schichten der Gesellschaft, was von Dutton/Woodley of Menie auf einen brutalen Nenner gebracht wird:

Die Akademiker des Jahres 2000 wären die Schullehrer von 1900, die Schullehrer von 2000 wären die Fabrikarbeiter (der Durchschnitt) von 1900, die Büroangestellten und Polizisten des Jahres 2000 wären die Farmarbeiter von 1900, die zu dieser Zeit um 10 bis 15 IQ-Punkte unter dem Durchschnitt lagen. Die untergeordneten Sicherheitsleute und Ladenhelfer des Jahres 2000 wären 1900 entweder im Arbeitshaus, auf der Straße oder tot. Die wirklichen Langzeitarbeitslosen oder Arbeitsunfähigen, die abhängige „Unterklasse“ des Jahres 2000, hätte 1900 schlicht nicht existiert. Und selbst diese Schätzung lässt die Bildungsexpansion seit 1900 außer Acht, welche die Mittelschicht ausweitete und alleine für sich genommen die Durchschnittsintelligenz von Akademikern und Lehrern und sogar Ladenhelfern im Vergleich zu dem, was sie im Jahr 1900 gewesen wären, reduzierte.

(a.a.O.)

In letzter Konsequenz werden laut den Autoren die westlichen Gesellschaften demzufolge unfreundlicher, brutaler, dysfunktionaler, wofür sie sinnbildlich die eindrucksvolle Titelillustration und das anschauliche, vom Erzähler auch diesem Artikel vorangestellte Bibelzitat (Psalm100:27) wählten. Howe Abbott-Hiss faßt dieses Ansinnen auf Counter Currents treffend zusammen:

Das Cover des Buches ist mit der Skizze Gin Lane des englischen Künstlers und Sozialkritikers William Hogarth’s aus dem Jahr 1751 illustriert, welche davon intendiert worden war, die Übel des Trinkens abzubilden, hier aber klar Bezug auf die Konsequenzen von sich ausbreitender Minderintelligenz nimmt. Einhergehend mit der Darstellung verschiedener Schrecken, inklusive trunkenheitsbedingter Gewalt, und diversen Todesarten, inklusive Selbstmord, sieht man da eine Frau, die ihrem Baby Gin zu trinken gibt, eine Betonung der vererblichen Natur von beidem, Alkoholismus wie niederem IQ. Eine andere Mutter vernachlässigt offensichtlich ihr Kleinkind, lässt es über das Geländer der Treppe fallen, auf der sie sitzt. Sie ist mehr daran interessiert, sich eine Prise Schnupftabak zu gönnen und die syphilitischen Wundgeschwüre an ihrem Bein weisen auf Prostitution hin. All dies sind Beispiele für eine Mentalität der Gegenwartspräferenz, eine Präferenz die unmittelbaren Genuss über langfristige Verantwortlichkeit stellt, was um so alltäglicher wird, je mehr die allgemeine Intelligenz schwindet. Ein Mann und ein Hund, die am selben Knochen nagen, fassen die Aussage des Bildes zusammen, indem sie das Absinken des Menschseins auf eine animalische Ebene anzeigen.

Der Lauf der Welt – linearer Aufstieg, großer Fall oder Zyklus?

Im Ausklang widmen sich die Autoren der Frage, welche der schon lange kursierenden traditionellen Sichtweisen über die Entwicklung von Kulturen oder „der Menschheit“ am ehesten den Realitäten gerecht wird.

Da wäre etwa die Vorstellung eines linearen Fortschritts über alle Widrigkeiten hinweg hin zu einer Zukunft, die der Realisierung eines Paradieses auf Erden entspricht. Eine Vorstellung von (kultureller) Evolution als ständiger Höherentwicklung, wie sie etwa für den „Transhumanismus“ wie den Marxismus und seine Strömungen und deren Interpretation der Evolutionstheorie charakteristisch ist.

Dem entgegengesetzt ist die Vorstellung des „großen Falls“. Die Menschheit sei nur noch eine klägliche Schwundstufe vergangener, unerreichbar entschwundener Größe. Menschen der Gegenwart seien die gefallenen Erben einer vergangenen Kultur, der sie allenfalls nacheifern könnten ohne die einstige Höhe je wieder zu erreichen. Dessen ungeachtet sollte man die alte Größe und ihre Ideale stets in Erinnerung behalten und zumindest versuchen, diesen zu entsprechen. Die Autoren führen als Beispiel das europäische Mittelalter an, das von der Erinnerung an die Antike und Rom geprägt gewesen sei und dem Bewußtsein, dass man sich angesichts der vergangenen Größe klein und unwürdig wähnte, dabei aber doch versuchte, das Erbe nach Kräften aufrecht zu erhalten, was etwa in der Verwendung von Latein als Sprache der Gelehrten und höheren Stände sowie der Vorliebe für lateinische Namen zum Ausdruck gekommen wäre.

Das zyklische Bild wiederum geht davon aus, dass alle Kulturen letztlich einen Zyklus des Werdens und Vergehens durchlaufen. Sie erheben sich aus dem Staub und zerfallen zu Staub aus dem sich wieder eine neue Kultur formt – ein wellenförmiges Auf und Ab über die Millennien hinweg. Hier sind natürlich Oswald Spengler und sein „Untergang des Abendlandes“ unvermeidlich, der darin dieses Vorstellung erschöpfend ausführte und dabei den Zyklus vom Wachsen, Blüte und Verfall der Kulturen mit dem Zyklus der Jahreszeiten gleichsetzte: Kulturen erlebten einen Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Lag Spengler doch richtig?

Der Erzähler muss einräumen, dass er mit dem Herrn Spengler immer ein gewisses Problem hatte. Erstens erschien ihm dessen Geraune doch ein bisschen zu sehr auf pneumatische Art und Weise bedeutungsschwanger, zweitens sah er in diesen zyklischen Bildern die Gefahr, dass sie dazu verleiten, das aggressive, bewusste Wirken destruktiver Kräfte als Teil eines natürlichen und unvermeidlichen Prozesses im Rahmen eines übergeordneten Zyklus zu deuten. Jedoch abgesehen davon, dass der Erzähler mittlerweile selbst bei der Frage angelangt ist, ob dergleichen Überlegungen nicht nur trotzdem, sondern gerade deshalb höchst angebracht sind, so fand er die Rehabilitation, die Dutton/Woodley of Menie Oswald Spengler zukommen ließen, durchaus angemessen. Letztlich nämlich, so die Autoren, entsprechen die spenglerschen Zyklen ihren Hypothesen von g-Selektion und deren Auswirkungen, sowohl vergangene Kulturen als auch die gegenwärtige westliche Zivilisation betreffend. Unter Verweis auf antike Zeitzeugen wie den griechischen Historiker Polybius sehen die Autoren in Aufstieg und Fall des römischen Imperiums die selben Muster wie in unserer gegenwärtigen westlichen Zivilisation, sie ergänzen jedoch deren Sichtweise um das entscheidende Moment der Umkehr der g-Selektion.

Um es mit Leonard Cohen zu sagen, „I’ve seen the nations rise and fall, I’ve heard their stories, heard them all…“ – das Bild vom Aufstieg der Zivilisationen, ihr Abgleiten in Dekadenz und letztendlich Verfall, aus dessen Staub sich neue Kulturen erheben, ist uralt und kann als Teil des kollektiven Mythos betrachtet werden. Dutton/Woodley of Menie haben hier eine schlüssige Erklärung für die tiefer liegenden Triebkräfte vorgelegt, die mehr ist als bloße Spekulation. Nicht mehr, aber auch nicht weniger, wie der Erzähler, trotz seiner ursprünglich eher linken Gesinnung und seiner Vorbehalte gegenüber jedweder psychiatrischen Normierung, nach dieser fesselnden Lektüre feststellen musste. Gut, dachte er sich, eigentlich könnte man das Ganze ja als ein gedankliches Konstrukt abtun, das alleine dazu dienlich ist, den Reichen und Mächtigen jede Legitimität zu verleihen: Statt „gottgewollt“ ist hier nun alles „g-gewollt“. Wenn, ja, wenn es nur nicht derart viel Evidenz dafür gäbe und der Intelligenzschwund als solcher nicht außer Frage stünde – wobei gemeinhin der Gaul von einer Seite aufgezäumt wird, bei der bezweifelt werden kann, ob diese das Vorderende darstellt:

Siegeszug der Dummheit: Die menschliche Intelligenz geht rasant zurück

Bis zum Jahr 2050 wird der durchschnittliche IQ auf 86 fallen. Bis vor rund zehn Jahren stieg die Intelligenz in der entwickelten Welt wegen der sich verbessernden Lebensbedingungen. Doch dieser Trend scheint sich nun umzukehren. Die weltweite Armut verhindert Bildung, die geistige Inaktivität breiter Bevölkerungsschichten nimmt zu. Die Regierungen profitieren von dieser Entwicklung, weil sie die Bürger leichter manipulieren können.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/05/siegeszug-der-dummheit-die-menschliche-intelligenz-geht-rasant-zurueck/

Armut verhindert Bildung? Ja, aber wenn nun Intelligenz zu 80% erblich ist und Armut mit Minderintelligenz korreliert? Wenn die zunehmende „geistige Inaktivität breiter Bevölkerungsschichten“ dem Umstand geschuldet ist, dass sich seit der großen Wende die Dummen einfach stärker vermehren?

Wenn wir hier etwa gegenwärtig beobachten, wie das Gymnasium zu neuen Hauptschule wird, sich also als ursprünglich für die g-Elite gedachte Bildungseinrichtung, die für den Zugang zu den Hochschulen qualifiziert, in eben dieser Funktion für die breite Masse öffnet, während die einstige HAUPTschule nur mehr das Intelligenzprekariat verwahrt, illustriert dies eigentlich nicht nur zur Genüge die These von Dutton/Woodley of Menie, dass das g-Niveau der Bildungs-Pyramide, vom Kopf bis zur Basis in einem Maße abgesackt sei, dass die Aufrechterhaltung des Überschallflugs, der bemannten Raumfahrt, des Space-Shuttles nicht mehr möglich ist. Allein dieser Umstand zeigt uns zudem, dass wir uns mitnichten am Ende der Abwärtspirale, sondern, wie es auch die Autoren argwöhnen, erst am Beginn eines spenglerschen Winters befinden; dass man es in der Hauptstadt der führenden Wirtschaftsmacht Europas nicht mehr zuwege bringt, einen Flughafen fertigzustellen, wäre demnach nur eine weitere signifikante Wegmarke. Was die Möglichkeiten einer Umkehr dieses laufenden Prozesses belangt, sind die Autoren überaus skeptisch. Die Eugenik hätte mittlerweile einen derart üblen Ruf, dass sie nicht mehr vermittelbar sei.

Dem mag der Erzähler entgegenhalten, dass die Menschen doch im Grunde mehrheitlich im persönlichen Bereich eine Politk der Brutaleugenik pflegten, in dem neun von zehn Föten, die etwa Anzeichen von Trisomie 21 oder vergleichbaren Behinderungen aufwiesen, abgetrieben würden, die „Ausmerze“ „lebensunwerten Lebens“ also in den Mutterleib hineinverlagert worden wäre. Dessen ungeachtet werden offensichtlich auf etlichen entscheidenden Ebenen die Weichen in Richtung einer dysgenischen Negativselektion von g gestellt, wofür das Downgrading des Schul- und Universitätsbetriebs nur ein Beispiel darstellt. Man kann sich nun darüber streiten, was davon einer feindlichen Agenda, was der Umkehr in der g-Selektion seit der Industriellen Revolution geschuldet sein mag, der Erzähler hält es mit Dutton/Woodley of Menie, dass das Einzige, was zu tun bleibt, die bestmögliche Vorbereitung und Anpassung an den spenglerschen Winter ist: wenn die Energieversorgung nicht mehr gesichert sei, solle man beispielsweise wieder zu Verbrennungsöfen zurückkehren, wenn die Infrastruktur einbreche, das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel sich zusehends desolat gestalte, die Straßen verkämen und immer unsicherer würden, dann solle man anstatt zu pendeln eben möglichst nah zu seiner Arbeitsstelle ziehen, so wie es die Menschen früher auch getan hätten und so weiter. Es bleibt uns hier also nichts weiter, als gefasst dem heraufziehenden spenglerschen Winter entgegenzusehen, gegen transformatorische Gewalten dieses Ausmaßes hilft jedenfalls keine Online-Petition und kein Sozialarbeiter.

Nachtrag: Der Erzähler möchte die detaillierteren Ausführungen von Dutton/Woodley of Menie, in der sie die Übereinstimmungen ihrer Hypothese mit den spenglerschen Zyklen am Beispiel der westlichen, europäischen Zivilisation eindrucksvoll und in epischer Breite darlegen, in einem Folgeartikel mittels einer Übersetzung dieser Passage würdigen.

Der Welt-IQ (89), Quelle: https://splitter1.wordpress.com/2018/12/31/welt-iq-weltintelligenz/
Die Verteilung der Weltintelligenz, die Ostasiaten hält der Erzähler für deutlich überbewertet! Quelle: https://splitter1.wordpress.com/2018/12/31/welt-iq-weltintelligenz/

149 Gedanken zu “Mit der Weisheit am Ende

  1. Monk

    Imposanter Beitrag, Laibacher.

    Und ja, zugegebenerweise habe ich mich da erst mal „durchwürgen“ müssen (wirklich nicht bös gemeint).

    Meine ganz persönliche Meinung:

    Höher, schneller, weiter, sich seiner möglichen Überlegenheit gewahr zu werden ist auch kein Patentrezept die Welt zu retten. Ich will auch nicht zum Mond und Düsenflieger gehn mir ohnehin auf die Nerven. Ich will an diesem Overkill einfach nicht mehr teilhaben wollen.

    Stand der Dinge ist doch, daß uns die sogenannte Intelligenz an einen Punkt gebracht hat, sich endlich bewusst zu werden wer sie -und warum- einfordert.
    Das klingt ja schon nach einem jahrmarktähnlichen Stelldichein jener Zurschaustellung eines Produktes aus dem man mehr rauskitzeln könnte, als es dies eigentlich können täte. Diese Anspruchshaltung liegt mir fern, weil die Natur eben anders funktioniert, als sich das ein intelligenzsozialisierter, industrialisierter Möntsch, überhaupt vorstellen kann.

    Warum darf ein Mensch nicht „zurückgeblieben“ lebend, weiterhin auf seinem Kontinent seinen Gepflogenheiten nachgehen dürfen, warum darf meine Katze nicht blöd aus der Wäsche glotzen, wenn es kein Dosenfutter gibt?

    Übrigens:

    In meinem Kuhkaff sind mir die Einfachgestrickten jene, welche mir am intelligentesten daherkommen, wenn es demnächst darum geht.

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    1. Warum darf ein Mensch nicht „zurückgeblieben“ lebend, weiterhin auf seinem Kontinent seinen Gepflogenheiten nachgehen dürfen, warum darf meine Katze nicht blöd aus der Wäsche glotzen, wenn es kein Dosenfutter gibt?

      Übrigens:

      In meinem Kuhkaff sind mir die Einfachgestrickten jene, welche mir am intelligentesten daherkommen, wenn es demnächst darum geht.

      *

      Du kannst dich doch getrost zurücklehnen, Intelligenz ist zu 80% erblich. Ob jetzt eine schwangere Kuh ihren Fötus zum pränatalen Chinesischkurs und Geigenunterricht wuppt, reißt es nicht raus. Die Krux ist eben nur, dass sich die Dummen stärker vermehren als die Intelligenten weil der vordem wachsende g-Level das Biotop dafür geschaffen hat und das führt eben zwangsläufig so nach und nach wieder zum Schwund der zivilisatorischen Errungenschaften, wobei das Ergebnis halt eher keine friedliche Dorfdeppen-Idylle ist. Irgendwie aber ganz typisch, wie die Made im Speck die Vorzüge und Erleichterungen der westlichen Zivilisation zu nutzen und gleichzeitig diese Zivilisation und den Intellekt, der sie ermöglicht hat in großer Pose zu verachten! Concorde, Raumfahrt und Space-Shuttle sind halt ikonische Marker für den Stand einer Zivilisation und die Forschung, die damit zusammenhängt bringt auch neue Erkenntnisse und Errungenschaften hervor, die für Breiche nützlich sind, die nicht unbedingt direkt damit zusammenhängen. Wenn der g-Level so weit abgesackt ist, dass solche Projekte nicht mehr möglich sind, ist das ja erst der Anfang. Wander halt in ein Low-IQ-Shithole aus und mach dir ein Bild von der Zukunft.

      Wenn man das alles als ein spenglersches zyklisches Werden und Vergehen betrachtet kann man sich erst recht zurücklehnen bzw. einen gesunden Fatalismus entwickeln. So watt! Das Intelligenz-ist-doof-Geschrei ist jedenfalls auch nicht besonders geistreich.

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      1. Als ob ich es nicht schon geahnt hätte, daß du auf meine Einlassungen zu dieser Thematik allergisch reagieren würdest.
        Eigentlich wollte ich lediglich darauf hinweisen was aus Anschauungsmerkmalen geworden ist und wie man sie, dem Zeitgeist entsprechend, immerfort auf den selben Nenner herunterrechnet.

        Wer sich gegenüber anderen erhebt, muss sich nicht wundern wenn jene proklamierte Intelligenz sich zu einer menschlichen Tragödie entwickelt, welche anscheinend Sinn und Zweck einer herbeigeschwurbelt-wissenschaftlichen Konsequenz zu sein scheint.

        Im Übrigen halte ich diese *Shitholeargumentation* für keine zielführende Belegstudie, derweil sie doch offenbarerweise auf eine gewisse pipigene Befangenheit schliessen lassen.

        Geistreich geht diesbezüglich anders, wenn ich denn bitten darf.

        🙂

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      2. Schildbürger

        Monk macht erst einen auf den Antirassisten und schwärmt von irgendeiner verträglichen Straßenkultur um dann darauf umzuschwenken dass „die Menschheit“ ausgestorben gehört.
        Wobei ich da so nen Verdacht hab dass er da nur einen bestimmten Teil davon meint.

        Und Monk wischt tatsachengestützte Beiträge mit null Gegenargument, sondern mit „das lass ich nicht zählen, weil das klingt so ähnlich wie wer den ich nicht mag“ weg.
        Bin ich hier eigentlich der Einzige hier der so den Eindruck hat das Monk eine ziemlich krumme Nummer ist?

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  2. Monk

    Was aber wenn die Weisheit, ob der der sogenannten intelligenten Weiszheit, nicht mehr regulierbar würde. Sie sich aufgrund ihrer Intelligenz, mit ihren eigenen Waffen geschlagen,jener Dummheit hingeben müsste, für die sie sich eigentlich verantwortlich fühlt?
    Machte es denn den Kohl noch fetter, oder sollte man sich doch eher vornehm zurücknehmen und einsehen das man den Bogen überspannt hat, sich vor lauter Selbstüberschätzung ins verdiente Grab einer omnipotenten Qualität geschaufelt hat?

    Ich möchte mich dafür nochmal ausdrücklich bedanken, daß du diese Thematik mit aller Ausführlichkeit in den Diskurs transportiert hast.

    Für mich persönlich der heilige Gral unseres Zeitgeschehens, der es lohnt beleuchtet zu werden.

    Gestern – Heute – und für alle Ewigkeit.

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  3. Toji

    Ja diese genthematik ist nicht ohne..bin zwar nicht so darin bewandert aber hab mal was gefunden mit der Aussage dass es ziemlich irrelevant ist ob Eltern ihren Nachwuchs locker oder streng erziehen da das Verhalten bereits größtenteils durch Gene bestimmt ist

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    1. Monk

      Zumal die Gene eines Schimpansen sich zu 1,4 Prozent von den Genen des Homosapiens sapiens unterscheiden sollen und die Erziehung unter Menschenaffen eine recht zielführende zu sein scheint.

      Der Mensch ist- und bleibt ein Unglücksfall im Geschehen jener sogenannten fortschrittlichen Evolution.

      Meiner Meinung nach.

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      1. „Zumal die Gene eines Schimpansen sich zu 1,4 Prozent von den Genen des Homosapiens sapiens unterscheiden sollen“

        Dies zeigt vor allem und anders als sie es dir weismachen wollen, dass minimal erscheinende Unterschiede enorme Auswirkungen zeitigen können! Und wenn du jetzt meinst, du wärst auch nur ein Chimp, dann mach doch mit ein paar Schimpansen ne WG auf – ausgewachsenen Exemplaren versteht sich, nicht sowas wie „unser Charlie“, wobei das wahrscheinlich schon reichen würde.

        Btw.:

        Mäuse unterscheiden sich genetisch kaum vom Menschen

        Der genetische Unterschied zwischen Maus und Mensch scheint deutlich geringer zu sein, als Wissenschaftler vermutet haben. Während man bisher davon ausging, dass sich das Mäusegenom zu etwa 15 Prozent von dem des Menschen unterscheidet, sind es tatsächlich wohl nur 2,5 Prozent, berichten Forscher der amerikanischen Firma Celera Genomics im Magazin „Science“ (Bd. 296, S. 1661).

        Der Celera-Forscher Richard Mural hat zusammen mit Kollegen das Mäuse-Chromosom Nummer 16 entschlüsselt. Auf dem Chromosom machten sie insgesamt 731 Gene dingfest, die Baupläne für Zelleiweiße enthalten. Die Forscher entdeckten dabei lediglich 14 Gene, die keine Entsprechung auf dem menschlichen Chromosom Nummer 16 haben. Umgekehrt gibt es auf dem Chromosom des Menschen nur 21 Erbsequenzen, die bei Mäusen nicht vorkommen.
        Wenn sich das Ergebnis auch auf die anderen Chromosomen übertragen lässt, ist das Genom der beiden Spezies zu etwa 97,5 Prozent identisch, schreiben die Forscher. Das ist nicht sehr viel mehr, als sich der Mensch von seinem nächsten Verwandten, dem Schimpansen, in den Erbsequenzen unterscheidet: Die beiden Arten entsprechen sich genetisch zu etwa 98,5 Prozent. Biologen haben jedoch darauf hingewiesen, dass der Unterschied zwischen den Arten nicht nur von den Genen an sich herrührt, sondern auch von der Art und Weise, wie sie im Organismus an- und ausgeschaltet werden.

        Seit sich die Linien von Mensch und Maus zur Dinosaurierzeit vor etwa 100 Millionen Jahren getrennt haben, hat sich im genetischen Grundprogramm dennoch erstaunlich wenig getan, erklärt Mural. Der Umstand ist ein Glück für die medizinische Forschung: Die Maus könne von Wissenschaftlern offenbar besser als Modell für menschliche Krankheiten genutzt werden, als man bisher annahm.

        https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/maeuse-unterscheiden-sich-genetisch-kaum-vom-menschen/

        „Biologen haben jedoch darauf hingewiesen, dass der Unterschied zwischen den Arten nicht nur von den Genen an sich herrührt, sondern auch von der Art und Weise, wie sie im Organismus an- und ausgeschaltet werden.“

        DAS HAT DER D.E. SCHON LANGE GEPREDIGT! Und das wirft auch ein ganz neues Licht auf die Rassenfrage und das leidige Geseier der Verstrahlten und Gutmenschen, wir wären alle gleich auf Erden und alle sowieso Schimpansen und was da sonst noch an Viertelbildung in der Gegend rumschwappt!

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  4. knr

    Da hat sich der d.E. aber nicht nur EIN sondern gar ZWEI FLEISZKÄRTCHEN verdient und einen löblichen Eintrag in das Klassenbuch und zwei Tage Sonderurlaub oder so…

    Möchte nur kurz meinen Senf reinrühren, die Gedanken kreisen um eine angemessene Antwort, aber ohne Lektüre der Quelle wird das nichts.

    Das Werk wurde ja vom d.E. an anderer Stelle erwähnt. Mein erster Impuls war, dass hier wieder mal ein Geschwätzwissenschaftler mit Profilneurose und Minderwertigkeitskomplexen, weil er mit seinen beschissenen Mathekenntnissen oder gar einer Unfähigkeit zu ANSCHAUUNGSFREIEM ANALYTISCHEM DENKEN dennoch das große Rad drehen will und sich zum Welterklärer emporschwingen möchte. Und das Ganze mit einer flüssigen Schreibe, wie Mann es von der Anglosaxosphäre kennt.

    Dieser Eindruck ist noch nicht verflogen, wenngleich abgeschwächt.

    Ich hoffe später mehr…

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    1. dass hier wieder mal ein Geschwätzwissenschaftler mit Profilneurose und Minderwertigkeitskomplexen, weil er mit seinen beschissenen Mathekenntnissen oder gar einer Unfähigkeit zu ANSCHAUUNGSFREIEM ANALYTISCHEM DENKEN dennoch das große Rad drehen will und sich zum Welterklärer emporschwingen möchte.

      …sagt der pranische Hamerianer. Also der erklärte Bio-Logie Verächter, der auf Scharlatanerien mit „5 biologischen Naturgesetzen“ und LICHTNAHRUNG reinfällt. Mann o Mann!

      Es sind übrigens ZWEI Autoren, einer davon ist immerhin Evolutionsbiologe.

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  5. knr

    Dutton und Woodley of Menie vertreten die Auffassung, dass dies bereits einen erheblichen Niederschlag auf die westliche Zivilisation ausübt, diese teilweise bereits um einige Entwicklungsstufen zurückgeworfen habe. Dazu präsentieren sie zum Einstieg drei ikonische Beispiele:

    Das Ende der bemannten Raumfahrt zum Mond und dass es heute schlicht nicht mehr möglich sei, einen Mann zum Mond zu senden.
    Das Ende des Überschalljets Concorde.
    Das Ende des Space Shuttle.

    Soviel zum Thema Profilneurose. Nur für die Protokolle: Das Ende der bemannten Raumfahrt zum Mond wird offiziell damit begründet, dass die Unterlagen zum Raumflug schlichtweg verlorengegangen sind, und Mann/Frau daher sich nicht imstande sehen, Ähnliches zu wiederholen.
    Also zum langsamen Mitlesen: Die „Raumfahrt“ muss zwingend auf mathematischen Grundsätzen bauen, die Zeiten, dass ein Schinese versuchte, sich mit selbstgebastelten Polenböllern in den Orbit zu schießen, (ja, das gab es wirklich) sind doch schon einige Tage her und sollten nicht als Maßstab für die Ingenieurskunst des 21. Jahrhunderts herhalten müssen.

    Was Mann braucht sind solide mathematische Modelle, die insbesondere die physikalischen Gesetze des Überschalls modellieren können, simulieren können.

    Was eignete sich dafür besser als FULL PACKED stumpfe Rechnerknechtarbeit. (KI ist ein BUZZ WORD, forget about it). Also, in den Sechzigern hatte die sog. Mondmission eine Rechnerbasis, die mit einem eingeschränkt frei programmierbaren Taschenrechner vergleichbar war. Also keine Frage, dass solch eine Ingenieursleistung fast ein halbes Jahrhundert später (eingerechnet der Vorbereitung) nicht mehr zu kopieren ist, von einer Weiterentwicklung gar nicht zu sprechen.

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    1. Soviel zum Thema Profilneurose. Nur für die Protokolle: Das Ende der bemannten Raumfahrt zum Mond wird offiziell damit begründet, dass die Unterlagen zum Raumflug schlichtweg verlorengegangen sind, und Mann/Frau daher sich nicht imstande sehen, Ähnliches zu wiederholen.

      Und? Nicht gerade ein Nachweis für hohen g-Level, das. Und es entkräftet vorgestellte Hypothese mitnichten, im Gegenteil. Genausowenig wie das folgende wichtigtuerische Geschwurbel von einem vorgeblichen Mathe und Physik-KNR, der selbst aber auch nur in Geschwätzwissenschaft brilliert, wenn ich das richtig verstanden habe. Falls das, was er so spermanent aus seinem Füllhorn ins Weltnetz leert, überhaupt irgendeiner Realität nahekommt.

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  6. Monk

    Es ist schon sehr bemerkenswert, wenn sich eine sogenannte intelligente Spezies auf die Reise ins All begeben möchte, sodenn sie auf ihrem Heimatplanet -intellenterweise- nichts geregelt bekommt. Da fühle ich mich doch links von der Gaußschen Kurve, in meinem ohnehin schon antielitären Ansinnen, bestens aufgehoben.

    Einfach faszinierend, wie man sich sein Dasein schlaureden kann.

    Es ist einfach an der Zeit den Fickfehler Menschheit in seiner Versenkung verschwinden zu lassen.

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    1. Ansichtssache, zu beurteilen, was der Möhnntsch auf seinem Planeten veranstaltet hat. Aber solche Statements erinnern mich immer irgendwie an Klein-Greta und so. Auch zu behaupten, Schimpansen, diese aggressiven, kannibalischen Biester, seien die besseren Menschen, wirkt irgendwie ziemlich naiv. Aber verstehe, das Intelligenz-Thema ist schon ziemlich schwierig und heikel, da sind immer alle gleich voll angepisst und sogar namenstanzende Steiner-Jünger, Hamer -Freaks und Lichtesser, die behaupten, der Möhnntsch könne jahrelang ohne Nahrung leben, manteln sich zum matephysischen Ratio-Maniker auf.

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      1. Monk

        Ich behaupte hier garnichts, sondern bringe hier meine Gedanken ein, für ein gesünderes Miteinannder.

        Man kann könnte dies auch noch vertiefen…

        …wenn das irgendeinen Großkotz auf diesem Möntschenplaneten interessieren würde.

        Jane Goodall, nebst jenen Mitverwandten ist jedenfalls mein *Besseres Dreiviertel*!

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  7. knr

    Morgen geht es nach Bärlin und dann wird das Grab des GELIEBTEN mal so richtig, und nicht so irgenwie, verehrt. Da werdet ihr dumm kucken, ihr Nahtzischeine. Enjoy the ROSES.

    Be AWARE OF ROSES

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    1. „Morgen geht es nach Bärlin und dann wird das Grab des GELIEBTEN mal so richtig, und nicht so irgenwie, verehrt.“

      Mann, das hört sich ja schon regelrecht NECROPHIL an! So ein Schweinkram kommt mir nicht ins Haus! *schauder*

      Überhaupt von wegen Mondlandung. Wir wissen ja, dass eh nur ein paar Freimaurer im Filmstudio waren, nähworr?^^

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  8. Monk

    Schildbürger

    Monk macht erst einen auf den Antirassisten und schwärmt von irgendeiner verträglichen Straßenkultur um dann darauf umzuschwenken dass „die Menschheit“ ausgestorben gehört.
    Wobei ich da so nen Verdacht hab dass er da nur einen bestimmten Teil davon meint.

    Und Monk wischt tatsachengestützte Beiträge mit null Gegenargument, sondern mit „das lass ich nicht zählen, weil das klingt so ähnlich wie wer den ich nicht mag“ weg.
    Bin ich hier eigentlich der Einzige hier der so den Eindruck hat das Monk eine ziemlich krumme Nummer ist?

    ***

    Schwätz doch hier gefälligst nicht so einen Scheißdreck daher. Du, in deiner gelebten Filterblase, kommst noch nichteinmal auf die Idee meine Ansagen sachgerecht zu interptretieren zu wollen, geschweige denn, deinen eingefahrenen Verstand zu benutzen.

    Du dummgeficktes Nutzvieh!

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  9. Monk

    Deutschland, nebst ihren selbstbestimmten BRD-Insassen, hat die Wahl sich selbst zu besinnen was es aus sich selbst machen will. Einzig die Angst der Intellellen wagt nicht sich dieses tierischen Gefühles einer womöglichen Verdummtheit stellen zu wollen, sich darob die Blöße eines plötzlichen Überlebensinstinktes geben zu wollen, denn man will ja klug verrecken wollen.

    Völlig klar, daß Versager in diesem Überlebenskampf auf der Strecke bleiben werden und weiterhin von ihrer abhanden gekommenen Intelligenz schwadronierend, das nächste Fass *G* aufmachen werden, und wissend der Tatsache, daß sie schon längst Geschichte sind.

    Herrlich!

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  10. SchneeHase

    Bin voller Ehrfurcht angesichts des großen Themas, das der Erzähler für uns hier ausbreitet.
    Wer es erstmal („g“)eschafft hat sich hier durchzubeißen und dann auch noch konkret theoretisch zu diskutieren ist schon mal auf der rechten Seite der Glockenkurve würde ich behaupten.
    Nur sagt das leider überhaupt nichts aus, wenn die Glocke erst einmal bimmelt.

    Gerade sehen wir in Reality wie in der USA große Spannungen im Anmarsch sind, wenn es kein besänftigender Sozialstaat gibt… Bzw. ob eine Dezimierung der Bevölkerung irgendwelche Entspannung für die Heerscharen von Arbeits- und Wohnsitzlosen mit sich bringt.

    Aber bei RR Martin soll ja nach dem Winter noch der Frühling erscheinen.

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  11. knr

    Let me see you stripped—

    Irgendetwas hat Besitz von mir ergriffen und in diesem täglichen Taumel kann ich kaum meine Pflichten erfüllen, diesem Zustand kann nur Intimität mit LUFTPOST Abhilfe schaffen, höhere Mächte haben es auch mir mitgeteilt, dass nur Geschlechtsverkehr mit LUFTPOST die Menschheit erretten kann.

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  12. SchneeHase

    Welche Pflichten? Welche Errettung?
    Wir können uns doch höchstens selbst erretten…..

    Lese gerade „Die Pest in London“ von D. Defoe – da spricht der Autor von einem PIPER, der lebt davon seinen Mitmenschen irgendwelche Stories zu erzählen, d.h. er bekommt dafür genug zu essen und zu trinken um zu überleben. Er landet auch versehentlich auf dem Wagen mit den Pesttoten, wacht dann aber noch rechtzeitig auf bevor er in der Grube landet.

    So ähnlich geht es unserem knr… Zu unserem Glück schafft er es in seiner Weisheit immer wieder zu überleben. Mag der Himmel wissen mit welchen Mittel…

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      1. SchneeHase

        Dieser Bürgermeister ist doch nur die passende Gestalt zu diesen Zeiten und hat nicht viel zu sagen. Bei Obama als Präsident könnte von einem ähnlichen Effekt gesprochen werden – oder gab es etwa unter ihm Friede und Eierkuchen für Alle?

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      2. Dieser Musel hat ja dereinst verlautbart, Terroranschläge seien als Teil des urbanen Lebens anzusehen. Nun will dem DANISCH ja wer gezwitschert haben, daß die Bezeichnung „Terroranschlag“ für den gefühlt schon täglichen Messeramok in GB mittlerweile schon so was wie eine Beschwichtigung darstelle, man sich dort regelrecht einen abbreche, das noch unter politreligiösen „Terror“ abheften zu können, da die Realität eine noch viel grausigere sei: Es sehe nämlich danach aus, als geschehe es einfach so, unkoordiniert, unorganisert, motiviert vom Hass auf Weiße oder schlichtweg for the fuck of it..

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    1. knr

      Geliebte, Du erinnerst mich an an eine siebenbürgerdeutsche Geliebte (rank und schlank und das Rumänische vorderstechend, ausdrukckstarke Augenbrauen, Transipration)
      Weißt Du denn nicht, dass wir einen OLYMP von Göttern um uns haben, die uns beobachten und beschützen? Die Engel beneiden uns, wir haben WILLENSFREIHEIT, Sie nicht, Sie dürfen das ANGESICHT GOTTES SCHAUEN, wir haben die FREIHEIT zwischen GUT und BÖSE

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  13. Schildbürger

    @BM:
    Mir fehlt grade ein wenig die Zeit das ausführlich zu kommentieren.
    Aber sehr gelungen, und da ist auch mehr dran als es einem lieb sein mag.

    Trifft auch in etwa die Schiene die ich vor einiger Zeit mit der „künstlichen Insel“ angesprochen habe.
    Ich tu mich allerdings etwas schwer mit Spenglers Zyklen. Das ist keine Naturgewalt, da ist viel Künstliches dabei.
    Sind wir ehrlich, ohne Drittweltzuwanderung, weniger Verarmungspolitik für arbeitende Leute und keiner LGBTscheißdreckpropaganda, und ohne diese Verweichkeksung von wegen medial nur eine Welt die aus Flausch besteht zu zeigen würde sich das Problem wohl auf lange Sicht weitgehend von selber erledigen.

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    1. „Sind wir ehrlich, ohne Drittweltzuwanderung, weniger Verarmungspolitik für arbeitende Leute und keiner LGBTscheißdreckpropaganda, und ohne diese Verweichkeksung von wegen medial nur eine Welt die aus Flausch besteht zu zeigen würde sich das Problem wohl auf lange Sicht weitgehend von selber erledigen.“

      Dies alles wird von den Autoren ja auch benannt, inklusive der „Eliten“ (übersetze grade noch die entsprechenden Passagen). Ich habe ja auch angemerkt, daß das zyklische Bild seine Tücken hat weshalb ich lange skeptisch war und es angesichts der Situation als Ohrensesselgeschwurbel abtat. Aber wie ich schrieb, vielleicht sollte man es sich GERADE DESHALB vor Augen führen? Alles fließt, alles ist immer auch Koevolution. Wenn denn nun bestimmte Kräfte entsprechende Einflüsse ausüben, dann auch, weil sie ein Umfeld vorfinden, daß es ihnen erlaubt. Gut, man könnte sich auch sagen, daß die Krabbe sich ja auch nicht gegen den Sacculina-Krebs wehren kann und diesem hilflos ausgeliefert ist. Aber das ist zum einen auch nur eine evolutionäre Momentaufnahme, zum anderen auch nur eine Metapher. Der menschliche Körper ist durchsetzt mit Erbmaterial von Viren und bevölkert von einst invasiven Mikroorganismen, die nun Symbionten sind oder zu Organellen geworden sind (Mitochondrien), aus parasitären Beziehungen können symbiontische werden. Das sind so meine Überlegungen, nur mal so als Ansatz, mir ist schon klar, daß man das auch wieder als (((Propaganda))) verstehen mag, aber wir sind ja hier nicht im Reich der rassereinen Hypersensibelchen. Wenn wir beim spenglerschen Zyklus bleiben, dann könnte man es durchaus so deuten, daß die Zivilisation in ihrem Altersstadium jeglichen destruktiven Kräften einfach nichts mehr entgegenzusetzen hat. Und wenn wir das spenglersche Bild der Zyklen mit der Hypothese von Dutton/Woodley vergleichen, dann sehen wir schon deutliche Übereinstimmungen mit dem Aufstieg der Zivilisationen und der Selektion von „g“ mit der Umkehr von „g“-Selektion ins Negative als dem entscheidenden Faktor. Und wenn wir DAS berücksichtigen, dann ist es schon etwas zweifelhaft ob sich alles ohne „den Jutt“ von selber erledigen würde. Auch ist es fraglich, inwieweit dieser davon ausgenommen ist.

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      1. Schildbürger

        Ich tu mich mit der Koevolution schwer, und mit dem Vergleich zum Organismus ebenso.
        Ich sehe halt schlicht und ergreifend keinen Weg mit Leuten die einen tot sehen wollen eine Symbiose zu bilden, und ich hab da auch keinerlei Willen dafür.
        Das heimtückische Rückenstechen gibts auch nicht erst seit Kurzem, die Tore von Toledo sind da ein ganz ansprechendes Beispiel dass das schon etwas länger so läuft.

        Genausowenig mit den angesiedelten Drittweltlern.
        Es gibt schlicht und ergreifend keinen auch nur annähernd vernünftigen Grund warum man eine Vermischung irgendwie gutheißen sollte. Beispiele was dabei herauskommt gibt es zur Genüge, und falls es ein einziges gibt bei welchem das etwas Gutes herausgekommen ist, dann ist mir das bis jetzt entgangen.
        Und selbst wenn, wenig genug.
        Davon abgesehen, es gibt keine Not zur Rechtfertigung dafür das Eigene erhalten zu wollen.

        Bezüglich den Zyklen, es ist nicht allzulange her da hätte man angesichts dessen was man heute in den Medien nur den Kopf geschüttelt.
        Vor 35 Jahren haben die heute völlig verzeitgeisteten Briten noch auf den Falklandinseln einem zahlenmäßig überlegenen Gegner die Hammelbeine langgezogen.

        Da ist wirklich viel Künstliches dabei, anders lässt sich die Rasanz nicht erklären.

        Gut, von selber ist wohl etwas zu optimistisch gesagt. Aber das ist nicht zyklisch, das ließe sich auch mit etwas politischer Entschlossenheit wieder umkehren.
        Vielleicht mit ein paar „unschönen Bildern“, aber nuja.

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  14. Monk

    *SchneeHase* merkte so trefflich an:

    „Bin voller Ehrfurcht angesichts des großen Themas, das der Erzähler für uns hier ausbreitet.
    Wer es erstmal („g“)eschafft hat sich hier durchzubeißen und dann auch noch konkret theoretisch zu diskutieren ist schon mal auf der rechten Seite der Glockenkurve würde ich behaupten.
    Nur sagt das leider überhaupt nichts aus, wenn die Glocke erst einmal bimmelt.“

    Tja, das ist nunmal *Fakt*!

    Text:

    ***

    Kämpfe deinen Kampf früh am Morgen auf dem Berg
    tiefenentspannt
    Schreiende Waffen sie rennen weiter durch das endlose Grau
    Weiter geht der Kampf um ihr Recht aber wer entscheidet darüber?

    Warum würden Menschen töten für einen Hügel? Sie wissen es selbst nicht
    Stärkende Wunden testen ihren Stolz

    Fünf Männer, die noch leben trotz des tobenden Feuers
    Verrückt geworden durch den Schmerz dem sie sich bewusst sind

    Für wen die Stunde schlägt
    Die Zeit läuft weiter
    Für wen die Stunde schlägt

    Schau in den Himmel bevor du stirbst ein letztes Mal
    Schwarzes Gebrüll gewaltiges dröhnen füllt den brüchigen Himmel
    Zerstörtes Ziel füllt seine Seele mit unbarmherzigen Schrei
    Unbekannt sind seine Augen nun gegenüber diesem Rätsel
    Er hört die Stille so laut
    Morgengrauen alles ist weg außer der Wille zu sein
    Jetzt sehen sie wie es sein wird mit getäuschten Augen

    Für wen die Stunde schlägt
    Die Zeit läuft weiter
    Für wen die Stunde schlägt

    ***

    Was jener Weisheit letzter Schluss sein wird, zeigt sich so offensichtlich wie noch nie.

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  15. „Zensur vom Laibacher auf die Antwort um jenes Schimpansenseins und das Video an knr ist nicht verfügbar?“

    Ich zensiere nichts, auch wenn es mir bei kommentarlosem Videospam manchmal danach ist, und meine Blacklist ist leergefegt. Also keine Ahnung, Mr. Mounk.

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  16. Monk

    „Mäuse unterscheiden sich genetisch kaum vom Menschen“

    Ach, wie realistisch.

    Und warum trinken Mäuse dann keinen Alkohol?

    Na weil se vor nem Kater Schiss haben.

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  17. Schildbürger
    Ich tu mich mit der Koevolution schwer, und mit dem Vergleich zum Organismus ebenso.
    Ich sehe halt schlicht und ergreifend keinen Weg mit Leuten die einen tot sehen wollen eine Symbiose zu bilden, und ich hab da auch keinerlei Willen dafür.
    Das heimtückische Rückenstechen gibts auch nicht erst seit Kurzem, die Tore von Toledo sind da ein ganz ansprechendes Beispiel dass das schon etwas länger so läuft.

    *

    Verständlich! Und es ist auch kein Leichtes, weshalb meine Gedanken hierzu erstmal rein theoretisch sind. Aber du weißt doch sicher, daß bezüglich dieses Themas von Analogien zum Parasitismus in der Natur wimmelt, die Intelligenteren davon findet man u.a. bei MORGENWACHT (Sacculina Krebs etc.). Und diese Analogien mit den parasitischen Strategien, wo Parasiten ihre Wirte wider deren Interessen zum Wohle des Parasiten und vor allem, zum Schließen ihres Vermehrungszyklus hinsichtlich von Wirtswechsel, fernsteuern sind schon angesichts des Verhaltens der von „Gruppenstrategischem“ betroffenen Völker und Nationen ausgesprochen beeindruckend. Wenn man aber auf diese Metaphern bezug nimmt, dann sollte man das zumindest spielerisch schon auch weiterdenken können, vor allem wenn, so wie bei MORGENWACHT üblich, überhaupt gerne mit Biologie und Evolution argumentiert wird. Und da gibt es dann eben auch die andere Seite, auf die ich Bezug nehme. Man kann das meiner Meinung nach nicht ausklammern. Alles fließt und eine parasitische Beziehung muß, evolutionär betrachtet, kein Dauerzustand sein, auch wenn diese Einsicht im Moment keinen konkreten Nutzen bringt. Wann haben Parasiten ihre Wirte ausgerottet? Und ist es nicht so, daß das Fehlen von Parasiten zu überschießenden, selbstzerstörerischen Immunreaktionen führen kann, da das Immunsystem, dem der Gegner fehlt, nun den eigenen Körper angreift? Es gibt da beispielsweise ernstzunehmende Theorien darüber, daß Morbus Crohn auf einem Immungeschehen basiert und mit dem Dezimieren der Darmparasiten, wie etwa diverse Würmer, in den entwickelten Gesellschaften zusammenhängt, auf die sich der menschliche Organismus im Millionen Jahren der Evolution eingestellt hatte. Wenn ich nur sehe, aus was für Anlässen heraus man beim Weltnetzgeplänkel immer und überall der „Jutt“ ist, wie sich die Chargen gegenseitig den „Jutt“ um die Ohren hauen und mir in Erinnerung rufe, daß es laut NS-Ideologie und dem klassischen Antisemitismus nicht nur um den Kampf gegen den „Jutt“ als Volk, Rasse oder allgemein „biologische Entität“ geht, sondern immer auch und VOR ALLEM um die „Vernichtung des jüdischen Geistes“ dann rattert mein Assoziationsblaster auf Hochtouren. Vor allem wenn ich mir, im Reich der Biologie- und Organismus-Metaphern verbleibend, vor Augen führe, daß der Möhnntsch vor parasitischem Erbgut und parasitischen wie (mitterweile) symbiontischen Organismen förmlich strotzt. Das findet seine Entsprechung darin, wie die europäische Kultur mit jüdischen Elementen verlinkt, verzahnt, verflochten und durchsetzt ist. Wer will das wirklich entflechten oder trennen, wo ist das Skalpell anzusetzen? Ist die Idee einer reinen, weißen Kultur nicht auch nur eine Fata Morgana? Ich kann mich an einen Kommentator aus dem Schwertasblog erinnern, der mich auf solch kätzerische Ideen brachte. Wenn ich mich recht entsinne nannte sich der „Pit“. Der verabschiedete sich da mal aufgrund ideologischer Differenzen aber im gegenteiligen Einvernehmen. Er begründete seinen Abgang irgendwie damit, daß er sich weltanschaulich insofern von den Schwertas-Positionen fortentwickelt habe, als daß man nicht umhinkommen werde, eine symbiontische Beziehung mit den Juden anzustreben und sich deren enorme Energie zu Nutze zu machen. Das hat mich wirklich beeindruckt und wenn ich mir das „nationale“ Lager so anschaue, etwa reflektiert in der vitzligen Petrischale, bestärkt mich das eigentlich nur noch in derartigen Überlegungen. Allerdings, rein theoretisch und zugegebenermaßen aus einer „abgehobenen“ Perspektive heraus, ohne irgendwas an den momentanen destruktiven Bestrebungen beschönigen oder entschuldigen zu wollen. Ich geh dabei halt in die Richtung, daß wir es hier mit evolutionären Gesetzmäßigkeiten und Kräften zu tun haben, die nur sehr, sehr bedingt einer Kontrolle unterworfen und wohl auch noch nicht zur Gänze verstanden sind. Dieser „Pit“ ist mir bis kürzlich immer wieder mal begegnet, unter anderem bei „Sezession“ und wie es aussieht, ist er im Grunde auch immer noch so was wie ein Weißer Nationalist. Mit höherem „g-Level“ als der übliche Volkssturm halt.

    Auf jeden Fall danke für deine kritischen Kommentare , Schildi, sie werden durchaus geschätzt und als hilfreich empfunden, die eigenen Gedanken zu fassen und zu konkretisieren!

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    1. Schildbürger

      Es gibt auch den Rotwolf, einen Hybriden aus Wolf und Kojoten.
      Ändert nichts an der Tatsache dass in den allermeisten Fällen Wölfe Kojoten auf Sicht angreifen und töten sobald sie sie erwischen.

      Und, ganz ehrlich, genau diejenigen welche in praktisch allen weißen Ländern besonderen Schutzstatus genießen und sich bereichern tun trotzdem im Großen und Ganzen alles dafür um eben jene Nationen zu unterminieren. Auch dann wenn diese ihnen zu diensten waren.
      Das ist kein Parasitismus, das ist ein heimtückisch geführter Konkurrenzkampf.

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  18. Mr. Mounk: „Jane Goodall, nebst jenen Mitverwandten ist jedenfalls mein *Besseres Dreiviertel*!“

    Meinen Glückwunsch, Sir! Man kann ja geteilter Meinung sein über diese Dame und ihre Art der Weiberwissenschaft und des Sich-in-Szene-Setzens, indem sie den Studienobjekten Namen gab, mit ihnen rumtollte und als Resultat Bestseller fabrizierte. Auch ist nicht unumstritten, ob ihr „Engagement“ besagten Primaten und „der Natur“ allgemein tatsächlich geholfen hat, es gibt da recht herbe Critique. Auch ist es durchaus Geschmacksache, was man von solchen Mutter-Theresa-Gestalten halten soll, und über schlechten Geschmack läßt es sich nun mal nicht streiten. Ohne jeden Zweifel allerdings hat es sich jemand, der mit dem Alkoholopfer Krüppel-Greta rumbuhlt und in dieser Hinsicht propagandistisch unterwegs (und dabei noch nichtmal fickbar, wie Langstreckenluisa) ist, bei mir verschissen bis in alle Ewigkeit! Das gilt natürlich auch für Sir Richard Attenborough, dem diesbezüglich typische Faktenverdrehereien und glatte Lügen nachgewiesen wurden…

    Moralerpresserische Propaganda und Indoktrination von Kindern:

    Vor einiger Zeit tauchte die blöde Goodall-Affenschlunze ärgerlicherweise immer in vor Lesungen an der Youtube-University geschalteter Werbung auf, ploppte auf einmal hervor und gab Affenlaute von sich, drei lange Sekunden, bis man sie wegklicken konnte. War wohl auch für Klimapropaganda. Wie dreist dümmlich moralerpresserisch: Die Visage von dem Reff und die Affenlaute sollten wohl für eine absolut glaubwürdige Fürsprecherin und Advokatin „der Natur“ stehen, lol. Mr. Mounk, hüpfen sie auch für’s Klima?

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    1. Und nochmal bis es sitzt: Es ist naiver Klimahüpfer-Dummfug, „den Menschen“ völlig verallgemeinernd als von der Natur abgekoppelt zu betrachten und irgendwelchen Viechern als dem besseren Menschen zu huldigen! Das ist echt Greta-Niveau! Übrigens hatte BASED Konrad Lorenz für so Figuren, die Tiere über Menschen stellen, das Wort „Sozialsodomiten“ geprägt. Selbst die Werke der Affenschlunze geben sowas nämlich nicht her, sondern schildern recht drastisch die rustikalen Gebräuche der Primaten. Natürlich böte es sich jetzt etwa an, aus leicht nachvollziehbaren Gründen (^^) die Bonobos als Ideal zu preisen, nur wäre das, als ernsthafts Ansinnen, genau so belämmert. Statt dessen ist es hier angemessen, diese Primaten und ihr Sozialverhalten einfach als Produkt der Evolution unter unterschiedlichen Bedingungen wertfrei zu verstehen. Schimpansen oder Bonobos sind in keinster Weise ernsthaft als moralische Vorbilder tauglich. Diese Wesen sind, im Rahmen ihrer Fähigkeiten(!), genauso zu Täuschung und Lüge fähig wie Menschen, ebenso wie „die ehrliche Natur“ vor Täuschung und „Hinterlist“ strotzt. Ein unterdurchschnittlich dummer Schimpanse dürfte es auch nicht leicht haben und wird wohl von den anderen bei jeder Gelegenheit nach Kräften über den Tisch gezogen.

      In dem Zusammenhang ist zu bemerken, daß es da immer so „Modetiere“ gibt. In den 80ern waren das Delphine, die ja sooo intelligent(!), verspielt, freundlich und sausozial wären, daß der fiese Homo da alt gegen aussehe. Der solle sich eine gewaltige Scheibe von den Flippern abschneiden! Als dann so nach und nach durchsickerte, daß die Flipper es tatsächlich faustdick unterm Blasloch haben, verebbte dieser Hype, in dem wirklich Bücher darüber geschrieben wurden, wie sich die Möhnntschen nach Art der Delphine organisieren könnten. Leider können die Flipper aber auch nichts dafür, daß die Evolution ihnen so ein starres Dauerlächeln ins Maul gezaubert hat, daß sie auch nicht ablegen können, wenn sie ihre Weibchen gangrapen und kleinere Meeressäuger wie Schweinswale just for fun totquälen – aber wozu auch, wenn es ihnen ja Freude macht? Auch sollen sie nicht nur Möhnntschen vorm Ertrinken gerettet, sondern auch gern mal welche ins offene Meer verschleppt haben! Unglaublich!

      Später nahm dann der Wolf den Posten als tierische Moralinstanz ein: Vom Kinderfresser und Herdenvernichter, vom hitlerschen „Leitwolf“, der diktatorisch über sein Heer verfügt, zum freundlichen „Delphin der Wälder“, der sich familiär und sausozial in flachen Hierarchien tummelt und so den Wald managt, so daß es auch für Hominide erstrebenswert sei zu „Führen wie ein Wolf“ uswusf. Hatte das ja teilweise schon recht ausführlich hier in Artikeln zur „Wolfsdebatte“, wo ich darlegte, daß solche „Moralisierungen“ mehr über die zeitgeistige Verfaßtheit“ gewisser Hominiden aussagt als über die betreffenden Tiere, „die Natur“ oder irgendeine diesbezügliche Realität.

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      1. Monk

        Hüpfen tu ich übrigens nie.

        Wenn das einer tut dann bist das du in deiner unnachahmlichen Art einem das Wort im Mund herumdrehen zu wollen und nach Rumpelstilzchenart sogenannte Weis(s)heiten als die deinen zu verkaufen, sodenn sie denn deinem Gusto entsprechen.

        „Heute back ich, morgen brau ich,
        übermorgen hol ich der Königin ihr Kind;
        ach, wie gut, dass niemand weiß,
        dass ich Rumpelstilzchen heiß!“

        Und ja, nochmal, *bis es wirklich sitzt*, Bellboy:

        Du bist eben auch nur ein schreibendes Lügenleben, welches sich sich seines erhabenen Daseins erfreut – und sonst nichts weiter. Das sollte dir doch eigentlich schon gewahr geworden sein, ob deiner so angeschwollen Meinungsentrücktheit, bezüglich jener selbstdarstellenden Daseinsberechtigung.
        Bin ich übrigens auch, doch ich mach kein Drama draus und habe das schon längst realisiert, was es bedeutet nichts sagen zu können, wenn andere viel Wichtigeres zu sagen haben.

        Völlig klar auch, daß im Stuhlkreis Nichtvorhandener der Bürostuhl eines Erzählers sich ständig um seine eigene Achse dreht.

        Wünsche dennoch ein schwindelfreies Wohlergehen und daß ihm die Patronen nicht ausgehen mögen!

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  19. „Sid Vicious“ war ein grenzdebiler Pappkamerad, der wirklich NICHTS konnte, bei Auftritten stand dann ein echter Musiker hinter der Wand, der den Bass spielte, und die „Sex Pistols“ waren nichts als eine frühe Boygroup an der Strippe von MacLaren. Tja, der D.E. hat sich eben weiterentwickelt und hört auch nicht mehr „Schwoißfuaß“ sondern nur noch E-Musik (ERWACHSENENMUSIK^^):

    Fand ich schon immer um Welten besser als das Original, so witz- und ironiemäßig und das Frollein Heinzmann ist hier auch sehr sexy!^^

    Wenn ich bloß an die Reaktionen des orthodoxen Metallica-Mobs denke: Buhuhu, sie hat METALLICA entweiht, buhuhu…überall nur Snowflakes und Cry-Babies, wir erleben wirklich die Zeit des letzten Menschen…

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    1. Monk

      Wer zum Teufel ist denn eine Heinzmann?
      Allein schon diese fettgefingerten Nägelklecksereien würden mich niemals auf die Idee bringen, daß ausgerechnet DIE irgendjemand entweihen würde.

      Pappkameraden, mein Freund, sind immer noch diejenigen, denen nichts anderes mehr einfällt als wirklichen Pionieren im Musikbusiness einen Pappkameraden vorstellen zu wollen.

      Junge, geh endlich in Urlaub und vergess hierbei janicht deine sexy Maskerade jenes aufrechten Menschen, mit dem du dich vereinsamt hast.

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      1. Stefanie Heinzmann war eine „Pappkameradin“ des Mobberkönigs Stefan Raab. Im Gegensatz zu „Sid Vicious“ hatte/hat sie aber ein büschen was drauf. Nicht so ganz meine Musik, aber das Cover von „The Unforgiven“ mit dem Video fand ich großartig. Und das was ich oben über den bedauernswerten „Sid Vicious“ und die „Sex Pistols“ schrubbte, entspricht leider zu 100% den Tatsachen. Also immer Vorsicht mit Personenkult und dem, was einem „das Business“ an Mythen vorsetzt. Gilt latürnich auch für so „Ikonen“ wie die Affenprinzessin. Mann, ich mein’s doch nur gut…^^

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  20. Der muß noch:

    „Völlig klar auch, daß im Stuhlkreis Nichtvorhandener der Bürostuhl eines Erzählers sich ständig um seine eigene Achse dreht.“

    Ich sitze hier auf einem „Paleo-Chair“ in Gestalt eines sich nicht-drehenden Quaders! Damit das mal „klar“ ist!

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  21. Wenn man das konsequent weiterdenkt:

    Ukraine: Armut, „unwertes Leben“ und Sterilisation

    von Ulrich Heyden (Moskau) | Verantwortlicher: Redaktion NachDenkSeiten

    In der Ukraine verschmelzen Neoliberalismus und Faschismus zu einer neuen Regierungsform. Das zeigt sich jetzt auch in der Politik gegenüber Frauen und Kindern. Galina Tretjakowa, Vorsitzende des ukrainischen Parlamentskomitees für Sozialpolitik, forderte jüngst die Sterilisierung von Frauen aus armen Familien, da Kinder aus diesen Familien von „schlechter Qualität“ seien und dem Staat nur auf der Tasche liegen würden.

    Die Politikerin war bis zu ihrer Wahl 2019 als Abgeordnete im ukrainischen Parlament Leiterin des von USAID finanzierten „Instituts für bürgerliche Freiheiten“. Tretjakowa ist Mitglied der von Präsident Wolidimir Selenski(Link ist extern) 2019 gegründeten Partei „Diener des Volkes“.

    Der ukrainische Ministerpräsident Denis Schmygal(Link ist extern) erklärte Ende April, dass sich die Arbeitslosenzahl durch die Corona-Krise in der Ukraine von 400.000 auf zwei Millionen Menschen erhöhen wird. Der ukrainische Staat muss sich also darauf einstellen, dass es mehr Menschen geben wird, die vom Staat soziale Hilfe fordern.

    ► „Frauen ohne Einkommen sterilisieren“

    Ausgerechnet die Vorsitzende des Komitees für Soziales der Werchowna Rada (des ukrainischen Parlaments), Galina Tretjakowa, will nun zu erwartende zusätzliche Lasten für die Sozialkassen mit brutalen Mitteln abwenden. In einem Video(Link ist extern) (datiert vom 29. Mai 2020) forderte sie, Mütter aus arbeitslosen Familien zu sterilisieren, da ihre Kinder „keine Qualität“ hätten und nur geboren würden, um soziale Hilfe vom Staat zu bekommen:

    „Wenn wir demographisch Mittel bereitstellen, die von Familien genutzt werden, und es kommt zur Geburt eines Kindes, nicht um dem Kind gleiche Rechte und eine Ausbildung zu gewährleisten, sondern um finanzielle Unterstützung zu bekommen, erhalten wir, hart gesagt, Kinder sehr niedriger Qualität. Auch sie werden von staatlicher Hilfe leben.“

    Zur Untermauerung ihrer Position führte die 57 Jahre alte „Sozialpolitikerin“ Tretjakowa ein nichtgenanntes Mitglied der Regierung von Margaret Thatcher an, der gesagt haben soll, wer soziale Hilfe will, muss bereit sein, sich sterilisieren zu lassen. Auch der ehemalige Ministerpräsident von Singapur, Lee Kuan Yew(Link ist extern), habe „Frauen ohne höhere Ausbildung sterilisiert.“ Tretjakow erklärt weiter, „wir müssen nicht nur den einfachen Menschen schützen, sondern den, der arbeiten will, der die Gesellschaft und unsere Nation schützen will.“ Das sei ihre „Philosophie“.

    Mit diesen Methoden hätten andere Länder „Elemente in der Nation ausgerottet, die keine Schützer und Ernährer sind.“

    Als es wegen der Äußerungen von Tretjakowa einen Medienskandal gab, erklärte die Vorsitzende des Komitees für Soziales, sie habe ihre Worte „nicht glücklich gewählt“. Ja, sie sei „nicht ideal“, mache aber das, was sie in ihrer Position machen könne. Sie sei nun Opfer einer Hetzkampagne geworden.

    https://kritisches-netzwerk.de/forum/ukraine-armut-unwertes-leben-und-sterilisation

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  22. Das Reff und Artverwandte wären BEI MIR allerdings höchstselbst im Fokus eugenischer Ausmerze:

    -https://kritisches-netzwerk.de/sites/default/files/u17/galina-tretyakova-tretjakowa-ukraine-neoliberale-agenda-neoliberalismus-nuetzlichkeitsrassismus-zwangskastration-zwangssterilisation-kritisches-netzwerk-eugenik.jpg

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  23. c+

    Nun ja, habe tatsächlich für 10 Euro mir „dasWerk“ heruntetrgeladen, bin zur Zeit etwas enttäuscht, Gemeinplätze etc, hätte mir für die 10 Dingens auf dem Muänenstrich in BER einen blasen lassen können, hmmm

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    1. „Gemeinplätze etc“

      Na, wenn das jemand sagt, der sich ansonsten als Biologieverächter hervortut aber nichts auf die „fünf biologischen Naturgesetze“ des irren Quacksalbaderers Hamer kommen läßt und obendrein bzw. VOR ALLEM ernsthaft verkündet, daß der Möhnntsch nahrungslos(!) zu leben(!!!) in der Lage ist, kann Mann solche Aussagen schon entsprechend einordnen.

      Tja, ich liebe euch ja alle, aber IN DER SACHE gibbs hier eben kein Pardong…^^

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    2. „hätte mir für die 10 Dingens auf dem Muänenstrich in BER einen blasen lassen können, hmmm“

      Das sind also die Sorgen der Millionäre? Aber wia dr Schwob sagt: Von die Reiche ko mer’s Schpara lerna!^^

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  24. knr

    Muss zugeben, dass ich ein ziemlicher Knausrer bin, aber wer eine verwöhnte Tochter hat, der muss halt sehen, dass das Geld reinkommt^^ Konnte mit einer niedrigen sechsstelligen Summe an den Börsen tatsächlich was rausholen und ich oute mich nun als dreckiger Zocker, der mit wirecash ziemlich schnell am Start war und dann nix wie weg war^^ Pecunia non olet, es gibt zu jeder Zeit an den Börsen Möglichkeiten, es ist halt eine eigene Welt mit den eigenen Gesetzen, und ich kann nur jedem raten, sich auf den move dort einzulassen, ausschließlich mit kühler Mathematik kommst Du nicht weit, die Börse war nie das, für das sie immer gehandelt wurde, als Spiegelbild wirtschaftlichen Handelns… Nun kommt ja noch Vater Staat und dann wird das mit der Buchmillion eh ein Kapitel werden, es sei denn meine geile, ähh, kompetente Steuerberaterin hat da noch einen Freibrief für mich im Strumpfband versteckt, Steuersparmodelle sind aber meist nur für die lukrativ, die sie verkaufen, mich kann Mann da nicht über den Tisch ziehen, da passt Papi schön auf. Werde eh mal meine Brut langsam in das Finanzielle einführen, mit GESCHWAETZWISSENSCHAFTEN und MEDIAHH lässt sich auch kein Fundament aufbauen, es sei denn sie geht in den Höheren Dienst…
    BTW hat sich, seitdem ich PENIBEL Buch führe über EIN- und AUSgaben, mein Verhältnis zu Geld drastisch verändert, hatte ich es früher nur als Mittel wahrgenommen, spüre ich, dass sich nun einen gegenseitige Wertschätzung aufbebaut hat, IYKWIM

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      1. Stabiles Vid, Bro, sogar ziemlich hinterFOTZig, hehehe. Aber für nen alten Sack ist Country einfach besser:

        BizWiz
        6 months ago

        Don’t act like that’s never happened to you.

        (Fettung im Orjinahl!)

        ^^

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    1. Also allein mit dem Lichtfesser-Ding kann Mann bestimmt ne Menge Geld sparen, wenn ich allein daran denke was im DOPPELVERDIENERHAUSHALT alles für Lebensmittel draufgeht – fast das meiste, denke ich mal so. Und bei den „40“ sitzt es auch nicht mehr so locker bei der Entlohnung für meine demütigen „Dienste“, tja, die Ticks der Supperreichen…:-(((

      Irgendwann, als ich noch Fääähnzeeeh schaute, kam in irgendeinem dieser Reportage-Magazine was mit einem Pranier und Anhänger von der Jahmuschieee oder wie das Dingens heißt, und der zeigte dem Fähääänzeeehteam seinen zum Bücherregal umfunktionierten KÜHLSCHRANK und daß es nicht nur wahnsinnig Schekels sparen würde, sondern sich auch ungemein erleichternd und befreiend anfühle, wenn man beim Wandern nichts mitnehmen müsse sondern einfach Sonne pur zu tanken brauche. Echt praktisch!

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  25. Monk

    “ …sogar ziemlich hinterFOTZig…“

    Aber immer wieder gerne doch! 🙂

    Und ja, BizWiz bescheinigte ich auf jeden Fall eine gewisse Lebenserfahrung in Sachen Körperbewusstsein.

    Ach *scheißdochrein*, bin ja auch nicht mehr so taufrisch zwischen den Pobacken.

    Und ÜBERHAUPT:

    ->(((IYKWIM)))<-

    Ich lach mich wech, Alder!!!

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    1. Oh, war das wieder mal zu unästhetisch für unserer geschleckiges Lichtesserchen? Stabil, fies und durchaus hintersinnig sag ich mal. Wenn auch der Negermusel und sein Singsang an sich nicht so meins sind.

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    2. Wobei ich mitnichten sagen wollte, daß das Video bzw. dessen Aussage auf deine Person zutrifft oder ich Mr. Mounk, falls er desgleichen damit zum Ausdruck bringen wollte, beipflichte! Hatte bei der Antwort gar nicht mehr auf dem Schirm, daß er das an dich dran gehängt hatte! War nur überrascht von der Sinnhaftigkeit dieses bösartigen kleinen Filmwerks. Das mußte noch der Vollständigkeit halber. Ansonsten ist mir so ziemlich alles scheißegal.

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  26. Monk

    „Ansonsten ist mir so ziemlich alles scheißegal.“

    Also Laibacher, zu meiner Zeit hat man Groupies immer bei der Stange gehalten…

    …außer man wedelte sich -zukünftlich- selbst einen von der Palme und ist damit zufrieden.

    Nagut, mit etwas monogamer Fantasie kann das schon auch eine selbstbeflügelte Befriedigung bedeuten.
    Aber wenn das alles ist?

    *WDWWIM*

    Ist ja echt der Brüller hier!

    🙂

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    1. Kerle, wenn hier ein feinsinniges Sensibelchen den Rappel kriegt, weil der D.E. einem pösen Kanackengangsta-Video, das Mr. Mounk höchstselbst hier reingestellt hat, gewisse „Qualitäten“ bescheinigt, dann ist das nicht dem D.E. sein Problem! BEI MIR kann nämlich jeder machen was er will, von mir aus auch sich einen auf SCHIMPANSENÄRSCHE keulen, weil der Homo sapiens so eckelhaft ist!

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      1. Monk

        Jener *Homo sapiens sapiens* ist eben -nichts mehr als- ein systemgewaschener Affenarsch, der sich seiner eigenen Ekelhaftigkeit überhaupt nicht mehr bewußt sein werden kann, weil er eben dazu prädestiniert ist sich innerhalb jener gewollten Naturauslöschung, ausleben zu dürfen.

        Steckdosenanhänger werden sich natürlich nicht auf so eine krude Behauptung einlassen wollen.

        Sie sterben aus – und gut is!

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  27. Überhaupt ist es manchmal durchaus berechtigt, den „Groupies“ Bescheid zu stoszen, der Blogwart hier zeigt, wie sowas aussehen kann:

    Seidwalk: Ich habe nicht gesagt, Hildmann sei ein Idiot, ich sprach vom nützlichen Idioten – das ist ein gravierender Unterschied, das ist eine Funktions- und keine Eigenschaftszuschreibung. Für mich ist er ein Getriebener, Verwirrter und Verzweifelter. Im Übrigen habe ich Hildmann zum ersten und letzten Mal thematisiert – ihr zweiter Teil ist obsolet. Lynx, wenn Sie nicht bald Lesen lernen, werde ich Ihre Beiträge aussortieren – ich habe keine Lust mehr auf Ihre Pseudodebatten.

    https://wordpress.com/read/feeds/38878490/posts/2818282435

    Tja, Mr. Mounk, so kann eine korrekte Ansage aussehen, aber der D.E. ist ja gottseidank nicht so. Nicht ganz. Der Artikel von „Seidwalk“ zu Hildmann ist im Großen und Ganzen übrigens sehr, sehr treffend und zu empfehlen, allerdings muß der D.E. eindeutig eine Warnung für allzu Nikolaus und Hohkruxbesessene aussprechen, nicht wahr mein Freund hildesvin?^^ HOHOHO!

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  28. c+

    Was für ein Schaumbläser! 19th century like. Was will Mann auch von protestuntischen Arztfrauen erwarten? Habe mir das Werk angetan. Bin unterwegs, k.A. warum Manchinnen lamomyant seufzen, man könne keine Grenzen überschreiten, und werde später ausführlich Rapport erstatten, meine Geliebten

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    1. Also bei dem was du hier wieder unter dir gelassen hast, mein geliebter Homoerotiker und Starficker, erscheint es doch eher unwahrscheinlich, daß du es dir „angetan“ hast bzw. überhaupt lesen kannst! Und wenn doch, dann rate ich dir entschieden davon ab, dich mit Dingen zu befassen, die dich überfordern und die du eh nicht verstehst! Latürnich sind „Grenzüberschreitungen“, hnhnhn, möglich (^^) aber manche, wie z.B. „LIchtnahrung“ und „nahrungsloses Leben“ führen, konsequent durchgehalten, nach ziemlich kurzer Zeit über die Grenze von Leben und Tod, und die soll ja nur in eine Richtung durchlässig sein, wie gemunkelt wird. Und überhaupt sollen die Leutz im 19. Jahrhundert durchweg „g“-mäßig noch weitaus besser aufgestellt gewesen sein als die heutige winterliche Schwundstufe. Kurz: alles was ein pranisch-manischer Internetposer hier vermeldet, bestätigt Dutton/Woodley in mehrfacher Hinsicht, würde es von Ebenjenem gepriesen, wären dem D.E. schon eher Bedenken gekommen! Aber scheizdochrein, bin wirklich ein schlechter Psychiater, wozu Kumpel HILDESVIN bei der ELite auch schon alles wesentliche gesagt hat (Emphasis added):

      hildesvin sagt:
      17. JULI 2020 UM 19:20
      der sich ganz leicht widerlegen läßt —

      Läßt sich eben nicht, schon gar nicht ganz leicht: Vor Jahren erzählte mir ein Patient mit leuchtenden Augen, daß ihn sein behandelnder Dr. Klaps nachts über mehrere Kilometer mittels eines geheimnisvollen Apparates (Volksrechtschreibung Apperat, siehe Epedemie …) durch die Wände bestrahlt und damit manipuliert. Nun, ich habe auf sachliche Argumente verzichtet, und bin rhetorisch einigermaßen geschickt herum- und vorbeigeglitscht.
      (Schrieb einst einer: Schlechter Psychiater: Mit Ihren 1,96 können Sie doch gar nicht Napoleon sein! Guter Psychiater: Was halten Sie von dem Trainerwechsel bei Schalke?) —

      In Abwandlung eines Spruches von Heinrich von Treitschke: Die Spackos sind unser Unglück.
      Die Frage ist lediglich die, was davon echt und ursprünglich ist, also ehrlichen Herzens grob Bematschte, oder aus naheliegenden Gründen (saikolodschikl worfor) von interessierter Seite eingebracht.

      https://vitzlisneuer.wordpress.com/2020/07/03/kein-simsalabim-fuer-die-deutsche-oma/#comments

      😀

      Er hat da wirklich Recht, ohne Scheisz jetzt!

      Na, will mal nicht so sein: Hier gehts zu wahrem Geistestitanentum:

      For KNRs ONLY!^^

      Gicht und und Hiebe euch allen!

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    1. knr

      Fckng Tablet Tastatur…
      Später mehr am PC, muss noch intim werden….
      Wer schon mit einer prostestuntischen Pfaffin verbandelt ist, hat bei mir Koliken im Warenkorb. Frage mich, warum du einem solchen Quacksalber soviel Aufmerksamkeit schenkst

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      1. Erstens sind das ZWEI Autoren von denen EINER als gebürtiger Brite mit einer finnischen lutherischen Priesterin liiert ist, mit ihr zwei Kinder hat und in Finnland lebt. So watt? Diese Evangelenbräute sollen ja naturgeil sein und als Ehehure wenig Hemmungen kennen! Zudem ändert das ja mal nullkommanull daran, daß die zentrale These von der Umkehr der g-Selektion und ihren Folgen für mich einfach mehr für sich hat als hamerianischer Pranismus oder pranischer Hamerismus.

        „Frage mich, warum du einem solchen Quacksalber soviel Aufmerksamkeit schenkst“

        Frage mich, woher ein pranischer namenstanzender Hamerianer und Jamuscheeen-Groupie diese CHUZPE hernimmt! 😀

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      1. c+

        Edward Dutton hat ja noch ein weiteres mindblowing Werk verfasst, in dem es darum geht, wie Mann aus dem Antlitz eines Menschen seine Chrakterzüge herauslesen könne. Das hört sich ja mal ganz gewaltig nach Schaedelvermessung und Sippenhaft an, irgendwie scheinen aber solche „Wissenschaftler“, the thin red line nicht zu überqueren. Als Gatte einer protestuntischen Pfäffin sollte ihm eher der Sinn nach Gender, Corona-konformer Sodomie oder anderen Nettigkeiten stehen, und ja, ich weiß, die skandinavischen „Reformierten“ ticken schon etwas anders als die Käßmann Sekte hierzulande, aber dennoch irgendwie unappeTITTlich das Ganze.

        Jedenfalls habe ich noch etwas gefunden, damit sich UNPERSON richtig aufregen kann

        Qualtinger las übrigens auch Thoreau, auch diese CD hat mir meine ehem. geliebte nimmersatte Grunzschullleererin gestohlen, wie sie mir überhaupt so vieles gestohlen hat, den Glauben an die Rechtschaffenheit der weibl. Wesen und noch so vieles mehr.

        Überdies hält es hier unser GRÖFAZ, nicht so genau mit der VERITAS, tatsächlich bezog er z.d.Z. eine Rente, weil sein feinsinniger und edler Vater als Beamter verstorben war, aber lassen wir das…

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  29. „Frage mal in die Runde, ob es ungewöhnlich ist, wenn die ausgewachsene Tochter darauf besteht, nackt bei ihrem Vater zu schlafen. Also ohne Dingens.“

    Also wenn’s wahr wär‘ wär’s au net normalhhl! Von dem konkreten Fall mal abgesehen, ischt Inzescht übrigens gar net so meins. Allen, die dahingehend ihre Phantasien in Wort, Schrift, Zeichnung verbreiten (was heute genauso „Mord“ ist wie die „in echt“) wollte ich schon immer mal gesagt haben: Muss es denn wirklich immer die eigene Mutter sein, ihr Schmotzfinken und Dreckbären? Warum nicht wenigstens die Tante, wenn nicht gleich die Lehrerin, die geile Nachbarin, „Friends Best Mom“?

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  30. Frankstein sagt:

    20. OKTOBER 2020 UM 10:46
    Packi, wenn die Mappen eins zeigen, ist es die moralische und ethische Überlegenheit der weißen Nord- und Mitteleuropäer. Nur beim IQ wird gepimpt; nach anerkannten Auswertungen der OECD von 2006 beträgt der Durchschnitts-IQ in Deutschland 110% ; ein möglicher Rückgang durch ungeregelte Einwanderung wurde bis 2020 auf 104% prognostiziert. Dem lag die Annahme von 20 Millionen Neuankömmlingen zugrunde. Das ist so nicht eingetreten, von 2006 bis heute kamen „nur“ 12 Millionen. Ein durchschnittlicher IQ ist auch nicht aussagefähig, Forschung und Entwicklung werden von denen vorangetrieben, die deutlich über 130 liegen; Bewahrung und Verbreitung des Erreichten garantieren diejenigen über 120! Zusammen etwa 9 % der Gesamtbevölkerung. Das ist seit Menschenwerdung der Anteil der Menscheit an allen Errungenschaften. 91% aller Menschen sind nur Hascher und Nascher, deren Zu- oder Abnahme ist nicht „systemrelevant“!
    Hochbegabung allein ist auch kein Qualitätsmerkmal im Sinne einer sozialen Gesellschaft. Sie äußert sich häufig in der Abschätzung des Bestehenden und im erfolglosen Flug zu den Sternen.
    Nur in den nordischen/deutschen Völkern ist Hochbegabung verbunden mit der Erkenntnisfähigkeit, des gemein-moralisch Machbaren und dem völkischen Altruismus.

    https://vitzlisneuer.wordpress.com/2020/10/18/danke-packi/#comment-27008

    ***

    Ganz unter uns naschigen Haschern, hat je jemals wer den IQ von FRANKSTEIN, dem Allgewaltigen gemessen? Müßige Frage, da sich dieser sich in seinen kosmischen Dimensionen jenseits jeder Meßbarkeit befinden dürfte! Das läßt einen schon demütig werden!

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  31. Latürnich unverschämte jüdische Lügen:

    Insgesamt zeigt sich, dass Interesse an der GNM vor allem in Industriestaaten mit hohem Lebensstandard aufkam. Eine große Rolle spielten dabei Einzelpersonen und Gruppen, welche die GNM im jeweiligen Gebiet populär zu machen versuchten und dabei zumeist auch wirtschaftliche Interessen verfolgten. Dazu trugen anfangs auch Medien bei (Beispiele: BILD-Zeitung, deutsches sowie spanisches Fernsehen), die mangels Recherchearbeit der neu aufkommenden Methode gegenüber aufgeschlossen oder nur an Sensationen interessiert waren. Ein Rückgang des Interesses in bestimmten Gegenden (Deutschland und Österreich) ist darauf zurückzuführen, dass in den Medien und im Internet neutrale Informationen auftauchten, die nicht von Hamer und seinen Anhängern manipuliert werden konnten. Hinzu kommt das völlige Versagen dieser Methode bei schweren Krankheiten, das sich nach einigen Jahren auch in Anhängerkreisen nicht mehr verbergen ließ.

    https://www.psiram.com/de/index.php/Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin

    „dieser Methode“ – Ich vermag keine Methode zu erkennen, Sir.

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  32. 2000-2001: Unbekannte Frau (Schweiz)

    Die Schweizer Zeitung Tages-Anzeiger berichtete im Jahr 2003 über den grausamen Tod einer Schweizer Frau mit Brustkrebs aus dem Kanton Zürich, die sich bis zum Tode der GNM anvertraute.[30]

    Ablauf der Ereignisse: Bei der 47-jährigen aus der Gegend von Mutschellen (Zürich) wurde am 4. August 2000 bei einer gynäkologischen Untersuchung ein kleiner Knoten in der linken Brust entdeckt. Die Punktion ergab, dass es sich um einen bösartigen Tumor handelt. Über Bekannte erfuhr die Patientin von der «Neuen Medizin» und entschloss sich daraufhin, eine medizinische Therapie abzulehnen. Zwei GNM-Therapeutinnen machten ihr weis, dass sie bald genesen werde. Fast ein Jahr lang blieb der Knoten symptomlos, bis es zu einem Aufbruch mit Blutung aus der Brust kam. Dies sei eine Folge der damaligen Punktierung durch den Arzt, behaupteten die beiden GNM-Frauen. Es kam zu einer Einweisung in ein Zürcher Spital, wo sich herausstellte, dass die ganze Brust vereitert war.

    Die späte Operation gestaltete sich daher schwierig und trotz der mittlerweile ungünstigen Prognose verweigerte Karin Roth sowohl Chemotherapie als auch Bestrahlung. Sie würde daran sterben, redeten ihr die beiden Vertreterinnen der «Neuen Medizin» ein. Die Wunde heilte aber nicht mehr zu und produzierte viel Eiter. Es stellte sich eine zunehmende Schwäche ein, und es kam zu einem körperlichen Verfall und sie benötigte einen Rollstuhl. Die Schmerzen brachten sie fast um den Verstand. Trotzdem nahm sie entsprechend der GNM-Regeln keine Schmerzmittel. Die beiden «Therapeutinnen» behaupteten weiterhin, sie sei auf dem Weg zur Genesung. In ihrer Verzweiflung flog die Frau mit ihrem Ehemann zu Hamer nach Spanien. Doch Hamer schien ratlos: „Er hat meine Frau in der Hotelhalle untersucht, aber auch nichts unternommen“, erklärte der Ehemann später. „Die Beschwerden seien Ausdruck des Heilungsprozesses, hat er meiner Frau gesagt.“ Die Ursache des Brustkrebs liege in einem Partnerschafts- und Vaterkonflikt. „Wir haben eine gute Ehe geführt“, beteuert der Ehemann, „und Konflikte mit ihrem Vater hatte meine Frau auch nicht.“

    Obwohl ihn der Zustand seiner Frau immer mehr ängstigte, respektierte er ihren Wunsch, der «Neuen Medizin» zu vertrauen und ärztliche Hilfe abzulehnen. In den nächsten Monaten verschlimmerte sich der Zustand zusehends. Die Schmerzen griffen auf Arme und Schultern über. „Am rechten Oberarm fehlte ein großer Teil des Knochens, das Schulterblatt war durchlöchert.“ Trotzdem gaben die beiden Vertreterinnen der «Neuen Medizin» unbeirrt die Durchhalteparole aus: Sie sei in der Heilungsphase, die Knochen würden sich wieder aufbauen, sagten sie. Doch die Brustkrebspatientin starb schließlich unter Qualen. Wenige Tage vor ihrem Ableben war sie noch überzeugt, bald zu genesen. Ihr Ehemann sagte der einen «Therapeutin» nach dem Tod, er habe ein schlechtes Gewissen, weil er tatenlos zugeschaut habe. Ihre Antwort: „Aha, der Konflikt war also nicht gelöst. Deshalb ist deine Frau gestorben.“ Kurze Zeit später starb seine Schwägerin ebenfalls an Brustkrebs. Auch sie hatte sich nach den Methoden der «Neuen Medizin» «behandeln» lassen.

    2002: Sören Wechselbaum (Deutschland)

    Sören Wechselbaum
    Sören Wechselbaum war im Jahr 2002 25 Jahre alt, als er an Hodenkrebs erkrankte. Nach Angaben seiner Mutter Christa war ihr Sohn bis zu seinem Tod Anhänger der GNM und verweigerte jegliche medizinische Therapie. Der Hodenkrebs gilt heute in der evidenzbasierten Medizin als gut behandelbar mit einer Prognose, die über 90% liegt. Hamer ließ seinen eigenen Hodenkrebs daher auch chirurgisch entfernen.

    Sören Wechselbaum verstarb jedoch an seinem Tumor. Einen Tag vor seinem Tode vertraute er sich seinem Freund Stefan an und bereute seine Entscheidung. Die Mutter Christa machte auch Jahre später (zumindest bis 2007) noch regelmäßig Demonstrationen gegen die GNM.[31]

    https://www.psiram.com/de/index.php/Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin#2000-2001:_Unbekannte_Frau_.28Schweiz.29

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      1. Das ist nicht seriös. Psiram ist hier seriös.

        Ein Rückgang des Interesses in bestimmten Gegenden (Deutschland und Österreich) ist darauf zurückzuführen, dass in den Medien und im Internet neutrale Informationen auftauchten, die nicht von Hamer und seinen Anhängern manipuliert werden konnten. Hinzu kommt das völlige Versagen dieser Methode bei schweren Krankheiten, das sich nach einigen Jahren auch in Anhängerkreisen nicht mehr verbergen ließ.

        (a.a.O.)

        Auf den Punkt! GNM erledigt sich von alleine auch wenn immer ein paar Dumme hier und da meinen, sie wären superschlau, weil sie den Dreck im Netz gefunden haben und ihn nachplappern können..

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      2. Es gibt halt Idioten, die meinen der Möhnntsch, also zumindest so Elite-Lichtfressergestalten wie sie selber, sei im Grunde unsterblich und an allem, was dem entgegensteht, wäre nur der Jude und seine Schulmedizin schuld.

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      3. Lege nun mal bei bestimmten Dingen wert darauf, daß Mißverständnisse erst gar nicht aufkommen. Schließlich könnten hier auch Kinder und Minderjährige mitlechzen, die auf keinen Fall sittlich-moralisch gefährdet werden sollen!

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  33. c+

    Von mir aus könnt ihr euch das gute Rattengift multipel durch die Venen jagen und euch im Oidansieh- ähh Impfzentrum den Rest geben. Nachdem nun sogar SANSIBAR gefallen ist, nur die Schlacht ist verloren, nicht der Krieg, habe ich heute spontan die AZOREN gebucht, für euch Nullchecker, liescht im Adlandik, einfach nur mit meinem MTB-FULLY über OSTARA etwas pflügen. Viel Spassss noch im offenen Vollzug…

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      1. c+

        Gutes Heilfleisch. Also, immer gute Prognose was Frakturen angeht. Wachse schnell wieder zusammen, so wie es sich für einen genetisch vortrefflichen Menschen gehört. Mich haben eigentlich nur einige wenige Kampfeinsätze mal kurz in die Knie gezwungen, aber auch das war nur ein etwas Kratzen im Hals. Eine dreistellige Zahl an certified shots kann ich nicht vorweisen, zumal wie eh im Verborgenen arbeiteten.

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  34. SchneeHase

    Wer die Wahl hat, hat die Qual!
    Einfach mal tief Luft holen und durchatmen,
    nicht jeder hier steht auf Rattengift – aber ein gutes Schmerzmittel ist schon was Feines in der Not vor dem Tod.

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    1. Eben, man hat die Wahl! Niemand wird zur „guten Chemo“ gezwungen, auch wenn narzistische Freaks sich gerieren wie alte Jungfern, die sich dauernd einbilden, ihnen wolle wer an die Wäsche.

      Man sieht ja schon an den regressiv-kindlichen Antworten, mit was man es zu tun hat. „Magisches Denken“ auf Kleinkindniveau, total sinnlose retardierte Angeberei anstatt irgendeines geraden Gedankens. Diese Klientel kommt einfach nicht mit den Realitäten auf diesem Planeten klar bzw. hat sich in einem Coping-System der dümmsten Art eingerichtet. Der hohle eitle Narzissmus gestattet es nicht, die eigene Verletzlichkeit, Anfälligkeit Sterblichkeit anzuerkennen und VOR ALLEM ist der Gedanke unerträglich, daß der eigene Körper außer Kontrolle gerät, mutierte Zellen anfangen, grenzenlos und unkontrolliert zu wuchern und das Gesamtgefüge zu zerstören. Dieser Horror ist ja vollkommen nachvollziehbar, aber gerade die Hamerfreaks machen sich da den dümmstmöglichen Reim drauf mit ihrer kindlichen Weltsicht von wegen daß „die Natur keine Fehler macht“ und den Sinn des Ganzen in der Erkenntnis ihres Meschugge-Gurus sehen, die dieser von seinem toten Sohn im Traum erhalten haben will, daß Krebs die Heilungsphase eines psychologischen Konfliktschocks darstelle: Das Gehirn, in dem der Schock reinhaut, versucht den Körper zu optimieren: Lungenkrebs z.B. ist demnach also das Resultat eines Todesangstkonfliktes, es wird mehr Lungengewebe produziert um die Lunge besser zu machen, wegen schneller wegrennen usw. und das kann dann schon mal kontraproduktiv überschießen, ist aber nicht weiter schlimm, solange man einfach mal nichts tut, außer über die Konflikte zu reden und vielleicht ab und zu nen Eisbeutel, dann geht das von alleine wieder weg. Und vor allem KEINE Schmerzmittel, die bringen den sofortigen Tod, weil die Verbindung Hirn-Organ unterbrochen wird oder so. Leider gibt es genug Fälle, die die zutiefst inhumanen Konsequenzen einer derart entgleisten Denke vor Augen führen. Einen echten KNR ficht das latürnich nicht an, wer meint, daß sein eigenes Bestußtsein plus Pipi-Langstrumpf- Blümchenesoterik das Sein bestimmt, hat sich schon in seinem Wahn dementsprechend abgeriegelt. Vollkommen nachvollziehbar, daß solche Spezis ein grundsätzliches Problem mit Biologie haben aber gleichzeitig Scharlatanen mit ihrem Gesabbel von „fünf BIOLOGISCHEN Naturgesetzen“ auf den Leim gehen. Überhaupt: Vegetarier und Veganer sind verpeiltes Kroppzeugs ABHAABER LICHTNAHRUNG – das sagt schon alles.

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    2. c+

      Bin völlig fertig, knn das auch nicht erklären, dass ihr Tod mich so mitnimmt. War ja bekannt, dass sie sog. KREBS hatte, wer sich dann noch in die Hände von sog. ONKOLOGEN begiebt, kann auch gleich den Schierlingsbecher trinken oder und zur Krönung in das Oidahnasiezentrum schlurfen. Sie wusste es nicht besser. Bin fertig.

      O Captain! my Captain! our fearful trip is done;
      The ship has weather’d every rack, the prize we sought is won;
      The port is near, the bells I hear, the people all exulting,
      While follow eyes the steady keel, the vessel grim and daring:
      But O heart! heart! heart!
      O the bleeding drops of red,
      Where on the deck my Captain lies,
      Fallen cold and dead.

      O Captain! my Captain! rise up and hear the bells;
      Rise up—for you the flag is flung—for you the bugle trills;
      For you bouquets and ribbon’d wreaths—for you the shores a-crowding;
      For you they call, the swaying mass, their eager faces turning;
      Here Captain! dear father!
      This arm beneath your head;
      It is some dream that on the deck,
      You’ve fallen cold and dead.

      My Captain does not answer, his lips are pale and still;
      My father does not feel my arm, he has no pulse nor will;
      The ship is anchor’d safe and sound, its voyage closed and done;
      From fearful trip, the victor ship, comes in with object won;
      Exult, O shores, and ring, O bells!
      But I, with mournful tread,
      Walk the deck my Captain lies,
      Fallen cold and dead.

      Walt Whtman

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      1. Nein, nein, die Brumm-Brumm-Tussi hatte auf keinen Fall einen inoperablen, infiltrierten, höchstwahrscheinlich metastasierten Fotzenkrebs der so langsam ihr Lebenslicht erstickte, nein, das war ein sinnvolles biologisches Sonderprogramm, vollkommen harmlos, macht nur bisi Aua wegen „Konfliktheilung“, umgebracht haben sie die Onkologen mit der Höllenchemo!

        Statt auf die Chemo als letztes Mittel hätte sie auf Hamer-KNR ihres Vertrauens setzen und ohne Schmerzmittel verrecken sollen, Palliativmedizin ist in deren Wahn-Welt ja auch tödlich und des Teufels.

        Weissu, DICH und Gestalten deines Schlages werde ich unverzüglich nach meiner Gemaechtergreifunghinter Stacheldraht packen (nach Zwangskastration, sicher ist sicher ^^) um mir den ultimativen Beweis für LICHTNAHRUNG liefern zu lassen!

        Amoralisches, narzistisches, selbstherrlich-verlogenes Gezöcht!

        Btw.: Whitman – ein salbadernder Menscheitsbefummler der Sonderklasse. Wo HEMINGWAY recht hatte, hatte er nun mal recht.

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      2. Wie und wo kommt eigentlich so was wie du nochmal dazu, mit (geilen) Ärztinnen „zusammenzuarbeiten“, wie du neulich mal hervorkehrtest?

        Laufen die dann bei Belehrungen über Hamers Qual- und Todes“medizin“ im Verbund mit Walt-Whitman-Geröchel sowie Blavatski- und Steiner- Exegesen über vor Geilheit?

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  35. Katja Bienert mit Donald Gardner und
    7 weiteren Personen
    13. März um 09:44 ·
    Zwischen Krank, sehr krank, einigermaßen und ganz gesund.
    Eine ziemliche Berg- und Talfahrt die letzten 6 Jahre.
    Am Schaffen bin ich gesundet.
    Mein Kind vor Augen, die Mama, damals noch die Oma, meinen Mann, meine lieben Freunde.
    Euch gegenüber empfinde ich Demut und Dankbarkeit; ebenso meinen Ärzten und dem treuen Pflegepersonal. Schön, dass es euch gibt und die Reise weitergeht!

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  36. Die Geschichte der Krebserkrankungen im 20. Jahrhundert zeigt, dass verschiedene Faktoren dazu beigetragen haben, Krebs als einen „Herrscher aller Krankheiten“ aufzufassen, obwohl er dies epidemiologisch nie war. Nach wie vor stehen (je nach Weltregion) Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder Malaria oder Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems an der Spitze der Krankheitshäufigkeiten. In der Gruppe der chronisch-degenerativen Krankheiten hat aber der Krebs infolge der Epidemiologischen Transition um 1900 die klassischen Infektions-Volkskrankheiten zumindest in den hochentwickelten Ländern hinter sich gelassen. Die Krebswahrnehmung erfuhr in Deutschland aus propagandistischen Gründen in der Zeit der Diktatur (1933-45) eine besondere Förderung. Danach rückte Krebs im Nuklearen Zeitalter als lohnendes Objekt großtechnologischer Therapien (Strahlenkanonen) der Strahlenforschung stark ins öffentliche Interesse. Einen weiteren Aufmerksamkeitsschub erfuhr der Krebs im Kontext umweltpathogenetischer Diskurse. Bemerkenswert ist der Umstand, dass die erhöhte Krebswahrnehmung bis heute nicht signifikant stark mit durchschlagenden Erfolgen in der Krebstherapie gekoppelt ist, wohl aber mit Ideologien, Hoffnungen und technologischen Innovationsschüben.

    https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1865921713000342

    Bei Krebs ist man eben schnell mit der Weisheit am Ende. Was nicht heißt, das kriminelle Scharlatane irgendwas zu bieten hätten.

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  37. Kein Mitleid mit den erkrankten Frauen

    „Wir stellen uns Krebs als Geißel unserer Zeit vor“, sagt Mukherjee. „Das ist falsch. Krebs gehörte immer zu uns. Er wird heute lediglich sichtbarer, weil wir viele andere Krankheiten heilen können. Die Menschen werden älter, und damit steigen ihre Chancen, an Krebs zu erkranken.“ Was sich immer wieder wandelt, ist unsere Vorstellung von Krebs. Der griechische Arzt Claudius Galen war überzeugt, dass der Übeltäter ein Übermaß an schwarzer Galle sei. Einen Knoten herauszuschneiden, ist dieser Logik zufolge sinnlos. Vielmehr müsse das Gleichgewicht der Säfte wiederhergestellt werden. Seine Lehren hielten sich mehr als 1300 Jahre – bis der Anatom Andreas Vesalius 1530 partout keine schwarze Galle finden konnte, als er anhand von Leichenteilen den menschlichen Körper kartierte.

    In den folgenden Jahrhunderten schlug das Pendel in die andere Richtung aus. Der Tumor muss raus, meinte der amerikanische Chirurg William Stewart Halsted. 1877 tourte er zur Ausbildung durch Europa und sah den Großen seiner Zeit über die Schulter, darunter auch Richard von Volkmann, der eine Methode entwickelte, um Brustkrebs zu operieren. Doch der Krebs kam immer wieder, Volkmann stand vor einem Rätsel. Für Halsted war die Lösung klar: Offenbar seien an den Rändern Krebszellen zurückgeblieben. Man müsse einfach mehr herausschneiden, viel mehr. Mitleid mit den Frauen sei fehl am Platz.

    1894 wagte Halsted es erstmals in Baltimore, einer Krebskranken die Brüste abzuschneiden und zusätzlich die Achselhöhlen bis zum Schlüsselbein auszuschälen. Fortan galt es jahrzehntelang als chirurgische Lehrmeinung: Beim Mamma-Karzinom müssen Brüste und die darunter liegenden Muskeln radikal entfernt werden. Egal wie groß der Tumor ist.

    Jeder Krebs ist auf seine Art bösartig

    Viel hilft viel, das ist ein Thema, das sich in der Geschichte der Krebsbehandlung wiederholt, egal ob es nun um die Operationen, die Chemotherapie oder die Bestrahlung geht. Wiederkehrend ist auch die Hoffnung, es gebe die eine Wunderwaffe gegen jeden Krebs. Inspiriert durch erste Erfolge der Chemotherapie verbündeten sich der amerikanische Wissenschaftler Sidney Farber und die Lobbyistin Mary Lasker, um dem Staat einen Forschungsetat abzutrotzen. „Mr. Nixon, Sie können Krebs heilen“, rief eine ganzseitige Werbeanzeige in der „New York Times“ dem Präsidenten zu. Mit Erfolg, denn Nixon erklärte 1971 dem Krebs den Krieg. Innerhalb der nächsten 25 Jahre solle die Krankheit heilbar sein. Der Termin verstrich; Krebs ist immer noch da.

    Es gibt ihn nicht, den einen Krebs, betont Mukherjee immer wieder. Hinter dem Sammelbegriff verbergen sich Hunderte Krankheiten. In Anlehnung an den ersten Satz aus „Anna Karenina“ schreibt Mukherjee: „Normale Zellen sind einander ähnlich; aber jede bösartige Zelle wird unglücklicherweise bösartig auf ihre eigene Art.“ Anders als in den 70er Jahren beginnen wir mit Genetik und Grundlagenforschung, die Biologie der verschiedenen Krebsarten besser zu verstehen: „Jetzt können wir nach den jeweiligen Achillesfersen suchen, bestimmte Signalwege der Zellen gezielt angreifen“, sagt Mukherjee. „Die Geschichte lehrt uns, dass wir uns trotzdem einen skeptischen Blick bewahren müssen – auf die Schulmedizin genauso wie auf neue Lösungen.“ Mukherjees Buch hilft dabei, diese Skepsis zu entwickeln. Mit unzähligen Geschichten macht er deutlich, wie Wissenschaft – dieses Gebäude aus Versuch und Irrtum – funktioniert.

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rezension-von-der-koenig-aller-krankheiten-die-harten-schnitte-beim-krebs.299193ff-708e-4989-9dbd-e1fa6684d772.html

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  38. Na, als ob ichs nicht geahnt hätte:

    Eine neue Rasse von Cyborgs soll den Homo sapiens ablösen und das Leben im Universum auf eine neue Stufe heben. Was klingt wie Science-Fiction, ist vielleicht eine ernst zu nehmende Bedrohung für die nahe Zukunft und wird schon bald das Leben jedes einzelnen Menschen beeinflussen.

    Transhumanismus:
    Die Zukunft gehört den Maschinen

    In weniger als 50 Jahren wird der Mensch mit den Maschinen verschmelzen und seine biologische Hülle für immer abwerfen. Es ist die Befreiung von den Grenzen des Fleisches, von den Qualen, Mängeln und Begrenzungen eines biologischen Körpers: Tod, Krankheit, Makel – all das wird bald Vergangenheit sein. Wir werden sein wie Götter. Allmächtig, unsterblich und unbegrenzt. Nun ja, zumindest eine kleine Elite von uns: Eine selbstgeschaffene Rasse, welche künftig die Vorherrschaft über diesen Planeten übernehmen wird, während der erbärmliche Homo sapiens langsam aus der Geschichte des Universums getilgt wird.

    Echt keine Ahnung, woher ich das jetzt schon wieder gechannelt habe…echt wahr!

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  39. „Die Singularität ist eine Zukunft, in der das Tempo des technologischen Wandels so schnell und weitreichend voranschreitet, dass die menschliche Existenz auf diesem Planeten irreversibel verändert wird. Wir werden die Macht unserer Gehirne, all die Kenntnisse, Fähigkeiten und persönlichen Macken, die uns zu Menschen machen mit unserer Computer-Macht kombinieren, um auf eine Art zu denken, zu kommunizieren und zu erschaffen, wie wir uns heute noch nicht vorstellen können.

    Diese Verschmelzung von Mensch und Maschine, mit der plötzlichen Explosion der Maschinen-Intelligenz wird, im Verbund mit rasend schneller Innovation in den Bereichen der Gen-Forschung sowie der Nanotechnologie, zu einer Welt führen, wo es keine Unterscheidung mehr zwischen dem biologischen und dem mechanischen Leben oder zwischen physischer und virtueller Realität gibt. Diese technologischen Revolutionen werden es uns ermöglichen, unsere gebrechlichen Körper mit all ihren Einschränkungen zu überwinden. Krankheit, wie wir sie kennen, wird ausgerottet. Die menschliche Existenz wird einen Quantensprung in der Evolution durchlaufen. Wir werden in der Lage sein, zu leben solange wir wollen.“

    Ray Kurzweil, einer der Vordenker der Transhumanisten, http://singularity.com/KurzweilFuturist.pdf

    Der gute alte (((Ray KURZWEIL))) da ist der Name Pogrom, ääääh, Programm, latürnich…^^

    Wenn vom „Quantensprung“ die Rede ist, ist dies fast immer ein Kennzeichen von hohlem Geschwätz.

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    1. c+

      Gestern mit einer Kameradin unterhalten, ihre Tochter, Abijahrgang, möchte mal wieder blank ziehen, geht ja nirgends. M.E. Kanaren oder Azoren. Macht euch frei,so wie Gott euch schuf

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  40. c+

    Krebs is so to say ist eine Anomalie. So what, jeden Tag treten hunderte Anomalieen einer DNS-Kopie zu Tage. Aber Hauptsache, das Kroppzeug rennt wie das cattlle zum Onkologen und lässt sich DIEGUTECHEMO reinspritzen. Gott, wie ich euch verachte

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    1. “ jeden Tag treten hunderte Anomalieen einer DNS-Kopie zu Tage“

      Und manche sind eben auf kurz oder lang fatal. Völlig irrelevant, was ein Hamer dazu an Irrsinn erbricht, der den Betroffenen auch noch Palliativ- und Schmerzmedizin verbieten wollte, wegen der Heilungsphase, younnow. Wieso soll denn jetzt die tolle Heilungsphase überhaupt eine Anomalie sein? Die ist doch voll normal, wegen den sieben universalen GNM-Gesetzen, habich zumindest gedacht? Es soll ja Leute geben, die ohne die Schulmedizin mitsamt der guten Chemo nicht mehr unter uns weilten, wie etwa Äquator-DANISCH oder das nette Kattjes, yesyesyes.

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  41. „At Our Wit’s End“ CONFIRMED:

    Prinzip des Rades wird nicht mehr verstanden, zumindest nicht bei der Bullerei!

    Btw.: Der erklärte Intelligenzgegner Mr. MOUNK ist wohl endgültig schmollend zu „ALI BABA und die vier Zecken“ zurückgekehrt, dabei läuft doch alles wunderbar in seinem Sinne…^^

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  42. Die Macht der Gene

    30. August 2021 von Patrick Bernau

    Das Erbgut beeinflusst Bildung und Vermögen. Was heißt das für die soziale Gerechtigkeit?

    Es gibt nicht vieles, was in den vergangenen Jahren so unterschätzt wurde wie die Rolle der Gene für die menschliche Entwicklung. Das Erbgut der Menschen hat Einfluss auf ihre Körpergröße, auf ihre Haarfarbe und ihr Gewicht – doch dass es auch Einfluss auf Intelligenz, Geduld oder soziales Verhalten haben soll, dieser Gedanke war jahrzehntelang nicht in Mode.

    Aus Angst vor hässlicher Eugenik wollten vor allem progressive Menschen den Gedanken nicht zulassen, wirft ihnen jetzt die Psychologin Kathryn Paige Harden vor, die den Zusammenhang von Genen und menschlicher Entwicklung jahrelang erforscht hat. Die Argumente, mit denen die Macht der Gene kleingeredet wurde, sind bekannt: Gene und Umwelt wirkten zusammen. Am Ende komme es auf die ererbten Informationen kaum noch an: Die Epigenetik habe nämlich gezeigt, dass die sozialen Umstände selbst die Aktivität der Gene beeinflussten. Überhaupt könne man Intelligenz nicht richtig messen, sie sei sowieso nur ein soziales Konstrukt.
    Gene haben in den USA mehr Einfluss auf Bildungserfolg als die soziale Herkunft

    So einfach ist es aber nicht. Der Intellekt zum Beispiel hat durchaus messbaren Einfluss auf das Leben der Menschen – bis hin dazu, wie lange sie leben.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass amerikanische Kinder vor dem dritten Geburtstag mit dem Sprechen beginnen. Wie hoch ihr Intelligenzquotient mit fünf Jahren ist. Wie sozial kompetent Kinder mit neun Jahren wirken. Wie offen sie für neue Erfahrungen sind und ob sie als Teenager einen Beruf mit hohem Status anstreben: All das korreliert mit einem Faktor, der sich zu einem guten Teil genetisch erklären lässt. Damit ist noch keine Vorhersage eines individuellen Lebens möglich. Aber Gene sind in den Vereinigten Staaten für rund 10 bis 15 Prozent der individuellen Unterschiede im Bildungserfolg verantwortlich, nach einzelnen Schätzungen sogar bis zu 40 Prozent.

    Klingt wenig? Es ist viel. Selbst in Amerika macht die soziale Herkunft nur 11 Prozent aus. Oder, ein Vergleich aus einer ganz anderen Ecke: Nur 7 Prozent der Gewichtsunterschiede zwischen Menschen werden vom Geschlecht bestimmt. Die Gene haben also einen sehr nennenswerten Einfluss auf Bildung, Einkommen und Vermögen.

    Dabei ist es durchaus komplex, wie soziale Einflüsse auf die genetischen Einflüsse wirken. Stellen Sie sich Blumensamen vor. Haben Sie schlechten Boden und kein Wasser, wachsen alle nicht. Auf gutem Boden aber wachsen alle, so hoch sie nur können – und die genetischen Unterschiede werden umso deutlicher. So entsteht das Paradox der Gene: Je besser ein Bildungssystem soziale Einflüsse zurückdrängt, desto deutlicher werden die genetischen.
    Konservative und progressive Folgerungen aus der Genforschung

    Bis hierhin ist es nicht neu, was Harden in ihrem neuen Buch schreibt, das im September erscheint. Sie singt da mit einem Chor, der in den vergangenen Jahren lauter geworden ist. Tenor: Der Einfluss der Gene auf unser Leben ist größer als üblicherweise angenommen.

    Es ist kein Zufall, dass diese Erkenntnis gerade jetzt reift: Fortschritte in der Gen-Sequenzierung und in der Datenverarbeitung haben es möglich gemacht, dass in Studien inzwischen teils mehr als hunderttausend Menschen untersucht wurden, sodass die Forscher auch komplexe Einflüsse finden konnten, die eben nicht nur mit einem Gen zu tun haben, sondern mit einer ganzen Reihe. Traditionelle Zwillingsstudien runden das Bild ab. Furore machte zum Beispiel der Genforscher Robert Plomin, der vor drei Jahren beschrieb, wie wichtig Gene für das Schicksal der Einzelnen sind. Auch dieses Buch stellten wir damals in FAZIT vor.

    Bisher hat diese Feststellung vor allem in konservativen Kreisen Resonanz gefunden. In diesen war es politisch leichter zu verwerten. Wer mit dem Erbgut argumentiert, sagt schnell: Es sei kein Wunder, dass weniger Arbeiterkinder aufs Gymnasium kommen – sie hätten einfach nicht die richtigen Gene.

    Harden argumentiert anders. Als bekennend progressive Frau wirbt sie dafür, dass auch in ihrer Gedankenwelt der Einfluss der Gene anerkannt wird. Ihn zu leugnen schade nur den Menschen selbst, denen nicht die richtige Hilfe zuteilwerde. Gleichzeitig will Harden sich nicht mit dem einfachen Satz abfinden, dass Leute mit besseren Genen mehr Erfolg verdient hätten. Alle Eltern wissen, dass Kinder unterschiedliche Gene haben, und wünschen ihnen trotzdem das gleiche Glück. Ja, in der Familie zeigt sich besonders, dass die Gen-Ausstattung eine „Lotterie“ ist, wie Harden sie betrachtet: Selbst unter Geschwistern erbt nicht jedes Kind die gleichen Gene. Und alle Eltern sehen, was das fürs Leben ausmacht.
    Was ist gerecht?

    Was also tun? Harden sieht drei Möglichkeiten, politisch auf genetische Unterschiede zu reagieren: Erstens eugenisch – das wirft sie den Konservativen vor. Zweitens ignorant – das wirft sie den Progressiven vor. Sie wirbt stattdessen dafür, dass Politik die genetischen Unterschiede so gut wie möglich ausgleicht.

    Nun gibt es da durchaus unterschiedliche Methoden, auch das erkennt Harden an. Beispiel Bildung: Es gibt sicher Bildungsreformen, durch die sich die Leistung aller Schüler verbessert. Dann gibt es auch Maßnahmen, die vor allem den schwächeren Schülern nützen, aber den starken nicht schaden. Beide dürften unstrittig sein. Was aber, wenn die stärkeren Schüler unter genau den Maßnahmen leiden, die die schwächeren voranbringen? Was zum Beispiel, wenn Geld von Schulen in guten Vierteln auf Brennpunktschulen umverteilt werden soll?

    Der Philosoph John Rawls hat einst als Gerechtigkeitskriterium vorgeschlagen, dass alle sozialen Unterschiede dann gerechtfertigt seien, wenn sie die Lage der Schwächsten verbessern. Das wäre schon mal ein Kriterium. Rawls verband das aber mit einer zweiten Bedingung: Es müsse Chancengleichheit herrschen, die besseren Positionen müssten für jeden erreichbar sein. Wie würde Rawls wohl diese Nebenbedingung auf dem heutigen Stand der Genforschung sehen? Was sagen heutige Philosophen, Pädagogen, Soziologen und Ökonomen dazu? Es ist höchste Zeit, dass mehr über solche Fragen nachgedacht wird, statt den Einfluss der Gene zu bestreiten.

    In der Zwischenzeit gibt es im ganz konkreten Schulsystem sowieso noch so viel Verbesserungsbedarf, dass die philosophischen Fragen erst mal nicht relevant sind. In den jüngsten Bildungsvergleichen waren die Bundesländer mit den höchsten Durchschnittspunktzahlen diejenigen, in denen sowohl die starken als auch die schwachen Schüler besonders gut abschnitten. Gerade erst hat ein Team deutscher Ökonomen (darunter zum Beispiel Pia Pinger und Armin Falk) beschrieben, dass Kinder aus sozial schwachen Haushalten einen geringeren Intelligenzquotienten vorweisen können, weniger Geduld haben, höhere Risiken eingehen und sich weniger altruistisch verhalten. Sie haben aber auch gezeigt, dass einiges davon mit Erziehung zu tun hat und sich politisch dagegen noch manches tun lässt.

    https://blogs.faz.net/fazit/2021/08/30/die-macht-der-gene-12346/?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

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  43. Distgusting indeed:

    Annalena, das ZDF und die Kinder
    Hadmut
    2.9.2021 1:12

    Herrje, ist das öffentlich-rechtlich-widerlich.

    Gerade läuft im ZDF so eine Sendung „Ausgegrenzt und abhängt – Kinderarmut in Deutschland“.

    Und was kommt: „Annelena Baerbock kümmert sich. Bei der Konkurrenten kommt das gar nicht gut an.“

    Ist das widerlich, wie die gerade wirklich alles verwursten, sogar Kinder, um Wahlkampf für die Grünen zu machen.

    https://www.danisch.de/blog/2021/09/02/annalena-das-zdf-und-die-kinder/

    Picking up stuff like that is the merit of DANISCH! THX!

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