Der Leerer trifft den „Hänge-Peters“ auf Atlantis!

Wenn man etwas herausfinden möchte, dann forscht man nach. Wenn man etwas nicht herausfinden möchte, sagt man ‚Das kann ja alles gar nicht sein.‘ Also kann es nur sein, man wollte es nicht herausfinden. Und warum? Wir erinnern uns, als Jürgen Spanuth […] die Expedition durchgeführt hat, da war die Zeit gerade nach dem Krieg, Deutschland war besetzt, die Deutschen waren die Monster, waren die die den Krieg angezettelt haben, waren die, die die Welt erobern wollten, die sechs Millionen Juden vergast haben […] und auf einmal kommt einer und sagt ‚Die Deutschen sind die Nachkommen der Atlanter, die Hochkultur der Weltgeschichte […] und wir Deutschen können doch nicht die Nachkommen von denen sein, wir, die wir sechs Millionen Juden vergast haben […] Wenn das verfolgt worden wäre, seine [Spanuths] Thesen dann hätte sich kein Mensch mehr um die Kriegsschuld geschert, da wären sie alle aus dem Häuschen gewesen […] hätten alle nachgeforscht […] das ging natürlich nicht, weil wir Deutschen ja, wir kennen ja die Pläne zur Ausmordung unseres Volkes, ja, die bekanntlich von den amerikanischen Juden geschrieben Pläne, kennen wir ja, wir sollen ausgemordet werden, da passt es nicht rein, dass wir die Nachfolger der atlantischen Könige sind […].

Nikolai Nerling, der „Volkslehrer“ zit. nach SONNENSTAATLAND

***

Ja, wirklich! Und das latürnich nicht unter den schmotzigen Sandnegern in Mauretanien, wie vom „Jutt“ irreführenderweise ins Weltnetz gestreut, was schon beim grimmen deutschfeindlichen TEUTONENFISTER Killerbee aus naheliegenden Gründen Jubelstürme auslöste und ihn zu der Schlussfolgerung veranlasste, dass jetzt alles aufgeklärt wäre und man ruhig weitergehen könne, es gäbe da nix mehr zu sehen: Nachdem ein Megagigatsunami, ausgelöst durch den Einschlag eines Himmelskörpers vor +-12 000 Jahren, den auf den Ringen der Richat-Formation im Gebiet des heutigen Scheißlochs Mauretanien hausenden Atlantern ihre Megacity unterm Hintern weggespült habe, seien diese mit ihren Supi-Dupi-Flugmaschinen auf und davon gedüst, unter anderem nach Österreich, wo sie die allerdings bemerkenswerten „Erdställe“ in die Erde gebuddelt, gefräßt, geflext hätten, würden überhaupt bis zum heutigen Tage noch unerkannt und high-tech-geschützt unter uns leben, ohne sich angesichts der allgegenwärtigen Sauereien kenntlich zu machen oder gar helfend einzugreifen – also so wie die „Reichsdeutschen“ irgendwie. Der Möhnntsch, insbesondere natürlich der Deutsche, sei den Atlantern viel zu widerlich, als dass es sich lohne, für ihn auch nur einen Finger krumm zu machen, so der Killer.

Ganz anders da der vom Teutonenfister hemmungslos angeschmachtete und abgöttisch verehrte Nikolai Leerling, der Volksleerer, so unwiderstehlich teutonisch, dass sich selbst der Fister höchstselbst von ihm fisten lassen würde und das bis zum Anschlach, wie jedem klar sein dürfte, der in den Genuss des triefenden Elaborats „Der Volkslehrer und die Vorsehung“, vom Fister höchstpersönlich verfasst, gekommen ist, das scheinbar mitsamt des Fisters Fetisch-Studio von jetzt auf nachher spurloser in der Versenkung versank als Atlantis und dabei im angeblich nichts vergessenden Weltnetz nur blinde Links hinterlassen hat!

Als wahrer Deutscher sucht der fesche Nikolai jedenfalls erst gar nicht im Sahel-Sand sondern just vor Deutschlands Gestaden, auf Helgoland, wo er, wer hätte es anders gedacht, auch fündig wird – vom SONNENSTAATLAND wie gewohnt treu begleitet und pointiert kommentiert. Wie bereits des öfteren nebenbei erwähnt, ist der Erzähler wahrlich kein Freund dieser Denunzianten und Systemschergen, allerdings weiß er deren Arbeit teilweise durchaus zu schätzen, etwa deren sorgfältiges Protokoll über alle Leerveranstaltungen von Nikolai mit ausführlicher und stets stimmiger Inhaltsangabe samt Hinweis auf die entsprechenden Zeitmarken in den Clips, was sehr praktisch ist und dem Erzähler in seiner Demut viel Arbeit bei Recherche und Monitoring erspart! Hinzu kommt, dass die Kommentare der „SONNENSTÄNDER“, wie sie ihre Fans liebevoll nennen, manchmal, aber nur manchmal, sehr treffend und dabei das reinste Comedy-Gold sind, und das unabhängig zu irgendwelchen Ansichten über „den Jutt“, den „Hohkrux“ oder gar Brunnenvergiftungen, Dibbuks und sonstige Halluzinationen.

So auch im vorliegenden Fall, wo sich der Erzähler die Freiheit nimmt, einfach aus dem STÄNDERLAND zu zitieren, das reicht eigentlich auch schon dicke, man muss es sich ja nicht immer selber machen – didaktisch und/oder humoristisch besonders wertvolle Stellen sind vom Zitierer demütigst hervorgehoben, Fehler im Orijinahl!

mork77

Re: Der Volksleerer – Nikolai Nerling

« Antwort #9003 am: 15. Februar 2020, 01:05:04 »

  • Personalausweisler

So, ich habe mir sein Machwerk mal angetan.

1. Akt: die Überfahrt
Volksnikki outet sich als absolute Landratte. WINDSTÄRKE 10!!!!einself würde ja herrschen, schwerer Seegang. Auf der Brücke des Schiffs ist man anderer Auffassung. 2 Meter, Schiff liegt ruhig, kaum See. Die Nordsee, die Nerling da filmt, war schön ruhig. Er ist und bleibt Eine Labertasche

2. Akt: Helgoland Düne.
Langer Teil, bis Minute 14. Nerling doziert über die Atlantis Hypothese. Er halt das Buch „Atlantis: Heimat, Reich Und Schicksal Der Germanen“ von Jürgen Spanuth in die Kamera
https://de.wikipedia.org/wiki/Lokalisierungshypothesen_zu_Atlantis#Moderne_nordische_Atlantis-Hypothesen
Nerling gibt, richtig, an, das Spanuths Thesen „umstritten“ sein. Deshalb habe er dessen Buch nicht gelesen. In späteren Büchern seien die Fehler behoben,und die habe er gelesen. Sicher, ein Pinselstrich hier, eine Radierung dort, etwas Hilfe von Kujau, und ich zaubere dir Atlantis mitten nach Hofors.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hofors
Der Gute hat in den 50er Jahren auf Helgoland geforscht und wohl auf einer versunkenen Insel östlich von Helgoland tatsächlich Besiedelungsspuren gefunden.
Dann alte Zeitungsberichte aus den 50ern. Sensationelle Funde. Sicher, damals. seither hört man nichts mehr.
Nun gut, weiter, Betablocker in der rechten, Diazepam in der linken Hand. Auch Vodka steht bereit, um die Schmerzen zu betäuben. Alles natürlich nur zur Sicherheit.
Nerling braucht das alles übrigens nicht, der spürt keine Einschläge mehr.
DIE BRITEN!!!!!einself haben Helgoland 1807 besetzt, und prompt gab es eine Hungersnot. Dann 1945 bombardiert und 1947 gesprengt. Alles aus Bösartigkeit. Der nach 1890 und nach 1933 von den Deutschen betriebene Festungsbau fällt , anscheinend aus Zeitgründen, komplett unter den Tisch. Wie auch diese Episode
https://de.wikipedia.org/wiki/Helgoland#Widerstand_am_Kriegsende_–_Versuch_einer_friedlichen_Übergabe_der_Insel
Nebenbei wieder Eine sinnbefreite Herleitung der Farben Schwarz-Weiss-rot ( Farbe der Steine, die Spanuth gefunden hat) kurze Pause, muss Vodka nachfüllen. so geht wieder, tat gerade richtig weh.
Nikki, übrigens, die Farben von Helgoland sind grün, rot und weiss
„Grön is dat Land, rot is de Kant, witt is de Sand. Dat sünd de Farven vun’t hillige Land.“
Die werden sich schon was dabei gedacht haben. Gut, wenigstens behauptet der Depp nicht, dass das Rot für Franzosenblut steht.

überleitung: Die Robben
zwei Minuten Kegelrobben. Der angenehmste Teil des Films. Endlich einmal intelligente Gesichter. Und, Nikki bezeichnet sie NICHT als Seehunde. brav, Nikki

3. Akt: Der Hafen
Nikki findet eine Informationstafel zu Atlantis; darauf abgebildet Eine Karte mit der Irminsul im Norden.
 Irminsul, klar, nikki hatte darüber nachgedacht und klarer Fall, kommt von Irm- gross und insul- Insel. Stelle den Vodka weg- Das schreit jetzt nach Aquavit! Arg!
„Man sagt ja auch Insulaner“ 
Was für ein Depp.
Der Name kann etymologisch auf irmin- = groß und sul = Säule zurückgeführt werden, bezeichnet also eine Große Säule.
Danach wird sich über den Text aufgeregt. Da wird doch seine Theorie tatsächlich als Märchen bezeichnet. „Die Sage erzählt sich gut, aber die Mär ist leider nicht nachweisbar“. Sauerei aber auch.
„So spricht man heute von der Helgoland-Atlantis Spekulation, an die nur einzelne glauben“
„Es bleibt in jedem Fall aber Eine schöne Geschichte“
Wer was lernen will, dem sei das Standbild bei etwa 17:55 empfohlen (und die Kegelrobben natürlich) . Die Tafel ist aussagekräftiger als das Gesülze vom Volksdeppen.
Volksnikki regt sich tierisch darüber auf. Man hätte halt nur nicht genug gesucht.
Das Warum hat er natürlich auch parat. Die Deutschen dürfen ja nicht die Atlanter sein, weil sie ja die Bösen waren, die 6 Millionen Juden umgebracht haben. Die amerikanischen Juden hatten übrigens die Ausrottung der Deutschen geplant ( Einblendung Buch Louis Nizer „What to do with Germany“ bei 23:17 )
https://en.wikipedia.org/wiki/Louis_Nizer
https://en.wikisource.org/wiki/What_To_Do_With_Germany
DIE PÖSEN JUDEN HALT!!!! einself
Da das da nicht reinpasst, das wir die Nachkommen der atlantischen Könige sind, wurde das alles unter den Teppich gekehrt. sagt Nikki. Da gönne ich mir doch direkt noch einen Aquavit.
4. Akt Hoffmann von Fallersleben
Dichtete am 26.08 ( gutes Datum, sagt Nikki) das Deutschlandlied, alle drei Strophen sind wichtig. Einig sind wir nicht, Das Recht haben wir auch nicht, und frei sind wir sowieso nicht. sicher Nikki, iss klar! Über alles und deutsche Frauen sollen wir auch nicht vergessen. Da freut sich seine Eva Braun bestimmt.


letzter Akt (puuh)


das Museum
hat zu. Gut, viel lernen würde unser Volksnikki da eh nicht. Vor dem Museum die Steinkiste von Helgoland, genauer die Nachbildung
https://de.wikipedia.org/wiki/Steinkiste_von_Helgoland
Dann wendet sich unser Schrumpfgermane einer Zeitleiste zu, grosse Empörung, zwischen 3000 vor Christus und 680 mach Christus steht da nichts. Der Beweis, man vertuscht und unterschlägt.
Zum Abschluss richtet Nikki die Büste von Carl Peters wieder auf. Sauerei, waren doch wieder die Linken da und haben alles kaputt gemacht. Dabei ist er doch ein grosser Deutscher.

Ende des ersten Teils. « Letzte Änderung: 15. Februar 2020, 01:28:50 von mork77 »

BlueOcean

  • Prinz von Sonnenstaatland
Re: Der Volksleerer – Nikolai Nerling

« Antwort #9004 am: 15. Februar 2020, 01:40:06 »

Wie zu erwarten… Der nicht sehr seefeste Volkssabbler hält eine etwas steifere Brise mit 2m-Wellen für Windstärke 10 (schwerer Sturm) und barmt auf der Brücke bei einem stoischen Steuermann, der trocken anmerkt, dass manche auch schon kotzen wenn sie im Hafen ein Schiff sehen.

Auf der Insel angekommen entdeckt er gleich einen Antifa-Aufkleber, der sich seinen Knibbelkünsten aber sehr zäh widersetzt. Außerdem ist’s kalt und feucht, also… was soll’s. Zu seiner genialen „Helgoland ist Atlantis-These hält er freudestrahlend ein Buch in die Kamera, das er aber noch nicht gelesen hat. Weil er, äh… nachfolgende bessere Bücher gelesen und recherchiert hätte. Gewiss…

Und die vergilbte Ausgabe irgendeines Insel-Boten, die in den 50ern einmal über ein paar Seiten von großen Entdeckungen schwadroniert hat, ist dem Leerer schlüssiger Beweis für die Richtigkeit der Thesen. Außerdem waren schwarze, weiße und rote Steine gefunden worden. „Unsere Farben also! Die Farbe des Reiches“ jubiliert die leicht fröstelnde Blitzbirne, der irgendwie noch nicht aufgefallen zu sein scheint, dass dies auch auf jede Packung Fürst-Pückler-Eiscreme zutrifft.

Zur Geschichte der Insel gibt es eine wundersame Klitterung aus Unwissen und Ideologie. Die Engländer haben sie frech erobert, um die größte Hungersnot der Geschichte auf diesem urdeutschen Eiland auszulösen. „Vorher war sie, glaub ich, äh, dänisch…“ Und natürlich ist das alles ein hinterfotzig jüdisches Komplott, um die Deutschen ihrer Ahnenschaft von den Atlantern zu berauben.
Denn: Wer hätte noch von dem Weltkrieg gesprochen, wenn sich 1952 herausgestellt hätte, dass die Deutschen von den Atlantern abstammen? (Es ist doch wirklich unsäglich wie er seinen sehr begrenzten Horizont für das einzige Maß aller Menschen hält.)

Völkermord, bla bla. Die Engländer wollten die Insel in die Luft sprengen aber haben das trotz der größten nicht-atomaren Sprengung der Weltgeschichte nicht geschafft. Eine deutsche Insel so zäh wie ihre Bewohner, die sich emsig an den Wiederaufbau… bla bla… Rhabarber. Und auf „Deutschland, Deutschland über alles“ kann er natürlich auch nicht verzichten wenn er am Denkmal von „von Fallersleben“ steht.

Weiter geht es mit Atlantis, gegossenen Feuersteinen und vielleicht sogar gegossenem Bernstein (versuch das doch bitte einmal, Nikki). Er versteht überhaupt nicht warum das nicht genauer erforscht wird. Schließlich konnte Herr Spanuth Griechisch.

Im zweiten Teil will er dann zu den Verschwörungstheorien kommen. Honk! Wie bitte? Was war das denn bisher? Vermutlich offenkundig weltweise Erkenntnisse aus der Grützsuppe von Schlimper, die der Volks♥♥♥r in Ermangelung jedes kritischen Denkens als Wahrheiten ansieht, die er nachplappern kann.

Zuletzt stolpert er űber den Kopf des Denkmals für Carl Peters, das niemand haben wollte. Für Nikki völlig unverständlich. „Ein großer Deutscher“ sei er doch gewesen. So groß, dass er schon zu Kolonialzeiten vom Deutschen Reich wegen größter und mörderischer Misshandlungen von Eingeborenen verurteilt wurde und unehrenhaft unter Aberkennung seiner Titel und seiner Pensionsansprüche aus dem Reichsdienst entlassen wurde. Wie die Zeitungen damals berichteten: „Peters gleicht einen grimmigen Arier, der alle Juden vertilgen will und in Ermangelung von Juden drüben in Afrika Neger totschießt wie Spatzen und zum Vergnügen Negermädchen aufhängt, nachdem sie seinen Lüsten gedient.“ Wovon so rassistisch-misogyne Schlimper♥♥♥r eben träumen…

Ach, und eines noch, Nikki: Wer hat die so vom Schicksal gebeutelten angeblich atlantisch-urdeutschen Helgoländer wohl das erste Mal von ihrer Insel vertrieben? Das deutsche Reich 1914. Die Helgoländer waren nämlich seltsamerweise gar nicht besonders erfreut über ihre plötzliche Deutschwerdung. Und bei Kriegsausbruch befürchtete das deutsche Reich Kollaboration, weswegen die gesamte Bevölkerung auf unabsehbare Zeit von der Insel deportiert wurde. Vertreibung – Made in Germany.

In der Tat: Man höre und staune über sooo viel Hirngülle!

ArV

  • Kommissar für Menschenrechte
Re: Der Volksleerer – Nikolai Nerling

« Antwort #9015 am: 16. Februar 2020, 11:47:26 »

Kurz nach der Oscar-Verleihung meldet sich der Universaldilettant Meisterjournalist mit dem zweiten Teil seines Atlantis-Blockbusters. Das zu erwartende Niveau liefert der Ex-Lehrer -seine eklatante Dummheit hätte allein schon eine Entfernung aus dem Schuldienst gerechtfertigt- prompt, wenn er sagt: „[Helgoland] erfreut sich großer Beliebtheit und wer weiß, wenn die Atlantis-Forschung wieder Fahrt aufnimmt, vielleicht sogar noch größerer.“ Dass er solche Fehler nicht im Schnitt bemerkt…

Im Nebennichtberuf ist N.N. seit seinem Ausflug auf die Suffinsel auch noch Architekt, Neubeuten begaffend: „Jetzt aber sehen wir das da, schwarz, Blech? Keine Fenster hier raus, oder wenig, nicht schön! […] Wer weiß, wer da seine Finger im Spiel hatte bei der Planung.“

Ein auf der Insel ausgestelltes Zitat von W. Heisenberg (Kurzfassung: Religionen können keine naturwissenschaftlichen Erkenntnisse kritisieren und umgekehrt) nimmt N.N. zum Anlass für den inzwischen unvermeidlichen Nazitourettewortdurchfall: „Ja, würde ich auch sagen, is so. Aber wir erleben ja beim Thema Holocaust, beim Thema Klimaveränderung und sowas, das hat ja fast schon religiöse Züge, obwohl die Wissenschaft da eventuell, mitunter, das eine oder andere, nicht ganz genauso sieht, wie die Verfechter, die Gläubiger, die Gläubigen.“

Es folgen Impressionen, viel Landschaft, einiges Getier, ordentlich verwackelt.

Gefasel vom „Bombenwahnsinn“ mitten alter Bombentrichter, aber die umherstehenden Schafe stören sich weder an den Kratern noch an der Anwesenheit N.N., immerhin, „Die Schafe stört es nicht […], mich stört es eigentlich auch nicht, es sieht ja interessant aus, aber es ist eben auch ein Zeichen dafür, was für einen unglaublichen Hass die Engländer auf uns hatten. Aber man fragt sich warum, warum eigentlich?“ Wenn das der Führer wüsste! Der wollte schließlich lange Zeit eine Verständigung mit den Briten.

Wer es noch nicht wusste, N.N. ist neben seiner vielseitigen Qualifikation auf allen Gebieten der Scharlatanerie inzwischen auch Militärhistoriker „Helgoland ist voll mit Bunkeranlagen, das heißt oben nicht, natürlich unten drunter.“ Dabei stand er in der Sequenz vorher noch vor einem ehemaligen Flakbunker, aber Details sind eben nichts für N.N.

Zwischendurch, auch das gehört ja derweil zur Folklore von N.N., sucht er sich einen ebenbürtigen Gegner: Antifa-Sticker auf einem Mülleimer, trotz Werkzeug kapituliert scheitert N.N., mal wieder.

Für die Personalakte: die Lieblingsvögel von N.N. sind Basstölpel

Ab Minute 10: Gespräch mit einer Zeitzeugin Klüwer, Jahrgang 1938, in deren Pension N.N. nebst Kamerakind untergekommen sind. Frau Klüwer berichtet aus ihrem Leben und den Geschehnissen auf der Insel, ganz unverfänglich, sie kennt N.N. vermutlich überhaupt nicht. N.N. schneidet seine „Gedanken“ zur Besetzung der Insel durch die bekannten zwei Studenten 1950 dazwischen. Die offizielle Geschichte kann gar nicht stimmen, schließlich kamen sie den weiten, weiten Weg aus Heidelberg, dann hissten sie die schwarzrotgoldene Flagge, nebst einer Europaflagge (und nicht etwa die Hakenkreuzflagge) – das kann doch gar nicht sein! „All das klingt doch sehr nach BRD 2019, vielleicht wisst ihr was ich meine. Fridays for future ist ähnlich aufgebaut […] Aber glaube, es gehört nicht viel dazu, zu begreifen, dass das alles natürlich eine eingefädelte Geschichte ist […] auch weiter kennen wir natürlich die Geschichte der 68er, auch da hat man junge Menschen, um etwas vorzubereiten […] immer wieder braucht man die jungen Leute. Tja, und mit Helgoland war es möglicherweise genauso, man musste ja bei der gequälten dt. Bevölkerung ja irgendwie die Akzeptanz für die BRD herstellen. Und das ging dann durch so eine emotionale Geschichte natürlich sehr gut […].“ Natürlich hat er diese „Gedanken“ nicht gegenüber Fr. Klüwer geäußert, die hätte wohl gleich einen Arzt gerufen, stattdessen hält er sich erkennbar zurück.

Ab Minute 22 geht es um die Atlantis-Expedition von Spanuth 1953, Fr. K. bleibt angenehm nordisch unterkühlt und unterläuft N.N.’s unbeholfene Versuche sensationelles von ihr zu hören.

Den Deppenoscar verdient sich N.N. endgültig mit den abschließenden Einblendungen „Die missglückte Sprengung der Insel fand übrigens wenige Monate nach der misslungenen Expedition des Admiral Bird zur Antarktis statt… („Operation Highjump“) Gibt es einen Zusammenhang?“ „Habt Ihr Ideen, Informationen oder ein seetüchtiges U-Boot?“ „1.000.000 Euro für weitere Forschungen wären ebenfalls willkommen.“

Es klingt aus -man könnte es nicht dümmer inszenieren- mit der Abfahrt Richtung Festland, schwarzrotgold flattert im Wind, nicht dass N.N. in beiden Videos immer von schwarzweißrot gefaselt hätte…

****

Damit lässt es auch der Erzähler ausklingen. Das müssen der Hass und die Verachtung schon lassen: Im SONNENSTAATLAND bringen es die Systembüttel immer sehr gut auf den Punkt, was rein inhaltlich(!) Masse beim Leerling und ähnlichen Chargen ist. Dem Erzähler wurde ja von einigen der größten noch lebenden Polittheoretiker in befreundeten Eliteblogs wiederholt vorgehalten, dass er als „Linker“ nicht beurteilen könne, worin die Vorzüge und der Nutzen des Leerers für das Deutsche Volk lägen, dass sein „Hass gegen den Volkslehrer“ gar Ausdruck eines umfassenden Hasses „gegen uns Deutsche“ sei (der Leerer quasi als Inkarnation des Deutschen schlechthin, und damit, gemäß FRANKSTEIN, des Menschen an sich), es sich demnach beim Erzähler nur um einen keinesfalls demütigen Zersetzungsjuden handeln könne usw. usf. In realiter müsste jedoch jedem zum Denken fähigen Zweibeiner ohne Federkleid, unabhängig von der politischen Grundhaltung oder ethnisch-rassischen Herkunft, aufffallen, dass es sich bei der Sprechpuppe um einen Clown und Deppenmagneten reinster Ausprägung handelt.

Wir erinnern uns: von einprägsamen und durchaus berechtigten Störauftritten gegen die bedingungslose Masseneinwanderung ging es direkt und ohne Übergang in die dickste Hirngülle, die man sich vorstellen kann. Wer das nicht sieht, der ist eben blöd und wird’s wohl auch immer bleiben.

Wir erinnern uns: Der Leerling mit Klampfe vor dem Fenster des Zimmers einer forensischen Krankenstation, in welchem Malers Horst vor sich hin siechte. Auf dessen vernehmliche Frage, wer denn da sei, entgegnete der Leerling volltönend: „Hier steht das deutsche Volk!“

Blöder geht es kaum mehr, wobei man immer auf dem Schirm haben sollte, dass das alles eben für ein im Schnitt entsprechend dummes und/oder unreifes Zielpublikum gemacht sein dürfte, während durchaus ernste Zweifel daran angebracht sind, ob der Leerer tatsächlich SO blöd ist, wie er immer tut, auch wenn die SONNENSTÄNDER das glauben oder zumindest so tun als ob. Aber wem, ungeachtet der bisherigen Glanzlichter, bei dieser Mixtur von Atlantis, Helgoland, Neuschwabenland, dem großen Deutschen „Hänge-Peters“, Revanchismus, Holocaust, „6 Millionen“ nichts übel aufstößt, der kriegt in seiner DUNNING-KRUGER-BLASE eh nichts mehr mit, NOCH NICHT MAL BEIM BLICK NACH HANAU – wovon allerdings noch zu reden sein wird.

Das ganze Elend:

-https://forum.sonnenstaatland.com/index.php?topic=4953.9000-

Volksleerer findet Atlantis Teil1: https://www.bitchute.com/video/tbfdLRv2QXBJ/

Volksleerer findet Atlantis Teil2: https://www.bitchute.com/video/79quZA9e1znV/

68 Gedanken zu “Der Leerer trifft den „Hänge-Peters“ auf Atlantis!

  1. Schildbürger

    Das Thema kommt mir grade ziemlich bekannt vor. 🙂

    Wie schonmal gesagt, die Theorie dass Doggerland Atlantis gewesen sein soll ist nicht völlig abwegig und vielleicht auch ein Teil des ganzen Mythos.
    Spanuths Buch darüber hab ich sogar gelesen. Und da gibt es trotz dem ganzen Wust aus zusammengereimtem Zeugs doch ein paar interessante Details.
    Ist wie oft genug, auch eine kaputte Uhr zeigt zweimal am Tag die richtige Zeit an.

    Aber mal was Anderes was vielleicht nicht thematisch, aber sinngemäß zum Thema Mythen und historische Wirklichkeit passt.
    Du hattest doch ein Zitat aus der roten Beeke gebracht.
    Falls der Name Jürgen Rieger was sagt, der hat sich dem Sachverhalt Blutgericht von Verden angenommen und das mal für meine Begriffe doch nachvollziehbar und sachlich analysiert und kommt da auf andere Schlüsse als die bekannte Geschichtsschreibung und auch Löns.
    -https://www.youtube.com/watch?v=wyfU8yGW0_4

    Das ist recht lange, deswegen mal eine sehr kurze Zusammenfassung:
    Rieger geht nicht davon aus dass die hingerichteten Sachsen Geiseln waren oder von ihren Landsleuten ans Messer geliefert worden sind.
    Sondern dass Karl „der Große“ unter dem Vorwand verhandeln zu wollen (Thing und Thingfrieden) die sächsischen gewählten Vertreter in seine Reichweite gelockt und sie anschließend eiskalt hat abmurksen lassen.

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    1. Dass Katastrophen wie das mit Doggerland ins kollektive Bewußtsein und damit in den Urstoff der Mythen eingegangen sind, mag ich ja nicht bezweifeln. Aber die Übereinstimmungen bezüglich der Richat-Formation mit den Angaben bei Solon/Platon sind wirklich verblüffend, da kann Doggerland nicht mithalten: geographische Lage, Landschaft mit Gebirge und ehemaligen Flußläufen, konzentrische Ringstruktur – alles wie beschrieben! Dazu die Satellitenbilder, auf denen es aussieht, als befände sich die Richat-Formation inmitten der heute noch deutlich sich abzeichnenden Spur einer Riesenwelle und andere Indizien. Dies alles legt nahe, dass es sich bei Atlantis, so wie es bei Solon/Platon beschrieben ist, eben um keinen Mythos, sondern sowas wie die Wiedergabe eines historischen Ereignisses mit ziemlich konkreten Angaben handelt – etwa auch die Angabe über die kurze Zeit, in der Atlantis durch die Fluten vernichtet wurde, also „im Laufe einer Nacht“ oder so, was sich total mit einem Tsunami decken würde, auch die rekonstruierbare geographische Lage zu jener Zeit (tiefer und um einiges näher am Meer), der Impact bei Grönland und der mutmaßliche Verlauf der Welle usw. Wobei davon auszugehen ist, dass Atlantis die Metropole eines bedeutenden Reiches war, nicht mehr, nicht weniger, von Flugmaschinen und dergleichen ist mir aus den Aufzeichnungen von Solon/Platon zumindest nichts bekannt.

      Rieger geht nicht davon aus dass die hingerichteten Sachsen Geiseln waren oder von ihren Landsleuten ans Messer geliefert worden sind.
      Sondern dass Karl „der Große“ unter dem Vorwand verhandeln zu wollen (Thing und Thingfrieden) die sächsischen gewählten Vertreter in seine Reichweite gelockt und sie anschließend eiskalt hat abmurksen lassen.

      Also ging dieser EU-NJWO-Vorläufer so vor wie der grausame Zulu-Häuptling Dingaan mit den burischen Voortrekkern?!! Naja, erst mal muss geklärt werden, ob der große Karl wirklich existierte und nicht selbst eine Erfindung der EU-NJWO ist – „KARLSPREIS“!

      https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.1200-todestag-karl-der-grosse-hat-nie-gelebt.4406bf48-c264-486a-a932-155afc26e797.html

      NICHTS IST WIE ES SCHEINT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      „So real wie Kapitän Nemo und Obelix“

      Na, wir wissen leider nur zu gut, dass Kapitän Nemo fucking real ist, auch wenn er sich schon zehntausendmal verabschiedet hat… 😀

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      1. Schildbürger

        So war das mit dem Mythos nicht gemeint, sondern dass ich mir sehr gut vorstellen kann dass in einen wahren Sachverhalt (das mit der Richat-Formation, in der Tat mehr als nur bemerkenswert) noch mit der Zeit einige andere ebenfalls wahre Sachverhalte eingestreut worden sind und das im Endeffekt über sehr lange Zeiträume zu einer einzelnen Geschichte verschmolzen ist.

        Ja, die Theorie dass das Mittelalter kürzer gewesen sein soll ist mir auch schonmal untergekommen. Bin da etwas skeptisch…
        Aber mit dem EU-NJWO-Vorgänger hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
        Die Rücksischtslosigkeit und Machtgier Karls, gekoppelt mit der Neigung gnadenlos jedes Vertrauen auszunutzen erkenne ich bei der heutigen Politik doch ganz gut wieder.

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    1. Schildbürger

      Richtig, der Karlspreis spricht sowohl vom Namensgeber als auch von den Trägern des Preises recht deutlich wo das hinsoll.
      Das sind Symboliken die wirklich mal Hand und Fuß haben, nicht so an den Haaren herbeigezogenes Zeugs wie dass das IB-Lambda was mit der Freimaurerpyramide zu tun haben soll. Unabhängig was man von einer IB hält, aber sei es drum.

      Nochmal zur Hanau-Sache, das riecht wirklich extrem. Z.B. ganz zufällig kurz vor der Hamburger Bürgerschaftswahl passiert wo die SPD durch die CumEx-Sache in Erklärungsnot geraten war.
      Seltsam, seltsam.

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      1. Bei der Sache mit dem Karl handelt es sich aber um ein Ding, das ganz offen kommuniziert wird, da ist nichts verborgenes dran – man handelt den großen Karl als frühen Visionär eines geeinten Europa, niemand würde bestreiten, dass seine Methoden der Zeit entsprechend etwas rustikaler waren. Bei dem Lamda als versteckter Mauererpyramide hätten wir es mit einer verborgenen Agenda zu tun, kein Identitärer würde dem beipflichten, zudem es sich nur wieder um etwas handelt, was sich der Leerer aus den Wurstfingern gesaugt hat, um ein Video vollzumachen. Wobei: man hat den Identitären durchaus nicht ohne Berechtigung vorgeworfen, ganz im Sinne der EUrokraten zu agitieren, da auch sie eine europäische Identität über das nationale und regionale stellen würden, und dann noch der mit den USA verbandelte Martin Shekellner…^^

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      2. Schildbürger

        Gut, man könnte aber auch sagen dass das „verborgene“ hier das Framing Karls zum Großen, dem an sich wohlmeinenden und gütigen Einiger ist, während der in Wirklichkeit eher ein rücksichtsloser, brutaler Machtmensch war.
        Ruppige Methoden sind ja eine Sache, aber die Verden-Geschichte oder dass er wohl gewissen (((Kumpanen))) offiziell erlaubt hat Leute die nicht konvertieren wollten als Sklaven zu verkaufen zeigen doch recht deutlich auf wie der getickt hat.
        „Einigung“ Europas um jeden Preis, gegen den Willen der Leute, und wenn nötig mit Gewalt.
        Da gibts doch diesen ekelig schmierigen Belgier namens Verhofstadt im EU-Parlament, der ist ein echtes Paradebeispiel für die heutigen Karlisten.

        Bei IB und Konsorten bin ich mir anch wie vor nicht sicher was ich genau davon halten soll.
        Ob die jetzt aufgrund des politischen Klimas Kreide fressen oder ob die Spitze auch längst durchsetzt ist, ich kann es nicht sagen. Aber darum ging es eigentlich nicht, ich finde nur diese Assoziation mit Freimaurertum wenn das Lambda sich vielmehr auf die Spartaner bezieht völlig banane und von eigentlich sinnigen diskutierenswerten Inhalten (Paneuropa, gewisse Leute die den komischen Dugin feiern, usw.) die in der IB ja vorhanden sind unnötig ablenkend.

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        1. Das mit dem Lambda als Freimauerpyramide kenne ich nur vom Volksleerer, hast du da andere Quellen? Zu den wackeren Spartanern hat ausgerechnet in Vitzlis Bunker jemand aus aktuellem Anlass etwas sehr treffendes eingestellt,und das auch noch mittels des vielgeschmähten Wikipedia, wobei ich ja in „Der Leerer und der Kevin“ schon darauf verwiesen habe, dass diese selbst nichts anderes waren als aggressive, parasitäre Invasoren:

          https://de.wikipedia.org/wiki/Heloten
          Heloten (griechisch εἵλωτες, von griech. heléin = nehmen, erobern; also „die Eroberten“, „die Gefangenen“) nannte man die Angehörigen einer sozialen Schicht von Menschen im Staat Lakedaimon (heute üblicherweise nach seinem Hauptort Sparta genannt), die zwar im Staat sesshaft, aber keine Bürger waren. Sie waren an die Scholle gebunden und wurden als zahlenmäßig größte Bevölkerungsgruppe der „öffentlichen Sklaven“ angesehen. Sie waren für jedermann an ihrer Kleidung erkennbar.

          Weitere Aspekte sind die Zurschaustellung der betrunkenen Heloten bei den Syssitien; den Gemeinschaftsmahlen der Spartiaten, und die Tötungen der Heloten während der Krypteia. Alljährlich gaben die Ephoren eine Kriegserklärung an die Heloten ab, mit der sie diese Tötungen rechtfertigten. Unter normalen Umständen wären sie als besiegte Feinde versklavt, aber nicht immerwährend bekriegt worden, in der Form der alljährlichen Kriegserklärung gegen die Heloten von Seiten der Spartiaten. Dieser Umstand bestimmte den Unterschied zwischen Heloten (auch „Staatssklaven“ genannt) und „normalen“ Sklaven. Der natürliche, aber ungesicherte Rechtsstatus des Friedenszustands für die Sklaven wurde den Heloten absichtlich verweigert.

          Thukydides berichtet von einem heimtückischen Mord an Heloten, als die Spartaner ca. 2000 derjenigen Heloten, die ihnen im Krieg am mutigsten gedient hätten, mit dem Versprechen auf Freiheit auswählten, sie dann beiseiteschafften und wußte niemand zu sagen, auf welche Weise jeder umkam. Sie hätten dies aus Furcht vor ihrer gärenden Masse getan, denn schon immer war ja in Sparta der Sinn fast aller Maßnahmen die Sicherheit vor den Heloten.

          https://vitzlisneuer.wordpress.com/2020/02/23/zu-den-neuen-blogregeln/#comment-21298

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      3. Schildbürger

        Das mit dem Lambda kam öfters mal vor, grade bei Leuten die da auf Symboliken voll abfahren.
        Der Nerling wird da sicher nicht von selber drauf gekommen sein.
        Ich find was dahingehend leider auf die Schnelle nicht, aber es gibt genügend die voll auf so was abfahren bzw. sich beeinflussen lassen und dann völlig verbohrt jeden Diskurs verweigern weil Freimaurer und so.

        Jap, das mit den Spartanern wäre auch wieder so ein Punkt den man diskutieren könnte.

        Wobei ich jetzt nicht glaube dass es bei dem Symbol auf Heloten umbringen heraussoll, sondern sich wohl am ehesten auf Verteidiger Europas wegen den Thermopylen.
        Deswegen, und wohl auch wegen der sprichwörtlichen lakonischen Art und der Härte/Disziplin haben die allgemein ihren Ruf, die Schattenseiten wie der Umgang mit ihren Heloten tritt dabei irgendwie in den Hintergrund.

        Der qualitiative Unterschied zum Karlspreis ist dass dieser ausgerechnet von denen die sich „Dekolonialisierung“ und Konsorten auf die Fahnen schreiben und dazu neigen alle möglichen weiße historische Personen mit Dreck zu beschmieren ausgerechnet so einem noch huldigen.

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  2. Nochmal SONNENSTAATLAND:

    Metamaterie

    Rechtskonsulent

    Re: Der Volksleerer – Nikolai Nerling
    « Antwort #9075 am: 21. Februar 2020, 03:45:51 »

    Einen Tag nach dem nazistischen Terroranschlag stellt der Volkslügner ein Video über einen Tiroler Widerstandskämpfer ein, der sich mit militanten Mitteln gegen Fremdbestimmung durch Frankreich und Bayern gewehrt hat.
    Auch der Volksschwächling sieht sich nachweislich in einer historisch vergleichbaren Situation.
    So did the Killer of Hanau.
    Peter Mayr rotiert wegen der Vereinnahmung und der entsprechenden Diskreditierung sicherlich hochtourig in seinem Grab.

    -https://forum.sonnenstaatland.com/index.php?topic=4953.9075-

    *
    Noch Fragen?

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    1. „Wobei ich jetzt nicht glaube dass es bei dem Symbol auf Heloten umbringen heraussoll, sondern sich wohl am ehesten auf Verteidiger Europas wegen den Thermopylen.“

      Das ist eh klar. War ja auch kein schlechter Zug von den Identitären, sich einen populärkulturellen Trend wie die „300“-Filme zu Nutze zu machen. Allerdings schon interessant, wenn man sich näher betrachtet, wie es bei den Spartanern als vorgeblichen Ikonen und Sinnbildern der Verteidiger autochthoner europäischer Kultur gegen das pöse multikulturelle Monsterreich des Xerxes TATSÄCHLICH aussah! Wie viele Mitläufer der Identitären und sonstige „Patrioten“ wissen das? Wie gesagt: Kevin MacDonald, auf dessen Trilogie sich ja viele „Neurechte“ berufen, sagte selbst, dass er anstatt der Juden auch die Spartaner als Exempel einer „Diasporakultur“ hätte nehmen können.

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      1. Schildbürger

        Jep, das ist ein interessanter Vergleich.
        Man vergleiche mal den medialen Umgang von Hanau damit (der Täter war wohl tatsächlich Deutscher, ich meine das vorauseilend gehorsame Framing als „kein Anschlag“). Oder auch mit dem Breitscheidplatz.
        Ausländer tötet Deutsche: „geistig verwirrter Einzeltäter, bliblablub, wir lassen uns nicht spalten,…“ und öffentliche Gedenkveranstaltungen bzw. Portraits der Opfer kommen wenn überhaupt im Nachgang wenn das Ganze schon wieder vergessen ist.

        Ein offensichtlich wirklich ernsthaft narzisstisch Gestörter (später mehr) läuft Amok:
        ein unfassbares Mediensperrfeuer, „AfD schuld“, große Portraits der Opfer (einer davon scheinbar IS-Sympathisant, aber als „Hanauer Bub“ bezeichnet https://twitter.com/offbeat24/status/1232210052313997312 ) und so weiter und so fort.
        Noch ganz bemerkenswert, eine brüllende Türkenhorde wird als „friedlicher Trauerzug“ bezeichnet. Während dann noch ein paar Kurden sich fragen was die Türken da verloren haben während die Opfer überwiegend kurdisch waren, aber das nur mal am Rande.

        Der subtile Text: Ihr seid Opfer zweiter Klasse. Mobbingstrategie. Einfach aber wirksam.
        Sozusagen „die dürfen das, die sind wertvoller als ihr“. Erinnert an die Geschichte mit der Kriegserklärung an die Heloten die Tötungen derer offiziell (und in den Augen der Götter) legal machten.

        Und richtig, wäre wirklich mal interessant zu diskutieren inwieweit bei IB und Co. die genauere Geschichte der Spartaner bekannt ist. Nicht in dem Unterton „ihr dürft das nicht benutzen, weil Heloten“ (so was in der Richtung gibts schon zur Genüge von „linker“ Seite und tötet jede Diskussion ab), und erst recht nicht mit irgendwelchen absurden Freimaurertheorien.
        Sondern ganz schlichtweg um den geschichtlichen Sinn zu schärfen, speziell in der Hinsicht dass wo Licht ist eben oft genug auch Schatten ist.

        So zurück zu dem Typen in Hanau.
        Wie gesagt, das stinkt zum Himmel.
        Glaube jetzt nicht dass das eine falsche Flagge war.
        Aber der hatte tatsächlich seine komischen Gedanken von wegen einem Geheimdienst der ihn kontrolliert und Kriegsstrategien, die Besetzung der Trainerpersonalien der DFB-Mannschaft und Ideen für Hollywoodfilme aus seinem Kopf klaut und ihm gleichzeitig das Landen bei sehr attraktiven Frauen versaut an alle möglichen Behörden geschickt. Passiert ist…. null.
        Da wurden schon Leuten wegen wesentlich hanebücheneren Geschichten die Waffen abgenommen, da offenkundig nicht.
        Und da glaub ich nicht an Zufall. Gewähren lassen und ggf. anstacheln, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Ob der Zeitpunkt geplant war vermag ich nicht zu sagen. Dachte ja anfangs daran, aber auf den zweiten Gedanken ist eine Wahl in Hamburg jetzt nicht sooo wichtig, und Hamburg doch rotgrüne Hochburg, da hat das vermutlich nicht so viel ausgemacht.

        Aber das wirklich interessante ist die Reaktion der AfD darauf, dieser Kusch-Brief den die darauf geschrieben haben. Von wegen Sprache entschärfen usw.
        Das und die gedankliche Verschiebung allgemein. Jetzt muss man sich ja schämen jemals was gegen Musels gesagt zu haben.

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  3. ratloser 24. Februar 2020 at 19:09
    Geht vermutlich aus, wie das tödliche Autoattentat in Heidelberg. Täter schuldunfähig erklärt und man hat nie wieder was davon gehört.

    -http://www.pi-news.net/2020/02/volkmarsen-fahrer-rast-mit-pkw-in-karnevalszug-mehrere-verletzte/

    *
    Der Typ in Heidelberg hatte einen deutschen Namen, weissich aus erster Hand. Was für nen Namen hatte die im Klinikum tätige a1-Quelle leider vergessen, „Köhler“ oder so, aber auf jeden Fall deutsch.

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      1. Schildbürger

        Vorsicht mit dem Bild, gibt eine Verlautbarung der Polizei dass der da bloß ein Gaffer gewesen wäre der kurz festgenommen wurde.

        Das wurde bei RTL als Täterbild gezeigt: https://www.rtl.de/resizer/GGFszA3_SagfoLjHJy1soMAL69M=/960×0/arc-anglerfish-eu-central-1-prod-rtl.s3.amazonaws.com/public/35IJ6RHW77GBMUXYMHOKAXCIPU.jpg

        Ich meine da doch leichte Unterschiede zu erkennen, außerdem soll der Fahrer Kopfverletzungen haben.

        Bezüglich Springerpresse und „Nazis beim Karneval“weiter unten, jepp, das ist doch die übliche Masche von denen. Ab und an mal „populistische“ Themen raushängen lassen, aber ständig irgendwas mit „Nazi“. Sei das die ständige Zweiter-Weltkriegs-Spammerei, solcherlei und dazwischen unverhohlene Werbung für Merzel, Luschet und so weiter.
        Strategie klar.

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  4. Immer wenn man’s grad davon hatte:

    Rechtsextreme kapern Faschingsumzug

    Bautzen – Bei der traditionellen Faschingsparade in dem kleinen Städtchen Schirgiswalde (6183 Einwohner) in der Oberlausitz liefen mehrere Männer als Spartaner verkleidet mit, die Schilde mit dem Logo der Identitären Bewegung (IB) trugen.“

    https://www.bild.de/regional/dresden/dresden-aktuell/in-sachsen-rechtsextreme-kapern-faschingsumzug-69014344.bild.html

    *

    Oh meine Fresse, Spartaner, das ist ja noch rassistischer als Cowboy, Indi oder SAROTTIMOHR, dabei hatten die Spartiaten tatsächlich das Lambda auf dem Schild! Werden jetzt die „300“-Filme in der BRD verboten?

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  5. Keinen Fußbreit den Faschisten

    Fkng Nahtziealram wieder mal. Na gut, Namen und Adressen dieser Hassverbrecher herauszufinden: ein Leichtes. Danach werden erstma‘ die Nachbarn per Wurfsendung inkl. Konterfei und Arbeitgeber inkl. Krankenkasse, Rente, IKK und GEWERKSCHAFT informiert, was für ein dreckiges Nahtzieschwein sich da rumtreibt. Wenn sich die unzugänglich zeigen, gehen mal ganz Fix ein Portrait und weitere Infos an die Karnickelzüchterpresse raus, latürnich alles DSGVO-konform.^^
    Sollten diese Schweine Kinder haben, freuen sich die LeerkräfteInnen sicherlich über Post, welche FASCHOELTERINNEN I/II sich da indirekt, wenn nicht mehr, an den kleine ErwachsInnen vergehen. Ebenso nimmt das Jugendamt und die Führerscheinstelle (lol) gerne jeden Hinweis auf UNZUVERLÄSSIGKEIT entgegen.
    Die Arschgeigen sollten halt nur auf die Reifen ihrer Faschomobile aufpassen, auch wenn die die Kisten nicht mehr fahren können, dürfen wegen FREISTELLUNG oder HARTZEN, und auch da sind wir dran, es könnte nämlich sein, dass aus der Mitte der Gesellschaft ..

    lassen wir das

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  6. Yasin

    Also ich finde auch nicht gut, was der Killerbee so alles schreibt.

    Und was die Diskussion mit dem Lamba und den Identitären betrifft: Es ist ja bereits schon erwähnt worden, die Identitären verwenden das Lambda vermutlich deshalb, weil die Spartaner (oder Spartiaten, ich weiß nicht…) es ja verwendet haben.
    Und die Spartaner/Spartiaten kämpften ja als muskelbepackte, reinrassige Europäer gegen nahöstliche Invasoren. Zumindest stellen die Identitären sich so die Auseinandersetzung zwischen Persien und Sparta vor. Das der Film 300 auch sehr bekannt ist und einen gewissen Anknüpfungspunkt bietet, kommt dann ja auch noch hinzu.

    Zumindest ist das meine Sicht der Dinge, ich kann mich auch täuschen. Ausgenommen ist jedoch die Sache mit Killerbee. Der schreibt tatsächlich nur Unsinn.

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    1. „Zumindest stellen die Identitären sich so die Auseinandersetzung zwischen Persien und Sparta vor. “

      Es wird so vermittelt. Aber das ist halt immer die Krux, wenn Ideologie und Historie (am besten noch zusammen mit Biologie, Ethnologie usw.) vermengt werden. Politisch/agitatorisch kann das Aufsatteln auf die Populärkultur ein guter Schachzug sein (Zweck heiligt die Mittel, Wurm muss nicht dem Angler schmecken usw.), andererseits könnte man auch sagen, dass dergleichen zur Verblödung beiträgt bzw. einen als blöde erscheinen lassen kann.

      Der Leerer macht ja mit seinem Helgoland/Atlantis auch nichts anderes, als aus bestimmten Versatzstücken einen pro-germanischen/pro-deutschen Mythos zu kreiieren, wobei man sagen kann, dass er das auf eine Weise tut, mit der er dergleichen schon konterkariert, in dem er sich lächerlichsten Schwachsinn zusammenreimt, diesen mit hochgradig belasteten, teils strafrechtlich bewehrten Themen (Revanchismus, Holocaust inlusive „6 Millionen“) verquirlt und damit, wie auch mit Huldigungen an ein sadistisches Mistvieh wie diesen Carl Peters als „Großen Deutschen“, zum einen „der Antifa“ erstklassige Munition liefert zum anderen eben bestimmte heikle Themen entprechend aluhuttechnisch markiert: Wer etwa Zweifel an den „25 000“ von Dresden äußerst, könnte sich, dank der Verdienste von Leuten wie dem Oberleerer, schnell anhören: „Ah geh mir fort, für dich ist doch bestimmt auch die Suffinsel „Atlantis“!“. Wie Huldigungen an einen „Hänge-Peters“ in Zeiten des „Kampfes gegen den Hass“ zu werten sind, kann sich jeder selbst ausrechnen, wobei davon auszugehen ist, dass diese Gestalt, wie so vieles andere, der Klientel des Leerers völlig unbekannt sein dürfte. Kurz: Der Leerer tut sein möglichstes, um gewisse heikle Themen aus der öffentlichen Diskussion zu halten, für die Masse durch Kontamination mit Schwachsinn zu vergällen und zu verekeln, das Bild des „Rechten“ als tumbem „Rassisten“ aufrecht zu erhalten und letztlich einen Großteil der „Rechten“ und seine Follower als eben die Deppen vorzuführen, die sie eben sind. Clear as day, das alles.

      Übrigens ist das, was der Leerer macht, ZYNISCH im Wortsinne, wohingegen euer demütiger Erzähler allenfalls milde SARKASTISCH ist. Dass das Ganze gaar nicht so dumm aufgezogen ist, wird schon darin deutlich, dass auch der Erzähler „ein Stück weit“ drauf reinfällt, indem er stets versucht ist, den Leerer ob seines Treibens tatsächlich für so dumm zu halten, wie er sich gibt. Das ist der mit Sicherheit nicht, es zeigt sich nur immer wieder, dass er von dem, was er verzapft, selbst nicht überzeugt ist, ja, auch sein Interesse an deutscher Geschichte etc. nur ein vorgespieltes ist, daher auch die auffälligen Schnitzer bei den historischen Daten.

      Im Vergleich zum Leerer ist das mit der Spartaner-Symbolik der (aus anderen, hier mal außen vor gelassenen Gründen dubiosen) Identitären Pipifatz. Man könnte das durchaus damit rechtfertigen, dass man sich nicht mit der spartanischen Kultur und Gesellschaftsornung identifiziert, sondern auf das zentrale Motiv der in der Tat bewegenden und durchaus motivierenden Geschichte des tapferen LEONIDAS und seiner DREIHUNDERT, die sich den Armeen eines multikulturellen Imperiums entgegenstellten, konzentriert:

      -es gibt übrigens immer jedes Jahr im Herbst den SPARTATHLON als non-stop Ultramarathon-Lauf über 240km (Zeitlimit 36 Std.) von Athen nach Sparta, wo, wer es in‘ s Ziel schafft, der Leonidas-Statue seine Referenz erweisen kann. Der Lauf selbst erinnert aber nicht an Leonidas, sondern an den athenischen Boten PHEIDIPPIDES, der, bevor er, wie die zweifelhafte Legende berichtet, tot zusammengebrach als er nach läppischen 40km den Athenern nach der SCHLACHT VON MARATHON die Botschaft vom Sieg über die Perser verkündete, im Vorfeld ebenjene 240km von Athen nach Sparta gelaufen war, um dort um Beistand anzufragen, was ihm schnöde verweigert wurde.

      Zudem könnte man als Identitärer auch darauf verweisen, dass das alles, eben wegen der Anlehnung an die Populärkultur, auch mit einem Augenzwinkern zu sehen sei usw. usf. wohingegen beim Leerer das alles viel zu dicke kommt, als dass man mit auch nur etwas Resthirn zu dem Schluss gelangen könnte, es handele sich dabei um lostige Satire und Eulenspiegelei, um „das System“ ein bisserl zu kitzeln, nada, wer hier verarscht wird und dabei den Kakao, durch den er gezogen wird, begierig säuft, das sind vor allem die Anhänger des Leerkörpers selbst!

      Hier ist der zweite Teil meiner erfolgreichen Atlantis-Helgoland-Expedition. Ihr werdet tiefer in die Geschichte der Insel eintauchen und eine unwiderlegbare Verschwörungstheorie zu hören bekommen, die Euch zum Weiterdenken anregen wird. Begeistern wird Euch auch der Bericht einer echten Helgoländerin, die vor dem Krieg auf Helgoland geboren wurde und alles miterlebt hat: Gute Zeit – Bombardierung, Vertreibung, Sprengung, Wiederbesiedelung, Suche nach Atlantis, … In jedem Fall gibt es wieder süße Tiere zu sehen, wie Schafe, Rinder, Trottellummen und Basstölpel. Doch nun sehet und staunet selbst!

      Irgendwie dünkt es den Erzähler, als habe der Leerer mit den „süßen Tierchen“ niemand anderen als seine treuen Follower, etwa seine Kommentatoren, durch die Blume gewürdigt…^^

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      1. Innerhalb der „Wahrheitsbewegung“ diskutieren gerade Teile der rotpillenfressenden Erleuchteten, ob das hier eine Botschaft der „Eliten“ sein soll, in der -RIGHT IN YOUR FOKEN FACE!!!- gezeigt wird, wie der dem. Erzähler vor dem obersten der „VIERZIG“ zu Kreuze kriecht, um seinen VERRÄTERLOHN zu empfangen!

        Leider „age restricted“ wegen ein paar NIPPELN – scheiß Sexualhölle! 😦

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  7. Schildbürger

    Vorsicht mit dem Bild, gibt eine Verlautbarung der Polizei dass der da bloß ein Gaffer gewesen wäre der kurz festgenommen wurde.

    Das wurde bei RTL als Täterbild gezeigt: https://www.rtl.de/resizer/GGFszA3_SagfoLjHJy1soMAL69M=/960×0/arc-anglerfish-eu-central-1-prod-rtl.s3.amazonaws.com/public/35IJ6RHW77GBMUXYMHOKAXCIPU.jpg

    *

    Ja, habe ich gesehen. Aus beiden Bildern geht aber hervor, dass es sich eher nicht um Orientalen handelt.

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  8. Schildbürger

    Jep, das ist ein interessanter Vergleich.
    Man vergleiche mal den medialen Umgang von Hanau damit (der Täter war wohl tatsächlich Deutscher, ich meine das vorauseilend gehorsame Framing als „kein Anschlag“). Oder auch mit dem Breitscheidplatz.
    Ausländer tötet Deutsche: „geistig verwirrter Einzeltäter, bliblablub, wir lassen uns nicht spalten,…“ und öffentliche Gedenkveranstaltungen bzw. Portraits der Opfer kommen wenn überhaupt im Nachgang wenn das Ganze schon wieder vergessen ist.

    Ein offensichtlich wirklich ernsthaft narzisstisch Gestörter (später mehr) läuft Amok:
    ein unfassbares Mediensperrfeuer, „AfD schuld“, große Portraits der Opfer (einer davon scheinbar IS-Sympathisant, aber als „Hanauer Bub“ bezeichnet https://twitter.com/offbeat24/status/1232210052313997312 ) und so weiter und so fort.
    Noch ganz bemerkenswert, eine brüllende Türkenhorde wird als „friedlicher Trauerzug“ bezeichnet. Während dann noch ein paar Kurden sich fragen was die Türken da verloren haben während die Opfer überwiegend kurdisch waren, aber das nur mal am Rande.

    Der subtile Text: Ihr seid Opfer zweiter Klasse. Mobbingstrategie. Einfach aber wirksam.
    Sozusagen „die dürfen das, die sind wertvoller als ihr“. Erinnert an die Geschichte mit der Kriegserklärung an die Heloten die Tötungen derer offiziell (und in den Augen der Götter) legal machten.

    *

    Richtig, darauf wollten ich und wohl auch der, der bei Vitzli das eingestellt hat, raus. Ich habe das hier schon öfters erwähnt und es passt gut in diesen Zusammenhang: Auf „The Occidental Observer“ hatte mal jemand im Kommentarbereich zu einem Abstract einer wissenschaftlichen Arbeit im Archiv einer israelischen Universität verlinkt. Diese Arbeit befasste sich mit einer Strategie der Herrschaftssicherung einer Fremdethnie (nicht näher benannt, da wohl rein theoretisch gehalten) in der Diaspora (also so wie Spartaner, Juden…) über die Mehrheitsgesellschaft durch massive Einschleusung/Ansiedlung einer dritten Ethnie, die faktisch über die autochthone Gesellschaft gestellt wird. Am Ende steht ein Sandwich aus entrechteter autochthone Bevölkerung, darüber die hereingewunkene Ethnie, und ganz oben dann die Diasporakultur, die das so arrangiert hat. Fand ich echt STUNNING, da es sich meines Erachtens auf die aktuelle Situation hier übertragen lässt. Die Spartaner haben noch selbst über die Heloten wie über Vieh verfügt, hier gibt es aber eben besagte, importierte „Zwischenschicht“, zwar nicht aus einer Ethnie bestehend sondern multiethnisch, jedoch mit dem Islam als eindeutiger Dominaz. Stinkt mir heute noch, dass ich mir das nicht gespeichert habe…:-(

    Zu Hanau: Mein erster Gedanke dazu war: „Scheiße, schon wieder so ein Blödsinn, der einem vom Denken abhält!“ Lostigerweise entfuhr mir das auch noch vor einer hochgradigst verstrahlten Kollegin, die sich auch gleich entrüstete: „Blödsinn? Da wurden Möhnntschen umgebracht!“, höhöhö. Ich hatte mir vorgenommen, mir nur das allernötigste über diese Shize anzutun, mich also im wesentlichen auf die Headlines zu beschränken. Jetzt habe ich doch etwas mehr quergelesen, mir auch das Janich-Video dazu angesehen (jaja, „Q“ sagt auch „False Flag“ issklar) halte es aber weiterhin mit LUFTPOST, die schon zu Halle konstatierte, dass es nicht mehr relevant wäre ob dergleichen „noch Formfleisch oder schon beyond meat „ sei, man sich aber fragen solle, inwieweit man die, äh, „Gegenöffentlichkeit“ dergestalt konditioniert habe, um solche Szenarien glaubhaft erscheinen zu lassen! Ein weiterer umittelbarer Gedanke nach Einblick in einen Auszug aus der Mitschrift des „Bekenner-Videos“ war, dass hier zentrale, von der „Wahrheitsbewegung“ insgesamt im allgemeinen geteilte Inhalte verlautbart wurden („kinderschändende Satans-Pädo-Eliten“ usw.), sich nun also, auch wenn vorrangig vom „Rassismus“ des vorgeblichen Täters die Rede ist, die SCHWEINEFALLE endgültig um die „Wahrheitsbewegung“ als Ganzes geschlossen hat, also auch einst eher als harmlose Spinner gehandelte Mondverschwörer etc. nun als potentielle Nazi-Bestien dastehen. Habe dazu, und vor allem darüber, warum eben drum und auch sonst das ganze Scheiß-Truth-Movement mitsamt den ganzen „Erleuchteten“ und Rotpillenfressern von mir aus gerne gekeult werden kann, noch was in der Mache, aber man kommt ja zu nichts!

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    1. Yasin

      Also den Aspekt, dass eine herrschende Minderheit eine weitere Ethnie ins Land importiert, die auch noch über die einheimische Bevölkerung gestellt wird, finde ich interessant. Im Fall von Deutschland, Österreich und anderen europäischen Staaten trifft meiner Meinung nach dieses Schema nicht wirklich zu. Als Ausländer wird man in Deutschland nicht über die einheimische Bevölkerung gestellt. Kann ich mir nicht vorstellen, schließlich hat man als Ausländer oftmals Berufe auszuüben, die mit Pflege, Bau, Reinigung und Fließbandarbeit zu tun haben. Also Berufe die sehr mühsam sind und für die man obendrein nur einen lachhaften Hungerlohn bezahlt bekommt. Ich spreche da auch aus eigener Erfahrung.

      Es wird ja gerne behauptet, dass die Ausländer einfach die ganzen Jobs machen, welche die Deutschen nicht machen wollen. Ich glaube, dass das so nicht zutrifft. Die wirtschaftliche und politische Elite warb Gastarbeiter an und lässt zahlreiche Menschen aus anderen Ländern einwandern, um die Bevölkerung zu spalten. Die Präsenz von Ausländern wird genutzt, um unter der einheimischen Bevölkerung möglichst viel Angst zu schüren. Egal ob in der Zeitung, im Radio oder im Fernsehen, wenn von einem Verbrechen berichtet wird, dann wird oftmals auch die nationale Herkunft des Täters erwähnt. Beispielsweise: „Gestern hat ein 28-jähriger Rumäne einen Einbruch verübt“. Aber warum wird die Herkunft erwähnt? Was hat das für einen Sinn? Macht es irgendeinen Unterschied ob jetzt ein Deutscher oder ein Pole oder Rumäne oder Türke irgendwo einbricht? Werden Einbrüche und andere Verbrechen durch Angehörige verschiedener Ethnien unterschiedlich ausgeführt? Ich glaube nicht.
      In Bezug auf Ausländer wird ja häufig über Kriminalität berichtet. Wer schafft es denn eher in die Zeitung? Etwa der Mustafa, der erst ein Jahr in Deutschland lebt und bereits ganz passabel Deutsch spricht? Der schon eine Anstellung gefunden hat, dort pünktlich erscheint und seine ganze Arbeit ausgezeichnet ausführt und sich auch noch mit seinen Arbeitskollegen gut versteht? Oder dann doch eher der Ali, der schon drei Jahre in Deutschland ist und kaum einen vernünftigen Satz auf Deutsch über die Lippen bringt. Der Ali, welcher immer nur Sozialhilfe bezieht und sich noch ein Zubrot durch Drogendealerei verdient. Wenn besagter Ali dann auch noch einem Deutschen die Fresse poliert oder eine Deutsche sexuell belästigt, dann ist er perfekt. Der kommt sofort in die Zeitung! Auf die Titelseite! So schnell geht’s! Bei so einem Ali bekommen die Journalisten bei der Bild, TAZ, Spiegel und anderen Zeitungen doch sofort eine eispickelharte Erektion! Aber sofort!

      Mir kommt vor, dass medial das Bild vermittelt wird, die Ausländer seien immer kriminell, gehen nie arbeiten, beziehen immer nur Sozialhilfe, sind extrem leicht reizbar, betrügen ständig, haben so viele Kinder, schlagen immer zu und glauben ganz fest an Allah! Da wird den Deutschen signalisiert, dass die Ausländer eine Gefahr sind, vor der man sich in Acht nehmen muss.

      Aber nicht nur gegen Ausländer wird polemisiert. Wenn aufgrund der medialen Berichterstattung sehr viele Deutsche Angst bekommen, dann können schon mal sehr rechtsgerichtete Parteien entstehen, wie beispielsweise die AfD (wobei es noch weitere Gründe gibt, warum solche Parteien entstehen). Und was passiert dann? Die Medien stürzen sich auf die AfD und ihre Anhänger! Die werden dann zum Ziel der Polemik! Da wird dann eine neue Gefahr aufgezeigt! So nach dem Motto: Die ganze AfD besteht nur aus Nazis, Hitlerlover, rechtsextremen Demokratiefeinden und anderen rechtsrechten Bösemenschen. Also eine neue Quelle der Gefahr! Genau wie bei den Ausländern muss man auch bei der AfD aufpassen! Die Menschen werden gegeneinander aufgehetzt. Spaltung und nochmal Spaltung!

      Auf diese Weise werden die Menschen nicht nur gegeneinander aufgehetzt sondern auch massiv abgelenkt. So wird beispielsweise nicht die Tatsache thematisiert, dass in vielen Branchen die Gehälter seit ungefähr 30 Jahren entweder kaum gestiegen sind, stagnieren oder sogar gesunken sind! Auch werden in zahlreichen Unternehmen Arbeitnehmer entlassen, zugleich müssen die verbliebenen Angestellten die Arbeit der Entlassenen übernehmen. Der Arbeitsaufwand wird somit größer. Zugleich bekommen große Unternehmen und Reiche eine Steuersenkung nach der anderen. Dadurch verliert der Staat zahlreiche Steuereinnahmen. Wo wird dann gespart? Beim Sozialstaat, der deswegen immer mehr erodiert. Damit geht auch die zunehmende Ausbreitung von Armut einher. Auch das wird in der Presse kaum thematisiert. Wenn es dann mal doch thematisiert wird, wird die Verantwortung dafür abgewälzt und individualisiert. So nach dem Motto: Die ganzen Hartzer, Arbeitslosen und generell Unterschichtler sind ja selbst an ihrem Los schuld! Die sind einfach nur faul und dumm! Die sind ja nur Gesindel! White Trash! Human garbage! Schmarotzer! (Ich gebe zu, dass ist jetzt von mir etwas überspitzt. Aber mir kommt schon so vor, dass oftmals genau dieses Bild gezeichnet wird.)

      Doch das solche Leute eigentlich nur die Symptome einer kranken Wirtschaftsweise und kranken Politik sind, wird natürlich nicht thematisiert.

      So, das ist meine Sicht der Dinge. Ich erhebe keinen Anspruch darauf, dass es das Non plus ultra ist. Aber so erkläre ich mir die Dinge, welche in Deutschland, Österreich und in anderen Teilen Europas geschehen.

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      1. Schildbürger

        @Yasin:
        Dann mal meine Sicht der Dinge dazu.
        Was von medialer und politischer Seite kommt genau diese Höherstellung.
        „Deutschland ist nur so toll weil es Multikulti ist“, Doppelmoral bezüglichs einerseits des ständigen Geschimpfes übers fiese alte weiße Patriarchat während über gewisse Behandlungswesien gegenüber Frauen in … anderen Kulturkriesen großzügigst weggesehen wird, Denkmäler für zugeschwommene Drogendealer während Soldatengräber geschändet werden, Clans, „hmmmm mag ja sein dass…“, aber „Rechte in den Knast“, und so weiter.
        Dass da beim Ausländer der selber arbeiten geht kaum was von ankommt kann ich mir sehr gut vorstellen.
        Denn es geht bei der Sache weniger um die Ausländer, sondern darum die Deutschen niederzumachen. Recht wirksam muss man leider dazu sagen, es ist leider weit verbreitet dass jemand der mit Wörtern wie „Nazi“ oder „Rassist“ bedacht wird da wie vor einem Peitschenschlag zusammenzuckt und sich „distanziert“. Wie konditioniert.

        Wobei es da doch eine ganz breite Palette von Stimmen gibt.
        Von welchen die Ausländer als ihre armen, hilflosen Protegés auserkoren haben die sie mit aller Macht verteidigen, bis hin zu denen die sie nur als nützliche Idioten ansehen die wahlweise Löhne drücken oder bei der Demontage des verhassten Deutschland helfen sollen.

        Nix für ungut, das Folgende ist nicht direkt persönlich gemeint.
        Das mit der Ethnie und so weiter… ich hab Augen im Kopf. Und meine Erfahrungen und Beobachtungen decken sich mit der Kriminalstatistik die besagt dass Ausländer allgemein pro Kopf deutlich krimineller sind als Einheimische (wobei hier noch bedacht werde muss dass da auch jeder Eingebürgerte darunterfällt). Und welche Gruppen da stärker vertreten sind als Andere, da braucht amn auch nicht herumzureden. Die „Rumänen“ die gerne genannt weren sind übrigens in den seltensten Fällen ethnische Rumänen.
        Und dass der Ausländeranteil seit meiner Kindheit stark gestiegen ist, ebenfalls völlig deutlich zu sehen.

        Und das Alles ist nicht nur hier so. Das hast in den USA, das hast in England, Schweden, Frankreich… überall die selbe Nummer.

        Das faule Wirtschaftssystem und dass da gegeneinadner aufgewiegelt wird, das sehe ich allerdings sehr, sehr ähnlich.
        Da steckt nur insgesamt noch eine weit düsterere Geschichte dahinter.

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    2. C+

      Die Türkei ist eh durch und durch ein säkularer Staat, was hier in den Medien verbreitet wird ist billige Feindpropaganda. Latürnich gibt es die Inseln der SUFI-Sektierer, aber mai, von denen geht nun wirklich keine Gefahr aus, im Gegenteil, zigarettenrauchende SUFI-Hodschas haben bei mir einen Stein im Brett. 🙂 Wie überhaupt der Sufismus in seiner GOTTESSUCHE ein Vorbild jeden Glaubens sein sollte, aber davon habt ihr HEIDEN und PISSNEWSLER eh keinen sitzen…

      ISTANBUL ist einfach nur KALEIDOSKOPISCH, nie habe ich etwas Beeindruckenderes erlebt..

      Sagt kein Kostverächter…

      Schlimm sind diese BEDONNGKÖPPE, stinkige alte Männer im Maßanzug und Fascho-Osmanen in Amt und Würden, die was von einer „islamischer“-Nation under Turkey Rule faseln.

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  9. Nochmal speziell zum Leerer. Nicht nur dass er, wie wiederholt zu beobachten war, Leute dazu ermuntert, sich öffentlich zu eventuellen Straftaten zu bekennen/entsprechendes von sich zu erzählen („Du hattest doch bestimmt schon mal ne Schlägerei…“) – sowas findet sich im Kommentarbereich zu seinen Videos:

    Tja, auf meine SONNENSTÄNDER-Kollegen ist an der volkszersetzenden Front eben immer Verlass! Elaborat aus den Kommentaren zu des Leerers Hanau-Video.

    Hierzu:

    Reichskasper Adulf Titler
    Praktikant- Lennéstraße

    Re: Der Volksleerer – Nikolai Nerling
    « Antwort #9083 am: 21. Februar 2020, 21:25:33 »

    immer wieder faszinierend, wie behämmert diese Typen ticken. Einerseits hat es den Holocaust ja nie gegeben, andererseits sind diese Typen recht schnell dabei, Menschen mal eben vergasen zu wollen. Das entlarvt sie. Aber sie sind zu dämlich, das zu erkennen.

    -https://forum.sonnenstaatland.com/index.php?topic=4953.9075-

    *

    In der Tat. Die erkennen nix mehr. Wobei speziell hinter solchen Kommentaren ebenso ein Kalkül stehen könnte wie hinter dem Leerer, der diese stehen lässt! Ist höchstwahrscheinlich so, auch wenn es genug Idioten gibt.

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  10. B-Mashina

    Nur nebenbei und in Ruhe: Wie wohlfeil, und wie unappetlich!

    hildesvin / Februar 25, 2020

    Weiter mit Wörd. Bei den Komikern Frankstein und Tante Lisa weiß ich es nicht. Besonders letzterer erscheint wie eine Verhöhnung aus den üblichen Kreisen. Seine Lobpreisung des Tobiäschens aus Hanau ist das Menschenmögliche, wie man zu sagen pflegt. Bei Unperson bin ich eher unsicher, aber seine Verehrung des Volkslehrers ist unangenehm wahrzunehmen.
    Nur nebenbei und in Ruhe: Der demütige Erzähler lügt rotzfrech und plump, nicht fein wie Jesuiten, sondern wie Bolschewisten oder fünfjährige Kinder, die man beim Naschen ertappt hat.
    Worauf es hinaus soll: Nicht weniges in der Spackosphäre dürfte von interessierter Seite lanciert worden sein.
    Wobei mir, zugegeben, erst in den letzten etwa zwei Jahren in der realen Welt Entsprungene wie etwa Flacherdler begegnet sind.

    Und das von Einem, der erst dem Vitzli entgegenschleuderte, der habe nun bei ihm ausgeschissen, weil der dem Deutschen Volke bescheinigte, es habe seinen Untergang verdient, nur um dann wieder bei ihm rumzuschleimen: „Oh, du weiser Blogwart hattest recht mit allem, was war ich dumm, Wählen bringt nichts …“, sich dann beim demütigen Erzähler erst unnötigerweise und unaufgefordert zu entschuldigen, um gleich wieder in den alten Dibbuk-Wahn zu verfallen! Na, wohl weder Hass noch Ekel, eher der Alk, der neben der Leber auch das Resthirn fraß…^^

    Trotzdem immer welcome, Schweinchen. Nur wenn du es überdrehst, wirst du schnell staunend feststellen, wie jüdisch du eigentlich bist, lol! Lass dir das, was mit UNPERSON passiert ist, ne Mahnung sein, Suffkopp!

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  11. c+

    Unperson ist geschlitzt, eine richtig Uralte aus kalei-Zeiten und reibt sich allabendlich die Klitoris, ob des Schabernacks, den sie mit dem Mannsvolk getrieben hat. achtzigpro.

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      1. c+

        Ganz vorzüglich. Bevor es aber so weit kommen kann, gibt es ein paar wenige Dinge zu klären. Mögliche Geschlechtspartnerinnen müssen bei mir einen kleinen Test durchlaufen, aber keine Bange, was sich sehr formal anhört, kann sich in 3D sehr spielerisch gestalten. Daher besonders mögen die sexuell unbestimmten MenschInnen jetzt ausklinken und auf Disney.com switchen.

        ++++PARENTAL ADVISORY EXPLICIT CONTENT ++++
        +++ STRENGSTES JUGENDVERBOT +++++

        Große Bedeutung hat für den Autor die olfaktorische Prüfung. Substanzmissbrauch, schlechte Ernährung, seelische Disposition und seelische Antipathien lassen sich mit an 100 prozentiger Sicherheit an den Körpergerüchen feststellen. Ich meine jetzt nicht das ofensichtliche Set an Ausdünstungen, sondern die ätherischen Signatur, die jeder Mensch, individuell verschieden, ausdünstet.
        Hierbei prüfe ich die Achselregion, natürlich die Intimzone, aber auch den Bereich um den Solarplexus und, ganz wichtig, den kleinen Flecken hinter den Ohren, dort ist der Bereich, in dem die Pheromone abgesondert werden und dafür, so scheint es, habe ich ein Näschen. Letzteres ist besonders wichtig, klar, Frau kann sich mal vergessen und irgendeinen Crap gegessen haben, die pheromonale Ausstrahlung ist jedoch ein Langzeitmarker und zeigt ziemlich klar an, ob eine Paarung auch spirituell und – so sollte es eigentlich sein- reproduktiven Erfolg in jeder Hinsicht verspricht. Mein edles Sperma soll nun einmal auf einen fruchtbaren Boden „stoßen“.
        Wichtig ist auch eine visuelle Prüfung des Intimbereichs, und ich rede jetzt nicht von den ofensichtlichen Kriterien wie Scheidenpilznfektionen oder so’nen Ekelkram.
        Die inneren Schamlippen sollten in nicht erigiertem Zustand verborgen sein, ist die Dame in Paarungsbereitschaft, sollten sie sich leicht erkennbar zeigen. Ausschlusskriterien sind die sog. „Fotzenschnitzel“, entschuldigt meine Wortwahl, mir kommt nichts passenderes in den Sinn. Der Vaginalbereich sollte leicht benetzt sein, starker Fluss von Scheidensekret ist ein Zeichen von Ungezügeltheit und ebenso unpässlich wie das „Trockenpflaumensyndrom“.
        Der Saft soll nicht aufdringlich riechen, sondern den Duft von Veilchen verströmen. Dickflüssiges Sekret zeugt übrigens von Fruchtbarkeit.
        Der Tonus der Muskelanspannung sollte sich in leichter Anspannung manifestieren, starke Anspannung zeugt von Verkrampftheit, zu schwacher Tonus ist ein Zeichen von Beliebigkeit und der Situation keinesfalls angemessen. Hier kann eine leichte Rückenmassage dem Erfahrenen zeigen, ob die Dame den engen Weg zwischen Hingabe und Selbstaufgabe zu gehen in der Lage ist.
        Zungenküsse sollten in diesem Stadium niemals aufdringlich sein, intensiv und tief, aber keinesfalls fordernd, auch das musste der Autor oft erleben, meist, wenn die Begierde sich Bahn brach und in Zügellosigkeit zu enden drohte.
        Parfum oder Make-up sind in dieser Situation ebenso zweckfeindlich wie exaltierter Haarschmuck.
        Hingegen sind Bauch- oder Fußkettchen stimulierend. Die Wirkung der Fingerringe oder eines Halsschmucks ist nur anhand der selbigen Beschaffenheit situativ bewertbar.

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      2. Unpersönchen

        Ach Schnuckel (schmacht)! 🙄

        Ich kann Dir versichern, daß ich einfach nur zauberhaft rieche und daß meine Mumu – obgleich ich nicht mehr die Jüngste bin (grins) – ganz und gar nicht wie ein Schnitzel aussieht! Allerdings bin ich im Schritt über alle Maßen feucht!
        Ich versauf geradezu im Vaginalsekret, weil ich immerzu nur an DICH denken muß, Du endgeiler Stecher!!!

        Denn DAS ist – seit meine Stammesgenossen das Internet erfunden haben – absolut unstrittig:

        ALL DIE ANONYMEN KERLE, DIE AM COMPUTER SITZEND, UNABLÄSSIG UND VEHEMENT MIT IHRER GEWALTIGEN POTENZ UND IHREM DASEIN ALS MEGASTECHER PROTZEN, SIND GENAU DAS GANZ, GANZ SICHER AUCH IM REAL LIFE!!!

        Bitte komm und besorg’s mir! Ich kann’s nicht mehr aushalten!
        Ich vergehe vor lauter Sehnsucht!

        Deine sich nach Dir verzehrende

        Anetta K.

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    1. c+

      Ganz ausgezeichnet

      Derweil sitzt der Erzähler demütig in der Gartenlaube, lechzt nach Romantik und hofft, dass die liebe Sonne alle Teufelsviren zerstäubt, ihr WüstlingInnen!

      Na gut, zum Freimachen ist es dann doch noch etwas zu schattig, aber ich rieche schon den Frühling und ganz viel Naturerleben in der Sonne und am Meer unter Gleichgesinnten…

      *love*

      https://www.dfk.org/startseite

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      1. „Ganz ausgezeichnet“

        Gut, habe da etwas bei Max Goldt geklaut und die Gartenlaube war eher eine virtuelle.^^

        Und eigentlich muss ich zur Freikörperkultur sagen, dass mein Verhältnis dazu ein etwas gespaltenes ist. Irgedwie haftete dem für mich immer etwas leicht lächerliches und spleeniges an. Allerdings haben mich die verehrten AHRIMANEN mit ihren Schriften über die sexualhöllische Bekämpfung von allem unbefangen Nacktem und Körperlichem und die Kontaminierung von dem und allem Sexuellen mit Schuld, Schmutz, Schmuddel (weshalb Gestalten wie die Charlotte Roche mit ihren Schmuddelmumustories im Grunde ganz düstere lustfeindliche Feministinnen sind) da schon nachdenklich gemacht, inwieweit ich da selbst sexualhöllisch geprägt bin. Auf jeden Fall ist es bei mir so, dass es trotz des von mir ob seiner schlichten Volkstümlichkeit gerne gebrauchten lostigen Appells „ALLE NACKIG MACHEN!“ eigentlich lauten müsste: „ALLE HALBNACKIG MACHEN!“ denn es war bei mir schon immer so, dass mich HALBnackiges (siehe Abbildung oben) oder gar noch Angezogenes tatsächlich oft stärker in Wallung versetzte als gänzlich Naggiges, welches dann schon wieder „unschuldig“ wirkt! Ich glaube auch, dass das vielen so geht, da die Kleidung ja oft die körperlichen Reize betont und hervorstreicht, die ausgezogen dann im wahrsten „Sinne“ des „Wortes“ wegfallen, bzw. förmlich erschlaffen! Nehmen wir zum Beispiel ein in einen abschnürenden und krebserregenden (no Joke!) Bra gezwängtes Prachtgesäuge, das einem so in all seiner Herrlichkeit entgegenquillt aber dann, nach Abnahme des Halters, schlaff und lasch der Schwerkraft folgt, wobei die ganze erhabene und erhebende^^ Fülle zum Teufel geht!

        ++++PARENTAL ADVISORY EXPLICIT CONTENT ++++
        +++ STRENGSTES JUGENDVERBOT +++++

        Oh meine Güte, was für ein umständlicher Aufwasch. Allein der von Göttern und Göttinnen modellierte BAUCH des sexuell mit Sicherheit ÜBERREIFEN Mädchens in obiger Abbildung erübrigt doch sämliche Fragen und popelige Prüfungskriterien, erst recht bei niederer Minne! Und dass es die FAUSTDICK HINTER DEN OHREN hat, ist auch OFENSICHTLICH…^^

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    2. c+

      @UNPERSÖNCHEN

      Das macht mich an. Ich stehe auf Frauen, die zur Sache kommen und kein BLABLUBB voranschieben. Bevor es zum Austausch aller möglichen Körperflüssigkeiten kommt, erbitte ich mir allerdings die OLOFAKTORISCHE Prüfung., Wie gesagt, ich werde im Mai in Namibia sein, vorab in ISTANBUL. An beiden Orten lässt sich was klarmachen, du geiles Stück.

      love
      c+

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      1. Eine etwas derbere Prüfmethothe hat mir dereinst die von mir pädologisch bespaßte deutsche Asi-Jugend gesteckt: Man müsse die Aspirantin einfach nur ordentlich mit gelben Nikotingriffeln tief fingern – beklage jene sich über ein Brennen, dann sei das ein Zeichen für eine Genitalinfektion und man soll „ihn“ lieber nicht „reintun“, um das hoffentlich noch wordpestkonform auszudrücken.

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  12. B-Mashina

    Luftpost aus dem Siechkobel / Februar 28, 2020

    Oha:
    „“Let’s call it pure luck,” he said. “We decided to choose coronavirus as a model for our system just as a proof of concept for our technology.”“
    In etwa 9 Wochen will Israel eine Corona Impfung raus bringen.
    https:++++ //www.jpost.com/HEALTH-SCIENCE/Israeli-scientists-In-three-weeks-we-will-have-coronavirus-vaccine-619101

    Let’s call it luck.

    In the year 1995

    Brave new world is born to die

    From total damage to damage limitation

    Fear is the key to defend the nation

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  13. Yasin

    @hildesvin

    Ich habe nur meine Sicht der Dinge geschildert. Ich verlange nicht, dass diese Sicht auch jedem Menschen gefällt. Wenn Sie meine Sichtweise kritisieren wollen, können Sie das ruhig tun. Anmerkungen wie „Jupp-Angenfort-Sülze“ sind da aber keine Hilfe.

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    1. Na, beim Svinchen handelt es sich eben um einen in Hochprozentiges eingelegten runzligen SCHWEINEARSCH, aber ein Stück weit recht hat er mit seinem Gegrunze schon. Zumindest kam auch bei mir während der Lektüre deiner Schilderung ein mehr als nur gelindes Retro-Feeling auf, so von wegen Wallraff und sein Ganz-unten-Ali und so. In Folge dieses seines Bestsellers gab es eine wahre Flut von Literatur, die sich mit dem grausigen Los der Gastarbeiter befasste, zum Teil mit Titeln wie „…bis die Züge wieder rollen!“-oy vey!

      Dein Argument mit dem „Teile und Herrsche!“ ist allerdings auch nicht verkehrt, in der Tat ist das eine wesentliche Motivation hinter all der blutig-bunten Völkerverquirlung. Zudem ist es auch heute noch so, dass sich manch einem der Eindruck aufdrängt, dass es sich bei den Migranten überwiegend um arme Schweine handelt – etwa wenn man sich die „Balkantürken“ anschaut, die seit der dem EU-Beitritt von Bulgarien und Rumänien massenhaft nach Dland migriert sind – was dem Szenario einer über die Autochthonen gestellten Migrantenschicht eklatant zu widersprechen scheint.

      Dieser Widerspruch löst sich allerdings bei etwas genauerer Betrachtung schnell auf. Der Ali ist schon lange nicht mehr der Buhmann der Lügenpresse, stattdessen wird die Migrantenkriminalität eher genauso untern den Teppich gekehrt wie alles andere, was den Vielfaltskult und die rein destruktive Massenimmigration, bevorzugt aus Afroarabien, stört und auf deren Kollateralschäden, oder eher Wirkungstreffer, aufmerksam macht.

      Auch die subordinierte Position der Migranten ist oft nur eine scheinbare. Nicht nur, dass ihnen vielfach ein wesentlich leichterer Zugang zu Sozialleistungen ermöglicht wird als den Einheimischen, dürfen sie auch hier ihre angestammte Klan-Kultur mit quasi-mafiöser Netzwerkerei und Vetterleswirtschaft etablieren, so dass hier vielerorts solche Strukturen eine ernstzunehmende Macht darstellen, vor der Behörden, Polizei und Gerichte kapitulieren. Und nein, hiermit sind nicht nur die berühmt-berüchtigten Großfamilien der Mahmyllie-Kurden gemeint, Orientalen neigen gemeinhein dazu, solche Strukturen auszubilden und zu etablieren. Dies führt dann wiederum dazu, dass die ärmeren und schwächer organisierten unter den Migranten, die nicht in die dominierenden Klane eingebunden sind, gnadenlos von diesen, und nicht etwa von den Deutschen, schikaniert und ausgebeutet werden, zum Beispiel die genannten Balkantürken, welche massenweise in Gammelwohnungen gestopft (tödliche Unfälle durch illegales Stromabzapfen, Gasvergiftungen usw. kommen immer wieder vor) und auf die Arbeiter- und sonstige Striche geschickt werden. Da gibt es kein Mitleid und keine Migranten-Solidarität. Im Gegenteil. Das sind eben die Strukturen, wie sie im Orient üblich sind, wo die Leute noch in einer Klan-Welt leben und sich über ihre Familie definieren, weshalb es dort, wie auch in Afrika, immer Klan gegen Klan geht, bis ein Despot oder Autokrat aus einem bestimmten Klan die absolute Übermacht erringt und eine Hegemonie mit einigermaßen geordneten Zuständen herstellt. Im Glücksfall kommt es zu einer benevolenten Autokratie wie in Syrien unter dem laizistischen Assad, selbst Angehöriger einer Minderheit, in Schwarzafrika hingegen ist es meist so, dass das Staatsoberhaupt als Vertreter des dominanten Klans alles, auch die Entwicklungshilfegelder, in seine Taschen stopft und unter seiner Familie verteilt, während die internationale Lügenpresse dazu titelt, dass das daran läge, dass der Kolonialismus von Big Bad Whitey nicht überwunden worden wäre usw. usf. Dabei ticken die Leute dort (in der Masse) einfach so und könenen nicht anders. Wenn hier also massenhaft Orientalen und Afrikaner importiert werden, dann importiert man auch deren Rivalitäten und das alles zum größtmöglichen Schaden des Gemeinwesens, das diese Klanmenschen bald als Beute identifiziert haben, die ihnen quasi vor die Nase gesetzt wird. Durch die Öffnung der Behörden und der Polizei für Orientalen werden auch diese orientalischen Gepflogenheiten dort hineingebracht, die Schlagkraft gegen das Klanwesen untergraben und der orientalischen Korruption Tür und Tor geöffnet.

      Im Gegenzug ist es so, dass den autochthonen Deutschen jeglicher Zusammenhalt systematisch aberzogen wurde und wird, Vereinzelung und Isolierung sind angezeigt, alles, was mit kollektivem Bewußtsein als Deutsche, Weiße, Europäer zusammenhängt und Schwarze, den Orient und überhaupt die ganze dritte Welt nicht miteinschließt, sofort unter Naziehverdacht gestellt, wenn nicht als Gift und Seuche bekämpft. Wer will, kann bezüglich der türkischen „Gastarbeiter“ und der Mahmyllie-Kurden noch von „Integrationsfehlern“ reden, vieles spricht aber dafür, dass hier eine Integration oder gar Assimilation aufgrund der kulturellen, wenn nicht genetischen, Differenzen, nicht oder nur sehr bedingt möglich ist. Was aber die „Grenzöffnung“ von 2015 und die aktuell laufende und durch den „Migrationspakt“ bestätigte Agenda der bedingungslosen Massenimmigration betrifft, so kann man dergleichen Illusionen abhaken. Das wurde trotz der allgemein bekannten Negativ-Erfahrungen mit muslimischer Zuwanderung in Europa durchgezogen, ist also als rein destruktiver Akt zu werten der auch bewußt als solcher durchgeführt wid, genauso wie der Ausstieg aus der gesicherten Energieversorgung, der Ruin von Bildungswesen und Wissenschaft, die Deindustrialisierung. Dabei wird zweifelsohne dem Islam der rote Teppich ausgebreitet und den ethnischen Europäern eingebleut, dass sie sich an den Islam und die orientalischen Migranten anzupassen hätten und nicht etwa umgekehrt. Ein ziemlich sicheres Indiz für Fremdherrschaft einer feindlich gesinnten Diasporakultur über die „Heloten“ ist, dass diesen jede Identität als Volk und Ethnie abgesprochen wird, sie also gewissermaßen hier zu „Unpersonen“erklärt werden, während man die Migranten, zumindest scheinheilig und zum Zwecke der Aufhetzung, eben darin bestärkt! Deutsche düfen, etwa von einem türkischen Elternbeiratsvorsitzenden, straffrei als „Köterrasse“ tituliert werden, weil, so das Gericht, niemand sagen könne, was ein Deutscher überhaupt sei. Eine türkisch-kurdische INTEGRATIONSMINISTERIN darf tönen, dass es, von der Sprache mal abgesehen, überhaupt keine deutsche Kultur gäbe usw. usf. Man vergleiche das mal, wie auf entsprechende Äußerungen von Deutschen reagiert wird. Wenn etwa jemand von der AfD sagte, es gäbe eigentlich keine türkische oder islamische Kultur, überhaupt braucht man das alles einfach immer nur rumdrehen, schon sieht man klarer. Und dass von oberster adminstrativer Stelle aus Deutsche als nichtexistent erklärt werden („zum Volk gehört jeder, der hier lebt“, A.M.) und deshalb nach Belieben beleidigt werden dürfen, während gleichzeitig muslimische MigantInnen, aller Hyperventilation um Nazis, Rassismus. Hass zum Trotz, in adminstrative Ämter gehievt werden, zeigt neben den anderen, hier genannten Punkten schon ziemlich eindeutig, das man eine migrantische Schicht etabliert, die über die „Weißdeutschen“ gestellt wird.

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      1. Yasin

        Schildbürger und B-Mashina, ich sehe schon, hier kommt ein spannender Meinungsaustausch zustande. Es ist nie schlecht zu den eigenen Gedanken eine zweite oder auch dritte Meinung einzuholen, deshalb habe ich auch so offen geschrieben, wie ich die Sache mit der Einwanderung und den Medien sehe.

        Schildbürger, ich sehe ein, dass es bei einigen Themen eine Doppelmoral gibt. Der Kampf gegen das Patriarchat, von welchem die muslimische Ausländer ausgenommen sind, ist da ein gutes Beispiel.

        Und sicher, die Sache mit der Nazi- bzw. Rassistenkeule treibt wirklich seltsame Blüten. Ist ja gar nicht so lange her, da hat der Rapper Sido bei einem Auftritt in Kitzbühel den folgenden Satz vom Stapel gelassen:
        „Jetzt ziehen wir das mit deutscher Gründlichkeit durch, die uns ein Österreicher beigebracht hat.“
        Und schon war die Presse außer Rand und Band. Hitler-Skandal!! Hitler-Skandal!!! Hilter-Witz!
        Was soll der Scheiß? Gehört es denn nicht zum Beruf des Rappers irgendwelche provokanten Sprüche zu klopfen? Selbst für solche doch eindeutig harmlose Aussagen wird man ins rechte Eck gedrängt. Das ist doch irre!
        Und dann dieser komische Umgang mit Emotionen. Da sieht man im deutschen Fernsehen doch tatsächlich Interviews, in denen sich eine Person über einen Sachverhalt aufregt und dabei nur ein kleines Bisschen die Stimme erhebt. Ich rede noch lange nicht von einer Schimpftirade, sondern davon, dass ein Mensch sich mit ein bisschen Nachdruck über etwas aufregt. Und schon ist die Presse außer Kontrolle! Wut-Bürger!! Wut-Bürger!! WUT-WÄHLER!!!
        Nichts für ungut, aber ich hatte immer schon den Eindruck, dass die Deutschen und die Österreicher emotional eher kühl sind. Als ob Zorn, Wut und Aufregung per se etwas Schlechtes wären. Sind solche Emotionen wirklich schlecht? Ist es in manchen Situationen denn nicht komplett verständlich, wenn man sich aufregt? Was soll eigentlich die Ächtung von jeglicher Wut und Aufregung? Sollen wir etwa alle zu komplett emotionslosen biologischen Robotern erzogen werden, die sich gegenseitig komplett misstrauen, mindestens 12 Stunden am Tag arbeiten, sich niemals beschweren und komplett obrigkeitshörig sind? Manchmal habe ich genau diesen Eindruck!

        Ob man als Ausländer leichter Zugang zu Sozialleistungen hat als ein Einheimischer, weiß ich nicht. Bei der Sache mit den Klanen muss ich anmerken, dass diese auch im Nahen Osten keine Selbstverständlichkeit sind. Zumindest in der Türkei nicht. Gerade in der West-Türkei merkt man von Klan-Strukturen nichts (mehr). Nicht nur in den Städten wie Edirne, Istanbul, Izmir, Bodrum und Ankara, sondern auch im ländlichen Bereich. Dort gibt es auch viele Menschen, die Atheisten oder Agnostiker sind, also mit dem Islam wenig bis gar nichts anfangen können. In der Ost-Hälfte der Türkei kann man jedoch noch sehr starke Klan-Strukturen entdecken. Wie mir scheint besonders in den armen und rückständigen Regionen. Wie es um die Klan-Strukturen in anderen Ländern bestellt ist, kann ich nicht sagen, ich kenne nur die Situation aus der Türkei. Durchaus glaubhaft, dass in vielen nahöstlichen und afrikanischen Ländern das Klan-Denken noch eine große Rolle spielt. Damit will ich sagen, dass das Klan-Denken keineswegs etwas ist, welches unveränderbar an den Menschen aus dem Orient haftet. Spielte das Klan-Denken nicht auch lange Zeit in Europa eine gewisse Rolle? Ich glaube , dass es in Europa Prozesse gegeben hat, durch welche Klan- und Regionszugehörigkeiten einfach zurückgedrängt wurden, während es in anderen Teilen der Welt solche Prozesse nicht oder wenig gegeben hat. Ich spreche da jetzt beispielsweise vom Entstehen eines modernen Nationalbewusstseins im 18. und 19. Jahrhundert. Weite Teile der Bevölkerung begannen sich als eine gemeinsame Nation zu sehen, alle anderen Zugehörigkeiten wurden da immer mehr verdrängt.

        Und sicher, es ist nicht richtig Probleme in den Ländern der dritten Welt dem Kolonialismus zuzuschreiben. Allerdings wurden durch den Kolonialismus Bedingungen geschaffen, die dazu beitragen, dass sich die ehemaligen Kolonien als Staaten oft nicht vernünftig entwickeln. Dieser Umstand trägt wiederum dazu bei, dass viele Leute sich dazu entschließen ihrem Heimatland den Rücken zu kehren um nach Europa zu gehen. Aber sicher, die heutigen Deutschen, Briten, Franzosen, usw. sind nicht dafür verantwortlich, dass viele Staaten der Dritten Welt am Boden sind (auch wenn die Medien dies manchmal suggerieren, wie mir scheint). Auch im Zeitalter des Imperialismus ist es ja so gewesen, dass in den europäischen Ländern nur eine schmale Oberschicht von den Kolonien profitiert hat, während die europäische Mehrheitsbevölkerung wenig bis gar nichts davon hatte.

        Und ja, es ist keinesfalls ok, wenn irgendwer die Deutschen als „Köterrasse“ bezeichnet, oder ihnen die eigene Kultur abspricht. Aber vermutlich geht es bei der Duldung solcher Aussagen eben massiv darum, gegenseitigen Hass zu schüren.

        Die Sache mit dem Aberziehen von Zusammenhalt bei den Deutschen (aber auch bei Österreichern und anderen Europäern) ist deutlich erkennbar. Da kommt man in einem Raum, und zwanzig Deutsche und/oder Österreicher sitzen nebeneinander. Und es ist totenstill! Keiner redet mit einer anderen Person. Richtig komisch, aber ein Phänomen dass ich in der Türkei noch nie beobachten konnte. Selbst unter wildfremden Menschen kann es dort zu recht angeregten und freundlichen Gesprächen kommen. Ich habe lange Zeit geglaubt, die Österreicher und die Deutschen sind deshalb so, weil es zu ihrer Mentalität gehören würde. Doch dann kommt man mal mit ein paar älteren Österreichern ins Gespräch. Dabei erwähnte ich ganz schüchtern mal das eben beschriebene Phänomen. Da erzählen die mir doch glatt, dass es zu „ihrer Zeit“ dieses Phänomen auch in Österreich nicht so gegeben hat. Ich glaube, dass die mit dieser Behauptung auch recht haben. In dieser Entwicklung sehe ich ein Indiz dafür, dass die Spaltung der Gesellschaft bereits beachtliche Früchte trägt. Jeder Mensch misstraut den anderen Menschen. Die Angst ist immer und überall präsent. Jeder hat Angst davor, diskreditiert, diffamiert und ausgegrenzt zu werden, wenn er/sie sagt, was ihn/sie tatsächlich bewegt. Und da sagt man irgendwann gar nichts mehr. Die Spaltung schreitet voran.

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      2. Schildbürger

        @Yasin:
        Der Eindruck dass Deutsche/Österreicher (und näher verwandte Völker) etwas „kühler“ sind hat seinen wahren Kern.
        Dass da keiner mit niemandem redet ist vielleicht ein etwas extremerer Auswuchs davon.
        Aber das etwas Zurückhaltendere ist uns schon eigen. Kann man positiv sehen (zurückhaltend, abwartend) oder negativ (phlegmatisch, eigenbrötlerisch).
        Ich kenne so und so. Ein freundlicher Plausch in der Warteschlange ist immer drinne, auch wenn man sich anschließend nicht mehr sehen wird.

        Zur Clansache, ganz grundsätzlich ist gegen eine solide Familienstruktur nichts einzuwenden, eher im Gegenteil. Wenn das aber solche kriminellen Früchte trägt wie in benannten Beispielen wird es etwas anders. Darum geht es da eher.

        Und bezüglich Kolonialismus, das sehe ich anders.
        Das Wort bedeutet an sich doch nur Fremdherrschaft.
        Das hatte Irland shr lange, Singapur und der größte Teil von Indochina genauso.
        Aber ich sehe verhältnismäßig wenige Iren oder Vietnamesen die jetzt hierherwollen und Sozialhilfe fordern.
        Nee, die Ursache ist ganz wonaders zu verorten.
        Da wurden auch keine „Strukturen geschaffen“ die jetzt für Elend sorgen.
        Das Framing besagt doch dass dort überall das Paradies geherrscht hat bevor big bad Whitey kam, was grober Unfug ist.

        PS: Der Balkan war auch lange Zeit unter Kolonialherrschaft, aber von wem anders.
        Thematisierung? Null.

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  14. c+

    Ach so, Nachtrag, bevor hier der Mob tobt.

    JENNY ist 21 und sexuell selbstbestimmt, das heißt, für Analphabeten, sie bestimmt frei über Art, Dauer und Frequenz des Geschlechtsverkehrs. Und wenn sie ihre getragenen Slips verkaufen möchte, jo mai, sie ist alt genug. Als liebender Vater hätte kann ich nur sagen, sie hat das latürnich nicht nötig, weil DADDY sie unterstützt, wo es nur geht. Und wenn ich schreibe, dass sie mich abgöttisch liebt, kann das auch nur in die falschen, dreckigen Hälse gelangen.

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      1. c+

        Aber sowas von.

        Herausgearbeitet aus einem weiblichen Leib, Adele like.
        Mit OTTO-Comics hatte sie mich noch beglückt, die waren richtig gut. Sie wollte eine Ehe, 19 Jahre später offenbart sie mir die Lendenfrucht, es war Liebe auf den ersten Blick.

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    1. Anetta

      Aber Schnuckelchen! 😦

      Du wirst doch jetzt nicht wegen so einer Kleinigkeit wie meiner vaginalen Hyperliquidität (grins) einen Rückzieher machen?

      Dabei hast Du doch selbst erst neulich auf dem Blog von diesem Vitzli verlautbaren lassen, daß ich mich gut gehalten habe: https://vitzlisneuer.wordpress.com/2020/02/05/katzen-verstehen-alles/#comment-20745 Ich bin deswegen immer noch ganz ergriffen. Das hat nämlich noch niemand zu mir gesagt, noch nicht mal meine Antifa-Lakaien, wenn sie so zehn Bier und ne halben Flasche Doppelkorn intus hatten.

      Bitte, tu mir das nicht an! 😯

      Ich langweile mich sowieso schon fast zu Tode, weil ich nix tun habe, außer ab und zu mal Interviews zu geben und diversen Presseorganen wiederholt mitzuteilen, daß die Ausmerzung des deutschen Tätervolkes und der weißen Köterrasse keinen Aufschub mehr duldet; und allein dafür krieg ich jede Menge von den Gojim hart zusammengeackerte Schekels in meinen jiddischen Knackarsch geblasen. Die ganze Nazi-Jagd, das Schnüffeln, Denunzieren, Anzeigen, Sperren und Löschen von Nazi-Haßrede nimmt mir eine sechsstellige Anzahl von Staatsschutz-Mitarbeitern und freiwilligen Antifa-Helfern ab. Deswegen sehe ich mich ja genötigt, auf mickrigen Blogs den Hitlerpimpf zu geben und mir dann, ob der Reaktionen, die Klitoris zu rubbeln: Alles nur, um mir diese elende Langeweile zu vertreiben! 😦

      Bitte laß mich nicht im eigenen Saft ersaufen! Du darfst auch alle meine Löcher penetrieren! Und Du darfst ALLES mit mir machen – Versprochen! Auch Natursekt und Kaviar!
      Bitte teile mir per E-Mail mit, wo und wann genau wir uns in Istanbul treffen können!
      Ich will nämlich nicht, daß die amokläufigen Nazischweine das noch mitbekommen und mir dort mit ihren selbstgebastelten Waffen auflauern. Außerhalb der EU krieg ich leider keinen staatlich bezahlten Polizeischutz. Was für eine antisemitische Frechheit! Meine Beschwerde an den EGMR ist bereits raus!

      anetta.kahane@amadeu-antonio-stiftung.de

      Ich bin so geil auf Dich. Ich freu mich schon, wie wenn 8. Mai, Jom Kippur und Hanukkah gleichzeitig wär!

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    2. anetta

      PS: Hast Du auch Lust auf nen Dreier?

      Ich kann nämlich auch noch Claudia Roth mit nach Istanbul nehmen. Die ist auch schwer untervögelt und sowieso oft in der Türkei, weil sie seit viele Jahre Türkei-Politik macht und die Türkei und ihre Konflikte liebt. Oh Mann – Das wird soooo geil!

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      1. c+

        Da kommt man in einem Raum, und zwanzig Deutsche und/oder Österreicher sitzen nebeneinander. Und es ist totenstill! Keiner redet mit einer anderen Person.

        Das ist ein typisches Nachkriegsphänomen, auch in meinem Verwandtenkreis war so etwas früher undenkbar, wie überhaupt die ganze Wirtshauskultur, also das gemütliche Beisammensein, bei dem Mann auch ungezwungen mit Fremden in das Gespräch kam, völlig zusammengebrochen ist. Die Frage, ob an einem Tisch noch Platz sei, wenn Mann sich zu einem Menschen an einen Tisch hinzusetzen will, ist ja mittlerweile geradezu verpönt. Interessanterweise gaben die Hartz IV Strangulationsgesetze dieser Kultur den Todesstoß, als das große Wirtshaussterben nach der Währungsumstellung und kurz danach durch die o.g. Gesetze einsetzte.

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  15. c+

    Nachtrag: Ich gehe auch weiterhin davon aus, dass sich die Kultur des Händeschüttelns als Gruß und Verabschiedung, die ja zur Zeit zum Erliegen gekommen ist, sich so schnell auch nicht wieder etablieren wird, auch wenn die Seuche, wie gefährlich sie nun wirklich sein mag, abgeklungen sein wird.
    Die Isolation der Menschen wird immer weiter getrieben. Isolierte Menschen sind stärker manipulierbar, angreifbar, Herdenmentalität und Phänomene der „Masse“ sind nur noch dann von Nutzen, wenn aus dieser affektiven Geisteshaltung heraus Leute vorgeführt werden sollen, oder sie zu eigenen Machtmissbrauchszwecken instrumentalisiert werden sollen.

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    1. Yasin

      @C+
      Das mit der Wirtshauskultur und deren Sterben wusste ich nicht, ist aber auf jeden Fall eine interessante Info.
      Das mit dem Händeschütteln ist mir gar nicht so sehr aufgefallen. Aber jetzt wo du es erwähnt hast, sehe ich es auch. Ja, es findet medial eine Propaganda gegen das Händeschütteln statt, offensichtlich zum Zweck der Isolation und Manipulation. Sehe ich genau gleich. Selbst solche einfachen und verbindenden Gesten wie das Händeschütteln werden nun diskreditiert. Krass! Den Mächten ist ganz offensichtlich keine Niedertracht zu nieder. Und eines ihrer wichtigsten Werkzeuge ist unsere Barbarenpresse.

      @Schildbürger
      Leider wurden durch den Kolonialismus schon Strukturen geschaffen. Die Kolonialmächte haben ja ihre Kolonialgebiete nicht nur für den Abbau von Rohstoffen verwendet, sondern auch als Absatzmärkte für die eigenen Waren. So wurde in den Kolonialgebieten oftmals ganz bewusst die lokale Wirtschaft zerstört, damit Waren die in Großbritannien, Frankreich, Portugal, usw. produziert wurden, problemlos abgesetzt werden konnten. Die indische Unabhängigkeitsbewegung hat unter Gandhi sogar genau diese wirtschaftliche Dynamik ins Visier genommen. Ein Beispiel hierfür ist der Salzmarsch von 1930. Als die Briten Indien kolonialisierten verboten sie der indischen Bevölkerung per Gesetz Salz herzustellen. Die britische Kolonialverwaltung hatte den Salzabbau mit der Kolonialisierung monopolisiert und die indische Bevölkerung musste das Salz nun käuflich erwerben, zu Preisen die von den Briten festgelegt wurden. Gandhi und seine Mitstreiter sagten der indischen Bevölkerung, dass man sich an diesen Scheiß einfach nicht mehr länger halten soll. Man soll einfach dieses britische Gesetz ignorieren. So brachen zahlreiche Inder im Salzmarsch zum Meer auf, um aus dem Meerwasser ihr eigenes Salz herzustellen. Generell gelang es der indischen Unabhängigkeitsbewegungen zahlreiche Inder dazu zu motivieren, viele englischen Waren nicht mehr zu kaufen, insbesondere wenn es in Indien die Möglichkeit gab, diese Waren selbst herzustellen. Dabei wurden immer ganz bewusst britische Gesetze missachtet, welche die indische Wirtschaft monopolisiert hatten. Die britische Kolonialverwaltung konnte sich diesem Phänomen nur schwer behelfen. Was will man denn machen, wenn plötzlich zahlreiche Inder „straffällig“ werden? Alle verhaften und einsperren? Wenn plötzlich Millionen Menschen eine „Straftat“ begehen, dann überlastet das die Gerichte und die Gefängnisse sind recht schnell überfüllt. Irgendwie hoffnungslos.

      Doch dieses wirtschaftliche Phänomen gab es nicht nur in Britisch-Indien. Das gab es generell in den Kolonialgebieten. In Französisch-Westafrika, in Belgisch-Kongo, in Portugiesisch-Ostafrika, usw. Und wirklich tragisch-komisch ist die Tatsache, dass dieses Verhältnis mit der Unabhängigkeit der Kolonien nicht endete. Auch heute noch sind zahlreiche Länder der Dritten Welt die Lieferanten von billigen Rohstoffen und Absatzmärkte von hochwertigen (und teuren) Waren aus Europa und Nordamerika.
      Diese wirtschaftliche Konstellation ist auch nicht unüberwindbar. Du hast ja bereits einige Länder als Beispiele genannt. Diese wirtschaftliche Konstellation ist auch keinesfalls der einzige Grund, warum zahlreiche Länder Afrikas, Lateinamerikas und Asiens am Boden sind. Es gibt noch weitere Gründe, die nichts mit Kolonialismus und den Europäern zu tun haben. Doch man wird der Sache nicht gerecht, wenn man behauptet, der Kolonialismus hätte gar nichts mit der Situation zu tun.

      Und natürlich haben keine paradiesischen Zustände in Afrika, Asien und Lateinamerika geherrscht, bevor dort big bad Whitey aufgekreuzt ist. Jeder der sich auch nur oberflächlich mit der Geschichte dieser Erdteile beschäftigt, wird das erkennen. Vor Ankunft der Kolonialmächte hat es in Afrika im Verlauf der Zeit alle möglichen Gesellschaftsformen gegeben. Da gab es weit entwickelte Hochkulturen wie beispielsweise das Aksumitische Reich oder das Munhumutapa-Reich. Es gab auch schon solche Staatswesen wie das Königreich Dahomey oder das Königreich Oyo, deren Wirtschaft darauf basierte, ihrer Nachbarvölker und -stämme zu überfallen und zu verschleppen, um diese als Sklaven an die Europäer und Araber zu verkaufen. Dann gab es auch noch friedliche Bauernvölker und Nomadenstämme, die keine Staaten schufen und nur wenig durch Gewalt auffielen. Gleichzeitig gab es aber auch militante Klans, die sich gegenseitig blutig niedermetzelten. Eine solche Vielzahl an Gegebenheiten sieht man auch im vorkolonialen Lateinamerika und Asien. Ich weiß, dass das von dir erwähnte Framing tatsächlich existiert. Und es ist ein Unfug, da stimme ich dir zu. Die Verhältnisse in den Ländern der Dritten Welt sind ohne jeden Zweifel sehr vielschichtig.

      Und was den Balkan betrifft: Die Osmanische Herrschaft über die Balkanländer wird in Deutschland und Österreich nicht thematisiert. Aber unterhalte dich mal mit einem Serben, Griechen oder einem anderen Balkaner. Bei denen wird die Osmanenherrschaft offenbar sehr ausführlich diskutiert. Besonders im Geschichtsunterricht. Die Griechen nennen die Osmanenherrschaft „Tourkokratia“, also die „Herrschaft der Türken“. In Serbien wird vom „Turski jaram“ also dem „türkischen Joch“ (die nennen das wirklich so!) gesprochen. Und offenbar wird dieses Thema in den balkanischen Schulen und im balkanischen Diskurs mit viel viel viel Pathos vermittelt. Da kann es schon mal passieren, dass ein Serbe oder Grieche einem erzählt, wie bitterböse, schlimm, unterdrückerisch und ausbeuterisch das „türkische Joch“ gewesen sei. Fast den Tränen nahe wird da erzählt, wie grausam, finster, barbarisch und hoffnungslos die Lage der Balkanvölker unter dem „türkischen Terror“ doch gewesen ist. Als christlicher Balkaner hatte man unter der Türkenherrschaft überhaupt keine Rechte und musste sich ständig schikanieren, schlagen und ausbeuten lassen. Buhuuh!
      Manchmal geht es aber noch haarstäubender. Da gibt es dann wirklich solche Gesellen, die einem mit vollem ernst erzählen, dass sich so ziemlich alle balkanischen Miseren, wie beispielsweise der Zerfall Jugoslawiens indirekt auf die Osmanenherrschaft zurückführen lassen. Echt schräg!

      Bei solchen Erzählungen bekomme ich sehr schnell den Eindruck das die Geschichtsschreibung in einigen Balkanstaaten sehr anti-türkisch gefärbt sein muss. Nicht falsch verstehen, die Osmanenherrschaft war mit Gewalt und Unterdrückung verbunden, ich will da jetzt gar nichts verharmlosen. Aber sie nur auf Terror, Unterdrückung, Teufel und Jammertal zu reduzieren, ist schlicht falsch. Ein bisschen mehr Differenzierung ist nötig. Wäre ja auch Unsinn, wenn man den europäischen Kolonialismus nur auf Unterdrückung und Ausbeutung reduziert.

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      1. Schildbürger

        @Yasin:
        Bin grade etwas kurz angebunden, daher erstmal nur eine kurze Antwort.

        Aber generell: es kommt weniger auf die Gemeinsamkeiten an, sondern was daraus gemacht wurde.
        Vergleiche etwa die noch reichhaltig vorhandene mittelalterliche Architektur Rumäniens mit dem was zeigleich in Schwarzafrika existiert hat.
        Und wie es heute, nach ähnlicher Geschichte von Fremdherrschaft dort und dort aussieht.

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  16. Yasin

    „Bin grade etwas kurz angebunden, daher erstmal nur eine kurze Antwort.“

    Durchaus verständlich.

    Der Vergleich zwischen Rumänien und Schwarzafrika im Zeitverlauf ist ein Argument, dass man zweifellos nicht einfach ignorieren kann.
    Meine Argumente sind ja keinesfalls der Weisheit letzter Schluss. Wir diskutieren da ja ein sehr schwieriges und vielschichtiges Thema. Und ich diskutiere sehr gerne! Ich bin ganz eindeutig ein kommunikativer Mensch. Dumm an der Sache ist nur, dass das was ich zu sagen habe, manchen Leuten als „Verschwörungstheorien“ gilt. Während ich rede bekommen die dann Augen so groß wie Untertassen und beginnen zu lachen. Und dann versuchen sie meine Argumente mit irgendwelchen Unsinnigkeiten zu widerlegen. Das tut schon weh. Aber kann man das diesen Leuten ernsthaft vorwerfen? Sind ja alle nur medial manipuliert. Wer eine Meinung vertritt, die dem medialen Mainstream nicht entspricht, wird dann schnell mal als „Verschwörungstheoretiker“ oder „Spinner“ abgestempelt. Tja, Barbarenpresse halt. Mehr gibt’s da nicht zu sagen.

    Du hast in einem Kommentar erwähnt, dass der Kolonialismus keine Strukturen geschaffen hat, sondern dass es ganz andere Ursachen für das Elend gibt. Was sind das für Ursachen? Was ist da deine Ansicht zu diesem Thema? Versinken die Leute in Afrika deshalb im Elend, weil dort die Böden, Fauna und Flora anders sind? Oder vielleicht wegen dem Klima? Oder weil das westliche Gesellschafts- und Staatsmodell, dass sie von den Europäern geerbt haben, nicht zu ihnen passt? Oder liegt es vielleicht an ihrer Genetik?
    Und wenn es deiner Meinung nach an der Genetik liegt (und ich habe ein bisschen den Verdacht, dass dies dein Argument sein könnte), wie äußert sich das genau? Zu niedriger IQ? Zu temperamentvoll? Zu ausgeprägtes Klan- und Stammesdenken? Kein Gespür für rationales Denken?

    Mir geht es ja nicht darum irgendeine Nahzieh-Debatte vom Zaun zu brechen oder irgendwen für seine Argumente zu verurteilen. Beides tut bereits jeden Tag die vollkommen barbarisierte Lügenpresse. Mir geht’s nur um die Diskussion. Und wer von uns kann schon wirklich beweisen, dass seine eigenen Argumente zu 100% richtig sind, und alle anderen falsch. Meinungs- und Gedankenaustausch ist meiner Meinung nach sehr wichtig, wenn man sich geistig weiterentwickeln möchte.

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    1. Bin ja jetzt nicht direkt angesprochen, komme aber nicht umhin auf MORGENWACHT den Klassiker „Moral und abstraktes Denken“ zu empfehlen. Es scheint sich wohl so zu verhalten, dass Schwarzafrikaner in der Masse(!) grundsätzlich etwas anders ticken als Europäer was daherrührt, dass Natur/Kultur/Gene in Wechselwirkung stehen. Hier von „Rassen“ zu sprechen, halte ich allerdings nicht für ganz unproblematisch, da man derartige evolutionäre Anpassungen nicht mit der Tierzucht vergleichen kann, wo der Mensch Tiere auf gewünschte Merkmale selektiert. Wobei im Englischen „Race“ durchaus variabler anwendbar ist, also auch für „Menschenschlag“ etc.

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    2. Schildbürger

      BM hat das wichtigste bereits angeführt.
      Andere Umwelt bringt andere Unterarten hervor. Vergleiche beispielsweise mal einen nordamerikanischen Timberwolf und einen arabischen Wolf.
      Der Mensch ist dagegen nicht gefeit, beileibe nicht. Vor Allem wenn man bedenkt dass es wohl wenige Spezies gibt die in solch einer breiten Palette aus verschiedensten Lebensräumen durchaus wohlfühlt. Schönes Beispiel sind zum Beispiel die Bajau im südostasiatischen Archipel die eine vergrößerte Milz herausgebildet haben welche als Blutspeicher dient und ihnen Tauchleistungen ermöglicht welche trainierte Sporttaucher vor Neid erblassen lassen.

      Diese verschiedenen menschlichen Unterarten (das Wort finde ich etwas treffender als Rasse) ticken halt auch etwas anders.
      In Schwarzafrika z.B. wo klimabedingt zu jeder Jahreszeit Nahrung vorhanden ist wenn man weiß wo man suchen muss ist das doch etwas anders als in hiesigen Breiten in welchen um über die kalte Jahreszeit zu kommen ein gewisses Maß an vorausschauender Denke und Vorratshaltung nötig sind.
      Von daher, die Genetik spielt da zweifelsohne eine Rolle. Aber Gedanken in diese Richtung haben z.B. James Watson seinen guten Ruf gekostet. Und da frage man sich mal warum.

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  17. „Du hast in einem Kommentar erwähnt, dass der Kolonialismus keine Strukturen geschaffen hat, sondern dass es ganz andere Ursachen für das Elend gibt. Was sind das für Ursachen? Was ist da deine Ansicht zu diesem Thema? Versinken die Leute in Afrika deshalb im Elend, weil dort die Böden, Fauna und Flora anders sind? Oder vielleicht wegen dem Klima? Oder weil das westliche Gesellschafts- und Staatsmodell, dass sie von den Europäern geerbt haben, nicht zu ihnen passt? Oder liegt es vielleicht an ihrer Genetik?“

    Tja, vielleicht handelt es sich um ein multifaktorielles Geschehen? Ich würde sagen, dass die Genetik eine maßgebliche Rolle inne hat, aber dies ist ja vor allem ein Resultat der Umweltbedingungen.Das „westliche“ europäische Gesellschaftsmodell scheint für Afrikaner nicht zu taugen und in Folge vom pösen Kolonialismus, „Entwicklungshilfe“ und Fütterungsaktionen der Hinterladersekte und sonstiger Möhnntschenfreunde ist die Bevölkerung Schwarzafrikas auf einen monströsen Level hochgeschnellt, der von der traditionellen Gesellschaftsordnung ohne Support durch Whitey nicht mehr erhalten werden kann. Afrikaner scheinen aus eigener Kraft keine Hochtechnologienation schaffen oder auch nur erhalten zu können. Man braucht sich doch nur die Entwicklung in Südafrika anschauen. zehn Jahre nach dem Whitey den Staffelstab abgab, ging es los mit den Blackouts. Von anderen Dingen ganz zu schweigen.

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    1. c+

      In diesem Zusammenhang ist es Interessant, mit welcher Hochachtung heute noch in Süd-West die noch nicht post-modern Abgeschliffenen von der kaiserlichen Kolonialzeit schwärmen. Nun, ich rede nicht von den Ex-vulgär-proto-Marxisten der SWAPO, sondern von denen, die auch unter heutigen Bedingungen ein redliches Leben führen wollen. Auch interessant, dass der Etatismus sowie die Prinzipien der effizienten Verwaltung auch in Süd-West bis heute ein Erbe dieser Vergangenheit ist. Kann ich aus eigener Erfahrung aus Kontakten mit der Botschaft bestätigen.

      Weiterhin bemerkenswert, dass es da eine kleine Gemeinde von ehem. Kader-Schülern gab, die in den Achtzigern in der DDR ein Sonderprogramm genossen, also Rotlichtbestrahlung und „Weiterbildung“. Viele jener sagen heute noch selbst von sich, sie seien mehr „deutsch“ als „namibisch“ und diese sollen immer noch ein ziemlich gutes Deutsch sprechen und schreiben. (Daher untauglich für die Foren der Spackospähre.) Im Vergleich zu Subsahara eine zufriedenstellend funktionierende Verwaltung ohne ausufernden Nepotismus oder „Bribary“.

      Gleiches gilt für wenige ehem. Kolonien. Die Exekutive Pakistans und Indiens schenken sich auch nichts in dieser Hinsicht, und das Staatswesen auf den Kapverden ist geradezu vorbildlich, wenn halt dort nicht diese Ineffizienz wäre, die aber in erster Linie einem ausufernden (!) Bürokratismus verbunden mit Entscheidungsunlust geschuldet ist. Da hängt jeder so sehr an den Traumjob im Staatsdienst, dass Entscheidungen erst dann getroffen werden, wenn Mann/Frau auch wirklich sicher ist, nichts Unrichtiges zu machen. Also nicht das, was Mann hier als „Verwaltungsermessen“ bezeichnet.

      Versucht mal dort einen 10 Euro Schein in den Fahrzeugpapieren bei einer Polizeikontrolle zufällig „vergessen“ zu haben.

      Nicht ratsam…

      Zusammenfassend halte ich die Genetik für das bestimmende Moment, deren Determinaton sich allerdings durch Erziehung, Sozialisation nivellieren lässt. Ziehe ich weiterhin in Betracht, dass die Genetik eines Menschen kein starres Gefüge ist, sondern durch externe Faktoren modifiziert werden kann, sehe ich für alle Völker eine große Zukunft voraus, wenn denn, nein, weiter will ich hier nicht ausführen…

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  18. „Dumm an der Sache ist nur, dass das was ich zu sagen habe, manchen Leuten als „Verschwörungstheorien“ gilt. Während ich rede bekommen die dann Augen so groß wie Untertassen und beginnen zu lachen. Und dann versuchen sie meine Argumente mit irgendwelchen Unsinnigkeiten zu widerlegen. Das tut schon weh. Aber kann man das diesen Leuten ernsthaft vorwerfen? Sind ja alle nur medial manipuliert. Wer eine Meinung vertritt, die dem medialen Mainstream nicht entspricht, wird dann schnell mal als „Verschwörungstheoretiker“ oder „Spinner“ abgestempelt. Tja, Barbarenpresse halt. Mehr gibt’s da nicht zu sagen.“

    Also irgendwie hab ich so ein gaaanz „komisches“ Jefööööhhhlll. Du scheinst mir MINDESTENS ein ziemlicher Schelm zu sein….

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    1. Yasin

      Ein Schelm? Dann aber ein Schelm der sich ziemlich viel Mühe gibt, nicht wahr? Nein, Scherz mal auf die Seite. Ich habe da ja ziemlich detailierte Fragen an Schildbürger gerichtet, da wollte ich ja auch ein bisschen Vertrauen schaffen. Das waren alles keine Fangfragen. Und es ist ja nichts geschwindelt. Was ich da geschrieben habe, habe ich auch so erlebt.

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  19. „Es gab auch schon solche Staatswesen wie das Königreich Dahomey oder das Königreich Oyo, deren Wirtschaft darauf basierte, ihrer Nachbarvölker und -stämme zu überfallen und zu verschleppen, um diese als Sklaven an die Europäer und Araber zu verkaufen.“

    Die Königreiche an der „Sklavenküste“ ließen vor allem auch massenhaft andere Schwarze einfangen, um ihre Ahnengötter zu füttern. Deren Bedarf war, falls die Aufzeichnungen stimmen, schwindelerregend. Sollte man nicht vergessen,

    Btw.: bei den Ashanti gabs nen goldenen Nagel ins Hirn, nobel, nobel.

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