Der Blackrock-Fritze – schon fett am Profilieren

Einst wurden wir verkohlt und geschrödert, dann gemerkelt, jetzt werden wir ausgeMERZt!

Volksmund

Nachdem er erst mit der in Määhtuuu-Zeiten schon schwer polarisierenden Witzelei, wonach es reiner Zufall sei, dass Sturmtiefs heutzutage allesamt Frauennamen trügen, für ein gelindes Raunen und Schnattern im bundesrepublikanischen Affenstall sorgte, hat Blackrock-Fritze nun gleich mal nachgelegt: Man brauche als Politiker die Journallie nicht mehr da es mittlerweile genug andere Kanäle gäbe. Auch die Deutungshoheit bleibe so stets in den eigenen Händen. Irgendwie ein bisserl wie BELOVED DONALD. Ja, euer demütigster Erzähler kann es sich sehr gut vorstellen, wie der Fritz nicht nur die Union wieder kittet und konsolidiert, auch so mancher von vom Fritz so betitelten „AfD-Ungeziefer“ und überhaupt der Patriidiotenfraktion dürfte sich trotzdem oder gerade deshalb Fritze, und damit wieder der Union, zuwenden, weil man ja schließlich zu den Gewinnern gehören will, und mit Fritz, da gibt es auch bei der CDU wieder was zu gewinnen, wenn dann die zerschlissene Werkzeugratte böse dunkle Königin und Gewaltherrscherin endlich weg ist, die allein alles zu verantworten hat, und Fritze, der schon jetzt die „Lügenpresse“ auf ihre Plätze verweist, „den Saustall aufräumt.“ Tja, der Möhnntsch ist nunmal ein hässliches Tier, so stand es zumindest bei einem großen unsichtbaren Schreiberling zu lesen, allerdings aus Feldmausperspektive: „Schlimmer als die Katzen!“ Auch der Erzähler möchte angesichts dessen lieber über die Felder laufen und fressen was er findet. Und der Wind weht und der Regen fällt, es ist nicht gut in einem Menschenleib zu leben…

Merz hält herkömmliche Medien für verzichtbar – „Wir brauchen die nicht mehr“

Eine Absage des CDU-Politikers Friedrich Merz an die herkömmliche Medienberichterstattung hat für Empörung beim Deutschen Journalisten-Verband (DJV) gesorgt. Merz hatte am 21. Januar bei einer Veranstaltung in Aachen gesagt: „Wir brauchen die nicht mehr.“ Über eigene Social-Media-Kanäle wie Youtube könnten Politiker ihre eigenen Interessen wahrnehmen und „ihre eigene Deutungshoheit auch behalten“, sagte Merz. „Und das ist die gute Nachricht der Digitalisierung“, fügte er hinzu.

Der DJV zeigte sich am Montag in einem offenen Brief an Merz „in hohem Maße irritiert“. Sollte der potenzielle künftige CDU-Bundesvorsitzende und Kanzlerkandidat Journalisten und Medien „als vierte Säule des Staats aushebeln wollen“, werde der Journalistenverband „erbitterten Widerstand“ leisten, kündigte der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall an. Er fragte Merz nach seinem „Verständnis von der Rolle der Medien im demokratischen Rechtsstaat“ und ob er Journalisten für eine „überflüssig gewordene Berufsgruppe“ halte.

Merz sagte beim „AKV-Rittertalk“, einer Vortragsreihe des Aachener Karnevalsvereins: „Im Augenblick gibt’s ja eine richtige Machtverschiebung zwischen denen, die Nachrichten verbreiten und denen, die Nachrichten erzeugen.“ Er fuhr fort: „Und zwar zugunsten derer, die die Nachrichten erzeugen.“ Merz fügte hinzu: „Und das ist das Schöne: Sie können heute über Ihre eigenen Social-Media-Kanäle, über Youtube, sie können ein Publikum erreichen, das teilweise die öffentlich-rechtlichen, auch die privaten institutionalisierten Medien nicht mehr erreichen.“

Wenn diese richtig genutzt würde, „dann haben Sie über diese Kanäle eine Möglichkeit, ihre eigenen Interessen wahrzunehmen, ihre eigene Deutungshoheit auch zu behalten über das, was Sie gesagt haben in ganz anderer Form, als wir das früher gehabt haben“, sagte der frühere Unionsfraktionsvorsitzende.

Der Aachener Karnevalsverein (AKV) zeichnet seit 70 Jahren Ritter mit dem Orden wider den tierischen Ernst aus. Merz war 2006 zum Ordensritter gekürt worden. In diesem Jahr erhielt ihn der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, der ebenfalls als Anwärter auf den CDU-Vorsitz im Bund gilt.

cha/cfm

(AFP/MSN)

9 Gedanken zu “Der Blackrock-Fritze – schon fett am Profilieren

  1. c+

    2004 hatte ich einen Termin bei KIENBAUM in Berlin und musste im dortigen HQ mit dem Aufzug in den ersten Stock und dreimal darf das hochverehrte Publikum raten, mit wem ich den Aufzug teilen durfte. Herr Merz. In 3D ist der völlig entspannt und kann sogar lächeln 🙂

    uralte Erinnerungen

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    1. Von der Leutseligkeit Friedrichs des Großen:

      Eines Tages traf Friedrich der Große, als er im Park lustwandelte, auf ein altes Weib und sagte:

      „Guten Tag altes Weib!“

      Das alte Weib antwortete:

      „Guten Tag, Friedrich der Große!“

      Diese und ähnliche Geschichten erzählt man sich von der Leutseligkeit Friedrichs des Großen.

      (Quelle: „Blühender Unsinn und höherer Blödsinn“)

      ^^

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      1. c+

        Was kann ich dafür, dass mein fckng Leben so fckng roadmovie-like ist.
        Da wünscht Mann sich ja fast die Tochter STALINS als Fürsprecherin, die sagte, als sie in einer MEDICARE-Altenverwahrungsanstalt kurz vorm Klabuster interviewt wurde, sie habe ein wunderbares Leben geführt und ALLES erlebt. Alle HÖHEN und alle TIEFEN, aber ich will es mal nicht herbeischreiben…

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    1. c+

      What? Frankieboi und me in einem Satz?

      Rippenserienbruch, das geliebte Rad ist Sondermüll, die CARBON-Gabel ist hinüber, allet im Arsch, aber das wird mir die Vers. teuer bezahlen, believe me. Hoffe, es wird mir nicht zum Nachteil ausgelegt werden, dass ich dem Unfallgegener Prügel anbot…

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  2. c+

    Man brauche als Politiker die Journallie nicht mehr da es mittlerweile genug andere Kanäle gäbe. Auch die Deutungshoheit bleibe so stets in den eigenen Händen. Irgendwie ein bisserl wie BELOVED DONALD.

    Es muss keiner das Paradeis herbeiwünschen, sollte MERZ das Rennen machen. Das Schlechteste aus allen Welten wird zusammengefügt werden: Harter sozialer Kurs, weitere Kürzung der Leistungen in den Sozialversicherungen, so dass jeder gezwungen sein wird, als dreckiger Rentner beim Staat anzuklopfen, Stichwort Grundsicherung, und wer davon keine Ahnung hat, wird spätestens dann in Freudentränen ausbrechen, wenn er erkennt, dass er als Grundsicherungsempfänger nicht nur die „Hosen runter lassen darf“, sondern ihm auch Autofahren verboten werden wird (Vermögensgrenze), er nicht mehr ohne weiteres das Land verlassen darf, da die GS nur im Geltungsbereichs des GG ausbezahlt wird. Totale Überwachung der Finanzströme.

    Noch mehr Bullerei mit noch mehr eingeräumten Kompetenzen, ich denke da an „nicht anlassbezogene Kontrollen“, noch größere „Festhaltungszeitfenster“, so wie es ja bereits in Bayern verwirklicht wurde, noch mehr TEASER, noch mehr „KNÜPPEL AUS DEM SACK“, noch mehr Zugriff auf private Daten, Stichwort „cloud“ und Internetüberwachung, noch mehr Zugriff auf die Daten der Datenkraken GURGEL und FRATZENBUCH.

    In den Neunzigern waren die staatlichen Kommunikationsüberwachungssysteme der NIGHTMARE, heute, gar nicht dumm die Exekutive, werden einfach die Daten der KRAKEN abgezapft, das erspart diese unschönen Investitionen in Infrastruktur und gibt ein fantastisch detailliertes Lagebild über jede PERSON, die hier auf diesem wunderschönen Planeten frecherweise CO2 auskeucht, aber auch hier müssen WIR bald mal die Schrauben anziehen, btw.

    Mit dieser angebl. Nichtexistenzberechtigung der Journaille sollen wohl zuallererst die kritischen Wutbürger eingesammelt werden, die mittlerweile keinen Bock mehr darauf haben, auch noch dafür zu bezahlen, dass sie tagein tagaus verhetzt werden. Nun, ich sehe die Dinge etwas anders, ich zahle gerne die 17,50 für KLASSIK, gute Orchester brauchen Geld, und wenn erst mal die GEZ-Abgabe wegfallen sollte, wird es es alles steuerfinanziert werden, es ist daher Jacke wie Hose, mit dem Unterschied, dass eben dann der Rotstift an den falschen Stellen angesetzt werden wird.

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    1. Alles in allem kann ich dazu nur ZUSTIMMUNG! signalisieren!

      Statt TEASER war aber wohl TASER gemeint, ein TEASER ist der Fritz für mich nämlich auf jeden Fall keiner. UNPERSON weiß ja, wo hier die Prioritäten liegen…^^

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  3. Hört sich doch alles richtig und vernünftig an, nicht wahr, Mädels:

    Äußerung von Merz zu Rechtsradikalismus sorgt für Wirbel im Netz

    Berlin. Kaum hat Friedrich Merz seinen Hut in den Ring im Kampf um den Vorsitz der CDU geworfen, macht ihm eine Antwort zum Thema Rechtsradikalismus große Probleme. Im Internet stößt seine Äußerung auf massive Kritik.

    Ein Journalist hatte Merz am Dienstag ganz am Ende der Pressekonferenz, in der der frühere Unionsfraktionschef seine Kandidatur offiziell machte, auf vorherige Äußerungen angesprochen und gefragt: „Schließe ich daraus richtig, dass Ihre Antwort auf das Problem des Rechtsradikalismus die stärkere Thematisierung von Clankriminalität, Grenzkontrollen und so weiter ist? Und wenn nicht: Was wäre sie dann?“ Merz erwiderte darauf: „Die Antwort ist ja.“

    In seinem Einführungsstatement hatte Merz gesagt, der innere Frieden in unserem Land sei bedroht. Er betonte: „Wir haben in diesem Lande über viele Jahre das Problem des Rechtsradikalismus massiv unterschätzt.“ Und das müsse sich ändern, das ändere sich gerade, so Merz. „Aber wir müssen gleichzeitig auch rechtsfreie Räume schließen. Es gibt zu viele Stadtteile, Brennpunkte in diesem Land, in denen nach wie vor der Rechtsstaat herausgefordert wird, außer Kraft gesetzt wird. Und das muss sich ändern. Die Partei muss wieder eine Partei ohne Wenn und Aber des Rechtsstaats Bundesrepublik Deutschland sein. Dazu gehört auch, dass wir die nach wie vor stattfindende illegale Einwanderung in die Bundesrepublik Deutschland besser unter Kontrolle bekommen.“

    Auf Twitter wurde der kurze Merz-Satz vom Ende der rund einstündigen Pressekonferenz von Nutzern zitiert und kritisiert. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer schrieb: „Damit will Merz also die AfD halbieren? Wird so nicht klappen.“ Der Parlamentarische Geschäftsführer der Linken im Bundestag, Jan Korte, twitterte: „Genau mit so einem Gerede hat Seehofer zum Aufstieg der AfD beigetragen und ist dann mit der CSU – zu Recht – voll abgestürzt.“
    Ein Sprecher von Merz wies Kritik an der Äußerung am Dienstagabend zurück. „Es handelt sich hierbei um eine unzulässige Verkürzung einer einstündigen Pk, in der er sich sehr klar und differenziert zu diesem Thema geäußert hat“, sagte der Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. „Es ist natürlich klar, dass die Bekämpfung der erwähnten Clan-Strukturen dazu gehört, aber natürlich nicht das einzige Mittel ist.“

    RP-Online/MSN

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