„Rassismusalarm in Mannheim“ und bei Aldi-Süd: Mit dem NEGER bürsten?

Aber in Anwesenheit von „Negern“ wird er von unkontrollierbaren nervösen Reaktionen erfaßt. Ihre Vitalität, das anscheinende Fehlen von Komplexen und Hemmungen, versetzen ihn in Schrecken und widern ihn an. Sie tanzen auf der Straße, sie hören rythmische Musik… Sie sprechen mit lauter Stimme. Sie lachen in der Öffentlichkeit. Das Leben scheint ihnen Spaß zu machen, und das ist beunruhigend. Denn das Leben ist das Böse.

(Michel Houellebecq, „Gegen die Welt, gegen das Leben“)

Auch das schöne MANNHEIM, jene KALERGI-CITY, in der Weltbesoffenheit und alte kurpfälzer Inzuchttradition seit langem eine Symbiose eingegangen sind

-jeder, der etwa schon mal eine im charakteristischen lokalen Idiom dumpf grunzende Rotte von ogerhaften Anhänger*innen des hiesigen Eishockey-Clubs, die gequollen-unförmigen Körpersäcke in ebensolche blau-weißen Kutten gehüllt, stumpf-viehisch dahertrotten sah, wird verstehen, was gemeint ist und zu dem Schluss gelangen, dass hier jede Art von „Umvolkung“ nur von Vorteil sein kann-

stellt leider inmitten der aktuellen „Verwerfungen“ (Yascha Mounk) mitnichten eine Insel der Seligen dar. Vielmehr zeigt sich, dass selbst hier die „gewaltige Transformation“, die Europa laut der Rabbinergattin Barbara Spectre durchmachen müsse, wolle es denn überleben, noch lange nicht abgeschlossen ist. So erhitzen sich an der antiquarischen „Sarotti“-Leuchtreklame über dem Tresen der Bar des Kulturtempels „Capitol“ seit längerem die Gemüter: Der „Sarotti“-Schriftzug sei, da zu beiden Seiten flankiert vom bekannten Mohren, eine Verkörperung von Rassismus, und zwar des alten kolonial-imperialistischen wie auch des mikroaggressiven „Alltagsrassismus“ von heute. Der „Mannheimer Morgen“ vom 13. Februar des laufenden Jahres fasst hierzu den Lauf der Ereignisse zusammen:

Im Oktober 2018 war während einer Veranstaltung der Flüchtlingsinitiative „Mannheim sagt ja!“ Teilnehmern der Veranstaltung der Sarotti-Mohr als „problematisch“ aufgefallen. In der Folge gab es zahlreiche hochemotionale Reaktionen in den sozialen Netzwerken, aber auch Gespräche in einem so genannten Beratergremium. Im Frühjahr 2019 hatte das Capitol erstmals zu Veranstaltungen unter dem Motto „Kein Platz für Rassismus“ eingeladen. Im November traf Riehle [Geschäftsführer des Capitol], trotz anhaltender Diskussion, die Entscheidung, den Sarotti-Mohren an Ort und Stelle zu belassen.

Damit hatte allerdings das Gezänk um den Mohren, wie zu erwarten war, kein Ende gefunden, immer wieder angeheizt durch die üblichen zivilgesellschaftlichen Stressmacher stellte sich schnell eine Polarisierung ein zwischen jenen, die den Mohr loswerden und jenen, die ihn, da bestens integriert, gerne weiter unter sich wissen wollten. Zudem sei als kleine Randnotiz vermerkt, dass der Mohr laut Lokalpresse einst von einem JUDEN designed worden war, jaja, von wegen der „Secret Relationsship“ des Herrn Farrakhan, der übrigens Muselsklaverei frech leugnet. Angesichts der Lagerbildung entschloss sich nun das Capitol für einen, äh, ja, „dritten Weg“ der künstlerischen Art: Die komplette Leuchtreklame wurde mit Jute umhüllt und mit Schnüren verpackt und soll dergestalt bis mindestens zum 8. März in diesem Zustand verharren. So ist der Mohr während der nun wieder anlaufenden „Aktionstage gegen Rassismus im Capitol“ zwar aus dem Blick aber dennoch präsent, so wie ja auch das „Rassismus-Problem“ mit dem Mohren nicht aus der Welt geschafft wäre! Der Erzähler muss zugeben: Ganz schön pfiffig – innerhalb des geltenden antirassistischen Narrativs latürnich. Und immerhin hat es die Regionsmetropole Mannheim mit dieser politkorrekten Provinzposse wieder mal zum PIPI-NEWS-TITEL geschafft! Wir gratulieren! Ob aber das PIPI-Klientel diesen verschmitzten Wink von Capitol und Künstler zu würdigen weiß? Ein vorsichtiger Blick in die Matrix Kommentarspalte lässt da doch Zweifel aufkommen:

Rheinlaenderin

ALDI-SUED ist diese Woche auch rassistisch. Im aktuellen Prospekt (10. – 15.2.) auf Seite 20, werden Spülbürsten angeboten. Darunter eine Bürste als Neger und eine als Halbneger.
Jetzt hämmern die uns sogar schon die Neger in Form von Spülbürsten in die Köpfe ein.

Jetzt können deutsche Frau zu hause jederzeit mit einem Neger bürsten *räusper*

(Ich kann leider den Link zum Prospekt hier nicht reinsetzen. Mein defekter Laptop lässt momentan kein Kopieren zu.)

Kein Problem, Rheinländerin, helfen kann so einfach sein:

Einfach irre: Nicht nur rheinländische PIPI-Kommentatoren*innen sehen hier tatsächlich INTERRACIAL-SEX!

Oh MAMMATA MIA, sieht man doch, dass es sich bei den zwei „negriden“ Bürsten um Hund (braun) und Katze (schwarz) handeln soll und nicht um „Neger“ und „Halbneger“! Naja, die einen meinen, der ewige Unsichtbare hexe ihnen einen Mikropenis an, den anderen hat „man“ Neger-Spülbürsten ins Resthirn gehämmert. Allerdings ist in Zeiten, in denen sich in den „social Deppworks“ (Pattaya Tom) sowohl junge Girls wie reife Schlampen mittels Snapchat oder wie der Schweinkram heißt, aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen (NJWO-Gehirnwäsche?) heraus, HUNDESCHNAUZEN in die mittels Bildbearbeitung bis zur Unkenntlichkeit verunschönte Fresse pappen, im vorliegenden Fall eine gewisse Desorienthiertheit durchaus nachvollziehbar. Und hm hm hm, je länger der Erzähler grade beim Tippsen auf das Bild schaut, desto mehr dünkt es auch ihm, als wälzten sich hier zwei heiße Teens oder Teen-MILFs zusammen mit zwei Kerlen (alle weiß) NACKIG vor zwei strammen farbigen Purchen auf dem Poden, während zwei noch bekleidete BABES, MILFs oder COUGARS lüstern-voyeuristisch der „Dinger“ harren, die da „kommen“ sollen! Über die okkulte Bedeutung der „Blumen“ (ein Hauch von Baudelaire) möchte der Erzähler erst gar nicht nachdenken, ein zunächst vages Gefühl des Unwirklichen hat sich zu „AKUTEM GRAUEN“ (H.P. Lovecraft) verdichtet; Zeit, den Blick von diesem Magick-Schabernack ab- und wieder den wirklich wichtigen Dingen zuzuwenden:

Für Künstler Georg Veit garantiert sein Kunstwerk vor allem eines: Platz für Diskussionen. Deshalb habe er bewusst hellen Stoff zum Verhüllen ausgewählt: „Das bietet Projektionsfläche.“ Die Schnüre seien vor allem aus einem Grund schwarz: „Schwarz spricht nicht. Alle anderen Farben drücken etwas aus. Und das wollte ich nicht.“

Genau. Projiziert mal schön bis der Arzt kommt. Oder der Abdecker.

13 Gedanken zu “„Rassismusalarm in Mannheim“ und bei Aldi-Süd: Mit dem NEGER bürsten?

  1. SchneeHase

    …..waruuuum nur musst du diese arme QuadrateStadt so niedermachen, sie ist doch – wenn ich mich richtig entsinne – das „Neue Jerusalem“ (Xavier Naidoo). Wo denn sonst kannst du an einer Straßenbahnhaltestelle (z.B. Marktplatz) mindestens ein dutzend Sprachen auf einen Schlag wahrnehmen?

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    1. Der saudumme Reichsinder und sein Gestöhne Mannheims wäre in der Tat schon Anlass genug für einen sofortigen „BOMBEN-HOLOCAUST“ der sich gewaschen hat! Heiliges Jerusalem? Ja genau, das Rindviech blökt ja, dass es mal rein zufällig in der Bibel gelesen und so auf den religiotischen Trichter gekommen wäre, weil da drin gestanden hätte, das „heilige Jerusalem“ würde genau wie die Proleten-Güllegrube Mannheim „im Quadrat“ erbaut werden und das von „Ausländern“! Was für „Ausländer“? Die „Rucksackdeutschen“? Wohl eher die Türken nach dem Krieg! Ja, das glaubt der Dumm-Klumpen und Möchtegern-Klötenzerquetscher wohl tatsächlich!

      „Wo denn sonst kannst du an einer Straßenbahnhaltestelle (z.B. Marktplatz) mindestens ein dutzend Sprachen auf einen Schlag wahrnehmen?“

      Stuttgart-Königstraße? Göppingen-„Neue Mitte“? Und das sogar ohne Straßenbahn, wo sonst in der zivilisierten Welt rattert sowas auch durch eine Fuzo? Ach, scheißdochrein! Ich bräuchte MINDESTENS einen Drachen. Oder ich eigne mir die Fähigkeit an, SO WAS durch GEISTESENERGIE hervorzubringen und zu lenken, dann guckt ihr aber mal blöd am Tag der Tentakel:

      Oder hier:

      Langer aber durch die Erwartungshaltung interessanter Vorlauf (die Blitze, die dem Tornado vorausgehen, erinnern an „Shai-Hulud“^^ ) ab min 7:00 absolute Epicness, bei min 7.45 sieht man ein einsames Bäumchen weit oben unter dem gigantischen Mesozyklon der rotierenden Superzelle segeln, der den Himmel komplett ausfüllt, und der Typ hat auch noch die Traute, das von nem Flachdach aus, scheinbar direkt drunter, zu filmen, fantastisch!

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      1. Auch faszinierend: In dem ersten Video ist der Tornado von der sonnenabgewandten Seite gefilmt und erscheint schwarz, im zweiten von der Sonnenseite, wo sich eine berückende Mischung aus Grau-Blautönen in ständiger Bewegung entfaltet und das ist fast noch furchterregender, zumindest aus der gezeigten Perspektive heraus – sooo hoch, sooo weit, oh mein Gott auf den ich scheiße…

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  2. Hier versucht man, die Neger als „lustige Karnevalsköpfe“ durchzuschmuggeln, aber da ist die QUATTROMILF vor:

    Rassismus in der Auslage?: Kölner Bäckerei wegen Süßwaren in der Kritik

    m Netz herrscht große Aufregung wegen einer Produkt-Reihe, die in einer Kölner Bäckerei zum Kauf angeboten wird. In der Konditorei Fromme werden Schokoküsse der besonderen Art verkauft.

    Konditorei Fromme in Köln verkauft Schokoküsse mit dicken Lippen

    Viele der süßen Köstlichkeiten sind mit dunkler Glasur überzogen, dekoriert mit dicken Lippen – teilweise gibt es Exemplare, die einen Knochen im Haar tragen… „Lustige Karnevalsköpfe“ lautet die genaue Bezeichung für die Produkte in der Bäckerei.

    Ins Rollen kam die Entrüstung wohl durch einen Twitter-Post: Jasmina Kuhnke, Autorin und Kolumnistin, nennt sich in dem sozialen Netzwerk Quattromilf und hat mehr als 31.000 Follower (Stand: 15.2.2020). Sie bekam ein Foto von einem Bekannten zugeschickt, das die Schoko-Leckereien zeigte.

    Die Reaktion der jungen Vierfach-Mama: „Liebe Café Konfiserie Fromme, ihr Backwerk widert mich an!“ Das sahen offenbar viele Nutzer ähnlich. Twitter-User Trashy schreibt beispielsweise: „Ich bin langsam dafür, dass solche kolonial-rassistischen Darstellungen unter (Geld-)Strafe gestellt werden.“ Ist das also schon Rassismus in der Auslage?
    Was sagt die Bäckerei Fromme zum Shitstorm auf Twitter? Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (hier lesen Sie mehr) hat mit Inhaber Gregor Fromme über das Thema gesprochen.

    (Express)

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    1. Tornados werden hier als quasi heilige Entitäten und Inkarnationen von Lord Shiva verehrt! Du gefällst dir wohl sehr darin, hier „sinnlos rumzuspotten“ wie der bedeutende Denker Vitzli derlei Treiben zu nennen pflegte? „Fang den Wind“? Du wirst extra blöd cucken, wenn du erstmal NACKT IM WIND stehst, der SCHEPPELT UND TÖTET!

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