„Ist der Volkslehrer möglicherweise die intelligenteste KI, die hier auf Erden als Mensch rumläuft?!!“

Der Erzähler muss demütigerweise gestehen, dass er nicht mehr sagen kann, was ihn die Tage auf die Seite „bumi bahagia / Glückliche Erde mit glücklicher Kreatur“ verschlagen hatte, zu überwältigend war die Flut an esoterischer Weisheit, in die er dort augenblicklich eintauchte, und die ihn, wider Erwarten, in einen wahren Strudel scheinbar neuer Eindrücke und Erkenntnisse zur sattsam bekannten Sprechpuppe Nikolai, dem Volksleerer, hineinriss:

Who is he, the Volkslehrer Nikolai?

(…)

„Hinweis zum Volkslehrer!

Ist der  Volkslehrer eine von den NWO-Schergen eingesetzte künstliche Intelligenz?

Ist er ist ein weiteres Werkzeug, um die Deutschen zu spalten?

Diese Info habe ich heute morgen erhalten und sogleich bei der geistigen Welt nachgefragt, ob es stimmt. Die Antwort:

„Ja, das ist die Wahrheit.“

MIttlerweile beobachte ich seine Aktionen nur noch am Rande, weil mich das inzwischen nicht mehr ansprach. Aber ich habe ihm bis zuletzt gute Absichten unterstellt, und ein wenig zu viel an EGO. Und mehr als ein Jahr fand ich ihn richtig gut.

Aber so ist es möglicherweise nicht. Er ist möglicherweise einer, der die Erwachenden und die bereits Erwachten entweder einfängt oder abstößt, und genauso die noch Schlafenden.

Er polarisiert und spaltet uns in verschiedene Lager auf. Dabei geht er geschickt und subtil vor, gibt den großzügigen Erwachten, der nur scheinbar korrekte Fragen stellt.

Mit dem Verstand ist er nicht zu durchschauen. Aber mit dem Herzen.

ESO ein:

Alle Wesenheiten, die hier in einer Art menschlichem Körper unter uns wandeln oder wandelten, denen ich eine „Energetische Überlagerung“ angeboten habe, haben diese Überlagerung durchgeführt.

Manchmal war das nicht gut für mich, und ich musste auch schon Hilfe anfordern, wenn die Gäste meiner Aufforderung, sich wieder von mir zu trennen, nicht folgen wollten. Oder sie wollten einen Teil von mir mitnehmen.

Im Galaktischen Kodex (https://transinformation.net/der-galaktische-kodex/) ist sogar das Recht auf Verschmelzung garantiert, das ist eine noch stärkere Vereinigung.

Nur Nikolai, der Volkslehrer nicht. Genau wie Winston Churchill.

Denn es sind vermutlich beides künstliche Intelligenzen, die können das überhaupt nicht. Aber das soll ich ja nicht merken, deshalb rannte Churchill davon, damals, vor ungefähr einem Jahr. Ich hab das damals nur anders interpretiert.

Der Volkslehrer ist möglicherweise die intelligenteste KI, die hier auf Erden als Mensch rumläuft. Und eine der wenigen Möglichkeiten, das zu erkennen, ist es, in sein Herz fühlen zu wollen. Um dabei zu erkennen, daß da noch nicht mal ein Energie-Körper ist, so wie ihn sogar auch die dunklen Wesenheiten hier haben…“

https://bumibahagia.com/2019/07/12/who-is-he-the-volkslehrer-nikolai/

Nochmal:

Der Volkslehrer ist möglicherweise die intelligenteste KI, die hier auf Erden als Mensch rumläuft.

So hat das der Erzähler noch nie betrachtet, da kann man wirklich demütig werden! STUNNING, wie der Lateiner sagt!

So brauchte es auch eine gute Weile, bis er wieder von diesem geradezu psychedelischen Erkenntnistaumel heruntergekommen war und sich demütig auf seine ureigenen, demütig-rationalen Wurzeln besinnen konnte. Ja, so dämmerte es ihm, offensichtlich ist der fesche Nikolai der Licht-und-Liebe-Fraktion nicht mehr, äh, „koscher“, aber all das esoterische Wortgeklingel konnte auf längere Sicht dann doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass man dafür reichlich lange gebraucht hat.

Nein, der Erzähler hat sich da bei aller Demut nichts vorzuwerfen, denn dass sich bei der Sprechpuppe Nikolai so einiges nicht so recht mit dem Bild deckt, das hier vermittelt werden soll, ist ihm schon lange klar, und das einfach Dank seiner Beobachtungs- und Auffassungsgabe, ohne dass er „bei der geistigen Welt nachfragen“ oder gar einen „Galaktischen Kodex“ zu Rate hätte ziehen zu müssen! Und es sind nicht allein die fragwürdigen und hirnrissigen Unterrichtseinheiten in Sachen Begriffserklärung („links“ und „rechts“) die, unter schwerstem Mißbrauch des weisen Konfuzius, dem dummen Mitläufervolk als „Bildung“ verkauft wurden, auch nicht seine peinlichen Patzer hinsichtlich historischer Daten, etwa dem Zeitpunkt der Schlacht von Stalingrad oder dass Hess 1942 nach England geflogen wäre, „um den Kriegsausbruch zu verhindern“ (O-Ton VL!), welche die endgültige Gewissheit darüber brachten, dass man es hier mit einem Deppenmagneten und Rosstäuscher der Extraklasse zu tun hat. Das wäre zwar alles ja schon penläch genug für einen richtig Rechten und Ex-Leerkörper, auch wenn die Sprechpuppe Nikolai dies mit ihrer Rolle des tapsigen frischaufgewachten Neulings nach Kräften zu kaschieren versuchte, der gerade eine neue Welt für sich entdecke oder so ähnlich. Nein, die komplette Hohlheit des Leerkörpers offenbarte sich dem Erzähler vollends, als die Sprechpuppe dem jungsteinzeitlichen Sonnenobservatorium Goseck einen Besuch abstattete und dies mit einem Leervortrag für die Utube-University im Fach „Heimat&Kultur“ verband:

Auf meiner Reise nach dem Süden musste ich unbedingt am Sonnenobservatorium in Goseck haltmachen. Was ich dort gespürt und wen ich getroffen habe … doch sehet und höret selbst!
Das großartige Lied im Video ist von Axel Schlimper – Im Zeichen der Sonne.

Was er dort „gespürt“ hat, war wohl etwas anderes, als der pseudoesotersiche Mumpitz, den er seinem Publikum verzapft hat, so von wegen Kraftort, Kraft der Sonne oder so, ne, es war wohl eher so was wie „Möhnntsch, was für einen Scheißdreck sauge ich mir zu dieser Location wieder aus den Wurstfingern, gar nicht so einfach, wenn man kreuz und qer durch die BRD gehetzt wird und so gaar keine Ahnung von nix hat!“ Und wen der er dort getroffen hat, nun, das war halt der Führer (nicht Föhrer!) der diese archäologische Anlage betreut und Interessierten wissenswertes dazu und zur Prähistorie im allgemeinen erzählt. Der Volksleerer war aber überhaupt nicht interessiert, mit irgendwelchen „Schnurkeramikern“ brauchte ihm der Bartkauz erst gar nicht kommen, NEIN, Germanen mussten her, Germanen waren das, Germanen hatten vor 7000 Jahren das Sonnenobservatorium erbaut und folglich konnte der Führer sich seine „Schnurkeramiker“ sonst wohin stecken, der Leerer überfuhr ihn mit beliebigem Scheißdreck über „Germanen“ und versuchte dem einigermaßen verdatterten Mann, dessen zaghafte Ansätze, darauf zu verweisen, dass es damals noch überhaupt keine „Germanen“ gegeben habe, vom Leerer in plumpster Überrumpelungsmanier übergangen wurden, noch irgend eine Form der Zustimmung für sein völlig zusammenhangloses Geschwalle abzunötigen – wirklich erbärmlich, man muss es gesehen haben!

Aber das war noch gar nichts, die absolute Krönung hatte der Hohlleerer bereits zum Einstieg (ab Minute 3:00) geliefert: Einer Stele, beschriftet mit Informationen zu der Stätte, konnte der Hohle entnehmen, dass diese nicht nur ein Ort nüchterner Observation der Sonne und der Gestirne gewesen wäre, sondern, ei der Daus, ein Heiligtum! Da glimmt das Lämpchen in der Leerbirne und flugs wird diese Info dahingehend aufgeblasen, dass „die Germanen“ vor 7000 Jahren das Christentum erfunden hätten! Wie das? Nun, ganz einfach, der Begriff „Heilige Messe“ wurde im „germanischen“ Sonnenobservatorium Goseck geprägt: Das Ding war „heilig“ und es wurden dort „Messungen“ angestellt – also „Heilige Messe“ – Bullshit Bingo! So macht Frühgeschichte Spaß, zumindest den Hornochsen, die dämlich genug sind, dem Vollleerer zu folgen und die wohl sein Zielpublikum darstellen. Wem da nichts dämmert, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen, denn der Ursprung von (heiliger) Messe liegt eindeutig in der lateinischen Liturgie! Wers nicht glaubt, der kann ruhig bei Wikipedia nachschlagen, das ist keine Schande, denn in diesem Fall ist dort Wahrheit, ganz im Gegensatz zu des Leerers Wurstfingern:

Das Wort Messe (lateinisch Missa) leitet sich von der Entlassungs- und Sendungsformel der lateinischen Liturgie „Ite, missa est!“, „Gehet hin in Frieden“, wörtlich „Geht hin, es ist die Aussendung!“ ab.

https://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Messe

Für jeden halbwegs intelligenten Mitteleuropäer sollte sich der Leerer damit erledigt haben, was Authentizität, Glaubwürdigkeit und Substanz anbelangt. Es kann immer mal vorkommen, dass sich jemand mit Daten oder sonstwie verhaspelt und verquatscht. Aber DAS ist etwas , was sich jemand überlegt und zusammengedacht hat. Entweder der Leere selbst oder seine Souffleure. Und DAS ist ein dermaßen gewaltiger Scheiß, dass völlig klar ist, dass hier eine Verarsche läuft. Punkt. Und nochmal: es reicht der Verstand, man braucht weder „Herz“, noch die „Geistige Welt“ noch einen „Galaktischen Kodex“ – gut, wem es an Auffassungsgabe mangelt, kann es auch mit sowas versuchen.

Bleibt die Frage, wer

die intelligenteste KI, die hier auf Erden als Mensch rumläuft

programmiert hat und nutzt. Klar, „Dienste“ und VS liegen da auf der Hand, enthält nicht das neue Bayerische Polizeiaufgabengesetz, das die AfD gerne bundesweit eingeführt haben möchte, neben so Leckerlis wie unbegrenzt dehnbarer Willkürhaft für „Gefährder“, nicht ziemlich exakte Vorgaben für genau diese neue Art von „Method-Actor“ in tiefen Staatsdiensten? Eine liebe Mitblockerin, am Rande des Weltnetzes im Kyffhäuser oder so in Stellung, irgendwie Ex-NPD und Liedermacherin, dabei zwischen räächts und links, Heidentum und David Icke irrlichternd (sachlich zu verstehen, will die gute Frau nicht in die Pfanne hauen), schwört allerdings Stein und Bein, dass eher knallharten Nazi-Kreisen aus Übersee, USA oder Kanada die KI-Sprechpuppe Nikolai gehöre und wenn sie darauf hinweist, dass die HP des Leerers auf einem kanadischen Server läge und kein 08/15-Aufgewachter auf die Idee käme, mit seiner Netz-Präsenz so zu verfahren, dann kann man durchaus ins Grübeln kommen, und wenn sie konstatiert, „ich sehe, wie er lügt!“ dann bleibt auch dem Erzähler nur ein zutiefst aufrichtiges METOO!

Sicher ist, der Nikolai ist ein Hetzer, Spalter und Verwirrer im Wortsinn, da haben die Braun-Esos von der glücklichen Erde schon recht, aber unter der Flagge der Einigkeit und des Vaterlandes, nicht offen unter dem Chaosstern, der kaum jemanden überzeugt außer denen, die schon irgendwie „rechts“ stehen und dabei nicht sonderlich helle sind, und ansonsten nur polarisiert und verdummt – die „rechten Kerle“ gegen die „linkischen Linken“ oder so.

Aber Tränen lügen doch nicht, oder? Naja, wenigstens fährt er sich hier nicht unmittelbar vorher, so wie in seinem nicht mehr auffindbaren Vortrag zu „Der Lotse“, mit der Hand verdächtig in die Glotzböbbel:

Tante Lisa sagt: 14. Juli 2019 um 2:56

Anhand der Zustände könnte man wirklich so beherzt weinen, wie es der Volkslehrer hier tut.

Nikolai Nerling bricht in Tränen aus…Ausschnitt (2018)

Der Volkslehrer zitiert ein bewegendes Gedicht, ein Bekenntnis zu Deutschland (4 Minuten)

Ach Tantchen, das ist nicht „beherzt“, das ist ganz erbärmliches Schmierentheater. Leider fallen da auch Leute drauf rein, die man für etwas heller gehalten hat, aber naja, Hausfrau und Heino-Groupie (die Braun-Esos von „Bumsi Behagia“ oder so bemängelten unter anderem noch, dass der Leerkörper „deutschen Muff“ verbreite – auch da kann man nur zustimmen, besser wäre noch „dumpfdeutscher Muff“, pardong, aber das gibt es durchaus) aus der schwäbischen Provinz, da ist mitunter doch schneller als erwartet das kognitive Limit erreicht, sei es bei den schmierigen Widerlingen beim „schönen Paar“ Andreas Popp/Eva Hermann, dem „schönen Mann“ Stürzenberger, oder eben dem feschen Nikolai:

Nuada 13. Mai 2019 um 11:47

A propos Volkslehrer: Was haltet ihr von dem? Ich bin ja grundsätzlich gegen alles skeptisch, was einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht, aber bei ihm habe ich wirklich nichts Verdächtiges gefunden. Ich finde, er macht alles richtig, und ich mag ihn.

https://nuada1111.wordpress.com/2019/04/22/gespraechsrunde/comment-page-1/

Klar, werte Nuadamandia, wir sind ja immer so blendend informiert, schlau und instinktsicher – aber wie war das noch mal mit den Frauen, die Zivilisationen runieren? Kleiner Scherz, Kenner wissen ja, dass es sich dabei nur wieder um einen handelsüblichen hebräischen Schabernack handelt. Und dass mir keiner rumheult! Alles geschützter Kontakt hier.

13 Gedanken zu “„Ist der Volkslehrer möglicherweise die intelligenteste KI, die hier auf Erden als Mensch rumläuft?!!“

  1. altrghtcrsdr

    Der Erzähler muss demütigerweise gestehen, dass er nicht mehr sagen kann, was ihn die Tage auf die Seite „bumi bahagia / Glückliche Erde mit glücklicher Kreatur“ verschlagen hatte, zu überwältigend war die Flut an esoterischer Weisheit

    Heidewitzka, wo treibst Du dich denn rum? Ich hätte da mal ein paar richtige hardcore-Seiten, die auch den Namen Esoterik verdienen…Tonnenweise abendländische Geistesschulung, leider in vielen Fällen strafbewehrt für Leser aus dem Bundesgebiet und nein, es geht da nicht um den Dingens…

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  2. altrghtcrsdr

    Eine liebe Mitblockerin, am Rande des Weltnetzes im Kyffhäuser oder so in Stellung, irgendwie Ex-NPD und Liedermacherin, dabei zwischen räächts und links, Heidentum und David Icke irrlichternd (sachlich zu verstehen, will die gute Frau nicht in die Pfanne hauen), schwört allerdings Stein und Bein, dass eher knallharten Nazi-Kreisen aus Übersee, USA oder Kanada die KI-Sprechpuppe Nikolai gehöre und wenn sie darauf hinweist, dass die HP des Leerers auf einem kanadischen Server läge und kein 08/15-Aufgewachter auf die Idee käme, mit seiner Netz-Präsenz so zu verfahren, dann kann man durchaus ins Grübeln kommen, und wenn sie konstatiert, „ich sehe, wie er lügt!“ dann bleibt auch dem Erzähler nur ein zutiefst aufrichtiges METOO!

    Ein sehr guter Punkt!

    Nun wird es sich ja rumgesprochen haben, dass im „Geltungsbereich des Grundgesetzes“ nicht alles wohlgelitten ist, was Mann oder Frau in naiver Unschuld der Meinungsfreiheit zugehörig sieht. Viele denken, dass sie mit einer TDL „alles außer .de“ aus dem Schneider seien, auch das ist natürlich Quatsch. Andere kommen dann auf die Idee, den Server nach Osteuropa zu verlegen, da hätten sie aber wissen müssen, dass für bestimmte IT- und Strafrechtsnormen EU-Recht mal locker nationales Recht bricht und da ist es mal sowas von egal, ob der Server jetzt in Estland oder in Bulgarien steht. (Zumal das Strafgesetzbuch natürlich immer den Standort des Nutzers in Betracht zieht, der ja in den meisten Fällen das Bundesgebiet ist, denn es wird sich kaum ein Kirgise für historische Ansichten einer Zeitepoche Mitteleuropas interessieren.)
    Die ganz Klugen gehen nach Russland, ohne zu wissen, dass es zwischenstaatliche Auslieferungsabkommen zwischen der Russischen Föderation und der achsoangeblich handlungsunfähigen BRD gibt, da wird mal schnell der Server gekapert und per Diplomatenpost in die BRD verschifft, alles schon vorgekommen…

    Tja, und jetzt könnte Mann ja meinen, dass Kanada ein save Harbour sei, wegen angelsächsischer Meinungsfreiheit und so, und wie hieß der nochmal, der vor kurzem gestorben ist, nachdem Mann ihn aus Kanada in die BRD abgeschoben hat (lol)… ich muss nicht weiter ausführen…

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  3. altrghtcrsdr

    Schlussendlich möchte der Verfasser anmerken, dass wir alle, je nach individuellem Grad der Opportunität und Selbstbehauptung, „gesteuerte KI“ sind, dies liegt in der Natur des Menschen, die ja bereits vor über 100 Jahren der eine oder andere Soziologe gründlich ausgeforscht hatte, und da soll mir noch jmd. sagen, Soziologie sei per se(!) ein Studium der Möchtegernexistentialisten, Schwarzträger, Kettenraucher und Tagediebe..ach, wem erzähl ich das alles…

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    1. „dass wir alle, je nach individuellem Grad der Opportunität und Selbstbehauptung, „gesteuerte KI“ sind, dies liegt in der Natur des Menschen“

      Wenn wir das als Prämisse nehmen, wird die Vorstellung, dass der Leerer der Intelligenteste sein soll, noch grotesker. Solange es welche gibt, die den für voll und ihm seinen Dummfug abnehmen, ist er allerdings auch nicht der Blödeste und es ist zu befürchten, dass diese Sorte von Hominiden nie ausstirbt.

      Was meinen KNR einklich zu der Dummenverarsche mit der „Heiligen Messe“?

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  4. altrghtcrsdr

    Dem Volksleerer folge ich nicht und ich erkenne auch keinen geistigen Gewinn, mich mit seinem Exsudat zu beflecken, daher versuche ich mich „ad hoc“ an einer Antwort und nehme die Schriftleitung beim Wort:

    Das Wort Messe (lateinisch Missa) leitet sich von der Entlassungs- und Sendungsformel der lateinischen Liturgie „Ite, missa est!“, „Gehet hin in Frieden“, wörtlich „Geht hin, es ist die Aussendung!“ ab.

    Aus meiner eigenen Erinnerung trifft das tatsächlich zu. Als ehem. „Groß-Lateiner“ habe ich die Erinnerung, dass Messe von „mittere“ = „senden“ abgeleitet wird, genauer aus „misso“ – Partizip Perfekt 3. Person Singular Neutrum: Es ist entlassen (oder erlassen).

    Genaues kann ich nicht sagen, da mir, aus genannten Gründen das etymologische Lexikon von Köbler (?) nicht mehr vorliegt.

    Der Verfasser muss anmerken, dass die Dame seines Herzens und der Verfasser solche Spiele liebten. Sie als Germanistin und „Alt-Sprachlerin“ hatte Ihre Stärken was germanische und griechische Sprachwurzeln betraf, der Verfasser halt, was angelsächsische Wortherkunft und das „Lateinische“ betraf. Hier haben wir uns nichts geschenkt.

    Das Spiel ging so: Einer von uns ließ die Seiten des Lexikons durch die Finger gleiten, der andere sagte „stop!“. Dann ging das Spiel mit den Wörtern auf der zufällig herausgesuchten Seite weiter (links oder rechts). Das Wort wurde vorgelesen und die Aufgabe des Anderen war es nun, die Herkunft des Wortes zu klären.

    1. Bedeutung (deutsches Synonym)
    2. Sprachwurzel (alt-, mittel- oder neuhochhochdeutsch, angelsächsisch, Latein, Griechisch, Französisch (meist Koffer- oder Lehnwörter der Moderne)
    3. Infinitiv
    4. Die Kür war dann den (Genitiv-) Plural zu bestimmen.

    Je ein Punkt.
    Hier waren wir immer gleichauf. Mir war es nicht bekannt, dass einer von uns beiden je einen signifikanten Vorsprung in einer Spielrunde herausspielen konnte.

    Allerdings hat sie mich beim SCRABBLE immer abgezogen. Und das hat mich umso mehr gewurmt, da sie sich ja sonst mit solchen Klassikern der Weltliteratur wie „DIE KLEINE RAUPE NIMMERSATT“ beschäftigte.

    Mir hat das imponiert, Sprachgefühl, Wortwahl, Artikulation, stilistische Mittel, das war ihr Steckenpferd.

    Wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, die Vokalverschiebung vom halbgeschlossenen Vokal „o“ hin zum geschlossenen „a“ erfolgte zu Zeiten der Entstehung des“Vulgärlateins“, als sich die Hochsprache LATEIN, also die offizielle Amts- und Geschäftssprache, simplifizierte. Irgendwann nach den „Einfällen“ der Germanen. Sie wurde daher Umgangssprache. Die Folge ist, dass sich nicht nur die Grammatik vereinfacht, auch die Aussprache wird simplifiziert, oft betrifft es die Auslaute, wie auch im Fall „misso“, ein geschlossener Endvokal ist einfacher auszusprechen als ein geschlossener Vokal. Auch in den deutschen Dialekten gibt es ja zahlreiche Beispiele hierfür.

    In meinem alten Kanal hatte ich ja auch ein Beispiel:

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    1. B-Mashina

      Meine Frage war nicht darauf bezogen, ob sich „Heilige Messe“ tatsächlich aus der lateinischen Liturgie herleitet, denn das scheint mir unstrittig der Fall zu sein. Es ging mir vielmehr darum, was die Schwachsinns-„Hypothese“ des Leerers, von wegen „die Germanen“ hätten vor 7000 Jahren den Begriff durch heilige Sonnenvermesserei erfunden und damit das Christentum gleich mit, über den Leerer und seine Schäfchen aussagt.

      Ich meine, dass das von Seiten des Leeres nicht nur Blödheit ist, dass er selber genau weiß, dass er sich da Bullshitt zusammenfabuliert und seinen Followern vorsetzt (weil er die Vorgabe hat, irgendwas zu dem Observatoruim zu „liefern“) und wollte wissen, was die KNR davon halten.

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  5. B-Mashina

    BIZZARRR:^^

    Der Volkslehrer: Gigolo und israelischer Juwelenprinz

    am 1. Juli 2019 von staatsterrorlivein Köpfe

    Im Jahr 2016 wurden in Berlin zahlreiche Leute von den Israelis geschmiert. Sie sollten mich verraten, in Schwierigkeiten bringen, mir Geld und Zeit stehlen, meine Projekte und mein Leben kaputt machen. Einer von den damals mit Kohle überhäuften Gestalten ist der heute als „Volkslehrer“ bekannte Gigolo und YouTuber Nikolai Nerling.
    Diese Parodie auf einen nationalen Aktivisten, eine schmatzende Blondine von einem Herrenmenschen ist von Juwelenkurier „Sperber“ darauf eingeschworen worden, mich zu diffamieren, meine Freundin zu vögeln als ich in Haft war, Unsinn zu verbreiten und vor allem mich zu töten.

    https://staatsterror.live/2019/07/01/der-volkslehrer-gigolo-und-israelischer-juwelenprinz/

    Gut getroffen, auch wenn Blondendiss nicht so mein Ding ist: „eine schmatzende Blondine von einem Herrenmenschen“

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    1. B-Mashina

      ^^
      Horror-Roman? Hat da der Klappentext zu viel versprochen? Gut, die Geschichte beginnt mystisch im Warschau des Zweiten Weltkriegs und offeriert manch harte Szene (so ein akribisch geschilderter Selbstmordversuch) — aber Horror?
      Oh ja, Horror! Nur baut der sich so langsam und bedrohlich auf, dass man anfangs gar nicht recht daran glauben mag. Genauso wenig wie Marty Strauss, der Hauptakteur des Buchs. Der langjährige Häftling denkt noch an einen Glücksfall, als ihn Unternehmer Joseph Whitehead aus dem Gefängnis holt und zu seinem Leibwächter macht. Das Leben unter einer „Art gnädiger Diktatur“ auf Whiteheads Landgut ist schließlich angenehmer als der Alltag hinter Gefängnismauern.
      Doch woher soll Strauss auch wissen, wie Whitehead sein Vermögen gemacht hat? Denn das ist der Schlüssel zu dem Terror, der langsam über den Wirtschaftsmagnaten (und damit auch über seinen Bodyguard) hereinbricht. Mamoulian, ein Mann aus der Vergangenheit und „ein Geschöpf, das möglicherweise nicht einmal real war“, fordert alte Spielschulden ein. Dass ihn dabei ein Kerl namens „Rasierklingenesser“ begleitet lässt schon vermuten, dass die Schuldeneintreiber mit äußerstem Nachdruck vorgehen.
      Britanniens Horrorautor Nummer eins Clive Barker festigte mit diesem 1985 erschienenen und jetzt neu aufgelegten Roman seinen Ruf als Meister der düsteren Erzählung. Barker weiß eine Geschichte ohne Hektik ihrem nervenzerfetzenden Höhepunkt zuzuleiten. Wo andere Autoren sofort zum Brutalo-Holzhammer greifen, führt der Liverpooler Schreiber seine Darsteller behutsam ein und nimmt sich Zeit für ihre Charakterisierung. Ein Weg, der den Einbruch des Schreckens in die scheinbar sichere Umgebung um so schlimmer werden lässt — und der Weg in einen überraschenden und im besten Sinne furchtbaren Horror-Roman. –Joachim Hohwieler

      https://www.amazon.de/Spiel-Verderbens-Clive-Barker/dp/3898400433

      Ja, uralte Zerinnerungen, mittlerweile schlägt die Realität jede Horror-Ficktion…

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