Jews, Chickens, „White Liberals“ and Black Babies

Mitunter ist nicht nur erbaulich und erheiternd, vor dem Aquarium zu sitzen und den genialen Vitzi dabei zu beobachten, wie er seine ewigen Kreise zieht, nein, manchmal kann man auch ganz interssantes und neues entdecken, z.B. in seinem Artikel über das Kapporot-Ritual der orthodoxen Jahudis. Nicht dass dem Erzähler dieser vorzivilisatorische Ritus unbekannt gewesen wäre, bei dem in typischer Manier, wie wir es schon vom „Sündenbock“ her kennen, einem unschuldigen Tier die Sünden und Vergehen und das potentielle Missgeschick von Hominiden auferlegt werden, das dann dafür büßen darf, er könnte das Thema sogar weiter ausführen, hin zu Dingen, die noch von wesentlich höherer Brisanz sind, wenn man sich denn die Symbolik des Sündenübertragens auf das Opferhuhn, den Kapporot, und vor allem dessen anschließende Opferung im Hinblick auf die Funktion dieses Zweibeiners MIT Federkleid als STELLVERTRETER betrachtet, lässt das heiße Eisen aber erstmal links und rechts liegen, zumal ihm beim Betrachten zweier Videos zu dem Thema auf Vitzis Eliteblog ein putziges Detail am Rande aufgefallen ist.

Zunächst noch kurz zum Kapporot-Ritual an sich: Hierbei werden am Vorabend des Versöhnungsfestes Jom Kippur Hühner geopfert. Gläubige orthodoxe Juden schwenken dabei ein Huhn über ihrem Kopf und übertragen unter Aufsagen eines rituellen Versleins sämtliche Sünden und Vergehen sowie alles potentiell lauernde Unglück auf dieses Tier, ehe es dem Schächter übergeben wird. In den großen jüdischen Communities, etwa in New York, ist das dann ein riesiges Gemetzel, bei dem zigtausende Hühner öffentlich geschlachtet werden. Was das ganze extrem ekelhaft und grausam zugleich macht, ist dabei weniger das Schlachten an sich, sondern wie es abläuft, inklusive Vor- und Nachbereitung. Die Tiere werden in vollgestopften Gitterboxen angekarrt, welche brutal und ohne jede Rücksicht in der Gegend herumbugsiert werden, wobei die dichtgedrängten Tiere dann, während sie ihrer Bestimmung harren, bis zu vierundzwanzig Stunden ohne Wasser bleiben, weshalb unzählige schon dabei verrecken. Das „Hühnerschwenken“ selbst geht recht fix von Statten, das Sterben der geschächteten Tiere, die man wie Abfall behandelt und noch lebend in Müllsäcke stopft, weniger. Das ganze umweht zudem ein Odeur von Dreck und unsäglicher Schäbigkeit. Die besagten Videos, gedreht von irgendwelchen veganen Tierrechtlern, geben das Ganze sehr eindringlich wieder und zeigen die Kluft zwischen Wikipedia-Weisheiten (Hühner werden geopfert und danach gegessen/an die Armen verteilt) und der unsäglich schäbig-brutalen Realität, in der nur ein geringer Anteil der gequälten Kreaturen tatsächlich gegessen wird während der überwiegende Teil in den Müll wandert und das Ganze jedes mal ganze Stadtteile an den Rand eines Hygiene-Notstands bringt.

Insbesondere das zweite Video zeigt sehr deutlich den Kulturclash, wenn die hitzigen Tierrechts-Aktivisten (Juden wie Nichtjuden) auf die Orthodoxen mit ihrer Art von Herrenmenschentum und absoluter Geringschätzung der Kreatur stoßen: Der kleine Lümmel am Anfang:“Du bist heute wegen der Hühner da?! Du bist so ein Verlierer, mein Freund!“; die angepissten Bärtigen: „Antisemit!“, „Geht doch zu den Moslems!“, „geht doch zu ISIS!“; eine Frau beim Hühnerkauf: „Die Welt gehört uns!“; ein junger Mann: „Das ist unsere Tradition seit tausenden von Jahren und wir hören nicht auf damit weil ein paar PETA-Aktivisten sagen dass das Leid für die Hühner bedeutet und dass wir stattdessen Geld verwenden sollten: „Foltert Geld! Foltert Papier!?““; der kleine Lümmel nochmal: „Ich habe keinen Respekt [vor den Hühnern], weil die dumm sind!“; aus der Menge: „Die wollen gegessen werden!“ während man sieht, dass die Tiere haufenweise als Müll enden usw. Bei aller Rohheit der Orthodoxen wollen wir aber nicht unerwähnt lassen, dass diese Haltung gegenüber Tieren sich nicht grundsätzlich vom Bild der Tiere im Christentum unterscheidet: Thomas von Aquin und viele andere predigten genau dasselbe, nämlich dass Tiere seelenlos und für den Menschen gemacht wären und man sie getrost schinden und das letzte aus ihnen herauspressen dürfe. Auch ist nur ein bestimmter Teil der Juden den Hühnerschwenkern zuzurechnen und darunter sind eben genau die, die Donald Trump auf den Schild gehoben haben, mit denen er sich versippt hat und denen er freien Zugang zum Weißen Haus, ein eigenes Büro (über Chabad-Ivanka und Schwiegersohn) und Akteneinsicht gewährt; diejenigen, von denen man sagt, dass sie ihn aus dem Sumpf gezogen haben, als der „Selfmade-Man“ mal kläglich abgeschmiert ist, wobei man sich getrost fragen kann, ob die Freilassung des großmafiösen Stammeshäuptlings Sholom Rubashkin, die unter Obama nie durchgesetzt werden konnte, wirklich schon alles an Dankesbezeugung bzw. Schuldenbegleichung war und was denn des Pudels Kern an Donalds „Russland Connection“ ist. Und wenn wir schon beim Schmierlappen Donald sind, ist ein Detail in besagtem Video wirklich ausgesprochen Itzig:

Screenshot aus dem zweiten Video von oben: WHITE LIBERALS DO BLACK GENOCIDE AND OPPOSE HUMANS WHO JUST CHOKE THEIR CHICKENS!

Die Hühnerschwenker haben also wie Donald und seine Propagandaabteilung den ewigen „Liberal“ (in Englisch so viel wie „Gutmensch“) zum Feind erkoren, nur sind es hier „WHITE Liberals“ die gegen Möhnntschen sind, „die Fleisch essen“ (in dem Fall aber wohl gegen solche, die Tiere totquälen und dann auf den Müll werfen) während sie den MORD an SCHWARZEN BABIES durch Abtreibung unterstützen! Ja, klar, ihr Nazischweine, mit Donald und den Hühnerschwenkern, da habt ihr euch auf die richtige Seite geschlagen. Vielleicht solltet ihr wirklich aussterben, oder euch wenigstens ein Hobby suchen.

10 Gedanken zu “Jews, Chickens, „White Liberals“ and Black Babies

  1. Ach ja, beim Hühnerschwenken wird auch kein „Genozid“ an den Persern gefeiert, wie eine offensichtlich unkundige Fachkraft bei vitzi zu seinen 8chan-Hühnerlinks radebrechte. Der Auskenner meinte wohl das lostige Purim-Fest wo man sich immer kaum einkriegt darüber, dass einen mal die Märchenkönigin Esther vor Amaleks Nachfahr, dem fiesen Haman, gerettet hat, in dem sie diesen und ein paar zehntausend weitere „Antisemiten“ schlachten ließ.

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  2. Während Vitzi-Butzi wieder mal tobt und den Brägen gegen die Beckenwand haut, ist doch für den gebildeten Mitteleuropäer klar, dass zwischen den Aussagen der orthodoxen Hühnerschwenker und denen der Kirchenväter sowie der jahrhundertelang praktizierten christlichen Praxis im Umgang mit Tieren kein Unterschied besteht. „Die Welt gehört uns!“ ist die logische Konsequenz aus „Macht euch die Erde untertan!“ Thomas von Aquin mag lange tot sein, die vielgescholtene moderne Tierproduktion und Verwertung ist aber ganz nach seinem Geiste. Und nein, wir sind hier weder Vegetarier oder Tierrechtler sondern nur nüchterne Realisten bzw. Nihilisten:

    Kirchlich geförderte Tiertötung

    Kirchen diskreditieren Tiere als »nichtpersonale Kreaturen« ohne Seele

    Die Trennung des Menschen von seinen Mitgeschöpfen ist die große geistesgeschichtliche »Leistung« des kirchengeprägten Abendlandes, repräsentiert durch die Kirchenväter Augustinus, Thomas von Aquin und den Augustinermönch Martin Luther. Laut Augustinus können Tiere keine Empfindung wie der Mensch haben. Nach der Lehre des Kirchenlehrers Thomas von Aquin (1225-1274) haben Tiere keine Seele – Frauen übrigens auch nicht (Vgl. Carsten Strehlow: Vegetarismus/Veganismus als Bestandteil des Christentums, Berlin, 2000, S. 55).

    Tiere haben keine Seele – Frauen auch nicht

    Lehre des Kirchenlehrers Thomas von Aquin
    Im Klartext heißt das: Frau, du bist ein seelenloses Geschöpf. Das Tier wird missbraucht, du wirst gebraucht. Originalton Thomas von Aquin: »Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen.« Die Kirchenväter setzten somit »das Tier infam herab – wie die Frau, die das Juden-Christentum oft dem Tier annähert: Das 3. Buch Mose stellt die Frau den Haustieren gleich. Für den Kirchenlehrer Augustinus ist sie, wie das Tier, nicht nach Gottes Ebenbild geschaffen (mulier non est facta ad imaginem Dei). Und nach Thomas von Aquin, der die Frauen noch selbstherrlicher, noch tiefer demütigt und gegen schädliche Tiere Exorzismen sowie Justizprozesse anrät, kennt das »animal brutum« nur Fraß und Koitus.« (Karl-Heinz Deschner).

    Descartes (1596-1650), Philosoph und Jesuitenschüler, griff diese Lehre auf und erklärte die Tiere zur bloßen »Sache«. Er bezeichnete die Tiere als Maschinen und Automaten ohne Verstand und Vernunft, ohne Geist und Seele.

    Martin Luther »schärft die Lehre von der ausschließlichen Gnadenerwählung des Menschen noch einmal ein. Tiere, Pflanzen, die Welt kommen hier nicht mehr vor.« (Guido Knörzer: Töten und Fressen? Spirituelle Impulse für einen anderen Umgang mit Tieren. 2001, S. 60).

    »Man darf Tieren nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt.«

    Katechismus der katholischen Kirche, 1993, Nr. 2418

    Die Folgen sehen wir täglich: Der Mensch darf Tiere töten, wenn er einen »vernünftigen Grund« hat, und er darf sie quälen, wenn es für die Forschung notwendig ist. So wird im katholischen Katechismus bis heute erklärt, man dürfe Tieren »nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt« (Nr. 2418).

    Und in der lutherischen Kirche? Im neuen Evangelischen Erwachsenenkatechismus spielen die Tiere keine Rolle. Auf den fast 900 Seiten steht kein Wort über Tierhaltung, Verzehr von Tieren, Tiertransporte, Tierversuche, Jagd usw. Doch die wenigen Worte, die sich über die Tiere finden lassen, sind erschreckend: Die lutherische Kirche spricht von Tieren als »nicht-personale Kreaturen« und zieht daraus die Rechtfertigung, ihr Lebensrecht zu missachten.
    Beide Kirchen berufen sich bis heute auf die »Bücher Mose«. Im 3. Buch Mose liest man haarsträubende Einzelheiten darüber, wie die Priester Tiere schlachteten und deren Blut am Altar verspritzten, »zum beruhigenden Duft für den Herrn«. Die Bibel als Rechtfertigung für das Töten? In der Schöpfungsgeschichte sprach Gott: »Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.« (Genesis, 1.29) Wird hier nicht das Bild eines schizophrenen Gottes gezeichnet, der einerseits blutige Schlachtopfer fordert, andererseits durch Propheten sagen lässt: »Eure Schlachtopfer sind mir ein Gräuel!« (Jeremia). Oder sind die Aufforderungen zu den Schlachtopfern am Ende gar Fälschungen – und nicht Gottes Wort?
    Die Frau darf bekanntlich inzwischen eine Seele haben. Wann hört die Kirche auf, den Tieren die Seele abzusprechen?

    http://www.brennglas.com/der_lust_toeter/kirchlichgefoerdert.html

    Dazu:

    Klicke, um auf Fleischbroschuere.pdf zuzugreifen

    Schon klar, dass es einem Vitzi egal ist, woher sein Frühstücksei kommt und dass wir hier keine Tiere in religiösen Stammesritualen opfern, also auch keine Zweibeiner mit Federkleid als STELLVERTRETER für…, äh, ja, manche Paranoiker sehen ja in den Massentierhaltungsexzessen so was wie Satansrituale, „hidden in plain sight“, aber die halten ja auch Alexander Wagandt für den Messias, selbst wenn hinten nur die flache Erde rauskommt.^^

    Aber gut, Erkenntnixtheorie in vitzligen Dimensionen ist eben nur mit entsprechenden Hochleistungssynapsen möglich, da haben sich mit Vitzi, Penistante, FRANKSTEIN und dem Emo-Blindfisch genau die Richtigen gefunden.

    Und jetzt drück ich noch ein Tränchen für Addis Mama raus.

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  3. Hühnerglück im jüdisch-christlichen Abendland:

    Und wer jetzt meint, ich will die Chabad-Heinis gut aussehen lassen, der ist eindeutig zu blöd für das hier.

    Q.E.D.:

    Denkbar wären natürlich auch taktische Ablenkungs- und abwehrmanöver:
    Die Christen ja auch!
    Nicht alle Unsichtbaren sind so!
    Mißtrauische werden da schon mißtrauisch, lol. Wir studieren weiter.

    Ach, was sag ich da. Der Vitzi-Butzi ist doch kein kackdummer Vollprolet, sondern ein überaus scharfsinniger Kämpfer für das judeo-christliche Abendland, insbesondere das deutsche. Allerdings sind wirklich nicht alle „Unsichtbaren“ Hühnerschwenker, manche demonstrieren ja dagegen (wenn auch sicher in hinterfotzig-diabolischer Mission) sondern eben genau die, die den feisten Schmierlappen im Weißen Haus auf den Schild gehoben haben. Nein, Vitzi ist kein dumpfbackiger Vollhonk mit porösem Schwammhirn, sondern ein wachsamer Geist mit Weitblick, der unterschätzteste Blocker des 21 Jahrhunderts! Der Robert Koch der Politik!^^

    Ja, echt Schade, dass sowas ausstirbt, aber der Fortschritt lässt sich nun mal nicht aufhalten! Oy vey, nit mit sheltn un nit mit lakhn ken men di velt ibermakhn… 😉

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  4. altrghtcrsdr

    Erst einmal bin ich erstaunt, dass mir als Vorzeigephilosemiten dieser Brauch entgangen ist. Ich kenne vergleichbares nur von den Fans der „Editor’s Cut Version“ dieser monotheistischen Religion.

    Die mit Blut durchtränkten Sandpisten in Ägypten sind ja sicherlich jedem bekannt. Falls nicht,
    hier ein Beispiel

    Dass dies nicht nur auf den arabischen „Kultur“-Kreis reduziert werden darf, zeigen Bilder einer
    vietnamischen Minderheit des..dreimal dürft ihr Raten..Kultes

    Die Mitschnitte der Teilnehmer sind selbsterklärend. Was sollte ich wiederholen, was bereits zuvor ausführlichst von Anderen dargelegt wurde. Und dass auf PETA geschimpft wird, ist nicht abwegig, steht keinesfalls im Gegensatz zu den bekannten Annahmen, sondern lässt sich als „useful idiot“ Phänomen gut beschreiben, wobei den Anwesenden dirt dieser Zusammenhang nicht offenbar sein wird, denn an der Basis sind projezierte Feindbilder so gegenwärtig, wie sie bei „uns“ in diesem Land sind.

    Das führt mich auch zu den anderen klassischen Feindbildern „Liberals“, „SJW“ usw. Auf einer höheren Ebene sind sie auch nur Mittel zum Zweck, und schließlich genauso verachtenswert wie die „Christian-Zionists“ von denen ein Hochgestellter gesagt haben soll, diese seien „scumbags“, aber man solle sie bitte gewähren lassen, schließlich könne man jeden „useful idiot“ gebrauchen“

    Dennoch kann ich den Rückschluss auf das Christentum nicht so stehenlassen. So wie es einen „von Aquin“ gab, genauso gab es einen „von Assisi“. Und die heutige Massentierhaltung hat nichts mehr mit den o.g. Schockbildern gemein. Nie wurde mehr für das Tierwohl gesorgt als heute. Anbindehaltung für Kühe nimmt immer mehr ab. Schlachthöfe werden immer tiergerechter, Touren durch Europa immer seltener, allein schon wegen der Bilder, sowohl auf den Autobahnen als auch in den Medien, hat sich eine solch verachtenswerte Praxis längst verabschiedet, die, wenn wir es genau nehmen, nur in einem Zeitraum weniger Jahrzehnte zu einer solchen entwickelte. Genau gesagt: Zwischen dem Zeitpunkt der Motorisierung und Technisierung der Landwirtschaft, sagen wir Ende der Fünfziger, bis in die späten Achtziger. Sicherlich, drei Jahrzehnte sind drei Jahrzechnte zu viel, aber ich denke nicht, dass das Tierquälen von „Westlern“ als unabdingbar, vernachlssigbar und erst recht nicht als „gottgewollt“ verstanden wird.

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    1. Dennoch kann ich den Rückschluss auf das Christentum nicht so stehenlassen. So wie es einen „von Aquin“ gab, genauso gab es einen „von Assisi“.

      Die LEGENDE des Franz von Assisi wäre ein weites Feld, zumindest gäbe es genug Anlass für Zweifel, ob er tatsächlich so dem Bild vom Öko-Tierfreund entsprochen hat, das in der Moderne von ihm gezeichnet wurde. Ohne da jetzt all zu sehr in die Tiefe gehen zu wollen, zwei mir als wesentlich erscheinende Punkte:

      1) Gerade aus den ach so demütigen Bettelorden entwickelten sich die effizientesten und gnadenlosesten inquisitorisch-repressiven Wach- und Kontrollinstanzen des kirchlichen Machtapparates, die tollwutanfälligen Wachhunde Gottes, die sich ja teilweise selbst so nannten (Domini-Kanes) und einen schon mal auf die Folterbank und den Scheiterhaufen brachten, wenn man nur „Hinterladersekte“ sagte. Also wenig zu beschönigen hier.

      2) Könnte man hier auch in der selben Art argumentieren, dass die Hühnermassaker keine Rückschlüsse auf das Judentum insgesamt zuließen, da dieser Brauch nie von diesem in seiner Gesamtheit übernommen wurde, schon von jeher auch auf vehemente Ablehnung prominenter Vertreter der Judenheit stieß und heute nur von den orthodoxen Sekten praktiziert wird während auf der Gegenseite auch bekennende Juden mitmarschieren. Hier könnte man latürnich wieder das Lieblingsargument der Schwertärschigen anführen, wonach Juden immer alle Positionen einer Diskussion besetzten, um den Diskurs zu dominieren – allein in diesem Zusammenhang erscheint das dann schon reichlich grotesk. Diese Hypothese stammt übrigens vom Schwertarsch-Guru Kevin MacDonald und wenn man sich nur ansieht wo MacDonald jetzt steht, auf dem Trump-Hühnerschwenkerzug, ist das wiederum sehr Itzig. Ach ja, in Israel boomt schon seit längerem der Veganismus, da klopp dir ein Ei drauf, Vitzi-Butzi!^^

      Und die heutige Massentierhaltung hat nichts mehr mit den o.g. Schockbildern gemein.

      Ich will nicht sagen, dass es keine Verbesserungen gegeben hat, aber in der Ausschließlichkeit würde ich das nicht unterschreiben wollen, wenn ich nur an die Schweine-, Masthähnchen- und Putenproduktion denke. Und dass sich hier Halal-Schlachtung mehr und mehr verbreitet, stimmt auch nicht gerade hoffnungsfroh. Neben Bio- und hochwertiger Qualitätsproduktion aus artgerechter Haltung für die, die sich das leisten können, gibt es eben wachsenden Bedarf für Billigproduktion für die verdichteten Menschenmassen, auch wenn man die wohl mehr und mehr auf Getreidejunk zu setzen beabsichtigt wegen Kliiima und so. Die Hominidenmassen, und hierzulande die Bevölkerungsverdichtung durch Drittweltimport, sind das eigentliche Problem.

      Im übrigen war durch die Jahrhunderte hinweg teilweise brutalste Tierquälerei im christlichen Europa allgegenwärtig: Tierhatzen, Tierkämpfe, quälen und töten von Tieren als (Volks-)Belustigung: z.B. das „Fuchsprellen“ , oder öffentliche Katzen-Massenverbrennungen als Gaudium, bei dem in England noch im siebzehnten Jahrhundert König und Königin den Scheiterhaufen anzündeten (Nachzulesen u.a. hier)- es ließe sich dazu eine endlose Liste anlegen.

      Es wurde hier mitnichten behauptet, dass Christen Tieropfer darbringen, nur dass die Geringschätzung der Tiere im Christentum wie im Judaismus die seben Wurzeln hat. Christen praktizieren nur symbolisch rituellen Kannibalismus und die christlichen Europäer waren über lange Zeit auch tatsächlich Kannibalen im Wortsinne, indem sie unter anderem „Leichenmedizin“ praktizierten, also den Konsum menschlicher Überreste in der Hoffnung auf diverse heilsame oder sonstwie vorteilhafte Wirkungen. Ansonsten übten Christen schon mal Demut, in dem sie sich verfaulende Tierkadaver zu Bettgenossen machten oder den Eiter aus krebsigen Brüsten tranken, wie es eine Nonne praktizierte, die später heiliggesprochen wurde, bäh! (Vergl. hier).

      Nachtrag: Bei dem Hühner-Ritual ist, um es nochmals zu betonen, die STELLVERTRETER-Rolle des unglücklichen Huhnes in dieser rituellen Schlachtung wirklich nicht ohne, was die Interpretationsmöglichkeiten angeht. Also ein Stamm, der sich laut seinen Überlieferungen bzw. den rabbinischen Lehren als die einzig wahren Möhnntschen betrachtet und dadurch die anderen entmenschlicht (was aber, wie wir ja wissen, auf der Welt unter verschiedensten Völkern, insbesondere den „Indigenen“, nicht unüblich ist) opfert Zweibeiner mit Federkleid als „Stellvertreter“, dies ist schon eine Weiche, die in ganz verbotene Zonen des Denkens abzweigt.

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      1. Schildbürger

        Man könnte Thomas von Aquin auch unterstellen dass er die eigene Geisteshaltung sozusagen „mainstreamgerecht“ zu verbrämen versuchte.
        Gott erlaubt es, macht euch die Erde untertan, fertig.
        Da erinnert der mich noch am ehesten an Kopfabschneider oder Herzrausschneider die mit irgendeinem göttlichen Gebot ihre Taten rechtfertigen.

        Aber trotzdem muss man insgesamt trotz benannter Gräuslichkeiten (da braucht es kein Christentum, die Tierhetzen in römischen Arenen gab es ja z.B. auch) den Europäern anrechnen dass sie im Großen und Ganzen dem Tier auch eine gewisse Achtung gegenübergebracht haben.
        Sicher kein Zufall dass die allermeisten Zuchtlinien von Nutztieren aus Europa stammen, oder dass der Gedanke des Nationalparks aus Europa stammt.
        Bauern (also nicht Wiesenhof und so, sondern der sinnbildliche Kerl auf dem Traktor) auch heutzutage behandeln ihre Tiere überwiegend gut und kennen jedes ihrer Tiere beim Namen, zucken aber auch nicht mit der Wimper wenn es für betreffendes Tier zum Schlachter geht.

        Aber Praktiken wie Wirbeltiere lebend kochen, undenkbar.
        Die Achtung (nicht die sentimentale Vergötterung von z.B. Wolfsanbetern) vor der Natur ist im europäischen Kulturkreis weiter verbreitet als man denkt, da seien erstmal die benannten Vorlieben für Bioprodukte und das Ende der hiesigen Legebatterien welches durch das einfache Kennzeichen von Eiern aufgrund der Erzeugungsform seinen Anfang nahm genannt.

        Franz von Asissi und seine Lehren könnten vor dem Hintergrund durchaus echt gewesen sein.
        Was aus dem Dominikanerorden später geworden ist braucht man dem da nicht anlasten, es gibt schlichtweg zu viele ursprünglich gute Ideen die später komplett pervertiert wurden.

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  5. Oy vey, jetzt wollte ich doch wirklich noch eine ernsthafte Erwiderung und Abhandlung über die hier von verschiedener Seite angesprochenen Punkte fertigbringen, von Mekka und Medina zu Kevin MacDonald und der Empathiefähigkeit der Weißen Rasse und weiter zu den grausamen schlitzäugigen Hunde- und Fötenfressern und der Elite der wissenden Schwertärsche, aber nein, irgendwie ist mir alles entglitten und ich fand mich verzettelt und verwaist auf weitem Feld wieder. Habe das also wieder gelöscht und alles, was ich noch sagen kann ist, dass das einzige Evangelium, das ich gelten lasse, das von LAIBACH und THE STATE OF NSK, THE FIRST GLOBAL STATE OF THE UNIVERSE ist:

    Oh, man, still SO addictive – „…don´t get me wrong!“^^

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  6. B-Mashina

    Interessant: In Jew York häufen sich Übergriffe von Schwarzen, die ihren Louis Farrakhan und sein ^^ABOUT^^ verstanden haben, auf Juden, die Pressejuden kreischen dazu was von wegen „Weiße Suprematen“, ALTRGHT und Trump, die dafür verantwortlich seien und der kosher Patriot Sargon von Akkad wundert sich und nennt den angeblich weltweit schwellenden Antisemitismus „a mystery“ -whywhywhy…??? Naja, gute Frage, die sich so mancher noch nicht ernsthaft gestellt hat. Ja, der gute alte King Loui Farrakhan, selbst Snoop Dogg hat sich auf seinem Instagram-Account als Fan von Farrakhan geoutet, zur Solidarität mit ihm aufgerufen und eine Liste reingestellt, aus der hervorgeht, (((wem))) der Profisport in den USA angeblich gehört, yo man, wutt a Shissel-Dissel oder so…

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  7. B-Mashina

    Gugeltip zu Louis Farrakhan: „The Secret Relationship Between Blacks And Jews“ – liegt es vielleicht nur an den fehlenden Fremdsprachenkenntnissen, dass Fischli meint, er habe nach jahrzehntelanger Bloggerei „gegen den Islam und die linksgrünversiften Charakterschweine“ eben vorgestern den alles erklärenden Stein der Weisen gefunden und sei nun der wahre König im Affenstall, dergrößte Klettermax? Oh, duubiiduuu…^^

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