Jews, Chickens, „White Liberals“ and Black Babies

Mitunter ist nicht nur erbaulich und erheiternd, vor dem Aquarium zu sitzen und den genialen Vitzi dabei zu beobachten, wie er seine ewigen Kreise zieht, nein, manchmal kann man auch ganz interssantes und neues entdecken, z.B. in seinem Artikel über das Kapporot-Ritual der orthodoxen Jahudis. Nicht dass dem Erzähler dieser vorzivilisatorische Ritus unbekannt gewesen wäre, bei dem in typischer Manier, wie wir es schon vom „Sündenbock“ her kennen, einem unschuldigen Tier die Sünden und Vergehen und das potentielle Missgeschick von Hominiden auferlegt werden, das dann dafür büßen darf, er könnte das Thema sogar weiter ausführen, hin zu Dingen, die noch von wesentlich höherer Brisanz sind, wenn man sich denn die Symbolik des Sündenübertragens auf das Opferhuhn, den Kapporot, und vor allem dessen anschließende Opferung im Hinblick auf die Funktion dieses Zweibeiners MIT Federkleid als STELLVERTRETER betrachtet, lässt das heiße Eisen aber erstmal links und rechts liegen, zumal ihm beim Betrachten zweier Videos zu dem Thema auf Vitzis Eliteblog ein putziges Detail am Rande aufgefallen ist.

Zunächst noch kurz zum Kapporot-Ritual an sich: Hierbei werden am Vorabend des Versöhnungsfestes Jom Kippur Hühner geopfert. Gläubige orthodoxe Juden schwenken dabei ein Huhn über ihrem Kopf und übertragen unter Aufsagen eines rituellen Versleins sämtliche Sünden und Vergehen sowie alles potentiell lauernde Unglück auf dieses Tier, ehe es dem Schächter übergeben wird. In den großen jüdischen Communities, etwa in New York, ist das dann ein riesiges Gemetzel, bei dem zigtausende Hühner öffentlich geschlachtet werden. Was das ganze extrem ekelhaft und grausam zugleich macht, ist dabei weniger das Schlachten an sich, sondern wie es abläuft, inklusive Vor- und Nachbereitung. Die Tiere werden in vollgestopften Gitterboxen angekarrt, welche brutal und ohne jede Rücksicht in der Gegend herumbugsiert werden, wobei die dichtgedrängten Tiere dann, während sie ihrer Bestimmung harren, bis zu vierundzwanzig Stunden ohne Wasser bleiben, weshalb unzählige schon dabei verrecken. Das „Hühnerschwenken“ selbst geht recht fix von Statten, das Sterben der geschächteten Tiere, die man wie Abfall behandelt und noch lebend in Müllsäcke stopft, weniger. Das ganze umweht zudem ein Odeur von Dreck und unsäglicher Schäbigkeit. Die besagten Videos, gedreht von irgendwelchen veganen Tierrechtlern, geben das Ganze sehr eindringlich wieder und zeigen die Kluft zwischen Wikipedia-Weisheiten (Hühner werden geopfert und danach gegessen/an die Armen verteilt) und der unsäglich schäbig-brutalen Realität, in der nur ein geringer Anteil der gequälten Kreaturen tatsächlich gegessen wird während der überwiegende Teil in den Müll wandert und das Ganze jedes mal ganze Stadtteile an den Rand eines Hygiene-Notstands bringt.

Insbesondere das zweite Video zeigt sehr deutlich den Kulturclash, wenn die hitzigen Tierrechts-Aktivisten (Juden wie Nichtjuden) auf die Orthodoxen mit ihrer Art von Herrenmenschentum und absoluter Geringschätzung der Kreatur stoßen: Der kleine Lümmel am Anfang:“Du bist heute wegen der Hühner da?! Du bist so ein Verlierer, mein Freund!“; die angepissten Bärtigen: „Antisemit!“, „Geht doch zu den Moslems!“, „geht doch zu ISIS!“; eine Frau beim Hühnerkauf: „Die Welt gehört uns!“; ein junger Mann: „Das ist unsere Tradition seit tausenden von Jahren und wir hören nicht auf damit weil ein paar PETA-Aktivisten sagen dass das Leid für die Hühner bedeutet und dass wir stattdessen Geld verwenden sollten: „Foltert Geld! Foltert Papier!?““; der kleine Lümmel nochmal: „Ich habe keinen Respekt [vor den Hühnern], weil die dumm sind!“; aus der Menge: „Die wollen gegessen werden!“ während man sieht, dass die Tiere haufenweise als Müll enden usw. Bei aller Rohheit der Orthodoxen wollen wir aber nicht unerwähnt lassen, dass diese Haltung gegenüber Tieren sich nicht grundsätzlich vom Bild der Tiere im Christentum unterscheidet: Thomas von Aquin und viele andere predigten genau dasselbe, nämlich dass Tiere seelenlos und für den Menschen gemacht wären und man sie getrost schinden und das letzte aus ihnen herauspressen dürfe. Auch ist nur ein bestimmter Teil der Juden den Hühnerschwenkern zuzurechnen und darunter sind eben genau die, die Donald Trump auf den Schild gehoben haben, mit denen er sich versippt hat und denen er freien Zugang zum Weißen Haus, ein eigenes Büro (über Chabad-Ivanka und Schwiegersohn) und Akteneinsicht gewährt; diejenigen, von denen man sagt, dass sie ihn aus dem Sumpf gezogen haben, als der „Selfmade-Man“ mal kläglich abgeschmiert ist, wobei man sich getrost fragen kann, ob die Freilassung des großmafiösen Stammeshäuptlings Sholom Rubashkin, die unter Obama nie durchgesetzt werden konnte, wirklich schon alles an Dankesbezeugung bzw. Schuldenbegleichung war und was denn des Pudels Kern an Donalds „Russland Connection“ ist. Und wenn wir schon beim Schmierlappen Donald sind, ist ein Detail in besagtem Video wirklich ausgesprochen Itzig:

Screenshot aus dem zweiten Video von oben: WHITE LIBERALS DO BLACK GENOCIDE AND OPPOSE HUMANS WHO JUST CHOKE THEIR CHICKENS!

Die Hühnerschwenker haben also wie Donald und seine Propagandaabteilung den ewigen „Liberal“ (in Englisch so viel wie „Gutmensch“) zum Feind erkoren, nur sind es hier „WHITE Liberals“ die gegen Möhnntschen sind, „die Fleisch essen“ (in dem Fall aber wohl gegen solche, die Tiere totquälen und dann auf den Müll werfen) während sie den MORD an SCHWARZEN BABIES durch Abtreibung unterstützen! Ja, klar, ihr Nazischweine, mit Donald und den Hühnerschwenkern, da habt ihr euch auf die richtige Seite geschlagen. Vielleicht solltet ihr wirklich aussterben, oder euch wenigstens ein Hobby suchen.

Holy Grail Of Virtue Signalling

Betrachtungen zu Maria Ladenburger und Amy Biehl

Virtue signalling is a pejorative for the conspicuous expression of moral values. Academically, the phrase relates to signalling theory to describe a subset of social behaviors that could be used to signal virtue—especially piety among the religious. In recent years, the term has become more commonly used as a pejorative by commentators to describe empty or superficial support of certain political views and also used within groups to criticize their own members for valuing appearance over action, or for not holding the same values which that group considers to be morally unquestionable.

-Wikipedia-

And the women all were beautiful
And the men stood
Straight and strong
They offered life in sacrifice
So that others could go on.

-Neil Young, „Cortez The Killer“-


Herr und Frau Ladenburger, ihre ermordete Tochter und der schutzsuchende Mörder

Hat der Autor Joseph Atwill mit seiner Hypothese recht, waren Jesus und das Christentum letztlich ein Konstrukt von römischen Intellektuellen aus dem Dunstkreis der Flavier-Dynastie sowie jüdischen Überläufern wie Flavius Josephus, dem unglaubwürdigen Propaganda-Chronisten des jüdischen Krieges, um die überaus aufsässigen und widerporstigen jüdischen Hardliner der Judäischen Volksfront bzw. der Volksfront von Judäa mitsamt ihrem Stammesfanatismus durch Implementierung einer diametral entgegengesetzten, weil jenseitsorientierten und pazifistisch-romfreundlichen, Lehre des Wange-Hinhaltens im unbeugsam-aufrührerischen Volke der alten Jahudis zu neutralisieren und diesem dazu noch den römischen Feldherrn und späteren Kaiser Titus Flavius sowie seinen Vater Vespasian als Gottessohn und Gottvater durch die Hintertür aufzupfropfen.

Letzteres würde einen ziemlichen Geniestreich der zynischen Heimtücke und Hinterfotzigkeit darstellen, wo doch eben der flammende Widerstand der Juden sich zu einem Großteil daran entzündete, dass die ansonsten in religiöser Hinsicht toleranten Römer diese, wie alle anderen Völker des Imperiums, dazu zwingen wollten, dem römischen Imperator als Gott auf Erden ein Minimum an Verehrung und Anerkennung entgegen zu bringen. Liest man in Atwills „Das Messias-Rätsel“, lassen sich auf den ersten Blick, bei all den aufgeführten Parallelen zwischen Josephus „Chronik des jüdischen Krieges“ und dem Neuen Testament, schwer andere Erklärungen finden.

Zwar sträubt sich beim demütigen Leser durchaus etwas dagegen, die Annahme als Tatsache anzuerkennen, dass auf eine solch insgesamt dann doch recht simple und durchschaubare Weise eine Weltreligion fabriziert worden sein soll; wenn man sich dann aber nur den unglaublich dumm-dumpfen Islam anschaut und die viehische Blödheit des Hominidenpacks insgesamt in Betracht zieht, erscheint es alles andere als unmöööglisch. Dazu kommt, dass man im Rahmen der tagespolitischen Rahmungen mittlerweile regelmäßig die forcierte Bildung quasi-religiöser „Frames“ beobachten kann, und zwar sowohl in die sektiererisch-abkapselnde wie in die großflächig universalistische Richtung. Nicht ohne Berechtigung wird in diesen Zusammenhängen von „Zivilreligionen“ gesprochen und Beispiele dafür finden sich mannigfach. Sei es im Bezug auf die Deutungshoheit betreffs historischer Ereignisse (etwa bezüglich der unermesslichen Schuld des Weißen Mannes gegenüber allen anderen), die heiligen Lehren von Gleichheit und Diversity oder den Klimafanatismus, die Weichenstellung in Richtung Religiotentum tritt mit charakteristischen Merkmalen wie Erbsünde und -schuld, Buße, Zwang, Selbstkasteiung, Heiligenverehrung, Herausbildung von Priesterkasten und all der damit einhergehenden Doppelmoral wie Ablasshandel etc. nur allzu deutlich in Erscheinung.

Auch was die scheinbar humanitär begründete Politik der offenen Grenzen und der bedingungslosen Massenimmigration betrifft, mit der man einmal vorgeblich die „Multikulturelle Gesellschaft“ schaffen, dann wieder die Kulturen zu einer utopischen Einheitskultur verschmelzen möchte, ist dergleichen zu beobachten. Der Kult der grenzenlosen Weltoffenheit hat sich längst über jegliche Ratio erhoben und teilt genau diese Unzugänglichkeit für jegliche rational begründete Kritik mit den Religionen. Und wie diese ist er ein probates Vehikel für die herrschenden Kräfte zur Durchsetzung ihrer Interessen, etwa Downgrading bestimmter Regionen, Länder und Völker durch forcierte Massenimmigration entwurzelter primitivkultureller „Minderleister“, dadurch Ausschalten potentieller Feind- und Konkurrenzkulturen; Disziplinierung von ansässiger Arbeitnehmerschaft, Unterklassen und Prekariat durch Massenimport von Lohndrückern und Leistungsempfängern; Herabstufung auch der besser gestellten Lohnabhängigen durch „qualifizierte Einwanderung“ (letztlich die Motivation hinter der Propaganda-Mär vom Fachkräftemangel); Schaffung eines zunehmend lebens- und lustfeindlichen, repressiven Klimas durch Einfuhr und Verhätschelung fremdkultureller Gewaltschergen.

Da sich die unangenehmen und mitunter überaus hässlichen und grausamen Folgen dieser seit längerem rein destruktiven Politik unweigerlich immer deutlicher abzeichnen, was eine wachsende Unruhe in der Herde der betroffenen Völker mit sich bringt, werden, um diese ruhig zu halten, von Seiten des politisch medialen Komplexes verschiedene Schienen gefahren: Schönfärben, Lügen durch Weglassen, Verunmöglichen von Kritik mit Kriminalisierung und Entmenschlichung der Kritiker und Gegner, dagegen gestzt dann das Vermitteln eines Gefühls der Dazugehörigkeit, der moralischen und intellektuellen Superiorität, der Zukunftszugewandtheit gegenüber den der herrschenden Machtstruktur Gefügigen, die sich so über die vermeintlich Abgehängten, Frustrierten und dummen Widerporste erheben können und das gute Gefühl gratis dazu bekommen.

Dabei wird der Drang des Primaten, einer Horde zuzugehören und die daraus resultierende evolutionäre Urangst vor dem Ausschluss aus der Gemeinschaft weidlich ausgenutzt: Der Mensch will gefallen, sich sozial einordnen, lechzt im allgemeinen nach sozialer Anerkennung. So besehen ergeben sich viele der Beispiele haarsträubender „gutmenschlicher“ Hirnvernageltheit schlichtweg aus der Eigendynamik der implementierten Zivilreligion der großen Vermischungssynthese und der grenzenlosen Weltoffenheit: Wie in allen Religionen und gesellschaftlich etablierten Wertesystemen versuchen die darin sich beheimatet wähnenden Primaten, sich mindestens gegenseitig ihrer Integrität und Linientreue zu versichern, wenn nicht gar, sich darin in einem wechselseitigen Konkurrenzkampf zu übertreffen. Für diese Art des Breitensports hat sich der Begriff „Virtue Signalling“ etabliert, also das Streben von Individuen, ihrem Umfeld und der Gesellschaft im Allgemeinen zu zeigen, dass man den gesellschaftlichen bzw. von der Obrigkeit vorgebenen Wertvorstellungen in besonderem Maße gerecht wird.

Insofern treffen die ganzen inflationären Hitler- und Nazivergleiche in gewisser Hinsicht tatsächlich zu: Viele der heutigen Dulder, Klatscher und Helfer bei der genozidalen Massenflutung Deutschlands und Europas wären vermutlich eher mit Eifer dabei gewesen, wären sie in ein faschistisches, nationalsozialistisches oder realsozialistisches System hineingeboren worden, als sich mit „Zivilcourage gegen Rechts“ ins Abseits und womöglich in Lebensgefahr zu begeben oder zumindest staatlichen Repressionen und sozialer Ausgrenzung auszusetzen. Das ist heute, wo man mit solcherart pseudorebellischer aber tatsächlich absolut systemkonformer Attitüde Gratismut beweisen kann, natürlich anders.

Es ist einfach die äffisch-menschliche Natur, gesellschaftliche Vorgaben erfüllen, sich in ein bestehendes gesellschaftliches System einordnen zu wollen. Dass es eben genau darum geht, und nicht wirklich um Altruismus, Mitgefühl oder Humanität, wird in der Gleichgültigkeit und Verachtung gegenüber Unterprivilegierten deutlich, die nicht auf den zivilreligiösen Altar gehoben werden: Einheimischen Leistungsempfängern, Obdachlosen etc. was sich auch dadurch bemerkbar macht, dass Kritiker des herrschenden Politdiktats von den Gerechten gerne pauschal diesen verachteten Klassen, den „Verlierern“, der „Unterschicht“ zugerechnet werden, während Individuen, die, auf dem Weg aus der sicheren Türkei nach Deutschland, um sich dort die Zähne richten zu lassen, schon mal so nebenbei ihre Familie absaufen lassen, im Dienste der Moralerpressung als Refugee-Ikonen und berufene Kritiker der „Abschottungspolitik“ präsentiert werden.

Natürlich ist strittig, inwieweit die zivilreligiösen Vorgaben tatsächlich verinnerlicht wurden und man kann mit Gewissheit sagen, dass die allgemeine Refugee-Begeisterung propagandistisch/frametechnisch stark übertrieben dargestellt wurde, um bei allen Gegnern oder auch nur Mißtrauischen ein Gefühl der Ohmacht und Isolation zu erzeugen. Dass es aber im Volke gewaltig gäre und die AfD tatsächlich schon bei 70% Stimmenanteil läge, was vom System betrügerisch verschleiert werden würde, wie in den Alternativblasen gerne behauptet wird, hält wohl nicht nur der Erzähler für, äh, extrem unwahrscheinlich.

Nichts desto trotz lassen sich die durchaus verstörenden Folgeschäden der „Huge Transformation“ (Barbara Lerner-Spectre) bzw. des „einzigartigen historischen Experiments“ (Yascha Mounk) immer unzureichender verhüllen, je weiter diese Prozesse voranschreiten. Wir ersparen uns hier eine weitere Aufreihung all der der grauenhaften Taten, zu denen es im Zuge der bedingungslosen Massenimmigration gekommen ist und die sich zur Gänze auch nicht aus dem überregionalen Teil der Mainstreammedien heraushalten lassen, von den Regionalzeitungen ganz zu schweigen. Auch die immensen Kosten der Flutung und die überhaupt in so ziemlich jeder Hinsicht ruinöse Wirkung der bedingungslosen Massenimmigration für das Gemeinwesen sollen hier nicht ein weiteres Mal vertieft betrachtet werden. Es ist mittlerweile wohl so gut wie allen, also auch den meisten „gehirngewaschenen Gutmenschen“ klar, dass die „Verwerfungen“ (Yascha Mounk) des „Experiments“ (Ebd.) Opfer fordern, dass mitnichten „niemandem etwas“ sondern vielmehr vielen einiges und manchen alles genommen wird.

Galt es noch 2015 im von oben verordneten Flüchtlingstaumel als haltlose rechte Hetze, dass mit den hereingewunkenen Migrantenströmen der Abschaum und die Gewaltschergen des Islamgürtels und Schwarzafrikas ungefiltert ins Land strömten, da die „Flüchtlinge“ ja vor ebenjenen geflohen wären, so wird heute so ganz nebenbei zugegeben, dass es im Zuge der Grenzöffnung 5000 Hinweise auf Kriegsverbrecher gegeben habe, denen nur in 129 Fällen nachgegangen worden wäre. Dass in Folge solcher Verhältnisse die grobe Pratze nun immer wieder brutal in den Kaninchenstall fahren wird, um auch unter den gutsituierten Systemrädchen ihre Opfer zu finden, war klar abzusehen und lässt sich nun auf Dauer nicht mehr verborgen halten. Neben dem üblichen Wohlfühl- und Weichzeichnerprogramm muss also stärkeres Opium unters Volk, ein dämpfender zivilreligiöser Opferkult ähnlich dem Christentum, dass man, nach Atwill, dem brodelnden Pöbel und den tribalistischen Hardlinern im alten Judäa auf´s Auge drückte. Hier kommen dann die die Ladenburgers ins Spiel. Es wurde hier ja bereits recht ausführlich dargelegt, wie die Opfer der bedingungslosen Massenimmigration bzw. der damit einhergehenden indoktrinierten „ökologischen Naivität“ quasi zu Säulenheiligen der „weltoffenen Zivilgesellschaft“ erklärt werden. Im Falle der Ladenburgers haben wir es mit der Königsklasse zu tun, dem Holy Grail of Virtue-Signalling, bei dem der Vorwurf der „hohlen Geste“, gemäß der oben stehenden Wikipedia-Definition in´s Leere läuft.

„Weil er lacht und weil er lebt…“ – Maria Ladenburger (jetzt tot)

Der grimme, geradezu bilderbuchmäßig seelisch gespaltene vorgebliche Rassebastard „Killerbee“ kreischte ja laut und schrill in seinem Fetisch-Studio für devot-submissive Michel, dass man ja so gut wie nichts mehr glauben dürfe und die Geschichte der gemordeten Maria erst recht nicht, da man da nichts nachprüfen könne und das, was an Angaben öffentlich verfügbar sei, spräche eher dafür, dass das Ganze schlichtweg frei als Moralfabel fürs Volksvieh erfunden worden wäre. Nun, wenn sich das Ganze tatsächlich so verhielte, dann wäre es mit derselben Nadel gestrickt wie das atwillsche „Messias-Rätsel“ und der Erzähler geht dem Kerbtier dahingehend demütig entgegen, dass man die Causa Ladenburger, wenn es sie nicht schon gäbe, glatt erfinden müsste.

Wir erinnern uns: Am 16. Oktober 2016 wurde die neunzehnjährige Maria Ladenburger, die in Freiburg im Breisgau Medizin studierte, auf dem Heimweg vom sogenannten „Medizinerball“am Ufer der Dreisam von ihrem Fahrrad gerissen, brutal misshandelt und letztlich wohl in dem zu der Zeit Niedrigwasser führenden, nicht mal kniehohen Flüsschen ersäuft, auch wenn sich die Propagandajournallie einer euphemistischeren Ausdrucksweise bediente, von wegen „zum Sterben abgelegt“ und dergleichen. Täter war der zu dem Zeitpunkt der Klasse der ewig siebzehnjährigen, „männlichen unbegleiteten Flüchtlinge“ zugerechnete Hussein Khavari, angeblich aus Afghanistan stammend und der Volksgruppe der Hazara zugehörig, bei dem im Verlauf des Gerichtsverfahrens nach einer Zahnanalyse ein Alter von um die 25 Jahre als höchstwahrscheinlich festgestellt wurde, wobei die mögliche Alterspanne tatsächlich zwischen 23 und dreißig Jahren betrug.

Khavari misshandelte Maria Ladenburger auf viehische Art und Weise, zerbiss ihr angeblich Flanke, Brust und Wange, trat, schlug und würgte sie bis zur Bewusstlosigkeit. Offensichtlich wollte er Maria vergewaltigen, war aber aufgrund von Alkohol und Drogeneinfluss unfähig, den Akt zu vollziehen, also penetrierte er sie mit der Faust und ertränkte sie letztlich im Fluss.

Khavari ist einer der unzähligen charakteristischen Gewaltschergen, die im Zuge der merkelschen Grenzöffnung 2015 hereinfluteten. Er hatte, neben diversen Vergewaltigungen von Kindern und Jugendlichen, Mädchen wie Jungen, in seiner Heimat und anderen Ländern, vorher schon in Griechenland eine junge Frau überfallen, ausgeraubt und über eine Klippe gestoßen, was das Opfer schwerverletzt und nur mit Glück überlebt hat. Dafür wurde er dort auch inhaftiert, aber aus unbekannten Gründen vorzeitig entlassen, so dass er sich in die Schlammflut mischen konnte um sich in Merkel-Deutschland als minderjähriger Schutzsuchender und damit heilige Kuh der Zivilreligion päppeln zu lassen. Über die Hintergründe der afghanischen Pflegefamilie der Bestie sowie die haarsträubende Farce und Travestie der Ermittlungen und des Prozesses sei hier wieder einmal von Kerstin Steinbach und Beate Skalée „Die Flutung Europas mit falschen Flüchtlingen oder: Vom Dreisam-Mörder Hussein Khavari, seinem Umfeld und dessen Schutzengeln“ aus dem Ahriman-Verlag empfohlen., wo all dies und noch viel mehr in seiner ganzen grässlichen Irrwitzigkeit ausgebreitet wird. Interessant gerade auch dadurch, dass die Verfasser, wie überhaupt die Gruppe um den Ahriman-Verlag, selbst aus der linksbunten Freiburger Alternativ-Szene stammen und dabei so links gefahren sind, dass sie, nach herrschender Klassifizierung, rechts wieder rauskamen.

Maria Ladenburger war nach allem, was man lesen kann, geistig im herrschenden Narrativ und seinen Auslegungen von „Multikultur“ und „Weltoffenheit“ beheimatet, wobei es zweifelhaft ist, dass sie so stark in der Flüchtlingshilfe direkt engagiert war, wie mancherorts behauptet wird – „likes“ von Maria bei Facebook für irgendwelche Refugee-Initiativen geben das auf jeden Fall nicht her, aber das ist nebensächlich – sie war ein Kind des Zeitgeists, ihr Vater, Clemens Ladenburger, als hoher EU-Beamter in Brüssel ein Rad im Getriebe der herrschenden Machtstruktur.

Eben diese Sachverhalte haben bis heute einiges an Häme hervorgerufen: Es habe da keineswegs die Falsche und die Falschen getroffen, jetzt bekämen die Umvolker ihre eigene Medizin zu schmecken, deshalb kein Mitleid und dergleichen, als wäre Mitleid etwas, das eine bewusste Entscheidung voraussetze und der stetigen Kontrolle unterläge, dass man somit nach Belieben verteilen oder sich aufsparen könne und nicht etwas, das einen unversehens auf der Gefühlsebene übermannt. Dabei wurden allerdings auch gerne metaphorische Bilder bemüht, deren Sinnhaftigkeit man kaum abstreiten kann: Die Ladenburgers hätten, so wie vormals die Jünger von Baal und Moloch, die ihre Kinder in die rotglühend erhitzten Pranken der eisernen Götzenstatuen legten, ihre schöne Tochter dem heute herrschenden Götzen des Multikulturalismus geopfert.

So wurde kürzlich das Ehepaar Ladenburger für seine vorbildliche Haltung bezüglich der Ermordung ihrer Tochter von den Priestern und Schriftgelehrten des Multikulturalismuskultes und der bedingungslosen Massenimmigration, dem „Deutschen Zeitungswesen“, in Berlin, der Stadt der gläsernen Kuppel mit integriertem Bevölkerungsbeet sowie des „Denkmals der Schande“ (Björn Höcke, AfD) mit dem „BÜRGERpreis“(!) „geehrt“(!). Diese ihre vorbildliche Haltung legten sie gegenüber der Hannover Allgemeinen (HAZ) recht ausführlich in einem Interview dar. Und der Erzähler muss demütig konstatieren, dass das, was sie da sagen, in sich vollkommen logisch ist und Sinn ergibt. Absolut.

Frau Ladenburger, Herr Ladenburger, einen Tag bevor am 23. März 2018 das Urteil gegen den Mörder Ihrer Tochter gesprochen wurde, haben Sie die Gründung der nach ihr benannten Maria-Ladenburger-Stiftung bekannt gegeben. Warum?

Clemens Ladenburger: Es hat sich glücklich gefügt, dass wir mit den Vorbereitungen für die Stiftung zu diesem Zeitpunkt fertig waren, dank der großartigen Zusammenarbeit mit dem Verband der Freunde der Universität Freiburg. Es war unser Wunsch, dass die Erinnerung an unsere Tochter nicht nur mit diesem entsetzlichen Verbrechen verbunden sein soll, sondern mit ihrem Leben. Deshalb haben wir für die Stiftungsbezeichnung auch bewusst Marias vollen Namen verwendet, der bis zum Ende des Prozesses in der Öffentlichkeit und in den Medien ja immer nur abgekürzt verwendet werden durfte. Aber jetzt dachten wir: Im Kontext der Stiftung ist es uns recht.


Wie kamen Sie überhaupt auf diese Idee?

Friederike Ladenburger: Sie hat sich seit Sommer 2017 aus vielen kleinen Puzzlesteinen zusammengefügt. Wir haben eine große Dankbarkeit empfunden, dass wir Maria geschenkt bekommen hatten und mit ihr eine ganz besondere – wenn auch viel zu kurze – Zeit erleben durften. Deshalb wollten wir anderen Studierenden etwas schenken, was Marias Wirken und ihrer Ausstrahlung entsprechen und ein Zeichen der Mitmenschlichkeit in ihrem Sinne setzen sollte. Unsere beiden anderen Töchter haben unsere Überlegungen übrigens stark mitgeprägt.

Die HAZ geht im weiteren durchaus ans „Eingemachte“. Zunächst mit Fragen bezüglich des Verhaltens im Strafverfahren und gegenüber dem Täter:


Im Prozess gegen den Täter waren Sie Nebenkläger. Wie sind Sie an das Verfahren herangegangen? Sie haben sich dazu ja bislang nie öffentlich geäußert.


Friederike Ladenburger: Wir haben es als unsere Pflicht angesehen, als Nebenkläger unseren Beitrag zur juristischen Aufarbeitung zu leisten. Dafür haben wir uns einen sehr kompetenten Anwalt gesucht, Professor Bernhard Kramer. Er hat uns in der Begleitung des Prozesses sehr geholfen und uns fortlaufend detailliert informiert. Wir waren selbst bewusst nicht im Gerichtssaal. Wir wollten uns so ein Stück Distanz bewahren.


Welche Marschroute haben Sie Ihrem Anwalt aufgegeben?


Clemens Ladenburger: Wir wollten ein möglichst konstruktives, sachliches Vorgehen im Dienste der Rechtsprechung. Aber keinen von unserem Anwalt zusätzlich angefachten Medienrummel, keine politischen Begleitstatements, keine Überlagerung des Prozessverlaufs durch emotionale Einlassungen seitens der Opfer, also von uns. Nur zum Prozessbeginn und am Tag des Urteils haben wir jeweils eine Erklärung veröffentlicht.


Hatten Sie nie den Gedanken, dem Täter einmal Auge in Auge gegenüberzustehen?


Clemens Ladenburger: Wir haben das offengehalten. Es war jedenfalls nicht von vornherein klar, dass wir dem Prozess von Anfang bis Ende fernbleiben würden. Aber im Verlauf des Verfahrens haben wir uns dann gefragt: Möchte Maria, dass wir da hingehen? Und wir sind zum Ergebnis gekommen: Nein, das möchte sie nicht. Außerdem haben wir aufgrund des Täterprofils und seines Verhaltens vor Gericht zunehmend den Eindruck gewonnen, dass wir mit einer persönlichen Konfrontation nichts erreichen und auch uns damit nicht helfen würden.

Dann zu den politischen Verantwortlichkeiten:


Im Prozess gegen den Täter waren Sie Nebenkläger. Wie sind Sie an das Verfahren herangegangen? Sie haben sich dazu ja bislang nie öffentlich geäußert.


Friederike Ladenburger: Wir haben es als unsere Pflicht angesehen, als Nebenkläger unseren Beitrag zur juristischen Aufarbeitung zu leisten. Dafür haben wir uns einen sehr kompetenten Anwalt gesucht, Professor Bernhard Kramer. Er hat uns in der Begleitung des Prozesses sehr geholfen und uns fortlaufend detailliert informiert. Wir waren selbst bewusst nicht im Gerichtssaal. Wir wollten uns so ein Stück Distanz bewahren.


Welche Marschroute haben Sie Ihrem Anwalt aufgegeben?


Clemens Ladenburger: Wir wollten ein möglichst konstruktives, sachliches Vorgehen im Dienste der Rechtsprechung. Aber keinen von unserem Anwalt zusätzlich angefachten Medienrummel, keine politischen Begleitstatements, keine Überlagerung des Prozessverlaufs durch emotionale Einlassungen seitens der Opfer, also von uns. Nur zum Prozessbeginn und am Tag des Urteils haben wir jeweils eine Erklärung veröffentlicht.


Hatten Sie nie den Gedanken, dem Täter einmal Auge in Auge gegenüberzustehen?


Clemens Ladenburger: Wir haben das offengehalten. Es war jedenfalls nicht von vornherein klar, dass wir dem Prozess von Anfang bis Ende fernbleiben würden. Aber im Verlauf des Verfahrens haben wir uns dann gefragt: Möchte Maria, dass wir da hingehen? Und wir sind zum Ergebnis gekommen: Nein, das möchte sie nicht. Außerdem haben wir aufgrund des Täterprofils und seines Verhaltens vor Gericht zunehmend den Eindruck gewonnen, dass wir mit einer persönlichen Konfrontation nichts erreichen und auch uns damit nicht helfen würden.

Und dann: ACHTUNG! -Hervorhebungen durch den Zitierer:


Warum haben Sie diese Frage dann verneint?


Friederike Ladenburger: Wir hielten es für richtig, eine rote Linie zwischen uns und den politischen Debatten zu ziehen. Eine rote Linie, die wir nicht überschreiten. Alles, was wir als unmittelbar Betroffene sagen würden, kann in einer aufgeheizten gesellschaftlichen Stimmung der von uns gewünschten Sachlichkeit der Debatte nur abträglich sein. Ich kann es auch andersherum sagen: Als trauernden Eltern fehlt uns letztlich die Distanz. Deshalb tun wir uns und unserer Familie, aber auch der Gesellschaft DEN BESTEN DIENST, wenn wir uns dazu öffentlich nicht äußern.

Und weiter:


Das klingt, verzeihen Sie, alles so rational, so reflektiert. Woher nehmen Sie die Kraft, auf nur allzu verständliche Gefühle wie Wut, vielleicht sogar Hass und Rachegelüste zu verzichten?


Clemens Ladenburger: Ich würde nicht von Hass oder Rache sprechen. Aber dass wir keine Momente der Bitterkeit, der Wut, auch der Niedergeschlagenheit und Resignation gehabt hätten, könnte ich sicher auch nicht behaupten.


Friederike Ladenburger: Ohne Zweifel mussten und müssen wir als trauernde Eltern einen schwierigen Weg gehen – wie viele andere Eltern auch. Die größte Kraftquelle war und ist – Maria selber. So jung sie auch war, sie hatte eine sehr reife und starke Art, den Blick auf das Positive zu lenken, auf das Tragende, auf den Halt in aller Zerrissenheit und allem Leid. Das haben wir gespürt, als dieses Leid sie selbst und dann auch uns aufs Grausamste getroffen hat.


Was ist dieser Halt?


Friederike Ladenburger: Unser Glaube. Wir sind Christen, und als Christen waren wir vom Moment der Todesnachricht an gewiss, dass es Maria gut geht, dass sie gut aufgehoben und bewahrt ist.


Führt das nicht zwangsläufig zu der Frage: Wie kann Gott das zulassen?


Clemens Ladenburger: Gott wollte das nicht, was Maria angetan wurde. Gott will das Böse nicht. Aber er hat uns als freie Menschen erschaffen – und uns damit auch die Möglichkeit gegeben, Böses zu tun.


Friederike Ladenburger: Und das kann er dann auch nicht immer verhindern. Er hat nicht eingegriffen. Warum nicht? Ich weiß das nicht zu sagen. Noch am Abend des 16. Oktober 2016, an dem wir von Marias Tod erfuhren, haben wir uns gesagt: WIR WERDEN NICHT NACH DEM WARUM FRAGEN, WEIL ES DARAUF KEINE ATWORT GIBT.


Clemens Ladenburger: Gott kann nicht alles Böse von uns fernhalten. Aber er ist im Leid gegenwärtig, und er teilt unser Leid. Das haben wir seit Marias Tod sehr wohl erfahren. Unser Gott steht uns zur Seite. Genau, wie er Maria zur Seite steht.


Sie haben vorhin mit Blick auf Ihre persönliche Teilnahme am Prozess gesagt, Maria hätte das nicht gewollt. Was, glauben Sie, will Maria – von Ihnen, von der Gesellschaft?


Friederike Ladenburger: Wir haben zu Marias Beerdigung einen Text von ihr ausgewählt, der von dem erwähnten Perspektivwechsel spricht. Ein Text, mit dem sie einmal einer Freundin Mut zugesprochen hat: „Du bist Teil eines riesengroßen Ganzen! Lass nicht den Kopf hängen, sondern schau auf und denke daran, dass wir vieles nicht verstehen können, aber auf eine ganz besondere Art und Weise etwas Gutes entsteht!“ Aus dem Bösen, das uns trifft; aus Ereignissen, die wir nicht verstehen; aus alledem kann – durch den Beitrag jedes Einzelnen – Gutes wachsen. Ich glaube, diese Haltung will Maria uns mitgeben.


Clemens Ladenburger: In einer der vielen wunderbaren Zuschriften, die wir nach Marias Tod bekommen haben, stand ein Gedanke, der uns sehr angesprochen hat: „Vielleicht können Sie es auch so verstehen, dass Maria Sie als Eltern bittet, all die Liebe und Güte, die sie ihren Mitmenschen gezeigt hat und nun nicht mehr zeigen kann, nun an ihrer Stelle anderen weiterzugeben.“ Wir denken, genau das tut Maria.

Ja, was würden Jesus und Maria sagen? Es braucht wahrlich kein Übermaß an Imaginations- und Assoziationsvermögen, um hier die Rhetorik eines Opferkultes zu erkennen, so wie sie auch schon im Zusammenhang mit gemeuchelten Mädchen erklang, die das Meinungs- und Moralkartell in die Messer ihrer ehrverletzten Ex-Freunde aus den Kreisen der herein gewunkenen falschen Flüchtlinge hat laufen lassen um im Nachhinein moralerpresserisch Krokodilstränen rauszudrücken. Maria hatte keinen afghanischen Boyfriend und dem Erzähler ist nicht bekannt, inwieweit sie sich überhaupt mit falschen Flüchtlingen abgegeben hat. Auf jeden Fall war sie ein Zufallsopfer, „zur falschen Zeit am falschen Ort“, nach der gebräuchlichen Floskel, wonach immer das Opfer an der falschen Stelle war, nie der Täter, der in diesem Falle überhaupt nicht im Lande hätte sein dürfen aber in Folge einer verbrecherischen Agenda hereingelassen wurde.

Die Aussagen und die ganze Haltung der Ladenburgers ergeben in sich Sinn, selbst wenn man sich die gewaltige psychisch-emotionale Erschütterung vor Augen hält, die der Verlust eines nahestehenden Menschen, in dem Fall der Tod des eigenen Kindes, noch dazu auf eine unsäglich bestialische Weise, mit sich bringt.

Man hat den Ladenburgers Zynismus und emotionale Kälte vorgeworfen. Kaltschnäuzig hätten sie ihre Tochter auf dem Altar des Multikultigötzen geopfert und gerierten sich nun als moralische Übermenschen. Es könnte ja tatsächlich sein, dass es den Ladenburgers als Systemapparatschiks an jeglicher Empathie, selbst für die eigene Tochter, mangelt, aber das kann kein Aussenstehender mit Bestimmtheit sagen und es ist in dieser Schwarzweißmanier auch unwahrscheinlich. Wie bereits mehrfach an anderer Stelle erwähnt, arbeitet unser Gehirn nach momentanem Stand der Hirnforschung recht autonom und dergestalt, dass eine Art integrierter „Heldenmacher“ dafür sorgt, dass alles, was wir erleben und wahrnehmen so einsortiert wird, dass es in unser bestehendes Weltbild passt und dieses stützt. Wir sind in unseren persönlichen Filmen die Stars, empfinden uns gemeinhin als attraktiver, als wir es tatsächlich sind, sehen unsere soziale Situation, unsere Zukunft und diverse Lebensrisiken stets durch einen rosigen Schleier, der uns durch den Tag hilft. Wie es aussieht, wenn dieser, dem psychischen Selbstschutz dienliche, Mechanismus defekt ist, kann man bei Depressiven beobachten. Gemeinhin ist ihre düstere und hoffnungslose Sicht ziemlich nahe an der Realität, was ihnen aber keinerlei Vorteile verschafft, im Gegenteil.

Natürlich wird dieser, weitestgehend unbewusste, Selbstschutz auch bei schweren und schwersten Schicksalsschlägen aktiviert, so wie im Falle der Ladenburgers. Dies ist um einiges wahrscheinlicher, als dass diese die Sache einfach kalt und zynisch abgefrühstückt hätten. Klar hätte Clemens Ladenburger die gegenwärtige Politik der bedingungslosen Massenimmigration als zutiefst bösartig erkennen und als Konsequenz daraus alles hinschmeißen und die Dinge dementsprechend öffentlich benennen können: „Ich habe dem Bösen gedient, ich war blind, aber jetzt sehe ich!“ Dass er und seine Frau sich nicht so verhalten haben, ist indessen nun höchstwahrscheinlich nicht psychopathischer Empathielosigkeit, auch nicht allein der Angst vor Statusverlust und Ausgrenzung oder gar erpresserischem Druck der herrschenden Machtstruktur zu verdanken. Stattdessen hat sie wohl eher der innere Heldenmacher davor bewahrt, ob der Erkenntnis dass alles, was man bislang für gut und richtig erachtet hat falsch und verkehrt und man nichts als ein Handlanger böser und destruktiver Kräfte war und ist und letztlich sogar eine Art von Komplizen beim bestialischen Mord der eigenen Tochter abgab, in das schwarze Loch der Depression zu stürzen. Stattdessen wird das Ganze in die bestehende Ordnung, in das Gefüge integriert, in dem die Ladenburgers seelisch beheimatet waren und sind: Man arbeitet für eine bessere Welt, die gegenwärtige Politik erzeugt zwar mounksche Verwerfungen, es gibt offene Fragen, aber letztlich sind die Verantwortlichen bestrebt, alles im Sinne des Allgemeinwohls zu regeln. Anstatt sich dem Destruktiven zu ergeben, wird nun der gewaltsame, bestialische Tod der eigenen Tochter zu einem Opfer für das große Ziel erklärt, nicht umsonst verweisen die Ladenburgers auf das Christentum, und durch eben diese Haltung zu der Sache erheben sie sich zu moralischer Größe und geben ihrem Leben und Wirken einen neuen, positiven Sinn: Lieber als moralisches Vorbild den Bau einer neuen, besseren Welt voranbringen als im Morast von Hass und Depression zu versinken – Maria hätte schließlich nichts anderes gewollt!

Bemerkenswert in dem Zusammenhang ist, dass das Opfer, speziell das Menschenopfer und überhaupt die rituell eingebundene Marter und Tötung von Menschen, in verschiedenen Kulturen stets dazu diente, die bestehende Ordnung der Welt zu stützen, wobei auch dem Opfer selbst unter bestimmten Bedingungen ein ehrenvoller Platz eingeräumt wurde.

So folterten die Indianernationen der nordamerikanischen Ostküste, die Irokesen, Huronen etc., ihre Gefangenen gerne auf eine Art und Weise zu Tode, die unser Vorstellungsvermögen sprengt. Das Opfer musste etwa mit ansehen, wie die Krieger, Frauen und Kinder vor seinen Augen das blutig-zuckende, frisch aus ihm herausgeschnittene Fleisch fraßen, hatte dies und noch viel mehr stoisch zu ertragen ohne zu schreien, zu weinen und um Gnade zu flehen. Gelang ihm das, so wurde ihm Ehre zu Teil und die Krieger aßen sein Herz und tranken sein Blut, auf dass die Tapferkeit des Helden in sie übergehe, so wie es am Beispiel einiger Jesuitenmissionare in Kanada dokumentiert ist. Schreien, Weinen und Klagen dagegen verursachten regelrechten Abscheu, Ekel und Entsetzen bei den Folterern, dergleichen wurde als Erschütterung der göttlichen Ordnung und des Gefüges der Welt begriffen, das Opfer galt als unwürdig, ihm wurden sämtliche Knochen im Leibe gebrochen bevor man es den Hunden zum Fraß vorwarf.

Das verbreitete Bild vom Opfertod der Maria entspricht allerdings eher dem weichgezeichneten, naiv-idealisierten Bild, das Neil Young in dem ansonsten durchaus ansprechenden Song „Cortez The Killer“ von den Menschenopfern der Azteken zeichnet, so wie es diesem Artikel vorangestellt wurde:

They offered life in sacrifice
So that others could go on.

Die Azteken lebten demnach in einer Art von irdischem Paradies, dessen Existenz sich dem Opfer verdankte. Sie waren keine Killer, sondern Cortez, der Conquistador, der diese paradiesische Ordnung zertrampelte. Wie wir wissen, war die Realität eine andere, denn Cortez bekam immensen Zulauf von Indigenen, die keine Lust mehr verspürten, als aztekisches Götterfutter zu enden, da diese Fütterung auch, sehr gelinde ausgedrückt, nicht immer so einvernehmlich ablief, wie von Young nasal besungen. Allerdings dienten die Opfer dem Zweck die bestehende Ordnung, das Gefüge der Welt aufrecht und den Zorn der Götter im Zaum zu halten. Der Unterschied zum Marienopfer läge darin, dass dieses einer künftigen, besseren Welt geschuldet ist, dabei aber durch den Opferkult durchaus schon der Hass und die bösen Kräfte dieser jetzigen Welt eingehegt werden sollen.

Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Es ist nicht die Absicht des Erzählers, die Ladenburgers zu entschuldigen oder gar zu adeln, es geht nur um eine rationale Erklärung für ihre Haltung und ihr Handeln sowie die damit verwobene Legendenbildung jenseits der allzu platten Polemik. Wenn sich alles so zugetragen hat, wie es verlautbart wurde, dann ist Maria Ladenburger einen dreckigen Tod gestorben, wurde von der Migrationswaffe zermalmt wie eine Fliege und somit Opfer einer Politik, die ihr Vater als Systemrädchen mitgetragen hat. Schon allein aus Psychohygiene muss dieses klägliche Verrecken unter dem Griff eines von der staatlichen Administration herein gewunkenen, gewalt- und mordgeilen Individuums mit Sinn erfüllt werden, in einen höheren Sinnzusammenhang eingebettet werden, so wie die Menschenopfer der alten Völker oder der vorgebliche Kreuzigungstod des Erlösers, auf dass aus dem geschundenen, zertretenen, zerschlagenen, zerbissenen Kadaver viele bunte Blumen der Hoffnung sprießen mögen.

Auch hierfür gibt es Vorläufer und zwar dergestalt, dass das Ganze schon an das Verfahren der biblischen Typologien gemahnt, die nach Atwill die Blaupause für die Konstruktion des Messias und des Christentums abgaben: Bilder und Konstellationen, die immer wieder auftauchen und somit die vorangegangenen Prophetien und damit die Erfüllung der Lehre bestätigen. Besonders deutlich zeigen sich hier Parallelen zum Fall der jungen US-Austauschstudentin und Anti-Apartheits-Aktivistin Amy Biehl, der in gewisser Weise noch extremer ist als die Causa Ladenburger:


Amy Elizabeth Biehl, nach allem, was man hört, eine talentierte, intelligente Frau, kam 1993 als Austauschstudentin mit einem Fulbright-Stipendium nach Südafrika und setzte ihre Doktoratsstudien in Politikwissenschaft an der großteils schwarzen Universität des Western Cape fort. Sie verließ Stanford, wo sie ihre früheren Abschlüsse gemacht hatte, um mit antirassistischen politischen Zielen im Sinn nach Südafrika zu gehen. Sie wollte die Apartheid bekämpfen, die sie leidenschaftlich ablehnte, und verbrachte dementsprechend viel von ihrer Zeit damit, schwarze Wähler für Südafrikas erste alle Rassen umfassende Wahlen zu registrieren, die für 1994 geplant waren und die politische Kontrolle des Landes seiner schwarzen Mehrheit übergeben würden.


Biehl hätte offen und stolz zugegeben, daß sie gegen ihre eigene Rasse und im Interesse einer anderen Rasse arbeitete, der schwarzen Rasse. Das war die hauptsächliche ideologische Quelle ihres jetzt gefeierten Idealismus. Sie wollte den weißen „Rassismus“ bekämpfen, sie wollte seinen angeblichen schwarzen Opfern helfen.


Am 25. August 1993 fuhr Biehl drei schwarze Begleiter durch Kapstadts Township Guguletu. Ein Mob Toyi-toyi tanzender Unterstützer des Pan-Africanist Congress (PAC), der gerade von einer lautstarken politischen Versammlung kam, griff ihren Wagen an, bewarf ihn mit Steinen und zerschmetterte die Fenster, während sie „Ein Siedler, eine Kugel“ schrien, ein PAC-Slogan, der unter südafrikanischen Schwarzen populär war, wobei „Siedler“ ein Synonym für weiße Südafrikaner war. Biehl wurde von einem Ziegelstein am Kopf getroffen, und obwohl sie stark blutete, wurde sie aus dem Fahrzeug gezerrt. Als sie stolpernd die Straße entlang zu fliehen versuchte, wurde sie von einem Pulk Schwarzer umzingelt, die sie wiederholt traten, mit Steinen bewarfen und auf sie einstachen. Die tödliche Wunde, unter vielen anderen, kam von einem Messer, das unter ihren Rippen bis zum Heft eindrang und in ihrem Herzen endete.

https://morgenwacht.wordpress.com/2017/02/21/amy-biehl-eine-weisse-linke-auf-dem-dunklen-erdteil/

Vier aus dem Tätermob wurden verhaftet und verurteilt, aber 1998, als Zugeständnis an Wahrheit und Versöhnung, wieder freigelassen:


Vier von Biehls Angreifern aus etwa einem Dutzend, das sie attackierte, wurden verhaftet und verurteilt, aber im Juli 1998 wurden sie im Gefolge des Hinscheidens der Apartheid freigelassen, mit der Begründung, daß das Motiv für ihre Ermordung politisch gewesen sei. Die Mörder hätten geglaubt, daß ihr Tod bei der Beendigung der Apartheid helfen würde, schloß Desmond Tutus Wahrheits- und Versöhnungskommission. Sie war, wie die Kommission weiters anmerkte, einfach eine repräsentative Weiße, die zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen war. Wie einer der Mörder aussagte: „Wir waren ziemlich aufgeputscht, und die Weißen waren unterdrückerisch; wir hatten keine Gnade mit den Weißen. Eine weiße Person war in unseren Augen wie die andere.“

Ebd.

Amy Biels Vater ging damals schon in die selbe Richtung wie die Ladenburgers, und zwar noch deutlich weiter als diese, die den Mörder ihrer Tochter nicht sehen wollten:


Amys Vater, der demonstrierte, wie voll er die antirassistischen Überzeugungen seiner Tochter teilte, schüttelte ihren Mördern die Hände und ermutigte zu ihrer Freilassung. Peter Biehl sagte den Reportern: „Wir hoffen, daß sie die nötige Unterstützung erhalten werden, um ein produktives Leben in einer gewaltlosen Atmosphäre zu führen. Tatsächlich hoffen wir, daß der Geist von Amy und anderen wie sie eine Kraft in ihrem neuen Leben sein wird.“ Zwei der freigelassenen Killer wurden jedoch in weiterer Folge wegen Vergewaltigung angeklagt, einem üblichen Zeitvertreib im „Neuen Südafrika“ und haben sich seither der Strafverfolgung entzogen; Amys Eltern nahmen selbstlos die Bürde des Weißen Mannes auf sich und freundeten sich mit den beiden anderen an.

Ebd.

Man kann angesichts dessen dem Fazit des Autors des zitierten Artikels, Irmin Vinson, nur schwer widersprechen:


Zweifellos hätte auch Amy selbst sich mit den Mördern ihres Vaters angefreundet, wenn er an ihrer Stelle von einem schwarzen Mob getötet worden wäre. So ist die Natur des antirassistischen Idealismus: Er gedeiht auf Basis der empörendsten Verletzungen normaler menschlicher Loyalitäten.

Ebd.

Die sich entfaltende Apotheose von St. Amy zeigte im Verlauf viele Merkmale der hier angesprochenen Opferkulte, es beginnt damit, dass Amy Biehl die Haltung eines würdigen Opfers, einer echten Märtyrerin, angedichtet wurde, die angesichts von Todesqualen tapfer und standhaft geblieben wäre:

Es wird nun von ihren Lobrednern behauptet, daß Biehl tapfer gestorben sei. Aber die Wahrheit ist, daß sie das nicht tat. Sie starb, während sie um ihr Leben bettelte. Das kann ihr natürlich niemand zum Vorwurf machen, aber die Geschichte von Amys Tapferkeit ist nur eine fromme Lüge. Sie starb, wie wohl die meisten von uns unter ähnlichen Umständen sterben würden – einen entwürdigenden, erbärmlichen Tod, ihre Peiniger um Gnade anflehend, die sie aber nicht erhielt.

Ebd.

Die entwürdigende, erbärmliche Realität wurde also in das strahlende Licht einer Heiligenerzählung gehüllt und das Opfer in die Kuppel moralischer Superiorität entrückt, wobei sich unter anderem Gestalten wie Madelaine Albright hervortaten, für die 500 000 krepierte Kinder Peanuts sind:

„Sie machte unsere Sehnsüchte zu ihren eigenen und verlor ihr Leben im Aufruhr unseres Überganges, als das neue Südafrika um seine Geburt rang, und in den Sterbemomenten der Apartheid.“ (Nelson Mandela)

„…als sie durch ihre Tage ging, sahen wir, daß sie das Ideal verkörperte, einen Unterschied auszumachen; ein Leben mit Sinn und Wirkung zu führen. In Wahrheit gab die Art, wie Amy ihr Leben führte wie auch die Art, wie sie ihr Leben verlor, diesem Leben eine besondere Bedeutung. Sie glaubte, daß alle Menschen einen Wert haben; daß die Benachteiligten einen besonderen Anspruch auf das Leben der Glücklicheren haben und daß rassische Gerechtigkeit und Rassenharmonie Ideale waren, die es wert waren, dafür zu kämpfen und zu leben, und falls nötig auch zu sterben.“ (Außenministerin Madeleine Albright)

„Millionen Individuen aller Rassen und Hintergründe in den Vereinigten Staaten und überall auf der Welt folgten dem Beispiel von Nelson Mandela und kämpften für die Abschaffung der Apartheid in der Republik Südafrika, und in dieser Hinsicht anerkennt der Kongreß besonders Amy Elizabeth Biehl, eine amerikanische Studentin, die ihr Leben im Kampf zur Befreiung Südafrikas von rassischer Unterdrückung verlor…“ (Senatorin Carol Moseley-Braun)

“In der Township, die sie liebte, starb sie für die Sache, die sie sich mit Herz und Seele zu eigen gemacht hatte, und so lebte ihr Geist! … Eine göttliche Gnade schafft durch Agonie und Schmerz eine tiefgreifende Wandlung: Schwäche in Stärke, Furcht in Hoffnung, Zorn in Freude, Hass in Liebe. Sie wird wieder mit uns leben.“ (Internetpoet William Davis, Autor von „Amy Biehl Lives“)

Ebd.

Denn es kann einfach nicht sein, dass St. Amy letztlich das Opfer der Ideologie wurde, der sie anhing, und damit, etwas unfein ausgedrückt, bei durchaus vorhandener Grundintelligenz das jämmerliche Ende einer dummen, verstrahlen Göre fand, was eines Darwin-Awards würdig gewesen wäre; nicht angesichts der damaligen Anti-Apartheid-Hysterie und den Blüten- und Regenbogenträumen von der Überwindung der Rassenschranken bei gleichzeitiger „Vilification“ der Weißen.

St. Amy

Im Vergleich mit Amy Biehl bewegen sich die Ladenburgers durchaus mindestens eine Etage tiefer. Von Verbrüderung mit dem Mörder ihrer Tochter ist keine Rede, die Aussagen von Clemens Ladenburger sind eindeutig: Es hat für ihn und seine Frau keinen Sinn, sich mit seiner Person näher zu befassen, gar auf irgendeine Form mit ihm in Kontakt zu treten, er ist ein Fall für den Rechtsstaat. Dies mag dem Umstand geschuldet sein, dass zwar auch in der Causa Ladenburger ein hoch emotionalisierter politischer Hintergrund vorlag, der Mord aber kein politischer Mord war. Khavari war ein gewalt- und mordlüsterner Sexualscherge ohne ein primär politisches Motiv. Dies macht ein derart bilderbuchmäßiges Versöhnungszenario wie im Fall Amy Biehl obsolet. Seine Tat war dennoch geeignet, nicht nur den Glauben der Ladenburgers an die Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz wie auch das Vertrauen an die staatliche Administration zu untergraben, also musste auch hier die Einbettung in einen Sinnzusammenhang moralischer Superiorität her.

Dass in solchen Fällen das Bild des Altaropfers für einen Götzen durchaus Substanz hat und nicht völlig aus der Luft gegriffen ist, illustriert der Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Wölki, der ein „Flüchtlingsboot“ von Malta nach Köln holen ließ, das so in einer Messe vor dem Dom quasi sakralisiert wurde, während er den Schäfchen predigte, dass heute Jesus in so einem Boot sitzen würde. Der Gottessohn und damit, nach Dreieinigkeitslehre, auch der Gottvater und der Heilige Geist, wurden dadurch also mit den „Flüchtlingen“ gleichgesetzt, diese wiederum auf die Stufe des Göttlichen erhoben. So besehen war es also nach diesem neuen Katechismus ein Gott, der Maria das Leben nahm, was wiederum an Ungeheuer wie den Minotaurus erinnert, denen junge Mädchen als Opfer zugeführt wurden. Nur werden in diesem Opferkult unserer Tage die Opfer zu Heiligen, die den Weg zum hehren Ziel weisen, der großen Synthese zum Wohl der Menschheit und des Erdballs. Denn es sind wohlmeinende, humane, humanistische Kräfte, die hier die Weichen stellen, und wer auch immer von der Migrationswaffe und der Rassenverquirlungskeule kalt und dreckig erwischt wird, sollte immer erst nach oben blicken um sich zu vergenwärtigen, wie hoch die Werte-Latte von Leuten wie den Biehls und den Ladenburgers mittlerweile gelegt wurde.