Da habt ihr’s!

Euer demütiger Erzähler ist also ein nationaler.., ääh, nationaldemokratischer Sozialist mit fettem Schwerpunkt in Kommunismus, Laizismus und ANTHROPOZENTRIK, dabei aber ganz schön extremistisch:

http://politicaltest.net/de/ergebnis/111665

Also eher nationalistisch denn kosmopolitisch, dafür dann wieder deutlich mehr kommunistisch denn kapitalistisch, eher anarchistisch als autoritär, mehr visionär als reaktionär, mehr laizistisch denn fundamentalistisch, mehr pazifistisch als militaristisch, mehr anthropozentrisch denn ökologisch, soso. Tja, als anti-ökologischer Anthropozentriker gilt man wohl schon, wenn man sich nicht vom Wolf die Schafe wegfressen lassen will und überdies, so wie in diesem Elite-Test, eine drastische Senkung des Lebensstandards zum Schutze der Umwelt für nicht notwendig hält, zudem auch noch der Meinung ist, dass es grundsätzlich nicht nur in Ordnung geht, Tiere zu essen, sondern auch nichts pauschal dagegen einzuwenden hat, diese für Versuche einzusetzen, da ja letzteres aus dem ersteren resultiert: Wenn ich das Essen von Tieren grundsätzlich befürworte, dann wäre es ja letztlich ziemlich doppelmoralisch, ihren Einsatz in der medizinischen Forschung in Bausch und Bogen zu verdammen! Dagegen sind körperliche Züchtigungen auf keinen Fall „ein bewährtes Mittel der Erziehung“, von dem man großzügig Gebrauch machen sollte! Also vive l‘ anarschie, ihr elitistischen, alphapavianistischen, vegan-pranistischen Natziehschweine! Der Erzähler kann es sich, bei aller Demut, nämlich gut vorstellen, wie die üblichen hyperventilierenden „Kinderschänder“-Wahnsinnigen und Pädo-Hysteriker mit „Pizzagate“- und „Ritueller-Mißbrauch“-Müll in der Hohlbirne, diese „Netz-gegen Ginderborno“-Ignoranten und Arschlöcher, diese ganzen „Frühsexualisierung tötet Kindserseelen“-Jammerlappen überhaupt kein Problem mit der Auffassung haben, dass man die Blagen nur richtig windelweich schlagen müsste, so wie in der guten alten Zeit, als alles noch in Ordnung war – „hat meinem Hohlkopp nicht geschadet und aus JÜRGEN BARTSCH ist schließlich auch was geworden!“ Oh, ihr könnt schon wieder nicht mehr folgen? Ha, euer Problem!

Ja, da habt ihr’s.

32 Gedanken zu “Da habt ihr’s!

    1. Genau, wir nehmen das latürnich totaaal ernst (also mindestens so wie wir jemanden ernst nehmen, der meint, dass ein Möhnntsch grundsätzlich nahrungslos leben kann) und nicht etwa nur als Aufhänger und so. Allerdings bezweifle ich ernsthaft, dass deine wechselhaften Marotten überhaupt großartig was mit Katholizismus zu tun haben, ob paläo oder nicht. Waren wir nicht schon mal protestantischer Jesuitenfresser oder so was in der Art? Oder waren das wieder other kids or sumthin‘?^^

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      1. (Freie)Scientology, Hamers „germanische“ Nichtmedizin, nahrungsloses Leben usw. ist doch alles auch nur Ausdruck zeitgenössischen Selbstoptimierungswahns, wenn nicht dessen Karikatur. Klar, muss nur wirklich wollen, dann kann ich von Licht und Liebe leben und Krebs ist genau so eine Illusion wie alle anderen Krankheiten, die ja alle nur Heilungsphasen eines psychischen Konfliktschocks sind – klar, alles nur der Geist, und wer den beherrscht, der ist schon auf der Stufe des Übermöhnntschen, auch wenn er dem Prana mit Gemüsebrühe nachhelfen muss. Und wenn alle untreu werden, dann ist auch Katholik wieder schick, aber halt „Paläo“ oder irgendwie anders halt. So bastelt sich eben jeder seine private Wohlfühlreligion, bei Gott auf den ICH* scheiße!^^

        *hatte ich doch wieder mal „ich“ glatt vergessen, peinlich, SELBST-DEMÜTIGEND Asche auf mein Haupt!

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      2. Schildbürger

        Ich hab bei solchen Tests so einen leichten Hang mich etwas hineinzusteigern.
        Die sind immer sehr allgemein gehalten und spiegeln die eigene Gedankienwelt stark abgekürzt wider, deswegen hock ich da meistens ewig rum und grübel über alle möglichen Feinheiten was die einzelnen Fragen betrifft nach.
        Das ist bei mir herausgekommen:
        http://politicaltest.net/de/ergebnis/112140
        (Hab das jetzt mehrmals gemacht, und auch bei leichten Abweichungen kommt im Grunde immer dieses Ergebnis heraus…).

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      3. zurr

        Hahaha, was fürn ramschiges Zeug … „nationaldemokratischer Sozialist“, „Sozialpatriot“…
        bei mir kommt in der Langversion „demokratischer Nationalliberaler“, und in der Kurzversion „Neokonservativer“ raus… obwohl ich nicht viel verändert habe. Wieso „Neo“???
        http://politicaltest.net/de/ergebnis/115093
        http://politicaltest.net/de/ergebnis/115096
        Jetzt werde ich noch ein wenig herumspielen, mal schauen, was das Bejahen hirnverbrannter Positionen zur Folge hat.

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    1. „Alexandra Michailowna Kollontai“

      Hmmm, öhhhmmm, war da nicht was?!

      Genauso wie nach dem jakobinischen Umsturz 1791 ergriff Lenin die Gelegenheit, um im Dezember 1917 die sexuelle Freiheit auszurufen (selbst Homosexualität wurde entkriminalisiert). Stalin allerdings verbot die Homosexualität 1934, ebenso wie die Abtreibung; zur gleichen Zeit wurden die äußerst liberalen Ehegesetze strenger. Lenin ließ Folgendes proklamieren: „Ab dem achtzehnten Lebensjahr ist jede junge Frau Staatseigentum“. Unverheiratete Frauen mussten sich im Büro der Freien Liebe registrieren. Unterlassung wurde schwer bestraft. Jede eingetragene Frau musste einen Mann im Alter zwischen 19 und 50 Jahren akzeptieren. Wenn Männer belegen konnten, dass sie zum Proletariat gehörten, konnten sie sich eine Frau aussuchen – deren Zustimmung war in diesem Fall nicht maßgeblich; allen anderen war es nicht erlaubt, ein Geschlechtsleben zu haben, da sie Klassenfeinde waren (d.h. Feinde der Juden). Die Kinder aus diesen Verbindungen wurden als Staatseigentum betrachtet (vgl. Mikhail und August Stern: Iron Curtain for Love, Stockholm, 1982, S. 26.) Die jüdischen Bolschewiken organisierten regelmäßig Nacktmärsche und propagierten Gruppensex. Diese neuen Maßnahmen verursachten tiefe psychologische Störungen im traditionell familienorientierten russischen Volk. Die kommunistischen Führer wollten das Familienleben abschaffen. Abtreibung wurde legalisiert. Vergewaltigungen wurden häufiger. Der kommunistische Dichter Wladimir Majakowski propagierte die neue Politik auf folgende Weise:

      Jedes Mädchen, jung und schön,

      werde ich vergewaltigen.

      Und verächtlich

      Werde ich auf sie spucken!

      Hm, hm, hm – trotz allem einige bedenkenswerte Punkte (von mir FETT hervorgehoben^^), allerdings sollte man das alles nicht so „eng“ (übrigens ein sehr dehnbarer Begriff!) sehen und mehr Gewicht auf EINVERNEHMLICHkeit legen! Aber das war eh noch nicht das, auf was ich rauswollte. Ah, hier:

      Später behaupteten die Sowjetfunktionäre, dass seine Gedichte ironisch waren. Die moralischen Normen wurden in Sowjetrussland schnell umgekehrt. Eine Persönlichkeit, die ein besonders „gutes Beispiel“ dieses Auflösungsprozesses wurde, war die Nymphomanin Alexandra Kollontai. Als Volkskommissarin befahl sie mehreren Seemännern, täglich zu ihr zu kommen. Deren Aufgabe war es, mit ihr zu schlafen. Besonders erregt wurde sie von ihren Uniformen. 1989 enthüllte der Parteifunktionär Oleg Agraniants, dass Alexandra Kollontai zuvor Puffmutter gewesen war.

      Verstehe, was den MILITARY-KNR hier so anspitzt, überhaupt sehr w itzig , das alles. Aber es zählt ja bekanntermaßen nur das, was hinten rauskommt:

      Sobald die moralischen Normen aufgelöst worden waren, wurde die Sexualität restriktiv behandelt. Das Ziel war erreicht worden, und das neue Motto lautete: „Sexualität ist der Feind der Revolution!“ Die Frauen mussten nun Arbeitstiere werden. Der jüdische Kommissar für Erziehung und Kultur, der Freimaurer Anatol Lunacharski, erklärte: „Diese kleine Erziehungsanstalt, welche Familie genannt wird… dieser ganze Fluch… soll ein abgeschlossenes Kapitel werden.“ Auf diese Weise war die russische Gesellschaft in eine Viehherde umgewandelt worden, genauso wie der Freimaurer Michael Bakunin es vorhergesagt hatte. Das „Dictionnaire Universel“ (S. 114) bestätigt, dass Bakunin Freimaurer war. Er war der Ansicht, dass die rote Bürokratie der Moral und den Ansichten des Volks ein Ende bereiten würde. Der jüdische Psychologe Alexander Zalkind gestand in seinem Buch The Revolution and the Youth (Moskau, 1925), dass die KP das russische Volk rassisch umgestaltete. Er schrieb: „Die Gesellschaft hat das vollkommene und unbedingte Recht in das Sexualleben der Menschen einzugreifen, um durch künstliche sexuelle Auswahl die Rasse zu verbessern“. Mit andern Worten: Die jüdischen Extremisten wollten sicherstellen, dass ihnen zukünftig geeignete (nicht zu intelligente) Sklaven zur Verfügung stehen würden.

      Quelle: Jüri Lina, „Under the Sign of the Scorpion“, deutsche Übersetzung/“Sternbald“/Schwertasblog. Jüri Lina wurde vorgeworfen, etwa dick aufzutragen und ziemlich frei mit der Historie umzugehen. Allerdings kann man hier schon einige auf unheimliche Art vertraute Muster durchschimmern sehen.

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      1. c+

        Ja, das hat der demütige Erzähler sehr gut erkannt, wusste aber auch, dass dem d.E. diese kleine Anekdote in das Auge springen würde.
        Nun will ich ja nicht als Experte gelten, aber m.W. lässt sich diese laszive Verdorbenheit schon in Ihrem Blick erkennen, und wie das gestrenge schwarze Kleid ihre Balkonade betont, die sie auch noch so unverfänglich ofensichtlich nach vorne drückt…

        Mich wundert einfach, dass über diese Dame, die ja wirklich zu Höchstem berufen wurde, als sie zu ersten ChefdiplomatIn ernannt wurde, kaum jemandIn berichtet, sie also ziemlich in Vergessenheit geriet, wo ja die üblichen verdächtigen Faschistenschweine sich – keinesfalls ungerechtfertigt – das Maul über die Tscheka-Höllenmenschen zerreißen und auch unsere geliebten TrockenpflaumInnen scheinen den Lebenswandel der LADY ja so anstößig zu finden, dass sie nicht als HeroldIn herhalten kann, wobei es mir dünkt, dass hier auch nur die um sich greifende Dummheit und Ignoranz als Grund herhalten muss.. Jedenfals spuckt Wiki aus, dass es doch mal ein Kinofilm gegeben haben muss, der von Million OstblockerInnen gesehen wurde, wobei da ganz sicher die pikanten Teile keine Erwähnung fanden. Latürnich hat der Autor sich die Autobiografie bestellt und auch Sekundärliteratur wird mit brennendem Interesse verschlungen werden…

        Ich wollte noch auf drei Punkte eingehen, die bemerkenswert für die ersten Jahre des Sowjet- nein, eben NICHT GULAG, sondern Rätekonstrukts waren, denn diese Tatsachen werden von den halbgebildeten Blockospährenspackos immer, ob ihrer Dummheit und Stereotypa sei dahingestellt, unterschlagen:

        1. Futurismus
        2. Demokratie in den Streitkräften
        3. Sexualität

        Bis zum Tode Stalins gibt es für mich drei Phasen der UdSSR, die miteinander so unvereinbar scheinen, dass Mann, hätte es nicht diesen scheinbaren Überbau des Polit-Systems UdSSR gegeben, von drei völlig unterschiedlichen Staatssystemen sprechen muss.

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      2. c+

        Hier ein Zitat der LADY IN BLACK (die mich richtig in den Bann gezogen hat, lass das mal so stehen…)

        „In Wirklichkeit kann die Regulierung unseres Lebens durch eine sexuelle Moral nur zwei Ziele, zwei Zwecke haben:
        1. der Menschheit Gesundheit, eine normal entwickelte Nachkommenschaft zu garantieren, die geschlechtliche Zuchtwahl im Interesse der Rasse
        (jaja, der Autor) zu unterstützen;
        2. zur Verfeinerung der menschlichen Psyche, zur Bereicherung der Seele, dem Gefühl der kameradschaftlichen Solidarität, zu einer höheren Gemeinschaft beizutragen.
        Anderseits ist es aber gleichzeitig unsere Aufgabe, den natürlichen Mutterinstinkt der Frauen zu stärken und zwar einerseits durch den Ausbau der Mutterschutzeinrichtungen und anderseits, indem die Funktion der Mutterschaft und der Frauenarbeit fürs Kollektiv in Übereinstimmung zu bringen ist“

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      3. c+

        Hier ein Zitat der LADY IN BLACK (die mich richtig in den Bann gezogen hat, lass das mal so stehen…)

        „In Wirklichkeit kann die Regulierung unseres Lebens durch eine sexuelle Moral nur zwei Ziele, zwei Zwecke haben:
        1. der Menschheit Gesundheit, eine normal entwickelte Nachkommenschaft zu garantieren, die geschlechtliche Zuchtwahl im Interesse der Rasse
        (jaja, der Autor) zu unterstützen;
        2. zur Verfeinerung der menschlichen Psyche, zur Bereicherung der Seele, dem Gefühl der kameradschaftlichen Solidarität, zu einer höheren Gemeinschaft beizutragen.
        Anderseits ist es aber gleichzeitig unsere Aufgabe, den natürlichen Mutterinstinkt der Frauen zu stärken und zwar einerseits durch den Ausbau der Mutterschutzeinrichtungen und anderseits, indem die Funktion der Mutterschaft und der Frauenarbeit fürs Kollektiv in Übereinstimmung zu bringen ist“

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      4. c+

        Ab dem achtzehnten Lebensjahr ist jede junge Frau Staatseigentum

        Ist so auch nicht haltbar. Lenin geriet mit Kollontai in Zwist, der er ihre sexuelle Befreiung, wie sie es verstand, siehe das Zitat, nicht länger mittragen wollte und er stattdessen die Jugend mit Leibesertüchtigung zum fleißigen Maschinenbedienen zwingen, ähhhh, anhalten wollte, die Jugend sei ihm „zu wild“ geworden, so gesagt in einem Gespräch mit der Proto-Trockenpflaume ZETKIN, deren staubtrockene Reden Im R@ICHSTAG Etliche in den Schlaf wogten. Was hat die Frau eigentlich geleistet, dass sie heute noch in den Himmel gehoben wird?
        Die Frau war i.S. Lenins Staatseigentum, so dass sie an die Maschine gepresst wurde, keinesfalls unähnlich mit unserem derzeitigen System, in dem das sog. JOBCENTER Frauen einen Schulabschluss in einem Kolleg verweigert, denn für 9,35€ werden ja händeringend Arbeitssklaven gesucht, die MANN und mittlerweile auch FRAU nach Belieben herumschikanieren kann.

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        1. Dacht‘ ich mirs doch, dass der baltische Antisemitennazieh das alles für das rechte Klosterschülerpublikum in Form gepresst hat! Das fügte sich alles doch ein büschen zu glatt und so ist es mit vielem.

          Btw.: Grade ließ ich mich bei MSN mit dem Bild eines saftigen jungen Drallbatzens namens Selena Gomez unter der Headline „Wurde sie mißbraucht?“ in die Rubrik Klatsch und Tratsch locken, wo meinem lüsternen Blicken ein Video kredenzt wurde, in dem sich der Feger drüber ausließ, dass in ihrer Beziehung mit Justin Bieber „emotional mißbraucht“ worden wäre – gääääääääähhhhhnnnnnn! Aber irgendiwe ist das auch schon die Femanzenschiene nach Schwedenart: Wenn sich ein Typ, mit dem Frau was hatte, nachgerade als Arschloch entpuppt, war letztlich alles Mißbrauch und Vergewaltigung, weil der Typ ihr gegenüber ja sein Arschgesicht tückisch verborgen hatte! Insofern ist es schon richtig, dass Frau für den Fall, dass ihr im Nachhinein einfällt, das dies oder jenes doch nicht sooo dolle war, immer auch rückwirkend eine Anzeige wegen Vergewaltigung stellen kann, und das ohne Verjährungsfrist und irgendwelche sonstigen Nachweise! Schließlich ist schon eine Erektion ein repressiver Akt!

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  1. UM PIMMELS WILLEN!!!

    Ein Artikel:

    https://www.journalistenwatch.com/2020/01/21/elektrisierendes-urteil-jahre/

    Ein Kommentar:

    Matthias Rahrbach •

    „Der „Merkur“ erzählt von einer 27-jährigen Biologiestudentin: „Sie wurde per Skype angewiesen, ein „Löffel-Holzlöffel-Gedöns“ zu bauen. Sie habe dann den unter Strom stehenden Löffel berührt und „einen Stromschlag abgekriegt, einen ziemlich starken“, so die Studentin weiter. Dann habe sie sich das Konstrukt an die Schläfen halten sollen:
    „Es hat sich angefühlt, als würde mein Gehirn verbrennen“, so die Studentin weiter. Sie habe sich aufgebäumt. „Ich konnte nicht mehr atmen“, sagte die Biologin. „Ich lag dann da irgendwann auf dem Boden.“ Ihre Alarmglocken hätten bei der Sache zwar schon geschrillt. Aber sie habe eben Geld gebraucht. „Ich wollte das ohne meine Eltern schaffen.“
    Laut Merkur ist es sogar eine Doktorandin. Also eine fertige Biologin, höchstwarhscheinlich Master of Science. Hier zeigen sich gleich mehrere Probleme:

    Es ist ja schon stark, wenn sich naturwissenschaftliche Laien mit Strom dieser Störke und Spannung lebensgefährlich traktieren. Aber eine fertige Biologin, die gerade promoviert? Soll das ein Witz sein? Die Mischung aus Bildungsinflation, Kompetenzorientierung und modularisiertem Studium (Bulimie-Lernen!) machen es möglich. Begreifen SOLLEN die Menschen ja gar nichts mehr. Wobei der Fall auch unabhängig davon absolut unbegreiflich ist.
    Naturwissenschaftliche Bildung kann viel helfen. Aber in dem Fall fragt man sich echt, wie es kommt, dass sie nicht mal einer Biologin hilft. Wir Biologen haben übrigens Physik auf der Uni im Studium – Ausnahme: Lehramt. Aber die meisten, die promovieren, sind keine Lehrämtler. Da kommen allerdings keine Selbstverständlichkeiten dran wie beispielsweise, dass Strom dieser Stärke/Spannung lebensgefährlich ist. Das lernt man eigentlich schon als kleines Kind im Elternhaus.
    Eigentlich. Auf der Schule wird es auch nochmal errwähnt. Ist sie als Kind zu viel fremdbetreut worden?
    Was noch: Wenn man sagt, dass Physik ja auch nichts für Mädchen ist, wird man übrigens sofort gemaßregelt.
    Ein weiteres Problem: „Aber sie habe eben Geld gebraucht. „Ich wollte das ohne meine Eltern schaffen.““
    Die Unterbezahlung von Doktoranden und überhaupt Nachwuchskräften.

    *

    Jaja, die DoktorandInnen. Habe aus dem Sozialsumpf Kunde bekommen von einer Physik-Doktorandin, die irgendwie nebenbei ährenamtlich in der Flutschlingshilfe („Young Caritas“ oder so, höhöhö) tätig war und sich dort dann einfach so einen jungen syrischen Bock förmlich wie aus dem Grabbelkörbchen geschnappt hatte: „Du gefällst mir, lass uns heiraten!“ Finanziell stand bei ihr angeblich alles bestens, sie brauchte ofensichtlich nur einen allzeit bereiten Stecher und Begatter – wobei: #auchschonwiedergeil. Selbiges gilt für ein Jugendprojekt, wo die „Young-Caritas“ KollegInnen eine Schar von minderjährigen Flüchtlingsmädchen einem Kochprojekt in einem örtlichen Jugendpuff Jugendtreff zuführten, was eine dergestalt befruchtende Wirkung zeitigte, als dass einige der männlichen Besucher des Treffs sich mit den Flüchtlingsmädchen in die geräumige, behindertengerechte Toilette zurückzogen um dort verschärft „herumzumachen“ – man ließ hier also nichts anbrennen, sehr löblich das. Ob dagegen auf den Herdplatten währenddessen was anbrannte und zu welchem Stadium der geschlechtlichen Aktivitäten die BetreuerInnen eingriffen, ging aus der Kunde nicht hervor und man will ja nicht allzu penetrant nachfragen. Derartiges zu prickelnden Stories zu „verwursten“, in denen die BetreuerInnen sich enthemmt am munteren, im weiteren Verlauf sowohl kultur- wie generationenübergreifenden Geschehen beteiligen, läuft ja mittlerweile auch schon unter GINDERBORNO, und das mitten in Saudumm und Gonorrhoea!

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  2. „Es hat sich angefühlt, als würde mein Gehirn verbrennen“

    Klein-Fritzle: Papa, was ist ein Vakuum?

    Papa: Ich hab’s im Kopf, aber ich komm‘ nicht drauf!

    Höhöhö

    And in the way I’m hoping to be DONE…

    In Heaven His throne is made of gold
    The ark of his Testament is stowed
    A throne from which I’m told
    All history does unfold.
    Down here it’s made of wood and wire
    And my body is on fire
    And God is never far away.

    Into the mercy seat I climb
    My head is shaved, my head is wired
    And like a moth that tries
    To enter the bright eye
    So I go shuffling out of life
    Just to hide in death awhile
    And anyway I never lied.

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  3. Irgendwie mehr gruselig als Begehren erweckend, fast so, als blicke man in einen alles verschlingenden Abgrund, einen, der in einen hineinblickt.^^ Der Blick hat was hypnotisches und man sieht ihr schon an, was Sache ist.

    Ich wollte noch auf drei Punkte eingehen, die bemerkenswert für die ersten Jahre des Sowjet- nein, eben NICHT GULAG, sondern Rätekonstrukts waren, denn diese Tatsachen werden von den halbgebildeten Blockospährenspackos immer, ob ihrer Dummheit und Stereotypa sei dahingestellt, unterschlagen:

    1. Futurismus
    2. Demokratie in den Streitkräften
    3. Sexualität

    Bis zum Tode Stalins gibt es für mich drei Phasen der UdSSR, die miteinander so unvereinbar scheinen, dass Mann, hätte es nicht diesen scheinbaren Überbau des Polit-Systems UdSSR gegeben, von drei völlig unterschiedlichen Staatssystemen sprechen muss.

    Ja, alles sehr interessanter Stoff für echte KNR. Go for it, dude!

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  4. Randnotizen: Anthony Burgess ist bei „Clockwork Orange“ maßgeblich vom verbreiteten Gangwesen in der UDSSR inspiriert worden. Die Präsenz der Jugendgangs erstaunte ihn und seine Frau, als sie das Land in den 50ern bereisten, es ist also kein Zufall, dass sich die im Buch und in der Verfilmung gesprochene „Nadsat-Sprache“ aus dem russischen speist.

    Another provocative trope—irrespective of the furor about Kubrick’s later film and its withdrawal in Britain—was the Soviet influence on the entire production. Soviet, I hear you ask? Yes, that’s right; for the germ from which the novel springs was a trip Burgess and his wife made to the Soviet Union in which they discovered a great deal of gang violence. This surprised both of them, but it shouldn’t have really. Communist systems have a nuanced attitude towards criminality—for what they really fear, oppose, and act against, are political crimes or the ideas that give rise to them.

    This was by no means an original precept. In Alexander Solzhenitysn’s The Gulag Archipelago, vol. 1, the world’s most famous anti-Soviet dissident noticed an indulgence by the guards towards the lags or general prisoners, a latitude that would not be extended towards other zeks.

    As in Orwell’s Nineteen Eighty-Four, the Soviets treated the proles as near-animals, and their antics—youth cults, transgressive dress, drug usage, relative disrespect for Soviet authority—were all given remarkable indulgence. Why was this, Burgess wondered?

    It probably had to do with two factors: first, the fact that crime was always less important than politics; and, secondly, that the party really fed upon itself, in that the lives of inner and outer party members—as in Nineteen Eighty-Four—were held to be far more important than those of mere proles. They were literally left to go to the dogs in every imaginable way—itself completely contrary to the official proletarian discourse of love and inclusion for the down-trodden, etc.

    Another factor which Burgess cleverly makes use of is the introduction of communist words, phrases, and tags (gobbets of agit-prop and so forth) in order to tease out and make more real the lingo of his various Youthies or violent adolescent pups.

    The Strange Case of Anthony Burgess’ A Clockwork Orange

    Des weiteren fallen mir irgendwelche Jugenderinnerungen an die Sowjetzeit ein, die ich in einem deutschen Pressorgan, ich glaube FAZ, gelesen hatte. Da wurde irgendwie angedeutet, dass die Jugendlager in der SU, und das nicht in dieser ersten, bei Lina beschriebenen Nacktmarschphase, wenn ich auch nicht mehr genau weiß, zu welcher Zeit genau, reinste Massensexveranstaltungen gewesen seien, wo „die Völker der glorreichen Sowjetunion“ im Triebrausch übereinander herfielen und die lütten Frischlings-Jungs gleich zum Einstieg von „Riesenweibern“ abgeduscht wurden, die sich nicht mit lasziven Bemerkungen usw. usf. zurückhielten, evtl. sogar noch weiter gingen oder so. Bei Jüri Lina ist das ja alles eine ziemlich folgerichtige, aufeinander aufbauende Vorgehensweise: Erst wird das Volk von jeder Moral und Scham befreit und auf ein tierisches Niveau gedrückt, nur um dann wirklich wie Tiere unter die Kandare genommen und dabei auch wieder im Triebleben zurechtgestutzt zu werden – hier führt also eins zum anderen, aber ob das die ganze Wahrheit ist? Parallelen zur heutigen Zeit hier im Westen liegen in der scheinbaren (!!!) sexuelle Offenheit, Freiheit, Toleranz (auch noch für die abseitigste Persönlichkeitsstörung) bei gleichzeitiger Etablierung des willkürlichen, sexualfeindlichen US-Sexualstrafrechts mit inquisitorischer Ächtung von normalen Spielarten der Sexualität unter dem Deckmäntelchen von Kinderschutz und Frauenrechten. Die bei Lina beschriebene frühe Phase der maximalen sexuellen Offenheit ist wiederum in Bezug auf die marxistisch-leninistisch-trotzkistisch-freudianisch-reichistischen Ketzerbrief-Ahrimanen interessant, die völlig zu recht die mittlerweile weitgehende Verdrängung der Nacktheit und den Schulterschluss von Kirche, Femanzentum und Islam anmerken.

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    1. c+

      Die Freikörperkultur gab es bereits zu Wilhelmszeiten, genauso wie die Reformbewegung der Esskultur damals in die Welt gesetzt wurde, ebenso wie die Reformschulbewegung, wo es in den Landschulheimen drunter und drüber und drinnen herging, Vegetarismus war fast schon eine Volksbewegung geworden. Es gab die ersten -noch clandestinen- FKK-Badestrände und die ersten prn0graphischen Filmaufführungen wurden damals – latürnich NICHT unter der Hand- feilgeboten, sondern wurden hochoffiziell in den Zeitungen angekündigt, von einer wahren Welle an Prn0bildchen, die von den -jedenfalls in meiner Jugend noch im VolXXXbewusstsein präsenten – üblichen Herren im Lodenmantel, eingenäht in den Innenseiten, meist im Bahnhofsmilieu feilgeboten. Einhergehend mit einer Prositutions“kultur“, die einem ü18-Schutzalter Hohn sprach. Die Zurschaustellung der kaffeebraunen WildInnen uferte weist zu Brdll-Veranstaltungen aus, wo sich die Herren dann, nach dem offiziellen Programm, in das Separee zur Entspannung… zurückziehen konnten…

      Tja, es halt nicht immer so, wie es sich Klein-Fritzchen und die Betonköppe und die Halbgebildeten und die Sexualhöllischen (Dank an den d.E. für diese Metapher) und die TrockenpflaumInnen in den üblichen, verdächtigen BlXXX zurechtspinnen…

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      1. Dass man im Kaiserreich nicht allso so „eng“ sah ist doch bekannt, waren wir nicht dabei, die SEX-GEHEIMNISSE der glorreichen Sowjetunion zu enthüllen bzw. ein etwaiges schiefes Bild davon zurechtzurücken?

        Gut, der Wilhelmismus. Es ist eigentlich schon als Tatsache anzusehen, dass der gemeine Untertan dort, entgegen des Klischees, im allgemeinen größere Freiheiten genoss und weniger Regeln, Vorschriften und Gängelungen unterworfen war als in unserem freiesten Gemeinwesen, das je auf deutschem Boden existierte. Die Sexualgesetzgebung war trotz der aufgeführten Dinge ingesamt eher repressiv und ob man es befürwortet, dass vom Dienstherrn geschwängerte Hausmädchen von diesem auch der Gosse überantwortet werden konnten, sollte jeder mit sich ausmachen. Dennoch war die Sexualgesetzgebung im Ganzen zumindest eindeutig, indem ziemlich unmißverständlich festgegelgt wurde, ab wann man was durfte. Das neue Sexualstrafrecht, mit dem US-Instanzen die Welt verpesten, ist dagegen inquisitorisch und zutiefst willkürlich, indem über grundsätzlich legale Dinge ein Schleier der Willkür geworfen wird, der es ermöglicht, jede erdenkliche Handlung zu kriminalisieren, was in Schweden schon dazu geführt hat, das letztlich legaler heterosexueller Sex, rein juristisch betrachtet, nicht mehr möglich ist. Wenn man dann noch in Betracht zieht, was alles als normal und natürlich zu gelten hat, wird es endgültig mind-blowing.

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  5. Da schau an die „Aufgewachten“: Buhuhu und gleich nen Salafistenlink:

    achaimenes sagt:
    20. Januar 2020 um 23:58 Uhr

    Unsere korrupte Welt

    Lustobjekt Frau – Die sexuelle Verwahrlosung der “modernen” westlichen Zivilisation
    und die Zerstoerung der Wurzel einer jeden Gesellschaft – DIE FAMILIE
    ————————————————————————————————
    Die Scheidungsrate steigt mit jedem Jahr rasant in die Höhe, Familienleben empfinden die meisten als lästig und sehen es wie ein Klotz am Bein. In jeder 2. Beziehung wird der Partner betrogen. Die Unzucht nimmt monströse Formen an, nicht nur unter den Männern, besonders bei Jugendlichen und seit jüngster Zeit sogar unter immer mehr Kindern. In Zeichentrickserien stößt man immer wieder auf sexuelle Anspielungen und auf leicht bekleidete, sexistisch wirkende Charaktere, Zeichentrickserien, die eigentlich für Kinder gedacht sind. Die sexuelle Verwahrlosung ist allgegenwärtig und man kann ihr nicht entrinnen. Egal ob TV, Musikindustrie, Zeitschriften, Zeitungen, Radio, Schule, Internet, ja sogar auf öffentlichen Straßen, überall begegnet man moralisch verwerfliche, sexuelle Inhalte.
    Diese sexuelle Maßlosigkeit in unserer Gesellschaft wirkt wie Gift auf unsere Kinder und somit auf unsere nächste Generation. Diese Ruchlosigkeit führt uns zu immer schlimmeren Problemen. Sexuelle Begierden werden hemmungslos offenbart und frei verfügbar gemacht, ja es wird uns förmlich unter die Nase gerieben. Keiner muss sich mehr schämen für seine Schandtaten.

    https://unserekorruptewelt.blogspot.com/2010/11/lustobjekt-frau-die-sexuelle.html

    (gefunden irgendwo im islam-NWO-kritischen Wahrheitsnetz)

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  6. c+

    (Freie)Scientology, Hamers „germanische“ Nichtmedizin, nahrungsloses Leben usw. ist doch alles auch nur Ausdruck zeitgenössischen Selbstoptimierungswahns, wenn nicht dessen Karikatur.

    Hmmm..zeitgenössischer Selbstoptimierungswahn ist doch bsplw. Essen nach den „Empfehlungen“ der DGE, Nahrungsergänzungsscheiß reinwerfen, und schön hetzen gegen die, welche halt nicht so konform gehen.

    Ich vermute, du hast niemals Kontakt zu freien Scientologen gehabt und auch keine Bücher im Original von Hubbard gelesen, bevor BRONSTEIN den Laden kaufte. Auch die bezeugten Biographien von Menschen, die tatsächlich auf Nahrung verzichteten, sind die nicht bekannt, so scheint es.

    Ich könnte jetzt das große Fass aufmachen, aber es würde zu weit führen. Mann kann sich über das Vokabular und die persönlichen Intentionen eines HUBBARD, HAMER oder REICH streiten, Tatsache ist jedoch, dass ihre Theorien Beweiskraft erlangten. Hubbard empfahl als Selbstreinigung, profanes Beispiel, Saunieren und Ausdauersport, um eingelagerte und unerwünschte Stoffwechselverbindungen auszuleiten. Guess what, he was right.
    HUBBARD gab Meditationsübungen vor, die heute bizarr erscheinen, aber genau den Zweck hatten, WILLENSKRÄFTE zu steigern, siehe dazu auch die dritte Nebenübung von Rudolf STEINER, scheinbar nicht zielführende Taten mit sturer Gleichmäßigkeit für einen langen Zeitraum auszuführen. (Jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit die Schnürsenkel deines Schuhs zu lösen und wieder neu zu binden). RHYTHMUS SPART KRAFT. Hoffnungslos Konventionelle und BEDDONGKÖPPE können damit eben nichts anfangen, aber erst wenn DU lernst, dich nicht länger von deinem ständig impulsiv daherkommenden ASTRALKÖRPER beherrschen zu lassen, hast DU WILLENSFREIHEIT erreicht. Es macht wenig Sinn fortzufahren, wenn DU oder derjenige, der deinen Beitrag likete, sich dagegen sträubt, eigene Weltbilder in Frage zu stellen. Dafür ist meine wenige Zeit zu kostbar.

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  7. c+

    Wer in der dritten Juliwoche noch nichts vor hat. Inoffizielles CHAOS-Treffen?
    Muss mir noch das line-up anschauen, wann es sich lohnt. Gepennt wird, wenn überhaupt, auf der grünen Heide.

    You must train harder than the enemy who is trying to kill you. You will get all the rest you need in the grave.

    Leon Degrelle 🙂

    https://global.tomorrowland.com/

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  8. c+

    FCKNG Fred-Struktur.

    bin in Zeitnot. Zur protofaschistischen Soldateska des gröznwnsnngen WII:

    Während des Krieges lockerten auch in Bärlin die Sitten zersetzend. Unter dem Fhr hätte es das das nicht gegeben, obwohl, lol, später mehr.

    der Maler Kirchner 1915 in Berlin

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  9. zurr
    31. Januar 2020 um 19:10

    Wieso „Neo“???

    *

    „Neonkonservative“, kurz „Neocons“ sind vom Konservativen traditioneller Prägung zu unterscheiden. Der Begriff wurde von dem Geschmeiß jüdischer Ex-Trotzkisten und deren Mitläufern geprägt, die sich in den USA nach 09/11 in der Adminstration von Bush und in deren Dunstkreis aus dem Schlamm erhoben, also Richard Perle, Paul Wolfowitz usw., alles „Neokonservative“. Den Klüngel als solchen gab es jedoch schon lange vorher.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Neokonservatismus

    Wollte auch noch mal rumprobieren und schauen, was man braucht, um es zum Nationalsozialisten zu bringen, aber man kommt ja immer zu nüscht.

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  10. c+

    FCKPSS, wegen der Seuche musste ich meinen ISTANBUL-Aufenthalt cancln, habe keine Lust, meinen Triathlon wegen der Hysterie und einer Grippe zu gefährden. An UNPERSON daher, wir schaffen das schon, mit dem Türkischen Tee in Istanbul, und wenn das Amt schon bewilligt hat, dann wird es auch auf diese Unpässlichkeiten Rücksichtnehmen. Wie kulant die ja sonst mit denen, die seit kurzem hier sind umgehen, wird das kein Problem sein.

    Als mieser Anfänger hatte ich mich nun für das TREK DOMANE AL2 entschieden

    obwohl ich auch das Ketrel Talon x105 TR

    https://www.wigglestatic.com/product-media/101809879/prod181906_Black_NE_01.jpg?w=960&h=430&a=7

    in Erwägung zog, aber meine Trecking-Alltagsschlampe hat einen höheren Gebrauchswert und die geraden Strecken ohne Schalt- und Bremsvorgänge sind hier nicht so reich gesät, daher Lenkeraufbau auf das TREK drauf und gut ist. Wird eh‘ zuviel Bohai gemacht um den ganzen Quatsch, was Gewicht, Aerodynamik und so angeht, der Grenznutzen sinkt, aber davon habt ihr VWL-Analphabeten und Teilzeit-Faschoschweine eh keinen sitzen…

    In meiner Rekonvaleszenz habe ich mich dann mal in der GELIEBTEN KOLLONTAIs und TROTZKIS AUTO-Biographien vertieft, und was die Kollontai angeht, da will ich jetzt einfach mal die Autorin selbst zu Wort kommen lassen.

    Alexandra Kollontai: Wir suchen Mitarbeiter

    Schon etwa eine Woche ist die Macht in den Händen der Sowjets. Auch an der Front ist bereits der erste Sieg errungen worden. Kerenskis Truppen und die Kosaken haben sich bei Gatschina aufgelöst, während Kerenski selbst jämmerlich geflüchtet ist. In den Institutionen, den Ministerien bummeln die Beamten wie ehedem vor sich hin, als sei nicht das Mindeste geschehen.

    Die Volkskommissariate stehen leer. Auch in dem mir unterstellten Volkskommissariat für staatliche Fürsorge rührt niemand einen Finger. Vor den Amtsräumen warten geduldig Kriegsversehrte mit Krücken, mager, abgezehrt, zerlumpt. Sie warten geduldig neben dem vom Amtsbezirk entsandten Bauern, der finanzielle Unterstützung wegen einer Feuersbrunst oder wegen Hochwassers erwirken soll. Ärzte regen sich auf, weil sie die Anweisungen für das Findelhaus, das Krankenhaus, das Entbindungsheim oder das Taubstummenheim nicht rechtzeitig bekommen können. Ein endloser Strom von Besuchern, die alle Hilfe von der neuen, bolschewistischen Regierung erwarten.

    Was tun? Was soll geschehen?

    Wir zitieren die Beamten, Buchhalter, Kassierer, Geschäftsführer zu uns. Wo sind die Schlüssel?

    Jeder sagt, der andere habe sie. Sie tun so, als suchten sie die Schlüssel.

    Nachdem wir tagelang durch die verlassenen Räume des Ministeriums gewandert waren und die Aktenstapel auf den verwaisten Schreibtischen nicht mehr sehen, die Klagen der Besucher, denen wir nicht helfen konnten, nicht mehr hören konnten, beschlossen wir zu guter Letzt, im Smolny ein „Zeitweiliges Volkskommissariat“ einzurichten. Da würden wir uns wenigstens in den Papieren zurecht finden, einen Arbeitsplan aufstellen können. Wie sollte man hier inmitten der stöhnenden, klagenden, weinenden Leute zu den Akten durchkommen? Gesagt, getan.

    Wir packten das Papier von den Tischen zusammen, und ab ging’s im Wagen zum Smolny.

    Mitarbeiter waren wir insgesamt nur zwei – der Sekretär Aljoscha Zwetkow und ich, der Volkskommissar.

    Im Smolny ging es in jenen Tagen wie in einem aufgescheuchten Bienenstock zu. Durch seine endlosen Korridore ergossen sich zwei Ströme von Menschen – nach rechts zum Revolutionären Militärkomitee und nach links in den Raum, in dem der Rat der Volkskommissare vorerst seinen Sitz hatte.

    Wir nahmen ein leeres Zimmer in Besitz, in dem ein Tisch mit nur einem Schubkasten stand, und brachten an der Tür ein handgeschriebenes Schild mit der Aufschrift an: „Volkskommissariat für staatliche Fürsorge, Sprechzeit von 12 bis 16 Uhr.“ Damit hatten wir unsere Tätigkeit aufgenommen.

    Noch am gleichen Tag platzten ein paar kräftige Burschen 🙂 in abgerissenen Soldatenmänteln herein.

    „Kriegt man hier die Hilfe von den Bolschewiki? Wir haben Hunger. Sind ohne Dach über dem Kopf, müssen uns herumtreiben. Keiner will was für uns tun. Wir waren schon in der Kasanskaja-Straße. Der Pförtner da hat uns hierher geschickt. ,Geht zu den Bolschewiki, verlangt von denen was‘, hat er gesagt. Helfen Sie uns also.“

    Wir versuchten, herauszubekommen, wer sie sind, woher sie kommen und ob sie womöglich Invaliden sind.

    „Was heißt hier Invaliden. Wir haben einfach Hunger! Sehen Sie das nicht? Warum reden Sie drumherum? Sagen Sie’s offen – sind Sie nun Bolschewiki oder nicht?“

    Wir erklärten, dass wir schon Bolschewiki seien, dass wir aber dennoch wissen müssten, aus welchem Grunde so robuste Burschen wie sie Unterstützung aus der Kasse der staatlichen Fürsorge erwarteten.

    Doch sie wollten nichts hören: Wenn wir Bolschewiki seien, müssten wir Leuten, die am Hungertuch nagen, helfen.

    „Wozu haben denn die Sowjets dann die Macht ergriffen, wenn sich doch niemand um die Hungernden kümmert?“

    Die Jungen, stämmige Burschen :):), gaben nicht so schnell auf. Wir waren in einer schlimmen Lage, befand sich doch die Kasse des ehemaligen Fürsorgeministeriums noch in den Händen eines der Beamten von Kerenski.

    Wir durchwühlten unsere Taschen, fanden aber so gut wie nichts. Genosse Zwetkow und ich legten zusammen. Für jeden kamen so ungefähr zwanzig Kopeken zusammen. Wir gaben sie ihnen sozusagen als „vorläufige Unterstützung“. Unsere Klienten in Sachen soziale Fürsorge nahmen das Geld entgegen, wollten jedoch nicht weggehen. Und Arbeit? Nun gib ihnen mal Arbeit! Schließlich haben ja die Bolschewiki die Macht übernommen, um jedem Arbeit zu geben. Jetzt gleich, ohne Hinhalten, ohne jeden Bürokratismus!

    Was sollte ich mir da einfallen lassen? Sie in die Rote Garde zu stecken wäre gefährlich. Sie hatten selbst durchblicken lassen, dass sie keine sonderlich bewussten Burschen waren. Zur Miliz? Klar, dort waren solche baumstarken Kerle 🙂 🙂 🙂 zu gebrauchen. Mit einem Schreiben des Volkskommissariats, auf dem noch der Zusatz „Gebt ihnen auf jeden Fall etwas zu essen“ stand, schickten wir sie dorthin.

    Die waren weg.

    Dann kam ein einarmiger Mann, ein Arbeiter; den Arm hatte er im Krieg verloren. Er hatte jedoch keine Unterstützung im Sinn, sondern einen ganzen Plan – wie man Invaliden und Arbeiter ohne Arme, besonders Textilarbeiter, retten könnte. Zu diesem Zweck müssten Strickmaschinen gekauft werden. Er würde die gesamte Einrichtung übernehmen – die Werkstätten und Artels. Der Einarmige hatte irgendwo auf dem Gang Wladimir Iljitsch abgefangen und ihn offensichtlich attackiert. Wladimir Iljitsch hatte dann wohl auch diese Werkstätten und Artels gutgeheißen und den Arbeiter wegen des Geldes für den Ankauf der Maschinen zu mir geschickt.

    War nun aber der Ankauf von Strickmaschinen unsere Sache, die Sache der staatlichen Fürsorge? Der einarmige Textilarbeiter ließ nicht locker. Er agitierte mit schönen Worten für seinen „Produktionsplan“.

    Was tut man in so einem Falle, wenn das Volkskommissariat überdies noch nicht einmal die Schlüssel für den feuerfesten Tresor hat, in dem nach den Aussagen des Genossen Adaschew, des Rechnungsführers, die „Millionen“ des Ministeriums in bar liegen.

    Wir beschlossen, diesmal „bürokratisch“ vorzugehen, und baten den Einarmigen, „in etwa zwei Tagen“ nochmals vorbeizukommen.

    Er ging, unzufrieden, und murmelte noch ein paar Worte, die den Bolschewiki galten.

    Kaum war er weg, erschienen lärmend zwei Vertreter des Verbandes der Kriegsinvaliden. Erregt und böse fielen sie gleich über uns her.

    Wenn wir den Kriegsinvaliden nicht zu Hilfe kämen, die Unterstützungen nicht rechtzeitig zahlten und uns nicht um die Obdachlosen kümmerten, wäre eine Demonstration unvermeidlich. Die Unzufriedenheit der Invaliden wachse. Sie schimpften schon auf die Bolschewiki. Es fehle nicht mehr viel, und sie gingen auf die Straße.

    Sodann erschien der Bote, Genosse Wassiljew; er kam direkt aus dem Armenhaus.

    „Die alten Weiblein rebellieren. Es sei kein Holz da, sie erfrören. Es wäre ein Skandal, wenn die Alten nur noch zum Sterben da seien.“

    Nach ihm kam Genosse Katschan von der Kartenfabrik. (Die Kartenfabrik wie auch der Alleinvertrieb der Karten gehörten zum Kompetenzbereich der staatlichen Fürsorge.)

    „Der Zahltag steht vor der Tür, und wir haben kein Geld. Die erste Lohnzahlung unter den Bolschewiki, und gleich stunden? Unmöglich. Das darf nicht sein.“

    Eine Delegation aus den Waisenhäusern. „Die Kinderfrauen sind im Begriff wegzulaufen. Es ist nichts mehr zu essen da für die Kinder.“

    Dann die Genossin Amossowa aus dem Findelhaus. Auch dort wurde gemurrt. Die Anweisungen blieben aus. Die Ammen drohten, die Säuglinge im Stich zu lassen.

    In unserem kleinen Zimmerchen, wo erst heute das Volkskommissariat für soziale Fürsorge aus der Taufe gehoben worden war, ging es laut zu.

    Wir berieten.

    Dann schaute Jegorow kurz vorbei. Er gehörte der Partei an und war Mitglied des Sowjets seit den ersten Tagen. Zudem war er der Vorsitzende und die eigentliche Seele des Verbandes der unteren Angestellten beim Fürsorgeministerium. Er selbst hatte erst im Sommer diesen Verband gegründet, das Bollwerk des Bolschewismus im neuen Volkskommissariat.

    Wir freuten uns, ihn zu sehen.

    „Es muss etwas geschehen. Wenn es wegen der staatlichen Fürsorge zum Skandal kommt und Invaliden, Arbeiter aus der Kartenfabrik, Kinderfrauen und Ammen auf die Straße gehen und schreien, wir würden sie hungern lassen, so wäre das schlimmer als die Truppen Kerenskis. Es hieße, die Sowjetmacht moralisch zu untergraben. Es ist an der Zeit, das Volkskommissariat zu eröffnen, doch nicht hier, kein ,Feldkommissariat‘; ein richtiges muss her – in der Kasanskaja-Straße.“

    Das sagte sich so leicht – eröffnen! Woher aber die Mitarbeiter nehmen, wir waren doch nur eine Handvoll?

    „Woher die Mitarbeiter nehmen?“ entgegnete Genosse Jegorow. „Mit wem die Maschinerie des Kommissariats in Gang bringen? Mit uns, den bolschewistischen Arbeitern, den unteren Angestellten. Für heute Abend berufen wir eine Delegiertenversammlung der unteren Angestellten ein, auf der wir über alles entscheiden. Und Sie werden sehen, morgen werden sich alle Rädchen unseres Volkskommissariats drehen.“

    Vor der Versammlung sah ich schnell zu Wladimir Iljitsch hinein – in das bescheidene Zimmer, wo in den ersten Monaten die Sitzungen des Rats der Volkskommissare stattfanden.

    An diesem Abend brannte dort nur eine Glühbirne. Der Raum lag im Halbdunkel. Im ersten Augenblick dachte ich, das Zimmer sei leer, denn ich sah Wladimir Iljitsch nicht an seinem gewohnten Platz am Tisch. Er stand jedoch am Fenster, mit dem Rücken zu mir. Durch das Fenster schimmerte der frostklare Sternenhimmel. Wladimir Iljitsch blickte nach den Sternen.

    Als er merkte, dass jemand eingetreten war, wandte er sich rasch um.

    „Die Sterne!“ sagte er, mit einer Kopfbewegung auf den Himmel deutend. Es war, als hätte er sich noch nicht von den ihn bewegenden Gedanken losgerissen. Gleich darauf wurde er wieder sachlich.

    „Warum tut das Kommissariat nichts? Mobilisieren Sie die Massen, nehmen Sie sich Arbeiter-Bolschewiki aus den Betrieben, ziehen Sie Sympathisanten heran … “

    Doch mitten in meinem knappen, flüchtigen Bericht fragte Wladimir Iljitsch plötzlich:

    „Ist eigentlich der einarmige Arbeiter wegen des Artel zu Ihnen gekommen? Den Burschen muss man unterstützen bei seinem Vorhaben, gar nicht schlecht ausgedacht.“

    Wie brachte es Wladimir Iljitsch nur fertig, neben a“ dem Großen und Wichtigen, was ringsum vor sich ging auch noch an den einarmigen Arbeiter zu denken, der ein Strickmaschine haben wollte und seinen „Produktionsplan“ im Kopf hatte?

    An diesem Tag wurde Genosse Jegorow zu meinem Stellvertreter ernannt. Das Kommissariat wurde gebildet. Wir brauchten jetzt nur noch Mitarbeiter zu finden.

    Und wir fanden sie.

    aus: „Die ersten Tage des Volkskommissariats für Sozialfürsorge“ in der Zeitung „Iswestija“ vom 6. und 7. November 1927

    Jakla, baumstarke Purschen können schon einen erotischen Reiz auslösen und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie die neuen Mitarbeiter(m) im „Volkskommissariat für Volksfürsorge“ unter GenossIn Kollontai angeworben worden sind…
    Durch ihr gesamtes Werk mäaandern erotische Andeutungen, wie in einem Sftprn0 werden die männlichen NPCs, die es in IHR Leben schafften, gemustert und mit Attributen versehen. Was ihr Aufenthalt in Norwegen angeht, da wird sie dann noch deutlicher, aber das will ich jetzt nicht wiedergeben, aus Zeitgründen…
    Überhaupt schienen die Frauen der sog. Rvltion richtige Geschosse gewesen zu sein, selbst die Frau Lenins hätte ich nicht verschmäht, doch der Unterschied zu unseren heutigen „aufgeklärten“ Frauen ist, dass JENE eben keine Scheu hatten, sich den Männern hinzugeben. Allerdings verspüre ich auch keine Lust an den heute „emanzipierten“. Mit Ausnahme einer, die ich mal 2005 kennenlernte. 25 Jahre alt und geil wie Nachbars Lumpi mit dem Körper einer 18-jährigen, aber lassen wir das und ich will nicht wissen, wie sie heute aussieht..

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    1. Danke für diesen Lesespaß, werter KNR, musste bei den markierten Stellen wirklich lachen. Aber finden sich darin keine Ausführungen zum „Büro der freien Liebe“, dem Nacktwandern usw.? Auch näheres zum Schutzalter würde mich interessieren…^^ Oder sind das alles nur die Delirien des tollwütigen Antisemiten Juri Lina? Fest steht, dass die in ihren Zwanzigern längst volljährigen weiblichen Toten vom Djatlov-Pass laut Obduktionsbericht alle als Jungfrau starben, wenn ich mich richtig erinnere. Aber das war ja viel später, zu Chruschtschow-Ära. Habe zu der Kollontai nur mal die Wiki-Einträge durchgelesen – man kommt ja echt zu nix – die war dem Anschein nach auch gar keine Unsichtbare, wie Lina suggeriert?

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  11. knr

    Schatz, bin immer noch in der Lektüre, toll trieben es die alten RussInnen. Anekdötchen:
    Gegen sie und ihren Mann hatten anno Dubbak die Beddongköppe aus’m Politbüro angestunken und wollten sie hängen sehen, darauf hin LENIN, mit verschmitztem Lächeln, ja, so kennt Mann ihn, „Nein, wir verurteilen sie zu drei Jahren gegenseitiger Treue..!“

    Goil

    Nebenlektüre:
    https://www.theguardian.com/books/2018/nov/09/why-women-have-better-sex-socialism-kristen-ghodsee-review

    Gibbet auch fürn Kindle

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  12. c+

    Hat die Qualität zum Kulturgut. Wie ich diese Band verehre, bin vor 10(?) Jahren auf sie aufmerksam geworden. Lowlevel marketing, wie ich es liebe, eben nur für richtige KNR 🙂

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