SchlauPACKi – einer aus Deutschland

Nicht SchlauPACKi, dafür mustergültig unterm Regenbogen: Messer, Maske, Minority
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Oder: hier marschiert der imbezile Widerstand

Vitzi-Buhuhutzi, der Chef vom Deppen-Treff, greint mal wieder, daß ihm die Themen ausgingen:

Weiterlesen „SchlauPACKi – einer aus Deutschland“

Neue deutsche Messermode VII: „Eine unübersichtliche Lage“

Die FAZ vom 15. Oktober des laufenden Jahres verkündete in einer kurzen Meldung:

Urteil nach Angriff auf jüdischen Professor in Bonn

Täter zu Jugendstrafe verurteilt/Ermittlungen gegen Beamte eingestellt

Der dem folgende Artikel versüßte dem Erzähler den Start in den geilen Alltag, ein echter Schenkelklopfer, bei dem uralte Zerinnerungen wach wurden, z.B. an „Väter der Klamotte“, eine Reihe, die lostige Zappel-Slapstick-Streifen aus der Stummfilm-Ära präsentierte, in denen unter anderem sich gerne hibbelig-trottelige Typen in irgendeinem angezettelten (((Tohuwabohu))) gegenseitig den Hut vom Kopf schlugen während die herbeieilenden Schutzmänner mit Vorliebe den Falschen vermöbelten und abführten, die wir Kinder in den späten Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts liebten. Der Einstieg war dabei noch prosaisch und nicht besonders spaßig:

Im Prozess um einen Angriff auf den jüdischen Professor Yitzhak Melamad in Bonn ist der Angeklagte wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Das Amtsgericht verhängte gegen den 21 Jahre alten Mann am Montagabend eine Gesamtjugendstrafe von viereinhalb Jahren, die allerdings eine frühere Verurteilung umfasst. Wegen eines Raubüberfalls war der Angeklagte schon einmal zu drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden, die er derzeit absitzt. Die Strafe enthält zudem eine Verurteilung wegen Beleidigung in einem anderen Fall.

Vom Opfer abgesehen also ziemlich das Übliche, dann geht es aber gleich richtig klamottig weiter:

Der Deutsche mit palästinensischen Wurzeln [Hohoho] hatte gestanden, dem Professor aus den Vereinigten Staaten im Juli 2018 im Bonner Hofgarten mehrfach die Kippa vom Kopf geschlagen und ihn beschimpft zu haben. Laut Anklage schrie er unter anderem „Du bist Jude!“ und „Kein Jude in Deutschland“.[Hört, hört!] Eine Polizistin gab an, der Angeklagte habe sich im Verhör damit gebrüstet, er sei „Hitler Nummer zwei!“ [Hihihi] und gedroht: „Ich steche alle Juden ab!“ [Oy vey!!!]

Dazu weitere klamottige Details der Ereignisfolge:

Der Vorfall habe auch deshalb für Aufruhr gesorgt, weil herbeieilende Polizisten zunächst Melamad für den Täter hielten. Dieser schilderte, dass die Beamten ihn zu Boden warfen und mehrfach ins Gesicht schlugen, was die Polizei im Nachhinein einräumte. Sie gab dem Professor aber eine Mitschuld, er habe Widerstand geleistet. Melamad bestreitet den Vorwurf. Gefesselt auf dem Boden liegend, habe er nach den Schlägen kaum noch atmen, geschweige denn einen Finger rühren können. Anschließend hätten die Polizisten versucht, ihn von einer Beschwerde abzubringen, und damit gedroht, ihn andernfalls wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte anzuzeigen.

Ermittlungen gegen die Ordnungshüter wurden wegen Unübersichtlichkeit eingestellt:

Die Ermittlungen gegen die Beamten wegen Körperverletzung im Amt wurden im März eingestellt; die Lage sei unübersichtlich gewesen, hieß es von Seiten der Staatsanwaltschaft. Da sich Melamad vehement gewehrt habe, seien seine Fixierung und die „Blendschläge“ durch die Beamten gerechtfertigt gewesen. Der Professor kritisierte die Einstellung des Verfahrens scharf.

Das professorale Fazit ist in der Tat von einiger Aussagekraft:

In Bonn erschien er nicht als Zeuge. Seine Anwälte erklärten, ihr Mandant habe das Vertrauen in das deutsche Justizsystem verloren. Die Attacke des Angeklagten sei zweitrangig. „Wenn es hier um Antisemitismus geht, dann geht es für unseren Mandanten vor allem um den Antisemitismus, den er von den Behörden erlebt hat.“

Was können wir daraus lernen? Dass „Amalek“ immer die Arschkarte zieht, wenn er sich in eine Rangelei unter orientalischen Cousins einmischt, und sei es auch nur, um die Gesetze seines eigenes Landes in eben diesem durchzusetzen? Dass er immer Antisemit und Todfeind ist, auch wenn ihm die Unübersichtlichkeit der Lage überhaupt nicht offenbart, wer hier der Jude und wer der „Hitler Nummer zwei“ ist?

Bei aller Demut gelingt es dem Erzähler jedenfalls nicht, seinen Verdacht zu zerstreuen, dass das „Winkelvolk“ (Schopenhauer) im Großen und Ganzen trotz manchen Ungemachs „unübersichtliche Lagen“ überaus schätzt und ihm dabei auch solche Klein-Hitlers, trotz gelegentlichem Heckmeck um den „importierten Antisemitismus“, wesentlich weniger gruseln machen als die Aussicht, mit den Goijim alleine zu sein. Das kann einen schon nachdenklich stimmen, auch hinsichtlich der Genese mancher Parolen im „antirassistischen Diskurs“:

ADN- Oberst 24.4.90-Berlin: An einer Demonstration unter dem Motto „In- und Ausländer gemeinsam- Menschenrechte sind unteilbar“ beteiligten sich am Abend auf dem Alexanderplatz tausende Bürger aus beiden Teilen der Stadt. Von dort zogen sie zu einer Kundgebung vor dem Roten Rathaus.
Bild und Text: Wikimedia

Btw.: Auch wenn in diesem Vorfall kein Messer im Spiel war, qualifiziert allein das „ich steche alle ab“, was auch ohne den putzigen Hinweis auf den palästinensischen Deutschen dem entsprechend sensibilisierten Leser zur Genüge deutlich gemacht hätte, aus welcher Ecke es kommt, die Einordnung in diese Reihe.

Neue deutsche Messermode VI: Kifferwahn

„Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche!“

(F. W. Bernstein)

Hat der Erzähler eigentlich schon einmal angemerkt, wie ihm diese permanente Verniedlichung von Cannabis und die ganze Kifferpropaganda mittlerweile auf den Senkel geht? Nein? Dann wird´s mal Zeit. Aber eigentlich braucht er das überhaupt nicht großartig ausführen und will nur erwähnt haben, dass unter anderem der Umstand dafür verantwortlich ist, dass das Hohelied des Hanfs in aller Regel von den üblichen grenzenlosen und klimairren Bigotten und Frömmlern angestimmt wird. Ein aktueller Artikel aus dem Kölner Express zeigt im Übrigen hinreichend, welches Potential in dieser soften, natürlichen Droge schlummert.

Cannabis-Rausch: Kölner tötet Ehefrau – Gutachterin fällt ein heikles Urteil

Stimmen in seinem Kopf hätten ihn regelrecht ferngesteuert und befohlen, seine Ehefrau zu töten. Psychiaterin Konstanze Jankowski bestätigte am Donnerstag beim laufenden Totschlag-Prozess im Kölner Landgericht die Version des Angeklagten, nach erheblichem Cannabiskonsum nicht mehr Herr seiner Sinne gewesen zu sein. Die Gutachterin sprach von einer Schuldunfähigkeit.

Messerattacke auf Ehefrau nach drei Joints

Der Angeklagte sei laut Gutachterin fremdbestimmt gewesen, als er Anfang des Jahres in Bilderstöckchen ein Fischmesser aus der Küche gegen seine Ehefrau eingesetzt habe. „Du musst sie abstechen, sonst wirst Du sterben“, hätten ihm die Stimmen aufgetragen. In einem Zustand von Angst und Panik habe er gehandelt, es habe eine krankhafte seelische Störung vorgelegen.

Der Beschuldigte hatte angegeben, am Abend vor der Tat drei Joints mit sehr starkem THC-Gehalt konsumiert zu haben. Er habe Lichtblitze und Geister gesehen, „ich konnte mein eigenes Spiegelbild nicht ertragen.“ Er habe geschrien, dann ein Klopfen an der Tür vernommen und sich bewaffnet. Seine Ehefrau habe ihn im Flur der Wohnung offenbar beruhigen wollen.

Gutachterin attestiert Schuldunfähigkeit im Cannabis-Wahn

Drei Mal hatte der Mann auf seine Frau eingestochen, sie verstarb wenig später in der Klinik. Nachbarn hatten die Polizei gerufen. Die Beamten habe er als seine Rettung angesehen, hatte der Täter angegeben. Gutachterin Jankowski, die den Angeklagten zur Exploration in der JVA Ossendorf besucht hatte, sprach von plausiblen, nachvollziehbaren Aussagen des 27-Jährigen.

Da der Angeklagte laut Psychiaterin im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt habe, käme für ihn die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt in Betracht. Jankowski sieht einen möglichen Erfolg einer Therapie als erfolgversprechend an. Der 27-Jährige müsste dort lernen, sich mit seiner Cannabis-Sucht und den daraus resultierenden Folgen auseinanderzusetzen.

Familie der Getöteten ist schwer traumatisiert

Die Angehörigen der Getöteten, die den Prozess als Nebenkläger verfolgten, nahmen das Ergebnis des Gutachtens im Gerichtssaal kopfschüttelnd entgegen. „Es ist für meine Mandanten sehr schwer zu verstehen, dass der Angeklagte nach zwei Jahren in einer Therapieeinrichtung wieder frei sein könnte“, erklärte Nebenklage-Anwältin Monika Müller-Laschet.

„Meine Schwester ist nur 29 Jahre alt geworden, sie hatte ihr Leben noch vor sich, sie wollte Mutter werden“, sagte die Schwester des Opfers unter Tränen, als der Richter sie nach den Folgen für die Familie befragte. „Wir haben für diese Tat lebenslänglich bekommen“, sagte die Mutter der Getöteten. Die Familie sei traumatisiert und teilweise in ärztlicher Behandlung.

Richter spricht von möglichem Vollrausch

Der Vorsitzende Richter Peter Koefers sprach auch die Möglichkeit einer Verurteilung wegen fahrlässigen Vollrauschs an. Demnach kann ein Angeklagter bis zu fünf Jahre Haft erhalten, wenn er sich in einen Rauschzustand versetzt und dann Straftaten begeht. Auch im Rahmen einer Haftstrafe ist in diesem Fall die Möglichkeit einer Therapie für den Täter gegeben.

Die Staatsanwältin ging sogar von vorsätzlichem Vollrausch aus. Dem Täter seien die möglichen Folgen seines Cannabis-Konsums bewusst gewesen. Die Anklägerin, die vier Jahre und zwei Monate Haft forderte, erinnerte an einen Vorfall, bei dem der Angeklagte einen Bekannten mit einer Machete verletzt hatte. Das Urteil soll am Freitag gesprochen werden.

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Gut, dank den neuartigen, hochpotenten Sorten ist der Knaster halt auch nicht mehr das, was er mal war und es spielt zudem immer auch mit hinein, welche Art von Hirn mit der Droge konfrontiert wird, ob es etwa einen kulturellen und genetischen Hintergrund hat, bei dem mit gewissen Vorbelastungen durch andere dysgenische Einflussfaktoren in gesteigertem Maße zu rechnen ist. Wem bei „Messerattacke“ schon etwas leise schwante, der findet dies beim Blick auf das Bild des „Kölners“ bestätigt.

Passt also gut auf euch auf, meine lieben Elite-Leser, und damit meine ich vor allem ein paar ganz bestimmte „Elche“! (^^)

„Er schwitzte und zitterte gleichzeitig, sein Blick war unstet und wanderte rastlos zwischen dem Barbiermesser in seiner Hand und der Tür hin und her. Und er hatte Angst. Angst vor dem, was er gleich tun würde. Doch er hatte keine Wahl, er würde sich Gott nicht widersetzen, denn er, der Allmächtige selbst, hatte zu ihm gesprochen. „Schneide ihn ab!“, hatte er geflüstert, ganz deutlich in seinem Kopf, immer wieder „schneide ihn ab, wenn Du Dich retten willst!“. Er mußte es tun, denn er wußte, daß sie ihn sonst finden und umbringen würden! Sie planten das schon lange, wußten alles über ihn, wer er war, was er tat, sogar was er dachte und fühlte. Sie wußten es, weil sein Penis ihnen diese Informationen als elektronische Signale gesendet hatte. Damit würde nun Schluß sein, Gott hatte es ihm befohlen und er würde gehorchen. Er holte tief Luft, sammelte sich einen Augenblick und setzte die scharfe Klinge dann direkt auf dem Bauch und flach am Ansatz an, hielt kurz inne, schloss die Augen und riß das Messer entschlossen nach unten. Das nächste, woran er sich erinnerte, waren unerträgliche Schmerzen und das Gesicht eines besorgten Polizisten, der ihn rüttelte und auf ihn einsprach…“

Selbstverstümmelung durch Cannabis-Psychose

Neue Deutsche Messermode IV

Offenbarungen an der Saar

Ob mit Lanze oder Messer, immer heftig am Sticheln, der Michel!

Bild: Wikimedia

Diese Presseschau lässt den Erzähler noch demütiger werden, als er ohnehin schon ist:


Saarbrücken . Ein AfD-Abgeordneter wollte von der saarländischen Polizei wissen, welche Vornamen bei den Tätern von Messer-Delikten besonders häufig vorkommen. Das Ergebnis dürfte den Rechtspopulisten nicht gefallen.

Die im September 2018 von der Polizei vorgelegte Statistik zur Messer-Kriminalität im Saarland lässt der AfD auch ein halbes Jahr später keine Ruhe. Bei dieser aufwendigen Sonderauswertung war herausgekommen, dass im Untersuchungszeitraum von Januar 2016 bis April 2018 die mit Abstand meisten Taten, bei denen ein Messer im Spiel war, von deutschen Staatsangehörigen begangen wurden – wenn auch Syrer und Afghanen relativ gesehen überrepräsentiert waren. Erfasst wurden 1490 Strafanzeigen und Ordnungswidrigkeiten. 842 Mal war dabei der Täter ein Deutscher, 122 Mal ein Syrer, 94 Mal ein EU-Ausländer und 36 Mal ein Afghane. 289 Mal konnte kein Täter ermittelt werden.


Partei lässt nicht locker
Die AfD-Fraktion im Landtag wollte sich mit diesen Zahlen nicht zufrieden geben. Ganz offensichtlich glaubte sie, dass unter den 842 Deutschen auch zahlreiche Migranten sein müssen, die inzwischen eingebürgert sind und deshalb als Deutsche in der Statistik auftauchen. Also fragte der AfD-Abgeordnete Rudolf Müller die Landesregierung im Februar 2019 schriftlich: „Gibt es bei den im Lagebild als Täter aufgeführten 842 deutschen Staatsbürgern Häufungen bei Vornamen?“


Keine arabischen Namen unter den Top 10
Die Polizei recherchierte in ihren Datenbanken. Die Antwort auf die Frage lautet: Ja, es gibt eine Häufung von Vornamen. Allerdings sind es andere Vornamen, als die AfD sie erwartet haben dürfte: Michael (24 Fälle), Daniel (22 Fälle), Andreas (20 Fälle), Sascha (15 Fälle), Thomas (14 Fälle), Christian (13 Fälle), Kevin (13 Fälle), Manuel (13 Fälle), Patrick (13 Fälle), David (12 Fälle), Jens (12 Fälle), Justin (11 Fälle) und Sven (11 Fälle).

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/afd-saar-bekommt-antwort-messer-angreifer-haben-oft-deutsche-vornamen_aid-37745459


Bei der demütigen Einkehr in sich selbst wurde dem Erzähler dann aber schnell gewahr, dass das einzig Erstaunliche an diesen Daten ist, dass „Kevin“ nicht die Liste anführt, denn wie die Weisheit des Pädagogenpacks schon lange kündet, ist das kein Name, sondern eine Diagnose!

Denn der Tod ist und bleibt nun einmal ein Meister aus Deutsch-Schland, auch wenn nur wenige wissen, dass „der IS“ von hier aus nach Syrien einmarschierte und nicht etwa umgekehrt, weshalb es dann auch vollkommen logisch ist, dass wir unsere Leute wieder bei uns aufnehmen, so wie es der dicke Chabad-Golem Donnie verlangt:

In keiner Terrororganisation gab es so viele Deutsche wie im IS
Rund 1.050 Menschen sollen sich nach Angaben des Bundesinnenministeriums in den letzten Jahren aus Deutschland auf den Weg gemacht haben, um sich dem IS anzuschließen. Damit dürfte keine Organisation seit 1945 so viele deutsche Terroristen um sich versammelt haben wie der Islamische Staat.


Terroristen wie Philip B. Der damals 27-jährige ehemalige Pizzabote aus Dinslaken sprengte sich mutmaßlich im August 2014 nahe der irakischen Stadt Mosul in die Luft und nahm 20 Kurden das Leben. Oder Yannik N., dessen „Märtyrertod“ der IS am 18. Mai 2015 via Twitter verkündete. Der Mann aus Freiburg soll nahe der irakischen Stadt Baidschi einen mit 1,5 Tonnen Sprengstoff beladenen LKW in einen Kontrollpunkt der irakischen Armee gesteuert haben.


„Das führte zu Dutzenden von Toten und Verwundeten, zwei Geländewagen und ein Bulldozer verbrannten“, meldete der IS damals stolz. Oder Yamin A.-Z. Der junge Mann aus Königswinter tauchte im Sommer 2015 in einem Video des IS auf. Zu sehen ist, wie der Ex-Telekom-Azubi zwei gefesselte und am Boden kniende syrische Soldaten in den Kopf schießt. Oder oder oder…

Deutscher Terror in Nahost – mit Pizza-Philip und Telekom-Yamin

Der Erzähler wollte bezüglich der Namensgeschichte noch am Beispiel von „Mohammed“ auf den Variantenreichtum orientalischer Namenschreibung und dessen Bedeutung für Statistiken hinweisen, geht aber angesichts der Übermacht der Fuck-Facts lieber erst mal einen Eimer schwarze Milch kübeln.

Geframete Headline


„Nach Tod von 21-Jähriger: Morddrohung gegen Wormser OB Kissel“

So der „Mannheimer Morgen“ (online) von heute zu einem aktuellen Einschlag der Migrationswaffe. Dem mündigen Bürger und kundigen Leser dürfte alles klar sein:

„Nach Tod von 21-Jähriger“ – Frame: sanft entschlafen, sterben müssen wir alle mal, tragisch aber unausweichlich, hat mit nix und vor allem nichts mit der Tagespolitik zu tun!

„Morddrohung gegen Wormser OB Kissel“ – Frame: Krasser Naziterror, die „rechten“ Untermenschen, Ratten, Kakerlaken geben sich mit dem Instrumentalisieren tragischer und rein zufälliger Todesfälle nicht mehr zufrieden, sie greifen direkt unsere weltoffene Zivilgesellschaft und deren Vertreter an! Schlagt sie mit ALLEN MITTELN, lasst euch von einem scheinbar harmlosen Erscheinungsbild (Schülerin, Hausfrau, Oma mit Rollator) nicht täuschen, immer druff mit Pflastersteinen und Eisenstangen, nur eine deutsche Oma gegen Rechts ist eine gute deutsche Oma!

Scherz beiseite. Hier das ganze Elend:


Worms. Nach dem gewaltsamen Tod einer 21 Jahre alten Frau in Worms hat Oberbürgermeister Michael Kissel (SPD) eine Morddrohung erhalten. Diese sei eine Reaktion auf seine Stellungnahme zu dem blutigen Beziehungsstreit, bei dem in der Nacht zum Mittwoch ein 22-jähriger Tunesier seine Freundin erstochen haben soll, so der Rathauschef. Kissel hatte darin zu Zusammenhalt aufgerufen und auf die Justiz vertraut. Die Folge sei ein Schreiben aus dem rechten Spektrum gewesen, in dem die Täter angaben, im Besitz von Sprengstoff zu sein. „Es fielen drastische Worte“, sagte Kissel.
Daraufhin wurden die Rathaus-Mitarbeiter nach Informationen des „Mannheimer Morgen“ gebeten, wachsam zu sein und das Gebäude nur durch den Haupteingang zu verlassen. Die Polizei betonte auf Anfrage, es hätten keine Hinweise auf eine konkrete Bedrohungslage vorgelegen. Das Landeskriminalamt habe Kissel mitgeteilt, dass die Drohung sich als völlig haltlos erwiesen habe, erklärte der Stadtchef.

21-Jährige starb an mehreren Messerstichen
Die 21 Jahre alte Frau in Worms war an mehreren Messerstichen gestorben. Die Tote habe 10 bis 15 Stich- und Schnittverletzungen im Rücken, am Hals, in der Lunge und an den Händen gehabt, berichtete die Staatsanwaltschaft am Freitag in Mainz. Einige wirkten wie Abwehrverletzungen. Der mutmaßliche Täter, der 22 Jahre alte Freund der Frau, sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Sein Motiv ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft erwägt eine psychiatrische Begutachtung des abgelehnten Asylbewerbers aus Tunesien.
Die junge Frau war in der Nacht zum Mittwoch in ihrem Elternhaus in Worms getötet worden. In dem grau verputzten Einfamilienhaus hatte die Deutsche den Ermittlern zufolge im obersten von drei Stockwerken gelebt. Ihr Freund war der Polizei zufolge zeitweise zu Gast, wie häufig, müsse noch ermittelt werden. Der Vater und die Großmutter des Opfers lebten im Stockwerk darunter. Bekannte und Nachbarn haben vor dem Haus Kerzen, Blumen und Porzelanengel aufgestellt.


Mutmaßlicher Täter polizeibekannt
Der 22 Jahre alte Beschuldigte hatte sich am frühen Morgen nach der Tat der Polizei gestellt und erklärt, seine Freundin in einem Beziehungsstreit getötet zu haben. Die mutmaßliche Tatwaffe, ein langes Küchenmesser, wurde sichergestellt. Die Ermittler untersuchten am Freitag weiterhin den Tatort und befragten zahlreiche Zeugen, wie ein Polizeisprecher sagte.
Der mutmaßliche Täter ist der Polizei schon länger bekannt. Er sei bereits wegen Körperverletzungen, Drogendelikten, Bedrohung und Nötigung aufgefallen, teilten die Ermittler mit. Außerdem habe er im Oktober vergangenen Jahres eine dreiwöchige Haftstrafe wegen Diebstahls abgesessen. Straftaten gegen seine 21-jährige Freundin seien der Polizei bislang nicht bekannt gewesen.


22-Jähriger ohne festen Wohnsitz
Der Tunesier habe im Oktober 2017 in der Zuständigkeit des Regierungspräsidiums Karlsruhe einen Asylantrag gestellt. Dieser sei aber abgelehnt worden. Der Mann habe eine Duldung bekommen. Die zuständige Ausländerbehörde habe am Montag entschieden, ihn abzuschieben und deshalb nach ihm gefahndet, berichteten die Ermittler. Seine einzige Meldeadresse sei die Erstaufnahmeeinrichtung in Karlsruhe gewesen. Wo sich sein Lebensmittelpunkt befand, sei Gegenstand der Ermittlungen. Der 22-Jährige hatte der Polizei zufolge zuletzt keinen festen Wohnsitz.
An diesem Samstag (9.3.) soll es nach Angaben der Polizei in Worms um 20.00 Uhr einen Trauermarsch für die getötete Frau geben, den Angehörige und Freunde organisieren.

Als „systematischer Methodiker“ (lol) vitzligen Schlages oder blutrünstiger Millennial-Möchtegern-Rambo a la „Nicht Verfügbar“ (Ex Postcollapse) könnte der Erzähler sich ja jetzt daran weiden, wie recht das doch der dummen Tussi und ihrer Gutmöhnntsch-Bunt-Familie geschehen sei, die nach allem was schon geschehen ist, den falschen Flüchtling „als Gast“ bei sich aufgenommen hat als gäbe es nichts böses auf der Welt. Und in der Tat sind dem Erzähler bei aller Demut derartige Gedanken keineswegs fremd. Nur es dabei bewenden zu lassen und sich in der Rolle des wissenden Durchblickers zu aalen und dabei entweder von einem rettenden Putin-Hitler zu delirieren (Vitzli) oder einem krassen Mad-Max-Szenario, das SO dann doch nie eintritt („Postcollapse“/NV), ist ihm schlichtweg zu billisch. Da steht er nicht drauf. Zudem ist es für ihn immer noch faszinierend, wie sich bei diesen Taten die immer gleichen Muster abzeichnen und dabei auf die immer gleiche postfaktische Art und Weise geframed wird, so dass Unterschiede nur am Grad der Dummdreistigkeit auszumachen sind.

Die junge Frau ist also an „mehreren Messerstichen“ „gestorben“ was sich dann so darstellt:

Die Tote habe 10 bis 15 Stich- und Schnittverletzungen im Rücken, am Hals, in der Lunge und an den Händen gehabt, berichtete die Staatsanwaltschaft am Freitag in Mainz.

„Gestorben“ also. Nicht „getötet“. Erst recht nicht „ermordet“. Oder gar „brutal ermordet“. Auch nicht „mutmaßlich“. Es könnte ja Totschlag gewesen sein. Oder Notwehr. Was genaues weiß man nicht und als Qualitätspresse spekuliert man nicht haltlos rum sondern ist einzig und allein der Wahrheit und Aufklärung verpflichtet. Es muss aber noch mehr Weichzeichner drüber:

Einige wirkten wie Abwehrverletzungen.

Ja „Abwehrverletzungen“ sind charakteristisch für Messerattacken. Es ist nun mal keine besonders gute Idee, ein Messer mit der Hand abwehren zu wollen, aber der Möhnntsch reagiert halt dummerweise gerne reflexhaft in dieser Art, womit dann das Geschnetzel eingeleitet wird. Zuletzt wird dann mit dem Hals und der Lunge „abgewehrt“. Suggestion im Artikel: ist vielleicht doch nicht ganz sooo overkill-mäßig wie es sich zuerst anhört, denn das junge Ding hat sich ja auch dummerweise selbst geschnitten vor lauter Abwehr. Natürlich ist der Täter schon länger polizeibekannt und kriminell in Erscheinung getreten – es wird einem ja schon als deutsche Erfolgsgeschichte verkauft, wenn das bei den Messerhelden mal nicht der Fall ist, wie etwa hier, wo ein schwäbischer Familienvater den Mordanschlag eines ehrverletzten Afghanen, der eigentlich dessen Tochter gegolten hat, grade noch so überlebt hat:

Denn in den Augen nicht weniger Menschen ist das Verbrechen damit kein „normaler“ Kriminalfall, sondern ein Politikum. Das Delikt dient ihnen als weiterer – scheinbarer – Beleg dafür, dass die Flüchtlings- und Asylpolitik der Bundesregierung gescheitert ist.

Dabei spielt es für sie keine Rolle, dass der Mann, der Ende 2015 als 17-Jähriger ohne seine Eltern ins Land gekommen war, eigentlich ein Beispiel für gelungene Integration ist. Er hat die deutsche Sprache erlernt, besuchte eine deutsche Schule, lebte eine Zeit lang bei einer deutschen Familie und hatte eine deutsche Freundin. Er ging arbeiten und verdiente sein eigenes Geld. Er ist nicht vorbestraft.

https://chaosfragment.wordpress.com/2019/01/26/eine-deutsche-erfolgsgeschichte-oder-der-gipfel-des-zynismus/

Der Tunesier im vorliegenden Fall ist hier auch kein „Flüchtling“, erst recht kein „falscher“, sondern ein „abgelehnter Asylbewerber“ , also kaltes Behördensprech für „Ausschuss“, während in anderen Zusammenhängen, etwa wenn´s drum geht, die Herzen für die bedingungslose Massenimmigration ebensolcher potentieller gewaltkultureller Messerhelden zu öffnen, „Flüchtlinge“, „Geflüchtete“, „Schutzsuchende“ als bewährte Schlüsselwörter im Frame einer hemmungslos-genozidalen Pervertierung des Asylrechts fungieren, in der massenhaft bestenfalls rein parasitäre Existenzen, nicht selten aber auch kriegserprobte Gewaltschergen jeglicher Couleur herein gewunken werden, die letztlich trotz einer sagenhaften Ablehnungsquote nahe der 100% fast alle bleiben dürfen, bzw. „geduldet“ werden. Wer also fröhlich in das zeitgenössische Credo der vielfältigen, weltoffenen Toleranzgesellschaft einstimmt, sollte vielleicht bedenken, dass „Toleranz“ letztlich auch „dulden“, „ertragen“ bedeutet und somit im Aktuellen Kontext damit auch das „dulden“ und „ertragen“ ebenjener Schergen und ihrer Taten gemeint sein könnte. Noch vor kürzerem war die Tatsache, dass im Zuge der bedingungslosen Massenimmigration tausende von „Kriegsverbrechern“ auf das Volk losgelassen wurden, noch kein „Skandal“, sondern genauso „rechte Hetze“ wie das Faktum, dass aufgrund diverser kultureller Eigenheiten Flirts mit und überhaupt Kontakt zu „Refugees“ schnell lebensgefährlich werden können.

Und ja, der Erzähler könnte sich, wie bereits angemerkt, lange über die junge Frau und ihre Familie auslassen und da er die Möhnntschheit insgesamt als ein fieses Affenpack betrachtet, liegt ihm gefühliger Betroffenheitsdusel angesichts der üblichen Verstrahlten, deren Virtue-Signalling blutig daneben ging, ziemlich fern. Allerdings ist es ihm auch völlig klar, dass es nicht so einfach ist, aus der Filterblase der von oben implementierten Frames auszubrechen, schließlich ist der Ausschluss aus der Horde das schlimmste, was einem Primaten geschehen kann. Im Grunde ein Todesurteil, und das ist eben ganz tief drin in den Hominiden, das dazu-gehören-wollen. Und deswegen hält sich euer Erzähler auch nicht damit auf, sich an der Niedermetzelung verstrahlter Mädchen aufzurichten, sondern nimmt lieber die ins Visier, die diese ins Messer laufen lassen. Denn das sind die eigentlichen Täter. All jene, die vom Bildungsstand her eigentlich vom orientalischen Ehrverständnis, von ethnischen Schmankerln wie „Paschtunwali“, von den Eigenheiten genetisch-kultureller Prägung was mitbekommen haben sollten und dies bewusst und in teilweise vorauseilendem Gehorsam mit Neusprech und Framing und Hetze gegen die, die diesbezüglich aufklären wollen, verschleiern und dabei praktisch oder ideologisch/propagandistisch der Zusammenführung einheimischer Mädchen und Frauen mit Jungen und Männern aus inkompatiblen Kulturen den Weg bereiten, und dazu gehören auch jene Pressefritzen, die eben jene Artikel in der genannten Art zu verantworten haben, sind nichts als dreckige Kuppler mit Blut an den Griffeln, stehen unter jedem gewöhnlichen Zuhälter und Menschenschinder, sind einfach der aller letzte Dreck. Punkt.

Die neue deutsche Messermode III

Stich die Drei!

Ja, der Frühling regt sich merklich mit seinem blauen Band, die Knospen schwellen, die Messer blitzen und so konnte das Qualitätsblatt BILD auch das erste prallsonnige Messerwochenende so richtig abfeiern:

„Blutiges Messer-Wochenende: 5 Attacken, 4 Opfer in Klinik, 1 Tote, 10 Täter auf Flucht“

Ja Wahnsinn! Uns interessiert hier aber erst einmal eine spezielle Attacke in Nürnberg bzw. die DPA-Meldung vom 18. Februar dazu:

Nach einer Messerattacke auf eine Frau in Nürnberg hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 25-Jährige stehe im Verdacht, gestern am frühen Morgen der 21-Jährigen mit einem Messer mehrfach in den Oberkörper gestochen zu haben, teilte die Polizei mit. Sie kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

(…)

Die Staatsanwaltschaft stellte gegen den 25-Jährigen aus dem Irak Haftantrag wegen versuchten Mordes. Ein Richter soll heute über eine mögliche Untersuchungshaft entscheiden. Die 21-Jährige und ihre 18 Jahre alte Begleiterin seien in der Nacht auf gestern in mehreren Diskotheken in Nürnberg gewesen, sagte der Sprecher. Auf dem Weg nach Hause sei die ältere gegen 5.00 Uhr von dem Mann unvermittelt angegriffen worden. Nach einer Rangelei mit der 18-jährigen Frau sei der Verdächtige geflüchtet.

Ohne Warnung

Vor der Tat hatte es nach Erkenntnissen der Ermittler kein Gespräch zwischen den Beteiligten gegeben. Die Frau sei ohne erkennbaren Anlass attackiert worden. Mit zahlreichen Beamten, Diensthunden und einem Hubschrauber fahndete die Polizei bis zum Mittag nach dem Mann. Hintergründe zur Tat und Details zur Festnahme wollen die Ermittler bei einer Pressekonferenz bekannt geben.

Im Dezember vergangenen Jahres hatte sich ein ähnlicher Fall ereignet: Damals hatte ein Mann drei Frauen mit Messern angegriffen und schwer verletzt. Auch er hatte nach Polizeiangaben unvermittelt zugestochen. Seine Opfer hatte der Deutsche nicht gekannt. Wegen versuchten Mordes in drei Fällen sitzt der Tatverdächtige noch in Untersuchungshaft.

Hervorhebungen durch den Zitierer

Ja, auch der demütige Erzähler erinnert sich an den Fall von dem blonden Deutschen mit thüringisch-ostzonal-dunkeldeutschem Migränehintergrund, der, ebenfalls in Nürnberg, angeblich in bester asiatischer Amok-Manier gleich drei Frauen auf offener Straße nieder gestochen haben soll. Der Erzähler erinnert sich auch an ein Hetz-Video eines „rechten“ Utubers zu diesem Fall, das ihm bei der Lektüre der obigen Meldung wieder in den Sinn kam. Der Tuber, ein DetleF.Artist oder so, stellte dem Publikum folgende Frage:

„Wer von euch hat in seinem Leben schon einmal davon gehört, dass ein ethnischer Deutscher es fertig gebracht hätte, auf die Straße zu gehen und drei fremde Frauen einfach so niederzustechen?“

Er selbst sei schon weit über fünfzig und könnte schwören, dergleichen noch nie gehört zu haben und er gehe des weiteren davon aus, dass es sich bei seinen Zuhörern nicht anders verhalten würde. Er wage zu behaupten, dass es so einen Fall in der jüngeren Geschichte Deutschlands noch nie gegeben hätte. Und ja, auch der Erzähler war demütig in sich gegangen, aber ihm war auch nichts direkt vergleichbares eingefallen. Sicher, es gab hier Serienmörder, Schulamokläufe, diverse Ausraster und „Familiendramen“ – aber dass jemand einfach auf die Straße geht und mir nix dir nix drei beliebige Frauen nieder sticht, an so etwas konnte sich euer demütiger Erzähler beim besten Willen nicht erinnern.

Nun meinte aber dieser DetleF, dass man vor dem Hintergrund der zwar zum Großteil in den Lokalrubriken der Presse versickernden, aber zweifelsohne massenhaft stattfindenden Messerattacken durch die ebenso massenhaft importierten falschen Flüchtlinge aus gewaltaffinen Verhältnissen und Kulturen, diesen Täter, einen blonden Deutschen, optimalerweise aus dem „Osten“, brauchte, um das alles zu neutralisieren. Und zwar durch eine Tat, an die die falschen Flüchtlinge mit ihren Einzelfällen so schnell nicht heranreichen. Wenn es also diesen deutschen Täter nicht gegeben hätte, dann hätte man ihn glatt erfinden müssen und, so DetleF. weiter, vielleicht hat man das ja auch? Wer wisse denn schon, was sich wirklich zugetragen habe? Vielleicht gab es den Täter, die Tat und die drei Frauen gar nicht und der ganze Fall war frei erfunden? Was könne man heutzutage überhaupt noch glauben? Wie es auch sei, die Tat des blonden Deutschen sticht im Wortsinne so gut wie jeden Einzelfall der falschen Flüchtlinge. Ein Mann, drei fremde Frauen, einfach so, das muss der Fugee erstmal toppen und schafft es in den wenigsten Fällen. Bei jedem der unzähligen ungezählten Einzelfälle kann auf den blonden Dreifachstecher verwiesen werden: „Deutsche machen das auch, und noch viel ärger!“, dazu stechen die Sabrinas die weiblichen Alis ab und bis das alles durchgezählt ist und man weiß, ob es tatsächlich mehr Messerattacken gibt als fröher, kann es noch ein paar Jährchen dauern während die bedingungslose Massenimmigration weiterläuft und der demütige Erzähler sich fragt, ob er jetzt spinnt oder ob nicht doch ein teuflisches Kalkül hinter all dem steckt. Vielleicht hat aber doch diese 70-jährige oberbayerische Grün-Leuchte recht und Rechtsabbieger an Fahrradwegen sind ein größeres Problem als die bedingungslose Massenimmigration, die es ja gar nicht gibt:

LEO BRUX says:30. Januar 2019 at 16:20

B-Maschina,

mannomann, du hast Probleme. Übervölkerung – hier bei uns, etwa in Oberbayern? Stimmt schon, in München steht Haus an Haus, und wenn ich übers Land fahre, sehe ich links 3 Kirchtürme und rechts 3 Kirchtürme, wann immer ich mal aus dem Auto- oder Zugfenster gucke; dazu noch Einzelhöfe und Weiler und kaum je ein Stück reiner Natur ohne Menschen.

Das ist im Nordosten unseres Landes anders. Kaum Menschen, dort. Was für mich durchaus entspannend ist – als Touristen, der gern mal eine Woche oder zwei durch menschenleere Landschaften radelt. Zur Abwechslung. Aber DAS soll Deutschlands Zukunft werden? Hä?

Was die Gefährdung durch Kriminalität angeht: Die war früher – bei geringerer Einwandererzahl – deutlich höher. Sie hängt nicht davon ab, wie viele Einwanderer wir haben, sondern wie wohlhabend wir sind und wie gut der Sozialstaat gewisse Defizite zu kompensieren in der Lage ist. Kriminell werden primär (1) Männer (2) jung (3) Unterschicht – in genau dieser Kombination, egal, ob das nun „Ethnodeutsche“ sind oder nicht. Darum ist auch die Kriminalitätsbelastung in Ostdeutschland eher höher als in Westdeutschland. Wobei man sagen muss, dass sowohl West- wie Ostdeutschland phänomenal sicher sind.

Aber das gehört ja auch zur Psychologie der Kriminalität: Je weniger eine Bevölkerungsgruppe von Kriminalität bedroht ist, desto stärker fühlt sie sich gefährdet. Und umgekehrt. Man vergleiche die subjektive Gefahreneinschätzung von jungen Männern und alten Frauen.

Wie kann man sich bei der historisch und international faszinierenden Sicherheit, die wir hier genießen, hinstellen und behaupten, wir würden von Kriminalität überschwemmt?

Wahnsinn ist das. Wahnsinn, der Methode hat. Die Methode der Hetze.

Wieviele Einwohner wird Deutschland 2025 haben? – Schätzungsweise 84 Millionen. Vielleicht auch 85 Millionen. Maximal. Also etwa so viel wie heute – 83 Millionen und 84 Millionen, das macht kaum einen Unterschied. Nun, Deutschland ist eben attraktiv. Also kommen mehr Leute her, als dass Leute weggehen. Spricht für uns, oder?

Ostdeutschland (ohne Berlin) liegt im Moment bei ca. 12,5 Millionen und wird dann wohl nur noch 12 Millionen haben. Wie wär’s, B-Maschina, du könntest dort hinziehen. Ich empfehle Anklam. Garantiert nicht übervölkerte Gegend, das.

-http://migrationsblog.de/2019/01/16/ein-konservativer-ein-wirtschaftsblick-auf-die-einwanderungsgesellschaft-und-ihre-konvulsionen-2/#comments

Ja, „in was für einer Welt lebt eigentlich dieser B-Mashina“ und wer ist hier am Spinnen?!!

Die neue deutsche Messermode II

Messerscharfe Teens: Die Sabrina sticht die Aaliyah tot

AALIYAH (Symbolbild)

Demütig hat der Erzähler ja schon mal in einem autobiographisch gefärbten Artikel darüber berichtet, wie an sich unscheinbare Randnotizen im Blätterwald vor einigen Jahren entscheidend dazu beitrugen, seine Haltung zu Migration und Migrationspolitik von „neutral“ bis „gemäßigt-positiv“ hin zu „sehr kritisch“ bis „ablehnend“ zu wenden um letztlich hinter den laufenden migrationspolitischen Bestrebungen düster-zerstörerische Kräfte und Absichten zu mutmaßen.

Genau genommen war es eine Reihe von Pressemeldungen über eine Häufung von teilweise tödlichen Messerattacken unter „britischen Teenagern“ in den „Nuller-Jahren“ des jungen Jahrtausends, die man sich vorgeblich überhaupt nicht erklären konnte, was alle damit Befassten angeblich vor ein Rätsel stellte. Der Erzähler nahm das zunächst eher am Rande zur Kenntnis, das ganze hatte in der Darstellung der Deutschpresse etwas von Mystery, wie in einer Geschichte von Stephen King, wo das Böse in die saubere weiße Mittelschichtswelt einbricht und brave Musterschüler durch Todesstrahlen aus dem Weltall unverhofft zu mordlüsternen Bestien mutieren. Irgendwie sonderbar.

Des Rätsels Lösung war aber noch um einiges unheimlicher: Die Messerattacken waren, wie der Erzähler schließlich anderweitig erfahren hatte, letztlich schlicht auf Rivalitäten zwischen pakistanischen und afghanischen Migrantengangs zurückzuführen, das Mysterium also ein nur durch mediales Weglassen von Fakten erzeugtes und somit überhaupt keines!

Und eben dieses Weglassen der relevanten Fakten und Hintergründe war für euren demütigen Erzähler das frappierende an der Sache, da dies für ihn einen Bruch mit der ihm bis dato vertrauten Berichterstattung in solchen Dingen darstellte.

Er war es nämlich damals noch gewohnt gewesen, dass bei solchen Geschichten stets auf den Migrations- und Ganghintergrund hingewiesen wurde, gerade auch mit dem Tenor, dass derartige Gewalt und Devianz stets aus der marginalisierten und prekären Lebenssituation der Migranten erwüchse, was ja als Verallgemeinerung auch schon ideologisch und tendenziös ist. Dieses völlige Weglassen elementarer und, vor allem, den zuständigen Stellen vor Ort bekannter Hintergrundinformationen hingegen, die ein Verstehen und Einordnen des Sachverhalts erst ermöglichen, war für ihn in diesen Zusammenhängen und in dieser Größenordnung damals noch eine völlig neue Qualität und hatte sein Vertrauen in die Medien gewaltig erschüttert. Die Nachricht, dass in Schweden die größte Tageszeitung des Landes im Falle einer ultrabrutalen Gruppenvergewaltigung eines Mädchens durch vier Somalier diese, in bester Pippi-Langstrumpf-Manier, zu zwei Schweden, einem Finnen und einem aus Somalia umgedichtet hatte, trug ihr übriges dazu bei.

Offensichtlich wollte da jemand jedes Verstehen und Einordnen verhindern!

Dass man es in Großbritannien, etwa in Rotherham, von Seiten der zuständigen Stellen vorzog, lieber tausende Kinder und Jugendliche von Somali- und Paki-Rape-Gangs vergewaltigen und versklaven zu lassen, denn als „Rassist“ zu gelten, hätte schon damals einiges, wenn auch nicht alles, erklärt, hatte sich aber noch nicht allgemein herumgesprochen.

Was aber immer wieder deutlich wird, ist, dass all die unerquicklichen Dinge, die im Zuge der bedingungslosen Massenimmigration und der Flutung Europas mit falschen Flüchtlingen mittlerweile in Deutschland zu beobachten bzw. zu „erleben“ sind, in anderen Ländern, besonders in Großbritannien und Schweden, mit mindestens einer Dekade Vorlauf zu beobachten waren. Und das gilt für kulturelle Schmankerl wie Gruppenvergewaltigungen und epidemische Messerattacken genauso wie für die damit einhergehende vernebelnde Berichterstattung durch die Progandajournallie!

Na, alles man ein Übergang bzw. ein Feldversuch, wie der lönssche Wulfbauer zu sagen pflegte, um dann mit herzhaftem Lacher den Wolf in der Kuhle totzuschlagen, weshalb man sich über so manches Deja Vu nicht zu wundern braucht. Ein solches ereilte den Erzähler wieder mal, als er bei der Lektüre der FAZ vom 14. Februar des laufenden Jahres auf eine knapp gehaltene, aber doch vielsagende Meldung stieß, welche mit „Lange Haftstrafe für Messerangriff in Dortmund“ betitelt war. Dieser konnte man entnehmen, dass das Landgericht Dortmund eine siebzehn Jahre alte Schülerin zu sechs Jahren und vier Monaten Jugendstrafe verurteilt hat, die vor einem Jahr eine Bekannte erstochen hatte:

Die Jugendliche namens SABRINA war Ende Februar 2018 mit der 15 Jahre alten AALIYHA auf einem Parkdeck im Dortmunder Stadtteil Hörde, einem Treffpunkt für verschiedene Jugendcliquen, über eine Banalität in Streit geraten. Zunächst prügelten sich die beiden Jugendlichen, dann zog SABRINA ein Messer und streckte ihre Gegnerin nieder. AALIYHA starb wenig später an ihren schweren Verletzungen. Die gesamte Hauptverhandlung fand wegen des jugendlichen Alters der Angeklagten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. SABRINAs Verteidigerin berichtete, ihre Mandantin habe in dem Prozess mehrfach beteuert, keine Tötungsabsicht gehabt zu haben. Auch tue ihr die Tat „unendlich leid“. Das Landgericht bestrafte die Angeklagte am Mittwoch wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Die Staatsanwaltschaft hatte hingegen eine Verurteilung wegen Totschlags beantragt. Schon seit einiger Zeit gibt es aus vielen Städten Meldungen über eine drastische Zunahme von Messerattacken. Ende Januar hatte die Polizei in Gelsenkirchen von einer Verdoppelung der Straftaten gesprochen. Um die Dimension des Problems exakt einschätzen zu können, zählt die Polizei in Nordrhein-Westfalen seit Januar landesweit alle Angriffe mit Messern.

Hervorhebungen durch den Zitierer

Tja, wieviel Indoktrination und Suggestivpropaganda sich doch in so eine kurze Meldung packen lässt. Da wären zunächst die Vornamen von Täterin und Opfer. In solchen Fällen meist abgekürzt oder redaktionell geändert, werden sie hier ausgeschrieben und erscheinen dadurch in der Kurzmeldung förmlich hervorgehoben, obwohl sich, wie man meinen könnte, ein eindeutiger Zusammenhang zu der Tat nicht erschließt. Vielmehr sieht es ganz danach aus, als solle auf suggestive Weise eine Botschaft vermittelt werden.

SABRINA hört sich einfach nach White Trash an. Selbst wenn einem die unsägliche Setlur dazu einfallen mag, ist diese doch wenigstens eine schon länger hier Lebende. Zu AALIYAH mag einem zwar auch die gleichnamige hybridnegride, bei einem Flugzeugabsturz jung gestorbene US-R&B-Sängerin in den Sinn kommen, über deren Glaubensbekenntnis der demütige Erzähler nichts genaues weiß; der Name ist aber nicht nur von vorneherein exotischer als SABRINA, er ist zudem arabischen Ursprungs und das weibliche Gegenstück zu „Ali“. Dies muss nicht heißen, dass das Opfer tatsächlich arabischer Abstammung und/oder islamischen Glaubens war. Eher ist anzunehmen, dass das Mädchen ebenfalls ein Kind von schon länger hier lebenden war, die es nach der zu ihrer Zeit gerade auch beim White Trash populären Sängerin benannten. Dies nimmt allerdings der auffallenden Gegenüberstellung der Namen im Zusammenhang mit „Messerattacken“ nichts von ihrem suggestiven Gestank.

Nein, die Nennung der Vornamen, und zwar in einer Kurzmeldung, nicht in einem ausführlichen Artikel oder Essay, wo dies eher üblich ist, ist wohl kaum dem Zufall geschuldet, und die Verknüpfung des Falles mit den ominösen Messerattacken, die zumindest gefühlt „seit einiger Zeit“ grassieren, noch viel weniger. Import von Messermännern und Gewaltschergen? Alles nur Stereotüpe, in Dortmund hat die SABRINA die AALIYAH abgestochen, wegen nix, DAS ist die Realität! Und die Gewalt kommt nicht von den geflüchteten Schutzsuchenden, die kommt aus dem Internet oder von den Todesstrahlen aus dem Weltall! Es ist einfach die „Verrohung der Gesellschaft“ und die hat nichts mit einem Massenimport von Verrohten zu tun, den es ja außerhalb der dampfenden Tollwut-Hirne von AfD-Wählern sowieso nicht gibt und der deshalb in den Artikeln der Propagandajournallie zur neuen deutschen Messermode erst gar keine Erwähnung findet!

Ja, Teenies und Messerattacken, da hört der Erzähler die Nachtigall trampeln. Und gerade diejenigen, die stets moralisierend betonen, dass man keine Einzelfälle verallgemeinern solle, tun dies die ganze Zeit und merken es nicht einmal, da sie exakt auf den medial vorgegebenen Schienen fahren:

Um Worten eine Bedeutung zuzumessen, aktivieren unsere Gehirne kognitiv-neuronale Frames, die unter anderem das Simulieren von Gefühlen, Gerüchen, Geschmäckern, Bewegungen und Bildern umfassen.

Und dann beim dritten, vierten, fünften Mal ergeben sich Einschleif-Prozesse im Gehirn und ein Wiedererkennungseffekt – egal, ob die Sache wahrhaft ist oder eine Lüge. Und dann sagt das Gehirn irgendwann: ‚Ist mir viel zu anstrengend, das ist für mich jetzt eine Wahrheit.

Aus der aktuellen Framing-Studie des „Berkeley International Framing Institute“ – in Auftrag gegeben von der ARD

Diese Aussage bezieht sich zwar darauf, wie die ARD in der Debatte um die GEZ-Gebühren vorgehen solle, beschreibt aber exakt Vorgehensweise und Kalkül der gegenwärtigen postfaktisch-postdemokratischen Staatspropaganda und ihrer Organe auf allen Ebenen.

Die neue deutsche Messermode I

„Ungezählte Messerattacken“

So titelte das Qualitätsblatt Mannheimer Morgen am 5. Februar dieses Jahres und spielte damit neckisch mit der Erwartungshaltung des rechtsverhetzten Bevölkerungsteiles. Dieser neigt wohl, so wie auch euer demütiger Erzähler, eher dazu, diesen Titel rein quantitativ zu verstehen – die Messerattacken hätten ein solches Ausmaß erreicht, dass man sie schon gar nicht mehr zählen könne! Und das in der Lügenpresse! Natürlich war es aber ganz anders gemeint:

Kaum ein Tag in Deutschland vergeht ohne einen Messerangriff oder eine Messerstecherei. War das schon immer so? Oder nimmt die Zahl der Attacken zu? Auch wenn Polizei und Politik verstärkt darüber diskutieren – belastbare Zahlen gibt es bislang keine. Und so schnell wird sich das auch nicht ändern.

„Ungezählt“ also deshalb, weil noch niemand es geschafft habe, „belastbare Zahlen“ zusammenzuzählen. Man wisse also überhaupt nichts genaues, diskutiere aber trotzdem.

Zwar hat die Innenministerkonferenz (IMK) entschieden, dass die Kriminalstatistik des Bundes künftig Angaben zu Messern als Tatmittel enthalten soll. Die Umsetzung dürfte jedoch noch mehrere Jahre dauern, wie das Bundeskriminalamt (BKA) mitteilte. Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), betonte: „Wir haben gehört, dass es noch bis 2022 dauern soll, aber das halten wir für zu spät.“

Dabei habe die Gewerkschaft der Polizei vor gut einem Jahr „angesichts offenbar zunehmender Messerangriffe“ eine „gesellschaftliche Grundsatzdebatte über wirksame Gegenmaßnahmen“ gefordert, da es, laut Malchow, kaum einen Tag ohne Polizeimeldungen über gefährliche oder sogar tödliche Messerattacken gäbe.

Das Blatt fährt fort:

Nach BKA-Angaben erarbeiten die Gremien der Innenministerkonferenz zurzeit die Leitlinien für die Umsetzung einer statistischen Erfassung von Messerangriffen. Die Kriminalstatistik basiere auf den Datensätzen der einzelnen Bundesländer -„sobald dort eine einheitliche Erfassung sichergestellt ist, können die entsprechenden Daten in die bundesweite Statistik einfließen“, erklärte das BKA. Doch das brauche „aufgrund der erforderlichen Umstellung von technischen Erfassungssystemen in den Bundesländern“ eben noch Zeit.

Und weiter:

„Derzeit kann das BKA keine Aussagen dazu treffen, ob Angriffe mit Messern in Deutschland zunehmen“, heißt es von der Behörde aus Wiesbaden. Befragungen zeigten allerdings einen Trend zum häufigen Messertragen – insbesondere bei Menschen zwischen 14 und 39 Jahren. „Als Gründe für das Mitführen eines Messers werden insbesondere die Angst, Opfer einer Straftat zu werden, sowie die Orientierung an Männlichkeitsnormen angeführt“ teilt das Bundeskriminalamt zudem mit.

Laut BKA, das sich dabei „auf Studien“ stützt, bleibe der Trend zum Messertragen nicht ohne „Einfluss auf das Gewaltverhalten“: Jugendliche, die ein Messer mit sich führten, hätten demnach ein doppelt so hohes Risiko, Gewalttaten auszuführen, wie Jugendliche, die kein Messer mit sich führten. Das BKA rate deshalb vom Führen jeglicher Art von Waffen, auch von Defensivbewaffnung wie Pfeffersprays und dergleichen, ab. Nachdem noch auf „Beobachtungen“ der Gewerkschaft der Polizei in Nordrhein-Westfalen verwiesen wurde, nach denen sich dort die Messerattacken auf Polizisten häufen würden, schließt der Artikel mit den „großangelegten Messerkontrollen“ der Bundespolizei ab. So gab es in Berlin ein „temporäres Mitführverbot von gefährlichen Werkzeugen“ an insgesamt dreizehn Wochenenden auf einer vielbefahrenen Bahnstrecke im Stadtzentrum. Nach Angaben der Bundespolizei wären mehr als 7500 Menschen kontrolliert worden, bei insgesamt 179 wurden Verstöße gegen das Mitführverbot registriert. Die Polizisten hätten bei ihnen 363 gefährliche Gegenstände sichergestellt – darunter verschiedene Messer, Reizstoffe, Pyrotechnik sowie „potentielle Schlag und Stichgegenstände“, also wohl Schraubendreher, Zimmermannsäxte, Rohr- und Kneifzangen.

Soweit die Qualitätspresse. Alles dabei, nichts vergessen? Oder etwa doch? Dem Erzähler ist es gerade zu doof, ausführlich darzulegen, welche Realitäten hier großzügig ausgeklammert wurden. Man trägt halt mehr Messer heutzutage und da das Messer stechen will, kommt es vielleicht auch zu mehr Messerattacken. Aber wirklich nur vielleicht, denn man wisse ja nicht, ob es tatsächlich mehr sind und bis man das weiß, kann es noch Jahre dauern. Schön, dass man für den Fall, dass sich das Gefühl bestätigen sollte, schon jetzt die passende Erklärung parat hat: Man trägt einfach mehr Messer, und diese neue Messermode fordert eben ihre Opfer. Eine „gesellschaftliche Grundsatzdebatte“, über die „Orientierung an Männlichkeitsnormen“ etwa, unter diesen Vorgaben? Ein schlechter Witz.

Nachtrag: Ein guter Witz dagegen, dass das Qualitätsblatt „Mannheimer Morgen“ in unendlich viele Rubriken zergliedert ist, man darunter aber „Deutschland“ vergeblich sucht. Es gibt also unter anderem mindestens vier Regionalrubriken, „Mannheim“, „Heidelberg“, „Ludwigshafen und Pfalz“, „Metropolregion“, aber keine überregionale Rubrik „Deutschland“, sondern stattdessen gleich „Aus aller Welt“ und da findet man dann den besprochenen Artikel zur neuen deutschen Messermode neben „Millionen Hindus baden an Neumond“, „Lawinentote in Norditalien“ aber auch „Berlin: Vater verletzt Sanitäter“. Schon wieder so eine geschickte Fädelung: Deutschland ist hier bereits in aller Welt aufgelöst.

Eine deutsche Erfolgsgeschichte oder der Gipfel des Zynismus?

Paschtunisches Selbstverständnis

Der zur Schnöseligkeit neigende Satiriker Max Goldt hatte vor längerem einmal die inflationäre Verwendung des Begriffes Zynismus mokiert. Diese wäre in vielen Fällen unangemessen, weil es sich beim gemeinten meist „nur“ um Sarkasmus handele. Der Unterschied: während man beim Sarkasmus das Gift heraushören könne, die Bosheit und der Spott meist recht eindeutig zum Ausdruck kämen, töne wahrer Zynismus niemals böse. Ein Beispiel für echten Zynismus wäre etwa die Haribo-Werbung mit Gottschalk, der seinen eigenen Kindern gegenüber derart suchterzeugenden sowie Karies, Übergewicht und Diabetes den Weg bereitenden Kram niemals anpreisen würde. Oder etwa die Aussage von Medienschaffenden, dass „die kleinen Leute“ ja so viele Mühen und Sorgen hätten, dass für sie die Entspannung bei der neuen Oberförster-Serie im TV vollkommen ausreiche und man sie deshalb mit anspruchsvollerem Stoff verschonen solle. Der Erzähler gibt Goldt der Tendenz nach Recht, ist aber neulich über ein Beispiel gestolpert, das ihm dabei gleich die Schuhe ausgezogen hat.

Der „Fokus“, bzw. Qualitätsjournalist Göran Schattauer, macht in einem Prozess um einen versuchten Mord eine „deutsche Erfolgsgeschichte“ ausfindig, doch der Reihe nach. Das Blatt titelt:

Asylbewerber angeklagt: Prozess um Messerangriff auf Familienvater in Stuttgart – FOCUS Online Prozess wegen versuchten Mordes Vater hört nachts Geräusche im Kinderzimmer – kurz darauf wird er niedergestochen

Täter war der afghanische Ex-Freund der Tochter des Mannes. Dieser hatte sich mit dem Vorsatz in das Haus geschlichen, das Mädchen aus Rache dafür, dass sie mit ihm Schluss gemacht hatte, zu töten. Da die Tochter aber zu dem Zeitpunkt außer Haus war, erwischte es den Vater, der nach dem rechten sehen wollte, nachdem er verdächtige Geräusche aus dem Kinderzimmer gehört hatte:

Vater kam wegen komischer Geräusche aus dem Bett

Die Eltern der 19-Jährigen hatten sich bereits schlafen gelegt. Kurz hintereinander hörten sie zwei Geräusche. Sie glaubten, der Wind habe eine Tür oder einen Vorhang bewegt. Vater Rainer P. stand auf und ging ins Zimmer seiner Tochter. Er ließ den Rollladen herunter, drehte sich um und wollte zurück ins Bett. Am Ausgang des Kinderzimmers bemerkte er einen menschlichen Umriss hinter der Tür.

Geistesgegenwärtig stemmte er sich gegen die Tür, um die Person an die Wand zu drücken und einzuklemmen. In diesem Moment stach der Täter mit dem Messer auf den Kopf des Vaters ein. Rainer P. flüchtete in den Flur, hielt die Tür des Kinderzimmers zu und rief seiner Frau zu, sie solle die Polizei holen. Als er merkte, dass sein Kopf stark blutete, ließ er die Türklinke los und wollte sich in ein anderes Zimmer retten.

Opfer erlitt Stiche und Schnitte am ganzen Körper

Doch der Vater stolperte und fiel hin. Der Täter stürzte sich auf ihn. Mindestens sieben Mal stach er auf sein Opfer ein. Dabei rief er laut Anklage mehrmals: „Wer ist im Haus?“ Offenbar war er noch immer auf der Jagd nach seiner Ex-Freundin.

Der Vater versuchte, den Angreifer abzuwehren und ihm ins Gesicht zu sehen, worauf dieser seine Maske zurechtrückte. Diesen Moment nutzte der Vater, um sich aufzurappeln. Durch ein Fenster flüchtete er auf das Dach. Der Messerstecher rannte daraufhin aus dem Haus.

Der Staatsanwaltschaft zufolge erlitt Rainer P., der unmittelbar nach der Attacke operiert werden musste, schwere Verletzungen, die potenziell lebensgefährlich waren: Schnitte und Stiche an der Schläfe, am Arm, an den Beinen, zum Teil wurden Muskeln durchtrennt. Nur durch Zufall seinen keine lebenswichtigen Gefäße zerstört worden, heißt es in der Anklage.

Der flüchtige Täter sei schon wenige Stunden später festgenommen, aber aufgrund mangelnder Beweise wieder freigelassen worden. Nach der Auswertung der vorliegenden Beweismittel wurde der mittlerweile mit internationalem Haftbefehl Gesuchte, welcher sich nach Belgien abgesetzt hatte, mehrere Tage später von Zielfahndern aufgespürt, erneut festgenommen und inhaftiert.

Der Fokus-Schreiber meint dazu, dass es sich hier zweifelsohne um eine „schreckliche Tat“ handeln würde, nur hätte die, im Falle es hätte sich bei dem Täter um einen Deutschen gehandelt, niemanden interessiert. Ja, in Ordnung, es war hierzulande nicht unbedingt üblich, sich für einen Laufpass auf solche Weise zu bedanken, wie es der geschmähte junge Mann aus Afghanistan angekündigt haben soll, ganz ausgeschlossen ist es allerdings auch nicht:

Vergeblich versuchte Amir W., seine Ex-Freundin zurückzugewinnen. Als er begriff, dass sie jeglichen Kontakt mit ihm ablehnte und lieber mit anderen Männern unterwegs war, soll er sehr wütend geworden sein. Laut Anklage drohte er der jungen Frau, er werde sie vergewaltigen und umbringen.

Der Umstand, dass der Täter aus Afghanistan kommt, mache die Sache laut Fokus „nicht besser, nicht schlechter, aber komplizierter“. Weil es nämlich einige Menschen gäbe, für die das deshalb kein normaler Kriminalfall wäre:

Denn in den Augen nicht weniger Menschen ist das Verbrechen damit kein „normaler“ Kriminalfall, sondern ein Politikum. Das Delikt dient ihnen als weiterer – scheinbarer – Beleg dafür, dass die Flüchtlings- und Asylpolitik der Bundesregierung gescheitert ist.

Dies wäre allerdings unangebracht, vielmehr sei die Biografie des Täters ein Beleg für das Gegenteil, eine deutsche Erfolgsgeschichte sozusagen:

Dabei spielt es für sie keine Rolle, dass der Mann, der Ende 2015 als 17-Jähriger ohne seine Eltern ins Land gekommen war, eigentlich ein Beispiel für gelungene Integration ist. Er hat die deutsche Sprache erlernt, besuchte eine deutsche Schule, lebte eine Zeit lang bei einer deutschen Familie und hatte eine deutsche Freundin. Er ging arbeiten und verdiente sein eigenes Geld. Er ist nicht vorbestraft.

Bis er von seinen Leidenschaften übermannt wurde, war der Täter demnach also quasi „einer von uns“, la deutsche Vita von seiner schönsten Seite sozusagen. Und vor Ausrutschern ist niemand gefeit, potentielle Mörder sind „wir“ schließlich alle, zumindest steht niemandem auf der Stirn, ob, und wenn ja, wann und wo, bei ihm dereinst die Sicherungen durchbrennen werden. Oder ist es etwa doch nicht so einfach? Wurde vielleicht was vergessen bei der Erfolgsgeschichte und dem kleinen Stolperer ab vom rechten Wege und rein ins Kinderzimmer der Ex?

Ist die afghanische Herkunft des Täters wirklich unerheblich, weil er ja schon so vorbildlich quasi-deutsch integriert und assimiliert war?

Wie bereits an anderer Stelle angesprochen, leben weite Teile der afghanischen Mehrheitsethnie, der Paschtunen, nach ihrem uralten archaischen Ehren- und Verhaltenskodex, dem sogenannten Paschtunwali, der das Zusammenleben in und zwischen den Stämmen und Sippen in Afghanistan schon lange vor dem Islam regelte. Das Regelwerk ist in elf Teile gegliedert, vieles davon klingt tatsächlich nobel und ehrenhaft, nach Karl May und „edlen Wilden“. So z.B. „Melmastia“ („Gastfreundschaft“ – auch und vor allem gegenüber Fremden. Wurden nicht zu Zeiten des Hippie-Trails viele entkräftete Blumenkinder auf dem Weg nach Indien von den Afghanen aufgepäppelt?), oder „Nanawatai“ (So viel wie „Vergeben“ und „Zuflucht gewähren“ – auch gegenüber Feinden, was einem US-Marine das Leben gerettet hat, der einen Hinterhalt überlebte, und verwundet in die Hände eines Pashtunen-Stammes fiel, wo er gepflegt und gegen andere Stämme verteidigt wurde). Dann wären da noch „Turah“ (Tapferkeit), „Sabat“ (Loyalität), „Khegara/Shegara“ (Aufrichtigkeit), „Groh“ (Treue), „Pat Wyaar aw Meerana“ (Respekt, Stolz und Mut), „Naamus“ (Beschützen der Frauen), „Nang“ (Ehre, die darin besteht, die Schwachen zu verteidigen), „Heewad“ (Land, bzw. die Pflicht das selbige und die darauf wurzelnde Kultur der Pashtunen zu verteidigen) und eben „Nyaw aw Badal“: Gerechtigkeit und Rache bzw. Gerechtigkeit durch Rache, vor allem auch im Fall von Ehrverletzungen, was beinhaltet, dass selbst gelinder Spott nur gerächt werden kann, indem das Blut des Spötters vergossen wird, was wiederum jahrzehnte- wenn nicht gar jahrhundertelange Blutfehden zwischen Familienclans zur Folge hat und darin dem „Kanun“ der Albaner sehr ähnlich ist, da der Tote ja wiederum gerächt werden muss und so weiter und so weiter. Und offensichtlich sticht (im Wortsinne!) „Nyaw aw Badal“ „Naamus“ spätestens dann, wenn Stolz und Ehre des Mannes durch eine Frau verletzt wurden, sei es durch Untreue, Ungehorsam, Abbruch der Beziehung oder nur das Abweisen eines Annäherungsversuchs. Und dieses Ehrverständnis, nach Landeskennern schon bei vorpubertären Knaben fest in den Hirnen verankert, dürfte, gelinde gesprochen, nicht umassgeblich dafür verantwortlich sein, dass junge Afghanen hier immer wieder, oft aus nichtig erscheinenden Anlässen heraus messernd, axtschwingend oder anderweitig explosiv in Erscheinung treten. Es sind Männer wie Frauen, die da meist nichtsahnend ins Messer laufen, aber bei letzteren ist es aus naheliegenden Gründen, wenn sie sich auf eine Beziehung einlassen, quasi schon vorprogrammiert, wie erst kürzlich eine junge Polin erfahren durfte, der ihr afghanischer Ex-Partner im Krankenhaus von Bad Kreuznach den hochschwangeren Bauch aufschlitzte und dabei das gemeinsame Kind tötete.

Vor diesem Hintergrund ist also die afghanische Herkunft des Täters mitnichten unerheblich, sondern das entscheidende Element zum Verständnis der Tat, das unter anderem das zu allem entschlossene Vorgehen des Täters und die damit einhergehende Vernichtungsabsicht erklärt! Wie gesagt, der Vater des Mädchens hatte großes Glück, den heimtückischen Angriff überlebt zu haben. Wie sieht vor diesem Hintergrund der Versuch des Focus-Schmieranten Göran Schattauer aus, aus der Sache eine doppelte deutsche Erfolgsgeschichte zu machen? 

Begründet wird dies damit dass a) der Täter nach der Erstergreifung wegen Mangels an Beweisen wieder freigelassen wurde um dann, als genug Beweismaterial gesichtet worden war, doch festgenommen und einem Verfahren zugeführt zu werden (funktionierender Rechtsstaat) und b) die Geschichte des Täters, wie bereits angeführt, eben eine einer erfolgreichen Integration in Deutschland darstelle, vom Ausrutscher der Tat selbst mal abgesehen, denn schließlich war der Musterjunge nicht mal vorbestraft! Aus der Schreibe von Göran Schattauer spricht zumindest, dass hier jemand, eventuell selbst mit Migrationshintergrund, unter allen möglichen Verrenkungen die Geschichte in ein positives, ermutigendes Licht stellen möchte. Ob er aber wirklich nichts von Paschtunwali und den damit einhergehenden Implikationen weiß? Klar ist, dass diese Art von Verschleierung Opfer produziert, Menschen ins Messer laufen lässt. Und diese Geschichte ist eben nicht die einer erfolgreichen Integration, vielmehr zeigt sie, wie wenig die Refugee-Seligkeit was an den seit frühester Kindheit eingefahrenen archaischen Verhaltensmustern zu ändern vermag, wie dünn und fadenscheinig die Integrationstünche ist. Und sie zeigt damit vor allem, dass die falschen Flüchtlinge nicht vor diesen Bräuchen geflohen sind, sondern sie mit sich bringen.

In dem Zusammenhang ist es zudem überaus putzig, wenn Göran Schattauer sich fragt, ob der Messerheld seiner Erfolgsgeschichte seine „Entschuldigungsschreiben“ an die Betroffenen tatsächlich ernst meine. Ja sicher wird er das ernst meinen, dass es ihm leid tut, dass er nach alter Väter Sitte seine Ehre mit dem Messer zusammenzuflicken versuchte; in der hirnverstrahlten Gastfamilie werden sie nämlich sicher gemeinsam das Grundgesetz gelesen haben. Und Carl Zuckmayer.

Ist die Geschichte dann doch ein Zeichen für eine gescheiterte Flüchtlings- und Asylpolitik der Regierung, als die sie die „Rechtspopulisten“ nach Schattauer interpertieren?

Nun, Dinge wie „Paschtunwali“ sind kein Geheimwissen. Es wird nur alles getan, das aus der Öffentlichkeit zu halten und Diskussionen darüber in bequem abkanzelbare Kreise a la PI-News und „rechte“ Blogosphäre zu verbannen, während man weiter junge Männer mit dem Chip im Hirn in Schulklassen setzt, wo sie Kontakt mit ansässigen Mädchen aufnehmen können, die keine Ahnung von „Nyaw aw Badal“ haben und zudem durch die hiesige Sozialisation schon alles Zeug zum Opfer mitbringen („Girl Power- lass dir von keinem Typen was sagen!“). Wenn nicht gleich, nach wie vor Mia, Kennenlernrunden in Jugendtreffs veranstaltet,  kritische Stimmen mundtot gemacht werden,  dafür jedoch pädagogische Spitzenkräfte weiter dahingehend den Erklärbären geben dürfen, dass derartiges Gemesser nichts mit der Herkunft der Täter zu tun hätte, da in Afghanistan und überhaupt im Orient, die Frau zu Hause die Hosen an habe, was dann als „Einblick in die Psyche des Täters“ verkauft wird – „narzistische Kränkung“, jaja, das wird´s wohl gewesen sein. Diese Figuren sind alle an der Opferproduktion beteiligt, an ihren Händen klebt somit tatsächlich Blut. Und die Regierung mit dem gedunsenen Scheusal, das die aufgrund ihrer Konditionierung zum Täter prädestinierten Männer, inklusive der von Afghanistan zurückgewiesenen afghanischen Intensivkriminellen, massenhaft reinschaufeln lässt? Soll man hier wirklich noch von Dummheit statt Bösartigkeit ausgehen? Von einem Scheitern? Oder vielmehr davon, dass das alles um bestimmter Ziele willen billigend in Kauf genommen wird, wenn nicht gar so gewollt ist, weswegen man auch ökologische Naivität zu Kardinaltugend und Erziehungsziel erklärt hat?

Die Umdeutung der Geschichte des Messerhelden in eine Erfolgsgeschichte der Integration könnte man also durchaus mit einiger Berechtigung als Gipfel des Zynismus bezeichnen. Wobei jeder, der schon mal auf Berge gestiegen ist, weiß, dass das mit dem Gipfel so eine Sache ist, da dieser sich die längste Zeit dem Blick entzieht und während man, aufwärts steigend, vermeint, man habe ihn endlich vor sich, kommt dahinter schon der nächste jähe Aufschwung aus der Deckung.

Nachtrag:

Auf die gleiche Weise wie mit dem afghanischen Ehrverständnis wird schon lange mit mit dem Phänomen der orientalischen „Ehrenmorde“ in Sachen Vernebelung umgegangen. Dabei wird so getan, als wäre „Ehrenmord“ ein Wort für ein unter Europäern wie Orientalen gleichermaßen verbreitetes Phänomen, nur sei es jeweils anders benannt: Hier „Familiendrama“, dort „Ehrenmord“. Dabei sind es tatsächlich völlig verschiedene Dinge. Bei „Familiendramen“ ist es so, dass jemand „austickt“, ein Mann löscht beispielsweise seine Familie aus, weil er aufgrund einer ihm ausweglos erscheinenden Lage keine Perspektive mehr sieht. Eventuell war er arbeitslos, die Frau wollte ihn verlassen etc. Das „Familiendrama“ entspringt also in der Regel der Verzweiflung einer Person angesichts einer ihr ausweglos erscheinenden Lebenssituation. Bei einem „Ehrenmord“ hingegen plant die ganze Sippe den Tod eines Familienmitgliedes, weil es gegen den Verhaltenskodex verstoßen (ein Mädchen hat das Kopftuch verweigert, sich westlich angezogen, einen Nichtmuslim zum Freund etc.) und dadurch Schande über die gesamte Familie gebracht hat, was nur durch den Tod der betreffenden Person wieder ins Lot gebracht werden kann! Derartige Vorstellungen waren in Europa unbekannt, auch ist die Vorgehensweise bei einem Ehrenmord nicht mit der Verzweiflungstat eines „Familiendramas“ zu vergleichen. Bei den Ehrenmorden plant die Sippe strategisch die Tat, in der Regel werden für den Vollzug jugendliche männliche Verwandte auserkoren, da bei diesen mit den niedrigsten Strafen zu rechnen ist. Ehrenmorde und Familiendrama sind also zwei grundverschiedene Sachverhalte, wobei der Ehrenmord unter nicht muslimischen Europäern unbekannt war, Moslems aber sehr wohl auch „Familiendramen“ kennen! Ein Ehrenmörder ist also jemand, der sich nach dem Verhaltenskodex seiner Kultur richtet und nicht jemand wie der Täter bei einem „Familiendrama“, der diesem zuwiderläuft! Und deswegen gehören gerade die, die immer noch damit kommen, dass es „halt überall Verrückte“ gäbe, endlich unters Messer, sonst hört für dieses strunz- wie brunzdumme und dabei hochkriminelle Gesabbel nie auf!