Da gucksch du, Türke!

Täuschland, Leermeister der Welt

Der TAGESSPIEGEL berichtet Schauerliches aus der Türkei:

In Ankara wütet der anti-syrische Mob – ungestört

Der Hass einiger Türken auf Migranten wächst: In der Hauptstadt plünderten sie Geschäfte von Syrern und zündeten Autos an. Die Polizei schaute zu.
Die Türkei hat derzeit mit schweren ausländerfeindlichen Krawalle zu kämpfen: In der Hauptstadt Ankara plünderte ein Mob die Geschäfte von Syrern und zündete Autos an. Viele Türken werfen der Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan vor, zu viele Syrer und Afghanen ins Land gelassen zu haben. Auch unter seinen Anhängern wächst die Wut. Erdogan will das Problem mit einer Grenzmauer lösen.
Auslöser der Gewalt in Altindag war der Tod eines 18-jährigen Türken bei einer Messerstecherei mit Syrern am Dienstag. Ein anderer junger Türke wurde verletzt. Trotz der aufgeheizten Stimmung in dem Armenviertel, in dem nach Medienberichten mindestens jeder zehnte der 360.000 Einwohner ein Syrer oder Afghane ist, verhinderte die Polizei die Krawalle am Mittwoch nicht. Die türkischen Sicherheitskräfte, die sonst jede kleine Demonstration im Keim ersticken, hielten sich zurück.


Polizei lässt den anti-syrischen Mob wüten

„Wir können im eigenen Viertel nicht mehr vor die Tür gehen“, beschwerte sich Ceyhan Ülger, Vater des bei der Messerstecherei verletzten Türken. Seit 30 Jahren wohne er in Altindag, aber heute könne er mit seiner Frau wegen der vielen Syrer nicht einmal mehr in den Park gehen, sagte Ülger dem nationalistischen Parlamentsabgeordneten Ümit Özdag, der Altindag besuchte.
Die Opposition fordert, die Syrer nach Hause zu schicken und die Afghanen nicht ins Land zu lassen. Oppositionspolitiker erklärten in den vergangenen Wochen immer wieder, die Türkei dürfe nicht zum Auffangbecken für Flüchtlinge werden. Inzwischen wird diese Rhetorik von der Regierung übernommen. Erdogan sagte am Mittwoch in einem Fernsehinterview, die Türkei sei kein „Durchgangslager“ für Flüchtlinge.

Tja, der Türke hat eben noch viel zu lernen beim globalen Oberleerer Täuschland! Sticht hier irgend so ein falscher Fluchtling nen Einheimischen ab wie ein Schwein, gibts allenfalls ein bißchen Gemurre und Geblöke seitens der Plebs. Und wenn ein Hasivideo irgendwelche bulligen „Patrioten“ zeigt, die bei einem Opfergedenkmarsch migrantischen Provokateuren zwei, drei Schritte hinterhersetzen, wird das zu einer Nazi-Menschenjagd aufgeplustert, gibt es anstatt des obligatorischen „runden Tischs gegen Rechts“ gleich ein Massenevent, mit dem die üblichen popkulturellen Hofschranzen und Gratismut-Giganten in die Welt hinausschreien, daß sie in der Mehrzahl seien, während ein Verfassungsschutzpräsident wegen seiner relativierenden Worte vom Hocker gekegelt wird.

Oder es passiert gar nichts. So wie im Fall des astreinen zweitausendfünfzehner Merkelgastes, der einfach mal so in Würzburg Greisinnen, Frauen und Mädchen metzelte. Aus Dschihad-Gründen, wie er verlautbarte. Bekam aber trotzdem nur nen Jagdschein und die entsprechende Unterbringung auf Staatskosten. Und dann wieder Schwamm drüber. Immerhin will der psychotische Gotteskriecher selbst Opfer der genannten Menschenjagden gewesen sein, da muß man sich dann auch nicht wundern. Mehr hat das Dummvieh nicht zu interessieren.

SO geht nämlich Weltoffenheit und Humanität! Wer hat behauptet, daß das was für Schwachnervler, Heulsusen und ewig gestrige Heimatfilmfreunde ist?

Täuschland ist einfach nicht nur die bessere Türkei, Täuschland ist das Beste aus allen Welten. Ein wahrer Leuchtturm der Nationen. Und das nicht nur hinsichtlich der Massenflutung mit fremdkulturellem Gewaltprekariat.

Wenn Täuschland mit seinen, offiziellen Stellen zu Folge, gerade mal 2% Anteil an den globalen CO2-Emissionen und damit am angeblich möhnntschenngemachten Klimawandel, den Morgenthau-Plan durchzieht, zeigt es damit nicht nur dem Inder und dem Schineser, wo der Hammer hängt! So sieht sie aus, die wahre moralisch-ethisch-ökologische Welt-Föhrerschaft, um die „wir“ uns einfach nicht drücken können – nicht mehr, aber auch nicht weniger. So wird es zumindest dem Dummvieh sinngemäß ununterbrochen von Seiten der Politschranzen und ihrer medialen Ausstülpungen ins Resthirn getrötet. Am getäuschten Wesen soll die Welt genesen!

Na, einklich auch nix Neues, der DE verspürte aber trotzdem den Drang, das mal wieder aufgrund der aktuellen Ereignisse anzupinnen. Ach ja, der Erdogan erscheint grade irgendwie noch eine gute Spur zwielichtiger als ohnehin schon. Irgendwie so merkelwürdig-rautenrättisch. Kann es sein, daß er gar ein „Volksverräter“ ist? Bei Gott…

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Helfende rechte Händchen und Schlammschlachten mit dem THW

Lieber Schamlippen küßen als Schlamm schippen müßen!

-Unbekannter Wortakrobat-

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-Gravy Wrestling Zito and Garrett’s 6th Annual Gravy Wrestling-
Bratensoße statt Schlamm: Catchen von seiner erfreulicheren Seite. Favoritin des DE ist latürnich die schöne Fette mit dem dem Prachtgesäuge, die ihre Gegnerinnen OWNED daß es nur so seine Art hat. Allerdings sollten bei ihr KEINE Ausnahmen vom SEKSI Dresscode gemacht werden! SAUEREI!

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Während es bei den Absonderungen des plessmannschen Maulwerks neulich in den Tagesthemen noch nicht so ganz klar war, ob er den Flutopfern tatsächlich unterstellte, in nennenswertem Ausmaß Hilfe durch „BRD-Organisationen“ abzulehnen, geht man nun diesbezüglich schon deutlicher in die Vollen. So FAZ-Frau Johanna Christner am 23. Juli 2021. Natürlich setze sich das Groß derer, die es THW, Polizei, Feuerwehr schwer machten, aus BRD-Gegnern wie Querdenkern, Reichsbürgern, Rechtsradikalen zusammen, die die Flutgebiete überfluteten um staatsfeindliche Desinfo- und Zersetzungspropaganda zu verbreiten. Gleichzeitig wird hervorgehoben, daß die Flutopfer selbst aufgrund der Situation sehr, sehr anfällig für Verstörungstheorien seien, die in den neu geschaffenen Schlammbiotopen fruchtbarsten Boden vorfänden:

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Interner REBLOG aus aktuellen Anlässen: „Multikulti ist der Kern des Rassismus!“ – Eine Genozidalfarce in drei Akten

Erster Akt: Mr. Brown will dirigieren

Zeitgenössische Darstellung eines Massakers an Weißen durch Schwarze bei der haitianischen Revolution 1791.
Antirassismus a la 1791 auf Haiti: Immer feste druff auf BIG BAD WHITEY!
Bildquelle

In der Online-Ausgabe des „Tagesspiegel“ vom 16. August des laufenden Jahres singt ein Mr. Brandon Keith Brown als Gastautor dem demütigen Leser unter dem berückenden Titel

Als Afroamerikaner in Berlin

Multikulti ist der Kern von Rassismus

ein Liedchen davon, was er, Mr. Brown, als „Afroamerikaner“ in der real existierenden Alltagsrassismushölle des vorgeblichen Multibuntlandes Görmoney für einen alltäglichen Spießrutenlauf durchmachen muss. Zu Mr. Brown bietet der Tagesspiegel folgende biographische Eckdaten:

Brandon Keith Brown, 1981 in North Carolina/USA geboren, lebt als Dirigent in Berlin. Er arbeitete unter anderen mit dem RSB, der Staatskapelle Weimar und den Nürnberger Symphonikern.

Wir sehen gleich: der Mann ist Teil der globalisierten Hochkultur, da kann sich der dumpfdeutsche Frustsack, AfD-Wähler und Wutwürger lang machen wie er will, da kommen sie nicht hin die Verlierertypen, da ist sofort Autorität und Überfliegertum präsent! Allerdings sind besagte marginale Existenzen gar nicht so sehr der Stolperstein des Anstoßes des symphonischen Mr. Brown, aber dazu gleich mehr. Erst schauen wir uns an, welchen Schikanen der Mann und seine Leidensgenossen tagtäglich in unserem bunt dekorierten Rassistenpfuhl ausgesetzt sind und inwieweit „Multikulti“ daran schuld ist. Laut Mr. Brown wäre „Multikulti“ die bunte Decke, unter die der „Alltagsrassismus“ gekehrt würde und deswegen von Grund auf rassistisch, was schon darin begründet sei, dass „Multikulti“ von Weißen definiert würde, und, man höre und staune, Unterschiede nivelliere:

Wie der amerikanische Schmelztiegel-Mythos, so versucht das deutsche Multikulti-Konzept alles, was zwischen uns anders ist, auf wundersame Weise wegzufegen. Multikulti verspricht Gleichheit, Handlungsfähigkeit, Pluralität und eine automatische Akzeptanz von Gefühlen, Gedanken, Erfahrungen, unterschiedlichen Erzählungen, Sprachen und Handlungsweisen von allen Menschen.

Das ist ja ein Ding! Dabei habe ich doch immer gedacht, wir wären alle gleich auf Erden, Fremde können Freunde werden? Nichts da, alles fauler Zauber der der weißen Vorherrschaft dient, da wird es auch Zeit, das „Allerheiligste“ mit einzubringen, was schon eine gewisse Witterung aufkommen lässt:

Aber das ist nicht das Berlin, das ich kenne. Multikulti leugnet die Erfahrung des alltäglichen Rassismus in dieser Stadt. Weiße Deutsche definieren es, und es hält die weiße Vorherrschaft aufrecht. Weiße Deutsche sprechen nicht darüber, weil sie entweder keine schwarzen Freunde haben oder keine, die bereit sind, über das Thema mit ihnen zu diskutieren. Weil sie Beschwerden von vornherein ablehnen, sofern es sich nicht um körperliche Gewalt handelt oder sie Zeuge von klaren rassistischen Diffamierungen werden. Und vielleicht auch, weil sie sich für den Holocaust schämen und deshalb nicht darüber sprechen wollen.

Uff! Nach der Holokeule ist der Leser erst mal platt und demütig genug, um reuig die schauerlichen Moritaten aus der rassistischen Alltagshölle zu vernehmen:

Rassisten treten nicht mehr nur mit Springerstiefeln und Glatze auf. Die Weigerung, jemanden in einem Lokal zu bedienen, übermäßige Aufmerksamkeit in Geschäften, also angestarrt werden oder von Angestellten verfolgt zu werden, rassistische Polizeikontrollen (Racial Profiling) oder die Weigerung, Englisch zu sprechen, selbst wenn man Englisch sprechen kann – all das ist rassistisch.

Ganz besonders natürlich das Beharren auf der Landessprache:

Ich musste Sprüche hören wie: „Das hier ist Deutschland, sprich Deutsch“ oder „Du bist hier ein Gast!“. Das sind Abwandlungen von „Geh dahin zurück, wo du hergekommen bist“ – und das kennen wir doch von irgendwoher.

Wirklich schauderhaft diese Relikte eines einst völlig normalen Verhaltens hominider Primaten gegenüber dem Fremden und Anderen, wie jeder bezeugen kann, der je versuchte, in Frankreich mit Englisch „durchzukommen“ oder in Polen, nachdem er sich erst als Deutscher zu erkennen gegeben hat, oder es gar wagte, als Süddeutscher in Lokalzenekneipen der Kölner Altstadt das dort übliche schale Gesöff aus Fingerhutgläschen zu verschmähen und sich genüsslich am Weizenbier zu laben!

In Täterland allerdings wiegt das unter der ganz speziellen zivilreligiösen Last besonders schwer, keine Frage, und etwa der Verweis auf die rüde und ungastliche Art und Weise, mit der im antirassistischen Regenbogenland Südafrika aus den Nachbarstaaten hereinmigrierende Schwarze, die auch etwas von dem großen Kuchen haben wollen, den die entmachteten weißen Rassisten hinterlassen haben, von den ansässigen Schwarzen empfangen werden, nämlich mit Keule, Axt, Machete und der schon im antirassistischen Freiheitskampf beliebten „Halskrause“, dem brennenden benzingefüllten Autoreifen, der ein überaus qualvolles Verröcheln garantiert, wäre nur der klägliche Versuch, sich hier aus der Verantwortung zu winden und ohnehin RACIST, weshalb wir uns ganz tief vor Dominus und „Black Bull“ Mr. Brown bücken, um vor unserer eigenen Tür zu kehren. Fraglich nur, ob uns das was nützt, angesichts der Scheußlichkeiten, die jener uns um die roten Ohren haut:

Ich habe den Eindruck, dass der Alltagsrassismus in den letzten Jahren zugenommen hat. Davon möchte ich hier berichten. „Raus mit dir“, schrie ein weißer Barbesitzer in Schöneberg einmal, als er mein Computer-Ladegerät aus der Steckdose riss und mich auf die Straße setzte. „Du kaufst nichts, also verschwinde!“ Drei Minuten mit der Bestellung zu warten, war offensichtlich verboten. Plötzlich war ich ein schwarzer WLAN-Bandit, der wertvolle weiße Ressourcen stahl. Ich rief damals die Polizei an, um diese Diskriminierung zu melden.

„Ich habe ihn hier noch nie gesehen“, sagte der Barbesitzer zu den Beamten. Und natürlich hat die Polizei nicht verstanden, inwiefern dieses Verhalten rassistisch war. Mein Betreten der Bar hatte ihn schlagartig alarmiert. Meine bloße Existenz versetzte ihn in einen Zustand der extremen Wachsamkeit. Der Anblick eines unbekannten schwarzen Mannes in seiner weißen Kneipe hatte ihn verunsichert, also warf er mich raus.

Das ist ja wirklich allerhand! Ob das einem Blonden auch so gegangen wäre?

In den USA, wo ich herkomme, führt die Weigerung schwarze Menschen zu bedienen in der Regel dazu, dass Unternehmen Entschädigungen zahlen müssen. Vielen deutschen Einrichtungen fehlt ein solches Bewusstsein über Rassismus – und ein soziales Gewissen.

Hätte ein blonder Gast die gleiche Reaktion hervorgerufen? Wohl kaum! Er hätte den kulturellen Normen der Bar und dem Aussehen ihrer Gäste entsprochen. „Das ist Deutschland“ bellte ein Angestellter in einem Café, nachdem er gehört hatte, wie ich meinen Kaffee auf Englisch orderte.

Nun, unter Umständen durchaus, wenn nämlich der „blonde Gast“ vom Erscheinungsbild her einen prekären oder auch nur szeneuntypischen Eindruck gemacht hätte, und wer weiß, vielleicht hatte der Wirt ja schon entsprechende Erfahrungen mit Schwarzen gemacht, die nicht im Symphonieorchester spielen? Und warum ordert denn ein globalisierter Schwarzer, der offenkundig des Deutschen mächtig ist, seinen Kaffee in Deutschland auf English? Oh, das war natürlich wieder schwer rayyyyciiisss‘ vom Erzähler, der kurz vergessen hat, dass Deutschland ein „globalisiertes Land“ sei und deshalb erst mal demütig weiter zitiert:

Ich erklärte in meinem besten Deutsch, Deutschland sei jetzt globalisiert und hier leben nun nicht bloß weiße Menschen. „Raus mit dir oder ich rufe die Polizei“, bekam ich zu hören. Ich rief die Polizei selbst an. Die Stimme in der Telefonzentrale sagte, Berlin sei multikulti, von Rassismus hätte sie noch nie gehört. Ich entgegnete, dass das höchstwahrscheinlich daran liegt, dass die Person keine Schwarzen kennt. Stille. Darauf blaffte die Stimme, dass ich warten solle, bis die Polizei eintrifft, und legte auf.

Für Schwarze in Berlin können sogar Lebensmitteleinkäufe schlimm sein. Einmal brachte ich meine wiederverwendbare Tasche mit und wurde von der Supermarkt-Security als Dieb bezeichnet. Das ist Racial Profiling vom Feinsten. Nachdem ich mich beschwert hatte, wurde dem Sicherheitsdienst gekündigt.

Tja, nicht schön das, auch wenn man versucht ist zu denken, dass es sich im Vergleich zum Los massakrierter weißer Farmer in Südafrika oder auch von Touristen in den USA, die mit ihrem Mietwagen die falsche Abzweigung erwischt hatten und in „The Hood“ verschlagen wurden, doch recht bescheiden ausnimmt und es immer schwerer fällt, gegenüber Mr. Brown in der Demutspose zu verharren. Dieser hat nämlich, wie der Erzähler gerade noch aus dem Augenwinkel bemerkt, nun seinen schwersten Hammer ergriffen und ist gerade im Begriff, ihn auf dessen demütiges Haupt niedersausen zu lassen! Gut festhalten, Leute:

Schwarze Menschen sind nicht Weiße mit einer sexy Hautfarbe. Wir sprechen, handeln, bewegen und denken anders. Und das ist gut so. Tief im weiß-deutschen Habitus wird davon ausgegangen, dass sich alle Menschen unabhängig von ihrem kulturellen Hintergrund anpassen müssen.

Der Erzähler konnte gerade noch zur Seite hechten während dieser Hammer in seine Türschwelle krachte und sich dabei so verkeilte, dass Mr. Brown ihn nicht mehr freimachen konnte und nun als keifendes, schwitzendes, schwarzes Rumpelstilzchen an dessen Stiel herumfuhrwerkte, dass es nur seine Art hatte! Nee, Mr. Brown, so plump lässt sich ein halbwegs aufgewachter weißer Mitteleuropäer nicht überrumpeln, da hat es sich nämlich mit der Demut!

You won’t fool the children of the Revolution? Und ob! „Multikulti“ plus „Heimat“ = 150% Weiß-Deutsche Supremacy! Dumpfdeutscher und rassistischer geht es kaum mehr, meint zumindest Mr. Brown!
Bildquelle: Nuadamandia

Wir halten fest: Obwohl Mr. Brown ja bereits eingangs erwähnte und auch der Titel dahingehend unmissverständlich war, dass es um die „Zerlegung“ von „Multikulti“ als Instrument von weißem Suprematismus geht, als von Weißen gewebte Blümchendecke, unter der Unterschiede, Konflikte und der dumpfe Alltagsrassismus unkenntlich gemacht werden sollen, war man doch geneigt, sich in vertrautem Fahrwasser zu befinden: Dass es letztlich doch nur darauf hinauslaufe, dass es sich einfach noch nicht allgemein herumgesprochen habe, dass wir trotz phänotypischer Unterschiede alle nur Menschen seien, dass wir deshalb alle das gleiche Recht auf menschenwürdigen Umgang hätten und da fallen Anstarren und dürftig begründete Lokalverweise eindeutig nicht darunter. Mr. Browns Verweis darauf, dass Schwarze grundsätzlich anders seien, passt da irgendwie erst einmal schlecht rein und dürfte manch erklärt antirassistisches Whitey vor die Wand laufen lassen – Autsch!

Und in der Tat: Trinkt ein Schwarzer mit Laptop im Café jetzt seinen Milchkaffee grundsätzlich anders als ein „blonder Gast“? Kauft ein Schwarzer im Supermarkt grundsätzlich anders ein? Wohl eher weniger, und wenn doch, dann muss man sich über „Anstarren“ und einen gewissen Argwohn nicht wundern, da dies eine normale Reaktion von Menschen auf alles irgendwie Andersartige ist!

Plakat in Südafrika: "Stop Mob Violence!"
Wir sprechen, handeln, bewegen und denken anders“: Öffentliches Plakat in Südafrika. Bildquelle: MORGENWACHT

Die Kritik des Mr. Brown am weißdeutschen Multikulturalismus erinnert zunächst an Wiglaf Droste, der den in den 90ern angesichts wüster Szenen in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen teilweise bis zur Ekstase antirassistisch bewegten Deutschen unterstellte, sie seien hinter der Fassade des öffentlich zelebrierten „Bimbostreichelns“ doch nur die selben dumpfen Faschos wie eh und je und hätten wegen ihrer jüngeren Vergangenheit sowieso nicht zu mucken, auch wenn zig Millionen an Ausländern, „egal wie arm, krank oder kriminell“ ins Land fluten würden. Nur trat Droste als „weißer“ antideutscher Ätzkopf auf, während Mr. Brown als Vertreter der „People of Color“ nun, wo die feuchten Träume Drostes zusehends reale Gestalt annehmen, einen Machtanspruch demonstriert. Man kann es nicht oft genug wiederholen:

Schwarze Menschen sind nicht Weiße mit einer sexy Hautfarbe. Wir sprechen, handeln, bewegen und denken anders. Und das ist gut so. Tief im weiß-deutschen Habitus wird davon ausgegangen, dass sich alle Menschen unabhängig von ihrem kulturellen Hintergrund anpassen müssen.

Ihr weißen Deutschen seid jetzt „globalisiert“ und das bedeutet, dass hier nicht mehr eure Regeln gelten, denn diese sind weiße Konstrukte und für uns nicht mehr bindend, denn wir sind anders als ihr und das ist auch gut so! Der pöse mikroaggressive „Alltagsrassismus“ diente ihm nur als Aufhänger dazu, Mr. Brown will dirigieren und markiert sein Revier!

Bezeichnend ist, dass Mr. Brown mit seiner Ansage letztlich genau auf Linie der echten „Rassisten“ ist, die wir hier fairerweise als „Rasserealisten“ oder „Weiße Nationalisten“ bezeichnen wollen. Er rennt damit sozusagen mit Vollgas durch deren offene Türen: Entgegen des herrschenden boasschen Dogmas vertreten diese den Standpunkt, dass man sehr wohl von Menschenrassen, allerdings mehr im Sinne von „Subspezies“ in der Natur denn im Verständnis der Tierzucht sprechen könne, dass die in der Tat minimalen genetischen Unterschiede tiefgreifende Auswirkungen zeitigten, dass es nicht nur auf die Gene selbst ankomme sondern auch darauf, wie diese „verschaltet“ wären usw. Mr. Brown sagt zwar nicht, warum Schwarze grundsätzlich anders tickten, aber rein assoziativ geht seine Aussage mehr in Richtung rassischer als rein kultureller Unterschiede. Und selbst wenn, letzteres wäre nach heutigem Verständnis rassistisch genug, wenn auch mehr im Sinne der softeren identitären Ethnopluralisten.

„…nicht Weiße mit einer sexy Hautfarbe…“ Bildquelle: MORGENWACHT

Ja, „Rasse-Realisten“ und „Weiße Nationalisten“ sehen es auch so, dass Schwarze und Weiße in wesentlichen Punkten grundverschieden sind und dass eben dies eine kulturelle und/oder genetische Vermischung von beiden auf demselben Territorium zum Nachteil der Weißen dysgenisch gestalte! Und man muss schon zugeben, dass es für diese Annahme durchaus valide Belege sowohl wissenschaftlicher wie historischer Natur gibt. Jeder, der schon mal in Afrika zu tun hatte kann bestätigen, dass das zukunftsgerichtete, vorausschauende Denken nicht unbedingt die Stärke der Afrikaner ist, dazu kommt ein im Schnitt deutlich niederer Durchschnitts-IQ, eine im Vergleich zu Weißen reduzierte Affektkontrolle bei höherer Impulsivität, die Unterschiede im Denken bilden sich schon darin ab, dass sich in den afrikanischen Sprachen die Ethik der Weißen noch nicht einmal in Worte fassen lässt. Allein diese Umstände erklären schon etliche der grauenhaften Dinge, die im Verlauf der bedingungslosen Flutung von Deutschland und Europa mit afroarabischem Männerüberschuss geschehen sind. Damit soll nicht gesagt sein, dass es keine hochintelligenten Schwarzen gibt oder es ausgeschlossen ist, dass Schwarze ein Symphonieorchester dirigieren. „Rasse-Realisten“ sind nur mit einiger Berechtigung der Ansicht, dass dies aus der Perspektive des „weißen Überlebens“ heraus irrelevant ist: Zum einen gäbe es da etwa das Phänomen „regression to the mean“ was besagt, dass die Kinder einer durchschnittlich intelligenten Weißen mit einem hochintelligenten Schwarzen höchstwahrscheinlich vom IQ her unter dem weißen Durchschnitt rangierten. Vor allem aber könne man davon ausgehen, dass auch hochintelligente Schwarze in erster Line im Interesse ihrer Ethnie handelten, im Zweifelsfall also gegen das Wohl und die Interessen der Weißen, nicht wahr, Mr. Brown?

Man lese sich einfach mal durch die entsprechenden Tags zum Thema bei MORGENWACHT, etwa hier, hier oder hier, um einen Eindruck von der wirklichen Tragweite dieser Thematik zu bekommen. Wer jetzt mäkelt, dass der Verweis auf eine einzige Seite doch etwas arg ärmlich sei, sollte sich vergegenwärtigen, dass es sich dabei im wesentlichen um eine Textsammlung handelt, welche ein umfassendes Bild des“rasserealistischen“ Spektrums bietet, ergänzt durch zahlreiche Links zu „Mainstream“-Quellen und erweitert durch eigene weiterführende Überlegungen des Machers, „Lucifex“. Es bleibt dabei jedem selber überlassen, ob er das als „Naziparolen“ abqualifizieren möchte oder nicht, aber wenn schon, dann sind es wohl gefüllte Naziparolen und keine hohlen.

Da wir aber hier nach allen Seiten weiter Fairness walten lassen wollen, muss noch angemerkt werden, dass die aus diversen Verbindungen hervorgegangenen sogenannten „Afrodeutschen“ im Großen und Ganzen relativ unauffällig und gut integriert hier leben. Oft sind es ruhige, unproblematische Leute mit durchaus vorzeigbarer Vita, wie der Erzähler aus eigener Anschauung bestätigen kann. Aber die Masse macht es eben und wer afrikanische Massen importiert, der bekommt zunehmend afrikanische Verhältnisse.

„Risikofaktor Migrationshintergrund“ – Ist Covid-19 rayycyst? Von ROTHERHAM lernen?

Der Umstand, dass überproportional viel Weiße sterben, ist ja selten Grund für übermäßiges Gerausche im politmedialen Blätterwald, sondern allenfalls eine Randbemerkung wert, so wie etwa bei der durch die jüdischen Philanthropen aus dem Kreis der Familie Sackler maßgeblich initiierten „Opioid-Krise“ in den USA. Desgleichen wird sogar oft gar nicht so unverhohlen als eine Art von ausgleichender Gerechtigkeit goutiert, für all das, was Big-Bad-Whitey der Möhnntschheit und dem Planeten angetan habe, also so ähnlich wie der Moment bejubelt wurde, an dem etwa in den USA bei den Neugeborenen die Nichtweißen die Mehrheit im Kindsbett errangen und man ob der verheißungsvollen Zukunft frohlockte, in der Weiße endgültig nur noch eine Minority unter vielen wären, was für die solcherart Gläubigen wohl den endgültigen Sieg über das Böse auf Erden in greifbare Nähe rücken lässt.

Auch dass es in den USA unter all den ethnischen Gruppen die der vorgeblich doch Gott-weiß-wie-privilegierten Weißen ist, bei der die Lebenserwartung in den letzten Jahren rückgängig war, während sie bei allen anderen ethnischen Gruppen anstieg, wurde, außerhalb der üblichen Verdächtigen vom weißnationalistischen Nazi-Rand der Alt- wie Neurechten, mit kaum einem Wimpernzucken bedacht, passte es doch in den weltweit zu verzeichnenden Abtritt des alten weißen Mannes, der auch in dessen europäischen Ursprungsländern zum überwiegenden Teil allenfalls wie ein unvermeidliches Naturereignis rezipiert, wenn nicht ebenfalls, mehr oder weniger euphorisch, als ein Wandel hin zum Bunt-Besseren im Sinne der nicht mehr ganz so neuen, ethomasochistsich-multikulturalistischen Zivilreligion beklatscht wurde. Halt! Was heißt hier „multikulturalistisch“? Ist „Multikulti“ nicht der neue Rassismus? Gut, dann einigen wir uns eben auf die „Alles was Whitey macht ist falsch und rassistisch, weil es Whitey überhaupt nicht gibt und deshalb muss er weg und zwar so schnell wie möglich!“-Religion.

Die „Corona-Krise“ wiederum machte, dem nun durchaus aufgewühlten Rauschen des internationalen Blätterwaldes nach, deutlich, dass trotz allem Schwund, den Big-Bad-Whitey als Repräsentant der finsteren Mächte zu verzeichen hatte, die armen bunten und braunen Peoples immer noch schwer unter den von ihm dominierten Machtsrukturen und derem folglich strukturellen Rassismus zu ächzen und zu leiden hätten! Es wären, so tönt es unisono von taz bis FAZ, ja vornehmlich die armen, überwiegend dicht von Migranten und/oder Peoples of Colour bevölkerten Quartiere in Big Bad Whiteys Reich, etwa den USA, wo die Covid-19-Neuinfektionen exponentiell kumulierten und tatsächlich schwere und tödliche Verläufe zeitigten!

Und während die FAZ vom Samstag, dem 25. April des laufenden Seuchenjahres immerhin einen Großartikel den nicht-weißen „Gastarbeitern“ widmete, die in nicht-weißen Wohlstandsdomänen wie etwa Singapur, vor allem aber den Golfstaaten

– wo, wie wir ja alle wissen, primitive Beduinen sich an den Bodenschätzen mästen, die ihnen Big-Bad-Whitey erst zugänglich gemacht hat, und ein arbeitsfrei-ausbeuterisches Leben auf dem Rücken von importierten Arbeitssklaven führen –

isoliert, zusammengedrängt und vielfach hungernd dem Virus preisgegeben würden, so konstatiert in derselben Ausgabe Jochen Buchsteiner an anderer Stelle, unter „Risikofaktor Migrationshintergrund“, dass selbst im bunt-orwellesken Großbritannien der Rassismus immerhin noch insoweit virulent sei, als dass „Migrationshintergrund“ die Aussicht drastisch erhöhe, der grassierenden Pandämonie zum Opfer zu fallen, und das auch und gerade unter den Ärzten und dem Klinikpersonal!

Wann immer Fotos von Ärzten, Krankenschwestern und Pflegern in Großbritannien veröffentlicht werden, die an Covid-19 gestorben sind, fällt eines auf: Sie sind selten weiß. Unter den ersten zehn verstorbenen Ärzten des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS befand sich kein einziger ohne Migrationshintergrund. Auch jenseits der NHS- Beschäftigten würden die ethnischen Minderheiten im Vereinten Königreich von dem Virus „überproportional“ getroffen, sagte kürzlich der für die Kommunen zuständige Minister Robert Jenrick.

Das ist ja allerhand! Who’s to blame, äh, to „Bame“?

Wie kommmt es, dass die offiziell als „Bame“ bezeichnete Bevölkerungsgruppe (Black, Asian and Minority Ethnic“), also Schwarze, Asiaten und andere ethnische Minderheiten offenbar so viel gefährdeter ist?

Gute Frage, da schwillt einem glatt der Krisenstab!

Das fragt sich auch die britische Regierung. Sie hat angekündigt, dem Phänomen nachzugehen und einen Stab in der NHS-Behörde „Public Health England“ damit beauftragt, Fakten und Hintergründe auszuleuchten.

And indeed, there’s more where that came from:

Die BBC meldete am vergangenen Wochendende, dass damit begonnen worden sei, auf Totenscheinen die ethnische Herkunft der Corona-Opfer zu vermerken. Eine höhere Infektionsrate und höhere Todeszahlen lassen sich nicht nur unter infizierten Ärzten, Schwestern und Pflegern feststellen, sondern – abgeschwächt – bei allen Patienten, die der „Bame“ – Gruppe zugerechnet werden. Das „Intensive Care National Audit and Research Centre“ fand heraus, dass 34 Prozent der auf Intensivstationen behandelten Covid-19-Patienten einen „Bame“-Hintergrund haben.

Überhaupt eröffnen sich ganz erstaunliche, geradezu monströse Dimensionen:

Der Anteil der „Bames“ an der Gesamtbevölkerung liegt bei nur 14 Prozent. Politiker, Wissenschaftler und Ärzte machen auf verschiedene Facetten des Rätsels aufmerksam. Zum einen beschäftigt der NHS überproportional viele Mitarbeiter mit Migrationshintergrund. Mehr als zwanzig Prozent der Krankenschwestern und sogar 44 Prozent aller NHS-Ärzte gehören der „Bame-Communitiy“ an. Das erklärt aber nur einen Teil der höheren Zahlen.

Abgesehen davon wären diese Zahlen selbst überaus erklärungsbedürftig, insbesondere was die Ärzte betrifft und hinsichtlich der Frage, was sich daraus für Rückschlüsse auf den Zustand des NHS ziehen ließen, wir aber hecheln weiter mit dem Autor in Richtung Rassismus:

Manche sehen die Ärzte, Schwestern und Pfleger als Opfer eines versteckten oder sogar offenen Rassismus. So würden viele Ärzte aus dieser Bevölkerungsgruppe aus Angst dazu neigen, eher keine Beschwerde zu führen und etwa bei mangelhafter Ausstattung mit Schutzkleidung zu schweigen, heißt es zuweilen. „NHS-Beschäftigte, die ethnischen Minderheiten angehehören, würden zudem häufiger „an der Front eingesetzt“, schrieb Omar Khan, Direktor des für Gleichstellung streitenden „Runnymede Trust“, in dieser Woche. „Wir wissen, dass ethnische Minderheiten seltener befördert und häufiger gemaßregelt werden, aber auch auf ihre Einsatzgebiete, die weniger erstrebenswert sind sind und höhere Risiken beinhalten.“

Klar, dass da deutliche Worte in Richtung „Blame Whitey“ angezeigt sind:

„Es ist Diskriminierung am Arbeitsplatz, die ethnische Minderheiten einer größteren Gefahr aussetzt, ernsthaft an Covid-19 zu erkranken.“

Nun, 44 Prozent der Ärzte sind zumindest am Arbeitsplatz keine wirkliche Minderheit mehr, dazu noch die orwellianischen Antirassismus-Gesetze in GB und ihre restriktive Handhabe in Betracht gezogen – nein, das kann nicht die ganze Wahrheit sein, was auch von anderen Kapazitäten aus dem Minderheiten-Lager durchaus nicht unerwähnt gelassen wird:

Professor Kamlesh Khunti, ein Fachmann für Diabetes und Herzerkrankungen, machte kürzlich darauf aufmerksam, dass „kulturelle Unterschiede nicht unterschätzt werden dürften. Viele Einwanderer aus Asien, Afrika oder der Karibik lebten in Großfamilien, „was soziale Distanzierung und Selbstisolation erschwert“, sagte er.

Ja, „kulturelle Unterschiede“, ein Kamlesh Khunti darf sowas noch sagen, sein Kollege, Professor Nishi Chaturvedi, geht näher in die medizinischen Details:

Sein Kollege, Professor Nishi Chaturvedi, führte aus, dass Krankheiten, welche die Erkrankung an Covid-19 begünstigen und zugleich die Genesung erschweren, „unter Menschen mit südasiatischer und afrokaribischer Herkunft um ein Vielfaches häufiger auftreten“. Diabetes, Schlaganfälle und Herzinfarkte ließen sich in der Gruppe der Bame vor allem bei Jüngeren überdurchschnittlich oft beobachten, was bislang wissenschaftlich nicht erklärt werden kann.

Vielleicht wäre ein Ansatz richtungsweisend, der die geringeren Durchschnitts-IQs, die geringer ausgeprägte Fähigkeit zu vorausschauendem, zukunftsgerichtetem Denken und Handeln, die ebenso im Verhältnis zu Whitey geringere Impulskontrolle unter dem afroorientaliden Teil der „Bames“ und deren eventuellen Niederschlag bei der Ernährung und individuellen Gesundheitsvorsorge mit berücksichtigt? Böse Zungen meinen ja, dass z.B. die Schwarzen in den USA und sonstwo mit Abstand beim Zucker-, Fett-, Junkfood-Verzehr brillierten und somit, obgleich sie in den entsprechend geführten Medien, von der Werbe- über die Musik- bis zur Sexindustrie mit Vorliebe als muskulös-dominante Übermenschen*innen dargestellt werden, die Hitlisten in Sachen Adipositas und Metabolisches Syndrom anführten – der jüngst als Beispiel für ein jung-dynamisches Corona-Opfer herumgereichte, mit 35 Lenzen frischverstorbene US-Räpper „Fred the Godson“ wäre jedenfalls eine treffende Illustration hierfür.

Leider passen „soziale und ökonomische Zusammenhänge“ einfach besser in den Frame, zumindest wenn es um die heiligen Minority-Kühe geht, denn das Geld und die Macht liegen ja stets in den Händen der Weißen und nur der Weißen, folglich haben diese auch nichts zu meckern, das findet auch der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan:

Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan sieht auch dies in einem sozialen und ökonomischen Zusammenhang. Es sei eine „ungemütliche Wahrheit“, schrieb er kürzlich im „Guardian“, dass Menschen mit Migrationshintergrund eher auf engem Wohnraum lebten, in prekäreren Arbeitsverhältnissen stünden und „nicht den Luxus haben, sicher von zu H ause aus zu arbeiten“. Ein Leben in Armut mache anfälliger für Krankheiten, weshalb es wenig überraschend sei, dass Angehörige der Bame-Community eine größere Wahrscheinlichkeit haben den Virus zu bekommen, und wie es scheint, zu sterben“. Gestützt zu werden scheint Khans Argumentation von der Statistik. Danach befinden sich zwei Drittel aller Corona-Hotspots in Gebieten, in denen besonders viele Einwanderer leben.

Ja, und? War es nicht eben jener Khan, der verkündete, sowas wäre schlicht ein Risiko des modernen urbanen Lebens? Ah, scheißdochrein, nein, er meinte natürlich Terroranschläge! Wie konnte der Erzähler das bei aller Demut nur durcheinanderschmeißen? Diese seien, so der die Welt laut Propagandajournallie sachlich, klar und nüchtern betrachtende Moslem, schließlich schlichtweg ein Teil des Großstadtlebens, nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Ja sicher, da kann man schwer widersprechen, denn das war ja auch schon lange vor der aktuellen Buntheits-Agenda so, als sich wasweißisch für buntscheckige anarchistisch-nihilistische Gruppierungen bevorzugt in europäischen Metropolen in Pyrotechnik übten, und wer war Guy Fawkes, mit dessen Konterfei sich viele Wahrheitsfreunde gerne maskieren, ganz zu schweigen etwa von der weißen IRA?

Nun, abgesehen davon, dass eine solche Aussage von einem Moslem mit pakistanischen Wurzeln dennoch ein bestimmtes „Gechmäckle“ hat, könnte man selbiges auch für prekäre Armutsquartiere und ihre ungesunden Lebensbedingungen behaupten, gerade im von jeher sehr klassenbewußten Britannien, leider ist dies aber nur dann von Interesse, wenn man in Bezug auf Minorities Whitey für das Leid der „Blames“ blamen kann, nicht wahr? Und wehe, jemand entgegnete diesen Klagen damit, dass Armutsquartiere nunmal von jeher Teil des urbanen Lebens gewesen wären, weshalb schon H.P. Lovecraft als „sensibler Gentleman“ im gleichfalls angelsächsischen, wenn auch amerikanischen Red Hook vom Grauen überwältigt wurde!

„Ach Möhnnntsch,“ nölt da eine innere Stimme, „D.E., was Besseres fällt dir wirklich nicht mehr ein, AUSGERECHNET hier mit diesem Urbild eines WHITEY-SCHNÖSELS samt klassisch-rassistischer Stereotypien und Ressentiments daherzukommen? Ist dir wirklich kein Geck zu billig?“

„Nein!“ entgegnet der Erzähler, bei aller gebotenen Demut so schlagfertig wie es angebracht erscheint. Denn wenn die weiße Unterschicht vollkommen unter die Gewalt der muslimischen „Minorities“gerät, kann diese mit der ganzen Verachtung der britischen Klassengesellschaft rechnen und die Gesetzeshüter verweigern schon mal einem aufgebrachten Vater nicht nur, was noch zu verstehen wäre, seine Tochter eigenhändig aus den Fängen einer Moslem-Rapegang zu reißen, sie tun selbst nichts dergleichen, sondern schirmen und schützen ihrerseits die Schinder und Sklaventreiber und erklärem dem Mann, dass das zur normalen Sexualität junger Mädchen heutzutage gehöre – und das in einer Gesellschaft, die andererseits die rigid-repressive Sexualhölle nach US-Vorbild großteilig importiert hat, was aber doch besser zusammenpasst, als es den Anschein macht, da beides islamoide Züge trägt!

Peter MacLoughlin hat mit „Easy Meat – Inside Britains Grooming Gang Scandal“ eine umfassende Chronik der muslimischen Rape-Gangs im Großbritannien verfasst, deren Geschichte der systematischen Versklavung von einer geschätzten Million vorzugsweise weißer Teenager-Mädchen aus den unteren Schichten und der Duldung und Vertuschung dieses Treibens durch sämtliche verantwortlichen Instanzen, von Sozialarbeitern und -behörden bis zu Polizei, Justiz, Politik über ein Vierteljahrundert hinweg als überaus hilfreich dazu erscheint, den Katzenjammer über Rassismus, Blames, Blaming, „soziale und ökonomische Zusammenhänge“ in Relation zu setzen, insbesondere, wenn so etwas von pakistanischen Moslems und Artverwandten kommt, die innerhalb der fiesen weißen Rassismus-Strukturen hohe gesellschaftliche Positionen einnehmen und über Deutungshoheit verfügen. So vermerkt Gavin Boby von der Law and Freedom Foundation im Vorwort:

Obwohl [Moslems] nur 5% der [englischen] Bevölkerung ausmachen hat man berechnet, dass Moslems 170 mal wahrscheinlicher dabei in Ersheinung treten, das zu tun [minderjährige Kinder für den Sexhandel zu ködern] als Nicht-Moslems… Es gibt nicht einen Fall, in dem das [minderjährige] Mädchen ein Moslem und der Mann [pädophiler Sexhändler] Nicht-Moslem war.

Quelle. Übersetzung durch den D.E.

Natürlich hat der Erzähler bei aller Demut hier seine Probleme mit Begriffen wie „pädophil“, vor allem, wenn es um Teenager geht, und was „minderjährige Kinder“ betrifft, so ist das schon ziemlich drollig, denn sind Kinder nicht zwangsläufig minderjährig? Sicherlich spricht hieraus die sexualhöllische Gleichsetzung von „minderjährig“ mit „sexuell unmündig“ mit „Kind“ völlig ungeachtet von jedem biologischen Entwicklungsstand, aber das ist in den Zusammenhängen, die hier Thema sind, erstmal Nebensache, was zählt, sind die genannnten Relationen im Sinne des Fazits des Mr. Boby:

Sie vergewaltigen unsere Kinder, wir vergewaltigen ihre Kinder nicht.

a.a.O.

MacLoughlin selbst schreibt in seiner Einführung:

Das Phänomen von Banden von [moslemischen] Männern, die um Schulmädchen herumschleichen und sie für ein Leben in Sucht und Prostitution ködern ist eine eigene Kategorie des sexuellen Mißbrauchs von Kindern, aber eine Kategorie, die die Autoritäten in Großbritannien vorsätzlich über 25 Jahre hinweg ignoriert haben. Sie ignorierten es, obwohl es klar schon seit 2003 auf die nationale Agenda gesetzt worden und schon seit den späten 1980ern als lokales Phänomen in stark islamisierten Städten bekannt war.

Wenn diese Männergruppen weiße Nicht-Moslems gewesen wären, hätte man schon vor Jahrzehnten die Initiative ergriffen um dieses Problem zu beseitigen sobald man es identifiziert hatte.

[…]

Über Jahrzehnte konnten Banden [moslemischer] Männer ungestraft an Schultoren herumhängen. Was diese Männer hauptsächlich schützte, war ihre Hautfarbe.

a.a.O.

Der Erzähler muss einräumen, dass er das Werk von MacLoughlin selbst noch nicht gelesen hat, dies auch nicht unbedingt beabsichtigt, da ihm die darin erörterten Sachverhalte seit Jahren bekannt sind und ihm eine noch tiefergehende Beschäftigung mit den Details als allzu frustran erscheint. Auch könnte man das Ganze durchaus noch aus einer anderen Perspektive betrachten, wie sie etwa der Post-Collapse-Brutalprepper „Nicht Verfügbar“ einnehmen würde: Nämlich ebenjene Mädchen nicht nur als bloße Opfer zu sehen, da auch sie nicht vom Schulhof oder der Straße weg entführt wurden, sondern eben „gegroomt“, also durch Schmeicheleien und Versprechungen „gelockt“, und es gibt nun mal immer jemanden, der „lockt“ und jemanden, der sich locken lässt, zumal es eben nicht um „Kinder“ im eigentlichen Sinn ging, und fürwahr, solche meist nicht sonderlich hellen Bälger und Gören aus den unteren Schichten sind no joke, aber dies wiederum ist eine andere Geschichte, die ein andermal erzählt werden soll. Die kurzen Zitate aus dem Buch von MacLoughlin reichen aus der demütigen Sicht des Erzählers hingegen dicke, das Geblame über die Blames und die pöse Allianz von Virus und „strukturellem Rassismus“ in ein erhellendes Licht zu rücken, zumal der hier kritisch gewürdigte FAZ-Artikel noch mit einem echten Surprise Ending aufwarten kann, das in sämtlichen hier aufgeführten Zusammenhängen von einer nicht unerheblichen Würze ist. Denn letztlich ist die Statistik nur eine Grobe, bei der die Corona-Gewinner schonmal durchs Raster fallen:

Doch die Statistik ist nur grob. Der frühere Vorsitzende der Gleichstellungs- und Menschenrechtskommission, Trevor Phillips, nahm Anfang der Woche eine interessante Differenzierung vor: Wo überdurchschnittlich viele Menschen wohnen, deren Wurzeln in Pakistan und Bangladesh liegen, treten kaum Infektionen auf. Gemeinsam mit dem Demographen Richard Webber fand er heraus, dass islamische Einwanderungszentren wie Luton, Rotherham oder Bradford unterdurchschnittlich betroffen sind.

Sieh einer an, ausgerechnet die Orte, deren Namen stellvertretend für Rape-Gangs und islamische Sexsklaverei stehen, haben sich corona-mäßig als ausgesprochen resisent und resilient gezeigt! Woher das wohl kommt?

Phillips bring dafür zwei Erklärungen ins Spiel. Zum einen seien gläubige Muslime an mehrmaliges Händewaschen am Tag gewöhnt und hätten sich das nicht erst angewöhnen müssen. Zum anderen schütze die Muslime, dass viele, insbesondere die Frauen, nicht arbeiteten. Vierzig Prozent der muslimischen Einwanderer seien „wirtschaftlich inaktiv“ und lebten daher ohnehin isoliert, schrieb Phillips in der Times.

Aaah, jetzt schlägts Dreizehn! Diese Woche kommentierte nämlich ein führender FAZKe, Japser von Altbock oder so ähnlich, dass sich momentan hierzulande in der „Corona-Krise“ unter den politischen Entscheidungsträgern die „Mathematiker“ und die „Pragmatiker“ gegenüberstehen würden. Für letztere stünde etwa der NRW-Präser Laschet, welcher augenscheinlich großzügige Lockerungen beim Shutdown anstrebe und dabei in Punkto Sicherheit pragmatisch-kompromissbereit gepolt wäre. Die „Mathematiker“ hingegen neigten zur Vorsicht, dächten naturwissenschaftlich, hörten stets auf Virologen, wobei an ihrer Spitze, „ALLEN VORAN“ niemand anderes als unsere geliebte Anstandsdame, FRAU DR. MERKEL, stünde!

Möhnntsch, dachte sich der Erzähler zunächst, was nen doofer FAZke! Nicht nur dass schon allein die Bezeichnung „Physikerin“ mehr als zweifelhaft und „Mathematikerin“ eine ganz neue Ehrung für den qualligen Zitterrochen wäre, wie kann man überhaupt jemand als vorsichtig und nüchtern-wissenschaftlich-„mathematisch“ bezeichnen, als jemanden, der alles im Sinne des Gemeinwohls abwägt und diesem oberste Priorität einräumt, wo doch ebenjene Person aus fadenscheinigstem Anlass die sichere Energieversorgung in den Gully gekippt und dazu, nachdem die Fakten über ROTHERHAM etc. schon lange offen auf dem Tisch lagen, millionenfach den Ausschuß der islamischen Welt ins Land und direkt in dessen ächzende Sozialsysteme gewunken hat, ohne dass irgendeine stichhaltige humanitäre, ökonomische, demographische oder sonstige naturwissenschaftlich-„mathematische“ Begründung vorgelegen hätte, noch dazu besorgte Mütter aus dem Volke mit „Angst war noch nie ein guter Ratgeber! Gehen sie lieber auf Flüchtlinge zu und blasen sie ein bisschen auf der Bockflöte und sehen sich nachher in der Kirche ein Bild an!“ verhöhnte, um dann bei der willigen Anne ihren ungewaschenen Kurzhals aus der Affäre zu ziehen: „Es liegt nicht in meiner Macht wieviele noch kommen, es liegt überhaupt nicht in der Macht irgendeines Menschen in Deutschland, lesen sie doch ABOUT oder essen sie zwei überreife Bananen!“ Wie kann man so jemand an die Spitze einer herbeidelirierten Front der Vernunft und Besonnenheit stellen und nicht gleich neben Shab-Niggurath, Azathoth und NYARLATHOTEP, DAS KRIECHENDE CHAOS?

Doch nun, nach Lektüre des hier bemühten FAZ-Artikels, mit Blick auf die Erkenntnisse von Mr. Phillips und Mr. Webber, durchfuhr es den Erzähler wie eine kristallene Kugel, mitten durch die Stirn! Diese Kraft, diese Schöpferkraft, DAS zu vollbringen! In weiser Voraussicht ging es unserer Anstandsdame und den Hintergrundmächten (Stichwort für Insider: „40/2“) entgegen aller bösen Verdächte und Aluhut-Phantasien schlichtweg darum, Deutschland fit für die Zukunft zu machen! Ischschwööhr! Und das eben durch massive BLUTAUFFRISCHUNG mittels einer robusten, seuchenresistenten Klientel, der man nicht erst das Händewaschen beibringen muss und die sich auch „in unseren Sozialsystemen wohlfühlt“ (frei nach Göre Eckhardt)! Voila! So ist das. So ergibt das Sinn. So und nicht anders. Und wo gehobelt wird, da fällt auch mal der eine oder andere Spahn.

Schöne neue Welt, die solche Bürger trägt…

…besonders berückend der robuste Charme der weißen weiblichen „Askaris“. „Die unteren Schichten sind Dreck.“ – Adolf Hitler in seinen „Tischgesprächen“ über die Rasse der ansonsten von ihm durchaus verehrten Inselaffen.
Bildquelle: Collection of Grooming gang convictions and investigations

Kurz erklärt: “Rassismus gegen Weiße” gibt es nicht (Update: Angst vor „White Fragility?!!)

When you wanna kill whitey, but you filed the serial number off your problem solva
KEINE Rassistin, ganz im Gegensatz zu demjenigen, der sie als dummes Negerweib tituliert – was dem Erzähler in all seiner Demut latürnich nie einfallen würde!

Der Erzähler, so demütig wie unermüdlich in seinem Kampf für Vielflatsdemokratie, Zivilversagergesellschaft und MenschInnenrechte, präsentiert hier einen Netzfund, der jedem NATZIEHSCHWEIN, das sich „REIN ZUFÄLLIG“ in diese hehren Hallen verirren sollte, um die ungewaschenen Ohren gehauen gehört, und zwar so lange, bis es spritzt, äh, sitzt, äh, scheißdochrein. Der Text stammt von der vorzüglichen Natziehhatzseite „Belltower“, also der Netzpräsenz der Amadeus-Stiftung von Anetta Kahane, die manche hier vielleicht kennen (-https://www.belltower.news/rassismus-gegen-weisse-gibt-es-nicht-48962/-), ist also hochoffiziell mit Bundesmitteln gegen Rääächts finanzierte Definitionsgewalt. Nach dieser Lektüre ist hoffentlich auch noch dem hinterletzten Rotpillendreher klar, warum „Köterrasse“ für die Deutschkartoffel, aus migrantischem Großmaulwerk gehöhnt, ebensowenig rassistisch sein kann wie „Kill Whitey!“ von wulstig-dicken Kannibalenlippen hervorgespien, „Kümmeltürke“ oder schlicht „Neger“, vorgebracht von BIG BAD WHITEY, aber sehr wohl! Aber bitte nicht missverstehen, dem Erzähler, in seiner Demut und mit entsprechendem Hintergrund, war DAS sowieso klar, was allerdings auch keine Selbstverständlichkeit ist, das PädologenPACK kennt zum Großteil noch nicht mal seine fachlichen Grundlagen, stuhlt aber verbal ohne Unterlass und ohne sich darüber im Klaren zu sein, reinsten braunen Nahsiedreck zu verbreiten, so von wegen „auch der Sarottimohr und der Negerkönig können rassistisch sein, why not?“, was kann man angesichts dessen schon vom gemeinen Braunhemd, heulsusigen Nazi-Unpersonen oder völkischen Starphilologen mit „HOHKRUX“-FETISCH schon erwarten?

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Rassismus scheint in der Wahrnehmung vieler Menschen von Einzelpersonen auszugehen. Doch Rassist*innen müssen nicht beim Ku-Klux-Klan organisiert sein, um Rassist*innen zu sein. Die Debatte um #MeTwo zeigt, dass Rassismus oft nicht als strukturell und internalisiert verortet wird. In den USA laufen regelrechte Hasskampagnen gegen Journalist*innen, die angeblich den “Genozid an den Weißen” propagieren.

Von Luka Lara Charlotte Steffen| 16. August 2018

(Quelle: Unsplah, Screenshot Twitter)

Für Christian Lindner war die #MeTwo Debatte zu einseitig. Denn es gehörten immer zwei Seiten dazu und schließlich würden auf der Einen “Bemühungen, sich zu integrieren, […] vernachlässigt.“ Lindner war natürlich nicht der Einzige, dem die Konfrontation mit Rassismus in Deutschland missfiel. Rassismuserfahrungen wurden belächelt, relativiert, den Betroffenen abgesprochen. Alles nicht so schlimm und eher Jammern auf hohem Niveau. Letztlich seien doch vor dem Gesetz alle gleich. Auch die AfD ließ es sich natürlich nicht nehmen, Betroffene von Rassismus zu verhöhnen. Für Alice Weidel ist Rassismus ein “Wahrnehmungsproble[m] im Elfenbeinturm”.

Dazu passend, tauchten kurz nach Beginn der Debatte in Niedersachen Sticker mit dem Hastag #MähToo auf, auf denen ein großer Blutfleck zu sehen war. Dahinter steht eine Kampagne, die sich gegen “das betäubungslos Schlachten” einsetzt. Die AfD bekannte sich kurze Zeit später dazu. Die muslimische Gemeinde in Hannover fühlt “sich an die Nazizeit erinnert, als Sterne an Schaufenster geklebt wurden”. Nicht nur, dass die AfD unter dem Deckmantel des Tierschutzes antimuslimische Hetze betreibt, sie benutzt dazu eine Abwandlung des Hashtags, unter dem Betroffene ihre Rassismuserfahrungen teilen bzw. unter #MeToo von sexualisierter Gewalt berichteten.

Die Kartoffeln und Almans sind beleidigt

Genauso wie nach dem Ausstieg von Özil aus der Nationalmannschaft, gibt es im Zuge von #MeTwo eine Menge Abwehrreaktionen. Die Soziologin Robin DiAngelo nennt diese Abwehrhaltung white fragilty. Sie haben diesen Begriff entwickelt um zu beschreiben, wie schwer es eigentlich ist, mit Weißen über Rassismus zu sprechen. Weiße wollten nämlich häufig nicht wahrhaben, dass ihr Weißsein eine Bedeutung hat, so DiAngelo im Interview mit der Zeit. (Vgl. Zeit Campus) Die Tatsache, dass sie in eine Welt geboren werde, in der Weißsein die Norm ist, wird gerne abgestritten.

Aber Moment mal. In manchen Situationen hat Weißsein dann doch plötzlich eine Bedeutung. Nämlich dann, wenn Weiße sich von Rassismus betroffen fühlen. Wenn ich als weiße Deutsche also Kartoffel oder Alman genannt werde, dann ist das doch ein klarer Fall von Rassismus, oder? Für eine Vielzahl der Kommentierende auf Twitter ist das jedenfalls glasklar. Auch als Weiße wollen sie  genauso wie People of Colour (POC) von Rassismus betroffen sein.

Aus Sarkasmus wird “antiweißer Rassismus”

Unter dem Hashtag #VerifiedHate greifen 4chan-Trolle und rechte Gab-User seit kurzer Zeit gezielt Twitter Accounts von verifizierten Journalist*innen an, die angeblich Rassismus gegen Weiße propagieren. Also Witze über Weiße machen, teilweise weil sie selbst von Rassismus betroffen sind. Sarah Jeong wurde im September ins “Editorial Board” der New York Times berufen und war eines der ersten Angriffsziele. Auf ihrem Twitter Account wurden sarkastische Tweets von 2013 gefunden, in denen sie beispielsweise schreibt: “Having things you like being criticized is not marginalization.” und “#CancelWhitePeople”. Auf deutsch: “Wenn Sachen die du magst kritisiert werden, ist das keine Marginalisierung. #SchafftWeißeMenschenAb”.

#CancelWhitePeople

— sarah jeong (@sarahjeong) 18. November 2014

Für Jeong damals eine Strategie des Countertrolling, um dem rassistischen und antifeministischen Shitstorm etwas entgegenzusetzen. Für die Hater: Propaganda zum Genozid an Weißen. Eine Sorge, die übrigens auch Alt-Right-Vorzeige-Hipster Richard Spencer teilt. Martin Sellner bedient sich sogar Begriffen aus der Antisemitismusforschung und sieht in den Tweets eine “eliminatorische Terminologie” und “offen[en], unapologetisch[en] Rassenhass”. Und auch für Sellners Freund, den neurechten Antifeministen Hagen Grell, sind die Tweets “antiweiß und rassistisch”. Im Zuge der aufgedeckten Tweets soll die New York Times Jeong entlassen, so die gemeinsame Forderung der amerikanischen und europäischen Alt-Right-Aktivist*innen. Glücklicherweise äußerte die Times Verständnis für Jeongs damalige Reaktion.

Our statement in response to criticism of the hiring of Sarah Jeong. pic.twitter.com/WryIgbaoqg

— NYTimes Communications (@NYTimesPR) 2. August 2018

Für die rechten Trolle natürlich ein Beweis für linke Doppelstandards und eine “Verschwörung gegen Weiße”. Schließlich wurde kürzlich der Podcast und die Show “Infowars” des rechte Verschwörungstheoretiker Alex Jones auf diversen Plattformen gesperrt. Jones, der behauptet er habe kein Problem mit Jüdinnen und Juden, allerdings mit der “jüdischen Mafia”, die ja irgendwie doch alles kontrolliere. Von ehemaligen Mitarbeiter*innen wurden kürzlich Rassismus und Antisemitismus-Vorwürfe gegen Jones laut. Seine Unterstützer*innen – diesseits und jenseits des Atlantiks – sind empört:  Antisemitismus und Rassismus sind verboten, “Rassismus gegen Weiße” aber erlaubt?

Tatsächlich ist das alles nicht nur ziemlich absurd, sondern auch ziemlich gefährlich. Mord-und Vergewaltigungsdrohungen stehen bei solchen rechten Hasskampagnen leider auf der Tagesordnung. Die Bedrohungen durch die Schikanierer sind ziemlich real. Und nicht nur das. Das Thema “Rassismus gegen Weiße” scheint nicht nur in neurechten Kreisen in Deutschland und den USA anschlussfähig zu sein. Wie die Diskussionen um #MeTwo zeigen, sind viele Menschen davon überzeugt, dass auch weiße Deutsche von Rassismus betroffen sein können. Mit solchen Abwehrreaktion werden Betroffenen von Rassismus natürlich eine Menge Steine in den Weg gelegt, um über ihre Erfahrungen zu sprechen.

***

Ahhh, werte Luka Lara Schalotte, das hat den Erzähler und Countertroll jetzt doch betroffenbesoffen und ein Stück weit traurig gemacht – zu sehr wurde, wie er demütig eingestehen muss, wider Erwarten seine, des Erzählers eigene, „WHITE FRAGILITY“ getriggert. Um die Stimmung und die gute Laune zu heben, muss er sich jetzt unbedingt was reintun. Jaaa, am besten deutsches Einmann-Natzieh-Schwarzmetall, nicht zuletzt auch wegen der „kontraphobischen Abwehr“ oder so!

-Mavorim – Axis Mundi (Full Album Premiere)-

Interessantes Cover, btw.:

Charles Anthony 2 days ago
Don’t ask what those German boys do in the woods. It is far too mystical to be understood
.

Was soll hier nur zum Ausdruck gebracht werden? Ich hab’s im Kopf, aber ich komm‘ nicht drauf! Könnte es sein, dass das RAYYYCYST ist?!!

UPDATE, 12.02. 2020:

Angst vor „White Fragility“?!!

Der Erzähler kam demütig zu der Einsicht, dass dieser Artikel in der ursprünglichenForm unvollständig war und nicht so stehen bleiben konnte, wie er ihn nach einer Konfrontation mit „Verstrahlten“ seines weiteren Umfelds grimmig in seine Kladde gehackt hatte. Es ist in der Tat nicht nur so, dass ebenjene multibunt Verstrahlten, zumindest in der Ottonormalversion und nicht irgendwelche speziell indoktrinierten AktivistInnen oder Führungskader der aktionistischen Linken oder der Morgenthau-Parteien, in aller Regel nicht diese oben wiedergegebene Definition von „Rassismus“ verinnerlicht haben, nein, man kann sie damit mitunter förmlich zur Raserei treiben, zum Heulen bringen oder dazu, sich die Ohren zuzuhalten und „lalala“ zu singen, ohne Scheiß jetzt! Man bekommt da schön bestätigt, was für eine potente, demütigende psychologische Waffe diese Volte von wegen „Multikulti ist der Kern des Rassismus“ tatsächlich ist, und ja, der Erzähler ertappte sich selbst dabei, wie er ein sardonisch-grimmiges Behagen verspürte, diese an vor unglaublicher Selbstgerechtigkeit bei wucherndem DUNNING KRUGER geradezu triefenden Personen zur Anwendung zu bringen, vor allem mit der Zuspitzung, dass die Behauptung, „wir“ seien alle gleich, den Kern des Rassismus darstelle, da es die Verschiedenartigkeit des Anderen, etwa des Negers, verleugne, aaah, das geht durch das Gegenüber wie durch weiche Butter – danke und masel tov, liebe Robin DiAngelo! Offensichtlich sind diese vollgefressenen, selbstgefälligen Tugendbolzen und -bolzinnen in keinster Weise auf das vorbereitet, was man ihnen zugedacht hat und zeigen ihre „White Fragility“ wie es in DiAngelos Lehrbuch steht!

„Rassismus“ alleine als Abwertung einer anderen Person aufgrund von deren Abstammung und Ethnie, wonach also jeder Mensch rassistisch sein könne? Fehlanzeige! Durchaus nicht unlogisch lässt sich nämlich herleiten, dass weiße Europäer den „Rassismus“ als Ideologie erfunden und mit wirtschaftlicher, finanzieller und militärischer Macht verquickt haben. Die moderne und vor allem in der ersten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts überaus populäre Konzeption unterschiedlicher Menschenrassen plus deren hierarchische Einordnung und Bewertung geht insgesamt tatsächlich auf Weiße Europäer zurück, auch wenn Leute wie ein (((Blumenbach))) maßgeblich dabei mitwirkten – so etwas muss schließlich erst mal auf fruchtbaren Boden fallen. Und wenn die gültige, anerkannte Grundlage des Rassismusbegriffs eben die ist, dass weiße Europäer die Welt immer noch ökonomisch, finanziell, militärisch und nicht zuletzt ideologisch dominieren, dann ist es geradezu eine zwingende Konsequenz hieraus, dass das ganz oben abgebildete Negerweib keine Rassistin sein kann, der Deutsche, der nur an Volksgenossen vermieten möchte, jedoch sehr wohl, bzw. geradezu zwangsläufig, genauso wie die Flaschen sammelnde alte Umweltsau, die die sie belästigenden Jungorientalenlömmel als Kanackenpack tituliert – die kann alt, arm und ausgelutscht sein wie sie will, als Individuum ist sie immer noch Teil bzw. Sprachrohr der weltbeherrschenden weißen Machtstruktur, die die Anderen dominiert und unterdrückt weshalb diese, egal was sie tun, nur rein „situativ“ und allenfalls „Vorurteilsbehaftet“ aber nicht „rassistisch“ nach Definition handeln können!

Offensichtlich ist diese klare Definition des Rassismus bei Wikipedia so noch nicht angekommen, wo viel Geschwurbel um verschiedene Definitionen gemacht wird ohne es so klar zu benennen. Auch bei der „Bundeszentrale für politische Bildung“ steht es nicht so zu lesen, auch wenn offensichtlich davon ausgegangen und vermittelt wird, dass nur Weiße Rassisten und „Nazis“ sein können, man also diese Definition quasi eher stillschweigend als Grundlage nimmt. Und auch wenn man dem „Duden“, falls der heute überhaupt noch irgendwen interessiert, nur zu entnehmen vermag, dass Rassismus auf einer „Ideologie“ beruht, dann ist das auch kein Widerspruch zu Besagtem, denn wer ist weltweit seit der Aufklärung in „Ideologien“ führend? Genau!

Wobei dem Erzähler hierzu noch einfällt, dass neulich in der Regionalpresse der frankfurter Palöoanthropologe Friedemann Schrenk als Experte zu Rassismus und Menschenrassen befragt wurde, welcher neben dem Allgemeinplatz, es gäbe keine Rassen beim Menschen, verlautbarte, „Menschenrassen“ seien eine „Erfindung des Rassismus und der Rassisten“ und auf die Frage, ob denn jeder Rassist sein könnte, antwortete, dass „Rassismus“ stets an Ideologie, Geld, militärische Macht gebunden sei, OHNE die weißen Eurooäer explizit zu erwähnen!

Es scheint fast, als scheue man sich noch, diese im Grunde überhaupt nicht neue Konzeption „Rassist=Weiß“ allgemein und überall offen und unverklausuliert zu verbreiten! Stattdessen überlässt man das bestimmten Institutionen, etwa den Universitäten bzw. bestimmten universitären Bereichen und Organisationen, wie etwa der Kahane-Stiftung, als Speerspitzen, während man es sonst zwar als Grundlage nimmt, aber nicht ganz offen ausdrückt. Die Reaktionen, die der Erzähler bei gewissen „Gutmenschen“ damit auslöste, lassen ihn erahnen, warum. Irgendwie scheint man die „weiße Zerbrechlichkeit“ doch ein bisschen zu fürchten.

HOT STUFF?!!

Weihnachtszeit, Moralerpressungszeit – „Warum wir wirklich Probleme mit Flüchtlingen haben“

„Alan“ Kurdi, gestrandet im Frankfurter Osthafen. Bildquelle: Wikimedia

Im trauten vorweihnachtlichen Advents-Dämmer blieb der Erzähler beim Einklicken ins Weltnetz wieder einmal an einer MSN-Botschaft auf der Startseite hängen. Diesmal war es der rennommierte „Kölner Express“, der in einem Artikelchen die bewährten Versatzteile der Migrationspropaganda zusammenmischte und dabei Propaganda und Tatsachen durch Verdrehen und Weglassen auf eine in ihrer Dreistigkeit derart mustergültige Weise vermengte, dass der Erzähler sich zu demütigen Ergänzungen bemüßigt wähnte. In der Tat präsentiert hier das „Käsblatt“ „Express“ einen Großteil des rhetorischen Propagandarsenals, aus dem sich alle, auch die gediegeneren Blätter bedienen, sozusagen in der Nußschale. Auch wenn dem hiesigen Elite-Publikum manches wohl vertraut erscheinen mag, so kann man gewisse Dinge doch nicht oft genug wiederholen, da es wirklich erstaunlich ist, welche Offensichtlichkeiten mit der Zeit vom Radar verschwinden.

Zur Einstimmung zeichnet der „Express“ das übliche Bild einer Welt, in der alles zu rennen, retten, flüchten scheint:

Flucht und Migration ist derzeit eines der größten und vielleicht auch wichtigsten Themen unserer Zeit. Es scheint, als wären nie zuvor so viele Menschen gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen, sei es aufgrund von Krieg, Konflikten, Verfolgung oder wegen der ökonomischen Verhältnisse.
Immer wieder ertrinken Menschen im Mittelmeer, immer wieder wird über die dramatischen Seenotrettungen berichtet. Seit 2015 bestimmt das Thema Flüchtlinge die Debatten in Deutschland und polarisiert unsere Gesellschaft: Es wird emotional darüber gestritten, wie man sie begrenzt, wie man Flüchtlingen hilft, wer wie zuständig ist. Ein Streit zwischen „Wir schaffen das” (Kanzlerin Angela Merkel, CDU) und „Wir müssen die Grenzen dicht machen” (Alexander Gauland, AfD).

Ja, immer wieder kommt die Erinnerung, grüßt das Murmeltier. Die Lage zwischen den Polen Merkel und Gauland bleibt schwierig. Zum Glück schüttelt sich der „Express“, bzw. der Autor Martin Gätke einen Dr. Martin Trautmann aus dem Ärmel, um dem verunsicherten Leser Halt und Orientierung zu bieten! Auch wenn sich der Erzähler noch demütig fragt, wer denn dieser Dr. Martin Trautmann, der nicht näher vorgestellt wird, sein soll – etwa der Bruder von Dr. Sommer oder gar der Ausbilder von John Rambo? (ah neh, der hieß ja Sam, so wie auch sein Uncle, und nicht Maddin!) – so kann er doch die Wirkung der so klugen wie mäßigenden Worte im Verlauf des nun folgenden Palavers zwischen Martin und Martin nicht verhehlen:

Herr Dr. Trautmann, seit fünf Jahren sind Flüchtlinge und Migranten DAS Thema in unserer Gesellschaft. Aber was ist Migration eigentlich und brauchen wir sie überhaupt?

Dr. Martin Trautmann: Es gibt kaum eine Art, die so sehr auf der Erde verbreitet ist, wie der Mensch. Er ist die anspruchsvollste, aber zugleich auch anpassungsfähigste Spezies. Er braucht viel Platz und hat hohe Ansprüche an Ressourcen und Klima. Anders als die meisten Tiere passt er die Umwelt an sich an, um in seiner Umgebung klarzukommen, statt sich selbst anzupassen. So erschließt sich der Mensch permanent neue Lebensräume. Schon in frühester Zeit der Menschheitsgeschichte beobachten wir Wanderungsbewegungen, auch nach und in Europa.

Das heißt Wandern oder Auswandern ist normal und begleitet uns von Anfang an?

Ja, und das ist auch wichtig: Je isolierter Menschen leben, desto isolierter und kleiner ist auch ihr Genpool. Nachteilige Erbeigenschaften können sich so anhäufen. Isolierte Bevölkerungen sind oft nach einiger Zeit biologisch nicht mehr so fit. Beispiel: Die Wikinger-Siedler auf Grönland, vermutlich nur wenige hundert Personen. 500 Jahre haben sie dort fast isoliert gelebt, Erbkrankheiten haben sich angehäuft. Als sich dann um 1500 das Klima veränderte und das Nahrungsangebot knapper wurde, erloschen ihre Ansiedlungen. Die genetische Diversität und damit Anpassungsfähigkeit an neue Gegebenheiten waren zu gering, die allgemeine Fitness hatte durch Inzucht abgenommen.

Gut, schon ziemlich versimpelnd, hier von der Situation der Wikinger auf Grönland am Ende des mittelalterlichen Klimaoptimums, äh, der mittelalterlichen Klimaanomalie auf die Situation in Kontinentaleuropa rückzuschließen, wo Millionen Europäer leben, bei denen die genetische Distanz zu Negriden und Mongoliden doch nicht ganz unerheblich ist. Und selbst wenn man sagt, dass der Dr. Trautmann ja den Niedergang der Wikinger auf Grönland nur so „rein zufällig“, tüdellüt, als Beispiel dafür genommen hat, was es heißt, „in Inzucht zu degenerieren“ (Wolfgang Schäuble), so muss man doch konstatieren, dass dies etwas arg kurz gegriffen daherkommt, zudem keineswegs stichhaltig ist, denn schließlich haben andere, in extremer Isolation ihren kleinen Genpool eifersüchtig hütende Gemeinschaften in ihren Shtetls und Ghettos auch die Zeiten überdauert, so dass man fast meinen könnte, desgleichen könne auch eine Überlebensstrategie darstellen! Zudem kann man die „Klimaveränderungen“ durchaus als hauptverantwortlich für das Ende der Wikinger auf Grönland zeichnen, diese siedelten nämlich als Bauern während einer Warmphase auf „Grünland“ und lebten von Getreideanbau und Weidewirtschaft! Als das Klima wieder polarer wurde, versuchten sie sich zwar, dem anzupassen, indem sie unter anderem ihre Ernährung auf Fisch und Robbenfleisch umstellten, allerdings gelang ihnen das nicht im hinreichenden Maße, so wie etwa bei den Ureinwohnern, den Inuit, die zudem, durchaus „fremdenfeindlich“, den Nordmännern immer mehr auf kriegerische Weise zusetzten (vgl. Keeley „War Before Civilization“). Neuere Studien haben zudem ergeben, dass die Fitness der jüngeren Grönländer immerhin dazu ausreichte, Grönland den Rücken zuzuwenden und sich wieder über das Meer zu neuen Ufern aufzumachen (durchaus auf geordnete Art und Weise), nachdem ihnen das doch ein bisschen zu extrem wurde mit der Anpassung, während die Älteren zurückblieben – ein Bild, das generell nicht ganz untypisch ist für Migrationsbewegungen ist, dass uns aber der „Express“ und Dr. Trautmann unterschlagen, ganz im Gegensatz zum berüchtigten „Relotius-Spiegel“, der uns im Jahr 2013 den angeblichen „Niedergang“ der Wikinger auf Grönland als durchaus multifaktoriell bedingtes Geschehen präsentierte, das mit verminderter Fitness aufgrund von Inzuchtproblematik nicht allzuviel zu tun hat! Die Wikinger wollten einfach nicht zu Inuit werden.*

Und Zuwanderung hätte sie gerettet?


Zuwanderung ist rein biologisch gesehen von hohem Vorteil, Durchmischung ist gut. Was aber Probleme machen kann, sind die kulturellen Unterschiede. Für Menschen ist die Gruppenidentität sehr wichtig, sie definiert sich übers Aussehen und kulturelle Elemente wie Sprache, Religion, Essgewohnheiten oder die Zahl der erlaubten Ehepartner. Wer hier abweicht, ist schnell ein „Anderer“, ein „Fremder“.

Sicher. Zuwanderung aus Nigeria hätte die Wikinger durch Aufpeppen des Genpools davor gerettet, wieder in See stechen zu müssen um auf Island oder in Skandinavien ein ihnen genehmes Leben zu führen. So wie auch die Mischung mit der ursprünglich aus Nordafrika und Kleinasien stammenden Hauskatze der heimischen Wildkatze die Anpassung ans öfter mal nasskalte hiesige Habitat erleichtert.

Wie unterschiedlich reagieren denn Menschen auf das Fremde und Unbekannte?


Das Fremde ist für sie bedrohlich und einschüchternd, attraktiv und interessant zugleich. Das kann man schon in der Antike beobachten: In Rom war es zeitweise schick, sich „germanisch“ zu geben – der gefürchtete Barbar war eben auch cool. Aktuell haben wir ein ähnliches Beispiel: die modischen dicken Vollbärte. Sie kommen ursprünglich von US-Soldaten, die im Irak oder Afghanistan stationiert waren. Das Barttragen wurde ihnen empfohlen, um von den Einheimischen als gestandener Mann ernstgenommen zu werden. Das ist eine kulturelle Anpassung. Zurück in ihrer Heimat waren die vollbärtigen Veteranen dann so interessant, dass viele ihnen nacheiferten. Auf diese Weise wurde wegen des „Krieges gegen den Terror“ aus einem traditionellen Kulturelement des Nahen Ostens ein Modetrend, aus einem Merkmal der gefürchteten Terroristen ein Beautyaccessoir. Erscheint bizarr, aber so ticken Menschen.

Ja, der dunkle Importbarbar erscheint ebenso cool und sexy wie weiland der/die große Blonde den RömerINNEN – in der Tat sollen stylishe blonde Perücken unter den Patrizierinnen schwer angesagt gewesen sein und germanisches Frauenhaar deshalb eine begehrte Importware dargestellt haben- auch Überaschungssex und Gruppenvergewaltigung wirken auf uns hauptsächlich deshalb böse, weil sie fremd sind. Und was macht eine Vierzehnjährige überhaupt nachts in ULM?!!

Beavis & Butt-Head – Beard Boys: „Don’t you know that beards went OUT like in the Eighties?!“

So erscheint der Bart derjenigen, vor denen man so viel Angst hat, in der eigenen Gesellschaft – und wird dann akzeptiert?


Der Bart ist eine Art der Verarbeitung: Das Unbekannte beinhaltet unterschwelligen Nervenkitzel, die Menschen sind hin- und hergerissen, so wie bei Horrorfilmen. Das ist schon bei Schimpansen sichtbar: Die finden es faszinierend, wenn ein Artgenosse von einem Leoparden zerrissen wird, und sitzen panisch kreischend auf dem Baum, gucken aber nicht weg. Menschliches Verhalten schwankt zwischen zwei Polen: Angst und Vorsicht sowie Faszination und Nachahmung.
Und ja, wenn etwas zunächst Fremdes alltäglich wird, verliert es auch seine bedrohlichen Aspekte.

Siehe oben. Kühles Beispiel, das mit dem Leoparden und den Schimpansen. In der Tat sind die Deutschplebs ja auch ganz fasziniert von den Kanackenpleps, ihren rustikalen Sitten und kanackisieren sich folglich selbst immer mehr. Ein künftiges Schwellenland braucht eben auch seine zünftige Besetzung.

Ist der Panther dem Affen tatsächlich „unbekannt“? Wie dem auch sei, irgendwann reicht es mit dem „Nervenkitzel“ und man ist der fremden „Weißhaut“ dankbar, die für Ordnung sorgt. Bildquelle: Greystoke: The Legend of Tarzan, Lord of the Apes – Trailer (Screenshot)

Angst und Skepsis vor dem Fremden ist also erstmal normal?


Ja, das kennen wir schon aus den 1960er Jahren, als die ersten Gastarbeiter aus Italien zu uns kamen. Viele Deutsche waren auch damals skeptisch. Wenige Jahre später haben sie dann die Vorteile gesehen: Sie haben ihre Jobs doch nicht verloren und hatten nun sogar ein tolles italienisches Restaurant um die Ecke und nicht mehr nur die vertrauten Krautwickel auf dem Tisch. Dann kamen Türken – Muslime! – und die Bedenken wurden noch schlimmer. Man dachte: Die schlachten Schafe im Hinterhof, und der Muezzin weckt einen um 5 Uhr morgens. Aber auch das ist nicht passiert, stattdessen gab es Lahmacun und brave Steuerzahler. Die erste Konfrontation mit dem Unbekannten bedeutet oft erstmal Unbehagen, für Akzeptanz braucht es Zeit.

Genau, Lahmacun und brave IS-Touristen, sonst nichts. Mittlerweile gilt es schon als Erfolgsgeschichte, wenn der Afghane, der, ehrverletzt dem Ruf des Stammesgesetzes folgend, den Vater seiner deutschen Freundin schnetzelt, vorher nicht kriminell in Erscheinung getreten ist und „sein eigenes Geld verdient hat“.

Gehört der Islam also zu Deutschland – aber eben erst nach einer gewissen Zeit?


„Gehört zu Deutschland“ – die Formulierung ist eine überspitzte Floskel und unsinnig. Der Islam ist zunächst einfach ein fremdes Kulturelement. Wenn er da ist, ist es ok. Wenn er nicht da ist, ist es auch ok. Relevant ist, ob eine gegenseitige Akzeptanz von Nicht-Muslimen und Muslimen besteht. Wie jedes andere Kulturelement kann Religion Anlass für Zwist sein – muss aber nicht. Das ist wie mit Fußballfans verschiedener Clubs – sie können im Stadion aufeinander einschlagen, müssen aber nicht. Wenn ein Neuankömmling in einer bestehenden Gemeinschaft der Gruppe nicht schadet, wird er früher oder später von ihr akzeptiert, auch wenn Unterschiede bestehen. Mal dauert es länger, mal geht es schnell – je fremder desto schwieriger. Aber es wird irgendwann passieren. Gerade die kleinen und isolierten Gruppen, die eigentlich am meisten vom Neuen profitieren, brauchen oft am längsten, um sich zu gewöhnen.

Ah ja, Fußball. Hier ist gerade der Amateurbereich mittlerweile ein Musterbeispiel, wie sich er Import von islamisch geprägten Gewaltkulturen schlagkräftig bemerkbar macht; auch so ein Elefant aus einer großen Herde, bei dessen Um- und Übergehung die tollsten Verrenkungen gemacht werden.

Hierüber muss der Erzähler allerdings wohl noch eine Weile demütig meditieren: „Gerade die kleinen und isolierten Gruppen, die eigentlich am meisten vom Neuen profitieren, brauchen oft am längsten, um sich zu gewöhnen.“ Wer damit wohl gemeint ist? Etwa die Juden in der AfD? Bei Jahwe, möglich wär’s!

Seit 2015 ist Migration ein großes politisches Thema und damit auch die Frage: Wie weit müssen wir Flüchtlinge integrieren? Entweder Integration oder sie müssen zurück in ihre Heimat?


Das ist ein Kardinalfehler seit 2015: Immigranten und Flüchtlinge werden in einen Topf geworfen. Doch Flüchtlinge verlassen ihre Heimat, um ihr bedrohtes Leben zu schützen und wollen sobald wie möglich wieder zurück nach Hause. Immigranten dagegen erhoffen sich woanders auf Dauer ein besseres Leben, sie möchten in ihrem neuen Umfeld bleiben. Es macht also keinen Sinn, Flüchtlinge mit Gewalt umfassend anzupassen; für sie reicht eine grundlegende Orientierung, wie man sich in der gastgebenden Gesellschaft reibungslos aufhält – ähnlich wie bei Touristen. Bei Immigranten hingegen ist es sinnvoll, dass sie die neue Kultur gut verstehen und teilweise auch übernehmen. Es ist nicht notwendig, dass sie ihre eigene Kultur aufgeben, aber sie müssen wissen: Wo sind die Schranken, wo gibt es kulturelle Unterschiede, was ist hier nicht akzeptabel? Immigranten müssen verstehen, was sie tun müssen, um in der Gesellschaft, in der sie bleiben wollen, nicht ausgegrenzt zu werden. Ein Nebeneinander sehr unterschiedlicher Kulturmodelle ist meist konfliktträchtig, eine intensive Übernahme von Elementen einer fremden Kultur ist besser für eine gemeinsame Basis. Das muss jedoch von beiden Seiten ausgehen. Kulturaustausch ist letzten Endes für eine Bevölkerung genauso wertvoll wie genetischer Austausch: Eine höhere Diversität bedeutet eine höhere Anpassungsfähigkeit an Veränderungen und damit bessere Lebens- und Überlebensbedingungen.

Aha, ein Kardinalfehler also, die Begriffe „Flüchtling“ und „Migrant“ zu vermengen? Es fehlt dann allerdings der Hinweis darauf, dass diese Vermengung von der Obrigkeit und der ergebenen Propagandajournallie in flächendeckendem Ausmaß praktiziert und ins kollektive Bestusstsein implementiert wurde! Zudem ist eine solche Unterscheidung gemäß dem globalen Mirgationspakt eh anachronistisch, nicht wahr? Und inwieweit die „Diversität“, wie wir sie gerade erleben dürfen, hier verbesserte Überlebensbedingungen bietet, wird sich spätestens bei den ersten großen Blackouts, an denen man im Moment noch arbeitet, in vollem Umfang herausstellen. Das zu beobachtende Verhalten der Bevölkerung bei Notständen und Naturkatastrophen in „diversen“ oder von Primitivkulturellen besiedelten Regionen (z.B. Lateinamerika/Karibik, insbesondere Haiti; Teile der USA) im Vergleich mit eher homogenen Technologienationen (etwa Deutschland bis vor kürzerem, Japan) lässt da gewisse dunkle Vorahnungen zu.

Wie aber können viele ältere Menschen in Deutschland, die Flucht und Vertreibung am eigenen Leibe erlebt haben, Flüchtlinge so verteufeln?


Ältere Personen sind im Allgemeinen wesentlich unflexibler, haben mehr Angst vor Veränderung. Verständlich: Bis sich Veränderungen zum Positiven entwickeln, dauert das eine Weile, viele erleben das nicht mehr, sie kriegen nur die anfängliche Unruhe mit. Dazu haben in Deutschland und Osteuropa viele das Gefühl, schon mal von Fremden enteignet worden zu sein und haben Angst vor Wiederholung.


Aber wovor haben die Menschen wirklich Angst, wenn sie von Flüchtlingen sprechen?


Die allermeisten Vorbehalte und Ängste gegenüber Flüchtlingen kommen heute wohl eher nicht aus der Angst, die eigene Kultur würde verloren gehen. So kulturbewusst sind nicht viele Menschen. Wahrscheinlicher sind banale wirtschaftliche Bedenken – „die Fremden“ sind Konkurrenten um Arbeitsplätze, Rente oder Hartz 4. Es ist nur etwas peinlich, das offen zuzugeben, deswegen werden häufig andere Gründe wie Angst vor Überfremdung vorgeschützt.

Ausgesprochen infame und perfide Passage, und das nicht nur, weil hier der eben noch angesprochene „Kardinalfehler“ der Vermengung der Begrifflichkeiten weiter unverhohlen durchgezogen wird. Letztlich läuft es darauf hinaus, diejenigen, die die Politik der bedingungslosen Massenimmigration kritisieren oder ablehnen als Verlierer abzuqualifizieren, die nicht mehr mitkommen, und ihre Bedenken als scheinheilig oder banal herunterzuspielen. Hinter dem edlen Banner der Rettung des christlichen Abendlandes stecke vielmehr die Angst des abgehängten Verlierers um Job, Rente, Stütze. Das mag teilweise sogar zutreffen, allerdings sind diese Sorgen existentieller Natur und keineswegs banal angesichts bedingungsloser Massenimmigration direkt in die Sozialsysteme und einer unverhohlenen Bevorzugung der Migranten gegenüber den Einheimischen, denen gleichzeitig jede etnische Identität abgesprochen wird.

Zudem sind dies nicht die ausschließlichen Motive, die völlig berechtigte Angst und Wut gegenüber der importierten Gewalt und Kriminalität wurde, wie überhaupt in dem ganzen Artikel, nicht erwähnt, auch wenn wir für das Sinnbild des Schimpansen-Voyeurismus zu danken haben, das für sich spricht. Die „Verlierer“ können nämlich durchaus die Nachrichten dahingehend entsprechend interpretieren, wie sich die Zustände in den Notaufnahmen der Kliniken, das Verhalten gegenüber Ordnungskräften, Feuerwehr, Rettungssanitätern, die innere Sicherheit bezüglich der Messermode, der Sexualdelikte und vielem mehr in den letzten Jahren und insbsondere seit 2015 gewandelt haben – das hat sehr wohl etwas mit „Kulturbewusstsein“ zu tun, und zwar in dem Sinne, dass mit bedingungsloser Massenimmigration und entsprechender „Diversität“ sich der Grundkonsens unserer angestammten Kultur, der ein Mindestmaß an Respekt und Vertrauen benötigt, nicht aufrecht erhalten lässt! Wenn die Ordnungskräfte, vor allem aber Ärzte, Rettungskräfte, Feuerwehr usw. von den Angehörigen derer, denen sie helfen wollen, heftig angegriffen werden, wenn Frauen, die sich „unzüchtig“ kleiden oder oben ohne sonnen mit Vergewaltigung gedroht wird, dann ist völlig klar, dass die vertrauten zivilisatorischen Standards wanken. Wenn dazu von oben herab abgewiegelt und die Politik, die dazu geführt hat, weiter forciert wird, dann liegt der Verdacht, wenn nicht die Gewissheit, nur allzunahe, dass das alles genau so gewollt ist! Sehr verräterisch ist auch, dass offen gesagt wird, dass Ältere deshalb „Flüchtlinge so verteufeln“ würden, weil sie die Verbesserungen in Folge der Masseneinwanderung nicht mehr mitbekommen würden, nur die „Unruhe“, die zunächt damit einhergehe. Zudem hätten sie ja oft schon schlechte Erfahrungen mit dem Staat hinsichtlich der „Enteignung durch Fremde“ gemacht, insbesondere im Osten, was sie aber keineswegs irgendwie meinungsbildungsmäßig qualifiziere, denn es handele sich dabei ja in erster Linie auch nur um ein „Gefühl“.

Es dauere also eine Weile, bis sich die Veränderungen nach einer Phase der Unruhe „zum Positiven entwickeln“ würden? Hieß es nicht mal, niemandem würde was genommen? Und erinnert das nicht an die berüchtigten Geburtswehen jener großen Transformation, von der die sattsam bekannte Rabbinergattin in Schweden sprach? Geburten sind nun mal blutig und tun weh! Ging es in dem Artikel aber nicht um „Flüchtlinge“, die wieder gehen und nicht um Migranten, die sich ansiedeln und die bestehende Ordnung aus den Angeln heben? In dem kleinen Artikelchen steckt in der Tat mehr Perfidie, als das flüchtige Querlesen offenbart!

Nach dieser scharfen Passage gibt’s nun etwas Balsam: Mißtrauen gegenüber dem Fremden sei nicht grundsätzlich verkehrt und Migration nicht immer gut:

Also sollten wir einfach allem Fremden offen gegenüber sein?


Nein, man sollte es auch nicht schwarz-weiß-positiv sehen: Denn das angeborene Misstrauen gegenüber fremden Menschen hat Gründe. „Der Mensch ist dem Mensch ein Wolf“, wie Plautus es formulierte. Es sind eben nicht alle Menschen rücksichtsvoll, nett und freundlich und passen sich der vorherrschenden Kultur einer neuen Heimatregion an. Bestes historisches Beispiel: Die Europäer seit 1500. Die indigenen Bevölkerungen Amerikas, Afrikas oder Australiens haben keine guten Erfahrungen mit der Kooperationsbereitschaft und dem Integrationswillen der Neuankömmlinge gemacht.

Oh, da war der Erzähler wohl zu voreilig, natürlich ist der Balsam vergiftet und ätzend: Nach den Wikingern als vorgeblichem Beispiel für Inzucht-Degeneration wird nun mit „den Europäern“ im allgemeinen die bewährte „White Guilt“-Karte gespielt als gäbe es gerade hier nicht genug Beispiele aus der nichtweißen, außereuropäischen Welt. Aber im gegebenen Kontext ist es nur folgerichtig: Whitey soll nicht mucken wegen Massenmigration, hat er doch selbst als Weltplage genug auf dem Kerbholz! Tatsächlich hat Whitey z.B. den Aborigines die Kinder weggenommen und in Internate gesteckt, weil er es nicht länger mitansehen konnte, wie die Abo-Eltern zusammen mit den übrigen Sippenmitgliedern jedes Zweite ihrer Kinder fraßen (u.a. bei ROHEIM, äh, (((ROHEIM))) dokumentiert), damit die übrigen stärker und gesünder heranwüchsen (eine im biologischen Sinne eventuell durchaus sinnvolle Anpassung an die Lebensbedingungen dieser Hominiden) – fürwahr ein teuflischer, inhumaner Frevel von Whitey, womit wir, :::Ironie off:::, natürlich nicht alles am Kolonialismus und Imperialismus schön reden wollen. Ebensowenig soll hier die müßige Frage vertieft werden, wie es sich wohl verhalten hätte, hätten etwa die Araber Amerika entdeckt.

Nichtsdestotrotz wird von Martin und Martin nochmal auf die Balsam-Tube gedrückt:

Also nicht alles ist Friede, Freude, Eierkuchen.


Menschen sind nicht nett. Wenn auf einen Schlag zu viele Fremde kommen, sie zu viel Macht haben, dann setzen sie ihre Wünsche durch, auch auf Kosten der anderen. Das ist dann eine feindliche Übernahme. Es ist also durchaus vernünftig zu sagen: Wir haben Kontingente, und wir nehmen nur so viele Menschen auf, wie wir harmonisch integrieren können. Es geht hier um Vernunft und das richtige Maß, nicht um Ideologie: Aussperren ist falsch, blindlings alles öffnen ist auch falsch.

Über richtig und falsch könnte man sich hier lange streiten, sicher ist, dass eben jenes „richtige Maß“ das ziemlich genaue Gegenteil der gegenwärtigen Praxis darstellt: Sobald eine gewisse Stabilität auch nur in Sichtweite rückt, kommt die nächste dicke Ladung drauf – und das nicht erst seit gestern.

Warum haben die Gegenden, die am wenigsten mit Flüchtlingen zu tun haben, am meisten Angst vor ihnen?


Genau deswegen: Die Bewohner in dem abgelegenen kleinen Dorf kennen vielleicht nur negative Vorfälle aus den Nachrichten und können sich Fremde nur als kriminelle Bedrohung vorstellen. Sie haben keine positiven Erfahrungswerte, nur die instinktive Furcht vor dem Unbekannten. Ihre Angst ist völlig logisch, aber normalerweise nicht rational begründet.

Nun, auch wenn man nette Erfahrungen mit „Fremden“ macht, ist das ja kein Hinderungsgrund, sich die Zwischenstände der großen Transformation weltweit anzusehen und dennoch eine migrationskritische Haltung einzunehmen. Auch besagten Hinterwäldlern kann man im „Informationszeitalter“ durchaus zugestehen, dass sie eben nicht nur „negative Vorfälle aus den Nachrichten“ kennen, sondern durchaus auf einer höheren Ebene Schlußfolgerungen ziehen können, etwa welche durchschlagende Wirkung der Islam- und Afrikaimport in Frankreich, Großbritannien und Schweden hatte, ohne dabei in Abrede zu stellen, dass der eine oder andere Einheimische auch angenehme Erfahrungen mit den Zuwanderern gemacht hat, denn auch dem Hillbilly dürfte heutzutage klar sein, dass man Einzelfälle nicht verallgemeinern sollte! Also nicht „nur“ logisch, sondern sehr wohl rational begründet, das.

Gegen Ende der boulevardesken Infamie wird der Leser noch einmal ganz tief in die vorweihnachtlich-pisswarme Moralerpressungstunke getunkt, schamlos werden dabei längst tot und verwest geglaubte Mähren gesattelt:

Viele Menschen aber legen ihre krassen Vorbehalte gegenüber Flüchtlingen selbst dann nicht ab, wenn grausame Einzelschicksale durch die Medien gehen. Wie am Beispiel Alan Kurdi.


Zunächst spielt die psychologische Distanz zu anonymen Gruppen eine große Rolle. Nachrichten, dass ein Boot mit 120 Menschen gesunken sei, berühren wenig. Wären diese Menschen Kollegen oder aus der Nachbarschaft, wäre der Eindruck schon größer, und wären Familienangehörige unter den Toten ungleich schlimmer. Schlimme Schicksale gehen uns nur wirklich nahe, wenn wir Individuen sehen, keine Massen. Deshalb führt Hollywood in jedem Katastrophenfilm zunächst einige wenige Personen ein, mit denen wir mit-leiden können, statt einfach nur namenlose Menschenmassen im Desaster auszulöschen. Wenn wir wie im Fall des Alan Kurdi ein totes Kind am Strand liegen sehen, seinen Namen und seine Geschichte kennen, trifft das natürlich mehr, als eine bloße Zahl an abstrakten Todesfällen. Das heißt aber nicht, dass dies immer den Effekt des Mitleidens haben muss; manche Menschen sind psychopathisch veranlagt und können kein Mitgefühl empfinden, und viele können sich einfach aufgrund ideologischer Indoktrinierung davor verschließen.
Sie geben damit bewusst eine der bedeutendsten Eigenschaften und Fähigkeiten des Mensch-Seins auf.

Nun, das ersoffene Knäblein heißt immer noch AYLAN Kurdi, auch wenn mittlerweile ein Schlepperschiff „Alan Kurdi“ getauft wurde, vermutlich weil das vertrauter, europäischer klingt, was wiederum die ganze Schein- und Schleimheiligkeit der Moralerpresser zum Ausdruck bringt und zudem zeigt, dass man auch auf die schamlosesten und dreckigsten Lügen immer noch eins draufsetzen kann! Denn eigentlich, so sollte man meinen, müsse es sich doch herumgesprochen haben, dass die kregele Kurdi-Family sicher und satt seit Jahren in der Türkei residierte, ehe sich deren Oberhaupt entschloss, im Sog der offenen Grenzen mit Kind und Kegel nach Görmoney zu, äh, ja, „flüchten“, geleitet von dem Wunsch, sich die Kauleiste billig sanieren zu lassen, und dabei an den Schwimmwesten für seine Familie, nicht aber bei sich selbst, sparte! Obwohl also der Fall Kurdi alleine schon ein probates Exempel für die Verlogenheit der „Flüchtlings“-Agenda und ihrer fadenscheinigen Begründungen darstellt, schreckt die Propagandajournallie immer noch nicht davor zurück, diesen weiter moralerpresserisch auszuschlachten und weitere Lügen draufzusatteln! Nein, wer sich da mit Abscheu abwendet, der gibt damit nicht „eine der bedeutendsten Eigenschaften und Fähigkeiten des Mesnch-Seins auf“, vielmehr dürfte er erkannt haben, dass diese für dunkle und zerstörerische Zwecke fehlgeleitet, instrumentalisiert, mißbraucht, schlechthin pervertiert wird. Induzierter pathologischer Altruismus eben, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Da kann der Erzähler nur raten: einfach den Moralknebel umdrehen und dem Erpresser ganz tief in den verlogenen Schlund stopfen! Wie wär’s denn damit, die Opfer der Migrationswaffe näher kennenzulernen, die man gerne hinter eine Art spanische Wand stellt, so dass ein schemenhafter, unpersönlicher Eindruck bleibt, weil alles andere wäre ja schmotzige „Instrumentalisierung“, während die Moralerpresser selbst keinerlei Skrupel haben, tote Kinder zu verwursten und dabei die wahren Umstände untern Orientteppich zu kehren! Lasst uns also dazu aufrufen, den Opfern der bedingungslosen Massenimmigration und der Umvolkung Deutschlands und Europas ein Gesicht zu geben, indem wir sie und ihre Angehörigen näher kennenlernen: „Niklas P.“, den erschlagenen Feuerwehrmann vom Augsburger Weihnachtsmarkt, Maria Ladenburger…, äh, Maria Ladenburger? Ach, scheißdochrein!

*Noch ein kleiner Nachschlag zu den Wikingern auf Grönland. Der diamantene Jared hat ja mal in einem Interview, das der Erzähler auf die Schnelle nicht wiedergefunden hat, polemisiert, dass die Wikinger auf Grönland eben den Preis dafür zahlen mussten, dass sie sich ignorant und, ja, latürnich, „racist“ gegenüber den Inuit verhalten hätten, indem sie sich weigerten, deren Überlebenspraktiken 1:1 zu übernehmen. Itzigerweise wird mittlerweile (((Diamond))) selbst mit Rassismusvorwürfen beschossen, und das obwohl sein biogeographischer Ansatz zur Erklärung kultureller Unterschiede laut eigener Aussage grundlegend von dem Bestreben motiviert wurde, hier eine Erklärung zu finden, die nicht zwangsläufig auf Rassismus hinauslaufe, wie es bei so ziemlich allen sonstigen Theorien letztlich der Fall sei! Wir lassen mal beiseite, ob das bei Diamond tatsächlich nicht der Fall ist und er nur die Hälfte der Geschichte, nämlich die Wechselwirkung von Umwelt, Kultur und Genen ausblendet, denn die Vorwürfe sind viel simplerer Natur: Diamond sei letztlich ein Rassist und weißer Suprematist, weil er auf der Grundlage seiner „Biogeographie“ den Aufstieg der Europäer und ihre weltweite Dominanz mit kalter Ratio (eben wissenschaftlich!) als quasi naturgesetzliche Unausweichlichkeit darstelle und dabei die unzähligen Schandtaten von Big Bad Whitey gegen die ganzen gelben, braunen, roten und schwarzen Peoplez weitgehend außer Acht lasse! Denn biologische und geographische Faktoren könnten niemals das Phänomen der Weißen Weltherrschaft alleine erklären, wenn man den Faktor der genetisch verankerten Bösartigkeit der weißen Teufel außer Acht lasse! Lasst das einfach mal sacken, Leute, während der Erzähler demütig über die Barmherzigkeit der Azteken und das milde Wesen der Zulu nachsinnt.

Abrahamitischer Threesome in Bärlin: Ruined Orgasm vorprogrammiert?

In der FAZ vom 02. November des laufenden Jahres stellten Reinhard Bingener und Daniel Deckers ein ambitioniertes interreligiöses Projekt aus der Hauptstadt in einem seitenfüllenden Artikel vor. Unter der Headline „Religion der Mitte“ posaunte es volltönend:

„Das gab es noch nirgends: eine Kirche, eine Moschee und eine Synagoge in einem Gebäude. In Gottesfragen geht Berlin auch anderswo neue Wege.“

Bei näherer Betrachtung sind, vor allem was den Islam anbelangt, die Details dann aber doch schon im Vorfeld reichlich ernüchternd:

im Herbst 2023 soll das „House of One“ stehen und sollen Besucher von der 44 Meter hohen „Stadtloggia“ aus auf die Umgebung blicken können. Bund, Land und private Mäzene fördern den Bau, der 44 Millionen Euro kosten soll. Noch fehlen rund 15 Millionen. Im März warf der Rückzug der Unternehmerin Catherine von Fürstenberg-Dussmann aus dem Stiftungsrat ein Schlaglicht darauf, wie konfliktträchtig „House of One“ ist. Die Unternehmerin ärgerte sich darüber, dass von muslimischer Seite nur das „Forum für interkulturellen Dialog“ beteiligt ist, das der Gülen-Bewegung nahesteht. Die Zerstrittenheit der islamischen Welt und die türkische Innenpolitik schlugen damit voll auf das Projekt durch. „Egal wer unser Partner wäre, immer fühlte sich jemand ausgeschlossen“, sagt Pfarrer Gregor Hohberg, der dem Stiftungsrat vorsitzt. Gespräche mit der islamischen Welt gestalteten sich derzeit schwierig, ist zu hören.

So so, an der „Zerstrittenheit der islamischen Welt“ hapert es also beim lessingschen Ring-el-piez der Religioten und nicht etwa daran, dass sich diese in ein paar entscheidenden Punkten über alle Lager hinweg einig ist? Dass sich wirklich niemand außer dem Gülle-Wischi-Waschi-Forum hergibt, klingt dem Erzähler stark nach Letzterem.

Eingebettet in die historische Einleitung des Artikels ist ein Zitat des „Alten Fritz“, das so manch kackservativem Deutschtümler, der sich nach den guten alten Zeiten zurücksehnt, zu denken geben sollte:

Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, die sie bekennen, ehrliche Leute sind, und wenn Türken und Heiden kämen und wollten das Land bevölkern, so wollen wir ihnen Moscheen und Kirchen bauen.

Na, hört sich das nicht beklemmend aktuell an? Nur das mit der Angst, die noch nie ein guter Ratgeber gewesen wäre, das hat er wohl vergessen.

Neue deutsche Messermode VII: „Eine unübersichtliche Lage“

Die FAZ vom 15. Oktober des laufenden Jahres verkündete in einer kurzen Meldung:

Urteil nach Angriff auf jüdischen Professor in Bonn

Täter zu Jugendstrafe verurteilt/Ermittlungen gegen Beamte eingestellt

Der dem folgende Artikel versüßte dem Erzähler den Start in den geilen Alltag, ein echter Schenkelklopfer, bei dem uralte Zerinnerungen wach wurden, z.B. an „Väter der Klamotte“, eine Reihe, die lostige Zappel-Slapstick-Streifen aus der Stummfilm-Ära präsentierte, in denen unter anderem sich gerne hibbelig-trottelige Typen in irgendeinem angezettelten (((Tohuwabohu))) gegenseitig den Hut vom Kopf schlugen während die herbeieilenden Schutzmänner mit Vorliebe den Falschen vermöbelten und abführten, die wir Kinder in den späten Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts liebten. Der Einstieg war dabei noch prosaisch und nicht besonders spaßig:

Im Prozess um einen Angriff auf den jüdischen Professor Yitzhak Melamad in Bonn ist der Angeklagte wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Das Amtsgericht verhängte gegen den 21 Jahre alten Mann am Montagabend eine Gesamtjugendstrafe von viereinhalb Jahren, die allerdings eine frühere Verurteilung umfasst. Wegen eines Raubüberfalls war der Angeklagte schon einmal zu drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden, die er derzeit absitzt. Die Strafe enthält zudem eine Verurteilung wegen Beleidigung in einem anderen Fall.

Vom Opfer abgesehen also ziemlich das Übliche, dann geht es aber gleich richtig klamottig weiter:

Der Deutsche mit palästinensischen Wurzeln [Hohoho] hatte gestanden, dem Professor aus den Vereinigten Staaten im Juli 2018 im Bonner Hofgarten mehrfach die Kippa vom Kopf geschlagen und ihn beschimpft zu haben. Laut Anklage schrie er unter anderem „Du bist Jude!“ und „Kein Jude in Deutschland“.[Hört, hört!] Eine Polizistin gab an, der Angeklagte habe sich im Verhör damit gebrüstet, er sei „Hitler Nummer zwei!“ [Hihihi] und gedroht: „Ich steche alle Juden ab!“ [Oy vey!!!]

Dazu weitere klamottige Details der Ereignisfolge:

Der Vorfall habe auch deshalb für Aufruhr gesorgt, weil herbeieilende Polizisten zunächst Melamad für den Täter hielten. Dieser schilderte, dass die Beamten ihn zu Boden warfen und mehrfach ins Gesicht schlugen, was die Polizei im Nachhinein einräumte. Sie gab dem Professor aber eine Mitschuld, er habe Widerstand geleistet. Melamad bestreitet den Vorwurf. Gefesselt auf dem Boden liegend, habe er nach den Schlägen kaum noch atmen, geschweige denn einen Finger rühren können. Anschließend hätten die Polizisten versucht, ihn von einer Beschwerde abzubringen, und damit gedroht, ihn andernfalls wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte anzuzeigen.

Ermittlungen gegen die Ordnungshüter wurden wegen Unübersichtlichkeit eingestellt:

Die Ermittlungen gegen die Beamten wegen Körperverletzung im Amt wurden im März eingestellt; die Lage sei unübersichtlich gewesen, hieß es von Seiten der Staatsanwaltschaft. Da sich Melamad vehement gewehrt habe, seien seine Fixierung und die „Blendschläge“ durch die Beamten gerechtfertigt gewesen. Der Professor kritisierte die Einstellung des Verfahrens scharf.

Das professorale Fazit ist in der Tat von einiger Aussagekraft:

In Bonn erschien er nicht als Zeuge. Seine Anwälte erklärten, ihr Mandant habe das Vertrauen in das deutsche Justizsystem verloren. Die Attacke des Angeklagten sei zweitrangig. „Wenn es hier um Antisemitismus geht, dann geht es für unseren Mandanten vor allem um den Antisemitismus, den er von den Behörden erlebt hat.“

Was können wir daraus lernen? Dass „Amalek“ immer die Arschkarte zieht, wenn er sich in eine Rangelei unter orientalischen Cousins einmischt, und sei es auch nur, um die Gesetze seines eigenes Landes in eben diesem durchzusetzen? Dass er immer Antisemit und Todfeind ist, auch wenn ihm die Unübersichtlichkeit der Lage überhaupt nicht offenbart, wer hier der Jude und wer der „Hitler Nummer zwei“ ist?

Bei aller Demut gelingt es dem Erzähler jedenfalls nicht, seinen Verdacht zu zerstreuen, dass das „Winkelvolk“ (Schopenhauer) im Großen und Ganzen trotz manchen Ungemachs „unübersichtliche Lagen“ überaus schätzt und ihm dabei auch solche Klein-Hitlers, trotz gelegentlichem Heckmeck um den „importierten Antisemitismus“, wesentlich weniger gruseln machen als die Aussicht, mit den Goijim alleine zu sein. Das kann einen schon nachdenklich stimmen, auch hinsichtlich der Genese mancher Parolen im „antirassistischen Diskurs“:

ADN- Oberst 24.4.90-Berlin: An einer Demonstration unter dem Motto „In- und Ausländer gemeinsam- Menschenrechte sind unteilbar“ beteiligten sich am Abend auf dem Alexanderplatz tausende Bürger aus beiden Teilen der Stadt. Von dort zogen sie zu einer Kundgebung vor dem Roten Rathaus.
Bild und Text: Wikimedia

Btw.: Auch wenn in diesem Vorfall kein Messer im Spiel war, qualifiziert allein das „ich steche alle ab“, was auch ohne den putzigen Hinweis auf den palästinensischen Deutschen dem entsprechend sensibilisierten Leser zur Genüge deutlich gemacht hätte, aus welcher Ecke es kommt, die Einordnung in diese Reihe.

„Multikulti ist der Kern des Rassismus!“ – Eine Genozidalfarce in drei Akten

Erster Akt: Mr. Brown will dirigieren

Zeitgenössische Darstellung eines Massakers an Weißen durch Schwarze bei der haitianischen Revolution 1791.
Antirassismus a la 1791 auf Haiti: Immer feste druff auf BIG BAD WHITEY!
Bildquelle

In der Online-Ausgabe des „Tagesspiegel“ vom 16. August des laufenden Jahres singt ein Mr. Brandon Keith Brown als Gastautor dem demütigen Leser unter dem berückenden Titel

Als Afroamerikaner in Berlin

Multikulti ist der Kern von Rassismus

ein Liedchen davon, was er, Mr. Brown, als „Afroamerikaner“ in der real existierenden Alltagsrassismushölle des vorgeblichen Multibuntlandes Görmoney für einen alltäglichen Spießrutenlauf durchmachen muss. Zu Mr. Brown bietet der Tagesspiegel folgende biographische Eckdaten:

Brandon Keith Brown, 1981 in North Carolina/USA geboren, lebt als Dirigent in Berlin. Er arbeitete unter anderen mit dem RSB, der Staatskapelle Weimar und den Nürnberger Symphonikern.

Wir sehen gleich: der Mann ist Teil der globalisierten Hochkultur, da kann sich der dumpfdeutsche Frustsack, AfD-Wähler und Wutwürger lang machen wie er will, da kommen sie nicht hin die Verlierertypen, da ist sofort Autorität und Überfliegertum präsent! Allerdings sind besagte marginale Existenzen gar nicht so sehr der Stolperstein des Anstoßes des symphonischen Mr. Brown, aber dazu gleich mehr. Erst schauen wir uns an, welchen Schikanen der Mann und seine Leidensgenossen tagtäglich in unserem bunt dekorierten Rassistenpfuhl ausgesetzt sind und inwieweit „Multikulti“ daran schuld ist. Laut Mr. Brown wäre „Multikulti“ die bunte Decke, unter die der „Alltagsrassismus“ gekehrt würde und deswegen von Grund auf rassistisch, was schon darin begründet sei, dass „Multikulti“ von Weißen definiert würde, und, man höre und staune, Unterschiede nivelliere:

„Multikulti ist der Kern des Rassismus!“ – Eine Genozidalfarce in drei Akten

Wie der amerikanische Schmelztiegel-Mythos, so versucht das deutsche Multikulti-Konzept alles, was zwischen uns anders ist, auf wundersame Weise wegzufegen. Multikulti verspricht Gleichheit, Handlungsfähigkeit, Pluralität und eine automatische Akzeptanz von Gefühlen, Gedanken, Erfahrungen, unterschiedlichen Erzählungen, Sprachen und Handlungsweisen von allen Menschen.

Das ist ja ein Ding! Dabei habe ich doch immer gedacht, wir wären alle gleich auf Erden, Fremde können Freunde werden? Nichts da, alles fauler Zauber der der weißen Vorherrschaft dient, da wird es auch Zeit, das „Allerheiligste“ mit einzubringen, was schon eine gewisse Witterung aufkommen lässt:

Aber das ist nicht das Berlin, das ich kenne. Multikulti leugnet die Erfahrung des alltäglichen Rassismus in dieser Stadt. Weiße Deutsche definieren es, und es hält die weiße Vorherrschaft aufrecht. Weiße Deutsche sprechen nicht darüber, weil sie entweder keine schwarzen Freunde haben oder keine, die bereit sind, über das Thema mit ihnen zu diskutieren. Weil sie Beschwerden von vornherein ablehnen, sofern es sich nicht um körperliche Gewalt handelt oder sie Zeuge von klaren rassistischen Diffamierungen werden. Und vielleicht auch, weil sie sich für den Holocaust schämen und deshalb nicht darüber sprechen wollen.

Uff! Nach der Holokeule ist der Leser erst mal platt und demütig genug, um reuig die schauerlichen Moritaten aus der rassistischen Alltagshölle zu vernehmen:

Rassisten treten nicht mehr nur mit Springerstiefeln und Glatze auf. Die Weigerung, jemanden in einem Lokal zu bedienen, übermäßige Aufmerksamkeit in Geschäften, also angestarrt werden oder von Angestellten verfolgt zu werden, rassistische Polizeikontrollen (Racial Profiling) oder die Weigerung, Englisch zu sprechen, selbst wenn man Englisch sprechen kann – all das ist rassistisch.

Ganz besonders natürlich das Beharren auf der Landessprache:

Ich musste Sprüche hören wie: „Das hier ist Deutschland, sprich Deutsch“ oder „Du bist hier ein Gast!“. Das sind Abwandlungen von „Geh dahin zurück, wo du hergekommen bist“ – und das kennen wir doch von irgendwoher.

Wirklich schauderhaft diese Relikte eines einst völlig normalen Verhaltens hominider Primaten gegenüber dem Fremden und Anderen, wie jeder bezeugen kann, der je versuchte, in Frankreich mit Englisch „durchzukommen“ oder in Polen, nachdem er sich erst als Deutscher zu erkennen gegeben hat, oder es gar wagte, als Süddeutscher in Lokalzenekneipen der Kölner Altstadt das dort übliche schale Gesöff aus Fingerhutgläschen zu verschmähen und sich genüsslich am Weizenbier zu laben!

In Täterland allerdings wiegt das unter der ganz speziellen zivilreligiösen Last besonders schwer, keine Frage, und etwa der Verweis auf die rüde und ungastliche Art und Weise, mit der im antirassistischen Regenbogenland Südafrika aus den Nachbarstaaten hereinmigrierende Schwarze, die auch etwas von dem großen Kuchen haben wollen, den die entmachteten weißen Rassisten hinterlassen haben, von den ansässigen Schwarzen empfangen werden, nämlich mit Keule, Axt, Machete und der schon im antirassistischen Freiheitskampf beliebten „Halskrause“, dem brennenden benzingefüllten Autoreifen, der ein überaus qualvolles Verröcheln garantiert, wäre nur der klägliche Versuch, sich hier aus der Verantwortung zu winden und ohnehin RACIST, weshalb wir uns ganz tief vor Dominus und „Black Bull“ Mr. Brown bücken, um vor unserer eigenen Tür zu kehren. Fraglich nur, ob uns das was nützt, angesichts der Scheußlichkeiten, die jener uns um die roten Ohren haut:

Ich habe den Eindruck, dass der Alltagsrassismus in den letzten Jahren zugenommen hat. Davon möchte ich hier berichten. „Raus mit dir“, schrie ein weißer Barbesitzer in Schöneberg einmal, als er mein Computer-Ladegerät aus der Steckdose riss und mich auf die Straße setzte. „Du kaufst nichts, also verschwinde!“ Drei Minuten mit der Bestellung zu warten, war offensichtlich verboten. Plötzlich war ich ein schwarzer WLAN-Bandit, der wertvolle weiße Ressourcen stahl. Ich rief damals die Polizei an, um diese Diskriminierung zu melden.

„Ich habe ihn hier noch nie gesehen“, sagte der Barbesitzer zu den Beamten. Und natürlich hat die Polizei nicht verstanden, inwiefern dieses Verhalten rassistisch war. Mein Betreten der Bar hatte ihn schlagartig alarmiert. Meine bloße Existenz versetzte ihn in einen Zustand der extremen Wachsamkeit. Der Anblick eines unbekannten schwarzen Mannes in seiner weißen Kneipe hatte ihn verunsichert, also warf er mich raus.

Das ist ja wirklich allerhand! Ob das einem Blonden auch so gegangen wäre?

In den USA, wo ich herkomme, führt die Weigerung schwarze Menschen zu bedienen in der Regel dazu, dass Unternehmen Entschädigungen zahlen müssen. Vielen deutschen Einrichtungen fehlt ein solches Bewusstsein über Rassismus – und ein soziales Gewissen.

Hätte ein blonder Gast die gleiche Reaktion hervorgerufen? Wohl kaum! Er hätte den kulturellen Normen der Bar und dem Aussehen ihrer Gäste entsprochen. „Das ist Deutschland“ bellte ein Angestellter in einem Café, nachdem er gehört hatte, wie ich meinen Kaffee auf Englisch orderte.

Nun, unter Umständen durchaus, wenn nämlich der „blonde Gast“ vom Erscheinungsbild her einen prekären oder auch nur szeneuntypischen Eindruck gemacht hätte, und wer weiß, vielleicht hatte der Wirt ja schon entsprechende Erfahrungen mit Schwarzen gemacht, die nicht im Symphonieorchester spielen? Und warum ordert denn ein globalisierter Schwarzer, der offenkundig des Deutschen mächtig ist, seinen Kaffee in Deutschland auf English? Oh, das war natürlich wieder schwer rayyyyciiisss‘ vom Erzähler, der kurz vergessen hat, dass Deutschland ein „globalisiertes Land“ sei und deshalb erst mal demütig weiter zitiert:

Ich erklärte in meinem besten Deutsch, Deutschland sei jetzt globalisiert und hier leben nun nicht bloß weiße Menschen. „Raus mit dir oder ich rufe die Polizei“, bekam ich zu hören. Ich rief die Polizei selbst an. Die Stimme in der Telefonzentrale sagte, Berlin sei multikulti, von Rassismus hätte sie noch nie gehört. Ich entgegnete, dass das höchstwahrscheinlich daran liegt, dass die Person keine Schwarzen kennt. Stille. Darauf blaffte die Stimme, dass ich warten solle, bis die Polizei eintrifft, und legte auf.

Für Schwarze in Berlin können sogar Lebensmitteleinkäufe schlimm sein. Einmal brachte ich meine wiederverwendbare Tasche mit und wurde von der Supermarkt-Security als Dieb bezeichnet. Das ist Racial Profiling vom Feinsten. Nachdem ich mich beschwert hatte, wurde dem Sicherheitsdienst gekündigt.

Tja, nicht schön das, auch wenn man versucht ist zu denken, dass es sich im Vergleich zum Los massakrierter weißer Farmer in Südafrika oder auch von Touristen in den USA, die mit ihrem Mietwagen die falsche Abzweigung erwischt hatten und in „The Hood“ verschlagen wurden, doch recht bescheiden ausnimmt und es immer schwerer fällt, gegenüber Mr. Brown in der Demutspose zu verharren. Dieser hat nämlich, wie der Erzähler gerade noch aus dem Augenwinkel bemerkt, nun seinen schwersten Hammer ergriffen und ist gerade im Begriff, ihn auf dessen demütiges Haupt niedersausen zu lassen! Gut festhalten, Leute:

Schwarze Menschen sind nicht Weiße mit einer sexy Hautfarbe. Wir sprechen, handeln, bewegen und denken anders. Und das ist gut so. Tief im weiß-deutschen Habitus wird davon ausgegangen, dass sich alle Menschen unabhängig von ihrem kulturellen Hintergrund anpassen müssen.

Der Erzähler konnte gerade noch zur Seite hechten während dieser Hammer in seine Türschwelle krachte und sich dabei so verkeilte, dass Mr. Brown ihn nicht mehr freimachen konnte und nun als keifendes, schwitzendes, schwarzes Rumpelstilzchen an dessen Stiel herumfuhrwerkte, dass es nur seine Art hatte! Nee, Mr. Brown, so plump lässt sich ein halbwegs aufgewachter weißer Mitteleuropäer nicht überrumpeln, da hat es sich nämlich mit der Demut!

You won’t fool the children of the Revolution? Und ob! „Multikulti“ plus „Heimat“ = 150% Weiß-Deutsche Supremacy! Dumpfdeutscher und rassistischer geht es kaum mehr, meint zumindest Mr. Brown!
Bildquelle: Nuadamandia

Wir halten fest: Obwohl Mr. Brown ja bereits eingangs erwähnte und auch der Titel dahingehend unmissverständlich war, dass es um die „Zerlegung“ von „Multikulti“ als Instrument von weißem Suprematismus geht, als von Weißen gewebte Blümchendecke, unter der Unterschiede, Konflikte und der dumpfe Alltagsrassismus unkenntlich gemacht werden sollen, war man doch geneigt, sich in vertrautem Fahrwasser zu befinden: Dass es letztlich doch nur darauf hinauslaufe, dass es sich einfach noch nicht allgemein herumgesprochen habe, dass wir trotz phänotypischer Unterschiede alle nur Menschen seien, dass wir deshalb alle das gleiche Recht auf menschenwürdigen Umgang hätten und da fallen Anstarren und dürftig begründete Lokalverweise eindeutig nicht darunter. Mr. Browns Verweis darauf, dass Schwarze grundsätzlich anders seien, passt da irgendwie erst einmal schlecht rein und dürfte manch erklärt antirassistisches Whitey vor die Wand laufen lassen – Autsch!

Und in der Tat: Trinkt ein Schwarzer mit Laptop im Café jetzt seinen Milchkaffee grundsätzlich anders als ein „blonder Gast“? Kauft ein Schwarzer im Supermarkt grundsätzlich anders ein? Wohl eher weniger, und wenn doch, dann muss man sich über „Anstarren“ und einen gewissen Argwohn nicht wundern, da dies eine normale Reaktion von Menschen auf alles irgendwie Andersartige ist!

Plakat in Südafrika: "Stop Mob Violence!"
Wir sprechen, handeln, bewegen und denken anders“: Öffentliches Plakat in Südafrika. Bildquelle: MORGENWACHT

Die Kritik des Mr. Brown am weißdeutschen Multikulturalismus erinnert zunächst an Wiglaf Droste, der den in den 90ern angesichts wüster Szenen in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen teilweise bis zur Ekstase antirassistisch bewegten Deutschen unterstellte, sie seien hinter der Fassade des öffentlich zelebrierten „Bimbostreichelns“ doch nur die selben dumpfen Faschos wie eh und je und hätten wegen ihrer jüngeren Vergangenheit sowieso nicht zu mucken, auch wenn zig Millionen an Ausländern, „egal wie arm, krank oder kriminell“ ins Land fluten würden. Nur trat Droste als „weißer“ antideutscher Ätzkopf auf, während Mr. Brown als Vertreter der „People of Color“ nun, wo die feuchten Träume Drostes zusehends reale Gestalt annehmen, einen Machtanspruch demonstriert. Man kann es nicht oft genug wiederholen:

Schwarze Menschen sind nicht Weiße mit einer sexy Hautfarbe. Wir sprechen, handeln, bewegen und denken anders. Und das ist gut so. Tief im weiß-deutschen Habitus wird davon ausgegangen, dass sich alle Menschen unabhängig von ihrem kulturellen Hintergrund anpassen müssen.

Ihr weißen Deutschen seid jetzt „globalisiert“ und das bedeutet, dass hier nicht mehr eure Regeln gelten, denn diese sind weiße Konstrukte und für uns nicht mehr bindend, denn wir sind anders als ihr und das ist auch gut so! Der pöse mikroaggressive „Alltagsrassismus“ diente ihm nur als Aufhänger dazu, Mr. Brown will dirigieren und markiert sein Revier!

Bezeichnend ist, dass Mr. Brown mit seiner Ansage letztlich genau auf Linie der echten „Rassisten“ ist, die wir hier fairerweise als „Rasserealisten“ oder „Weiße Nationalisten“ bezeichnen wollen. Er rennt damit sozusagen mit Vollgas durch deren offene Türen: Entgegen des herrschenden boasschen Dogmas vertreten diese den Standpunkt, dass man sehr wohl von Menschenrassen, allerdings mehr im Sinne von „Subspezies“ in der Natur denn im Verständnis der Tierzucht sprechen könne, dass die in der Tat minimalen genetischen Unterschiede tiefgreifende Auswirkungen zeitigten, dass es nicht nur auf die Gene selbst ankomme sondern auch darauf, wie diese „verschaltet“ wären usw. Mr. Brown sagt zwar nicht, warum Schwarze grundsätzlich anders tickten, aber rein assoziativ geht seine Aussage mehr in Richtung rassischer als rein kultureller Unterschiede. Und selbst wenn, letzteres wäre nach heutigem Verständnis rassistisch genug, wenn auch mehr im Sinne der softeren identitären Ethnopluralisten.

„…nicht Weiße mit einer sexy Hautfarbe…“ Bildquelle: MORGENWACHT

Ja, „Rasse-Realisten“ und „Weiße Nationalisten“ sehen es auch so, dass Schwarze und Weiße in wesentlichen Punkten grundverschieden sind und dass eben dies eine kulturelle und/oder genetische Vermischung von beiden auf demselben Territorium zum Nachteil der Weißen dysgenisch gestalte! Und man muss schon zugeben, dass es für diese Annahme durchaus valide Belege sowohl wissenschaftlicher wie historischer Natur gibt. Jeder, der schon mal in Afrika zu tun hatte kann bestätigen, dass das zukunftsgerichtete, vorausschauende Denken nicht unbedingt die Stärke der Afrikaner ist, dazu kommt ein im Schnitt deutlich niederer Durchschnitts-IQ, eine im Vergleich zu Weißen reduzierte Affektkontrolle bei höherer Impulsivität, die Unterschiede im Denken bilden sich schon darin ab, dass sich in den afrikanischen Sprachen die Ethik der Weißen noch nicht einmal in Worte fassen lässt. Allein diese Umstände erklären schon etliche der grauenhaften Dinge, die im Verlauf der bedingungslosen Flutung von Deutschland und Europa mit afroarabischem Männerüberschuss geschehen sind. Damit soll nicht gesagt sein, dass es keine hochintelligenten Schwarzen gibt oder es ausgeschlossen ist, dass Schwarze ein Symphonieorchester dirigieren. „Rasse-Realisten“ sind nur mit einiger Berechtigung der Ansicht, dass dies aus der Perspektive des „weißen Überlebens“ heraus irrelevant ist: Zum einen gäbe es da etwa das Phänomen „regression to the mean“ was besagt, dass die Kinder einer durchschnittlich intelligenten Weißen mit einem hochintelligenten Schwarzen höchstwahrscheinlich vom IQ her unter dem weißen Durchschnitt rangierten. Vor allem aber könne man davon ausgehen, dass auch hochintelligente Schwarze in erster Line im Interesse ihrer Ethnie handelten, im Zweifelsfall also gegen das Wohl und die Interessen der Weißen, nicht wahr, Mr. Brown?

Man lese sich einfach mal durch die entsprechenden Tags zum Thema bei MORGENWACHT, etwa hier, hier oder hier, um einen Eindruck von der wirklichen Tragweite dieser Thematik zu bekommen. Wer jetzt mäkelt, dass der Verweis auf eine einzige Seite doch etwas arg ärmlich sei, sollte sich vergegenwärtigen, dass es sich dabei im wesentlichen um eine Textsammlung handelt, welche ein umfassendes Bild des“rasserealistischen“ Spektrums bietet, ergänzt durch zahlreiche Links zu „Mainstream“-Quellen und erweitert durch eigene weiterführende Überlegungen des Machers, „Lucifex“. Es bleibt dabei jedem selber überlassen, ob er das als „Naziparolen“ abqualifizieren möchte oder nicht, aber wenn schon, dann sind es wohl gefüllte Naziparolen und keine hohlen.

Da wir aber hier nach allen Seiten weiter Fairness walten lassen wollen, muss noch angemerkt werden, dass die aus diversen Verbindungen hervorgegangenen sogenannten „Afrodeutschen“ im Großen und Ganzen relativ unauffällig und gut integriert hier leben. Oft sind es ruhige, unproblematische Leute mit durchaus vorzeigbarer Vita, wie der Erzähler aus eigener Anschauung bestätigen kann. Aber die Masse macht es eben und wer afrikanische Massen importiert, der bekommt zunehmend afrikanische Verhältnisse.

Wir brauchen ein neues Miteinander!

Meine Damen und Herren, werte Gojim, wieder mal ein FAZ-Fund, der es in sich hat. Einfach auf sich wirken lassen und dabei demütig durch die Hose atmen!

Gegen Hetze und Ausgrenzung: Wir brauchen ein neues Miteinander!

Von Raed Saleh und Yehuda Teichtal

Momentan kommt es täglich zu Angriffen auf Menschen, weil sie als anders wahrgenommen werden – zum Beispiel auf Juden oder Muslime. Damit muss Schluss sein. Wir brauchen mehr als abgespulte Solidaritätsbekundungen. Ein Gastbeitrag.

Vor zehn Tagen wurde ich, Rabbiner Yehuda Teichtal, gemeinsam mit meinem Kind auf der Straße bespuckt und auf Arabisch beschimpft, weil wir Juden sind. Vor genau einem Jahr wütete ein brauner Mob vor dem Restaurant „Schalom“ in Chemnitz, schmiss Steine und brüllte Hassparolen.

Kurz vor Weihnachten 2017 pöbelte ein gut gekleideter älterer Herr einen jüdischen Restaurantbesitzer in Berlin-Schöneberg an: „Was wollt Ihr hier nach 1945?“ Dann das Unerträgliche: „Alle wieder zurück in eure blöden Gaskammern.“ In Berlin-Prenzlauer Berg wurde vor nicht langer Zeit ein Jude von einem syrischen Flüchtling mit dem Gürtel ausgepeitscht, weil er Kippa trug.

Alle diese Vorfälle waren erschreckend und haben einen öffentlichen Aufschrei provoziert. Es gab breite Berichterstattung, Lichterketten, Gedenkminuten, Solidaritätsbekundungen. Und dann war so lange Ruhe, bis es zum nächsten Vorfall kam. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in eine Betroffenheitsroutine verfallen.

Natürlich ist es in einer Demokratie wichtig und zwingend notwendig, dass die Gesellschaft Zeichen setzt und ihre Missbilligung zeigt. Es hat gutgetan, dass der Bundespräsident deutliche Worte zu dem schrecklichen Vorfall vergangene Woche gesagt hat. Seine Aussage stimmt, dass jegliche Form des Extremismus Gift für unsere freiheitliche und offene Gesellschaft ist. Aber Worte alleine reichen eben nicht.

Momentan kommt es in Deutschland täglich zu Angriffen auf Menschen, weil sie als anders wahrgenommen werden. Durch Antisemiten, Rassisten, Fremdenhasser, Homo- und Islamophobe. Wie die Juden werden auch Muslime permanent und überall angepöbelt, ausgegrenzt und beschimpft. Kippas werden vom Kopf geschlagen und Kopftücher vom Kopf gerissen. Wegen tief sitzender Vorurteile. Damit muss Schluss ein. Wir brauchen mehr als regelmäßig abgespulte Solidaritätsbekundungen, die ohne Konsequenz bleiben.

Wir brauchen einen Aufstand der Anständigen

Wir brauchen eine Strategie, wie wir mit der wachsenden Ablehnung des anderen, des Ungewohnten umgehen wollen. Wir brauchen einen täglichen Aufstand der Anständigen. In den Kantinen, in den Fußballvereinen, beim Plausch nach dem Gottesdienst, in der U-Bahn, im Biergarten. Wenn jemand einen blöden Witz macht gegen Juden, gegen Muslime, gegen Flüchtlinge, seine verletzenden Vorurteile wie einen Kübel Gülle auskippt, wenn der bettelnde Roma-Junge bedroht wird, im Bus die Sitznachbarin beleidigt wird, weil sie ein Kopftuch trägt, wenn jüdische Jungen angepöbelt werden, weil sie Kippa tragen, dann gilt es aufzustehen und zu widersprechen.

Die Hetzer fühlen sich nur dann stark, wenn sie den Eindruck haben, dass ihnen jemand folgt. Stoßen sie auf Gegenwind, sind sie schnell still. Es ist immer leicht, aus der Gruppe Einzelne anzugreifen. Aber wenn ein Zugabteil aufsteht und zeigt, dass der Hass und die Attacken nicht geduldet werden, dann wirkt das. Ja, dafür braucht es Mut. Aber diesen Mut müssen wir endlich aufbringen.

Das Bespucken und die Beleidigungen vor wenigen Tagen in Berlin waren kein Angriff auf den jüdischen Vater mit seinem Kind – es war ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft. Es war ein Angriff auf das schwule Paar, auf den muslimischen Imam, den Querschnittsgelähmten im Rollstuhl, auf den buntgefärbten Punk, die schwarze Fußballspielerin, die obdachlose Roma-Familie, den kleinen Flüchtlingsjungen ohne Eltern in der Pflegefamilie.

Die Werte der Verfassung vorleben

Was uns alle vereint, sind unser Grundgesetz, unsere Werte, unsere Moral – unsere Verantwortung vor Gott. Der erhobene Zeigefinger alleine wird nicht helfen. Auch nicht allein harte Strafen für die widerlichen Hetzer. Wir brauchen ein Umdenken. Ein Umdenken durch ein größeres Miteinander.

Anfangen müssen wir damit sehr früh. Wer keine Islamisten, keine Antisemiten, Neonazis und Linksradikalen will, der muss schon bei den Kleinsten beginnen, die Werte unserer Verfassung, die Vorteile einer vielgestaltigen, bunten, offenen, auch internationalen Gesellschaft (vor) zu leben. Wir müssen uns viel mehr um die Bildung kümmern, eine tolerante, demokratische Bildung. Von der Kita bis zur Volkshochschule.

Das Bespucken und die Beleidigungen vor wenigen Tagen in Berlin waren kein Angriff auf den jüdischen Vater mit seinem Kind – es war ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft. Es war ein Angriff auf das schwule Paar, auf den muslimischen Imam, den Querschnittsgelähmten im Rollstuhl, auf den buntgefärbten Punk, die schwarze Fußballspielerin, die obdachlose Roma-Familie, den kleinen Flüchtlingsjungen ohne Eltern in der Pflegefamilie.

Vor anderthalb Jahren schlug ich, Raed Saleh, hier an selber Stelle vor, zum ersten Mal in der deutschen Geschichte eine Synagoge wieder historisch aufzubauen. Als Zeichen dafür, wie zentral das Judentum einmal in Deutschland war, und als Zeichen dafür, wo wir uns heute erneut verorten. Aus diesem Text ist inzwischen ein sehr konkretes Projekt geworden, über das von Washington bis Tokio berichtet wird und das auf dem besten Weg ist, bald umgesetzt zu werden.

Die ersten zwei Millionen Euro sind zusammen. Einige Berliner Moscheen haben angekündigt, für den Wiederaufbau Spenden zu sammeln. Aus jüdischer Sicht eine beeindruckende Geste. In dem Gebäude soll auch eine Kita entstehen, in der jüdische Kinder gemeinsam mit muslimischen, christlichen und nicht gläubigen Kindern spielen und gemeinsam die wunderbaren Werte unserer Verfassung erlernen.

Begegnung, Gespräch, Austausch

Genauso auf dem jüdischen Campus, der gerade in Berlin-Wilmersdorf entsteht. Zusammen setzen wir beide uns seit Jahren dafür ein, dass dieses wichtige Projekt gedeihen kann und bald Wirklichkeit wird. Ein zweistelliger Millionenbetrag konnte so zusammenkommen, der Grundstein ist gelegt. Zwar fehlen noch sechs Millionen Euro, trotzdem wächst das Projekt täglich.

Auf dem Campus werden sehr bald Jugendliche aus verschiedenen Religionen und Ländern in Kontakt treten, gemeinsam lernen, spielen, Sport treiben. Nur so kann aus der Unterschiedlichkeit ein Miteinander entstehen – durch Begegnung, durch Gespräch und Austausch.

Fast achtzig Jahre nach dem Holocaust gibt es nur noch sehr wenige Betroffene, die diese menschliche Katastrophe erlebt haben. Nicht zuletzt ihnen sind wir es schuldig, mehr zu tun, als Worte und Gesten auf schreckliche Taten folgen zu lassen. Lassen Sie uns heute damit beginnen!

Zu den Autoren:

Raed Saleh ist Vorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin.

Yehuda Teichtal ist Gemeinderabbiner der jüdischen Gemeinde zu Berlin und der Vorsitzende des jüdischen Bildungszentrums Chabad.