DANISCH: „Großprinzip der Vergiftung unerwünschter Informationen“

Grab through the Puschel! Creepy Joe multidimensional, paranormal oder doch „nur“ Greenscreen?

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Ist Creepy Joe ein Hologramm?

Teile von DANISCHs truth-tutender Lechzerschaft wollen den renommierten Südpolarforscher über mutmaßliche Videofakes vom Kabuler Flughafen aufklären. Die bewegenden Bilder von den startenden Militärtransportern hinterhechelnden panischen Massen, von sich verzweifelnd an die Maschinen klammernden Menschentrauben, gar von den schon in der Luft befindlichen Maschinen herabstürzenden Individuen – alles Fake, weil diverse Details in den qualitativ schlechten und hochkomprimierten Videos wieder mal anders aussehen, als der Durchnittstruther und Wahrheitsfreak es gelten lassen möchte. DANISCH (der natürlich auch schon allerhand Mist verzapft und Garn gesponnen hat, wie zu beweisen war) zerlegt das in seiner Beschränktheit charakteristische Getruthe ohne viel Federlesens daß es nur so seine Art hat und kommt dabei zu einem Fazit, das sich sämtliche heißdrehenden Weltnetz-Kopiermaschinen mal so durchs Resthirn jagen sollten, falls IQ-Grad sowie Dunning und Kruger das gestatten:

Und wenn?

Ich hätte gute Lust, Leute, die so denken wie, das Video ist gefälscht, also gibt es Afghanistan nicht, zu Ehrensoziologen zu ernennen, doof genug ist es nämlich. Wie deren Denke, dass wer eine Korrelation gefunden hat, sich eine Kausalität frei ausdenken darf.

Nehmen wir mal hypothetisch an, das Video wäre tatsächlich gefälscht.

Was wüsstet Ihr dann? Eben, dass das Video gefälscht ist. Aber sonst nichts.

Ihr wüsstet nicht, wer das gefälscht hat, wann, warum, in welche Richtung, mit welcher Absicht.

Dass das Video gefälscht ist, heißt ja noch lange nicht, dass es nicht auch eine echte Version davon gibt. Es könnte ja verfälscht sein. Nimm ein originalgetreues, wahrheitsgemäßes Video, das dir nicht passt, oder wenn Du nicht drankommst, stell Dich mit dem Handy daneben und mache ein ähnliches, fälsche was drin rum, was man als Fälschung entdecken kann, und verteile es in den Social Media. Es gibt garantiert genug Deppen, die daraus dann schließen, dass der ganze Vorgang nie stattgefunden hat.

Großprinzip der Vergiftung unerwünschter Informationen.

So, wie wenn die SPD leicht als Fälschung zu erkennende gefälschte Unterlagen in Umlauf bringt, wonach die Regierung die Antifa bezahlt. Weil man künftig zu jedem, der sagt, dass die Regierung die Antifa bezahlt, sagen kann „Ey, Du Depp, Du Lüger, das ist eine Fälschung!“. Nur dass aus dem Umstand, dass es eine Fälschung ist, noch lange nicht folgt, dass die gefälschte Darstellung auch unwahr und das Gegenteil wahr ist. Das glauben nur alle so gerne, wenn sie meinen, eine Fälschung entdeckt zu haben.

Könnten ja zum Beispiel die Taliban selbst in Umlauf gesetzt haben.

Oder jeder, der den Evakuierungen am Zeug flicken oder einfach politischen Stunk anzetteln will.

Gehört übrigens auch in die Kryptographie. Wenn eine Nachricht nicht authentisch ist und als Fälschung erkannt wird, dann heißt das nicht, dass sie unwahr ist. Denn würde man ihr entnehmen, dass die Information unwahr wäre, also eine andere wahr sein müsse, hätte man ihr ja Information entnommen und geglaubt, obwohl man erkannt hat, dass sie nicht authentisch ist. Ganz schlecht.

Wenn man erkannt hat, dass eine Information nicht authentisch ist, sondern eine Fälschung, dann kann man daraus nicht schließen, dass die Information unwahr ist, sondern einfach gar nichts.

Und wenn man dieses Video für eine Fälschung hält, aber nicht mal Überlegungen dazu anstellt, wer sie mit welcher Absicht in welche Richtung gefälscht habe, dann hat man auch keinerlei Grundlage, die Wahrheit der Darstellung anzuzweifeln. Wenn es denn eine wäre, dann wüsste man eben, dass jemand die Turbinenschaufeln, die Tür, das Bugrad weggemacht hat und die Fenster verändert. Über den Rest weiß man nichts.

Es ist völlig wertloser Mist, damit daherzukommen, dass es eine ge- oder verfälschte Version davon im Netz gibt. Man müsste nachweisen, dass es keine wahrheitsgemäße Version gibt und/oder schon die Urversion eine Fälschung war.

Im Zweifelsfall könnte man auch mal drüber nachdenken, ob der, der „Fälschung!“ schreit, die Fälschung nicht selbst hergestellt hat, um sich wichtig zu machen oder zu desinformieren.

Standardschema: Fear, Uncertainty, Doubt.

Sind die Afghanistan-Flugzeug-Videos Fake?

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Jaja, der DE weiß schon Bescheid: DANISCH ist ein System- und Impfling, was kann man da erwarten?! Zudem muß er auch hier eingestehen, daß er selbst zuweilen anfällig für manch Getruthe und Getute ist, mitunter gar schon zu Dunning-Krugers kecker Beute wurde. Und daß er sich von so Kram wie hier so ab 00:57 durchaus beeindrucken läßt:


-Associated Press: Biden hits the road to push COVID relief package-
After opening his presidency by playing down expectations for combating the pandemic, President Joe Biden and his top messengers are touring the country to raise hopes over his $1.9 trillion relief package. (March 16)

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Offensichtlich ist das eher kein Kanal, der Verstörungstheorien verbreitet. Dennoch scheint sich kein Kommentator für die Botschaften von creepy Joe zur Pandemie zu interessieren, alles dreht sich um den Moment, in dem die Fummeltrine durch die ihm vorgehaltenen Mikrophone hindurch zu greifen scheint. Von „Hologrammen“ und „Greenscreen“ wird gemunkelt, und davon, daß sich „die Eliten“ schon gar keine Mühe mehr gäben und das Volk ganz offen verrohrschen würden. Auch dem Erzähler fällt dazu nichts „rationales“ ein, was er dem entgegenhalten könnte. Es sieht tatsächlich so aus, als befänden sich Creepy und die Leute mit den Mikrophonen nicht am selben Ort. Allerdings ist der DE, wie ihr sicher schon mitbekommen habt, eher zartfühlender Schöngeist, Naturschwärmer, Romantiker und Poet, weniger nüchterner Techniker. DANISCH, übernehmen Sie, sicher gibt es eine ganz einfache Erklärung dafür! Auch eine Art Kompressionsartefakt? Oder doch „Gaslighting“ in einer neuen Dimension?

Andererseits: „Und wenn?“

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Interner Reblog aus aktuellem Anlaß: Vom Kanalratten-Ersäufen (Update)

Was die Stunde so geschlagen hat.

Chaosfragment

Die ausweglose Umstellung des Menschen ist seit langem vorbereitet, und zwar durch Theorien, die eine logische und lückenlose Welterklärung anstreben und mit der technischen Entwicklung Hand in Hand gehen. Es kommt zunächst zur rationalen, sodann auch zur gesellschaftlichen Umkreisung des Gegners; dem schließt sich zur gegebenen Stunde die Ausrottung an. Es gibt kein hoffnungsloseres Schicksal, als in einen solchen Ablauf zu geraten, in dem das Recht zur Waffe geworden ist.

Ernst Jünger, „Der Waldgang“

Alles im Frame: zivilgesellschaftliche Ungezieferbekämpfung (PEGIDA Frankfurt 2015)

Während das närrische Treiben wieder mal seiner Klimax entgegentaumelt, notiert der Erzähler nüchtern und demütig in seine Kladde:

Jegliche Verkleidung als Nichtweißer sollte unterbunden werden: Baströckchen, Blackfacing, Indianderkostüm und Federschmuck bedienten rassistische Stereotype.

Witze über Frauen, insbesondere über deren Doppelnamen, seien alles andere als witzig, das gleiche gelte für lustig gemeinte Sprüche über „intersexuelle Männer“ – die Gedunsene hätte das Fettnäpfchen, in das die Annegrett getappt sei, elegant…

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Vom Kanalratten-Ersäufen (Update)

Die ausweglose Umstellung des Menschen ist seit langem vorbereitet, und zwar durch Theorien, die eine logische und lückenlose Welterklärung anstreben und mit der technischen Entwicklung Hand in Hand gehen. Es kommt zunächst zur rationalen, sodann auch zur gesellschaftlichen Umkreisung des Gegners; dem schließt sich zur gegebenen Stunde die Ausrottung an. Es gibt kein hoffnungsloseres Schicksal, als in einen solchen Ablauf zu geraten, in dem das Recht zur Waffe geworden ist.

 Ernst Jünger, „Der Waldgang“

Alles im Frame: zivilgesellschaftliche Ungezieferbekämpfung (PEGIDA Frankfurt 2015)

Während das närrische Treiben wieder mal seiner Klimax entgegentaumelt, notiert der Erzähler nüchtern und demütig in seine Kladde:

Jegliche Verkleidung als Nichtweißer sollte unterbunden werden: Baströckchen, Blackfacing, Indianerkostüm und Federschmuck bedienten rassistische Stereotype.

Witze über Frauen, insbesondere über deren Doppelnamen, seien alles andere als witzig, das gleiche gelte für lustig gemeinte Sprüche über „intersexuelle Männer“ – die Gedunsene hätte das Fettnäpfchen, in das die Annegrett getappt sei, elegant überflogen: „Das wäre Merkel nicht passiert“ (stand irgendwo) und überhaupt sei latürnich jetzt eine Entschuldigung fällig:


Nach dem Fastnachts-Witz von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer vor dem Stockacher Narrengericht über Toiletten für intergeschlechtliche Menschen hat der Bundesverband Lesben und Schwule in der Union (LSU) eine Entschuldigung gefordert. „Natürlich ist eine Entschuldigung fällig“, sagte der Verbandsvorsitzende Alexander Vogt am Montag im Radioprogramm „SWR Aktuell“. „Das erwarten wir.“ Auch im Karneval gebe es Grenzen.
„Political Correctness hin oder her, manche finden das ja übertrieben“, sagte Vogt. „Aber solche Grenzen müssen klar sein. Man macht ja auch über andere Minderheiten keine Witze mehr.“ Dass Kramp-Karrenbauer wohl nicht aus böser Absicht handelte, mache die Sache nicht besser. „Wenn das unüberlegt passiert, ist es ja auch ein Zeichen dafür, wie es landläufig verbreitet ist, dieses Denken.“

Er erwarte nun, dass es ein klärendes Gespräch mit der CDU-Chefin gebe, sagte Vogt: „Ich hoffe, dass wir das Angebot bekommen, uns darüber möglichst vor einem kurzen Zeithorizont zu unterhalten.
Die CDU-Chefin hatte bei ihrem Auftritt vor dem Stockacher Narrengericht am vergangenen Donnerstag gesagt, Toiletten für intergeschlechtliche Menschen seien „für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen. Dafür – dazwischen – ist diese Toilette.“

(AFP)

Und während man noch überlecht, ob jetzt die Annegrett als, je nach Gusto, gute oder schlechte Bullin „für extra“ die flauen Witzchen über sexuelle Minderheiten gerissen hat, nur dass man anhand dieser Vorlage die Fesseln der Sprachdiktate noch enger anziehen kann, wird dankenswerter Weise an anderer Stelle gezeigt, was stattdessen „geht“, wenn es nicht sogar erwünscht und verlangt ist: Mainz sang und lachte unter anderem darüber, dass der Trump eine „widerliche Person“ sei, die wie eine Kanalratte ersäuft gehöre, ohne dass da jetzt von Seiten der üblichen Verdächtigen die übliche Moralempörung losgebrochen wäre! Ist ja auch logisch, schließlich ist das ja, zum einen, auch nicht einmal mehr im Ansatz ein Witz, sondern ein mit der Entmenschlichung des Betreffenden einhergehender Mordaufruf und damit, zum anderen, voll im etablierten Frame, wie hier an anderer Stelle bereits dargelegt:

Ist schließlich auch egal, wie man diese transformatorische Fäulnis nennt, aber „Framing“ findet der Erzähler in seiner Demut wirklich sehr passend, denn es geht offensichtlich nicht nur drum, „die Frames der anderen zu zerstören“ (Wehling) sondern um die Zerstörung der „anderen“ selbst, also derjenigen, die sich außerhalb des von der herrschenden Machtstruktur vorgegebenen Rahmens (Frame) befinden bzw., in korrektem Neusprech, „die sich außerhalb unseres demokratisch-zivilgesellschaftlichen Grundkonsens begeben haben“.

https://chaosfragment.wordpress.com/2019/02/28/kein-fame-fuern-frame/

Und immer, wenn es um die physische Vernichtung von Menschen geht, ist die mit der Entmenschlichung der Betreffenden verbunden, so dass man diese als geradezu zwangsläufige Vorstufe dazu betrachten kann. So wurde in Ruanda die Volksgruppe der Tutsi von locker-flapsigen Radiomoderatoren, also so Elmar Hörig in African-Style, durchgängig als „Kakerlaken“ tituliert und diese Radiojockeys wiesen den häckselnden Machetenmobs auch im weiteren Verlauf den Weg zu den „Brutstätten“ der genannten „Schadinsekten“. Und ja, auch die Ratte ist hier eine bewährte Metapher, wenn wir uns nur an die berüchtigten Sequenzen aus „Der ewige Jude“ erinnern, und die gedunsene Völkermordbeauftragte nennt man ja in den Kreisen ihrer innigsten Verehrer nicht ganz ohne Grund „Rautenratte“, gerne im Verbund mit der Forderung nach einem Standgericht.

Vor diesem Hintergrund ist die Person des dicken Chabad-Golems Donald und was man von ihr hält ziemlich irrelevant. Es zählt, für was und für wen er steht, und das sind eindeutig jene, die sich außerhalb des etablierten Frames befinden, bzw. sich „außerhalb unseres zivilgesellschaftlich-weltoffenen Konsens“ gestellt haben. Ihr wisst schon, was der demütige Erzähler meint: alle Brexit-Anhänger, EU-Gegner und -Kritiker; alle, denen die gegenwärtige Praxis der bedingungslosen Massenimmigration, aus welchem Grund auch immer, nicht behagt; alle als „Rechts“ Gelabelte und Einsortierte. Den auf diese Weise Eingerahmten klebt man ja gerne das Pauschaletikett des Rassisten, Schwul- und Transphoben auf die Stirne. Denn wer erstmal transgenderphob ist, der liebäugelt bestimmt auch schon damit, ein paar Millionen eigenhändig zu vergasen. Und so passt das wieder mal vorzüglich zusammen: Hochgejubelte Empörung und Scheinkontroversen wegen traditioneller Karnevalskostüme und flauer Witzchen hier, fröhliches Abfeiern von mit Entmenschlichung verknüpften Mordaufrufen da. Wie allgemein bekannt sein dürfte, ist der Erzähler kein Freund inflationärer Natziehvergleiche, aber in dem Zusammenhang muss er einfach die Galgenbäume mit daran baumelnden schläfengelockten Puppen am Rande mit erwähnen, die zu Adolfs Zeiten bei den Karnevalsumzügen zum allgemeinen Gaudium aufgefahren wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg galt es, wohlwissend um die Bedeutung der „Entmenschlichung“, unter Satirikern, Karikaturisten u.ä. im allgemeinen als Konsens, dass auf Karikaturen, die die Betreffenden als Tiere oder gar „Ungeziefer“ darstellten, verzichtet wurde. Ausgenommen waren Cartoons in der Art der alten Fabeln, in denen (fast) ALLE Beteiligten Tiere waren, etwa in der Reihe „Die roten Strolche“ in der Titanic, wo das damalige SPD-Führungspersonal (wie auch die übrige Bundestagsbesetzung) als Tierensemble dargestellt wurde, das gegen den „Oberförster“ (wohl eine Anspielung auf Jüngers „Marmorklippen“) Kohl keine Chance hatte. Die despektierliche Darstellung von bestimmten Personen oder gesellschaftlichen Gruppen als Tiere hingegen war dagegen aus gutem Grund verpönt. Mit der Trump-Figur hat sich das geändert, soweit es dem demütigen Erzähler bekannt ist, stellte nicht nur der renommierte Karikaturist Jürgen Haitzinger den Donald in etablierten Blättern schon mal in Affengestalt dar. Was jetzt die Meenzer Hatz von der Bütt betrifft, ist es zudem so, dass Trump nicht direkt als Ratte bezeichnet, sondern in deren Nähe gerückt wird: „wie eine Kanalratte ersäufen“. Ein Mensch ist also „so widerlich“ dass man ihn „wie eine Ratte“ ersäufen sollte -tätää tätää Narrhallamarsch!

Wir halten fest: Hochgetunter Moraljazz wegen Nichtigkeiten auf der einen Seite, beklatschte Entmenschlichung politisch Missliebiger und Mordaufrufe auf der anderen. Wenn es in der herrschenden Machtstruktur wirklich um ein „friedliches Miteinander“ ginge, würde eine Stimmung gefördert, in der sich die Rothaut als Cowboy verkleidet, der Schwarze den Tirolerhut aufsetzt und über Big Bad Whitey lacht, der als Südseeinsulaner mit Knochen im Haar den Hinterlader-Missionar im Kessel kocht. Aber das ist offensichtlich nicht der Fall, stattdessen wird bei aller Anti-Hass-Hysterie gehetzt ohne Ende und stets eine Latte nachgelegt. Bis zur Vergasung?

Update:

Der Erzähler muss eingestehen, dass er dem oben als Quelle angegebenen Tweet blind glaubte. Tatsächlich stellt sich das ganze etwas differenzierter dar, was aber an der Tendenz insgesamt und den Kernaussagen dieses Artikels nichts ändert. Trump wurde nicht in die Nähe einer Ratte gerückt, sondern direkt als eine solche bezeichnet, das „ersäufen“ ist dagegen eher angedeutet. Hier der Originaltext als Zeugnis deutschen Gegenwartshumors:

Donald Trump, wer will’s bestreiten, der größte Schwindler aller Zeiten! Sadistisch, grausam, primitiv, sexistisch und auch aggressiv. Ein ganz gefährlicher Patron, ‘ne widerwärtige Person. Der Trump der ist nach meiner Kenntnis, für’s weiße Haus ein sehr blamables Missverständnis. Und keiner, keiner bringt ihn zur Räson, die Kanalratte aus Washington.

(Lachen im Saal)

Als George Bush, Sie wissen ja, vor Jahren zu Besuch hier war, hat man in Mainz, zuallermeist, Kanaldeckel all zugeschweißt. Käme Trump zu uns, verlasst euch drauf, wir machen alle Deckel auf. Der müsste durch Mainz fahren, bitte sehr, bis er im Loch verschwunden wäre. Und wenn du aus dem Schacht dann hörst, dass er laut ruft, America first!, dann müssten wir alle vor Entzücken, in jedem Haus die Spülung drücken. Und steht ihm das Wasser bis zum Hals, hach, dann dankt man Mainz, und Rheinland-Pfalz, und im Kanal, die Rattenschar, die hat Besuch aus USA. (swr.de, 1.3.2019)

Von hier: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/ueber-den-humor-im-deutschen-tv-2019/

Plötzliche Begeisterung

Der Tagesspiegel vermeldet:

Schüler-Demos für mehr Klimaschutz: Bundesregierung plötzlich total begeistert

Was denn nun? Kürzlich schien Kanzlerin Merkel „Fridays for Future“ für suspekt zu halten. Nun lobt sie überschwänglich – so wie auch Justizminister Barley.


Die wöchentlichen Klimaschutz-Proteste von Schülern haben den Streit um die Herabsetzung des Wahlalters innerhalb der Bundesregierung neu entfacht. Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) sprach sich dafür aus, Jugendlichen mehr politische Teilhabe zu ermöglichen und das Wahlalter herabzusetzen. „Wir sollten ein Wahlrecht ab 16 Jahren einführen“, sagte die Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl der „Passauer Neuen Presse“. Dass die Jugendlichen für den Klimaschutz demonstrieren und sich so engagierten, sei „doch großartig“, sagte die SPD-Politikerin: „Das räumt mit dem Vorurteil auf, dass junge Leute nicht aktiv genug wären und sich nicht politisch engagieren.“ Es verdiene „hohen Respekt“, dass die Schüler für ihre Zukunft auf die Straße gehen. „Solche jungen Leute wünschen wir uns““, fügte Barley hinzu.

Kann man schon verstehen, dass der Tagesspeichel angesichts des Gegackers gendermäßig etwas verwirrt ist. Während die einen recht offensichtlich auf junges, leicht manipulier- und indoktrinierbares Stimmvieh spekulieren, machen die anderen derweil den „Bad-Cop“:

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei (CDU), lehnte Barleys Vorschlag ab. „Das Wahlrecht würde durch eine Absenkung des Wahlalters letztlich entwertet“, sagte er dem Tagesspiegel. Man könne kaum begründen, „warum jemand über die Geschicke eines Landes und einer Gesellschaft mitentscheiden soll, den wir in allen anderen Bereichen nicht für reif genug erachten, seine Angelegenheiten ohne die Zustimmung seiner Eltern zu regeln“. So dürften Minderjährige keinen Mobilfunkvertrag abschließen oder nicht einen Film im Kino anschauen, dem die FSK-Jugendfreigabe fehle. Es gebe einen breiten gesellschaftlichen Konsens dafür, dass ein junger Mensch mit Vollendung seines 18. Lebensjahres die Volljährigkeit erlangt. „Das ist dann auch der richtige Zeitpunkt, ihm das Wahlrecht zu übertragen“, meinte der CDU-Politiker. Zudem verwickle sich die Justizministerin in Widersprüche, wenn sie einerseits den Schutz Heranwachsender vor Gericht weiter ausbauen wolle, weil sie sie nicht reif genug dafür halte, andererseits aber das Wahlalter absenken wolle.

In Deutschland versammeln sich unter dem Motto „Fridays for Future“ jeden Freitag in vielen Städten Schüler und Studenten während der Unterrichtszeit, um gegen das Versagen der Politik vor dem n Klimawandel zu protestieren. Sie fordern die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens. Die Demonstrationen sind umstritten, da sie während der Schulzeit stattfinden. So sagte Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU), sie lehne Schülerstreiks während der Unterrichtszeit ab.


Die Gedunsene hingegen gibt die gute und die böse Bullin in Personalunion während sie eines ihrer üblichen Manöver vollzieht:

Auch Bundeskanzlerin Merkel (CDU) lobt nun die Proteste. Diese seien eine „gute Initiative““. Merkel sagte in ihrem wöchentlichen Video-Podcast, sie unterstütze es, wenn Schüler für den Klimaschutz auf die Straße gingen und dafür kämpften. Man könne die Klimaschutz- Ziele nur dann erreichen, wenn es Rückhalt in der Gesellschaft gebe. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hatte Merkel die Schülerproteste noch als Beispiel für Mobilisierung durch Kampagnen im Netz genannt. Dies hatte für Irritationen gesorgt.

Diese „Irritationen“ kennen wir! Erst gibt man also den „Bad Cop“, buhuhu:


Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist für die ungeschickte Behandlung eines palästinensischen Mädchens, das seit 4 Jahren in Deutschland als Flüchtling lebt, in die Kritik geraten. Die Begegnung eriegnete sich in einer Dialogrunde mit Schülern zum Thema “Gut Leben in Deutschland” in Rostock. Das junge Mädchen erzählt von seinem ungewissen Status als Flüchtling und der Angst, abgeschoben zu werden. Sie erzählt auch von ihrem großen Traum, “eines Tages studieren zu können, wie jeder andere”. Die Antwort und Ausführungen der Kanzlerin lassen das Mädchen in Tränen ausbrechen. Auch wenn sie “ein unglaublich sympathischer Mensch” sei, so die Kanzlerin, habe Deutschland nur begrenzte Kapazitäten für Flüchtlinge. Die Regierung könne nur versprechen, Entscheidungen zu beschleunigen, aber “einige werden nach Hause gehen”. Mit einer ungeschickten Geste “und deshalb möchte ich sie trotzdem einmal streicheln” versucht die Kanzlerin, das Mädchen zu trösten. Ein schwacher Trost.

Dann hört man auf sein „Herz“:

Die Folgen sind bekannt:

Eines der größten Politverbrechen aller Zeiten unter dem Deckmäntelchen der Humanität!

Man bedenke auch, dass, nachdem die Gedunsene zunächst verkündet hatte, die Atomenergie sei alternativlos, sie als Füsikerin könne zudem das Restrisiko beurteilen und vertreten, ein Atomunfall in Japan in Folge eines Tsunamis das Deckmäntelchen für den totalen Atomausstieg und eine sogenannte „Energiewende“ abgab, bei nach wie vor gleichem Restrisiko!

Kommt also nun Morgenthau-Total? Bei Gott, möglich wärs! Es werden die erprobten Muster durchgespielt und dabei drängt sich immer mehr der Eindruck einer offenen, unverhohlenen Verhöhnung auf. „Ungeschickt“? Ja, klar.

Die Meinung des demütigen Erzählers zur Herabsetzung des Wahlalters: Wem noch nicht mal zugestanden wird, im Internet mit Gleichaltrigen zu sexeln und wer überhaupt sexualstrafrechtlich immer mehr nach dem Vorbild von Uncle Sams Sexualhölle gegängelt, entmündigt und kriminalisiert wird, der soll auch nicht wählen dürfen! Denn da hängt wesentlich mehr Schweinkram dran als bei einem gepflegten „Sexting“ unter sexuell reifen Individuen!

Btw: So, werter Vitzi-Butzi, sieht ein eindeutiger Standpunkt aus! Schreib dir das in deinem, lol, „total ergebnisoffenen“ Nazitantenblog der kein Naziblog sein will, hinter die Ohren. Beispiele für noch ein-eindeutigere Standpunkte werden bei Gelegenheit folgen oder auch nicht.

Löcher stopfen mit den FAZkes

Flüchtlinge als Pflegekräfte, zerschlitzte Gebärmütter und der „Mythos von der Lügenpresse“ im Pressespiegel

Bei der Lektüre der Druckausgabe der FAZ vom Donnerstag, dem 17. Januar 2019, war das demütig schweifende Adlerauge des Erzählers an drei Artikelchen hängen geblieben, deren inhaltliche Ausrichtung ihm ebenso bemerkenswert erschien wie die Anordnung im Blatt selbst bei zweien davon.

So standen sich im Ressort „Politik“ auf den Seiten vier und fünf zwei Artikel gegenüber, die jeweils exakt die obere Seitenhälfte einnahmen.

Aufmacher für den Artikel eines Kim Björn Becker auf Seite vier:

Flüchtlinge zu Pflegern

In deutschen Kliniken und Altenheimen fehlt es an Pflegekräften. Geflüchtete Menschen könnten das Loch stopfen – doch nicht alle sind geeignet.

Weiter konstatiert man:

Überall im Land fehlt es an Pflegern, an Krankenpflegern in Kliniken, an Altenpflegern in Heimen und bei ambulanten Hilfsdiensten. Der Fehlbetrag, da sind sich die meisten Forscher einig, wird in den nächsten Jahren zunehmen. Derzeit sind bundesweit etwa 27000 Stellen in der Pflege nicht besetzt, ein erheblicher Mangel ist das, hinzu kommen weitere 22000 Vakanzen bei Pflegehelfern. Für das Jahr 2025 wird eine Lücke von 100 000 bis 250 000 Fachkräften erwartet, je nachdem, wie sich der Arbeitsmarkt entwickelt und wie gesund die im Durchschnitt stetig älter werdende Gesellschaft bleibt. Was das benötigte Personal betrifft, so ruhen einige Hoffnungen auf der Gruppe der Geflüchteten, die in den vergangenen Jahren in großer Zahl ins Land gekommen sind – sie könnten doch, so heißt es, wenigstens während der Dauer des Asylverfahrens und gerne auch etwas länger jene Lücke füllen, die so dringend geschlossen gehört. Es heißt, dann hätten beide Seiten etwas davon.

Dieser Meinung ist auch Abdul Al-Aziz, ein junger geflüchteter Syrer, den die FAZ auf einer Pflegemesse im Roten Rathaus in Berlin getroffen haben will, deren Zielsetzung darin lag, „Geflüchtete und Unternehmen aus der Pflegebranche“ zusammenzubringen:

Nicht fertig ausgebildete Fachkräfte sind die Zielgruppe der Messe, da hapert es ohnehin oft bei der Anerkennung, sondern junge Flüchtlinge, die offen sind für eine Berufsausbildung.

Solche wie Aziz also, der gerade seinen Schulabschluss nachhole obwohl er in Syrien die Schule „bis zum Ende“ besucht habe:

Abiturniveau wie er sagt, doch seine Zeugnisse sind weg. Im Herbst, wenn er mit der Schule fertig ist, will er eine Ausbildung als Krankenpfleger beginnen, darum ist er an diesem Tag ins Rathaus gekommen und zieht nun, zusammen mit einem Freund, von Stand zu Stand. „Ein Praktikum in der Altenpflege habe ich schon gemacht,“ sagt er, sein Deutsch ist passabel. „Aber Krankenpflege ist etwas einfacher.“

Der Erzähler empfindet es bei aller Demut als etwas müssig, darüber nachzusinnen, inwieweit Krankenpflege tatsächlich einfacher sein könnte und denkt, der junge Mann meint wohl die körperliche Belastung, die FAZ wiederum meint, dass die Rechnung von den „Geflüchteten“ als „zukünftige Pfleger“ den Zahlen zufolge aufgehen könnte:

Für Ende 2017 weist das Statistische Bundesamt mehr als 710 000 Schutzsuchende aus, die über einen Aufenthaltsstatus verfügten, der ihnen einen uneingeschränkten Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt verschafft – also anerkannte Flüchtlinge, Asylbewerber und Personen mit sogenanntem subsidiärem Schutz. Von ihnen waren mehr als drei Viertel im erwerbsfähigen Alter , das ergibt eine Zahl von etwa 550 000 Personen. Hinzu kommen mehrere zehntausend Geduldete. Wenn also nur jeder zwanzigste Geflüchtete in Deutschland sich für die Arbeit in der Pflege interessiert, wäre der gegenwärtige Mangel auf einen Schlag behoben. So weit die Mathematik.

Allerdings muss die FAZ einräumen, dass ihre Wirklichkeit doch eine andere wäre und verweist auf den Deutschen Pflegerat. Dieser hatte, als Berufsverband für das Pflege- und Hebammenwesen, schon Bedenken geäußert als „zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise“ „darüber gesprochen“ wurde, „wie wertvoll die Geflüchteten für Pflegeheime und Krankenhäuser sein könnten“. Der Pflegerat sah die von ihm vertretenen Berufe zur „Resterampe für Unqualifizierte diskreditiert“, verlautbarte, dass nicht jeder für Pflegeberufe geeignet sei und es neben Deutschkenntnissen und „einer grundsätzlichen Bereitschaft in der Pflege zu arbeiten“ auf die „persönliche Eignung“ ankomme und bei den „Flüchtlingen“ zu berücksichtigen sei, dass es sich überwiegend um jüngere Männer handele, die aus Kulturen stammten, in denen die Pflege als Beruf kein hohes Ansehen genieße. Außerdem solle der Einsatz von „Geflüchteten“ nicht nach „deutschen Verwertungsinteressen“ erfolgen.

Nachdem der junge Syrer einem Kunststoffpatienten eine Herzmassage verpassen durfte, folgt ihm die FAZ zum Stand des evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge, wo die zuständige Dame eher resignativ bemerkt, dass das Sprachniveau des Großteils der „Geflüchteten“ nicht ausreichend sei, dasselbe vermeldet man von Seiten der Charite, wo man unter 500 jungen Menschen immerhin zehn von selbigen ausbilde. Marco Hahn hingegen, der Leiter der Berliner Berufsfachschule „Paulo Freire“, die „Flüchtlingen“ unterschiedliche Qualifikationskurse anbietet, mit 100 Plätzen im Pflegebereich, vertrat die Ansicht, dass viele Flüchtlinge hochmotiviert seien und sieht in ihnen einen „großen Gewinn.“ Ein großer Gewinn ist es sicherlich, dass gegen Ende die FAZ noch etwas genauer wird, was die Veranstalter der Messe betrifft:

Die Veranstalter der Messe erhoffen sich, Flüchtlinge und Arbeitgeber zusammenzubringen, 40 Aussteller haben sich an diesem Tage angemeldet. Veranstaltet wurde die Messe von „Bridge“, einem Berliner Netzwerk, zu dem mehrere Vereine und Verbände gehören sowie die Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. Die Juristin Marie Weißbach hat die Messe mitorganisiert und weiß, dass es Geflüchtete auf dem freien Arbeits- und Ausbildungsmarkt oft schwer haben. Da gebe es oft Probleme, Arbeitgeber „zu sensibilisieren“, sagt Weißbach. Dies gelte insbesondere, wenn der Flüchtling keinen gesicherten Aufenthaltsstatus hat. „Die Courage der Unternehmen ist sehr unterschiedlich“, sagt auch Marie-Sophie Deuter von „Bridge“.

So, nachdem wir also erfahren haben, was für ein „Netzwerk“ hinter den Kuppelbemühungen mit den 40 Ausstellern (wie in Vitzibutzis „About„! – nicht 42, auch nicht 42,195!) steht und dass die „Brücke“ über eine(n) „Weißbach“ führt, kommt die FAZ hier zum guten Schluss, in dem sie den weissbachschen Faden aufgreift, wonach es die „Geflüchteten“ oft schwer hätten. Das liege vor allem auch an dem unsicheren Bleibestatus, denn welches Unternehmen möchte schon Zeit und Aufwand in eine Ausbildung investieren, nur um dann zu erfahren, dass der neue Mitarbeiter bald abgeschoben werden soll, „wenn das Asylverfahren wie so oft mit einem negativen Bescheid endet“? Der Freistaat Bayern schiebe seit dem Sommer sogar „Flüchtlinge“ ab, die gerade eine Pflegehelferausbildung absolvierten! Da brauche es eine oft eine entschlossene Intervention der Unternehmen:

Davon weiß Sina Wagner zu berichten, die sich in Nordrhein-Westfalen um das Modellprojekt „Care for Integration“ kümmert, bei dem im ersten Durchgang 130 Flüchtlinge zu Altenpflgehelfern ausgebildet werden sollen. Derzeit sind noch 90 Geflüchtete dabei, sie machen bald ihren Abschluss – und mehrfach, sagt Wagner, habe man bei den Behörden intervenieren müssen, um eine Abschiebung zu verhindern. Im Sommer soll ein zweiter Jahrgang die Ausbildung beginnen, dann sollen weitere 120 junge Menschen einen Weg in die deutschen Pflegeberufe finden.

Wohlan dann, „Flüchtlinge“ zu Pflegern, Unternehmer zu Flucht- bzw. Bleiberechtshelfern und der demütige Erzähler reibt sich die Augen und fragt sich, ob da sonst noch was war außer Sprachproblemen.

Aufmacher für den Artikel eines Timo Steppat auf Seite fünf, dem Pflegeartikel genau gegenüber:

Die Angst vor dem Funken

In Bad Kreuznach soll ein Afghane einer Schwangeren in den Bauch gestochen haben. Nun befürchtet die Oberbürgermeisterin, dass der Protest hochkochen könnte.

Ja genau, es geht um den schaurigen, aber keinesfalls mehr erstaunlichen Fall aus Bad Kreuznach, der hier auch schon eine kurze Würdigung erfahren hatte. Ein 25 Jahre alter Afghane besuchte seine gleichaltrige schwangere Ex-Partnerin im Krankenhaus und schlitzte ihr den Bauch auf, eine „Misshandlung“ (zuständige Polizeiermittler) an der das Ungeborene verstarb, während die Frau, eine Polin, schwer verletzt überlebte. In Zeiten, in denen das langsame Kopfabschneiden bei lebendigem Leibe unter „Erstechen“ oder „massive Gewalteinwirkung auf den Hals“ läuft, auch nicht weiter erstaunlich. Im übrigen halte ich, bei allen Bedenken, diesen Hinweis eines Utube-Kommentators auf ein durchaus rustikaleres Szenario als ein bloßes „in den Bauch stechen“ für sehr wahrscheinlich, stimmt es doch auch mit dem überein, was mit dem Obduktionsbericht nach draußen abgelassen wurde, auch wenn ein „Busen“ immer eine aus zwei Brüsten bestehende Einheit ist:

Die Polin die in Bad Kreuznach abgestochen wurde, wurde regelrecht geschlachtet. Der Täter hat ihr im Krankenhauszimmer den Bauch dermaßen aufgeschlitzt das er dem Kind ein Bein abgetrennt hat und einen Busen halb abgetrennt hat. Die Frau wurde in die Uni-Klinik nach Mainz verbracht wo sie noch heute um ihr Leben kämpft. Das habe ich aus dritter Hand von einem medizinischen Augenzeugen erfahren.

https://www.youtube.com/watch?v=bM2JQ8gphgU&t=1s

Ja sicher, im Obduktionsbericht war nur vom „massiven Blutverlust der Mutter“ zu lesen, der, im Zusammenspiel mit einer „Verletzung am Bein“ des Ungeborenen zu dessen sanftem Entschlafen geführt habe – jeder, der sich mal das Knie aufgeschürft hat, kann ein Liedchen von sowas singen. Doch wenden wir uns von diesen Details zum blutigen Einschlag der Migrationswaffe und dem kurzen Exkurs in die Tiefen des Hetznetzes ab und wieder hin zur serösen, äh, hochseriösen FAZ und zu Frau Kaster-Meurer, sie ist SPD-Oberbürgermeisterin von Bad Kreuznach und

war alarmiert, befürchtete rechte Proteste, wollte aber erst mal das Wochenende abwarten. Am Montag gab die SPD-Oberbürgermeisterin eine Pressemitteilung raus. „Trotz solcher krimineller Taten, die durch nichts wieder gutzumachen sind, sind wir als demokratische Gesellschaft verpflichtet, Menschen in Not aufzunehmen.“ Die Hilfsbereitschaft in Bad Kreuznach sei noch immer groß. Eigentlich laufe, das hört man an vielen Stellen in der Stadt, die Integration gut.

Des weiteren gab die Frau Kaster-Meuerer bekannt, dass es ein stilles Gedenken in der Paulus-Kirche geben würde, ohne politische Reden, damit keine Partei die Trauer instrumentalisieren könne, lediglich ein Gebet der Superintendentin der evangelischen Kirchengemeinde und Orgelspiel sollten die Stille durchdringen. Trotzdem sei die AfD der Frau Kastner-Meurer zuvorgekommen und habe zuerst zum Gedenken aufgerufen! Mist! Allerdings würde auch der Oberbürgermeisterin von Seiten des Integrationsbeirats der Stadt „Sensationsheischerei“ vorgeworfen, weil sie überhaupt eine Gedenkveranstaltung in die Wege geleitet habe, das würde der AfD doch nur in die Hände spielen!

Wäre die Lage nicht so angespannt, hätte es vielleicht gar keine Veranstaltung der Stadt gegeben. Nur bloß nicht der AfD die Trauer überlassen.

Natürlich denkt die Oberbürgermeisterin dabei an Kandel und die von Abdul aus Afghanistan mit einem „Brotmesser“ gemeuchelte Mia, bzw. eben eher nicht an Mia, sondern an die „rechtsextremen Aufmärsche“ von denen das beschauliche Plälzer Dörfchen seither heimgesucht werde, das aber zumindest eurem demütigen Erzähler bis dato immerhin schon ein Begriff war, und zwar wegen des Bienwald-Marathons, der auf überaus flachen Asphaltstraßen und -wegen durch einen der letzten verbliebenen Tiefland-Naturwälder Deutschlands führt, in welchem sich auch die Wildkatze wohlfühle, wie die Veranstalter nicht müde werden zu betonen. Abgesehen davon, dass das plane Gelände und die wegen des Waldes windgeschützte Lage Top-Zeiten ermöglichten (wobei der Erzähler da dennoch immer mit eher mäßigen Zeiten um die dreidreißig unterwegs war und einmal, bei noch nicht vollständiger Adaption an eine ketogene Ernährung, knapp unter der vier Stunden-Marke ins Ziel schlurfte, was alles noch gaar nicht so lange her ist, alles so zwischen zehn und vier Jahren, und doch hätte er es sich damals noch nicht träumen lassen, wegen was das pälzische Kaff in die Schlagzeilen geraten würde und vor allem: WIE!) Aaaah, immer diese Abschweifungen, wo man doch, laut FAZ und der Bad Kreuznacher-SPD-Bürgermeise lernen könne,

dass eine furchtbare Tat zum Funken werden kann, der rechtsextremen Protest entzündet.

Weiter geht es mit diffusem Blahblah über den persönlichen Hintergrund von Schlächter und Opfer, beide seien wohl ein Paar gewesen, wie die Polizei bekannt gab, was genaueres wisse man nicht, der Schlächter kam aus dem 70 km entfernten Bilblis, das Opfer wohnte jedoch im Frauenhaus von Bad Kreuznach, der „junge Afghane“ sage nichts, das „schwer verletzte Opfer“ sei noch nicht vernehmungsfähig, das Frauenhaus in Schweigen gehüllt, auf dem Wochenmarkt in der Altstadt sei der Fall Gesprächsthema:

Die Stadt hat schlechte Erfahrungen gemacht. in einem Fall vergewaltigten zwei Asylbewerber eine 21 Jahre alte Erzieherin, sie wurden zu siebeneinhalb Jahren verurteilt. Im Sommer trafen sich in einer Parkanlage in der Nähe des Jugendzentrums afghanische Jugendliche. Erst sei das harmlos gewesen, berichtet Siegfried Pick, Pfarrer für Ausländerangelegenheiten in Bad Kreuznach. Er kümmert sich seit 1986 um Flüchtlinge und Migranten, die in die Stadt kommen. Er hilft ihnen, eine Ausbildung und eine Wohnung zu finden, berät aber auch in ausländerrechtlichen Fragen. Die Lage im Park spitzte sich zu. Immer wieder kam es zu Schlägereien zwischen den Jugendlichen, die Polizei rückte mehrfach an, weiblichen Beamten gegenüber sollen die jungen Männer besonders wenig Respekt entgegengebracht haben.Die Verunsicherung der Bad Kreuznacher stieg, von „No-Go-Areas“ war die Rede. „Keiner darf in der Stadt Angst haben, auch keine subjektive Angst“, sagt die Oberbürgermeisterin.

Und da man das Angst haben an sich schlecht verbieten kann, erklärte man die „No-Go-Areas“ offiziell zu solchen, so dass dort auch eine „subjektive Angst“ erst gar nicht aufkommen kann:

Der Stadtrat verhängte ein Aufenthaltsverbot in Parkanlagen. Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr, dem Zeitraum, in dem es am meisten knallte, sollte das Ordnungsamt Platzverweise aussprechen können. An der Regelung gab es viel Kritik, aber sie entschärfte. Die afghanischen Jugendlichen wurden aufgefangen von den engmaschigen Integrationsstrukturen der Stadt. „Manche der jungen Männer sind heute in Ausbildung“, sagt Pick, der die Bemühungen der Flüchtlingshelfer koordiniert. Oft sei das Problem gewesen, dass die Männer keine Perspektive für sich sahen. „Auf Grund von Flucht und Krieg gibt es andere Gewalterfahrungen“ sagt Pick.

Ja, sicher, Pick. Die Gewaltorgien der Sudetendeutschen und Ostpreußen sind noch unvergessen, da ergibt es schon Sinn, jungen Afghanen den Hintern zu pampern um dergleichen zu verhindern, auch wenn es gilt, den einen oder anderen Messerstich wegzustecken! Auch Kaster-Meurer hat einiges zu kritisieren:

Sie kritisiert, dass sich Asylbewerber in ihrer Stadt bewegen, ohne dass sie gemeldet sind. „Auf alle Asylbewerber, von denen wir wissen, können wir gut eingehen, aber diejenigen, von denen wir nichts wissen, können zum Problem werden.“ Die Zuständigkeiten gehen oft durcheinander – meist kümmere sich das Jobcenter, nicht die Kommune. „Aber wir sind vor Ort, wir müssen als Stadt die Intgeration steuern können.“ Deshalb will sie die Bemühungen von Bildungseinrichtungen, Jobcenter, Jugendamt und anderer Einrichtungen bündeln. Mehr Geld sei dafür nötig, aber auch ein Vorbild.“Wieso muss da jede Stadt das Rad neu erfinden? Kann es nicht eine Blaupause geben, an der man sich orientieren kann?

Und während sich der Erzähler in aller Demut noch überlegt, ob aus all dem hohlen Geschwafel von Bemühungsbündelungen angesichts des Umstands, dass man den zuständigen Stellen die Weisung gab, den hunderttausendfach herein gewunkenen falschen Flüchtlingen aus den Primitivzonen dieser Welt sämtliche persönlichen Angaben trotz verlorener Pässe etc. einfach zu glauben und nicht in Frage zu stellen, das bloße Unvermögen oder schon der blanke Zynismus spricht, und inwieweit das „Eingehen“ einer Kaster-Meurer einen entschlossenen Jungafghanen mit verletztem Stolz, Messer in der Tasche und dem Ehrenkodex des Paschtunwali im Hirn zum Einlenken bewegen könnte, kommt die FAZ dann auch mit einem tiefen Blick in die Psyche von Nazideutschland zum Schluss:

Am Mittwoch beschäftigte sich der Innenausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags mit der Tat. Die Landesregierung hat das Thema auf die Tagesordnung gesetzt. In den sozialen Netzwerken, besonders befeuert von der AfD, kocht die Stimmung. Aber in Bad Kreuznach ist es bisher ruhig. Fragt man, woran das liegen könnte, sagen viele hinter vorgehaltener Hand: Das Opfer sei „keine von hier“ oder „keine von uns“ gewesen. Keine Deutsche, keine Kreuznacherin. Wie sehr die Lage eskalieren kann, hat Kaster-Meurer erfahren, als nach der Vergewaltigung, nach den Schlägereien Hunderte Briefe bei ihr eingingen, teilweise mit rechtsextremen Beschimpfungen. Pfarrer Pick sagt: „Die Tat ist so furchtbar, dass sie nicht von irgendwem für seine Zwecke benutzt werden darf.“

Ja sicher, Pick, das gilt aber nur, wenn die Migrationswaffe Geschnetzteltes hinterlässt, nicht wahr? Andersrum ist natürlich kein Vorfall banal und läppisch genug, um nicht zur monströsen Ungeheuerlichkeit aufgeblasen zu werden, ganz zu schweigen von den abgesoffenen Kinderkadavern – Moralerpressung, wir wissen Bescheid. Und wenn sich vorgebliche Schutzsuchende, die vor Not und Tod hier Zuflucht gefunden haben sollen, als gewalttätiger Pöbel entpuppen, der Angst und Terror verbreitet, und sich deshalb empörte Bürger mit Protestschreiben Luft machen, ist das eine „rechtsextreme Eskalation.“ Eine Gruppenvergewaltigung, wie sie vor 2015 keinesfalls üblich hierzulande war, wird als „schlechte Erfahrung“ abgeheftet, dadurch banalisiert und damit wären wir jetzt bei der Frage, was mit den beiden sich gegenüberstehenden Artikeln bezweckt werden sollte. Wollten hier etwa besorgte FAZkes im Rahmen des bestehenden Narrativs durch die Blume zumindest auf das Ausmaß der bestehenden „Verwerfungen“ (Yascha Mounk) hinweisen, in dem sie den Artikel über das Stopfen des Pflege-Loches mit „Geflüchteten“ dem über das Krankenhausgemetzel direkt gegenüberstellten? Oder wurde eher unter der Vorgaukelung einer objektiven Berichterstattung, die alle positiven und negativen Aspekte, inklusive etwaiger Lösungsmöglichkeiten abwägt, wieder mal gehörig gegaslichtert? Jeder bilde sich seine Meinung, der demütige Erzähler hat eine gewisse „Ahnung“ und präsentiert einfach mal eine Auswahl der Fallbeispiele, die ihm jedes mal in den Sinn kommen, wenn jemand mit „Geflüchteten“ Löcher im Pflegesektor stopfen möchte:

Migrant wollte Frau im Kreißsaal vergewaltigen › COMPACT

Das italienische Newsportal „Libero Qotidiano“, berichtete vor etwa einem Jahr über einen somalischen Migranten, der in der Neujahrsnacht versucht hatte, eine 43-jährige Frau kurz vor ihrer Entbindung zu vergewaltigen. Der Somalier hatte kurz zuvor in Rom aus der Kleiderkammer des Krankenhauses in Sant‘ Eugenio in Rom eine Pfleger-Uniform entwendet und sich damit in die Entbindungsstation geschlichen.

Dort traf er die Frau alleine im Vorbereitungsraum zur Entbindung an, masturbierte vor ihr und griff ihr dabei in den Schritt. Die Frau schrie so laut, dass Krankenschwestern und Arzt zu Hilfe eilten. Gleich darauf wurde auch die Polizei alarmiert. Die verhaftete den Mann auf der Stelle. Die Nachricht wurde bis jetzt von den Behörden zurückgehalten, um die Römer nicht übermäßig zu provozieren.

https://www.compact-online.de/migrant-wollte-frau-im-kreisssaal-vergewaltigen/

Neuenhaus: Seniorin (87) im Altenheim totgetreten – Staatsanwaltschaft erhebt Mordanklage gegen Somalier (18)

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück erhebt Mordanklage gegen einen 18-jährigen somalischen Asylbewerber. Er soll im Oktober 2016 in einem Seniorenstift in Neuenhaus eine 87-jährige Rentnerin ermordet haben. Das Opfer erstickte an seinem eigenen Blut. Zuvor soll sich der 18-Jährige am demenzkranken Ehemann der Frau sexuell vergangen haben.

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/neuenhaus-seniorin-87-im-altenheim-totgetreten-staatsanwaltschaft-erhebt-mordanklage-gegen-somalier-18-a2061845.html

Im Krankenhaus! 29-Jähriger missbraucht schlafendes Mädchen (15)

Zuerst versuchte der Mann es im Zimmer einer 57-Jährigen – ohne Erfolg! Dann war das 15-Jährige Mädchen dran. #Hamburg

Hamburg – Einfach gruselig! Im Hamburger Asklepios Krankenhaus hat ein 29-Jähriger am Samstagmorgen gegen 2 Uhr ein Mädchen im Schlaf missbraucht.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde der Mann zuvor stark betrunken in die Notaufnahme der Klinik eingeliefert. In einem unbeobachteten Moment schlich er sich jedoch aus dem Zimmer auf eine andere Station.

Zuerst versuchte er es im Zimmer einer 57-Jährigen. Die wachte jedoch plötzlich auf und vertrieb den Mann aus dem Raum.

Das reichte dem jungen Mann aber scheinbar nicht. Als nächstes ging er in das Zimmer einer schlafenden 15-Jährigen und missbrauchte das Mädchen.

Davon wachte die Jugendliche auf und schrie um Hilfe. Schnell ließ der Mann von ihr ab und versuchte, zu fliehen. Er kam jedoch nicht weit. Wenig später wurde er vom Wachdienst auf- und festgehalten.

Wenig später war auch schon die Polizei vor Ort und nahm den 29-jährigen Afghanen vorläufig fest. Der Mann wurde jedoch nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wegen fehlenden Haftgründen wieder freigelassen.

https://www.tag24.de/nachrichten/hamburg-st-georg-krankenhaus-asklepios-15-jaehrige-maedchen-missbraucht-mann-29-jaehriger-klinik-242308

Die Liste von ausgesprochen bizarren oder einfach viehisch-brutalen Gewaltakten gegenüber Alten, Schwachen, allgemein Wehrlosen ließe sich schier endlos fortsetzen, und durch Naserümpfen über die boulevardesken Schmuddelquellen schafft man diese Fälle nicht aus der Welt. Der Nutzen von Seiten wie PI-News liegt zumindest darin, dass dort im Kommentarbereich ein großer Teil der sonst in Deutschland und Europa im Regionalsumpf versickernden Einzelfälle zusammengeführt wird und man sich somit durchaus einen Eindruck von den Ausmaßen der Problematik „Einzelfall“ verschaffen kann. Und auch davon, dass „Sprachprobleme“ nicht alles sind, dass alleine die Überlegung, mit „Geflüchteten“ das Pflegeloch zu stopfen etwas geradewegs zynisches hat, besieht man sich das Rohheitspotential der hereingewunkenen Klientel, bei der zum auch in der FAZ angesprochenen geringen Prestige der Pflege sich auch noch die islambedingte Verachtung für die Ungläubigen gesellt. Natürlich könnte man jetzt die ganzen ethnisch weißen „Todesengel“ und sonstige Fälle von Machtmißbrauch im Pflegesektor anführen, das ändert aber nichts daran, dass eine Öffnung dieser Branche für das hereingewunkene Prekariat höchstwahrscheinlich zu einer Verschärfung der Umstände führen würde, die es angeraten erscheinen lassen, lieber gesund und fit zu bleiben.

Dass schon lange auch Afrikaner und überhaupt Menschen aus aller Herren Länder gute Arbeit im Pflegebereich leisten, soll hier nicht bestritten sondern durchaus anerkannt werden, aber diese neue Art der Drittweltflutung hat eine ganz andere Qualität, in dem erst einmal der Männchenüberschuss Afroarabiens ungefiltert ins Land geschaufelt wird um dann, nachdem grausigste Taten an Wehrlosen geschahen, ausgerechnet die Pflegeberufe damit beglücken zu wollen – da gehört nicht allzu viel dazu, um eine wahrlich teuflische Bosheit dahinter zu mutmaßen. Wenn vor dem Hintergrund von Fällen wie dem, dass ein Somalier, der hier auf dem Asylticket unterwegs ist, einfach so einen Arzt in dessen Praxis tot sticht und eine Praxishelferin schwer verletzt, über Geflüchtete in der Pflege diskutiert wird, ist das doppelt zynisch. Ist das das Verhalten von Leuten, die unmittelbarer staatlicher Verfolgung entronnen sind und hier Zuflucht gefunden haben? Also von jenen, für die das Asylrecht eigentlich gedacht war?

Man beachte: Angriffe auf Rettungssanitäter und Krawalle in der Notaufnahme als Alltagserscheinung, Gemetzel in Patientenzimmern als blutige Eskalation der Völkerverquirlung und nun wieder die Empfehlung, AUSGERECHNET den „Pflegenotstand“ mit dem hereingewunkenen Prekariat zu beheben, während die tatsächliche Natur der Verwerfungen (etwa das afghanische Ehrverständnis betreffend) verschleiert wird und nicht kommuniziert werden darf? Was ist also die Botschaft der beiden sich gegenüberstehenden FAZ-Perlen? These+Antithese mit Synthese = ihr erfahrt eure finale Demütigung und Abschlachtung? Damit wären wir beim dritten Artikelchen der genannten FAZ-Ausgabe vom Donnerstag angelangt, das einen optimistischeren Ausblick erlaubt.

Ein Reinhard Müller meint auf Seite acht unter der Rubrik „Zeitgeschehen“, dass nach einer Studie über die Berichterstattung großer Medien über die Flüchtlingskrise

Die Lage richtig dargestellt

worden wäre:

Die Untersuchung „Auf den Spuren der Lügenpresse. Zur Richtigkeit und Ausgewogenheit der Medienberichterstattung in der Flüchtlingskrise“ von Marcus Maurer, Pablo Jost, Jörg Haßler und Simon Kruschinski vom Mainzer Institut für Publizistik hat dazu die berichterestattung über die Flüchtlingskrise in den drei überregionalen Tageszeitungen Frankfurter Allgemeine Zeitung, „Süddeutsche Zeitung“(SZ) und „Bild“ sowie in den drei Hauptnachrichtensendungen „Tagesschau“ (ARD), „heute“ (ZDF) und „RTL aktuell“ analysiert.

Natürlich sei nicht alles ausgewogen gewesen, so habe man vorwiegend positiv über die „Flüchtlinge“ als Menschen“ berichtet, wohingegen die Zuwanderung selbst überwiegend als Gefahr dargestellt worden sei. Aha. Die positive Berichterstattung wäre allerdings nach der Kölner Silvesternacht 2015/16 „ins Negative gekippt“, aha, aha. Nach einigem hin und her und sowohl als auch ist aber alles im Lot:

Die Autoren der Studie fassen zusammen: „Unsere Analysen zeigen, dass die untersuchten Medien die Faktenlage überwiegend richtig dargestellt haben.“ Insbesondere der Vorwurf, die Medien hätten überproportional über Frauen und Kinder berichtet, obwohl die meisten Zuwanderer Männer waren, träfe nicht zu. Tatsächlich hätten die meisten Medien die soziodemographischen Merkmale der Migranten in ihrer Berichterstattung nahezu exakt abgebildet. Eine Ausnahme stellte hier allerdings die „Tagesschau“ dar, deren Berichterstattung tatsächlich überwiegend den Eindruck vermittelte, dass es sich bei den Zuwanderern vor allem um Frauen und Kinder handele.

Das deckt sich durchaus mit den Eindrücken des Erzählers, der dunkle, düstere Männertsunami wurde sehr wohl in den Medien entsprechend ins Bild gerückt, sonst hätte das Ganze ja nicht bei vielen genau diesen Eindruck hinterlassen. Dazu wurden allerdings immer wieder Kulleraugen eingestreut, oder aber über Frauen und Kinder geschwafelt, während Männerfluten gezeigt wurden – es braucht eben diverse Zutaten um ein entsprechendes Double-Bind und kognitive Dissonanz und damit gesellschaftliche Spaltung zu erzeugen. Dazu gehören auch Statistiken und ihre Interpretation:

Auch mit Blick auf die Herkunft der Migranten zeigten sich demnach nur geringe Unterschiede zwischen der Asylstatistik und der Medienberichterstattung. Syrer waren sowohl in der offiziellen Statistik (36 Prozent) als auch in der Berichterstattung (40 Prozent) die am häufigsten genannte Bevölkerungsgruppe.

Sehr fein, da kann man dann wirklich vom „Mythos Lügenpresse“ sprechen, wenn der Anteil der Berichterstattung über die Syrer in den Medien ziemlich genau dem Anteil der Syrer in der Flutlingsstatistik entspricht! Dass die bedingungslose Massenimmigration mit einem Bürgerkrieg in Syrien begründet wurde, obwohl +-60% der Flutmasse nicht mal aus Syrern bestand, war wohl dem Umstand geschuldet, dass Grenzen keine Bedeutung mehr haben und Syrien im Bedarfsfall von Marokko bis Bangladesh reicht. Mindestens. Alles gut also:

Offensichtlich trafen die Vorwürfe weiter Teile der Bevölkerung allenfalls teilweise zu: Die Medien stellten die wesentlichen Fakten nicht falsch dar. Dass sich die Bevölkerung im Hinblick auf die Richtigkeit der Berichterstattung getäuscht hat, lässt sich vermutlich, so die Verfasser der Untersuchung, damit erklären, dass ihr die Fakten gar nicht bekannt waren und sie folglich nicht einschätzen konnte, ob die Medienberichterstattung den Fakten entspricht. Zudem könnte man annehmen, „dass die Wahrnehmung der Ausgewogenheit von Medienberichten erheblich von den Voreinstellungen der Rezipienten zuzm Berichterstattungsgegenstand geprägt ist“.

Hervorhebung durch den Zitierer

So, habt ihr das jetzt kapiert, ihr unwissenden und uninformierten Schäfchen, die ihr keine Ahnung von den Fuck-Facts habt – so ganz im Gegensatz zu den vielhundertfachen Relotius-Leckern aus den Reihen der Fakten-Journallie? Und einer schreienden Frau den Kopf abschneiden ist „massive Gewalt gegen den Hals“, einer Schwangeren den Bauch aufschlitzen und das Ungeborene zerteilen eine „Misshandlung“ und die halbe Wahrheit schon die ganze Lüge, wie ein jiddisches Sprichwort zu künden weiß.

Nachtrag: Müßig zu erwähnen, dass der Bad Kreuznacher Messerheld ein abgelehnter Asylbewerber war, der allerdings Widerspruch gegen die Ablehnung eingelegt und dadurch, „wie so oft“ Duldungsstatus erlangt hatte. Wie sagt man so schön: Wer erstmal drin ist, der bleibt? Aber hieß es nicht eben noch auf der netzwerkenden Refugee-Pflege-Messe, dass so oft abgeschoben werde? Allein die Zahlen hierzu sprechen eine eindeutige Sprache, man muss sie nur in Relation setzen. Aber was nutzt ein Bleiberecht, wenn trotzdem oder gerade deshalb Orientierungs- und Perspektivlosigkeit herrschen? Eine pflegerische Tätigkeit könnte auch hier für Abhilfe und „win-win“ sorgen. Erste Erfahrungen hat er ja bereits gesammelt.

Polen jetzt auch offen? Große Foto-LUV-Story!

Alice lässt sich im postfaktischen Wunderland von einem, der es wissen muss, erklären, dass Angst IMMER EIN SCHLECHTER RATGEBER sei, während Lewis Caroll, längst als „Pizzagater“ enttarnt, in der Sexualhölle schmort. Danke für die Anregung, meine Werteste.

Bild: Wikimedia

Als euer demütiger Erzähler neulich wieder mal durchs Weltnetz stromerte um seiner „Empörungslust“ (Ulrich Lilie, Wohlfahrtsindustrieller) zu frönen, verschlug es ihn in den „Schlüsselkindblog“, wo er voll auf seine Kosten kam. Eine wahre Empörungsorgie enthemmter Klosterschüler breitete sich da vor seinem lüsternen Auge aus, dass es eine helle Freude war und der „heilige Geist“ gleich mehrfach über ihn „kam“! Eine gewisse Zensurfreudigkeit der dortigen Mutter Oberin konnte den Spaß kaum trüben, ist ja auch verständlich, dass man sich durch naseweise, frisch reingeschneite Rotzlöffel, die bei einem großartigen Empörium zu Podestas grauslicher Bildergalerie kleinlich nachfragen, ob jetzt der Vatikan und seine perversen Hinter- wie Vorderlader wirklich auch „Pizzagate“ seien oder doch eher „Hostia-Gate“ und dergleichen, nicht die Partylaune verderben lässt! Zudem wurde der Erzähler dadurch inspiriert, auf seinem eigenen Eliteblog etwas zu dem Pizzagate-Müll, der solcherart forcierten Pädo-Hysterie und den von oben implementierten Hexenjagden und Moralpaniken im allgemeinen zusammenzustellen, als sein sich fokussierendes Falkenauge von etwas anders gelagerten aber durchaus themenverwandten Monstrositäten abgelenkt wurde:

Polnisches Integrationsprogramm übergibt braunen Männern minderjährige Mädchen

https://schluesselkindblog.com/2018/12/13/polnisches-integrationsprogramm-uebergibt-braunen-maennern-minderjaehrige-maedchen/

WTF?! POLEN! War das nicht immer in den alternativen Empörungsmedien ein Bollwerk gegen den anbrandenden globalistisch-völkerfressenden Irrsinn? Streng katholisch noch dazu? Ein Land, das allenfalls eine Handvoll christlicher Syrer reinlässt, die aber, kaum dort angekommen, unverzüglich weiter flüchten weil sie es dort schlichtweg nicht aushalten? Und jetzt DAS:

Das polnische Programm „Euroweek“ wurde an der Wirtschaftsuniversität in Katowice unter dem Namen „Euroweek School of Leaders“ gestartet. Es ging darum, „polnische Studenten über verschiedene Konferenzen und Seminare über lokale und internationale Themen zu informieren“, an denen polnische Ministerpräsidenten, Minister, Politiker verschiedener Optionen, Botschafter, Konsuln und Vertreter vieler EU-Institutionen teilnehmen.

Schulen und Jugendorganisationen begannen, sich dem Programm „Euroweek“ anzuschließen, und ihr Aufgabenbereich wurde um die Themen Vielfalt, Einwanderung und Integration erweitert. Es wurde zu einem linken Indoktrinationssystem für Kinder und ermutigte sie, „Torhüter“ für „Globale Ziele“ zu werden.

Gut, das hört sich tatsächlich alles ganz nach dem sattsam bekannten „Indoktrinationssystem“ an, wenn das allerdings ein „linkes“ wäre, wie das Schlüsselkind in bei „Aufgewachten“ üblicher Manier pinselt, dann wären der deutsche Arbeitgeberverband wie die globale Arbeitgeberfraktion, die sich beide für die Durchsetzung des globalen Genozidalpaktes stark machten, linksaußen, aber lassen wir das mal.

Mit gerade im Hinblick auf die zunehmend moralpanischen, pädohysterischen Zeiten – in denen mit der Kinder- wie Jugendarbeit befasste Personen hierzulande regelmäßig erweiterte Führungszeugnisse vorlegen müssen und Körperkontakt zu ihren Schützlingen besser vermeiden sollten – durchaus verstörenden Bildern wird eindrucksvoll illustriert, dass es sich bei „Euroweek“ um eines jener Programme im Zeichen der großen Synthese der Rassen und Völker handelt, von der eben erst hier die Rede war, die künftigen Märtyrerinnen inklusive (sämtliche Bilder nun von hier, da die Schüsselschisser sich ins Private zurückgezogen haben):

Der erste Gedanke, der euren Erzähler bei der Sichtung durchfuhr war, dass hier eine Verwechslung vorliegen müsse, das könne einfach nicht Polen sein, vielmehr erinnerten ihn die Bilder frappant an ähnliches, schon etwas älteres Material, das diverse Muselmanen in Finnland zeigte, die in sozialen Netzwerken stolz mit ihren aktuellen, früh- oder gar vorpubertären „Eroberungen“ posierten, also so wie hier:

Aber nein, eine kurze Recherche ergab: alle Seiten, von denen die Schlüsselkinder die Story und die Bilder übernommen haben könnten, zeigten tatsächlich aktuelle Bilder aus Polen, nicht die mir aus Finnland schon bekannten, nur dass die eindeutige Eroberer- und Loverboypose der kulturfremden Männer deckungsgleich mit den Aufnahmen aus Finnland ist! Dass das ganze in Polen offensichtlich unter dem Schirm eines staatlichen Programms läuft, während der Hintergrund in Finnland nicht ganz klar ist, die Mädchen aber eher anderweitig „gegroomt“ wurden, macht es jedoch um so unheimlicher in seiner Eindeutigkeit.

Gut bei einigen der Aufnahmen könnte man mit einigem guten Willen noch reininterpretieren, dass die erwachsenen Männer die Mädchen einfach nur goldig finden, aber wir sind nicht „ökologisch naiv“, wir wissen. Wer lässt fremde Männer, gleich welcher Herkunft, so auf Tuchfühlung zu seinen Kindern gehen? Ach ja, ich vergaß, Angst war NOCH NIE ein guter Ratgeber!

Und ja, während der kurzen Recherche bezüglich des Vergleichs der Bildquellen Polen/Finnland stolperte der Erzähler prompt über aktuelle News aus dem Land der tausend Seen, wonach sich dort die von ROTHERHAM und sonstwo bekannten Muster abzuzeichnen beginnen:

https://voiceofeurope.com/2018/12/young-girls-in-finland-are-increasingly-groomed-and-abused-by-adult-migrant-men-police-issue-warning/

Glaubt noch irgendwer, hinter den derartiges forcierenden Indoktrinationssystemen steckten gute Absichten und ein hehres Ziel? Dann mal prost Mahlzeit und happy joyful EuroWeek:

Abschließen möchte der Erzähler hier mit der Anmerkung, dass wir in einer Zeit der irrwitzigen Gleichzeitigkeiten leben. Wie nämlich die von oben implementierte Pädohysterie mitsamt den „Satanic-Ritual-Abuse-Nummern“ und sonstigem Kokolores bestens mit der Auslieferung weißer Kinder an hereingeschleuste Islam- und sonstige Barbaren zusammenspielt, wird an anderer Stelle dargelegt werden oder auch nicht. Dem diesbezüglich Interessierten sei indessen folgende Literatur ans Herz gelegt:

https://www.ahriman.com/buecher/uncle_sams_sexualhoelle.htm

https://www.ahriman.com/buecher/bessere_zeit.htm

https://www.ahriman.com/buecher/falsche_fluechtlinge.htm

https://www.ahriman.com/buecher/rechts_links_verwirrung.htm

Und nein, ich bin nicht vom Ahriman-Verlach, auch nicht am Umsatz beteiligt.

Der demütige Erzähler – BUSTED!!!

Ja, ich geb´s zu: Die Nazitante mit Mikropenis und der nordische Recke hildesvin waren, um es mit (((Stanley Kubrick))) zu sagen, „right about ALMOST everything“! Als „Feind allen Lebens“ gehen meine zersetzenden Aktivitäten nämlich weit darüber hinaus, Sarah Silverman supercute zu finden, nein, ich habe zudem auch als „Tyrion2“ in nimmermüder Wühlerei in der neurechten Anglosphäre radikal „Stammesinteressen“ verfochten und verteidigt , da hatte Luzifix mal wieder genau den richtigen Riecher:

Tavernenrunde 8: Herbst/Winter 2018 | MORGENWACHT

Lucifex  /  Dezember 14, 2018

Im „Occidental Observer“ ist ein neuer Artikel von Tobias Langdon mit dem Titel Roche Trap: A Tribalist Lets Slip the Truth erschienen, der so beginnt:

A Spectre is haunting the Unz Review — the spectre of a highly ethnocentric Jewish commenter called Tyrion 2. He possesses all of Kevin MacDonald’s “background traits for Jewish activism,” from ethnocentrism and intelligence to aggressiveness and psychological intensity. With shameless disregard for facts and logic, he assails any criticism of Jews at the Unz Review, arguing aggressively and incessantly that no Jew anywhere has ever done or said anything harmful to non-Jewish interests. 

Trap for a Tribalist

As you might expect, Tyrion 2 has been busy on re-prints of my own articles at the Unz Review. For example, he denies that the Jewish immigration minister Barbara Roche had any true responsibility for the massive increase in Third-World immigration under Tony Blair’s New Labour government. Here is his defence of Roche: “She was a junior minister in a government (naturally) dominated by Gentiles and only holding the relevant brief for 2 years. As to her motivations in upholding the party line of Gentiles Blair, Brown and Prescott, I don’t know (upholding the party line as a junior minister? keeping her job?).”

Natürlich habe ich da sofort an Tyrion L. gedacht, aber ich konnte weder am Stil der Kommentare noch aus irgendeinem Hinweis von Tobias Langdon erkennen, ob der das sein könnte.

https://morgenwacht.wordpress.com/2018/10/23/tavernenrunde-8-herbst-winter-2018/#comment-6450

Ach Luzifix, latürnich bin ich das, aber man muss euch doch nicht immer alles gleich aufs Näschen binden, oder? Und das ist noch lange nicht alles! In Südafrika kann man mich auch für Kindergeburtstage mieten, bis die Gaslichter ausgehen! Bin ich nicht drollig, HO HO HO!?^^

Just a nice little song about the White Genocide, which people like Steve Hofmeyr and Dan Roodt totally say is a real thing.

Dazu eine weiße Heulsuse, gefunden übrigens bei dem Herrn John de Nugget aus den USA, einem Ex-Marine mit einigen fliegenden Untertassen im Schrank:

Farm Murder VICTIMS MOCKED by Citizen EDITOR | South Africa – YouTube

Hier die Darstellung der Gegenseite, interessant und aufschlussreich:

https://citizen.co.za/news/opinion/opinion-editorials/2050598/how-willem-petzer-twisted-deep-fried-mans-white-genocide-song/

Die „weißen Rassisten“ in Südafrika haben es also nötig, sich in den sozialen Medien als Schwarze auszugeben, dergestalt massenhaft Fake-Profile anzulegen, von denen dann Hassreden gegen Big Bad Whitey geschwungen werden um die Stimmung anzuheizen? In einem Land, in dem erst kürzlich eine Frau für vier Jahre in den Knast wanderte, weil sie öffentlich das Wort „Kaffer“ benutzt hat, während schwarze Aktivisten im Kill-all-Whites-Shirt unsanktioniert durch die Gegend spazieren dürfen? Die Welt ist einfach bunt und faszinierend.