Wenn GAMMELFLEISCH „Notwehr!“ schreit

Neunormale Blockade-Ethik im Zeichen des Klimapopanzes

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§315b

(1) Wer die Sicherheit des Straßenverkehrs dadurch beeinträchtigt, daß er

  1. Anlagen oder Fahrzeuge zerstört, beschädigt oder beseitigt,
  2. Hindernisse bereitet oder
  3. einen ähnlichen, ebenso gefährlichen Eingriff vornimmt, und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) Handelt der Täter unter den Voraussetzungen des § 315 Abs.3, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.

(4) Wer in den Fällen des Absatzes 1 die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(5) Wer in den Fällen des Absatzes 1 fahrlässig handelt und die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

§315b Abschnitt 28 StGB, „Gemeingefährliche Straftaten“

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Angesichts der Situation in Sachen gemeingefährlich-verbrecherischer Autobahnblockierer von der Essen- und Lebensretterabteilung der Ausrottungsrebellen sieht sich der Erzähler in seiner Demut gezwungen, auf der Grundlage seiner Notizen im Kommentarbereich ein Artikelchen dazu zusammenzuschrauben. Die Werkzeugratten des Oligopols haben, flankiert von Politchargen und Poropagandajournallie, nämlich noch ein paar Zähne zugelegt. So berichtet der Berliner Kurier:

Klima-Rebellen blockieren Berliner Straßen: Hochschwangere Frau mit Blaulicht am Stau vorbei ins Krankenhaus gefahren! Innensenatorin Spranger will jetzt durchgreifen

In der Umgebung einer Straßenblockade von Klimaschutz-Demonstranten in Berlin hat die Polizei eine hochschwangere Frau mit Blaulicht am Stau vorbei ins Krankenhaus gefahren. Die Frau habe mit ihrem Partner am Donnerstagmorgen im Bereich des Tempelhofer Damms im Auto im Rückstau von der Auf- und Ausfahrt zur Autobahn gesteckt.

Ein Polizeiwagen habe sie dort abgeholt und mit Blaulicht und Sirene in ein Krankenhaus gefahren, sagte eine Polizeisprecherin. Ob die Ursache des Problems die Blockade der Autobahnausfahrt durch die Demonstranten war, müsse noch endgültig geklärt werden, so die Sprecherin.

Die kleine Klimaschutz-Initiative „Letzte Generation“ hatte am Donnerstagmorgen ihre Serie von Sitzblockaden an Ausfahrten der Berliner Stadtautobahn A 100 fortgesetzt. Blockiert wurden die Ausfahrt Tempelhofer Damm und Spandauer Damm, laut Verkehrsinformationszentrale (VIZ) bildeten sich jeweils schnell Staus.

Am Mittwoch hatte die Initiative mit ein paar Dutzend Mitgliedern in Berlin zu ihrer Kampagne „Essen Retten – Leben Retten“ betont: „Wir werden weitermachen.“ Die gegenwärtige Notlage rechtfertige auch Gesetzesverstöße. [Hervorhebung durch den Erzähler] In den vergangenen Wochen hatten die Demonstranten in Berlin rund 30 Mal Straßen und Autobahnen blockiert. Sie fordern ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung und eine sofortige Agrarwende. Die Polizei nahm mehr als 200 Anzeigen gegen Blockierer auf.

Rechtfertigende „Notlage“

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Während also noch geklärt werden muß, ob denn die Blockaden tatsächlich zu dem Stau geführt haben, in dem sich die Hochschwangere auf dem Weg zum Krankenhaus wiederfand, kündigt die „kleine“ (!) „Klimaschutz Initiative“ der letzten Menschen „mit ein paar Dutzend Mitgliedern“ (also alles halb so wild, keine Rede davon, daß die Gruppe zu „Extinction Rebellion“ zählt), frech und dreist an, daß man weiterzumachen gedenke, denn schließlich rechtfertige die „Notlage“ in Gestalt der herbeidelirierten „Klimakrise“ auch „Gesetzesverstöße“ in Form von gemeingefährlichen Straftaten nach Abschnitt 28 StGB. Und das sicherlich in Kenntnis der im Stau steckenden Rettungswagen und Unfällen mit Schwerverletzten als Folge solcher Aktionen.

Die Plebs müssen nun eben lernen, daß zum „Leben retten“ auch über Leichen gegangen werden darf und gegen das Schicksal unserer Mutter Erde jeder Noteinzelfall nur als zu leicht befunden werden kann, soll doch die Kugel durch die Legalisierung des Müllfressens gerettet werden. Und genau für Letzteres wird sich der Mob noch erkenntlich zeigen müssen! Das alles dient ja nur der Einstimmung auf kommendes und bei der Klimakrise gibt es keine Unschuldigen.

DAS ist genau die „Ethik“, die den Blockaden zugrunde liegt, auch wenn es noch(!) nicht offen ausgesprochen wird:

Trolley-Problem

Das Trolley-Problem (von amerikanisches Englisch trolley ‚Straßenbahn‘) ist ein moralphilosophisches Gedankenexperiment, das in neuerer Zeit von Philippa Foot beschrieben wurde. Die Entwicklung dieses Gedankenexperiments wird fälschlicherweise oftmals Hans Welzel zugeschrieben, das seitdem im deutschen Sprachraum als Weichenstellerfall bekannt ist. Erste Überlegungen hierzu finden sich allerdings bereits in der Habilitation von Karl Engisch im Jahr 1930.

Das Gedankenexperiment

Fassung von Engisch (1930)
Es kann sein, dass ein Weichensteller, um einen drohenden Zusammenstoß zu verhindern, der aller Voraussicht nach sehr viele Menschenleben kosten wird, den Zug so leitet, dass zwar auch Menschenleben aufs Spiel gesetzt werden, aber sehr viel weniger, als wenn er den Dingen ihren Lauf ließe.

Fassung von Welzel (1951)
Ein Güterzug droht wegen falscher Weichenstellung auf einen vollbesetzten stehenden Personenzug aufzufahren. Ein Weichensteller erkennt die Gefahr und leitet den Güterzug auf ein Nebengleis um, so dass dieser in eine Gruppe von Gleisarbeitern rast, die alle zu Tode kommen. Wie ist die Strafbarkeit des Weichenstellers zu beurteilen?

Fassung von Foot (1967)
Eine Straßenbahn ist außer Kontrolle geraten und droht, fünf Personen zu überrollen. Durch Umstellen einer Weiche kann die Straßenbahn auf ein anderes Gleis umgeleitet werden. Unglücklicherweise befindet sich dort eine weitere Person. Darf (durch Umlegen der Weiche) der Tod einer Person in Kauf genommen werden, um das Leben von fünf Personen zu retten?

(Wiki)

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„Einzelschicksale“ zählen demnach also nicht, wenn dadurch ungleich mehr Leben gerettet werden können. Das ist die noch(!) unausgesprochene Handlungsmaxime der Blockierer.

Böse Zungen meinen, das „Gedankenexperiment“ wäre von Grund auf bösartig und wer sich drauf einlasse, der habe schon verloren. Die selbst erklärten Lebensretter folgen jedenfalls einer Interpretation des „Trolley-Problems“, wonach man, um Leben zu retten, durchaus Leben auslöschen dürfe, wenn die „Notsituation“ es erfordere. Und ebenjene „Notsituation“ wird ja von den Organen des Oligopols 24/7 in den düstersten Farben an die Wand und in die Resthirne der Plebs projiziert, ganz dazu angetan, zu suggerieren, daß zur Abwehr, zum Aufschrecken der politischen Entscheidungsträger, doch jedes Mittel recht sei.

Bei den Corona-Spaziergängern ist es selbstverständlich etwas anderes. Da muß dann, so wie im Juno 2021 in Berlin, mit aller Gewalt gegen Frauen und Kinder geprügelt oder, wie in Ostfildern im Februar 2022, unter anderem deshalb mit Waffengebrauch gedroht werden, weil 20 Querburger bei Rot und ohne Abstand und Maske über die Ampel latschten und deshalb der Straßenverkehr gefährdet wurde, während passierende Radfahrer dem Omikron-Tod ausgesetzt waren! Aber das waren schließlich auch die Bösen, die bedrohliche Seuchen „leugnen“ und verbreiten – zusammen mit rechtsradikalen Verstörungserzählungen! Die Essenslebensretter als Werkzeugratten zum Durchdrücken der herrschenden Agenda sind dagegen die Guten und die Netten mit ihren vom Zweck geheiligten Mitteln, die sich immerhin dafür entschuldigen, daß sie zu gemeingefährlichen Straftaten greifen müssen, und das trotz ihrer Pein und Verzweiflung ob ihrer Zukunft und der von Mutter Kugel. Und wer will es ihnen denn verdenken, wenn nicht nur die „grüne Tonne“ Ricarda als Vorsitzende einer Regierungspartei ihrem Treiben einen Persilschein ausstellt, solange es schön friedlich bleibt und nur ein paar Ambulanzen stecken bleiben oder der eine oder andere nutzlose Esser bei Auffahr-Crashs etwas zusammengeknautscht wird?

Wir übersehen dabei auch zu gerne, daß im Zuge der Rechtfertigungen durch das Establishment die eben noch ganz ganz butze-butze-kleine Aktivistentruppe auf einmal wieder mit „der Jugend“ gleichgesetzt wird, die ein Recht auf „zivilen Ungehorsam“ habe, ganz egal, was für ein grauborstiges Gammelfleisch da seinen Faltenarsch auf den Asphalt klebt:

„Jugend“ artikuliert sich! Bild: Screenshot Youtube

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Traurige „Jugend“, früh vergreist dank Global Warming. Der Erzähler ginge dagegen noch als STRAIGHT-Shota-Boy durch. Bild: Screenshot Youtube

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Und so versteht es sich doch letztlich von selbst, daß man diese Herzchen auch ja nicht zu grob, am besten überhaupt nicht, anfaßt und statt dessen den Freund und Henker, äh, Helfer ruft, der die Kleinen erstmal ruhig weiter blockieren läßt, um sie dann mit Glacéhandschuhen gaaanz vorsichtig von der Fahrbahn zu streicheln, mag der Volksköterpöbel noch so blöd glotzen. Denn wer sich eigenhändig daran macht, dem gemeingefährlich-kriminellen Treiben ein Ende zu setzen, wie etwa Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung, setzt sich schnell dem Verdacht der Körperverletzung aus und muß sich deshalb nicht wundern, wenn gegen ihn ermittelt wird und auch der Dienstherr nicht amüsiert ist:

Seit Tagen blockieren Klimaschützer die Straßen. Videos, auf denen wütende Autofahrer versuchen, die Blockierer vom Asphalt zu ziehen, kursieren im Internet. Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung (BSR), die dabei am Montag ebenfalls mit anpackten, bekamen jetzt Ärger. Ein BSR-Sprecher hält es für nicht gerechtfertigt, die Blockierer selbst von der Straße zu bewegen. „Der richtige Weg wäre gewesen, die Polizei zu rufen, damit diese die Straßenblockade beendet. Wir werden der Sache nachgehen und den Vorfall mit den beteiligten Mitarbeitern auswerten.“

Auch die Polizei prüft Anzeigen gegen die BSR-Leute. „Blockierer von der Straße zu ziehen, ist Aufgabe der Polizei“, begründet ein Sprecher.

Berliner Richter: „Milde Notwehr gegen Straßenblockierer ist erlaubt“

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Wohlgemerkt: Es steht da „Klimaschützer“ und mitnichten „Radikale“ oder „Gemeingefährliche Straftäter“ nach Abschnitt 28, §315b StGB. Zwar weist die Berliner Zeitung gemäß ihres Titels darauf hin, daß einige Sachverständige „milde Notwehr“ gegenüber den gemeingefährlichen Werkzeugratten für angemessen halten:

Das sieht nicht jeder so. Etwa der frühere Berliner Abgeordnete Marcel Luthe, der kürzlich die „Good Governance Gewerkschaft“ gründete, die unter anderem die BSR-Beschäftigten umwirbt. „Wer wie die Kollegen Zivilcourage zeigt und diesen Straftätern entgegen tritt, darf nicht durch einen ideologisch-parteiischen Arbeitgeber gegängelt werden, sondern verdient Dank und Solidarität. Unsere Mitglieder haben in solchen Fällen natürlich gewerkschaftlichen Rechtschutz.“

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Um dem aber gleich hinzuzusetzen, daß hier bedenkliche Verbindungen bestehen:

Schützenhilfe holt sich Luthe vom Netzwerk Kritische Richter und Staatsanwälte. Sie fällt unter anderem durch lautstarke Kritik an den Corona-Maßnahmen auf. Auf ihrer Webseite erklärt sich der Verein für „politisch neutral“.

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„Lautstarke Kritik an Corona-Maßnahmen“ – das geht im Gegensatz zu im Zeichen des Guten Rettungswagen blockierenden und schwere Unfälle provozierenden „Klimaschützern“ natürlich gar nicht, da schrillen alle Sirenen! Wobei die „milde Notwehr“ gegen unermüdlich auf ihren Blockade-Posten zurück kriechende Werkzeugratten als denkbar unzureichend erscheint. Aber warum nicht ein bißchen Sysipussy-Training, bevor die ausführenden Organellen des Gewaltmonopolisten auflaufen, um erstmal ein büschen zu chillen:

Deren Vorstand Pieter Schleiter, der Richter am Berliner Landgericht ist, bezieht sich auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, die 2011 durch das Bundesverfassungsgericht bestätigt wurde. Demnach machen sich die Demonstranten einer Nötigung der nachfolgenden Verkehrsteilnehmer strafbar, sobald ein zweites Fahrzeug durch das erste haltende Fahrzeug blockiert wird. „Daher dürfen diese blockierten Verkehrsteilnehmer auch als Zivilisten straffrei Notwehr beziehungsweise Nothilfe üben, indem sie die Demonstranten ohne weitere Gewalteinwirkung schlicht von der Straße tragen, um den Verkehr wieder zu ermöglichen.“ Das Gewaltmonopol des Staates durch die erst in einigen Minuten zu erwartende Tätigkeit der eintreffenden Polizei, werde dadurch nicht infrage gestellt, sagt er. Bei Notwehr müsse das mildeste Mittel angewandt werden, also Wegtragen.

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Interessant: Nur ein Fahrzeug blockieren ist nicht strafbar? Auch wenn dieses ein Rettungswagen mit angeschaltetem Martinshorn ist? So oder so, der Rechtsweg ist im Fall der Blockierer ohnehin ein ausgebremster, alles voll kompliziert und so:

Staatsanwaltschaft: Beschleunigte Verfahren ungeeignet bei Aktivisten

Die Polizei wollte klären, ob erneut einige der Demonstranten in sogenannten Gewahrsam genommen werden sollten, um weitere Straftaten zu verhindern. Über dieses kurzzeitige Einsperren maximal bis zum nächsten Tag entscheidet ein Richter. Dies ist bislang nach Angaben einer Gerichtssprecherin seit 4. Februar in rund 25 Fällen geschehen, in denen sich Demonstranten bei den Blockaden auf Straßen festgeklebt hatten. Das wird von der Polizei als Tatbestand des Widerstandes gewertet, weil es die Polizeiarbeit gezielt erschwert.

Bis die Vorwürfe von Nötigung und Widerstand vor Gericht kommen, kann es dauern. Nach Justizangaben vergehen normalerweise durchschnittlich drei Monate bis auf die Anklageerhebung ein Prozess folgt. Durch die Corona-Pandemie komme es jedoch zu Verzögerungen. Zudem hätten Verfahren Vorrang, bei denen es um schwerwiegende Vorwürfe gehe und der Beschuldigte etwa in Untersuchungshaft sitze.

Die Straßenblockaden eignen sich aus Sicht der Staatsanwaltschaft auch nicht für sogenannte beschleunigte Verfahren. „Diese sind für einfache Strafverfahren mit geständigen Tätern gedacht. Hier haben wir es mit durchaus komplexen Verfahren zu tun“, sagte Behördensprecher Martin Steltner.

„Ich muss zur Arbeit, geht ihr bitte weg“: Aktivisten blockieren erneut Berliner Stadtautobahn – erboste Autofahrer/Tagesspiegel

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Und mag auch die Antifa-Wuchtbrumme und immer noch vom Naziregime verfolgte Innenministerin Nancy das immerhin nach StGB als gemeingefährlich verortete Treiben der Klimaflittchen und vor lauter Klimaangst früh vergreisten Faltenärsche für „inakzeptabel“ erklären – die vom System protegierten und gehätschelten Quälgeister drehten ihr darob frech ein Näschen:

Die Initiative twitterte: „Wir haben nach wie vor mehr Angst vor dem Verlust unseres Landes & drohendem Hunger in DE als vor der Innenministerin.“ Direkte und indirekte Unterstützung erhielten sie von Politikern der Grünen und Linken. Der Berliner Linke-Abgeordnete Ferat Kocak twitterte: „Protest muss manchmal provokant sein, manchmal muss er den sogenannten Normalbetrieb stören, denn sonst bleibt er letztlich unbeachtet und wirkungslos.“

Der Innenpolitik-Sprecher der Grünen, Vasili Franco, schrieb: „Übrigens: Das wirksamste Mittel im Umgang mit Klimaprotesten ist echter Klimaschutz. Am Montag befasst sich auch der Berliner Ausschuss für Verfassungsschutz auf Antrag der FDP mit den Blockierern. (dpa)

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„Negativ? Positiv? Chemsex macht immer Laune!“ – meint zumindest Jugend-Sprachrohr und Chefethiker Tadzio, „und das auch noch mit Mitte vierzich!“ Chemsex – durch den Konsum chemischer Drogen ermöglichter, oft tagelanger intensiver Sex, meist mit mehreren sexuellen Partner*innen – ist ein in Teilen der Schwulenszene durchaus verbreitetes Phänomen. Wie weit verbreitet, darüber scheiden sich die Geister, ist es doch überaus schwer, verlässliche Daten über ein Phänomen zu erheben, das sich in einer Szene abspielt, deren langfristiges Überleben immer eine gewisse Omertà voraussetzt, und das ein rechtliches Repressionsrisiko beinhaltet. Was schwul und illegal ist, lässt sich schwer zählen.
Chemsex jenseits der Scham

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Genau! Das ist schließlich die Situation hier: Solange das pseudoreligiös aufgeladene klimareligiöse NARRativ der menschengemachten Klimakrise und ihres drohenden Strafgerichts aufrecht erhalten wird, liefert man den gemeingefährlichen Werkzeugratten sämtliches moralerpresserisch-rhetorische Rüstzeug frei Haus, mit dem sie sich stets im Licht des moralisch Überlegenen plazieren können. Der so exzessive wie „positive“ Tadzio Müller zeigt wie es geht – und tritt dabei gleich in Marxens Fußstapfen:

Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst einer radikalisierten Klimabewegung. Derzeit geistert es über deutschen Autobahnen und Hauptverkehrsadern, in Gestalt der Klimaaktivistinnen und -aktivisten der „Letzten Generation“, die im Kampf für einen rationaleren, klimaschützenderen, mithin global gerechteren Umgang mit Nahrungsmitteln immer wieder Autobahnen und Hauptverkehrsadern in Berlin und andernorts blockieren, indem sie ihre Hände auf den Straßenbelag kleben. Ihnen schlagen tsunamiartige Wellen gutbürgerlicher und autofahrerischer Wut entgegen, sogar viele klimabewegungsaffine Menschen distanzieren sich von diesen Aktionen, träfen sie doch vor allem die Falschen, nicht die Verursacher der Klimakrise.

Klimakrise: „Friedliche Sabotageaktionen sind Akte der legitimen Notwehr“/Berliner Zeitung

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Also erstmal den Feind markieren: Gutbürgerlich und/oder Autofahrer, dazu das Offensichtliche in den Konjunktiv setzen. Und natürlich ist der Tadzio als abgelebter HIV-„Chemschwuler“ mit Mitte Vierzig noch Teil der Jugend, die sich von abgefuckten alten Säcken nicht die Zukunft klauen läßt, klar. Da muß man gar kein Linksradikaler im Klimakterium sein um das einzusehen:

Dabei muss man gar kein Klima- oder Linksradikaler sein, um einzusehen: Die Störungen im „normalen“ gesellschaftlichen Betriebsablauf, die von solchen Aktionen verursacht werden, sind nicht nur gerechtfertigt, sie sind notwendig, da es sich um Aktionen legitimer Notwehr handelt.

Ebd.

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Noch weniger muß Mann ein vollgefressener Bourgie oder Autoproll sein, um sich erstmal zu fragen, was das gemeingefährliche Werkzeugrattentum, das sich ja ganz im Sinne der herrschenden „Eliten“ vor allem gegen die „proletarischen“ Massen richtet, diese streßt, schikaniert und gefährdet, während der vermeintliche „Klimaschutz“ schon jetzt durch Teuerung und Lebensmittelverknappung ihre Lebensbedingungen rasant verschlechtert, mit „Links“ zu tun haben soll. Da sind nämlich schon ein paar verstörungstheoretische gedankliche Winkelzüge erforderlich, um das unter einen Aluhut zu bringen, und darauf wollte der Positive sicher nicht hinaus. Argument geht so:

Das Argument geht folgendermaßen: Es ist Anfang 2022. Vor sieben Jahren hat die Weltgemeinschaft das Pariser Abkommen unterzeichnet, dadurch ein letztes Mal den Eindruck vermittelt: Ja, wir Regierungen kümmern uns um die Klimakrise. Dann aber kam der Katastrophensommer 2021, der qua Rheinlandflut, abbrennender Urlaubsinseln und des neuen Berichts des Weltklimarats IPCC zweierlei eindrücklich zeigte.

Erstens, dass die Klimakrise eine unmittelbare Gefahr für Eigentum, Gesundheit und Menschenleben darstellt – auch in Deutschland, besonders im Ahrtal – und nicht, wie viele bisher dachten, ein Problem, das vor allem irgendwann anders („Future“) und irgendwo anders („globaler Süden“) virulent sein würde.

Zweitens, dass die Regierungen der Welt, unsere voran, nichts, zumindest nichts Effektives gegen die Krise tun.

Schlimmer noch: In den meisten Fällen stecken sie mit den verschmutzenden Firmen unter einer (Lobby-)Decke, treiben die Krise also aktiv voran, anstatt sie zu stoppen. Freundlicherweise haben die EU-Kommission und die deutsche Bundesregierung diese Tatsache durch ihre Taxonomie-Entscheidung noch einmal besonders deutlich unterstrichen, in der die Kommission absurderweise Investitionen in Atomkraft und fossiles Gas als nachhaltig und klimafreundlich deklarierte und die Bundesregierung hart daran arbeitete, die zunächst eher strengen Umweltgrenzwerte beim Erdgas aufzuweichen.

Ebd.

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Daß das so geht, wissen wir ja auch ohne diesen „Chemschwulen“ mit viehischem Nasenring. Trotzdem ist ihm dafür zu danken, daß er anhand des aktuellen Anlasses die moralerpresserische Taktik noch mal schön zusammengefaßt hat: Man stellt also lokale („Extrem“-)Ereignisse als Teil einer globalen Klima-Apokalypse dar, die sich unweigerlich zum Weltbrand steigere, wenn nicht der globale Temperaturanstieg auf weniger als 1.5 Grad beschränkt würde, ohne daß je jemand den Grundwert, von dem diese Erhöhung ausgeht, genannt hätte. Dafür nimmt man dann all die Opfer der Ereignisse in moralerpresserische Geiselhaft, auch wenn, wie im Ahrtal, ein Versagen der staatlichen Institutionen von MORGENTHAU-Täuschland und des WDR-Propagandafunks als verantwortlich zu zeichnen ist, da tagelang Warnungen ignoriert worden sind und die Betroffenen in den Katastrophenregionen während der über sie hereinbrechenden Naturgewalten mit der „Langen Schlagernacht“ beschallt wurden. Und daß Entscheidungsträger in der EU immerhin eingesehen haben, daß „erneuerbare Energien“ nicht grundlastfähig sind und es deshalb keine ganz so tolle Idee ist, ohne Alternativen aus der Kohle wie auch der Gas- und Atomenergie auszusteigen, geht natürlich gar nicht.

Da die „Klimakrise ein Angriff ist, den es abzuwehren gilt“, soll nun also der Notwehrparagraph greifen:

Aus dieser mittlerweile überzeugend dokumentierten Untätigkeit oder auch Gegentätigkeit von Regierungen (und Wirtschaft) im Angesicht der Klimakrise leitet sich Folgendes notwendig ab: In der von unserer Regierung unbehandelten und ungelösten Klimakrise wird die friedliche Sabotage von Unternehmen, die von Aktivitäten profitieren, die die Klimakrise vorantreiben (insbesondere natürlich Firmen, deren Geschäftsmodell zentral auf fossilen Brennstoffen basiert), ein Akt der Notwehr, ja der legitimen Selbstverteidigung. Die Klimakrise ist ein Angriff, den es abzuwehren gilt.

Der Notwehrparagraph, § 32 des StGB, stellt klar, dass: „Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, … nicht rechtswidrig (handelt), (und dass) Notwehr … die Verteidigung (ist), die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.“ Einen Schritt weiter: Ich könnte sogar argumentieren, dass in der eskalierenden Klimakrise, die sowohl im rheinischen Sinzig als auch im Südpazifik Menschen das Leben kostet, nicht zu sabotieren, also nicht Nothilfe zu leisten, im Grunde eine Art unterlassener Hilfeleistung nach § 323c StGB darstellt.

Ebd.

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Hier Straßen zu blockieren ist also „Notwehr“ im globalen Maßstab! Schließlich hat man auch das Schandgericht schlechthin zum Komplizen:

Natürlich ließe sich jetzt antworten, dass dieses Argument, dieser Versuch, die bürgerliche Mitte von der Legitimität friedlicher Sabotage für Klimagerechtigkeit zu überzeugen, daran scheitert, dass „Notwehr“ in einem zeitlich (und räumlich) unmittelbaren Zusammenhang zur Bedrohung, zu einem Angriff stehen muss. Jedoch: Das im Frühjahr 2021 ergangene Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz hebelt das einzige Strukturproblem dieses Arguments – Notwehr brauche eine unmittelbare Bedrohung – aus, denn es ermöglicht uns das Denken von Rechtsgütern und ihres Verhältnisses zueinander auf einer Zeitachse. Ein Angriff auf die Zukunft, der jetzt verursacht wird, darf, muss sogar im Jetzt bekämpft werden.

Ebd.

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Tja, mächtig ist des Schlossers Kraft, wenn er mit dem Hebel schafft! Es kann also nicht nur, es muß sogar! Und wir sehen nun sehr klar, daß die Fridays nur die erste Welle dieses moralerpresserischen Nötigungs-Tsunamis waren, eine Basis für kommendes. Und da ein Tsunami keine Welle, sondern ein Wellenpaket ist, scheint dies für die gegenwärtigen Extinctions-Blockaden ebenso zu gelten. Denn wenn denn die Klimakrise eine solche Gefahr darstellt, dann wäre es doch auch zu rechtfertigen, nicht nur Tote und Schwerverletzte infolge von Straßenblockaden billigend in Kauf zu nehmen, sondern „Klimaschädlinge“ gezielt zu „neutralisieren“, oder? Ja, wäre das nicht angesichts der Bedrohungslage, wäre sie real und entspräche der Erzählung, nicht sogar dringend geboten?

Das HIV-Schätzchen läßt es dabei bewenden, daß „Blockaden von Hauptverkehrsadern“ gerechtfertigt seien, solange die friedlich abliefen und für absolute Sicherheit der Betroffenen gesorgt würde. Dabei weiß es sicherlich, was wir wissen: Daß sich das Blockieren von Rettungswagen, wo jede Sekunde zählen kann, nicht verhindern läßt, daß es schon Unfälle mit Schwerverletzten gab und diese, wie auch Todesopfer, niemals auszuschließen sind, daß gemeinhin nicht Konzerne oder Politiker schikaniert werden, sondern „Unbeteiligte“ die muh „bürgerliche Mitte“ ebenso eingeschlossen wie „Proletariat“, „Prekariat“ und die Jugend, bzw. jungen Erwachsenen, die der bekennende HIV-„Chemschwule“ Mitte Vierzig und seine nicht minder gammligen und sittlich verwahrlosten Gesinnungsgenossen spermanent begrabschen, befummeln und für ihre schlechte Sache vereinnahmen.

Und so huscht es auch von den Blockaden rasch weiter zu moralisch gerechtfertigter Industriesabotage: Also Schräubchen aus Kohlebaggern drehen usw. Dabei ist doch Täuschlands MORGENTHAU-Energiepolitik und „Energiewende“ ohnehin Industriesabotage als Staatsräson. Schließlich schlitterte man deshalb hier schon mehrfach um Haaresbreite an totalen Blackouts vorbei, die in wenigen Tagen zigtausende Opfer kosten würden. Aber letztlich rechtfertigte ja der an die Wand gemalte Klima-Krisenteufel selbst dieses Opfer, denn der Klima-Weltbrand wäre doch noch ungleich verheerender, und Hobeln und Späne und überhaupt. Letztlich verleiht der rezente Klima-Katechismus die Rechtfertigung für alles, was in seinem Namen getan wird. So wie sich der gläubige und seiner religiösen Wurzeln („Radices“ –>radikal) bewußte Moslem stets mit aller Berechtigung auf den Koran berufen kann, egal was „Gemäßigte“ erzählen. Genau dafür ist die Klimareligion designet.

Dabei sind die „Radikalen“ durchaus dazu tauglich, die realpolitischen Zumutungen der Entscheidungsträger im Rahmen der klimareligiösen Leitplanken als „vernünftigen Kompromiß“ dastehen zu lassen. Und während sich also in den Reihen der „rebellischen Jugend“ deutlich altersranzige Exemplare fläzen, so ist die der Klimareligion imminente Hetze gegen die Älteren und „Boomer“ doch offensichtlich auch dem Umstand geschuldet, daß sich unter diesen doch nicht wenige befinden, die sich daran zu erinnern vermögen, wie die ganzen klimareligiösen Prophezeiungen im Lauf der Jahrzehnte platzten wie Seifenblasen. Sogar der Kölner Dom hat noch trockene Füßchen.

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Der Spiegel 1986

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Dabei reicht es schon, gewisse Pressemeldungen im Zusammenhang zu betrachten, um eine vage Ahnung davon zu bekommen, wie unheilig die Klimareligion und ihre Werzeugratten tatsächlich sind. Z.B.:

Gleichzeitig gibt es Betriebe, die die hohen Düngemittelpreise nicht bezahlen können. Auch das kann zu merklichen Produktionsausfällen führen. Stickstoff-Dünger kostet derzeit drei- bis viermal so viel wie üblich aufgrund der hohen Energiekosten. Denn für die Produktion von synthetischen Düngern wird viel Erdgas benötigt. Beim DBV macht man sich deshalb Gedanken um die Versorgungssicherheit. „Wir gehen in eine Phase der Ungewissheit“, warnte Hemmerling. Es sei nicht vorherzusagen, welche Folgen die Preisexplosion für die Landwirte noch haben werde. Zu spüren bekommen das am Ende die Verbraucher. „Die Teuerung in den Supermärkten fängt jetzt erst an“, sagte Christian Janze, Partner bei der Beratungsgesellschaft EY und dort zuständig für das Agribusiness, der „Welt am Sonntag“. „Die Erzeugerpreise ziehen stark an, das hat am Ende dann auch Auswirkungen auf die Verbraucherpreise, vor allem nach der nächsten Ernte“, sagte der Experte, der sogar von einem bevorstehenden „Preisschock“ sprach.

Ifo-Institut fürchtet Preisschock bei Lebensmitteln/MM-News

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Viele Experten halten den Sonderbericht für ein Signal zu einem Aufbruch beim bevorstehenden Klimagipfel in New York und danach bei der Klimakonferenz in Santiago de Chile. Für Diskussionen dürfte der Vorschlag des IPCC sorgen, die Flächen für Bioenergie zu erhöhen. Denn der großräumige Anbau von Energiepflanzenmonokulturen schadet der Artenvielfalt und steht in direkter Konkurrenz zum Anbau von Nahrungsmittelpflanzen. Helmut Haberl vom Institut für Soziale Ökologie in Wien sagt: „Die meisten Szenarien, in denen die Erderhitzung auf 1,5 bis zwei Grad Erwärmung begrenzt wird, benötigen erhebliche Landflächen – bis zu sieben Millionen Quadratkilometer – für Bioenergieproduktion, gekoppelt mit Kohlenstoffabscheidung und -Speicherung. Zum Vergleich: Das wäre fast die Hälfte der globalen Ackerfläche im Jahr 2000.

(FAZ, 09. August 2019)

Soviel noch zu Essen retten, Leben retten, Erde retten.

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Gebrauchsjugend

-Verdunkeln – Einblick in den Qualenfall (Full Album)-
Ein weiteres ganz ausgezeichnetes, ja wirklich herausragendes, Schwarzmetall-Album von elementarer Wucht, noch aus den Nullerjahren, das dem Erzähler bislang entgangen ist.

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Im Kommentarbereich von PIPI-News fand der Erzähler aktuelles zum Treiben der „Klimajugend“ (zeitgeistiges Propagandasprech) angepinnt:

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Klimaaktivistin Luisa Neubauer hält vor der SPD-Parteizentrale eine Rede…

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2021/10/berlin-klimastreik-fridays-for-future-regierung-attac-greenpeace.html

Vor der SPD-Zentrale tritt Klimaaktivistin Luisa Neubauer ans Mikrofon: „Wenn wir jetzt hier stehen und sagen: ‚Liebe Regierung, liebe Koalitionspartner: 1,5 Grad‘ – dann meinen wir das so. Das steht nicht zur Verhandlung. Wir machen keine halben Sachen.“ Die Menge wird laut, ist voll da.

„Man denkt, man kann uns totumarmen. Man denkt, man kann uns beschwichtigen. Und vielleicht habt ihr wirklich gedacht, wir würden uns nicht wehren, wenn ihr jetzt weitermacht mit genau den leeren Versprechen, mit denen wir nicht mehr umgehen, die wir nicht mehr akzeptieren.“ Aber da hätten sie sich gewaltig geirrt, betont Neubauer. „Wir lassen uns unsere Zukunft, wir lassen uns unsere Gegenwart nicht klauen – von nichts und niemandem. 1,5 Grad. Wir machen verdammt nochmal keine halben Sachen.“

https://www.watson.de/nachhaltigkeit/watson%20live%20dabei/763276003-klimasteik-berlin-luisa-neubauer-mit-klarer-forderung-vor-spd-zentrale

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Dabei ist natürlich in aller Obszönität vollkommen offensichtlich, daß die sogenannte „Klimajugend“ keineswegs als außerparlamentarische Opposition zu verstehen ist, sondern vielmehr Politchargen und Hintergrundmächten als moralerpresserisches Druck- und Propagandamittel dient. Entgegen jeder Ratio wird suggeriert, daß die Zukunft „der Jugend“ nicht durch eine Politik der forcierten Destabilisierung durch bedingungslose Massenimmigration, Deindustrialisierung frei nach MORGENTHAU und Abwrackung sämtlicher zivilisatorisch relevanten Strukturen und Institutionen bedroht ist, sondern durch das herbeigelogene Schreckgespenst eines menschengemachten Klimawandels.

Man muß sich nur mal vergegenwärtigen, daß Täuschland gerade mal so eben mehrfach ganz knapp an einem totalen Blackout vorbeischrammte, der die Stromversorgung ganz Europas ins Wanken gebracht hätte. Nach wenigen Tagen, wenn überhaupt, wäre die Lage in so einem Fall völlig außer Kontrolle und Sicherheit und Versorgung der Bevölkerung nicht mehr zu gewährleisten. Und Sprechpüppchen Annalena („Das Netz ist der Speicher, alles bewiesen!“) stellt sich hin und meint allen Ernstes, daß unsere EU-Partner in einem solchen Fall durch vertragliche Abkommen verpflichtet seien, uns mit ihrem pösen Atom- und Kohlestrom aus der Patsche zu helfen und das auch tun würden, anstatt den Stöpsel zu ziehen und die Verbindung zum Klimaweltmeister und Weltgewissen zu kappen, da ja in höchster Not jeder sich selbst der Nächste ist.

Nene, da besteht gar kein Grund zur Sorge, wird nicht passieren und wenn doch, dann sind Bürokratie, übertriebene Umweltschutzauflagen und der Rotmilan schuld dran. Womit man uns panisch machen will sind vielmehr Klimaveränderungen, die man in ihrer ganzen Wucht großteils so weit in die Zukunft verlegt (Verlagerung der Küstenlinie nach landeinwärts in den nächsten 500 Jahren läßt Hamburg oder Bremerhaven allenfalls als Pfahlbausiedlung weiterbestehen) oder derart schwammig formuliert hat (mehr Tornados, Hochwasser, Dürre, allgemein schlechtes Wetter, Schwül-Stöhn-Hitze) auf daß sich die Wissenschaftsdarsteller*innen nicht mehr so leicht mit ihren Fehlprognosen festnageln lassen. Allerdings ist man sich zwar hinsichtlich der magischen 1.5 Grad Marke als Limit für den Anstieg der „Fieberkurve des Planeten“ einig, weiß aber offenbar nicht, was die Ausgangs-Welttemperatur sein soll.

Entgegen der enthirnten und instrumentalisierten „Jugend“, die hier auf den Plan tritt, bzw. getreten wird, hat der DE als GenX-Spätboomer die Klimapanikmache von klein auf miterlebt. War sogar noch Zeuge davon, wie vor einer neuen Eiszeit gewarnt wurde, was durchaus von rationalerer Natur als das spätere und immer hemmungslosere Klimagetröte war. Er erlebte in den folgenden Jahrzehnten, wie sich keine der Panik-Prognosen diverser Klima-Untergangs-Päpste im Wissenschaftsgewand erfüllte, nach deren Kunde etwa der Kölner Dom schon längst von der Nordsee geflutet worden sein müßte.

Allein die bis ins Mittelalter zurückreichenden Chroniken widerlegen jede behauptete Zunahme von verheerenden Unwettern und Hochwasser durch den menschengemachten Klimawandel in Folge der Industrialisierung ebenso wie die in vielen am Wasser gelegenen Orten zu findenden Pegelanzeiger mit den entsprechenden Markierungen.

Es ist auch nicht über eine etwaige Korrelation oder gar Kausalität zwischen der Großen Mandränke und ostfriesischen Flatulenzen bekannt, es würde aber nicht erstaunen, wenn irgendwelche Wissenschafts-Inder demnächst eine solche feststellten.

Das künstlich hysterisierte junge Dummvolk hat davon natürlich keinen sitzen. Wobei man schon berücksichtigen sollte, daß dieser Pöbel nicht mit „der Jugend“ insgesamt gleichzusetzen ist, dies eine ähnliche Propaganda-Chimäre darstellt wie der Klima-Hype in seiner Gesamtheit. Zumindest zeigen die Corona-Zeiten, aus was sich der Klima-Mob im Kern zusammensetzt und das sind ohne die von ihren grünen Leerern angekarrten „streikenden“ Schüler und den „Erlebnisorientierten“, die Party und schulfrei zu schätzen wußten, eben großteils junge und nicht mehr ganz so junge wohlstandsverwahrloste Erwachsene, die sich aus dem Studierendenprekariat und der großen Schar anal traumatisierter Messdiener*innen rekrutieren. Ja, etwas derb ausgedrückt, aber der Erzähler weiß durchaus, von was er da schreibt. Neulich bedauerte gar so ein als Sozialfuzzy beim größten katholischen Hinterlader-Wohlfahrts- und Umvolkungskonzern knechtender End-Zwanziger, weißdeutscher Sunnyboy und Quasi-Sport-Chad dem DE gegenüber, daß das ja voll scheiße sei mit den Benzinpreisen und so, aber andererseits wär das ja auch gut, weil das sei ja genau das richtige wegen dem Klimawandel, aber wenn Mann denn betroffen ist und so ist das auch wieder scheiße, also doppelt Scheiße! Oh Mann, Scheiße einfach!

Der Erzähler entgegnete einfach frohgemut in der Runde, daß so ziemlich jeder betroffen sei, da sich die Spritpreise ja auch auf die Lebensmittelpreise und überhaupt alle Waren auswirkten. Dies sei allerdings zu begrüßen, da sich verteuernde und verknappende Rezurzen und Güter zu sorgsamem Umgang entziehen würden. Was sich schon bei der Wasserprivatisierung gezeigt habe und weshalb damit zu rechnen wäre, daß auch die sich jäh aufsteilenden Energie- und Lebensmittelpreise ihre positive Wirkung nicht verfehlen dürften. Natürlich brauche es hier auch pädagogische Hilfestellung und entsprechendes Nudging, aber wer dazu genötigt ist, sich zu überlegen, ob er nun heizen oder essen soll, der ist zwangsläufig bedachtsamer in Sachen Energieverbrauch, und, wenn er nur jeden zweiten Tag oder gar erst alle zwei Wochen was zwischen die Kiemen bekommt, auch leichter dazu zu bewegen, dann wenigstens in gesunde und hochwertige Kost, also Slow-Food aus der Region, zu investieren – das müsse noch nicht mal „Bio“ sein! Massen-Bio sei nämlich auch eine sehr fragwürdige Angelegenheit! Außerdem ist der Deutsche an sich, und dabei vor allem die Unterprivilegierten, eh viel zu fett und dreht bei offenem Fenster die Heizung auf Anschlach. Überhaupt begrüßenswert, daß ein gutes Jahrzehnt, nachdem der Thilo heftig für seine Ansage gescholten wurde, daß aus besagtem Grund 16 Grad Zimmertemperatur und notfalls der dicke Pulli vollkommen ausreichten, seine Botschaft doch noch in der Arbeiterverräterpartei angekommen ist! Zumindest stellte die holde, mit der Intrigeninsel sippschaftlich verbandelte, Katharina Barley völlig zu Recht fest, daß der, dem die Heizkosten zu hoch dünkten, doch einfach sparsamer Heizen sollte. Dem wäre noch hinzuzufügen, daß wer sich kein Brot mehr leisten könne, doch auf Bio-Kuchen umsteigen solle! Oder Lichtnahrung! Sowieso: scheiß Kohlenhydratmast!

Was bei weiteren Umstehenden für gelinde Ohs und Ahs sorgte – wie ist der denn wieder drauf?!

Der Quasi-Sport-Chad stimmte dagegen eurem devoten Erzählsklaven dahingehend zu, daß sich der Sozialamtsadel heizungstechnisch tatsächlich so verhalten würde, wie von diesem bzw. Thilo dargestellt. Aber das war ja eh klar. Und am Wochenende machen sie dann Familieneinkäufe in Tankstellen. Lecker Chips, Bier und Schoki. Die brauchen einfach wer, der sie beim Händchen nimmt!

Als ob das das Thema gewesen wäre. Die Leute schnallen einfach nichts. Chad-like-Typen und blonde Maiden krebsen blödsinnig bei überaus mäßiger Bezahlung oder gar EHRENAMTLICH, d.h. des „Virtue Signallings“ wegen, den ganzen Tag lang am Rande des Sozialstaates rum und fühlen sich auch noch gut dabei. Hier Migrantenkinder bespaßen, dort Obdachlose füttern. Keine Zeit für „sonstiges“, z.B. Hinterfrgen des Systems oder gar ein bißchen „Konspirationsanalyse“. Und auf der Facebook-Page des kirchlichen Wohlfahrtsmultis wird damit geworben, daß man sich die „Internationalen Konzerne“ (wörtlich!) als Vorbilder nehme: Sie würden keine Grenzen und keine Rassenschranken mehr kennen sondern Menschen ungeachtet von Hautfarbe, Herkunft oder sexueller Orientierung akzeptieren und integrieren und davon sollten „wir“ lernen um ebenso zu handeln, weshalb also die YOUNG-PUM-PUM-FRESH-PUM-PUM-Abteilung des Charity-Giganten und größten nichtstaatlichen Arbeitgebers der BRD sich ebenjene entgrenzte Konzern-Ethik als Leitmotiv angeeignet habe – RESPEKT!

Ein Volk, eine Welt, eine Zivilreligion.

Ach ja, die Tage hatte der Erzähler einen Online-Artikel der Relotius-Illustrierten angeklickt, es aber beim Lesen der Headlines und der Einleitung bewenden lassen. Es wurde da die wahrhaft bahnbechende Neuigkeit verkauft, daß im Nazireich unter Hitler die Jugend in ihrer Gesamtheit mitnichten aus stramm radikalisierten Überzeugungstätern bestanden habe, die begeistert mit Bluthunger im Blick in den Weltkrieg marschiert wären. Nein, es müsse da differenziert werden, sonst wäre man schneller selbst Opfer der Nazipropaganda als man „ENDSIEG!“ grölen könne, der Leiter irgendeines Geschichts-Archivs oder so würde jedenfalls immer wieder mit völlig falschen Vorstellungen konfrontiert…achscheiszdochrein… *wegklick*.

Sowas steht also in einem Magazin, das, wie der Rest der Propagandajournallie, keinerlei Skrupel hat, angesichts der moralerpresserischen Oligarchen-Hampels von FFF und Konsorten „die Jogend“ in ihrer Gesamtheit zu vereinnahmen und solcherart als Gleitmittel für Nonstop-Hirnfick und die Implementierung eines Destruktions- und Verelendungsregimes nach allen Regeln…nein, nicht zu miß-brauchen, sondern ebent zu ge-brauchen daß es nur so seine Art hat.

Aber Hauptsache, nach 75 Jahren nicht mehr auf die Nazipropaganda reinfallen wie ein paar versprengte Tanten im Weltnetz es täglich aufs Neue vorleben. Was sind wir doch schlau diesen aufgeklärten Zeiten und Relotius-Leser wixen sowieso mehr.

Übrigens ist es eine ziemliche Binse, daß sich im deutschen Volke, ganz im Gegensatz zu 1914, angesichts der Mobilmachung zu Beginn des Zweiten Weltkrieges keinerlei Hurra-Patriotismus oder Kriegseuphorie breitmachten. Dazu saßen der verlorene Erste Weltkrieg und seine Folgen noch zu sehr in den Knochen.

Zahllose Quellen berichten dagegen von einer ernsten, ja bangen Stille und sich herabsenkenden dunklen Vorahnungen.

***

Zom Wa(h)ltach

Schon gewußt?

Gefunden bei DANISCH.

*

Und die magischen Regenbögen werden weiter an den Himmeln und über den Wassern strahlen, wenn es im Weltnetz zappenduster wird. Grade mal so nebenbei in den Framingnews-Portalen gelesen, daß D-Land dabei ist, tatsächlich im Zuge der Energiewende in Stromausfälle größeren Ausmaßes hineinzuschlittern, falls sich nicht Entscheidendes ändere. Das „Entscheidende“ bestand aber, wie zu erwarten war, mitnichten darin, ebenjene Morgenthau-Wende der Deindustrialisierung und des Ausstiegs aus der gesicherten Energieversorgung rückgängig zu machen. Nein, irgendeiner dieser zeitgenössischen Wissenschafts-Inder mahnte, daß D-Land gut daran täte, die bürokratischen Hürden abzubauen, welche den konsequenten Vollzug der Energiewende, insbesondere den Ausbau der Windkraft, blockierten. Zumindest, wenn es von Blackouts „VERSCHONT“ bleiben wolle. Und zu diesen bürokratischen Hürden gehörten nun mal Gesetze und Verordnungen in Sachen Umwelt- und Gesundheitsschutz. Wie Winnie Kretschmann,

– welcher sich ja kaum noch Mühe gibt, den gütigen Ländlespappi wenigstens zu mimen, sondern vielmehr den blutrünstigen Maoisten und Pol-Pot-„Foll-Lover“ (FRANKSTEIN) immer unverhohlener hervorblitzen läßt, der am liebsten schon lange die Killing-Fields umpflügen würde-

vorgelegt hat, kann es nicht sein, „daß der Rotmilan über die Energiewende entscheidet.“ Dasselbe gilt für quengelnde Anwohner. Was mit einiger Berechtigung zu folgenden Schlüssen verleitet:

Weiterlesen „Zom Wa(h)ltach“

No Pumm-Pumm, no cry

-Lee „Scratch“ Perry: Pum Pum-
Pum-Pum come and Pum-Pum go…

*

DANISCH fragt sich:

Was machen solche Leute an einer Universität?

Da versteht man dann, warum Universitäten heute Psychobetreuung für Studenten vorhalten. Das ist doch ein Krisenzustand und keiner der Erleuchtung, der sie zur Belehrung anderer befähigen würde. Was haben solche Leute an der Universität verloren?

https://www.danisch.de/blog/2021/08/24/klima-klaps-das-rotzende-elend/#more-44886

Gemeint ist das hier:

Krasser Fall. Ob der gutgemeinte Rat von Onkel Fritz weiter hilft, darf getrost bezweifelt werden, Pumm-Pumm ist nicht logisch strukturiert:

*

Das Ding ist gelaufen. Ihr habt es ja seit Jahren und Jahrzehnten allen vorgerechnet. Der Club of Rome schon 1972. Vor einem halben Jahrhundert! Es war schon lange 5 vor 12. Immer 5 vor 12. Die ganze Zeit 5 vor 12. Jetzt muss es demnach schon 10 nach 12 sein. Mindestens. Ihr selbst habt es ja akribisch herausgearbeitet und genau durchkalkuliert. 

Das Ding ist gelaufen, die Welt wird untergehen, das könnt ihr jetzt nicht mehr ändern

Und „die Wissenschaft“, also bestimmte Dings, äähh, wie nennt man die nochmal?, fällt mir gerade nicht ein, egal, also „die Wissenschaft“ hat dabei assistiert, hat euch dabei tatkräftig unterstützt. Völlig selbstlos und ideologiefrei. Streng wissenschaftlich, nicht interessegeleitet! Alles genau gerechnet, modelliert, prognostiziert. Ganz exakt und real, nicht nur hypothetisch!

Also das Ding ist gelaufen. Die Welt wird untergehen. Da kann man jetzt nichts mehr machen. Daher: Genießt einfach die paar Jahre, die euch jetzt noch bleiben. Macht das Beste draus! Macht Party und macht nochmal einen schönen Urlaub. Verreist, schaut euch die Welt an, ruhig mit dem Diesel fahren und ordentlich Gas geben. Esst nochmal richtig Fleisch, haut euch den Bauch voll, bis es weh tut. Besucht eure Eltern und Großeltern und eure Freunde. Verbringt nochmal Zeit mit ihnen gemeinsam im Bewusstsein, dass es das letzte Mal gewesen sein könnte. Umarmt sie und drückt sie ganz fest an euch.

Sucht euch jemanden, der euch richtig gut gefällt und der zu euch passt. Liebt euch, bis das Bett zusammenkracht. Lest nochmal ein gutes Buch, malt ein Bild. Schwimmt in einer Sommernacht nackt durch einen Fluss. Klettert auf einen Berg und schaut euch nochmal alles von oben an. Saugt diesen Blick ganz tief in euch auf und wertschätzt jeden Tag, jede Stunde, der/die uns noch bleibt. Und dann mit erhobenem Haupt und im Bewusstsein, die letzten Jahre nochmal in vollen Zügen genossen, jeden Moment bewusst wahrgenommen zu haben, untergehen.

Macht euch nicht mehr verrückt mit irgendwelchen sinnlosen Aktionen, die ja jetzt nichts mehr bewirken, die das Blatt nicht mehr wenden können. Bleibt zuhause, bleibt weg von diesen dämlichen Demonstrationen. Es ist ja ohnehin nichts mehr zu retten. Jetzt ist 10 nach 12. Mindestens. Lasst es euch also gut gehen, geht anderen nicht mehr auf die Nerven und genießt die restlichen Tage eures Lebens.

Lieber Gruß und in tiefer innerer Verbundenheit
Euer Jürgen Fritz, bin in Gedanken bei euch

Die Zeit ist abgelaufen, it’s over

https://juergenfritz.com/2021/08/25/mein-tipp-an-alle-klimahysterikerinnen/

*

Sieht wohl eher so aus, als brauche das gemeine Pumm-Pumm eine feste Hand, regelmäßige Besamung und Schwängerung, Kinder, Küche und Herd. TEAM TALIBAN hätte auch hier die passende Rezeptur und wo’s Fummerl rotzt und tropft, da wächst immer auch das Rettende.

Vergleiche auch:

Satcadir24. August 2021 um 00:47

Es ging in Afghanistan schlicht um die Kontrolle über reproduktionsfähige Frauen.
Die westliche Ankündigung einer „Befreiung von Frauen“ ist für eine archaische Clangesellschaft die ultimative Drohung mit Ausrottung.
Das, in Verbindung mit dem für Guerillakrieg perfekt geeigneten Terrain war es dann für den Westen (und für die Sowjets

Anonym 24. August 2021 um 01:12 Ja, voll Freud! Es geht immer nur um Mösen. Überall, zu jeder Zeit. Der ganze Rest ist nur scheiß Beiwerk. Mösen sind der Antriebsstoff von der PI-Berechnung bis zum Tomahawk. Von der Kaffeebohne bis zur Rolex. Der Rastatyp meinte schon: Koa Möse, koa gschrei.

Und gerade DANISCH weiß: vom Nordpol zum Südpol ist’s nur ein Katzensprung! Deshalb ist PUSSY CONTROL das Gebot der Stunde, sonst geht einem ja noch der Krisenstab durch die Decke. Ach ja, in solch schweren Fällen schadet auch mal „ordentlich was hinter die Ohren“ nicht, denn das brauchen und wollen die. Experten gehen sogar davon aus, daß selbst bei der aufreizend verkniffenen, hartnäckig spätreifen GRETA bei entsprechender Führung, Pflege, Düngung und Bewässerung die Dutterln ganz geschwind zu sprießen begännen, vom Pumm-Pumm ganz zu schweigen.

***

Spackosphärenquerfront zwingt Hofjournallie zu Doppeldenk-Kapriolen

Es sind nicht die Maßstäbe, die mich ankotzen. Es sind die doppelten Maßstäbe.

Hadmut Danisch

-Shisha Soll Auf Sein (Autotune Trap Remix) [Produced by Serveny]-
Volkes Stimme!

Die Sturmgeschütze der Klimahüpfer und Ausrottungs-Rebellen beweinen nun Spaltung und Extremismus!

Der Erzähler kann nun wirklich nicht behaupten, dass die aufgeschreckte Mischung, die sich gerade, vorzugsweise an den Wochenenden, auf Deutschlands Straßen und Plätzen sammelt, eine für ihn sonderlich appetitliche darstellt. Es scheint ganz so, als trete da die Spackosphäre aus dem miefigen Schatten ihrer Grüfte um lagerübergreifend gegen die Unbill der Corona-Restriktionen und die Weltverschwörung anzuprotestieren, die hinter diesen oder gar der gesamten Pandämonie steckt.

Und da sind sie nun, die St.-Putin-Anbeter aus dem Lage des compacten Parvenüs und Rosstäuschers Elsässer, die Rittergut-Russennüttchen, diejenigen, für die Viren ein ebenso nichtexistenter Fake sind wie die Evolution und die Dinosaurier, einträchtig neben denen, die Viren für unsere Freunde und Verbündeten halten. Diejenigen, die überzeugt davon sind, dass es überhaupt keine Pandämonie gebe, neben jenen, die die feste Ansicht vertreten, dass Bill Gates, oder, als echter Bescheidwisser, „der Jutt“ das Virus designed und absichtlich freigesetzt habe, welche sich wiederum nicht an denen stören, die da meinen, dass jetzt der „Faschismus“ und/oder „1933 reloaded“ anstünden und, ohne Scheisz!, verlautbaren, dass Anne Frank auf ihrer Seite mitmarschieren würde. Daneben und drumherum wohl ein recht erheblicher Teil von Normalos, ja sogar regelrecht „Linksgrünrotversifften“, wie das ein echter „Patriot“ ausdrücken würde, von der Klientel her mit den Stuttgart21-Protestlern vergleichbar, teilweise durchaus gehobenen Schichten des Bürgertums zugehörig.

Sehr prominent scheint die Fraktion des verschwörungstheoretischen Mainstreams zu sein, der sich Gallionsfiguren wie Ken Jebsen, Xavier Naidoo oder die Bahnersche auserkoren hat. Hier scheint sich überhaupt eine beachtliche Schnittmenge gebildet zu haben, und dieser Umstand ist dem Erzähler, der ja selbst Gedanken an Verstörungstheorie und Verschwörungspraxis keineswegs abgeneigt ist, der unappetitlichste, da gerade diese Kategorie von Q-Anon Inspirierten eine zu ein scheint, die auch bei Lynchmorden und Hexenverbrennungen die Show genießt.

Dass nun auch „Arschfickmann“ Sido zu diesen Gesinnungskreisen hinzugestoßen ist oder zumindest meint, dass „Xavier zu tief in diesen Dingen drinsteckt“ und diesen dadurch bestätigt, macht es nicht besser, passt aber wie Arsch auf Eimer.

Genausowenig wie der Umstand, dass hier der sattsam bekannte Volksleerling Nikolai Nerling auf Bodo Schiffmann von der „Schwindelambulanz Sinsheim“ trifft, der nicht nur das verbreitete Hinterlader-Gleichnis von Jesus im Flüchtlingsboot wiedergekäut, sondern ungerührt behauptet hat, dass man die gesamte Bevölkerung Afrikas (ca. 1,3 Mrd. btw.) in einem beliebigen deutschen Bundesland unterbringen könnte und es danach noch mehr als genug Platz für alle gäbe.

Ja, es scheint wahrlich so, als habe in dieser neuartigen „Volksbewegung“ nicht unbedingt die Intelligenz zusammengefunden, wobei sich gerade hinsichtlich hochschulgebildeter Menschen echte Abgründe auftun, selbst wenn man berücksichtigt, dass vor allem unter Ärzten schon immer außerhalb ihrer Profession gravierende Bildungsdefizite zu verzeichnen waren, die Mediziner von jeher als die Ungebildetsten unter den Akademikern gelten. Allerdings ist gerade diese Paarung willkommensbesoffener Schwindelambulanzler/Volksleerling in den demütigen Augen des Erzählers ein wahres Sinnbild für die übel dünstende Melange, mit der man es hier zu tun hat.

Und so greift auch naheliegender- und deshalb unvermeidlicherweise die Propagandajournallie gerade mit Vorliebe das intellektuelle Minderleistertum und die inhaltlichen Widersprüche der Akteure dieser Bewegung auf, mahnt unentwegt gemeinsam mit der politischen Klasse, mit der man sich ja angesichts des Ernstes der Situation offen darauf geeinigt hat, am selben Strang zu ziehen, jaja, ganz was Neues, schmunzel , dass es nicht anginge, dass hier normale Bürger neben Rechtsradikalen, Verschwörungstheoretikern, Extremisten jeglicher Couleur herlaufen und Rattenfängern auf den Leim gehen würden.

Dabei ist es die Propagandajournallie, die es hier gerade nötig hat und, so entfährt es einem angesichts deren Chuzpe, besser daran täte, das Maulwerk zu halten und ihren Corona-Agit-Prop auf den bunten Maskenball („Wer hat den schönsten Rotzlappen von Kalergi-City?“) zu beschränken. Allein, täte sie dies, hätten die verantwortlichen Damen und Herren die Berufung verfehlt, denn zur Propaganda gehört nun mal das beständige Rumhacken auf Quertreibern und der Bau von Popanzen und Strohmännern jeglicher Art und kein DOPPELDENK ist zu abgeschmackt dabei.

Wir erinnern uns: Es ist noch kein Jahr her, da war ebenjene Journallie, die nun zu Ratio und Besonnenheit mahnt (nicht ohne dabei subtil weiter Panik und Doublebind zu säen), die tatsächlichen oder vermeintlichen Unzulänglichkeiten und Widersprüche der Querfront-Protestler schonungslos aufzeigt und vor Sektierern, Extremisten und Rattenfängern warnt, täglich darum bemüht, eine kleine, verkümmerte, allem Anschein nach alkoholgeschädigte Göre, die ohne Manuskript keinen geraden Satz hervorzubrigen im Stande war, aber mit einer milliardenschweren Lobby im Rücken ungerührt verkündete, sie wolle im Namen einer überaus zweifelhaften Klimareligion Panik verbreiten, zur geistigen Führerin einer größtenteils rein imaginierten internationalen Jugendbewegung hochzuschreiben, und dabei dreist und unter Einsatz aller suggestiven Mittel zu behaupten, dass hier die Jugend selbst sich erhoben habe, und allen, die sich dagegen wandten und den sehr naheliegenden Standpunkt vertraten, dass hier eine gewaltige und offensichtliche Täuschung inszeniert und der Jugend etwas aufgepfropft und übergestülpt werde, was am Reissbrett entworfen und keinesfalls organisch entstanden war, eben das unterstellten, was sie selbst veranstalteten: Irrationalismus predigen und Fakten verdrehen.

Ebenjene Journallie war sich nicht zu schade, die gesellschaftliche Spaltung und Hetze, vor allem, aber nicht nur, gegen Ältere, die Abqualifizierung letzterer als Klimaschädlinge zu verharmlosen und dabei selbst kräftig weiter zu schüren, was im fröhlichen WDR-Kinderchor mit der Oma als alter Umweltsau zum Jahreswechsel 19/20 gipfelte. Die inneren Widersprüche der über die Sprechpuppe Greta beworbenen Heilslehren des IPCC, dessen Empfehlungen in eine Richtung weisen, die sich bereits als ökologisch ruinös wie aus humanitärer Sicht überaus fragwürdig erwiesen hatte, wurden dabei allenfalls am Rande erwähnt:

Für Diskussionen dürfte der Vorschlag des IPCC sorgen, die Flächen für Bioenergie zu erhöhen. Denn der großräumige Anbau von Energiepflanzenmonokulturen schadet der Artenvielfalt und steht in direkter Konkurrenz zum Anbau von Nahrungsmittelpflanzen. Helmut Haberl vom Institut für Soziale Ökologie in Wien sagt: „Die meisten Szenarien, in denen die Erderhitzung auf 1,5 bis zwei Grad Erwärmung begrenzt wird, benötigen erhebliche Landflächen – bis zu sieben Millionen Quadratkilometer – für Bioenergieproduktion, gekoppelt mit Kohlenstoffabscheidung und -Speicherung. Zum Vergleich: Das wäre fast die Hälfte der globalen Ackerfläche im Jahr 2000.

https://chaosfragment.wordpress.com/2019/08/16/armee-der-funsternus/

Allein DAS wäre doch schon Anlass genug gewesen, diese ganze offensichtlich inszenierte und, ganz nach maoistisch-totalitärer Vorgabe, von oben implementierte Greta-FFF-Ding aufs Schärfste in Frage zustellen, aber das liefe allein ja schon wider die Funktion der Journallie als Sprachrohr der herrschenden Machtstruktur, das als solches nicht nur Fridays-For-No-Future sondern die noch um einiges extremere „Extinction Rebellion“ bewarb, bei der das „Extreme“ aber letztlich auch nur darin bestand, das was bei FFF noch schwamming daherkam, konsequent zu bündeln, egal, hier gab es jedenfalls keine Extremistenwarnung seitens der Lügenpresse, weil dieser Extremismus eben auf der Agenda stand und die Lügenpresse das Agit-Prop dazu zu liefern hatte. Gesellschaftliche Spaltung und Hetze, offensichtliche Fake-News und die Funktion der alkoholgeschädigten Göre als reine Sprechpuppe für Ghost-Writer in den asozialen Netzwerken, also der Missbrauch von Behinderten und allgemeine Massenindokrination von Jugendlichen waren jedenfalls ebensowenig ein Thema wie der unverhohlen Umwelt- wie menschenfeindliche Kurs der dahinterstehenden Lobby, während man jetzt täglich wegen „Extremismus“, „Spaltung“ „Hetze“ und „Gefahr für die Demokratie“ die Schmierblätter scheinheiligst vollheult, buhu, auch der Erzähler ersäuft angesichts dessen seine Tastatur vor Rührung und erspart sich deshalb im Zusammenhang mit den aus dem Blätterwald hallenden Klagen das Thema Islampäppelung und bedingungslose Massenimmigration, das wäre grade nämlich endgültig zu viel für seine soften Nerven.

Stutenbiss?

Guckt hier die Hutzel-Gretl so giftig, weil die Luisa so hübsch, drall und saftig ist?

Man könnts grad meinen, tatsächlich aber liegt die Ursache für den Groll des Klimakrüppels darin, dass die wohl chronisch untervögelte Luisa sich grob verplappert hat, indem sie behauptete, man habe nur noch ein Jahr Zeit, um Eisbärchenschmelze und Klimakollypse zu verhindern! Das Gretl demütigt die Luisa regelrecht, faucht, dass man natürlich noch mehr Zeit habe (denn sonst könnte man sich ja denken, dass nach einem Jahr eh alles wurscht wäre, man sich z.B. einfach nackig machen und dem Ende entgegenstöpseln könne und, VOR ALLEM, keine Shekels mehr zur Klimarettung und Hominidendressur loszueisen wären!). Und die Luisa fügt sich kleinlaut und demütig und bittet die anwesende Journallie, ihren Blödsinn rauszuschneiden bzw. nicht zu veröffentlichen!

Das sind also die Gestalten, die, von taz bis FAZ, dem Pöbel als charismatische FührerInnen einer neuen Jugendbewegung (tatsächlich eine der Jugend von oben übergestülpte Bewegung, gegen die jede Farbenrevolution ein Musterbeispiel für organisch gewachsene Authentizität ist) vorgeführt werden, man fasst es immer wieder nicht.

Ah, apropos Dingens, so langsam überkommen den Erzähler, der nicht nur „ABOUT“, sondern auch seine „120 Tage“ gelesen und VERSTANDEN hat, bei aller Demut hinsichtlich des miesen Gretls zwar noch keine erotischen, aber immerhin schon durchaus pornographische Anwandlungen und Phantasien! Wie z.B. dass drei, vier kräftige, gut bestückte WÜSTLINGE ihre langen, dicken, brettharten, äääh, Argumente…. dem kleinen fiesen Wechselbalg … ins Gesicht klatschen… um es dann abwechselnd hart und kompromisslos, öhmm, auszuschimpfen, während daneben die Luisa tief und leidenschaftlich… über Rhetorik und Öffentlichkeitsarbeit belehrt wird…ääääh, ja so irgendwie. Ahhh, scheißdochrein, so wirkt also auch beim an sich so keuschen wie demütigen Erzähler des perverse Gift des ewigen Unsichtbaren! Ja, a little sumthin‘ for everyone, es gibt einfach kein Entkommen. Außer vielleicht ernsthaftes Dopaminfasten. Oder einen Adultblog aufmachen.

Das ganze Elend:

-Digitaler Chronist: Stutenbeißen im Klimaparadies, #Langstreckenluisa macht das Geschäftsmodell kaputt“-

Nachtrag: Das perverseste ist, dass so ein augenscheinlich gesundes und fruchtbares Weib wie die Luisa, ein idealtypisches Samennistsubstrat bzw. „Wife-Material“, wie der Lateiner sagt, das zudem nicht gerade durch geistige Brillanz besticht und offensichtlich eine konsequente, führende Hand nötig hat, als genozidales Vehikel für eine Propaganda benutzt wird, die Schwangerschaften, Geburten und Kinder als „klimaschädlich“ verteufelt – gemeint sind latürnich in allererster Linie weiße Schwangerschaften, Geburten und Kinder. Perverser geht es nicht mehr. Ist wie mit Mücken oder sonstigen Schadinsekten, die zur Vernichtung der eigenen Art genetisch umprogrammiert wurden. Nur hier eben auf mentaler Ebene.

Buhuhu – Negerle geschnitten!

Wieso dieses Bild junger Klima-Aktivistinnen für Empörung sorgt:

Luisa Neubauer, Greta Thunberg, Isabelle Axelsson und Loukina Tille posieren in Davos für ein Foto. Ihre Mitstreiterin aus Uganda ist nicht zu sehen
Quelle: Screenshot MSN

Ist von welt.de auf MSN schnell erklärt:

Ein auf den ersten Blick unspektakuläres Foto junger Klima-Aktivistinnen sorgt für hitzige Debatten in den sozialen Medien. Darauf zu sehen: Luisa Neubauer, Greta Thunberg, Isabelle Axelsson und Loukina Tille vor dem Bergpanorama von Davos.

Anstoß nehmen zahlreiche Internetnutzer an dem, was nicht auf dem Bild zu sehen ist: Vanessa Nakate, 23 Jahre alt, aus Uganda. Nakate, ebenfalls Umweltschützerinnen, hatte neben ihren Mitstreiterinnen für das Bild posiert und war offenbar von der Nachrichtenagentur AP aus dem später tausendfach verbreiteten Foto geschnitten worden.

Nakate sagte gegenüber der US-Nachrichtenseite „Buzzfeed“:  „Ich habe geweint, weil es so traurig war, nicht nur, weil es rassistisch war, sondern auch wegen der Menschen aus Afrika. Es zeigte, wie wir wertgeschätzt werden. Das hat mir sehr wehgetan. Es ist das Schlimmste, was ich je in meinem Leben erlebt habe.

(Hervorhebung durch den kopierenden Zitierer)

Na, wenn dass das Schlimmste ist, was das negride aber trotzdem gott-weiß-wie-privilegierte Balg je erlebt hat, dann kann es in Afrika, Klimawandel inklusive, doch nicht sooo schlimm sein, zumindest für Nakates und ihresgleichen! Und siehe da, die goldene Mitte wäre dem verwöhnten und kopfgewaschenen Negerlein natürlich auch nicht recht, ob da die „Liebe und Unterstützung“ von Greta höchstselbst und den ganzen anderen unnützen Fressern und Fresserinnen noch was rausreißen kann?

Später schrieb sie bei Twitter: „Alle, die sagen, ich solle mich in die Mitte stellen, sind falsch! Muss ein afrikanischer Aktivist in der Mitte stehen, nur weil er Angst hat, herausgeschnitten zu werden? So sollte es nicht sein!

“Auch Greta Thunberg meldete sich zu Wort. Sie schrieb bei Twitter an Nakete gerichtet: „Es tut mir so leid, dass sie dir das angetan haben… du bist die Letzte, die das verdient! Wir sind alle so dankbar für das, was du tust, und wir alle senden dir Liebe und Unterstützung!“ Bei Twitter erhielt die Aktivistin hunderte Nachrichten der Solidarität. Viele werten den Vorfall als Beispiel für Rassismus in der Klimadebatte.

Associated Press ist sich indessen keiner Schuld bewusst:

AP beteuert, die Uganderin nicht aus böser Absicht aus dem Bild geschnitten zu haben. Kurz nach der Veröffentlichung verbreitete die Agentur eine weitere Version des Fotos – dieses Mal mit Nakate. „AP veröffentlicht routinemäßig Fotos, sobald sie eintreffen, und als wir zusätzliche Bilder erhalten haben, haben wir die Geschichte aktualisiert. AP hat eine Reihe von Bildern von Vanessa Nakate veröffentlicht“, hieß es in einer Stellungnahme. Das ursprüngliche Foto sei laut Aussage des zuständigen Fotoredakteurs nur aus Gründen der Bildkomposition beschnitten worden, berichtet der „Guardian“.

Die Beteuerungen sind durchaus glaubhaft, besieht man sich beispielsweise diese Aufnahme der vollständigen aktivistischen Frischfleisch-Gruppe:

All Dat Azz – Bildquelle: MSN-Screenshot

Gut, abgesehen davon, dass es sich bei Nakate wohl nicht um das schönste Negerweib handelt, ist in der linken Ecke der Hintergrund mit der grellen Gebäudefassade und der kamerabewehrten Journallie wirklich nicht besonders ansprechend. Es erscheint also nachvollziehbar, dass man zugunsten von mehr malerischem Bergpanorama im Hintergrund die Mohrin über die Klinge springen ließ. Wobei es sich hier, wie leicht zu erkennen, ist, nicht um dieselbe, sondern um zwei verschiedene Aufnahmen aus einer Serie handelt. Denn um die selbe Wirkung wie in Aufnahme eins zu erreichen, hätte man hier auch noch Luisa und die halbe Kröta mit rausschneiden müssen, was aber MSN nicht daran hindert, diese Aufnahme als das Orijinnaahl zu präsentieren. Nun ein bisschen Wahheit steckt wohl durchaus in dem ganzen Empörium: Im Gegensatz zu einer Nakate hätte man eine Luisa oder gar die heilige Kröta wohl kaum aus dem Bild geschnitten, Hintergrundpanorama hin oder her. Allerdings läge dem eher kein Rassismusch zugrunde, sondern das schlichte Kalkül, dass irgendwelche Nakates eh keiner kennen oder gar vermissen würde.

Aber hätte man sich den #Aufschrei der üblichen Verdächtigen nicht schon denken können? Ja, sicher kann man anmerken, dass AP hier etwas instinktlos gehandelt hat. Andererseits werden ja immer wieder bei solchen internationalen Treffen irgendwelche Drittwelt-Klima-Lolitas präsentiert, um die sich dann hinterher kein Schwanz mehr juckt. So etwa neulich beim letzten Klimaxgipfel in Madrid, wo unter anderem eine ACHTJÄHRIGE Inderin auftrat, die in Indien für das Klima und gegen die dort wirklich stellenweise unbeschreibliche Luftverschmutzung kämpfe in dem sie mit einem transparentem Rucksack, in welchem sich eine sauerstoffspendende Pflanze befinde, durch die stauberstickten Staßen Dehlis wandele und den Passanten einen Schluck „sauberer Luft“ anböte, den diese über Plastikschläuche aus dem Rucksack saugen könnten. Niedlich! Berichtet übrigens in der FAZ, der man zudem entnehmen konnte, dass die Luftverschmutzung in Indien, durch welche etwa das bloße Atmen in Neu Dehli dem Äquivalent von 60 Zigaretten am Tage entspreche, keineswegs durch Staßenverkehr, Diesel, Industrie verursacht würde sondern überwiegend durch das Verbrennen von Müll sowie das traditionelle Abrennen der Stoppelfelder durch die Bauern im ländlichen Umland. Ob Letztere aber auch brennend daran interessiert sind, ob Täuschland bis in the year 2525 oder sonstwann „klimaneutral“ wird um in Folge ihr weiteres Handeln an diesem moralischen Vorbild auszurichten?

Übrigens werde diese indische „Greta“, obgleich erst grade mal halb so alt wie Orijinaahl-Grätl, in Indien und darüber hinaus voll als Föhrerin und Authorität respektiert! Muss man sich mal vorstellen. Ausgerechnet Indien, wo es, dank der Segnungen moderner Schwangerschaftsdiagnostik, Dörfer geben soll, in denen seit vierzig Jahren kein Mädchen mehr das Licht der Welt erblickt hat und Kaputtficken im Rudel immer noch verbreitet als probates Mittel gilt, aufmüpfigen oder unzüchtigen Weibern jeden Alters zu zeigen, wo ihr Platz ist!

Aber war die Kleine jetzt auch in Davos? Wer lädt da „sowas“ überhaupt ein? Zumindest beginnt ja nach NABOKOV bzw. dessem Protagonisten Humbert Humbert mit ACHT das Nymphettenalter (bis etwa 12, dann würden sich die „Nymphen“ zu „Teenagern“, „Schoolgirls“ und ähnlich Grauenhaftem und Abstoßendem wandeln). Der Erzähler kann dies in seinen Grundzügen durchaus bestätigen, beginnt doch mit Acht die Phase der Pre-Teens, in der die Mädchen durchaus schon „weiblicher“ werden, sowohl körperlich als auch geistig, wobei er natürlich hier ein kritischer Theoretiker ist, der das Gesetz achtet, und, darüberhinaus, das strenge nabokovsche Urteil über die folgenden Entwicklungsstadien nicht teilt, wohl aber die Erkenntnis der bestehenden Unterschiede. Ääääh, ah, immer diese Ab-, Um- und Ausschweifungen! Wo waren wir jetzt nochmal stecken-, äh, stehengeblieben? Ahh, wohl dabei, dass ein bisschen Rayyyycissm-Empörium bei der Kliiima-Klimax nicht nur nix schaden kann, sondern bestens dazupasst! Denn letztlich ist Big-Bad-Whitey, die FFF-Blagen mit eingeschlossen, die allergrößte globale Umweltsau, die baldmöglichst geschlachtet werden soll, und ja, die AfrikanerInnen können für nix was dafür, noch nicht mal für ihre eigene exponentielle Horror-Karnickelquote, und gerade Letzteres meint der Erzähler bei aller Demut wirklich ernst!

Luisa macht Druck im Ofen

Keep your swords still wet, like a young girl in her prime, hold your hammers high!

(Man-O-war, „Hail and Kill!“)

Obwohl schon bald wieder Weihnachten kein Bommelmützenbild, sondern eines aus dem Fickmonat Mai des laufenden Jahres, dass das bächtige „Gaining“ der Holden dokumentiert. Und dass die Art, wie sie immer in ihren Mädchen- , äh, Jungfrauen-, ääääh, Junge-Frauen-Speck hineinlächelt, „Druck“ auslöst, ist wohl OFENsichtlich!
Bildquelle: Wikimedia

Im der FAZ vom gestrigen Samstag wird die holde und aufs appetitlichste zunehmende Klimax-Päpstin LUISA NEUBAUER unter „Zeitgeschehen“ in einem kurzen Randartikel, betitelt mit „Druck aufbauen“, gewürdigt. Unter einem der üblichen veralteten Bommelmützenbilder mit schönem Haar und Gesicht, letzeres nur eben noch schmaler als das aktuelle der mittlerweile deutlich fraulicher Gereiften, ist zu lesen, dass der 1996 in Hamburg geborene DRALL-BATZEN durch die Medienaufmerksamkeit zur „zornigen Klassensprecherin des Schülerstreiks“ avancierte, sie selbst sei für Geographie in Göttingen eingeschrieben, lebe in Berlin, würde neben Krüppelgreta verehrt und gehasst, sei sowohl in der FFF-Organisation ob ihrer „leading role“ (B. Spectre) nicht unumstritten (Versuche, auf der deutschen Bühne andere Föhrungsfiguren neben ihr zu installieren, wären weitgehend im Sande verlaufen) vor allem aber bekomme sie den Hass der Gegner zu spüren:

Laut Screenshots stand neben vielen andren Beleidigungen in der Facebook-Gruppe „Fridays for Hubraum“ über Neubauer, sie solle „in den Ofen schauen“.

IN DEN OFEN? OY VEY!

Aber Gemach, der Hubraumproll wird „das“ schon nicht „so“ „gemeint“ haben, vielmehr ist das wohl eher als eine Art freudscher Versprecher zu werten, als Stimme des triebhaften Unbewussten! Sicher wollte der Atze nicht die blühende Fruchtbarkeitsgöttin in den Ofen, sondern vielmehr ihr selbst einen ordentlichen BRATEN in die dampfende, schmatzende RÖHRE schieben – wer will das nicht, das Weib dünstet schließlich förmlich danach, sagt ja selbst, dass es „Druck aufbauen“ will, wurde auch nicht eben erst der KlimaxNOTSTAND in der EU erklärt?!!

Gut, auch das Gretl hat seine Verehrer, aber das ist doch eher „Minderheitenprogramm“, wie uns im Laufe unserer investigativen Recherchen in St. Putins sauberem Riesenreich bekannt wurde, wo sich auf einem beliebten Fotoportal Anhänger von, öhm, „unkonventioneller“ bzw. „generationenübergreifender“ Sexualität in aller Öffentlichkeit ihre Nische eingerichtet haben, und das auch noch in der „Kids“ Abteilung! Wissen da einklich Uncle Sam, seine sexualhöllischen Schergen und die „40“ davon? Leider musste der Erzähler demütigenderweise gerade feststellen, dass das komprimittierende Material samt erhitzter Kommentare schon wieder entfernt wurde, stattdessen findet man da dann solche „Gretas“, die in Sachen Perversion natürlich nicht gegen das sattsam bekannte Wechselbalg im karierten Hemdchen anstinken können:

http://imgsrc.ru/beautynyouth/64197405.html#bp

Wobei fairererweise demütig angemerkt werden muss, dass auch die Meinungen der dortigen „Kenner“ eher gespalten waren, die Spannweite von „HOT!“, „So CUTE!“ und „Sofort nackig machen!“ bis zu „Hatred and stupidity!“ und „Disgusting!“ reichte.

Hach, wir werden hier immer kecker und ball’n die Faust wie Becker, höhö!

Dem Erzähler ist latürnich demütiger Weise vollkommen klar, dass er sich nur seinen typisch männlichen Wunsch- und Wahnbildern hingibt, denn besagte „Röhre“ ist, wie uns die begnadete Alice gelehrt hat, überaus sparsam mit Nervenenden ausgestattet, stumpf und gefühllos also, das Weib an sich von der Mechanik und Verdrahtung her allerhöchstens für Lesbensex eingerichtet, WENN ÜBERHAUPT! Und der natürliche Weg der Fortpflanzung ist eh die Parthenogenese, dt.: JUNGFERNZEUGUNG, wie bei der Blattlaus und bestimmten Echsen und Schlangen, zumindest wäre das laut femanzipatorischer Mythen- und Legendenbildung während der Regentschaft der Muttergöttin lange so gewesen, ehe wilde arische Reiterhorden (HEIL ihnen!) aus Zentralasien diesen goldenen Zeiten ein Ende gesetzt haben sollen.

Paläo-Natziehs und Matriarchatszertrümmerer in ihrer Sturm-und-Drang-Phase
Bildquelle: Youtube-Kanal „Survive The Jive“

Btw.: Sind anstelle der ewigen Bommelmützenbilder wirklich nirgendwo Bilder von Luisa im knappen BH oder irgendwas Geleckt.., äh, Geleaktes, Gehacktes oder GekNACKTes aufgetaucht?

Nemesis mit Alkoholschaden

Meine Botschaft ist: Wir beobachten euch! …Wir werden euch nie vergeben!
Bild: Screenshot Youtube

Irgendwo im Kommentargestöber der vorzüglichen PIPI-News ist der Erzähler auf einen gerade nicht mehr auffindbaren Link zu der, äh, knuffigen Tatjana Finsterling, äh, Festerling gestoßen, die behauptete, dass Ärzte bei der Klimagretel „ziemlich eindeutig“ ein fetales Alkoholsyndrom (FAS), also eine Schädigung, die entsteht, wenn Mutti in der Schwangerschaft den guten Tropfen einfach nicht widerstehen kann, (fern)diagnostiziert hätten, worauf er sich bemüßigt fühlte, selbst ein bisserl in dieser Sache zu recherchieren, allerdings ohne zufriedenstellendes Ergebnis, was das mit den Ärzten betrifft, die Bildbelege für das Syndrom sind hingegen so eindeutig, dass es keinen Arzt braucht, die entsprechenden Merkmale springen auch dem Laien direkt ins Auge:

Wer es ausführlich mag, kann sich hier belesen:

Was ist das fetale Alkoholsyndrom?

„Clear as day“, wie der Lateiner zu sagen pflegt. Wie aus dem Bilderbuch:

Bild: Wikimedia
Bild: Screenshot Wikimedia

Nein, kein Down Syndrom und Asperger ist schon schicker, vor allem wenn Mutti eine…, äh, sagen wir mal: eine so lebenslustige und unstete Frohnatur wie die Erzeugerin von Gräta ist, die angeschickert auf jeder Party abhängt und die bei einem FAS ja in der Verantwortung stehen würde. Und Skandinavien, insbesondere Sverige, das dünstet schon so nach Ödnis, dass Frau einfach saufen muss, ohne Rücksicht auf „Kleinigkeiten“ nehmen zu können, nähwohr? Außerdem hört sich Asperger gleich so nach Intelligenz und Nischenbegabung an, während der IQ der alkoholgeschädigten Früchtchen kaum über 90 hinausgeht, im Mittel bei 75 liegt.

Zu den bilderbuchmäßigen „Craniofacial Features“ kommt bei uns Gräta natürlich noch der auffällige Minder- und Kümmerwuchs, der ebenfalls mit FAS assoziiert ist und daher rührt, dass durch die Einwirkung des Alkohols das Wachstum der Leibesfrucht während der Schwangerschaft verzögert wird. Dies kann nach der Geburt im Laufe der Zeit aufgeholt werden, von manchen mehr, von manchen weniger. Selbst wenn man berücksichtigt, dass unter Teenagern eine gewisse Varianz besteht, es neben „Frühreifen“ auch „Spätreife“ gibt, ist Gretelchen offensichtlich zurückgeblieben und körperlich auf dem Entwicklungsstand einer Zwölfjährigen. Und dieses elende Würmchen macht uns jetzt die Klima-Nemesis, gibt uns die Geifer und Tränen versprühende Furie, die mit Heulen und Zähneknirschen droht, wobei angemerkt werden muss, dass solche emotionalen Overkills eher unüblich für Asperger-Autisten sind die, wenn es um ihre Sache geht, eher trocken, akribisch und ausgesprochen un-emotional daherkommen!

Das kleine kranke Gretel hingegen grimassiert als tobten zwei dutzend Dibbuks in ihr, gnadenlos geht sie mit den Mächtigen ins Gericht, die ihr ihre Kindheit ruiniert hätten und angesichts des anstehenden CO²-induzierten „Massensterbens“ nur weiter das schnöde Geld verehren und dabei „das Märchen vom grenzenlosen Wachstum“ verzapfen würden! Speit ihnen ihren Hass entgegen, dass ein Käptn Ahab dagegen wie ein Chorknabe dasteht. Doch bei all dem emotionalen Overkill ist die verkrüppelte Rachegöre an ihre Zettel gebunden, von denen sie offensichtlich ihren Sermon abliest! So frei aus dem Bäuchlein sprudelt da nämlich nichts, auch wenn das Geflenne, Grimassieren und Gestikulieren davon ablenkt. Beobachter, die sich die Auftritte der Göre regelmäßig antun, wozu die Demut des Erzählers nicht hinreicht, wissen zu berichten, dass das so ziemlich das Übliche bei ihr wäre: stupides Ablesen vorformulierter Texte, wobei die Wahrscheinlichkeit an Sicherheit grenze, dass irgendwer ihr die einfältig-stupide Klimapanikprosa auf den verkümmerten Leib schneidert.

An erster Stelle rangieren hier für viele natürlich die Eltern, was dem Erzähler angesichts der Machtsrukturen etwas zu kurz gegriffen erscheint, doch die wären zumindest die richtige Adresse für FAS-Gretels Zorn, insbesondere die liebe Mama, die in ihrer Verkommenheit meinte, sich auch in der Schwangerschaft einfach gehen lassen zu können, wer denn sonst? Tja, Greta, deswegen bist du nun ein kleines dummes behindertes Kind, nicht wegen „den Älteren“, nicht wegen „den Politikern“, nicht wegen dem CO² – Alkohol und eine moralisch verkommene Mutter sind Schuld an deiner jämmerlichen Existenz!

Ach ja, Apropos „Kind“, welche normale Sechzehnjährige bezeichnet sich denn selbst als ein solches, nennt auch Altersgenossen „Kinder“? Ne, da muss man schon eine Bekloppte sein, die von den lieben Eltern auch noch als Pippi-Langstrumpf-Klon ausstaffiert und zurechtfrisiert wird! Apropos Pippi: Dem Erzähler war diese Figur schon immer zuwider, selbst als Kind war sie ihm zu kindisch und irgendwie rein äußerlich auch „eklig“, ja genau! Und sie war auch ein Scheißvorbild, eine Verführerin zu gefährlichem Unfug! In einem der Pippi-Filme stieg sie vor den Augen von Tommy und Annika in ein Fass und ließ sich darin einen Fluss hinabtreiben, direkt auf einen Wasserfall zu! Das Fass stürzte den Wasserfall hinab, zerschellte auf einem Felsen und -trara, hahaha – stand da latürnich auf einmal die scheißdrecks Pippi auf ebenjenem Felsen und lachte sich eins! Der noch kindliche Erzähler, vielleicht so elf -zwölf Jahre alt, fand das ausgesprochen verwerflich und findet es heute noch, da tappige Kinder gerne so etwas nachmachen und die Gefahren nicht einschätzen können, sich etwa als Superman oder Batman zu Tode stürzen etc. und während es bei Superhelden noch deutlicher ist, dass das keine Normalsterblichen sind sondern Wesen, die besondere Fähigkeiten haben, ist Pippi einfach nur ein Superkind und als solches das schillernde Gegenstück zur langweiligen und leicht drögen Annika! Ja, das mit dem Fass ist irgendwie sinnbildlich für den Rattenfängerköder Greta heute, genau wie eine Szene, in der die drei Blagen auf Pippis bemitleidenswerter Mähre in den Sonnenuntergang ritten und dabei debil La-La-La trällerten!

Überhaupt kommt aus Schweden doch eigentlich nur Scheiße, und das mitunter sogar im Sinne des Wortes, man bedenke nur den „Schwedentrunk“! Schon die Wikinger, von denen manche germanomanischen Dummphantasten meinen, sie hätten mindestens die bemannte Raumfahrt erfunden, waren doch nichts als eine räudige Landplage, nicht zu reden von den unendlich drögen, dabei immer vorbildlichst politkorrekten „Schwedenkrimis“ und jetzt DAS hier:

David Berger publizierte vor kurzem auf seinem katholischen Blog, der Ersatz- und Zivilreligionen kritisch sieht, daß Magnus Söderlund, ein Wirtschaftswissenschaftler für Marketing an der School of Economics in Stockholm, vorgeschlagen hat, das Essen von Menschenfleisch als wichtige Waffe im Kampf gegen den Klimakollaps einzuführen. „Konservative“ Tabus gegen den Kannibalismus sollten daher beseitigt werden. (Sind Sozialisten beim Thema Menschenessen weniger zimperlich?)
„Wenn wir in Sachen Klima- und Nachhaltigkeitsfragen nichts unversucht lassen wollen, ist es wichtig, das Thema anzusprechen.“
Will der Mann nur in die Medien, oder meint er es ernst? Heutzutage ist das nicht mehr zu trennen, weil die geistig-moralisch entrückten Eliten in ihrer Filterblase so ziemlich jeden Unfug verbreiten können, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Bleibt nur zu hoffen, daß die School of Economics ihrem exzentrischen Prof wegen Rufschädigung auf die Finger klopft. Ist aber unwahrscheinlich, Schweden, Sie wissen schon.
Pikanterweise ist Söderlund gar nicht der Erfinder der seltsamen Idee. Bereits letztes Jahr hat der Evolutionsbiologe und missionarische Atheist Richard Dawkins ähnliche Vorschläge gemacht, wobei es ihm „nur“ darum ging, menschliche Zellen und damit Gewebe zu züchten, das man dann essen soll. Igitt. Na denn, Professoren Söderlund und Dawkins, macht mal vor. Jeden Tag ein Menschensteak aus dem Labor oder aus der Prosektur, dann machen wir mit. Vorher nicht.

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/09/20/klima-gaga-kannibalismus-gegen-klimawandel/

Ja, natürlich wissen die Faktentopcheckerbunnies von „Snopes“ und Konsorten, dass der Verhaltensforscher nur die ethischen Grenzen bei seinem Publikum ausloten wolle, also wirklich nur für die Verhaltensforschung and the fuck of it, jaja, ganz sicher, diese Forschung dient ganz gewiss nicht dem Verschieben ethischer Grenzen und dem Nudging in eine bestimmte Richtung, so viel steht fest. Dawkins scheint es hingegen unmissverständlich ernst zu meinen, sollte aber als Biologe doch schonmal was von Prionenkrankheiten gehört haben? Und warum muss es ausgerechnet menschliches Zuchtgewebe sein?

Natürlich kennen wir das Geheimnis:
SOYLENT GRÜN IST MENSCHENFLEISCH!!!

Dabei hatte sich der Erzähler seiner Demut noch überlegt, ob ein Titel wie „Armee der Finsternüß“ mit Colonel Kurtzens Ausführungen über „das Grauen“aus „Apocalypse Now“ angesichts des Hypes um eine behinderte Göre und ihre Follower nicht doch etwas zu dick aufgetragen wäre! Nein, FAS-Gretels UN-Auftritt ist nicht einfach ein peinliches Spektakel sondern in Anbetracht dessen, wie die Nummer von den Medien abgefeiert wird, höchstgruselig, insbesondere wenn man an die kaum verhohlen natur-, menschen- und lebensfeindliche, den vorgeschobenen Zielen diametral entgegengesetzte Ausrichtung der Klimareligion denkt! Die ganze Nummer lässt nichts Gutes ahnen, und wenn unsere Gedunsene schon wieder davon spricht, dass sie „die Menschen mitnehmen“ will, dann beginnt der Erzähler SEINE Panik zu spüren, zumindest „ein Stück weit“. Bilder wie diese unterstreichen den Tenor dieser Inszenierung, die eine unverhohlene Drohung und Machtdemonstration der hinter Greta stehenden Strukturen darstellt und keineswegs eine so nicht geplante Entgleisung einer überforderten Halbidiotin:

Sind diese beiden Moppel dort nicht auch ein Grund zum Doppel…, äh, ja, lalala
Bild: PI-News

Gleiches gilt für das Presseecho, dass das abgelesene Gegeifer der Alkoholgeschädigten generierte, im allgemeinen, dazu der „Stern“:

UN-Klimagipfel: „Brennender Zorn und schonungslose Eloquenz“: So kommentiert die Presse Gretas Wutrede bei der UN

Sie musste gar nicht laut werden, um sich Gehör zu verschaffen: Mit drastischen Worten hat Greta Thunberg den Mächtigen der Welt in Sachen Klimapolitik die Leviten gelesen. Das Presseecho ließ nicht lange auf sich warten.

„Wie könnt ihr es wagen?“ Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat den Staats- und Regierungschefs auf dem Klimagipfel in New York gehörig die Leviten gelesen. Ihre Kindheit sei zerstört, Tier- und Pflanzenarten ausgerottet, die Zukunft der Menschheit aufs Spiel gesetzt worden.

Mit Tränen in den Augen und sichtlich bewegt machte sie den Mächtigen der Welt heftige Vorwürfe. Ihre Rede wurde von der internationalen Presse überwiegend positiv aufgenommen. Doch es gab auch kritische Reaktionen. Ein Überblick.

*****

Den „Überblick“ ersparen wir uns hier, er ist dementsprechend. Und keine der „kritischen Stimmen“ zeigt die ganze nackte, schäbige, alkoholgeschädigte Wirklichkeit einer gegen die Welt, gegen das Leben instrumentalisierten saublöden Göre mit Schrumpfhirn. Stattdessen kann sich, wer noch nicht hat oder nochmal will, das ganze Elend hier antun, prost Mahlzeit:

Ja, wie kann DAS DING es wagen?
„She seems like a very happy young girl looking forward to a bright and wonderful future! So nice to see!“ („Donald Trump“, lustiger Twitteraccount mit frechen Sprüchen)

Armee der Finsternüß

Das Grauen hat ein Gesicht! Und man muss sich das Grauen zum Freund machen! Das Grauen und der moralische Terror sind deine Freunde! Falls es nicht so ist, sind sie deine gefürchteten Feinde! Sie sind deine wirklichen Feinde!

(Colonel Kurtz in „Apocalypse Now“)

Jugendlicher Aktivismus in Vollendung: „Skulls from the Killing Fields“
Bildquelle: Wikimedia

Am Küchentisch im Doppelverdienerhaushalt meinte das bessere Dreiviertel Eures ZUTIEFST demütigen Erzählers bei der gemeinsamen „Presseschau“, dass ein Bild, welches Klimapanikkrüppel Greta im „Hambi“ inmitten einer Horde hominider „Aktivistinnen“ zeigte, etwas wirklich erschreckendes an sich hätte, dass diese ganzen Gestalten, die föhrende Alkoholgeschädigte natürlich inbegriffen, weit davon entfernt wären, einfach nur sowas wie „verwirrte, liebenswerte Mäh-Schäfchen“ (Nuadamandia, momentan verschollene Wahrheitsbloggerin, sinngemäß wiedergegeben) darzustellen, sondern ihnen vielmehr die Bereitschaft zu (oder zumindest Befürwortung von) Gewalt und Mord förmlich aus den Visagen (soweit unvermummt) starre. Dem konnte der Erzähler in seiner Demut schwer widersprechen, allerdings überkommen ihn angesichts der Gretel selbst regelmäßig unwillkürlich exterminatorische Gedanken, kann er doch, wider jede Ratio, in diesem Individuum nur schwer ausschließlich ein armes, missbrauchtes Kind sehen. Obwohl von Grund auf nicht unbedingt behindertenfeindlich, setzt er gerade seine wohl vergeblichen Hoffnungen auf die Freak-Waves des Atlantik. Woher das rührt? Wohl an dem bei all dem Kleinmädchengepose („sooo klein und schwach und doch ganz stark gegen all die Mächtigen und die ignoranten Massen der nutzlosen Fresser!“) stets herrischen und irgendwie sowohl absolute Gnadenlosigkeit wie hinterhältige Bosheit ausstrahlenden Gesichtsausdrucks des kleinen Wesens! Der Erzähler traut der Kreatur ohne weiteres zu, angesichts einer Exekution von tausend oder zehntausend Ü40-Klimaschädlingen kaltlächelnd mit gekräuselten Brauen ins vorgehaltene Mikro zu kommentieren, dass das noch lange nicht genug war, dass aber jetzt hoffentlich wenigstens alle die Panik spüren! Ob er, der Erzähler, nun auch schon der Paranoia kecke Beute geworden ist? Andere sehen in dem besagten Ensemble ja lediglich Jesus und seine Jünger! Pah, der ist halt einfach noch nichtig richtig aufgewacht, der armselige Ein-Satz-Blogger! Höhöhö!

Ansonsten war DAS ja keinesfalls „nur“ lostig gemeint, sondern schon in dem leonardcohenschen Sinne von „‚i’ve seen the future, Brother, it is MURDER“. Ja, so ist das, und „things are going to slide, slide in all directions, won’t be nothing, NOTHING!, you can measure anymore…“

Give me crack and anal sex, take the only tree that´s left and stuff it up the hole in your culture…

Bevor aber jetzt irgendein Naseweis meint „jaja, Bevölkerungsreduktion durch die satanischen KILLUMINATI-PÄDO-ELITEN, alter Hut, guggsch du DEAGEL-LIST…“ muss der Erzähler schon mahnend den Zeigefinger erheben und zur Vorsicht gemahnen! Langsam müsste es nämlich auch der Allerletzte mitbekommen haben, dass nicht nur Deagel von der Wirklichkeit eingeholter, wenn nicht schon überholter Internet-Schrott ist, sondern dass mit der Chimäre „Bevölkerungsreduktion durch die Eliten“ schon seit Jahrzehnten Weltuntergangs- und Postcollapse-Prophetie betrieben wird, während die Hominidenmassen weiter exponentiell schwellen.

Zudem sind die Geschichten von wegen „Bevölkerungsreduktion durch schurkische Eliten“ großflächig mit antiweißen Memen verseucht, wonach es BIG BAD WHITEY ist, der die armen Brownies dezimieren möchte, weil er ihnen ihren Platz an der Sonne nicht gönnen will oder so ähnlich. Dies füttert nur den ohnehin in den schwarzen Massen unterschwellig brodelnden und immer wieder mal blutig hervorbrechenden Weißenhass, denn so wie die Weißen Nationalisten ihr „White-Genocide-Scenario“ haben die bewegten Schwarzen den „Black Genocide“, sind überzeugt davon, dass Whitey ihnen ausrottungstechnisch ans Leder möchte!

Wer von so einer „Genocide-Them-Before-They-Genocide-Us“-Dynamik profitieren könnte, darf sich der geneigte Leser selbst überlegen. Der demütige Erzähler fand es gelinde gesagt ausgesprochen surreal, in einem Video über das so grausame wie erbärmliche Hühnerschwenkritual orthodoxer Juden in New York zu sehen, wie die Hühnerschwenker tierschutzbewegten Demonstranten ein Plakat entgegenhielten, auf dem die Doppelmoral der „White Liberals“ angeprangert wurde, die gegen Fleischverzehr opponierten, aber gleichzeitig den „Abtreibungs-Mord an schwarzen Babies“ befürworteten! Er hatte es sich ja vorgenommen, dieser Sache nachzugehen, zumindest „ein Stück weit“ zu recherchieren, welches Huhn (oder war es ein Cuck-, äh, Kukuk?) hier welche Verschwörungseier ausbrütet, aber ihr wisst ja wie es ist, man kommt einfach zu nichts. Nun wird ja den „Liberals“ von den Kack-, Cuck-, äh, verdammich, Konservativen von jeher ihre Haltung zu Fragen der Abtreibung als mindestens Beihilfe zum Mord angekreidet, aber das, im Gegensatz zu den Weißen Nationalisten, eher rasseunabhängig, wohingegen der Vorwurf der Ermordung von explizit schwarzen Babies für den Erzähler ein Novum darstellt. Und das auch noch von Seiten orthodoxer Hühnerschwenker, den Supportern von DONALD, der vorgeblich letzten Hoffnung der weißen Rasse!

Surreal!

Aber gut, der Erzähler merkt, wie er abschweift und versucht demütig, den roten Faden wiederzufinden – Moooment, war da überhaupt einer? Ähh, ach ja, also der Erzähler neigte bislang eher der Ansicht zu, dass wenn denn irgendwann gemerzt werden soll, dies eher nur bestimmte, missliebige Gruppen und Grüppchen beträfe, während man ansonsten statt auf Ausdünnung oder gar flächendeckende Dezimierung auf weitere Verdichtung, insbesondere in den ehemals weißen Industrie- und Technologienationen, setze, wie jüngst von den Hohepriestern der heiligen Klima-Klimax verkündet, denn nicht die Bevölkerungsdichte an sich sei das Problem, sondern nur die Art, wie „wir“ lebten! FAZke Joachim Müller-Jung fasst in seinem Kommentar „Der Klimastachel im Fleisch“ in der FAZ vom 9. August des laufenden Jahres diese Lagebewertung folgendermaßen zusammen (Hervorhebungen durch den Zitierer, grammatikalische Unzulänglichkeiten im Orijinahl):

Tatsächlich ist der neue IPCC-Bericht in dieser Hinsicht ein Meilenstein. Denn er ragt in seiner Alltagswirkung über alle vorhergehenden Analysen hinaus: Die Fachleute arbeiten nun mehr denn je an raschen Lösungen, die nicht immer (nur) persönliche Entscheidungen betreffen. Das Thema Landnutzung ist der perfekte Hebel dafür. Vordergründig geht es diesmal weniger um Temperaturen und Klimaphysik, auch nicht um Nord-Süd-Konflikte, sondern um den Konsum und die Lebensführung jedes Einzelnen.

Und weiter zum Kasus Knacktus:

In der industrialisierten Welt verweist man an dieser Stelle gern auf die Mutter aller Probleme, so heißt es dann, nämlich auf das immer noch rasante Wachstum der Weltbevölkerung. Dabei ist es, wie der IPCC deutlich aufzeigt, nicht so sehr die bald zehn Millionen Menschen auf der Erde, die das Problem verursachen, sondern die Art und Weise, wie wir uns auf dem Planeten ausgebreitet haben. Anders gesagt: Nicht so sehr das Bevölkerungswachstum an sich, eher schon die Tatsache, dass wir alle immer älter werden wollen, auch älter geworden sind und dafür die Ressourcen immer rücksichtsloser auszubeuten bereit gewesen sind, hat die Böden und die Natur an den Rand des Verderbens geführt.

Drohend hebt sich hier also eine Keule pol-potscher und maoistischer Prägung gegen die „ältere Generation“, wobei die Grenze schwammig bleibt und wohl all jene umfasst, die nicht mehr zur Schule gehen und nicht auf diesem Zug mitfahren wollen, ob nun dreißig, fünfzig oder siebzig+, dass darüber hinaus natürlich ausschließlich die Weißen mit dem vorgeblichen Öko-Riesenplattfußabdruck angesprochen sind, schwingt unausgesprochen im „wir“ mit). Westlich geprägte, produktive Hochtechnologiegesellschaften, die, was zu beweisen war, grundsätzlich eine hohe Lebenserwartung bei geringer Bevölkerungsdichte und hoher Lebensqualität ermöglichen, sind also nun endgültig so etwas wie der Krebs und die Tuberkulose des Planeten, derangiertes, prekär verdichtetes Drittweltgewimmel wäre demnach also nicht das Problem sondern eher die Lösung! Und wer alt werden will, geht bekanntermaßen über Leichen, insofern ist allein schon „alt werden wollen“ zumindest ein Gedankenverbrechen, wenn nicht gleich eines gegen die Möhnntschlichkeit! Mögen auch Flora und Fauna in Indien oder Schwarzafrika unter der Last der Hominidenmassen ächzen und dem Abgrund der Extinktion entgegengedrängt werden, der ökologische Plattfuß des Afrikaners oder Inders sei im Vergleich zu BIG BAD WHITEY so verschwindend gering, dass dort, so aktuelle Berechnungen, hinsichtlich des Lebensstandards gar noch „Luft nach oben“ bestünde!

Dazu passt auch, dass in der FAZ vor einiger Zeit in einem ganzseitigen Artikel das tatsächlich von Natur aus ausgesprochen biodiverse Indien, in dem sich, zugegebenermaßen, immer noch verhältnismäßig viel größeres und kleineres Wildlife mit einer exponentiell schwellenden Bevölkerung oft stressig drängt (ausgehungerte Wildelefanten gehen schon mal auf Randale-Tour in der Großstadt, Leoparden jagen im urbanen Umfeld von Bombay Affen, Hunde und Kinder) und Letztere, kulturell bedingt, durchaus eine mitunter bemerkenswerte Toleranz zeigt, als Zukunftsmodell für Deutschland empfohlen wurde!

Von einer Problematisierung der „Überbevölkerung“ hat man sich also im wissenschaftlich-politischen Diskurs bzw. beim Framing, Nudging und Leitplankenbau weitestgehend verabschiedet – ein Kommentator in einem befreundeten Elite-Blog wies den Erzähler darauf hin, dass es seit 1995 keine UN-Konferenz mehr zum Thema Bevölkerungsexplosion gegeben habe und dass er angesichts der Tatsache, dass die „betroffenen Shitholecountries“ sich seither „allesamt mal wieder locker verdoppelt haben“, schon bemerkenswert finde, dass dieses Thema „vom Tisch“ sei.

Bemerkenswert findet das natürlich auch der Erzähler, der als Kind der 70er mit apokalyptischen Schreckensszenarien zur Überbevölkerung aufgewachsen ist: Von „Global 2000“ bis zum Apfelbäumchenpflanzer Hoimar von Dittfurth, flankiert von grässlichen Bildern von Hungersnöten und Hungerbauchkindern, die Spenden- und Nahrungsmittelüberschussbombardements auslösten, welche die Bevölkerungsexplosion nochmals befeuerten während sich diese dann allmählich doch, teils durch eine gewisse technische Entwicklung in den betroffenen Ländern selbst, teils durch Technologieexport des „Westens“, vor allem in Indien aber auch in Schwarzafrika, als zumindest soweit beherrschbar erwies, dass die großen Hungersnöte mitsamt der Alptraumbilder allmählich verschwanden. Der Erzähler weiß nicht mehr, wann er dem letzten Hungerbauchkind in den Medien begegnete, es ist gefühlt Jahrzehnte her.

Eine Frage für sich bliebe noch, inwieweit das Überschütten von Afrika mit den Getreideüberschüssen Amerikas und des Westens, so wie überhaupt die ganze „Entwicklungshilfe“ nach Gieskannenprinzip aufgrund falscher und moralerpresserischer Behauptungen, was erst die Hominidenmassen schuf, die nun in die weißen Länder überschwappen (es ist noch nicht all zu lange her, da gab es viel weniger Afrikaner als Europäer), genau diesem Zweck diente. Schon damals verwiesen Kenner darauf, dass die Hungersnöte, die zum Anlass für monströse Spektakel wie „Life Aid“ genommen wurden, einer medial verzerrten Darstellung in den Medien unterlagen: Die Ursachen wären von lokaler Natur gewesen und so auch die Hungersnöte lokal beschränkt; es habe genug Lebensmittel im Land gegeben, es herrschte lediglich ein Verteilungsproblem. Äthiopische und somalische Bauern hätten es ansonsten sehr wohl verstanden, mit der kargen und rauen Natur ihrer Heimat zu wirtschaften, jedenfalls besser als deutsche Medizinstudentchen oder Bob Geldof, dessen Vorbild, die betroffenen Länder einfach mit Nahrungsmittelüberschüssen zu überschütten, traditionelle Formen der Landnutzung ebenso erstickt habe wie überhaupt jede Eigeninitiative, während die Reproduktionsrate steil nach oben gegangen wäre. Alex Kurtagic ist insoweit zuzustimmen, dass das, was wir heute sehen, nicht dem ursprünglichen Zustand Afrikas zeigt, sondern einen in kürzester Zeit aus dem Ruder gelaufenen, destabilisierten Kontinent mit einem im Vergleich zur jüngeren Vergangenheit monströsen Bevölkerungswachstum, das sich aus eigener Kraft nicht erhalten kann. Fremde wundern sich, warum denn in den afrikanischen Cities alles MINDESTENS so teuer wäre wie in Europa und man da mitnichten mit seinen Euros wie ein König residieren könne, wie in manch Schwellenländern auf anderen Kontinenten. Die Antwort ist so einfach wie vielsagend: Die afrikanische Landwirtschaft ist größtenteils immer noch auf Subsistenzniveau, dient also der Versorgung des Bauern und seines Clans, von einer Industrie kann man ebenfalls nicht sprechen, folglich muss alles, wirklich alles von anderswoher importiert werden: Aus dem „Westen“, aus Asien. Und das kostet eben. Und dann beschaue man sich ein Monstrum wie Lagos und lerne das Gruseln dabei.

Exzellent!

Aber sei es drum, die „Bevölkerungsexplosion“ hat nun, wo die „Bootsflüchtlinge“ ausgesprochen wohlgenährt und kraftstrotzend daherkommen, zumindest keine Priorität mehr (allein der Begriff mutet schon „retro“ an, es ist allenfalls noch von „Überbevölkerung“ die Rede), soll offenbar hingenommen, wenn nicht begrüßt werden, unter der Bedingung, den Lebensstandard der breiten Masse auf Schwellenlandniveau zu drücken! Es soll sich jeder selbst weiter schön bunt ausmalen, wie das dann aussehen könnte! Und in Anbetracht der herrschenden „Eliten“ bzw. Oligarchien ergibt das durchaus Sinn: In hochentwickelten Industrie- und Hochtechnologienationen geht es den Leuten auf Dauer zu gut. Die Arbeitsplätze werden so produktiv, dass bei stetiger Mehrwertsteigerung immer weniger Arbeitskraft benötigt wird. Menschenmassen und industrielle Elendsarmeen als Reserve werden schlicht nicht mehr benötigt, statt dessen könnte sich die Bevölkerung gesundschrumpfen – wie viele Finnen leben auf einer mit der BRD vergleichbaren Fläche? Eine Entwicklung die grundsätzlich zu höherem Lebensstandard, mehr Lebensqualität, mehr Natur, weniger Stress führen würde. Auch der „Wellfare-State“ ließe sich halten, sogar entschlacken, was die ganze Bürokratie- und Elendsverwaltung betrifft, letztlich auch „humaner“ gestalten. Eventuell auftretende Probleme, wie tatsächlicher Mangel in manchen Berufssparten, etwa der Pflege, ließen sich durch zielgerichtete Maßnahmen (evtl. eine maßvoll gestaltete Arbeitsmigration europäischer Fachkräfte und technische Innovationen, siehe Japan) sicherlich in den Griff bekommen, der allgemeine „Fachkräftemangel“ als Folge des „demographischen Faktors“ wurde ohnehin längst als propagandistische Desinformation entlarvt.

Scheußlich!

Aber offensichtlich ist all dies nicht gewollt, es darf dem Vieh einfach nicht zu gut gehen, weshalb man von oben herab den entgegengesetzten Weg beschreitet: Verdichtete, auf knappe Ration gesetzte Massen, noch dazu aus verschiedensten Ethnien, Kulturen und Religionen zusammengeschaufelt, wobei offensichtlich eine bedingungslose Massenimmigration afroarabischen Prekariats favorisiert wird, lassen sich wohl, gerade wegen des unweigerlichen gegenseitigen Zerfleischens, im Sinne der Oligarchien einfacher beherrschen, zumal wenn es ohnehin um gezielte Zerstörung und Downgrading geht, Lateinamerika mag hier als Vorbild dienen. Gesellschaftlicher Zusammenhalt steht dem entgegen und deshalb richtet sich die Migrationswaffe auch direkt gegen diesen, während gleichzeitig das Grundgerüst der Technologienation, angefangen bei der gesicherten Energieversorgung, abgerissen oder zumindest angesägt wird. Da wundert es auch nicht mehr, dass Deutschland mit dem Morgenthauplan den Vorreiter zur Weltrettung machen soll.

Nun wäre es nicht so, dass deswegen überhaupt kein Raunen und Murren im Volke herrschte, weshalb man mit aller Gewalt dafür sorgen will, dass die Herde im medialen Raum keinen Hort der Ruhe mehr findet, stattdessen beständig hochgescheucht und unter massiven moralerpresserischen Druck gesetzt wird. Dabei ist es letztlich fast egal, wie widersprüchlich und entlarvend die Meldungen sind, entscheidend ist, wer letztlich die Deutungshoheit hat und am Drücker der Gefühlskanone sitzt. Man kann nicht genug auf die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung und Verhaltenspsychologie verweisen: Ratio wird überbewertet, Menschen werden im Denken und Handeln von irrationalen Impulsen auf Gefühlsebene gesteuert, und genau hier greifen Framing, Nudging und Greta-Kult! Denken heißt zum Teufel beten, denn allein bei der Lektüre von zwei Artikeln und einem Kommentar in der FAZ könnte man anhand der Ungeheuerlichkeiten, die da beiläufig in Nebensätzen erwähnt werden, glatt zum Nihilisten werden, wenn man es nicht schon ist.

In besagter Ausgabe der FAZ warnt der klimareligiöse Hohepriesterrat, mit der Panik-Peitsche weit ausholend, in einer Zeit, in der, trotz bedrohlich wimmelnder Hominidenmassen, zumindest die ganz großen Hungersnöte der Vergangenheit angehören, auf der Titelseite vor Hunger in Folge Flächen- und Ressourcenverbrauchs:

Etwa 500 Millionen Menschen leben derzeit in Ländern mit extremem Wasser- und Nahrungsmangel. 75 Prozent der Flächen sind inzwischen durch Trockenheit, Übernutzung und Erosion beeinträchtigt. Gleichzeitig hat sich die Intensivierung der Landwirtschaft beschleunigt. Zwischen1961 und 2016 haben sich die klimaschädlichen Emissionen im Agrarsektor verdoppelt.

Im Ressort Politik dagegen geht der Herr Joachim-Müller-Jung, also genau der, der in seinem eingangs angeführten und zitierten Kommentar den jüngsten IPCC-Bericht als alternativlosen „Meilenstein“ präsentierte, an dessen Vorgaben, und zwar für jeden Einzelnen, kein Weg mehr vorbeiführe, etwas näher auf die darin enthaltenen Lösungsvorschläge ein, die hier auf einmal „umstritten“ und keineswegs über jeden Zweifel erhaben sind. Nach dem üblichen Gedöns um Rezurzen, CO²-Reduktion, Aufforstung und Rindergepupse kommt zum Schluß dann der dicke Hammer:

Viele Experten halten den Sonderbericht für ein Signal zu einem Aufbruch beim bevorstehenden Klimagipfel in New York und danach bei der Klimakonferenz in Santiago de Chile. Für Diskussionen dürfte der Vorschlag des IPCC sorgen, die Flächen für Bioenergie zu erhöhen. Denn der großräumige Anbau von Energiepflanzenmonokulturen schadet der Artenvielfalt und steht in direkter Konkurrenz zum Anbau von Nahrungsmittelpflanzen. Helmut Haberl vom Institut für Soziale Ökologie in Wien sagt: „Die meisten Szenarien, in denen die Erderhitzung auf 1,5 bis zwei Grad Erwärmung begrenzt wird, benötigen erhebliche Landflächen – bis zu sieben Millionen Quadratkilometer – für Bioenergieproduktion, gekoppelt mit Kohlenstoffabscheidung und -Speicherung. Zum Vergleich: Das wäre fast die Hälfte der globalen Ackerfläche im Jahr 2000.

Wir fassen zusammen: Der oberste Rat der Klimaschweinepriester warnt also zum einen vor durch Flächenverschleiß und Ressourcenraubbau, intensivierte Land- und Forstwirtschaft und die Bedarfe der westlichen Hochtechnologiegesellschaften verursachter Nahrungsmittelknappheit, fordert aber einerseits, zum Dienst am Klimagötzen einen Großteil der globalen Ackerflächen dem Energiepflanzenanbau zu opfern, der nicht nur direkt in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion tritt, sondern unbestreitbar eine wahre Vernichtungsmaschine für die Biodiversität darstellt, die schon jetzt gigantische Schneisen in die Biosphäre schlägt und dabei vor allem auch die Hotspots der Artenvielfalt, wie etwa die Regenwälder Indonesiens und Malaysias, förmlich ausradiert! Und das vor dem Hintergrund, dass ansonsten bei der andauernden Klima-Hysteriebeschallung ohne Unterlass ein globales Artensterben als direkte Folge des Klimawandels an die Wand gemalt wird, eine fanatische Sekte und Pressure-Group innerhalb der Klima-Religion sich sogar „Extinction Rebellion“ schimpft, was soviel wie „Rebellion gegen die Ausrottung“ heißen soll, obwohl „Rebellion der Ausrotter“ angemessen wäre, eine Armee der Finsternüß, gegen die Welt, gegen das Leben, gegen jeden gesunden Menschenverstand.

Oh, da hebt schon wieder so ein kecker Naseweis sein altkluges Stimmchen: „Was jetzt? Kommen jetzt also doch Bevölkerungsreduktion und Massenkeulung durch die Eliten? Erst verdichten, dann vernichten?“

Tja, in der Tat ist es schwer zu sagen, wohin die Reise geht, wenn der Weltfeind irre ist, es gibt schon zu denken, wenn unter dem transparenten Mäntelchen der Weltrettung offenbar die Hungerwaffe wieder scharf gemacht werden soll, und das vor aller Augen. Anderseits ist die jüngere Vergangenheit voll von ausgebliebenen apokalyptischen Zusammenbruchszenarien, und das sowohl im Mainstream als auch gerade in der alternativen Szene. Diese massive Promotion des Energiepflanzenanbaus im IPCC-Bericht könnte schlicht dem Umstand geschuldet sein, dass eine mafiöse Lobby, die damit einen Haufen Shekels einsacken möchte, den hochseriösen IPCC dahingehend beeinflusst hat, hier möglichst hohe Vorgaben zu setzen, die dann auch nach dem zu erwartenden Runterhandeln noch genug Raum für immensen Profit ließen. Dreckig genug aber weit von gezielter Massenextermination im Milliardenbereich entfernt.

Man weiß es nicht.

Sicher ist nur, dass das klimareligiöse Narrativ so falsch, so fadenscheinig ist, dass mittels Framing, Nudging, stetig intensiviertem sozialem und moralerpresserischem Druck jede Ratio bei den Rezipienten so weit als möglich unterdrückt und mittels einer Flut von Signalen, die allesamt den Gefühlssektor ansprechen, förmlich nieder gebrüllt werden muss. Und was sollte dazu besser geeignet sein als die bewährten totalitären Hirnwäschemethoden, die praktisch die Blaupause von „Fridays for Future“, „Extinction Rebellion“ und all den anderen Armeen der Finsternüß darstellen? Alles schon mal dagewesen, insbesondere das Aufhetzen „der Jugend“ als Vertreter der neuen, gerechten Ordnung gegen „die Alten“ als Repräsentanten des alten, schlechten Systems, was unter Mao zu mindestens 200 000 Toten geführt hat. Der mitnichten vertrauenswürdige Gerhard Wisnewski muss, als Urgestein des investigativen, so alternativen wie alternaiven Tschournallismus, natürlich auch von irgendwas leben und läutet die schrillsten Alarmglocken, in dem er für Deutschland und Europa ein derartig maoistisches Szenario mit allen mörderischen Konsequenzen als greifbar nah und unausweichlich prophezeit:

Mag sein, dass er da gewaltig überdramatisiert. Allerdings: Es sind genau die Methoden, die Säuberungen und Massenexterminationen wie unter Mao und Pol Pot vorausgehen, damit liegt er völlig richtig. Das heißt wiederum nicht, dass man das zwangsläufig mit derselben Konsequenz durchzieht. Vielleicht reicht ja schon ein büschen Einschüchterung?

Was solche Methoden an sich über die Lauterkeit ihrer Anwender und deren Ziele aussagen, dürfte ohnehin klar sein.