Auf nen Espresso – Relationen und Bedeutungshoheit (Update)

Was nen beeindruckender Fakten-Netzfund! Ja, genau, scheisz auf „ONLY Black Lives Matter“:

Impressive!

So nebenbei noch ein demütiger Blick in die Zurtze (FBI Crime Report 2013, Expanded Homicide Data Table 6):

Äääh, naja, sieht irgendwie schon bescheidener aus. Da haben also anno 2013 von rund 240 Millionen Weißen 189 je einen Schwarzen umgebracht und von rund 41 Millionen Schwarzen 409 je einen Weißen („Single victim/single offender“). Immerhin ist die Kill-Rate des Negers an Whitey hier immer noch mehr als das Doppelte von andersum, aber die Grafik oben ist doch weitaus krasser bzw. „graphic“ wie der Anglo-Lateiner sagt. Der Erzähler wollte sich deswegen jetzt auch so ein tolles Schaubild mit langen wie kurzen aber immer knallharten Fakten-Balken herrechnen, aber leider streikte sein Hauptschulverstand dabei, es kam immer nur sowas wie „nachts ist es kälter als draußen“ bei raus! Jaja, schon länger her, d‘ Baumschul‘. Na, auch keine Schande, selbst PIPI-Stürzi ist dabei lieber vorsichtig im Konjunktiv verblieben und wohl auch sonst ziemlich durcheinander geraten:

Außerdem würden knapp dreizehnmal mehr Morde von Schwarzen als Weißen als umgekehrt ausgeführt

Dazu noch die ständige Ablenkung aus dem Weltnetz, wie soll Mann sich da noch auf Mathe- und Statistikkram konzentrieren?

-Ruby May: Swimming and spinning – VLOG-

Jaja, saftigstes Trigger-Dingens auf dem Startbild und dann erstmal dicker Sweater! Alles nur, um einen zu „Onlyfriends“ zu locken, wo man sich für einen Schekel die Sekunde einen runterladen darf oder so ähnlich – da habt ihr aber die Rechnung ohne das Wirtstier gemacht! Bah, ein einziger TEASE, das alles! Dafür darf man sich hier wenigstens kostenlos und guten Gewichsens einen, äh, ja ablachen latürnich:

-dodokay – Deutschländer – Werbung auf schwäbisch-

Wie eine alte Weisheit sagt: „Wer gesehen hat, wie Würste gemacht werden, der isst schon keine mehr“ oder auf negerisch: „Don’t Believe The Hype!“

Ond grad deshalb ischt auf Bläck Lives Mätter emmr no ond jetzd erscht rächt gschissa, au wenns oim so langsam eileuchtet, warom scho der selige William L. Pierce sein großa Rassekrieg emmr wieder hot verschieba müssa!

Apropos Pierce, war des net der, der gsagt hat, „we have to exterminate the Negroes cause otherwise we’ll stick our cocks in them“? Ja, scheiszdochnei:

-3dyli: CURVY/THICK Lingerie Try-on Haul | Dear Lover-

So, Mr. Mounk, isch des rächt so? Hat ihne der Artikel gfalla? Bitte bitte, mache se die Geigensaite om mein Hals a kleines Bissle locker – EI CÄNT BREATHE!!!

Update, 14.06.20: Nochmal ernsthaft: Der Erzähler muss sich, nachdem er sich das Ganze nochmal angeschaut hat, dahingehend korrigieren, dass die Balken-Grafik stimmig ist. Scheisz Denkblockada! Ischt au rächt oifach, von wäga Dreisatz ond so. Fascht wia an dr Wurschttheke! Also ka ma des dene BLACK GRETAS MÄTTER scho om dia ohgwaschene Ohra haua!

Ach ja, RIP Uderzo – mit „Siggi und Babarrass“ in die Akopalüze

Dazu des Erzählers Lieblingsreim aus „Asterix“:

„Auf dem Weg vom Urlaub her, kommt da ein Leichenzug daher. Beim Jupiter, was bin ich froh, die Leich‘ ist mein Zenturio!“

(Der angeheiterte Legionär „Keinentschlus“ in „Das Geschenk des Cäsar“)

Des Erzählers absolute Favoriten unter den Asterix-Bänden waren allerdings „Der Seher“ und „Asterix und die Normannen“ – unsterblich witzig! Danke dafür!

Wobei, das muss einfach erwähnt werden, „Asterix“ es schon seit dem Tod von Goscinny, dem TEXTER nicht mehr recht gebracht hatte und die letzten Nummern unsäglich öde waren, was aber kein Schmäh, nur eine nüchterne Feststellung sein soll, ein Resümee, zu dem der Erzähler schon vor vielen Jahren, als junger Malitschik noch, gelangen musste. „Asterix“ lebte durch den meisterhaften Zeichner Uderzo UND den nicht minder genialen Texter Goscinny, und war nach dem Hinscheiden des Letzteren bestenfalls noch eine halbe Sache. Ach, waren das nicht „Unsichtbare“? Fluppe! Obwohl, „Asterix“ ist ja heute eh mit seinen rückständigen Dörflern, die sich der globalisierten Moderne ignorant entgegenstellen und zudem laufend Ausländer aufmischen, brauner Natziehdreck von vorgestern, wobei es in diesem Zusammenhang durchweg lostigeres nachzutragen gibt als etwa vitzlis Liebling Richard Herzinger von der „WELT“, an dem sich unter anderem der Korrektheiten-Manfred abarbeitete. Zum Beispiel die Vereinnahmung durch den Hardliner Rolf „Fix und Foxi“ Kauka, wo man nur noch staunen kann, was hier einstmals nach 45 noch möglich war:

Nationalistische Vergangenheit: Als «Asterix» noch «Siggi» hiess

Die «Asterix»-Comics feiern in Frankreich ihren 60. Geburtstag. Im deutschsprachigen Raum wurden sie durch einen deutschen Verleger in den 1960er-Jahren zunächst für rechte Propaganda missbraucht.

60 Jahre ist es her, dass die Comic-Helden «Asterix und Obelix» das Licht der Welt erblickten: Am 29. Oktober 1959 erschien das erste Abenteuer des kleinen Galliers im französischen Jugendmagazin «Pilote» – die Geburtsstunde der erfolgreichsten französischen Comicserie. Im Gegensatz zu heutigen Veröffentlichungen erschienen die Geschichten jenseits von Frankreich wesentlich später.

Erst 1965 kaufte der deutsche Verleger Rolf Kauka die Lizenzen für die französischen Comics. Der aus Sachsen stammende Kauka wollte auf der Erfolgswelle von Walt Disney mitschwimmen und Comichefte auch im deutschsprachigen Raum bekannter machen. So hatte er zuvor eigens die Figuren «Fix und Foxi» kreiert, deren Abenteuer erstmals 1953 zu lesen waren.

Kauka veröffentlichte die Geschichten von «Asterix und Obelix» erstmals 1965 in seiner Zeitschrift «Lupo modern». Allerdings adaptierte er die Comics der Schöpfer René Goscinny und Albert Uderzo nicht nur für den deutschsprachigen Raum – er drückte den Galliern seinen ganz eigenen, deutsch-nationalen Stempel auf.

Aus Galliern werden Germanen

So wurden aus den Galliern «Asterix und Obelix» die Germanen «Siggi und Babarras». Doch damit nicht genug: Kaukas politisch rechte Gesinnung kam in den Comics eindeutig zum Vorschein. 20 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zeigte sich Kaukas Adaption der französischen Comics nationalistisch, antiamerikanisch und antikommunistisch.

Die Einleitung zur ersten Geschichte «Die goldene Sichel» begann mit den Worten: «So um die Zeitwende müssen sich die Germanen verzweifelt gegen die ungebetenen Gäste aus allen Himmelsrichtungen wehren. Bis auf die kleine Fliehburg Bonnhalla ist ganz Germanien besetzt.» Nicht nur «Bonnhalla» ist an die frühere Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, und den nordischen Sagenort Walhalla angelehnt.

Der Druide, der inzwischen im Deutschen auf den Namen «Miraculix» hört, trug bei Kauka noch den Namen «Konradin» – in Anspielung auf den ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Konrad Adenauer. Während es sich hierbei allerdings noch um Wortspielereien handelte, bekam «Siggi und Babarras» durch Kauka eindeutig antisemitische Dimensionen verpasst.

https://www.bluewin.ch/de/news/vermischtes/braune-vergangenheit-im-comic-als-asterix-noch-siggi-hiess-317018.html

Und, oy vey, in der Tat, wäre das nicht eine w itzige Inspiration für unseren allseits geliebten Spaßmacher und Witzeschmied Nikolette, den Volksleeerer, wenn nicht eh davon auszugehen ist, dass demnächst diesbezüglich bald Schloss mit lostig sein wird, weil nicht nur das Internet „durchschmort“ (Max Goldt)?

Wenn Siggi über Babarras’ Hinkelstein sagt: «Musst du denn ewig diesen Schuldkomplex mit rumschleppen? Germanien braucht deine Kraft wie nie zuvor», ist das die eindeutige Aufforderung, 20 Jahre nach der Schoah die Verbrechen der Deutschen nun endlich abzuhaken. Die Römer bleiben bei Kauka zwar Römer, sprechen aber kaugummikauend mit amerikanischem Akzent. Der heute als Majestix bekannte Häuptling wird gelegentlich mit den Worten «Heil Hein Mark» begrüsst.

https://www.bluewin.ch/de/news/vermischtes/braune-vergangenheit-im-comic-als-asterix-noch-siggi-hiess-317018.html

HOHOHO!

Ja, da lacht das Natziehschwein und reibt, ganz barsch, am Synagögchen seinen Arrrsch.

Aber kommen wir zum obigen frohsinnigen Reim des braven Keinentschlus zurück – passt dieser nicht ganz wunderbar in diese Zeit der gescripteten Krisen und Apokalypsen – wobei „Apokalypse“ ja Offenbarung, Offenlegung von bislang Verborgenem bedeutet. Ob davon gerade wirklich die Rede sein kann, mag jeder Mitlechzer für sich beantworten, der Erzähler verbleibt demütig bei einem entschiedenen JEIN.

Hier noch zur allgemeinen Erbauung einfach ein paar aktuelle Headlines vom MSN-Portal, die man für sich sprechen lassen kann!

„Der Spiegel“ mit Bild vom stillgelegten Times Square in New York:

New York: Die Welt, die wir kannten, ist verloren

„Zeit Online“ mit Bild von Merkel und Scholz:

Corona-Krise: Die Auferstehung der GroKo

„Sat1“ mit Bild von Fäusten, die Gitterstäbe umklammern:

Corona-Krise: NRW entlässt Gefangene

„Kölner Stadtanzeiger“ mit Bild eines leuchtenden Blaulichts:

Jugendliche husten Passanten an

„WELT“ mit gelb-violetter Viren-Grafik:

Stärkster Neuanstieg binnen 24 Stunden

„SZ.de“ mit Bild eines Aschers mit im Sand steckenden, ausgedrückten Zigarettenkippen (EMPHASIS added):

Top Stories – Für wen Covid-19 BESONDERS bedrohlich ist

„Der Tagesspiegel“ mit einem Bild von ernsten, teils fassungslos wirkenden, teils gestikulierenden Ärzten und/oder Pflegepersonal mit Mundschutz vor einem Computerbildschirm in einem klinischen Ambiente:

Deutsche Ärzte bereiten den Ernstfall vor

„WELT“ mit Bild von Wasserhähnen in einem Wasserwerk:

Wasserwerke bereiten sich auf Ernstfall vor

„AfP“ mit einem Bild eines abwägend dreinblickenden Spahn:

Spahn: „Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm“

Dazu:

„Der Tagesspiegel“ mit Bild eines stattlichen Hirschen (X-fach Ender):

Weibliche Säugetiere bekommen Lebensbonus

Und:

„CameraOne“ mit Bild einer Grafik eines lila Wurms mit der Gestalt eines (hässlichen) Penis:

Wurm als Urahn des Menschen

Letzteres in Relation zu den vorangestellten Panik-Titeln und der Erzähler könnte glatt „ein Stück weit“ Verständnis für die Evolutionsskeptiker und -gegner der FRANKSTEINigen Sorte aufbringen oder zumindest in seinen Para-Modus schalten und das alles als eine Art Code psychologischer Kriegsführung verstehen – „WE WANT YOU TO PANIC, FILTHY WORMS YOU ARE!“

Erinnert alles irgendwie an 09/11, wo in Folge die dem Geschehen letztlich doch ohnmächtig ausgelieferten und massivst irregeleiteten Amerikaner unablässig mit Terrorwarnungen jeder Kategorie, vorzugsweise aber „orange“ beschallt wurden – potenziert um das hunderfache.

Der Blackrock-Fritze – schon fett am Profilieren

Einst wurden wir verkohlt und geschrödert, dann gemerkelt, jetzt werden wir ausgeMERZt!

Volksmund

Nachdem er erst mit der in Määhtuuu-Zeiten schon schwer polarisierenden Witzelei, wonach es reiner Zufall sei, dass Sturmtiefs heutzutage allesamt Frauennamen trügen, für ein gelindes Raunen und Schnattern im bundesrepublikanischen Affenstall sorgte, hat Blackrock-Fritze nun gleich mal nachgelegt: Man brauche als Politiker die Journallie nicht mehr da es mittlerweile genug andere Kanäle gäbe. Auch die Deutungshoheit bleibe so stets in den eigenen Händen. Irgendwie ein bisserl wie BELOVED DONALD. Ja, euer demütigster Erzähler kann es sich sehr gut vorstellen, wie der Fritz nicht nur die Union wieder kittet und konsolidiert, auch so mancher von vom Fritz so betitelten „AfD-Ungeziefer“ und überhaupt der Patriidiotenfraktion dürfte sich trotzdem oder gerade deshalb Fritze, und damit wieder der Union, zuwenden, weil man ja schließlich zu den Gewinnern gehören will, und mit Fritz, da gibt es auch bei der CDU wieder was zu gewinnen, wenn dann die zerschlissene Werkzeugratte böse dunkle Königin und Gewaltherrscherin endlich weg ist, die allein alles zu verantworten hat, und Fritze, der schon jetzt die „Lügenpresse“ auf ihre Plätze verweist, „den Saustall aufräumt.“ Tja, der Möhnntsch ist nunmal ein hässliches Tier, so stand es zumindest bei einem großen unsichtbaren Schreiberling zu lesen, allerdings aus Feldmausperspektive: „Schlimmer als die Katzen!“ Auch der Erzähler möchte angesichts dessen lieber über die Felder laufen und fressen was er findet. Und der Wind weht und der Regen fällt, es ist nicht gut in einem Menschenleib zu leben…

Merz hält herkömmliche Medien für verzichtbar – „Wir brauchen die nicht mehr“

Eine Absage des CDU-Politikers Friedrich Merz an die herkömmliche Medienberichterstattung hat für Empörung beim Deutschen Journalisten-Verband (DJV) gesorgt. Merz hatte am 21. Januar bei einer Veranstaltung in Aachen gesagt: „Wir brauchen die nicht mehr.“ Über eigene Social-Media-Kanäle wie Youtube könnten Politiker ihre eigenen Interessen wahrnehmen und „ihre eigene Deutungshoheit auch behalten“, sagte Merz. „Und das ist die gute Nachricht der Digitalisierung“, fügte er hinzu.

Der DJV zeigte sich am Montag in einem offenen Brief an Merz „in hohem Maße irritiert“. Sollte der potenzielle künftige CDU-Bundesvorsitzende und Kanzlerkandidat Journalisten und Medien „als vierte Säule des Staats aushebeln wollen“, werde der Journalistenverband „erbitterten Widerstand“ leisten, kündigte der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall an. Er fragte Merz nach seinem „Verständnis von der Rolle der Medien im demokratischen Rechtsstaat“ und ob er Journalisten für eine „überflüssig gewordene Berufsgruppe“ halte.

Merz sagte beim „AKV-Rittertalk“, einer Vortragsreihe des Aachener Karnevalsvereins: „Im Augenblick gibt’s ja eine richtige Machtverschiebung zwischen denen, die Nachrichten verbreiten und denen, die Nachrichten erzeugen.“ Er fuhr fort: „Und zwar zugunsten derer, die die Nachrichten erzeugen.“ Merz fügte hinzu: „Und das ist das Schöne: Sie können heute über Ihre eigenen Social-Media-Kanäle, über Youtube, sie können ein Publikum erreichen, das teilweise die öffentlich-rechtlichen, auch die privaten institutionalisierten Medien nicht mehr erreichen.“

Wenn diese richtig genutzt würde, „dann haben Sie über diese Kanäle eine Möglichkeit, ihre eigenen Interessen wahrzunehmen, ihre eigene Deutungshoheit auch zu behalten über das, was Sie gesagt haben in ganz anderer Form, als wir das früher gehabt haben“, sagte der frühere Unionsfraktionsvorsitzende.

Der Aachener Karnevalsverein (AKV) zeichnet seit 70 Jahren Ritter mit dem Orden wider den tierischen Ernst aus. Merz war 2006 zum Ordensritter gekürt worden. In diesem Jahr erhielt ihn der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, der ebenfalls als Anwärter auf den CDU-Vorsitz im Bund gilt.

cha/cfm

(AFP/MSN)

25 000?!!

-KenFM: Tagesdosis 15.2.2020 – Bombardierung Dresdens im Februar 1945: Eindeutig ein Kriegsverbrechen-
„Ein Mann ist wahnsinnig geworden und trägt vier Puppen mit sich herum. Es ist seine mumifizierte Familie.“

Angesichts des Infernos von Dresden und allein im Hinblick auf die schiere Masse der Bomben erschien dem Erzähler bei aller Demut die seit einigen Jahren hochoffiziell bestätigte Opferzahl von 18-25 000 als völlig unglaubwürdig. Hüter und gute Hirten unserer Demokratie und Zivilgesellschaft verwiesen allerdings stets darauf, dass das die Zahlen der Feuerwehr und sonstiger Hilfskräfte vor Ort gewesen seien, worauf Goebbels persönlich, natürlich in zynischer Nazimanier auf größtmögliche propagandistische Wirkung bedacht, veranlasst habe, dass da mindestens noch ne Null (sogenannte „Goebbelsnull“) drangehängt gehöre.

Obige Lesung auf der Youtube-University, obwohl aus dem Stall des stolz bekennenden iranisch-jüdischen Ken Kebsen, der ansonsten hauptsächlich unfruchtbares und eher desinformierendes Truth-Getute anolog zu Daniele Ganser und ähnlichen quasi- esoterischen Leuchten verbreitet, schafft hier, trotz der üblichen Relativierungen gegen Ende, tatsächlich Klarheit: Die lächerlich gering erscheinden 18-25 000 beziehen sich auf die vor Ort eindeutig zu identifizierenden Opfer, also einer Minderheit gegenüber jenen, die mitsamt ihren Dokumenten zur Unkenntlichkeit verkohlt, auf Puppengröße zusammengeschrumpft oder gleich zu Dampf und Staub vaporisiert worden waren. Abgesehen davon, dass angesichts der unbeschreiblichen Feuerhölle und des ihr folgenden Chaos eine geordnete Leichenschau kaum möglich gewesen sein dürfte und zudem belegt ist, dass man menschliche Überreste vor Ort auf Massenscheiterhäufen verbrannte.

Dr. Goebbels war hier mit seiner Schätzung also nicht zynisch, noch nicht einmal sarkastisch, sondern durchaus realistisch!

Gut. In Ordnung. Man weiß jetzt mehr. Vielen lieben Dank.

„Aftermath“

Wenn die „Zivilgesellschaft“ zur Hatz bläst (Update)

Der Ächtung war meist der Totschlag vorausgegangen, während sie heute, gleich der Umdrehung der Roulette, automatisch den Menschen trifft. Niemand weiß, ob er nicht schon morgen automatisch zu der Gruppe gezählt wird, die außerhalb des Gesetzes steht. Dann wechselt der zivilisatorische Anstrich des Lebens, indem die komfortablen Kulissen schwinden und sich in Vernichtungszeichen umwandeln. Der Luxusdampfer wird zum Schlachtschiff, oder die schwarzen Piraten- und die roten Henkersflaggen werden auf ihm gehisst (…)

Ernst Jünger, „Der Waldgang“

Nochmal „Kalergi-City“ Mannheim. Den ansonsten durchaus nicht ganz ungeschwätzigen Redakteur des „Rhein-Neckar-Blogs“ überkommen beim Blick darauf, wie ach so zivile zivilgesellschaftliche Bündnisse zur offenen Hatz auf mißliebige Mitbürger blasen, gelinde Schauer. Obwohl das für uns INFO-ELITISTEN hier nicht der allerneueste Hut ist, bleibt Hardy Prothmanns Kommentar durchaus lesenswert, zeigt er doch ganz eindrücklich, aus welch geringfügigsten Anlässen heraus jemand mittlerweile zum vogelfreien Abschaum erklärt werden kann. Man sollte hierzu bedenken, dass diese ganzen Zivilgesellschaftler tatsächlich vor Augen haben, dass ein „Nationalsozialistischer Untergrund“ hier über Jahre hinweg Nagelbomben gezündet und unschuldige Dönerverkäufer weggepustet hat, nur weil es „Nicht-Arier“ waren; dass ein „Nazi“ vor einem McDonalds in München wahllos unschuldige Ausländer erschoss; dass ein Herr Lübke von einem „Neonazi“ auf der eigenen Terasse hingerichtet wurde, weil er sich für „Flüchtlinge“ eingesetzt und verkündet hatte, dass der, dem die bedingungslose Massenimmigration nicht passe, doch gefälligst das Land verlassen solle; dass in Halle ein „Altright-Gamer-Nazi“ in einem antisemitisch begründeten Amoklauf zwei Menschen getötet, eine Synagoge beschossen und um ein Haar, hätte die Synagogentür nicht dem Kugelhagel dieses Behemoth stand gehalten, ein Massaker an einer jüdischen Gemeinde verübt hätte – an Yom Kippur! Im Land der Täter! Manche sagen jetzt vielleicht, ach, das sei doch alles nur ein „Vogelschiß“, den Erzähler wundert es dagegen nicht, dass vor diesem Hintergrund von seiten der zivilen Tugendwächter ein jeder, der, vor allem als Inhaber eines öffentlichen Amtes, etwa meint, dass die AfD doch nicht so schlimm sei, mindestens so schief angeschaut wird, wie ein Leberfleck, der mit einem Male juckt und blutet! Aber lassen wir den Herrn Prothmann ungekürzt die diesbezüglichen Entwicklungen auf der kommunalen Ebene kommentieren, es ist für Fachmann wie Kenner geradezu rührend:

Thüringen eskaliert auch in der Region

Nicht nur abstrakt gefährdet – bürgerliche Mitte im Fokus von Linksextremisten

12. Februar 2020 veröffentlicht von Hardy Prothmann

Rhein-Neckar/Mannheim, 12. Februar 2020. (red/pro) Stadtrat Volker Beisel ein Nazi? Geht es nach Linksradikalen, ist sofort jeder “AfDP-ler” zum Terrorisieren freigegeben. Der Staatsschutz ist nach RNB-Informationen alarmiert – immerhin hat es deutschlandweit schon zahlreiche Angriffe auf FDP-Mitglieder gegeben, seit in Thüringen der FDP-Abgeordnete Thomas Kemmerich mit Stimmen von CDU, FDP und AfD zum Ministerpräsidenten gewählt worden ist. Er ist zwar zurückgetreten und nur noch geschäftsführend im Amt, aber die extremistische Linke bläst zum Hallali auf alles und jeden, der nicht links ist oder das, was diese Chaoten dafür halten.

Kommentar: Hardy Prothmann

Mannheim gegen Rechts muss aufpassen, nicht als extremistische Vereinigung einordnet zu werden. Wie jetzt? Da ist doch die SPD dabei und auch die liberale FDP, mag man einwenden.

Falsch gedacht – viele führende Initiatoren von Mannheim gegen Rechts und Mannheim sagt Ja müssen eindeutig als Extremisten eingeordnet werden. Die zeigen jetzt Flagge.

Erstes bürgerliches Opfer ist der Stadtrat Volker Beisel. Auf Facebook hat die Extremistengruppe “Interventionistische Linke” das FDP-Mitglied in die Nähe von Nazis umdefiniert.

Ausgerechnet Volker Beisel, der nicht unverdächtiger sein könnte, mit Nazi-Pack nichts zu tun zu haben. Sein Fehler: Er hat sich zur Wahl des Thüringischen Ministerpräsidenten auf Abruf, Thomas Kemmerich (FDP), nicht empört, sondern nüchtern und sachlich geäußert.

Damit ist er “zum Abschaum” freigegeben.

Grüne, SPD, Kirchen, Gewerkschaften – niemand widerspricht dieser Hass-und Hetz-Kampagne von “Mannheim gegen rechts”. Die FDP Mannheim sieht sich genötigt, einen offenen Brief zu verfassen und ihr Entsetzen zu formulieren. Eine Lokalpostille lässt einen der Linksradikalen zu Wort kommen und der darf beschwichtigen.

Lügenpresse trifft Lügner, fällt mir dazu nur ein.

Und Heuchler geben sich bei Demos die Hand. Grüne Hände drücken rote Hände und geistliche und gewerkschaftliche. Niemandem fällt es auch nur ansatzweise ein, jemanden wie Volker Beisel, den allerschlimmsten aller allerschlimmen AFDP-ler in Schutz zu nehmen.

Und gemeinsam treten diese Heuchler gegen Hass und Hetze ein, währen sie teils selbst Hass und Hetze verbreiten oder sonst mal halt eben weggucken. Klingt wie ein Treppenwitz? Ist knallharte Realität.

Volker Beisel und sein Umfeld, seine Familie, seine Freunde, seine Kontakte, sind ab sofort abstrakt gefährdet. Sie müssen mit Beschimpfungen und Beleidigungen rechnen – im schlimmsten Fall mit gewalttätigen Angriffen gegen Sachen oder gar Leib und Leben.

Nach RNB-Informationen gilt das auch für Personen der CDU und AfD. Der Staatsschutz ist aktiv – doch wie lange? Zwei Wochen und dann nicht mehr und dann erst wieder, wenn jemandem die Fresse poliert ist oder das Fahrzeug abgefackelt wurde?

Der beste Schutz für Volker Beisel und seine Kollegen – ja, auch die von der AfD gehören qua Amt dazu – ist, dass die Bevölkerung wachsam ist und gewählten Volksvertretern zur Seite steht.

Bislang haben sich die linken Kräfte, Grüne, SPD, Die Linke “vornehm” zurückgehalten – sie genießen offenbar das Gefühl, Hass, Hetze und Terror mal so medial allgemein toleriert ausleben zu können.

Das ist widerlich und erinnert mich an Büchner und Dantons Tod: “Lacroix. Und Collot schrie wie besessen, man müsse die Masken abreißen. Danton. Da werden die Gesichter mitgehen.”

Und wie wird Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (SPD) reagieren, der auch immer wieder mal bei Mannheim gegen rechts mitläuft? Nächste Gemeinderatssitzung: “Herr Nazi Beisel?” Sicher nicht, denn ganz sicher ist OB Dr. Kurz kein Mitläufer, sondern mit Sicherheit sehr alarmiert, was hier vor sich geht.

Man muss von ihm erwarten, dass er sich sehr schnell auf die Seite der Demokraten stellt und sich von Mannheim gegen rechts eindeutig distanziert und Herrn Beisel beisteht – alles andere wäre eine stille Legitimation von Hass und Hetze. Auch, wenn ihm das im eigenen hasserfüllten Lager nur Ablehnung einbringen sollte.

Die FDP sollte konsequent sein und sich von Mannheim gegen rechts distanzieren – das ist im Kern ein Haufen von ideologisch verblendeten Extremisten. Außer RNB hat das kein anderes Medien thematisiert – wir warnen seit Jahren vor diesem Haufen.

Morgen werden wir ein historisches Foto veröffentlichen, das nicht kommentiert wird, bis auf eine Einordnung, wer zu sehen ist.

-https://rheinneckarblog.de/12/nicht-nur-abstrakt-gefaehrdet-buergerliche-mitte-im-fokus-von-linksextremisten/155822.html-

Update, 19.02.2020:

Hier noch der Folgeartikel mit dem „historischen Foto“ bzw. der Link dazu:

Darf sich ein grüner Bürgermeister von einem „Nazi“ zur Wahl beglückwünschen lassen?

Der blau-grüne Handschlag

13. Februar 2020 veröffentlicht von Hardy Prothmann

Mannheim/Rhein-Neckar, 13. Februar 2020. (red/pro) Aktualisiert. Eigentlich wollen die im Bundestag und in den Landtagen vertretenen Parteien allesamt nichts mit der AfD zu tun haben, schon gar nicht zusammenarbeiten. Das “berichten” landauf, landab mehr oder weniger alle Medien – und täuschen die Öffentlichkeit. Die AfD wirkt überall an politischen Entscheidungen mit, wo sie gewählte Vertreter hat – insbesondere dort, wo es eher um Sacharbeit geht, also in den Kommunen. Der neue grüne Bürgermeister Dirk Grunert hatte keinerlei Probleme, sich nach seiner Wahl mit einem Lächeln im Gesicht vom AfD-Stadtrat Jörg Finkler per Handschlag beglückwünschen zu lassen. Solle Herr Grunert deshalb nun zurücktreten?

Von Hardy Prothmann

Es ist der 01. Oktober 2019, 17:27 Uhr. Die Gemeinderäte bilden eine Schlange, um dem kurz zuvor mit 40 von 46 abgegebenen Stimmen neu gewählten Bürgermeister Dirk Grunert zu gratulieren.

Der Berufsschullehrer und bis dato grüne Fraktionsvorsitzende strahlt übers ganze Gesicht. Einen Gegenkandidaten hatte er nicht – insbesondere Grüne, SPD und CDU hatten sich zuvor auf diese Personalie “verständigt”, wie es so schön heißt. Man könnte es auch auskungeln nennen.

[Ab hier dann Bezahlschranke, aber Link zu PDF mit Volltext und dem „historischen Foto“: -https://rheinneckarblog.de/13/der-blau-gruene-handschlag/155833.html-]

Kurz erklärt: “Rassismus gegen Weiße” gibt es nicht (Update: Angst vor „White Fragility?!!)

When you wanna kill whitey, but you filed the serial number off your problem solva
KEINE Rassistin, ganz im Gegensatz zu demjenigen, der sie als dummes Negerweib tituliert – was dem Erzähler in all seiner Demut latürnich nie einfallen würde!

Der Erzähler, so demütig wie unermüdlich in seinem Kampf für Vielflatsdemokratie, Zivilversagergesellschaft und MenschInnenrechte, präsentiert hier einen Netzfund, der jedem NATZIEHSCHWEIN, das sich „REIN ZUFÄLLIG“ in diese hehren Hallen verirren sollte, um die ungewaschenen Ohren gehauen gehört, und zwar so lange, bis es spritzt, äh, sitzt, äh, scheißdochrein. Der Text stammt von der vorzüglichen Natziehhatzseite „Belltower“, also der Netzpräsenz der Amadeus-Stiftung von Anetta Kahane, die manche hier vielleicht kennen (-https://www.belltower.news/rassismus-gegen-weisse-gibt-es-nicht-48962/-), ist also hochoffiziell mit Bundesmitteln gegen Rääächts finanzierte Definitionsgewalt. Nach dieser Lektüre ist hoffentlich auch noch dem hinterletzten Rotpillendreher klar, warum „Köterrasse“ für die Deutschkartoffel, aus migrantischem Großmaulwerk gehöhnt, ebensowenig rassistisch sein kann wie „Kill Whitey!“ von wulstig-dicken Kannibalenlippen hervorgespien, „Kümmeltürke“ oder schlicht „Neger“, vorgebracht von BIG BAD WHITEY, aber sehr wohl! Aber bitte nicht missverstehen, dem Erzähler, in seiner Demut und mit entsprechendem Hintergrund, war DAS sowieso klar, was allerdings auch keine Selbstverständlichkeit ist, das PädologenPACK kennt zum Großteil noch nicht mal seine fachlichen Grundlagen, stuhlt aber verbal ohne Unterlass und ohne sich darüber im Klaren zu sein, reinsten braunen Nahsiedreck zu verbreiten, so von wegen „auch der Sarottimohr und der Negerkönig können rassistisch sein, why not?“, was kann man angesichts dessen schon vom gemeinen Braunhemd, heulsusigen Nazi-Unpersonen oder völkischen Starphilologen mit „HOHKRUX“-FETISCH schon erwarten?

***

Rassismus scheint in der Wahrnehmung vieler Menschen von Einzelpersonen auszugehen. Doch Rassist*innen müssen nicht beim Ku-Klux-Klan organisiert sein, um Rassist*innen zu sein. Die Debatte um #MeTwo zeigt, dass Rassismus oft nicht als strukturell und internalisiert verortet wird. In den USA laufen regelrechte Hasskampagnen gegen Journalist*innen, die angeblich den “Genozid an den Weißen” propagieren.

Von Luka Lara Charlotte Steffen| 16. August 2018

(Quelle: Unsplah, Screenshot Twitter)

Für Christian Lindner war die #MeTwo Debatte zu einseitig. Denn es gehörten immer zwei Seiten dazu und schließlich würden auf der Einen “Bemühungen, sich zu integrieren, […] vernachlässigt.“ Lindner war natürlich nicht der Einzige, dem die Konfrontation mit Rassismus in Deutschland missfiel. Rassismuserfahrungen wurden belächelt, relativiert, den Betroffenen abgesprochen. Alles nicht so schlimm und eher Jammern auf hohem Niveau. Letztlich seien doch vor dem Gesetz alle gleich. Auch die AfD ließ es sich natürlich nicht nehmen, Betroffene von Rassismus zu verhöhnen. Für Alice Weidel ist Rassismus ein “Wahrnehmungsproble[m] im Elfenbeinturm”.

Dazu passend, tauchten kurz nach Beginn der Debatte in Niedersachen Sticker mit dem Hastag #MähToo auf, auf denen ein großer Blutfleck zu sehen war. Dahinter steht eine Kampagne, die sich gegen “das betäubungslos Schlachten” einsetzt. Die AfD bekannte sich kurze Zeit später dazu. Die muslimische Gemeinde in Hannover fühlt “sich an die Nazizeit erinnert, als Sterne an Schaufenster geklebt wurden”. Nicht nur, dass die AfD unter dem Deckmantel des Tierschutzes antimuslimische Hetze betreibt, sie benutzt dazu eine Abwandlung des Hashtags, unter dem Betroffene ihre Rassismuserfahrungen teilen bzw. unter #MeToo von sexualisierter Gewalt berichteten.

Die Kartoffeln und Almans sind beleidigt

Genauso wie nach dem Ausstieg von Özil aus der Nationalmannschaft, gibt es im Zuge von #MeTwo eine Menge Abwehrreaktionen. Die Soziologin Robin DiAngelo nennt diese Abwehrhaltung white fragilty. Sie haben diesen Begriff entwickelt um zu beschreiben, wie schwer es eigentlich ist, mit Weißen über Rassismus zu sprechen. Weiße wollten nämlich häufig nicht wahrhaben, dass ihr Weißsein eine Bedeutung hat, so DiAngelo im Interview mit der Zeit. (Vgl. Zeit Campus) Die Tatsache, dass sie in eine Welt geboren werde, in der Weißsein die Norm ist, wird gerne abgestritten.

Aber Moment mal. In manchen Situationen hat Weißsein dann doch plötzlich eine Bedeutung. Nämlich dann, wenn Weiße sich von Rassismus betroffen fühlen. Wenn ich als weiße Deutsche also Kartoffel oder Alman genannt werde, dann ist das doch ein klarer Fall von Rassismus, oder? Für eine Vielzahl der Kommentierende auf Twitter ist das jedenfalls glasklar. Auch als Weiße wollen sie  genauso wie People of Colour (POC) von Rassismus betroffen sein.

Aus Sarkasmus wird “antiweißer Rassismus”

Unter dem Hashtag #VerifiedHate greifen 4chan-Trolle und rechte Gab-User seit kurzer Zeit gezielt Twitter Accounts von verifizierten Journalist*innen an, die angeblich Rassismus gegen Weiße propagieren. Also Witze über Weiße machen, teilweise weil sie selbst von Rassismus betroffen sind. Sarah Jeong wurde im September ins “Editorial Board” der New York Times berufen und war eines der ersten Angriffsziele. Auf ihrem Twitter Account wurden sarkastische Tweets von 2013 gefunden, in denen sie beispielsweise schreibt: “Having things you like being criticized is not marginalization.” und “#CancelWhitePeople”. Auf deutsch: “Wenn Sachen die du magst kritisiert werden, ist das keine Marginalisierung. #SchafftWeißeMenschenAb”.

#CancelWhitePeople

— sarah jeong (@sarahjeong) 18. November 2014

Für Jeong damals eine Strategie des Countertrolling, um dem rassistischen und antifeministischen Shitstorm etwas entgegenzusetzen. Für die Hater: Propaganda zum Genozid an Weißen. Eine Sorge, die übrigens auch Alt-Right-Vorzeige-Hipster Richard Spencer teilt. Martin Sellner bedient sich sogar Begriffen aus der Antisemitismusforschung und sieht in den Tweets eine “eliminatorische Terminologie” und “offen[en], unapologetisch[en] Rassenhass”. Und auch für Sellners Freund, den neurechten Antifeministen Hagen Grell, sind die Tweets “antiweiß und rassistisch”. Im Zuge der aufgedeckten Tweets soll die New York Times Jeong entlassen, so die gemeinsame Forderung der amerikanischen und europäischen Alt-Right-Aktivist*innen. Glücklicherweise äußerte die Times Verständnis für Jeongs damalige Reaktion.

Our statement in response to criticism of the hiring of Sarah Jeong. pic.twitter.com/WryIgbaoqg

— NYTimes Communications (@NYTimesPR) 2. August 2018

Für die rechten Trolle natürlich ein Beweis für linke Doppelstandards und eine “Verschwörung gegen Weiße”. Schließlich wurde kürzlich der Podcast und die Show “Infowars” des rechte Verschwörungstheoretiker Alex Jones auf diversen Plattformen gesperrt. Jones, der behauptet er habe kein Problem mit Jüdinnen und Juden, allerdings mit der “jüdischen Mafia”, die ja irgendwie doch alles kontrolliere. Von ehemaligen Mitarbeiter*innen wurden kürzlich Rassismus und Antisemitismus-Vorwürfe gegen Jones laut. Seine Unterstützer*innen – diesseits und jenseits des Atlantiks – sind empört:  Antisemitismus und Rassismus sind verboten, “Rassismus gegen Weiße” aber erlaubt?

Tatsächlich ist das alles nicht nur ziemlich absurd, sondern auch ziemlich gefährlich. Mord-und Vergewaltigungsdrohungen stehen bei solchen rechten Hasskampagnen leider auf der Tagesordnung. Die Bedrohungen durch die Schikanierer sind ziemlich real. Und nicht nur das. Das Thema “Rassismus gegen Weiße” scheint nicht nur in neurechten Kreisen in Deutschland und den USA anschlussfähig zu sein. Wie die Diskussionen um #MeTwo zeigen, sind viele Menschen davon überzeugt, dass auch weiße Deutsche von Rassismus betroffen sein können. Mit solchen Abwehrreaktion werden Betroffenen von Rassismus natürlich eine Menge Steine in den Weg gelegt, um über ihre Erfahrungen zu sprechen.

***

Ahhh, werte Luka Lara Schalotte, das hat den Erzähler und Countertroll jetzt doch betroffenbesoffen und ein Stück weit traurig gemacht – zu sehr wurde, wie er demütig eingestehen muss, wider Erwarten seine, des Erzählers eigene, „WHITE FRAGILITY“ getriggert. Um die Stimmung und die gute Laune zu heben, muss er sich jetzt unbedingt was reintun. Jaaa, am besten deutsches Einmann-Natzieh-Schwarzmetall, nicht zuletzt auch wegen der „kontraphobischen Abwehr“ oder so!

-Mavorim – Axis Mundi (Full Album Premiere)-

Interessantes Cover, btw.:

Charles Anthony 2 days ago
Don’t ask what those German boys do in the woods. It is far too mystical to be understood
.

Was soll hier nur zum Ausdruck gebracht werden? Ich hab’s im Kopf, aber ich komm‘ nicht drauf! Könnte es sein, dass das RAYYYCYST ist?!!

UPDATE, 12.02. 2020:

Angst vor „White Fragility“?!!

Der Erzähler kam demütig zu der Einsicht, dass dieser Artikel in der ursprünglichenForm unvollständig war und nicht so stehen bleiben konnte, wie er ihn nach einer Konfrontation mit „Verstrahlten“ seines weiteren Umfelds grimmig in seine Kladde gehackt hatte. Es ist in der Tat nicht nur so, dass ebenjene multibunt Verstrahlten, zumindest in der Ottonormalversion und nicht irgendwelche speziell indoktrinierten AktivistInnen oder Führungskader der aktionistischen Linken oder der Morgenthau-Parteien, in aller Regel nicht diese oben wiedergegebene Definition von „Rassismus“ verinnerlicht haben, nein, man kann sie damit mitunter förmlich zur Raserei treiben, zum Heulen bringen oder dazu, sich die Ohren zuzuhalten und „lalala“ zu singen, ohne Scheiß jetzt! Man bekommt da schön bestätigt, was für eine potente, demütigende psychologische Waffe diese Volte von wegen „Multikulti ist der Kern des Rassismus“ tatsächlich ist, und ja, der Erzähler ertappte sich selbst dabei, wie er ein sardonisch-grimmiges Behagen verspürte, diese an vor unglaublicher Selbstgerechtigkeit bei wucherndem DUNNING KRUGER geradezu triefenden Personen zur Anwendung zu bringen, vor allem mit der Zuspitzung, dass die Behauptung, „wir“ seien alle gleich, den Kern des Rassismus darstelle, da es die Verschiedenartigkeit des Anderen, etwa des Negers, verleugne, aaah, das geht durch das Gegenüber wie durch weiche Butter – danke und masel tov, liebe Robin DiAngelo! Offensichtlich sind diese vollgefressenen, selbstgefälligen Tugendbolzen und -bolzinnen in keinster Weise auf das vorbereitet, was man ihnen zugedacht hat und zeigen ihre „White Fragility“ wie es in DiAngelos Lehrbuch steht!

„Rassismus“ alleine als Abwertung einer anderen Person aufgrund von deren Abstammung und Ethnie, wonach also jeder Mensch rassistisch sein könne? Fehlanzeige! Durchaus nicht unlogisch lässt sich nämlich herleiten, dass weiße Europäer den „Rassismus“ als Ideologie erfunden und mit wirtschaftlicher, finanzieller und militärischer Macht verquickt haben. Die moderne und vor allem in der ersten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts überaus populäre Konzeption unterschiedlicher Menschenrassen plus deren hierarchische Einordnung und Bewertung geht insgesamt tatsächlich auf Weiße Europäer zurück, auch wenn Leute wie ein (((Blumenbach))) maßgeblich dabei mitwirkten – so etwas muss schließlich erst mal auf fruchtbaren Boden fallen. Und wenn die gültige, anerkannte Grundlage des Rassismusbegriffs eben die ist, dass weiße Europäer die Welt immer noch ökonomisch, finanziell, militärisch und nicht zuletzt ideologisch dominieren, dann ist es geradezu eine zwingende Konsequenz hieraus, dass das ganz oben abgebildete Negerweib keine Rassistin sein kann, der Deutsche, der nur an Volksgenossen vermieten möchte, jedoch sehr wohl, bzw. geradezu zwangsläufig, genauso wie die Flaschen sammelnde alte Umweltsau, die die sie belästigenden Jungorientalenlömmel als Kanackenpack tituliert – die kann alt, arm und ausgelutscht sein wie sie will, als Individuum ist sie immer noch Teil bzw. Sprachrohr der weltbeherrschenden weißen Machtstruktur, die die Anderen dominiert und unterdrückt weshalb diese, egal was sie tun, nur rein „situativ“ und allenfalls „Vorurteilsbehaftet“ aber nicht „rassistisch“ nach Definition handeln können!

Offensichtlich ist diese klare Definition des Rassismus bei Wikipedia so noch nicht angekommen, wo viel Geschwurbel um verschiedene Definitionen gemacht wird ohne es so klar zu benennen. Auch bei der „Bundeszentrale für politische Bildung“ steht es nicht so zu lesen, auch wenn offensichtlich davon ausgegangen und vermittelt wird, dass nur Weiße Rassisten und „Nazis“ sein können, man also diese Definition quasi eher stillschweigend als Grundlage nimmt. Und auch wenn man dem „Duden“, falls der heute überhaupt noch irgendwen interessiert, nur zu entnehmen vermag, dass Rassismus auf einer „Ideologie“ beruht, dann ist das auch kein Widerspruch zu Besagtem, denn wer ist weltweit seit der Aufklärung in „Ideologien“ führend? Genau!

Wobei dem Erzähler hierzu noch einfällt, dass neulich in der Regionalpresse der frankfurter Palöoanthropologe Friedemann Schrenk als Experte zu Rassismus und Menschenrassen befragt wurde, welcher neben dem Allgemeinplatz, es gäbe keine Rassen beim Menschen, verlautbarte, „Menschenrassen“ seien eine „Erfindung des Rassismus und der Rassisten“ und auf die Frage, ob denn jeder Rassist sein könnte, antwortete, dass „Rassismus“ stets an Ideologie, Geld, militärische Macht gebunden sei, OHNE die weißen Eurooäer explizit zu erwähnen!

Es scheint fast, als scheue man sich noch, diese im Grunde überhaupt nicht neue Konzeption „Rassist=Weiß“ allgemein und überall offen und unverklausuliert zu verbreiten! Stattdessen überlässt man das bestimmten Institutionen, etwa den Universitäten bzw. bestimmten universitären Bereichen und Organisationen, wie etwa der Kahane-Stiftung, als Speerspitzen, während man es sonst zwar als Grundlage nimmt, aber nicht ganz offen ausdrückt. Die Reaktionen, die der Erzähler bei gewissen „Gutmenschen“ damit auslöste, lassen ihn erahnen, warum. Irgendwie scheint man die „weiße Zerbrechlichkeit“ doch ein bisschen zu fürchten.

HOT STUFF?!!

Mal wieder eine Prise alternaive Fuckten: „Die deutsche Abschiebepolitik hat keinen Bezug zur Realität“

Nicht immer, aber immer öfter, wenn er sich demütig ins Weltnetz einklickt, wird dem Erzähler gelinde schwindelig angesichts der sich auf den Nachrichtenportalen öffnenden Parallelwelten! Nicht immer, aber immer öfter gibt er der Versuchung nach und überschreitet deren Pforte – keineswegs nur aus Schaulust oder des wohligen Grusels wegen, sondern auch, weil er sich demütig und offen dazu bekennt, sein nach heutiger „Mainstream“-Definition (ungeachtet des paranoiden Gepupses aus bestimmten Scheinhaltestellen) ziemlich geschlossenes „rechtsradikales Weltbild“ ab und an einer kritischen Prüfung zu unterziehen. So war der Online-Lockruf der in jeder Hinsicht stets herausragenden ZEIT heute unwiderstehlich, der da, wie oben bereits getitelt, lautete:

Sicherheitslage in Afghanistan: „Die deutsche Abschiebepolitik hat keinen Bezug zur Realität“

Wie das? Weil de fuckto drin bleibt, was reinkommt, egal wie kriminell, was immer dann offenkundig wird, wenn es eine besonders bestialische Tat mal in die überregionalen Medien schafft, und sich beinahe EVERY SINGLE TIME heraustellt, dass der oder die Täter ein abgelehntes Asylgesuch und eine Latte von Straftaten vorweisen können? Dass es schon als deutsche Erfolgsgeschichte verkauft wird, wenn ein Afghane, bevor er aus verletztem Ehrgefühl (kulturell tief implementiert durch die Normen des „Paschtunwali“) heraus sich nächtens in’s Zimmer der deutschen Exfreundin schleicht, um diese zu zerschlitzen, letzlich aber aufgrund von deren Nichtanwesenheit den Vater anfällt, der grade noch so mit dem Leben davonkommt, nur weil betreffender Afghane „integriert“ war, eine deutsche Freundin hatte und sein eigenes Geld verdiente? Und das, obwohl solche Geschichten eher das genaue Gegenteil erzählen, nämlich dass früh eingeprägte kulturelle Codes (die Sache mit den Rassen und Genen klammern wir mal aus) stärker sind als jede rosa Integrationstünche? Dass das Brillieren in Rohheitsdelikten jeder Art, bei denen sich gerade die Afghanen unter all den falschen Flüchtlingen besonders hervortun, eben alles andere als charakteristisch ist für Leute, die angeblich um Haaresbreite der Verfolgung durch mörderische Schergen entkommen sind? Wäre es da nicht viel eher zu erwarten, dass sich solche Leute möglichst unauffällig verhielten und VOR ALLEM alles zu vermeiden suchten, was sie in Konflikt mit dem Gesetz brächte, weil all das ja das Risiko vergrößert, dass sie ihr Asyl- und Gastrecht verwirkten und wieder den Häschern ausgeliefert würden, insbesondere bei abgelehntem Asylantrag und bestehender „Duldung“? Ja, es gäbe wahrlich genug Anlass, nicht nur die Abschiebe- sondern die komplette Asyl- und Migrationspolitik „der Bundesregierung“ als „realitätsfern“ zu bezeichnen – wobei schon klar ist, dass des einen surreale Realitätsferne des anderen Hyperrealismus darstellt. Und so zeigen schon die Unterzeilen, wo die Reise hingeht, es bleibt natürlich ZEITgemäß:

Wer nach Afghanistan abgeschoben wird, landet in einem feindseligen Land, sagt der Menschenrechtler Hadi Marifat. Manche ließen sich dann von Terrormilizen rekrutieren.

Wie geht es den Afghanen, die aus Europa abgeschoben wurden? Der afghanische Menschenrechtler Hadi Marifat hat das gemeinsam mit seinen Mitarbeitern in Kabul untersucht und die Ergebnisse gerade in Berlin vorgestellt. Im Interview sagt Marifat: Viele der Abgeschobenen seien völlig verloren, anfällig für die Anwerbeversuche von Terrorgruppen – und damit ein massives Sicherheitsrisiko.

Marifat hat Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen in Großbritannien studiert, unter anderem an der London School of Economics, und lebt heute als Geschäftsführer der afghanischen Menschenrechtsorganisation AHRDO in Kabul. Eine Kurzfassung des Gesprächs mit ihm erscheint in der gedruckten Ausgabe der ZEIT.

Es folgt nun das ausführliche Interview, das eine Caterina Lobenstein mit dem Herrn Marifat führte. Es zeigt ziemlich detailliert, wie die Argumentationsnetze der Verfechter der bedingungslosen Massenimmigration gesponnen werden. Wem es zu lang ist, dem sei die Essenz schon hier verraten: Afghanistan ist mit seinen immerhin rund 35 Millionen Einwohnern mindestens so menschenfeindlich wie die Marsoberfläche oder der Planet Klendathu. Es ist menschenunwürdig, in Afghanistan unter permanenter Lebensgefahr leben zu müssen. Im Grunde müsste die gesamte Bevölkerung Afghanistans nach Europa, vorzugsweise Deutschland, umgesiedelt werden, da die kulturellen, ethnischen, religiösen, sozialen, ökonomischen Probleme und Konflikte Afghanistans nur hier gelöst werden können.

ZEIT ONLINE: Herr Marifat, Anfang November ist wieder ein Abschiebeflug von Deutschland nach Afghanistan gestartet. Sie sind oft vor Ort am Flughafen in Kabul. Was passiert mit den Menschen nach der Landung?

Hadi Marifat: Als Erstes müssen sie durch die Passkontrolle, und in der Regel wird ihnen dort von korrupten afghanischen Beamten das letzte Geld abgenommen, das sie noch bei sich haben.

Marifat: Einige versuchen, zu ihren Familien zu gelangen. Viele aber haben im Land keine Angehörigen. Sie sind im Iran geboren, wie viele Afghanen. Sie haben keinerlei Verbindungen nach Afghanistan. Das Problem ist: Es gibt keine Sozialhilfe wie in Deutschland. Wenn man obdachlos, krank oder arbeitslos ist, dann ist die Familie oder der Stammesverband das Netz, das einen auffängt. Wer ein solches Netzwerk nicht hat, für den ist Afghanistan eine Katastrophe.

ZEIT ONLINE: Laut der Bundesregierung gibt es vor Ort Helfer der Internationalen Organisation für Migration (IOM), die sich um die Abgeschobenen kümmern.

Marifat: Bei Sammelabschiebungen, also wenn ein Charterflug landet, sind Helfer vor Ort. Viele Abgeschobene werden aber in normale Linienflüge gesetzt – und von niemandem empfangen. Vor ein paar Wochen saß ich in einem Flugzeug nach Kabul, an Bord waren 15 abgeschobene Männer. Nach der Landung habe ich versucht, jemanden von IOM anzurufen. Niemand hat abgehoben. Niemand ist zum Flughafen gekommen.

ZEIT ONLINE: Und dann?

Marifat: Habe ich mich mit den Männern zusammengesetzt und versucht herauszufinden, wer sie überhaupt sind. Ich habe ihnen gesagt: Ihr könnt mir vertrauen, ich arbeite für eine Menschenrechtsorganisation. Sie haben mir nicht geglaubt. Viele sind misstrauisch und lügen, weil sie fürchten, dass sie in Gefahr geraten, wenn sie zugeben, wie hilflos sie sind. Fünf der Männer habe ich für ein paar Tage im Büro meiner Organisation untergebracht. Wo sie heute sind, weiß ich nicht. Sie sind abgetaucht.

ZEIT ONLINE: Was ist mit den Abgeschobenen, die in Afghanistan Familie haben?

Marifat: Die haben es nicht unbedingt leichter. Viele kommen aus der Provinz Ghazni und wissen nicht, wie sie sicher dort hingelangen sollen. Ich stamme auch aus Ghazni, aber meine Familie habe ich das letzte Mal 2009 besucht, zur Beerdigung meines Onkels. Auf der Straße von Kabul nach Ghazni gibt es Checkpoints der Taliban. Man muss immer damit rechnen, entführt oder sogar getötet zu werden.

Wenn sich eine Reise partout nicht vermeiden lässt, versucht man, das Risiko zu minimieren, indem man so schmutzig aussieht wie möglich. Den Anzug, den ich gerade anhabe, könnte ich niemals tragen, weil die Taliban sofort ahnen würden, dass ich für eine Hilfsorganisation arbeite. Man duscht also ein paar Tage nicht, trägt traditionelle Kleider und lässt die Haare wachsen. Kurzes Haar heißt: Militär. Und wer beim Militär arbeitet, ist besonders gefährdet. Ich kenne Soldaten, die haben sich Perücken aufgesetzt, bevor sie zu ihren Familien fuhren.

Im Global Peace Index, der die Gefährdungslage der Staaten bewertet, steht Afghanistan mittlerweile ganz oben auf der Liste – vor Syrien.

ZEIT ONLINE: Die Bundesregierung betont, dass es in Afghanistan auch sichere Gebiete gibt. Sie schickt deshalb nicht nur Straftäter, sondern auch gut integrierte Afghanen zurück.

Marifat: Leider hat diese Einschätzung mit der Realität vor Ort nicht viel zu tun. Laut der Bundesregierung gilt Kabul als sicher. In den Jahren 2018 und 2019 aber gab es dort mehr Anschläge als in jeder anderen afghanischen Stadt. In 32 der 34 afghanischen Provinzen gibt es gewaltsame Konflikte. Im Global Peace Index, der die Gefährdungslage der Staaten bewertet, steht Afghanistan mittlerweile ganz oben auf der Liste – vor Syrien. Die Abschiebepolitik der deutschen Regierung hat keinen Bezug zur Realität. Sie ist völlig veraltet.

ZEIT ONLINE: Das Bundesinnenministerium bewertet die Sicherheitslage regelmäßig neu. Selbst grün regierte Bundesländer schieben nach Afghanistan ab.

Marifat: Darf ich ehrlich sein? Das ist lächerlich. Schauen Sie sich das an: (Marifat zieht sein Smartphone aus der Tasche und scrollt durch seine Emails, durch ein knappes Dutzend Sicherheitswarnungen, die er am Tag zuvor empfangen hat.) Das sind nur die Warnmeldungen von gestern, von einem einzigen Tag: Explosionen, Selbstmordanschläge, Feuergefechte. Und es gibt heute nicht nur deutlich mehr Anschläge als früher. Sie sind auch weniger berechenbar.

ZEIT ONLINE: Warum?

Marifat: Früher konnte man abschätzen, wann sich jemand in die Luft sprengt: morgens und abends im Berufsverkehr, wenn die Regierungsangestellten auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Heimweg waren. Sie fuhren damals in Shuttle-Bussen der Regierung. Die Shuttles wurden aber ständig angegriffen, deshalb fahren die Mitarbeiter heute mit öffentlichen Bussen. Dadurch ist das Risiko breiter gestreut.

ZEIT ONLINE: Wurde Ihre Organisation schon einmal Ziel eines Anschlags?

Der afghanische Präsident Aschraf Ghani bezeichnet Flüchtlinge als vaterlandslose Träumer.

Marifat: Bislang nicht. Unser Büro liegt in Karte Char, einem relativ sicheren Viertel von Kabul. Aber mittlerweile gibt es so viele Anschläge, dass wir in diesem Jahr erstmals zwei gepanzerte Türen eingebaut haben. Wir haben alles genau durchgerechnet: Wie viel Zeit braucht ein Angreifer, um die Türen aufzusprengen? Wie viel Zeit brauchen wir, um uns in unserem Panikraum zu verschanzen? Wir haben 30 Minuten für die erste Tür und 30 Minuten für die zweite. Und noch mal eine Stunde, die es braucht, um den Panikraum kaputt zu sprengen. Uns bleiben also insgesamt zwei Stunden, um auf Hilfe zu warten.

ZEIT ONLINE: Wie werden die Abgeschobenen in Afghanistan aufgenommen?

Marifat: Der afghanische Präsident Aschraf Ghani bezeichnet Flüchtlinge als vaterlandslose Träumer. Wenn sie jetzt zurückkehren, sind sie nicht willkommen. Sie landen in Kabul, in einer überfüllten Sechs-Millionen-Stadt, in der jeder mit jedem um die wenigen Jobs konkurriert.

Die Abgeschobenen brauchen Geld, um ihre Schulden zu begleichen. Unsere Befragten haben im Schnitt 11.500 Dollar für ihre Flucht gezahlt, 23 mal so viel wie das jährliche Pro-Kopf-Einkommen. Ihre Familien haben fast alles verkauft, um die Flucht zu finanzieren. Viele trauen sich nicht, mit leeren Händen vor der Tür zu stehen. Ich habe Männer aus Nangarhar und Ghazni getroffen, die seit ihrer Abschiebung in Kabul leben. Sie haben niemandem Bescheid gesagt und sich nicht registrieren lassen – aus Angst, jemand könnte herausfinden, dass sie in Afghanistan sind. Sie sitzen in Kabul, und ein paar Autostunden entfernt sitzt ihre Mutter und weiß von nichts.

ZEIT ONLINE: Wovon leben diese Menschen?

Marifat: Einige der von uns Befragten haben einen Job gefunden, in Restaurantküchen etwa oder als Fahrer. 84 Prozent sind arbeitslos. Viele sagen, sie seien bereit, sich einer kriminellen Gruppe oder Terrormiliz anzuschließen. Jeder zehnte will sogar explizit Rache üben, fühlt sich verraten und verkauft, weil die afghanische Regierung mit den Europäern Abschiebe-Abkommen geschlossen hat. Das ist ein großes Sicherheitsrisiko für das Land.

ZEIT ONLINE: Wie und von wem werden diese Leute rekrutiert?

Marifat: Zum Beispiel von der Drogenmafia. Wir hatten auch mal einen Abgeschobenen aus Masar-e Scharif, der sich einer islamistischen Miliz angeschlossen hat. Es gibt eine lange Tradition der Rekrutierung von afghanischen Flüchtlingen durch Terrorgruppen. In Pakistan etwa unterhalten die Taliban und das Haqqani-Netzwerk Islamschulen, wo es kostenlos Bildung und Essen gibt. Die afghanischen Flüchtlinge, die in der Regel arm und verzweifelt sind, schicken ihre Kinder dorthin.

Vom Iran wurden bis vor kurzem junge afghanische Männer für das Fatimion-Bataillon rekrutiert, eine Gruppe, die in Syrien auf der Seite von Assad gegen den IS gekämpft hat, für Geld, Drogen und Prostituierte, manchmal auch für eine Aufenthaltsgenehmigung im Iran. Viele Gruppen haben ihre Rekrutierungszentren direkt in Afghanistan, vor allem in Moscheen und Islamschulen. Die Infrastruktur ist da. Und die Abgeschobenen sind dafür besonders empfänglich.

ZEIT ONLINE: Die deutsche Regierung hat angekündigt, die Abgeschobenen zu unterstützen. Bekommen Sie von dieser Unterstützung etwas mit?

Mama, Papa, ich habe es nicht geschafft in Europa, aber wenigstens habe ich euch das Geld wiedergebracht.

Marifat: Ja, es gibt Integrationsprogramme, zum Beispiel eines zur psychologischen Betreuung, auf das die deutsche Regierung sehr stolz ist. Natürlich ist psychologische Betreuung wichtig. Aber erst einmal müssen diese Menschen eine Lösung für ihre unmittelbaren existenziellen Nöte finden. Von den 50 Rückkehrern und Abgeschobenen, die wir befragt haben, hat kein einziger an einem Hilfsprogramm teilgenommen. Der Druck, der sie belastet, ist riesig. Die fragen sich: Wo finde ich Arbeit? Wie schaffe ich es, nach Hause zu fahren und zu sagen: Mama, Papa, ich habe es nicht geschafft in Europa, aber wenigstens habe ich euch das Geld wiedergebracht. Wie komme ich in mein Heimatdorf, ohne auf dem Weg dorthin angegriffen zu werden? Es nützt nichts, wenn man zur Therapie gehen kann, aber danach durch eine Stadt laufen muss, in der jederzeit eine Bombe explodieren kann.

ZEIT ONLINE: Von den europäischen Regierungen wird die Abschiebepolitik als Erfolg verkauft: Das Signal, dass nicht alle bleiben können, ist in Afghanistan angekommen. Der Plan funktioniert. 

Marifat: Er funktioniert, weil Deutschland grundlegende Rechte verletzt. Deutschland ist Teil der internationalen Gemeinschaft, es hat Menschenrechtsverträge unterzeichnet. Die Abgeschobenen sind Menschen. Und die Wahrscheinlichkeit, dass sie in Afghanistan getötet werden, ist hoch. Das ist keine funktionierende Politik, das ist ein Desaster. Deutschland muss die Abschiebungen nach Afghanistan stoppen.

ZEIT ONLINE: Die Abgeschobenen wurden von deutschen Behörden als nicht schutzbedürftig eingestuft.

Marifat: Ja, sie gelten als Wirtschaftsflüchtlinge. Aber ist es wirklich so einfach? Der Höhepunkt der Fluchtbewegungen setzte 2014 ein, als die internationalen Truppen aus Afghanistan abzogen. Damals verloren etwa eine halbe Million Afghanen ihren Job, Übersetzer und Fahrer zum Beispiel. Das war eine riesige Industrie. Und die Regierung hat damals keine neuen Jobs geschaffen. Der Punkt ist aber: Das war nicht nur ein ökonomischer, sondern auch ein sicherheitspolitischer Umbruch. Diese Leute waren plötzlich arbeitslos – und extrem gefährdet.

Ich hatte diese Taliban-Typen noch nie in meinem Leben gesehen. Aber die sind auf mich zugekommen und haben mich mit Namen begrüßt: „Hallo, Hadi!“ Die wissen, wer ich bin.

Jemand, der für die Truppen gearbeitet hat, ist ein Ziel für die Taliban. Der gilt als Spion des Westens. Ich habe selbst ein paar Jahre für die Vereinten Nationen gearbeitet. Jeden Morgen bin ich in einen Shuttle-Bus gestiegen, auf dem groß „UN“ stand. Jeder konnte sehen, für wen ich arbeite. In diesem Juni war ich Teil einer Delegation, die in Katar mit den Taliban verhandelt hat. Ich hatte diese Taliban-Typen noch nie in meinem Leben gesehen. Aber die sind auf mich zugekommen und haben mich mit Namen begrüßt: „Hallo, Hadi!“ Die wissen, wer ich bin.

ZEIT ONLINE: Sie haben in London studiert und hätten in Europa bleiben können. Warum sind sie nach Kabul zurückgekehrt?

Marifat: Afghanistan hat mir ein Stipendium bezahlt, ich will dem Land etwas zurückzugeben. Ich sage nicht, dass ich mich dort sicher fühle. Ich bekomme Drohungen, musste aus Sicherheitsgründen mehrmals meinen Wohnort wechseln. In Europa war ich sicher, aber dort wurde in mir immer nur der Migrant gesehen. Der Aufstieg der Populisten, die Islamophobie, das bereitet mir Sorge. Und ich bin damit nicht allein. Einige Abgeschobene, die wir interviewt haben, wollen zwar um jeden Preis wieder nach Europa. Aber viele sagen auch: Niemals will ich dorthin zurück.

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Ein Scheck, der Ekel auslöst!

Nein, werter Leser, nicht der monatliche vollfette Shekel-Scheck der berüchtigten „40“ an euren demütigen Erzähler ist gemeint

-im Gegensatz zu gewissen gedunsenen Faulgasratten gibt sich dieser für seine wertvollen Dienste nämlich nicht mit irgendwelchen „Ehrungen“ von B’nai B’rith und der Universität von Tel Aviv zufrieden – MONEY RULES! –

sondern dieses Gewächs hier:

„Weitgehend ungebremste Migrationsströme nach Europa sorgen in der Alten Welt für tiefe Risse und Spaltungen in den Gesellschaften“, schreibt der AfD-Vordenker Max Otte, unterschlägt dabei aber, dass es gerade alarmistische Aufmerksamkeitsprofiteure wie er sind, die dafür sorgen, die Risse und Spaltungen in westlichen Demokratien größer werden zu lassen und das Vertrauen in unsere politische Institutionen zu erschüttern. Aus diesem Buch lässt sich lernen, wie ein Feindbild konstruiert wird: Angela Merkel, die EU, der „Mainstream“, „die herrschende politisch-mediale Elite“, und wie Max Otte versucht, am selbst entzündeten Feuer der Empörung sein unappetitliches Süppchen zu kochen. Ein Buch, das Ekel in mir auslöst. Meine Eitelkeit ist groß genug, mich selbst zu dieser herrschenden politisch-medialen Elite zu zählen. Und noch ist diese Elite handlungsfähig …

Hm, nur der Vollständigkeit halber, da dieses „Wiki“ keinesfalls über jeden Zweifel erhaben ist:

https://anonym.to/?https://www.jewiki.net/wiki/Denis_Scheck

Gilt latürnich auch in dem Fall:

https://anonym.to/?https://www.jewiki.net/wiki/Udo_Lindenberg

Wobei hier zu dem blumigen Namen auch noch der Hut hinzukommt, und wie es unter uns Philosemiten ja allgemein bekannt sein dürfte, ist der jüdische Mann ohne Kopfbedeckung de fakto unvollständig. Ach, eigentlich ekelt es mich ja immer ein bisschen bei diesem „Is des a JUTT“-Spielchen, zumal ein Zuviel davon bekanntermaßen zu Schrumpfpimmel und Schwachsinn führen kann, sozusagen als des Unsichtbaren letzte Rache, aber ein bisschen Spaß muss einfach sein, bei aller Demut. Ach, apropos Spässeken, unter dem Ekelscheckvideo wurde dem Erzähler in den Kommentaren als erstes der eines Users namens „Ra Ka“ angezeigt, der sich auch vor dem grauslichen Scheck ekelt:

Ra Ka 8 hours ago Sie lösen Ekel in mir aus, Herr Scheck 😦

Den, die, das „Ra Ka“ hatte der Erzähler von einem denkwürdigen Disput auf den Rängen der Youtube-University her in, äh, ja, guter Erinnerung behalten. Diese kleine Reiberei nahm ihren Anfang, als der Erzähler es sich bei aller Demut nicht nehmen ließ, unter einer Vorlesung des so famosen wie putzig-drolligen Ober-Identitären Martin Shekellner bezüglich eines Kommentares dieses „Ra Ka“, wonach es sehr gefährlich wäre, dass „wir uns diese Islam-Ideologie importierten“, anzumerken, dass es etwas zu kurz gegriffen sei, sich ständig nur am Islam und den hereinflutenden Moslems abzuarbeiten ohne etwaige Hintergrundmächte in seine Überlegungen einzubeziehen, die den „großen Austausch“ überhaupt erst ermöglichten bzw. ihn vorantrieben. Dieses „Ra Ka“, das sich als großer identitärer Shekellner-Fanatic plusterte, kam dann sofort – und das ohne Scheiß jetzt! – damit, dass der Erzähler wohl auch an Reptiloide in der flachen hohlen Erde glaube und, was die „Hintergrundmächte“ beträfe, erstmal Quellen liefern solle. Überhaupt stelle sich die Lage nämlich so dar, dass die ganzen jungen Muselmänner einfach kommen würden, weil es hier Kohle abzugreifen gäbe, da brauche es gar keine „Hintergrundmächte“! Als der Erzähler darauf mit diversen Quellen, und, neben den üblichen Spectres etc., u.a. damit

Wolfgang Eggert: „Das Islamisierungskomplott: Wer spielt gegen Europa?“, Teil 1-6

aufwartete (natürlich ist der Eggert auch nicht über jeden Zweifel erhaben, aber das, was er hier alles an Material zusammengetragen hat, lässt sich zum überwiegenden Teil eben nicht als „Fake-News“ abtun) krähte das „Ra Ka“ rotzfrech: „Sag ich doch: Hohle Erde, Reptiloide, Außerirdische!“

Nun, das war vor vielleicht drei Jahren, und es ist keineswegs so, dass dieses kurze Geplänkel nicht bestens ins Bild gepasst hätte, das sich der Erzähler schon damals von weiten Teilen der „neurechten“ Patriidioten gemacht hatte. Eher war es schon überdeutlich, da diese Konversation genauso mit einem „Antifanten“ hätte ablaufen können. Na, als demütiger und absolut uneitler, dafür aber umso nihilistischerer Angehöriger der politisch-medialen Elite könnte sich der Erzähler das alles sonstwo vorbeigehen lassen, ein nettes kleines Schmankerl am Rande ist es aber doch irgendwie.

6,2 Millionen Nichtweiße haben seit Januar 2011 in Europa „Asyl“ gefordert

Auf die zweifellos „unverfrorene Falschheit“ hinter der „Asylkrise“ kann meiner Meinung nach nicht oft genug verwiesen werden. Leider wird auch dies von den meisten Zeitgenossen mit einem Schulterzucken goutiert.

MORGENWACHT

Übersetzt von Lucifex. Das Original 6.2 Million Nonwhites Have Demanded „Asylum” in Europe since January 2011 erschien am 19. September 2019 auf The New Observer.

Mindestens 6,2 Millionen Nichtweiße, die vorgeben, „Flüchtlinge“ zu sein, haben seit Januar 2011 gefordert, daß Weiße in Europa ihnen „Asyl“ geben, hat eine Überprüfung offizieller Statistiken, die vom European Asylum Support Office (EASO) herausgegeben wurden, gezeigt.

Laut den Zahlen des EASO hat allein im Juli 2019 die Zahl der in den 30 EU-Ländern (Mitgliedsstaaten der EU plus Norwegen und die Schweiz) eingereichten „Ansuchen um internationalen Schutz“ annähernd 62.900 erreichet, eine 26prozentige Zunahme verglichen mit Juli. Dies war etwas mehr als im Juli 2018 (59.375) und ungefähr gleich wie im Juli 2017 (62.040).

Die neuesten Zahlen bedeuten, daß im Zeitraum von Januar bis Juli 2019 400.100 Nichtweiße in Europa „Asyl“ gesucht haben.

Wenn man die archivierten EASO-Berichte studiert, dann wird das volle Bild der…

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Die Zukunft ist jetzt

Der Wind wühlt und rauscht im Blätterwald, die „zunehmende Verrohung der Gesellschaft“ bringt das Kronendach in Schwingung. Ob Polizist, Rettungssanitäter, Bahnschaffner, Pflegepersonal oder Angestellte im öffentlichen Dienst: alle klagen darüber, dass ihnen zunehmend wahre Wogen der Respektlosigkeit, wenn nicht der nackten Gewalt ins Gesicht klatschen. Erwartungsgemäß werden bei der Aufarbeitung dieses Themas und der Darstellung und Diskussion desselben in den Medien mittlerweile ganze rosa Elefantenherden im Wohnzimmer ignoriert: Ja, immer wieder Betrunkene, Drogenabhängige usw., klar die sind schnell mal gereizt. „Männer“ und, vor allem, „junge Männer“, seien ohnehin mit Vorsicht zu genießen, ganz egal mit welchem Hintergrund. Ansonsten wird alles vermieden, was eine Verbindung zwischen der bedingungslosen Massenimmigration entwurzelten Drittweltprekariats unter dem Asylticket sowie des schon lange vor 2015 laufenden Imports orientalischer Clanstrukturen und -Mentalitäten auch nur erahnen ließe, wir kennen das Spiel. Nun, es wird eben immer wilder und die große Angst alle jener Berufsgruppen und Amtsträger bestätigt letztlich das bittere Resümee eines Oberstaatsanwalts in der Qualitätssendung „Markus Lanz“ , dass „der strafrechtliche Rechtsstaat“ „in weiten Teilen nicht mehr funktionsfähig sei“. Momentan sind es die Beschäftigten des Ordungsamtes und der kommunalen Ordnungsdienste, bzw. deren Dienstherren, die in ihrer Ohnmacht Ausdruck verleihen, in dem sie lautstark nach der Taser-Elektroschockpistole verlangen:

Tja, aber da müssen sie nun mal durch, auch wenn zu erwarten ist, dass auch mal der Eine oder die Andere auf der Strecke bleiben wird, immerhin kann auch bei Taser-Treffern ein Möhnntsch das Zeitliche segnen und dieses „Einsatzrisiko“ ist nichts für Amtsfuzzis, schließlich trägt die Potzilei schon schwer genug daran. Bodycams dagegen, ja, das wär was. Die schrecken auch ab. Und mehr runde Tische, Sozialarbeit, Quartiermanagement und „Nachtbürgermeister“! Und bange machen gilt nicht, genießt einfach noch die ruhige Zeit, wo anders ist die Zukunft schon weiter, wie der Mannheimer Morgen vom 22. August des laufenden Jahres kündet:

Sicherheit: Südafrikanische Metropole Kapstadt von Bandenkriegen und Morden gezeichnet/ Überdurchschnittlich viele Tötungen

Militär muss Polizei unterstützen

KAPSTADT. Was tun, wenn das Vertrauen in die Polizei kollabiert und das Verbrechen überhandnimmt? In Südafrikas Touristenmetropole Kapstadt kannten die Armen nach einem besonders blutigen Wochenende mit 73 Morden nur einen Ausweg: Die Armee muss her und Ordnung schaffen.

Ihr Hilferuf wurde aufgenommen vom Parlament. Seit Wochen patrouillieren dort in den sogenannten Cape Flats nun schwer bewaffnete Soldaten. Der Polizeiminister des Landes, Bheki Cele, wertete den im Juli begonnen Einsatz nur wenige Wochen später bereits als Erfolg. Etwa 800 gesuchte Kriminelle seien festgenommen, 45 Schusswaffen sowie zahlreiche Munition seien konfisziert und diverse Drogen sichergestellt worden.

Soldaten in Wohngebiete zu schicken sei keine Lösung in einer idealen Welt, sagte Cele – meinte aber auch: „Die Präsenz von Soldaten kann keine dauerhafte Lösung sein – wir bereiten uns auf eine Zeit vor, wenn die Polizei wieder übernehmen kann.“ Die für drei Monate entsandten Soldaten würden bei der Bevölkerung auf positive Akzeptanz stoßen.

Doch Johann Burger vom Institut für Sicherheitsstudien hat eine andere Sicht der Dinge: „die Entsendung der Armee ist das Eingeständnis der Regierung, dass das Polizeisystem in einer tiefen Krise steckt.“ Das lässt sich in der Tat bereits an den Zahlen der boomenden Sicherheitsindustrie in dem Kap-Staat ablesen. Wer es sich leisten kann, zahlt für seine Sicherheit durch eine private Firma. Die private Sicherheitsindustrie kommt auf etwa 500 000 aktive Mitglieder, die Polizei auf etwa 150 000″, sagt Sicherheitsexperte Burger, der von einem enormen Vertrauensverlust der Bevölkerung in ihre Polizei spricht. Er hält es daher auch durchaus für möglich, das die dreimonatige Entsendung der Armee noch mal verlängert werden muss.

(…)

Doch die bisherigen Bilanzen wirken nur wenig überzeugend. Anfang August wurden an einem einzigen Wochenende trotz der Armeepäsenz 47 Menschen umgebracht. Gut die Hälfte davon kam nach Behördenangaben durch Schusswunden ums Leben.

Es sind oft auch Beziehungstaten in einem Umfeld aus hoher Jugendarbeitslosigkeit und völlig zerrissenen Sozialstrukturen. Für viele Jugendliche ist die „Karriere“ in einer der vielen Banden oft der vermeintlich einzige Ausweg aus ihrer Misere. Sie heißen „Mongrels“ oder „Terrible Josters“, sind straff durchorganisiert und haben nach Angaben von Insidern mitunter Tausende von Mitgliedern.

Nach der letzten verfügbaren Polizeistatistik wurden in Südafrika in nur einem Jahr 20 336 Menschen umgebracht – im Schnitt sind das 57 Morde pro Tag. Zum Vergleich: In Deutschland gibt das Bundeskriminalamt die zahl der 2018 erfassten Fälle von Mord sowie Totschlag und Tötung auf Verlangen mit 2471 Fällen an. Die Zahl der Mordopfer lag bei 386 Toten.

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Na, ihr Ordnungsämtler und sonstige Schwachnervler, da könnt ihr mal sehen, dass hier noch reichlich Luft nach oben besteht, auch wenn man schon lange genau das entwurzelte Ethnogemisch importiert, das am besten dafür qualifiziert ist, die Verhältnisse in Richtung Südafrika, einem ehemaligen First-World-Land weißer Prägung übrigens, zu drücken. Ja, bei „Beziehungstaten“, „Jugendarbeitslosigkeit“, „Zerrissenen Sozialstrukturen“ – da hört man doch schon förmlich den Ruf nach dem Sozialarbeiter, als ob sich damit die Zustände beheben ließen, die folgen, wenn BIG BAD WHITEY als Ordnungsfaktor kaltgestellt wird. Auch hier war keiner zur Stelle und so mussten die Möhnntschen das Zusammenleben mal wieder selbst regeln:

Kurzer Rock löst Schlägerei im Rheinpark aus

RP ONLINE

Duisburg. Im Rheinpark im Duisburger Stadtteil Hochfeld ist es zu einer Schlägerei zwischen zwei Besuchergruppen gekommen. Hintergrund waren laut Polizei „kulturelle Differenzen“.

Am Dienstagabend ist es gegen 20 Uhr im Rheinpark in Duisburg-Hochfeld zu einer Schlägerei gekommen. Hintergrund waren Polizeiangaben zufolge wohl kulturelle Differenzen hinsichtlich des Kleidungsstils einer der Beteiligten.

Der freizügige Kleidungsstil einer 50-Jährigen stieß demnach auf Unverständnis bei einem 20-Jährigen. Dieser fand den Rock der Duisburgerin zu kurz und soll sie laut Zeugenaussagen gefragt haben, warum sie ihre Beine derart präsentieren müsse. Die Frau wiederum war ebenfalls nicht einverstanden mit den kulturellen Gepflogenheiten des 20-Jährigen und seiner Bekannten: Sie soll sich lautstark darüber mit ihren Freunden gewundert haben, warum Frauen und Männer in der Gruppe getrennt sitzen. Nach einer verbalen Auseinandersetzung kam es schließlich zur Schlägerei.

Die inzwischen von Zeugen alarmierten Polizisten konnten die Streitigkeiten schlichten. Außer einer ausgekugelten Schulter stellten die Beamten nur leichte Verletzungen fest. Insgesamt sollensechs bis acht Personen an dem Streit beteiligt gewesen sein. Die Polizei muss noch ermitteln, wer konkret in welcher Form an der Schlägerei direkt beteiligt war und wer nur Zeuge war. Die Ermittlungen wegen Beleidigung und Beteiligung an einer Schlägerei laufen.

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Ja ist das nicht rührend, wenn die Jogend das Alter zu Sitte und Togend gemahnt? Na, der Erzähler hätte, bei aller Demut, hier sexualpädagogisch interveniert und dem dominanten Junghengst schnell klar gemacht, dass er die zeigefreudige MILF-COUGAR gefälligst zünftig zu besteigen habe und zwar AUF DER STELLE, es kann ja nicht so weitergehen, dass man einerseits den Sittenwächter macht und dann wieder eifrig beim Grabschen, Notzüchtigen und in-die-Büsche-ziehen brilliert! Make LUV not Prügelattacke! Schauet die Bonobos! Gut, Spässeken, wir wissen ja, wie beides zusammenpasst und dass die Sexualschergen die ihnen zugewiesene Rolle bei der Implementierung einer islamoiden, doppelgesichtigen Sexualmoral bestens ausfüllen, obwohl da, so wie die Weiber diesen Sommer wieder unterwegs sind, noch viel Arbeit zu leisten ist. Aber wie man sieht, geht es voran, auch wenn so mancher immer noch die Nase rümpfen mag von wegen was das alles mit Kapstadt zu tun haben soll, das sich schließlich am andern Ende der Welt befände und hier wär Deutschland mit seinen Werten, dem Grunzgesetz und überhaupt! Nana, beim visionären Provinzblatt Mannheimer Morgen gibt es kein „Deutschland“ mehr, alles was über „Metropolregion“ hinausgeht, fällt in die Rubrik „Aus aller Welt“ und da findet sich gleich links unten, neben dem Artikel über Kapstadt noch eine Meldung, die wirklich ans Herz geht:

Kriminalität: Verdacht der Gruppenvergewaltigung

Jugendliche wechseln Schule

Mülheim/Ruhr. Im Fall der mutmaßlichen Vergewaltigung einer jungen Frau in Mülheim Anfang Juli wechseln nach Angaben der Stadt Mülheim „alle Beschuldigten“ die Schule. Sie würden nach den ferien nicht mehr ihre bisherigen Schulen besuchen, teilte Sprecher Volker Wiebels am Mittwoch mit.

Ermittelt wird gegen drei 14-Jährige. Sie stehen im Verdacht, die Frau am 5. Juli abends in einem Waldstück vergewaltigt zu haben. einer der drei soll die Frau bereits zuvor einmal vergewaltigt haben. Er sitzt in Untersuchungshaft. Die drei Verdächtigen sind laut Polizei bulgarische Staatsbürger.

Zwei Zwölfjährige straffrei

Die Ermittlungsverfahren gegen zwei Zwölfjährige im Zusammenhang mit der Tat vom 5. Juli waren wegen deren gesetzlich festgelegter Schuldunfähigkeit eingestellt worden. Auch sie werden die Schule wechseln, teilte der Sprecher mit.

Die Bezirksregierung Düsseldorf kündigte an, das die verschiedenen Möglichkeiten geprüft würden, um für jeden Fall die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten zu finden und die Beschulung vorzubereiten.“ Das Jugendamt sowie der schulpsychologische Dienst begleiteten den Prozess und die Betroffenen.

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Ja, a little something for everyone, ihr schafft das.