Nicki gibt nen Scheiß drauf

Der zivilreligiöse Ungeist dieser Tage in vollendeter Pose. Bei diesem Anblick steigt selbst im DE eine gelinde Lost zu Burn, Loot and Murder (BLM) zum Statuettenkippen und -zertrümmern hoch. Bild: Hotlink Post-Collapse

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Ich finde negroide Religiosität hat einen gewissen Charm dadurch dass sie so anthropologisch fundamentalistisch ist und der Negroid durch seine geringere Intelligenz und höhere Impulsivität geschützt ist vor den faken und gayen Abstraktionen der bleichgesichtigen Halfwits die was von I love Science erzählen und den Legionen der anal-retentiven Karens die eine gesellschaftlichen Norm durchsetzen wollen einfach nur weil es eine Norm ist. Auf der anderen Seite hat man dann solche Sachen wie Lynchmorde in der Fußgängerzone weil sich bei den Negroiden das Gerücht verbreitet, dass Zauberer in der Menge rumgehen die sich an Männern reiben und ihnen so die Benise stehlen und sowas, doch ist mir sowas allemal lieber als diese Covid Scheisse. Der Imperator schützt den Verstand der zu klein für Zweifel ist, und zu klein für die existenziellen Ängste vor Covid, oder Diabetes. 

Die Negroiden sind allgemein nicht wirklich in der Lage größere Verbände aus ihresgleichen zu organisieren und Figuren wie Chaka Zulu sind wenige. Das hindert sie auch daran organisierte Religionen zu erschaffen abseits vom Aberglauben opportunistischer Hexendoktoren und den modernen Schlangenölverkäufern. 

Es gibt Religionskritiker die behaupten dass die Abwesenheit von organisierter Religion, wie z.b. bei den Chinesen, das geringere Übel ist, da solche Kulturen ihren regionalen, lokalen Aberglauben haben, doch nicht komplexe Systeme von Inquisition und religiösem Dogma aufsetzen könnten. Das stimmt nicht ganz, wie halt alles was atheistische Fedoratipper erzählen, denn ohne Institutionen konzentriert sich Kult und Religion immer um eine starke Führungspersönlichkeit wie eben einen Big Man, oder wie in diesem Fall, eine Big Mama. Und diese Big Mama hat die Faszination der matriarchalisch afrikanischen Psyche gefangen mit ihrer Tendenz zur Verehrung großer Ärsche und macht von dieser Macht auch gebrauch in genau der Art wozu Macht gebraucht werden sollte; eine Gruppe von Leuten auf eine andere hetzen.

(Post-Collapse-„NV“, „Big Mama“)

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Eine lostige kleine Geschichte um Urban Legends, Immunität gegenüber Moralpanik, interrassische Loyalität, Ghetto-Ethik und den Stinkefinger fürs System

Demütig übersetzt von eurem devoten Erzählsklaven. Das Original Is Nicki Minaj Super Bass-ed? von Trevis LeBlanc erschien am 17. September 2021 auf Counter-Currents – North Americas New Right

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Ist Nicki-Minaj Super-BASS-iert?

Es kann unglaublich nervig sein, wenn berühmte Schwarze „basierte“ Dinge tun. Einerseits kann ich den Wert erkennen, wenn Schwarze politisch gespalten werden, und es macht Spaß, zu sehen, wie weiße Gutmenschen zur Schadensbegrenzung übergehen und erklären, warum so eine Person ein Verräter an ihrer eigenen Rasse ist. Andererseits sind solche Vorfälle Katzenminze, „Hoffnungsporno“ für blaugepillte Normalo-Konservative, die ihnen falsche Hoffnungen machen, daß vielleicht der Multikulturalismus letzten Endes doch noch funktionieren kann.

Aber manchmal tut eine schwarze Person etwas, das so basiert ist, daß es weit über das hinausgeht, wohin Normalo-Konservative noch bereit sind zu folgen. Gewöhnlich sind das die Schwarzen der Nation of Islam. Ich denke daran, als Ice Cube begann, über den Schwarzen Kubus des Saturn zu reden, oder als Nick Cannon Professor Griff von Public Enemy interviewte und sie begannen, über die Khazarentheorie zu reden.

Diese Woche hat Rap-Star Nicki Minaj Weiße Nationalisten verteidigt. Das hat durchaus ein bißchen mehr Würze, als sich nur einen MAGA-Hut aufzusetzen.

Die Geschichte begann am dreizehnten August. Nicki Minaj ist anscheinend eine entschiedene Covid-Skeptikerin und hartnäckige Impfgegnerin. Sie sagte ihren 22 Millionen Twitter-Followern, daß sie wegen der Anforderung der Veranstaltung, daß alle Teilnehmer geimpft sind, nicht der Met-Gala beiwohnen würde.

Nachdem sie etwas Gegenwind von Impfbefürwortern bekommen hatte, tweetete Minaj dieses Juwel:

Mein Cousin in Trinidad bekommt nicht den Impfstoff weil sein Freund ihn bekommen hat & impotent wurde. Seine Hoden schwollen an. Sein Freund war Wochen vor der Eheschließung, jetzt hat das Mädchen die Hochzeit abgesagt. Also bete einfach darauf & stelle sicher, daß du dich mit deiner Entscheidung wohlfühlt und nicht gemobbt wirst.

Ist diese Geschichte wahr? Weiß nicht. Ich habe selbst Bedenken wegen des Impfstoffs, aber ich bin skeptisch gegenüber dem „Freund meines Cousins“-Zeug. Es klingt wie eine Urban Legend.

Als ich heranwuchs, gab es ein Möbel-Outlet in meiner Heimatstadt, das von zwei Brüdern betrieben wurde. Die Brüder traten in Werbespots auf, die 24 Stunden / 7Tage im Lokalfernsehen liefen – mindestens einmal die Stunde auf allen lokalen Netzwerken. Da gab es diese örtliche Legende, daß einer der Brüder gay wäre und einmal ins Krankenhaus gebracht werden mußte, um sich eine mongolische Wüstenrennmaus aus dem Rektum entfernen zu lassen. Jeder in meiner Heimatstadt hat diese Geschichte gehört. Sicherlich kannte jedes Kind an meiner Schule diese Geschichte. Ein Menge Witze über diesen Typ machte die Runde.

Es hat sich herausgestellt, daß das eine Urban Legend war, die landesweit zu finden ist, aber in jedem Ort und in jeder Stadt ist eine andere zufällige lokale Berühmtheit das Ziel. In einigen Städten mag es ein Nachrichtensprecher sein. In anderen der Präsident des nahegelegenen College. In meiner passierte es einem lokalen Möbelverkäufer.

Nichtsdestotrotz habe ich eine Menge Leute getroffen, die beim Leben ihrer Mutter schworen, daß sie jemanden kannten, der jemanden kannte, der in dem Krankenhaus war als der Möbel-Typ mit dem Rennmaus-Problem reinkam. Die Schwester der Mitbewohnerin ihres Bruders war eine Krankenschwester in dem Hospital, oder die Ex-Freundin ihres Cousins hat den Arzt gedated, der persönlich die Rennmaus -Enfernungs-Notoperation durchführte, oder ihr Freund hat mit einem Kerl zusammengearbeitet, der sich den Arm gebrochen hatte und im Wartezimmer des Krankenhauses war, als der Möbelmann hereingewatschelt kam.

Also ja, ich bin ein bißchen skeptisch was Nickis „Cousins Freund“-Geschichte betrifft. Meine Vermutung ist, daß sie es entweder erfunden hat, oder, eher wahrscheinlich, sie wiederholt eine Geschichte, die sie gehört hat und schreibt sie jemandem zu, zu dem sie eine indirekte Verbindung hat, um der Geschichte mehr Relevanz zu geben. Ich hege einige Sympathie für die Impfgegner, aber mein siebter Sinn sagt mir, daß das hier eine Märchengeschichte ist.

Unerschrocken hat Nicki noch einen auf die Story draufgesetzt und behauptet, daß der Freund ihres Cousins mit ihr sprechen wollte:

Kurz nach diesem Tweet behauptete Nicki Minaj gegenüber ihren 157 Millionen Instagram-Followern, daß Twitter ihren Account wegen „Verbreitung von Mißinformationen“ zeitweilig gesperrt habe. Twitter  bestritt, daß sie jemals ihren Account gesperrt hätten, aber die Anschuldigung an sich verursachte jede Menge Streit.

Erstaunlich, Minaj behauptet nun, daß die Biden-Administration sie ins Weiße Haus geladen hat:
Oder vielleicht ist es gar nicht so erstaunlich.

Im selben Ausmaß, wie das Gutmenschen-Establishment den Eindruck erwecken möchte, daß Impfgegner alle ein Haufen von MAGA-Kappen tragenden Hinterwäldlern sind, sind die Schwarzen tatsächlich im Bezug auf die Impfung die zögerlichste von allen demographischen Gruppen. Also ruiniert Nicki Minaj zum einen dessen Narrativ. Zum zweiten ist das schlecht für die Biden-Administration, da sie Impfmandate implementieren wollen und das so machen, daß du die Impfung haben mußt, um ein „normales“ Leben zu führen.

Aber wenn diese neuen Gesetze den Eindruck erwecken, daß sie überproportional Schwarzen schaden, ist das nicht gut für die. Wenn eine Schwarze, so berühmt wie Nicki Minaj, damit beginnt, Impfgegner-Propaganda zu posten, ist das ein Problem. Sie ist zu beliebt bei den Schwarzen und sie bringt zu vielen Juden zu viel Geld ein, um sie zu zensieren, weshalb es mich nicht überraschen würde, wenn sie der Präsident tatsächlich ins Weiße Haus einladen würde um zu versuchen, sie auf die dunkle Seite zu ziehen.

Die Gutmensch-Medien machten viel Frohsinn aus Minajs Geschichte vom Freund des Cousins, viele stellten ihre Glaubwürdigkeit in Frage. Zwischen Nicki Minaj und Joy Reid, der Minaj gescholten hatte, „Mißinformationen zu verbreiten“, brach eine Fehde aus. Minaj schlug zurück, indem sie Joy Reid einen „Uncle Tomasia“ nannte und beschuldigte, homophob zu sein.

Jedoch nahm eine Person, von der man es nicht erwartet hätte, Minajs Geschichte ernst: Tucker Carlson.

Tucker Carlson brachte einen Beitrag über die Geschichte, in dem er den Rückschlag gegen Minaj thematisierte. Dann tweetete Minaj einen Clip von Tucker, wie er sie verteidigte, zusammen mit einem Bullseye-Emoji, andeutend, daß Tucker ins Schwarze getroffen hat. Da wurden die Dinge wirklich interessant.

Der millionenschwere kommunistische Twitch-Streamer Hasan Piker erwiderte Minajs Tucker-Tweet mit „du weißt, daß er ein Weißer Nationalist ist, richtig?“ Was Minaj darauf entgegnete ist ziemlich außergewöhnlich:

Richtig. Ich kann nicht mit jemanden aus einer bestimmten politischen Partei reden, mit ihm einverstanden sein, ihn auch nur ansehen. Die Leute sind nicht mehr menschlich. Wenn du schwarz bist & ein Demokrat sagt dir, daß du dir Murmeln in den Arsch schieben sollst, hast du es einfach zu tun. Wenn eine andere Partei dir sagt, du sollst auf den Bus aufpassen, dann bleib stehen und werde überfahren.

Sie hätte Pikers Tweet einfach ignorieren können. Sie hätte nicht auf die Weißer-Nationalist- Behauptung antworten müssen. Wenn sie sich dazu gedrängt fühlte, hätte sie einfach verneinen können, daß er ein Weißer Nationalist ist (was ein Normalo-Konservativer getan hätte), oder sie hätte den Haftungsausschluß machen „Ich bin nicht mit allem einverstanden was Tucker sagt, aber…“ und dann was über kaputte Uhren erzählen können (was ein Normalo-Linker getan hätte). Statt dessen schlug Minaj eine andere Route ein und sagte, daß es ihr egal sei, ob er ein Weißer Nationalist ist. Das ist etwas, das du nicht jeden Tag siehst.

Im allgemeinen scheinen Schwarze nicht besonders beunruhigt wegen Leuten zu sein, die offensichtliche Rassisten sind. Vielmehr sind Schwarze von der Idee besessen, daß das System rassistisch ist. Schwarze sorgen sich wegen gutmenschlicher „Karens“ [Link d. Ü.] mehr als sie es wegen Stahlhelm tragenden Weißen Nationalisten tun, weil „Karen“ die Macht des Establishments gegen Schwarze nutzt (die Polizei rufen, sich bei Vorgesetzten beschweren etc.) wohingegen ein offener Weißer Nationalist nicht diese Art von Zugang zur Macht des Establishments hat. Die meisten Schwarzen haben wahrscheinlich noch nie einen Weißen Nationalisten getroffen, aber sie haben eine „Karen“ getroffen.

Als die Hitze weiter hochgedreht wurde, fuhr Minaj damit fort, immer noch einen drauf zu setzen. In einen Tweet erklärte sie,

Ihr wißt wie viele US-Präsidenten weiße Suprematisten waren? Ach bitte. Bleibt einfach beim Thema. Das schafft ihr alle nicht. Das Thema ist: Fragen zu stellen ist OK. Aber laßt uns das Thema aufmachen: Nicki spricht mit weißen Rassisten, so daß ihr alle heute Abend besser schlafen könnt. Dummies

Leute beschwören immer den Rassismus vergangener Präsidenten um Weiße ebenso als Ganzes zu verunglimpfen wie Amerikas Vergangenheit, aber es ist eine Weile her, daß ich gesehen habe, wie jemand den Rassismus vergangener Präsidenten beschworen hat, um Rassisten zu verteidigen. Das ist üblicherweise etwas, das Anhänger der dissidenten Rechten tun, um gegen Normalo-Konservative zu gewinnen. Nicht sicher, ob ich jemals eine schwarze Person gesehen habe, die das tat.

Meine Lesart der Kontroverse ist, daß es sich dabei um einen Fall schwarzer Dickköpfigkeit und der Bereitschaft von Ghetto-Schwarzen handelt, auf dem albernsten aller Hügel zu sterben. Minaj hat eine Märchengeschichte erzählt und sie bleibt dabei. Sie ist so an ihre Geschichte gebunden, daß sie eher dazu bereit ist, White Supremacy zu verteidigen als einen Rückzieher zu machen. Dazu ist es Teil ihres öffentlichen Image, eine Bad Bitch aus der Hood zu sein, der es scheißegal ist, was man über sie redet und die sich nicht von anderen sagen läßt, was sie zu tun hat. Zum Teil mag auch eine Ghetto-Ethik der alten Schule mit hineinspielen, nach der du loyal zu Leuten bist, die loyal zu dir waren. Tucker hat Minaj verteidigt, als alle anderen sie lächerlich machten, also verteidigt sie Tucker.


Ich sage nicht, daß Nicki Minaj auf unserer Seite ist oder daß wir sie zur Führerin der Weißen Rasse ernennen sollten, aber es ist erfrischend, eine berühmte Schwarze als scheinbar immun gegenüber der Moralpanik über White Supremacy zu sehen. Das ist nur eine spaßige Geschichte. Ob sie einen Einfluß auf das Overton-Fenster hat, bleibt abzuwarten.

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Mitgefühl als Eingeständnis der Wahrheit: Der Elefantenmensch

ICH BIN KEIN TIER! ICH BIN EIN MENSCHLICHES WESEN! ICH BIN EIN MENSCH!

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Von Trevor Lynch, erschienen auf Counter Currents Publishing und The Unz Review, 20 Januar 2021, demütig übersetzt und mit einer Schlußbemerkung versehen von B-Mashina.

David Lynchs zweiter Spielfilm, Der Elefantenmensch/The Elephant Man (1980), ist eine seiner erstklassigsten Arbeiten. In vielerlei Hinsicht ist The Elephant Man Lynchs konventionellster „Hollywood“-Film. (Dune ist auch ein Hollywood-Film, aber ein mißglückter.) Die Besetzung von The Elephant Man ist ziemlich erlesen, inbegriffen John Hurt, Anthony Hopkins, Sir John Gielgud, Dame Wendy Hiller und Anne Bancroft. Der Film wurde von Mel Brooks produziert, der seinen Namen außen vor ließ, damit die Leute keine Komödie erwarteten.

The Elephant Man war sowohl kommerziell als auch bei der Kritik erfolgreich. Er erhielt acht Academy-Award-Nominierungen, einschließlich „bester Film“ und „bester Regisseur“. Er spornte auch die Academy dazu an, im Jahr darauf eine neue Auszeichnung für Makeup zu schaffen. The Elephant Man gewann die Auszeichnungen der British Academy Film Awards für „bester Film“, „bester Schauspieler“ (Hurt) und „Produktionsdesign“, als auch den französischen César als bester ausländischer Film. Er wird routinemäßig in die Bestenlisten der Filmkritik aufgenommen.

Obwohl es in The Elephant Man um einen abscheulich deformierten Tingeltangel-Freak geht, ist Lynchs Herangehensweise empfindsam und teilnahmsvoll. Tatsächlich ist The Elephant Man erbaulich, herzerwärmend und ziemlich explizit christlich, was angesichts des Umstands überrascht, daß Lynch, über lange Zeit ein Anhänger der Transzendentalen Meditation, eher Hindu als Christ ist.

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Wenn der Hunt sich krummt, er Scheißens pflegen will

Forward to glory, for Kek, Trump, and Country!

Wers glaubte, war schon damals selig.
Bildquelle: Counter Currents –
„Esoteric Kekism is a Religion of Peace“

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A interspecial yourney from „Q“ to Bodil and back to the disgusting „knotting“ of today

Neulich besuchte der DE nach längerer Zeit mal wieder „Counter Currents“, jene in fadenscheiniger Weise auf gediegen und schwer rechtsintellektuell getrimmte Internetpräsenz von Greg Johnson, dem schwulen Pupenjungen des Steroidopfers „Jack Donovan“, einem Männerbündler und erklärtem Neo-Barbaren, der wohl auch schon dem millennialen Post-Collapser „Nicht Verfügbar“ (NV) in der Pubertät Halt und Orientierung geboten hatte.

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Der Leerer und der Kevin

Der Herr Leerer überfordert sein Klientel by speaking English:
I meet the evolutionary psychologist Kevin MacDonald for the first time. He is editor of the “Occidental Observer“ and his book “Culture of Critique“ has been quite influential. He gives a short overview over his academic work and adds some further advice.
His most popular book is available in german:
”Die Kultur der Kritik: Eine evolutionäre Analyse jüdischer Einflüsse auf intellektuelle und politische Bewegungen des 20. Jahrhunderts” (ISBN-10: 3954290073)

https://volkslehrer.info/videoarchiv/meeting-kevin-macdonald-at-erkenbrand-conference-im-gesprch-english

Eine nicht mehr ganz so neue Pädagogenweisheit lautet ja: Kevin, das wäre kein Name, sondern eine Diagnose, und die lautet im Fall des US-amerikanischen Evolutionspsychologen Kevin MacDonald allgemein „knallharter, purer Antisemitismus“, z.B. bei den Systemschergen und begeisterten Denunzianten vom Sonnenstaatland, unter denen sich, zumindest dem Augenschein nach, neben sonstigen Staatsdienern auch zahlreiche Leerer tummeln. So warnt ein „RaichskasperDavidFriedric“ am 12. November 2019 angesichts seiner Sichtung einer Zusammenkunft des sattsam bekannten selbsterklärten Volksleerers Nikolai Nerling mit MacDonald auf der niederländischen rechtsradikalen Feuerschwert-Konferenz (Hervorhebung durch den Kopierer):

Er interviewt, in holperigem Englisch, den Herausgeber des Occidental Observers Kevin MacDonald, einem Freund von John Irving.

Das ganze ist Antisemitismus in seiner schlimmsten Ausprägung.

-https://forum.sonnenstaatland.com/index.php?topic=4953.7875

Nun, das Ding mit dem „Antisemitismus“ ist insofern zutreffend, als dass MacDonald in seinen Werken dem Phänomen der Feindseligkeit von Nichtjuden gegenüber Juden nachgegangen ist und dabei reichlich Belege dafür vorweisen konnte, dass dieser sogenannte „Antisemitismus“ getreu der Redensart „es gehören immer zwei dazu“ keineswegs eine rein irrationale Regung darstellt, für die allerhöchstens Mindfuck-Strahlen aus dem Weltall, unbekannte Viren oder projektive psychologische Prozesse verantwortlich zu machen wären, in denen der dumpfe Goj seine eigenen abgründigen, fiesen, ferkeligen Persönlichkeitsanteile abspaltet und auf den unschuldigen Juden überträgt, dem somit eine Sündenbockversion übergestülpt wird. Wobei schon hier angemerkt werden muss, dass das Sündenbockritual, bei dem die Sünden eines ganzen Volkes einem völlig unschuldigen Wesen angehängt werden, hebräischen Ursprungs ist und sich unter Ariern eigentlich nichts direkt vergleichbares findet.

Stattdessen wird bei MacDonald andersrum ein Schuh draus: Antisemitismus ist bei ihm eine im Großen und Ganzen durchaus rationale Angelegenheit, indem er einfach eine Reaktion auf reale jüdische Strategien innerhalb einer realen ethnischen Konnkurrenz darstellt. Und das ist tatsächlich die nach heutiger allgemeiner Lesart wohl schlimmste Form des „Antisemitismus“: Juden für die Judenfeindlichkeit verantwortlich machen! Kevin MacDonald ficht das nicht an, Juden sind für ihn ein Musterbeispiel für sein Konzept der „evolutionären Gruppenstrategie“ bei „Diasporavölkern“.

Abgesehen vom Antisemitismusdiskurs ist die Konzeption „evolutionärer Gruppenstrategien“ in der Wissenschaft an sich nicht anerkannt, da man in der Evolutionsbiologie allgemein davon ausgeht, dass das Individuum der Hebel wäre, an dem die evolutionären Kräfte ansetzen, nicht die Gruppe. MacDonald hält dem entgegen, dass sich hier der Mensch grundlegend von den Tieren (bzw. wie es nach dem Stand der heutigen Biologie eher lauten müsste: den übrigen Tieren) unterscheide, da es bei diesen keine Instanzen gäbe, die über die Einhaltung und den Vollzug sozialer gruppenbezogener Normen und Praktiken wachten, was dem Erzähler nicht ganz stichhaltig erscheint, hier aber nicht weiter verfolgt werden soll.

Interessant ist, dass MacDonald meint, seine Wahl der Juden als Studienobjekt für seine Theorie sei eine eher zufällige gewesen, er hätte als „Diasporavolk“ genausogut die Spartaner nehmen können. Dies stellt für den Erzähler einen gelungenen Treppenwitz dar, weil das legendäre antike Kriegervolk, das durch die „300“-Filme in den letzten Jahren einen immensen Popularitätsschub erlebte, auf dessen Bugwelle sich wiederum die „Neurechten“, insbesondere die „Identitäre Bewegung“, setzten, die es als Sinnbild für ihren proklamierten Kampf für den ethnischen und kulturellen Selbsterhalt der „europäischen Völker“ bzw. „Europas“ wider eine globalistische Übermacht vereinnahmten, in der Tat selbst ein „Diasporavolk“ darstellte, welches sich als fremder Eindringling in einer unterworfenen Wirtskultur breitgemacht hatte, von der es aggressiv, räuberisch und parasitär zehrte! Auch ist der Umstand nicht ganz ohne Komik, dass das „Lambda“-Logo, das sich die Identitären aus den „300“-Filmen abgemalt haben, seine Entsprechung in der LBQT-Bewegung hat, wobei demütig eingeräumt werden muss, dass die dort das kleine Lambda auf dem Schild tragen.

Das identitäre Lambda. Schwüle Maurer?

Oh, der Erzähler fragt sich gerade, ob er nicht wieder etwas weit vom Wege abgeschweift ist! Hm, eigentlich nicht, zumindest nicht so sehr, denn das Lambda führt uns geradewegs zum Gegenüber vom Kevin, jener der erlauchten Mitlechzerschaft hier mit Sicherheit schon sattsam bekannten Sprechpuppe Nicolai, dem Volksleerer. Dieser, eher den „Rechten“ alter Schule zugeneigt, äußerte ja in seinen didaktischen Vorträgen wiederholt dem identitären Lambda-Logo gegenüber tiefstes Misstrauen, argwöhnte etwa, dass es doch optisch mit dem ersten Buchstaben des griechischen Alphabets nicht allzuviel gemein habe, vielmehr an eine Pyramidenspitze erinnere und damit ziemlich unverhohlen in Richtung von Maurern und „Illuminati“ weise!

Ja, in der Tat ist so eine Instant-Bewegung wie die Identitären mit Vorsicht zu genießen, aber das gilt, wie dem hiesigen Elite-Leser ebenfalls nicht neu sein dürfte, MINDESTENS im selben Maße für den selbsterklärten Volks- und Hirnleerer! Dem Erzähler kann man zumindest nicht vorwerfen, nicht unermüdlich auf dessen mannigfache Fehlleistungen und die insgesamt mindere Qualität der leererschen Didaktik hingewiesen zu haben, weshalb seine hanebüchenen Herleitungen der Begriffe „Links“ und „Rechts“, seine peinlichsten Fehlgriffe hinsichtlich von Geschichtsdaten, insbesondere bezüglich Drittes Reich und Zweiter Weltkrieg, seine noch peinlicheren „Versuche“ der „Theoriebildung“, wonach etwa die „Germanen“ vor sechstausend Jahren an jungsteinzeitlichen Sonnenheiligtümern das Christentum „erfunden“ hätten, da man den Begriff „Heilige Messe“ aus „heiliger Sonne“ und „Messen“ herleiten könne, sein an Peinlichkeit indes überhaupt nicht mehr zu toppendes Method-Acting, etwa sich vor tränenerstickten Gedichtvorträgen totaal unauffällig an den Glotzböppeln zu reiben, nur mehr am Rande erwähnt werden sollen.

Absolut bemerkenswert und herausragend für den Erzähler ist aber, dass hier in diesem kurzen Interwiew zwei Pole aufeinandertreffen, denen hinsichtlich seiner weltanschaulichen Prägung eine besondere Rolle zukommt, wobei der grottige Volksleerer sozusagen die Antipode zum wissenschaftlich-seriös erscheinenden Alpha-Kevin darstellt.

Was nämlich Kevin MacDonald betrifft, so hatte der es geschafft, im demütigen erzählerischen Mindset die entscheidenden Punkte zu verbinden, die das weitgehend geschlossene antisemitische Weltbild ausmachen. Seine Trilogie über den „Judaismus als evolutionäre Gruppenstrategie“ erschien, bei allen Schwächen und möglichen Ansatzpunkten für Kritik, insgesamt als stringent und folgerichtig. Zwar war die Übersetzung vom im Libergraphix-Verlag in Deutschland als erstes veröffentlichten Band „Seperation And It’s Discontents“/ „Absonderung und ihr Unbehagen“ so ziemlich das verunglückteste, was dem Erzähler je in dieser Hinsicht untergekommen ist und er wäre wohl mit dem Original besser bedient gewesen. Das ändert allerdings nichts daran, dass hier klar und in einer nüchternen Sprache veranschaulicht wurde, dass hinsichtlich Juden und Nichtjuden eine verdeckte ethnische Konkurrenz stattfindet. Dies war ein echter Augenöffner, mit der Erkenntnis, dass der Wolf entgegen der Rede von wegen „Dämonisierung“ und „Verleumdung“ tatsächlich in vielen Aspekten dem traditionell überlieferten Bild entspricht, durchaus vergleichbar. Was wiederum die Etikettierung „schlimmster Antisemitismus“ zunächst durchaus als berechtigt erscheinen lässt, da MacDonalds Werk Juden und jüdischen Machtstrukturen theoretisch potentiell gefährlich werden könnte.

Insbesondere eben deshalb, weil der vermeintlich irrationale Antisemitismus bei MacDonald auf nachvollziehbare Weise großteils rational begründet wird und eine REAKTION darstellt – REAKTION, REAKTIONÄR, war da nicht was? MacDonald zeigte anschaulich, dass sich Juden als Diasporavolk nicht nur an eine Existenz in Mehrheitsgesellschaften angepasst, sondern auch entsprechende Kulturtechniken entwickelt hatten, diese zu transformieren, also so umzugestalten, dass sie nur mehr der Minderheit nutzen, was wiederum zahlreiche Allegorien und Analogien zum Tierreich, insbesondere dem so erschreckenden wie faszinierenden Kosmos der Parasiten, wachruft.

So drängen sich bei der Lektüre von MacDonald Vergleiche zwischen Wirtstieren, bei denen sich Parasiten ins Nervensystem eingeklinkt haben, und dort deren Verhalten dergestalt manipulieren, dass es nur noch den Interessen des Parasiten, seinem Schutz und seiner Vermehrung, dient, und den Völkern, bei denen Juden die entscheidenden Schlüsselstellen im Finanzwesen, der Politik, der Wirtschaft und im Bildugssektor eingenommen haben, förmlich auf! Der berühmte Sacculina-Krebs, befällt also eine wehrlose Krabbe, kastriert diese und sorgt per „Mindcontrol“ dafür, dass sie nun statt der eigenen Brut die das Parasiten päppelt. Fadenwürmer, die Grillen befallen und in ihrem Entwicklungszyklus auf einen Wirtswechsel angewiesen sind, bringen ihr Wirtstier dazu, ins Wasser zu springen, damit es von Fischen gefressen wird, in denen sich der Zyklus vollendet. Eine vergleichbare Praxis wendet der Leberegel an, dessen Larve in Ameisen heranwächst, und, wenn die Zeit gekommen ist, ihr Wirtstier auf die Spitze eines Grashalms treibt, wo es sich mittels seiner Beißwerkzeuge festtackert und darauf harrt, von Schafen gefressen zu werden, in denen sich der parasitäre Lebenszylus dadurch vollendet, dass die Egel zu adulten Tieren reifen, sich paaren, Eier legen, welche über den Kot nach draußen gelangen um dort von Ameisen aufgenommen zu werden – die Beispiele sind unzählig.

Monoethnische Kulturen sind, wie bei MacDonald genauer erörtert, nicht unbedingt vorteilhaft für „jüdisches Leben“, also werden Schlüsselstellen in der Mehrheitsgesellschaft besetzt und das betreffende Volk dazu gebracht, wider die eigenen Interessen zu handeln: Es verzichtet auf Nachwuchs, hätschelt den von Fremden, macht seine Grenzen durchlässig und sein Land zum Jedermannsland, begreift Fremdinteressen mit einem mal als seine ureigenen, gibt jede eigene Identität auf und übernimmt die des Parasiten usw. usf. Erschreckend. Man möchte es nicht wahrhaben.

Und erschreckend sind auch die weiteren Schlussfolgerungen, wenn man dies alles konsequent weiterdenkt. Denn wie wird allgemein mit Schädlingen und Parasiten verfahren? Ist der Jude als Parasit nicht ein antisemitisches Urbild? Man denke an das Rattengewimmel in „Der ewige Jude“, verschnitten mit Aufnahmen finsterer Gestalten in polnischen Ghettos! Führt dieses Denken nicht zwangsläufig in letzter Konsequenz zum Genozid? Bei MacDonald selbst nicht. Er vertritt die Auffassung, dass die Juden für den Schaden, den sie durch ihr parasitär-mafiöses Netzwerken in den Wirtsvölkern anrichteten, besonders besteuert werden sollten, quasi eine Art „Judengabe“, wie man sie schon im Dritten Reich kannte. Puuuuh! Dabei „leugnet“ er den Holocaust NICHT, sondern vertritt öffentlich eine Haltung, die ungefähr der von Ernst Nolte im „Historikerstreit“ in der BRD der 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts entspricht, wonach die Massenschlächtereien in Russland durch die jüdisch dominierten Bolschewiken und unter Stalin der deutschen Rechten nicht entgangen sein konnten und Hitler zu seiner „asiatischen Tat“ motiviert hätten, dieser nach der Devise gehandelt habe, dass man einem Gegner, der zu so etwas in der Lage ist, auf die selbe Weise begegnen müsse. Eine Interpretation der Geschichte, der auch der Erzähler nicht ganz abgeneigt ist, ohne das wiederum vertiefen zuwollen.

Obwohl MacDonald, zumindest der Erinnerung des Erzählers nach, nicht so weit geht, die Juden als „Rasse“ zu kategorisieren, begibt er sich doch auf die genetische Ebene: Um als Diasporavolk in der Mehrheitsgesellschaft zu überleben, dürfe man nicht zu nett sein, denn das habe unweigerlich Vermischung, Assimilation und damit ein Aufgehen in der Mehheitsgesellschaft zur Folge. Hier läge auch der Ursprung für die Feindseligkeit gegenüber den Gojim, welche von den kulturell-religiösen Instanzen, insbesondere dem Rabbinertum, über die Jahrhunderte stetig befördert worden wäre. Die freundlicheren Individuen seien oftmals den Weg der Assimilation gegangen, wodurch der Kern hingegen, quasi in Folge evolutionärer Auslese, immer feindseliger geworden wäre. Das orthodoxe Judentum stelle heute praktisch einen Generator dar, aus dem zentrifugal immer wieder Elemente in die Umgebung geschleudert würden, die quasi schon genetisch bestimmte Anlagen für eine gewisse Feindseligkeit und Subversion gegenüber der Mehrheitsgesellschaft in sich trügen, was erkläre, dass sich auch reine „Abstammungsjuden“ letztlich auf eine bestimmte Weise jüdisch verhielten und verdeutliche, dass das Judentum eine Sache der Abstammung und nicht der Religion sei. In der Tat ist zwar der Genpool durch die Definition der Abstammung über die Mutter offen wie ein Scheunentor, andererseits kommen ja noch andere Faktoren, wie etwa gesellschaftlich-kulturelle Selektion durch strenge Heiratsvorschriften etc. hinzu.

Das Interview mit Leerer Nikolai bringt nun keine sensationell neuen Erkenntnisse. Alpha-Kevin stellt im Grunde nur seine Konzeption in Kurzform dar:

Ja, Juden seien sehr interessant und es wert, dass man sie näher betrachte. Genaugenommen müsse man es sogar gezwungenermaßen.

Sie seien in ihrem Denken sehr verschieden von den Europäern, insbesondere was ihre Interpretation der Geschichte und die Konsequenzen daraus betrifft. Weiße Europäer würden im Rückblick auf ihre Geschichte an Könige und Ritter denken, Juden würden ihre Koexistenz mit den weißen, christlichen Europäern als eine lange Kette von Erniedrigungen und Verfolgungen erinnern, und das obwohl es ihnen gelungen wäre, sich immer wieder nahe bei den Mächtigen zu halten und selbst erhebliche Macht und Einfluss zugestanden zu bekommen, worunter die gewöhnlichen Nichtjuden mitunter sehr zu leiden gehabt hätten, was wiederum zu „Antisemitismus“ als Reaktion auf jüdische Praktiken wie Wucher geführt habe.

Nein, er behaupte nicht, dass „die Juden die Welt regieren“, aber sie würden sich gerne nahe der Macht ansiedeln, Schlüsselstellen besetzen, die Politik in ihrem Interesse beeinflussen und die Gesellschaften entsprechend transformieren. Daneben sei aber vor allem die Außenpolitk wichtig, so werde die amerikanische Außenpolitik im wesentlichen im Interesse Israels geführt, was in den ganzen Kriegen für israelische Interessen zum Ausdruck käme. Auch das Vorgehen der USA gegenüber dem Dritten Reich könne man als von jüdischen Interessen geleitet interpretieren.

Was die Resonanz auf sein Werk betrifft, so habe man ihn überwiegend mit Schweigen gestraft. Mit einem gelinden Schmunzeln führt er Harvard-Professor (((Steven Pinker))) an, der MacDonalds Arbeiten als „abscheulich“ bezeichnete und sich gleichzeitig dazu bekannte, sie nie gelesen zu haben und das auch nie tun zu wollen. Ein anderer, nicht namentlich genannter jüdischer Akademiker habe eine ausführliche kritische Rezension dazu verfasst und auch eine längere Korrespondenz mit MacDonald geführt, wobei er aber ausgesprochen feindselig und abwertend geblieben wäre, ohne Mac Donalds Werk in irgendeinem Punkt widerlegen zu können. Dieses sei nach wie vor „unchallenged“, warte gewissermaßen auf einen ernstzunehmenden Widersacher.

Was die Kritik an MacDonalds Werk betrifft, so fällt diese zumindest gemäß Wikipedia (wobei man das deutsche Wiki wieder mal grad vergessen kann, das englischsprachige aber insgesamt ziemlich ausführlich über MacDonald informiert) tatsächlich insgesamt ziemlich mager aus, das „Antisemitismuslabel“ scheint zuverlässig zu verhindern, dass sich Wissenschaftler, denen ihr Ruf lieb ist, der Sache objektiv und analytisch nähern. Es ist, auf einer noch wesentlich präkereren Ebene, wie mit Ufos und Paranormalem, ein etablierter Wissenschaftler, der auch nur den Eindruck erweckt, er nehme so etwas auch nur ansatzweise ernst, riskiert seine Reputation und seine Existenz, weshalb man als ein solcher schon gute Gründe vorweisen muss, sich auch nur mit spitzen Fingern damit zu befassen. So werden MacDonalds Aussagen im Interview mit dem Leerer in realiter weitgehend bestätigt: Was die Thesen MacDonalds an sich betrifft, besteht die Kritik im wesentlichen im Verweis darauf, dass sein Konzept von Gruppenselektion den zentralen Prinzipien der gegenwärtigen Evolutionspsychologie widersprechen würde. Ansonsten attestiert Mr. Steven Pinker aus Harvard tatsächlich, dass MacDonald jegliche Wissenschaftlichkeit zugunsten von wilden Ad-Hominem Angriffen aufgegeben habe. Dies kann vom Erzähler keineswegs bestätigt werden, wie bereits angeführt, ist der Stil von MacDonald in seiner Judaismus-Trilogie, obgleich in der Sache recht schonungslos, von nüchterner Sachlichkeit geprägt, aber Mr. Pinker sagt ja tatsächlich, dass er sich nicht eingehend mit MacDonalds Werk befasst habe, so als würde einem die vulgäre Ad-Hominem-Tour schon bei flüchtigem Blättern förmlich entgegenspringen, was aber keineswegs der Fall ist.

Die Hauptstoßrichtung der Kritik an MacDonald, insbeondere von Seiten der Lobbyorganisationen Anti Defamation League (ADL) und Southern Poverty Law Center (SPLC) richtet sich gegen dessen Verquickung von Wissenschaft mit politischem Aktivismus, was ebenfalls wissenschaftliche Prinzipien verletze, zumindest wenn man als Professor skandiert, dass das Judentum in seiner Gesamtheit als „evolutionäre Gruppenstrategie“ eindeutig einen negativen Einfluss auf den Westen, bzw. die weißen Völker ausübe, auch wenn nicht jeder Jude daran beteiligt sei. Das geht natürlich nicht, auch wenn derlei Verquickungen bei „Scientists For Future“ gemeinhin akzeptiert und propagiert werden. In der Tat ist Kevin MacDonald zu einer Gallionsfigur von Old- wie Altright geworden und tatsächlich als politischer Aktivist anzusehen, der auf seinem Portal „The Occidental Observer“ klar herausstellt, dass er sich „White Identity, Interests and Culture“ verpflichtet fühlt. Wobei man da angesichts von gegenwärtig offen antiweißem Narrativ und Agenda schlecht was dagegen sagen kann, nicht wahr? Und wenn das ein nüchtern und seriös wirkender Mann wie MacDonald vertritt, ist es nicht verwunderlich, wenn sich in einer Situation wie der heutigen alle pro-weißen Strömungen hinter ihn scharen.

Kevin MacDonald, American Freedom Party Conference 2013
Bildquelle: Wikimedia

Nun, ist Kevin MacDonald wirklich integer und der Richtige im Falschen? Oder ist doch etwas faul an der Sache, und das unabhängig von Zweifeln am Konzept der „Gruppenselektion“ und den Anwürfen seiner Widersacher aus den jüdischen Lobbyorganisationen ADL und SPLC? Etwa gerade auch aus Weiß-Nationalistischer Perspektive heraus? Finden sich da Haare oder gar Borsten in der White-Identity-Suppe?

Auf seiner Suche begegnete der Erzähler einem großmäuligen Negerweib, das sich „Baum der Logik“ nennt, sich bächtig auf die Brüste trommelte und lauthalsigst schnatterte, Kevin MacDonald und seine „Culture Of Critique“ als Betrug enthüllt zu haben:

-Kevin MacDonald Exposed As a Fraud – The Culture Of Critique Debunked-

Satire von jenseits des Erzählers Verständnishorizont? Die leicht kryptisch angehauchten Worte des Ebenholzbaumes der Logik:
Kevin MacDonald hat 20 Jahre lang vorgetäuscht, ein unbestrittener Champion in der Jewish Question zu sein, aber nachdem du dieses Video gesehen hast, wirst du bald erkennen, dass dieser Weiße Suprematist nur ein einziger Betrug ist.
Dislike dieses Video wenn du zustimmst dass Kevin MacDonald ein Lügner und ein Betrug ist. Zeige der Welt wie uns wirklich angesichts dieser rassistischen Antisemiten zumute ist!!!!

Und schick mir über Patreon et al. viele Shekels!!!!

Nun, diese vor ihren Knarren, einer US-Flagge und einem mächtigen Bihänder-Dekoschwert herumposierende Negerin gibt sich augenscheinlich als texanischer denn texanisch, dabei Pro-Gun und, natürlich „libertär“ -Dekoschwerter scheinen irgendwie ein Kennzeichen für „Libertäre“ zu sein, zumindest hat die bekennend oberlibertäre Frau Matthie gleich zwei davon, dafür aber schußwaffentechnisch nur Gaspüpserchen, wobei der Erzähler als Freund der Diversity es ja insgesamt für begrüßenswert befindet, dass es die Carolin nun also auch in Schwatz gibt! Ja, die Negerin ist überaus schwatzhaft und gegen ihr Gebaren verblassen selbst Jane Goodalls imponierfreudigste Schimpansenmännchen, die ihr volles Register abzogen, nachdem man ihnen ein paar Blechkanister als Resonanzverstärker zukommen ließ!

Leider ist das, was hier den prognathischen Zahnreihen und der dicken Lippe entspringt, ebenfalls das reinste Blech! Soso, sie wollte den werten Kevin also daten – für eine Videokonferenz, latürnich, und dieser hatte, nachdem er sich nach reichlich Ziererei dazu bereit erklärt hatte, auf den letzten Drücker dann doch nen Rückzieher gemacht -bad! Auf zähes Nachhaken von Logikbaum habe der Kevin darauf beharrt, sie solle doch lieber Andrew Joyce einladen, der sei die Jewish Question betreffend ein MINDESTENS so ausgewiesener Fachmann, Kenner und Experte wie der Kevin selbst! AHA, resümmiert Logikbaum mit kannibalischem Zähneblecken und Augenrollen machetenscharf: Weil der Kevin offensichtlich Schiss hat, vor dem Date kneift und zudem hinter jemand Deckung sucht, den er als ihm in der Sache ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen bezeichnet, ist damit die Sache erledigt und seine „Culture Of Critique“ nicht nur als substanzlos, sondern als Werk eines anderen entzaubert! Andrew Joyce sei also praktisch der Ghostwriter des Kevin, zumindest hat das Logikbaum zweifelsfrei festgestellt und geriert sich dabei, als halte sie das abgetrennte Haupt des Kevin in ihren Händen, während der Rest schon im Kochtopf schmort!

Allein, abgesehen davon, dass diese Baumlogik alles andere als überzeugend und stringent daherkommt, zumindest was die in westlichen weißen Gesellschaften üblichen Standards von Moral und abstraktem Denken entspricht, wird kein einziger der inhaltlichen Punkte MacDonalds widerlegt oder auch nur angesprochen, vom Inhalt der „Culture Of Critique“ ist überhaupt nicht die Rede! Dass Kevin letztlich keine Böcke auf ein Date mit Logikbaum vespürte, muss ausreichen, schließlich hatten andere ALTRGHT-Größen wie (((Brian Enoch))) oder Richard Spencer, der nicht nur enge Bande zur Bush-Family vorweisen kann, sondern auch ominöse nackte Neger (m?/w?/d?) in seiner Bude versteckt (der Erzähler war selbst Zeuge, wie ein solch rätselhaftes Wesen, unzureichend mit einem Handtuch vermummt, im Hintergrund durchs Bild tapste, als Spencer gerade eine Videokonferenz abhielt, konnte die Aufzeichnung aber im angeblich nie vergessenden Weltnetz nicht mehr finden), auch kein Problem damit! Haha, Uga, Uga, Uga, Tanz im Baströckchen oder waren es doch Bananen? Ach, Schluss jetzt mit Spässeken, aber wenn man bei jeder Geschichts- und Ethnologielektion auf der Youtube-University auf den Rängen sowas und ärgeres zu hören kriegt, brauchen sich unsere Coloured Cousins auch nicht so haben:

1 ReplyTudor Me1 month ago Low Fertility Rates, Low Sperm Count, Highest Suicide Rates By Race, Opioid Epidemic, Crystal Meth 2.0, Race Mixing, LGBT, Feminism, All Of These Prove That The Universe Is Culling Them.

ReplyTudor Me1 month ago@siksikaOur fertility rates are above the replacement level of 2.11, particularly in Africa; some of those counties fertility rates are as high as 7.0, but even here in America, our fertility rate is at the replenishing rate of 2.11. However, you cannot say the same for the white man’s fertility rate anywhere on the planet. Bye bye and good riddance.

Yeah, Bye Bye muh Niggah, und seht zu, wie ihr eure großen Fressen ohne Big Bad Whitey gestopft bekommt! Aber was ist jetzt mit dem Kevin, wo es doch der Logikbaum offensichtlich nicht ganz geschafft hat, ihn zu dekonstruieren, bzw. zu „zerstören“ wie man das heute unter jungen Influenzern so nennt? Ich meine Kevin ist WEISS und Logikbaum ist als schwarze Frau nun mal neben den asiatischen Männekens eine der großen VerliererInnen auf dem Dating-Markt, da sollte sie sowas schon gewohnt sein ohne jedesmal ne große Enthüllungsnummer draus zu machen! Wo gibt es wirklich stichhaltiges gegen den neurechten Alpha-Kevin? Nun, abgesehen davon, dass das hemmungslose Trumptrain-Trittbrettfahren des Kevin angesichts der netzwerktechnischen Verdrahtung des Donald durchaus Anlass zu berechtigten Fragen hinsichtlich des Kevins ureigenstem Thema der „Gruppenstrategien“ gibt, wären da noch einige bemerkenswerte Marker in seiner akademischen Vita, die einem angesichts des angeblich gefährlichsten Antisemiten der USA doch etwas eigenartig dünken.

Ein gewisser Miles Mathis, selbst nicht völlig ohne Berechtigung als dem „Loonatic Fringe“ zugehöriger Verschwörungstheoretiker und Nutcase gehandelt, hat diesbezüglich einige bemerkenswerte Punkte zusammengefasst:

Kevin MacDonald, der Herausgeber des „Occidental Observer“ besteht einfach den Geruchstest nicht. Riech zum Beispiel mal das: MacDonald hat eine Trilogie über Judaismus, das Erste betitelt „A People that Shall Dwell Alone“. Obwohl die Trilogie als das antisemitischste Ding außerhalb von Stormfront bezeichnet wurde, wurde sie von „Greenwood Publishing Group“ veröffentlicht. Diese wurde 1967 von Harold Schwartz gegründet und ihre wissenschaftliche Abteilung 1970 von Robert Hagelstein eingerichtet, welcher bis 1999 ihr Vizepräsident blieb. Moment, eine antisemitische Trilogie wurde von zwei Kerlen namens Schwartz und Hagelstein veröffentlicht? Seht ihr die kleine rote Flagge hier?

Dazu passt auch, wie wir herausgefunden haben, dass er von 1989-2000 der Gutachter für die Zeitschrift „Child Development“ war, welche 1995 bis 2000 von Larry Steinberg herausgegeben wurde. Das ist aus seiner eigenen Vita. Ein weiterer jüdischer Name der ihn übersah, als er schon dabei war, einer der gefährlichten Antisemiten des Landes zu werden. MacDonald war auch Redakteur bei der Zeitschrift „Population and Environment“ im Zeitraum 1999-2000. Angeblich wurde er wegen der Artikel, die er für dieses Journal auswählte, gefeuert. Diese Zeitschrift wurde zu dieser Zeit der „Plenum Publishing Corporation“ herausgegeben, einem Unternehmen das seinen Hauptsitz in New York hatte. Plenum wurde letztlich von Springer absorbiert, was jüdisch war. Sieht so aus, als wäre es MacDonald „erlaubt“ worden, ein paar belastende Informationen zu veröffentlichen um die Glaubwürdigkeit zu etablieren, die Fake-Opposition etablieren muss.

Eine andere rote Flagge ist, dass MacDonald seiner Forschung nachging und diese Bücher veröffentlichte während er Professor an der California State Long Beach war. Das ist eine der größten Universitäten des Bundesstaates, mit rund 37000 Immatrikulationen. Sie besitzt die größte Kunsthochschule westlich des Missisippi, was hier nicht irrelevant ist. CSULB wurde nach dem Krieg, im Jahr 1949, eingerichtet, was ebenfalls nicht unerheblich ist. Universitätspräsident von 1970 bis 1988 war Steve Horn, Senior Fellow bei der Brookings Institution. Vergesst nicht, Brookings lehnte den New Deal ab und arbeitete später am Marshall Plan von 1948 (ein Arm der damals neuen CIA). Sie war auch bei der Schaffung er vereinten Nationen beteiligt. Das Institut wurde früh von den Rockefeller- und Ford-Stiftungen finanziert. Es war als einer der Hauptgegner von Nixon in Watergate involviert. Charles Cholson wollte im Scherz die BI mit Brandbomben bombardieren. Obwohl sie manchmal als liberal bezeichnet wird, kann es sich dabei nur ebenso um einen Scherz handeln, da sie faschistisch ist.

Aber zurück zu Steve Horn. Wir finden eine zweite Verbindung zwischen Rockefeller und Horn, da er 1964 Nelson Rockefellers Wahlkampf-Koordinator in Kalifornien war. Somit dürftest du also zu erkennen beginnen, woher Steve Horn kommt und dadurch woher die Leitung der CSULB kommt. Ich würde sagen, Kevin MacDonald ist dort nicht zufällig gelandet.

Auf MacDonalds Homepage wird uns gesagt, dass die CSULB letztlich davor zurückschreckte, auf diesen mächtigen Antisemiten zu reagieren, welchen das Southern Poverty Law Center schon lange als einen der gefährlichsten Männer Amerikas bezeichnet hat. Die Universität erstellte und veröffentlichte 2008 ein kurzes Statement, in dem sie sich selbst von ihm distanzierte aber gleichzeitig seine First-Amendment-Rechte aufrecht erhielt. Da aber das letzte Buch der Trilogie ein volles Jahrzehnt früher (1998) herauskam, ist es schwer, das Timing zu verstehen. Sollen wir glauben dass es ihnen gerade erst gewahr wurde, dass sich einer der gefährlichsten Männer Amerikas innerhalb ihrer Fakultät befindet? Erstaunlicherweise wurde er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2014 in Ruhe gelassen, musste nie einem Amtszeitausschuss antworten. Dies sollte Euch zeigen, dass er geschützt wurde, und das nicht nur durch sein Amt. Wenn die Faschisten einen Professor wirklich feuern wollen, bekommen sie das hin, Festanstellung oder nicht.

Als ein Beispiel, James Tracy, ein Extraordinarius für Journalismus und Medienstudien an der Florida Atlantic University, welcher 2002 angestellt worden war und 2008 seine Festanstellung erhielt, wurde 2016 wegen seiner unabhängigen Blogaktivitäten gefeuert, in denen er Schwindel wie den Boston-Marathon-Bombenanschlag und das Sandy-Hook-Mass-Shootingf enthüllte. Beachtet, dass Kevin MacDonald und seine Mitarbeiter Schwindel wie diese nicht enthüllen. Selbst wenn ein Fake-Mass-Shooting wie das Charleston-Church-Shooting von „Dylann Storm Roof“ direkt „Weiße Interessen“ betrifft, machen MacDonald und seine Mitarbeiter das nicht öffentlich. Gegenwärtige oder „ehemalige“ Mitarbeiter von MacDonald dürfte man bei The Occidental Quarterly, counter-currents.com (insbesondere der fragwürdige Greg Johnson) und tradyouth.org (insbesondere der verdächtige Weiße Nationalist Matt Parrott) finden.

Nun, der Erzähler muss demütig eingestehen, dass er das jetzt schon überzeugender oder zumindest bedenkenswerter findet als das mit der behaupteten unwissenschaftlichen Ad-Hominem-Argumentation von Pinker et al. oder der fadenscheinigen Abfuhr für den Ebony-Logikbaum, auch wenn das mit den „Hoax-Enthüllungen“ zeigt, wie Matthis verschwörungstechnisch zu verorten ist!

Wobei man allerdings in der Tat anmerken muss, dass gerade diese „Shootings“ wie aus der Retorte, nach Charleston u.a. in den Staaten und Christchurch/Neuseeland nun mit Halle auch in der BRD angekommen, von den genannten Verdächtigen stets innerhalb des Narrativs eines genuinen Täters, einer genuinen Tat, gehandelt werden, ohne irgendeinen Verdacht auf Inszenierung, „Formfleisch“ oder „Beyond Meat“ auch nur am Rande zu erwähnen, egal ob sich das Ganze reimt oder nicht, da können die Wimpel noch so rot leuchten! Es wird von jenen ALTRGHT-Instanzen stets die Darstellung von Regierung und Propagandajournallie übernommen: Wütender, sich ob Überfremdung in die Ecke gedrängt wähnender junger Weißer, radikalisiert über das Hetz-Internet und gerne mit einem „Manifest“ nach ALTRGHT-Standards versehen als Beleg für eine ideologische Untermauerung der Tat! Dabei wird dann regelmäßig Verständnis für den Täter und sein Motiv hervorgehoben, die Tat selbst aber abgelehnt.

In dem Zusammenhang ist nicht zu vergessen, dass man megagehypte Machwerke wie „Joker“ als großangelegten Versuch deuten kann, ebenjene Figur des an den Rand gedrängten und potentiell gefährlichen jungen weißen Mannes in das kollektive Bewußtsein der Weißen wie auch der Nicht-Weißen zu implementieren! Aber welche Strategie wird denn nun laut Mathis mit dem Kevin gefahren und wozu?

Wir haben wieder und wieder gesehen dass die Industriellen es mögen, ihre eigene Opposition zu kreieren, so dass sie die Auseinandersetzung kontrollieren können. Auf diese Art kommt kommt nie eine der wirklich großen Wahrheiten ans Licht. Für mich sieht das ganz nach dem aus, was mit MacDonald und dem Occidental Observer passiert. Als weiteres leicht verständliches Beispiel – etwas das mich sofort angesprungen hat – beachte, dass es von Anfang an MacDonald’s Kernthese gewesen ist, dass Nichtjuden nicht mit Juden konkurrieren können. Laut Wikipedia sagt er,

dass Juden eine „gruppenevolutionäre Strategie“ haben, die darauf abzielt, Exogamie zu begrenzen, kulturelle Segregation zu stärken, Wohlfahrt und ökonomiche Kooperation innerhalb der Gruppe zu fördern und das Heiraten und die Geburten innerhalb der Gruppe so zu regulieren, dass ein hohes Niveau von Intelligenz, Befähigung zum Ressourcenerwerb, elterliche Fürsorge und Gruppensolidarität ereicht werden.

Er impliziert später,

dass eine Bekämpfung dieser Strategien für die Nichtjuden eine hochgradige Diskriminierung gegenüber einzelnen Juden, die Zulassung an Universitäten oder potentiellen Arbeitsstellen betreffend, beinhalten würde, oder gar eine immense Besteuerung von Juden um den jüdischen Vorteil beim Besitz von Reichtum auszugleichen.

Wenn dir diese zwei Dinge zusammen nicht sehr verdächtig erscheinen, schau besser genauer hin. Während er behauptet, die Juden schlecht aussehen zu lassen – wegen der Antisemitismus-Etikettierung – sorgt MacDonald tatsächlich dafür, dass sie gut aussehen. Sie täuschen dann vor, daran Anstoß zu nehmen etc. Aber so wie ich es in früheren Schriften schon dargestellt habe, sind Juden nicht wirklich schlechter als irgendwer sonst, so sage ich dir, sie sind auch nicht wirklich besser. Im Großen und Ganzen sind sie in vielfältigen Fachbereichen nicht deshalb erfolgreich, weil sie dafür mehr talentiert sind, sie sind erfolgreich, weil sie mehr Interesse dafür haben – und weil die, die erfolgreich sind, weniger Skrupel dabei haben, ohne Talent erfolgreich zu sein. Mit Sicherheit ist dies in meinem Spezialgebiet der Fall: Kunst.

Aber das zweite Zitat ist sogar noch verdächtiger als das erste, da keine aufrichtige Person irgendein Interesse daran haben würde, es Juden zu verwehren, auf ehrliche Weise Erfolg zu haben und Dinge zu tun, die getan werden müssen. Wir sollten nur daran interessiert sein, Nichtjuden wie Juden davon abzuhalten, auf unehrliche Weise voranzukommen, richtig? Gut, das würden wir aber nicht dadurch erreichen, indem wir den Zugang von Juden zu Universitäten und Arbeitsstellen begrenzen oder sie mit einer höheren Rate besteuern. Wir würden es schaffen indem wir die Gesetze in Kraft setzen, die wir schon in den Büchern stehen haben (aber die wir nicht mehr länger erzwingen).

Du siehst wie die Judenfrage benützt wird um dich davon abzuhalten, deinen Blick auf das größere Problem der pandemischen Korruption in allen Bereichen zu richten. Da jeder anerkennt, dass Juden eine winzige Minderheit sind, besteht keine Möglichkeit, dass sie ohne Kollusion mit allen anderen diese Korruption bewirken könnten. Eine rechtschaffene Mehrheit kann unmöglich von einer winzigen Minderheit korrumpiert werden. Selbst wenn man annimmt, dass sie Projekte verfolgen um dich zu korrumpieren: wenn sie Erfolg dabei haben, dich zu korrumpieren, kannst du nicht danach noch beanspruchen, dass du tugendhaft bist oder es jemals warst. Du bist entweder gerade so schlecht wie sie es sind oder du bist eine Nacktschnecke.

Ja, irgendwie fühlt sich der gedemütigte Erzähler gerade wie eine von der Killerbiene gestochene bzw. gefistete Nacktschnecke, war doch jenes überragende Blog-Bienchen und prominentes Opfer des Insektensterbens, von machen nicht ganz ohne Respekt auch als grimmer gelber TEUTONENFISTER bezeichnet, nie müde, seinen vor ihm im eigenen Schleim zu Kreuze kriechenden Jüngern stets einzupeitschen, dass kein Jude für den miesen Charakter der deutschen Bonzen-Christen und ihrer nichtswürdigen Untertanen verantwortlich zu machen sei.

Aber hat unser werter Alpha-Kevin nicht die Schwächen und Ansatzstellen der weißen Europäer für den semitischen Sozialparasitismus klar benannt und bewegt sich dies nicht auf einer Ebene jenseits von „gut“ und „schlecht“ bzw. „gut“ und „böse“, so wie es sich auch gehört, wenn man sich auf wissenschaftlichen Feldern von Evolutionspsychologie und -biologie bewegt? Ist die Krabbe so „korrupt“ wie der sie befallende Sacculina Krebs? Irgendwie greift Verschwörungs-Mathis hier etwas zu kurz, allerdings wird das Heranreifen des aus jüdischer Sicht gefährlichsten Antisemiten der USA in durch und durch jüdischen Strukturen völlig zu recht hinterfragt und er ist dabei überzeugender als sämtliche Vertreter der „Culture Of Critique“ mit ihren durchweg spärlich-kargen und unzutreffenden Statemements. Darum zum Ausklang noch einmal Mathis, mit einem Fazit, über das man vor allem in Anbetracht von dem, was eigentlich über die Jahre und Jahrzehnte aus all dem Räächtsgewese so rein praktisch resultierte, ruhig mal meditieren könnte.

So siehst du, wie dich MacDonald in eine gewünschte Richtung dreht. Er erzählt dir diese Halbwahrheiten, die dich zu seiner Lösung führen: Diskriminierung gegen Juden! Er agiert genau wie die ADL es will, indem er all die falschen Dinge in all den richtigen Momenten sagt. Er führt dich zu Diskriminierung als Antwort und davon weg, als Antwort bestehende Gesetze durchzusetzen – so wie die großen Jungs es wollen. Die werden sogar zugeben, dass sie sehr böse Jungs sind, so lange du nicht wirklich ihre Methoden durchdringst oder die offensichtlichen Lösungen siehst. Das ist es, um was es bei kontrollierter Opposition geht, weißt du – zugeben, was die Leute schon wissen und sie dann davon abbringen, noch irgendwas anderes herauszufinden. Block, block, block.

Als stärkstes Argument wider die Integrität von Alpha-Kevin könnte man allerdings seinen Handschlag mit dem Volksleerer im obig verlinktem Video werten, in welchem er zudem dem Nerling bescheinigt, „wertvolle Arbeit“ zu leisten, weshalb dieser „auf sich aufpassen“ solle. Prädikat „besonders wertvoll“ also von einer vom Erzähler lange als seriös und maßgeblich bewerteten Kapazität wie MacDonald für einen ausgemachten Dumpfschädel vor dem Herrn! Wobei man für Kevin immerhin noch geltend machen könnte, dass er über die vom Leerer vermittelten Inhalte nicht informiert sein dürfte und seinerseits in ihm lediglich eine Gallionsfigur für weiße Interessen in Deutschland und Europa sieht.

Der Erzähler ist sich übrigens demütigerweise keineswegs mehr sicher, ob der Leerer direkt bei den hiesigen „Diensten“ angestellt ist. Tatsächlich könnte er durchaus in der Hinsicht „echt“ sein, als dass hinter ihm wirklich rechte Vereinigungen/Netzwerke, gerne auch aus Übersee, stehen könnten, wie von manchen gemutmaßt. Wobei natürlich auch hier die Frage bestehenbliebe, inwieweit solchche Strukturen wirklich genuin sein können. Ein Einzeltäter und Selbstläufer ist er aber nach Auffassung des Erzählers auf keinen Fall, dafür sind zu viele Indizien für Fremdsteuerung auszumachen. Angesichts vom dem, was er „dem Volk“ als Lehre verkaufen will, ist das aber ziemlich unerheblich. Selbst falls er „echt“ sein sollte, ist er, mitsamt seinem Bauchladen an lieblos zusammengeschustertem Nostalgia-Krempel, einfach zu öde und blöde. Nicht umsonst ist der Leerer mit seinen Auftritten an der Seite von König Fitzek und Jo Conrad endlich in die Kategorie abgesunken, die seinem Niveau entspricht. Und so ist auch die Frage, ob man den Leerer jetzt gut findet oder nicht, keine von „rechts“ oder „links“ sondern eben von „blöd“ und „weniger blöd“. Vor einigen Jahren ist man also mit dem seriösen, wissenschaftlich argumentierenden Alpha-Kevin in gewisse, brisante Zusammenhänge eingetaucht, nur um nun zu erleben, wie dieser nun einem Deppenmagneten wie dem Leerer seine Referenz erweist? Aber überlegt euch selbst, wo ihr steht, während der Erzähler mal schaut, ob der fette Shekelscheck schon eingetroffen ist.

Feuer gegen Feuer? Pest gegen Cholera? – LUFTPOST zwischen den Backen der Zange

Au BACKE! -aber das Album klingt so, wie das Cover aussieht, KINDA COOL actually…^^

Eine Antwort der geschätzen Visionärin auf diesen Artikel hier:

Demoskrieg und Diaskrieg: Die beiden Großen Wahrheiten der Judenfrage

Ein Artikel von „Spencer Quinn“ auf „Counter Currents“ in deutscher Übersetzung von Lucifex auf MORGENWACHT, bei dem es darum geht, wie man sich als „Weißer Nationalist“ denn im angeblichen großen Streit zwischen „Nationalisten“ und „Globalisten“ am elegantesten positionieren soll, wobei natürlich recht eindeutig dazu geraten wird, auf den „nationalistischen“ Trump-Train aufzuspringen. Naja, der Erzähler bleibt demütig angesichts dieser großen Fragen, geht aber mit der werten LUFTPOST darin überein, dass „wir“ uns dieses elegante Rumstrategieren glatt sparen können, weil es für „uns“ eben nichts zu verteilen gibt! Dennoch eine leidlich interessante Diskussion, wenn auch „Spencer Quinn“ (Hinter wie viel Pseudonymen versteckt sich Greg Johnson eigentlich?) nicht entfernt an die Delirien von FRANKSTEIN, dem Superverteiler, heranreicht!

Luftpost aus dem Siechkobel

 /  November 28, 2019

Die Rettung liegt also darin sich für eine Backe der Zange zu entscheiden, wenn man nicht gekniffen werden will.

Lauder vom WJC verkörpert die „große Wahrheit“, weil er den israelischen Nationalstaat ( pff Imerialstaat) unterstützt und gleichzeitig die Vielfalt in unseren Ländern. Wo zum Teufel soll der Widerspruch sein. Gibt es den „rechten “ und den „linken “ Lauder im Lauder und können wir beim „nationalistischen“ Lauder Hilfe gegen die Vielfalstlauder erbitten.

Die „triviale Wahrheit“ ist, dass es im (((Konzept))) nur eine wirkliche Nation gibt und alle anderen nicht existieren, bzw. ausgelöscht werden müssen, weil sie nur als Feinde, als bösartige Fiktion gegen die (((Herrschaft))) erfunden wurden. Es gibt nur ein Volk und alles andere ist Masse, die unterworfen werden muss. Unterschiedslos.

Ich sehe keine noch so winzige Möglichkeit noch irgendeine halbwegs sinnvolle Diskussion hinzukriegen, wenn das Grundkonzept der (((Machtaneignung))) nicht erkannt, vernebelt oder mutwillig unsichtbar gemacht wird.

Die Araber haben uns nicht lieb? Müssten sie nicht dafür dankbar sein, dass ihnen der 11. September in die Schuhe geschoben wurde? Nicht mal nach all den Bomben und wo ihnen doch ISIS geschenkt wurde haben die uns lieb? Und dann sind sie noch frauenfeindlich – ist der Text als Satire geschrieben?

Was mich auch ankotzt ist das „elegante“ taktische Denken, dass total sinnlos ist, weil wir überhaupt nix zu verteilen haben und völlig unwichtig sind und weil es einfach nur das (((britische))) Konzept der Banden und Gegenbanden voraussetzt, dass aber nur den Herrschenden dient, weil die was verteilen können und weil es jede Moral zerstört, die nicht der „großen Wahrheit“ , der ekelhaften Doppelmoral nach geformt ist, die uns gerade vernichtet.

Tut mir leid wenn das so wütend rüber kommt, ich bin wirklich zu wütend es anders zu schreiben und zu müde es argumentativer in die Länge zu ziehen, was netter wäre.

Der Niedergang des Westens, Teil 6 („Die Judenfrage“)

Gute Zusammenfassung der wesentlichen Punkte der JQ, allerdings durch einen veritablen Treppenwitz konterkariert:

„Jetzt, wo Trump dahergekommen ist, fühlen sie sich in der Republikanischen Partei nicht wohl. „

MORGENWACHT

Im Pentagon im März 2001, von links: David Ivry, israelischer Botschafter in den USA; Paul D. Wolfowitz, amerikanischer Vize-Verteidigungsminister; Ariel Sharon, israelischer Premierminister; Donald H. Rumsfeld, US-Verteidigungsminister; Martin Indyk, US-Botschafter in Israel.

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original Decline of the West, Part 6 erschien am 1. August 2019 auf Counter-Currents Publishing.

[Vorbemerkung des Übersetzers: Der Siebenteiler „Decline of the West“ ist die Transkription einer Konversation zwischen Darryl Cooper und Greg Johnson, die in Darryl Coopers Podcast „Decline of the West“ im Dezember 2016 stattfand. Ich habe davon nur diesen Teil 6 übersetzt, weil darin die Judenfrage sehr gut behandelt wird. Die anderen Teile habe ich weggelassen, weil mich darin u. a. die naive Trump-Gläubigkeit und das zu häufige Vorkommen des Wortes „aristocratic“ in positivem Sinne gestört haben. Für Interessierte reiche ich die Links zu den anderen sechs Teilen am Schluß nach.]

Darryl Cooper: Ich würde…

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Der Barbar und der Globalist – Alain Daniélou über „Harmonische Aggression“

Original von James O‘ Meara in „Counter Currents“, erschienen am 03. August 2016, demütig übersetzt von B-Mashina.

Alain Daniélou
Sacred Music: Its Origins, Powers, and Future — Traditional Music in Today’s World
Ed. Jean-Louis Gabin
Varanasi, India: Indica Books, 2002

„Völker welche ihre Sprache und ihre Musik verlieren, hören auf, als kulturelle und nationale Entitäten zu existieren und tragen nicht mehr weiter zur Weltkultur bei.“ — Alain Daniélou 

“All unsere Harmonie ist nur eine gotische und barbarische Erfindung, die wir nie angenommen hätten, wenn wir feinsinniger gegenüber der wirklichen Schönheit von Kunst und von wahrhaft natürlicher Musik gewesen wären.” – J.-J. Rousseau

Alain Daniélou war nur einer von jenen echten traditionalistischen Größen, von denen bekannt ist, dass sie tatsächlich auf traditionelle Weise in einer wirklich traditionellen Gesellschaft lebten: Von 1932 bis 1963 lebte Daniélou in Indien, oftmals in einem silbernen Airstream-Wohnwagen gemeinsam mit seinem langzeitigen Gefährten, Raymond Burnier,[1] durch die ländlichen Dörfer ziehend. Wie Jaques Cloarec in seinem Vorwort zu dem Buch unter dem Titel „The Mleccha’s Exercise Books“ anmerkte, war sein Status der eines Mlecca oder „Barbaren“, die Bezeichnung für jeden, der nicht im heiligen Land Indien geboren und somit in die circa 80% der Bevölkerung assimiliert wurde, die der Shudra-Kaste angehören.[2] Wie er ebenso anmerkt, wirkte dies nicht als eine „Barriere für das Wissen“, und Daniélou studierte traditionelle Kosmologie und Metaphysik ebenso wie das vīṇa (oder veena) bei einigen rennomierten Pandits [indische Bezeichnung für (religiöse) Gelehrte, d. Ü.], und wurde schließlich in den Hinduismus initiiert (unter dem Namen Shiva Sharan).

Obwohl er die Unabhängikeit favorisierte, stellte er sich gegen die heftigen Angriffe auf die Hindu-Tradition, die von der westlich ausgerichteten neuen Regierung lanciert wurden,[3] und kehrte nach Europa zurück um dem Westen das „wahre Gesicht des Hinduismus“ zu zeigen. Während dieser Zeit,

indem er Konzerte für die großen Musiker Asiens organisierte und Sammlungen von Aufzeichnungen traditioneller Musik unter der Schirmherrschaft der UNESCO veröffentlichte, spielte er eine maßgebliche Rolle bei der Wiederentdeckung asiatischer Kunstmusik durch den Westen. Für Künstler wie den Violinisten Yehudi Menuhin oder den Sitaristen Ravi Shankar war seine Arbeit ausschlaggebend, dafür, Indiens klassische Musik nicht nur als Volksmusik wahrzunehmen, sondern als großartige und meisterliche Kunst, auf dem selben Niveau wie westliche Musik.[4]

Wie Jean-Louis Gabin in seinem einleitenden Kommentar, „Alain Daniélou und die musikalische Wiedergeburt“, betont, brachte Daniélou in seinem Leben und seiner Arbeit „in großartiger Klarheit“ ein „Ideal von … natürlichen Einflüssen und wechselwirkenden Neuinterpretationen im Genius jeder Kultur, gegen die standardisierende Maßeinheit dessen, was man heutzutage als Globalisierung bezeichnet“, zum Ausdruck.

Gegen diese naive und implizit hegemonielle Standardisierung[5] setzte Daniélou die wahre „Vielfalt“, begünstigt durch die traditionalistische Geisteshaltung, „eine aktive Toleranz des neugierigen Vergnügens, des Verstehens anderer Systeme, des Durchdringens von deren Logik und des Lernens, ihre Schönheit wertzuschätzen. Er geht sogar so weit, das M-Wort zu benutzen:

Die alte Welt war multikulturell. Der Beitrag einer Zivilisation zu einer anderen fand, wie der Handel, auf gleicher Höhe statt, die Hindus beschäftigten griechische Handwerker, die Chinesen genossen burmesische Orchester und die Mongolen beeinflussten die persische Kunst.

Genau wie sein traditionalistischer Kollege René Guénon gegen den künstlichen synkretistischen Denkansatz bezüglich der Religion wetterte und die wirkliche traditionalistische Verfahrensweise der Einigkeit von oben – von jemandem, der eine Tradition bis zu ihrem Kern oder ihren Höhen durchdringt und von dort aus in der Lage ist, die Ähnlichkeiten anderenorts zu bemerken[6] dagegenstellte, so verglich Daniélou jene, die westliche Musik „an Verkalkung und Intellektualismus sterben sahen“ und versuchten, sie durch „dekorative Anleihen“ wiederzubeleben, mit „einem Kind, das die Klänge einer Sprache imitiert, die es nicht versteht.“

Als die westliche Welt mit ihrem – wahrhaft barbarischen – Programm fortfährt, der Welt zu „helfen“, in dem überall die bürgerliche musikalische Form des neunzehnten Jahrhunderts zwangsweise eingeführt wird, fragt Daniélou, ob

Wir halbbewußte Beteiligte an einer Unternehmung sind, musikalische Sprachen zu zerstören, welche – sogar für uns selbst – eine zukünftige Quelle der Bereicherung und Erneuerung sein könnten. Bedeutet dies, dass wir, unterbewußt und kollektiv, nicht an die Zukunft glauben?

Das selbstgefällige Gefühl der Globalisierer, „auf der richtigen Seite der Geschichte“ zu stehen, verdeckt die Wahrheit, dass diese vermeintlichen „Futuristen“ diejenigen sind, die die Aufgabe, ihren Kindern eine Welt der Vielfalt zu hinterlassen, zurückweisen und impotent der Zukunft huldigen:

Tradition ist zwangsläufig die Grundlage, auf der sich Innovationen entwickeln können. Veränderung, wenn sie aus dem Verlust von Tradition resultiert, ist in der Mehrzahl der Fälle eher ein Verlust als ein Gewinn.

Das sind die Worte – nachgedruckt hier in Kapitel fünf – die Daniélou wagte, bei einem Kongress in Moskau im Jahr 1971 hervorzuschleudern, als, wie Gabin bemerkte, „der Großteil der westlichen Intelligenzia aktiv die Sowjet-Ideologie protegierte [im Namen des] Schaffens der ’strahlenden Zukunft‘ „. Nach 1989 wandten sie sich genauso stark oder stärker der gegenwärtigen neo-kon/neo-liberalen „Intelligenzia“ zu.

Für viele Leser mag es schon seltsam erscheinen, dass Musik, ein „trivialer“ Bereich der Kultur, solche politischen Reflektionen provozieren sollte. Aber Daniélou geht sogar weiter; er wiederholt das „was Plato, Pythagoras oder die indischen Theoretiker niemals aus dem Blick verloren: den Fakt das Musik eng mit der Metaphysik verbunden ist,“ und dass sie „ebenjene Prozesse der Offenbarung reflektiert und ausdrückt.“

Dementsprechend taucht Daniélou hier in seinem ersten Essay, „Der Ursprung von Heiliger Musik“, den Leser direkt in das Herz der Metaphysik:

Wie von allen Philosophen der Antike verkündet, ob Hindu, Grieche, Ägypter oder Chinese, ist es der unartikulierte Klang – und die Formen der Musik im Besonderen – wo wir den offenkundigsten Schlüssel zu Symbolen und zu Mitteln der Kommunikation mit dem Übernatürlichen[7] finden werden, da Klang die abstrakteste unserer Wahrnehmungen und musikalischer Klang die abstrakteste Form des Ausdrucks über Klänge ist.

In der Musik können wir numerische Verhältnisgrößen direkt wahrnehmen … In der Tat, Beziehungen, Harmonien scheinen die einzige grundlegende Realität aller Materie und Erscheinung zu sein. Ob jetzt Atome oder Sternensysteme, die Formation von Kristallen oder die Entwicklung von Lebewesen, alles lässt sich zurückverfolgen auf die Relation von Kräften, die durch proportionale numerische Daten ausgedrückt werden können. Die Mechanismen unserer Wahrnehmungen oder unserer emotionalen Reaktionen, gewohnt, die äußere Welt wahrzunehmen und auf sie zu reagieren, folgen gezwungenermaßen parallelen Gesetzen. Auf einer solchen Grundlage kamen Hindu-Philosophen zu dem Schluß, dass Materie und Gedanke identisch sind, die Welt ein göttlicher Traum, wahrgenommen als Realität, und Materie bloße Erscheinung ist.

Klangstrukturen, in denen physische Schwingung emotionale Empfindung und Denken wiedervereinigt, sind also das stärkste Werkzeug für die übernatürliche Welt jenseits der Wahrnehmung, um sich selbst zu manifestieren und gleichzeitig die Hilfsmittel, durch welche der Mensch sich der übernatürlichen Welt bewusst werden und in diese integriert werden kann.

Musik ist in der traditionellen Sichtweise, die Daniélou repräsentiert – wegen ihrer Verbindung zu sowohl der Natur der Realität (Schwingung) als auch dem korrespondierenden Effekt auf unsere Seelen (Gestimmtheit), mehr als ein ästhetisches Vergnügen: sie erzieht und verfeinert die Seele.

Modale Musik hat, dank ihrer Struktur von Intervallen, eingeführt in Beziehung zu einem festgelegten Modus, eine tiefe, psycho-physikalische Wirkung, während mentale Konzentration auf die Strukturen eines Modus als eine der wirkmächtigsten Formen der Meditation gilt.

Was hinduistische, persische und griechische Musik mit Modi erreicht, schaffen die Balinesen mit kontrapunktischen Formen und afrikanische Kulturen durch „komplexe Polyrythmik“ („Magic and Pop Music“). Dies blieb lange vergessen im modernen Westen, wo, „bei aller Kultiviertheit, europäische Polyphonie völlig ungeeignet ist, hypnotische Zustände zu bewirken, wie sie die komplizierten afrikanischen Rythmen erzeugen, oder die Bewußtseinszustände, die durch indische Rāgas geschaffen werden“[9] („Tradition and Innovation in the Various Musical Cultures“) und „eine Mozart-Sonate kann keinen bedeutenden oder dauerhaften Effekt beim Heilen von Krankheiten oder der Verbesserung der Milchleistung einer Kuh erreichen. Ihr einziger Wert besteht in Unterhaltung und Zeitvertreib.“ („The Magic of Sound“).

Da tatsächliche Musik auf ein tatsächliches menschliches Bedürfnis antwortet, kann sie nicht lange unterdrückt werden.

Jazz, Pop und Beat repräsentieren alle die Wiederkehr einer ganzen Kultur, hin zu einer anderen Werteordnung, zur Partizipation in einer unsichtbaren, aber realen Welt, welche die Logik der Erscheinungen vor uns zu verbergen neigt. [11]

Bedeutet das, dass Daniélou von uns erwartet, aufzugeben, was in Europa über mehrere Jahrhunderte hinweg die westliche Konzeption von Kunst war? Keinesfalls.

Es waren die Barbaren, die die Götzen verbrannten. Wir müssen diese Kunst als ein historisches Phänomen betrachten, wie eine abnorme, zeitlich begrenzte Blütezeit. Das Zeitalter von Europas klassisch-romantischer Musikkunst ist jetzt vorbei, und so lange in modernen Experimenten nur neue Formen gesucht werden und man sich nicht auf die eigentliche Ursache für die Existenz von Musik[12] zurückbesinnt, werden diese ein Anhängsel der klassischen Kunst und zum Scheitern verurteilt bleiben.

Im Gegensatz dazu erlauben die besagten „Jazz, Pop und Beat“ uns „die grundlegende Basis zu erkennen, die neues Leben in die musikalische Kunst bringen kann.“[13]

Es muss gesagt werden, dass Daniélou inkonsistent, anderenfalls von seiner Logik oder Rhetorik zu unhaltbaren Positionen getrieben sein kann. Dies ist nicht nur ein Resultat daraus, dass dieses Buch eine Sammlung von ursprünglich unzusammenhängenden Essays darstellt, da dergleichen im selben Artikel auftreten kann. Zum Beispiel in „Tradition and Innovation“, genau vor diesem Zitat über die „völlig ungeeignete“ Polyphonie lesen wir:

keine bekannte Sprache ist wirklich besser als eine andere, oder mehr entwickelt. Jede Sprache hat ihre Vorzüge und Raffinessen. Das selbe gilt für Musik. Kein System ist einem anderen gegenüber vollkommen überlegen. Jedes eröffnet Möglichkeiten, die andere nicht besitzen.

Und zu Beginn des Essays:

Es gibt keine bekannte gesprochene Sprache, die keinen hohen Grad an Entwicklung aufweist und nicht die Kommunikation der abstraktesten Konzepte erlaubt. Wenn eine Sprache eine andere ersetzt, geschieht dies nicht, weil die neue besser ist, sondern einfach nur deshalb, weil sie zu einer politisch mächtigeren Gruppe gehört.

Ich bin mir nicht sicher, ob das stimmt. Womit ich nicht sagen will, dass es nicht tiefgründig und bedeutend ist. zum Beispiel erinnert mich der nächste Absatz an Heidegger oder Spengler: „Jedes System hat seine eigenen Ziele, verbunden mit einer besonderen Lebensphilosophie und ist unersetzlich als ein Mittel des musikalischen Ausdrucks.“ Es klingt wie Heidegger, aber würde Heidegger sagen, dass jede Sprache das gleiche Fortschrittsniveau aufweist? Ich glaube mich zu erinnern, dass manche Gespräche über Philosophie sich nur in Griechisch oder zumindest Deutsch führen lassen.[14]

Ich denke, Daniélou ist ständig dabei, das hegemonische zu attackieren, oder wenigstens immer bereit, den „kleinen Mann“ zu verteidigen, der bewundernswert ist, besonders zu seiner Zeit, als jeder, die indische Regierung eingeschlossen, geschäftig dabei war, alles was als „rückständig“ wahrgenommen wurde, auszurangieren. Hier, so erscheint es mir, wurde er von seinen irenischen Impulsen mitgerissen.

Auf was er hier wirklich herauswill, ähnelt mehr Spengler; mehrere große musikalische Traditionen, wie Spenglers Hauptkulturen, gleich entwickelt aber unvereinbar.[15] Das „negative Gegenstück“ zu Spenglers Auffassung der Kulturen war, nach Evola, die sich daraus ergebende „Umarmung von Pluralismus und historischem Relativismus.“ Im Gegensatz dazu betonte Evola den positiven Wert des Sehens, nachdem Spengler die Idee von einem voranschreitenden Weg der Geschichte als grundlegender „essentieller Dualität“, welche zwischen traditionellen und modernen Zivilisationen liegt, als Ganzes entsorgt hatte. [16]

Und das ist die essentielle Dualität die Daniélou wieder und wieder unmissverständlich klar macht. Zum Beispiel hören wir in „Modal Music and Harmonic Music“ dass „die neuen musikalischen Elemente, die vor vielen Jahrhunderten von den Moslem-Invasoren mitgebracht worden waren, erfolgreich von der alten Hindu-Musik Nordindiens assimiliert wurden“ weil sie zu einem „System, der indischen Musik sehr ähnlich“ gehörten und „ihre Assimilation deshalb keine großartigen Schwierigkeiten bereitete“. Im Gegensatz dazu „ist der Riss zwischen [moderner] westlicher und indischer Musik … ein sehr tiefer, der für viele unüberbrückbar erscheint.“

Tatsächlich scheint sich Daniélou zuweilen sehr der Idee zuzuneigen, dass da kein Riss, sondern vielmehr ein Abgrund besteht:

Indische Musik ist wirklich eine Form von Magie, in welcher die Wiederholung von bestimmten Klang-Verbindungen zu einer festgelegten Tonlage auf die Hörer einwirkt und diese auf eine Emotionsstufe bringt die in jedem anderen System ziemlich unbekannt ist. Harmonische Musik ist beschreibend und architektonisch[17] aber hat keine solche Kraft. Es ist tatsächlich so, dass die zwei Künste so unterschiedlich sind, dass es irreführend ist, beide mit dem selben Namen zu bezeichnen.

Zeitgenössische Diskussionen über „Paradigmen“ (Kuhn) und „Episteme“ (Foucault) und was sonst noch alles haben das selbe Problem: ab einem gewissen Punkt führt die aufgeregte Diskussion über unvergleichbare Perspektiven zu dem Argwohn, dass wenn man sie überhaupt nicht vergleichen kann, sie tatsächlich ohnehin nicht die gleichen Dinge sind.[18]

Die erste Hälfte der Sammlung, interteilt in The Origins of the Musical Languages und Tradition and Modernity enthält die lesenswertesten und direktesten Essays. Die zweite Hälfte, The Sources of the Future, klingt verheißungsvoll, ist aber voll von ziemlich trockenen Abhandlungen wie „Comparative Musicology: Principles, Problems, Methods,“ „Elements of the Formation of scales,“ „Categories of Intervals or Shruti-Jatis“ und anderen würdigen Themen.

“Mantra: Principles of Language and Music” jedoch ist eine Rückkehr zur Form, eine bravouröse Untersuchung von allem in Begrifflichkeiten von allem anderen – das ist Metaphysik:

Die sich überlappenden Dreiecke, die wir Salomons Siegel nennen, repräsentieren die Vereinigung der Gegensätze, die Vereinigung der Geschlechter, so wie es das Kreuz tut, dessen vertikale Linie das Symbol des Feuers ist, des männlichen Prinzips, und dessen horizontale Linie Wasser repräsentiert, das weibliche Prinzip. In der Musik korrespondiert zum Verhältnis von G (Verteilungsschlüssel 3/2) und von F, dem weiblichen Symbol (Verteilungsschlüssel 2/3).

Gut, entweder man mag so Zeug oder nicht, und regelmäßige Leser werden wissen, dass ich eine Schwäche für manche symbolischen Übereinstimmungen habe.

Die Parallelen zwischen den verschiedenen Aspekten der sichtbaren Welt zu studieren, bereitet den Weg für die Kommunikation, durch die magische Kraft von Klang,[19] Gebärde und Symbol, mit den verschiedenen Zuständen des Seins, mit der Menschheit als auch zwischen den Menschen, den Geistern und den Göttern. Wir können hinter die Barriere der Sinne treten und auf dem Grund unseres Selbst jene transzendente Wirklichkeit erreichen, die das essentielle und höchste Ziel des Yoga ist.[20]

Vervollständigt wird das Buch durch sehr interessantes Material aus anderen Händen. Christian Braut unterweist uns in der Semantic, einem elektronischen Istrument, das Braut – auf Daniélou’s Initiative – entwickelt hat um Musikern die 52-Tonskala zugänglich zu machen, die Daniélou selbst als natürliche („basierend auf simplen ganzzahligen Frequenzverhältnissen wie man sie in den wesentlichen Obertönen der meisten Klänge findet“) Alternative zu dem unwideruflich fehlerhaften gestimmten System entwickelte. Harry Partch lebt![21]

Jaques Cloarec steuert eine „Brief Biography“ bei. Daneben gibt es auch eine Bibliographie, beziehungsweise etwas, das sich „Alain Daniélou’s Musical and English Bibliography“ nennt, unterteilt in „Music,“ „in French,“ About India“ und „Others“[22] – eine Discographie und Quellenanmerkungen – oder „Origin of the Texts Forming this Book.“ Obwohl etwas sonderbar betitelt, sind sie alle voller Information und feinsäuberlich in einem leicht lesbaren Format angelegt. Für einen Index wäre man allerdings auch dankbar gewesen.

Sehr zu empfehlen für alle, die sich für Kultur, Multikulturalismus und den metaphysischen – ich wage zu sagen metapolitischen – Kontext von beidem interessieren.

Anmerkungen

1. Guénon verbrachte natürlich seine letzten Jahre in Kairo, aber das war mehr ein Ruhestand. Interessant für jene, die seien Umarmung des Islams betonen: Er wollte nach Indien gehen, aber die Reisebeschränkungen der Kriegszeit hinderten ihn daran. Er fragte Daniélou, ob dieser nicht seine diplomatischen Kontakte nutzen könnte, um die Briten dazu zu überreden, ihm ein Visum auszustellen, wurde aber zuückgewiesen. Mehr über Daniélou’s Leben in seiner faszinierenden Autobiographie, The Way to the Labyrinth: Memories East and West (New Directions, 1987).

2. So wie sich die meisten Weißen Nationalisten selbst nicht nur als rassische Patrioten, sondern als Angehörige der besten Rasse sehen, vermute ich, dass sich die meisten Traditionalisten als weise Brahmanen betrachten.

3. So wie die Anhänger von Ghandi, der, seinem heiligenmäßigen Ruf zum Trotz, nach Daniélou’s Erfahrungen im wesentlichen so etwas wie ein Taliban-Fanatiker war.

4. “Alain Daniélou. A Brief Biography” von Jacques Cloarec, im besprochenen Buch.

5. Vergleiche meinen Artikel über klassische Musiker und den Brexit, “‘I’d Like to Teach the World to Sing . . . Or Else’: Britons Break Bad,” hier. Daniélou schreibt dass „die Tatsache dass das harmonische Phänomen als die einzige Form musikalischer Entwicklung akzepiert und mit einer unangefochtenen Vorstellung von „Fortschritt“ gleichgesetzt wurde ist psychologisch sehr merkwürdig, verbunden mit dem gesamten Komplex westlicher Domination, welche ihre Rechtfertigung einem fehlerlosen Dogma zu finden versucht. Was auch immer auf einer religiösen, sozialen, ethischen oder künstlerischen Ebene nicht westlichen Doktrin entspricht, kann nur barbarisch sein. Konsequenterweise wurde es zur moralischen Pflicht des europäischen Missionars, Soldaten, Abenteurers oder Komponisten, Menschen, die bis dahin unter Obskurantismus lebten, Fortschritt zwangsweise aufzuerlegen oder sie sogar in ihrem eigenen Interesse zu vernichten.“ Kapitel Acht, „Harmonic Aggression“.

6. Vergleiche “Concerning the Traditional Method” in Evola’s The Mystery of the Grail.

7. Gemeinhin “übernatürlich,’ obwohl tatsächlich vollkommen natürlich, nur verborgen und verleugnet von den herrschenden epistemologischen Paradigmen; vergleiche Jason Reza Jorjani, Prometheus & Atlas (Arktos, 2016).

8. Neben anderen natürlich; vergleiche Jorjani, op. cit.

9. „Das ist so weil in harmonischer Musik Melodie aus Notwendigkeit heraus sehr dürfig, Modus nicht vorhanden und Rythmus zu hochgradig simplifizierten Formen reduziert ist, da Accorde Zeit brauchen, um wahrgenommen zu werden und deshalb untereinander jeder rythmischen Komplexität entbehren.“ – „Modal Music and Harmonic Music.“ Leser, die das bezweifeln sollten sich daran erinnern, dass „sogar Musiker, die in einem System geübt sind, unfähig sind, das andere zu verstehen. Sie hören einfach nicht das wesentliche der Musik und erfassen nur ihre künstliche Form.“ – „Can Harmony be Introduced in Indian Music?“

10. Ich vermute, mit „Beat“ ist das gemeint, was wir Rock oder Rock`n´Roll nennen; merkwürdigerweise verachteten die amerikanischen Beatniks solcherlei zutiefst als kommerziell und konformistisch, bevorzugten Jazz, sollange er von der Bop-Sorte war, so wie Charlie Parker, über den Kerouac enthusiastisch schrieb. Es scheint wegen „The Beatles“ ein beliebter Begriff in Europa und dem Vereinten Königreich gewesen zu sein. Evola verweist ebenso auf „Beat Mädchen“. Während Evola mit Daniélou dahingehend übereinstimmt, dass „Beat“ ein Symptom des Scheiterns der klassisch-romatischen Musik darstellt, ist er weit weniger enthusiastisch was dessen Auswirkungen auf Weiße betrifft, sieht ihn als rein negroid an. Vergleiche „Modern Music and Jazz“ in Ride the Tiger.

11. Die „Logik der Erscheinung“ ist mehr die tote Welt der Fakten, von dem „was ist“, den „Zeichen“, nach denen die Pharisäer suchten, als die Welt des Glaubens, die mit der Gewißheit dessen arbeitet, was nicht zu sehen ist. Vergleiche zum Beispiel solche Neugeist-Autoren wie Neville Goddard; etwa Feeling is the Secret, editiert mit einem Nachwort von mir selbst, Amazon Kindle, 2016.

12. Colin Wilson diagnostizierte die Sterilität – und Unpopularität – von moderner Musik als Resultat davon, neue Sprachen zu erschaffen ohne etwas zu sagen zu haben; vergleiche sein Chords and Dischords. Ich würde behaupten, dass Harry Partch eher dem Anspruch gerecht wird, nach der Essenz der Musik zu suchen, als nur neue Formen zu kreieren. Vergleiche „Harry Partch, Wild Boy of American Music,“ hier und nachgedruckt in The Eldritch Evola…& Others (San Francisco: Counter-Currents, 2014). Daniélou führt John Cage als Beispiel für Letzteres an und Partch verachtete Cage und alle anderen „Avantgarde“-Poseure.

13. “Magic and Pop Music.”

14. Daniélou’s Gegenüberstellung der musikalischen Simplifikationen des gestimmten Systems mit der Fülle ähnlich klingender Konsonanten im Sanskrit legt nahe, dass er Sanskrit als eine brauchbarere Sprache angesehen haben könnte als Griechisch oder Deutsch.

15. Ich vermute, mehr nordamerikanische Leser wären perplex, wenn Spengler Mittelamerika in seine Schlüsselkuturen einschließt, aus Gründen, die Daniélou artikuliert: „Dieser Teil von Amerika welchen wir, als gute Kolonialisten weiterhin „Lateinisch“ nennen, hat mehr als jeder andere Region unter europäischen Invasionen gelitten. Seine Bewohner verloren selbst ihren Namen und werden wegen eines Geographie-Fehlers der Conquistadoren Indianer genannt. … Die ganze Zivilisation [wurde] durch die Invasoren verachtet und degradiert. ..Sie wurden aus dem Kulturerbe der zivilisierten Völker ausgeschlossen.“ – „Harmonic Aggression.“

16. Vergleiche The Path of Cinnabar (Arktos, 2009), pp. 203-04.

17. Mein erster Gedanke, beschreibend: R. Strauss; architektonisch: Bruckner.

18. Dies nahm ich aus Diskussionen über Paul Feyerabend’s Against Method (London: New Left Books, 1975) mit Pat Francken at Wayne State University mit. Für eine excellente Darstellung von Feyerabend and Foucault vergleiche Jorjani, op. cit.

19. Vergleiche sein Music and the Power of Sound: The Influence of Tuning and Interval on Consciousness (Inner Traditions,1995).

20. Vergleiche sein Yoga: Mastering the Secrets of Matter and the Universe (Inner Traditions, 1991).

21. Vergleiche “Harry Partch, Wild Boy of American Music.” Partch selbst war mit 40 Tönen einverstanden.

22. Erinnert mich an jemanden, der sagte, Aristoteles‘ Kategorien ergaben so viel Sinn wie Objekte in Männer, Frauen, Pferde und Felsen zu unterteilen. Oder, um es mit Daniélou zu sagen, den chinesischen Philosophen, der die fünf Elemete als Erde, Wasser, Feuer, Seide und Bambus definierte.

Dornröschen und der ewige Schlaf des Feminismus

Down we go…

MORGENWACHT

Von Jef Costello, übersetzt von Lucifex. Das Original Sleeping Beauty — & the Eternal Sleep of Feminism erschien am 28. November 2017.

Eine Mutter im Vereinigten Königreich (Sarah Hall aus Newcastle) erlangte kürzlich einige traurige Berühmtheit, als mehrere Nachrichtenportale meldeten, sie habe verlangt, daß die Geschichte von Dornröschen aus Schulen verbannt wird. Dornröschen hat, wie ihr euch erinnern werdet, dem Märchenprinzen nicht erlaubt, sie zu küssen. Sie schläft ja schließlich. Mrs. Hall erklärt: „Solange wir immer noch solche Erzählungen in der Schule sehen, werden wir die tief verwurzelten Einstellungen zum Sexualverhalten nie ändern. In der heutigen Gesellschaft ist das nicht angemessen.“

Das offensichtliche Problem hier ist, daß Dornröschen sich unter einem Zauberbann befindet, und falls sie nicht geküßt wird (ohne ihre Einwilligung), wird sie ewig schlafen (oder 100 Jahre, abhängig davon, welche Version der Geschichte man heranzieht). Anscheinend findet Mrs. Hall ewigen Schlaf den unerwünschten Avancen eines gutaussehenden Fremden…

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