Caro im postfaktischen Zeitalter – jetzt doch Lügenpresse? Na klar!

Und das nicht erst seit gestern. Wobei Caro die Frage sicher rein rhetorisch gestellt hat:

Und die Flutlinge, die brav die sagenhaften Reichtümer, über die sie in Görmoney in unregelmäßigen Abständen stolpern, beim Fundbüro abgeben, hatte ich schon gar nicht mehr auf der Platte und bin deshalb der wunderschönen Frau Matthie dankbar dafür, dass sie den Bogen vom preisgekrönten Spiegel-Schmierfinken zu ebenjenen Helden des Alltags schlägt, und das trotz Kratzen im Hals und dicker Nase! Und wenn die „Mischrasse der Zukunft“ so aussieht, kann ich nur konstatieren: everything will be allright! – auch wenn mich gelinde fröstelnde Zweifel dann und wann überschleichen. Dass aber die Wurstblätter nie melden, dass „Reichsbürger“ und ähnliches Gelichter irgendwelche gefundenen Geldsäcke und Schatzkisten zum Fundbüro tragen, muss dich nicht wundern, Caro. Das sind alles dermassene Alphatie…, äh, Käuze, die sich gegenseitig und auch jedem anderen nicht die Butter auf´s Brot gönnen und somit das Gefundene lieber unter den Armen verteilen, äh, will sagen: es sich unter die Arme klemmen und in ihre Höhle schleppen, harte Zeiten verlangen nun mal etwas Pragmatismus.

Nachtrag zur Sache: Die Verhöhnung ist tatsächlich eine ganz offene und unverhohlene:

http://www.politplatschquatsch.com/2018/12/lugenpresse-der-spavogel-im-spiegel.html

Vage erinnert man sich und kann dem „Spaßvogel im Spiegelhaus“ einen gewissen Sinn für Humor nicht absprechen. In der Tat ist die Sache aber eine systemische und nicht die eines einzelnen Betrügers und Scherzkekses.