Der „Mainstream Hitler“ doch ganz schnafte?

Vitzi-Buhuhutzis Schlumpfkopf? Bild

*

Angesichts der tatsächlich vielsagenden Geschichte um eine 96-Jährige vorgebliche Holocausthelferin*, die sich ihrem Prozeß vor dem JUGENDgericht (da zur Tatzeit erst neunzehn Lenze) durch Flucht aus dem Altersheim zu entziehen trachtete, geben sich im EL-lite-Blog der letzten Bescheidwisser Deutschlands wieder die führenden Erkenntnixtheoretiker die Klinke in die Hand.

So sieht sich das Sprachgenie SchlauPACKI genötigt, dem Plenum seine ehernen Wahrheiten einzuhämmern:

Packistaner sagt:

Gewöhnt euch doch bitte endlich die falsche Verwendung von „leugnen“ ab. Es heißt bestreiten !!
Leugnen kann man nur eigene Taten.
Himmelsackrakruzitürckennochmal!

Was für ein Bild von einem sich oberschlau dünkenden dummen Ossi! Natürlich kann man im Sinne von Realitätsverweigerung etwas „leugnen“, was man nicht selbst verbockt hat. Vitzibuhutzi meint allerdings, indirekt SchlauPACKi recht gebend, daß (((sie))) den Duden an den „Kläusi-Mäusi“ angepaßt hätten:

vitzli sagt:

packi

duden:

2. (etwas Offenkundiges wider besseres Wissen) für unwahr oder nicht vorhanden erklären und nicht gelten lassen (meist verneint)

die haben das schon „angepasst“.

Aha, vor dem „Kläusi-Mäusi“ hatte also „leugnen“ nur die eine Bedeutung, die SchlauPACKi als Über-Ossi gelten läßt? Konnten ehedem also nur eigene Schandtaten „geleugnet“ werden und nicht etwa sonstige Tatsachen und Offensichtlichkeiten, wie z.B. die Auferstehung unseres Herrn und Erlösers, Jesus Christus? Na, wenn der EXTREM gebildete PACKdeutsche das sagt, wird es ganz bestimmt so sein.

Es geht dann weiter mit dem üblichen, sattsam bekannten Holo-Gejammer bei dem sich alle gegenseitig die Finger tief in den braunen After stecken um sie sich hernach sorgsam abzulecken. Nur der dekonstruktivistische Astronautengott FRANKSTEIN bietet wieder erfrischend „andere“ Perspektiven:

Frankstein sagt:

Wer hier Wikipedia zitiert, wird von mir künftig nicht mehr beachtet.

Die Judenpedia ist eine Sammlung “ Erinnerungskultur „, die Wissen neu schafft.

Eine Art Gewächshaus, in dem invasive Pflanzen gezogen und später ins Freiland ausgesetzt werden.

Es ist schon bizarr, den Rot-Front-Verband gleichzusetzen mit Reichsbanner und Hitlerjugend. Die Bezeichnung als kommunistisch kann leicht als stalinistisch verstanden werden. Allerdings geht der Name zurück auf eine deutsche Siedlung in Kirgistan und wurde erst später korrumpiert ( siehe auch Ront-Front in der DDR).

Rot-Front war so kommunistisch, wie die späteren jüdischen Kommunen in Palästina.

Ursprünglich, auch in den Zwanzigern, war Kommunismus gesellschaftsfördernd, verbindend und damit nationalistisch. Die heutige Bedeutung ist irreführend.

Rot-Front- Kämpfer waren deutsche Vertriebene aus den Ostgebieten und kämpften gegen die jüdische SA und die jüdische Reichspolizei um Deutsche Selbstbestimmung.

Einen wesentlichen Anteil an der Machtergreifung der Nazis trugen die Frei-Korps-Verbände, die aus Veteranen des ersten WK bestanden und kompromisslos für das Überleben Deutschlands einstanden; auch gegen die Eiertanz-Diplomatie der Nazis mit Polen, Frankreich und England. Tatsächlich war Hitler bemüht, die blutigen Zugeständnisse der Weimarer Politiker in Verhandlungen zu lösen und nicht mit Waffengewalt.

Logischerweise verfolgten SA, SS und Reichspolizei die Frei-Korps-Mitglieder als Staatsfeinde. Der größte Feind der wehrhaften und wehrwilligen Deutschen war die Reichspolizei. So wie auch heute alles Übel von Polizeiordnungen und den Ordnungsbehörden verursacht und verwaltet wird.

Daß aber Reichspolizei, SA, SS letztlich antideutsche Judentruppen gewesen sein sollen, geht im allgemeinen Holo-Geheul („We wuz Kangsz, Adolf dindu nuffins!“) vollkommen unter. Und das Mikropimmeltantchen hat sich als größte Hitlerverehrer“In“ aller Zeiten aus dem heiklen Thema ausgeklinkt, um nicht wieder einmal Nicht-Nazi Vitzi-Buhuhutzi über Gebühr zu verärgern. Wobei anzunehmen ist, daß dieses Geschöpf trotz allem FRANKSTEINs Infamie mit einem „Zustimmung, werter Frankstein!“ goutiert hätte, schließlich sind wir im Gaga-Land.

Vitzi-Buhuhutzi höchstselbst hat noch was zu FRANKSTEIN nachzutragen, allerdings nur die Seriosität von Wikipedia betreffend:

vitzli sagt:

frank 925

wikipedia ist nicht unseriöser als die heutige geschichtsschreibung im allgemeinen. man darf sie zitieren, aber natürlich nicht ernstnehmen.

Na, wir sehen schon, wer hier der seriöse ist, den man ernst nehmen kann, höhöhöh.

Der Faden nimmt dann die üblichen Schlenker (Kaballa-Balla, EvolutionsLEUGNUNG mit Dinoverschwörung, Absetzbewegung 2.0 unter LASCHET usw.) bis schließlich Freund hildesvin als weiterer Paradeossi wieder zum Eingemachten zurückkehrt:

hildesvin sagt:

6 millionen wurden in auschwitz vergast. in den gaskammern —
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Das stimmt so nicht: Es waren insgesamt und überhaupt sechs Millionen, und nicht nur in Aufschlitz und nicht nur in den zwei inzwischen praktischerweise abgerissenen Bauernhäusern (- wer erinnert sich dieser kleinen Schelmerei noch?)
Und ziemlich genau sechs Millionen waren es bereits ein paar Male seit 1918.

Jajaja, die „ewigen 6 Millionen“. Wir kennen das doch alles, aber ein echtes NAZISCHWEIN muß das immer wieder aufkochen um sich kannibalisch wohl drin zu suhlen:

vitzli sagt:

hildes 1532

ja, in der ukraine wurden vorher auch 6 millionen juden durch verhungern lassen umgebracht. das war einige jahre vorher und stand auch groß in der zeitung. hat damals allerdings niemanden in der welt interessiert. aber jetzt bis 45 waren es wieder 6 millionen in auschwitz. das ist auch vielfach überall zu lesen. der ankläger hat die schrumpfköpfe schließlich dem nürnberger tribunal vorgezeigt. ach, da bringe ich was durcheinander.

Ein Ausch-Witz jagt den anderen, Bescheidwisser unter sich ebent. Und der Ossigote versteht Sachen, die andere nicht verstehen:

hildesvin sagt:

bis 45 waren es wieder 6 millionen in auschwitz —

Ja eben nicht! Bis Anfang der Neunziger waren es in Aufschlitz offiziell viereinhalb Millionen, dann gar plötzlich „nur“ eineinhalb.
(Nur für Ostgoten verständlich: Was ist das hier? Denkst du, die Fische sind doof und beißen auf Blech? – Du meine Güte, wen habe ich da zum Angeln mitgenommen – das nennt man doch Blinker!)

Vitzibuhutzi ist auch nicht ganz „so“ und kommt selbst bei seinem Leib- und Magenthema um ein Spässeken nicht herum:

vitzli sagt:

hildes

ich denke eher, daß da rechte elemente in den historikerkreisen an einfluß zugenommen haben und in strafbarer weise kräftig nach unten relativieren. keine ahnung, warum die nicht im knast sitzen. das ist doch genauso strafbar wie leugnen. naja, spässeken muß sein.

Das holo-gesengte Ossisvin versteht zwar fast alles, ausgenommen allerdings irgendwelche westgotischen Spaßereien:

hildesvin sagt:

Auch du, Vitzli, auch du … Ich passe endgültig. Ohne Zwei, mit dem Herzjungen fünf Trümpfe, und eitel Luschen im Skat – küßt mich am Rockschoß.

Ja schwierig, das „Verstehen“ unter allwissenden Volksgenossen. Auch der Erzähler kann da ein leidvolles Lied von singen: „Ironie? Versteht der Leser nie!“ Allerdings erscheint die Merkwelt von hildesvin schon einigermaßen verarmt, so daß es durchaus Anlaß zur Sorge geben könnte, daß er noch nicht in Rente gegangen, sondern immer noch als Mediziner tätig ist, wie er immer wieder mal durchscheinen ließ!

vitzli sagt:

hildes

naja, spässeken muß sein 😕

wie würdest du diesen satz interpretieren?

naja wurscht. ist mir mittlerweile egal, ob mich jemand versteht oder nicht.

Und es ist auch völlig egal, ob das geflügelte Svinchen auf Rückfragen antwortet oder nicht. Wenigstens hat Emofisch das weltrettende „ABOUT“ verstanden! Und anstatt immer das große Weltlenkungs-Rad zu drehen, sollte man stets beherzigen, daß auch kleine Sachen Freude machen:

Tante Lisa sagt:

Hilfe – die Seite des Volkslehrers scheint seit heute nachmittag nicht mehr aufrufbar zu sein. 😕

Tante Lisa sagt:

Die Seite des Volkslehrers ist (wieder) aufrufbar – püh! 😊

Es läßt sich wirklich nicht leugnen – eine in der Tat armselige Bande!

Angesichts dieses aller erbärmlichsten Rumgeheules und auf primitivstem Niveau aneinander Vorbeigeredes in Durchblickerpose kann man ja fast schon Verständnis für die Art und Weise aufbringen, wie die Milliennial-Heißsporne bei Post-Collapse den gordischen Jammer-Knoten durchschlagen um es im übrigen beim „Historikerstreit“ bewenden lassen:

Orboidsloser25. September 2021 um 07:58

Brutaler cringe. Finde ja diese ganzen online Neo-Nazis lächerlich, die den Hololol leugnen, sagen dass Hitler Frieden wollte, alles nur Präventivschläge waren, etc… Vor allem diesen Greatest Story Never Told Müll. So ein Kitsch kann ja nur von irgendwelchen Amis kommen, die glauben, dass es Hitler um die Rettung des Christentums ging – und dann auch noch des katholischen Christentums (doppellol)

Wollt ihr Hitler jetzt komplett vollpozzen? Mir gefällt der „Mainstream“ Hitler eigentlich schon so ganz gut. Hat halt verloren am Ende, das war der Fehler.

Zudem ist besagtes zivilreligiöses Narrativ durchaus in flexiblem Wandel begriffen, aber das ist schon weit jenseits der Auffassungsgabe von NAZISCHWEINEN der rustikal-dumpfdeutschen Art:

Zum Ausklang noch etwas leichte Lach- und Sachmuse vom Experten schlechthin:

Frankstein sagt:

Warum immer sex ? Weil jederman/ jedefrau täglich alle 20 sec an Sex denkt ! Ernst beiseite, Schalk komm raus = 6 ist die Zahl des Menschen / am 6. Tag schuf Jahwe Adam !
Auch gut zur Erinnerung = mit 66 Jahren , da fängt das Leben an ( Verdoppelte Einprägung/ Jürgens war auch Jude) . 666 ist die Zahl der Tieres , die dreifache Verhöhnung des Menschen.
Wir leben im Post-Jahwe-Zeitalter ( der Begriff JAHWE umfasst in der jüdischen Mythologie den Zeitraum zwischen Noah und Moses; es ist KEIN Personen-Name) . Die Zahl 6 soll aber die Erinnerung an den Dämon Ha-Shem wachhalten, das ist der Name des angebeteten Gottes der Juden.
Haschen ist ein jiddischer Ausdruck und bedeutet= unter dem Deckmantel menschlichen Aussehens
die Werke des Dämonen zu vollenden.

Hab Dank, werter FRANKSTEIN!

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*Jaja, schon krass was „die“ so treiben, aber wer wird denn schon KZ-Sekräterin? KEIN MITLEID! lol.

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…do it againandagainandagain

Did you see the frightened ones? Did you hear the falling bombs? Did you ever wonder? Why we had to run for shelter? When the promise of a brave new world Unfurled beneath a clear blue sky

Oooooooo ooo ooooo oooh

Did you see the frightened ones? Did you hear the falling bombs? The flames are all long gone But the pain lingers on

Goodbye blue sky Goodbye blue sky Goodbye Goodbye

-Pink Floyd, Good bye Blue Sky-

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Es ist mal wieder soweit:

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Irritierend oftes Phantasieren

Wenn Du nichts dagegen tun kannst, entspann‘ Dich und genieß‘ es… Bild

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Irritierend?

This scene in the movie is so weird. It’s supposed to be a rape sequence, but even in the finished film, the woman is smiling and enjoying the sex even within the context of the scene. Either she’s the happiest rape victim in human history or what we saw was just a really bizarre booty call. You know you’re in trouble when both are viable options

Then again, John Boorman did say the women in the cast “were looking forward to being raped by Sean Connery,” so maybe that fangirl enthusiasm spilled over into the actual movie regardless of the intended context.

The Emerald Nebula — lottereinigerforever: Sean Connery in “Zardoz” … (tumblr.com)

Na, eigentlich ist doch alles klar. Im Zweifelsfall einfach die Frauenversteher und Südpolkoryphäen NV oder DANISCH fragen. Hier dagegen wirds wirklich weird jenseits jeglicher Komfortzone:

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Was schlimm ist muß weg

Wenn ein Buch uns nicht passt, wir mit ihm nicht übereinstimmen, wir denken, dieses Buch darf es doch nicht geben, dann haben wir also durchaus einen festen Maßstab, den wir anlegen können. Verletzt das Geschriebene die Würde von Menschen(gruppen)? Ruft es dazu auf, es zu tun?

(Schwester Suffragette)

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Ein Zufallsnetzfund des DE dokumentiert die Macht der Furien des sexualhöllischen Empöriums und den Zustand der kollektiven Hirnerweichung. Erschienen bei „Deutschlandfunk“, 08.01.2021.

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Alles nur Alphabetsneid?

Der ewige Klauzigeuner und die Arier-EL-lite

In Bruce Beresfords „Black Robe“ demonstriert Pater Laforgue den „armen Wilden“ eindrucksvoll die Macht der Schrift.

GildaLee27 1 year ago
Years ago when I saw this for the first time, it was mind blowing to realize that mere writing and reading were seen as magic, even demonic.

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Im liebgewonnenen Denktankerchen, in dem sich gewisse Geister der Zeit bündeln wie in einem Brennglas, sortiert der wackere vitzli gerade Urlaubsfotos. Auf einem davon, aus dem schönen Rothenburg ob der Tauber an der Romantischen Straße, von ihm putzigerweise mit „rotjud.jpg“ benannt, will er Unerklärliches ausgemacht haben:

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Der Erzähler muss ganz demütig spukken….

Im SONNENSTÄNDERLAND gefunden:

-Büttenrede – Andreas Schmitt als “ Obermessdiener “ liest AfD die Leviten 21.02.2020-

DinoVolare

Personalausweisler

Re: Der Volksleerer – Nikolai Nerling« Antwort #9096

„Da wird es sicher viel Mimimi  der angesprochenen Leute geben.“

Ergänzt durch die in diesen Kreisen üblichen Morddrohungen und Vergewaltigungsphantasien und vielleicht haut die AfD selbst mal wieder eine Strafanzeige raus.

-https://forum.sonnenstaatland.com/index.php?topic=4953.9090-

Haben also dieser FDP-Heini in Thürigen oder der Werteunionshöcker die Drohungen von der AfD erhalten? Und wer will denn schon einen feisten, glitschigen „Messdiener“ vergewohltätigen? Schon irgendwie krank, diese SONNENSTÄNDER!

Ah geh mir fort! WE LUV GRATISMUT genauso wie ein saftiges frisches Stück Cheese-Pizza, sind schließlich keine UnTIERe, nicht wahr, ihr ganzen „aufgewachten“ Jammergestalten und Rotpillenfresser?

Ja, auch ihr, das gesammelte Wahrheitsprekariat, seid angesprochen! Wie’s aussieht, seid ihr alle schlachtreif!

LUV LUV LUV!

25 000?!!

-KenFM: Tagesdosis 15.2.2020 – Bombardierung Dresdens im Februar 1945: Eindeutig ein Kriegsverbrechen-
„Ein Mann ist wahnsinnig geworden und trägt vier Puppen mit sich herum. Es ist seine mumifizierte Familie.“

Angesichts des Infernos von Dresden und allein im Hinblick auf die schiere Masse der Bomben erschien dem Erzähler bei aller Demut die seit einigen Jahren hochoffiziell bestätigte Opferzahl von 18-25 000 als völlig unglaubwürdig. Hüter und gute Hirten unserer Demokratie und Zivilgesellschaft verwiesen allerdings stets darauf, dass das die Zahlen der Feuerwehr und sonstiger Hilfskräfte vor Ort gewesen seien, worauf Goebbels persönlich, natürlich in zynischer Nazimanier auf größtmögliche propagandistische Wirkung bedacht, veranlasst habe, dass da mindestens noch ne Null (sogenannte „Goebbelsnull“) drangehängt gehöre.

Obige Lesung auf der Youtube-University, obwohl aus dem Stall des stolz bekennenden iranisch-jüdischen Ken Kebsen, der ansonsten hauptsächlich unfruchtbares und eher desinformierendes Truth-Getute anolog zu Daniele Ganser und ähnlichen quasi- esoterischen Leuchten verbreitet, schafft hier, trotz der üblichen Relativierungen gegen Ende, tatsächlich Klarheit: Die lächerlich gering erscheinden 18-25 000 beziehen sich auf die vor Ort eindeutig zu identifizierenden Opfer, also einer Minderheit gegenüber jenen, die mitsamt ihren Dokumenten zur Unkenntlichkeit verkohlt, auf Puppengröße zusammengeschrumpft oder gleich zu Dampf und Staub vaporisiert worden waren. Abgesehen davon, dass angesichts der unbeschreiblichen Feuerhölle und des ihr folgenden Chaos eine geordnete Leichenschau kaum möglich gewesen sein dürfte und zudem belegt ist, dass man menschliche Überreste vor Ort auf Massenscheiterhäufen verbrannte.

Dr. Goebbels war hier mit seiner Schätzung also nicht zynisch, noch nicht einmal sarkastisch, sondern durchaus realistisch!

Gut. In Ordnung. Man weiß jetzt mehr. Vielen lieben Dank.

„Aftermath“

Der demütige Erzähler ist betroffen und ein Stück weit traurig! (Update!)

Totes Tier auf A60 gefunden

Womöglich Wolf bei Mainz überfahren

Ein Autofahrer hat am Donnerstag bei Mainz ein Tier überfahren, bei dem es sich wahrscheinlich um einen Wolf handelt. Das teilte das Umweltministerium mit. Klarheit soll ein Zentrum in Berlin bringen.

Der Unfall habe sich auf der A60 an der Anschlussstelle Mainz-Finthen ereignet, berichtete das Ministerium. Nach Angaben der Autobahnpolizei Heidesheim meldete ein 60-jähriger Autofahrer gegen 6 Uhr morgens, dass er ein Tier – vermutlich einen Wolf – angefahren habe.

Die Polizisten suchten anschließend nach dem Tier, fanden es aber nicht. Erst gegen 9 Uhr entdeckten Mitarbeiter der Autobahnmeisterei das tote Tier und informierten das Umweltministerium. Der 60-jährige Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. An seinem Wagen entstand allerdings Sachschaden.

Das ganze Elend

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Wir bitten um Fairständnis für die geringfügigen redaktionellen Änderungen in diesem Beitrag. Der Erzähler wollte hier ursprünglich gemeinsam mit der BILD-Zeitung seine Bestürzung und seinen Abscheu angesichts einer widerlichen Leipziger Schornsteindeko zum Ausdruck bringen und dazu aus gegebenem Anlass ein demütiges Betroffenheitspüpserchen zum allgemeinen Konzert beitragen – stets Vielflatsdemokratie und Zivilgesellschaft im Sinn. Allein der Kenner wies ihn völlig zurecht mit 50 Cent darauf hin, dass dergleichen nur allzuleicht in die falschen Hälse rutsche und man die Zivilblamage lieber anderen überlassen solle! Und der Kenner nennt sich nicht ohne Grund „Kenner“, weshalb wir das hier sehr ernst nehmen. Also noch ernster als den Umstand, dass der Wolf schon bis Mainz vorgestoßen ist, wo man singt und lacht und dem Schina-Virus einen hustet.

Nuff said.

Von Treffern und deren Wirkung

Und ist nicht also daran zu dencken, daß das Leben der Finsternüß also in ein Elend sincke, da sichs vergäße, als traurete es: Es ist kein Trauren. Denn die Traurigkeit ist ein Ding, das im Tode ersincket. So ist aber der Tod und das Sterben der Finsternüß Leben.

(Jakob Böhme)

Die Gedunsene besuchte ja vor kürzerem als nach Schmidt und Kohl dritter Bundeskanzler bzw. -kanzlerin in zivilreligiöser Mission Auschwitz um dort, als wankende, wie von inneren Dämonen zerfressene Erscheinung ihre „tiefe Scham“ angesichts der Nazigreuel zu bekunden.

Die Einschläge der Migrationswaffe, und seien sie von noch so grausamer und schmutziger Art und Weise, haben ihr desgleichen noch nie abgenötigt; hier agiert sie ganz so, als gäbe es irgendwo ein Drehbuch, wonach sie für ein bestimmtes(!) Zielpublikum ganz die Rolle einer dunklen Königin auszufüllen habe, die ihr eigenes Volk aufgegeben hat und ihm mit eiskalter Herzlosigkeit begegnet.

Gleichwohl hat sie sich während der hochbrandenden „Flüchtlingskrise“ ™ 2015 bei Anne Will gewissermaßen öffentlich von einer Verantwortung dafür reingewaschen, in dem sie verlautbarte, dass es weder in ihrer Macht noch in der Macht irgendeines Menschen in Deutschland läge, „wieviele noch kommen“. Ja, sicher, sie wird nur die komplexen Umstände und Dynamiken gemeint haben, die zu einer solchen Massenwanderung führten, die ganzen internationalen Verpflichtungen, denen man sich in Zeiten der Globalisierung nicht entziehen könnte und das alles zusammen eine Art von höherer Gewalt darstelle, die weit über die Einflussphäre jedes Deutschen und sogar der „mächtigsten Frau der Welt“ hinausgehe, ganz bestimmt!

Nein, man muss schon hochgradig paranoid sein, um das ganz simpel im Wortsinne auszulegen und daraus zu folgern, dass eben nicht die Deutsche Bundeskanzlerin oder irgendjemand sonst Entscheidungsgewalt bezüglich der Frage hat, wie weit die Massenflutung der BRD mit inkompatiblen und potentionell gefährlichen Individuen, vorzugsweise aus dem Islamgürtel und Schwarzafrika, getrieben werden soll, sondern eben andere Personen außerhalb von Deutschland -also sozusagen die Wahrheit, mitten in die Fresse rein!

Indes muss der Gedunsenen wie allen vorgeblichen Entscheidungsträgern und Verantwortlichen sehr wohl vollkommen klar sein, was die Flutung für Implikationen mit sich bringt. Und so meinen ja manche, dass dies für das entgleiste Äußere der Gedunsenen und ihre Zitterattacken und Gleichgewichtsstörungen verantwortlich sei. Dass gewissermaßen der Umstand, in irgendeiner Weise für die Einschläge der überaus schmutzigen Waffen (mit)verantwortlich zu sein (und sei es auch nur als Darstellerin der „Flüchtlingskanzlerin“, die für diese Agenda wie überhaupt die das Gemeinwesen auf allen Ebenen systematisch zerschlagende Politik öffentlich einsteht und sie ohne Rücksicht auf Verluste gnadenlos durchsetzt), langfristig dafür sorge, dass die psychische Last, die mit dem Wissen über die destruktive und grausame Natur der Agenda einhergehe, Psyche wie Physis der Angela Merkel allmählich zerfresse und letztendlich zerstöre.

Wenn es sich tatsächlich so verhielte, dann würde es natürlich den gewünschten Effekt auf das Zielpublikum noch vergrößern, bei welchem der Eindruck erweckt wird, dass sich die Schlechtigkeit und Verkommenheit der dergestalt korrumpierten Gedunsenen nach aussen dränge und sich so zunehmend in ihrer Erscheinung abbilde! Der Erzähler kann zumindest von sich sagen, dass wenn immer er neue Kunde über die langfristigen ruinösen Folgen der Agenda oder besonders dreckige Wirkungstreffer erhält, anstelle von irgendwelchen grinsend die Zähne bleckenden und dabei die schmierigen Hände reibenden „Unsichtbaren“, die Fratzenparade unserer „politischen Entscheidungsträger“ flash-artig vor seinem inneren Auge paradiert, darunter an vorderer Stelle die Gedunsene höchst selbst und, ganz besonders gerne, auch der ehemalige „Flüchtlingskoordinator“ Altmaier als Paradebeispiel einer Schranze, die es sich offensichtlich gutgehen lässt und bei der trotz aller Gedunsenheit kein Hinweis auf innerlich wütende Dämonen auszumachen ist, stattdessen pralle dralle Sattheit und Selbstzufriedenheit dominieren.

So etwa beim Fall des neunjährigen Mädchens aus Dessau*, das am hellichten Tag auf den bevölkerten Elbwiesen von einem Afrikaner angefallen und vergewaltigt wurde. Es sind gerade diese „tragischen Vorfälle“, wo dem Erzähler immer schlagartig verdeutlicht: Egal inwieweit die „politische Klasse“ wirklich was zu sagen hat, die Regierenden (und nicht nur die!) wissen genau, dass das die Implikationen der Politik sind, die sie vertreten. Und die vom Kaliber einer Merkel wissen auch, dass das gewollt ist! Nur, was könnte ein Motiv dafür sein? Müßige Frage, aber schönes Lied und nette Bilder irgendwie, ganz ohne Scheiß:

Kinderjohren – yiddish song from Cracow
Performed by the norwegian-jewish singer and actress Bente Kahan. She was brought up in Yiddish tradition. The song is written by the late poet Mordechaj Gebirtig, who was killed by the nazis in Cracow ghetto, 1942. Kinder-johren (childhood) About he poets childhood and youth in his little town Kazimierz (the jewish district of Krakow). More information about the song and the poet is in the video. Please rate and hounor the great yiddish poet Mordechaj Gebirtig. Pictures are of children victims and survivors of the holocaust and also pictures of the town!

Rache? Gegenschläge in einer verdeckten ethnischen Kriegsführung? Wie sagt man so schön? Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt? Ein Wahnsinn das alles. Ein Wahnsinn.

*Aus dem verlinkten Artikel: Noch während der Polizeianhörung lieferte der Angeklagte entgegen der Angaben in seinem Geständnis eine völlig andere Geschichte zum Tathergang: Eine als Zeugin geladene Kriminalbeamtin sagte vor Gericht aus, dass der Mann das Alter der Neunjährigen auf 15 oder 17 Jahre geschätzt und das Mädchen angeblich gekannt hätte. Weiterhin hätte der Afrikaner berichtet, dass das Mädchen sich selbst entkleidet hatte. Auch für die blutverschmierten Beine nach der Vergewaltigung hatte er eine Ausrede parat: Das Blut stamme von einer Schlange, die er weggetreten hätte. Die damalige Vernehmung fand mit Hilfe eines Dolmetschers statt, da der Angeklagte, der seit 2016 in Deutschland lebt, lediglich ein paar Brocken deutsch sprach. (sua)

Mal wieder eine Prise alternaive Fuckten: „Die deutsche Abschiebepolitik hat keinen Bezug zur Realität“

Nicht immer, aber immer öfter, wenn er sich demütig ins Weltnetz einklickt, wird dem Erzähler gelinde schwindelig angesichts der sich auf den Nachrichtenportalen öffnenden Parallelwelten! Nicht immer, aber immer öfter gibt er der Versuchung nach und überschreitet deren Pforte – keineswegs nur aus Schaulust oder des wohligen Grusels wegen, sondern auch, weil er sich demütig und offen dazu bekennt, sein nach heutiger „Mainstream“-Definition (ungeachtet des paranoiden Gepupses aus bestimmten Scheinhaltestellen) ziemlich geschlossenes „rechtsradikales Weltbild“ ab und an einer kritischen Prüfung zu unterziehen. So war der Online-Lockruf der in jeder Hinsicht stets herausragenden ZEIT heute unwiderstehlich, der da, wie oben bereits getitelt, lautete:

Sicherheitslage in Afghanistan: „Die deutsche Abschiebepolitik hat keinen Bezug zur Realität“

Wie das? Weil de fuckto drin bleibt, was reinkommt, egal wie kriminell, was immer dann offenkundig wird, wenn es eine besonders bestialische Tat mal in die überregionalen Medien schafft, und sich beinahe EVERY SINGLE TIME heraustellt, dass der oder die Täter ein abgelehntes Asylgesuch und eine Latte von Straftaten vorweisen können? Dass es schon als deutsche Erfolgsgeschichte verkauft wird, wenn ein Afghane, bevor er aus verletztem Ehrgefühl (kulturell tief implementiert durch die Normen des „Paschtunwali“) heraus sich nächtens in’s Zimmer der deutschen Exfreundin schleicht, um diese zu zerschlitzen, letzlich aber aufgrund von deren Nichtanwesenheit den Vater anfällt, der grade noch so mit dem Leben davonkommt, nur weil betreffender Afghane „integriert“ war, eine deutsche Freundin hatte und sein eigenes Geld verdiente? Und das, obwohl solche Geschichten eher das genaue Gegenteil erzählen, nämlich dass früh eingeprägte kulturelle Codes (die Sache mit den Rassen und Genen klammern wir mal aus) stärker sind als jede rosa Integrationstünche? Dass das Brillieren in Rohheitsdelikten jeder Art, bei denen sich gerade die Afghanen unter all den falschen Flüchtlingen besonders hervortun, eben alles andere als charakteristisch ist für Leute, die angeblich um Haaresbreite der Verfolgung durch mörderische Schergen entkommen sind? Wäre es da nicht viel eher zu erwarten, dass sich solche Leute möglichst unauffällig verhielten und VOR ALLEM alles zu vermeiden suchten, was sie in Konflikt mit dem Gesetz brächte, weil all das ja das Risiko vergrößert, dass sie ihr Asyl- und Gastrecht verwirkten und wieder den Häschern ausgeliefert würden, insbesondere bei abgelehntem Asylantrag und bestehender „Duldung“? Ja, es gäbe wahrlich genug Anlass, nicht nur die Abschiebe- sondern die komplette Asyl- und Migrationspolitik „der Bundesregierung“ als „realitätsfern“ zu bezeichnen – wobei schon klar ist, dass des einen surreale Realitätsferne des anderen Hyperrealismus darstellt. Und so zeigen schon die Unterzeilen, wo die Reise hingeht, es bleibt natürlich ZEITgemäß:

Wer nach Afghanistan abgeschoben wird, landet in einem feindseligen Land, sagt der Menschenrechtler Hadi Marifat. Manche ließen sich dann von Terrormilizen rekrutieren.

Wie geht es den Afghanen, die aus Europa abgeschoben wurden? Der afghanische Menschenrechtler Hadi Marifat hat das gemeinsam mit seinen Mitarbeitern in Kabul untersucht und die Ergebnisse gerade in Berlin vorgestellt. Im Interview sagt Marifat: Viele der Abgeschobenen seien völlig verloren, anfällig für die Anwerbeversuche von Terrorgruppen – und damit ein massives Sicherheitsrisiko.

Marifat hat Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen in Großbritannien studiert, unter anderem an der London School of Economics, und lebt heute als Geschäftsführer der afghanischen Menschenrechtsorganisation AHRDO in Kabul. Eine Kurzfassung des Gesprächs mit ihm erscheint in der gedruckten Ausgabe der ZEIT.

Es folgt nun das ausführliche Interview, das eine Caterina Lobenstein mit dem Herrn Marifat führte. Es zeigt ziemlich detailliert, wie die Argumentationsnetze der Verfechter der bedingungslosen Massenimmigration gesponnen werden. Wem es zu lang ist, dem sei die Essenz schon hier verraten: Afghanistan ist mit seinen immerhin rund 35 Millionen Einwohnern mindestens so menschenfeindlich wie die Marsoberfläche oder der Planet Klendathu. Es ist menschenunwürdig, in Afghanistan unter permanenter Lebensgefahr leben zu müssen. Im Grunde müsste die gesamte Bevölkerung Afghanistans nach Europa, vorzugsweise Deutschland, umgesiedelt werden, da die kulturellen, ethnischen, religiösen, sozialen, ökonomischen Probleme und Konflikte Afghanistans nur hier gelöst werden können.

ZEIT ONLINE: Herr Marifat, Anfang November ist wieder ein Abschiebeflug von Deutschland nach Afghanistan gestartet. Sie sind oft vor Ort am Flughafen in Kabul. Was passiert mit den Menschen nach der Landung?

Hadi Marifat: Als Erstes müssen sie durch die Passkontrolle, und in der Regel wird ihnen dort von korrupten afghanischen Beamten das letzte Geld abgenommen, das sie noch bei sich haben.

Marifat: Einige versuchen, zu ihren Familien zu gelangen. Viele aber haben im Land keine Angehörigen. Sie sind im Iran geboren, wie viele Afghanen. Sie haben keinerlei Verbindungen nach Afghanistan. Das Problem ist: Es gibt keine Sozialhilfe wie in Deutschland. Wenn man obdachlos, krank oder arbeitslos ist, dann ist die Familie oder der Stammesverband das Netz, das einen auffängt. Wer ein solches Netzwerk nicht hat, für den ist Afghanistan eine Katastrophe.

ZEIT ONLINE: Laut der Bundesregierung gibt es vor Ort Helfer der Internationalen Organisation für Migration (IOM), die sich um die Abgeschobenen kümmern.

Marifat: Bei Sammelabschiebungen, also wenn ein Charterflug landet, sind Helfer vor Ort. Viele Abgeschobene werden aber in normale Linienflüge gesetzt – und von niemandem empfangen. Vor ein paar Wochen saß ich in einem Flugzeug nach Kabul, an Bord waren 15 abgeschobene Männer. Nach der Landung habe ich versucht, jemanden von IOM anzurufen. Niemand hat abgehoben. Niemand ist zum Flughafen gekommen.

ZEIT ONLINE: Und dann?

Marifat: Habe ich mich mit den Männern zusammengesetzt und versucht herauszufinden, wer sie überhaupt sind. Ich habe ihnen gesagt: Ihr könnt mir vertrauen, ich arbeite für eine Menschenrechtsorganisation. Sie haben mir nicht geglaubt. Viele sind misstrauisch und lügen, weil sie fürchten, dass sie in Gefahr geraten, wenn sie zugeben, wie hilflos sie sind. Fünf der Männer habe ich für ein paar Tage im Büro meiner Organisation untergebracht. Wo sie heute sind, weiß ich nicht. Sie sind abgetaucht.

ZEIT ONLINE: Was ist mit den Abgeschobenen, die in Afghanistan Familie haben?

Marifat: Die haben es nicht unbedingt leichter. Viele kommen aus der Provinz Ghazni und wissen nicht, wie sie sicher dort hingelangen sollen. Ich stamme auch aus Ghazni, aber meine Familie habe ich das letzte Mal 2009 besucht, zur Beerdigung meines Onkels. Auf der Straße von Kabul nach Ghazni gibt es Checkpoints der Taliban. Man muss immer damit rechnen, entführt oder sogar getötet zu werden.

Wenn sich eine Reise partout nicht vermeiden lässt, versucht man, das Risiko zu minimieren, indem man so schmutzig aussieht wie möglich. Den Anzug, den ich gerade anhabe, könnte ich niemals tragen, weil die Taliban sofort ahnen würden, dass ich für eine Hilfsorganisation arbeite. Man duscht also ein paar Tage nicht, trägt traditionelle Kleider und lässt die Haare wachsen. Kurzes Haar heißt: Militär. Und wer beim Militär arbeitet, ist besonders gefährdet. Ich kenne Soldaten, die haben sich Perücken aufgesetzt, bevor sie zu ihren Familien fuhren.

Im Global Peace Index, der die Gefährdungslage der Staaten bewertet, steht Afghanistan mittlerweile ganz oben auf der Liste – vor Syrien.

ZEIT ONLINE: Die Bundesregierung betont, dass es in Afghanistan auch sichere Gebiete gibt. Sie schickt deshalb nicht nur Straftäter, sondern auch gut integrierte Afghanen zurück.

Marifat: Leider hat diese Einschätzung mit der Realität vor Ort nicht viel zu tun. Laut der Bundesregierung gilt Kabul als sicher. In den Jahren 2018 und 2019 aber gab es dort mehr Anschläge als in jeder anderen afghanischen Stadt. In 32 der 34 afghanischen Provinzen gibt es gewaltsame Konflikte. Im Global Peace Index, der die Gefährdungslage der Staaten bewertet, steht Afghanistan mittlerweile ganz oben auf der Liste – vor Syrien. Die Abschiebepolitik der deutschen Regierung hat keinen Bezug zur Realität. Sie ist völlig veraltet.

ZEIT ONLINE: Das Bundesinnenministerium bewertet die Sicherheitslage regelmäßig neu. Selbst grün regierte Bundesländer schieben nach Afghanistan ab.

Marifat: Darf ich ehrlich sein? Das ist lächerlich. Schauen Sie sich das an: (Marifat zieht sein Smartphone aus der Tasche und scrollt durch seine Emails, durch ein knappes Dutzend Sicherheitswarnungen, die er am Tag zuvor empfangen hat.) Das sind nur die Warnmeldungen von gestern, von einem einzigen Tag: Explosionen, Selbstmordanschläge, Feuergefechte. Und es gibt heute nicht nur deutlich mehr Anschläge als früher. Sie sind auch weniger berechenbar.

ZEIT ONLINE: Warum?

Marifat: Früher konnte man abschätzen, wann sich jemand in die Luft sprengt: morgens und abends im Berufsverkehr, wenn die Regierungsangestellten auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Heimweg waren. Sie fuhren damals in Shuttle-Bussen der Regierung. Die Shuttles wurden aber ständig angegriffen, deshalb fahren die Mitarbeiter heute mit öffentlichen Bussen. Dadurch ist das Risiko breiter gestreut.

ZEIT ONLINE: Wurde Ihre Organisation schon einmal Ziel eines Anschlags?

Der afghanische Präsident Aschraf Ghani bezeichnet Flüchtlinge als vaterlandslose Träumer.

Marifat: Bislang nicht. Unser Büro liegt in Karte Char, einem relativ sicheren Viertel von Kabul. Aber mittlerweile gibt es so viele Anschläge, dass wir in diesem Jahr erstmals zwei gepanzerte Türen eingebaut haben. Wir haben alles genau durchgerechnet: Wie viel Zeit braucht ein Angreifer, um die Türen aufzusprengen? Wie viel Zeit brauchen wir, um uns in unserem Panikraum zu verschanzen? Wir haben 30 Minuten für die erste Tür und 30 Minuten für die zweite. Und noch mal eine Stunde, die es braucht, um den Panikraum kaputt zu sprengen. Uns bleiben also insgesamt zwei Stunden, um auf Hilfe zu warten.

ZEIT ONLINE: Wie werden die Abgeschobenen in Afghanistan aufgenommen?

Marifat: Der afghanische Präsident Aschraf Ghani bezeichnet Flüchtlinge als vaterlandslose Träumer. Wenn sie jetzt zurückkehren, sind sie nicht willkommen. Sie landen in Kabul, in einer überfüllten Sechs-Millionen-Stadt, in der jeder mit jedem um die wenigen Jobs konkurriert.

Die Abgeschobenen brauchen Geld, um ihre Schulden zu begleichen. Unsere Befragten haben im Schnitt 11.500 Dollar für ihre Flucht gezahlt, 23 mal so viel wie das jährliche Pro-Kopf-Einkommen. Ihre Familien haben fast alles verkauft, um die Flucht zu finanzieren. Viele trauen sich nicht, mit leeren Händen vor der Tür zu stehen. Ich habe Männer aus Nangarhar und Ghazni getroffen, die seit ihrer Abschiebung in Kabul leben. Sie haben niemandem Bescheid gesagt und sich nicht registrieren lassen – aus Angst, jemand könnte herausfinden, dass sie in Afghanistan sind. Sie sitzen in Kabul, und ein paar Autostunden entfernt sitzt ihre Mutter und weiß von nichts.

ZEIT ONLINE: Wovon leben diese Menschen?

Marifat: Einige der von uns Befragten haben einen Job gefunden, in Restaurantküchen etwa oder als Fahrer. 84 Prozent sind arbeitslos. Viele sagen, sie seien bereit, sich einer kriminellen Gruppe oder Terrormiliz anzuschließen. Jeder zehnte will sogar explizit Rache üben, fühlt sich verraten und verkauft, weil die afghanische Regierung mit den Europäern Abschiebe-Abkommen geschlossen hat. Das ist ein großes Sicherheitsrisiko für das Land.

ZEIT ONLINE: Wie und von wem werden diese Leute rekrutiert?

Marifat: Zum Beispiel von der Drogenmafia. Wir hatten auch mal einen Abgeschobenen aus Masar-e Scharif, der sich einer islamistischen Miliz angeschlossen hat. Es gibt eine lange Tradition der Rekrutierung von afghanischen Flüchtlingen durch Terrorgruppen. In Pakistan etwa unterhalten die Taliban und das Haqqani-Netzwerk Islamschulen, wo es kostenlos Bildung und Essen gibt. Die afghanischen Flüchtlinge, die in der Regel arm und verzweifelt sind, schicken ihre Kinder dorthin.

Vom Iran wurden bis vor kurzem junge afghanische Männer für das Fatimion-Bataillon rekrutiert, eine Gruppe, die in Syrien auf der Seite von Assad gegen den IS gekämpft hat, für Geld, Drogen und Prostituierte, manchmal auch für eine Aufenthaltsgenehmigung im Iran. Viele Gruppen haben ihre Rekrutierungszentren direkt in Afghanistan, vor allem in Moscheen und Islamschulen. Die Infrastruktur ist da. Und die Abgeschobenen sind dafür besonders empfänglich.

ZEIT ONLINE: Die deutsche Regierung hat angekündigt, die Abgeschobenen zu unterstützen. Bekommen Sie von dieser Unterstützung etwas mit?

Mama, Papa, ich habe es nicht geschafft in Europa, aber wenigstens habe ich euch das Geld wiedergebracht.

Marifat: Ja, es gibt Integrationsprogramme, zum Beispiel eines zur psychologischen Betreuung, auf das die deutsche Regierung sehr stolz ist. Natürlich ist psychologische Betreuung wichtig. Aber erst einmal müssen diese Menschen eine Lösung für ihre unmittelbaren existenziellen Nöte finden. Von den 50 Rückkehrern und Abgeschobenen, die wir befragt haben, hat kein einziger an einem Hilfsprogramm teilgenommen. Der Druck, der sie belastet, ist riesig. Die fragen sich: Wo finde ich Arbeit? Wie schaffe ich es, nach Hause zu fahren und zu sagen: Mama, Papa, ich habe es nicht geschafft in Europa, aber wenigstens habe ich euch das Geld wiedergebracht. Wie komme ich in mein Heimatdorf, ohne auf dem Weg dorthin angegriffen zu werden? Es nützt nichts, wenn man zur Therapie gehen kann, aber danach durch eine Stadt laufen muss, in der jederzeit eine Bombe explodieren kann.

ZEIT ONLINE: Von den europäischen Regierungen wird die Abschiebepolitik als Erfolg verkauft: Das Signal, dass nicht alle bleiben können, ist in Afghanistan angekommen. Der Plan funktioniert. 

Marifat: Er funktioniert, weil Deutschland grundlegende Rechte verletzt. Deutschland ist Teil der internationalen Gemeinschaft, es hat Menschenrechtsverträge unterzeichnet. Die Abgeschobenen sind Menschen. Und die Wahrscheinlichkeit, dass sie in Afghanistan getötet werden, ist hoch. Das ist keine funktionierende Politik, das ist ein Desaster. Deutschland muss die Abschiebungen nach Afghanistan stoppen.

ZEIT ONLINE: Die Abgeschobenen wurden von deutschen Behörden als nicht schutzbedürftig eingestuft.

Marifat: Ja, sie gelten als Wirtschaftsflüchtlinge. Aber ist es wirklich so einfach? Der Höhepunkt der Fluchtbewegungen setzte 2014 ein, als die internationalen Truppen aus Afghanistan abzogen. Damals verloren etwa eine halbe Million Afghanen ihren Job, Übersetzer und Fahrer zum Beispiel. Das war eine riesige Industrie. Und die Regierung hat damals keine neuen Jobs geschaffen. Der Punkt ist aber: Das war nicht nur ein ökonomischer, sondern auch ein sicherheitspolitischer Umbruch. Diese Leute waren plötzlich arbeitslos – und extrem gefährdet.

Ich hatte diese Taliban-Typen noch nie in meinem Leben gesehen. Aber die sind auf mich zugekommen und haben mich mit Namen begrüßt: „Hallo, Hadi!“ Die wissen, wer ich bin.

Jemand, der für die Truppen gearbeitet hat, ist ein Ziel für die Taliban. Der gilt als Spion des Westens. Ich habe selbst ein paar Jahre für die Vereinten Nationen gearbeitet. Jeden Morgen bin ich in einen Shuttle-Bus gestiegen, auf dem groß „UN“ stand. Jeder konnte sehen, für wen ich arbeite. In diesem Juni war ich Teil einer Delegation, die in Katar mit den Taliban verhandelt hat. Ich hatte diese Taliban-Typen noch nie in meinem Leben gesehen. Aber die sind auf mich zugekommen und haben mich mit Namen begrüßt: „Hallo, Hadi!“ Die wissen, wer ich bin.

ZEIT ONLINE: Sie haben in London studiert und hätten in Europa bleiben können. Warum sind sie nach Kabul zurückgekehrt?

Marifat: Afghanistan hat mir ein Stipendium bezahlt, ich will dem Land etwas zurückzugeben. Ich sage nicht, dass ich mich dort sicher fühle. Ich bekomme Drohungen, musste aus Sicherheitsgründen mehrmals meinen Wohnort wechseln. In Europa war ich sicher, aber dort wurde in mir immer nur der Migrant gesehen. Der Aufstieg der Populisten, die Islamophobie, das bereitet mir Sorge. Und ich bin damit nicht allein. Einige Abgeschobene, die wir interviewt haben, wollen zwar um jeden Preis wieder nach Europa. Aber viele sagen auch: Niemals will ich dorthin zurück.

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