Modernisierungsschmerzen einer fairer werdenden Gesellschaft

Mannigfach ist der Chor der Schlunzen und Schranzen, der Systemprofiteure und Honigsauger, der Mistkrüppel und Lemuren zur schaurig-traurigen Mär von Ännchen Spiegel, jener damaligen Umwelt- und späteren Familienministerin, der die warnende Kunde von einer sich zusammenbrauenden Ausnahme-Wetterlage ebenso an der sicherlich leckeren Rosette vorbeiging wie die verschlammten und zertrümmerten Siedlungen und 134 Toten allein in Rheinland Pfalz, ihrem Zuständigkeitsbereich. Allein ihr emotionaler jämmerlich-selbstmitleidiger Auftritt zu der Angelegenheit, beendet mit „ich muß das jetzt abbinden“ (Was denn? Die Brüste? Tittenfolter?) machte sie im Nu zur Ruineuse der Herzchen:

Der WWG-Werteonkel Jürgen Fritz, der sich in letzter Zeit vor allem als blutrünstig säbelrasselnder ZIVIL-FALKE und MENSCHENRECHTSBOMBER wider St. Putin hervorgetan hat, liefert hier eine probate Zusammenfassung des Falles. Insbesondere die zutiefst verlogene Art und Weise, wie die ZDF-Propagandaschranzen in diesen Rollige-Katzen-Jammer einfallen, paßt wie Nudel und Fut:

Der bizarren Presseerklärung folgten bizarre Kommentare im ZDF

Direkt nach Spiegels Statement, in dem sie mit keinem Wort von ihrem Rücktritt sprach, meinte Theo Koll dann:

„Das war menschlich ergreifend, muss ich sagen, und auch die Brutalität des politischen Geschäfts sehr klarmachend, das keine Rücksicht auf private Probleme nimmt. Aber ob das ausreicht die Kritik zum Schweigen zu bringen, da würde ich ein Fragezeichen setzen.“

Koll meint also, es sei wünschenswert, „Kritik zum Schweigen zu bringen“, und dafür habe dieses „menschlich ergreifende“ Statement dann doch nicht gereicht. Und die stellvertretende ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten war geneigt, diesen Auftritt wie folgt einzuordnen:

„als ein Stück politische Kulturänderung, Politiker räumen Fehler ein“ – als ob andere Politiker früherer Zeiten nicht auch öffentlich Fehler eingestanden hätten – „und müssen dann vielleicht auch erwarten können, dass diese Fehler verziehen werden … Ein Stück andere Kultur auch mit Blick auf andere Politiker dieser Regierung“ sei da „doch spürbar“.

Schausten tut also so, als ob es um ein Verzeihen von Fehlern gehe. Sie hebt das Ganze also auf eine moralische Ebene und blendet die eigentliche Frage völlig aus: die Eignungsfrage. Ist Anne Spiegel für so ein hohes Amt einer Bundesministerin überhaupt geeignet?

Der schrägste Politikerauftritt seit Jahrzehnten

*

Neben all den üblichen Arschgeigen und vollgesogenen Parasiten aus Ännchens politischem Lager bis hin zum unvermeidlichen „Böhmi“, der die Streßmacher von der Union, einem Haufen, der an Widerwärtigkeit ansonsten nicht zurücksteht, in der ihm eigenen dummdreisten Art und Weise fragt, warum sie denn so „Angst vor Anne Spiegel“ hätten (rhetorische Methode, die schon bei der geilen kleinen GRETA angewandt wurde: „was habt ihr alle so Angst vor so einem kleinen, schwachen Mädchen?“ und im gegebenen Zusammenhang angesichts der Bilanz des Ännchens eine noch dreistere und groteskere Infamie darstellt und wohl auch darstellen soll, reine Provokation und Verhöhnung der Lebenden wie der Toten) hat jedoch eine Maritta Adam-Tkalec, eine Gruselclownin von der B.Z. den Vogelschwarm abgeschossen. Dieser Kreatur ist es gelungen, in ihrem Plädoyer für eine zweite Chance für Anne Spiegel Ännchens makaber-aasige Moritat endgültig zu einer Passionsgeschichte umzudichten, wie sie so recht in die Osterzeit paßt. Und Jürgen Fritzchen bekommt eine Antwort auf seine „Eignungsfrage“, die sich gewaschen hat. Aber so was von. Deshalb Fullquote, auch wenn das mit der „zweiten Chance“ mittlerweile BIS AUF WEITERES erledigt ist (Hervorhebungen nicht im Original):

Trotz vieler Fehler: Anne Spiegel soll ihre zweite Chance bekommen

In ihrem Umfeld gab es offenbar niemanden, der ihren Enthusiasmus auf den Boden der Tatsachen holte. Als mit der Flutkatastrophe der Riesenstress ausbrach, zeigte sie sich überfordert, in ihren Regierungsämtern zwischen wichtig und unwichtig zu unterscheiden: In der Nacht, in der sie auf der Kommandobrücke hätte stehen sollen, schaltete sie sich ab.

Danach war ihr und ihren Mitarbeitern das Finden schöner Wörter zur Vertuschung mangelnder Urteilskraft hinsichtlich der Flutdimension wichtiger als eine klare Lageeinschätzung. Für das Gendern Flutbetroffener („CampingplatzbetreiberInnen“) hatte sie ausreichend Sinn – auch das ein starker Hinweis auf eine schwache Fähigkeit zur Prioritätensetzung. Und dann die Entscheidung, trotz der offenkundigen Katastrophe vier Wochen Urlaub zu machen, ohne auch nur digital an Krisensitzungen teilzunehmen. Allein ein publikumswirksamer und fototrächtiger Trümmer-Trip war drin.

Das alles spricht gegen sie. Aber einen Fehler beging sie nicht: den, sich nicht zu trauen. Anne Spiegel hatte den Mut, Verantwortung zu übernehmen, für das Gemeinwohl zu arbeiten und dafür auf ein „normales“ Familienleben zu verzichten. Sie durfte dabei auf einen allgemeinen gesellschaftlichen Wunsch bauen: dass auch – und gerade – Mütter in politischen Spitzenämtern das Land lenken und in Deutschland frauen- und familienpolitisch fairere Verhältnisse schaffen. Gab es da nicht in Skandinavien Teilzeitministerinnen mit Kindern? Das ging doch auch. Warum nicht in Deutschland?

Nun zeigt das Beispiel Anne Spiegel: Wenn die Gesellschaft solche tatkräftigen Frauen mit anderen Lebenserfahrungen als Männer mit Kindern, denen die Gattinnen ein Leben lang den „Rücken freihalten“, haben will, muss sie auch entsprechenden Umstände schaffen. Mit anderen Worten: Wenn eine wie Anne Spiegel in solche Notlagen gerät, wie sie sie in ihrer öffentlichen Spätabendbeichte beschrieb, müssen alle um sie herum, muss das ganze politische Arbeitsumfeld, ein Sicherheitsnetz bilden, das verhindert, dass Schäden für die Allgemeinheit entstehen.

Statt Kompositeure von Wortgeklingel brauchen solche Frauen verantwortliche Stellvertreter (m/w/d) und klar organisierte Aufgabenverteilung. Um den Anforderungen an Spitzenämter entsprechen zu können, braucht es viele Unterstützer – das trifft dann auch für Männer zu, die ehrlich auch Väter sein wollen, statt bloße Regiermaschinen. Anne Spiegel hat die Probleme überschätzt und ihre persönliche Krise nicht gemanagt. Weil aber diese Probleme Modernisierungsschmerzen einer fairer werdenden Gesellschaft sind, dürfen sie nicht allein bei Einzelnen abgeladen werden.

Anne Spiegel hat in aller Härte Erfahrungen gemacht. Man hofft, sie – und ihr Umfeld – hätten daraus gelernt. Sie soll die zweite Chance bekommen, um die sie bittet. Annalena Baerbock nutzt ihre zweite Chance gerade zum Nutzen des Landes. Den Stimmen der Rückwärtsgewandten, die schon immer wussten, dass Frauen es nicht können, sollte man nicht allzu viel Beachtung schenken. Eine Liste männlicher Versager sprengte jeden Text. Also: Keine Entschuldigung, aber Vergebung für Anne Spiegel. Bis auf Weiteres.

Trotz vieler Fehler: Anne Spiegel soll ihre zweite Chance bekommen


Und dazu eines der gerade typischen Spiegel-Bildchen, wo das Ännchen ganz wie eine von der Meute gehetzte Hirschkuh die dunklen Lichter verdreht. Klar, sie hat ihre Fehler gemacht, aber letztlich sind alle anderen schuld, vor allem die Männer und ihre patriarchalischen Strukturen. Hätte man auf sie aufgepaßt, dann hätte die tatkräftige Spitzenkraft funktioniert wie geschmiert. Dazu hätte es aber KOMPOSITEURE gebraucht, die mehr zu liefern im Stande gewesen wären als WORTGEKLINGEL. Und ein Körnchen Wahrheit steckt da schon drin, so ein Ännchen ist auch nur eine Sumpfblüte auf dem Komposthaufen. So wie eben Annalena, die ihre „zweite Chance“ nach Kräften dazu nutzt, „Europa zu verenden“ oder wie sie es nannte.

Ja, es schmerzt wahrlich, daß die Gesellschaft immer fairer wird.

Was meint eigentlich der Experte, der, nachdem der DE den Staffelstab an ihn weiterreichte, nun führende PORNOKRAT FRANKSTEIN dazu?

Frankstein sagt:

Jetzt ist die Spiegel weg und sie wird die Deutsche hassen, die ihr Dasein zerstört haben.
Ihr müßt wissen, jüdische Frauen können nicht berechnen, nicht hinterfragen und auch nicht bereuen.
Es widerspricht ihrer Natur. Es war ein jüdische Politikerin, die sagte = jüdische Frauen sind breitmäulig, weil es ihnen auferlegt ist Schwänze zu lutschen. Es ist ihre Natur sich aus der Masse der Fickhühner zu erheben und sich einzig dem dominierenden Hahn zu unterwerfen. Maria wurde wegen ihrer Unterwürfigkeit auserwählt und die katholische Kirche verordnet das Knien beim Gebet.
Spiegel hat getan, was ihr auferlegt wurde und auch, weil es Spaß machte.
Ihr müßt euch klarmachen, dass die allermeisten weiblichen Führungskräfte sich durch Knien empfohlen haben. Und das sie den Erfolg als Selbstbestätigung erachten. Nach der politischen Correctness müßte jetzt eine einbeinige schwarze Veganerin und Lesbe auf den Posten berufen werden. Als noch größere Verhöhnung für Familien und Alte.

Also das mit den knieenden Gefälligkeiten ist bestimmt nicht alles, spielt aber sicher auch eine Rolle. Und wenn ich mir das Ännchen in besseren Tagen so ansehe…

#auchschonwieder…äh, „niedlich“. Wie ein frischgebo(h)nertes Eichhörnchen.
Bildquelle: Wikimedia

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…dann stelle ich mir sie gerne beim Knien vor, mit spitzer Zunge die Bällchen eines mächtigen Gönners und „Kompositeurs“ betrillernd, dann den zuckenden Schaft hinauf zum Bändchen, bis sich die satte Ladung Männerschaum in ihr Gesicht entleert, in die Haare, auf das Blüschen, ahhhrrrggghhh … mmmmhgnnnnhhh … ahhh … mmmja. RICHTIG GEIL. Au Backe, LUZIFER ist der Herr dieser Welt und FRANKSTEIN sein Prophet.

So, nachdem der Erzähler sich etwas Erleichterung verschafft hat, läßt er die Lechzer mit einer anderen tauben Nuß alleine:

Komikerin Carolin Kebekus: »Ich kann Witze über Putin machen, und niemand bestraft mich dafür«

Taugt der gefährliche Aggressor Putin zur Witzfigur? Der Komikerin Carolin Kebekus zufolge schon. Man müsse ihn sich einfach in einer ganz normalen Situation vorstellen.

Seit mehr als sechs Wochen tobt in der Ukraine ein hässlicher Krieg, überzieht Russland das Land mit Gewalt und Kriegsverbrechen. Niemandem ist da zum Lachen zu Mute – der Humor ist vielen gründlich abhanden gekommen. Geht es nach der Comedienne Carolin Kebekus, können Witze über den russischen Präsidenten Wladimir Putin allerdings durchaus befreiende Wirkung haben. »Komiker zu sein, ist ja in vielen Situationen recht unnütz, aber manchmal ist es auch ganz gut«, sagte Kebekus jetzt der Deutschen Presse-Agentur in Köln. Man könne über eine Situation lachen, die einem Angst macht, und dann feststellen: »Okay, die anderen finden den auch scheiße, wir sind alle auf einer Seite, das kann guttun.«

Komikerin Carolin Kebekus: »Ich kann Witze über Putin machen, und niemand bestraft mich dafür«

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Ja, danke, „Frau“ Kebekus: Wir machen Witze über das, was alle Scheiße finden, was allgemein zu Pfuikacka erklärt wurde, wo man mit allen auf einer Seite ist und kein Risiko eingeht – hahaha. Besser kann man schon fast nicht mehr ausdrücken, wie sehr das Humorgewerbe in der WWG und insbesondere Täuschland auf den räudigen Hund gekommen ist. Und da ist dann eben der bächtig möse Putin schon die passende Witzfigur. Anders als z.B. das kleine geile Aspi-Klimaflittchen GRETA, wo selbst ein so geschmeidiger Systemling wie DIETER NUHR bächtig Shitstorm kassierte, nur weil er sagte, daß die lieber mal ihr Kinderzimmer aufräumen soll oder so. Oder die duttlerte Neubauer. Wobei mir einfällt, daß der ja mal so ein Siemens-Heini einen Posten im Aufsichtsrat zuschieben wollte und es alle Spatzerln heute noch von den Dächern pfeifffen, daß der geile Bock wohl drauf aus war, von der drallen Luisa entsprechend FRANKSCHWEINisch bekniet zu werden um dann das saftige Jungweib zünftig zu besteigen. Aber das hat dem wohl einen Korb gegeben und dankend abgelehnt. Irgendwie #auchschonwiederenttäuschend.

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Immer diese alten geilen Säcke! Pech für den unmoralischen Leitpfaffen: Unsere intergalaktischen Spähdrohnen mit Mindread-Technik(tm) haben seine schmotzigen Gedanken aufgezeichnet! Und die waren eindeutig: „Jesus Maria, bei den saftigen Früchten an diesem Früchtchen kann ich meine Griffel kaum bei mir behalten!“ Bild: Zufallsfund IMGBB.

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43 Gedanken zu “Modernisierungsschmerzen einer fairer werdenden Gesellschaft

  1. Ebber sagt:
    11. APRIL 2022 UM 17:22
    Vitz, die Bezeichnung KUH für die Alte ist nicht korrekt, denn Kühe sind liebenswerte Tiere, welche niemandem was zuleide tun.
    Im Gegensatz zu diesem hinterhältigen, niederträchtigen Biest.

    https://vitzlisneuer.wordpress.com/2022/04/11/eine-eiskalte-kuh/#comment-40649

    Tja, „liebenswert“ schon – der DE ist ja auch ein ziemlicher Boviden-Fan, aber die Kill-Rate von Kühen ist nicht unerheblich…^^

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      1. Oder schön aus Marmor gehauen! Der DE befindet sich da in bester Gesellschaft:

        Verschollener Hitler-Stier in Berlin entdeckt
        Adolf Hitler war ein großer Bewunderer des Berliner Bildhauers Ernst Moritz Geyger (1861 – 1941). Eine seiner monumentalen Skulpturen, ein lebensgroßer Marmor-Stier, galt seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen. Jetzt wurde das Kunstwerk nach mehr als 70 Jahren wiederentdeckt – im Berliner Humboldthain. Die Archäologen um Claudia Maria Melisch, 54, waren selbst überrascht von ihrem Fund.

        Die drei Tonnen schwere Marmorskulptur „Der Stier“ wurde in den letzten Kriegstagen stark beschädigt. Es gab den Verdacht, dass sie bei der Neugestaltung des Humboldthains im Jahr 1948 vergraben wurde. Ungefähr dort, wo sie seit dem Jahr 1901 in dem Park gestanden hatte. Doch genau wusste es niemand – und auch der alte Standort musste erst mühsam auf alten Plänen lokalisiert werden. „Ich hätte nicht geglaubt, dass wir den Stier tatsächlich finden“, sagte Archäologin Melisch der Zeitung BZ. Ihr Team hatte zuvor geophysikalische Erkundungen im Park durchgeführt.

        Das Grabungsteam stieß schließlich Ende März in Zusammenarbeit mit dem Verein Berliner Unterwelten auf den Stier. Im Laufe der Jahrzehnte war die Skulptur von Wurzelwerk im Boden umschlungen worden. Neben ihr wurde offenbar auch alte Kriegsmunition gefunden. Der Unterwelten-Verein hofft nun, dass der wiederentdeckte Stier erneut im Humboldthain aufgestellt werden kann. „Er gehört auf diese Wiese“, so der Verein.

        Stier-Schöpfer Geyger wird dies genauso wenig miterleben wie das vorherige Verschwinden seiner Marmorskulptur. Der Rixdorfer Künstler starb bereits 1941 in Italien. Hitler hatte Geyger im Jahr 1936 den „Ehrensold“ verliehen und einige seiner Werke erworben. Berühmt ist Geyger vor allem für seine oft kopierte Bogenschützen-Figur, die unter anderem im Park Sanssouci in Potsdam steht.

        https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/verschollener-hitler-stier-in-berlin-entdeckt/ar-AAW7XRI?ocid=msedgdhp&pc=U531&cvid=60120f543e234c579a6acd7e21425352

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    1. Ich weiß echt nicht, was die alle immer mit der Wagenknecht haben. Gut, die vornehm am Hummerschwanz knabbernde Salonbolschewistin mag ja sympathisch rüberkommen und immer okayere Ansichten wohlfeil vertreten – ich fand die aber noch nie besonders „sexy“, und je älter und okayer sie wird, desto weniger.

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  2. Hubert

    Noch bin ich nicht sicher, ob mich das verkommene Grünenweib SPIEGEL oder die Fressen, die ihr beispringen, mehr anwidern.
    Es wird wohl, wie seinerzeit bei FLOYD, auf die „Beispringer“ hinauslaufen.

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    1. Die Ahrtalflut und Frau Spiegels Rücktritt – Da sind noch ganz andere Rechnungen offen

      Anne Spiegel tritt zurück. Das bedeutet noch lange nicht, dass die Verantwortlichen für die Flut im Ahrtal in irgendeiner Weise Verantwortung übernähmen. Denn es war eine politische, keine Naturkatastrophe, die zu 134 Toten führte. Und die deutlich zeigt, wie wenig die Bürger den Regierenden wert sind.

      Jetzt ist sie also zurückgetreten, Bundesfamilienministerin Anne Spiegel. Wegen ihres Urlaubs. Welch ein falsches Spiel, auf allen Ebenen, welche Menschenverachtung.

      Schon, dass Spiegel überhaupt für einen Posten als Bundesministerin in Erwägung gezogen wurde, zeigt, dass die politische Kaste dieser Republik keinerlei Bezug zu einem Begriff wie Verantwortung mehr hat. Denn das eigentliche Vergehen dieser Dame liegt nicht im Antritt ihres Urlaubs; das ist nur die übliche Feudalattitüde gegenüber den Beherrschten, die sich mittlerweile eingeschlichen hat. Das eigentliche Vergehen ist, wir erinnern uns, die Missachtung der Warnung durch das europäische Hochwasserwarnsystem EFAS, die bereits drei Tage vor der verheerenden Flut vorgelegen hatte, spätestens einen Tag davor die betroffenen Gebiete mit hoher Genauigkeit benannt hatte und die dennoch völlig ignoriert worden war. Die Folge waren 134 Todesopfer, die zum weit überwiegenden Teil heute noch am Leben wären, wäre diese Warnung beachtet und weitergeleitet worden. Da liegt die Verantwortung bei der damaligen rheinland-pfälzischen Umweltministerin Spiegel und der gesamten rheinland-pfälzischen Landesregierung.

      Allen anderen voran wäre Innenminister Roger Lewentz fällig gewesen, den man rettete, indem man den Landrat des Ahrkreises zum Bauernopfer machte. Bei der Sitzung des Krisenstabes am Flutabend war dieser Innenminister, immerhin der landesweit für Katastrophenschutz zuständige, ebenso anwesend wie besagter Landrat, aber aus irgendeinem Grund hatte sein Nichthandeln keinerlei Konsequenzen. Dabei ist er in dieser Funktion gleich für mehrere Faktoren verantwortlich, die zur Katastrophe beigetragen haben. Zum Beispiel die Tatsache, dass Rettungdienste wie Polizeien nur noch über digitale Handys kommunizieren, die leider ebenso wie konventionelle Telefone ausfallen, wenn die Stromversorgung zum Erliegen kommt, während die zuvor üblichen Funkgeräte zumindest zum Teil noch funktioniert hätten. Ja, diese Kommunikationstechnik ist inzwischen bundesweit üblich und bundesweit ebenso idiotisch wie im Ahrtal, weil nicht katastrophenfest, aber die politische Verantwortung für dieses Problem trägt nun einmal der zuständige Innenminister.

      Ministerpräsidentin Malu Dreyer? Simste ihren Mitarbeitern, nachdem sie am Abend davor um sieben in den Feierabend entschwunden war, am Morgen nach der Flut kurz nach acht: „Ich brauche ein paar Sätze des Mitgefühls.“ Diesen Satz könnte man geradezu als Motto unter ein Wappen für die derzeitige Politikerriege schreiben. Mitgefühl ist etwas, das technisch simuliert, wofür auf externes Wissen zurückgegriffen werden muss. Was nicht erstaunen muss; Mitgefühl und Verantwortlichkeit sind eng miteinander verknüpft. Wenn das Ross, auf dem ich sitze, hoch genug ist, muss mich der Pöbel, den es zertrampelt, nicht mehr kümmern.

      Es sind seit der Flut fast neun Monate vergangen, und das Ahrtal ist immer noch eine Ruinenlandschaft. In dem kleinen Ort Marienthal beispielsweise hat sich noch nicht viel getan. „Ein Drittel der Dorfbewohner lebt aktuell in aufgebauten Wohncontainern, ein Drittel ist auswärts untergebracht, ein Drittel lebt in den Obergeschossen der ansonsten zerstörten Häuser.“ So berichtet der Bonner Generalanzeiger nicht zwei Wochen nach der Flut, sondern am 31. März dieses Jahres. Die angeblich schnell und unbürokratisch zugesicherten Gelder sind zu großen Teilen noch nicht einmal beantragt. Was nicht wundert, wenn dafür ein Gutachten über den Wert eines Hauses verlangt wird, das nicht mehr vorhanden ist. „473 von 1054 vollständig abgegebenen Anträgen seien bewilligt. Insgesamt seien 2100 Anträge (bei rund 8000 Gebäuden) gestellt worden, allerdings sei die Hälfte davon nicht vollständig gewesen.“ So die Aussage von Ministerpräsidentin Dreyer auf einer Podiumsdiskussion Mitte März.

      Aber zurück in den kleinen Ort Marienthal. In ebenjenem Artikel, der belegt, dass von den 100 Einwohnern dieses Ortes noch keiner wieder normal wohnt, wird ein Besuch einer Staatssekretärin aus dem rheinland-pfälzischen Innenministerium in Marienthal geschildert, in dem sie die (noch lange nicht realisierten) Pläne zum Wiederaufbau lobt, die ein Mehrgenerationenhaus und eine begrünte Fahrbahntrennung der Bundesstraße zur Verringerung der Geschwindigkeit beinhalten sollen. „Es ist zutiefst bewegend, wie engagiert der Neuaufbau hier in Angriff genommen wird. Sie haben die Chance genutzt, aus der Katastrophe und dem damit verbundenen Neuanfang das Beste zu machen.“

      Dieses Beste besteht in Plänen, nichts als Plänen, fast neun Monate nach der Flut. Und die Reaktion der Staatssekretärin würde in jeder halbwegs normalen Gesellschaft unter der Überschrift stehen: „Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen“. Vermutlich hatten die für mitfühlende Aussagen Zuständigen an diesem Tag dienstfrei, oder sie stehen nur den höheren Chargen zur Verfügung. Wie zynisch eine solche Reaktion ist, wie absurd angesichts der Größe dieses Landes und seiner eigentlich vorhandenen Möglichkeiten, ist allerdings auch dem Berichterstatter des Generalanzeigers nicht aufgefallen.

      Das ganze Verbrechen, das kolossale Staatsversagen, das sich im Umgang mit der Ahrtalflut findet, ist bis heute irgendwie nicht richtig sichtbar. Da waren diese zwölf Bewohner eines Heims für geistig Behinderte in Sinzig, das in einem ausgewiesenen Hochwassergefahrengebiet lag, die nicht evakuiert wurden, obwohl der Kreis bereits am frühen Abend Notunterkünfte vorbereitet hatte; man ließ sie nachts um halb zwei jämmerlich ertrinken. Soll mir keiner sagen, das sei kein Verbrechen gewesen und da müsse niemand zur Rechenschaft gezogen werden. Zwölf Tote, allein in einem Gebäude, und 123 noch an anderen Orten. Wäre dieses Land eine lebendige Demokratie, es hätte von diesem Ereignis bis in die Grundfesten erschüttert werden müssen. Es müsste bis heute entsetzt sein über die mickrigen Hilfsleistungen und über die unfassbar langen Zeiten, die für einen Wiederaufbau kalkuliert werden. Die Bahnstrecke durch das Ahrtal soll 2025 wieder in Betrieb gehen. Sofern diese ganzen Berechnungen nicht noch durch das Sanktionsregime gekillt werden; schließlich sind Baustoffe mittlerweile deutlich teurer, und wie lange das Stromnetz (an dem, ich erinnere noch einmal daran, sämtliche Katastrophenschutzdienste hängen) noch verlässlich ist, ist auch nicht sicher. Aber wen interessiert schon die Frage, ob in diesem Land etwas aufgebaut oder wiederaufgebaut wird?

      Denn während das politische System an jeder Aufgabe scheitert, die irgendwie materiell und konkret und mit dem Wohl der Bürger verknüpft ist, funktioniert nicht nur die Aushändigung der Steuergelder an die Pharma- oder die Rüstungsindustrie hervorragend, in Milliardenhöhe. Die müssen auch keine Gutachten liefern oder komplizierte Anträge stellen; die verkauften Waren müssen nicht einmal funktionieren, wie die berüchtigte US-F-35. Was aber vor allem wie am Schnürchen klappt, ist die mediale Kontrolle der Wirklichkeit.

      Man denke nur einmal zurück an den Sommer vergangenen Jahres. Von den 134 Toten des Ahrtals war zwar die Rede, aber es gab keine Bilder. Nicht von Verletzten im Krankenhaus. Nicht von trauernden Angehörigen. Nicht einmal von den Gräbern. Nur Gebäude. Die Ereignisse wurden mit einer Nüchternheit erzählt, die völlig von jenen Gewohnheiten abweicht, wenn nicht das eigene politische Personal die Verantwortung trägt. Nicht einmal die Wut, die bei den Opfern der Katastrophe bestimmt vorhanden ist, nach neun Monaten in Notunterkünften, findet ihren Weg vor die Fernsehkameras. Geschweige denn, dass man die verantwortlichen Politiker damit konfrontierte. Sobald klar wurde, dass es sich nicht um eine „Folge des Klimawandels“ handelte, sondern um Staatsversagen, wurde gleich weniger Aufwand getrieben, darüber zu berichten, geschweige denn gezielt emotionalisiert. Jeder kann das selbst überprüfen, wenn er nachdenkt, welches Bild in den Sinn kommt, wenn man an den Begriff Ahrtalflut denkt. Keine Menschen.

      Anders wäre es auch nicht möglich, dass Spiegel jemals Bundesministerin werden konnte und dass sie nicht wegen ihrer wirklichen Verantwortung für 134 tote deutsche Bürger zurücktritt, sondern wegen ihres Urlaubsantritts zwei Tage nach der Flut. Und dass eine Ministerpräsidentin Dreyer solche Sätze sagt, vor einem Untersuchungsausschuss des Landtags, und nicht sogleich mit Schimpf und Schande aus dem Amt gejagt wird. 134 Tote auf dem Konto der rheinland-pfälzischen Landesregierung, und niemand nennt sie Verbrecher, die unschuldige Bürger auf dem Gewissen haben. Niemand kippt Ladungen voll Flutschlamm vor den Sitz der Landesregierung oder den Landtag, niemand simuliert die Toten; nicht nur das mediale Mitgefühl ist auf Frostschutz-Niveau heruntergedreht, auch politische Inszenierungen für die Medien finden nicht statt. Diese 134 sind wohl keine Empörung wert. So wenig wie das zerstörte Ahrtal. So wenig wie wir alle in dieser zombifizierten Republik, in der das reale Versagen auf allen Ebenen Alltag ist, aber große Sprüche und Überheblichkeit nach Außen jederzeit ihren Platz haben. Dabei droht das ganze Land dem Beispiel des Ahrtals zu folgen.

      ***

      Dagmar Henn/RUSSIA TODAY

      https://deutsch.rt.com/meinung/135978-ahrtalflut-und-spiegels-ruecktritt-noch-ganz-andere-rechnungen-offen/

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      1. Hubert

        „Mein Grossvater like Alexander Dworinikow“

        Dein Grandpa likes oder looks like Alexander Dworinikow?

        Oder zickt eventuell die Rechtschreibkorrektur-App rum? 😉

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        1. SchneeHase

          Das ist die hohe Kunst des KNRs – der Leser soll sich WAS dabei denken. Oder auch nur Konfuzius zurückbleiben.

          Aber die arme AnneSpiegel hat doch einen schwerbehindertenMann & 4Kinder.
          Da kann frau schon mal verschwinden – 4Wochen. Oder soooo

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          1. Der Pudelin Kern ist noch nicht mal der Urlaub, s.o.:

            Denn das eigentliche Vergehen dieser Dame liegt nicht im Antritt ihres Urlaubs; das ist nur die übliche Feudalattitüde gegenüber den Beherrschten, die sich mittlerweile eingeschlichen hat. Das eigentliche Vergehen ist, wir erinnern uns, die Missachtung der Warnung durch das europäische Hochwasserwarnsystem EFAS, die bereits drei Tage vor der verheerenden Flut vorgelegen hatte, spätestens einen Tag davor die betroffenen Gebiete mit hoher Genauigkeit benannt hatte und die dennoch völlig ignoriert worden war. Die Folge waren 134 Todesopfer, die zum weit überwiegenden Teil heute noch am Leben wären, wäre diese Warnung beachtet und weitergeleitet worden. Da liegt die Verantwortung bei der damaligen rheinland-pfälzischen Umweltministerin Spiegel und der gesamten rheinland-pfälzischen Landesregierung.

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  3. Hubert

    Der bereits als engagierter Fünffachgeimpfter positiv in Erscheinung getretene Sören-Ingver PASCALL hat den vierten Jahrestag seiner Schwester nicht vergessen:

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  4. c+

    Anne Spiegel. RumaenInn halt, IYKWIM, was die Zeit danach angehet, muss sich die Dame keine Sorgen machen. Hunderterte, was rede ich, tausende von M’nnern werden ihr eine Aufwartung machen, ueberhaupt eine Schande, dass die LADY im Kabinett so dem Plebs zum Frasz vorgeworfen wird

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    1. „RumaenInn halt, IYKWIM“

      Ein Großvater stammt aus Rumänien. Sie ist eben wirklich international. Willst du etwa andeuten, daß sie ihren kranken und behinderten schottischen Mann cheated, indem sie sich als Cum-Dump für hunderte, tausende Kerle anbietet? Zuzutrauen wärs ihr, aber das ist hier gar nicht der Punkt. In einer wirklich fairen Gesellschaft wäre sie vom Mob gruppengenudelt und dann in der Gosse entsorgt worden – OHNE Bezüge!

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  5. c+

    So die Herrschaften, bin wohl einer der wenigen Menschen, denen Zugrfiff auf Putins PAkten gewaehrt wurde. Putin hat die RAF Fraktion in der der DDR betreut, er wurde als Neurotiker klassisifizert mit Mutterkomplex, der nie ueber seine Kleinwuechisigkeit hinwegkam.

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  6. Hubert

    Bisher führte die Eingabe des Suchbegriffs „Chaosfragment“ in eine der größeren Suchmaschinen zielsicher zu dieser Seite. Es wurden mehrere Treffer (mit „Voransichten“ verschiedener Artikel) auf den ersten Plätzen gelistet. Auch ältere von der Suchmaschine archivierte Artikel konnte Mann so mit ein oder zwei zusätzlichen Stichworten leicht finden.

    Seit etwa einer Woche sieht das bei allen größeren Suchmaschinen (Google, Duckduckgo, Bing, Yahoo) anders aus. Kein Treffer.

    Wer hat das veranlasst? Irgend eine verrottete NGO (z. B. Unschuld in Gefahr oder „Hass“ melden)? Die Grünen oder irgendein mit deutlichen Worten kritisiertes Einzelsubjekt aus dem Haufen?

    Bei Bing findet sich ein Hinweis und weitere „Informationen“:
    „Einige Ergebnisse wurden entfernt.“

    In einigen Ländern und Regionen gelten Gesetze oder Vorschriften für Suchdienstanbieter, aufgrund derer wir den Zugriff auf bestimmte indizierte Seiten verhindern müssen. Einige dieser Gesetze sehen vor, dass Einzelpersonen oder Entitäten das Entfernen von Ergebnissen beantragen können (z. B. bei Verletzungen des Urheberrechts, Verleumdungen, Diffamierungen, personenbezogenen Informationen, Hassreden oder Verletzung anderer Persönlichkeitsrechte), während andere von der Regierung verwaltet und erzwungen werden.

    NATÜRLICH darf auch die Allzweckwaffe schlechthin nicht fehlen:

    Die Herstellung und Verbreitung von sowie der Zugriff auf Inhalte in Bezug auf den sexuellen Missbrauch von Kindern wird generell verurteilt und ist generell illegal. Der sexuelle Missbrauch von Kindern ist leider nichts Neues, aber das Internet bietet Personen, die zu kriminellen Handlungen gegenüber Kindern bereit sind, einige neue Möglichkeiten. Bing arbeitet mit anderen zusammen – in Technologie- und Branchengruppen, mit Justiz- und anderen Behörden, um die Verbreitung derartiger abstoßender Inhalte online zu stoppen. Dies erreichen wir beispielsweise dadurch, dass wir Seiten entfernen, die von zuverlässigen Agenturen überprüft (oder durch Microsoft PhotoDNA erkannt) wurden und in denen Inhalte die sexuelle Ausbeutung oder den sexuellen Missbrauch von Kindern enthalten bzw. auf solche Inhalte Bezug genommen wird.

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    1. Hubert

      Habe heute verschiedene, teilweise widersprüchliche, Informationen über Google und Konsorten zusammengesucht. Tatsache ist, daß aus ideologischen und wirtschaftlichen Gründen Seiten ganz aus den Suchergebnissen entfernt werden – oder sie deutlich weiter hinten zu finden sind.

      Es könnte aber sein, daß das Chaosfragment nicht willkürlich (Zensur oder Manipulation) aus den Suchergebnissen entfernt wurde. Die kürzliche Änderung der Beschreibung in „Menschen, Tiere, Irritationen“ könnte das verursacht haben. Der Link und einige Unterseiten des Hauptlinks müssen sich dann (so habe ich es verstanden) erst wieder durch neue Archivierungen der Seite im Index der Suchmaschinen mittels „Crawler“ auf die oberen Plätze hocharbeiten. Ein Administrator, der ein Google-Konto besitzt, kann das Indexieren auch manuell anstoßen.

      Interessant ist, daß die allermeisten westlichen Suchmaschinen (auch die mit besserem Datenschutz wie DuckDuckGo) die Datenbank von Google nutzen. Wenn da „bereinigt“ wird, bleibt eine Seite im wesentlichen nur noch bei Yandex auffindbar.

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      1. Hubert

        Mann weiß es nicht. Vielleicht will der Gockel auch nur WP eins auswischen. Oder irgend ein anderer, rein technischer Grund hat zugeschlagen – und das Chaosfragment ist Kollateralschaden.
        Komisch ist die Sache aber schon.

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        1. Ich habe das gestern mal getestet und mich mit „Chaosfragment“ über Google und Yandex sofort gefunden und das auf zwei Rechnern. Auch hatte ich gestern Zugriffe über Google. Bei Bing, Duckduckgo und Yahoo war ich allerdings draußen

          Ich denke, du liegst richtig mit dem Untertitel.

          Hatte dann „Chaosfragment“ mit „1a Destruktionspropaganda“ eingegeben und auf einmal brachte Bing wieder Ergebnisse.

          Jetzt reicht auch „Chaosfragment“ alleine oder mit „FRANKSTEIN“ oder „Sexualhölle“ usw.

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        2. Hubert

          In ein paar Wochen sollte das richtige Chaosfragment wieder die oberen Plätze unter den Treffern einnehmen (bzw. überhaupt wieder erscheinen). Die „Crawler“ greifen die Seiten (dann mit neuer Kopfzeile „Menschen, Tiere, Irritationen“) nach und nach ab und speichen sie in den Index der Suchmaschinen (bzw. ersetzen die alten gespeicherten Seiten, kukst du unter site:chaosfragment.wordpress.com als „Suchbegriff“).

          Übrigens ist die (vom DE praktizierte) regelmäßige Verwendung von „Tags“ und das häufige Setzen externer Links optimal, um Treffergenauigkeit und „Ranking“ in Suchmaschinen zu erhöhen!

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          1. Also ich weisz auch nicht, werter Hubert. Der neue Untertitel kam mir komplett intuitiv, so wie dem Hitlerversteher Vitzli sein „ABOUT“ vom Erzengel Gabriel in den Brägen souffliert wurde. Ich fand es ziemlich originell, vor allem aber treffend und dabei etwas dezenter und weniger schreierisch als „1a Destruktionspropaganda“ was zudem eine Referenz an Vitzli dastellt. Dieser hatte nämlich mal vor einiger Zeit in einem BATTLE mit einem Widerporst, der dem in der Pandämonie um seine Grunzrechte flennenden Nazi-Boomer entgegenhielt, dasz man ihm, Hitlerjunge Vitz, unter seinem geliebten Föhrer für das Hören von Feindsendern eventuell die Rübe abgeschlagen hätte und daß etwa Sophie Scholl, von Georg Elser erst gar nicht zu reden, wirklich aufs ganze gegangen wäre, während er nur auf den hintersten Rängen des Weltnetzes rumzuflennen imstande sei, entgegnet, daß die Alliierten „1a Destruktionspropaganda“ betrieben hätten. Und wer das etwa als RECHTFERTIGUNG des Vitzligen für diese Praxis verstehe, könne nur ein verkommener jüdischer Zersetzer sein! Was für eine Niedertracht! Außerdem ist das ja gar nichts gegen RAUCHVERBOT und MASKENPFLICHT!

            Ach ja, was ich sagen wollte: Im Verlauf meiner Recherche wegen der vermeintlichen Suchmaschinen-Sperre muszte ich leider rausfinden, daß „Menschen, Tiere, Irritationen“ NATÜRLICH schon vergeben ist, es auch ein Buch irgendeiner Autoren-Kuh mit diesem Titel gibt! Hätte ich mir ja denken können! Ist auch einfach zu naheliegend, als dasz ich da als Erster drauf gekommen sein könnte. Mal sehen, vielleicht kehre ich ja zur Destruktionspropaganda zurück oder mach was ganz anderes.

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          2. Auch ganz interessant: Hatte jetzt wiederholt mich und andere Renegatenblogs, also Vitzli und MORGENWACHT, durch die Suchmaschinen gejagt. Wobei ich ja weiß, daß MORGENWACHT schon lange bei Google gesperrt ist. LUCIFEX war sich dabei aufgrund seiner Erfahrungen mit Rächtspöbel ziemlich sicher, daß irgendein Räächtser das zu verantworten hatte und nicht etwa „die Antifa“ oder Kahane. MORGENWACHT ist aber auch auf Bing nicht zu finden, allenfalls indirekt, über manche Blogs wie „Wertewandel“, die dazu verlinken und über Statistik-Seiten. Genauso war es bei KILLERBEE, und zwar lange bevor er komplett platt gemacht wurde. Hier war angeblich ein Artikel mit verstörungstheoretischem Inhalt zum Germanwings-Absturz der Anlasser. Jemand war der Ansicht, daß dadurch das Andenken der Opfer verächtlich gemacht würde und hatte sich damit an die Suchmaschinen gewandt, das wurde so auch an verschiedenen Stellen im Netz kommuniziert.

            Bei VITZLI ist es nun so, daß er für mich mit Bing auch unauffindbar blieb, nicht aber mit Google, wo er wie CF gleich angezeigt wurde. Dabei hat Vitzli seinen Untertitel „Das Think-Tänkchen“ schon lange nicht mehr gewechselt und ich hatte früher auch gezielt nach FRANKSTEINigen Schrullen und Schmarren mit Bing gefischt. Ist der da TATSÄCHLICH gesperrt?

            Die Hinweise zu Sperrgründen bei Bing/Suche nach CF könnte darin begründet liegen, daß da auch Seiten gestrichen sind, die links zu CF enthalten aber selbst auf dem Index sind, so wie eben MORGENWACHT. Wobei bei Bing jetzt auf der Suche nach MORGENWACHT wieder CF-Seiten mit Links zu MORGENWACHT angezeigt werden! Verwirrend. Aber gut, ANDERSRUM halt nicht und das ergibt dann wieder einen Sinn.

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          3. Hubert

            Das passt alles nicht so richtig zusammen. Für den „Nichteingeweihten“.
            Klar ist, daß die „Suchmaschinenbetreiber“ vor allem zwei Dinge wollen: Geld verdienen – und politisch / ideologisch manipulieren.
            Das klappt nur richtig gut, wenn die durch gezielte Werbung geschröpften Verbraucher und das durch die Suchergebnisse manipulierte Wahlpack es nicht merkt. Oder zumindest nicht versteht, nach welchen Kriterien das betrieben wird. Es soll ja nicht die Möglichkeit bestehen, daß man die Stellschrauben kennt und umgeht.
            Manchmal betreiben Gockel und Konsorten ihre Manipulation aber auch wirklich plump. Vor ein paar Jahren (2019?) listete Google bei der Eingabe des Begriffs „AfD“ oder „Alternative für Deutschland“ die Seite der Bundespartei erst nach sieben oder acht anderen. An erster Stelle natürlich der einseitige, zusammengeschusterte Schundartikel von Wikipedia (einmal so und zusätzlich im „Werbekasten“, glaube ich) dann an zweiter Stelle irgend ein „Antifaschistisches Bündnis Mettmann“ mit Informationen zu Rechtsextremismus. An dritter Stelle der Dreck aus „Belltow“. An vierter irgendein Aussteigeprogramm für „Nazis“. Dann auch noch eine Seite des Bundestages mit einer Übersicht der vertretenen Parteien und Abgeordneten.
            Warum das auffällig ist? Üblicherweise erscheint bei der Suche nach einer Firma, Organisation etc., wenn man deren Namen oder Bezeichnung korrekt schreibt, deren Homepage ganz oben.

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            1. Pah, „AfD“,…Mann kann ja ganz nüchtern und ohne pornöses Vokabular bezüglich Kinder- und Jugendsexualität zu recherchieren beginnen um unverzüglich „ES GIBT HILFE!“ entgegengebrüllt zu bekommen plus zig Links zu MISSBRAUCH und VERBRECHEN! Sucht man nach entsprechender Kunst (was ich seit dem 01.07.2021 ja NIE machen würde!) -DITO! Plus ganz oben bei den Ergebnissen die traurige Mär von einem, der auch nur nach „Loli-“ und „Shotacon“ suchte und nun als gelisteter „Sex Offender“ als mahnendes Beispiel dienen will!

              Also in den Suchmaschinen tut man sein Bestes, um schon das bloße „drüber Reden“ zu verunmöglichen.

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          4. Hubert

            Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt. 😉

            Diesmal DuckDuckGo, Suchbegriff Chaosfragment (über VPN ‚Mitteleuropa‘). KEIN einziger „richtiger“ Treffer. In der Bildersuche dagegen MASSENWEISE Treffer.

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            1. Bin zu „1a Destruktionspropaganda“ zurückgekehrt da das, je nach Lesart, immer zutrifft und, VOR ALLEM, weil das von mir assoziierte „Menschen, Tiere, Irritationen“ schon als Buchtitel existiert, was nicht zuletzt gedankliche Verknüpfungen und Verbindungen zu Werken und Personen bewirken könnte, die nicht existieren.

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  7. „And they are dancing, the board floor slamming under the jackboots and the fiddlers grinning hideously over their canted pieces. Towering over them all is the judge and he is naked dancing, his small feet lively and quick and now in double-time and bowing to the ladies, huge and pale and hairless, like an enormous infant. He never sleeps, he says. He says he’ll never die. He bows to the fiddlers and sashays backward and throws back his head and laughs deep in his throat and he is a great favorite, the judge. He wafts his hat and the lunar dome of his skull passes palely under the lamps and he swings about and takes possession of one of the fiddles and he pirouettes and makes a pass, two passes, dancing and fiddling at once. His feet are light and nimble. He never sleeps. He says that he will never die. He dances in light and in shadow and he is a great favorite. He never sleeps, the judge. He is dancing, dancing. He says that he will never die.“

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  8. c+

    q And they are dancing, the board floor slamming under the jackboots and the fiddlers grinning hideously over their canted pieces.

    DFNTV

    Und dabed unser GELIEBTER RUEBEZAHL auch seinen PRAEFERIERTEN CHNSINNEN noch etwas beibringen kann, wenn es denn ueberhpt notwendig sein mag, dann empfehle ich ihm dieses IMPULSREVERAT einer Nachwuchswissenschaftlerin der YT UNIVERSITY

    Der MOONWALK ist dann etwas fuer Fortgeschrittene, aber WAS sollte unserem RUEBEZAHL NICHT gelingen…

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