Von Wölfen und Menschen XI

New Wolf Order

*

-Wolf läuft durch Dorf – kurze Zeit später ist er tot!-
Während sich die Wölfe langsam die Eskalationsstufen hinaufarbeiten, bleibt hinsichtlich der Populationsdichte der Straßenverkehr der bislang bedeutendste limitierende Faktor.

*

Weitere zwei Wochen vor diesem Fall hatte es schon ein Opfer gegeben, und zwar im nahegelegenen Ort Usviatyda. Dort hatte ein neunjähriges Mädchen in der Schule nachsitzen müssen, so daß es sich erst im Dunkeln allein auf den Heimweg machen konnte. Da das Mädchen zu Hause nicht ankam, machte sich ihr Vater auf die Suche. Im blutbespritzten und von Wolfsspuren übersäten Schnee fand er schließlich noch den Kopf seiner Tochter.

(…)

So liegt der Schluss nahe, dass in den Weiten Osteuropas und Rußlands vergleichbare Fälle immer wieder vorkommen, ohne daß sie offiziell registriert werden. Bestenfalls tauchen sie in Zeitungsnotizen auf. So bestätigte Sidorovich gegenüber Kruuk denn auch, dass Wolfsangriffe alles andere als ungewöhnlich seien und die Menschen verblüfft darüber seien, wie jemand im Westen bezweifeln könne, dass Wölfe Menschen töten.

-Frank N. Möller, „Zur Hölle mit den Wölfen“

*

Wie bereits erörtert, ist es beschlossene Sache, daß Täuschland Wolfs- bzw. Wolfserwartungsland darstellt und jenes dereinst nach Osten verdrängte Großraubtier sich hier als strengstens geschützte Art ungehindert ausbreiten darf und soll. Als mißverstandenes Geschöpf, das man ungerechtfertigterweise als blutrünstige Bestie, Kinderfresser und Bedrohung für Leben und Existenz des Landvolkes verunglimpft und ausgerottet hätte, habe er jedes Recht dazu. Tatsächlich, so wurde bereits von der Naturschutzlobby verkündet, ehe sich das erste Pärchen in den 90ern des letzten Jahrhunderts auf einem sächsischen Truppenübungsplatz niederließ, sei er ein scheues Wildtier, das den Menschen meide und das Wild jederzeit dem Weidevieh vorziehe. Und an Wild bestünde ja wahrlich kein Mangel hierzulande. Ausnahmen bestätigten die Regel und da gäbe es dann eben Entschädigung und ohnehin finanzielle Unterstützung für die Anschaffung der elektrisch geladenen Krötenzäune, die zur Abwehr vollkommen ausreichten. „Der Wolf“ hole sich überhaupt höchstens ab und an mal ein Lämmchen, Großvieh wie Rinder und Pferde rühre er nicht an, da viel zu wehrhaft, alles andere wären Schauermärchen. Von Angriffen auf Menschen gar nicht zu reden, für diese infamste aller Verleumdungen seien nur die grimmigen Brüder und ihre kleine rotbekappte Schlampe verantwortlich! Im Gegenteil gäben neben anatolischen Terror-Tölen auch Esel oder Lamas aufgrund ihres resoluten Auftretens probate Bodyguards mit Öko-Zertifikat für die Schäfchen ab, und als Hominider müsse man allerhöchstens mal mit dem Ärmchen wedeln oder laut husten, damit der Wolf das Hasenpanier ergreife.

Nun, da die Kernzonen der Wolfsbesiedlung in Täuschland, also etwa Brandenburg und Niedersachsen, eine weltweit einzigartige Wolfsdichte aufweisen, schon im Ruhrgebiet Ponys auf der Weide lebendig gefressen werden, die Zäunerei ihre weitestgehende Nutzlosigkeit bewiesen hat, die Wölfe blutige Schneisen durch den Weideviehbestand schlagen, neben den Schafen längst auch Großvieh reißen oder zumindest anfressen, und das in unmittelbarer Nähe von Siedlungen, sich auch lässig weiter die geistsche Habituationsleiter in Richtung Mensch als Beutetier emporarbeiten, dem gegenüber sie verbreitet ebensowenig Scheu entgegenbringen wie ein Stadtfuchs, gibt der Youtube Kanal wolfsinfo.aktuell einen guten Überblick, was den momentanen Stand dieser New Wolf Order betrifft. Vor allem auch detaillierte Einblicke in die jeweiligen „Einzelfälle“, die eindringlich vor Augen führen, inwieweit die Aussagen der Wolfsbefürworter von Anfang den reinen Hohn darstellten. Da erübrigt sich eventueller Spott ob der Macher wegen bescheidener Machart usw., erscheint das Ganze hier doch von unmittelbar Betroffenen auf den Boden gestellt. Es folgt der Fall einer Pferdebesitzerin, die unter wahrhaft alptraumhaften Umständen den Wölfen das Feld räumen mußte.

*

-Wolfinfo Aktuell 73 (Wölfe: Pferdebesitzerin flüchtet auf Anraten des Wolfsberaters.)-
Das Wölfe nicht nur Schafe und Ziegen töten, ist unter anderem in Niedersachsen schon lange Realität. Immer öfter werden Pferde und Rinder angegriffen. Unsere Reporterin Birgit Rhode hat ein Interview mit einer Pferdehalterin geführt, welches die Absurdität der aktuellen Wolfspolitik schonungslos aufzeigt. Wenn Wolfsberater schon zur Flucht raten.

*

Zunächst war nur auffällig, daß die Pferde mit einem Male starke Streß-Symptomatik zeigten und man über die Ursache rätselte. Dann sah sich die Besitzerin, nachdem man Spuren ausfindig gemacht hatte, am Zaun plötzlich einem großen, ausgewachsenen Wolf gegenüber und kontaktierte den zuständigen Wolfsberater. Videokameras dokumentierten, daß Wölfe nächtens direkt am Zaun entlangstrichen und die Pferde in Panik versetzten. Der Zaun wurde unter Strom gesetzt und mit Lappen und Flatterbändern zu Abschreckung durchflochten und die Frau verbrachte die Nacht in ihrem Auto auf der Koppel, um die Pferde zu beruhigen, die ohne ihre Anwesenheit noch nicht einmal mehr fraßen. Der Wolfsberater hatte ihr geraten, dabei stets im Wagen zu bleiben und nicht auszusteigen. Es half alles nichts. Die Wölfe wurden immer dreister, die Pferde immer verstörter. Ein bemerkenswertes, durch die Videoaufzeichnungen belegtes Detail, das den Grad der Habituierung verdeutlicht, ist, daß die Wölfe bevorzugt aus der Richtung des ca. anderthalb Kilometer entfernten Ortes kamen, in dessen unmittelbarer Nähe sie wiederholt gesichtet worden waren, unter anderem auf dem Sportplatz. Letztlich blieb nur die Gewißheit, daß es nichts bringt, weiter die Stellung zu halten. Auch der Wolfsberater empfahl die Flucht. Dies ging natürlich nicht von heute auf morgen von statten, da erst nach einem alternativen Standort gesucht werden mußte. Und vor allem nach jemandem, der sich auf den Transport von schwer verstörten, traumatisierten Pferden versteht und die nötige Ausrüstung dafür mitbringt, etwa einen Spezialanhänger mit besonderem Verletzungsschutz. Als es dann soweit war, näherten sich die Wölfe, gezeigtem Bildmaterial zu folge, bei Tageslicht dem Gelände, auf dem gerade die Pferde verladen wurden. Der Wolfsberater zog den Schluß, daß es keinen Tag länger gut gegangen wäre. Die Wölfe hätten sich entweder, dem elektrischen Zaun zum Trotze, Zugang zu der Koppel verschafft oder, wahrscheinlicher, die Pferde durch Hetzen von außen derart scheu gemacht, daß diese aus der Koppel ausgebrochen wären. Da sei es in den ganzen Tagen öfter schon mal nahe dran gewesen und das habe auch das größte Schreckenszenario überhaupt dargestellt, da unweit der Koppel eine ziemlich stark befahrene Straße verlaufe. Es sei nicht nur um die Pferde gegangen, so die betroffene Frau, da habe noch mehr auf dem Spiel gestanden und ein schwerer Verkehrsunfall mit den panischen Tieren – nicht auszudenken!

Wir halten fest: Selbst der Wolfsberater empfiehlt die Flucht. Flucht vor was? Etwa vor dem harmlos-schüchternen Wildtier, das sich allenfalls mal „ein Lämmchen holt“? Wolfsberater? Sind das nicht die, deren Tschopp und Existenzgrundlage es ist, die ganzen Märchen vom harmlosen Wolf zu verbreiten und daß immer der Mensch daran schuld ist, wenn es im Morgengrauen so aussieht, als habe eine Bombe in die Bio-Schaferde eingeschlagen?

Schauplatzwechsel nach Tirol. Bzw. zum Bayernsender BR24, der zum Stand der NWO aus dem Alpenlande auf die übliche Art und Weise wolfspropagandistisch-tendenziös berichtet. Hier, also beim BR, nicht unbedingt in Tirol, wo man immerhin härter gegen die Wölfe vorzugehen beabsichtigt, hat die NWO noch nicht vollends die Maske fallen lassen. Hier ist, zumindest vordergründig, noch Märchenland und Komödienstadl.

*

-Angst vorm Wolf? Wanderhirte schützt seine Herde mit Lamas und Hunden | Abendschau | BR24-

Das Zusammenleben von Wolf und Mensch ist schwierig. Tirol will nun härter gegen das geschützte Tier vorgehen. Wir fragen bei einem Tiroler Wanderschäfer nach, welche Alternativen er für den Umgang mit dem Wolf sieht.

*

Das tendenziös-haltungsjournalistische kommt schon im Titel zum Ausdruck: „Angst vorm Wolf? Wanderhirte schützt seine Herde mit Lamas und Hunden“. Heißt: Der Mann macht alles richtig, braucht deshalb auch keine Angst vorm pösen Wolf zu haben – SO EINFACH IST DAS! Dabei wird impliziert, das zwei Kangals und ein paar Lamas auch tatsächlich ausreichenden Schutz für die Herden von WANDERschäfern in ALPINEM GELÄNDE bieten. Es ist hinreichend belegt, daß Herdenschutzhunde in unübersichtlichem Gelände wenig gegen Wolfsangriffe auszurichten vermögen, nicht selten zur Beute werden. Zudem wird in der Heimat der Kangals und in anderen Regionen, wo sich diese Tradition ungebrochen gehalten hat, gemeinhin so verfahren, daß man zu der Herde zehn-zwölf dieser Hunde gesellt, also immer mindestens ein- bis zwei Hunde mehr, als ein durchschnittliches Wolfsrudel an Tieren umfaßt. Erst das mache diese Methode erfolgversprechend, sagt man. Denn mit einem Rudel habe man es ja in der Regel zu tun, auch wenn die Rede von DEM EINEN WOLF und was dieser so tun und lassen würde seitens der Wolfslobby zur Verschleierung sehr beliebt ist. Und was die Lamas betrifft, so hat sich längst herausgestellt, daß das genau der selbe Betrug wie mit den Herdenschutzeseln und zudem aus Tierschutzgründen fragwürdig ist. Lamas ließen die Wölfe entweder gewähren oder fielen den Raubtieren selbst zum Opfer, was nicht zu verwundern braucht, schließlich sind mittelgroße bis große Huftiere genau deren Kragenweite.

Im BR-Report geht der Hirte sein Terrain ab, knuddelt die Kangals (fälschlicherweise als „Hütehunde“ und nicht „Herdenschutzhunde“ bezeichnet) und Lamas und erklärt, daß das Lama, wenn DER WOLF am mobilen elektrischen Krötenzaun (Höhe: einmeterzehn, Sprunghöhe Wolf aus dem Stand: an die zwei Meter) auftauche, nicht flüchte sondern sich „aufbäume“, was DEM WOLF so dermaßen Respekt einflöße, daß er sich von dannen trolle. Irgendwie wird man aber bei dem ganzen den Eindruck nicht los, als daß der Mann da nur nachplappere, was ihm irgendein Wolfsberater souffliert hat, ohne dabei von der Sache überzeugt zu sein. Nein, er macht ganz und gar nicht den Eindruck, als wäre ihm sowas wie den Wolf durch „Aufbäumen“ vergrämende Lamas von alleine eingefallen. Wer, außer Wolfs-Werbe-Beauftragte, kommt denn schon auf sowas? Überhaupt wirkt der Hirt ziemlich angespannt. So, als fühle er sich nicht so richtig wohl bei alledem. Entspricht überhaupt in Haltung, Gestus, Mimik nicht so ganz dem glücklichen Bild vom mellow NWO-Alm-Öhi, das man hier zu zeichnen versucht. Aber das braucht ebenfalls nicht zu verwundern, schließlich hat auch Tirol genauso Internet wie der „abgehängte Osten“ und somit auch Älpler die Gelegenheit, sich abseits der NWO-Wolf-Kangal-Lama-Herdenschutzesel-Propaganda zu informieren.

„Nein, er wäre nicht begeistert vom Wolf gewesen“, stellt er auch von Anfang an klar. Aber er sei eben auch Realist und als solcher sei es ihm klar geworden, daß mit einem wolfsfreien Alpenraum in absehbarer Zeit nicht zu rechnen wäre und man sich darauf einstellen müsse. Und irgendwie gäbe es da auch noch viel Widerstand unter den Weidetierhaltern, weshalb er da mit positivem Beispiel vorangehen wolle, auf daß die ökologisch wertvolle Weidewirtschaft trotz Wolf sogar noch ausgedehnt werden könne – mit Kangals, Lamas und Zäunen, die schon in der platten Lüneburger Heide aus naheliegenden Gründen versagen. Exercises in futility.

Und in einem Kommentar wird bemerkt:

Ulrich Gaiser

vor 1 Jahr

Habe schon im Dez. bei einem Vortrag in Tschengels bemerkt dass Schranz sich verkauft hat.

Ja, genau danach riecht es. Schließlich bedarf es für wahrhaft Interessierte nur etwas Recherche um hinter die fadenscheinige Maske der NWO zu blicken. Und es ist davon auszugehen, daß Menschen, die direkt von der Wolfsbesiedlung tangiert werden, das auch tun. Es gibt genug im Internet wie auch Literatur außerhalb davon, aus der klar hervorgeht, wie ruinös Wölfe wirklich für die Weidewirtschaft sind und die Zustände in Brandenburg, Schleswig Holstein, Niedersachsen dürften bei Tiroler Schäfern und Bergbauern nicht gänzlich unbemerkt geblieben sein. Wenn da HEUTE noch einer mit Lamas und Ein-Meter-Zäunchen ankommt, legt das gewisse Schlüsse ziemlich nahe.

Die von den Wolfsknuddlern und Artverwandten gerne bemühten Quellen, wie etwa die NINA-Studie, mit denen sie ihr Märchen vom harmlosen Wolf üblicherweise herbei rationalisieren, geben bei genauerer Betrachtung und Analyse eben genau das nicht her sondern besagen eher das Gegenteil: Der Wolf ist ein Kinderfresser und Rotkäppchen lügt nicht. Und das, obwohl die Studie vom norwegischen Umweltministerium in Auftrag gegeben worden war, den Menschen die Angst vor Wölfen zu nehmen. So stammt die von Wolfsfetischisten gedankenlos rezipierte Floskel, es habe in den „letzten 50 Jahren“ nur grade mal eine Handvoll von tödlichen Angriffen auf Menschen in Europa gegeben (insgesamt vier in ganz Europa ohne Rußland) aus dieser Studie, der an anderer Stelle aber auch zu entnehmen ist, daß in ebenjenem Referenzzeitraum die Wolfsvorkommen in Europa weitgehend ausgerottet oder aber auf winzige Restpopulationen zusammengeschmolzen waren. Und wo es keine Wölfe gibt, können diese auch keine Menschen fressen. Selbiges gilt für die USA.

Dagegen bestätigt die Studie sehr wohl, daß sowohl tollwütige wie gesunde Wölfe Menschen angreifen, wobei Tollwutwölfe bei den Angriffen wahllos alles und jeden anfielen, hingegen gesunde Wölfe selektiv vorgingen und zu 90% Kinder rissen. Derartiges Verhalten sei zwar an sich selten, wenn es aber eintrete, erfolgten die Vorfälle gehäuft. Wölfe, die mit der Menschenfresserei anfingen, blieben dabei bis sie selbst getötet würden. Gewöhnung an den Menschen erhöhe das Risiko, Wölfe müßten also unbedingt wild und scheu gehalten werden, auch durch „streng reglementierte“ Bejagung. Wie es um die Scheu der Wölfe hier bestellt ist, dafür ist der obig dargestellte Fall der Pferdebesitzerin nur eines von mittlerweile unzähligen eindringlichen Beispielen. Es gibt viele andere, auch scheinbar harmlosere Vorfälle, in denen die Wölfe sich nicht aggressiv verhalten, aber eben auch nicht mehr Scheu zeigen als ein Stadtfuchs. Der Mensch ist noch nicht Beute, wird aber schon lange als eher harmlos eingestuft. Und ein Wildtier haushaltet mit seiner Energie. Warum vor so einer Gestalt flüchten, die da nur sinnlos rumbrüllt und mit den Armen wedelt, wie von NABU und Wolfsberatern empfohlen?

Wenn dann irgendwo, irgendwie und irgendwann die ersten Wölfe die letzten Sprossen von Valerius Geists Habituationsleiter erklimmen werden, kann man zumindest nicht behaupten, die dafür Verantwortlichen hätten davon nichts gewußt. So wird in der 1982(!) in Kraft getretenen Berner Konvention (Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume) des Europarates ziemlich unverblümt konstatiert, daß große Beutegreifer als natürlicher Teil der Landschaft und deshalb als natürlicher Risikofaktor anzusehen seien, auch wenn die Konflikte und der Schaden in einigen Fällen erwartungsgemäß schwerwiegend und die Kosten und der Nutzen ungleich verteilt sein dürften. Es sollte nur so sozial wie möglich gestaltet und die lokale Bevölkerung dabei eingebunden werden. Oder eben eingewickelt, mit Geschichten vom lieben und schüchtern-scheuen Kuschelwolf, elektrischen Krötenzäunen und Herdenschutzlamas.

*

In Europa kam der Großteil solcher Berichte aus der Zeit vor dem 20. Jahrhundert aus Frankreich, Estland und Norditalien, wo Historiker systematisch nach entsprechenden Niederschriften suchten. Das wohl bekannteste Ereignis fand in der Gegend von Gévaudan in Frankreich statt. Historischen Dokumenten zufolge kamen im Zeitraum von 1764 bis 1767 über 100 Menschen ums Leben. Man glaubt, dass die verantwortlichen Wölfe Hybriden aus wilden Wölfen und großen Hirtenhunden waren. Es scheint, dass in diesen drei Regionen zwischen 1750 und 1900 mehrere hundert Personen getötet wurden.

Dokumentation Deutscher Bundestag: Wolfsangriffe in Europa, Russland, Asien und Nordamerika

***

26 Gedanken zu “Von Wölfen und Menschen XI

  1. Jetzt pfeifffe man sich bloß mal diesen Volksbeleerer mit seinem „Wolfskanal“ rein. Steht im Wald und hält als kundiger Wolfsadvokat Volksreden. Freut sich, daß Wölfin „Gloria“ und ihre Brut, die vier Ponys gerissen haben, nicht letal der BRD-Wildnis entnommen werden. Und zwar, weil diese Tiere in Hobbyhaltung nicht der juristischen Definition eines „schweren Verlustes“ entsprechen würden, der dies rechtfertige. Dies träfe erst bei gewerblicher Haltung zu, von wegen „Existenzgrundlage“ und so. Und überhaupt wären die Hobbyhalter immer selber Schuld, wenn sie ihre Tiere nicht schützen. Also wenn ihnen an Einzäunung höchstens 1.80m-Krötenzäune genehmigt würden, über die der Wolf locker drüberfliegt, dann eben noch drei vier aggressive Terrortölen neben jedes Pony. Habe an anderer Stelle eine Schafhalterin gesehen, die voll at her wit’s end war, weil sie zauntechnisch alles ausgeschöpft hatte und sich „Gloria“ trotzdem nicht vom Gemetzel abhalten ließ.

    Ja, so blubbert es aus dem Teiggesicht, „wir haben hier 160 Rudel“ in Deutschland“, Tendenz steigend, „und ihr meint, ihr kommt da dagegen an wie die Gallier. Aber die Gallier waren ja cool, und ihr, ihr seid nicht cool!“

    Meint der, daß von den Millionen Schafen, die in Deutschland gehalten würden, 80% der reinen Hobbyhaltung zugehörig seien. Also eigentlich keinen Wert darstellten außer für die Hobby-Besitzer eben, die ihre Viecher dann auch gefälligst selber schützen sollten.

    Dabei sind es gerade diese Hobbyisten, die dafür sorgen, daß alte, seltene und bedrohte NUTZTIERRASSEN dem Genpool erhalten bleiben, während Wölfe in Europa noch nichtmal mehr als „bedroht“ eingestuft werden (least concern/IUCN)

    Will man sich das Victim-Blaming wirklich vorstellen, wenn dann mal endlich das erste Kind gerissen wurde? KILLED BY CONSUMPTION, nach alter Wolfssitte?

    Wobei ich ja schon gar nicht mehr für die geregelte Bejagung und Dezimierung der Wölfe bin. Von mir aus soll das ruhig so weiterlaufen mit der exponentiellen Vermehrung und Verbreitung der grauen Bandwurmsäcke. Da bin ich schon ganz Post-Collapse. Das soll alles voll eskalieren. Am besten soweit, bis solchen selbsterklärten Wolfsexperten beim Life-Streamen im Wald der Fettarsch weggefressen wird! DAS wärs!

    Gefällt mir

  2. Da steht der HONK im Sommerregen vor nem Maisacker und erzählt was von Populationsdynamik und daß Bejagung, so wie man sich das momentan vorstellt, nur die Vermehrung und den Streß für die Weideviehhalter verstärke.

    Und das ist nicht mal falsch! Läuft ja bei den Wildschweinen genauso! Nene, ich bin für die totale Verwolfung. „Regulierte Bejagung“ kann dem eh nichts entgegensetzen, da hülfe nur brutale Ausrottung, so wie fröher. Trotzdem sind so Auskenner wie der und überhaupt die ganzen rezenten Wolfsfans Degenerierte vor dem Herrn und die wahren Naturentfremdeten!

    Wie der da so selbst gefällig quasselt und selig ist in seiner Wolfswelt. Mais und Raps bis zum Horizont, Wölfe und Wildschweine drin und die Weidetiere alle verrammelt im Stall, das ist wahres „REWILDING“! Tolle Wildnis, HONKHONKHONK!

    Gefällt mir

  3. Der ist doch echt BEUTE, lol:

    Ja wer hat denn das Mistvieh erschossen?

    Ziemlich guter Artikel:

    Maik Dünow hält 1000 Schafe und verteidigt sie gegen die Raubtiere mit Herdenschutzhunden – und das sei auf Dauer unfinanzierbar

    „Der Wolf verhält sich wie ein Einbrecher“

    (…)

    Ohne seine Hunde, das sagt der der 47-Jährige an diesem nasskalten Nachmittag auf den Deichwiesen in Duisburg-Walsum unmissverständlich, könnte er seinen Betrieb kaum aufrechterhalten. Zu konfliktbeladen sei das Miteinander mit dem Wolf. Den Wölfen, muss man korrekterweise sagen, denn nach Wölfin Gloria, die 2018 kam, hat sich im Wolfsgebiet Schermbeck, das ein 957 Quadratkilometer großes Gebiet umfasst, ein Rudel aus insgesamt sechs Tieren angesiedelt. Ihr Einzugsgebiet reicht von Wesel über Hünxe, Dinslaken, Rees und Dorsten bis zu Teilen von Bottrop und Oberhausen, nicht eingerechnet die weitaus umfassendere Pufferzone. Duisburg-Walsum aber, dort, wo gerade 250 von Dünows insgesamt 1000 Schafen grasen, liegt noch im Wolfsgebiet. Einziger Schutz vor den Räubern, für die eine Wiese voller Schafe so etwas ist wie ein übervolles Büffet, bieten die Hunde und ein 90 Zentimeter hoher Elektronetzzaun.

    Drei Meter hoher Zaun schützt vor Wolf

    Die Zäune, ob 90 oder 120 Zentimeter hoch, gefördert von der Landesregierung als „wolfsabweisende“ Schutzmaßnahme, hätten ihn nie interessiert, erklärt Dünow. Ein Zaun, der einen Wolf aufhalte, müsse drei Meter hoch sein und ein Meter tief in die Erde reichen. Die kleineren aber würden leicht überwunden, zumal, wenn Räuber wie Gloria das gelernt hätten und weitergeben an ihre Jungtiere. Gegen sie helfen aus seiner Sicht nur zwei Mittel. Das eine sind die Herdenschutzhunde. Ihre Anschaffung wird zwar gefördert, aber dem Schäfer reicht das nicht aus. „Im Unterhalt kosten die Hunde 2500 Euro pro Jahr pro Tier“, rechnet Dünow vor. Mittlerweile besitzt er 20 dieser Hunde. „Auf Dauer halten wir die Finanzierung nicht durch“, sagt er, „das kann kein Betrieb leisten.“

    Zweite Lösung: Abschuss der Wölfe

    Die zweite Lösung ist für Dünow die Entnahme des Wolfes. Kurz gesagt: der Abschuss. Ein heikles Thema. Gerade ist ein vom NRW-Umweltministerium nach mehreren Pony- und Schafsrissen in Kirchhellen und Hünxe in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten zu dem Ergebnis gekommen, dass Gloria und ihr Rudel nicht geschossen werden dürfen. Es gebe, so die Begründung, zumutbare Alternativen zur Tötung, wie eben Zäune, Hunde oder nächtliches Aufstallen.

    Dünow lässt das nicht gelten. Ein übergriffiges Rudel wie das von Gloria dürfe man nicht gewähren lassen. Weil die Jungtiere weiterziehen und ihre Kenntnisse weitergeben würden, die Probleme sich also nur verlagerten. Der Schäfer: „Man will den Wolf nicht abschießen, aber man will auch nicht dafür zahlen.“

    (…)

    Auch wenn die Herdenschutzhunde eine große Hilfe seien, sagt er, und selbst wenn ihr Unterhalt vom Land bezahlt würde, könnten sie auf lange Sicht die Probleme nicht lösen. Irgendwann gebe es so viele Wölfe, dass diese auch in die Städte gehen würden, wie jetzt schon Waschbären und Füchse. Spätestens dann, meint er, müssten sie geschossen werden. Die Politik sitze das Problem aus. „Hier draußen haben wir aber keine Zeit zu warten“, sagt Dünow. Lange habe er gehofft, dass sich die Situation unter Jägern, Landwirten und Tierhaltern klären lasse. Die Chance sei vertan. „Am Ende werden Wolf wie Schäfer die Verlierer sein.“

    https://www.westfalen-blatt.de/nrw/der-wolf-verhalt-sich-wie-ein-einbrecher-2495067

    Na, das sind doch insgesamt ziemlich erfreuliche Aussichten. Mann ist ja fluide.

    #auchschonwiedergeil

    Gefällt mir

  4. Hubert

    HORROR!!!

    Der Vater findet den Kopf seiner Tochter im Schnee. Zum Glück wissen wir, daß Nachrichten aus Osteuropa/Russland grundsätzlich frei erfunden sind.

    Und falls doch so passiert: Das Tier bzw. die Tiere waren -selbstverständlich- psychisch krank. Vermutlich durch Fluchterfahrungen traumatisiert… 😉

    Gefällt mir

    1. Das Muster, nach dem da verfahren wird, ist fast deckungsgleich.

      Erst wird behauptet, gesunde Wölfe griffen keine Menschen an.

      Bei entsprechender Evidenz wird dann erstmal versucht, es anderen Tieren anzuhängen. Etwa im Fall Kenton Karnegie: Sterbliche Überreste im blutbesudelten Schnee, drumrum alles voll mit Wolfsspuren, etwas abseits was, was wie die Spur von Schwarzbären aussieht: „Der Schwarzbär war’s!“

      Läßt es sich nicht mehr LEUGNEN, wie im Fall von Candice Berner, die beim Training auf einer Straße einem Wolfsrudel begegnete und unverzüglich gerissen und verspeist wurde ist dann das ultimative Victim-Blaming angezeigt: Weil sie von der Köpergröße so unterdurchschnittlich klein gewesen sei, habe das den Jagdinstinkt der Wölfe überdurchschnittlich erregt, (ja, wie bei Kindern eben) zudem habe sie Ohrhörer drin gehabt (als ob ihr das was genutzt hätte, wenn das nicht der Fall gewesen wäre) und sei gegen den Wind in die überraschten Wölfe reingelaufen, die ihr hinter einer Kuppe entgegenkamen (was die scheuen Wesen aber wohl nicht sonderlich geschockt hat, sondern eher als appetitanregend empfunden wurde).

      Es gab da Verfahren unter Sachverständigen mit reger Pressebeteiligung, die an Gerichtsprozesse erinnerten.

      Wenn sich so ein Szenario wie das obig beschriebene hier ereignet, kann ich mir die entsprechenden Gesänge der üblichen Verdächtigen schon vorstellen, so von wegen daß die Eltern besser aufpassen sollen hätten und dann kommen die Lehmännchen von wegen „oh Scheiße Mann, Mann ist das krass! Das arme Kind ey! Aber vergeßt nicht, es ersticken jedes Jahr mehr Menschen hier an Kürbiskernen als von Wölfen zerfleischt werden, echt wahr!“ Und deshalb müsse man halt mit sowas leben, das sollte uns der tolle Wolf hier schon wert sein. Wolfsnarren argumentieren ja heute schon so von wegen das soundsoviele Kinder im Straßenverkehr sterben und von Hunden totgebissen würden und das man deswegen gegen den Freßfeind Wolf nichts sagen dürfe. Klar, ständig sterben Möhnntschenn hier aus diesem und jenem Grund, auch ohne Wolf, da kommt es auf die Ansiedlung eines gefährlichen Großraubtiers auch nicht mehr an.

      Also so wie Terroranschläge laut Londons Musel-Bürgermeister jetzt Teil des urbanen Lebens seien, so gehört dann wölfische Kinderfresserei zum Landleben in der rewildeten Maisacker-Wildnis.

      Was mich als in der Sache Ex-Verstrahlten immer wieder umhaut, ist, wie der ganz reale Wolf im menschlichen Kulturraum ziemlich genau dem Bild der Bestie entspricht, das die Mythen und Märchen von ihm zeichnen und daß die Ausrottung der Wölfe und ihre Begründung alles andere als irrational waren sondern logisch vollkommen nachvollziehbar sind.

      Gefällt mir

  5. *ghoil*

    Wie die letzten Monate und Wochen zeigen, kommen Wölfe Besiedelungen immer näher. Natur- und Tierschutzvereine und Verbände versuchen zu beschwichtigen, mit teilweise abenteuerlichen Argumenten nur um die Ikone Wolf nicht zu beschädigen. In diesem Video unterhalte ich mich mit einem österreichischen Professor über die Gefährlichkeit der Gattung Canis Lupus lupus. Hierbei zeigt sich auch die Meinung über die deutsche Wolfspolitik im Ausland. Und diese sehr verständliche Meinung herrscht nicht nur in Österreich vor.

    https://almen.tirol/reinhold-jaeger/?…

    *ghoiler*

    HONKHONKHONK

    Einige der Schreihaelse haben nicht verstanden, dass wir nicht nur 1.000 Woelfe fuer den guenstigen Erhaltungszustand benoetigen, sondern diese muessen auch erwachsen sein. Es bedeutet bei 8 Welpen je Rudel, dass wir von 4.000 Woelfen reden. Die werden wir nicht erreichen. Wie Italien, Polen, Rumaenien, Spanien usw. zeigen pendelt es sich bei 2.500 bis 3.800 ein. Und letztlich sind Zahlen Schall und Rauch, weil wir in moeglichst vielen Gebieten in Deutschland den Oekologischen Kreislauf wieder schliessen moechten.

    Wer ist denn „wir“ du HONK im Wald? Und wozu BRAUCHEN „wir“ 4000 Wölfe? Aber verstehe, „den oekologischen Kreislauf schließen“ mit dem Möhnntsch als Beute, hab da ja nicht mal grundsätzlich was gegen, wenn es auch mal die richtigen trifft. Und auch der Wolf wird seinen Teil zum „Energien entfesseln“ (NV) beitragen, denn wir wissen ja alle, für was der Wolf und Wolfszeiten von jeher standen. Übrigens glaube ich nicht, daß irgendwelche „Unsichtbaren“ maßgeblich verantwortlich für die New Wolf Order sind, auch wenn der Wolf an sich uns viel über „Vorurteile“ und deren Berechtigung lehren kann. Tatsächlich dünkt mir, daß gerade die New Wolf Order ein probates Beispiel dafür abgibt, daß nicht alles ((())) ist.

    Gefällt mir

    1. Der ist das also:

      Der mit dem Wolf lebt

      Die Wildnis im Wohnzimmer

      Wir begleiten den Aussteiger bei der täglichen Herausforderung, sich als Rudel-Chef zu behaupten, und versucht zu verstehen, warum ihn das Leben mit den Wolfhunden so viel mehr erfüllt als sein früheres.

      Mit Wolfhunden unter einem Dach
      Ein über zwei Meter hoher Metallzaun markiert das Ende einer unbefestigten Waldstraße. Zwischen Bäumen, Gestrüpp und Drähten liegt eine kleine Holzhütte. Die Luft ist feucht und schwer, es riecht nach rohem Fleisch: Mittagszeit für Christian Berges tierische Familie. Auf großen Tellern trägt der klein gewachsene Mann ganze Hühnchen in die Gehege. Die hüfthohen Raubtiere beobachten ihn, pirschen sich langsam an. Als Berge gerade den Zaun hinter sich zuzieht, schnellen sie hervor.

      Seit über zehn Jahren lebt der 57-Jährige gemeinsam mit seinen Tieren in Buchholz an der Aller. Die Wolfhunde lassen sich optisch kaum von einem wilden Wolf unterscheiden, und auch ihr Verhalten ist weit entfernt von dem eines wohlerzogenen Haushundes. Mit vorsichtigen Schritten und leuchtenden Augen betritt ein großes, graues Tier das spartanisch eingerichtete Wohnzimmer. Der Raum erinnert mit dem zerschlissenen Sofa, dem abgewetzten Teppich und den Bissspuren an den Dielen an eine große Hundehütte. Auf einem Regal über dem Türrahmen steht eine mit Strasssteinen verzierte Urne. Darin die Asche von Berges „Seelenwolf“ Noomi – so nennt er seine erste Wolfhündin. Sein größter Wunsch: einen wilden Wolf in der Natur sehen und an dieser Stelle die Asche seines geliebten Tieres verstreuen.

      Burnout, Trennung – ein neues Leben
      In seiner Vergangenheit lebt Berge ein bürgerliches Leben: Mit seiner Frau, zwei Kindern und einem Familienhund wohnt er im Speckgürtel von Hannover, arbeitet als Familienanwalt im Dorf, engagiert sich ehrenamtlich und in der Kommunalpolitik. Mit der Zeit lasten die täglichen Anforderungen schwer auf seinen Schultern. Zum körperlichen Ausgleich fährt er stundenlang Rennrad, nicht selten bis zur totalen Erschöpfung. In dieser Zeit beginnt Berge, der früher Angst vor Hunden hatte, sich für Wölfe zu interessieren, und er schafft sich nach und nach zwei Hunde und drei Wolfhunde an. Die politische Arbeit soll der Höhepunkt in Berges Karriere werden, doch damit werden der Druck und die gesellschaftlichen Erwartungen immer größer.

      Nach 15 Jahren Dauerstress ist Berge ausgebrannt. Es folgt die Trennung von seiner Frau und der Auszug aus dem gemeinsamen Haus. Seinen Traum, mit wilden Tieren zusammenzuleben und diese auch zu züchten, verwirklicht Berge und lebt fortan in der kleinen Holzhütte in Buchholz an der Aller. Zu seinen fünf Tieren kommen mit der Zeit weitere Wolfhunde hinzu. Je näher sie genetisch am Wolf sind, umso größer Berges Faszination. Früher kämpfte er für Familien, nun haben die Raubtiere diesen Platz eingenommen. Das Geld, das er für sein spärliches Leben braucht, verdient der „Anwalt der Wölfe“ nach eigenen Angaben durch Vorträge und mit eigenen Züchtungen. Seine Kinder akzeptieren mittlerweile das neue Leben ihres Vaters und besuchen ihn wenige Male im Jahr in seiner Hütte.

      Ein Protagonist mit radikaler Haltung
      Im Freundeskreis von Berge finden sich vor allem Wolf-Fans und Aktivisten, mit denen er seine Faszination teilen kann. Berge nutzt die sozialen Medien als Sprachrohr – er postet täglich Fotos, Videos und Texte zu seinen Tieren und zum Thema Wolf, letztere vor allem in Richtung der Wolfsgegner. Die Diskussion über die Chancen und Risiken durch die Rückkehr der wilden Wölfe in Deutschland ist in vollem Gange. Christian Berge, der sich selbst als „Speerspitze des Wolfsschutzes“ sieht, polarisiert und eckt mit seiner radikalen Haltung an. Er sagt, er wolle für die Tiere kämpfen, solange er Kraft dafür habe.

      Der Film zeichnet ein Porträt des ehemaligen Anwalts und heutigen Wolfsschützers Christian Berge. Um zu verstehen, weshalb er sich für ein Leben mit einem Rudel Wolfhunde entscheidet, unternehmen die Filmemacherinnen eine Reise in Berges Vergangenheit und begleiten ihn über ein Jahr lang in seinem Alltag. Ein Film über ein Leben Tür an Tür mit den Raubtieren und einem Menschen, der sich nichts Schöneres vorstellen kann.

      https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/37-der-mit-dem-wolf-lebt-100.html

      Der lebt nicht „mit dem Wolf“, der züchtet sinnlos potentiell gefährliche Wolfshybriden, während er Weidetierhaltern die Existenzberechtigung abspricht. Nimmt für sich „Wissenschaftlichkeit“ in Anspruch während er die Wölfe aufs infantilste vermenschlicht. Gräßlicher Narzist, dem die Wölfe nur als Projektionsfläche dienen. Ach, ja, Wolfopfer haben es natürlich herausprovoziert. So wie Candice Berner, die beim Lauftraining in Siedlungsnähe von einem Wolfsrudel angefallen und gerissen wurde. So habe ich den gleich eingeschätzt.

      Gefällt mir

    2. UFFHENGE!!!

      Ich habe schon viele solcher Veranstaltungen besucht und auch schon organisiert. Aber so eine negative aggressive Stimmung habe ich noch nicht erlebt. Sogar zwei Polizisten sollten wohl vorsorglich diese Veranstaltung bewachen. Als zum Beispiel der Wolfsschützer Christian Berge ein paar Sätze sagen wollte, rief jemand aus dem Publikum „Aufhängen!“ Als sich eine Wolfsschützerin über diese Ungeheuerlichkeit zu Recht bei der Moderatorin beschweren wollte (leider vergebens), ergänzte dieser Einheimische mit hochrotem Kopf, sie sollte ebenfalls aufgehängt werden. Eine Anzeige ist gestellt worden und die Personalien dieses Mannes sind von der Polizei aufgenommen worden. Es waren aber noch sehr viele weitere rassistische und faschistoide Äußerungen zu hören gewesen. So dürfte inzwischen klar sein, dass es hier längst nicht mehr nur um das Wildtier Wolf geht.

      Diese aggressive Stimmung erleben und spüren wir auch immer mal wieder auf unseren Spaziergängen in den Wäldern. Einmal mussten sogar drei Mitglieder vom Wolfsschutz Deutschland zur Seite springen, als ein Fahrzeug mitten im Wald mit voller Absicht und mit hohem Tempo auf sie zugerast kam. Ich erstellte daraufhin Anzeige.

      https://anonym.es/?https://wolfsschutz-deutschland.de/tag/christian-berge/

      Ich kann das schon „ein Stück“ weit nachvollziehen, auch wenn ich es es so rein gaaar nicht gutheiße. Der provoziert das Landvolk sicher mehr als Candice Berner die Wölfe. Der „Rassismus“ würde mich aber en Detail interessieren…^^

      Gefällt mir

      1. Hubert

        „Der „Rassismus“ würde mich aber en Detail interessieren…“

        Vermutlich hat jemand angemerkt, daß es sich bei Berges Mitbewohnern „nur“ um Bastarde handelt. 😀

        Gefällt mir

  6. Im genannten Fall flüchtet die Pferdehalterin auf Anraten des Wolfsberaters mit ihren Tieren vor den Wölfen, hier flüchtet der Wolfsberater aus seinem Amt, weil er die Verharmlosung und Desinformation nicht mehr ertragen kann:

    Angesichts der Situation wärs mir auch mulmig, wenn ich in Kindergärten und Schulen das Märchen vom lieben Wolf verbreitet hätte.

    Gefällt mir

  7. c+

    Unabdingbar, dass diesen Viechern “Einer übers Fell gebrannt wird”, wie es mein geliebter GASTDOZENT an der yt-university impulsiv dozierte. Alle abknallen, einen übrig lassen, damit der Respekt vor dem Moehntschen an die folgenden Generationen weitergegeben wird.
    Überhaupt wundert es mich, dass diesem KROPPZEUG hier soviel Aufmerksamkeit geschenkt wird, als ob wir nicht andere Schiffe im Trockendock hätten.
    Passt aber zur DISNEYFICATION und INFANTILISIERUNG, wer ein WOLFSMOTIV über seinem Schmerbauch hängen lässt ist halt irgendwie anders, aber noch nicht Queerlenkkryptonahtsie, lol

    Gott, was ist dieses Land heruntergekommen, ob unsere Ahnen auch mit DISKUSSIONEN den WOLF vom Reißen der Brut abhalten konnten?

    Macht euch die Erde untertan, SO EINFACH IST DAS

    Gefällt mir

    1. „Überhaupt wundert es mich, dass diesem KROPPZEUG hier soviel Aufmerksamkeit geschenkt wird, als ob wir nicht andere Schiffe im Trockendock hätten.“

      Ich musz doch bitten, die flächendeckende, bedingungslose und gewollte Wiederbesiedelung mit dem legendären Großraubtier und Kinderschreck ist eine durchweg spannende und so noch nie dagewesene Geschichte mit unzähligen Anknüpfungspunkten zu anderen Geschichten. Und man darf gespannt sein, welchen Fortgang, welche Wendungen das noch nimmt. Ich mein es stimmt ja, daß in den 20 Jahren, seit dem der Wolf wieder Fuß gefaßt hat, kein Mensch hier verletzt oder getötet wurde. Schon vor zehn Jahren gab es Klagen darob, daß die Wölfe ihre Scheu verlören und Kindern an die Bushaltstelle folgten. Passiert ist bislang so gut wie NICHTS. Also zumindest nichts „ernstes“, wenn wir Ängste und Traumata mal außen vor lassen. Jetzt werden schon in Bayern Hirschkühe in Ortschaften gehetzt und dort unmittelbar neben der Kita zerrissen, in Deutschland gibt es die weltweit höchsten Wolfsdichten bei totalem Schutz und uneingeschränkter Vermehrung und Ausbreitung. Ich weiß ja nicht, vielleicht haben die Wolfsknutscher recht und ich den falschen Dampfer bestiegen. Ich denke aber weiterhin, daß grauenvolle Dinge zu erwarten sind, so, wie sie sich auch schon in der Vergangenheit zutrugen und die Gesamtentwicklung unvermeidlich darauf zusteuert. Und es ist zu erwarten, daß dies von der Wolfslobby unter reichlich Krokodilstränchen und Victim-Blaming dreist runtergespielt werden wird, so, wie man das auch in anderen Zusammenhängen kennt.

      Daß bislang keine Menschen ernsthaft angegriffen wurden liegt sehr wahrscheinlich mit darin begründet, daß in dem Maße, in dem die Wölfe dreister werden, sich die Menschen in den entsprechenden Regionen zurückziehen oder ihr Verhalten anpassen. Da wo der Wolf schon durch die Gärten streift, läßt man die Kinder nicht mehr ohne Aufsicht raus, geht nur noch in Gruppen in Wald und Flur, führt Hunde nur noch innerorts aus usw. Es bliebt eben spannend.

      Gefällt mir

        1. „Gott, was ist dieses Land heruntergekommen, ob unsere Ahnen auch mit DISKUSSIONEN den WOLF vom Reißen der Brut abhalten konnten?“

          Bußgeldkatalog Wolf

          Einen Wolf fangen, verletzen, oder töten bzw. seine Fortpflanzungs- oder Ruhestätte beschädigen oder zerstören

          Bundesland Bußgeld
          Baden-Württemberg Bis zu 50.000 €
          Bayern Bis zu 50.000 €
          Berlin Bis zu 50.000 €
          Brandenburg Bis zu 65.000 €
          Bremen Bis zu 50.000 €
          Hamburg Bis zu 50.000 €
          Hessen Bis zu 50.000 €
          Mecklenburg-Vorpommern Bis zu 20.000 €
          Niedersachsen Bis zu 50.000 €
          Nordrhein-Westfalen Bis zu 50.000 €
          Rheinland-Pfalz Bis zu 5.000 €
          Saarland Bis zu 10.000 €
          Sachsen Bis zu 50.000 €
          Sachsen-Anhalt Bis zu 50.000 €
          Schleswig-Holstein Bis zu 50.000 €
          Thüringen Bis zu 50.000 €

          https://www.bussgeldkatalog.org/tierschutz-wolf/

          Oder bis zu fünf Jahre Haft.

          Übrigens kann man die Ausrottung der Wölfe in Europa auch als neuzeitliche zivilisatorische Großleistung betrachten. Vorher neigten „die Ahnen “ dazu, Wolfsschäden mit einer gewissen Gottergebenheit hinzunehmen. Na, „Coping“ würde man heute sagen.
          Ist überdies fraglich, ob diese Dezimierung heute noch gelänge, selbst wenn man es wollte.

          Gefällt mir

  8. Was waren das noch Zeiten, wo bärtige WOLFSMACHOS wie ERIC ZIEMEN noch Canis lupus die Stange hielten, die mit ihren Lieblingen im Wolfsgehege um die Wette heulten! Heute werden wirklich an allen Fronten nur noch Grenzdebile aufgefahren! Z.B. gescheiterte Ex-Anwälte die inmitten von Gerümpel in einer Hundehütte hausen, von der Hand in den Mund leben und dabei unter tierschützerisch fragwürdigen Bedingungen Wolfhybriden vermehren!

    So wie Christian B. der noch 2017 verkündete, daß man allenfalls Schafe vor Wölfen schützen müsse, die für Pferde keinerlei Gefahr darstellten:

    2020 war es nach vermehrten Pferderissen dann auf einmal schon immer klar, daß man Pferde entsprechend „aufstellen“ muß, daß sie sich selber verteidigen können:

    Ja sicher, es war immer klar, daß der Wolf auch an Pferde geht, schließlich reißt er ja auch Moschusochsen, Bisons und Elche! Nie was anderes behauptet, klar! Deswegen müssen Pferde auch entsprechend geschützt werden, sonst braucht man sich auch nicht wundern, wenn sie angeknabbert werden!

    Aussagen hier:

    Und hier:

    Also dieses Niewoh ist unglaublich. Diese ganze zutiefst verlogene Selbstgefälligkeit, dazu die Figur an sich – phantastisch! Kann man schon als exemplarisch für die Wolfslobby betrachten. Habe ja länger die Wolfsdebatte nicht mehr so intensiv verfolgt, aber das wird so langsam echt lostig und bunt.

    Gefällt mir

    1. Zuerst sagt er daß Wölfe sich nicht für Pferde interessieren. Das würden sie allenfalls tun, wenn sie sonst keine Beute mehr fänden, was in Deutschland sehr unwahrscheinlich sei.

      Nach ersten Rissen sagt er, daß es schon lange bekannt wäre, daß man Pferde entsprechend aufstellen und schützen müsse und konstatiert dann, daß die paar Pferdchen im Verhältnis zur Zahl der Pferde in Niedersachsen und der BRD völlig irrelevant wären.

      Über Angriffe auf Menschen sagt er genau das gleiche, was er zuerst über Pferde gesagt hat.

      Da könnt ihr euch sicher schon denken, was kommt, wenn dann mal das erste Kind zerrissen wird: Irrelevant halt. Außerdem werden mehr Kinder von Autos überfahren oder gar von Pferden totgetreten. Und es gibt genug Verstrahlte, die dem dabei zustimmen.

      (Einfach mal notiert, für eventuelle Artikel)

      Gefällt mir

    2. Hubert

      Der Ex-Anwalt ist einer dieser streng riechenden Aussteiger (in der Regel sind es ältliche Frauen), der in Haushaltsgemeinschaft mit ungeeigneten bzw. zu vielen Tieren haust. Daß Teile der Medien erwartungsgemäß ihn und andere „engagierte Tier- und Umweltschützer*Innen“ unkritisch umgarnen, ist das Eine.

      Das Andere sind die für den ungehinderten Einmarsch und die geförderte Verbreitung der Wölfe politisch Verantwortlichen. Genau die werden eines Tages (wenn das Experiment sich als gescheitert herauskristallisiert) versuchen, sich aus der Verantwortung zu stehlen, indem sie mit den Schultern zucken: „Nun sind sie halt da“.

      Gefällt mir

        1. Na, keine (weitere)Antwort ist auch eine Antwort. ^^ Aber der eine Satz war’s wert.

          Von vor sechs Jahren :

          -Wölfe vor Hamburg – Rudel nähert sich der Stadt-

          Und immer noch ist „nichts“ passiert. Vielleicht bin ich ja einfach nur verhetzt?

          Interessanter Kommentar und gute Frage:

          Christian Heinz
          vor 3 Jahren
          Leute, alleine schon an der Rute von einzelnen Tieren sehe ich, dass nicht jedes Tier dort in diesem Rudel ein reinrassiger Wolf ist. Einige Exemplare tragen ihre Rute eingerollt nach oben und wedeln sogar mit ihr. Sowas machen nur Hunde oder Wolfsmischling, die zum Teil Gene vom Hund tragen. Womöglich handelt es sich bei dem ganzen Rudel um Mischlinge. Solche Mischlinge sind eine existenzielle Gefahr für den reinrassigen Genpool der Wölfe. Solche Mischlinge sind in der Regel agressiver in ihrem Jagdverhalten als echte Wölfe und trauen sich näher an Menschen heran. Richtig erforscht sind aber solche Mischlinge noch nicht. Schon aus diesem Aspekt der Artenreinhaltung sollten diese Tiere aus der Natur entfernt werden. Entweder erschießen oder einfangen und in Tierparks stecken. Wenn sich jeder Mischling aus diesem Rudel mit einem reinrassigen Wolf paart, ist der Genpool völlig verunreinigt mit Hundegenen. Trotzdem sollte man nicht alles verallgemeinern. Wolfsmischling ist nicht gleich Wolf.

          In den Regionen, aus denen die Wölfe nach Deutschland kommen, herrscht eine Hybridisierungsrate von bis zu 30 Prozent, weshalb böse Zungen meinen, wir hätten es hier schon nicht mehr mit „echten“ Wölfen sondern einer „Canidensuppe“ zu tun. Darüber, was Wolf ist oder nicht, entscheidet im Zweifelsfall das Senckenberg-Institut auf Grundlage von DNA-Proben. Allerdings läßt es sich dabei nicht in die Karten schauen und fungiert als „Black Box“.

          Gefällt mir

        2. „Im übrigen Aufsichtspflicht“:

          Der Terminus „Aufsichtspflicht“ lässt eine Unmenge an Interpretationen zu. In der deutschen Rechtsprechung ist nicht definiert, wie eine ordnungsgemäße Aufsicht gleichzusehen hat, es finden sich lediglich Regeln, die gelten, wenn die Elternaufsichtspflicht verletzt wird. Selbstredend ist die Art und Weise der Aufsicht von Alter und Reifezustand des Kindes abhängig, weiter ist der Charakter des Kindes von Wichtigkeit, ebenso der spezifische Erfahrungsstand des Kindes. Auch die Umstände der jeweiligen Situation, die Örtlichkeit, die Gefahr, die von bestimmten Tätigkeiten ausgehen kann, bestimmen die flexiblen Grenzen der Aufsichtspflicht. So ist auf einem Schulhof, einem öffentlichen Spielplatz, weniger Aufsicht nötig, als auf einer belebten Straße oder in einem Steinbruch. Die Aufsichtspflicht definiert sich also als durchaus situationsbedingt.

          https://www.fachanwalt.de/magazin/familienrecht/aufsichtspflicht-der-eltern

          Im Wolfsgebiet dann also bei allen Aktivitäten der Kinder außerhalb der vier Wände, angefangen vom Garten. Sonst => „Selber schuld!“

          Zumindest der „Definition“ des Wolfsanwalts nach.

          Mich wundern gewisse robuste Anwürfe gegen den Herrn wirklich nicht!

          Gibt es nicht auch eine Pflicht des Staates bezüglich Risikominimierung? (Ahaha)

          Abgesehen davon können unbewaffnete Erwachsene im Extremfall gegen entschlossene Wölfe auch nicht viel ausrichten.

          Gefällt mir

        3. Hubert

          „Kinder sind Wölfen zu laut und zappelig und Menschen. Im übrigen Aufsichtspflicht.“

          Der Typ ist abartig. Abgesehen davon pflegt er für einen Rechtsverdreher einen auffällig „sparsamen“ Satzbau. Wenn er seinem Gegenüber nur unvollständige Sätze hinwirft, braucht er seine unfertigen Gedankenfetzen und Andeutungen ja nicht weiter konkretisieren…

          „Kinder sind Wölfen zu laut und zappelig…“
          Was ist mit stillen, sich bedächtiger bewegenden Kindern (solche Kinder soll es auch geben)? Stellen sie geeignete Opfer dar?

          „Kinder sind … Menschen“
          Ja, ist bekannt. Und was soll uns damit gesagt werden? Menschen können für Wölfe keine potentielle Beute sein, also Kinder auch nicht?

          „Im übrigen Aufsichtspflicht.“
          Wie stellt er sich in seinem Wolfsparadies die Einhaltung der Aufsichtspflicht konkret vor?
          Die Kinder dauerhaft zu Hause einsperren? Oder außerhalb des Gebäudes eine körpernahe Überwachung der Kinder durch bewaffnete 24/7-Helikoptereltern?

          Gefällt mir

          1. „„Kinder sind … Menschen“
            Ja, ist bekannt. Und was soll uns damit gesagt werden? Menschen können für Wölfe keine potentielle Beute sein, also Kinder auch nicht?“

            Ja klar, er folgert Kinder sind Menschen und Menschen werden nicht angegriffen (so wie 2017 noch die Pferde).

            Dabei tönt er in seinen Videos ständig, daß er, im Gegensatz zu den ungebildeten Dorfdeppen von Wolfshassern, alle Wolfsbücher und -studien gelesen habe, weiß aber anscheinend nicht, daß laut der für die Wolfspolitik grundlegenden und „wolfsfreundlichen“ NINA-Studie Wölfe sehr wohl Menschen angreifen und dann zu 90% Kinder.

            In seinen Videos steht er ja auch immer am liebsten alleine an seine Hybriden gekettet in der Wolfspampa und sülzt selbstgefälligst die Natur voll mit Unwahrheiten, Halbwahrheiten, Widersprüchen. Die Kommentarfunktion hat er unter fast allen Videos deaktiviert, habe da noch ein älteres gefunden, wo er das vergessen hat.

            Daß „Kinder“ zwangsläufig Menschen sind ist bei dem übrigens öfters nicht so eindeutig. Auch die Wolfswelpen sind bei ihm oft „Kinder“, „Tierkinder“ eben, mit „Vater“ und „Mutter“. Die „Mutter“ wirft auch nicht, sie „kommt nieder“ oder „entbindet“. Wölfe werden nicht nur getötet und geschossen sondern „ermordet“ usw. Typisches Sprech eben für nüchterne Wissenschafts-Typen.

            Gefällt mir

          2. „„Kinder sind Wölfen zu laut und zappelig…“
            Was ist mit stillen, sich bedächtiger bewegenden Kindern (solche Kinder soll es auch geben)? Stellen sie geeignete Opfer dar?“

            Es ist ja auch wohl so, daß gerade „zappeliges“ Raubtiere eher anzieht und den Jagdreflex auslöst. Das im Verbund mit den hohen Stimmen und der geringen Größe von Kindern dürfte gerade dafür verantwortlich sein, daß Menschenfresser-Wölfe zu 90% Kinder selektieren!

            Der Anwalt verhöhnt ja dann gerne wieder an anderer Stelle Menschinnen, die bei Nahkontakt mit einem Wolf schrill und zappelig agieren und das per Schlaufon dokumentiert haben, wegen „Hysterie“ und daß sie damit den Wolf erst aufmerksam gemacht und hergelockt hätten!

            Und in ebenjener vielbemühten NINA-Studie aus Norwegen wird empfohlen, daß man Hunde am besten erst gar nicht erst in Wolfsgebiete mitnimmt und Kinder dort nie unbeaufsichtigt läßt. Da sieht man dann, daß diese Empfehlung sich an norwegischen Verhältnissen orientiert, das Land duldet grad mal eine Handvoll Wölfe, wohingegen Deutschland mittlerweile gebietsweise die weltweit höchsten Dichten aufweist. Demnach wären dann z.B. ganz Brandenburg oder Teile von Niedersachsen Wolfsgebiet, wo man Hunde gar nicht und Kinder nur unter Aufsicht aus dem Haus läßt.

            Gefällt mir

  9. Zum Jagdverhalten von Wölfen im allgemeinen und in Bezug auf Pferde im speziellen – in die Welt hineingestorben:

    Völlig hilflos sind Muttertiere bei der Geburt. Die Plazenta strömt einen Blutgeruch aus, der Raubtiere anlocken kann. Dann wird entweder das Kalb oder Fohlen schon beim Durchtritt durch den Geburtskanal von außen abgefressen, oder die Kuh oder Stute wird von der Geschlechtsöffnung aus aufgerissen und ihre Eingeweide gefressen. Beides führt beim Muttertier nicht sofort zum Tod. Sie verenden oft erst lange danach.

    Klicke, um auf Eva_Nessenius_zu_Wolf_Pferd.pdf zuzugreifen

    Und das aus dem Harcore-Wolfskuschlerforum. Tja, überall gibt es Quertreiber*innen.

    https://wolf-forum.de/viewtopic.php?t=3194

    Natürlich braucht dem DE niemand zu erklären, daß das nun mal „die Natur“ ist. Aber „die Natur“ hat eben auch den Menschen mit den Fähigkeiten dazu ausgestattet, selbst zu entscheiden, wie viel „Natur“ er um sich rum zu dulden bereit ist. Fleischfressende Bakterien sind schließlich auch „Natur“.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.