Von Wölfen und Menschen X

Das Lehmännchen auf Erdmission

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-Meeresbiologe Robert Marc Lehmann über Zoos // 3nach9-
„Der Klimawandel, Plastikmüll und Überfischung bedrohen nicht nur die Meere, sondern uns alle“, sagt der Meeresbiologe, Fotograf und Forschungstaucher Robert Marc Lehmann. Seit zehn Jahren reist der Naturschützer, der 2015 als „National Geographic Fotograf des Jahres“ ausgezeichnet wurde, auf Forschungs- und Rettungsmissionen um die Welt. Sein Ziel: ohne erhobenen Zeigefinger* auf die Folgen des Konsumverhaltens aufmerksam machen und Tipps geben, wie alle die Welt besser schützen können. Bei 3nach9 berichtet er von seinen wichtigsten und gefährlichsten Reisen.

*Ahahaha

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Als der Youtube-Algorithmus den Erzähler vor einiger Zeit mit dem Lehmännchen bekannt machte, rief dies bei eurem demütigen Erzählsklaven durchaus gemischte Gefühle hervor. Beim jenem ersten Zusammentreffen saß das Lehmännchen in einer Aufzeichnung der Sendung „3 nach 9“ inmitten einer Talgrunde. Es präsentierte sich als Meeresbiologe und so passionierter wie professioneller Naturfilmer und -fotograf. Vor allem aber als Natur- und Tierschutzaktivist mit Saulus-Paulus Geschichte im Hintergrund. Dies, so könnte man meinen, qualifiziere ihn natürlich ganz außerordentlich für sein Hauptanliegen, den Zoos, Delphinarien, Meeresaquarien die Existenzberechtigung abzusprechen. Die übrige Talkrunde war jedenfalls schnell in den Bann des Lehmännchens geschlagen, denn dieses schien zumindest jemand zu sein, der wußte, von was er sprach.

Und in der Tat traf es mit seiner schonungslosen Kritik an Tiergärten, Delphinarien und Aquarien auch beim Erzähler zumindest auf offene Türen, denn daß diese in mancherlei Hinsicht eine nicht selten tierquälerische Mogelpackung darstellen, deren Bedeutung für den Artenschutz bei weitem überschätzt wird, war dem Erzähler längst bekannt und die Auseinandersetzung darüber läuft auch nicht erst seit gestern und dem Erscheinen des Lehmännchens.

Der Erzähler war jedenfalls, als einstiger „Zoo-Enthusiast“, nachdem er in den 90ern die ARD-Doku „Schlachthof der Kuscheltiere“ gesehen hatte, nur mehr sehr zurückhaltend, was Zoobesuche betraf. Insbesondere der Verkauf von Menschenaffen aus den sogenannten „Erhaltungszuchtprogrammen“ renommierter Einrichtungen an Versuchslabore war ihm arg übel aufgestoßen. Und das jämmerliche Ende zweier „überflüssiger“ Königstiger, die über die Grenze zu einem Händler nach Belgien verfrachtet wurden um dort ihr ihre Bestimmung als Bettvorleger zu finden. Das erledigte man durch Erschießen der Tiere in ihren Käfigen, und zwar auf fellschonende Weise durch Schüsse in die Augen mittels eines Kleinkalibergewehrs, was sich entsprechend hinzog: Es dauerte zwanzig Minuten bis zum Tod der Tiger. Dazu das ganze verborgene Netzwerk zwischen Zoos und diversen Feinschmeckerrestaurants und Trophäenläden, über das ein reger Handel auch mit streng geschützten Arten bzw. ihren Körperteilen läuft – eckelhaft und widderlich.

Allerdings soll hier das mit den Zoos, den Haltungsbedingungen und der Sache mit den „überflüssigen“ Tieren nicht großartig vertieft werden. Es geht ja um das Lehmännchen. Der Erzähler wollte damit nur darauf hinaus, daß das Lehmännchen mit seinem Anliegen erstmal bei ihm punkten konnte. Kann ja nicht ganz schlecht sein, wenn ein junger Biologe und Infuenzer das Thema aufgreift und nicht in Vergessenheit geraten läßt. Zumal Lehmännchen als Saulus-Paulus aus dem Nähkästchen plauschen konnte: Er habe ja für Meeresaquarien gearbeitet, für diese Haie mit bloßen Händen gefangen. Oder auch mal einen Mondfisch, der dann in seinem Tänkchen lebendig vor sich hin faulen durfte, die zerfallenden Flossen dabei auf Geheiß der Direktorin zum „Schutz“ in Socken gestopft. Daß eine Haltung von Delphinen, Orcas, Kleinwalen nicht „artgerecht“ sein kann, braucht ebenfalls nicht zu verwundern, also auch hier d’accord mit Lehmännchen.

Andererseits: Irgendwie konnte der Erzähler mit Lehmännchen nicht ganz warm werden. Alles an ihm irgendwie so glatt und gefällig und irgendwie kalkuliert. Wie es so selbstgefällig da saß mit dem trendy Bärtchen und der Knielochhose. Und natürlich so zeitungeistig hofschranzig. Ja, die Orcas, die wären genau so wie wir: intelligent, sozial und kommunikativ. Und bemerkenswerter Weise hätten die Weibchen bei ihnen das Sagen. Voll Matriarchat und so. Ein Orca-Verband würde immer von einer alten, erfahrenen Leitkuh angeführt, und wie man sehe, wäre das auch bei Menschen nicht das schlechteste, wenn man so an die jüngere Geschichte denke. Ja, da wußten dann alle Bescheid und es schmunzelte und nickte alles um Lehmännchen herum. Lehmännchen weiß offensichtlich, welche Akzente und Duftmarken zu setzen sind. Die generationenübegreifenden und einvernehmlichen sexuellen Aktivitäten der Orcas, von denen anzunehmen ist, daß sie auch dem sozialen Lernen dienen, als Beispiel für Ähnlichkeiten mit Primaten und Hominiden zu anzuführen, wäre ihm dagegen sicher nicht im Traum eigefallen.

Nach Sichtung dieses TV-Auftritts trudelten dann beim Erzähler in loser Folge Empfehlungen für Lehmännchens Youtube-Kanal ein, der wohl gerade erst so Mitte 2021 an den Start gegangen war und betreffs Aufrufen und Abonnenten sofort steil nach oben rauschte. Von letzteren sind es momentan immerhin 233 000. Und das ist auch gut so, denn Lehmännchen hat sich dem zeitgeistig sehr populären Ziel der Erdrettung verschrieben. MISSION ERDE prangt auf seinem Banner, denn „DIE WELT IST ES WERT, UM SIE ZU KÄMPFEN!“ Und so ist Youtube auch nur eins von Lehmännchens Standbeinen und Sprachrohren. Es gibt natürlich längst ein MISSION-ERDE-Buch und Streaming und und und. Seine schicke Heimseite kündet jedenfalls von PROJEKTEN und FORSCHUNG aber auch von FREIHEIT und ABENTEUER, wobei Rauchen allerdings verpönt ist:

-10.000.000 Liter WASSER durch Zigaretten verseucht! – Das Experiment | Robert Marc Lehmann-
Käppie, Hoodie, Abenteuererbart und Abenteurerzähneblecken -paßt.

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Allerdings hat die Eigenwerbung des Lehmännchens mit der Zigarettenwerbung von einst gemeinsam, daß sie vorwiegend auf eine sehr junge Zielgruppe, Jugendliche und Kinder zugeschnitten erscheint, die offensichtlich mit Superlativen emotional überwältigt werden sollen:

Robert Marc Lehmanns Projekte führten den Meeresbiologen, Forschungstaucher und (Unterwasser-) Kameramann bereits in 100 Länder. Immer dabei: seine Kamera. Bei wissenschaftlichen Tauchaufträgen, Umweltschutzprojekten, Tierrettungsaktionen und Forschungsexpeditionen rund um die Welt entstehen immer wieder spektakuläre Bilder.

robertmarclehmann.com

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Boah, ey, Mann. Spektakulär. Allerdings verdichtet sich immer mehr der Eindruck, daß sich hier einer vor allem selbst vermarktet. Lehmännchen hat sicher seine Fertigkeiten als Taucher und Fotograf, aber er liefert Auftragsarbeit für andere ab. Daran ist erstmal überhaupt nichts anstößig, aber er ist eben nicht der große Zampano, der im Mittelpunkt steht und alles regelt, er ist Laufbursche wie viele andere. Nur vermarket der „MEERESBIOLOGE, FOTOGRAF und ABENTEURER“ sein, für die Forschung sicher notwendiges, Laufburschentum nicht ganz ungeschickt als das ganz große Ding und sich selbst als Regenbogenkrieger 3.0 auf Erdrettungs-Mission. Man kann ihn dabei aber auch für Vorträge im Kindergarten oder Streichelzoo anmieten, wo der legere bärtige Alleswisser mit Cap, Hoodie und Knielochhose sicher sein Publikum zu fesseln weiß, wenn er, obwohl auch schon 38 Lenze, in Jungendsprache „krasse“ und „geile“ Dinge bequatscht und dabei mit den tätowierten Ärmchen gestikuliert.

Lehmännchen vermag dabei stets eine Lektion in moderner Sprachverarmung mitzuliefern. Die Dinge sind entweder „geil“ (bzw. „sehr geil“, „ziemlich geil“) oder „so mittel“ oder „scheiße“. Lehmännchen könnte sich also mit dem sagenhaften Baer-Bock „auf Augenhöhe“ unterhalten. „Geil“ ist jedoch bei ihm inflationär und wird in Zusammenhängen gebraucht, angesichts derer es selbst dem DE als sprachlich verlottertem „Sexy-Lecker-Geil-Menschen“ (Max Goldt) zu viel wird.

So möchte Lehmännchen zwar die Zoos wegen ihrer fragwürdigen Praktiken abschaffen, fand aber die Tötung, Zersägung und schließlich Verfütterung des „überflüssigen“ Giraffenbullen „Marius“ an die Löwen im Zoo von Kopenhagen „sehr geil“. Auch und gerade weil das vor Publikum, Kinder inklusive, stattfand. Das wäre korrekt, das wäre ein bißchen wie Natur, Nahrungskette und so, und die Kinder könnten da jede Menge lernen bei, wo sie doch ansonsten aus Zoos eher dümmer herauskämen als sie hineingegangen seien. Daß aber „Marius“ Geburt gefeiert wurde, daß es einen Wettbewerb um die Namensgebung gab, bei der speziell die jungen Zoobesucher angesprochen wurden, daß infolge dessen das Tier auf „Marius“ getauft wurde, und daß dann ein paar Jährchen später eben jenes Tier als überflüssig vor Publikum und Taufpaten getötet, zerlegt und verfüttert wird und daß man das alles mit einiger Berechtigung als PERVERS bezeichnen könnte, kommt Lehmännchen nicht in den Sinn. Einfach nur „sehr geil“.

Und er sann zudem kurz darüber nach, ob man die Naturnähe durch LEBENDFÜTTERUNG noch steigern könne, das wär ja dann Natur pur, von der Gehegeumzäunung mal abgesehen. Ja neh, das Lehmännchen ist kein Veganerseelchen. Fleisch geht ihn für ihn schon in Ordnung. So ein- zweimal im Monat und aus ethisch korrekter Quelle. Also z.B. vom Jäger. So ein Tier, professionell geschossen, das hört den Schuß ja nicht mal, das weiß ja nicht mal, daß es tot ist. Ja, so sind die Anforderungen von Chef-Ethiker Lehmännchen an den Homo-Sapiens, auch wenn es in der Natur sonst so ein bißchen anders aussieht und auch bei der Jagd nicht jeder Schuß gleich mit chirurgischer Präzision dem Bambi die Lichter ausbläst.

Andererseits ist Lehmännchen dann wieder ganz emotional, schließlich kommt das beim Zielpublikum immer gut an, vor allem bei einem harten, bärtigen Abenteurertypen, der quatscht wie Mamas frauenverstehendes Schoßhündchen. Bei einem Bericht über eine Rekordabschlachtung von Delphinen auf den für solche Freizeitspäße berühmt-berüchtigten Färöer-Inseln stiegen ihm mächtig die Tränen in die Augen: „Da werden Delphinbabies getötet und die Mütter müssen das alles mit ansehen bis sie selber drankommen… *schluchz* *buuuhuhuhuhu*“. Der Erzähler fragte sich angesichts der Show, ob Lehmännchen da, so wie der Volksleerling Nikolai, mittels Zwiebeltrick nachgeholfen haben könnte oder sich tatsächlich einfach derart reingesteigert hat, also zumindest „ein Stück weit“ authentisch war und entschied sich dafür, es gar nicht so genau wissen zu wollen. Es reicht ja, daß Chef-Ethiker Lehmännchen alles weiß.

Ach ja, obwohl kein Veganer, so ist Lehmännchen doch ironiefrei der Überzeugung, daß „die Veganer und die Vegetarier die Welt retten werden“ und er sagte das genau so, seinem Publikum kumpelhaft zunickend. Das war dann der Punkt, an dem der DE Lehmännchen endgültig in die Tonne kloppte, mag es auch ab und an vernünftiges äußern oder interessante Informationen vermitteln. Das eigentliche große Projekt Lehmännchens ist seine Selbstvermarktung nach allen Kriterien des gegenwärtigen fadenscheinigen Öko-Hypes, und dabei ist er alles andere als was richtiges im falschen. Was er über Tiere und Natur erzählt, ist selten exzeptionell und findet sich auch wo anders, wobei selbst Wikipedia oft fundierter ist. Und nicht nur das, Lehmännchen verbreitet tatsächlich Fehlinformationen, die in ihrer Realitätsverzerrung schon klassischer Propaganda entsprechen. Und es ist der Wolf, der dies in aller Drastik offenbart.

Es braucht hierzu nur zwei Videos.

Video eins:

-Umweltschützer über Wölfe & schadet Social-Media der Umwelt? | Robert Lehmann Talk | Fritz Meinecke-

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In der Umweltabenteurer-Szene spielen sich bestimmte Protagonisten die Bälle zu. Hier ist das Lehmännchen auf dem Kanal des „Bushcrafters“ Fritz Meinecke zu Gast. Es geht um das heikle Thema Wolf. Für den DE mittlerweile eine wahre Zumutung, dem Lehmännchen, ob allein oder mit Artverwandten, beim Plauschen, sich gutfühlen, Schluck trinken, Nüßschen knabbern, Kopfschütteln und Gestikulieren zuzusehen, aber was musz das musz. Das Wichtigste so ziemlich am Anfang. Nachdem sich Lehmännchen als jemand eingeführt hat, der die Rückkehr des Wolfes befürwortet aber eben auch „Verständnis für den Schäfer“ hat, dem „DER WOLF schon fünfmal durch die Herde getappert ist und dabei im „Blutrausch“ alle Schafe plattgemacht hat“, wobei Herdenschutzhunde die Lösung seien, entgegnet sein Gegenüber Fritz, daß er da mal auf Youtube ein Video gesehen habe, wo da so ein Hund an der Kette ist, als Wachund oder so, und „da kommen dann drei Wölfe und machen den platt, laufen um den rum und beißen den einfach tot.“

Noch während Fritz spricht schüttelt Lehmännchen ganz entschieden das Köpfchen und fällt Fritz ins Wort: Nene, an der Kette, da hätte der Hund erst gar keine Chance, das wär ja klar. Und wenn er kein Herdenschutzhund ist, dann hat der auch keine Chance.

Denn:

EIN Wolf schätzt ab. Der Wolf wiegt, ummm, 40 Kilo.

„Greif ich jetzt nen Hund an, der 20 Kilo wiegt? Klar, den mach ich platt.“

Bei nem Hund von 40 Kilo, so wie ne Herdenschutzhündin, ist DER WOLF schon vorsichtiger, denkt: „da könnte ich verletzt werden, ich wäge da Nutzen und Einsatz ab.“

Wiegt son Hund 60 Kilo, wien Herdenschutzhund-Rüde, sagt DER WOLF „sorry, Leute, bin raus, ist mir zu krass.“

Also man sieht hier ganz offen den Betrug. Fritze spricht von mehreren Wölfen in dem Video, das er gesehen hatte. Also einem Rudel. Ganz typisch für den Wolf als Rudeltier. Lehmännchen geht darüber hinweg und macht mit DEM WOLF als Einzeltier eine Milchmädchenrechnung auf. Natürlich mit viel Auskenner-Gehabe, Köpfchenschütteln und Gestikulieren. Die Rechnung ist pseudologisch und schon bei einer 1:1 Konfrontation fraglich. Schließlich haben wir es mit wilden Tieren zu tun, die nie zu 100% berechenbar sind. Der Wolf ist agiler als ein Herdenschutzhund, hat mehr Beißkraft und muß regelmäßig töten, um zu überleben. Ein Rudel kann selbst Bären gefährlich werden und Lehmännchen kann sich hier seine Rechnung sonstwohin schieben. Deshalb weicht es gleich auf DEN EINEN Wolf und dessen vermeintliche Risikoabwägung aus. Also auf das, was Lehmännchen tun würde, wenn es EIN Wolf wäre.

Video zwei:

-wolf vs dog real fight best video 2021-
wolf vs dog real fight best video 2021 wolf vs german shepherd real fight A surveillance video camera, which is located at the sawmill site, took pictures of wolves sneaking up on a German shepherd on a chain. First one, slowly coming up, then the other, and the two of them cling to the dog. Immediately, 4 more wolves appear in the frame. The poor animal had no chance. They killed the dog. Interestingly, there was another dog on a chain on the territory, but they did not touch it.

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Es könnte sich hier durchaus um das Video handeln, von dem der Bushcraft-Fritze sprach. Allerdings sind es hier mehr als drei Wölfe, nämlich genau doppelt so viele. Wobei es reichlich Aufzeichnungen von Wolfsattacken auf Hunde auf Youtube gibt. Auf jeden Fall ist es schon ziemlich überzogen, hier von einem „real fight“ zu sprechen. Der Hund, ein Deutscher Schäferhund, hatte von Anfang an keine Chance und hätte auch ohne Kette keine gehabt. Die Kette ist zudem relativ lang und gewährt daher einige Bewegungsfreiheit. Trotzdem gab es keinen Kampf. Die Wölfe, die anfangs durchaus etwas zögern, einige sogar für einen Moment zurückschrecken, aber das wohl eher aus allgemeiner Anspannung wegen der Nähe zu Menschen heraus und nicht aus Furcht vor dem Schäferhund, überwältigen diesen mit Leichtigkeit. Der Hund ist im Handumdrehen niedergebissen und alle sechs Wölfe reißen und beißen an ihm herum bis schließlich die Kette reißt und die Wölfe ihre Beute einfach davontragen. Wenn’s nach dem Erzähler ginge, könnten sie mit alleswissenden Naturschutz-Abenteurern gerne genau so verfahren.

Ach ja, Schafe und irgendwelche Herden sind nicht auszumachen. Es handelte sich wohl um Hof- und Wachhunde, wobei so ein Schäferhund um die 40kg wiegen mag. Hier konnte man an Lehmännchen die übliche Wolfslobby-Rhetorik studieren: Problem durch Weglassen reduzieren, also immer von EINEM Wolf sprechen und die Eigenschaft als Rudeltier untern Tisch kehren. Es des weiteren so erscheinen zu lassen, als sei der Konflikt mit den Schäfern der einzige heikle Punkt und Wölfe in der Kulturlandschaft nicht generell eine ständige potentielle Gefahr. Für die Schäfer sollen dann die Herdenschutzhunde das Mittel der Wahl und letztendlich die Lösung sein, wobei verschwiegen wird, daß diese selbst problematisch sind und aufgrund ihrer Größe und ihres Aggressionspotentials eine Gefahr für Menschen darstellen können. Es ist gut belegt, daß Herdenschutzhunde in unübersichtlichem Gelände wenig auszurichten vermögen und überhaupt nicht selten selbst zur Beute werden. Andererseits hat der Wildbiologe Valerius Geist beschrieben, wie sich Herdenschutzhunde auch mit den Wölfen „verbrüdern“ können und diesen dann freien Lauf lassen. Man werde sich noch wundern, so Geist, zu was Wölfe in der Lage seien.

Ja, es bleibt spannend, das findet auch der Erzähler. In den zentralen Regionen der Wolfsbesiedlung innerhalb der BRD, wie etwa Brandenburg, streifen die Wölfe schon mal tagsüber durch die Gärten, in die man die Kinder nicht mehr ohne Aufsicht läßt. Aber glücklicherweise haben wir ja Lehmännchen, das genau weiß, daß immer DU schuld bist, wenn DICH ein Raubtier angreift. Hat es genau so gesagt in einem Video, in dem es um die Angst vor Tieren im allgemeinen geht. Kein Raubtier greift DICH nämlich einfach so an. „Bis es soweit kommt, da hast DU bereits tausend Fehler gemacht“. Es, der Abenteurerforscher, habe nämlich schon wilde Tiger und Bären aus zwei-drei Metern Distanz gefilmt, null Problemo. Was ist der Umkehrschluß? Zwei Armlängen Abstand und Koexistenz mit dem Freßfeind ist möglich!

Derweil gehen die Bewohner der bengalischen Sunderban-Mangrovensümpfe immer mit Maske am Hinterkopf zum Holzsammeln oder Honigsuchen. Der Tiger jagt nun mal auch gerne größere Primaten und Hominide sind da keine Ausnahme. In der Regel kommt er unbemerkt, lautlos und von hinten. Deshalb die Maske, die ein menschliches Gesicht abbildet. Es heißt, die Großkatze scheue den Frontalangriff und wisse so praktisch nicht mehr, wo vorne und hinten sei, was sie irritiere und vom Angriff abhalte. Die Taktik scheint zu funktionieren, aber nicht immer. Wilde Tiere sind unberechenbar. Da kann das Lehmännchen lange mit dem Köpfchen nicken.

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36 Gedanken zu “Von Wölfen und Menschen X

    1. Womit hat LEHMÄNNCHEN Röcksächt verdient? Mit seinen wohlfeilen Statements hat er sich jeden Anspruch darauf verscherzt. Selbst wenn es ihm selbst nicht ganz klar sein sollte, wie zynisch diese tatsächlich sind. Also gerade das zum Wolf und das Victim-Blaming bei Raubtierangriffen.

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  1. Oh Mann, das Lehmännchen ist ja so ne Wundertüte! Hier hat es die Delphinfans vergrätzt, weil es im Frühstückfernsehen Delphine als „Arschlöcher“ titulierte:


    Sind Delfine „Ar…“?
    Laut Lehmann herrscht zwischen Mensch und Delfin ein großes Missverständnis. Denn Flipper und Co. sind alles andere als Schmusetiere. Er nennt Delfine „Arschlöcher“, die nicht nur ihresgleichen, sondern manchmal auch Menschen attackieren.

    Der Meeresbiologe ist für seine packenden Vorträge in den Medien, an Universitäten und Schulen bekannt. Doch seine reißerischen Worte in der Sendung „Frühstücksfernsehen“ haben mich dann doch etwas gewundert, zumal sie von einem Meeresbiologen stammen, von dem ich etwas mehr Seriosität erwartet hätte.

    Aber heutzutage ist es nun mal leider so, dass nur Provokationen und spektakuläre Schlagzeilen für hohe Einschalt- oder Klickquoten sorgen.

    Lehmanns „Fakten“ bzw. Beoachtungen

    Delfine retten keine Menschen.

    Delfine greifen Menschen an, drehen ihnen den Arm um, werfen Surfer vom Brett, versuchen sich mit Schwimmern im Wasser zu paaren.

    Aus menschlicher Sicht wären Delfine Vergewaltiger, weil sie Weibchen bedrängen. Sogenannte Bachelors isolieren ein Weibchen von der Gruppe und „vergewaltigen“ dieses über Wochen, bis es entweder tot ist oder die „Junggesellen“ das Interesse an ihm verloren haben.

    Es gibt tausend Unfälle mit Delfinen pro Jahr.

    Wenn man die Emotionsladung, mit der man in o.g. Video konfrontiert wird, an sich abprallen lässt und sich nur auf den Inhalt konzentriert, muss man allerdings zugeben, dass einige Beobachtungen durchaus stimmen und belegt sind.

    https://www.meeresakrobaten.de/2018/05/harsche-worte-ueber-delfine/

    Ja sicher ist da einiges belegt. Aber daß Delphine eben keine freundlichen Flipper sind, ist auch schon länger bekannt, da muß das Lehmännchen halt krass talken, und mit „Aschlöchen“ kommen wegen Attention und so, während es anderweitig Tränen über den „Babydelphinmord“ auf den Färöer-Inseln rausdrückt und überhaupt alles krass und krasser.

    Dazu ein Delphinfan-Kommentar:


    Also, bitte entschuldigt, aber jetzt muss ich auch mal harsche Worte verwenden: Wer guckt denn so einen Scheiß wie das Frühstücksfernsehen?

    Und die Fakten von diesem Biologen, von dem ich noch nie etwas gehört habe?

    – Es sind mehrfach Fälle bezeugt und beschrieben worden, in denen Delfine Menschen gerettet haben. Aus welchem Antrieb dies nun geschah, ist dabei zweitrangig. Delfine haben mehrfach Menschen vor Haien geschützt und Ertrinkende an die Oberfläche gestoßen.

    – Natürlich greifen Delfine Menschen an. Das sind aber Einzelfälle und meist durch Fehlverhalten des Menschen ausgelöst, also wenn man sich z.B. einem Jungtier nähert oder unbedingt die Tiere anfassen will. Und manchmal sind jüngere Männchen auch sexuell etwas „neugierig“, vor allem weil menschliche Schwimmer im Wasser sehr passiv wirken, also exakt so, wie ein paarungsbereites Weibchen sich verhalten würde. Und dann dieser eine Fall, wo ein Surfer vom Brett gestoßen wurde? Ganz ehrlich, der stand auf seinem Brett leider genau im Weg einer ganzen Delfinschule, also hat ein Delfin dieses Hindernis eben vorsichtshalber aus dem Weg geräumt, evtl dabei auch Jungtiere geschützt. Das muss man nun wirklich nicht aufbauschen.

    – Dieses ewige Geleier mit der Vermenschlichung und Vergewaltigung geht mir echt auf die Nerven. Das ist angeborenes Verhalten. Erstens, Delfinmännchen isolieren Weibchen, die in Hitze kommen können oder sind. Diese bewachen sie dann, bis es soweit ist und paaren sich dann mit ihr. Ihr wird dabei aber nicht über Wochen – entschuldigt bitte wieder die Wortwahl – das Hirn rausgevö…. Schon gar nicht bis es tot ist, was hätte das denn für einen Sinn.

    – Tausend Unfälle mit Delfinen pro Jahr. Na die Statistik möchte ich doch gerne mal sehen. Populistischer Mist genau wie auch die übertriebene Angst vor Haien.

    Ganz fürchterlich schwache Arbeit, die man nicht wissenschaftlich nennen kann. Solche Biologen braucht es nicht. Da hält man sich lieber an die Originalpublikationen zu diesen Themen, in denen exakt beschrieben, was wie wo und wie oft passiert ist. Denn alle diese Beobachtungen sind bislang nur äußerst selten gemacht worden oder sogar Einzelfälle, und das in gerade einmal zwei-drei Populationen. Also auf jeden Fall schonmal fürs Frühstücksfernsehen nicht aussagekräftig. Die sollten sich lieber wieder auf das konzentrieren, was beim Frühstück wichtig ist, also Metallspäne und Fingernägel in Cornflakes-Packungen und Salmonellen im Ei bis zur Diskussion, ob Kaffee nun gesund ist oder nicht.

    Ja, wenn denn Delphine solche „Arschlöcher“ sind, dann ist es ja auch halb so wild, wenn sie es auf den Färöer auch mal dicke eingeschenkt bekommen, oder? Na, wahrscheinlich wollte das Lehmännnchen in a catchy way einfach nur zum Ausdruck bringen, daß die Flipper halt auch aggressive Raubtiere sind. Denn obwohl das schon länger immer mal wieder auch in den Medien thematisiert wurde, hat es sicher noch nicht jeder mitbekommen. Allerdings ist es schon sehr zweifelhaftes Sprech für einen Meeresbiologen und Erdretter der intergalaktischen Sonderklasse, da könnte man tatsächlich auch erwarten, daß er da wenigstens Quellen für die Behauptungen mitliefert, etwa für die Zahl der Delphinangriffe. Außerdem ist der Mensch doch immer selber schuld, wenn er von Raubtieren angegriffen wird, oder gilt das nur für Bären, Wölfe, Großkatzen?

    Zudem ist Lehmännchen auch bei den Delphinen nicht sonderlich konsequent. So kommentiert er ein Video, in dem sich ein Orca an einem Strand in Neuseeland unter die Badenden mischt und diese respektvoll auf Abstand gehen und das Wasser verlassen mit „Hey, warum rennt ihr alle weg? Das ist n Orca! Da heißt es Kamera raus und REIN ins Wasser!“ Dabei ist ja ein Orca auch nur ein Delphin, und zwar der größte Vertreter derselben und Apex-Apex-Prädator, letzteres allein schon ein Grund für respektvolles Abstandhalten, auch wenn noch keine Angriffe auf Badende belegt sind. Angriffe auf Boote gibt es ja durchaus, worüber Lehmännchen selbst berichtete.

    Übertriebene Angst vor Haien kann man ihm bislang auch nicht vorwerfen. So kommentiert er ein Video, in dem die Besatzung einer kleineren Motorjacht dokumentiert, wie sie von einem riesigen Weißen Hai umkreist werden. Da fand er es erstmal voll daneben, wie die ob der Begegnung etwas aufgekratzten Leutchen da rumschreien und Whoopen und dann auch noch „Fuck!“ und „Awsum!“. Nene – Reschpekt vor der Kreatur, Folks! Und dann der Hai: Ein fettes, womöglich trächtiges Weibchen, wie Lehmännchen mit Kennerblick vermerkt, und „total tiefenentspannt“. Und dann wörtlich: „Also zu der würd‘ ich doch gleich reinspringen“ und mitschwimmen und die Kamera draufhalten als wär das voll normahl bei sowas.

    Ja so geht die Vermittlung von Wissen über den richtigen Umgang mit Apex-Prädatoren, seien es Landraubtiere, Meeressäuger oder Haie. Biologie von und für die „Generation Doof“. Leider die Videos nicht mehr gefunden, aber es ist alles wahr was ich dazu schrub.

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  2. Lehmännchens „Meinung zu Greta Thunberg“ wollte ich erst gar nicht wissen!

    https://meinbuch.store/robert-marc-lehmanns-meinung-zu-greta-thunberg/

    Und laut den Kommentaren seiner Fans ist sie auch genau so gestaltet, wie ich es mir schon gedacht habe – war ja klar, daß ein Absahner einer Rattenfängerin kein Auge aushackt, zumindest nicht gegen den Trend. Aber es wird der Tag kommen, an dem er klarstellen wird, daß er der Regenbogenkrieger Nummer eins und größer als Greta ist!

    Todes sagt:
    01/11/2021 um 17:46 Uhr
    Da frage ich mich, wie kommt das Gretchen den von A nach B. Und höchsten Respekt vor Menschen die Juden hassen finde ich echt fragwürdig Kollege

    Devilfish sagt:
    02/11/2021 um 09:21 Uhr
    Kleine feine Schülerin…Robert wenn Du dich da mal nicht täuschst.Fragwürdige Interstützer,zwielichtige Hintermänner,welche ihre Aktionen von Anfang an begleiten.Werden ideelle oder vorwiegend finanzielle Ziele verfolgt?Sie glaubt sicher an ihre Ziele und das was sie tut,wird aber meiner Meinung nach auch nur mißbraucht…

    Mark Meier sagt:
    02/11/2021 um 11:58 Uhr
    ok….robert glaubt an maerchen. als wenn eine 16jaehrige was aendern koennte….die ist installiert. die mama ist gut mit dem koenigshaus nur mal nebenbei. adios. ein leugner von allem. weil meinungsfreiheit. danke dafuer.

    Christopher Plomitzer sagt:
    04/11/2021 um 16:27 Uhr
    Was für ein dummes Geschwätz zum Teil 😂 🤦

    Ich wills mir erst gar nicht vorstellen! Oder meint er die Greta-Hater…?

    checkdasaus sagt:
    07/11/2021 um 21:53 Uhr
    „Eine kleine junge Schülerin“ gepuscht durch ihre Eltern und Hintermänner die ordentlich abkassieren. Im Leben nie eine Familie ernähren müssen, irgendiwe zur Arbeit kommen müssen usw usw… Genau so wie die Neubauer, eine Göre mit Bonzeneltern und utopischen Vorstellungen. Klimaschutz ok, Nachhaltigkeit ok, aber bitte ökonomisch und ökologisch Vertrebar für die Gesellschaft. Bescheuert geworden dieses Land.. Nirgendwo anders sind die Leute so verblödet wie hier.

    PythonTV sagt:
    11/11/2021 um 08:07 Uhr
    Ich kann Greta überhaupt nicht leiden. Die ist total falsch und außer Kinder zum Schuleschwänzen zu animieren bringt das Balg nix zu stande. Zudem ist sie schon mit dem Flugzeug geflogen und Plastik nutzt die genau so viel wie wir.

    G Sinfonie sagt:
    12/11/2021 um 09:46 Uhr
    Danke, dass Du positiv über Greta Thunberg sprichst. Ich finde es so Wahnsinn, denn ich habe auch schon diese gemeinen Autoaufkleber gesehen.

    Susanne N. sagt:
    13/11/2021 um 04:23 Uhr
    Greta Thunberg…..macht einen auf Umwelt und benutzt Klopapier und macht Licht an…..naja das wieder spricht sich und somit für mich extrem unglaubwürdig.

    Der Michel sagt:
    15/11/2021 um 11:31 Uhr
    Ich finde Greta Kacke.

    Andreas Mühlbauer sagt:
    16/11/2021 um 00:07 Uhr
    stimmt hast du gut gesagt ,das ist noch eine kleine junge schülerin dann soll sie aber zu erwachsenen nicht die überfrau spielen weil es in diesem alter noch so ist als würden sie für immer auf diesen planeten sein und als könnte ihnen niemand was sagen .bla bla bla

    Christian Ertlbauer sagt:
    23/11/2021 um 22:34 Uhr
    @Robert: Hast Du nicht das Gefühl daß Greta in Wahrheit eher das plappert was ihr PR Typen oder ihr Vater vorsprechen? Immerhin hat sie bislang nur angeprangert, aber nie Lösungen präsentiert. Ich persönlich tu mir schwer damit zu sehen wie die Straßen nach Fridays for Future Demos aussehen. Wieviel Müll dort dann rumliegt. Das passt nicht zusammen. Abgesehen davon daß auch Greta schon fotografiert wurde mit McDonalds Essen und Plastiktüten im Zug. So nebenbei.

    Versteh mich nicht falsch, ich bin total dafür daß man die Natur schützt und dass man etwas gegen unsere Dekadente Gesellschaft und Lebensweise tut. Aber ist Schule schwänzen wirklich die Lösung?!? Für mein Empfinden ist das Hauptproblem 8-9 Milliarden Menschen die man vermutlich irgendwann nicht mehr ernährt bekommt. Man sollte sich in dem Zusammenhang mal die Frage stellen wieso WIR in unserer tollen technologisierten Zivilisation MEHR Probleme haben als die Menschen vor 200 Jahren. Und es trotzdem nicht geregelt bekommen…

    johannes biz sagt:
    03/12/2021 um 15:07 Uhr
    das findet robert so mittel !

    Frank Lehmann sagt:
    17/12/2021 um 14:49 Uhr
    Für die Umwelt zu sein heißt ja nicht, dass man nie ne kleine Umweltsünde begeht darf, sondern man versucht die Welt besser zu hinterlassen, als das man sie vorgefunden hat.
    Ich habe bestimmt auch schon mal irgend ne Kunststoffverpackung am Stand vergessen, aber ich nehmen dafür immer Müll mit, der um mich herum liegt. Also meistens gehe ich mit mehr Kunststoff nach Hause, als ich hingegangen bin. Also lasst Greta gerne mal Autos fahren…

    😪

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  3. -Er JAGT Wilderer auf der ganzen WELT – Robert Marc Lehmann im Talk | Fritz Meinecke-

    Verdammt Scheixe! Ich musz aufpassen! Reicht ja, dasz der Dream-Soldier KNR hinter mir her ist und mich zwangsspritzen will! AUAUAAUA

    😜

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    1. Monk

      Auch Du als Duschgelsperminator?

      Meinereiner findet ja, daß alle Abgeknallten, nebst jenen Anschauungsbedürftigen der Humuskultur zugeführt werden sollten.

      So einfach ist das.

      Denn:

      Wer will sich denn sonen Scheißdreck auch noch weiterhin ansehen müssen, sich an Möntschendreck noch ergötzen sollendürfen?!

      Der durchgeknallte Militanzschwurbler sieht das eben -weil nicht anders gelernt- ebent immer aus seiner Warte.

      Nichtwahr?

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      1. Hubert

        Zustimmung, werter B-Mashina,
        das Gelaber dieser „Hipster“ (oder wie die sich auch immer nennen) braucht Mann sich gar nicht anhören. Allein die „Optik“ dieser Typen reicht – da „krisch isch sofott Plack“.

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        1. „Eigentlich mag ich ja Bionade, ich kann nur die Leute nicht ausstehen, die sie trinken.“

          Also ich musz gestehen, daß ich, abzüglich der Tattoos, nicht sooo viel anders rumlaufe, aber BEI MIR ist die Summe der Teile was völlig anderes als bei DENEN, vom großen und ganzen erst gar nicht anzufangen… 😉

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        2. Hubert

          „Also ich musz gestehen, daß ich, abzüglich der Tattoos, nicht sooo viel anders rumlaufe“

          Waaas?
          Ist das „Avatar-Foto“, mit dem uns im Chaosfragment ein zivilisiertes Aussehen unseres Erzählers vorgegaukelt wird, reine Verarschung? :-O

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  4. Beim DANISCH mal wieder:

    Mal abgesehen davon, dass man Methan ja nicht einfach so durchlaufen lässt, sondern verbrennt, und das eben zu CO2 und H20, es soviel schlimmer als CO2 also wohl nicht sein kann:

    Womit wollen die eigentlich im Winter heizen?

    Kohle wollen sie nicht.
    Öl wollen sie nicht.
    Gas wollen sie nicht.
    Kernkraftenergie wollen sie nicht.
    Holz haben wir nicht genug, macht außerdem Feinstaub und Baum tot und braucht viel Transportenergie, weil geringe Energiedichte.
    Sonne und Wind haben wir gerade dann nicht, wenn es kalt und dunkel ist, reicht außerdem schon für den normalen Strombedarf nicht.
    Geothermie wird gerne als Allheilmittel genannt, geht aber nicht überall, auch nicht überall problemlos (z. B. angestochene Kreideschichten), liefert nicht genug und wäre dann noch eine Verspargelung nach unten, auch eine Umweltzerstörung.
    Womit wollen die eigentlich die Wohnungen beheizen?

    Mit der heißen Luft aus ihren Reden?

    ***

    Nur gut, daß der DANISCH ja keine Ahnung hat, weil er klein und dick ist und ihn das noch nicht mal sonderlich stört, puuuuh.

    Kann Mann mit Prana eigentlich auch heizen?

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  5. Hungerstreik in Berlin: Wie professionell die Klimaaktivsten mit Journalisten umgingen
    Nike Laurenz – Vor 1 Std.

    Über Monate begleitete ich Klimaaktivisten in Berlin, die nichts essen wollten, bis Scholz, Baerbock und Laschet mit ihnen sprechen. Sie wurden von vielen belächelt, dabei waren sie bestens organisiert.

    Im Spätsommer wollten junge Aktivisten in Berlin so lange das Essen einstellen, bis die Kanzlerkandidaten Annalena Baerbock, Olaf Scholz und Armin Laschet öffentlich mit ihnen über die Klimakrise sprechen würden. Wegen der Aktion wurden die Streikenden Zielscheibe von Häme und Spott – ihr Vorhaben sei naiv, erpresserisch, sinnfrei.

    Als ich die Gruppe kennenlernte – ich traf sie mehrmals, beim Protestieren und beim Hungern –, war ich vor allem: erstaunt. Ich kam mit den negativen Kommentaren im Ohr: »Diese Rebellen haben doch keine Ahnung, wie die Welt funktioniert.« Aber sie hatten Ahnung, mehr als viele andere, die auch ein Anliegen haben. Sie wussten, wie man auf sich aufmerksam macht, wie man die Presse um sich schart. Sie teilten mir eine Sprecherin zu, die sie gekürt hatten. Sie schickten mir Mails mit Streik-Updates, anfangs täglich, auf Deutsch und Englisch.

    Die Gruppe kommunizierte über WhatsApp, es ist selten, dass die, über die wir Journalistinnen und Journalisten berichten, so erreichbar sind. Sie wiesen auf ihre Website hin, auf ihre Instagram-Storys, sie organisierten Pressekonferenzen unter freiem Himmel, beschäftigten einen eigenen Fotografen. Die wörtlichen Zitate ihrer Mitglieder, die ich in meine Texte schrieb, sollte ich ihnen schriftlich vorlegen.

    Als sie im November Olaf Scholz, der sich erbarmt hatte, zu einem Gespräch in der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung trafen, waren Journalisten im Saal wegen Corona nicht erlaubt. Schwierig für die Berichterstattung, doch für einen exklusiven Einblick luden die Aktivisten mich kurzerhand am Abend zuvor in ihre kleine Berliner Wohnung ein, wo sie sich mit Laptops und Gurkenbroten zur Planung des Scholz-Treffens verabredet hatten. Als ich mich später verabschiedete, sagte die Sprecherin: »Sehr nett, dass du gekommen bist. Außer dir haben wir niemanden hierher eingeladen.« Im Treppenhaus musste ich lachen: Diese Rebellen sind wirklich nett – oder extrem clevere PR-Profis.

    https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/hungerstreik-in-berlin-wie-professionell-die-klimaaktivsten-mit-journalisten-umgingen/ar-AAScZr5?ocid=msedgntp

    Drecksjournallie. Drecksgeneration. Ausrotten.

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  6. *funnycuteanimals*

    vdjsd123
    vor 5 Monaten
    The beautiful nature god created where life thrives on pain and death!

    Ram Lastname
    vor 4 Monaten
    Frankly, you sound like Schopenhauer.

    They demand some SATISFACTION, from GENESIS or from DARWIN…

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  7. SchneeHase

    Schön, dass uns der Demütige Erzähler zum Jahresausklang mit einer weiteren Wolf-Folge an das noch immer lodernde Lagerfeuer lockt.

    Möge es uns auch in diesem Winter Wärme & Trost spenden….

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  8. Monk

    „Schön, dass uns der Demütige Erzähler zum Jahresausklang mit einer weiteren Wolf-Folge an das noch immer lodernde Lagerfeuer lockt.“

    Diesem Gedanken schließe ich mich sehr gerne an.

    Grüße in die Runde!

    Monk

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    1. Wieso (!)? Rehe sind ja im ländlichen Raum und urbanen Umfeld nicht grade selten. Während sie im Sommer mehr einzelgängerisch sind, schließen sie sich im Winter durchaus zu größeren Gruppen („Sprüngen“) zusammen.

      Naja, die Rehe dürften auch erleichtert gewesen sein, daß es „nur“ der Hubert war, es hätt ja auch anders kommen können:

      Wolf? Oder doch „nur“ ein reichlich dicker Hund?

      Btw.: Was ist der Vorname vom Reh? Kartoffelpü!!!

      Ahahahahahaah.

      Tja, auf dem dunklen Spielplatz musz Mann heute immer die geilsten Anmach-Sprüche drauf haben, um die Bräute zu beeindrucken…^^

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  9. Hubert

    „Wieso (!)? Rehe sind ja im ländlichen Raum und urbanen Umfeld nicht grade selten.“

    Bis meine schwachen Augen -oder genauer das reizverarbeitende Gehirn- realisiert haben, daß es sich nur um zwei Rehe handelt, wurde aus dem Hinterkopf die theoretische Möglichkeit „Wildschweine“, oder noch schlimmer: „Wölfe“, abgerufen.

    Habe mich in letzter Zeit halt gedanklich vermehrt mit dem Wolf befasst…

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    1. Hubert

      An guten Tagen beginne ich, wenn ich die grazilen Tiere aus der Ferne erspähe, laut zu singen. Gelegentlich lassen sie mich dann (zwar fluchtbereit, aber letztendlich doch todesmutig neugierig) an sich vorbei laufen.

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      1. Also ein brünftiger Rehbock kann durchaus gefährlich werden, vor allem wenn er an Menschen gewöhnt ist oder gar von Hand aufgezogen und dann freigelassen wurde. Wenn ein Rehbock einen Menschen als Rivalen ansieht und angreift, stößt er einem mit Vorliebe sein Gehörn in Gemächt, Leiste, Unterbauch. Gibt da belegte Todesfälle. Sind halt trotz Grazie und CUTIE-GEWICHT von ~25-30kg echte Kraftpakete. Dayum nature, you’re scary! 😱

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    2. Also in einem nahen Mickergebirge, in welchem nun auch ein einzelner Wolfsrüde herumstreift, sind mir beim Lauftraining regelmäßig Wildschweine begegnet. Die Wälder dort strotzen nur so davon. Allerdings bekam ich die im Gegensatz zu den Rehen bei Tageslicht kaum zu sehen. Irgendwie wurden die immer erst nach vollendetem Sonnenuntergang rege. Und im dunklen Wald verschmelzen die erwachsenen Tiere auch im Schein einer Stirnfunzel derart mit dem Unter- und Hintergrund, daß sie kaum auszumachen sind. Das ist dann manchmal doch etwas unheimlich, wenn es um einen herum quiekt, schnauft und bläst wie aus einer Druckluftpistole, aber man bestenfalls Schemen erkennt. Einmal sind mir auch auf einem schmalen Wurzelpfad plötzlich niedliche kleine Frischlinge in den Lichtkegel getrippelt, quasi direkt vor die Füße. Da dann sofort Rückwärtsspeedschleichgang und diesen Bereich auf breitem Schotterwaldweg weitläufig umgehen, puuuuh.

      Muß aber sagen, daß die Wildschweine aufgrund des Jagdrucks schon Respekt haben. Zwar sind sie von Natur aus neugierig und kommen schon mal näher um einen zu inspizieren, verkrümeln sich aber dann doch zügig. Pfade durchs Unterholz habe ich aber seither bei Dunkelheit gemieden, soweit möglich.

      Und die Wölfe schusseln hier halt immer noch zwischen Stufe vier und fünf der Eskalationsskala herum und bisher ist ja noch alles gut gegangen – aber einer musz ja mal der Erste sein! ^^

      Jedenfalls findest du hier für deine Wolfsangst genau den „richtigen“ Stoff^^ and theres mo‘ where that came from! Wie gesagt, finde die Wolfsdebatte unglaublich faszinierend und das nicht nur wegen der sich platt aufdrängenden Parallelen zur Einwanderung heikler Hominiden und dem Umgang damit. Da steckt so viel mehr drin, z.B. was den Wert/Unwert von Vorurteilen allgemein betrifft, Natur- und Kulturgeschichtliches usw.

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    3. SUPER Kanal für Wolfs-Interessierte:

      https://www.youtube.com/channel/UCWC9_7pCXlVmcrAYBbR5R5w

      So informativ und authentisch, daß sich eventueller wohlfeiler Spott von vornherein verbietet.

      So hier:

      Der profane Titel „Wölfe fressen auch Hunde und Katzen“ läßt nicht ahnen, daß man hier beim Interview mit einem Jäger und Tierarzt, der länger in Wolfsregionen auf dem Balkan (Serbien, Rumänien) tätig war, mehr über die Koexistenz mit den Wölfen und, vor allem, Herdenschutzhunde, lernt, als bei allen üblichen tendenziösen Weichspülern von „Wolfberatern“ und -„Experten“ zusammen.

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  10. Dieses Erklärvideo vom Lehmännchen über die erstaunlich billigen Tricks und Kniffe der Naturphotografen ist insgesamt ganz passabel:

    Allerdings: Wie wir wissen, springen Wölfe sehr wohl und das regelmäßig, ganz anders als es uns NABU-Propagandisten erzählt haben und es das Lehmännchen immer noch behauptet!

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  11. B-Mashina

    Was mich dies hier schreiben lies, war eine WhatsApp, die mir ein Freund aus der Nähe genau dieser Region Deutschlandst schickte, und die ich hier auszugsweise einfüge:

    „Kleine Herde mit xx Ziegen und xx Schafen im Landschaftsschutz Nähe xx
    (Herdengröße und der Ort wurde zum Schutz des Weidetierhalters entfernt, um Besuche von Zaunkontrolleuren, Bedrohungen durch Wolfsfetischisten etc. zu verhindern!)
    Als Herdenschutzhunde sind 2 xx im Einsatz gewesen.
    Versuchter Übergriff von mindestens zwei Wölfen in der Nacht vom xxx Januar.
    Spuren außerhalb des Zaunes wahren deutlich zu erkennen.
    Am Morgen […] war die Herde komplett in Panik und die Hunde getrennt von den Schafen und Ziegen. Die Herde akzeptierte plötzlich die Hunde nicht mehr und zeigten deutlich Angst vor den Hunden.
    Wir haben die Hunde aus der Herde genommen und die Herde aufgeteilt in die Ställe gebracht.
    Seit dem häufen sich Aborte, bzw Lammungen mit lebensschwachen Lämmern, die zu früh geboren wurden. Einige Mütter ließen sogar nach dem Lammen ihre Lämmer unbeachtet liegen. Bis jetzt habe ich 9 Ziegenlämmer und 13 Schaflämmer verloren, wobei die Lammungen erst ab Mitte März beginnen.
    Selbst im Stall ist Panik wenn nur ein Hund bellt oder draußen vorbei läuft“

    Das perfide an dieser Geschichte ist: Ja! Auch hier hat der Herdenschutz funktioniert. Die Spätfolgen belaufen sich jedoch auf insgesamt über 20 tote Lämmer und Ziegenkitze. Und so etwas sieht dann so aus:


    Geiß mit zwei Totgeburten

    Aber – was interessiert das den strammen Wolfsfanatiker, wenn es darum geht, eine wolfspositive Schlagzeile zu kreieren?

    In diesem Sinne!

    https://weidetiere.wordpress.com/2022/02/24/herdenschutz/

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