Lostige Pappchargen-Miene zur LIHOP-Flut

Uhuhuhuhuhuh, cool tatoo, dude, uhuhuh… Bild

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LIHOP = Let It Happen On Purpose = Truther-Sprech = „Der tiefe Staat“ läßt einen Terroranschlag oder Militärschlag einer feindlichen Macht (0911/Pearl Harbor) trotz Vorwissen mit Absicht geschehen ohne die Bevölkerung zu warnen oder ernsthafte Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um das Geschehen politisch instrumentalisieren zu können. Parallelen zur Juliflut in Rheinland Pfalz und NRW sind einigermaßen offensichtlich.

In dem Zusammenhang sollte man sich vor Augen führen, daß trotz wiederholtem Vorbeischrammen an einem Blackout der Ausstieg aus den sicheren Energiequellen fortgesetzt wird, während gleichzeitig großflächig auf Elektro umgestellt werden soll. Die Gedunsene, die, wenn sie nicht gerade den Zitteraal macht, ihre staatstragenden Hängelefzen, im Gegensatz zu unseren Lausejungs hier, zumeist im Griff hat, zeigte sich neulich erst darüber verwundert , daß diese Elektrifizierung überhaupt einen Energiemehrbedarf nach sich zieht. Ja genau, die Füsikerin, die Naturwissenschaftlerin, die alles „vom Ende her denkt“, eben die ist gemeint.

Und wenn das alles eh nur ein Riesenwitz ist, brauchen die Pappchargen auch nicht mehr den Anschein von Anstand zu wahren:

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Bilder: Herr Steinmeier, treten Sie zurück! Herr Laschet, ziehen Sie ihr Kanzlerkandidatur zurück!

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Kackjournallie und Kackvolk:

18. Juli 2021, 14:09 Uhr

Leserdiskussion: Flutkatastrophe: Ihre Meinung zu Laschets Lachen

Gerd_Eisenbei

Das Ärgerliche ist doch nicht Laschets Lachen, sondern die ablenkende Aufmerksamkeit, die die Medien auf diese absolute Nebensächlichkeit lenken. Noch ärgerlicher sind im gleichen Sinne die besserwisserischen Einlassungen über Versäumnisse des Klimaschutzes und bestimmter Politiker. Es wäre von verantwortlichen Medien doch zu erwarten, dass sie diese Besserwisser in die lächerlichen Schranken verweisen, in die sie gehören. Welche Warnung hätte denn die Wassermassen gehindert, Häuser und Straßen etc zu zerstören? Welche Warnung hätte so konkret sein können, nach Erkenntnis über den Jahrhundertcharakter des Starkregens Stunden später gezielte Evakuierungen durchzuführen? Auch im Nachhinein erscheint doch offensichtlich, dass diese Naturkatastrophe alles an Ausmaß und Plötzlichkeit übertraf, was je ge- und bedacht worden ist – also Schicksal war, das uns Menschen immer wieder zustoßen kann.
Wer die betroffenen Täler von Ahr und Erft kennt, wird sich auch nach der Katastrophe schwer tun, sich Vorsorge-Investitionen wie Rückhaltebecken im Oberlauf vorzustellen, die bei vergleichbaren Niederschlagsexzessen Gebäude und Infrastrukturen wirksam schützen könnten.

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warumaru

kann ja verstehen, dass man Laschets Verhalten in der Sache daneben findet.
Aber man muss das nicht zum Skandal und Wahlkampthema aufbauschen. Am Ende hat das mit der Zukunft unseres Landes genauso wenig zu tun wie die angeblichen Baerböcke, oder die Empörung darüber, dass Scholz kein eidetisches Gedächtnis hat.
Es ärgert mich, dass man gar keinen Diskurs darüber aufkommen lassen will, was nun die wichtigsten Probleme sind und welche Rezepte Kandidaten und Parteien anbieten. Das wird uns allen langfristig schaden.

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zweistein

Es hätte mich sehr überrascht, wenn die, ich sage mal nicht-konservative Fraktion dieses Thema nicht ausschlachten würde. Diese absolut nebensächliche Geschichte hier zur Diskussion zu stellen, wundert mich auch nicht. Natürlich war ´s ein Ausrutscher, peinlich. Aber was hat das mit Politik zu tun? Vielleicht soviel: Nachdem wochenlang Baerbocks Make-up ihres Lebenslaufs im Mittelpunkt stand, war Laschets Lachen jetzt für die gegenerische Seite das gefundene Fressen. Boulevard- Kinkerlitzcnen!

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peregrino

Dass Politiker, egal welche politische Richtung sie vertreten, von solchen Unwetterkatastrophen nicht wirklich betroffen sind, leiden oder gar echt mitfühlen, dass kann doch wirklich jeder Mensch, an sich selbst nachvollziehen.

Sie müssen Betroffenheit spielen, das erwartet das Volk, aber wirklich unter die Haut gehen diese einzelne Schicksale bei Unwetterkatastrophen nicht, wer das erwartet, ist echt naiv.

Dass hier, in dieser Leserdiskussion dieses „Lachen von Laschet“, über 500 Kommentare produziert hat, während die „Meinung zu den Finanzplänen der Parteien“, es nicht einmal auf 150 Meinungen gebracht hat, diese Tatsche ist nun aus meiner Sicht viel trauriger.

Herr Laschet stolpert nicht daran, dass er breiten Bevölkerungsschichten die Steuerentlastung verweigert und damit die Schere Arm/Reich weiter öffnet, sondern weil er im falschen Moment, unpassend gelacht hat.

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Gehört doch ersäuft, das alles.

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