Nostalgie aus den falschen Gründen

Oder: Hinterrücks in die Sexualhölle

-Die 80er Jahre, ich war dabei…-

*

Der zeitreisende Erzählknecht bekam in letzter Zeit auf der Youtube-University reihenweise 80er- Nostalgievideos anempfohlen, bei denen völlig nebensächlichen Dingen wie Playmobil, Zauberwürfeln, Yps-Heften oder sogar Mohrenkopfwecken, die so manche Diabetes- und Krebskarriere mit begründet haben mögen, in sentimentalster Zerrinnerungsseligkeit hinterhergetrauert wird wie einem verlorenen Paradies und das alles untermalt von einer Mucke, die dem DE damals schon am Arsch saugte oder wie der Lateiner das sonst so nennt. Und dabei haben die nostalgieverklärten Ersteller wie Kommentatoren dieser Videos offenbar keine Ahnung, was sie damals wirklich noch für Privilegien genossen und was ihnen und, vor allem, ihren Kindern, so vorhanden, tatsächlich genommen wurde. Der Erzähler stößt in seiner unermüdlichen, unerschrockenen archäologischen Wühlarbeit in den Sumpfpfühlen und Kloaken der Gegenwart auf Fragmente einer Zeit, die ihm auf so eigenartige Weise entrückt wirkt, daß im Vergleich dazu schon fast der mysteriöse jungsteinzeitliche Kannibalenhorror von Herxheim vor 7000 Jahren schrecklich zeitnah erscheint!

Was ist geschehen? Was war das für ein Planet, wo so etwas erst gestern noch möglich war:

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Deutschlands jüngste Lolita ist 14 Jahre alt, 1.73 Meter groß und wiegt 55 Kilo. In der Schule ist sie spitze (Notendurchschnitt 1,2) und das trotz reichlicher Filmarbeit. In diesen Wochen laufen nicht weniger als vier Filme mit ihr in den deutschen Kinos. Katja Bienert macht Karriere. Zwar bislang noch überwiegend texilfrei, aber ein Wandel kündigt sich an – eine klitzekleine Rolle* in Wolf Gremms „Fabian“ war der Anfang.

Der Erzähler nimmt an, daß dieser Ausriß aus ebenjener „Cinema“ vom Juli 1981 stammt, dessen Titel hier schon einmal einen Artikel mit Katja-Bezug zierte. Zumindest legt die Auffindesituation dies nahe. Wo fing das an und wann? Nun, nachdem der Boden durch lustfeindliches Femanzentum in einer unseligen Allianz mit damit scheinbar unvereinbaren Hardlinern aus der kackservativ-klerikalen Ecke der Boden dafür bereitet wurde um nach Implementation des entsprechenden Kinderschänderwahns nach US-Vorbild alles an „Kinderpornographie“ bzw. das, was man dafür hielt, strengstmöglich zu sanktionieren, darunter auch den bloßen Besitz, was ja vollkommen logisch ist, schließlich macht einen der Besitz von filmischen oder fotografischen Dokumenten von Kriegsverbrechen automatisch selbst zum Kriegsverbrecher, ging es dann so ab 2006 mit dem ersten Gesetzesentwurf langsam aber sicher auch der „Jugendpornographie“ an den Kragen, worunter letztlich jegliche erotische Abbildung von Personen ab dem 14ten bis zum vollendeten 17ten Lebensjahr fiel:

Am 5. November 2008 trat das Gesetz zur Umsetzung des Rahmenbeschlusses des Rates der Europäischen Union zur Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung von Kindern und der Kinderpornographie in Kraft. Durch Art. 1 dieses Gesetzes wurde der neue § 184c StGB eingeführt, der erstmals die Strafbarkeit von Jugendpornografie („jugendpornographische Schriften“) regelt. Vorher wurde in Deutschland im Rahmen der Strafgesetze lediglich Kinderpornografie durch § 184b StGB geregelt. Die beiden Paragrafen sind weitgehend wortgleich und werden im Artikel Kinderpornografie im Kapitel Deutsches Recht detaillierter und auch vergleichend dargestellt.

Am 27. Januar 2015 trat eine Verschärfung in Kraft. Unter den Begriff Jugendpornografie fallen nun pornografische Darstellungen, die „sexuelle Handlungen von, an oder vor Jugendlichen“ oder „ganz oder teilweise unbekleidete Jugendliche in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung“ zeigen.

Jugendpornografie – Wikipedia

Ja ihr lest richtig, „geschlechtsbetonte Körperhaltungen“ sind „unnatürlich“, gerade bei sexuell reifen Jugendlichen die voll im Saft und unter Hormonschauern stehen und denen gleichzeitig von der Entertainment-Medienmachinerie ins Resthirn gehämmert wird, daß man gefälligst ne krasse Bitch sein und es sich angemessen besorgen lassen soll. Jugendliche sind nun prinzipiell sexuell unmündig und was „unnatürlich geschlechtsbetont“ ist, das bestimmt die inquisitorische Willkür.

Das oft übertrieben und unangebracht schlecht geredete Wikipedia läßt zudem deutlich erahnen, wie dieses Schandgesetz so ganz hintenrum eingefädelt wurde:

Vorgeschichte

In Deutschland brachte die Bundesregierung erst Ende 2006 einen Gesetzentwurf ein, der die Vorgaben des EU-Rahmenbeschlusses umsetzen sollte. Auf Betreiben der Oppositionsparteien führte der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages im Juni 2007 zunächst aber eine Expertenanhörung durch, bei der Juristen Gelegenheit bekamen, zu dem Gesetzentwurf Stellung zu nehmen.[1] Aufgrund der Kritik, die nun auch bei dieser Anhörung geäußert wurde,[2] verzögerte sich die Umsetzung des Rahmenbeschlusses in Deutschland zunächst weiter und mündete in einen Konflikt zwischen den Politikern der Regierungsparteien CDU/CSU und SPD einerseits und denen der Oppositionsparteien FDPGRÜNE und DIE LINKE andererseits, die im Dezember 2007 dann die Öffentlichkeit suchten, um das Gesetz in dieser Form doch noch zu verhindern.[3][4][5] Nachdem so auch in der Öffentlichkeit Kritik an den geplanten Ausweitungen des Sexualstrafrechts aufgekommen war, stellte die große Koalition den Gesetzentwurf erneut zurück und willigte in mehrere Formulierungsänderungen ein, die die Kritik berücksichtigen sollten. Die Politiker der Oppositionsparteien lehnten den Gesetzentwurf auch in dieser gemäßigten Fassung weiterhin entschieden ab.[6]

Das Gesetz wurde jedoch, nur mit den Stimmen der Regierungsmehrheit und gegen die Stimmen aller Oppositionsparteien, am 20. Juni 2008 vom Bundestag beschlossen. Man verzichtete dabei auf eine öffentliche Debatte im Plenum und gab die Reden lediglich zu Protokoll.[7]

Jugendpornografie – Wikipedia

Tja, heil den „LINKSGRÜNPÄDOVERSIFFTEN“ – angesichts dieser Zerinnerungen ist der Erzähler bei aller Demut vollkommen im Reinen mit sich, daß er damals zwar längst nicht mehr die moralisch verkommenen grünen Kriegshetzer, sondern eben „DIE LINKE“ gewählt hatte und NIEMALS verkommen genug war, seine Stimme der Union zu schenken, während es ja so Weiß-NATIONALISTISCHE Gören geben soll, die tatsächlich noch nach dem Kosovo-Krieg „wegen der Tiere und so“ die Grünen wählten um dann, vor lauter Türkenpanik, tatsächlich zum Wurmkübel CDU zu switchen. Jaja, schon klar, Wählen ist auch nur sowas wie ein magisches Ritual. Trotzdem! Immerhin scheint es damals

-der Erzähler registrierte das Ganze, ach warum bloß, nur am Rande, fuhr kurz mal verschreckt hoch, wurde aber von musterdemokratischen Cleverles dahingehend beschwichtigt, daß das alles halb so wild sei und wir eben nicht in den USA weilten-,

ziemlich massiven Widerstand gerade auch aber nicht nur aus den Reihen der üblichen Wendehälse gegeben zu haben, was mit ein Grund war für das schleichend-heimtückische Vorgehen der Verantwortlichen unter Erstickung jeglicher öffentlichen Debatte. Was Wikipedia verschweigt, ist der maßgebliche Druck aus den USA**, in welchem zaghafte liberale Tendenzen der 60er und 70er längst schon einer islamoid-repressiven Sexualhölle weichen mußten, mit inszenierten Hexenjagden und Wahnsinnsprozessen wie dem MacMartin-Prescool-Case Anfang der 80er Jahre, was in ebensolchen Verfahren nach dem selben Muster (Münsterraner Montessori-Prozeß, Wormser Prozesse) in Deutschland seine Fortsetzung gefunden hatte, als Weichenstellung. Dieser Druck der USA auf die EU und ihre Instanzen wurde in hohem Maße unter dem Mäntelchen von „Kinderrechten“ und dem „Kampf gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen“ durch vermeintliche „NGOs“ in moralerpresserischer Weise so erfolgreich ausgeübt, daß nun der Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Ausbeutung derart vollkommen ist, daß ihnen schon beim kleinsten Versuch von „Selbstausbeutung“ via „Sexting“, also dem Ausleben ihrer Sexualität mit Hilfe digitaler Medien, der Prozeß wegen Herstellung und Verbreitung von Kinder- bzw. Jugendpornografie gemacht werden kann. Abgesehen davon wurde und wird in weiteren Schritten die Sexualgesetzgebung durch Pathologisierung und Kriminalisierung der Jugendsexualität der in den USA angeglichen, wo sexuell reife Jugendliche de jure überhaupt nicht mehr in der Lage sind, legal miteinander Sex zu haben, weil sie diesbezüglich für unmündig erklärt wurden, ihnen also pauschal die geistige Reife abgesprochen, in sexuelle Handlungen einzuwilligen, egal ob mit Erwachsenen oder Gleichaltrigen. Bei Minderjährigen untereinander ist es „Vergewaltigung nach dem Gesetz“ (Statutory Rape). Ist ein Beteiligter volljährig so ist es eindeutig Kindesmißbrauch, selbst wenn er 18 und der Partner 17 ist – mit Haftstrafe, gesellschaftlicher Ächtung und öffentlichem Pranger als „Sexual Predator“ und dadurch praktisch vogelfrei. Wie verträgt sich das eigentlich mit „Menschenrechten“? Wäre das nicht ein Fall für internationale Menschenrechtsgerichtshöfe? Tja, wenn das dominierende Barbarenimperium, moralisch-ethisch und zivilisatorisch ungefähr auf dem gleichen Level wie sein Buddy Saudi-Arabien, die Definitionsgewalt in Sachen „Menschenrechte“ ausübt, ist die Lage nun mal so wie sie ist. Man mag ja vom Menschenrechtsbegriff halten was man will, aber allein das Ding mit dem „Statutory Rape“ ist so pervers und widernatürlich gegen den Strich, daß man sich über in Paragraphen gegossene stinkende Ausflüsse wie die „unnatürlich geschlechtsbetonte Körperhaltung“ nicht mehr zu wundern braucht.

Unnatürlich. Geschlechtsbetont.

Und so geht es eben immer weiter, mit gelegentlichen Aufschüben, von denen man sich nicht täuschen lassen sollte. Der DE ist mit seiner Weisheit am Ende, kann es sich nicht länger mit ansehen – Herr Forneus, bitte übernehmen sie!

Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben oder doch nicht…

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 08 März 2021 ]

…aufgeschoben? Die erneute extreme Verschärfung des Sexualstrafrechts verzögert sich scheinbar ein wenig, da es so etwas wie leise Bedenken gab. Wie zuletzt im November 2020 berichtet plant die Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD ja seit längerem die extremste Verschärfung des sowieso verfassungswidrigen sogenannten Sexualstrafrechts. (§§174176176a182184b184c ,184d und 184e StGB) Unter anderem sollen gewaltlose und emanzipierte generationsübergreifende Sexual- bzw. optional auch Sozialkontakte zu Verbrechen mit einem massiv erhöhten Strafrahmen “aufgewertet”werden. Gleiches gilt für Darstellungen sexueller Selbstbestimmungsfähigkeit “minderjähriger” Personen. (“Kinder– und Jugendpornoraphie“) Da man mit einer politisch konstruierten “Pandemie” noch deutlich schneller elementare Grundrechte in die Tonne treten kann muss das bisherige Lieblinsinstrument zur Zerstörung von Bürgerrechten einmal zurückstehen? Einige Zeit sah es so aus. Dieses laue Kritik war ebenso marginal wie letztlich sinnlos, wie dieser Beitrag erklärt.

“Aufgeschoben ist nicht aufgehoben”schien bis vor kurzem das Motto zu sein  in Sachen der radikalsten Verschärfung der aufgezählten Paragraphen. Es ging letztlich um winzige Korrekturen, die wahrscheinlich wieder in Vergessenheit geraten sind. Wie üblich geht es um die politischen Motive eines globalen totalitären kapitalistischen Systems, welche Grund- und Menschenrechte langsam zielgerichtet zersetzen unter anderem durch die Einführung und Etablierung eines Täter– und Gesinnungsstrafrecht. Dabei nutzt man wieder einmal die oben zitierten grundgesetzwidrigen Strafvorschriften, die sexuelle und informelle Selbstbestimmung bereits in der aktuellen bereits vielfach verschärften Variante unter schwere Strafen stellen. Dazu zählen neben freiwilligen und selstbestimmten Sexualkontakten zwischen “Erwachsenen” und Personen unter 14 Jahren (m. E. unter 18 Jahren) auch potenziell Gespräche mit sexuellen Themen oder das passive Zugänglichmachen von irgendeiner Art von “Pornographie” inklusive virtueller Darstellungen ohne Beteiligung lebender Wesen. Ebenso gelten die Pläne zur weiteren Verschärfung dieser staatskriminellen Strafparaggraphen Dokumentationen dieser emanzipierten Sexualkontakte bzw. von sexuellen Handlungen von “Minderjährigen” untereinander- Hinzukommen reine Akt- bzw. FKK Darstellungen sowie Bilder von bekleideten Kindern und Jugendlichen, die auf eine unbestimmte Art und Weise “posieren”. Hier plant man nun erhebliche Strafverschärfungen und eine Klassifizierung aller dieser “Delikte” als Verbrechen mit einer Mindeststrafe von einem Jahr Gefängnis. Dies würde bedeuten, dass bereits der Besitz eines Alltagsbildes ohne erkennbaren sexuellen Kontext mit dieser Mindesstrafe bedroht wäre. Ausserdem sollen die Löschungsfristen für Einträge im (erweiterten) Führungszeugnis extrem verlängert bzw. völlig abgeschafft werden. Hier wären dann auch Jugendliche ab 14 Jahren ihr Leben lang als “Sexualstraftäter”erfasst und könnten viele Berufe und ehenamtliche Tätigkeiten niemals ausüben. Auch soll bei allen genannten Strafbestimmungen immer Untersuchungshaft angeordnet werden. Bewährungsstrafen kämen dann auch kaum noch in Betracht. Auch ein Verbot von “kindlich” erscheinenden “Sexpuppen” gehört zu diesem “Programm”. Gummipuppen wären dann Menschen gleichggestellt ebenso wie Comic-Figuren in Sachen “Kinder- und Jugendpornographie” Genauere Ausführungen zu den Inhalten der wahrscheinlich irgendwann kommenden Gesetzesverschärfungen finden sich in den Verlinkungen auf andere Ketzerschriften-Artikel am Ende dieses Berichts. Hier nun Auszüge aus einer Hofberichterstattung mit Propaganda (wie immer in Erfüllung des Regierunsauftrages) der Systempresse, die sich mit den “Bedenkenträgern” befasst:

DAS GANZE ELEND

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*Die klitzekleine Rolle: Als Straßennutte zeigt sie kurz in Wolf Gremms „Fabian“ nach Erich Kästner ihre wunderbaren Brüste. So goddam HOT and beautiful! Aber Moment: In der Cinema von 1981 wird angedeutet, daß ihr Auftritt in „Fabian“ schon den Wandel hin zum „Seriöseren“ andeute. Aber „Fabian“ wurde 1979 gedreht, so wie auch „Schulmädchen vom Treffpunkt Zoo“. Also gut zwei Jahre vor dem Cinema-Artikel. Sie war da also auch erst ZWÖLF! Phantastisch! Und unglaublich, wie finster die Welt seither geworden ist.

**Alles sehr ausführlich in diesem nach wie vor empfehlenswerten „Klassiker“ dargelegt!

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23 Gedanken zu “Nostalgie aus den falschen Gründen

  1. Monk

    Hilfe, jetzt wird er wieder rückfällig…

    In den Achtzigern war ich schon erwachsen und habe den Sechzigern/Siebzigern *nachgetrauert*.
    Außerdem war ich zu dieser Zeit nicht als Rucksackdeutscher dazu verdammt mich von diesem blöden Konsumzwang blenden zu lassen, um hernach mit der großen Kutterschaufel, wild um sich schlagend, auf Dinge aufmerksam zu machen, mit denen ich nicht aufwachsen mußte.

    Beschwer ich mich doch gefälligst bei meinen Eltern, oder ich geh wieder dahin wo ich hergekommen bin, jetzt wo ich mir keine gute Ausbildung aufgrund der Gutmütigkeit meiner Altvorderen und der Möglichkeit in Deutschland Fuß zu fassen, angeeignet habe.

    In meinem Bekannten- und Familienkreis gibt es so einige die mit dem Rucksack gut und gerne aufgenommen wurden. Aber keiner von denen hat jemals deine freche Unverschämtheit besessen sich im Nachhinein darüber zu beschweren. Ganz im Gegenteil.

    Es wundert mich daher keineswegs, wenn sich diesbezüglich eine nicht unerhebliche Anzahl derer darüber echaufiert, sich bemüßigt fühlt, solch einem respektlosen Klientel ein „Onewayticket“ in die alte Heimat ein-zu-schenken.

    Der Mops, der degenerierte Deutschlandköter, bin nämlich ICH ganz alleine.

    Was spricht denn eigentlich dagegen wenn ein undankbarer Hundsfott wie ich einfach Leine zieht , sich aus diesem Blog verpisst und FRANKSTEIN woanders huldigt??

    Ist es die genossene Bequemlichkeit, oder etwa die Attitüde sich im Denkmantel der Dämokratie weiterhin unbeliebt machen zu wollen, sich als Made im System etablieren zu wollen? Ist es, weil ich überall sonst sofort nen Tritt in meinen feisten impertinenten Schwabenarsch bekomme?

    Wahrscheinlich beides.

    Bin eben ein Stricher ohne Kundschaft…

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  2. Dir hat doch einer mit der Kutterschaufel den Brägen eingedetscht oder kommt das von der Inzucht?

    In den Achtzigern war ich schon erwachsen und habe den Sechzigern/Siebzigern *nachgetrauert*.
    Außerdem war ich zu dieser Zeit nicht als Rucksackdeutscher dazu verdammt mich von diesem blöden Konsumzwang blenden zu lassen

    Von wem und was schwafelst du Wutnickel eigentlich? Ich kann’s ja nicht sein, denn ich bin schließlich hier geborener weißer, blauäugiger Volksdeutscher und nicht „mit dem Rucksack aufgenommen worden“ oder von irgendwo hergekommen. Kann nur einen vagen Bezug darauf erkennen, daß ich mal erwähnte, meine Eltern seien als „Rucksackdeutsche“ in das Gebiet der späteren BRD gehetzt worden (in der Fachsprache nennt man sowas „innerdeutsche Migration“), was das diffuse mounksche Genöle und Gepöbel noch armseliger macht als ohnehin schon. Nochmal: Ich bin in der schwäbischen Einfamilien- und Reihenhaus“idylle“ in relativem Wohlstand aufgewachsen und nicht in irgendeiner Flüchtlingsbarracke, du Hirni!

    Überhaupt Thema verfehlt, denn schließlich geht es hier im Text um sexuelle Freiheit, „Kinder- und Jugendpornographie“, Sexualstrafrechtsverschärfungen nach US-Vorbild und gewandelte Moral- und Wertmaßstäbe und nicht um völkische Denke auf Sonderschulniveau a la Mounk, Patriidiotismus oder irgendeine Migrationsthematik. Aber Mann konnte sich ja schon des öfteren davon überzeugen, daß der Durchschnittswutnickel nicht lesen, aber auch nicht einfach die dumme Klappe halten kann.

    Und jemand, der vergleichbar mit dem EL-lite-Titanen vitzibutzi vollgefressen rumheult, daß man hier nicht mehr möhnntschenwürdig leben könne und, buhu, MUH MERKELDIKTATUR, der soll doch selber abhauen. Zu St. Putin z.B. Oder sich am besten gleich auf den URANUS schießen lassen!

    Meine Güte, was seid ihr Klarburger doch für ein Geistesprekariat! Ihr gehört völlig zu recht von der Bullizei traktiert und niedergeknüppelt und von der Antifa massakriert. Man sollte euch am besten alle auf der Stelle totimpfen!

    Ach ja: Die eigentliche Liberalisierungsphase war ja eben so Mitte 60er bis Mitte 70er, die 80er waren aber noch davon geprägt, wie man sieht, im Guten wie im, äh, weniger Guten. Soviel noch zum einzigen Sachbezug in der mounkschen Kackekotze.

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  3. Hier noch lecker Fressi, will ja nich so sein, alte Töle:^^

    Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.

    Arthur Schopenhauer
    Parerga und Paralipomena, Aphorismen zur Lebensweisheit

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  4. Abschließend darf natürlich nicht unerwähnt bleiben, daß das Schwabenländle ebenso wie Bayern bis nach dem Zweiten Weltkrieg rückständige Armutszone und Sorgenkind des Reiches war und das ohne die Strukturhilfen durch die phöööösen Besatzer und die Schaffens- und Innovationskraft der Heimatvertriebenen auch bis heute geblieben wäre, in Inzucht degeneriert (man musz sich ja nur mal Mr. Mounk ansehen).

    Aber genug. Hier noch zur Entgiftung und inneren Reinigung ein weiteres Juwel aus unserer JESS-FRANCO-REIHE – MÄDCHEN IM NACHTVERKEHR – HARDCORE VERSION (only for private eyes)!^^

    Moppelmoeger
    Aus der guten alten Zeit. Da hatten die Darstellerinnen noch keine Plastiktitten und waren nicht tätowiert. Dafür hatten sie eine amtliche Hecke. Sehr geil!

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  5. Monk

    Na endlich komm ich Querdepp und Inzuchtopfer mit verlebtem pawlowschen Gerechtigkeitsreflex, wieder ins rechte Fahrwasser. Wäre doch ansonsten so ziemlich schade, wenn mein mopsiges Heulen nicht erhört würde.

    Köstlich!

    😀

    ***

    Wenn der Wahnsinn leise hechelt, bin auch ich zufrieden.

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  6. So, nach dem Mounk-Müll wieder zur Sache, ihr Schätzchen. Die verschärften Schandgesetze sind jetzt durch den Bundestag, müssen noch durch den Bundesrat:

    GESETZESREFORM:
    Härtere Strafen für Kindesmissbrauch beschlossen

    Auf Kindesmissbrauch und Kinderpornografie steht künftig mindestens ein Jahr Freiheitsstrafe. Einige Abgeordnete haben Vorbehalte gegen die Reform – auch wenn sich über die Abscheulichkeit des Verbrechens alle einig sind.

    In einem waren sich alle Redner im Bundestag einig: Kindesmissbrauch ist ein abscheuliches Verbrechen. „Wer sich an den Schwächsten in unserer Gesellschaft vergeht, verdient kein Pardon“, sagte Jan-Marco Luczak, rechtspolitischer Sprecher der Unionsfraktion. Mit dem Gesetz, das am Donnerstag verabschiedet wurde, reagiert die große Koalition auf die Missbrauchsfälle in Münster, Staufen, Lügde und Bergisch Gladbach: Das Strafmaß wird erhöht, die Strafverfolgung erleichtert und das familiengerichtliche Verfahren reformiert. „Das ist mehr als Symbolik“, so Luczak.

    Kindesmissbrauch und Kinderpornografie sind künftig Verbrechen: Die Mindeststrafe beträgt ein Jahr, Verfahren können nicht eingestellt werden, Untersuchungshaft kann leichter angeordnet werden. Neue Regeln gibt es außerdem für das erweiterte Führungszeugnis. Durch einen lebenslangen Eintrag soll verhindert werden, dass bestrafte Sexualtäter noch Jugendtrainer oder Kinderbetreuer werden.

    Der Besitz von Kindersexpuppen soll unter Strafe gestellt werden. Und in familiengerichtlichen Verfahren müssen die Gerichte Kinder künftig anhören und einen Verfahrensbeistand bestellen. Fachleute sind überzeugt, dass Missbrauchsfälle dadurch früher aufgedeckt werden können.

    Obwohl Grüne, Linke und FDP gerade den letzten Punkt teilen, stimmten sie dem Gesetzentwurf nicht zu. Gegenstand der Debatte war die konkrete Ausgestaltung der Strafverschärfung. Die Kritik lässt sich nicht als reflexartiges Dagegenhalten abbügeln. Die Einwände wurden in der Anhörung im Rechtsausschuss von Wissenschaftlern vorgebracht. Und auch in der Union gibt es einzelne Abgeordnete, die sich mit dem Gesetzentwurf schwertun. Auch der Richterbund und der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, äußerten sich am Donnerstag kritisch.

    Kein minder schwerer Fall mehr

    Im Gesetzentwurf ist für Kindesmissbrauch oder Kinderpornographie kein minder schwerer Fall vorgesehen. Das führt dazu, dass ein Fünfzehnjähriger, der seiner dreizehnjährigen Freundin einen Zungenkuss gibt, auch erst einmal als Verbrecher verfolgt wird. Vorgesehen ist lediglich, dass das Gericht hier von einer Strafe absehen kann.

    Auch ein Jugendlicher, der aufreizende Nacktfotos einer Minderjährigen auf dem Handy speichert, darf nicht mehr auf die Einstellung des Verfahrens wegen Kinderpornographie hoffen. Dieses Verhalten, das unter Schülern verbreitet sein soll, nannte Katja Keul, rechtspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, „hochproblematisch“. „Wir müssen über dieses Phänomen ernsthaft reden, aber wir lösen es nicht, indem wir Kinder zu Verbrechern machen und ihnen die Zukunft verbauen.“ In der Richterschaft gibt es Befürchtungen, dass diese Fälle zu viele Kapazitäten binden.

    Auch in der Union gibt es Bedenken

    Auch Rechtspolitiker in der Union teilen die Bedenken, Axel Müller (CDU) etwa, der langjährige Erfahrung als Richter und Staatsanwalt hat. Auf Fraktionsebene hatten Union und SPD daraufhin einen Kompromiss vereinbart: Bei der Bestrafung von Kinderpornographie sollte eine Abstufung nach Art der Fotos vorgenommen werden.

    Der Besitz von Posing-Nacktfotos sollte ein Vergehen sein und geringer bestraft werden als der Besitz von Fotos, die schweren sexuellen Missbrauch von Kleinkindern zeigen. So hatte es der Tübinger Rechtslehrer Jörg Eisele in seinem Gutachten empfohlen. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) aber weigerte sich, diesen Kompromiss aufzunehmen. Politiker der großen Koalition verteidigen das neue Gesetz nun damit, dass es über das Jugendgerichtsgesetz die Möglichkeit gebe, das Strafmaß zu senken.

    In einem anderen Punkt hat Lambrecht dagegen nachgegeben: Anders als geplant wird Kindesmissbrauch nicht in „sexualisierte Gewalt gegen Kinder“ umbenannt. Rechtswissenschaftler hatten vor Rechtsunsicherheit gewarnt, weil der Tatbestand auch weiterhin gewaltfreie Handlungen, etwa Liebkosungen, erfassen soll.

    Quelle: F.A.Z.

    ****

    Es wird vorgegeben, „die Schwächsten“ zu schützen und man kriminalisiert tatsächlich normales Verhalten von Kindern und Jugendlichen, stigmatisiert und kriminalisiert sie deswegen als Verbrecher und ruiniert ihnen als „Pädophile“ und „SexualVERBRECHER“ die Zukunft!

    Einen Rest von Anstand haben sich hier lediglich Grüne, Linke und FDP bewahrt, die Union wollte hingegen nur eine feinere Abstufung der inquisitorischen Kriterien. Aber gut, so ist eben ein Nacktbild einer Dreizehnjährigen ein ebensolches „Verbrechen“ wie eines, das die Penetration von Säuglingen zeigt. Puppen und Zeichnungen/Grafiken werden lebenden Menschen gleichgestellt.

    Geschissen auch auf die Bedenken der Richterschaft, über die zu erwartende Fallexplosion angesichts des Sextingverhaltens Jugendlicher. Na, die Schweinepresse wird das dann schon als Riesenginderbornowelle hypen und der Mob nach Todesstrafe schreien, die Klarburger am lautesten.

    Daß man auf die Umbenennung von Mißbrauch in „Sexuelle Gewalt“ verzichtet hat, weil man ja schließlich auch gewaltfreie Handlungen erfassen will, sagt auch ne ganze Menge. Kann es etwa sein, daß auch Kinder (Jugendliche sowieso) keine völlig asexuellen Wesen sind und ihnen durchaus gutes widerfahren kann, wenn sie entsprechend „liebkost“ und „gestreichelt“ werden?

    Natürlich wird der Dreck auch den Bundesrat passieren. Na, nehmen wir das wie’s kommt. Da diese Gesetzesperversion wie man sieht, vor allem bei den Kackservativen, Rääächten, Klarburgern, AfD-Kleinspießern, Reichs- und Querdeppen auf Zustimmung stößt, bereitet die Aussicht darauf, daß dieses PACK in Zukunft anderweitig vermehrt Schlagstock und Stiefel zu schmecken bekommen wird, eine umso größere Genugtuung.

    Ach ja, in dem Text steht nichts davon, aber nach der Gesetzesreform ist es künftig auch ein Verbrechen, Kindern oder Jugendlichen Pornographie zugänglich zu machen. Also entsprechende Bilder, Magazine usw. rumliegen zu lassen oder in nicht verschlossenen Schränken aufzubewahren, wo sich Kinder Zugang verschaffen können. Meine ersten Pornos waren Magazine, die Klassenkameraden aus dem Nachtkästchen der Eltern entwendet hatten und auf dem Schulhof rumzeigten. Echt heißer Stoff, der einem als Zehnjährigen zugleich Übelkeit wie Erregung verschaffen konnte, höhö. Mich mich wurmte es nur etwas, da nicht gegen anstinken zu können, da es bei uns höchstens mal den Playboy gab… 😦

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  7. Auf PIPI deliriert man währenddessen weiter in gewohnter Weise von der grünen PÄDO-GEMAECHTERGREIFUNG:

    Schuetzt unsere Kinder 28. März 2021 at 18:23
    Sehr interessant:

    Für Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen weltweit

    […]

    Wir engagieren uns dafür, Frauen und Mädchen den uneingeschränkten Zugang zu gleichwertiger Bildung zu sichern so-wie ihre sexuellen und reproduktiven Rechte zu schützen.

    Wenn Mädchen ausdrücklich mitgenannt werden, sind auch Kinder gemeint.

    Frauen und Mädchen sollen ein Recht auf „sexuelle Selbstbestimmung“ haben. Heißt: Wenn das Mädchen einverstanden ist, und keine Gewalt im Spiel ist, soll der Akt straffrei bleiben.

    http://www.pi-news.net/2021/03/gruenes-wahlprogramm-antifa-und-fridays-for-future-auf-exekutivebene/

    Ja, so sollte es tatsächlich sein, was spräche dagegen? Wär ja wirklich ein Grund, die Grünen zu wählen. Da gerade die Grünen aber völlig unter Uncle Sams Fuchtel stehen, muß man schon extrem bösartig oder ein extrem dummer uninformierter Deutschmops sein, um das so zu interpretieren und derartiges zu verzapfen.

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  8. Referenzdepp und Prachtexemplar:

    Das_Sanfte_Lamm 25. März 2021 at 08:57

    (…)

    Schnurstracks ind die multikulturelle ökologische Vorzeigegesellschaft, in der alle Menschen glücklich sein werden und jeder jeden liebt.

    Im Klartext:

    Halb Afrika wird kommen, der Islam wird verkappte Staatsreligion.
    Jeder, der auf dem Papier mehr als nötig besitzt, wird zugunsten der Neubürger aus Afrika geschröpft, bis er gar nichts mehr besitzt. Individualverkehr wird soweit we möglich abgeschafft.
    Der gesamte Lebensalltag wird ideologisiert, schon Kinder im Vorschulalter werden indoktriniert und sexualisiert, Pädophilie wird schrittweise in Salamischeibentaktik nach und nach aus dem Strafrecht verschwinden und dadurch legalisiert.
    Die Antifa und sonstige NGO’s werden mit behördlichen Befugnissen ausgestattet und dürfen beim Bürger kontrollieren, ob man sich linientreu zum Multikulturalismus und „Ökoismus“ verhält.
    Alles zu utopisch?
    Ich denke nicht

    http://www.pi-news.net/2021/03/finale-vertrauenskrise-fuer-cdu-csu-und-regierung-gruene-erstmals-vor-union/#comments

    .

    Tatsächlich ging es schrittweise und in Salamischeibentaktik in genau die entgegengesetzte Richtung, nämlich von einem leidlich humanisierten Sexualstrafrecht in den 60ern und 70ern zur völligen Ächtung generationenübergreifender Sexualität und weitestgehender Pathologisierung und Kriminalisierung der Sexualität von Kindern und Jugendlichen untereinander. Schrittweise und in Salamitscheibentaktik ausgehöhlt wurde das „Recht auf sexuelle Selbstbestimmung“, das Strafrecht in Sachen „Pädophilie“ auf das groteskeste ausgeweitet und verschärft. Dies erfolgte über Jahre und auch während rot-grüner Regierungen, weshalb nicht davon auszugehen ist, daß sich selbst unter grüner Schranzlerschaft was grundlegendes dran ändern wird.

    Daß die üblichen rääächtsen Referenzdeppen davon nichts mitbekommen, ist zwar bei fairer Betrachtung dadurch zu erklären, daß diese Dinge eben großteils hinterrücks durchgezogen werden, während vorne herum moralerpresserische Hexenjägerstimmung geschürt wird, allerdings bleibt der Eindruck, daß man es denen auch an die Stirn nageln könnte ohne daß die was merken. Der Pöbel denkt tatsächlich, es geht gegen Leute wie Dutroux und solche, die Säuglinge durch den Fleischwolf drehen um ADRENOCHROM zu ernten, lol, tatsächlich ist der Bildchentausch unter Gleichaltrigen jetzt ein VERBRECHEN und der Fünfzehnjährige, der eine dreizehnjährige Freundin hat und ihr einen Zungenkuß gibt, ein SEXUALVERBRECHER, der sich auf lebenslänglichen Eintrag ins Führungszeugnis gefasst machen kann, falls sich das Gericht nicht „gnädig“ zeigt. Was sind wir doch auf den Hund gekommen! Unfassbar!

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      1. In der Tat sind bei den Vorgehensweisen vergleichbare Muster zu beobachten, was die Hysterisierung, Manipulation und Irreführung der Öffentlichkdeit betrifft. Neulich z.B. in einem Interview des momentanen Obersten beim VS (Name vergessen) in der FAZ zum Thema Extremismus meinte dieser der Zerinnerung nach daß zwar die Linksextremisten führend seien was Sachbeschädigung, Angriffe auf Polizisten etc. beträfe, bei den Tötungsdelikten wären aber eindeutig die Rechten führend. Als Beispiele benannte er unvermeidlicherweise NSU, Lübke, Halle, Hanau. Wir wissen, daß zumindest die ersten drei sowas von gegen den Wind stinken und auch bei Hanau kann man mit einiger Berechtigung zu dem Schluß kommen, daß es doch egal sei ob man es jetzt, so frei nach LOPFTPUST, noch mit Formfleisch zu tun hat oder sich schon jenseits des Fleisches, im Reich der vollkommenen Synthetik, befindet. Für denjenigen, der nur „Mainstreammedien“ rezipiert und alles darüber hinaus als Verschwörungsquatsch abtut, ist diese Darstellung auch völlig logisch und stimmig und erklärt die ganze Verve, mit der „gegen Rechts“ geballert wird, hinreichend. Man muß schließlich den Anfängen wehren, und das notfalls schon bei Sarah Wagenknecht.

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  9. Und so, wie man sich fragen kann, was etwa Sarah Wagenknecht mit „Die Rechte“ oder „Der dritte Weg“ zu tun haben soll, kann man auch hinsichtlich der Aufhänger der aktuellen Hysteriekampagne und den unvermeidlichen Gesetzesverschärfungen zu dem Schluß gelangen, daß den Opfern echter Pädokrimineller nicht damit gedient sein wird, daß ein Fünfzehnjähriger, der mit einer Dreizehnjährigen rumknutscht, nun als VERBRECHER und ZUNGENKUSS als VERBRECHEN eingestuft wird, mit sämtlichen Konsequenzen. Viel näher liegt die Vermutung, daß man hier ganz andere Ziele verfolgt.

    In einem der Aufhänger ging es da drum, daß das Jugendamt Kinder in die Obhut eines Dauercampers gab und es in dessen gemütlicher Gerümpelbude angeblich über längere Zeit zu sexuellen Aktivitäten kam, wo die Kinder einem Kreis von Erwachsenen und auch Jugendlichen zu Diensten gewesen sein sollen und pornographische Aufnahmen und Videos angefertigt worden wären. Mehr läßt man nicht nach draußen, angeblich um die Kinder zu schützen. Eher ist jedoch zu vermuten, daß man versucht, anstatt mit knappen, natürlich anonymisierten, Schilderungen ein realistisches Bild von dem zu vermitteln, was passiert ist, durch vage aber sensationsheischende Formulierungen im Sinne von „schlimmschlimmschlimm“, „das Grauen“, „jenseits des Vorstellbaren“ usw. eine entsprechend hysterische Stimmung in der Bevölkerung zu schüren.

    Genauso im zweiten Fall, wo ein Perverser in einer angeblich zu einer Art Studio umfunktionierten Gartenlaube einen kleinen Jungen zusammen mit Gleichgesinnten über einen längeren Zeitraum hinweg stundenlang mißbraucht haben soll, natürlich auch mit Videoaufzeichnungen und Live-Zuschaltungen innerhalb eines Zirkels.

    Hier reicht es eigentlich, festzustellen, daß die notwendigen Gesetze, um solche Leute aus dem Verkehr zu ziehen, schon immer da waren. Mit der durchaus fragwürdigen „Sicherheitsverwahrung“ kann man sie auch „wegsperren, für immer“ (G. Schröder). Daß es hingegen bei der Bekämpfung solcher Verbrechen hilfreich ist, knutschende oder anderweitig sexuell aktive Teenies als VEBRECHER zu behandeln, kann man, gelinde gesagt, getrost in Frage stellen.

    Genauso konnte man de fakto auch schon in Folge der letzten Verschärfungen wegen des Besitzes von Mangas, Cartoons und sonstigen rein fiktionalen Darstellungen von „Kinderpornorgraphie“ ins Kitchen wandern, auch wenn das nach meiner Kenntnis hier nie erfolgt ist. Darauf verwies ja auch die Frau Lambrecht, als der Druck und das Geschrei losging, von wegen sie hätte da was verschlafen. Na, jetzt ist sie dafür um so eifriger und auch dieses „Vergehen“ ist jetzt ein „Verbrechen“.

    Man kann, so wie ja auch die Richter und Juristen, zu dem Schluß kommen, daß die zu erwartende Explosion der Verfahrenszahlen das System überlasten werde und die Frage in den Raum werfen, ob damit tatsächlich auch die Ermittlungen bezüglich tatsächlicher sadistischer Pädokriminalität erschwert werden.

    Es sieht also ganz so aus, als sei nicht die Verfolgung tatsächlicher Verbrechen der Grund für die in dieser Hinsicht vollkommen unnötigen und kontraproduktiven Gesetzesverschärfungen, sondern eben die Implementierung eines sexuell repressiven Willkürsystems. Wie ich immer betone, kann und muß man auch nicht alle kleinen Sünderlein bestrafen, es reicht, wenn es hier und da immer mal wieder eine Handvoll erwischt, an denen dann das Exempel statuiert wird, so wie zu Zeiten der Inquisition.

    Das ist alles so offensichtlich, daß die Verantwortlichen schon wissen, warum sie das HINTERRÜCKS und HEIMTÜCKISCH durchziehen und es nie das große Thema in den Medien darstellt, was denn der genaue Inhalt der Reformen ist. Da wird dann nur das Notwendigste berichtet, so von wegen es gehe gegen Kinderporno, Mißbrauch,sexuelle Gewalt – wer will da schon was dagegen sagen? Die meisten Leute lesen eh nur die Schlagzeilen und nicht das Kleingedruckte oder gar zwischen den Zeilen. Daß die sexualhöllische FAZ als eine der medialen Haupttriebkräfte das Beispiel mit dem Fünfzehnährigen und der Dreizehnjährigen überhaupt gebracht hat, ist als kleines Zugeständnis an den Informationsauftrag zu werten, wenn das Ganze dann im Parlament dann wieder doch nicht so rund läuft, wie man’s gern hätte, kommt halt auch die FAZ nicht drum rum, kurz zu erwähnen, was denn die widerporstigen Grünen, Linken, die FDP dagegen einzuwenden hatten. Dabei sagt dieses Beispiel allein schon so ziemlich ALLES.

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  10. Sexaufklärung aller Orten, nur nicht über das, wo wirklich der Hammer dranhängt:

    Jana Pallaske: Die Schauspielerin will im TV über Masturbation aufklären

    „swi/Brigitte

    Jana Pallaske ist wohl bald in einer ganz besonderen Rolle im Fernsehen zu sehen: Sie plant eine eigene Show, in der es um Selbstbefriedigung gehen soll.“

    Toll.

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    1. Schön ,wenn dir das Gesabbel des geläuterten Anarchos hilft und du dich jetzt nicht mehr von FRANKSTEINs Freikorpsgeschichten zur Wutbürger-Demo aufhetzen läßt.

      Was das Thema hier betrifft, ist mit dieser Selbsterkenntnis eines Meta-Schwurblers nichts anzufangen, schließlich geht es um ganz konkrete Dinge und nicht um irgendein anarchistisches Wolkenkukuksheim von „herrschaftsloser Gesellschaft“ oder so.

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      1. Monk

        Frankstein ist für mich eine Art Selbstoffenbarung inwieweit diese propagierte Gesellschaft von Führern eines neuen Reiches sondiert werden soll.
        Diese Wutburgerdemo ist ein rezeptbedingtes Geschmackserlebnis ohne Quatsch mit Soße. Aufgehetzt werden nur jene, die sich nicht entscheiden können ob sie sich weiterhin mit ihren kulinarischen Ergüssen seitens gelebten Ereignisbuden aller Art ihr Genussempfinden pflegen wollten, oder sich aber im Ketschap einer verständigten Vielfältigkeit grillen lassen möchten.

        Im Übrigen bin ich doch sehr gespannt, wie sich ganz konkrete Sachlagen in deinem Laden noch weiterhin verleugnen lassen werden.

        😀

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  11. „Frankstein ist für mich eine Art Selbstoffenbarung inwieweit diese propagierte Gesellschaft von Führern eines neuen Reiches sondiert werden soll.“

    Aha. So ist das also. Lol.

    „Im Übrigen bin ich doch sehr gespannt, wie sich ganz konkrete Sachlagen in deinem Laden noch weiterhin verleugnen lassen werden.“

    In diesem Beitrag geht es z.B. um ganz konkrete Sachlagen die weithin geleugnet und von kaum jemandem thematisiert werden. Wenn du das doof findest, kannst du gerne in ein Mainstream-Wutburgerblog deiner Wahl weiterziehen. Wo ist das Problem?

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  12. Zur „konkreten Sachlage“ der unheiligen Allianz zwischen Fermanzen und Pfaffen die Berufung eines Hinterladersektierers auf Schwarzer, Emma, Wildwasser um vom Treiben unter der Soutane abzulenken:

    Im Bemühen, einen (sehr kleinen) Beitrag zum Ganzen der Thematik zu leisten, bringe ich zunächst eine Stellungnahme von Alice Schwarzer, der unermüdlichen Kämpferin gegen Pornographie, Prostitution und Frauenhandel. Ich zitiere sie aus dem Editorial der
    Frühlingsausgabe von EMMA.

    “Jedes vierte bis dritte Mädchen, jeder zehnte Junge ist heute ein Opfer des sexuellen Missbrauchs…Allein in Deutschland werden nach Schätzung des Kriminologischen Instituts Hannover Jahr für Jahr etwa eine Million Kinder missbraucht, in neun von zehn Fällen sind es
    Mädchen. Und drei der vier Täter sind keine bösen Fremden oder Lehrer, sondern es ist der eigene Vater, Onkel, Nachbar…”

    Opfer dieser frühesten und tiefsten Brechung, die einem Menschen widerfahren kann. Und die meisten leiden lebenslang an den traumatischen Folgen. Endlich reden wir also darüber. Über die Verharmlosung und das Wegsehen. Aber das bitte nicht nur in Bezug auf die Internate… Der Missbrauch ist keine Erfindung der katholischen Kirche – auch die “Sexuelle Revolution” hat eine fatale Rolle gespielt. Und Feministinnen reden seit über dreißig Jahren gegen taube Ohren… Und er hat auch nichts mit dem Zölibat zu tun…

    EMMA war 1978 im deutschen Sprachraum die erste Stimme, die die Existenz von Inzest und Missbrauch zum öffentlichen Thema machte. Nachdem das siebenseitige Dossier (“Das Verbrechen, über das niemand spricht”) erschienen war, regte sich jedoch – nichts. Kein einziger
    Leserinnenbrief. Und das in Zeiten, in denen EMMA auf einen Bericht über Klitorisverstümmelung zum Beispiel Waschkörbe von empörten Briefen bekam. So tabu war das Thema Missbrauch.
    In der Folge der EMMA-Berichterstattung jedoch entstanden die ersten Initiativen zur Hilfe für die Opfer (die Wildwassergruppen). Und 1980 erregte das Buch der Amerikanerin Florence Rush, “Das bestgehütete Geheimnis”, ein internationales Aufsehen. Zum mindesten im Westen.
    Das Thema war angekommen. Doch der bittere Protest der Frauen gegen Vergewaltigung von Frauen und Kindern hatte wenig Chancen gegen den flotten Zeitgeist der „sexuellen Brefreiung“. Daher machte Front von taz (Pädophilie ist ein Verbrechen ohne Opfer) bis Quick (“Die süßen Lolitas”). Ideologisch führend waren 68er, etliche von ihnen waren auch in der tonangebenden “Deutschen Gesellschaft für Sexualforsachung” aktiv, wie der Sozialpädagoge Prof. Helmut Kentler.

    https://www.spurensuche.info/wp-spurensuche/portfolio/sexueller-missbrauch-von-kindern-und-jugendlichen-und-kein-ende/?pdf=5425

    Soll das schleimheilige Pfaffenpack doch in der Hölle schmoren!

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