Obscene MOB-Scene

-Marilyn Manson – mOBSCENE (Official Music Video)-

If it looks like a duck, swims like a duck, and quacks like a duck, then it probably is a duck (Duck Test)

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Immer schauerlichere Geschichten hört man über den finsteren Unhold und Wüstling Brian Warner aka „Marylin Manson“, so weiß z.B. Bornosternchen Jenna Jameson, die in den 90ern eine Affaire mit diesem Herrn hatte, daß dieser beim Sex zu angeblich vampirhaftem Beißen geneigt hätte, wobei das Techtelmechtel ihrerseits erst abgebrochen wurde, nachdem Manson seiner entflammten Leidenschaft für sie dergestalt in lyrischem Minnesang Ausdruck verliehen hatte, als daß er davon träume, sie lebendig zu verbrennen! Boah ey! Da gefriert einem ja erst das Blut in den Adern um dann empört hochzukochen!

Dem „Rolling Stone“ offenbarte Jenna:

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Sobald er anfing, gewalttätig mit mir zu kommunizieren, dachte ich: ‚Auf Wiedersehen, Brian‘. Auch die blauen Flecken, die er mir zufügte, waren nicht lustig“, führt sie weiter aus.

„Gewalttätiges Kommunizieren“ und „blaue Flecken“? Um PIHIMMELS WILLEN! Wehret den Anfängen! Mach mir doch kein‘ Knutschfleck!

-IXI – Der Knutschfleck 1983-

Ene mene muh heraus bist du

Du darfst bei ´ner Arbeit rüberschielen, du, mit Krampen auf mein´ Lehrer zielen. Du darfst mit mir Sackhüpfen, du, ab und zu mein Röckchen lüften. Du darfst alles was du willst, nur eins das nicht! Mach mir doch kein Knutschfleck alles nur kein Knutschfleck so’n Fleck hat nur den einen Zweck der Knutschfleck bleibt und du bist weg

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Manson selbst beteuert dagegen auf Instagram, daß die aktuellen Vorwürfe eine groteske Verzerrung der Realität darstellen würden, seine intimen Beziehungen seien stets eine zur Gänze einvernehmliche Angelegenheit unter gleichgesinnten Partnern gewesen, unabhängig davon wie und warum sich jetzt andere dazu entschlossen hätten, die Vergangenheit falsch darzustellen und das sei die schlichte Wahrheit.

Marilyn Manson auf Instagram

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Aber was bedeutet schon „einvernehmlich“ im sexualhöllischen, weltweit expandierenden Barbarenimperium, in dem schon einvernehmliches Fummeln oder von mir aus auch Ficken von like-minded Teenies zwangsläufig „gegenseitige Vergewaltigung nach dem Gesetz“ (Statutory Rape) dastellt und mit Knast und Eintrag in öffentlich einsehbare Sexualtäterregister geahndet wird? Und welche „Andren“ denn, es waren doch zunächst mal die Gschpusis höchstselbst? Überhaupt kann dieser Fetisch-Freak im Wolfspelz Kreide fressen soviel er will, die Schleusen der Sexualhölle stehen nun sperrangelweit offen. So weiß die Musikerin Phoebe Bridges von einem „Vergewaltigungsraum“ zu berichten, der ihr in Mansons Anwesen „gezeigt“ worden sein soll! Und Sarah McNeilly, eine weitere EX wollte gar zu Erziehungszwecken „weggesperrt“ worden sein, während „man“ anderen, die über das schändliche Treiben des ach so sauberen Schwiegermutterlieblings öffentlich Zeugnis ablegen wollten, die Haustiere umgebracht hatte! Da fragt sich der Erzähler schon demütig, was denn als nächstes kommt! Etwa die mit dem Baseballschläger totgeknüppelten Pferde an der MacMartin Prescool? Die Löwenzwinger, in die denen dort unartige Kinder angeblich den Bestien zu Fraße vorgeworfen wurden, die Säuglingsopfer in unterirdischen Gewölben? Die Kotorgien und unterirdischen Gänge zum Leichenschauhaus, von dem im Münsterraner Montessori-Prozeß grausige Kunde geoffenbart wurde? Also die Pizzabäckerei des Satans und die ADRENOCHROM-Exzesse der Gegenwart wären doch das mindeste, immerhin soll (kleiner Scherz für Kenner) auch der verschollene „TEUTONENFISTER“ „KILLERBEE“ nach unbestätigten Quellen dabei beobachtet worden sein, wie er regelmäßig in Warners Anwesen ein- und aus ging!

Evan Rachel Wood, mit der alles anfing, ist wohl einer Ein-Mann-Grooming-Gang in Gestalt des Herrn Warner in die Hände gefallen, einem wahren Satan in Menschengestalt, was wirklich niemand ahnen konnte bei einem „Anti Christ Superstar“:

Wobei es hier schon anzumerkeln gilt, daß Marylin Warner sich selbst auch vortrefflich als ewig mißverstandenes Opfer zu gerieren verstand, etwa in Michael Moores Pseudodokupolemik „Bowling for Columbine“ in der neben allerhand hahnebüchenen und halbgaren Anekdoten aus dem lostigen Alltag des bestenfalls halbzivilisierten Barbarenimperiums – etwa an Bankschaltern würden schwere automatische Knarren den glücklichen Gewinnern eines Preisausschreibens ausgehändigt – auch besagter Fetischladen-Rocker sich bitter beklagte, wie schwer man es doch hätte wenn man in einer Welt, in der nur Schönheit und Erfolg zählten, eben nur ein bißchen anders wäre und sich deshalb, so der mooresche Tenor, niemand über Schulmassaker zu wundern brauche wenn man dann noch berücksichtige, wie die Hinterwäldler-Nation vor Waffen starre.

Jaja, „anders als die anderen“ -dabei konnte sich doch jeder eigentlich denken, daß, wenn an der Selbstinszenierung Mansons auch nur ein Bruchteil der realen Person entspräche, der Herr eben nicht so sehr auf Blümchensex, sondern schon mehr auf Kratzen und Beißen und auch ein kleines Bißchen Haue steht und zwar eher auf aktive denn passive Art und Weise. Denn wenn etwas aussieht wie ein Fetisch Freak, rumläuft wie ein Fetisch-Freak und quakt wie ein Fetisch-Freak – dann könnte es ja mit einiger Wahrscheinlichkeit auch ein Fetisch-Freak sein, der gerne mal ein wenig den Vampir raushängen läßt und bizarres Zeug zusammenträumt, nicht wahr?

Im zwanzigsten Jahrhundert hat mancher sich gewundert, außerdem musz hier mehr Godwin’s Law rein.

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Jeder habe es gewußt – die Band, die Produzenten, alle Verantwortlichen, das ganze Umfeld und niiieeemand habe etwas gesagt, schrillt es aus dem Hexenkessel der aktuell fünf Anklägerinnen, die von Manson gegroomt, emotional abhängig gemacht, gequält und terrorisiert worden sein wollen. Klar, und wers nicht gewußt hat, der hätte es sich denken können. Der Erzähler selbst kann nur sagen, daß ihn der Herr Manson eher langweilte und ihn mit seinen ganzen wüsten Posen und Possen nicht gerade mitreißen konnte. Obgleich selbst „dunkler“ Musik nicht abgeneigt, mußte er sich ab und an wundern, daß so etwas finsteres wie Manson so gehyped und auf MTV rauf und runtergenudelt wurde, mit teils ziemlich aufwendig gemachten, surrealen Videos, wie etwa zu „Sweet Dreams“, einem Eurythmics-Cover, wo Manson wie ein in Teer und Pech getauchter Cowboy aus der Hölle auf einem riesen Eber durch die Gegend ritt. Was wollte der Künstler uns damit bloß sagen? Etwa Gesellschafts- und Sozialcritique ausdrücken? Sich darob beschweren, daß die Verhältnisse im Barbarenimperium doch wirklich „zom aufdr Sau nausreita“ wären, wie der Schwabe zu sagen pflegt? Oder lief hier eine Art Sozialexperiment, in dem Kinder und Jugendliche beständig mit dunklen Botschaften und Stimmungen beschallt wurden? Wie gesagt, der Erzähler wäre so ziemlich der Letzte, der da generell ein Problem mit derartigen künstlerischen Ausdrucksformen hätte, aber wenn so etwas auf einmal zum Mainstream aufgebläht daherkommt wird es ihm irgendwie regelmäßig leicht wunderlich und absunderlich, so wie auch bei dem grassierenden Nigger-Gangsta-Geräppe, das mit einem Aufwand, einer Vehemenz gepusht wurde als gelte es einen Krieg zu gewinnen. Einen Krieg zu gew…., äh, ja, Manson war nicht nur bei Jugendlichen, sondern auch etwas Älteren ziemlich angesagt, die schon irgendwie fest im Leben standen, aber letztlich doch nur Vorstadtgören mit wohlhabenden Eltern waren, sich nichtsdestotrotz für irgendwie alternativ hielten und auf einen Michael Moore nichts kommen ließen, so wie er da die spießigen waffenvernarrten Ami-Hinterwäldler geißelte, die alle verachtenswerterweise in ihren sicheren sauberen Vorstadtidyllen hausen wollten, also so, wie es diese großen Kinder selbst am allerliebsten hatten! Und natürlich müsse es sein, daß da einer auch die dunklen Seiten des Lebens besingt, also genauso wie in dem ganzen komischen Nu-Metal-Hybridschrott jener Tage wie Korn, Linkin Park und ähnlichen Zumutungen, die diese Klientel für einen wahren Kontrapunkt zu Britney Spears und Backstreetboys und Kommerzkacke hielt. Und überhaupt stünde so ein Manson eben für das anders Sein an sich und das wäre auch gut so, also genauso gut, wie die Paarung von Moore, Manson und dem Columbine Massaker tatsächlich eine optimale war.

Nun aber weht ein anderer, ein wahrlich fleischfressender Wind und die schauerlich wehklagend heulenden Rachedämonen*innen des #määhtuu-Zeitalters haben den sauberen Antichrist-Superstar eingeholt, der die Massen begeisterte und Teenagermädchen „groomte“. Doch halt, Mooohmeent, waren die nicht alle schon volljährig? Und wird nicht überhaupt immer die Girl- und Frauenpower beschworen und daß Jugendliche viel schlauer als die ganzen Boomer und alten Umweltsäue sind, die ihnen die Zukunft klauen und versauen? Und jetzt heißt es: „Buhuhuuuu, ich war doch mit 19 oder 25 oder weißderschinder noch ein Kind, buhuhuuu, hatte vom „Ententest“ keine Ahnung und vom Tuten und Blasen noch viel weniger? Erinnert irgendwie an das Gretaphänomen, das Gallionsbalg konnte auch die dicksten Töne auf den höchsten Ebenen spucken, wurde gar als begnadetes rhetorisches Wunderblag gehandelt, das mit „Wissenschaftlern auf Augenhöhe“ disputieren zu vermöge und wer da dagegenhielt, mußte sich von den Verstrahlten vorwerfen lassen, er greife „ein Kind“ an! Eine damals Sechzehnjährige wohlgemerkelt, die jetzt endlich 18 geworden ist und nun hoffentlich auf genau auf die Art gewürdigt wird, wie es eine heilige Jungfrau verdient hat, auf daß die Dämonen*innen nur so aus ihr rausgerammelt werden, aber das nur am Rande.

Hey Beavis, wouldn’t it be cool, to have money and chicks, uhuhuhu? Yeah! Money! And Chicks! ehehehehe

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Es ist doch immer das gleiche: Irgendwelchen Populärtypen mit Money und Chicks und so hetzt man jetzt nach Dekaden die Haremsweibchen von dereinst auf den Hals, denn ob jetzt SM-Spielchen oder nicht, irgendwas war immer in solchen Beziehungen, daß sich gegebenenfalls zur Haßgranate anschärfen ließe, und sei es der Laufpaß zugunsten einer Neuen oder sonstige Kränkungen und Herabsetzungen gegenüber den anderen Hennen auf dem Hühnerhof, was bei entsprechender Indoktrination und permanenter Einflüsterung das ganze Ding als immer weniger einvernehmlich erscheinen läßt und am Ende, ja, da ist man eben nur noch Opfer, am besten noch „im warmen Mief der Gruppe“ (Wiglaf Droste) und dann gibt es kein Halten mehr, denn sind bestimmte Umstände erst mal gegeben, ist die Opferrolle eine ausgesprochen mächtige, zumindest gegenüber allen irgendwie weißen Männern. Beim numinosen Neger ist sowas weder Mißbrauch noch „häusliche Gewalt“, deren „Opfer“ sich neuerdings Über- und nicht etwa „Erlebende“ nennen, ein trendy Ding übrigens, für das es schon ein eigenes Merchandising gibt, sondern „a tortured, touching LOVE-SAGA“:

The tortured, touching love saga of Cicely Tyson and Miles Davis

Da kommen bestimmt nicht nur dem DE die Tränen!

Btw.: Hände weg vom Pokern, denn es ist, wie MAD schon vor Jahrzehnten riet, nicht nur total eklig sondern auch auf Dauer überaus schmerzhaft, ständig so einen Kern im Arsch stecken zu haben! Und VORSICHT bei TikTok:

Tiktok in Italien unter Druck nach Tod von Zehnjähriger

Nach dem tragischen Tod einer Zehnjährigen in Palermo, gerät die chinesische Videoapp Tiktok unter Druck. Die kleine Antonella hatte sich nach Medienberichten bei einer Tiktok-«Challenge» mit einem Gürtel bewusstlos gewürgt.

Tiktok in Italien unter Druck nach Tod von Zehnjähriger (yahoo.com)

Böse Zungen meinen ja, TikTok sei sowas wie ein Instrument der „natürlichen Auslese“. Der DE findet sowas jedoch schon ziemlich bösartig. Allerdings häufen sich durchaus entsprechend interpretierbare Ereignisse und auch sonst sieht man, daß gerade dort nicht grade die Intellenzgiganten*innen rumhampeln. Dennoch sollte man auch bei aller Tragik das positive sehen: Es wurde wenigstens kein „Sexting“ betrieben und dadurch GINDERBORNO hergestellt! Unglaublich, wie früh die Gfraster mit sowas anfangen!

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Ein Gedanke zu “Obscene MOB-Scene

  1. B-Mashina

    Ja, auch eine nicht ganz unfundierte Sichtweise:

    Weil, like, Marilyn und Manson, like, its like, its like american society maaaaaaan. Waffen sind schlecht maaaaaan. Diese behinderte Moral die sich hinter der Hitlers Auto Ästhetik verbirgt macht jemanden überhaupt erst angreifbar für moralische Vorwürfe.

    Was für ne weinerliche Lusche. Das ist nicht metal, das ist gar nichts.
    Ey kennt einer von euch noch diesen einen NSBM Song wo es heißt Nonnen werden vergewaltigt und zu Tode gequält? „Es spreizen sich die Flügel des Schmetterlings“ und so ich kann den nicht mehr finden. Kenn auch die Band nicht mehr das war in so nem ganzen Absurd und Totenburg Mix drin.
    Die Zerstörung von der Kunstfigur Manson und damit der Karriere von Brian Warner wie die Hässlette eigentlich heißt ist unterhaltsamer als alles was er produziert hat. Wenn sein Kopf als jüngstes rollt und den anderen hinzugefügt wird dann soll es so sein. Schädel für den Schädelthron und so.

    Überhaupt finde ich die MeToo Bewegung mittlerweile ziemlich gut, zumindest besser als das was sie einreißt. Ich finde sie hat auch bessere Ästhetik und ihr Verständnis der Welt als Sex und Gewalt sehr viel authentischer.

    Vor dem Gericht in Manhattan, in dem Harvey Weinstein wegen Sexualverbrechen verurteilt wurde, steht jetzt eine Medusa-Statue – nackt und mit einem abgeschnittenem Kopf in der Hand. Das löst Kontroversen aus. Auch eine weitere neue New Yorker Frauenstatue macht Schlagzeilen.

    – Welt

    Medusa klar PAWG, Phat Ass White Gorgon

    Die Darstellung des italienischen Künstlers und Med Mongrol Luciano Garbati lässt sich nicht durch den Blickwinkel der Kritik verstehen, da sie als Avatar der MeToo Bewegung ja nicht den Kopf ihres Schänders Poseidon hält, auch nicht den des fetten Juden Harvey Weinstein, sondern den des apollonischen Heros Perseus, sondern ist eben nur eine rohe Darstellung von Sex und Gewalt.
    Und was das angeht ist es nicht die erste Statue die in Amerika aufgestellt wird, denn gerade die erste Statue für eine Frau die in Amerika aufgestellt wurde war die für Hannah Duston, welche 1697 mehrere Indianer eines Stammes von dem sie entführt wurde mit einem Beil erschlagen und skalpiert hat, inklusive Frauen und Kinder.

    A century after killing and scalping ten Native Americans, she was memorialized in what might well be the first public statue of a female in America.

    – Smithonian Magazin

    Die möchte ich mal auf ner Hollywood Casting Coach sehen. Die kommt zurück mit lockigen Skalps wo ne Kippa drauf steckt und Lampenschirmen gespannt über den Topf einer Birkenfeige lol.

    Alles was in die Richtung geht Gewalt wieder als öffentliche Tugend darzustellen geht in die Richtung männliche Tugenden zu fördern wo pseudo-hardcore Hässlichkeit aussortiert wird und dadurch auch wieder weibliche Tugenden gefördert werden.

    http://post-collapse.blogspot.com/2021/02/sex-and-violence-vi.html

    ***

    Mann jetzt bin ich wieder echt komplett fertig, NV! Ich denke aber, daß Du mit Manson absolut recht hast und die Story von der Skalplady, der als erster Frau in den Staaten ein Denkmal gesetzt wurde, ist nur noch geil! Tja, SO sieht echte Wissensvermittlung und Bildung aus…^^

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