„I hate white men and you know why!“

„Diamonds of Kilimanjaro“ – Mit Katja B. (16) durch die Dschungel der Kanaren und der Rassismusdiskurse

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political incorrectness is the only way to find peace

Open the Light AUA (Youtube-Kommentator)-

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– Morning, Venus! How are the zebras?
– Black and white.


Au Mist, falscher Film! Oder doch nicht so ganz? Fest stehen jedenfalls BELOVED Katjas kolonial-dominante …, äh, wollte sagen: fest steht, this is RAYCYST AF by nowadays standards, isn’t it?

Bild Screenshot Youtube

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Mit „Diamonds of Kilimanjaro“ (1983), hat sich der DE nach der nach wie vor ungeschlagenen „Eugenie -Historia de una perversión“ aka „Lolita am Scheideweg“ und „Lilian – the perverted virgin“ nun das dritte von insgesamt fünf Werken des obsessiven spanischen „King Of Exploitation“, Jess Franco, reingetan, in denen die junge, wunderschöne Katja Bienert, zu jener Zeit so etwas wie ein deutsches „Lolita-Wunder“, als Manifestation der Göttin der Jugend brillieren durfte. Diesmal war es allerdings „keine leichte Kost“, wie der Michel zu sagen pflegt.

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Der Erzähler fühlte sich ja bislang bei den surreal behauchten „Trash“-Streifen der spanischen „Regielegende“ gut aufgehoben, konnte diese, ob mit oder ohne Katja, stets als Vehikel zur Flucht aus der verseuchten und sexualhöllischen Tristesse dieser dunklen Tage nutzen um sich wohlig in diese surrealen Retro-Parallelwelten sinken zu lassen wie in ein heißes Schaumbad.

Nur hier wollte ihm das nicht richtig gelingen. Immer wieder schreckte er hoch, durchfuhr es ihn „Wo bin ich hier eigentlich?“ Ja, wiederholt ertappte er sich gar bei schnöseligen Gedanken, die er längst gebannt zu haben glaubte, wie etwa „Was ist denn das nur für ein unglaublicher Schund?!“ und das nicht in ironisierter und tatsächlich positiv zu verstehender Werteverkehrung wider die „U“- und „E“-Unkultur a la typisch DEUTSCHE vita. Kurz: Es fiel ihm zunächst überaus schwer, diesen Film irgendwie als Ausdruck des verspielten Genius eines Jess Franco zu begreifen, zu sehr wurden hier erstmal die Schmutz-und-Schund-Sensoren getriggert.

Tatsächlich wirkt „Diamonds of Kilimanjaro“ zunächst wie der ausgesprochen billige Abklatsch, der armselige Versuch eines klassischen Abenteuerfilms. Der Erzähler ist immer noch benommen von der Wucht dieses Werkes und muß deshalb sicherheitshalber zur Wiedergabe der Handlung auf Wikipedia zurückgreifen, um sicherzugehen, daß er zumindest den groben Rahmen schon richtig verstanden hat:

Afrika, ein Dschungel im Herzen des schwarzen Kontinents. Eine Expedition gerät auf der Suche nach einem Schatz in Gefangenschaft eines wilden Stammes. Die wütenden Eingeborenen wollen die Eindringlinge, allen voran Expeditionsleiter Payton töten. Die Situation scheint aussichtslos, als urplötzlich ein halbnacktes weißes Mädchen namens Liana auftaucht und dem Abenteurer das Leben rettet. Die Schatzsucher kehren daraufhin in die Zivilisation zurück.

Daheim versucht Payton gemeinsam mit seinem zwielichtigen Freund und Kollegen Pereira die Herkunft der geheimnisvollen Schönheit zu ergründen. Die bettlägerige Lady de Winter vermutet, dass es sich bei dem etwa 18-jährigen Mädchen um ihre verschollene Tochter handeln könnte, die – wie auch der Kindsvater – seit einem Flugzeugabsturz als vermisst gilt. Daher finanziert die todkranke Adelsdame eine Expedition zur Suche ihrer vermeintlichen Tochter, an der auch die geldgierigen Verwandten Matthew und Lita teilnehmen sollen. Matthew, ein Cousin Lianas, verfolgt jedoch mit seiner jüngeren Gattin eigene Ziele. Er will Liana, die rechtmäßige Erbin des Familienvermögens, an der Heimkehr hindern und notfalls ermorden.

Dem Expeditionsteam um Pereira, Payton, Matthew und Lita schließt sich noch Rofo als landeskundiger Führer an. Schon bald verschärfen Querelen um die Befehlsgewalt den offiziellen Auftrag. Zudem wird offensichtlich, dass einige Expeditionsteilnehmer mehr an Edelsteinen, die im Stammesgebiet vermutet werden, als an der „weißen Göttin“ interessiert sind. Als die Gruppe letztendlich das entlegene Stammesgebiet erreicht, erschießt ein Expeditionsmitglied kaltblütig einen Eingeborenen. Fortan werden die Eindringlinge von der Priesterin des Stammes gejagt und dezimiert.

Am Ende des Films wird der verbliebene Pereira ermordet, obwohl er zwischenzeitlich Lianas Liebhaber wurde. Dan, Lianas Vater und Häuptling des Stammes, tötet den Fremden in dem Glauben sein Volk beschützen zu müssen, was mit Wohlwollen aufgenommen wird. Der respektierte Häuptling und die weiße Göttin verbleiben als Mitglieder des Stammes in der Wildnis.

Diamonds of Kilimandjaro – Wikipedia

Afrika wird hierbei von den kanarischen Inseln gedoubelt, afrikanische Megafauna in bewährter Franco-Manier aus Doku-Material hineingeschnitten und das in überaus plumper Weise. So gibt es hier auch einen Rothirsch zu sehen, der im subsaharischen Afrika nicht heimisch ist. Bei einem Angriff eines Krokodils auf eine unbedacht badende Angehörige des Expeditionsteams scheint die Sonne strahlend obgleich die Szene nachts spielt. Die Momente, in denen das sich bedrohlich nähernde, aber ohnehin in den Film reingeschnittene Reptil erschossen wird, sind wiederum auf durchsichtigste Weise mit Dokumentarfilmszenen verschnitten, in der Afrikaner Jagd auf eine Panzerechse machen und diese letztlich zur Verwurstung aus dem Wasser ziehen. Die Eingeborenen stellen als plumpste Klischeewilde so ziemlich alles in den Schatten was dem demütigen Erzähler jemals diesbezüglich begegnet ist, jede Folklore-Truppe in touristischen Fun-Parks, einfach alles, allein die Perücke der „Priesterin“ und die Gummi-Totenkopfmasken ihrer Leibgarde…HILARIOUS!

Doch halt, waren solche peinlichen Elemente nicht schon immer mit dem klassischen Abenteuerfilm verbunden? Das Hineinschneiden von Tieren und Tierangriffen sowieso vor der CGI-Ära gängige Praxis? Der Erzähler ruft sich die uralten Tarzanfilme mit dem Schwimm-Olympioniken Johnny Weißmuller in Zerinnerung, in denen asiatische Elefanten (Elephas maximus) mit großen Pappohren und wackeligen Stoßzahn-Attrappen versehen wurden, um, solcherart verkleidet, ihre nicht verfügbaren afrikanischen Vettern (Loxodonta afrikana) zu mimen und das Ganze dabei so plump wie offensichtlich wirkte? Und nicht nur Tiere wurden hier mit Attrappen ausgestattet oder in die Szenen hineingeschnitten, nein, in einer Szene steht ein Pärchen weißer Herrenmenschen auf Safari vor einer Reihe imposanter schwarzer Speerträger, die offensichtlich auf eine Leinwand projiziert wurden, und die Lady sagt: „Mein Gott, die sehen ja wirklich finster aus!“ und der Gentleman antwortet in ernstem Tonfall: „Mit denen ist auch nicht zu spaßen!“ Muß man sich mal vorstellen!

Im Hochglanz-Tarzan von 1981 mit „Traumfrau“ Bo Derek und Miles O’Keeffe trug dagegen ein stattlicher und attrappenloser asiatischer Elefantenbulle den verwundeten Dschungel-Lord auf seinen echten Stoßzähnen, und neben den üblichen Schimpansen war auch ein Orang-Utan, dessen Heimat ja bekanntermaßen auf den malaysischen Archipelen zu verorten ist, als Spielgefährte von Tarzan und Jane mit von der Partie – mit eben diesem balgten die beiden dann während des Abspanns ausgiebig herum, wobei der Affe als durchaus übergriffig in Erscheinung trat, was damals für Erheiterung sorgte, während man heute wohl eher fragen würde, was mehr wiegt: #määhtuhh-Hysterie oder der Status als höchstgradig gefährdete und fürs Filmgeschäft mißbrauchte Art?

Doch während jener, der Zerinnerung des Erzählers nach auf Sri Lanka abgedrehte, Bo-Derek-Tarzan wirklich traumhaft schöne Bilder und auch eine gewisse hyperrealistische Dramatik bot – der Erzähler zerinnert das brutale Ende von Richard Harris als Janes Vater, der, gefangen von muskulösen Wilden mit rasierten, bemalten, mitunter wie Billardkugeln glänzenden Schädeln, von deren Anführer mit einem Elefantenzahn durchbohrt wird, worauf dann der ins Geschehen eingreifende große weiße Affe in einem den DE damals durchaus beeindruckenden Slow-Motion-Ringen der Bestie letztendlich das Genick bricht, soundtechnisch mit einem unmißverständlichen, schaurigen Knirschen untermalt, was dem Erzähler tatsächlich Gänsehaut verpaßte.

-Finale Kampfszene aus „Tarzan, Herr der Affen“ –

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Die archaische Wucht und muskelstrotzende Brutalität der Szene war für ihn damals ein fairer Ausgleich für den ansonsten doch oft reichlich übersüßten, aber doch passabel duchgestylten Quark.

In der Rückschau ist auffallend, daß die Wilden hier keine Negriden sind. Oder zumindest nicht durchgehend. Tarzans Endgegner etwa ist offensichtlich ein dunkel gepuderter Weißer. Aber erscheint er nicht dennoch als Verkörperung einer viehischen, unzivilisierten, nackten Brutalität wie sie von jeher mit dem „Dunklen Kontinent“ assoziiert wurde? Also etwas, das aus heutiger Sicht gar nicht mehr geht, wohingegen etwa der von Homer in der Illias als blondmähnig und blauäugig und somit durch Brad Pit in „Troja“ doch rein äußerlich recht treffend verkörperte Achilles einem heute ohne weiteres in Gestalt eines Afrikaners entgegentreten darf, weil, so sagt man, Gestalten wie Achilles nun mal Archetypen einer kollektiven Menschheit seien und damit universale Eigenschaften verkörperten, wie sie überall auf der Welt, unabhängig „von der Hautfarbe“ zu finden seien?

Wobei dies offensichtlich durch das immer heißere Überdrehen der antiweiß-politkorrekten Daumenschrauben konterkariert wird und es schrill „KULTURAL APPROPRIATION!“ kreischt, wenn auch nur irgendein weißes Popsternchen sein Insta-Outfit auf „jamaikanisch“ trimmt. Wenn es sich andersrum verhält, etwa eine POC beim „Riverdance“ degenerierter Inselkelten mittun möchte und irgendwer daraufhin den Kulturaneignungsspieß rumdreht, dann ist das latürnich „racist abuse“, denn es bestehe hier auf einmal eine klare Linie zwischen „Cultural Appropriation“ und „Cultural Appreciation“! Aber seien wir doch ehrlich, wertschätzen können nur die Anderen, schließlich ist Whitey weltweit der Bestimmer und als solcher raycyst von Geburt an. Erbsünde, Alter, kannse nix machen.

Konterkariert dies nicht wiederum vollständig die Staatsreligion von der universalen Gleichheit und des oberflächlichen und austauschbaren Charakters von Kulturen? Tja, bei solchen Gelegenheiten kommt der DE nie umhin, Leonard Cohen zu bemühen: „Things are going to slide, slide in all directions, there will be nothing, you can meassure anymore….“, Whitey kann es einfach nie recht machen. Na, zumindest haben wir ja mehr als eine vage Ahnung, wie sowas von sowas kommt wobei das natürlich auch nicht das vollständige Bild darstellt und es fraglich bleibt, was mit der Erkenntnis, daß Mulitikulti jetzt auf einmal, wenn auch nicht immer, „der Kern des Rassismus“ sein soll, anzufangen ist.

Grundsätzlich kann man natürlich mit einiger Berechtigung „Tarzan“ (äffisch für „Weißhaut“) als Ausgeburt eines zutiefst rassistisch wertenden und kategorisierenden Geistes interpretieren. Der weiße Affenlord europider Abstammung ist King, die schwarzen Ureinwohner sind inferiore Untermenschen, die sogar noch unter den wilden Tieren angesiedelt sind, zu denen Tarzan natürlich ausgezeichnete Beziehungen pflegt, was besonders dann deutlich wird, wenn man gemeinsam zu Straf- und Rettungsexpeditionen aufbricht, bei denen Elefantenherden ohne Rücksicht auf Kollateralschäden die Kraals platt machen wie regelmäßig in den Showdowns der Weißmuller-Filme. Dessen ungeachtet gab es für Nazis kein pardong:

-warnerarchives: Tarzan Triumphs (1943) – Tarzan Feeds Nazi To Lion-

Ha! Wieder mal typisch für unsere „Befreier“: Da wird der „Nazi“ = „Der Deutsche“ heimtückisch in die Falle gelockt, wo schon der hungrige Löwe (von JUTTA, äh, JUDA) seiner harrt!

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Die Hierarchie Herrenmensch-Tier-Untermensch betreffend muß doch festgehalten werden, daß diese Wertigkeit eine absolute Konstante im weißnationalistischen, überhaupt rechts-völkischen und, vor allem, rechtsesoterischen Weltbild darstellt. Man ist, so wie etwa dieses Prachtexemplar, auf so eine ganz gewisse weinerlich-schwärmerische Tour entzückt über das Rehkitz und die kleinen Vögelchen, diese stehen aber prinzipiell über den Nichtweißen und bei aller Beflissenheit für die schwachen und zarten Wesen moss alles allzu Schwache, Kranke, Mißgestaltete und Entartete selbstverständlich ausgemerzt werden, so, „wie die Natur es uns lehrt“ und der mundfaulige Gröfatz ist ein Gott und was entartet ist, das bestimmen natürlich wir!

Rudyard Kiplings „Mogli“ aus den „Dschungelbüchern“, den man durchaus als eine Art Vorläufer von „Tarzan“ und Inspiration für dessen Schöpfer, Edgar Rice Burroughs, ansehen kann, spiegelt auf ähnliche Art und Weise „weißes Selbstbewußtsein“ im imperialistisch-kolonialen Zeitalter. Anders als im munter-groovig-musikalischen Disney-Film ist Mogli hier kein kleiner brauner Sabu, sondern offensichtlich ein weißer Weise gehobener Herkunft, was aber erst gegen Ende richtig deutlich wird als er als stattlicher Jungmann in Kontakt mit Menschen in Gestalt von brutishen Forstverwaltern tritt und die schöne Tochter des Oberförsters freit. Dieser kann sein Kind in den besten Händen wähnen, denn er erkennt gleich, daß der Waldmensch, obgleich von Wölfen sozialisiert, eine Sprache spricht, die ganz anders klingt, als das übliche „Geschnatter der Eingeborenen“, noch dazu seien Haltung, Gang, Gesichtszüge von Adel, entsprächen denen eines Apoll oder sonst irgendwas griechisch-edlem. Auch Weißhaut Tarzan ist ja Lord von Greystoke und als solchem liegt ihm der Alphapavian einfach im Blut und sein Weg in der äffischen Hierarchie führt zwangsläufig nach oben, über die Kadaver mordlüsterner Rivalen hinweg besteigt Burroughs Tarzan den Thron des Königs im Affenstall.

In „Greystoke – Die Legende von Tarzan“ (1984) mit Christopher Lambert in der Titelrolle, der sich von den hier aufgeführten Beispielen noch am ehesten an der Romanvorlage orientiert, ist dies alles schon durch den postmodern-zivilisationskritischen Blick gebrochen: Die verheerende zerstörerische Gier des kolonialen Imperialismus wird immer wieder in düster- conradscher Manier beschworen, als „Tarzan“ als Lord Greystoke seiner buckligen Verwandtschaft im kühlen Engellant zugeführt wird, zeigt sich diese, wie überhaupt die Zivilisation, als derart abstoßend, daß es ihn wieder mit aller Kraft zu seinen haarigen Genossen zurückzieht.

Wobei der Erzähler zu der Ansicht neigt, daß das Werk Kiplings nicht nur unterhaltsam, sondern auch zweifelsohne literarisch höher zu gewichten ist als „Schundautor“ Burroughs, der sich über seine Tarzan-Romane dahingehend geäußert haben soll, daß diese zunächst einen Versuch darstellten, wie schlecht man eigentlich schreiben und dennoch Leser und Erfolg haben könne. Und der Erfolg läßt sich nicht leugnen, Burroughs hat mit „Tarzan“ zweifelsohne die Populärkultur geprägt, den uralten Archetyp des „Wolfskindes“ zusammen mit einem Bild von weißer Vorherrschaft in eine populäre Form gegossen und damit, aller unfreiwilligen Komik zum Trotze, eine Art von kollektivem Mythos geschaffen, das kann man so stehen lassen, während Kiplings Mogli gemeinhin nur mehr als kleiner brauner Sabu mit den Sing-, Tanz-, Humoreinlagen des Disneyfilms assoziiert wird und nicht mit dem ernstzunehmenden Recken der literarischen Vorlage, der grimmig mit seinem Wolfsstamm die blutigsten Schlachten gegen die Roten Hunde ausficht.

Doch von Burroughs, dem „Schund-Autor“, zurück zu „Jess Franco“, dem „Trash-König“, wobei dieser, wie Katja Bienert in einem Interview zu verstehen gab, ein Macho sei wie er im Buche stehe und sich soweit als der durchaus respektabler Kreative verstanden habe, der er ja tatsächlich war, als daß er über derartige „Titel“ wie sie vermeintliche Auskenner und Nerds im Munde führten, keineswegs amused gewesen wäre.

– What sort of bacteria?
– Bisocosis populi.
There are supposed to be
130,000 bisocosis
in each lick of a human tongue.
250,000 in a French kiss.
First exchange at the very beginning
of creation when Adam kissed Eve.
– Suppose Eve kissed Adam?
– Unlikely!
She used her first 100,000 on the apple
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Oh, schon wieder falscher Film. Und außerdem ist das doch überhaupt kein Apfel! Überhaupt versagt hier sowieso jedes Mantra, vor Katjas Bakterien konnte man sich doch unmöglich grausen!
Bild: Screenshot

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Nun, wie wir gesehen haben, sind aus heutiger Sicht billige Tricks, Unstimmigkeiten und allerhand Fragwürdiges kein Novum bei Jess Francos „Diamonds“, ja, eigentlich könnte man sagen, es wäre ziemlich unfair und an der Sache vorbei, dies AUSGERECHNET bei ihm anzuführen! So war dann auch der DE gezwungen, etwas tiefer in sich hineinzuhören, woran es denn genau gehapert hat. Schließlich könnte man als Filmnerd auch zu dem Schlusse gelangen, daß Franco hier das Genre gekonnt persifliert, ihm quasi den Eulenspiegel vorgehalten habe. In dem Zusammenhang ist auch die zeitliche Nähe zum Bo-Derek-Tarzan bemerkenswert, was den Eindruck zu erwecken im Stande ist, Franco habe sich hier quasi an eine populäre Welle rangewanzt und persifliere diese gleichsam.

Wie dem auch sei, die Crux liegt wohl schlichtweg darin, daß dieser Film, wie eingangs festgestellt, nur in sehr begrenztem Umfang die für Franco in seinen besseren Momenten charakteristische surreale Magie entfaltet und zunächst einfach wie ein schlecht gemachter Genrefilm mit den üblichen Ingredienzien wirkt.

Wahaahaaa! Kill Whitey!

Bild: Screenshot

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Magisch ist vor allem die auf einzigartige Weise wunderschöne Katja, auch wenn sie merklich unbeholfen an den Lianen hängt oder durchs Gestrüpp pirscht. Trotz ansonsten perfekt modelliertem Körper wirkt sie wenig athletisch

– wozu sie sich in Interviews ja auch ehrlich bekannte, lediglich etwas Fechtunterricht habe sie während ihres Schauspielunterrichts erhalten, ansonsten hätte sie es nicht so mit den Leibesübungen, sei diesbezüglich eben ganz anders geraten als ihre Mutter als erstes deutsches Stunt-Girl und gerade dieser Film habe sie ziemlich gefordert –

sondern eben weiblich-weich, ihr schöner Körper ist augenscheinlich kein allzu harter, aber was solls, letztlich entschuldigt allein im demütigen Auge des erzählenden Betrachters schon jene paradiesische Szene, in der sie in all ihrer jugendlichen Pracht leger auf einem breiten Ast sich lagernd, mit unschuldigster Mine und so ganz Naturkind, eine saftige Mango verzehrt, den ganzen Rest, und überhaupt erscheint hier alles auf geradezu entwaffnende Weise linkisch, insbesondere auch die in blutrünstiger Wut entflammte Schwarze Priesterin mit dem einstudierten Gang einer Killer-Queen, die dann doch nur mit ihrer Keule sanfte Kopfnüsse verteilt und mit abgetrennten Whitey-Köpfen blutig rumwedelt, die sie zuvor mühelos, quasi aus dem Handgelenk und mit allenfalls angedeutetem Armschwunge mit dem Langmesser vom Körper trennte.

Katjas von der Natur her herrlich dunkle Mähne erscheint hier mehr oder weniger aufgehellt, was aber sogar noch halbwegs authentisch rüberkommt, da ja die Haare von Weißen in der Tropensonne zum Ausbleichen neigen; allerdings liegt die Vermutung nahe, daß man Katja mit der leichten Blondierung eindeutiger als Weiße erscheinen lassen wollte, schließlich wird, bei allem Unfug, dann doch der Konflikt Schwarz-Weiß, Zivilisation-Vormoderne mit ernstem Nachdruck hervorgehoben, während Katjas Haar allerdings im weiteren Verlauf gegen Ende mehr und mehr nachdunkelt.

Während also die weißen Abenteurer von der zornigen Priesterin und ihren Kriegern nach und nach dezimiert werden, entspinnt sich eine Romanze zwischen Liana und dem verwegenen Schatzsucher Pereira, der als letzter der Eindringlinge überlebt. Liana hatte ihn aus der Deckung heraus beim Sex mit einer Angehörigen der Expedition beobachtet, und war als unschuldiges Naturkind ganz bezaubert davon, offenbar hatte sie unter all den Schwarzen und den Tieren des Urwalds und der Savanne desgleichen noch nie mitbekommen!

Nein, lekker Bakterienaustausch führt hier nicht zum Happy End – oder etwa doch? Kriegt der „Hebephile“ das, was er verdient?

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Pereira zeigt Liana dann auch, wie es ganz praktisch und aus der Nähe mit den Bienchen und Blümchen so aussieht, wobei sich allerdings die Kamera diskret abwendet und in den Sonnenuntergang reinzoomt. Die Affaire mit der „weißen Göttin“ bewahrt Pereira allerdings nicht davor, von der schwarzen Hexe und ihren Häschern gefangengenommen, an eine Palme gefesselt und mit der Priesterinnenkeule kopfnusstechnisch beharkt zu werden. Immerhin hat er sich ja auch der Gefangennahme widersetzt und dabei zwei, drei Wilde mit dem Revolver über den Haufen geschossen! Doch da naht schon Liana und kann im „Staredown“ mit der Priesterin den Sieg für sich verbuchen, die sich geduckt vor den mit erhobenem Kinn vorgereckten prachtvollen Kegeln der Göttin zurückzieht. Wen stört es da noch, daß Franco darauf verzichtet hat, den markanten Kegel des namensgebenden Kilimanjaro auch nur ein einziges Mal einzublenden? Überhaupt fragt sich der Erzähler, ob der Berg jemals Erwähnung fand, während die „Diamanten“ wenigstens vom Bruchstück einer Amethystdruse gedoubelt wurden! Kein Wunder, daß der auf die übliche linkische Art und Weise freigeschnittene Pereira zu Liana sagt, daß er sie mit sich nehmen wolle, „you are more precious to me than the stones!“ Ja, das ist verständlich, kann man schwer widersprechen, wobei Liana aber dann doch weiter bei ihrem Vater, dem „Great White Chief“ der Schwarzen und ihrem Spielgefährten, dem kleinen Kapuzineräffchen bleiben möchte, das ja eigentlich aus Südamerika stammt (für Menschenaffen hat wohl gottseidank das Budget nicht gereicht). Pereira, aus dessen Stimme wie Blick weniger Liebe denn Gier und Besitzanspruch funkeln, die sich nur von den Juwelen auf Liana verlagert haben, beteuert jedoch entschlossen, zurückzukommen und sie zu holen. Als er sich abwendet und geht, erschießt ihn Lianas Schottenvater von hinten. Das mußte so sein, sagt er danach zu seiner in Tränen aufgelösten Tochter, der nun das nachgedunkelte Haar sehr malerisch von einer sanften Brise ins schöne Gesicht geweht wird, weil Pereira zurückgekommen wäre und andere mit ihm und Geld könne man nicht essen oder so und überhaupt wisse sie schon warum.

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Brauchst gar nicht so zu weinen: „It had to be done and you know it!“

Bild: Screenshot

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Zum guten Schluß kommt auch noch die schwarze Priesterin zum Schottenhäuptling um sich für dessen Einsatz zu bedanken. Gut, daß er ihn erschossen habe, sagt sie, denn sie und ihre Leute hätten auf längere Sicht keine Chance gegen Whiteys mit Knarren. Hierauf entspinnt sich ein kurzer knapper Dialog über Religion, Macht und „White Guilt“:

You’re glad he died?

Yes!

Because he’s white?

Yes!

You hate white men?

Yes! And you know why! They want the land for themselves! They will kill us all! They want the trees! They want forest!

Therefore you hated me all the while, I should have known. So you made gods out of us so you can rule.

The old gods were dead, the new ones were white! They cross our sky every day, leaving white smoke!

So your mother chanted and you played her game, to hold your people together?

White men came down from the sky in flying boat to give us strenght against white men!

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Tja, im gleichen Maße wie Katjas Haar im Verlauf nachdunkelte, so hellte sich der Blick des DE auf dieses Werk Francos gelinde mit zunehmendem Abstand auf. Irgendwie hatte dieser Schlußdialog was. Einen leichten Hauch von Tiefe unter dem Trash. Und er klingt zudem überhaupt auch schon wieder auf eine unbestimmte Art gespenstisch angesichts der heutigen Verhältnisse, wenn auch die Mango-Szene mit dem unbeschwerten und ach so unschuldigen Naturkind Katja in der Baumkrone ungeschlagen bleibt. Mehr als einmal wird sich der Erzähler den Streifen allerdings nicht reintun, zumindest nicht in voller Länge.

I hate white men and you know why!

Bild: Screenshot

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Den kompletten Film gibt es ausnahmsweise mal nicht auf einem Erotikportal sondern hier.

Auch wurden die netten Katja-Sequenzen zu einem Musikvideo verwurstelt, das eine eigene Geschichte – eine Art Eifersuchtsdrama mit Happy End! – erzählt. Musik und Bilder ergänzen sich perfekt. Well done! Im Kommentarbereich dagegen finden sich reichlich düstere Zeugnisse dafür, in was für einer überreizten, hysterischen Sexualhölle wir mittlerweile hausen (Fehler im Original):

Pedro Lopes: Diamonds if Kilimandjaro (1983). Katja Bienert (17) gorgeous!

Art Vandelay: She was no older than 16 at the time.  She was born on September 1, 1966.  „Diamonds of Kilimandjaro“ was released June 3, 1983, almost three months before she turned 17.  So she was 16 when the movie was released.  I don’t know how much earlier it was filmed.  I agree she was gorgeous!

cdloggy1: How was that legal?

Art Vandelay: Apparently minors can be nude in a movie with parental permission, if it’s not sexual.  This is certainly not the only movie with underage nudity.

Oder:

Finn tv1: How many pervert are in the commentary ?


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Oder:


Cheeze Boigas: She was actually underage when she played the role, y’all going to jail

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Oder:


Igor Cezar de Andrade Silva: She was 17 years old in this movie.

All The Action: Oh no

Richard Powell: WHAT MOVIE WAS IT?

All The Action: @Richard Powell Jesus Christ you are disgusting

Benjamin Razzio: @All The Action: my grandma was 15 when she married my grandpa.

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Gut, zugegebenermaßen gibt es auch reichlich vernünftige Stimmen und VOR ALLEM solche, die auch in diesen finsteren Zeiten des heraufdämmernden langen Winters ungläubig und von Demut erfaßt sind angesichts der Strahlkraft der Göttin. Ja genau: Gorgeous! Wunderschöne! Wenn Bo Derek zu ihrer Zeit als „Traumfrau“ eine „Perfect Ten“ gewesen sein soll, dann war Katja B. hier als absolutes Traummädchen eine, hm, äh, ja, eine PERFECT SIXTEEN natürlich. Und das nicht trotz, sondern gerade auch mit „Hairy Armpits“!

Fin.

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18 Gedanken zu “„I hate white men and you know why!“

  1. c+

    Das BLACK-THEME war in den Siebzigern und frühen Achtzigern tatsächich virulent und die ganze Irrationalität zeigte sich ja darin, dass die BLACKS entweder als verbotenes SXXobjekt oder infantile aber doch irgendwie simple, liebenswerte Wilde gezeichnet wurden, und selbst das Herrische und Despotische eines Häuptlings kam immer komisch daher, („Vor Ihnen habe ich keine Angst, üben SIE!“, GunnerySgt Hartman) so wie Mann ein skuriles Kunstwerk bewundert oder sich an KALEIDOSKOPEN ergötzt, die einen unbestimmten Reiz auslösen, in Ihrer Trivialität aber dann doch irgendwie nicht standesgemäß sind, und da lag der paternalistische, abschätzige Blick und erst recht das herabwürdigende Gehabe des BLACKMASKING oder anderer Skurrrilitäten schon lange zurück. Zerinner da noch einen Softborno, als sich zwei LADYS über das Geschnacksel mit einem BLACK austauschten und die eine ganz empört ausstieß, „Tatsächlich? Das ist ja eckelhaft“ lol
    Weiß jetzt auch nicht ob da wieder mal eine dreckige clandestine Psy-Op der Langzeitstrategen dahinterstand, war aber ajF ein zeitgenössisches Merkmal

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    1. c+

      …und wer zerinnert nicht die Combo HOT CHOCOLATE, lol, oder Boney-M, in denen die BLACKS ziemlich anders daherkamen als die Soloselbstständigen im ungeregelten, voluntaristischen pop-up Markt der grass-root Pharmazeutika stand-ups Ende der 90er und zu Beginn dieses Jahrtausends..Wobei ja jetzt das Pendel wieder in die andere Richtung schlägt, und nun eine kulturelle ERHABENHEIT zur Schu gestellt wird, wenn dann pötzlich klassische Musiker und Theaterschaupieler Rollen besetzen die, im tatsächlichen Sinn, keine Kongruenz mit historischen Ereignissen besitzen, so, als ob MANN Dolph Lundgren ungeschmickt als Martin L.K. besetzen würde, Gott, was wäre das Geschrei groß..

      So sind sie also genauso OPFER ohne eigene Selbstwahrnehmung, so scheint es mir, wie alle anderen fragmentierbaren Grüppchen, seien es die Homos, die Lesben, die BLMs, die WHITE Ns., die QTards, die ANTIFAS, und und und

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      1. Monk

        Opfer bringen heißt die Losung, welche aus den Heiligen Hallen der Selbsterkenntnis verkündet wird.
        Mich interessieren Arschlöcher nicht, die sich bückbetermäßig einer vorgegebenen Religion unterwerfen, sich mit ihren unlauteren Rosettenanbiederung eine bessere Welt erhoffen.
        Wer sich als Opfer zu erkennen gibt, hat auf dem Schachbrett dieser installierten Spielerlobby eben seinen *Kopf* im Arsch jener verloren, die es ihm ermöglichten ein Arschgefickter unter Arschfickern sein zu dürfen.

        DAS ist doch hier das Thema!

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  2. Was heute so alles UNGEHEUERLICH ist:

    Schwere Vorwürfe: Ex-Trump-Beraterin Conway soll ein Nacktbild ihrer 16-jährigen Tochter bei Twitter geteilt haben

    Die Vorwürfe sind ungeheuerlich: Die ehemalige Trump-Beraterin Kellyanne Conway soll ein Nacktfoto ihrer Tochter bei Twitter geteilt haben. Das behauptete die 16-Jährige Anfang der Woche auf TikTok. Nun ruderte sie zurück.

    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/schwere-vorw%C3%BCrfe-ex-trump-beraterin-conway-soll-ein-nacktbild-ihrer-16-j%C3%A4hrigen-tochter-bei-twitter-geteilt-haben/ar-BB1daQJN?ocid=msedgntp

    Das eigentlich ungeheuerliche ist, daß so etwas heute „ungeheuerlich“ ist. Ich könnte kotzen. Einfach nicht zu fassen!

    Btw.: Und das im Stern, der ja mit das erste Opfer des sexualhöllisch-femanzipatorischen Terrors war, damals in den späten 70ern, und das nur, weil er total entspannte und selbstbewußte nackte Frauen ohne jedes Aufhebens auf dem Titel hatte, während die Schmierfinken heute um jeden Nippelblitzer, jeden Schlitz im Kleid ein hysterisch-aufgegeiltes Geschrille absondern, für das Mann sie doch glatt eigenhändig erwürgen könnte!

    SECHZEHN!!! – OMG und die eigene Mutter teilt das! Wie hier jeder lesen konnte, war Katjas Mutter stolz auf ihre schöne Tochter, die mit 11, 13, 14 in Nackt und, ohgott, Sexszenen brillieren durfte und das MIT RECHT! SECHZEHN? Oh Gottbewahre, wie eckelhaft!

    Das einzig Verwerfliche dabei wäre nur, daß gerade das Trump-Lager ja eine eher sexualfeindliche Linie vertreten dürfte, mit all den klerikal-evangelikalen Hinterladern im Hintergrund. Aber darum geht es ja dem Empörium wohl noch nicht mal. Zumindest nicht an erster Stelle.

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  3. c+

    Polanski ist ein ziemlich guter Regisseur, etwas euphemistisch dargelegt. Hatte mal eine Beziehung mit einer LADY, die geradezu besessen von CHINATOWN war. Für uns Pastorentöchtern ist ja klar, welches Gemälde da gewebt wurde und am Schluss wurde es ja aufgelöst…das RÄTSEL…
    Das hat mich dann so irritiert, dass ich mich von der Dame verabschiedete, da hatte ich noch nich die politische Zuverlässigkeit und bad-ass Attitüde eines OUTCASTES ,um auch mit diesen, ihren, Zerinnerungen umzugehen…

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    1. c+

      Wollte es gar nicht darlegen, aber es passt einfach. Wieder einmal von jungen Frauen übelst angegangen worden, langsam wird das abstoßend. Fühle mich in meine Integrität verletzt

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  4. Habe heute wieder in der Zeitong lesen mössen, daß es nach drei Jahren Ermittlungen immer noch kein Ergebnis im Vergewohltigungsfall Dieter Wedel geben würde. Tja, ist halt zum einen schon länger her und zum zweiten greifen solche von Weibchen umwedelten Alphatiere gewohnheitsmäßig einfach mal zu, weil sie schon wissen, daß die Weibchen das im Grunde ja auch wollen oder wegen der Karriere zumindest tolerieren und wenn die Damenwelt eh Schlange steht, lassen sich „Vergewaltigungen“ nach Dekaden schlecht nachweisen . Nur werden die Weiber halt jetzt durch #mähtuu aufgehetzt zu Hyänen, die den kranken Löwen umzingeln.

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  5. c+

    Genau darüber habe ich mir auch Gedanken gemacht, aber es gibt tatsächlich noch oder immer mehr gute Anwälte UNSERER SACHE, die sich auch wirklich in das KREUZ LEGEN und dem Irrsinn Durchgeknallte*rInnen den Riegel vorschieben. Einer meiner besten ist in Bonn, habe doch tatsächlich seine Adresse nicht zur Hand…

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  6. DISNEY+:
    Disney-Klassiker wegen Stereotypen aus Kinderprofil entfernt
    Disney will so die negative Darstellung von Menschen oder Kulturen unterbinden.

    Filme wie Peter Pan und Aristocats können nicht länger mit einem Kinderprofil in Disney+ angeschaut werden. Disney hat einige Filmklassiker aus den Kinderprofilen entfernt, weil diese klischeehafte Darstellungen enthalten. Dies sieht Disney nicht mehr als zeitgemäß an und hat sich entschlossen, die Titel ganz aus den Kinderprofilen zu entfernen. Damit soll eine negative Darstellung von Menschen oder Kulturen verhindert werden.

    Polygon hatte die Änderung bemerkt, Golem.de hat die Angaben überprüft und kann diese auch für die Inhalte in Deutschland bestätigen. Wann genau die betreffenden Titel aus den Kinderprofilen entfernt wurden, ist derzeit nicht bekannt.

    Schon vor längerer Zeit hat Disney damit begonnen, vor Filmen mit klischeehaften Darstellungen Warnhinweise einzublenden. Die Disney-Zeichentrickfilme Aristocats, Das Dschungelbuch, Dumbo, Peter Pan sowie Susi und Strolch werden nicht länger in Kinderprofilen angezeigt. Eine Suche gezielt nach diesen Filmen liefert keine passenden Treffer.

    Disney versieht Filme mit Warnhinweis

    Wenn Disney+ mit einem Erwachsenenprofil genutzt wird, sind alle genannten Filme weiterhin verfügbar. Vor diesen Titeln wird ein Warnhinweis eingeblendet, der zwölf Sekunden zu sehen ist. Darin steht: „Dieses Programm enthält negative Darstellungen und/oder eine nicht korrekte Behandlung von Menschen und Kulturen. Diese Stereotype waren damals falsch und sind es noch heute. Anstatt diese Inhalte zu entfernen, ist es uns wichtig, ihre schädlichen Auswirkungen aufzuzeigen, aus ihnen zu lernen und Unterhaltungen anzuregen, die es ermöglichen, eine integrativere, gemeinsame Zukunft ohne Diskriminierung zu schaffen.“

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    1. Disneys Dschungelbuch in dem außer Mogli und dem Mädchen zum Schluß ja überhaupt keine Menschen vorkommen „nur für Erwachsene“ – daß ich sowas noch erleben darf!

      Für DANISCH natürlich wieder mal davon zu phantasieren, daß man von allem nur irgendwelche schwulen Analpornoversionen machen brauche und schon wär das alles im Trockenen weil wenn „Linke“ was nicht zensieren würden, dann wären das Pornos.

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  7. Immer dasselbe Muster:

    Kölner Stadt-Anzeiger

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