Der abgespreizte Finger des Künstlertypen Clownowsky

Kein clownowskyesker Wortschleim nötig.
Bild: Screenshot „Trample On Snakes“

Bei den sezessionistischen, möchtegern-elitären Ziegenmelkern vom Rittergut hat Martin Lichtmesz einen zweiteiligen Artikel über Michael Klonowsky und seine Forderung, die AfD solle sich „multiethnischer “ gestalten, veröffentlicht:

Soll die AfD eine multiethnische Partei werden? (1) (sezession.de)

Soll die AfD eine multiethnische Partei werden? (2) (sezession.de)

Die unter den leicht beeindruckbaren Neurechten gemeinhin geschätzte „Edelfeder“ Klonowsky strebt nun in den Politikbetrieb und hat sich von der Chemnitzer AfD als Direktkandidaten für den Bundestag aufstellen lassen. In diesem Zusammenhang äußerte er, “ die AfD muß multiethnischer werden. Da gibt’s einiges zu holen.“ Was er in seinem Blog „Acta Diurna“ weiter ausführt, unter Berufung auf Gottfried Benn etc.

In seinem Zweiteiler auf „Sezession“ versucht nun Lichtmesz, Klonowskys Argumentation nach Kräften auseinderzunehmen und ihm nachzuweisen, in welchem Ausmaße dieser sich mit derart wohlfeilen Opportunismen gegenüber dem Zeitgeist und dem multiethnischen Demokratieexperimenten des berüchtigten Yascha Mounk doch selbst widerspräche, schließlich habe Klonowsky den „Großen Austausch“ und die „Umvolkung“ dereinst genau erkannt und mit so scharfen wie geschmeidigen Worten ihrer schönfärberischen Verhüllungen beraubt um sie in ihrer ganzen Monstrosität bloßzustellen! Die Einträge, die Lichtmesz aus Klonovskys hochschnöseliger „Acta Diurna“ präsentiert, lassen jedenfalls nichts zu deuteln übrig:

Bekanntlich verbreiten schlimme Rechte im Netz und anderswo die Verschwörungstheorie, die Massenmigration sei der intendierte Weg, die europäischen Nationen durch Umvolkung (Grand Replacement) in Mischvölker zu verwandeln und sukzessive auszutauschen. Selbstverständlich glauben wir kein Wort davon. Jetzt, wo Putin ein Ende des Bürgerkriegs in Syrien angekündigt hat und weite Teile des Landes bereits befriedet sind, werden allein aus Deutschland weit über eine halbe Million Syrer Kaltland erlöst den Rücken kehren und in ihre Heimat zurückstreben, sie wieder aufzubauen (….). (23. November 2017)

Der Begriff „Umvolkung“ beschreibt den derzeit laufenden Prozess der Verwandlung von „monoethnischen, monokulturellen und monoreligiösen Nationen“ in „multiethnische“, multikulturelle und multireligiöse (das Letztere aber nur für eine kurze Übergangszeit, dann gehen wir zurück auf Monoreligiosität), wie ihn der Harvard-Schelm Yascha Mounk unlängst in den Tagesthemen, aber bereits anno 2015 im Spiegel verkündet hat, der Begriff „Umvolkung“, sage ich, beschreibt diesen Prozess auf das Plastischste und Allerexakteste. Er ist tadellos grimmwürdig; gerade Jean Paul würde ihn zu schätzen wissen. (6. März 2018)

Unsere Multikulturalisten in ihren besseren Wohngegenden halten es bekanntlich für eine Wiedergutmachungsschuld der westlichen Gesellschaften, ganze Völkerschaften aus Afrika und dem Orient willkommen zu heißen und zu alimentieren. Gewalt darf in ihrem rassistischen Kalkül nur in eine Richtung stattfinden, das sind dann eben die Kollateralschäden der nicht stattfindenden Umvolkung*. Wie jeder zartfühlende Mensch werde ich es genießen, wenn die multikulturelle Revolution, wie jede ihrer Vorgängerinnen, die eigenen Kinder zu fressen beginnt. (6. August 2019)

Zerknirscht gebe ich zu, dass Begriffe wie „Umvolkung“ oder „Großer Austausch“ den Sachverhalt womöglich missverständlich beschreiben (jeder anständig gebliebene Grüne kennt ja Karl Krausens Bonmot: „Es ist nicht wahr, dass ich ihn an die Wand drücken wollte, es ist mir bloß gelungen“). Einigen wir uns also auf: Personalwechsel. Und zwar mit verkleinertem Angebot und eingeschränktem Service. (9. Oktober 2019)

Soll die AfD eine multiethnische Partei werden? (1) (sezession.de)

Und nun also das wohlfeile Bekenntnis zum Multiethnischen, wo sich doch in der Alternaive wahrlich nicht wenige Mihigrus tummeln, auf die man dorten auch gerne verweist um zu zeigen, wie sehr man doch dem Grundgesetz und den Westlichen Werten verpflichtet und keinesfalls „Nazi“ sei.

Klonowsky laviert im weiteren Verlauf damit herum, daß „Multikulturalismus“ von „Multiethnizität“ zu trennen sei:

Ich habe extra den Begriff „multiethnisch“ verwendet, weil ich an Multikultur nicht glaube, nirgendwo gibt es eine funktionierende Multikultur, wie Frau Merkel vor zehn Jahren weise erkannte, ist Multikulti „gescheitert“ und scheitert überall. Multiethnische Gesellschaften sind dagegen Tatsache, und wenn sie sich auf verbindliche Grundlagen des Zusammenlebens einigen – sie also gerade nicht täglich neu aushandeln –, dann können sie auch funktionieren.

Soll die AfD eine multiethnische Partei werden? (1) (sezession.de)

Wobei es wiederum für Lichtmesz ein Leichtes ist, Klonowsky hier haltloses Geschwurbel nachzuweisen, da „Multikultur“ und „Multiethnie“ letztlich ein und dasselbe bezeichneten. Der Erzähler würde hier gar von schäbigsten rhetorischen Taschenspielertricks des eitlen Gecken Klonowsky sprechen. Denn nichts anderes ist diese Figur: Ein eitler, gefallsüchtiger Geck in schnöselhafter Pose. Man könnte natürlich noch anführen, und läge gewiß nicht ganz falsch damit, daß einen desgleichen nicht zu überraschen brauche, da es ja allgemein bekannt sei, daß der Herr mit einer israelischen Pianistin verheiratet und stolzer Papi von vier kleinen (((Pianisten))) sei – da wäre es ja ganz klar, daß der Wicht rechts antäuscht, um dann mit quietschenden Reifen in Richtung Völkerverquirlung innerhalb einer Willens- und Wertenation abzubiegen.

Und in der Tat muß man schon ein ziemlich dummes Exemplar aus den Reihen der abstiegspanischen AfD-Kleinspießer-Klientel oder der dauerfrustrierten Danisch-Jünger, überhaupt so so eine typische Tranfunzel aus dem Mief der rechtspatriidiotischen Blogosphäre sein, um sich von einem derart windigen Schnösel wie Klonowsky mit Rotz und Schleim zukleistern und einwickeln zu lassen. Der Gipfel des Untermöhnntschenthums ist es aber, der Clownowsky-Figur nicht nur weiterhin wahre Größe zu bescheinigen, sondern sich mindestens ebensogroß wie der vermeintlich genialischer Exzentriker aufplustern zu wollen, indem man dem Klon-Clown dahingehend verstanden zu haben glaubt, daß dessen multiethnische Manöver einfach seinem elitär-nonkonformistischem Wesen geschuldet und somit als Ausdruck der genialischen Künstlerseele zu verstehen seien (Hervorhebung durch den Kopisten):

RMH28. November 2020 10:52

Ich denke, das Thema sollte man unabhängig von Klonovsky diskutieren – und das wird es hier ja schon.

Klonovsky lebt vom gesunden Hauch des Exzentrischen und genau das hat er mit dieser Spitze gemacht. Ist für mich wie das Fingerchen beim Anheben der Teetasse zu spreizen.

Tatsache ist, das Deutsche nur mit ihrer Partnerwahl entscheiden und nicht an der Wahlurne, ob es Deutsche auch zukünftig noch gibt. Alleine der daraus verströmende Mief eines Dackelzüchter-Clubs, stößt künstlerische Typen offenbar latent ab.

Für die AfD als Partei des Grundgesetzes, die Erfolg auch in einem sicher irgendwann von der Konkurrenz angeleierten Verbotsverfahren haben will, ist daher das offen sein für Immigranten, die schon länger hier sind, eine ziemlich normale Sache.

Übrigens: Meine Heimatstadt ist eine mittlere Industriestadt, die schon früh sog. Gastarbeiter aufgenommen hat. Wenn man hier einmal etwas genaue forscht und zwischen den Zeilen liest, kamen – nach Italienern – etliche ursprüngliche Balkantürken zu uns, von denen die, welche die Mentoren und Türöffner für andere waren, viele auf deutscher Seite im WK II auf dem Balkan gekämpft haben, dann anschließend von den Serben aka Yugos in die Türkei getrieben wurden und von dort aus dann nach Deutschland kamen. Erste Deutschkenntnisse waren also vorhanden (die alten Bande – wenn man weiß, wo mancher Personaler im WK II gedient hat …).

Soll die AfD eine multiethnische Partei werden? (2) (sezession.de)

Also bei dieser Stelle, so von wegen das sei „eine Spitze“ des gesunden Exzentrikers wider das Fußvolk gewesen, äquivalent zum abgespreizten Fingerchen beim vor dem Spiegel wichsen, da kam dem Erzähler, bei aller Demut, die kalte Kotze hochgeschossen als hätte ebenjener abgespreizte Wichsfinger sein Gaumensegel gekitzelt! Denn wenn sich einer derartiges Spritzen, äh, nöh, wollte sagen: Denn wenn sich einer überhaupt „Spitzen“ gegen Dackelclubs und Rassekaninchenzüchter erlauben kann, dann ist das wohl, so ganz unter uns exzentrischen Künstlertypen, natürlich niemand anderes als, bei aller Demut, euer Erzähler höchstselbst und kein bemüht schnöseliger Pianistenpappi, auf den allenfalls funktionelle ANALphabeten aus dem neurechten Prekariat reinfallen! Aber naja, denen geschieht es schon ganz recht, wenn sie von ihrem clownesken „Sprachrohr“ mit Hohn und Verachtung übergossen werden. Noch niederer ist wie gesagt nur der, der meint, sich auf die vermeintliche Höhe des wasserköpfigen Klons erheben zu können, indem er den genialen Exzentriker verstanden zu haben glaubt.

Und, wen wunderts, ebenjenes „RMH“ findet dann auch sofort Zuspruch von einem „Anatol Broder“, nach eigener Aussage in ebenjenem Strang „Ashkenasi“:

anatol broder 28. November 2020 17:02

@ rmh 10:52

Tatsache ist, das Deutsche nur mit ihrer Partnerwahl entscheiden und nicht an der Wahlurne, ob es Deutsche auch zukünftig noch gibt. Alleine der daraus verströmende Mief eines Dackelzüchter-Clubs, stößt künstlerische Typen offenbar latent ab.

danke für diesen vorstoss. jetzt wird die diskussion vernünftig. wir verlassen allerdings den geographischen begriff der ethnie und landen bei alexander humboldt (höhenabhängige verbreitung) und arthur schopenhauer (metaphysik der geschlechtsliebe).

will man kinder, müssen die in frage kommenden eltern möglichst anziehend wirken. höhere töchter zeigen, wie man den mief kleinhält.

Soll die AfD eine multiethnische Partei werden? (2) (sezession.de)

Na, lassen wir die mal in ihrem elitären Ziegenmief ohne das weiter metaphysisch zu vertiefen. Bezüglich Klonowsky wurde nämlich schon vorzeiten in der „Titanic“ alles gesagt, was man wissen muß, um den Gecken in die Biotonne zu treten. Und zwar wurde dort darauf verwiesen, daß der Klon den, wie er ihn nennt, „Anden Nietzsche“ Nicolás Gómez Dávila als Vorbild und Inspirator für sich reklamiere, sich quasi als in dessen Fußstapfen wandernd empfinde. Der Unterschied liege nun darin, daß der gehobenen Verhältnissen entstammende und tatsächlich genialisch-exzentrische Dávila, als selbst erklärter „Reaktionär“ angewidert von der Moderne, der Öffentlichkeit und der Welt den Rücken gekehrt und sich in seine Bibliothek zurückgezogen habe; Ruhm, Gesellschaften, öffentliche Auftritte mied und sich mehrfach weigerte, in seiner Heimat Kolumbien politische Ämter zu übernehmen, wohingegen der Parvenü Clownowsky als gefallsüchtiges Salonlöwchen einfach alles wolle: Die Pose eines selbstgewählten elitär-exzentrischen Außenseitertums a la Dávila, gleichzeitig aber mittendrin sein im gesellschaftlichen Wurmkübel und dabei einen auf genialischer Schnösel machen – nicht untypisch für so aufgestiegene Würstchen, die da meinen, sie wären jetzt, spätestens nach dem erfolgreichen Schwängern jüdischer Pianistinnen, irgendwie Elite. Und nun also auch Bundestagskandidat? Na, der kann wohl den Hals einfach nicht voll genug kriegen, der Anti-Dávila.

22 Gedanken zu “Der abgespreizte Finger des Künstlertypen Clownowsky

  1. c+

    Tja, während die Linkxxfront mal ganz fest die Reihen geschlossen hält und jeden/In, der die das das Köpfchen aus der Herde hervorstreckt mal ratz fatz wieder runterdrückt, wenn nicht sogar das Köpfchen abgestrichen wird, glänzt die andere Seite damit, sich selbst zu zerfleischen.

    Siehe Dehm, Luxemburg, ähhh, Wagenknecht. Und auch ein Tübinger OB wird nur solange geduldet, wie er keinen Schaden anrichten kann und als Feigenblatt für innorbordëilische Dämonkratie herhalten kann.

    Klonovsky war von Anfang an ein Leichtgewicht und er hat kein Gramm zugelegt. Ein Schnösel, der sich aus aufgeschnappten Zitaten sein Weltbild zusammenzimmert. M.W. war er ja mal kurze Zeit Adlatus von der Petry, so für zwei Wochen oder so….Das gleiche Kaliber wie die Ekeltussi, wie heißt sie nochma, Schnute, ne Schunke oder so…

    Zum Rittergut fällt mir u.a. ^^ ein, dass ich einst in der Bibliothek die Literatur studierte und sich dort bereits zwei Neurechte befanden, die sofort ihr Gespräch in einen Flüsterton muteten, weil da ja ein Fremder kam und sie ganz böse Sachen besprachen. (War zwar nur Kinderkacke, das macht die Sache aber nur noch lächerlicher).
    So sind sie halt unsere tapferen Neokonservativen, lol

    Tja, immer dran denken, wer die Produktionsmittel besitzt, IYKWIM, denn der gibt den Takt an, da kann der, ähh, die Plebs noch so wütend auf dem Boden stampfen wie Rumpelstielzchen ^^

    Einfach mal die Klassiker lesen, zur Zeit liest der Schreiber DAS KAPITAL, für wenige Agorat auf KINDLE erhältlich, harte Kost aber sehr erbaulich….

    Wenn es mir zu Dicke kommt, muss der Geist auf Reisen gehen, uralte Zerinnerungen, 90er, in den Lokalen gern gesoielt…

    Tja, WER hat wohl meine geliebte ANNE CLARK Sammlung??

    Gefällt mir

  2. Monk

    SO, jetzt simma wieder bei der Musik. Endlich!

    „Der Unterschied liege nun darin, daß der gehobenen Verhältnissen entstammende und tatsächlich genialisch-exzentrische Dávila, als selbst erklärter „Reaktionär“ angewidert von der Moderne, der Öffentlichkeit und der Welt den Rücken gekehrt und sich in seine Bibliothek zurückgezogen habe; Ruhm, Gesellschaften, öffentliche Auftritte mied und sich mehrfach weigerte, in seiner Heimat Kolumbien politische Ämter zu übernehmen, wohingegen der Parvenü Clownowsky als gefallsüchtiges Salonlöwchen einfach alles wolle: Die Pose eines selbstgewählten elitär-exzentrischen Außenseitertums a la Dávila, gleichzeitig aber mittendrin sein im gesellschaftlichen Wurmkübel und dabei einen auf genialischer Schnösel machen – nicht untypisch für so aufgestiegene Würstchen, die da meinen, sie wären jetzt, spätestens nach dem erfolgreichen Schwängern jüdischer Pianistinnen, irgendwie Elite. Und nun also auch Bundestagskandidat? Na, der kann wohl den Hals einfach nicht voll genug kriegen, der Anti-Dávila.“

    Dávila ist mir vor einigen Jahren mal von einem Leidensgenossen als meisterliche Pflichtlektüre empfohlen worden.
    Und ja, es hat sich wahrlich gelohnt, wenn man bedenkt wie infam sich sogenannte Ritter bis auf die Knochen blamierten ohne sich über die Konseqenz ihrer eigenen Borniertheit bewusst zu sein.

    Endlich mal wieder ein sinnvoller Gedankenansatz ohne sinnlose Attitüden, werter Bleibwacher.
    Auf eitle Schnöseleien kann man getrost verzichten, wir sind doch hier nicht im Schullandheim für schlüpfrige Angelegenheiten. Nicht wahr – Nicht?!

    Weitermachen.

    Gefällt mir

  3. Monk

    In der Taverne aufgeschnappt:

    ***

    ANDREAS.R / November 27, 2020

    Man könnte noch eine Hypothese aufstellen.

    1956 entwickelte ein Psychologe namens Albert Biedermann ein Diagramm, das als „Biedermanns Diagramm des Zwangs“ bezeichnet wird. Ein Rahmenwerk zur Veranschaulichung der Methoden, mit denen Militärs, (falsche) Geständnisse von Kriegsgefangenen erzwingen können. Psychologen sind der Überzeugung, dass Täter in vielen unterschiedlichen Formen, einschließlich häuslicher Gewalt und des Kindesmissbrauch, eben diese systematischen Techniken anwenden, um den menschlichen Geist und die menschliche Selbstachtung zu brechen. Deshalb ist menschlicher Widerstand eine Zumutung für jeden Täter. Ich möchte einige Methoden hier herausgreifen.

    Isolation in Form des Social distance ist nichts anderes als Abschottung im psychologischen Kontext. Isolation bedeutet Menschen auseinanderzutreiben, sie dazu zu bringen, allein oder mit wenigen anderen Menschen, ohne Zugang und Kontakt zur Außenwelt zu leben. Aber dazu komme ich noch später.

    Monopolisierung der Wahrnehmung. Woher kommt unsere Wahrnehmung? Sie kommt von den Informationen, die wir erhalten, aus denen wir dann unsere Erkenntnisse formen. D.h. wer diese Informationen kontrolliert, kontrolliert die Wahrnehmung und somit auch unsere Erkenntnisse. Das ist auch der Grund warum Menschen, die sich kritisch gegenüber den offiziellen Darstellungen äußern, überall im Mainstream verboten werden (Kontrolle der Information).
    Was geschieht konkret, es geschieht eine induzierte Erschöpfung und Entkräftung. Wenn man in Angst und Depression gerät, was sich unter diesen gegenwärtigen Umständen auch nicht vermeiden lässt, zb. durch den Verlust des Arbeitsplatzes und in ständiger Ungewissheit was als nächstes geschieht, nimmt einem dies jegliches Gefühl von Sicherheit und Stabilität!

    Wenn man in solche emotionalen Dauerzustände gerät und diese durch Isolation kräftig, dann erschöpft man emotional, was sich ja bekanntlicherweise auf den Körper überträgt.

    Drohungen von Gewalt: Beispiel, gehe nicht bei Rot, sonst….; trage eine Maske, sonst….; halte abstand, sonst ….;treffe dich nicht mit mehr als mit zwei Haushalten, sonst…..; öffne deinen Laden nicht um dein Geschäft zu retten, sonst…..!

    Gelegentliche Zugeständnisse: Wenn man die ganze Zeit auf Menschen herumtrampelt, wenn man sie ständig gängelt, zermürbt man sie nach und nach. Um die Kontrolle über Handlungen beizubehalten, muss man ihnen ab und zu kleine Belohnung, wie zb. im Dezember kommt der Weihnachtsmarkt, einräumen. Das alles ist Teil eines Hunde-Trainings, dass heute kollektiv an der Menschheit angewendet wird. Allmacht demonstrieren bedeutet, wir haben die Kontrolle über dich und es gibt nichts was du dagegen tun kannst.

    Erniedrigung: Nehmen wir ein Beispiel der erzwungenen trivialen Forderung, du läufst mit einer Gesichtswindel oder einem Maulkorb herum, nur weil ein krawattentragender Mistkerl im Anzug, es dir so befiehlt. Wo bleibt denn da noch deine Selbstachtung.

    Nun, passiert das nicht gerade? Triviale, Dumme und lächerlicher Forderung der wir ständig nachkommen sollen. Je trivialer lächerlicher und dümmer diese Forderung ist, desto mehr wird die Menschlichkeit, Selbstachtung und Menschenwürde zerstört. Was übrig bleibt sind Komplizenschaft, Folgsamkeit, Unterwerfung und Gehorsam. Es ist also ein Teil dieses Kriegs gegen die menschliche Psyche. Merkst du nun, worauf Regierungen mit ihren Lockdowns mehr als alles andere abzielen. Alles was Spaß bereitet, alles was es den Leuten erlaubt, sich zu entspannen, sich zu interagieren, um einen Diskurs zu führen, wird beschnitten.

    D.h. die Bars die Restaurants, die Kinos, Konzerte, Theater, sogar die Fitnessstudios und alle jene Orte, an denen sich die Menschen amüsieren, miteinander interagieren, sind Tabu. Warum ist also das Gastgewerbe, zusammen mit der Unterhaltungsindustrie dasjenige, dass am meisten ins Visier genommen wird? Ganz einfach, hier findet nämlich die größte Interaktion zwischen Menschen statt.

    Mit der einen Hand schmettern sie dich nieder und mit der anderen Hand versperren sie die Tür zur Freiheit. Damit verstärken sie die psychologischen Folgen von Depressionen, den Verlust der Hoffnung, den Verlust jeder Vorstellung, dass das Leben jemals wieder Spaß machen könnte. Als Beispiel der Sport, nicht nur im Sinne von passiver Unterhaltung, sondern im Sinne von aktiver Bewegung. Kinder die Spaß am Spiel haben, wie Fußball im Vereinen wird verwehrt. Genauso bricht man sie, dass ist also die „Biedermanns Tabelle des Zwangs“ Das Muster wird erkennbar, es gibt eine Spalte in Biedermanns Tabelle „die Methode über Wirkung und Zweck und weitere Varianten dessen.

    Einige Möglichkeiten.

    Isolation entzieht den Opfern jegliche soziale Kommunikation und somit auch die Möglichkeit der moralischen Unterstützung. Gerade dieser Punkt in Biedermanns Tabelle beschriebt, wie man Kriegsgefangene brechen kann, um zu erreichen, dass sie unterwürfig werden und dass tun, was immer man ihnen befiehlt.

    Es ist genau das, was sich aktuell 2020 in der Bevölkerung abspielt. Kontinuierliche Isolation beraubt dem Opfer jegliche Fähigkeiten zum Widerstand durch soziale Unterstützung und das wiederum zwingt eine intensive Auseinandersetzung des Opfers mit sich selbst. Die sich daraus ergebenden Konsequenzen münden in einer, sich selbst zuweisen Schuld! Vollständige Isolationshaft oder häuslich Quarantäne, Gruppenisolation in geschlossenen Einrichtungen, das sind einige der möglichen Varianten einer Isolation. Die den gewünschten Effekt erzwingen sollen!

    Je mehr die Wirtschaft und die Lebensgrundlagen, durch tyrannische Autoritäten zerstört werden, desto mehr wird das Opfer von eben dieser tyrannischen Autoritäten abhängig. Im Klartext: Opfer zu Täter abhängigkeit.

    Methoden der Monopolisierung von Wahrnehmung. Die Aufmerksamkeit wird auf eine unmittelbare Zwangslage fixiert, nichts anderes wird mehr thematisiert. Radio, Fernseher, Zeitungen, überall dasselbe Programm, es gibt kaum eine pause davon. Besonders in den öffentlichen Nachrichtensendungen gibt es keine Differenzierung mehr, die Informationen, die nicht dem Regelkatalog entsprechen, werden eliminiert. Darum geht es bei dieser ganzen Zensur, sie eliminieren Informationen, die nicht den Forderungen entsprechen. Warum sonst zensieren die großen Sozial-Mediakonzerne wie YouTube und Co.?

    Sie stehen nicht im Rampenlicht, sie treten nur für sie (die Regierung) auf, das ist es, was sie tun. Sie verschaffen den Faschisten die Möglichkeit Informationen zu eliminieren, die nicht den Forderungen der Zensoren entsprechen, sie bestrafen die Unabhängigkeit und/ oder den Widerstand. Eine weitere Varianten der monopolisierten Wahrnehmung ist die physische Isolation, die durch eine permanente isolierte Informationsstreuung verursacht wird. Im Umkehrschluss bedeutet das, man wird von jeder Information, die die offizielle Erzählung in Frage stellt, ausgeschlossen. In diesem Sinne ist es die wahrnehmungsmäßige Isolation, du hörst also immer nur die eine Seite.

    Eingeschränkte Bewegung, monotone Nahrung, Demütigung und Herabsetzung ist ebenfalls eine Variante der Konditionierung.

    Widerstand ist mühsam, rankt nach sozialer Einigkeit, hier steckt eigentlich der Schlüssel zur nicht Konformität. Sie können die Menschen nur zur Konformität zwingen, weil diese die Konsequenzen des Widerstandes fürchten (Opfer Täter Abhängigkeit).

    Furcht, dass nackte Überleben, erniedrigende Strafen, Beleidigungen, Denunziation und eine möglichst hohe Einschränkung deiner Privatsphäre. Das erschöpft auf Dauer. Die Erschöpfung wiederum schwächt die geistige und körperliche Widerstandsfähigkeit, darüber habe ich eben geschrieben. Durch anachronistische Szenarien werden Bedrohungen erzeugt, das löst Angst und Verzweiflung aus. Sie erzählen dir, dass durch deinen widerstand es noch schlimmer werden kann.

    Durch ständige Änderung der sog. Gefahrenlage erzeugen sie Verwirrung. Deshalb ändern sie ständig wieder die bekloppten Regeln, jeder fragt sich, was geht hier vor sich, wie lauten die Regeln jetzt? Das ist der Grund dafür, warum sie es tun, sie zerstören deine Psyche, sie zerbrechen deinen Geist, durch ständige Verwirrung. Also handelst du wie ein Kriegsgefangener. Gelegentliche Nachsicht, positive Motivation zur Kooperation, dies ist ein weiteres interessantes Beispiel dafür, wie man Menschen bricht.

    Sie verhindern, dass du dich an deine Entmachtung anpassen kannst. Dein Verstand kann sich an eine Situation anpassen, weil er sich im Grunde schnell mit ihr abfindet bzw. arrangiert. Damit soll der Mensch seiner geistigen Anpassungsfähigkeit an Situation, beraubt werden. Wenn die Situation lange besteht, kannst du dich anpassen und wieder genügend Energie schöpfen. Genau aus diesem Grund, wirst du wieder in die Ohnmacht zurückgeworfen. Durch die permanente Änderungen der Regeln und Gefahren musst du dich ständig wieder neu anpassen und das Spiel beginnt von vorn.

    Das alles wird dann durch gelegentliche Gefälligkeiten und Belohnungen für deine teilweise Erfüllung der Regeln (wenn du das tust, wir alle an einem Strang ziehen, alle Masken tragen, Abstand halten) schmackhaft gemacht, „geh doch mal raus und lass dich mal wieder richtig volllaufen, wir machen zwar einen zweiten Lockdown–Light, dafür darfst du aber vielleicht Weihnachten feiern, wir versprechen, dass wir unser Bestes tun werden, damit du dein weihnachten feiern kannst…aber das hängt nur von dir und von denen die (kein) Wiederstand leisten ab „Alle für einen, einer für Alle“

    Allmacht demonstrieren suggeriert die Sinnlosigkeit des Widerstandes gegenüber dem Gefangen. Du stehst unter unserer totalen Kontrolle, du bist in dieser Gefängniszelle (Isolation, Quarantäne) und alles was mit dir geschieht, entscheiden nur wir. Du kannst dich nicht widersetzen, weil du nirgendwo hinfliegen, nirgendwo hingehen oder hinfahren kannst, wir können dich auch zu Hause einsperren, wenn uns danach beliebt! Widerstand ist also zwecklos und weil Widerstand zwecklos ist, solltest du dich besser fügen, tue das was wir dir sagen.

    Kontrolle über das Opfer demonstrieren, erzwingen trivialer Forderungen, Gewohnheit manipulieren, die Einhaltung und Durchsetzung von Regeln entwickeln.

    Darüber habe ich bereits gesprochen. Über das Erzwingen trivialer Forderungen, entwickelt man eine Gewohnheit der Gehorsamkeit, ich meine, wenn man ein Menschenleben betrachtet, dann ist es zum Teil eine Programmierung auf Gewohnheit an Folgsamkeit.

    Wir kommen als Tabula rasa auf die Welt und beginnen recht früh damit, uns an das zu halten, was einem die Eltern sagen, dann kommt wir in die KITA, später in die Schule und stehen einer Autorität, dem Lehrer gegenüber. So geht man weiter durch den akademischen Prozess, in das Berufsleben leben, überall haben wir einen Lehrer oder einen Chef. Es zerlegt die Menschen in Reflexhaltungen, sich der Autorität unterzuordnen, und dann gibt es die Regierung, die Polizei, die Armee, die einem ständig sagen, was man tun und was man nicht tun darf, wohin man gehen und wohin man nicht gehen darf, was man jetzt sagen oder lieber nicht sagen darf. Deshalb werden den Menschen diese trivialen Forderungen in Form von Regeln aufgezwungen. Um die größte mögliche Gehorsamkeit zu erreichen.

    Das sind nur ein paar Zeilen aus einer der vielen Möglichkeiten von Biedermanns Diagramm des Zwangs. Die Botschaft ist deutlich, macht die Opfer abhängig vom Täter, eliminiert Informationen, die nicht mit der Botschaft des Täters übereinstimmen.

    Erzeugt genügend Angst und Verzweiflung, stellt Forderungen die trivial, widersprüchlich und nicht erfüllbar sind, in den Raum. Bietet eine positive Motivation sich den Forderungen der Täter anzupassen. Das Opfer gibt alles, um sich kleine Belohnungen, in dem Bemühen um Selbstachtung, zu verdienen. Es schließt sich jetzt allen anderen an, denn sonst gibt es kein Weihnachtsmarkt, Osterfest, Kirchengang, Restaurant besuch……

    Wo immer man sich die Techniken der individuellen Gedankenkontrolle und die Vernichtung des Willens zum Widerstand ansieht, erkennt man starke Parallelen, wie sie aktuell weltweit angewendet werden. Dies führt zu einer Situation, in der die Menschen so gefügig gemacht werden, dass sie buchstäblich keinen eigenen Verstand, keine eigene Wahrnehmung und keine eigene Meinung mehr haben und wenn ihr jetzt denkt, dass das was wir derzeit erleben schon echt übel ist, wie wird es erst dann für unsere Kinder oder Enkelkinder seien. Wie geht es dann weiter, bis zum vollständigen totalen Zusammenbruch jeglicher Individualität?

    Wie gesagt, eine Hypothes

    ***

    Wie ich finde, passt das durchaus auch zu jenen *Künstlichkeiten* eines installierten Irrpfades vor dem sich heutzutage, dem raktionären Zeitgeist entsprechend, als Weg vorgelebt, verbeugt wird.

    Gefällt mir

  4. SchneeHase

    kleine Training Zwischenfrage am Rande, die für den DemütigenErzähler und die anderen EliteBlogger wohl keine Schwierigkeit darstellt:
    Mit welcher Herzfrequenz soll ich nun Kondition trainieren? Mir wurde gesagt 180 – Alter +/-5
    kommt mir etwas eng vor bei 50J wäre dass ja nur 125-135 und bei 60J 115-125.

    Ihr könnt mich sicherlich aufklären!
    Sehe mich gerade zum ersten mal im Leben mit mindestens 7 verschiedenen Geräten konfrontiert….

    Gefällt mir

    1. Monk

      Kein Problem:

      http://www.hrv24.de/HRV-HerzfrequenzTiere.htm

      Etwaige Geräte -hierzu- gehörten selbstver-FREI-lich in die Mülltonne jener Evolution geklopft.

      Die *Sieben* hier doch auch nur aus, entscheiden wer in Randsituationen den wahren Herzrythmus zu haben hat.

      Doppelt hält eben besser:

      Auf die Atmung und ein gesundes Körpergefühl kommt es an und wenn du nicht zum Igel werden willst, hast du schon verloren.

      *Mein Gerät ist mein Körper*

      Gefällt mir

    2. Diese Faustformel kann man im Grunde vergessen, zu große individuelle Unterschiede. Danach hätte ich nie laufen können, sondern mich mit vorsichtigem Walking begnügen müssen. Ohne Kenntnis des Maximalpulses geht sowieso kein pulsorientiertes Training und dessen Ermittlung ist untrainierten Anfängern nicht angeraten, da man in die Nähe der Leistungsgrenze kommen muß.

      Besser sich spielerisch und nach Gefühl be- und entlasten. Also etwa als Laufanfänger zwischen Laufen und Gehen wechseln und im weiteren Verlauf die Laufphasen immer mehr ausdehnen und dabei dann auch mal mit Tempowechsel etc. spielen. Mit irgendwelchen schwulen Ellipsentrainern und so Zeug kenn‘ ich mich nicht aus, aber das Prinzip läßt sich ja auf alle zyklischen Bewegungen übertragen. Zu was braucht es überhaupt „Geräte“ für Ausdauertraining?

      Gefällt mir

    3. Und dann gleich sieben davon? Mach lieber mal bisi Callistenics und Kraftsachen mit dem eigenen Körpergewicht. Für Indoor-Ausdauer reicht ein Laufband oder auch einfach nur so was:

      Also ohne Scheiß, die Frau mag ja vielleicht für manche nervig amimäßig rüberkommen, aber das was sie auf ihrem Kanal so bringt scheint mir doch solide, grade für Anfänger. Und ICH kann das schon irgendwie beurteilen, höhö.

      Gefällt mir

  5. c+

    7 Geräte sind schon sehr ambitioniert für den Anfang…
    Puls? So schnell laufen, dass Du Dich noch mit einem Partner unterhalten kannst/könntest.

    NotKiddin, so hat Mann uns das noch in der guten alten Zeit beigebracht, als wir noch mit Tafeln (ohne Computer) Geräte tauchten und liefen, ohne den ganzen superschlauen („smart“, jaja ^) Kram.
    Macht/ergibt, ja auch Sinn, da Kurzatmigkeit aneroben Stoffwechsel anzeigt, der ist beim Ausdauertraining allerdings für ganz kurze Leistungsspitzen sehr, sehr hilfreich und steigert den Trainingseffekt enorm. Absolut untauglich allerdings, sich durch den Ausdauerlauf in den anaeroben Bereich zu steigern, wenn Du DA angekommen bist, kannst Du eh aufhören…

    Kurzum: Laufen ohne Schnappatmung oder Seitenstechen, zwischendurch kleine Sprints, je nach Leistung (5-10-20 Meter oder mehr), oder aus dem Lauf in den Liegestütz, und dann weiter.

    Just my 50 Agorat

    Gefällt mir

  6. SchneeHase

    Geräte haben mich nie interessiert, laufen und radeln reichen ja,
    habe aktuell Ergometer, Expander und noch Einiges für die restlichen Muskelpartien zur Verfügung.
    Die Teile sind schon putzig. Mal sehen ob was dabei rauskommt.
    Die Schneelandschaft draußen ist aber um einiges interessanter, würde ich mal frech behaupten.

    Gefällt mir

    1. Ja was soll denn trainiert werden? Die Ausdauer, die Kraft oder die Kraftausdauer? Man sollte schon wissen, was man will oder sich halt nen Coach zu rate ziehen, der einen erst dahingehend „Mündig“ macht…^^ Gibbs „da“ denn keine kompetente Anleitung?^^

      Gefällt mir

  7. SchneeHase

    Trainiert wird hier so gut wie jeder Muskel, u.a. die Augenmuskel.
    So genau weiß ich es doch auch nicht…. Das lässt sich doch nicht so genau trennen.
    Daher habe ich in der Elite-Runde lediglich nach dem optimalen Trainingspuls gefragt.

    Wahrscheinlich kommt eh nichts dabei raus….

    Gefällt mir

    1. Monk

      Der Augenmuskel ist bei aller nötigen körperlicher Fitness jedenfalls nicht zu unterschätzen.
      Hast du eigentlich schon gewusst, daß man mit Hilfe seines zuckenden Auges seinen Herztod beobachten kann?

      Nochmal:

      Der Trainingspuls ist immer derart gestaltet, wie man es für sich selbst auch zulässt und es dem eigenen Wohlbefinden dient.
      Radwandern und Spazierengehen in der Natur sind die „Geräte“ welche sich vorzüglich dazu eignen, sogenannten mündigen Sportskanonen aus dem Weg zu gehen.

      Denn das ist gesund!

      Gefällt mir

      1. „Der Trainingspuls ist immer derart gestaltet, wie man es für sich selbst auch zulässt und es dem eigenen Wohlbefinden dient.“

        Das kann man so pauschal nicht sagen. Es ist durchaus sinnvoll, bei einem Training, egal ob Kraft oder Ausdauer, in Bereiche vorzudringen und sich eine Weile darin zu bewegen, in denen man sich eben nicht mehr wohl fühlt und es wehtut. Nur so macht man Fortschritte, ansonsten ist Stagnation angesagt. Und das gilt nicht nur für Wettkampftraining, denn schließlich kann es auch im Alltag zu Situationen kommen, wo „fight or flight“ angesagt ist, und bei beidem hat der, der im Training ab und an seine Grenzen geht, eher Vorteile als der, der nur gemütlich spazieren geht. Auch sind solche „Härten“ eher dazu geeignet, Ausdauer und, vor allem, die Muskulatur im Alter zu erhalten und überhaupt ist es ja auch befriedigend, sich mal richtig ausgepauert zu haben. Allerdings ist es auch eine Sache der Dosis und Erholung, Regeneration und eine gewisse Periodisierung des Trainings sind nicht außer Acht zu lassen. Aber jeder wie er lostig ist und BEI MIR kann sowieso jeder machen, was er will.

        Gefällt 1 Person

    2. Wenn nach Puls trainiert wird ist der „ideale“ Trainingspuls von der Art der jeweiligen Trainingseinheit abhängig: Das können dann 40%, 60%, 80% vom Maximalpuls sein, den man latürnich vor dem Beginn des Trainingsplans mal ermittelt haben sollte.

      Wer nur mal in ein Training reinschnuppern möchte, der kann ruhig nach Jefööhl verfahren, weil der Puls einem nur weiterhilft, wenn man den Maximalpuls kennt, aus ihm leiten sich ja die empfohlenen Herzfrequenzbereiche bei den unterschiedlichen Trainingsarten ab. Mir war das aber immer zu doof, weil es sich ja z.B. in hügeligem Gelände nicht so einfach gestaltet, im empfohlenen Pulsbereich zu bleiben. Bei einem langen Dauerlauf geh ich doch nicht den Buckel hoch, nur damit der Puls auch ja nicht über den GA1-Bereich springt! Außerdem habe ich meinen Maximalpuls eh nie ermittelt, der schwankt ja auch wieder je nach Trainingsstand. Ist eh alles auch ein bisserl Voodoo und Kaffeesatz. Übrigens habe ich auch nie meinen Ruhepuls ermittelt, der direkt nach dem Aufwachen, noch im Liegen, gemessen werden soll. Bei Lust-und-Laune Messungen im Sitzen oder rumfläzen auf dem Sofa war der Puls zu meinen besten Zeiten immer so bei 50, meistens drunter, öfters auch mal unter 40 und dann außerhalb des meßbaren Bereichs der Pulsuhr.

      Und ja, wenn man nach Gefühl trainiert dann kann man sagen, daß man noch im Grundlagenbereich ist, wenn man ganze Sätze formulieren und sich unterhalten kann. Wird es abgehackt, kommt man in den „lockeren“, mittleren Bereich. Kann man nur noch nach Luft schnappen, hat man die anearobe Schwelle überschritten. Der Grundlagenbereich sollte den überwiegenden Teil des Trainings ausmachen.

      Damit hinten was rauskommt, muß man es eh regelmäßig und zu einem teil des Lebensstils machen, aber was erzähl ich da…^^

      Gefällt mir

  8. c+

    Wahrscheinlich kommt eh nichts dabei raus….

    Aber hallo, das würde mich aber wundern. Der D.E. hat da schon recht, dass Frau sich da nicht so sehr auf den technischen Kram stützen sollte, wegen Individualität und so und ich halte den Grenznutzen dieser technischen Geräte schon für längst erreicht, somit nur für SEHR Ambitionierte und die VULNERABLES für angebracht, letztere wegen Hertschkasperl und so…

    Immer mit Freude ran, und langsam die Grenzen ausloten und immer ein Stück weiter…
    Falscher Ehrgeiz ist genauso kagge wie LÄSSIGKEIT. Bei jedem Wetter laufen, wirklich bei jedem und sich da keine Ausrede gönnen.

    Ausschließlich beim Schuhwerk, wenn es hier um das Laufen geht, hat sich Einiges getan und gerade, wenn Fußdeformitäten oder orthopädische Beeintächtigungen vorliegen sollten, Gott bewahre, davon gehe ich latürnich NICHT aus, darf auch der Spezialist ran und dann muss Frau auch etwas Geld in die Hand nehmen.

    Gefällt mir

    1. c+

      Zuletzt: Auch beim Radfahren leistet das gute alte PUCK-Rad mit Stempelbremse zu Anfang hervorragende Dienste, sollte es auf die Straße gehen. Eine Freundin im Bekanntenkreis hat sich immer ein Spaß daraus gemacht, die TELEKOM-Halbprofis mit WEIZENWAMPE, Radschuhen für Hunnertfuffzig und offiziellem TOUR der LEIDEN Trikot im HOLLANDRAD abzuledern *g*

      Gefällt mir

  9. Überhaupt möchte ich mal bei aller Demut feststellen, daß meine Ausführungen zum Maximalpuls
    die Frage nach dem „idealen Trainingspuls“ absolut korrekt beantwortet haben. Aber Undank ist der Blogsphäre Lohn!

    Da feier ich lieber mit dem „Millennia Thinker“ dem sein 100 000stes! Was er zum Schluß schreibt, ist regelrecht herzerwärmend.. .. ahhrgh, stop it!^^

    Gefällt mir

  10. SchneeHase

    Ab einem gewissen Alter kann man ja froh sein wenn nicht Knie, Schulter, Rücken oder sonst was die ganze „Probiererei“ ruiniert.
    Heute gab es simples Bodenturnen mit Matte & Ball – das ging ganz schön in die Bauchmuskulatur. Terraband hatte ich auch schon. Was mit Frischluft ist immer dabei.
    Bedanke mich ganz artig für die ganze Beratung bei wahren SportKenner.

    Gefällt mir

  11. Monk

    „… denn schließlich kann es auch im Alltag zu Situationen kommen, wo „fight or flight“ angesagt ist, und bei beidem hat der, der im Training ab und an seine Grenzen geht, eher Vorteile als der, der nur gemütlich spazieren geht…“

    Is It Save?

    🙂

    Gefällt mir

      1. Monk

        Möntsch Kerle, ich bin im Englischunterricht nie richtig „anwesend“ gewesen. Ich weiß nur, daß es die Amis nicht so mit Spazierengehen und Radwandern haben (wird dort argwöhnisch betrachtet). Das sind trotz erprobtem Einwanderungspotenzial degenerierte Vollmounks, mit erheblichen Defiziten, in ihrem freiheitlich inszenierten Bewegungsapparat.

        Als bekennender Tribalist begebe ich mich nur innerhalb meines Habitates, mit meinem Rudel, auf entspannende Wanderschaft.
        Denn das ist der Gesundheit meiner Gemeinschaft zuträglich. Wir sind Viele – und unsere Aversion gegenüber Ausländern wird selbst die Bunte Republik zu Deuselan niemals nicht in den Griff bekommen.

        Jetzt könnte man mir freilich entgegnen: „Und was ist mit Europa?“

        Europa ist der NWO angehörig und deshalb für mich und meine Gesinnungsgenossen auch nur ein fadenscheiniges Beruhigungsmedikament innerhalb jener globalistischen Gleichmachung zur Entmachtung eines jeden Volkes.

        Und ja, Kanakistan ist überall…

        Hoffe deinem *Slang* gerecht geworden zu sein!

        🙂

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.