FRANKSTEINs blasphemischer Adler

Oh Weh! Packt da etwa FRANKSTEINs gotteslästerlicher Adler Tantchens heiligen NATIONAL-„socialism“? Wer oder was ist FRANKSTEIN?!!

Immer wieder stößt der demütig-voyeuristisch in vitzlis Wunderkammer spähende Erzähler auf merkelwürdige, vom Nebel des okkult-kryptischen umwaberte, dabei ausgesprochen verstörende Botschaften! Und uns Penistantchen verblüfft auf’s Neue mit Sinn fürs Detail!

Emphasis added:

Frankstein sagt:

Kommt unvermutet Intelligenz ins Haus, nutz das nicht aus
Intelligenz ist mehrdeutig und bedeutet grundzätzlich den Blick über den Tellerrand. Führt der Blick zu Erkenntnissen und zum Schwimmen gegen den Strom, nennt man es Kompetenz. Verlangt das körperliche Unvermögen das Anpassen an den Strom, nennt man das Vernunft. Kompetenz erfordert Anstrengung, Fokussierung, Schweiß und führt ins Abseits. Wer also die Nähe zu politischen Mitläufern sucht, traut der eigenen Kompetenz nicht. Er sucht bei Parteimitgliedern das, was ihm fehlt= Gestaltungswillen, Durchsetzungskraft, Führungskraft und überhaupt Lastenverteilung. Parteimitglieder sind Arbeitsdrohnen, nur in der Masse wirksam. Kompetene Personen gründen Parteien, sie treten ihr nicht bei. Die Wahrheit ist= Kompetenz in Form einer Person zeigt sich nur einmal in einem Jahrhundert. Und nicht einmal in jeder GENatio. Wir hatten diese Personen und typischer Weise werden sie heute vom Strom verachtet. Deutsche Kompetenz herrschte in grauer Vorzeit über die Landflächen Eurasiens, zu Beginn der Geschichtsschreibung zusätzlich auf allen bekannten Meeren; noch die Ökumene des Tyrrenischen Reiches reichte vom Schwarzen Meer bis zur Nord- und Ostsee und zum Atlantik. Deutsche Kompetenz schuf die Welt, wie sie heute ist. Die Intelligenz ist nicht weniger bei den heutigen Deutschen, nur der Wille wurde der Vernunft geopfert. Vernunft ist die Unterordnung.
Man stelle sich einen vernünftigen Wolf vor, oder einen Adler ( ich spreche noch nicht von Tigern und Löwen). Vernünftig, weil sie auf Fleisch verzichten, ihrem Wesen entsagen und mit dem Verdauungstrakt voller unverdaulichem Gras schmerzhaft verenden. Während Ratten und Mäuse unbehelligt das Land erobern. Tatsächlich ist der Deutsche Reichsadler eine Blasphemie; die Lebenden verhöhnen die Toten. Sollte dir unverdient Intelligenz beschieden sein, wäge sorgsam= Kompetenz verspricht ein Leben in Aufregung, Kampf und Erschöpfung; Vernunft ein langweiliges Dasein unter den Stiefeln.

Tante Lisa sagt:

Werter Frankstein,

wieso erachtest Du unseren Deutschen Reichsadler als Blasphemie?

Tatsächlich kam dieser Vogel auf dem Hakenkreuz stolz und stark daher. Zuverlässig schlug er die Schlange und trug zur Reinlichkeit unseres Volkskörpers nicht nur bei, sondern war gar Garant für unseren Fortbestand. Der Jutt merzt nicht grundlos jedwedes Hakenkreuz aus, dasz seinen Weg kreuzt, vorzugsweise mitsamt des Adlers – und wo das bisher nicht möglich erschien, hat, wie gesagt, wenigstens das Hakenkreuz zu verschwinden.

Mit Neugier erwarte ich Deine Nachricht. 

Frankstein sagt:

Lisa, wenn nichtwürdige Vasallen und Satrapen den stolzen Adler zum Symbol ihrer Fremdherrschaft mißbrauchen, ist das Blasphemie. Tatsächlich könnte ich ihn noch auf Halbmast akzeptieren, als Erinnerung. Du hast mich also mißverstanden.

jotell75 sagt:

mein Gott ist Lisa schwer von Begriff. Die Ergänzung wie er heute im Bunzeltag hängt, konnte man sich doch denken.

Tante Lisa sagt:

jotell,

uns Frankstein spielte augenscheinlich nicht auf die fette Henne namens Bundesadler im Bundestag des Reichstagsgebäudes an, sonst spräche er nicht vom Reichsadler.

Schaue ich mir aber Reichsmark der glorreichen Kaiserzeit an, da schlägt der Reichsadler brav die Schlange. Bei der später folgenden Ära wurde der Reichsadler auf das Hakenkreuz gehoben.

So verstehe ich immer noch nicht, warum Frankstein von Miszbrauch des Reichsadlers spricht, wenn er Zustände der Bundesrepublik Deutschland bemängelt, kann doch lediglich vom Bundesadler die Rede sein.

Hmm …

Tantchen, der D.E. ist in dieser Sache ganz bei dir! Und ist es nicht ausgesprochen kurios, wie ausgerechnet JUTT-EL sofort beispringt und versucht, die wahre BLASPHEMIE des gewaltigen selbsterklärten Quellenverschleierers FRANKSTEIN seinerseits zu verwischen und zu verschleiern, indem er dir mit der für ihn typischen GrobRABULISTIK sofort Begriffsstutzigkeit unterschiebt, als du den scheelen Braten gerochen hattest? In der Tat sagte FRANKSTEIN nämlich nichts anderes, als daß der Reichsadler eine Blasphemie sei. Der Reichsadler als solcher wohlgemerkt, wie du ganz richtig erkannt hast, und nicht etwa der Mißbrauch des stolzen Vogels auf Satrapenbannern oder seine schmähliche Karikatur der „fetten Henne“ im Bunzeltag! Wer oder was zur Hölle ist FRANKSTEIN? Etwa ein falscher unsichtbarerer Messias und Anti-Christ? Hat er nicht auch Gottes wunderbare Schöpfung, unsere Erde, als faulende MATSCHBIRNE bezeichnet, die verrottend durchs All trudelt? Oder kommt das alles nur daher, daß FRANKSTEIN selbst eine verrottende Matschbirne zwischen den Schultern trägt? Immerhin hat er schon mal ganz locker verkündet, daß der Pavian seine Gegner mit seinem ROTARSCH BEDROHE und EINSCHÜCHTERE um dann, bei Nachweis des Gegenteils, keck und flexibel zu behaupten, er wäre da MIßVERSTANDEN worden: Der Pavian LOCKE und BEZIRZE mit seinem ROTARSCH! Haha, wie behirnt, puuuh.

Aber andererseits, hmmm, ausgesprochen flexibel das. FLEXIBEL?!!! Der D.E. spürt mit einem Male ein plötzliches, akutes, unbeschreibliches Grauen von kosmischer Dimension. Schlünde voll längst verdrängter Zerinnerungen tun sich auf, die, wimmelnden, spinnenfingrigen Scharen gleich, nach Oben drängen :

Und so können wir denn nicht nachdrücklich genug das deutsche
Volk dort, wo nicht wahre Sehnsucht und wahre Entsklavung seltenster
Ausnahmen eine allmähliche wahre Annäherung herbeiführten –
verwarnend immer wieder darauf aufmerksam machen, was er
eigentlich ist: immer ein Anderes, ein Drittes, ein Verheimlichtes, um
welche Alternativen menschlichen Seins es sich auch jeweilig handeln
mag. Und so ist er denn weder gut noch böse, sondern beweglich;
weder tapfer noch feige – sondern beweglich; weder Idealist noch Materialist, weder Realist noch Metaphysiker, weder Sensualist noch Spiritualist, weder primär noch sekundär, weder Empiriker noch Mystiker,
weder Stoiker noch Epikuräer, weder Sinnenmensch noch Asket –
sondern beweglich. Er ist weder liberal noch reaktionär, weder Whig
noch Tory, weder Aristokrat noch Plebejer, weder konservativ noch
liberal, weder fortschrittlich noch rückschrittlich, weder gläubig noch
ungläubig, weder duldsam noch unduldsam, weder Christ noch Antichrist – sondern beweglich; er ist weder treu noch untreu, weder geizig
noch verschwenderisch, weder rachsüchtig noch verzeihend, weder
liebevoll noch haßerfüllt – sondern beweglich; er ist weder gerecht noch
ungerecht, weder wahrhaftig noch verlogen, weder ehrenhaft noch
ehrlos, weder geistreich noch dumm – sondern beweglich. Und nur wer
imstande ist zu begreifen, wieso das Zeitwort „sein“ auf ihn anders
angewandt als in rein grammatikalisch-kopulativem Sinne überhaupt
verfehlt wäre, weil er im Grunde überhaupt nicht „ist“, das heißt
irgendwie „feststeht“, sondern ewiglich sich nur bewegt, um dabei und
, wenn möglich -, darüberzustehen (was abermals natürlich kein wahres Darüber-stehen sein kann!), nur der allein hat das wahre ungreifbare und wesenlose Wesen begriffen! Und nur der wird imstande sein, uns nunmehr zu folgen, wenn wir die arische und die bewegliche Struktur in ihrem Kampfe um die Weltherrschaft zum ersten Male belichten wollen. Denn da bislang dieser Kampf geführt wurde, ohne daß diese unter der Tarnkappe seiner Allbeweglichkeit als Gegner überhaupt mit seinen geheimsten, fernhin zielenden Plänen gesehen worden wäre, so wird der Deutsche nun zum ersten Male die wahren Gegenmaßregeln zu ergreifen lernen können, um nie mehr wieder die jeweilig vorgetäuschten Scheingestalten für das zu bekämpfende „Sein“ des ewig unverstandenen Gegners zu halten.

Holy Moly, was für einen Bewußtseinsstrom hat der D.E. hier nur wieder angezapft? Er hat’s im Kopf aber kommt nicht drauf. Ihn gruselt, ach, wie es ihn gruselt – Tantchen, wach auf, vielleicht hast du noch eine Chance!

4 Gedanken zu “FRANKSTEINs blasphemischer Adler

  1. Monk

    Hölderlin meinte einst:

    „Es ist auch herzzerreißend, wenn man eure Dichter, eure Künstler sieht, und alle, die den Genius noch achten, die das Schöne lieben und es pflegen. Die Guten! Sie leben in der Welt, wie Fremdlinge im eigenen Hauße, sie sind so recht, wie der Dulder Ulyß, da er in Bettlergestalt an seiner Thüre saß, indes die unverschämten Freier im Saale lärmten und fragten, wer hat uns den Landläufer gebracht?
    Voll Lieb‘ und Geist und Hoffnung wachsen seine Musenjünglinge dem deutschen Volk‘ heran; du siehst sie sieben Jahre später, und sie wandeln, wie die Schatten, still und kalt, sind, wie ein Boden, den der Feind mit Salz besäete, daß er nimmer einen Grashalm treibt; und wenn sie sprechen, wehe dem! der sie versteht, der in der stürmenden Titanenkraft, wie in ihren Proteuskünsten den Verzweiflungskampf nur sieht, den ihr gestörter Geist mit den Barbaren kämpft, mit denen er zu thun hat.“

    Und ja, Rehpinscher gibt es zuhauf und die sogenannte Beweglichkeit ist immer noch den Ausländern „zu verdanken“ gewesen.
    Wie sonst, sollten sie sich denn in einem schon vergebenen Habitat überhaupt beweisen wollen dürfen?

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  2. Ach ja, wollte länger schon anmerken, daß diese bemerkenswerte Passage mit dem „beweglichen Geist“ nichts mit Hölderlin oder „Ausländern“ im weitesten Sinne zu schaffen hat, es sich viel mehr um einen Auszug aus Arthur Trebitschs antisemitischen Klassiker „Deutscher Geist oder Judentum“ aus dem Jahr 1921 handelt. Der Erzähler hat die Passage nur dahingehend modifiziert, als daß er alles wo direkt von „Juden“, Judentum“ usw. die Rede ist, neutralisiert hat, um die Assoziationsblaster der Mitlechzer so richtig anzuheizen, aber wahrscheinlich hat er da auch schon wieder zu viel erwartet. Hier wird also der „bewegliche Geist“ des JUTT beschrieben und in Kontrast zum an anderer Stelle definierten soliden, schaffenden, in der Erde verankerten Geist des Ariers gesetzt.

    Aber, Arthur Trebitsch, was zum Heck…

    Leben und Wirken
    Arthur Trebitsch wurde 1880 als Sohn eines vermögenden jüdischen Seidenindustriellen geboren. Sein älterer Halbbruder war der Schriftsteller Siegfried Trebitsch. Unter anderem durch den Einfluss seines Mitschülers und Jugendfreunds Otto Weininger sowie des Kulturphilosophen und Rassentheoretikers Houston Stewart Chamberlain, in dessen Wiener Zirkel er als junger Mann verkehrte, entwickelte sich Trebitsch zum radikalen Deutschnationalen und Antisemiten.

    Als Jugendlicher und junger Mann bemühte Trebitsch sich äußerlich, den in Junggesellen seines Standes gesetzten gesellschaftlichen Erwartungen zu entsprechen. Während er sich als populärer Gesellschafter und Gastgeber profilierte und sich äußerlich in dieser Rolle auch wohlfühlte, sah er sich innerlich als Außenseiter und unverstandenen Philosophen. Wie sein Halbbruder Siegfried versuchte er sich bereits früh als Schriftsteller, im Gegensatz zu diesem blieb er dabei aber erfolglos. Ein 1909 vollendeter Roman und ein 1910 fertiggestellter Band philosophischer Betrachtungen fanden keine Verleger; Trebitsch musste sie auf eigene Kosten im eigens gegründeten Antaios-Verlag publizieren. Trebitschs Verlag war nach einem Riesen der griechischen Sagenwelt benannt, dessen Geschichte sich als Mahnung zu Erd- und Volksverbundenheit des Denkens und der Kunst im völkischen Sinn deuten ließ und der eine entsprechende Rolle in Richard Wagners 1850 veröffentlichtem Aufsatz Das Kunstwerk der Zukunft gespielt hatte.

    https://anonym.to/?https://www.jewiki.net/wiki/Arthur_Trebitsch

    Sebstredend: (((Otto Weininger))) – war das nicht der, von dem der Föhrer sagte, er wäre der einzige anständige Iode gewesen?

    Scheiszdochrein! Wir werden gespielt!!!

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      1. Das mit dem „beweglichen“ jüdischen Geist der konträr zum soliden deutschen, bzw. arischen Geist steht ist bei Trebitsch eher nicht im geographischen Sinne zu verstehen, also der standorttreue Germane wider den ewig rumwandernden Semiten. Es geht ihm wohl um die rein geistige Ebene. Der deutsche Geist ist solide, bodenständig und zeichnet sich durch bestimmte charakteristische Wesenszüge aus (wird als im Boden verankerte Pyramide dargestellt), der jüdische, „bewegliche Geist“ hat dagegen laut Trebitsch im Grunde keine Eigenschaften außer ebenjener Beweglichkeit (Darstellung als frei in der Luft stehende Kugel oder Ellipse), die es ihm ermöglicht, andere Geisteszustände nach Belieben zu imitieren und dabei, ohne diese wirklich zu verinnerlichen, chamäleonhaft zu wechseln. Der Arius verstehe dies nicht und würde deshalb stets vom „beweglichen Geist“ übertölpelt, ähnlich wie der Hase vom Igelpärchen (Darstellung der durch die Kugel dominierten und deformierten Pyramide). Egal wo Deutsche/Arier siedeln, sie tragen demnach ihren deutschen Geist mit sich, so wie der JUTT seinen beweglichen. Und überall dort, wo beides aufeinandertrifft, komme es demnach zum Zwist, dessen wahre Tragweite einfach nicht erkannt werde.

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