Die Mutter aller Orgien?

Öffnet die Herzen, herzt die Öffnungen!

(Ernst-Johann „Ernie“ Reinhardt)

Für orgiastische Äußerungen war die Bundeskanzlerin bisher nicht bekannt.

So konstatiert der leitende FAZke Berthold Kohler am Dienstag, dem 21. April des laufenden Seuchenjahres, in seinem Kommentar unter dem Titel „Die Mutter aller Albträume“. Und weiter:

Daher horchten nicht nur CDU-Mitglieder auf, als berichtet wurde, Merkel habe im Parteipräsidium mit Blick auf die Debatte über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise von „Öffnungsdiskussionsorgien“ gesprochen. Damit schlug sie selbst rhetorisch über die Stränge, denn zügellos gestaltet sich der Diskurs über die schrittweise Aufhebung der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in Deutschland noch nicht.

Was also hat die Gedunsene nur dazu getrieben? War sie etwa wieder eine bloße „Getriebene“? Oder gar „triebig“?

Was hat die Kanzlerin dazu bewogen, zu einem für ihre Verhältnisse starken Wort zu greifen – in dem Wissen, dass die CDU-Präsiden es noch schneller verbreiten würden als die Profis der Bundespressekonferenz? Merkel sorgt sich, auch das wurde kolportiert, dass die Lockerungsdiskussion eine Eigendynamik bekommen könnte. Eine zu schnelle Entwarnung aber könnte zu einer zweiten Infektionswelle führen. Ein landesweites Aufflammen ist die Mutter aller Albträume in dieser Krise. Denn das hieße, dass Deutschland – bei Festhalten an der Eindämmungsstrategie – noch einmal „heruntergefahren“ werden müsste, aber noch radikaler als vorher.

Ah, sie habe nur das Beste für uns und das Gemeinwesen gewollt und sei vor lauter Sorge etwas heftiger geworden. Die „Mutter aller Albträume“ aus der Titelzeile ist demnach also nicht „die Kanzlerin“ sondern eine mögliche zweite Corona-Infektionswelle! Puuuh, aber als Schelm könnte man angesichts solcher Wortspielchen schon auf verquere Gedanken kommen, das muss man doch noch sagen dürfen! Vor allem, wenn Kohler weiter ausführt, was für ein gestrenges Biest die „Bundeskanzlerin“ doch ist:

Das wissen auch jene Ministerpräsidenten, denen Merkel mit den „Öffnungsorgien“ derart eins überzog, dass sogar die FDP aufjaulte, obwohl sie gar keinen Landeschef stellt!

Jaulen und Zähneknirschen also unter der elektrisierten Zitterfuchtel der sich sorgenden „Mama Merkel“! Aber Moomeent! Wir reden doch hier von der Person, unter deren Ägide der Ausstieg aus der gesicherten Energieversorgung eingeleitet und, ganz im Sinne des seligen Henry Morgenthau, aktuell bis zum Rande des Blackouts fortgesetzt wird, während man gleichzeitig Millionen Kulturfremder aus den Low-IQ-Zonen der islamischen Welt und Schwarzafrikas hereinschleuste und dies dem ungefragten Volke gegenüber mit fadenscheinigsten, ja geradezu zynischen humanitären wie ökonomischen Floskeln rechtfertigte, oder etwa nicht?

Und während man getrost bezweifeln kann, dass diese Person das Mastermind hinter alledem sein soll, sie zumindest höchstselbst bei Anne Will zu Protokoll gegeben hat, dass es nicht in ihrer Macht, ja überhaupt nicht in der Macht von irgendeinem Menschen in Deutschland liege, „wieviele noch kommen“, sondern eher so etwas wie eine Moderatorin und Gallionsfigur darstellt, einen Popanz, den man der Öffentlichkeit vorführe, also so etwas wie „Saurons Mouth“ aus dem Herrn der Ringe, so ist doch klar zu vergegenwärtigen, dass eben jenes Maul weiland, als der afroorientalide Jungmännerauswurf tsunamiartig hereinschwappte, besorgte Mütter aus dem Volke dahingehend verhöhnte, dass Angst NOCH NIE ein guter Ratgeber gewesen sei! Und jetzt sorgt sie sie sich also? Rührend!

Dabei kann man durchaus Verständnis dafür aufbringen, wenn manch Volksgenosse in dieser gedrungenen, immer leicht linkisch wirkenden Dreiknöpfigen nichts wahrlich bedrohlich-böses zu erkennen vermag. Dieses Bild der Harmlosigkeit, Aufrichtigkeit, Bescheidenheit ist nicht zuletzt auf Aussagen der Gedunsenen über sich selbst gestützt:

„Auf Feten war ich unheimlich traurig, daß ich mich nicht in die Musik reinsteigern konnte. Ich war immer das Mädchen, das Erdnüsse ißt und nicht tanzt.“
„Meine ersten 4.50 DM West habe ich für einen guten Döner ausgegeben, weil ich ein großer Döner-Freund bin.“
https://www.welt.de/politik/deutschland/article144059053/Ich-war-immer-das-Maedchen-das-nicht-tanzt.html

Welch Demut, von der sich sogar euer Erzähler noch ein riesengroßes, ranziges Stück abschneiden könnte! Allerdings finden sich durchaus Indizien, die man einerseits als einmalige Ausrutscher, Stolperer in der naturwissenschaftlichen Nüchternheit, abtun, wie auch als Zeichen für einen verborgenen Hang zu Exzess und Kontrollverlust werten könnte:

Ich war immer das Mädchen, das Erdnüsse ißt und nicht tanzt

Ich war damals achtzehn. Ich hatte zuviel von dem Kirsch-Whisky getrunken, und dann hatte ich plötzlich einen Aussetzer.

„Zuviel von dem Kirsch-Whisky“
01.02.1994
https://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-52691500.html

Erdnüsse und „Fingerfood“ (wozu einem wieder unappetitlichste Bilder ihrer bis zur Wurzel abgekauten Fingernägel ins Resthirn steigen) kommen natürlich jemandem entgegen, der auch als erwachsene Frau und Politikerin rumlungerte und nicht mit Messer und Gabel essen konnte, so dass kein geringerer als Helmut Kohl sie mehrmals zur Ordnung rufen musste, wie in einer Biographie desselben vermerkelt wurde. Behauptungen böser Zungen, sie habe aufgrund schwerer Entwicklungsstörungen mit fünf noch nicht bergablaufen können, konnte der Erzähler auf die Schnelle nicht verifizieren und belässt es bei der beiläufigen Erwähnung der Vollständigkeit halber. Mit mehr als nur etwas Berechtigung könnte man aber schlussfolgern, dass allein die bedingungslose afroorientalische Massenimmigration im Verbund mit der „Energiewende“ als durchaus ausschweifend-orgiastisch bezeichnet werden können. Es soll an dieser Stelle nicht eine Aufzählung all der Schandtaten und Sittenstrolchereien des hereingewunkenen Männchenprekariats erfolgen, ihr wisst ja alle Bescheid. Zwar sind die reißerischen Aufmachungen, insbesondere auf Seiten der kosher-islamkritischen Fraktion wie auch der patriidiotischen Russennüttchen vom „Rittergut“ und sonstwo, kritisch und mit Vorsicht zu genießen (deren Auflistungen, die einen, hier nicht bestrittenen, Genozid an den Deutschen belegen sollen, beinhalten schlichtweg alles, also auch Taten der Migranten untereinander, welche durchaus die Mehrzahl ausmachen), aber allein wenn etwa in einem Hallenbad in Kirchheim/Teck, am Rande der schwäbischen Alb im Kreis Esslingen gelegen, kleine Mädchen als direkte Folge der Politik, für die eine Person steht, welche die „Schwäbische Hausfrau“ zum Ideal erklärte, weinend flüchten, weil irgendwelche braunen Männer ungeniert einfach so nach ihnen gegriffen und ihre männlich erfreuten Glieder an ihnen gerieben hätten, dann sagt dies doch einiges über die Zustände im Lande aus, und wenn man dazu bedenkt, dass irre-gleichzeitig die real existierende repressive Sexualhölle nach US-Vorbild installiert und emsig massiven Blackouts entgegengearbeitet wird, entsteht schon ein Bild, das in eine gewisse, ausgesprochen dystopische Richtung weist, auch wenn die „Bundeskanzlerin“ gerade im Namen von unser aller Wohl den Ministerpräsern einen übergezogen haben soll, dass es nur so rauscht, wie FAZke Kohler deliriert. Dennoch will der Erzähler nichts gesagt, sondern nur etwas „Fiktion und Fantasy“ (Killerbee) betrieben haben. Im Grunde ist er ja beruhigt, dass wir hier von so einer resoluten und dabei rational-besonnen „Mutti“ regiert werden:

Corona-Pandemie: Reagieren weiblich geführte Staaten besser auf die Pandemie?

Elisabeth von Thadden

Frauen achten auf Menschen und deren Wohlergehen, meint die Soziologin Eva Illouz. Deshalb könnten sie ökonomisch, medizinisch und sozial vorausschauender handeln.

Wir wollen die Virologen mit der Deutung der Lage nicht allein lassen. Deshalb fragen wir in der Serie „Worüber denken Sie gerade nach?“ führende Forscherinnen der Geistes- und Sozialwissenschaften, was sie in der Krise zu bedenken geben und worüber sie sich nun den Kopf zerbrechen. Die Fragen stellt Elisabeth von Thadden. Die israelische Soziologin Eva Illouz, 59, ist Professorin an der École des hautes études en sciences sociales in Paris. Zuletzt erschien 2019 ihr Buch „Das Glücksdiktat“.

(…)

Illouz: Tatsächlich fällt doch auf, dass in Staaten wie Island, Norwegen, Deutschland, Taiwan oder Finnland die Krise relativ gut und umsichtig bewältigt wird, und in diesen Staaten ist eine Frau die Regierungschefin. Die Bevölkerung wurde früh informiert und gewarnt, das öffentliche Leben wurde transparent und umsichtig heruntergefahren, die Vorsorge wurde möglichst früh aktiv betrieben, die Sterblichkeit ist relativ niedrig. Die gegenwärtige Krise zeigt sich mir als ein Labor, in dem sich ein weiblicher Regierungsstil herausdestilliert, im Kontrast zu dem von Männern, die den Ernst der Lage viel zu lange nicht begriffen oder bestritten haben. Xi Jinping hat es lange mit Verheimlichung versucht, Trump hat das Virus als Erfindung der Demokraten deklariert, Macron ist am 16. März noch demonstrativ entspannt ins Theater gegangen, Netanjahu hat über Nacht die Gerichte und das Recht stillgelegt und Bolsonaro seine Bevölkerung für virusresistent erklärt. Mich macht dieser Unterschied der Geschlechter wirklich perplex.

(…)

ZEIT-ONLINE über MSN

Puuh! Und es braucht schon eine reichlich kranke Phantasie eines verfaulten Resthirns, um dessen ungeachtet noch an den Personalkatalog von Schloss Silling, etwa die ERZÄHLERINNEN und ANSTANDSDAMEN, zu denken. Der Erzähler hat wirklich nicht die leiseste Ahnung, warum ihm AUSGERECHNET dies dazu einfällt, vielleicht weil die sadeschen „120 Tage“ die infamste „Öffnungsdiskussionsorgie“ der Literaturgeschichte darstellen? Vielleicht kommt das aber auch einfach nur vom ADRENOCHROM, und der Erzähler nimmt schlicht zu wenig oder zu viel von dem Höllenstoff, beim SACK DES ALLMÄCHTIGEN!

D i e D u c l o s, erste Erzählerin, 48 Jahre, besitzt Reste von Schönheit, viel Frische, den schönsten Arsch, den man findet, ist brünett, hat füllige Formen und neigt zur Üppigkeit.

D i e C h a m p v i l l e, 50 Jahre, mager, wohlgebaut, sinnliche Augen, ist Lesbe, und alles an ihr verrät diese Tatsache. Ihr Beruf ist der „Fleischhandel“, ist blond gewesen, hat hübsche Augen, einen langen reizbaren Kitzler, einen stark abgenutzten Arsch und ist dennoch auf dieser Seite noch Jungfrau.

D i e M a r t a i n e, 52 Jahre, dicke Ludin. Eine Matrone, frisch und gesund, ist vorne verschlossen und kennt nur die Freuden von Sodom, für die sie eigens geschaffen zu sein scheint, denn sie hat trotz hohen Alters den prächtigsten Arsch, der sehr groß ist und vor dem Angriff auch der mächtigsten Rohre nicht zurückzuckt. Ihre hübschen Züge zeigen die ersten Spuren des Welkens.

D i e D e s g r a n g e s, 56 Jahre. Sie ist die schlimmste Verbrecherin, die existiert. Sie ist groß, mager, blass und das Urbild des Frevels. Ihr pergamentener Arsch hat eine ungeheure Öffnung. Ihr fehlen eine Zitze, drei Finger, sechs Zähne: alles „Kriegsverletzungen“. Beging jedes Verbrechen oder ließ es durchführen. Sie spricht angenehm und schlagfertig, ist eine der offiziellen Kupplerinnen der höheren Gesellschaft.

M a r i e, die erste und jüngste der Anstandsdamen bzw. der Alten, 58 Jahre, war Dienerin eines Banditen, wurde ausgepeitscht und gebrandmarkt, schielt, ist triefäugig, hat eine schiefe Nase, gelbe Zähne, eine zerfressene Arschbacke und hat 14 Kinder geboren und ermordet.

L o u i s o n, zweite Anstandsdame, 60 Jahre, klein, bucklig , einäugig und hinkend, hat einen reizvollen Arsch. Ihre Bosheit prädestiniert sie zur Helferin des Verbrechens. Diese beiden Weiber sind den Mädchen zugeteilt. während die beiden nächsten dieses Amt bei den Knaben versehen.

T h e r e s e, 62-jährig, sieht aus wie ein Gerippe, hat weder Haare noch Zähne, ein pestilenzialisch duftendes Maul, einen narbenbedeckten Arsch, ein ellenweites Arschloch, ist fürchterlich unsauber und stinkt wie die Pest, hat einen verkrüppelten Arm und hinkt.

F a n c h o n, ist 69 Jahre alt, sechsmal in effigie gehenkt worden, hat alle erdenklichen Verbrechen begangen, schielt, ist plattnasig, tonnendick, stirnlos, besitzt nur mehr zwei Zähne im Maul und einen mit Aussatz gezierten Arsch, ein von Hämorrhoiden umzotteltes Kackloch, eine vom Tripper zerfressene Fotze, einen ebenso zugerichteten Schenkel und eine vom Krebs verzehrte Titte. Immer ist sie besoffen, kotzt, furzt und scheißt überall und immer, ohne es zu merken.

***

Was für ein exquisites Bestiarium!

21 Gedanken zu “Die Mutter aller Orgien?

  1. NR

    M a r i e, die erste und jüngste der Anstandsdamen bzw. der Alten, 58 Jahre

    Der Verfasser muss gestehen, sich auch eine Ausgabe der 100 Tage in den Nullern gekauft zu haben, diese ist aber in den Wirren der zwischenmenschlichen Menschlichkeiten zwischen den Polaritäten der Geschlechter verlorengegangen, kurzum, die Alte hat sie sich unter ihren Nagel gerissen 🙂
    Die 70s VHS-Version fand auch keinen Beifall im Männerkollegium („Meine Fresse, mach‘ die Scheiße aus“). Frei von der Leber: Provokation um der Provokation willen ist so was von 60s. Der Film war wirklich Grotte. Und das Buch war nur überbordend, aber schlimmer als das Werk sind die Oberstudienräte, die sich solche Trivialliteratur in den Vorzeigeschrank drapieren, so, dass es jeder Besucher nur mit Mühe, höhö, finden kann, und dann ganz entsetzt auf „künstlerische Freiheit“ plädieren.

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    1. „Trivialliteratur“ – wer solch ein UNWORT benutzt hat sich schon als dünkelnd-dümpelnder Einbildungsbürger geouted, eigentlich könnte man sich da jegliche weitere Ausführung sparen aber ich in ja nicht „so“. „Trivialliteratur“, das ist so muffig, miefig, piefig, ja genau: piefig, weil so ein ignorantes DÜNKEL-WORT gibt es nur in Dumpf-Deutschland! Genau so wie „U- und E-Musik“ – Brrr, grauenvoll!

      Ich könnnte ja jetzt aufzählen, welch keinesfalls „triviale“ Persönlichkeiten den Marquis schätzten, ihm erst das vollkommen berechtigte Attribut „DER GÖTTLICHE“ verliehen haben – aber damit wäre man ja schon fast, aber nicht ganz, auf dem Niveau von Zeitgenossen, die da meinen, der Hamer wäre schon deswegen ernst zu nehmen, weil er ein echter Doktor mit echtem Titel sei der echt studiert hätte! MY ASS! Als ob ein Titan wie DER GÖTTLICHE MARQUIS so eine Art der Fürsprache nötig hätte! Ich bezweifle übrigens, dass du da in den Genuss einer werkgetreuen Fassung/Übersetzung gekommen bist. Außer der Übersetzung von MORECK aus den Dreißigern, die die Grundlage für die von mir bemühte Fassung ist, gibt es nämlich überhaupt keine werkgetreue Übersetzung der „120-Tage“ ins Deutsche! Alles kastrierter, entschärfter, willkürlich zusammengestutzter MÜLL, was sonst im Umlauf ist. Und das betrifft alle Werke von Sade, z.B. auch den Klassiker „Justine und Juliette“ den viele zu kennen glauben, weil sie irgendwann mal als Pennäler in den „tierisch säuischen“ Stoff amüsiert reinschnupperten, ohne zu wissen, dass sie nur verhunzte Fetzen in den Händen hielten, da das Orijinahl ein zehnbändiger Regalbrecher ist und ERSTMALS in den Nullern von Stefan Zweifel und noch jemand vollständig ins Deutsche übertragen wurde! Und dieser Stefan Zweifel, ein Schweizer, saß ja mal in irgendeinem einbildungsbürgerlichen Literaturquartett im TV, wo man ihn fragte, was denn die Beschäftigung mit diesen Werken mit ihm so angestellt habe, und er antwortete aus voller Brust und in schweizerischem Idiom „NATÜÜÜRLICH HAABE ICH GEWIXXT! WAS WÄRE ICH DENN SONST AUCH FÜR EIN TRAUURIGER GENOSSE!!“ Ja, da guckten die dann blöd, aber genau DAS ist die richtige Haltung, Männer! Und ganz unter uns Anstandsdamen: Allein die oben zitierte Auflistung und Beschreibung derselben verweist doch schon die gesammelten Werke eines KITSCHONKELS wie HERMANN HESSE auf ihre billigen Plätze, die der BACKFISCHLITERATUR von ANNO DUBACK gebühren! Mann, der MARQUIS ist nicht ohne Grund für die GRANDE NATION ein Nationalheiligtum, so wie auch des Erzählers Avatar! Den Film von Pasolini kann man übrigens noch nicht mal als Verfilmung betrachten (man VERFILME das mal, lol) sondern höchstens als „Adaption“.

      Ach, ich könnte da noch viel schreiben, aber lass es dabei bewenden, dass hier mit „Trivialliteratur“ zu kommen, von nicht unerheblicher Ignoranz zeugt. Und unabhängig davon: In den 60ern war die Möhnntschheit schon mal weiter. Das patriidiotische Gejammer über „die 68er“ hängt mir auch schon bis dahinunter. Lieber messiansiche 68er als US-Sexualhölle! Lieber Parasit als Anti-Semit, höhöhöhöh. Was können mich doch alle mal gern haben…^^

      Btw.: Für mich käme aber allenfalls die DUCLOS in Frage…^^

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  2. „Merkelmania“ in den USA oder deutscher Propagandajournalismus?

    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/coronavirus/in-der-corona-krise-herrscht-in-den-usa-plötzlich-„merkelmania“/ar-BB1315cL?ocid=spartandhp

    „Merkels charakteristische Rationalität“ -jaja, rational wie Morgenthau. Ob ihr richtig steht, seht ihr, wenn das Licht ausgeht!

    Was lief hier großartig anders als bei Trump? In Italien wurde abgeriegelt, hier noch abgewiegelt. Im Unterschied zu Shithole USA ist hier trotz allem das Gesundheitssystem noch robuster aufgestellt.

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      1. Merkel sagte am 17.11.2016 (ab 39.47: https://youtu.be/48D2IM042p0 ):

        „[…] Aber was nicht sein kann, ist, daß die, die bestimmten Gruppen zugeordnet werden, sagen: ‚Wir sind jetzt das Volk und der Rest ist nicht das Volk‘. Dazu bin ich damals in der DDR nicht froh gewesen, daß das Volk dann was zu sagen hatte, nachdem es das viele Jahrzehnte nicht hatte. Und deshalb, glaube ich, brauchen wir natürlich immer wieder auf neue Gegebenheiten neue Antworten. Aber die Prinzipien haben Bestand […]“

        Aus den PIPI-Kommentaren. Wobei ich es ja auch mitunter putzig finde, wie bestimmte Gruppen und Grüppchen immer meinen „Wir sind das Volk!“ obwohl das ofensichtlich nicht der Fall ist, egal was man von den vertretenen Inhalten hält.

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  3. Monk

    *Die Mutter aller Orgien?*

    Also ich mag diese Kanzelbrunzerin – (((*Kicher*))). Zeigt sie doch auf, daß eine Puffmutter immerhin dazu in der Lage ist die Geilheit ihrer Freier zu befriedigen.
    Der Laden muß doch laufen. Nichtwahrnicht?

    Trivialität ist die Mutter jenes Vertrauens, welches sich -schließlich und endlich- selbst erarbeitet wird.

    Oder andersherum formuliert:

    Wer rinksherum lechtst, wird beidseitig befriedigt – wer sich an Verkäufer/innen verkauft, fickt sich letztlich selbst.

    Wer will noch mal – wer hat noch nicht?

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  4. Jens Eits 22. April 2020 at 15:10
    Mit ein bisschen Fantasie kann man die Masken symbolisch als ein Stück Klebeband verstehen, das man den (un-)mündigen Schlafschafen auf die Lippen klebt. „Schweigt und tut gefälligst, was eure Gottkanzlerin befiehlt“ ..Und die meisten tun es ohne zu murren.

    Mad Mama beherrscht das Dom/Sub Spiel in Perfektion
    .
    Das muss man ihr schon lassen.

    50 Shades of Merkel

    http://www.pi-news.net/2020/04/der-souveraen-wird-maskiert/

    Wozu mir einfällt, dass in der EMMA mal „Hello Kitty“ als frauenfeindliche Kreation geprangert wurde, da eine mund- und damit stimmlose „Mieze“!

    Ah, „50 Shades“…, ey KNR, kann es sein, dass du alder Schtescher da was verwechselst…?!^^

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  5. der Lenz war da

    Die hochgeschätzte und gehuldigte LUFTPOST schreibt nicht mehr und es dünkt mir, der D.E. weiß mehr, als er schreiben möchte. Hier also mein Schwur: bevor nicht die geliebte Luftpost ein Lebenszeichen von sich geben wird, werde ich stumm bleiben, wenn es sein muss bis zum Abwinken. Kurz davor reiche Mann/Frau mir eine letzte handgedrehte Zigarette. Van Nelle, zware shag.

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    1. Mennöh, ich weiß nichts außer dass die werte LUFTPOST immer wieder mehr oder weniger lange schöpferische Pausen einlegte!

      BIN ICH HIER EINKLICH DER EWIGE SÜNDENBÖCK? Oder, um es mit JIM MORRISSON zu sagen: „MAG DENN NIEMAND MEINEN ALTEN ARRRSCH!!!“

      Na, just kiddin‘. BEI MIR kann schließlich jeder machen, was er will…^^

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  6. Ein lostiger Speigel-Artiikel über Sade, wobei ich diesen pennälerhaften Spöttern („Blut und Hoden Dichtung“) schon MORES lehren würde:

    „Der Doppelroman von den beiden ungleichen Schwestern ist Sades Entgegnung auf Rousseau und Voltaire: Dem zivilisierten Normalmenschen Voltaires und dem tugendsamen Naturmenschen Rousseaus stellt Sade den Instinktmenschen entgegen, der den Gesetzen der blind zerstörerischen Natur folgend, mit Genuß ohne Reue das Laster exerziert. Die unmoralische Juliette wird reich und glücklich, die moralfeste Jungfrau Justine wird vom Blitz erschlagen – denn sogar der Himmel, so will der Atheist Sade ironisch demonstrieren, ergreift die Partei des Lasters.“

    LOL, uralt zerinnert:

    „Der fettleibige Unhold Gernande im Roman „Justine“, nach Simone de Beauvoir ein Selbstporträt Sades, rechnet die Frauen zu den „Haustieren“, die nur nach der „Gebrauchsanweisung der Natur“ behandelt – und das heißt auch: gemetzelt – werden sollten. Gernande: „Habe ich etwa Mitleid mit meinem Suppenhuhn?“

    Ja, die armen Suppenhühner. Selbst in den heutigen veganen, lakto-ovo-vegetarischen und PRANISTISCHEN Zeiten sind sie nicht vor Mißbrauch und PUSSY-TERROR sicher! Q.E.D.!

    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46407841.html

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  7. Stimme jetzt nicht jedem Detail zu, aber insgesamt sehr sympathisch und jedem politkorrektem als auch alt- und neurechtem Tugendterror vorzuziehen:^^

    Als Aktivist der „Section des Piques“ verfaßte Sade revolutionäre Pamphlete. 1793 war er Präsident der Sektion und eine Art Volksrichter, der über die politische Zuverlässigkeit von Honoratioren des Alten Regimes zu entscheiden hatte. Das Schicksal seiner Erzfeindin, seiner Schwiegermutter Montreuil, und ihres Gatten lag jetzt in Sades Hand – er setzte sie auf die Liste der Unverdächtigen. „Hätte ich ein Wort gesagt“, schrieb er an Gaufridy, „wäre es ihnen übel ergangen. Ich habe geschwiegen. So räche ich mich.“

    Auch anderen Verfolgten soll Sade geholfen haben; er weigerte sich mehrmals, „Menschenunwürdiges“ zu tun. Seitdem galt er bei den Scharfmachern als „Gemäßigter“. Sein Prestige als Opfer des Alten Regimes konnte ihn nicht mehr lange schützen. Im Dezember 1793 wurde er als politisch Unzuverlässiger verhaftet und ins Gefängnis Madelonettes eingeliefert. Über zwei weitere Haft-Stationen kam er schließlich in die Anstalt Picpus, ein ehemaliges Kloster.

    Im Garten der Anstalt wurde ein Massengrab für die Opfer der Guillotine ausgehoben. Es wurde, nach dem Zeugnis Sades, innerhalb eines Monats mit 1800 Leichen gefüllt. Sade, am 26. Juli 1794 vom Revolutionstribunal zum Tode verurteilt, entging der auf den nächsten Tag angesetzten Exekution nur dadurch, daß die Gerichtsdiener ihn in den zahlreichen Pariser Gefängnissen nicht rechtzeitig finden konnten. Einen Tag später wurden die Jakobiner Robespierre und Saint-Just gestürzt, wieder einen Tag später guillotiniert; die Schreckensherrschaft der „tugendhaften“ Terroristen war zu Ende.

    In seiner „Philosophie im Boudoir“, die der Marquis 1795, wenige Monate nach Entlassung aus der „nationalen Haft“, veröffentlichte, äußerte er seinen Abscheu gegen die Todesstrafe, den staatlichen, „gesetzlichen Mord“, während er zugleich den individuellen Mord aus Leidenschaft rechtfertigte.

    Das in sieben Dialoge aufgeteilte Werk handelt von der libertinistischen Umerziehung einer sittsamen Jungfrau. Eingefügt ist ein gesellschaftsutopisches Pamphlet mit dem Titel: „Franzosen, eine weitere Anstrengung, wenn ihr Republikaner zu sein wünscht!“ Sade wendet sich darin gegen die „falschen Götter“ des Christentums und gegen die „geweihten Scharlatane“ der Kirche, lehnt aber auch die republikanische Tugend-Vergottung, das „être suprême“ (höchstes Wesen) des „berüchtigten Robespierre“ als unnütz ab. Nur der Atheismus sei dem neuen republikanischen Menschen gemäß; und nur die moralische Verderbnis ihrer Bürger sei der Republik wahrhaft förderlich – als Humus für den „Geist der Auflehnung“.

    Nach solchen Prämissen empfiehlt Sade einige neue „vortreffliche soziale Gebote“: Die Prostitution solle propagiert, legalisiert und verstaatlicht werden; im Zuge der Gleichberechtigung sollten auch „ehrbare“ Frauen an besonderen Orten „die Bedürfnisse ihres Temperaments“ befriedigen können; die Familie sei zu zerstören, da ihre Interessen denen des Staates zuwiderliefen; der Inzest müsse in einem Staate, dessen Basis die „fraternité“, die Brüderlichkeit, sei, erlaubt sein; ebenso die Knabenliebe als ein durchaus patriotisch nützliches Laster – kriegerische Völker hätten sie stets geschätzt.

    Der sophistisch-satirische Text hat die Sade-Interpreten immer wieder gereizt. Für Pierre Klossowski ist er eine „Utopie des Bösen“, die den tatsächlichen Entwicklungsmöglichkeiten der modernen Gesellschaft entspricht. Simone de Beauvoir urteilte, Sade träume von einer Idealgesellschaft, aus der ihn seine individuelle Eigen- und Abart nicht ausschließen würde.

    Tatsächlich steht im Zentrum auch aller Sozial-Utopien Sades die Forderung nach sexueller Freiheit. In seinem Reiseroman „Aline und Valcour“ entwirft er die Idylle des von einem weisen König gelenkten kommunistischen Südsee-Staates „Tamoé“, in dem die allgemeine Lasterhaftigkeit nicht durch Richter und Henker, sondern weitaus besser durch Erleichterung der Scheidung eingeschränkt werden konnte.

    (Ebd.)

    Heil dir, mein Geliebter!^^

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  8. „Einige Jahre nach Sades Tod, als unter der Decke offizieller Verdammung schon die geheime Sade-Vergötterung zu keimen begann, nutzte der Arzt Dr. Ramon die Gelegenheit, einer Grabumbettung, um Sades Schädel nach den Methoden der Phrenologie zu untersuchen, einer von dem Pariser Anatom Franz Joseph Gall (1758 bis 1828) begründeten Lehre, nach der aus der Schädelform auf geistige und charakterliche Eigenschaften eines Menschen geschlossen werden kann.

    Dr. Ramons Untersuchungsergebnis:

    „Sades Schädel glich in jeder Hinsicht dem eines Kirchenvaters.“

    😀

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    1. Monk

      Laibacher,

      mir fehlen jetzt einfach die Worte.

      Kurzum:

      Man muß dich einfach symphatisch finden, eventunnel auch mögen müssen.
      Wer weiß.

      Herrjeh, ich hab halt was übrig für grenzwertige Möntschen. Bin ja selbst Grenzgänger in Reinkultur, weeste…

      *grinst sich eins und macht die Musik laut*

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  9. Monk

    Sei so gut und mach mal das ha da an die richtige Stelle, ist sonst schlecht fürs steinefressende und stets mitlechzende Niwoh jener gesteinigten Steinefresser.

    Man dankt.

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