Passionsgedanken zum Karfreitag: Ach, du liebe Augustine…

So SURREAL

***

Unter Beistand der Desgranges und der Duclos bringen Curval und der Herzog Augustine nachts in den Keller. Sie peitschen ihren bislang geschonten Hintern zu Fetzen, und beide Brüder ficken ihn abwechselnd, aber sie hüten ihren Schwanzsaft. Der Herzog bringt ihrem Arsch dann achtundfünfzig Wunden bei, in die er siedendes Öl gießt. In Fotze und Arschloch stößt er ihr jeweils ein glühendes Eisen und fickt sie mit einem Kondom aus Seehundshaut, wodurch die wunde Stelle völlig aufgerissen wird.

Dann schaben sie ihr das Fleisch an Armen und Beinen herunter bis auf die Knochen und sägen diese an verschiedenen Stellen an. Daraufhin legen sie ihre Nervenstränge an vier Stellen frei, die ein Kreuz bilden. An jedes Nerven-Ende wird eine Haspel befestigt, die man dreht. So ziehen sie diese empfindlichen Fasern in die Länge, was ihr unermessliche Qualen bereitet. Man sorgt dafür, dass sie sich erholt, um sie noch länger foltern zu können. Anschließend schneiden sie ihr ein Loch in die Kehle und ziehen die Zunge hindurch, was ein lustiger Anblick ist.

Ihre übriggebliebene Titte wird dann auf einem kleinen Feuer geröstet. Nun stößt der Herzog ihr eine Hand mit einem Skalpell in die Möse und zerstört dadurch die Trennwand zwischen Arsch und Fotze. Das Messer wird beiseitegelegt, die Hand wieder hineingestoßen, und Blangis wühlt in ihren Eingeweiden und zwingt sie, ihre Scheiße durch die Möse zu entleeren. – Ein weiteres amüsantes Kunststück! Durch dieselbe Öffnung spaltet er ihr danach den Magen. Als nächstes nehmen sie sich ihr Gesicht vor. Sie schneiden ihr die Ohren ab, versengen ihr das Innere der Nasenlöcher und blenden sie, in dem sie ihr flüssiges Siegelwachs in die Augen träufeln. Die Herrschaften schneiden ihr die Hirnschale auf, hängen sie an den Haaren auf und beschweren ihre Füße mit Steinen, bis sie fällt und ihre Schädeldecke abreißt. Als sie stürzt , atmet sie noch. Der Herzog vögelt sie in diesem beklagenswerten Zustand noch einmal in die Fotze. Er entlädt und wird beim Herausziehen nur noch umso rasender. Sie schneiden ihr jetzt den Leib auf und versengen ihre Eingeweide. Der Präsident dringt mit einer skalpellbewehrten Hand in ihren Brustkorb ein und sticht ihr mehrfach ins Herz, sodass sie ihr Leben aushaucht. Mit ihr stirbt eines der himmlischsten Geschöpfe, das die Natur je erschaffen hat, im Alter von nur fünfzehn Jahren und acht Monaten. Lobende Nachrede auf sie.

Der Marquis de Sade, „Die 120 Tage von Sodom“

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Das nennt der Erzähler mal nen Overkill! Alleine nach der Aktion mit den glühenden Eisen noch von „wunder Stelle“ zu reden – eigentlich, so sollte man als sensibler, feinnerviger Mensch meinen, hätte allein das doch ausgereicht um der bezaubernden Augustine ein übles Ende zu bereiten! Allein, wir sind hier im Reich der Phantasien und Obsessionen -hat nicht der Heiland in der Passion des keuschen blutrünstigen Katholiken Mel Gibson schon so aberwitzig viel Blut verloren, dass es für sämtliche Apostel auch noch gereicht hätte? Nun, wir können hier immerhin konstatieren, dass die holde Augustine, das leidenschaftliche Mädchen aus dem Languedoc, in ihrer Passion den Schmerzensmann locker in die Tasche gesteckt und hier jeden „Schwanzvergleich“ gewonnen hat – eine lobende Nachrede, in der Tat, wäre das mindeste. Auch wenn der Marquis nicht mehr dazu kam, das auszuformulieren und es bei dieser fragmentarischen Skizze aus den letzten Tagen auf Schloss Silling geblieben ist. Dem Erzähler ist dergleichen nur allzu vertraut – man kommt einfach zu nichts! Aber erstmal auf den täglichen Cocktail aus Synthemesk, Vellocet und ADRENOCHROM noch ein guter Schuss NYMPHETAMIN, dann wird man weiter sehen.

-Cradle Of Filth: Nymphetamine Overdose-

15 Gedanken zu “Passionsgedanken zum Karfreitag: Ach, du liebe Augustine…

  1. Monk

    Deftige Gedanken zum passionierten Klo-ster-Fest.

    Ja, das gefällt und setzt dem Virus noch die wohlverdiente Korona auf.

    Ist doch herrlichst, wenn man ansonsten zu nichts mehr kommt, sich den Niederungen seiner angelesenen Fantasien hingibt um endlich einmal zur Ruhe zu kommen.
    Statisten genießen so etwas.

    „Manchmal ist mir, als hätte man uns in einen Film gesperrt. Wir kennen unseren Text, wir wissen, wo wir geh’n und steh’n sollen und es gibt keine Kamera. Aber wir können nicht mehr raus. Und es ist ein schlechter Film.“

    Charles Bukowski

    Herrlich!

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    1. Das sind Höhen, keine Niederungen! Ansonsten ganz schön keck und anmaßend von einem, der da AUSGERECHNET dem Reichsrindvieh Naidoo als begnadetem Sänger mit Herz am rechten Fleck huldigt! Hm,mal überlegen, ob ich nicht doch „Maßnahmen“ ergreifen sollte.

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      1. Monk

        „…von einem, der da AUSGERECHNET dem Reichsrindvieh Naidoo als begnadetem Sänger mit Herz am rechten Fleck huldigt! Hm,mal überlegen, ob ich nicht doch „Maßnahmen“ ergreifen sollte.“

        Pass mal auf, ich bin ein begnadeter Arschlochschnüffler:

        Ich huldige Niemandem:

        Also ich mag jenenMonk,also mich, ist er doch ein begnadeter Erzähler, mit seinem Schandmaul am rechten Fleck jener Arschbacke, die ihm wohl zum Hinhalten aufgenötigt wurde.
        Meine Maßnahmen kann ich mir dann wohlgefälligst in meinen braunen Salon einführen, eventuell befriedigte dies mein Wohlbefinden.
        Im Nachgang dann gerne den Finger in den Anus und wieder raus um dann das vollendete Aroma auszukosten.

        Junge, ob ich mal wieder runter komm von meinem zombialen Paranoiatrip? Ich mach mir jetzt wirklich ernsthaft Sorgen!

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  2. Das allerschlimmste an dem Naidoo ist ja, dass hier ein wirklich und nachweisbar saudummes Proleten-Rindvieh sein klebrig-minderintelligentes, dabei aber bedeutungsschwanger verbrämtes Gestöhne als Poesie und sich selbst als so etwas wie einen Dichter und (Quer-)Denker von mindestens hölderlinschem Format verkauft. Wenn also jemand SO ETWAS Huldigungen entgegenbringt und gleichzeitig die KLIMAKTISCHEN STEIGERUNGEN im Werk des GÖTTLICHEN MARQUIS ins Reich der „angelesenen NIEDERUNGEN“ zu verbannen meint und dabei auch noch versucht, dem d. E. auf den Kopf zu kacken, dann wird es so langsam Zeit für knackigge Kopfnüsse, that’s said!

    Mein Lieblingszitat von Bukowski ist übrigens wesentlich kürzer:

    „Es roch nach Arsch.“

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      1. Mein lieber Mr. Monk. Bei dem, was sie hier als *Auskotzen* abqualifizieren, handelt es sich um eine deftige Polemik, die aber mitnichten mit Schaum vor dem Mund in die Tasten gehackt wurde sondern eine nach allen Blogregeln angemessene REAKTION auf ihren vorhergehenden Beitrag zum obig kredenzten literarischen Leckerbissen darstellt, der österliche Besinnlichkeit verbreiten und zum Nachdenken anregen sollte, also eigentlich keinen Grund abgibt, persönlich zu werden. Sie aber schrubbten folgendes dazu:

        „Ist doch herrlichst, wenn man ansonsten zu nichts mehr kommt, sich den Niederungen seiner angelesenen Fantasien hingibt um endlich einmal zur Ruhe zu kommen.
        Statisten genießen so etwas.“

        Der d. E. kann dem also entnehmen, er wäre ein in den „Niederungen seiner angelesenen Fantasien“ sich fläzender „Statist“? Also bei aller Liebe, Mr. Monk, wenn mir einer so von der Seite kommt, dann sollte der seinerseits schon eine saftige Replik abkönnen, ohne völlig am Rad zu drehen und mit Kacke zu werfen! Der d. E. macht dies schließlich auch nicht!

        Sattdessen stünde Mr. Monk in einem durchaus vorteilhafteren Lichte dar, wenn er es überzeugend rüberzubringen verstände, warum er denn eben Hauptdarsteller oder whatever, auf jeden Fall kein Statist, ist. Hier scheinen allerdings die Mittel zu fehlen, stattdessen kommt nur anmaßend-abgehobenes Rumgeschwuchtel und -gezicke und das verstärkt, seitdem sich der Erzähler mal erlaubt hat, und zwar OHNE persönlich zu werden, klarzustellen, dass er von einem Xavier mit einiger Berechtigung weniger als nichts hält! Nein, Mr. Monk, so geht das nicht, wo doch die Anforderungen dieser Einrichtung der öffentlichen Jugendhilfe an die soziale Kompetenz so niederschwellig sind, dass bei dem, der es nicht schafft, diesen zu genügen, Zweifel an der Lebensfähigkeit durchaus angebracht sind.

        Also Mr. Monk, zeigen sie mal, dass sie kein „Statist“ (was immer das in der Welt der Monks sein mag und bei allen Zweifeln, die einen angesichts dessen bei einem überkommen können, der da meint er mag den Savior, weil der das Herz auf dem rechten Fleck habe) sind und behalten sie ihre Fäkalien bei sich und die Finger weg von meinem Rektum, dachte es sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass ich, als milde polygyner Hetero, auf solche Anmache nicht stehe und jedem, der das versucht, seinen Scheißdreck in den ungewaschenen Hals zurückstopfe!

        Der Erzähler in aller Demut

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  3. Monk

    Nette Retourkutsche, Laibacher.

    Wer austeilt, der muß auch einstecken können. Als bekennender Nichtmimose weiß ich davon ein Lied zu trällern. Das ist doch klar.

    „Also Mr. Monk, zeigen sie mal, dass sie kein „Statist“ sind…“

    Das hatte ich in unserem beitragübergreifenden Diskurs schon mehrfach angeschnitten, werter Herr Laibacher. Begriffen wurde es scheinbar immer noch nicht.

    Nur soviel:

    Wer sich ewiglich an gereichten Appetithäppchen sattzufressen gedenkt, der bedient seine eigene Mastzucht, macht sich zum Figurant jenes Schweinehortes, in dem er eigentlich gar nicht landen wollte.
    Meinereiner versucht das eben zu vermeiden- und testet aus auf welches Futter meinesgleichen reaGIERT.

    Gruß an deinen Fän!

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    1. Ich habe ja grundsätzlich was übrig für die Trotzig-Rotzigen mit der Tendenz zum Anecken, allerdings sehe ich mich nicht in der Funktion des hauptamtlichen Monk-Verstehers. Wenn sich dieser hier nicht verstanden wähnt, so ist das sein Pech und nicht meine Angelegenheit. Vielleicht sollte er da lieber Kontakt zum Reichsxavier oder der flippigen Bahnerschen suchen?

      Ich für meinen Teil betrachte dies hier lediglich als Ausweitung meines unreinen Geistes zum Behufe der Assoziation, Reflektion, Spielerei, Plaisier und Fingerübung ohne den Anspruch, das Deutsche Volk, die Weiße Rasse, die Welt retten und/oder das schurkische Treiben irgendwelcher vorborgenen „40/2“ aufdecken zu wollen, auch wenn ich mich entsprechender Themen bediene, die mich nun mal beschäftigen. Natürlich bin ich alleine schon deswegen absoluter Demütigkeitsweltmeister, weil ich mich nicht für das verkannte Genie schlechthin halte, das etwa als Erster und Einziger erkannt hat, dass die Rothschilds die Welt beherrschen und wie sie „es machen“, lol, oder das meint, es könne mit seinem marginalen Gedaddel irgendeine Revolution oder Reaktion starten – wenn ich denn die chaospraktische Butterfliege sein sollte, die den Hurrican auslöst, so solls mir allerdings nur recht sein, LOL!

      Ansonsten mäste ich lediglich meine Candirus – das Aquarium steht im Keller, gleich neben den „Werkzeugen“:

      Feeding a „Monkfish“ to a group of „Candiru asu“

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  4. So mal wieder ON TOPIC in Punkto „SCHWANZVERGLEICH“! Nicht dass es mir hier noch zugeht wie auf der Unsichtbarenschule!

    Pipi-News-KEWIL und der schwule bekennende Pinkelspiel-Fetischist, Berger oder so, von „Philosophia Penis“, klagen bitterlich über die Profanisierung der HINTERLADERSEKTE: Jetzt versuche man schon mittels gymnastischer Übungen das Leiden des Lattenseppls an die Schäfchen zu bringen:

    „Das Christentum ist erloschen“

    Bistum Münster: Turnen mit Jesus am Kreuz

    12. April 2020 80

    Von KEWIL | Turnen mit Jesus am Kreuz? Das „Social Media Team“ des katholischen Bistums Münster wollte am Karfreitag die Passion Jesu Christi ein wenig moderner gestalten und den Gläubigen die Leidensgeschichte ihres Herrn anhand von Turnübungen am Kreuz (siehe Abbildung) nahebringen.
    Eine Idee, die auch von Kirchenfeinden stammen könnte und eigentlich eine beleidigende Blasphemie schlimmsten Grades ist. Wer auf solche Ideen kommt, hat vom Christentum keine Ahnung und sollte schleunigst seinen Hut nehmen.

    Der selige Kardinal Clemens August Graf von Galen, der „Löwe von Münster“, hätte diese Kasper früher aus dem Tempel gejagt.

    Bei Philosophia Perennis wird der Fall, der sich gestern bis in den Karsamstag hineinzog, genauer geschildert. Kritische und empörte Beiträge wurden vom Facebook-Bistum in Münster selbstredend gelöscht.

    Dazu passt haarscharf ein Zitat aus einem neuen Buch, was „nottut“ bei uns:

    Aus der Perspektive der heutigen christlichen Kirchen des Westens – die Ostkirche lassen wir im Folgenden weg – war Jesus Christus weder der Sohn Gottes noch der Messias, sondern der Stifter der beiden momentan größten humanitaristischen NGOs auf Erden.

    „Das Christentum ist – abgesehen von Sekten und pfingstlerischen Strömungen – erloschen“, schreibt der Althistoriker Egon Flaig. „Die Priester glauben nicht mehr an das Credo, das sie in den Messen sprechen lassen. Was in den Kirchen geglaubt wird, ist höchstens, daß die christlichen Dogmen Symbole sind für eine universelle menschliche Gemeinschaft.“

    (Egon Flaig, zitiert nach Klonovsky, siehe da!)

    ***

    Buhuhu, scheisze auf eure christliche Nothdurft! Denn auch was die Vorlage für irgendwelche „Übungen “ betrifft, so bietet DER GÖTTLICHE MARQUIS mit der HOLDEN AUGUSTINE und ihren vier demütigen Verehrern eindeutig anspruchsvollere Vorlagen für echte Fachmänner, Kenner, KNR^^ – *innen latürnich inbegriffen, als an der Sprossenwand den INRI zu markieren! Klarer Sieg im SCHWANZVERGLEICH also auch hier!

    Was ansonsten noch zu dem schwul-christlichen Hinterladergewimmer zu sagen wäre, bringt dieser Pipi-Kommentar trefflich auf den Punkt:

    nichtmehrindeutschland 12. April 2020 at 15:40
    Immer wenn sich „Philosophia Penis“ empört ist da eigentlich nie mehr als ein Rascheln im Gebüsch. Also regen wir uns jetzt mal alle zusammen ganz schwul-korrekt über einen Jesus, der am Kreuz herumturnt, auf. – Während Chisten aller Schattierungen mit ihrer Gutmenschenmoral Europa in ein multikulturelles Armageddon von Sozialschmarotzern und religiösen Spinnern verwandeln. Da gehören ihrem Chef am Kreuze die Osterhasenohren aufgesetzt. Eiersuche macht „PP“.

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  5. Ey, Monk, schon gezeichnet? Tolle Aktion für NICHT-STATISTEN:^^

    Sie haben die unten stehende Petition erfolgreich unterschrieben. Ihre Unterschrift wurde überprüft und gezählt.
    Angela Merkel ist nicht unsere deutsche Bundeskanzlerin. Sie ist eine DEEP STATE MARIONETTE und sollte verschwinden. Ich fordere auf, das SHAEF-Abkommen, das dem DEUTSCHE REICH auferlegt wurde, wieder aufzunehmen, um es von der Besetzung des DEEP STATE zu befreien. ANGELA MERKEL zu verhaften und sie des Aufruhrs, Verrats und Hochverrats zu beschuldigen….

    https://petitions.whitehouse.gov/petition/angela-merkel-not-our-german-chancellor-she-deep-state-marionet-and-should-disappear

    Bitte teilnehmen – es sind erst ca. 1500 Zeichner (geht einfach)und es werden noch 98500 weitere benötigt, damit das Weiße Haus antworten muss …

    *GrrrrrrrRRRRROOOOOOOEEEEEEEHhhhhlllllllll*

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