Dann kann das große Sterben ja beginnen

-Deicide – Homage For Satan (guitar cover)-

Just kidding, der Erzähler hat ja heute nebenbei schon bei dem merklewürdigen Herrn Mannheimer (der ja auf den Jogendschotz-Index gesetzt wurde, weshalb ihn zu verlinken oder auch nur zu pasten oder zu zitieren MINDESTENS genauso strikt geahndet würde wie „mit Kindern“) gelesen, dass wir uns gerade der Klimax der Panikwelle nähern, ehe dann, just in time zum Geburtstag unseres geliebten Führers, Adolf Hitler, die NEUE (also keineswegs die ALTE!) NORMALITÄT eintreten wird. Die NWO nämlich. Das Kronenvirus sei halb so wild und nur der Vorhang, der alle Aufmerksamkeit auf sich lenke, während dahinter, kaum bemerkt, der große Umbau abgeschlossen würde, und das nicht nur pünktlich zum Führergeburtstag, sondern auch zum Beginn des Ramadan. Denn trotz aller polizeistaatlicher Prä-NWO, so der mannheimernde Herr Merkle, hätte man es nie geschafft, die Mohammedaner von ihren nächtlichen Fresszusammenkünften abzubringen, im Gegenteil, der dadurch provozierte Krawall würde die Bande der stärksten NWO sprengen! Puuh, dann kann man sich ja weiter zurücklehnen und gelassen auf der Panikwelle surfen. Man kann wirklich nicht behaupten, dass nicht alles getan würde, um die Woge nach oben zu peitschen und für maximale Angst und Verunsicherung zu sorgen! Aber wer hier, in diesen elitären Hallen, schmerzbefreit mitliest und -leidet, der weiß ja, dass nach Corona-Logik „so was“ von sowas kommt und kann folglich über diese QUAL-itätsnews der Süddeutschen auf MSN nur noch müde und abgeklärt schmunzeln:

Gesundheitssystem: Tausende Ärzte und Pflegekräfte mit Coronavirus infiziert

Laut Robert-Koch-Institut haben sich in Deutschland bereits 2300 Ärzte und Pfleger angesteckt. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Die Folgen für Schwerkranke könnten dramatisch sein.

Tausende Ärzte und Pflegekräfte mit Coronavirus infiziert

In dieser Woche überraschten die Berliner Krankenhäuser mit einem ungewöhnlichen Appell. Sie seien gerade dabei, ihre Kapazitäten aufzustocken, um die wachsende Zahl der Covid-19-Patienten zu versorgen, jene also, die am Coronavirus erkrankt sind. Leider fehle aber derzeit Material zum Schutz der Beschäftigten, Patienten und Bewohner. Der Nachschub auf den Märkten sei nicht mehr gewährleistet, deswegen müsse man in Berlin nun neue Wege gehen. Die Berliner Krankenhausgesellschaft forderte deshalb Freiwillige auf, Textilmasken zu produzieren. „Aufgerufen sind Handwerker und Handwerksbetriebe, Unternehmen, Werkstätten und sonstige Einrichtungen, in denen Schneidertätigkeiten professionell erbracht werden“, hieß es in einer Pressemitteilung. Dazu gab es einen Link zu einer Nähanleitung.

Der Appell erinnert nicht nur an die notorische Knappheit von Schutzausrüstung in ganz Deutschland, sondern auch daran, dass Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger besonders ausgeliefert sind, wenn sie sich um Kranke und Gebrechliche kümmern. Und dass sie sowohl systemrelevant als auch schwer bis gar nicht zu ersetzen sind. Nun zeigt eine Umfrage von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR, dass sich landesweit bereits Tausende Ärzte und Pfleger mit dem Coronavirus infiziert haben und dass immer mehr Praxen schließen müssen, weil das Personal erkrankt ist, Schutzkleidung fehlt oder aber weil Probleme bei der Kinderbetreuung Mitarbeiter dazu zwingen, zu Hause zu bleiben. Die Krise beginnt also das medizinische Personal zu treffen.

Eine systematische Erfassung der Ausfälle gibt es bisher noch nicht

Das Robert-Koch-Institut teilte auf Anfrage zum Beispiel mit, dass bundesweit „2300 Personen des medizinischen Personals in Krankenhäusern mit Sars-CoV-2 infiziert“ seien. Die Dunkelziffer sei aber mutmaßlich höher: „Es muss von einer Untererfassung ausgegangen werden“, erklärte das Institut. Erfasst werden in dieser Zählung nur die Mitarbeiter von Krankenhäusern, nicht die von Arztpraxen, Laboren, Senioren- und Pflegeheimen oder ambulanten Pflegediensten.

Die Bundesregierung, etliche Landesregierungen sowie viele deutsche Gesundheitsämter verfügen nicht über systematisch erhobene Zahlen. Ein Rechercheteam hat deswegen Anfang der Woche bundesweit knapp 400 Gesundheitsämter, ferner Landesärztekammern, kassenärztliche Vereinigungen, Berufsgenossenschaften sowie Landesregierungen angeschrieben mit der Bitte um Auskunft zu Zahlen des durch das Coronavirus infizierten medizinischen Personals. Aus den meisten Landesregierungen und dem Bundesgesundheitsministerium hieß es, man könne keine Angaben machen.

Ärztevertreter fordern nun, dass die Zahlen besser erfasst werden. Diese sind wichtig, weil sie Aufschluss über die Belastung des Gesundheitssystems geben. Seit Beginn der Pandemie erklären Regierungen in aller Welt, die massiven Beschränkungen im öffentlichen Leben dienten vor allem dazu, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Dabei wird oft auf die beschränkte Zahl von Intensivbetten verwiesen, seltener jedoch auf die Menschen, die sich um all die Kranken kümmern sollen. Und es wird weder systematisch noch zentral zusammengeführt, wie hoch die Infektionsrate beim medizinischen Personal ist.

Zwar empfiehlt das Robert-Koch-Institut, bei der Meldung von Corona-Infektionen auch Angaben zum Beruf der Betroffenen aufzunehmen, etwa wenn diese in einem Krankenhaus arbeiten. Im Alltag wird das aber offenbar sehr unterschiedlich gehandhabt. Zudem fehlen standardisierte Meldewege. Somit gibt es in Deutschland derzeit keine gesicherten Zahlen darüber, wie sehr die Pandemie das medizinische Personal belastet.

Die Zahlen, die SZ, NDR und WDR zusammengetragen haben, legen allerdings nahe, dass deutschlandweit bereits Tausende betroffen sind. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen waren laut Landesministerium für Gesundheit bis Mittwoch dieser Woche 322 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen infiziert. Weitere 1485 Personen befanden sich in Quarantäne. Die Gesundheit von Mitarbeitern in Pflegeheimen oder der ambulanten Seniorenbetreuung ist besonders wichtig, weil diese in ständigem Kontakt mit besonders gefährdeten Risikogruppen stehen. Zur Zahl der infizierten Ärzte konnte das Land keine Angaben machen. In Baden-Württemberg hat man nach Angaben des Landesgesundheitsamts bis Mittwoch 566 Infektionen bei medizinischem Personal registriert, nahezu doppelt so viele wie in der Vorwoche. Eine auffällige Meldung kam aus dem Kreis Zwickau in Sachsen: Dem dortigen Gesundheitsamt zufolge haben sich 60 Ärzte und Pflegekräfte in dem Kreis infiziert.

Die Anfrage an Gesundheitsämter im ganzen Land führte in Bayern zu einer sonderbaren Reaktion: Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wies die Gesundheitsämter an, die Presseanfrage nicht zu beantworten, „da diese Umfragen nicht mit uns abgestimmt sind“, wie es in der Mitteilung hieß. Die Landesregierung selbst konnte auf Nachfrage keine konkreten Angaben machen.

Das ist umso erstaunlicher, als das Bundesland von der Corona-Krise besonders betroffen ist. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung in Bayern sind im Freistaat derzeit bereits 244 Arztpraxen geschlossen – 141 wegen Quarantäne, 82 wegen fehlender Schutzausrüstung, 21 wegen mangelnder Kinderbetreuung. Damit liegt das Bundesland im bundesweiten Vergleich weit vorn, gefolgt unter anderem von Baden-Württemberg, wo mindestens 80 Arztpraxen geschlossen sind. Erst am Mittwoch hat sich die Kassenärztliche Vereinigung in Bayern mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit gewandt und von einem „eklatanten Mangel notwendiger Schutzausrüstung“ gesprochen. „Wenn nicht heute neues Material eintrifft, dann brechen düstere Zeiten für die ambulante Versorgung im Freistaat an“, hieß es in einer Pressemitteilung.

In Italien sind bereits 66 Ärzte an Corona gestorben

Den Mangel an belastbaren Zahlen halten Mediziner für ein Versäumnis der Landes- und Bundespolitik. Es sei „traurig und nicht nachvollziehbar, dass Länder wie Italien und Spanien diese Zahlen haben, wir aber nicht“, sagt Susanne Johna, Vorsitzende des Marburger Bundes, der 125 000 Ärztinnen und Ärzte in Deutschland vertritt. „Wir als Marburger Bund fordern, dass medizinisches Personal – nach Berufsgruppen getrennt, also Pfleger, Ärzte – dann auch landesweit zentral erfasst wird, damit wir die Erkrankungen dort auch vergleichen können mit den Erkrankungszahlen in der Bevölkerung, die nicht im Gesundheitsdienst arbeitet.“ Auch sollten Infektionstests bei medizinischem Personal bevorzugt ausgewertet werden.

In anderen Ländern wird zumindest gewissenhafter gezählt. Der Berufsverband britischer Ärzte, das Royal College of Physicians, hat jüngst gemeldet, etwa ein Viertel der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitssystems NHS sei entweder infiziert oder befinde sich in Quarantäne. Bei den Pflegerinnen und Pflegern seien es rund 20 Prozent, so deren Berufsverband, das Royal College of Nursing. In italienischen Krankenhäusern sollen laut der Zeitung Il Messagero vergangene Woche bereits 6500 Ärzte und Pfleger infiziert gewesen sein. Die italienische Ärztevereinigung FNOMCeO veröffentlicht auf ihrer Website eine Liste der verstorbenen Kolleginnen und Kollegen: Dort stehen bereits 66 Namen.

In Deutschland gab es zuletzt immer wieder Hilferufe und Warnsignale. Das Klinikum Wolfsburg stoppte in dieser Woche zeitweise die Patientenaufnahme, nachdem 14 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden waren. In ersten Kliniken wird unterdessen bereits über die Anwendung einer Ausnahmeklausel diskutiert. Diese hat das Robert-Koch-Institut formuliert für den Fall, dass ansonsten ein „relevanter Personalmangel“ herrschen würde. Demnach darf dann zur Behandlung von Covid-19-Patienten auch medizinisches Personal zum Einsatz kommen, das selbst positiv auf den Erreger getestet wurde.

Und der Paritätische Gesamtverband, der etliche Pflegeeinrichtungen vertritt, bat jüngst per E-Mail das Bundesministerium für Gesundheit um Rat: Einerseits, hieß es darin, sei man verpflichtet, das Personal mit Atemmasken und Schutzkleidung auszurüsten, andererseits sei diese Ausrüstung auf dem Markt kaum noch zu bekommen. Das führe zu der Frage, ob man die Heimbewohner oder Patienten überhaupt noch versorgen dürfe oder müsse. Und ob das Pflegeheim hafte, wenn es sein Personal zur Arbeit auffordere, ohne es angemessen schützen zu können. Eine Antwort ist bisher nicht gekommen.

43 Gedanken zu “Dann kann das große Sterben ja beginnen

  1. der Lenz ist da

    Wem nicht schon längst klar ich, dass es sich hier um eine Nibelungen-Aufführung der Wagner Festspiele handelt, geplant und choreographiert von den geliebten Sozialingenieuren, dem ist eh nicht zu helfen.

    Fürwahr, ich halte es da lieber mit dem Herzschmerz der Neunziger, REAL-Grufti und so…


    Do you remember slow-motion-times
    With little golden stars?
    I see you tumble in the streets
    I hold you hand in the cinema
    A piece of heaven
    In a rotten world
    You disappeared in a roaring night
    I could die
    I cry

    On the other side
    I’ll see you again
    On the other side
    We’ll walk hand in hand
    On the other side
    I’ll see you again
    On the other side
    We’ll walk hand in hand

    I saw you again with tears in your eyes
    My heart beats hard
    Time doesn’t move in a picture
    But I can’t live in the past
    Life is easy
    If you don’t care about the future
    And it’s easy to smile
    If you don’t care about the truth
    I still love you
    But I’ve changed myself

    On the other side
    I’ll see you again
    On the other side
    We’ll walk hand in hand
    On the other side…

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    1. Die totale Dubbelbind und Emotionsüberflutung, Flüchtlingskrise(tm) exponentiell. Und die alternaive wie alternative Szene mischt munter mit, wie zwei Klingen einer Schere: Parallel zu dem oben dann was auf Youtube von den Riesen-Leichenbergen, die die Schineser vor den Augen der Welt verstecken. Man wird sehen.

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    2. „Wem nicht schon längst klar ich, dass es sich hier um eine Nibelungen-Aufführung der Wagner Festspiele handelt, geplant und choreographiert von den geliebten Sozialingenieuren, dem ist eh nicht zu helfen.“

      Und trotzdem muss man die Blogosphäre mit „lebensrettenden“ Vitamintipps beglücken? Gegen alle Erkenntnisse des Messias Dr. Hamer? Ja, bei ihm handelt es sich um das Paradebeispiel eines Quacksalbers und verrückten Doktors und das „Argument“, dass er ja studiert und einen Titel habe, das ist doch wohl nicht ernst gemeint?

      Interessanter Punkt ist, wie doch die ganze Welt bei der „Inszenierung“ mitzieht, egal ob Schineser, St. Putin, beloved DONALD, irgendwelche Neger-Halbdikatatoren wie in Uganda oder gar der bei „Rechten“ so beliebte kernige Spaßmacher und Witzeschmied Duterte:

      Philippinen: Mann in Streit wegen fehlender Corona-Maske erschossen

      Ein Mann ist auf den Philippinen an einem Corona-Kontrollposten wegen fehlender Gesichtsmaske in Streit mit den dortigen Beamten geraten und erschossen worden. Der 63-Jährige habe in dem Ort Nasipit im Süden des Inselstaates aggressiv auf den Hinweis reagiert, er müsse eine Gesichtsmaske tragen und das Personal mit einer Sense angegriffen, hieß es am Samstag in einem Polizeibericht. Ein Polizist, der den offenbar alkoholisierten Mann beruhigen wollte, habe ihn getötet.
      Präsident Rodrigo Duterte hatte am Mittwoch gesagt, er befehle der Polizei und dem Militär, auf jeden zu schießen, der Ärger mache. Am Freitag verteidigte er diese Haltung in einer Fernsehansprache. Die Öffentlichkeit müsse den Ernst der Lage erkennen, denn jeder könne am Coronavirus erkranken, sagte er.

      Die Hauptinsel der Philippinen, Luzon, befindet sich seit 16. März unter einer Ausgangssperre, nur allernötigste Gänge etwa zum Supermarkt oder zur Arbeit sind erlaubt. Viele andere Provinzen haben eigene Beschränkungen angeordnet, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde sind landesweit bisher knapp 3100 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert, der die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann. 144 Menschen starben.

      „Ohne diese Beschränkungen wird dies niemals enden“, sagte Duterte in der TV-Ansprache weiter. „Wenn Sie also nicht folgen wollen, dann werde ich Sie fertig machen, um das Leben der Unschuldigen zu schützen, die nicht sterben wollen.“ Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisierte, autokratische Politiker wie Duterte nutzten derzeit weltweit die Corona-Pandemie, „um Kritik und Dissens weiter zu unterdrücken.“ (dpa)

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  2. Auch ne Idee:

    Peru setzt in Corona-Krise auf Geschlechtertrennung

    Mit der Ausgangsgeschlechtertrennung vermindert man Balzverhalten und damit Übertragungswege. Nur die Transen sitzen wieder zwischen allen Stühlen!

    Im Kampf gegen das Coronavirus setzt Peru auf die Geschlechtertrennung im öffentlichem Raum. Präsident Martín Vizcarra gab am Donnerstag bekannt, dass an bestimmten Wochentagen nur Männer ihre Häuser und Wohnungen verlassen dürfen, an anderen Tagen Frauen. Die gleiche Maßnahme war zuvor bereits in Panama verhängt worden.
    In Peru dürfen bis 12. April die Männer nur am Montag, Mittwoch und Freitag außer Haus, die Frauen am Dienstag, Donnerstag und Samstag. Am Sonntag gilt ein Ausgangsverbot für beide Geschlechter. Vizcarra kündigte an, dass Polizisten und Soldaten besondere Instruktionen erhalten sollten, um die Rechte von Transsexuellen und Homosexuellen zu respektieren.

    In Panama hat die Aufteilung der Ausgangstage zwischen Männern und Frauen Sorgen unter Transsexuellen ausgelöst. Sie befürchten, sie könnten aufgrund ihrer sexuellen Identität ins Gefängnis gesteckt werden. Ähnliche Sorgen äußerte nun die peruanische Transsexuellen-Aktivistin Gahela Cari. Die Sicherheitskräfte seien jene im Land, die in der Vergangenheit die meisten Gewaltakte gegen Transsexuelle begangen hätten, sagte sie in einem Webvideo.
    In Peru wurden bis Donnerstag insgesamt 1414 Corona-Infektionsfälle verzeichnet. Die offizielle Zahl der Todesopfer der Pandemie lag in dem südamerikanischen Land bei 55.

    dja

    Eine Welt, viele Feldversuche.

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  3. Hieß es nicht unter Pipis und Artverwandten, bei St. Putin gäbs kein Corona?

    Zeit.de über MSN:

    Steuererleichterungen und „Putin-Ferien“

    Putin versprach Steuererleichterungen und finanzielle Kompensationen – der Bürgermeister von Moskau ließ Schwimmbäder und Sportstudios schließen. Putin sagte eine arbeitsfreie Woche bei vollem Lohnausgleich zu, die sogleich als „Putin-Ferien“ in den Sprachgebrauch einging und verlängerte sie in seiner zweiten Rede bis Ende April– der Bürgermeister machte alle Cafés, Restaurants und Parks dicht, damit die Ferien nicht für Familienausflüge und Grillfeste genutzt wurden.
    Und tatsächlich: Nach Putins Ansprache schnellten die Hotel-Buchungen im südlichen Sotschi in die Höhe, trafen sich die Moskauer an warmen Märztagen auf Grünstreifen oder in Wäldern und grillten. Es waren wohl diese Bilder von feiernden Moskauern und die exponentiell steigenden Neuinfektionen, die den Moskauer Bürgermeister am Sonntag zu drastischen Schritten bewegt haben. Für Moskau gilt nun die Selbstisolation, andere Regionen in Russland ziehen nach. Raus darf der gewöhnliche Mensch nur zum Einkaufen und um seinen Hund spazieren zu führen – aber nicht weiter als hundert Meter vom Haus entfernt.
    Russische Medien berichten, dass in den nächsten Tagen alle Bewohner Moskaus mit QR-Codes erfasst werden; Erledigungsgänge nach draußen sollen angemeldet und Verstöße durch Gesichtserkennungskameras geahndet werden. Noch ist nicht klar, in welchem Umfang die Maßnahmen tatsächlich kommen werden; aber für den autokratischen Staat ist die Krise auch eine Chance, sein Überwachungsinstrumentarium auszutesten.
    Und Putin? Beschloss, die Vollmachten der Gouverneure zu erweitern und damit sie selbst entscheiden zu lassen, wie sie auf die Epidemie reagieren wollen. Als sei er Berater und nicht Präsident, der über 20 Jahre seine Machtvertikale aufgebaut und sich selbst zum Zentrum dieses Systems gemacht habe.
    Krönen sollte diese Machtakkumulation ein beispielloser Eingriff in die russische Verfassung. Die Verfassungsänderungen sind Putins wichtigstes Projekt, sie sollen seine Machtstellung als Präsident bis 2036 sichern. Noch Mitte März hielt Putin daran fest, setzte die Abstimmung per Erlass für den 22. April fest. Erst, als die Corona-Krise nicht mehr zu ignorieren war, verschob er die Abstimmung.
    Der Präsident will Macht, aber nicht die Verantwortung. Das war lange eine Stärke des Putinschen Systems – Korruption und Misswirtschaft wurden den Gouverneuren oder Ministern angelastet, aber nie Wladimir Putin. Der galt als Garant für Wohlstand, Wachstum und Prosperität. Verzweifelte ein Mensch irgendwo im fernen Osten oder in Tuwa über die Willkür der lokalen Behörden, schrieb er am Ende noch immer einen Bittbrief an Wladimir Putin.
    Doch in der Krise verkehrt sich die vermeintliche Stärke oftmals in Schwäche. Zu Beginn seiner Präsidentenkarriere, als das U-Boot Kursk mit Überlebenden an Bord sank, ließ sich Putin lange nicht am Unglücksort blicken. Auch nach dem Attentat auf ein russisches Flugzeug aus Ägypten 2015, das in Putins Heimatstadt Sankt Petersburg landen sollte, verschwand Wladimir Putin zunächst. Während der wirtschaftlichen Stagnation, die seit Jahren andauert und vielen Russen zu schaffen macht, blieb Putin entrückt; rügte die Regierung, mahnte Reformen an, als habe nicht er seit fast zwei Jahrzehnten die Macht, sondern jemand anderes.
    Die Realeinkommen waren in Russland noch vor Beginn der Corona-Epidemie deutlich niedriger als noch vor ein paar Jahren. Die Wirtschaft stagniert, der Lebensstandard fällt, viele Russen schaffen es nur über die Runden, weil sie Kredite für ihren täglichen Konsum aufnehmen und zu horrenden Zinsen abzahlen. Doch an schwierige Reformen wagte man sich nur einmal ran – als das Rentenalter abrupt um mehrere Jahre erhöht wurde. Zwar war wieder die Regierung verantwortlich, aber dieses Mal büßte auch Putin an Beliebtheit ein. Nun kommen auch noch die Epidemie und der Ölstreit mit Saudi-Arabien, die den Russen und Russinnen zusetzen werden.
    Opfer einer weltweiten Verschwörung
    Eine weitere Stärke des Putinschen Systems, die sich in Krisenzeiten zur Schwäche verkehrt, ist das biegsame Verhältnis zur Wirklichkeit. Ob Skripal, MH-17 oder Krieg in der Ostukraine – immerzu konnte man sich als Opfer einer weltweiten Verschwörung gegen Russland herausreden und sich der Unterstützung sicher sein. Im Falle der Corona-Krise gelingt das nicht. Der Mangel an Aufklärung, der lange Zeit die staatlichen TV-Sender beherrschte, die Beruhigungen, man habe alles unter Kontrolle, Russland sei nicht betroffen – all das holt die Regierung nun ein.
    Warum sollten die Moskauer nicht draußen grillen und feiern, wenn kürzlich noch im Fernsehen rauf- und runterlief, Corona betreffe die anderen, sei gar eine amerikanische Erfindung? Wenn am Tag, an dem die Ausgangssperre in Moskau verhängt wurde, die wichtigste Politiksendung sich ausführlich den drohenden Zerfall der EU vornimmt, aber die Situation mit Corona in Russland nur am Rande vorkommt? Wenn eben noch nichts war – warum sollte dann jetzt was sein?
    War das Virus vor einer Woche noch abstrakt, wird es jeden Tag konkreter. Auf der ganzen Welt schlägt nun die Stunde der starken Exekutiven, die Freiheitsrechte beschneiden, um das Virus einzudämmen – aber Putin bleibt irgendwie unbeteiligt. Als spiele sich die Krise in einer Welt ab, die mit seiner nichts zu tun hat.
    Bis Ende März schüttelte er öffentlich Hände, reiste durchs Land, traf Unternehmer, posierte für Selfies – dann wurde das Virus auch für ihn sehr real. Der Chefarzt der Kommunarka-Klinik, dem Wladimir Putin vor gut einer Woche per Handschlag dankte, wurde am Dienstag positiv auf Corona getestet.

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      1. Q.E.D.:

        rasmus 3. April 2020 at 20:45
        Eine Grippewelle wird politisch instrumentalisiert. Und das scheinbar global.
        Zur Durchsetzung der Globalisierung? Nur um DE platt zu machen?
        Putin tangiert die Grippe nicht, Trump spielt offenbar ein wenig mit. Warum, sei ihm überlassen.
        Aber hier in EU unter der Leitung von UvdL, der ehemals grossen Verteidigungsministerin, die einen Untersuchungsausschuss am Hals hat, wird Tag für Tag vom Staats-TV der MRKL eine Hysterie verbreitet.
        Die MRKL wird bald ihr Ziel erreicht haben.
        Gibt es im ÖR-TV keine Journalisten oder Moderatoren mehr, die entgegen dem Auftrag mal Klartext life reden?
        Ich bin sicher, sie müssten danach keine Existenzsorgen haben, sie wären Helden!

        http://www.pi-news.net/2020/04/gez-zwangspresse-bekommt-angst-vor-boomenden-freien-medien/

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  4. Neueste Task-Force-News: von um die 10 000 Beschäftigten (also inkl. Verwaltung und alles) habe man am Klinikum „nur“ 46 Corona-Positive zu vermelden. Testkriterien: Siehe Schema in vorhergehendem Artikel.

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  5. der Lenz ist da

    WTF?

    DU und CRADLE OF FILTH

    BISTE DOCH EN knr?

    *

    Türlich. And SO GLAD FOR THE MADNESS! Na, fand das Video nur wegen der „120 Tage“-Referenzen so nett. Die Cradels hab ich Ende 90er – Anfang Nuller gern gehört, nur wurden die mir dann zu allbern. „Damnation And A Day“ war die letzte CD, die ich von denen erwarb. Hab die dann nem Jugendlichen geschenkt, dem ich zu der Zeit den Rücken gegen die gleichaltrige Räpp- und RnB-Meute stärkte, die ihn gerne als „Psycho“ hänselten – naja, nicht dramatisch, eher milde. Auf jeden Fall ist aus dem was geworden, Steinmetz oder so.

    Echte KNR schwören eher auf so etwas:

    Aaah, Engels Trompeten und Teufels Posaunen!^^

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  6. der lenz ist da

    Du bist nach Canossa geganen, bisher gibt es keine Absolution. Wa noch nicht, kann noch werden. Der Deutsche Geist kennt keine Rache oder Nachtregendes, insofern wird auch hier noch nicht das letzte Wort gesprochen sein, so hoffe ich…

    Für mich war deine Reaktion irrational, es ist mir gar nicht in den Sinn gekommen, dass Mann aus den Ausführungen der von mir GELIEBTEN LUFTPOST eine solche FEHDE herauslesen kann.

    Ebenso weiß ich, dass wir alle derzeit

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    1. „Du bist nach Canossa geganen, bisher gibt es keine Absolution.“

      Drauf geschissen, bin eine gottlose Existenz.. Von hier gibt’s jedenfalls keine Fehde gegen MORGENWACHT, ist alles vom Mindset her auf Beginn meiner Blogaktivitäten zurückgesetzt. Habe dazu auch nichts weiter zu sagen, die Welt ist schließlich groß, bunt und interessant.

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  7. der lenz ist da

    unter einer Anspannung leiden. Ich vermisse den körperlichen Kontakt zu Frauen. Das Shakern, Berühren, war ein Zeichen des Vertrauens und der Wertschätzung. Die Frauen in meinem Arbeitsumfeld, nun ja, wir haben und hatten nie Berührungsängste, zumal sie von meinen Freikörperkulturaffinitäten wissen.
    Kurzum: ich leide unter dieser Situation und hoffe, dass die Politiker, die sich verantwortungslos für diesen Irrsinn breitschlagen ließen, zur Rechenschaft gezogen werden- Juristisch. Und dass hier die gesamte VW in Geiselhaft genommen wird, ist sogar zweitrangig, es wurden wir Menschen unserer Integrität beraubt und so etwas ist mit Höchststrafen belegt.

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    1. „Ich vermisse den körperlichen Kontakt zu Frauen. Das Shakern, Berühren, war ein Zeichen des Vertrauens und der Wertschätzung. Die Frauen in meinem Arbeitsumfeld, nun ja, wir haben und hatten nie Berührungsängste, zumal sie von meinen Freikörperkulturaffinitäten wissen.“

      Ausgesprochen bedauerlich. Und dann wird man noch von der Verkäuferin angepflaumt! Unmöglich, was man sich so als Edelnatur von den Subordinierten alles bieten lassen muss! Verdammt! Klar steht die Alte jeden Tag in Virusgewittern, aber erstens dürfen die Plebs nicht vergessen, was sich einem KNR gegenüber ziemt und was nicht und zweitens und drittens gibt es doch überhaupt keinen Virus sondern nur eine Bayreuth-Inszenierung die viel geiler ist, als die vom Venushügel, die dieses Jahr leiiider entfallen muss…^^

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      1. Hach ja, die Frauen…

        …ob aber so manch selbsterklärtem Frauenfreund und -KNR so gewärtig ist, dass man unter der noblen, von ebenjenen so gepriesenen Militärregierung in Brasilien in den Folterkellern weiblichen Wesen gerne mal lebende Ratten in die Liebespforte stopfte? Hab ich zumindest irgendwo gelesen. Sicher nur Greuelpropaganda von „der Kabale“ oder so. Oder es handelte sich in diesen speziellen Fällen halt um üble „Geschlitzte“, „Schlitzpisserinnen“ oder was auch immer man in der Frauenversteherszene an Fachbegriffen verwendet…

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  8. der lenz ist da

    na gut, wider ist ein Teil meines Beitrages verschwunden. Ich knüpfe daher unorthodox an.
    Es geht um die Liebe. Die Liebe meiner Tochter zu mir. Vielleicht kann ich mit meinen Ausführungen dazu beitragen, dass diese dumme Fehde begraben wird.

    Jede Faser, und ich meine JEDE Faser, meiner Tochter ist göttlich. Ich habe noch nie einen solch perfekten Menschen kennenlernen dürfen. Eigentlich müssten jeden Sonntag die Kirchen läuten, als Dank, dass ein solch schöner Mensch sich zur Erdenniederkunft erniedrigte.

    Es gibt schöne Frauen, attraktive Frauen, und meine Tochter Jenny. Selbst sehe ich mich als durchschnittlich an, harmonische Gesichtszüge aber ein Kindchenschema, das ältere Frauen anzieht. Von meiner Urgroßmutter weiß ich, dass sie sehr attraktiv war. Alter Trentiner-Reichsitalien-Adel, aber so heruntergekommen, dass sie nicht einmal den Kitt aus den Fensterfugen fressen konnten, weil es eben keinen Kitt gab. Der Urgroßvater ist dann in einer Schlachten am ISONZO gefallen, meine Urgroßmutter emigrierte nach Brüssel, aber der Belgische Offizier, den sie standesgemäß ehelichte, machte schnell die Grätsche, aus dem Kongo hatte er irgendeine Seuche mitgeschleppt…

    Alles an Ihr ist schön.

    Woher ihre Schönheit stammt..ihre Mutter ist nordisch..selbst sehe ich mich mich als durchschnittlich attraktiv mit einem Kindchenschema, das für ältere Frauen attraktiv wirkt.

    Ihre Mutter ist künstlerisch begabt, nachdem wir zusammenkamen, malte sie mir ihre Empfindungen auf DINA4, dass sie schwanger ging, hat sie mir bis vor wenigen Monaten verschwiegen.

    Nun tritt eine Dame in mein Leben, die den Verlust von 20 Jahren Vaterschaft irgendwie aufholen möchte. Meine Tochter fesselt mich. Ich liebe sie ohne Grenzen und befürchte, dass sich unsere Beziehung niemals in ein gerades Lot bringen wird. Mit Perfidie beißt sie souverän jede Frau weg, die sich als Partnerin in mein Leben einbringen möchte. Es ist kein Vorwurf, ich kann meiner

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  9. der lenz ist da

    Einschätzung nichts hinzufügen.

    Es wird darauf hinauslaufen, dass unsere Leben aneinander gekettet sind. Sie wird zu mir ziehen, was sie ja schon seit Wochen will, ich werde ihr „Partner“ sein, sie wird sich eine Arbeit nach ihrem Quatschstudium suchen, was kein Problem darstellen wird, und fortan wird sie den Daumen draufhalten. Ich liebe meine Tochter, aber, ich will jeden, aber nicht meine Tochter, zum Feind haben. Wie ich sie liebe…

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  10. Monk

    „Dann kann das große Sterben ja beginnen“

    Das wird sich zeigen.

    Im Übrigen beobachte ich überaus interessiert das sogenannte Schwedenmodell. Nein – bestimmt nicht jene Agnetha, sondern was die medialen Informationsinstrumente daraus schließen werden.
    Was ja bereits zu geschehen scheint.
    Zugegeben, momentan bin ich hin- und hergerissen zwischen einer, mir von Kindesbeinen an, beigebrachten Logik und meinem, dennoch, funktionierendem Urinstinkt.
    Das Leben des Homo sapiens sapiens ist wohl nur eine Krankheit welche unweigerlich zum Tod führt, während die Natur sich, innerhalb *unserer* gesetzten Ziele, leise lächelnd, darum einen Scheißdreck kümmert, ihrer Bestimmung nachgeht.
    Ich erkenne- und fühle in diesen Tagen eine gewisse Demut, eine mir schon längst in Vergessenheit geratene Erkenntnis, mir dies gefälligst zu vergegennwärtigen.

    Im Prinzip hat *Unsereins* sein Dasein, auf diesem wunderschönen Planeten, schon längst verwirkt.

    In diesem Sinne.

    „Mister“ Monk

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  11. „Im Übrigen beobachte ich überaus interessiert das sogenannte Schwedenmodell.“

    Dito.

    Interessant ist auch GB, wo man ebenso auf „Herdenimmunität“ (grässliche Wortkreation) setzte und Boris mittlerweile laut Qualitätspresse „zur Vernunft“ gekommen wäre, als wäre das alles auf seinem eigenen Mist gewachsen, wo man doch vordem berichtete, dass er bis dato auf seinen führenden Virologen hörte, der ihm die Herdenimmuisierung nahelegte. Neulich ein interessanter Artikel in der FAZ, wonach man in London dem deutschen Epidemieologen Pettenkofer ein Denkmal gesetzt habe und dieser in GB bis heute in hohem Ansehen stünde. Dabei habe Pettenkofer eben jenen Ansatz der „Herdenimmunität“ bzw. „natürliche Immunisierung“ vertreten was im Gegensatz zu dem von Robert Koch empfohlenen Verfahren steht:

    „Seuchenbekämpfung nach den Prinzipien Kochs“
    In Kochs Augen war die beim Typhus angewandte Methode der Seuchenbekämpfung auf alle Infektionskrankheiten anwendbar, was auch mit dem späteren Begriff „Seuchenbekämpfung nach den Prinzipien Kochs“ ausgedrückt wurde. Zum ersten Mal wurde die Ausrottung einer Infektionskrankheit als Ziel begriffen. 1908 organisierte das Preußische Kultusministerium eine Konferenz allein zur Bazillenträger-Frage, an der zahlreiche Koch-Schüler teilnahmen. Bazillenträger galten inzwischen als größere Gefahr als sichtlich erkrankte Personen. Menschen waren in diesem Denkstil Gefäße zur Vermehrung und Verbreitung von Bakterien.

    In Folge habe es, z.B. während der „Spanischen Grippe“, immer wieder Auseinandersetzungen zwischen den Schülern/Anhängern von Pettenkofer und Koch darüber gegeben, wie man auf Seuchenzüge zu reagieren habe, die genauso geführt wurden, wie wir es gegenwärtig sehen. Das Resümee der FAZ war, dass der Versuch, auf die Herdenimmunität zu setzen, letztlich doch teurer zu stehen komme als der Versuch der Begrenzung, Abriegelung, Isolation, Quarantäne. Die Schwenks bei Donald und Boris sprächen dafür, Schweden bleibt deshalb so interessant. Die Niederlande wären auch so ein Fall, wo man auf dem Herdentrip war, mit aber gerade entfallen ist, wie da die aktuelle Handhabe aussieht.

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    1. Monk

      -Herdenimmunität-

      Herrjeh, was für ein vorzüglicher Begriff innerhalb dieser -ohnehin schon-, vor lauter Begrifflichkeiten, immunisierten Möntschenwelt.

      Das Herdentum dient dem Ackerland – Das Ackerland dient dem Herdentum.

      Wie würde diese Tragödie ausgehen, wenn das Ackerland kontaminiert würde und jene Herde dennoch darauf bestünde?

      Ist unser Interesse -darob- menschengemacht, oder doch nur einer Wunschkraft von selbsternannten Übermenschen geschuldet?

      Habe mir erzählen lassen, daß die Raumschiffhörigen ihrer selbstinszenierten Bestimmung entkommen wollen.

      Wie armselig.

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  12. Das Leben des Homo sapiens sapiens ist wohl nur eine Krankheit welche unweigerlich zum Tod führt, während die Natur sich, innerhalb *unserer* gesetzten Ziele, leise lächelnd, darum einen Scheißdreck kümmert, ihrer Bestimmung nachgeht.

    Wie anderenorts schon erläutert: Die Trennung Mensch/Natur kann mit einiger Berechtigung als bloße Kopfgeburt betrachtet und der Mensch, mit all dem, was er an Kulturen und Zivilisationen hervorbringt, sehr wohl als Teil der Natur verstanden werden, wonach die westliche Hochtechnologie-Zivilisation so „natürlich“ wäre wie ein Termitenstaat oder eine Ameisenkolonie. In der Antike hat man deshalb von der „Allnatur“ (vergl. etwa Marc Aurel) gesprochen, womit ausdrücklich nicht nur die Welt der Bienchen und Blümchen benannt wurde, sondern in die der Mensch mit all seinen Eigenheiten und Errungenschaften ohne jede Frage miteinbezogen war.

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    1. Monk

      „Wie anderenorts schon erläutert: Die Trennung Mensch/Natur kann mit einiger Berechtigung als bloße Kopfgeburt betrachtet und der Mensch, mit all dem, was er an Kulturen und Zivilisationen hervorbringt, sehr wohl als Teil der Natur verstanden werden…“

      Die Menschheit ist zu einer Ausgeburt ihres Kopfes verkommen und somit hat sie ihre Daseinsberechtigung -ad absurdum- geführt. Ganz einfach.
      Kulturen (((rechts- oder linksdrehende))) jener (((Zivilisation))), können meines Erachtens niemals Bestandteil dieser Natur sein. Diese Natur unterscheidet sich nämlich prinzipiell von Vergleichenden, jener Zweibeiner, welche die Weisheit mit Löffeln gefrühstückt zu haben scheinen. Man füttert sich über die Runden mit all dem Dreck, nur um sein Sättigungsgefühl erreicht zu haben – und eben deshalb wird (((man))) niemals satt werden, wird seinem selbstauferlegten Hungergefühl weiterhin anheimfallen.

      „…wonach die westliche Hochtechnologie-Zivilisation so „natürlich“ wäre wie ein Termitenstaat oder eine Ameisenkolonie. In der Antike hat man deshalb von der „Allnatur“ (vergl. etwa Marc Aurel) gesprochen, womit ausdrücklich nicht nur die Welt der Bienchen und Blümchen benannt wurde, sondern in die der Mensch mit all seinen Eigenheiten und Errungenschaften ohne jede Frage miteinbezogen war.“

      Die Antike, mit all ihren Proklamationen, nennte ich dann den Vorhof zur Hölle.

      Mit Verlaub:

      Es geht hier nicht um „Bienchen und Blümchen“, sonder darum, daß man sich endlich seines Standes, innerhalb der Natur, bewußt wird.

      Ein sich Redlichbemühen führt dann leider zum Freitod.

      Erkenntnisse – Das ist doch klar.

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  13. Ach, ja. Bei kosher Jürgen Fritz gibbs einen ausführlichen Artikel über „Verschwörungsmythen“, der so ziemlich alle immer wieder von „Mainstream „und Skeptikern aufgeführten Argumentationsmuster gegen „Verschwörungstheorien“ zusammenfasst. Und ja, ist nicht alles verkehrt. Bin ja selbst nicht nur überzeugt davon, dass Kennedy einer Verschwörung zum Opfer fiel, sondern auch von manch anderem, aber einige in dem Artikel angesprochene Sachverhalte, insbesondere zu den psychologischen Aspekten, erscheinen gerade im Hinblick auf die „Spackosphäre“ mit der „Schweinefallen-Thematik“ doch ganz zutreffend zu sein. Wer mag, der kann ja die Begriffe wie „USA und Israel“, „Juden“ usw. durch „40“, „Kabale“ etc.ersetzen:

    IV. Was steckt psychologisch dahinter?
    Die psychologische Forschung konnte nachweisen, dass Menschen, die an eine Verschwörungsideologie glauben, häufig auch anfällig sind für andere Verschwörungsideologien, die mit der ersten überhaupt nichts zu tun haben. Das legt die Annahme nahe, dass es so etwas wie ein bestimmtes Mindset gibt, bei welchem solche Ideologien auf fruchtbaren Boden fallen, quasi eine generelle Anfälligkeit hierfür.
    Zum zweiten konnte gezeigt werden, dass die meisten, die für solche Ideologien anfällig sind, schon einmal echten Kontrollverlust erlebt haben, der sie geprägt hat. In Experimenten hat die Wiederherstellung der gefühlten Kontrolle über eine Situation dazu geführt, dass Verschwörungsideologien als weniger wahrscheinlich wahrgenommen wurden. Das heißt, solche Ideologien sind so etwas wie eine psychische Notwehr oder Nothilfe, um diesen Kontrollverlust ein bisschen besser aushalten zu können. Die Verschwörungsphantasie gibt ihrem Anhänger quasi wenigstens die Illusion von Kontrolle über das eigene Leben zurück, dergestalt er glaubt, wenigstens durchschaut zu haben, „wer die Fäden hinter dem ganzen Schauspiel zieht“.
    Verschwörungsmythen erfüllen damit eine wichtige psychische also seelische Funktion: überkomplexe Sachverhalte, die den Einzelnen in ihrer Unüberschaubarkeit kognitiv und damit auch emotional völlig überfordern, werden so für ihn verstehbar gemacht, genauer: sie verleihen ihm das Gefühl: „Ich habe alles verstanden“. Und das verleiht wiederum das Gefühl von Sicherheit. Wer alles verstanden hat, ist der Welt nicht mehr völlig ausgeliefert. Er hat zumindest kognitive Kontrolle.
    Der Verschwörungsgläubige kommt damit – ähnlich wie der religiös Gläubige – in eine ungemein komfortable Situation und nur darum geht es ihm: So lange sich seine Hypothesen nicht offiziell bestätigt haben, verleihen sie ihm selbst ein Gefühl der Überlegenheit, denn er ist – im Gegensatz zu den vielen – im Besitz der „echten Wahrheit“. Und sollte sich eine seiner Verschwörungsphantasien, die ja wie das religiöse Weltbild niemals widerlegt werden können, doch einmal bewahrheiten und offiziell anerkannt werden, so schlägt seine große Stunde und er kann allen sagen: „Ich hab’s ja immer gewusst“.

    V. Der Verschwörungsglaube als Pendant zum Monotheismus
    So wie der Ein-Gott-Gläubige, der Monotheist, alles Gute in seiner Vorstellungswelt in einen einzigen Punkt zu verdichten sucht, nämlich einem personenhaften Wesen, so versucht der Verschwörungsgläubige alles Negative und Böse in einem Punkt zu verdichten: einer kleinen Gruppe, die für alle negativen Entwicklungen verantwortlich ist und hinter allem Übel steckt. Und so wie der Ein-Gott-Gläubige nicht auf die Idee kommt, seine Krankheiten oder die von kleinen Kindern, die schon missgebildet oder schwer krank zur Welt kommen, sowie all die tödlichen Unfälle, Erdbeben, Orkane, Tsunamis, Klimaveränderungen, das Aussterben unzähliger Tierarten usw. dem Allmächtigen zuzuordnen, so kommt auch der Verschwörungsgläubige nicht auf die Idee, positive Dinge den Verschwörern zuzuordnen. So wie der Allmächtige nur gut ist, so sind die Verschwörer nur böse. Was steckt aber hinter solchen Vorstellungen? Warum denken Menschen überhaupt so?
    Dahinter steckt immer das Streben nicht nach Wahrheit, nicht nach Erkenntnis, sondern nach Macht. Denn wenn es einen allmächtigen Gott gibt, dann bin ich all dem Negativen in der Welt nicht mehr völlig ohnmächtig ausgeliefert. Ich kann ja nun stets zum Allmächtigen beten, also versuchen, Einfluss auf ihn zu nehmen.
    Was wir hier sehen, ist eine Übertragung eines Musters, das wir alle schon als Kleinkinder gelernt haben, ins Metaphysische. Kleine Kinder kriegen nämlich ganz schnell raus, wie sie ihre Eltern oder überhaupt Erwachsene manipulieren können, sei es durch besonders artig sein, durch lieb gucken oder ganz schlimm weinen, durch Versprechungen machen, so was nie wieder tun zu wollen, durch Reue zeigen usw. usf. Schon kleinste Kinder wissen recht schnell, welche Mechanismen wirken und welche nicht. Hunde, Katzen oder Affen wissen das auch schnell. Und dieses Muster wird nun übertragen auf den Allmächtigen. Ich muss nur besonders artig sein, brav beten, Reue zeigen, Versprechungen machen, ganz arg weinen usw., dann werde ich das Herz des einen und einzigen Gottes schon erweichen.
    Deswegen muss er auch als gütig gedacht werden, denn sonst funktioniert dieses Konstrukt nicht. Und deswegen muss der eine und einzige Gott auch als allmächtig, also mit unbegrenzter Macht ausgestattet, gedacht werden. Denn ansonsten könnte ich zwar sein Herz erweichen, das hätte aber unter Umständen gar keine Auswirkungen, weil er ja in vielen Dingen, z.B. bei Krankheiten, Unfällen oder Naturkatastrophen gar nichts machen könnte. Welchen Sinn hätte dann noch das Beten zu ihm und das Bitten, er solle hier helfen? Es geht also um Macht, hier konkret: um die Macht, Einfluss auf den zu nehmen, der über alle Macht verfügt und alles machen kann, was er will. Somit bin ich der Welt nicht mehr völlig ohnmächtig ausgeliefert. Ich kann zumindest versuchen, den über alle Maßen Mächtigen zu beeinflussen (manipulieren).

    VI. Ich muss nur rauskriegen, wer hinter all dem steckt
    Ganz ähnlich, nur eben umgekehrt, verhält es sich mit unseren Verschwörungsgläubigen. Sie meinen, nun den einen negativen Punkt ausgemacht zu haben, von dem alle Übel kommen. Denn wenn das gelingt, dann ist man dem Negativen nicht mehr hilflos ausgeliefert. Wenn zum Beispiel die Pest schrecklich wütet und einen nach dem anderen dahinrafft, man sich nicht erklären kann, wo das herkommt, weil man von winzigen Krankheitserregern, die so klein sind, dass man sie nicht sehen kann, und die übertragen werden, noch nichts weiß, dann ist man dem vollkommen hilflos ausgeliefert. Wenn man aber nun „herausfindet“, dass die bösen Juden dahinter stecken, so die Vorstellung des Verschwörungsgläubigen, dann muss man sich nur die Juden schnappen und sie totschlagen oder lebendig verbrennen, dann können sie keine Brunnen mehr vergiften. So kann man das Übel also in den Griff kriegen, was natürlich einer Illusion gleichkommt.
    Und wenn die Pest weiter wütet, dann gibt es halt noch mehr Juden, die man nur aufspüren und auch totschlagen muss. Sie verstehen, wie das Muster funktioniert: Das kann nicht widerlegt werden. Selbst wenn nur noch zwei übrig wären, dann würde jeder von beiden denken: „Dann ist der hier der letzte Jude. Dann vollende ich jetzt mein Werk.“ Und wenn dann nur noch ein einziger übrig ist und auch er krank wird, dann wird er denken: „Ich hatte schon von dem vergifteten Wasser getrunken. Diese verfluchten Juden!“
    Warum denkt der Verschwörungsgläubige so abstrus? Weil er das Übel dingfest machen möchte. Denn was passiert, wenn dies nicht gelingt, wenn dies nicht möglich ist? Dann wäre ja das Böse, das Schlechte, das Negative überall in der Welt, womöglich sogar in ihm selbst. Wie soll man sich dann noch in so einer Welt wohl fühlen können, die so voll Schlechtem ist? Und Menschen wollen sich in der Welt wohl fühlen. Dies ist eines der elementarsten Bedürfnisse. Menschen sehnen sich nach Geborgenheit. In einer Welt aber, wo überall das Schlechte lauert, in jedem Menschen, dem man begegnet, ja sogar in der Natur selbst, wie soll man sich da geborgen fühlen?

    VII. Die neuen Gurus
    Wenn es einem aber gelingt, alle Übel einer kleinen Gruppe von Menschen zuzuschreiben, so kann man diese zumindest gedanklich, genauer in seiner Vorstellungswelt separieren und damit alles andere gleichsam reinwaschen. Die Welt ist jetzt im Großen und Ganzen schon in Ordnung, wären da nur nicht diese bösen Verschwörer. Aber die kann man ja jetzt bekämpfen. Somit ist man nicht mehr gänzlich machtlos. Man muss nur alle anderen „informieren“, wer die bösen Verschwörer sind.
    Und schließlich bekommt man nun sogar noch eine besonders herausgehobene Position, wenn man einer derjenigen ist, die das alles „durchschauen“. Denn nun gehört man zu den wenigen Wissenden und kann es allen anderen erklären – ganz ohne ein anstrengendes, langwieriges Studium. Und diejenigen, die es schaffen, sich an die Spitze so einer Bewegung zu setzen, die bekommen eine besonders ausgezeichnete Position. Schauen Sie sich mal an, wie die von anderen regelrecht angebetet werden. „Der hat mir die Augen geöffnet. Ich bin ihm ja so dankbar. Plötzlich verstehe ich das Ganze. Wie dumm ich doch früher war. Und jetzt muss ich die anderen aufklären und ihm die Bücher meines Meisters empfehlen.“
    Der Meister aber kann ab nun Vorträge halten, Bücher schreiben und verkaufen und plötzlich fließen die Euronen nur so. Denn die Menschen lieben Gurus.

    -https://juergenfritz.com/2020/04/04/verschwoerungsmythen/

    Da fällt einem (auch aber nicht nur) doch gleich das quasi-religiöse ABOUT ein, wo einer von ganz allein durch EIGENES NACHDENKEN und ANAL-YSIEREN zu der selbst in Verstörungskreisen ausgesprochen ausgefallenen Erkenntnis gekommen sein will, dass die ROTHSCHILDS UND ROCKEFELLERS DIE WELT (aber nur im Westen, dank St.Putin und der wackeren Schineser) REGIEREN!

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    1. Monk

      Sei gegrüßt, Laibacher!

      Bedanke mich für diesen überaus zutreffenden Kontext, nebst Artikel.

      „Denn die Menschen lieben Gurus.“

      Ich fasse, in meinen Worten, zusammen:

      Sowohl die Verschwörungsleugner als auch die Verschwörungsgläubigen sind eine Symbiose eingegangen, weil dies zur Kalibrierung ihres inneren Kompass dient, ihrem Drang nach innerer Ordnung, in ihrer schieren Ohnmacht, zuträglich erscheint.

      Der Mensch als Verschwörer im Dienste seines Seelenfriedens.

      Tja, die Natur sieht das etwas pragmatischer. Sie wird (((uns))) auch überdauern, wird die Überzüchtung jener Spezies Lügen strafen.

      Das ist doch klar.

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      1. Man könnte aber schon schlussfolgern, dass bei dir dann eben „die Natur“ sowas wie „der Allmächtige“ ist?^^

        Anyway:

        „Coronakrise: Schweden leitet Kehrtwende in der Coronakrise ein“

        Handelblatt online über MSN

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  14. Monk

    „Man könnte aber schon schlussfolgern, dass bei dir dann eben „die Natur“ sowas wie „der Allmächtige“ ist?^^“

    Korrekt. Aber mit dem Unterschied, daß mit ihr mehrere *Götter* einhergehen. Die Natur ist nicht auf *unser* Einbahnstraßendenken angewiesen, sie die *Infrastruktur* allen Seins.

    ***
    Anyway:

    „Coronakrise: Schweden leitet Kehrtwende in der Coronakrise ein“

    Handelblatt online über MSN

    ***

    Das hatte ich doch bereits schon erwähnt:

    „…sondern was die medialen Informationsinstrumente daraus schließen werden.
    Was ja bereits zu geschehen scheint.“

    Als passionierter Waldgänger erkennt man eine einsame Lichtung schon aus der Ferne. Im Anhang, meiner mir selbst begegneten Meinungsentwicklung, hier noch eine, freundlich gemeinte, Botschaft.

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    1. „Im Übrigen beobachte ich überaus interessiert das sogenannte Schwedenmodell. Nein – bestimmt nicht jene Agnetha, sondern was die medialen Informationsinstrumente daraus schließen werden.“
      Was ja bereits zu geschehen scheint.

      *
      Hm, Entschuldigung, aber da konnte ich jetzt nicht herauslesen, dass die Verantwortlichen in Schweden eine Kehrtwende starten, es bezog sich ja meinem Verständnis nach auf die Medien, und das allgemein, nicht nur auf Schweden.

      Meine Headline vom Handelsblatt war dagegen, als ich sie hier reinstellte, grade mal ne Stunde alt und die Nachricht als solche für mich neu.

      Aber alles gut soweit. No offence.

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  15. In SINGAPUR, wo man scheinbar von Anfang an alles voll unter Kontrolle hatte, schnellen auf einmal die Neuinfektionen in die Höhe und die Infektionsketten können von den dortigen Supertrackern und -checkern nicht mehr nachvollzogen werden! Und Brexit-Boris! Intensive-Care? WTF! Und Merkel will nix lockern, nachdem die Haltungsjournallie mit zunehmnder Tendenz Silberstreifen in das Pestszenario eingeflochten hatte? Na, gottseidank alles Bayreuth und NWO-Kulisse…^^

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  16. Hier keine Symptomfreiheit mehr bei besserem Dreiviertel: Augentränen, Schnupfen, Mattigkeit -jaja, alles Covid-19 Symptome bei einem Teil der Erkrankten PLUS vorhergehender Kontakt der Kategorie zwei. Gestern Test, grade Anruf mit Ergebnis: Negativ! Na, will nicht zu 100% was heißen aber dass die Tests die große Lotterie sind, wie von den Wahrheitsärschen behauptet, ist wohl auch nicht der Fall. Mich können die Wahrheitsärsche so langsam alle mal echt gern haben! Na, fürs erste Erleichterung, da kann auch der Nachbar ruhig mithören…

    Heil Dir!

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    1. Monk

      Tja, jene Freiheit wird eben verkannt bis an das Ende aller Tage.

      Ist wohl möntschengemacht – das mit der sogenannten Demut.

      Der nächste Qerschläger ist wohl omnipräsent…

      „Mich können die Wahrheitsärsche so langsam alle mal echt gern haben!“

      Man wünschte allenfalls Gute Besserung.

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  17. der lenz ist da

    Nochmal zum Thema:

    „Das Kronenvirus sei halb so wild und nur der Vorhang, der alle Aufmerksamkeit auf sich lenke, während dahinter, kaum bemerkt, der große Umbau abgeschlossen würde“

    Tatsächlich denkt ja „die Politik“ gar nicht daran, in naher Zukunft die Einschränkungen aufzuheben. Und wer ganz fest davon überzeugt war, dass es wieder so sein wird zuvor, wird ja von verschiedenen „Würdenträgern“ bitter enttäuscht, denn nach dem Motto „lessons learned“ wird es keinesfalls jemals so werden wie zuvor, jedenfalls was die individuellen Freiheiten und eine freiheitliche Ökonomie angeht, aber auch darauf hatte ich ja aufmerksam gemacht und der Vollständigkeit halber muss es auch für Nicht-Ökonomen nochmals betont werden, dass in den letzten Jahrzehnten das Korsett immer enger geschnürt wurde und Unternehmertum, so wie es SCHUMPETER verstand, der Säulenheilige der liberalen Marktwirtschaft in Nachkriegsdeutschland West, eigentlich schon längst graue Theorie geworden ist.

    Und selbst ohne die gekrönte Massenhysterie findet Marktwirtschaft dann ihre Grenzen, wenn eine Staatsquote von 75% und ein Vorschriftenhölle, inkl. unangemeldetem Besuch von der ganzen Bandbreite der Staatsquote (Finanzamt, Baubehörde, Rente, Zoll, etc.), jede Initiative im Keim erstickt.

    So, und dann lese ich, dass voraussichtlich das BIP um etwa 8% sinken werde. Habe ich mich da verlesen? Mindestens zwei Monate wird sämtliche Wertschöpfung der SMB auf Eis gelegt, der Dienstleistungssektor ist zur Zeit im künstlichen Koma und wer davor schon sich von BWA zu BWA und von Dispolinie zu Dispolinie hangelte, wird „danach“, wann auch immer das sein wird, die Türen nicht mehr öffnen…

    Wir haben einen gesamtwirtschaftlichen Kahlschlag vor uns, der im Nachkriegs-D. beispiellos ist, ich will jetzt nicht in die Einzelheiten gehen, für Nicht-Wirtschaftler, Geschwätzwissenschaftler und Matheabstinenzler wäre das eh unerträglich…

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    1. „ich will jetzt nicht in die Einzelheiten gehen, für Nicht-Wirtschaftler, Geschwätzwissenschaftler und Matheabstinenzler wäre das eh unerträglich…“

      Danke für die Rücksichtnahme, mein Geliebter! Wir Geschwätzwissenschaftler habens jetzt eh schwer genug, während die Mathe-Cracks und Logik-Asse im Ernstfall einfach nur wieder vom „genetisch korrekten“ OVO-LAKTO-VEGETARISMUS zum LICHT-UND-LIEBE-PRANISMUS switchen müssen um lässig den Plebs beim Verhungern zugucken zu können! Einfach die Lösung für Elitedenker, grade jetzt dann, im Sommer! BIO-LOGIE? Ein schlechter Witz!

      So bleibt mir nur, mich für die Krise wenigstens mit coolen Shirts einzudecken. Hier meine neuesten Errungenschaften, mit den Messages bist du in der Suppenküche der King:^^

      https://wtc.laibach.org/collections/clothing/products/wirtschaft-is-tot

      Damit sich die geistig gehändycapten WAHRHEITSÄRSCHE und DUNNING-KRUGER-GÖTTER so richtig aufregen können:

      https://wtc.laibach.org/collections/clothing/products/freedom-of-speech

      Mit der Seife kriegst du jeden Virus klein:

      https://wtc.laibach.org/collections/hygiene/products/laibach-soap

      Laibach Organic Handmade Soap

      Laibach’s Organic Clean Day All Purpose Soap Bar can be used for hands, body and soul. This big bar of Saliva, Sweat and Sperm is pressed three times to make a rich and creamy soap. A relaxing fragrance for tired and stressed-out souls calms the nerves and soothes the body. Perfect for beginning or ending your life. All you do is lather, rinse and go. Made with natural essential oils. Wrapped in post-industrial and post-consumer recycled paper.
      Ingredients: Sodium Cocoate, Sunflowerate and Olivate, Glycerin, Aqua, Prunus Dulcius Oil, Seed of Nigela Sativa.
      Additional Ingredients: Laibach S3 (Saliva, Sweat and Sperm).
      Dimensions: 10 cm x 7 cm x 3 cm.
      Weight: Between 180 to 205 g (without packaging).

      Ach, ich mag LAIBACH einfach!

      „TRADE IS A SOCIALIST ACT!“

      (Karl Marx)

      https://wtc.laibach.org/

      LOL!

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