Weihnachtszeit, Moralerpressungszeit – „Warum wir wirklich Probleme mit Flüchtlingen haben“

„Alan“ Kurdi, gestrandet im Frankfurter Osthafen. Bildquelle: Wikimedia

Im trauten vorweihnachtlichen Advents-Dämmer blieb der Erzähler beim Einklicken ins Weltnetz wieder einmal an einer MSN-Botschaft auf der Startseite hängen. Diesmal war es der rennommierte „Kölner Express“, der in einem Artikelchen die bewährten Versatzteile der Migrationspropaganda zusammenmischte und dabei Propaganda und Tatsachen durch Verdrehen und Weglassen auf eine in ihrer Dreistigkeit derart mustergültige Weise vermengte, dass der Erzähler sich zu demütigen Ergänzungen bemüßigt wähnte. In der Tat präsentiert hier das „Käsblatt“ „Express“ einen Großteil des rhetorischen Propagandarsenals, aus dem sich alle, auch die gediegeneren Blätter bedienen, sozusagen in der Nußschale. Auch wenn dem hiesigen Elite-Publikum manches wohl vertraut erscheinen mag, so kann man gewisse Dinge doch nicht oft genug wiederholen, da es wirklich erstaunlich ist, welche Offensichtlichkeiten mit der Zeit vom Radar verschwinden.

Zur Einstimmung zeichnet der „Express“ das übliche Bild einer Welt, in der alles zu rennen, retten, flüchten scheint:

Flucht und Migration ist derzeit eines der größten und vielleicht auch wichtigsten Themen unserer Zeit. Es scheint, als wären nie zuvor so viele Menschen gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen, sei es aufgrund von Krieg, Konflikten, Verfolgung oder wegen der ökonomischen Verhältnisse.
Immer wieder ertrinken Menschen im Mittelmeer, immer wieder wird über die dramatischen Seenotrettungen berichtet. Seit 2015 bestimmt das Thema Flüchtlinge die Debatten in Deutschland und polarisiert unsere Gesellschaft: Es wird emotional darüber gestritten, wie man sie begrenzt, wie man Flüchtlingen hilft, wer wie zuständig ist. Ein Streit zwischen „Wir schaffen das” (Kanzlerin Angela Merkel, CDU) und „Wir müssen die Grenzen dicht machen” (Alexander Gauland, AfD).

Ja, immer wieder kommt die Erinnerung, grüßt das Murmeltier. Die Lage zwischen den Polen Merkel und Gauland bleibt schwierig. Zum Glück schüttelt sich der „Express“, bzw. der Autor Martin Gätke einen Dr. Martin Trautmann aus dem Ärmel, um dem verunsicherten Leser Halt und Orientierung zu bieten! Auch wenn sich der Erzähler noch demütig fragt, wer denn dieser Dr. Martin Trautmann, der nicht näher vorgestellt wird, sein soll – etwa der Bruder von Dr. Sommer oder gar der Ausbilder von John Rambo? (ah neh, der hieß ja Sam, so wie auch sein Uncle, und nicht Maddin!) – so kann er doch die Wirkung der so klugen wie mäßigenden Worte im Verlauf des nun folgenden Palavers zwischen Martin und Martin nicht verhehlen:

Herr Dr. Trautmann, seit fünf Jahren sind Flüchtlinge und Migranten DAS Thema in unserer Gesellschaft. Aber was ist Migration eigentlich und brauchen wir sie überhaupt?

Dr. Martin Trautmann: Es gibt kaum eine Art, die so sehr auf der Erde verbreitet ist, wie der Mensch. Er ist die anspruchsvollste, aber zugleich auch anpassungsfähigste Spezies. Er braucht viel Platz und hat hohe Ansprüche an Ressourcen und Klima. Anders als die meisten Tiere passt er die Umwelt an sich an, um in seiner Umgebung klarzukommen, statt sich selbst anzupassen. So erschließt sich der Mensch permanent neue Lebensräume. Schon in frühester Zeit der Menschheitsgeschichte beobachten wir Wanderungsbewegungen, auch nach und in Europa.

Das heißt Wandern oder Auswandern ist normal und begleitet uns von Anfang an?

Ja, und das ist auch wichtig: Je isolierter Menschen leben, desto isolierter und kleiner ist auch ihr Genpool. Nachteilige Erbeigenschaften können sich so anhäufen. Isolierte Bevölkerungen sind oft nach einiger Zeit biologisch nicht mehr so fit. Beispiel: Die Wikinger-Siedler auf Grönland, vermutlich nur wenige hundert Personen. 500 Jahre haben sie dort fast isoliert gelebt, Erbkrankheiten haben sich angehäuft. Als sich dann um 1500 das Klima veränderte und das Nahrungsangebot knapper wurde, erloschen ihre Ansiedlungen. Die genetische Diversität und damit Anpassungsfähigkeit an neue Gegebenheiten waren zu gering, die allgemeine Fitness hatte durch Inzucht abgenommen.

Gut, schon ziemlich versimpelnd, hier von der Situation der Wikinger auf Grönland am Ende des mittelalterlichen Klimaoptimums, äh, der mittelalterlichen Klimaanomalie auf die Situation in Kontinentaleuropa rückzuschließen, wo Millionen Europäer leben, bei denen die genetische Distanz zu Negriden und Mongoliden doch nicht ganz unerheblich ist. Und selbst wenn man sagt, dass der Dr. Trautmann ja den Niedergang der Wikinger auf Grönland nur so „rein zufällig“, tüdellüt, als Beispiel dafür genommen hat, was es heißt, „in Inzucht zu degenerieren“ (Wolfgang Schäuble), so muss man doch konstatieren, dass dies etwas arg kurz gegriffen daherkommt, zudem keineswegs stichhaltig ist, denn schließlich haben andere, in extremer Isolation ihren kleinen Genpool eifersüchtig hütende Gemeinschaften in ihren Shtetls und Ghettos auch die Zeiten überdauert, so dass man fast meinen könnte, desgleichen könne auch eine Überlebensstrategie darstellen! Zudem kann man die „Klimaveränderungen“ durchaus als hauptverantwortlich für das Ende der Wikinger auf Grönland zeichnen, diese siedelten nämlich als Bauern während einer Warmphase auf „Grünland“ und lebten von Getreideanbau und Weidewirtschaft! Als das Klima wieder polarer wurde, versuchten sie sich zwar, dem anzupassen, indem sie unter anderem ihre Ernährung auf Fisch und Robbenfleisch umstellten, allerdings gelang ihnen das nicht im hinreichenden Maße, so wie etwa bei den Ureinwohnern, den Inuit, die zudem, durchaus „fremdenfeindlich“, den Nordmännern immer mehr auf kriegerische Weise zusetzten (vgl. Keeley „War Before Civilization“). Neuere Studien haben zudem ergeben, dass die Fitness der jüngeren Grönländer immerhin dazu ausreichte, Grönland den Rücken zuzuwenden und sich wieder über das Meer zu neuen Ufern aufzumachen (durchaus auf geordnete Art und Weise), nachdem ihnen das doch ein bisschen zu extrem wurde mit der Anpassung, während die Älteren zurückblieben – ein Bild, das generell nicht ganz untypisch ist für Migrationsbewegungen ist, dass uns aber der „Express“ und Dr. Trautmann unterschlagen, ganz im Gegensatz zum berüchtigten „Relotius-Spiegel“, der uns im Jahr 2013 den angeblichen „Niedergang“ der Wikinger auf Grönland als durchaus multifaktoriell bedingtes Geschehen präsentierte, das mit verminderter Fitness aufgrund von Inzuchtproblematik nicht allzuviel zu tun hat! Die Wikinger wollten einfach nicht zu Inuit werden.*

Und Zuwanderung hätte sie gerettet?


Zuwanderung ist rein biologisch gesehen von hohem Vorteil, Durchmischung ist gut. Was aber Probleme machen kann, sind die kulturellen Unterschiede. Für Menschen ist die Gruppenidentität sehr wichtig, sie definiert sich übers Aussehen und kulturelle Elemente wie Sprache, Religion, Essgewohnheiten oder die Zahl der erlaubten Ehepartner. Wer hier abweicht, ist schnell ein „Anderer“, ein „Fremder“.

Sicher. Zuwanderung aus Nigeria hätte die Wikinger durch Aufpeppen des Genpools davor gerettet, wieder in See stechen zu müssen um auf Island oder in Skandinavien ein ihnen genehmes Leben zu führen. So wie auch die Mischung mit der ursprünglich aus Nordafrika und Kleinasien stammenden Hauskatze der heimischen Wildkatze die Anpassung ans öfter mal nasskalte hiesige Habitat erleichtert.

Wie unterschiedlich reagieren denn Menschen auf das Fremde und Unbekannte?


Das Fremde ist für sie bedrohlich und einschüchternd, attraktiv und interessant zugleich. Das kann man schon in der Antike beobachten: In Rom war es zeitweise schick, sich „germanisch“ zu geben – der gefürchtete Barbar war eben auch cool. Aktuell haben wir ein ähnliches Beispiel: die modischen dicken Vollbärte. Sie kommen ursprünglich von US-Soldaten, die im Irak oder Afghanistan stationiert waren. Das Barttragen wurde ihnen empfohlen, um von den Einheimischen als gestandener Mann ernstgenommen zu werden. Das ist eine kulturelle Anpassung. Zurück in ihrer Heimat waren die vollbärtigen Veteranen dann so interessant, dass viele ihnen nacheiferten. Auf diese Weise wurde wegen des „Krieges gegen den Terror“ aus einem traditionellen Kulturelement des Nahen Ostens ein Modetrend, aus einem Merkmal der gefürchteten Terroristen ein Beautyaccessoir. Erscheint bizarr, aber so ticken Menschen.

Ja, der dunkle Importbarbar erscheint ebenso cool und sexy wie weiland der/die große Blonde den RömerINNEN – in der Tat sollen stylishe blonde Perücken unter den Patrizierinnen schwer angesagt gewesen sein und germanisches Frauenhaar deshalb eine begehrte Importware dargestellt haben- auch Überaschungssex und Gruppenvergewaltigung wirken auf uns hauptsächlich deshalb böse, weil sie fremd sind. Und was macht eine Vierzehnjährige überhaupt nachts in ULM?!!

Beavis & Butt-Head – Beard Boys: „Don’t you know that beards went OUT like in the Eighties?!“

So erscheint der Bart derjenigen, vor denen man so viel Angst hat, in der eigenen Gesellschaft – und wird dann akzeptiert?


Der Bart ist eine Art der Verarbeitung: Das Unbekannte beinhaltet unterschwelligen Nervenkitzel, die Menschen sind hin- und hergerissen, so wie bei Horrorfilmen. Das ist schon bei Schimpansen sichtbar: Die finden es faszinierend, wenn ein Artgenosse von einem Leoparden zerrissen wird, und sitzen panisch kreischend auf dem Baum, gucken aber nicht weg. Menschliches Verhalten schwankt zwischen zwei Polen: Angst und Vorsicht sowie Faszination und Nachahmung.
Und ja, wenn etwas zunächst Fremdes alltäglich wird, verliert es auch seine bedrohlichen Aspekte.

Siehe oben. Kühles Beispiel, das mit dem Leoparden und den Schimpansen. In der Tat sind die Deutschplebs ja auch ganz fasziniert von den Kanackenpleps, ihren rustikalen Sitten und kanackisieren sich folglich selbst immer mehr. Ein künftiges Schwellenland braucht eben auch seine zünftige Besetzung.

Ist der Panther dem Affen tatsächlich „unbekannt“? Wie dem auch sei, irgendwann reicht es mit dem „Nervenkitzel“ und man ist der fremden „Weißhaut“ dankbar, die für Ordnung sorgt. Bildquelle: Greystoke: The Legend of Tarzan, Lord of the Apes – Trailer (Screenshot)

Angst und Skepsis vor dem Fremden ist also erstmal normal?


Ja, das kennen wir schon aus den 1960er Jahren, als die ersten Gastarbeiter aus Italien zu uns kamen. Viele Deutsche waren auch damals skeptisch. Wenige Jahre später haben sie dann die Vorteile gesehen: Sie haben ihre Jobs doch nicht verloren und hatten nun sogar ein tolles italienisches Restaurant um die Ecke und nicht mehr nur die vertrauten Krautwickel auf dem Tisch. Dann kamen Türken – Muslime! – und die Bedenken wurden noch schlimmer. Man dachte: Die schlachten Schafe im Hinterhof, und der Muezzin weckt einen um 5 Uhr morgens. Aber auch das ist nicht passiert, stattdessen gab es Lahmacun und brave Steuerzahler. Die erste Konfrontation mit dem Unbekannten bedeutet oft erstmal Unbehagen, für Akzeptanz braucht es Zeit.

Genau, Lahmacun und brave IS-Touristen, sonst nichts. Mittlerweile gilt es schon als Erfolgsgeschichte, wenn der Afghane, der, ehrverletzt dem Ruf des Stammesgesetzes folgend, den Vater seiner deutschen Freundin schnetzelt, vorher nicht kriminell in Erscheinung getreten ist und „sein eigenes Geld verdient hat“.

Gehört der Islam also zu Deutschland – aber eben erst nach einer gewissen Zeit?


„Gehört zu Deutschland“ – die Formulierung ist eine überspitzte Floskel und unsinnig. Der Islam ist zunächst einfach ein fremdes Kulturelement. Wenn er da ist, ist es ok. Wenn er nicht da ist, ist es auch ok. Relevant ist, ob eine gegenseitige Akzeptanz von Nicht-Muslimen und Muslimen besteht. Wie jedes andere Kulturelement kann Religion Anlass für Zwist sein – muss aber nicht. Das ist wie mit Fußballfans verschiedener Clubs – sie können im Stadion aufeinander einschlagen, müssen aber nicht. Wenn ein Neuankömmling in einer bestehenden Gemeinschaft der Gruppe nicht schadet, wird er früher oder später von ihr akzeptiert, auch wenn Unterschiede bestehen. Mal dauert es länger, mal geht es schnell – je fremder desto schwieriger. Aber es wird irgendwann passieren. Gerade die kleinen und isolierten Gruppen, die eigentlich am meisten vom Neuen profitieren, brauchen oft am längsten, um sich zu gewöhnen.

Ah ja, Fußball. Hier ist gerade der Amateurbereich mittlerweile ein Musterbeispiel, wie sich er Import von islamisch geprägten Gewaltkulturen schlagkräftig bemerkbar macht; auch so ein Elefant aus einer großen Herde, bei dessen Um- und Übergehung die tollsten Verrenkungen gemacht werden.

Hierüber muss der Erzähler allerdings wohl noch eine Weile demütig meditieren: „Gerade die kleinen und isolierten Gruppen, die eigentlich am meisten vom Neuen profitieren, brauchen oft am längsten, um sich zu gewöhnen.“ Wer damit wohl gemeint ist? Etwa die Juden in der AfD? Bei Jahwe, möglich wär’s!

Seit 2015 ist Migration ein großes politisches Thema und damit auch die Frage: Wie weit müssen wir Flüchtlinge integrieren? Entweder Integration oder sie müssen zurück in ihre Heimat?


Das ist ein Kardinalfehler seit 2015: Immigranten und Flüchtlinge werden in einen Topf geworfen. Doch Flüchtlinge verlassen ihre Heimat, um ihr bedrohtes Leben zu schützen und wollen sobald wie möglich wieder zurück nach Hause. Immigranten dagegen erhoffen sich woanders auf Dauer ein besseres Leben, sie möchten in ihrem neuen Umfeld bleiben. Es macht also keinen Sinn, Flüchtlinge mit Gewalt umfassend anzupassen; für sie reicht eine grundlegende Orientierung, wie man sich in der gastgebenden Gesellschaft reibungslos aufhält – ähnlich wie bei Touristen. Bei Immigranten hingegen ist es sinnvoll, dass sie die neue Kultur gut verstehen und teilweise auch übernehmen. Es ist nicht notwendig, dass sie ihre eigene Kultur aufgeben, aber sie müssen wissen: Wo sind die Schranken, wo gibt es kulturelle Unterschiede, was ist hier nicht akzeptabel? Immigranten müssen verstehen, was sie tun müssen, um in der Gesellschaft, in der sie bleiben wollen, nicht ausgegrenzt zu werden. Ein Nebeneinander sehr unterschiedlicher Kulturmodelle ist meist konfliktträchtig, eine intensive Übernahme von Elementen einer fremden Kultur ist besser für eine gemeinsame Basis. Das muss jedoch von beiden Seiten ausgehen. Kulturaustausch ist letzten Endes für eine Bevölkerung genauso wertvoll wie genetischer Austausch: Eine höhere Diversität bedeutet eine höhere Anpassungsfähigkeit an Veränderungen und damit bessere Lebens- und Überlebensbedingungen.

Aha, ein Kardinalfehler also, die Begriffe „Flüchtling“ und „Migrant“ zu vermengen? Es fehlt dann allerdings der Hinweis darauf, dass diese Vermengung von der Obrigkeit und der ergebenen Propagandajournallie in flächendeckendem Ausmaß praktiziert und ins kollektive Bestusstsein implementiert wurde! Zudem ist eine solche Unterscheidung gemäß dem globalen Mirgationspakt eh anachronistisch, nicht wahr? Und inwieweit die „Diversität“, wie wir sie gerade erleben dürfen, hier verbesserte Überlebensbedingungen bietet, wird sich spätestens bei den ersten großen Blackouts, an denen man im Moment noch arbeitet, in vollem Umfang herausstellen. Das zu beobachtende Verhalten der Bevölkerung bei Notständen und Naturkatastrophen in „diversen“ oder von Primitivkulturellen besiedelten Regionen (z.B. Lateinamerika/Karibik, insbesondere Haiti; Teile der USA) im Vergleich mit eher homogenen Technologienationen (etwa Deutschland bis vor kürzerem, Japan) lässt da gewisse dunkle Vorahnungen zu.

Wie aber können viele ältere Menschen in Deutschland, die Flucht und Vertreibung am eigenen Leibe erlebt haben, Flüchtlinge so verteufeln?


Ältere Personen sind im Allgemeinen wesentlich unflexibler, haben mehr Angst vor Veränderung. Verständlich: Bis sich Veränderungen zum Positiven entwickeln, dauert das eine Weile, viele erleben das nicht mehr, sie kriegen nur die anfängliche Unruhe mit. Dazu haben in Deutschland und Osteuropa viele das Gefühl, schon mal von Fremden enteignet worden zu sein und haben Angst vor Wiederholung.


Aber wovor haben die Menschen wirklich Angst, wenn sie von Flüchtlingen sprechen?


Die allermeisten Vorbehalte und Ängste gegenüber Flüchtlingen kommen heute wohl eher nicht aus der Angst, die eigene Kultur würde verloren gehen. So kulturbewusst sind nicht viele Menschen. Wahrscheinlicher sind banale wirtschaftliche Bedenken – „die Fremden“ sind Konkurrenten um Arbeitsplätze, Rente oder Hartz 4. Es ist nur etwas peinlich, das offen zuzugeben, deswegen werden häufig andere Gründe wie Angst vor Überfremdung vorgeschützt.

Ausgesprochen infame und perfide Passage, und das nicht nur, weil hier der eben noch angesprochene „Kardinalfehler“ der Vermengung der Begrifflichkeiten weiter unverhohlen durchgezogen wird. Letztlich läuft es darauf hinaus, diejenigen, die die Politik der bedingungslosen Massenimmigration kritisieren oder ablehnen als Verlierer abzuqualifizieren, die nicht mehr mitkommen, und ihre Bedenken als scheinheilig oder banal herunterzuspielen. Hinter dem edlen Banner der Rettung des christlichen Abendlandes stecke vielmehr die Angst des abgehängten Verlierers um Job, Rente, Stütze. Das mag teilweise sogar zutreffen, allerdings sind diese Sorgen existentieller Natur und keineswegs banal angesichts bedingungsloser Massenimmigration direkt in die Sozialsysteme und einer unverhohlenen Bevorzugung der Migranten gegenüber den Einheimischen, denen gleichzeitig jede etnische Identität abgesprochen wird.

Zudem sind dies nicht die ausschließlichen Motive, die völlig berechtigte Angst und Wut gegenüber der importierten Gewalt und Kriminalität wurde, wie überhaupt in dem ganzen Artikel, nicht erwähnt, auch wenn wir für das Sinnbild des Schimpansen-Voyeurismus zu danken haben, das für sich spricht. Die „Verlierer“ können nämlich durchaus die Nachrichten dahingehend entsprechend interpretieren, wie sich die Zustände in den Notaufnahmen der Kliniken, das Verhalten gegenüber Ordnungskräften, Feuerwehr, Rettungssanitätern, die innere Sicherheit bezüglich der Messermode, der Sexualdelikte und vielem mehr in den letzten Jahren und insbsondere seit 2015 gewandelt haben – das hat sehr wohl etwas mit „Kulturbewusstsein“ zu tun, und zwar in dem Sinne, dass mit bedingungsloser Massenimmigration und entsprechender „Diversität“ sich der Grundkonsens unserer angestammten Kultur, der ein Mindestmaß an Respekt und Vertrauen benötigt, nicht aufrecht erhalten lässt! Wenn die Ordnungskräfte, vor allem aber Ärzte, Rettungskräfte, Feuerwehr usw. von den Angehörigen derer, denen sie helfen wollen, heftig angegriffen werden, wenn Frauen, die sich „unzüchtig“ kleiden oder oben ohne sonnen mit Vergewaltigung gedroht wird, dann ist völlig klar, dass die vertrauten zivilisatorischen Standards wanken. Wenn dazu von oben herab abgewiegelt und die Politik, die dazu geführt hat, weiter forciert wird, dann liegt der Verdacht, wenn nicht die Gewissheit, nur allzunahe, dass das alles genau so gewollt ist! Sehr verräterisch ist auch, dass offen gesagt wird, dass Ältere deshalb „Flüchtlinge so verteufeln“ würden, weil sie die Verbesserungen in Folge der Masseneinwanderung nicht mehr mitbekommen würden, nur die „Unruhe“, die zunächt damit einhergehe. Zudem hätten sie ja oft schon schlechte Erfahrungen mit dem Staat hinsichtlich der „Enteignung durch Fremde“ gemacht, insbesondere im Osten, was sie aber keineswegs irgendwie meinungsbildungsmäßig qualifiziere, denn es handele sich dabei ja in erster Linie auch nur um ein „Gefühl“.

Es dauere also eine Weile, bis sich die Veränderungen nach einer Phase der Unruhe „zum Positiven entwickeln“ würden? Hieß es nicht mal, niemandem würde was genommen? Und erinnert das nicht an die berüchtigten Geburtswehen jener großen Transformation, von der die sattsam bekannte Rabbinergattin in Schweden sprach? Geburten sind nun mal blutig und tun weh! Ging es in dem Artikel aber nicht um „Flüchtlinge“, die wieder gehen und nicht um Migranten, die sich ansiedeln und die bestehende Ordnung aus den Angeln heben? In dem kleinen Artikelchen steckt in der Tat mehr Perfidie, als das flüchtige Querlesen offenbart!

Nach dieser scharfen Passage gibt’s nun etwas Balsam: Mißtrauen gegenüber dem Fremden sei nicht grundsätzlich verkehrt und Migration nicht immer gut:

Also sollten wir einfach allem Fremden offen gegenüber sein?


Nein, man sollte es auch nicht schwarz-weiß-positiv sehen: Denn das angeborene Misstrauen gegenüber fremden Menschen hat Gründe. „Der Mensch ist dem Mensch ein Wolf“, wie Plautus es formulierte. Es sind eben nicht alle Menschen rücksichtsvoll, nett und freundlich und passen sich der vorherrschenden Kultur einer neuen Heimatregion an. Bestes historisches Beispiel: Die Europäer seit 1500. Die indigenen Bevölkerungen Amerikas, Afrikas oder Australiens haben keine guten Erfahrungen mit der Kooperationsbereitschaft und dem Integrationswillen der Neuankömmlinge gemacht.

Oh, da war der Erzähler wohl zu voreilig, natürlich ist der Balsam vergiftet und ätzend: Nach den Wikingern als vorgeblichem Beispiel für Inzucht-Degeneration wird nun mit „den Europäern“ im allgemeinen die bewährte „White Guilt“-Karte gespielt als gäbe es gerade hier nicht genug Beispiele aus der nichtweißen, außereuropäischen Welt. Aber im gegebenen Kontext ist es nur folgerichtig: Whitey soll nicht mucken wegen Massenmigration, hat er doch selbst als Weltplage genug auf dem Kerbholz! Tatsächlich hat Whitey z.B. den Aborigines die Kinder weggenommen und in Internate gesteckt, weil er es nicht länger mitansehen konnte, wie die Abo-Eltern zusammen mit den übrigen Sippenmitgliedern jedes Zweite ihrer Kinder fraßen (u.a. bei ROHEIM, äh, (((ROHEIM))) dokumentiert), damit die übrigen stärker und gesünder heranwüchsen (eine im biologischen Sinne eventuell durchaus sinnvolle Anpassung an die Lebensbedingungen dieser Hominiden) – fürwahr ein teuflischer, inhumaner Frevel von Whitey, womit wir, :::Ironie off:::, natürlich nicht alles am Kolonialismus und Imperialismus schön reden wollen. Ebensowenig soll hier die müßige Frage vertieft werden, wie es sich wohl verhalten hätte, hätten etwa die Araber Amerika entdeckt.

Nichtsdestotrotz wird von Martin und Martin nochmal auf die Balsam-Tube gedrückt:

Also nicht alles ist Friede, Freude, Eierkuchen.


Menschen sind nicht nett. Wenn auf einen Schlag zu viele Fremde kommen, sie zu viel Macht haben, dann setzen sie ihre Wünsche durch, auch auf Kosten der anderen. Das ist dann eine feindliche Übernahme. Es ist also durchaus vernünftig zu sagen: Wir haben Kontingente, und wir nehmen nur so viele Menschen auf, wie wir harmonisch integrieren können. Es geht hier um Vernunft und das richtige Maß, nicht um Ideologie: Aussperren ist falsch, blindlings alles öffnen ist auch falsch.

Über richtig und falsch könnte man sich hier lange streiten, sicher ist, dass eben jenes „richtige Maß“ das ziemlich genaue Gegenteil der gegenwärtigen Praxis darstellt: Sobald eine gewisse Stabilität auch nur in Sichtweite rückt, kommt die nächste dicke Ladung drauf – und das nicht erst seit gestern.

Warum haben die Gegenden, die am wenigsten mit Flüchtlingen zu tun haben, am meisten Angst vor ihnen?


Genau deswegen: Die Bewohner in dem abgelegenen kleinen Dorf kennen vielleicht nur negative Vorfälle aus den Nachrichten und können sich Fremde nur als kriminelle Bedrohung vorstellen. Sie haben keine positiven Erfahrungswerte, nur die instinktive Furcht vor dem Unbekannten. Ihre Angst ist völlig logisch, aber normalerweise nicht rational begründet.

Nun, auch wenn man nette Erfahrungen mit „Fremden“ macht, ist das ja kein Hinderungsgrund, sich die Zwischenstände der großen Transformation weltweit anzusehen und dennoch eine migrationskritische Haltung einzunehmen. Auch besagten Hinterwäldlern kann man im „Informationszeitalter“ durchaus zugestehen, dass sie eben nicht nur „negative Vorfälle aus den Nachrichten“ kennen, sondern durchaus auf einer höheren Ebene Schlußfolgerungen ziehen können, etwa welche durchschlagende Wirkung der Islam- und Afrikaimport in Frankreich, Großbritannien und Schweden hatte, ohne dabei in Abrede zu stellen, dass der eine oder andere Einheimische auch angenehme Erfahrungen mit den Zuwanderern gemacht hat, denn auch dem Hillbilly dürfte heutzutage klar sein, dass man Einzelfälle nicht verallgemeinern sollte! Also nicht „nur“ logisch, sondern sehr wohl rational begründet, das.

Gegen Ende der boulevardesken Infamie wird der Leser noch einmal ganz tief in die vorweihnachtlich-pisswarme Moralerpressungstunke getunkt, schamlos werden dabei längst tot und verwest geglaubte Mähren gesattelt:

Viele Menschen aber legen ihre krassen Vorbehalte gegenüber Flüchtlingen selbst dann nicht ab, wenn grausame Einzelschicksale durch die Medien gehen. Wie am Beispiel Alan Kurdi.


Zunächst spielt die psychologische Distanz zu anonymen Gruppen eine große Rolle. Nachrichten, dass ein Boot mit 120 Menschen gesunken sei, berühren wenig. Wären diese Menschen Kollegen oder aus der Nachbarschaft, wäre der Eindruck schon größer, und wären Familienangehörige unter den Toten ungleich schlimmer. Schlimme Schicksale gehen uns nur wirklich nahe, wenn wir Individuen sehen, keine Massen. Deshalb führt Hollywood in jedem Katastrophenfilm zunächst einige wenige Personen ein, mit denen wir mit-leiden können, statt einfach nur namenlose Menschenmassen im Desaster auszulöschen. Wenn wir wie im Fall des Alan Kurdi ein totes Kind am Strand liegen sehen, seinen Namen und seine Geschichte kennen, trifft das natürlich mehr, als eine bloße Zahl an abstrakten Todesfällen. Das heißt aber nicht, dass dies immer den Effekt des Mitleidens haben muss; manche Menschen sind psychopathisch veranlagt und können kein Mitgefühl empfinden, und viele können sich einfach aufgrund ideologischer Indoktrinierung davor verschließen.
Sie geben damit bewusst eine der bedeutendsten Eigenschaften und Fähigkeiten des Mensch-Seins auf.

Nun, das ersoffene Knäblein heißt immer noch AYLAN Kurdi, auch wenn mittlerweile ein Schlepperschiff „Alan Kurdi“ getauft wurde, vermutlich weil das vertrauter, europäischer klingt, was wiederum die ganze Schein- und Schleimheiligkeit der Moralerpresser zum Ausdruck bringt und zudem zeigt, dass man auch auf die schamlosesten und dreckigsten Lügen immer noch eins draufsetzen kann! Denn eigentlich, so sollte man meinen, müsse es sich doch herumgesprochen haben, dass die kregele Kurdi-Family sicher und satt seit Jahren in der Türkei residierte, ehe sich deren Oberhaupt entschloss, im Sog der offenen Grenzen mit Kind und Kegel nach Görmoney zu, äh, ja, „flüchten“, geleitet von dem Wunsch, sich die Kauleiste billig sanieren zu lassen, und dabei an den Schwimmwesten für seine Familie, nicht aber bei sich selbst, sparte! Obwohl also der Fall Kurdi alleine schon ein probates Exempel für die Verlogenheit der „Flüchtlings“-Agenda und ihrer fadenscheinigen Begründungen darstellt, schreckt die Propagandajournallie immer noch nicht davor zurück, diesen weiter moralerpresserisch auszuschlachten und weitere Lügen draufzusatteln! Nein, wer sich da mit Abscheu abwendet, der gibt damit nicht „eine der bedeutendsten Eigenschaften und Fähigkeiten des Mesnch-Seins auf“, vielmehr dürfte er erkannt haben, dass diese für dunkle und zerstörerische Zwecke fehlgeleitet, instrumentalisiert, mißbraucht, schlechthin pervertiert wird. Induzierter pathologischer Altruismus eben, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Da kann der Erzähler nur raten: einfach den Moralknebel umdrehen und dem Erpresser ganz tief in den verlogenen Schlund stopfen! Wie wär’s denn damit, die Opfer der Migrationswaffe näher kennenzulernen, die man gerne hinter eine Art spanische Wand stellt, so dass ein schemenhafter, unpersönlicher Eindruck bleibt, weil alles andere wäre ja schmotzige „Instrumentalisierung“, während die Moralerpresser selbst keinerlei Skrupel haben, tote Kinder zu verwursten und dabei die wahren Umstände untern Orientteppich zu kehren! Lasst uns also dazu aufrufen, den Opfern der bedingungslosen Massenimmigration und der Umvolkung Deutschlands und Europas ein Gesicht zu geben, indem wir sie und ihre Angehörigen näher kennenlernen: „Niklas P.“, den erschlagenen Feuerwehrmann vom Augsburger Weihnachtsmarkt, Maria Ladenburger…, äh, Maria Ladenburger? Ach, scheißdochrein!

*Noch ein kleiner Nachschlag zu den Wikingern auf Grönland. Der diamantene Jared hat ja mal in einem Interview, das der Erzähler auf die Schnelle nicht wiedergefunden hat, polemisiert, dass die Wikinger auf Grönland eben den Preis dafür zahlen mussten, dass sie sich ignorant und, ja, latürnich, „racist“ gegenüber den Inuit verhalten hätten, indem sie sich weigerten, deren Überlebenspraktiken 1:1 zu übernehmen. Itzigerweise wird mittlerweile (((Diamond))) selbst mit Rassismusvorwürfen beschossen, und das obwohl sein biogeographischer Ansatz zur Erklärung kultureller Unterschiede laut eigener Aussage grundlegend von dem Bestreben motiviert wurde, hier eine Erklärung zu finden, die nicht zwangsläufig auf Rassismus hinauslaufe, wie es bei so ziemlich allen sonstigen Theorien letztlich der Fall sei! Wir lassen mal beiseite, ob das bei Diamond tatsächlich nicht der Fall ist und er nur die Hälfte der Geschichte, nämlich die Wechselwirkung von Umwelt, Kultur und Genen ausblendet, denn die Vorwürfe sind viel simplerer Natur: Diamond sei letztlich ein Rassist und weißer Suprematist, weil er auf der Grundlage seiner „Biogeographie“ den Aufstieg der Europäer und ihre weltweite Dominanz mit kalter Ratio (eben wissenschaftlich!) als quasi naturgesetzliche Unausweichlichkeit darstelle und dabei die unzähligen Schandtaten von Big Bad Whitey gegen die ganzen gelben, braunen, roten und schwarzen Peoplez weitgehend außer Acht lasse! Denn biologische und geographische Faktoren könnten niemals das Phänomen der Weißen Weltherrschaft alleine erklären, wenn man den Faktor der genetisch verankerten Bösartigkeit der weißen Teufel außer Acht lasse! Lasst das einfach mal sacken, Leute, während der Erzähler demütig über die Barmherzigkeit der Azteken und das milde Wesen der Zulu nachsinnt.

19 Gedanken zu “Weihnachtszeit, Moralerpressungszeit – „Warum wir wirklich Probleme mit Flüchtlingen haben“

  1. Aus der „Welt“ über MSN:

    Habecks Hypermoral ist antieuropäisch

    Kommentar von Ansgar Graw

    Wann, wenn nicht zur Weihnachtszeit, sollte man das Kind aus der kargen Krippe, dem ärmlichen Stall in die Wärme holen? Und aus völlig überfüllten Migrantenlagern auf griechischen Inseln nach Deutschland bringen lassen, wie es Grünen-Chef Robert Habeck in der „Frankfurter Allgemeinen“ fordert?
    Doch Habecks Lösungsvorschlag, der so moralisch klingt, birgt neben wirtschaftlichen auch ethische Risiken. Kleine Kinder reisen nicht allein, und wer sie holt, wird ihre Mütter, ihre Eltern kaum im Lager zurücklassen können. So fordert Habeck in der „Frankfurter Allgemeinen“ ja auch keine Beschränkung auf die Kinder. Sie solle man vielmehr „als Erstes“ rausholen. Würde man diesem Muster folgen und zuerst Kinder (und deren Familien) einreisen lassen, dürfte man nicht überrascht sein, wenn in naher Zukunft immer mehr Kleinkinder und Babys in überfüllten Lagern vegetieren müssten.
    Natürlich möchte man auch den Erwachsenen ein Leben in Europa gönnen. Doch viele dieser Menschen, hauptsächlich aus Afghanistan und Pakistan, kommen ohne jede Qualifikation, die Hoffnung zulässt auf eine mittelfristige Integration in den Arbeitsmarkt. Bilden sie dann ein Milieu der Enttäuschten in Deutschland? Oder reisen sie weiter zu Freunden in Nachbarländern, die sich bislang gegen jede zusätzliche Aufnahme sperren? Und, dank Deutschland und offener Schengen-Grenzen, trotzdem weitere Migranten bekämen?
    Die sympathische Forderung, jedem, der an die Tür klopft, zu öffnen, ist nicht fantasievoller als das unfreundliche Postulat, alle Grenzen dichtzumachen. Und Habecks hypermoralischer Anspruch hat eine gesinnungsnationalistische Logik. Die Bedenken nahezu aller Nachbarn würden ignoriert, würde Deutschland im Alleingang zur Migration ohne Obergrenze einladen, beginnend (aber eben nicht endend) bei Kindern.
    Eine solche Regierungspraxis würde Deutschland nicht stärker in Europa integrieren, was die Grünen gern als zentrales Ziel ihrer EU-Politik bezeichnen – sondern Europas Politik deutschen Moralvorstellungen unterwerfen.

    *

    „Die sympathische Forderung, jedem, der an die Tür klopft, zu öffnen, ist nicht fantasievoller als das unfreundliche Postulat, alle Grenzen dichtzumachen.“

    „Sympathisch“ vs. „unfreundlich“? Leckt mich kreuzweise, hier geht es doch vor allem drum, den Habock als politische Größe und potentiellen Rattennachfolger zu profilieren und in Stellung zu bringen.

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  2. c+

    Interessant, dass diese angebl. mangelnde Empathie mit dem Allgemeingut des psychopathischen Syndroms verknuepft wurde, was ja tatsaechlich mittlerweile in jede Matschbirne gepflanzt wurde. Karlheinz Kartoffel ist also nicht nur ein willfähiger Vollstrecker, ein Neidhammel und Kartoffelbrei-fressender Rassist, nein, er ist sogar ein Psychopath, der vor dem Leid in dieser Welt seine Glupschaugen verschließt.

    Hier muss Mann wissen, dass die Werberedaktionen samt und sonders von Geheimbuendlern geleitet werden, die sich ja selbst als „Schaffer neuer Welten“ sehen und mit diesem Anspruch auch ihre Werbung, PR, Beratung, etc. platzieren. Und eine solche PR-Aktion war ja das Drappieren und Fotografieren des ertrunkenen Kind. Auf diese Ideen muss Mann erst mal kommen.

    Wenn Le Bon vor 130 Jahren davon schrieb, dass der „Mensch in der Masse“ nur noch mit „seinem Rückenmark“ denkt, besser: gedacht wird, ergo auf eine halbzivilisatorische Stufe gleich den Frauen (ja, das schrieb er!), Kindern und den Wilden (auch das schrieb er!) herabsinkt, so kann Mann sich vorstellen, welches Menschenbild in den großen Werbe- PR- und Presstituiertenstuben herrscht. In Ihrer Hybris vergessen sie, dass sie selbst den schlimmsten Kehricht darstellen, meist eh nichts verstehend von der tatsächlichen Wesenheit eines Menschen, die sich eben nicht nur auf ein reduktionistisch, präevolutionäres Bild reduzieren lässt und die blödesten Echsen eben sie selbst sind, die sich nicht nur für solche Schweinereien hergeben, sondern nebenbei sich selbst an die Spitze der Nahrungskette zu stehen dünken.

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  3. ZEIT-Online stellt uns eine afghanische „Flüchtlings“familie vor, getitelt mit der Aussage der neunjährigen Tochter: „Wir feiern Weihnachten besser als die Deutschen!“

    Selbst wenn’s so wäre: Charlie surft nicht und Anarcho-Nihilisten geben einen feuchten Kehrricht auf Arschnachten und nehmen sich fürs neue Jahr allenfalls vor, (noch) weniger vitzli- und Danisch-like zu lamentieren, denn das ist das alles nicht wert!

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  4. Im „Mannheimer Morgen“ verkündete am Wochendende eine noch junge Arschnase, deren Namen mir entfallen ist, die aber ein Buch über Armut oder so geschrieben hat, dass sich weltweit die Lage bezüglich Armut und Hunger in den letzten Dekaden stetig gebessert habe, leider aber im subsaharsichen Afrika immer noch die meisten Armen lebten. Schuld daran sei latürnich Whitey wegen Kolonialismus und Sklaverei – kein Wort zu den Arabern. Europa sei überhaupt nur wegen seiner kriegerischen Natur zu seiner globalen Führungsrolle gelangt, weil ständiges Kriegführen notgedrungen eine robuste Wirtschaft und stetige Innovationen verlange – in Afrika sei es dagegen eher friedlich zugegangen, zumindest waren und sind dort „Konflikte zwischen Staaten“ eher selten – ja, klar, wenn die Völker dort es eben noch nicht mal auf die staatliche, sondern nur die Stammesebene geschafft haben! Dass moderne Staaten in Afrika immer noch nicht so richtig funktionierten, läge halt am Erbe des Kolonialismus. Allerdings könne der reuige europäische Whitey auch nicht direkt was tun, um den Afrikanern zu helfen. Am besten engagiere er sich für das Klima, da leide man ja im ohnehin heißen Afrika besonders drunter, und mache sich ansonsten für freie Migration und offene Grenzen stark, denn dadurch ergäben sich immer neue Möglichkeiten des Voneinander-Lernens, was letztlich auch den Afrikanern Wege eröffne, sich selbst zu helfen. Ist das nicht süß?

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  5. Was sich die Blogelite so für Fragen stellt, wenn der Tag mal wieder lang ist. Z.B. der Bullshitter des Herrn, Nemo-Emo, hier als Käptn Klaus.

    Klaus sagt:
    27. Dezember 2019 um 1:11

    Die Kleine hatten wir nicht auf dem Radar, Spiegel (Bento) betitelt sie als „rechtsextrem“. Hm… naja… komisch; dass auch BM zu Ihr nichts sagte?

    „MIGRATIONSKRITIK GEGEN FALSCHEN MORALISMUS“
    Das ist wohl eine Enkelin, wie sie sich Ebber wünscht. Lol

    _https://www.bento.de/politik/frauen-in-der-rechten-szene-warum-sie-oft-unerkannt-bleiben-a-ab944107-1963-40a2-9906-5754e6d7dbb9

    Gute Güte, der Erzähler in seiner Demut kann sich doch nicht um jede Youtube-Chica kümmern, die da „rechts“ rumblinkt! Am Ende wird noch Caro Matthie eifersüchtig und setzt ihm ihr Gaspüpserchen an die Brust, was durchaus tödlich sein kann, no joke! Und wenn ich das Chick schon piepsen höre: „Ich schalte keine Werbung aber wer will, kann mich mit eienr kleinen Spende unterstützen!“ Oh, wie edel, demütig und bescheiden! Unterstützen? Für was? Was ist das für ein Aufwand, seinen geschminkten und bewimperten RÜSSEL vor Mikro und Kamera zu hängen und, wasweißich, zehn Minuten lang rumzulamentieren? Da ist die der reinen Passion geschuldete Tastenhackerei des Erzählers schon ne andere Nummer, ganz zu schweigen vom Volksleerer, der immerhin in der Gegend rumfährt, erlesene Nahtzieh-Prominenz trifft, sich von dicken Komsomolzinnen erniedrigen lässt und an historischen wie prähistorischen Stätten seine Unbildung kundtut, was seinen jämmerlichen Bettelaufrufen wenigstens etwas Berechtigung verleiht!

    Bah, da schieb ich doch lieber sum MORNING WOOD, uhm, -MUFFINS „IN THE OVEN“, uhuhuh:

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  6. Die jüngsten Ereignisse dürften es auch dem Allerletzten klargemacht haben, dass es sich bei „Migrationswaffe“ um einen hohlen Kampf- und Hetzbegriff von Internetnaziehs und „HASSKRIEGERN“ ™ ohne reale Grundlage handelt! Ist halt nicht immer derart offensichtlich, näh?

    Und ja, wie tönte die Lügenkresse weiland so scheinheilig? „Oh, wir haben Fehler gemacht, oh, ja, wir haben zuviel Kulleraugen und zu wenig junge kampfstarke Männer und IS-Schergen gezeigt, buhuhu, tut uns leid, wir haben aus uneren Fehlern gelernt, wird nicht mehr passieren!“

    Und nu prangen sie schon wieder, zumindest auf den Online-Portalen, die Bilder von weißderschinder für Mordbuben und Kinderkopfabschneidern, die sich mit traurig guckenden Kindern förmlich behängen -eins im Arm, eins auf der Schulter eins an der Hand! Die sich hinter den Kindern verstecken, sie förmlich hinter sich herschleifen, sie in Rauch und Qualm reinhalten! SAUBANDE! Und damit sind VOR ALLEM die NGO-Schmieranten und Hurnalisten gemeint, die diesen SCHMOTZ verbreiten! So, und jetzt warte ich weiter, bis sie mich holen.

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    1. Ach, die süßen Kleinen „berührt“ die Pest doch im Regelfall nur ganz soft, dabei sollen sie teuflisch ansteckend sein…^^

      Überhaupt sollte man sich wegen unserer kleinen Helferlein keinen Angstkonflikt („Lungenkrebs“) herbeipanicken:

      Die Viren sind – wie gesagt – keine eigenständigen Lebewesen, wie die Bakterien, sondern nur komplizierte körpereigene Eiweißmoleküle, die sich – und zwar ausschließlich in der Heilungsphase nach der Konfliktlösung (CL) – vermehren und beim Wiederaufbau der Ulcera der Haut und der Schleim- häute helfen können. Haut und Schleimhäute heißt hier aus- schließlich Plattenepithelhäute und -schleimhäute des äußeren Keimblatts (Ektoderms).
      Sie scheinen eine Art freundlicher „Katalysatoren“ zu sein, wie wir sie in der Chemie kennen: Stoffe, die durch ihre bloße Anwesenheit wirken, aber in dem chemischen Prozeß nicht verändert werden.
      Die sog. Viren werden jedenfalls nach getaner Arbeit wieder einge-
      stampft. Jede entsprechende Heilungsphase, für die Viren zuständig sind – und das sind alle Organe, die von der Großhirnrinde gesteuert werden – verläuft offenbar mit Viren wesentlich günstiger als ohne.
      Wenn wir bisher geglaubt hatten, wir müßten auch sie ausrotten, so sieht sich das jetzt ganz anders an: Wir müssen dafür sorgen, daß zu einer entsprechenden Heilungsphase auch alle zugehörigen Mikroben vor- handen sind, um den Vorgang zu optimieren.
      Ob die Viren überhaupt übertragbar sind oder von unserem eigenen Organismus selbst auch eingangs hergestellt werden können (daß sie sich aus körpereigenem Eiweiß verdoppeln, ist ohnehin klar), wissen wir noch nicht genau. Wie wenig wir eigentlich wußten, zeigt zum Beispiel die große AIDS-Panikmache.
      Niemand hat je eine obligate Symptomatik nach sog. HIV-Infektion
      beobachtet, wie man sie bei Masern oder Röteln gewohnt ist. HIV-Viren selbst werden bei AIDS-Patienten nie gefunden.
      Da es ja überhaupt keine eigene „AIDS-Symptomatik“ gibt, sind der medizinisch-diagnostischen Willkür Tür und Tor geöffnet.
      Auch sehr seltsam ist, daß sich „AIDS“ als vermutete “Viruserkrankung” gänzlich anders verhalten soll als alle anderen “Viruserkrankungen”, denn die gelten ja immer dann als überstanden, wenn der Antikörpertest positiv geworden ist.
      Fest steht: Auch dieses ontogenetisch bedingte System der Mikroben wird die gesamte Medizin von Grund auf verändern. Denn die heute in Medizinerkreisen durchgängig verbreitete Mikrobophobie ist ein ent- scheidendes Merkmal unserer seelenlos sterilen heutigen Medizin.

      http://www.neue-medizin.de/html/mikroben.html

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