Sekret History of almost everything / FRANKSTEIN meets Dolly Parton

In seinem stetigen Streben nach Klarheit und Transparenz begab sich der Erzähler demütig und zum Zwecke des, wie es die Qualitätsmedien zu nennen pflegen, „Faktenchecks“ (TM) bzw. Nachweises derselben auf die Suche nach dem „Daily-Stormer“-Artikel, welcher die Funktion des MAD-Magazine“ als Werkzeug jüdischer Dekonstruktion und Subversion erörterte, was der Erzähler vor kurzem in der Glosse „Poker Face“ angesprochen hatte. Leider wurde er nicht fündig, wobei der Artikel noch in der Zeit vor der Charade und Farce von Charlottesville erschienen war, infolge der sich die Stormer ins Darknet flüchteten während der Erzähler weitestgehend das Interesse an dem ALTRGHT-Horrorclownverein verlor. In dieser Zeit ist wohl einiges verschütt‘ gegangen. Was der Erzähler aber stattdessen fand, war, dass der selbsterklärt weißenhassende „Weiße Nationalist“ ANDREW ANGLIN

– der meint, dass Weiße Frauen schlimmer als Juden seien und deshalb geschlagen, notgezüchtigt und überhaupt unter die Knute der Scharia gehörten, während er anderweitig verkündigt, nur noch schwarze Mädchen zu daten, weil die Weißen die ganze Welt abgefuckt hätten, „for Christianity and money“ dabei aber in realiter auf Kosten von Daddy auf den Flittipinen abhängt um dort als Hurenbock zu dilettieren und dabei zu dem Schluss zu gelangen, dass sich die Asiatinnen im Gegensatz zu den liderlichen weißen Schlampen durch Ehre und Traditionsbewusstsein auszeichneten –

mittels Google herausgefunden haben wollte, dass hinter wirklich allem und jedem eine „geheime jüdische Geschichte“ stecken würde:

Did you know that literally everything you’ve ever heard of has a secret Jew behind it? I personally did not. But then I googled it.

Das Ergebnis kann sich in der Tat sehen lassen und deckt sich, da vornehmlich jüdische Quellen angezeigt werden, mit den entsprechenden Analysen zur jüdischen Selbstglorifizierung:

Woraus der Stormer latürnich seine Schlüsse zieht:

You have to wonder: if all of these things are actually Jewish, then why is their history a secret?

Why are the Jews a people who operate in the shadows to engage in secret activities to shape culture and society?

What exactly is going on with these Jews?

Gute Frage, die sich mit dem Resümee des Starphilologen hildesvin deckt, der HIER (!) auf den Kommentar eines „Rasierklingenesser“ im befreundeten Eliteblog folgendermaßen antwortete:

hildesvin

Rasierklingenesser sagt:
1. November 2019 um 23:18
Wenn ich so ein phieser jüdischer Professor wäre, dann wäre mir sehr daran gelegen, dass überall da, wo es um Juden, weiße Männer, Gruppenstrategisches im allgemeinen geht, alles mit Müll über Flache Erde, Außerirdische, Evolutionslüge, Dinoverschwörung, „Allvater“ usw. zugeschissen und jeder, dem das nicht passt, als Jude, Tier usw. niedergebrüllt wird!
————————————————————————————
Wirklich? Ich würde ALLE Positionen zu besetzen trachten. Von der wildesten Esoterik bis zum Kult (nicht unbedingt: Gebrauch) der Vernunft. Von der wüstesten Plutokratie bis zum Steinzeitbolschewismus. Für jeden etwas.
Dein Kalauer mit Haberbeck/Hafersack hat etwas, aber nicht in Deinem Sinne.

2. November 2019 um 0:25

Nun, wenn man dazu noch in Betracht zieht, dass es eine geheime jüdische Geschichte gibt, zu der man sich weniger offen bekennt, wie etwa die hinter dem Holodomor, dem Roten Terror oder eventuell gar der Altright und Andrew Anglin höchstselbst, dann könnte man da echt irre von werden, wie es scheinbar unter denjenigen, die sich eingehender damit befassen, nicht unüblich ist. Wobei, eigentlich sind unsere ganz besonderen Freunde da ja gar nicht „so“, sondern mitunter durchaus mitteilsam, z.B. hier:

The Jewish Family Making Billions From The Opioid Crisis

Betreffs der Lavon-Affaire („Operation Susannah“) oder der USS-Liberty habe ich allerdings noch nichts vergleichbares gefunden. Dabei ist das Erste offiziell bestätigt und damit eigentlich kein Geheimnis mehr und beim zweiten Fall pfeifens die Spatzen von den Dächern.

Wenigstens meint der gewaltige FRANKSTEIN, die Sekret History hinter Country und Dixie entschlüsselt zu haben! Als besagter „Rasierklingenesser“

– der ja mitnichten so eine finstere Gestalt wir die Figur aus Clive Barkers „Spiel des Verderbens“ zu sein scheint sondern vielmehr ein recht sonniges Kerlchen, mit einem dem des Erzählers ähnlichen Musikgeschmack in Richtung Schwarzmetall und satanisch/subversiver Country- und Volksmusik -,

wohl um die Stimmung im befreundeten Eliteblog zu heben, dieses putzige Stück hier,

ALLES JUDEN!!!

bei dem man ja durchaus in Versuchung kommen könnte, zu denken, reinweißer gehe es schlicht nicht mehr, während man so munter wie unbewusst mit dem Knie zu wippen beginnt und die weiße Rassenseele dazu baumeln lässt, unter ein FRANKSTEINiges Elaborat pinnte, donnerte ihm folgender FRANKSTEINSCHLAG entgegen:

Frankstein sagt: 29. Oktober 2019 um 11:22

Dolly Parton ist ein Produkt von Tennessee, wo auch Soul, Blues und Rock’n’Roll aus der Taufe gehoben wurden. Memphis, die Hauptstadt ( benannt nach der Stadt der Reichsgründung des Alten Ägypterreiches) ist seit der Gründung beherrscht von Iren/Juden und wurde später an die Schwarzen abgetreten. Parton bedeutet Teilhabe. Irland war der erste jüdische Brückenkopf im Alten Land.
Die Brücke ist= Irland -Frankreich-Spanien-England ( beide teilten sich das Missisippi-Delta, das dann von England übernommen und an die Schwarzen abgetreten wurde). Jüdische Invasoren eignen sich Land an und übergeben es dann an Neusiedler; Ähnlichkeiten sind weltweit zu beobachten.
Die Teilhabe besteht darin, dass die Juden inmitten der Schwarzen zu den Wohlhabenden gehören.
( Nach einer Prophezeiung wird Israel inmitten der arabischen und auch der sonstigen Welt einst das reichste Land sein.) Die Brücke weiter= USA ( Union der Schwarzen-Anbeter)- New Jerusalem- New Order! Die Mutter Gottes ist in den ersten Darstellungen schwarz! Und ihr wurde von einem dunklen Gott Jesus gesetzt. In der Country-Musik prägen jüdische irische Fiedler die Melodien. Zuerst mitreißend, bringen sie den Zuhörer bald an den Rand der Erschöpfung; was beabsichtigt ist.
Es gab eine Zeit, wo das hierzulande thematisiert wurde = im Vorprogramm der Lichtspieltheater in den 50er Jahren jagten fiedelnde Skelette einen vollgefressenen Deutschen über eine verwüstete Landschaft.
Zur Abhilfe wurde ein Magenbitter empfohlen. Das Tier und seine Schädel gleichen den fiedelnden Gerippen.

Beim Jupiter, das hat gesessen! Und während man noch demütig den Brummschädel schüttelt und denkt, „irre, einfach nur irre“ merkt man schon, wie sich der Wahnsinn mit geifernden Lefzen über einen selbst beugt: „Könnte da nicht ein bisschen, nur ein bisschen was dran sein?“ „I wo“, pfeift der Erzähler im dunklen Winkel, „überleg doch einfach mal, was FRANKSTEIN über Tinker, Trinker, Evolution und überhaupt jegliches nur erdenkliche Thema EVERY SINGLE TIME für einen Hirnlaich ausgeschieden hat!“

Uralte Zerinnerungen steigen hoch, eine Schnurre aus einem lostigen Büchlein voll antiquarischen Frohsinns im elterlichen Bücherschrank, welches mit „Blühender Unsinn, höherer Blödsinn“ betitelt war. Es ging da um Spiritismus/Okkultismus, ein Mann erzählte jemand anderem, dass er im Traume von einem Löwen verfolgt worden wäre. Er habe sich in einen Tabakladen geflüchtet, der Löwe habe ihm nachgesetzt, worauf der Tabakhändler die Großkatze erschoss und der Alpträumende aus dem Schlaf hochfuhr und im Ehebett erwachte. „Ja und?“ fragte sein Gegenüber. „Ja, jetzt kommt ja das MERKWÜRDIG-OKKULTE: MEINE FRAU WILL DEN SCHUSS AUCH GEHÖRT HABEN!“ Nein, im Doppelverdienerhaushalt hat niemand den FRANKSTEINSCHLAG donnern hören, zumal man hier getrennte Schlafzimmer hat, ein altes Adelsprivileg, welch Vornehmer will schon wie DIE dumpfen Plebs die ganze Zeit, selbst noch im Schlaf, aufeinander kleben? Längst vergessene Zerinnerungen steigen wie Gasblasen durch das Bewusstseins-Sediment herauf: sagt man nicht in „Dixie“, „den Juden gehörts, die Weißen halten’s am Laufen und die Schwarzen haben ihren Spaß?“ Schwankender Gang zum Bücherregal, Griff nach dem genialisch-epischen Frühwerk von Cormac McCarthy: „Suttree“/ dt. „Verlorene“ – war da nicht was, in dieser Geschichte von Suttree, dem Fischer am Ufer des Tennessee-River am Rande von Memphis, die Stadt nach keiner bekannten Vorlage konstruiert, ein Architekturbastard, der einen knappen Rückblick auf die bizarren und verrückten Abwege menschlichen Bauens bietet. Ein auf der Flußebene errichteter Karneval der Formen, der über Meilen hinweg der Erde den Saft entzogen hat? Fiebernd fängt der Erzähler an zu blättern, aaah, dieser schwelgersich-üppige Einstieg, so ganz anders als die spätere Kargheit dieses Autors, ein wunderbares Buch, und da, gleich auf Seite Neun: Der niedrige Uferschlamm liegt gerippt und glitschig da wie die poröse Schwarte eines tief eingesunkenen Tieres, und dahinter wellt sich die Landschaft dem Süden und den Bergen entgegen. Wo Jäger und Holzfäller einst neben der verglimmenden Glut ihrer tausend Feuer in den Stiefeln schliefen und dann weiterzogen, alte teutonische Vorfahren, die Augen glühend vom visionären Licht einer heftigen Habgier, Welle auf Welle von Gewalttätern und Verrückten, die Gehirne vollgestopft mit spurlosen Analogien all dessen, was war, hagere Arier mit ihrem ausrangierten semitischen Volksbuch, die Dramen und Gleichnisse darin neu inszenierend, besinnungslos und bleich von einer Sehnsucht, die allein durch die völlige Wiederherstellung des Dunkels zu stillen war. Puuuh, doch nur abrahamitisch verstrahlte „Arier“, schlimm genug! Aber kann es trotzdem sein, dass FRANKSTEIN ein gagagannzganzkleinesbisschen recht h… ..doch da kommt auch schon TANTCHEN…!!!…

Tante Lisa sagt: 29. Oktober 2019 um 16:24

Rasierklingenesser,

wenn die Weibsen tatsächlich allesamt à Femininjutt sein sollten, bin ich gerne bereit, diese zu arisieren und in mein Volk aufzunehmen. Doch genau das stellt das große immerwährende schwärende Problem des Weißen Mannes dar, nämlich daß er zwar in der Lage ist, sie zu befruchten und seine wertvollen Gene hineinzureichen ins teuflische Geschlecht, jedoch leider Gottes nicht in der Lage ist, selbigen aus ihnen auszutreiben; so werden sie wie seit ewig her seine Saat verderben, so daß wir alternativlos genau an den Punkt angelangen, wo wir denn heuer zu verorten sind: jedermann marschierend am Rande der finalen Ausrottung, und zwar des Weißen Menschen.

Ahhhrrghhh, WERTVOLLE GENE…AUSGERECHNET… Flucht in den nächsten Tabakladen. Und über die sekret History hinter Cormack McCarty, dem großen Dekonstrukteur des heroisch-weißen Mythos der Eroberung des amerikanischen Westens WEIGERT sich der Erzähler ausdrücklich, überhaupt einen Gedanken zu verschwenden. Jawoll! Geht’s noch? Oh nein, es kratzt schon wieder spinnenfingrig an der Tür…oder schon an der Hirnrinde? Und dann noch dieses taube Kribbeln in der unteren Körpermitte! Kenner, KNR und Fachmänner wissen Bescheid! Zeit, den Rat von Vitzlis „Nemo“ zu beherzigen und zum „ALLVATER“ zu BETEN – für all jene, die noch eine Chance haben… … … !!! … … …

32 Gedanken zu “Sekret History of almost everything / FRANKSTEIN meets Dolly Parton

    1. Ja, ich arbeite grade an einem Erbauungsroman, hab auch schon den Einstich, äh, Einstieg. Finde es ziemlich gelungen, so nach dem Motto „hinaus ins Leben, ins Glück“:

      Die Mutter, seit vierzehn Jahren tot, trug damals das Wesen im Schoß, das sie hinwegraffen sollte. Der Vater sagt nie ihren Namen, das Kind kennt ihn nicht. Der Junge hat eine Schwester, die er nie wieder sehen wird. Er betrachtet den Vater, blaß und ungewaschen. Er kann weder lesen noch schreiben, ein Hang zu sinnloser Gewalt brütet bereits in ihm. Alle Geschichte ist auf diesem Gesicht gegenwärtig, das Kind der Vater des Mannes.
      Mit vierzehn läuft er auf und davon. Er sieht die eisige, im dunklen Vordämmer liegende Küche nie wieder. Das Brennholz, die Spülkübel. Er zieht westwärts bis Memphis, ein einsamer Wanderer in der flachen, pastoralen Landschaft. Schwarze auf den Feldern, mager und gebeugt, ihre Finger spinnengleich an den Baumwollkapseln. Eine düstere Agonie über allem. Im langsamen Dämmer bewegen sich Gestalten vor der sinkenden Sonne am papierdünnen Horizont entlang. Ein einsamer, dunkler Landmann hinter Maultier und Egge strebt übers regengeblähte Schwemmland der Nacht entgegen.

      Nicht schlecht oder? Ich bin echt erstaunt über meine Gedanken! ^^

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      1. SchneeHase

        Das ist großes Kino! Aber manchmal kommen einem Gedanken Anderer in den Sinn als wären es die eigenen; „Learned by heart“ fällt mir da nur aus dem Englischen ein;

        Aber was soll ich sagen: Anthony Trollope der große englische Literat des 19. Jh. (kennt bestimmt kein Mensch in Deutschland) beschreibt in seinem Opus Magnum „The Pallisers“ einige schlimme jüdische Charaktere vom betrügenden Juwelier bis hin zum mordenden Bigamisten. Alles in blumigster Form. Ich bin erschüttert!
        Bestimmten Themen entkommt man nirgends!

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  1. _zeitgeist

    Nein, nicht Henry Miller war mein Lieblingsautor in der späten Adoleszenz. Bukowski hatte ich verschlungen. Alles, was greifbar war. Im Bus, in den Pausen, in den Ferien, alles. Jeder sollte ihn lesen. Und wenn es nur aus wissenschaftlicher Neugier sein mag, danach kann Mann/Frau/(d) sich ja das Maul zerreißen, aber Mann/Frau/(d) sollte IHN gelesen haben. Sonst wird das nix mit der EMPÖRUNG.

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    1. SchneeHase

      Natürlich kann ein Teenie wohl kaum mit dem gesetzten Leser verglichen werden. Im Grunde müssten alle Bücher immer wieder NEU gelesen werden.
      Nicht jeder hatte die Gnade Austausch zu Nietzsche und Co zu haben, oder gar von ihm gehört zu haben. Manche lasen nur so dumpf alles vor sich hin LASSITER- und TYFFANNY-Groschen-Hefte, BALZAC, DOSTOJEWSKI, DICKENS….oder gar einfache Hausmärchen. Was es halt in den Dorf-Regalen & Dachböden zu finden gab.
      Während die Einen lesen, schreiben die Anderen, bauen ein Haus oder schießen in der Gegend herum. Die beste Lebensidee ist nix! Und „Austausch“ schon gar über Bücher ist mitunter mehr als sinn- und hirnlos.

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      1. _zeitgeist

        Na ja, wir waren Teenies, haben nichts ausgelassen, uns aber dennoch für GROSZES begeistern können. Ich denke schon, dass es eine Sache des ZEITGEISTES ist. Auch heute wünschen viele junge Erwachsenen HOCHKULTUR, instinktiv herbeisehnend, werden aber nur mit Genderquatsch und Klimalueg bedient.

        Ach…

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      2. _zeitgeist

        Größeres wolltest auch Du…
        Wie recht du hast. Leises Arbeiten am Werk, phantastisch! Als Schüler arbeitete ich in Fabriken, mit 17 Jahren und mit „Schaffenden der Faust“ in der Mittagspause Skat gekloppt. Ein Kollege ließ sich jeden Tag vom „Milchmann“ acht Halbe liefern und setzte sich um 17:00 in das Auto. „20 Jahre unfallfrei“ klebte an seiner Heckscheibe…

        Wenn Du jung bist, musst Du hart und unbarmherzig sein. Gegen die Welt. Gegen das Leben. Nur so kann Neues werden. Literatur und Intellekt war in der Spätära Kohl bei den Jungen verpönt. Diese Lücke schlossen wir…

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    2. Ährlich, das kommt nicht nur bildungsdünkelbürgermäßig sondern ausgesprochen Schwühl rüber. Jaja, habe die auch alle gelesen, sowatt? Bukowski habe ich mir ebenfalls in der späten Pubertät reingezogen, wovon nur ein paar Zerinnerungen übrig geblieben sind. Etwa der erste Satz zu einer Short Story, betitelt mit „Party in Pasadena“ der da lautete: „ES ROCH NACH ARSCH.“ Ja, kurz, knapp, prägnant ins Resthirn gemeißelt und dort archiviert, so wie „HÄNDE WEG VOM POKERN!“ oder auch „Fisch enthält Phosphor und Phosphor ist gut fürs Gedächtnis!“ Letzteres entstammt keines geringeren Schnabels als dem von Donald Duck in den lostigen Taschenböchern, ebenfalls erlesenste Adoleszenzlektüre, Jahrzehnte später konnte ich dann in TAZ oder FAZ oder weiß der Florian Geyer wo Gelehrsames über dieses Erinnerungs-Phänomen lesen, illustriert mit AUSGERECHNET Donalds Phosphorzitat, das sich angeblich besonders vielen im Resthirn festgesetzt haben soll! Ach ja, Adoleszenzlektüre. Hier wäre zunächst noch der epische Schmotz und Schund von James Clavell zu erwähnen, damals popolär wg. des Mehrteilers „Shogun“ nach seinem gleichnamigen Roman. Ja, fett, episch und mit reichlich Gewalt und scharfer, exotischer Sex-Würze, was will man als „Teenie“ mehr? Meine Altersgenossen lasen aber so gut wie gar nix, und ich bin immerhin „68er“, also schon ein halbes Jahrhundert, meine Fresse, und da wollen mir irgendwelche „75er“ was von fröher erzählen? Ach ja, Bukowski hab ich seit damals nie mehr wiedergelesen, einfach irgendwie kein Bedarf, warum auch immer. Im Grunde habe ich aber eh immer Sachbücher gegenüber Fiktion und Belletristik bevorzugt, z.B. Erich von Däniken und da fällt mir ein, dass nur EINER hier den ultimativen Literaturkanon hat, meine Süßen, womit sich diese Rumgedünkel HOFFENTLICH erledigt hat!

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      1. _zeitgeist

        Na ja, für mich war Bukowski damals der Gegenpol zu meiner klassischen Literatur. Habe Aurel bewundert, dass ein Kaiser zu solchen Zeilen fähig sein kann. Und dann kam Bukowski.

        Right in your face

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  2. Siehe, ich bin zu gering, was soll ich antworten? Ich will meine Hand auf meinen Mund legen.
    Hiob 40.4 —
    Nun mag ich mich irren, aber die Kunst, das Haar in der Suppe zu suchen und auch zu finden, die Schnodderigkeit, das Umdrehen des Wortes im Munde – es kommt mir allzu bekannt vor.

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    1. Schweinchen, um den elitären Ansprüchen hier zu genügen, solltest du dich etwas präziser auszudrücken lernen. Z.B. wen und was du jetzt genau meinst, WER etwa WEM das Wort im Munde verdreht haben soll. Wolltest du etwa ausdrücken und anprangern, dass der demütige Erzähler auf solche unethische Art und Weise mit Andrew Anglin, FRANKSTEIN, Tante Lisa verfahren ist? Oder gar mit den Jodn? Wenn ja, warum, was wurde unstimmig wiedergegeben? Wenn du dazu nicht in der Lage bist, solltest du dich eher zu Vitzlis Nemo gesellen, das wär dann so ungefähr das Niveau!

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  3. _zeitgeist

    Literatur und Intellekt waren bei den Fußlahmen der sozialistischen Völkerwanderung eh verpönt…Kohl hat sie alle mit seinem Intellekt übertroffen, insbesondere jene, die ihn angegriffen haben. Ich schätze ihn als „intellektuell höchstbegabt“ ein.
    Der „Pfälzer Bauer“ war er nur für das Drecksblatt aus Hamburg.

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    1. B-Mashina

      Ja wer sagts denn, einfach nur der WAHNSINN: 😀

      hildesvin / November 12, 2019

      Seit eben jetzt, wenn ich mich auf dem bisher üblichen Weg einklinken möchte, lande ich, anstatt direkt, zuerst bei einem Link zu unserem demütigen Freund und Sympathisanten Schnodderzunge. Auf Gockel Chrome und Feuerfuchs dasselbe in grün.
      (Wie schon gebeichtet, verstehe ich davon so viel, wie ein Schwein vom Segelfliegen. Seltsam genug ist es jedoch.)

      https://morgenwacht.wordpress.com/2019/10/31/tavernenrunde-11-herbst-wintertaverne-2019/#comment-8988

      Tja, hildesvin, du hättest einfach auf Tante Lisa hören sollen: Wir saugen hier alles ab, zuerst IP und Nutzerdaten, zum Schluss das Gehirn!

      Last thing I remember, I was
      Running for the door
      I had to find the passage back to the place I was before
      Relax, said the night man
      We are programmed to receive
      You can check out any time you like
      But you can never leave!

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      1. B-Mashina

        Hildesvin, das besänftigt mich voll! Ehrlich! Du kannst jetzt BEI MIR machen was du willst – solange es im Rahmen der Gesetze bleibt, die ich nicht gemacht habe, latürnich…^^

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  4. Apropos „Adoleszenzliteratur“, warum muss ich hier an die untote alte Frau in Zimmer 217 aus Stephen Kings „Shining“ denken:

    Immer ein ähnliches Motiv

    Dolly Parton „dekoriert“ ihre Narben mit Tattoos

    13.11.2019, 20:05 Uhr | dpa , mho, t-online.de

    Für die meisten sind Tattoos Körperschmuck – doch US-Sängerin Dolly Parton hat sich ihre machen lassen, um damit Narben zu verdecken

    Sängerin Dolly Parton kombiniert Narben mit Tätowierungen. Oder versteckt Erstere viel mehr durch Letztere. Sie „dekoriert“ ihre Narben eigenen Aussagen zufolge mit Tattoos, die meist ein sehr ähnliches Motiv zeigen.
    Der Nachrichtensendung „ABC News“ sagte die 73-Jährige: „Wenn ich mir aus welchem Grund auch immer eine Narbe zuziehe, bleibt sie für immer lila. Deshalb dachte ich mir: Dekoriere ich sie eben mit Blumen oder kleinen Schmetterlingen.“ Die Musikerin, die mit dem Hit „Jolene“ weltbekannt wurde, verriet dem Sender, dass sie einige Schmetterlingstattoos habe, die sie aber nie öffentlich zeige. Tatsächlich trägt Parton bei ihren Auftritten und Terminen ausschließlich langärmeligen Oberteile oder Kleider. Sollte sie also Tätowierungen an den Armen haben, so versteckt sie diese geschickt. Ganz nach dem Motto: Tattoo verdeckt Narbe, Ärmel verdeckt Tattoo.
    Dolly Parton setzt sich aber nicht nur immer mal wieder der Tätowiernadel aus, sie legt sich auch regelmäßig unters Messer. Schönheitsoperationen sind für die amerikanische Country-Sängerin ein Beitrag zum Wohlbefinden. „Ich bin nicht als natürliche Schönheit zur Welt gekommen und muss viel dafür tun, um gut auszusehen“, sagte sie Anfang dieses Jahres der Schweizer Boulevardzeitung „Blick“. „Ein bisschen Straffen hier, ein bisschen Auffüllen da“, erklärte sie, helfe ihr, sich gut zu fühlen.

    https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_86800778/immer-mit-aehnlichem-motiv-dolly-parton-dekoriert-narben-mit-tattoos.html

    Ja, was ist wenn FRANKSTEIN ein bisschen, ein ganz kleines bisschen…

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  5. _zeitgeist

    „The sekret History of everything“ ist sich entscheiden

    für den Weg der Rechten, oder Linken Hand.

    Weißes Schaffen: Vergeben, Mildtätigkeit, Ausgleich nachtodlich
    Schwarzes Schaffen: Vergeltung, Ausgleich diesseitig


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