Wir brauchen ein neues Miteinander!

Meine Damen und Herren, werte Gojim, wieder mal ein FAZ-Fund, der es in sich hat. Einfach auf sich wirken lassen und dabei demütig durch die Hose atmen!

Gegen Hetze und Ausgrenzung: Wir brauchen ein neues Miteinander!

Von Raed Saleh und Yehuda Teichtal

Momentan kommt es täglich zu Angriffen auf Menschen, weil sie als anders wahrgenommen werden – zum Beispiel auf Juden oder Muslime. Damit muss Schluss sein. Wir brauchen mehr als abgespulte Solidaritätsbekundungen. Ein Gastbeitrag.

Vor zehn Tagen wurde ich, Rabbiner Yehuda Teichtal, gemeinsam mit meinem Kind auf der Straße bespuckt und auf Arabisch beschimpft, weil wir Juden sind. Vor genau einem Jahr wütete ein brauner Mob vor dem Restaurant „Schalom“ in Chemnitz, schmiss Steine und brüllte Hassparolen.

Kurz vor Weihnachten 2017 pöbelte ein gut gekleideter älterer Herr einen jüdischen Restaurantbesitzer in Berlin-Schöneberg an: „Was wollt Ihr hier nach 1945?“ Dann das Unerträgliche: „Alle wieder zurück in eure blöden Gaskammern.“ In Berlin-Prenzlauer Berg wurde vor nicht langer Zeit ein Jude von einem syrischen Flüchtling mit dem Gürtel ausgepeitscht, weil er Kippa trug.

Alle diese Vorfälle waren erschreckend und haben einen öffentlichen Aufschrei provoziert. Es gab breite Berichterstattung, Lichterketten, Gedenkminuten, Solidaritätsbekundungen. Und dann war so lange Ruhe, bis es zum nächsten Vorfall kam. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in eine Betroffenheitsroutine verfallen.

Natürlich ist es in einer Demokratie wichtig und zwingend notwendig, dass die Gesellschaft Zeichen setzt und ihre Missbilligung zeigt. Es hat gutgetan, dass der Bundespräsident deutliche Worte zu dem schrecklichen Vorfall vergangene Woche gesagt hat. Seine Aussage stimmt, dass jegliche Form des Extremismus Gift für unsere freiheitliche und offene Gesellschaft ist. Aber Worte alleine reichen eben nicht.

Momentan kommt es in Deutschland täglich zu Angriffen auf Menschen, weil sie als anders wahrgenommen werden. Durch Antisemiten, Rassisten, Fremdenhasser, Homo- und Islamophobe. Wie die Juden werden auch Muslime permanent und überall angepöbelt, ausgegrenzt und beschimpft. Kippas werden vom Kopf geschlagen und Kopftücher vom Kopf gerissen. Wegen tief sitzender Vorurteile. Damit muss Schluss ein. Wir brauchen mehr als regelmäßig abgespulte Solidaritätsbekundungen, die ohne Konsequenz bleiben.

Wir brauchen einen Aufstand der Anständigen

Wir brauchen eine Strategie, wie wir mit der wachsenden Ablehnung des anderen, des Ungewohnten umgehen wollen. Wir brauchen einen täglichen Aufstand der Anständigen. In den Kantinen, in den Fußballvereinen, beim Plausch nach dem Gottesdienst, in der U-Bahn, im Biergarten. Wenn jemand einen blöden Witz macht gegen Juden, gegen Muslime, gegen Flüchtlinge, seine verletzenden Vorurteile wie einen Kübel Gülle auskippt, wenn der bettelnde Roma-Junge bedroht wird, im Bus die Sitznachbarin beleidigt wird, weil sie ein Kopftuch trägt, wenn jüdische Jungen angepöbelt werden, weil sie Kippa tragen, dann gilt es aufzustehen und zu widersprechen.

Die Hetzer fühlen sich nur dann stark, wenn sie den Eindruck haben, dass ihnen jemand folgt. Stoßen sie auf Gegenwind, sind sie schnell still. Es ist immer leicht, aus der Gruppe Einzelne anzugreifen. Aber wenn ein Zugabteil aufsteht und zeigt, dass der Hass und die Attacken nicht geduldet werden, dann wirkt das. Ja, dafür braucht es Mut. Aber diesen Mut müssen wir endlich aufbringen.

Das Bespucken und die Beleidigungen vor wenigen Tagen in Berlin waren kein Angriff auf den jüdischen Vater mit seinem Kind – es war ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft. Es war ein Angriff auf das schwule Paar, auf den muslimischen Imam, den Querschnittsgelähmten im Rollstuhl, auf den buntgefärbten Punk, die schwarze Fußballspielerin, die obdachlose Roma-Familie, den kleinen Flüchtlingsjungen ohne Eltern in der Pflegefamilie.

Die Werte der Verfassung vorleben

Was uns alle vereint, sind unser Grundgesetz, unsere Werte, unsere Moral – unsere Verantwortung vor Gott. Der erhobene Zeigefinger alleine wird nicht helfen. Auch nicht allein harte Strafen für die widerlichen Hetzer. Wir brauchen ein Umdenken. Ein Umdenken durch ein größeres Miteinander.

Anfangen müssen wir damit sehr früh. Wer keine Islamisten, keine Antisemiten, Neonazis und Linksradikalen will, der muss schon bei den Kleinsten beginnen, die Werte unserer Verfassung, die Vorteile einer vielgestaltigen, bunten, offenen, auch internationalen Gesellschaft (vor) zu leben. Wir müssen uns viel mehr um die Bildung kümmern, eine tolerante, demokratische Bildung. Von der Kita bis zur Volkshochschule.

Das Bespucken und die Beleidigungen vor wenigen Tagen in Berlin waren kein Angriff auf den jüdischen Vater mit seinem Kind – es war ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft. Es war ein Angriff auf das schwule Paar, auf den muslimischen Imam, den Querschnittsgelähmten im Rollstuhl, auf den buntgefärbten Punk, die schwarze Fußballspielerin, die obdachlose Roma-Familie, den kleinen Flüchtlingsjungen ohne Eltern in der Pflegefamilie.

Vor anderthalb Jahren schlug ich, Raed Saleh, hier an selber Stelle vor, zum ersten Mal in der deutschen Geschichte eine Synagoge wieder historisch aufzubauen. Als Zeichen dafür, wie zentral das Judentum einmal in Deutschland war, und als Zeichen dafür, wo wir uns heute erneut verorten. Aus diesem Text ist inzwischen ein sehr konkretes Projekt geworden, über das von Washington bis Tokio berichtet wird und das auf dem besten Weg ist, bald umgesetzt zu werden.

Die ersten zwei Millionen Euro sind zusammen. Einige Berliner Moscheen haben angekündigt, für den Wiederaufbau Spenden zu sammeln. Aus jüdischer Sicht eine beeindruckende Geste. In dem Gebäude soll auch eine Kita entstehen, in der jüdische Kinder gemeinsam mit muslimischen, christlichen und nicht gläubigen Kindern spielen und gemeinsam die wunderbaren Werte unserer Verfassung erlernen.

Begegnung, Gespräch, Austausch

Genauso auf dem jüdischen Campus, der gerade in Berlin-Wilmersdorf entsteht. Zusammen setzen wir beide uns seit Jahren dafür ein, dass dieses wichtige Projekt gedeihen kann und bald Wirklichkeit wird. Ein zweistelliger Millionenbetrag konnte so zusammenkommen, der Grundstein ist gelegt. Zwar fehlen noch sechs Millionen Euro, trotzdem wächst das Projekt täglich.

Auf dem Campus werden sehr bald Jugendliche aus verschiedenen Religionen und Ländern in Kontakt treten, gemeinsam lernen, spielen, Sport treiben. Nur so kann aus der Unterschiedlichkeit ein Miteinander entstehen – durch Begegnung, durch Gespräch und Austausch.

Fast achtzig Jahre nach dem Holocaust gibt es nur noch sehr wenige Betroffene, die diese menschliche Katastrophe erlebt haben. Nicht zuletzt ihnen sind wir es schuldig, mehr zu tun, als Worte und Gesten auf schreckliche Taten folgen zu lassen. Lassen Sie uns heute damit beginnen!

Zu den Autoren:

Raed Saleh ist Vorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin.

Yehuda Teichtal ist Gemeinderabbiner der jüdischen Gemeinde zu Berlin und der Vorsitzende des jüdischen Bildungszentrums Chabad.

34 Gedanken zu “Wir brauchen ein neues Miteinander!

  1. B-Mashina

    Wie die Juden werden auch Muslime permanent und überall angepöbelt, ausgegrenzt und beschimpft. Kippas werden vom Kopf geschlagen und Kopftücher vom Kopf gerissen. Wegen tief sitzender Vorurteile. Damit muss Schluss ein. Wir brauchen mehr als regelmäßig abgespulte Solidaritätsbekundungen, die ohne Konsequenz bleiben.

    Ist das itzo nachgerade klar, ihr PiPi-Nahtziehschweine?!!

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  2. B-Mashina

    „Das Bespucken und die Beleidigungen vor wenigen Tagen in Berlin waren kein Angriff auf den jüdischen Vater mit seinem Kind – es war ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft. Es war ein Angriff auf das schwule Paar, auf den muslimischen Imam, den Querschnittsgelähmten im Rollstuhl, auf den buntgefärbten Punk, die schwarze Fußballspielerin, die obdachlose Roma-Familie, den kleinen Flüchtlingsjungen ohne Eltern in der Pflegefamilie.“

    Oy vey, was für eine bunte Opferschar, da stören der angezündete Odachlose, der kaputtgetretene köterrassige Schweinefleischfresser und die erst betäubte, dann stundenlang im Rudel kaputtgefickte deutsche Schlampe nur, verstehe. Frage mich aber, ob die kleinen Chabad-Sektenkinder auch alle auf die tolle Dialügschule dürfen oder sogar müssen?

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    1. Schildbürger

      Sicher.
      An sich hat BM schon das Wichtigste gesagt, aber ich denke es ist wert das etwas weiter aufzudröseln.
      Was direkt ins Auge springt, schon erwähnt, Deutsche sind da außer als fiese Rassisten (später mehr) nichtexistent. Außer als bunter Punk und warmes Pärchen, natürlich.
      Besonders hervorgehoben wird dass Moscheen da so großzügig sind während der schuldkultzerfressene Deutsche wasweißichwieviele Milliarden schon an die Itzigen gezahlt hat, pfff. Nichtmal einer Erwähnung wert.

      Ansonsten, da werden völlig verschiedene Dinge direkt mal wieder allesamt vor der deutschen Haustüre abgeladen. Die doch eher seltenen Pöbeleien gegen muslimische Nahöstler genauso wie Angriffe von muslimischen Nahöstlern auf Itzige. Totgetretene und vergewaltigte Deutsche, keine Silbe.
      Conclusio? Alle Deutschen von Kindesbeinen an noch mehr ins Toleranzcamp damit sie die „Vorteile der bunten, vielfältigen Gesellschaft zu würdigen wissen“.

      Und selbstverfreilich, das große, „von Moslems finanzierte“ Kuschelcamp wo sich alle lieb haben.

      So ein Artikel ist wirklich prädestiniert um ihn widerspenstigen Pipifanten aufs Brot zu schmieren.
      Damit auch die mal kapieren dass es rotzegal ist wie sehr sie dem Rabbi in den Allerwertesten kriechen, der wird trotzdem nicht ihr Freund.
      Völlig unabhängig davon wie ich persönlich das sehe, aber dass diese doch beschämende generelle Devotheit den Itzigen gegenüber immer und immer wieder nur mit solchen Nettigkeiten entlohnt wird, vielleicht fällt das dem Einen oder Anderen doch auf.

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      1. B-Mashina

        Mit dem was darin angeprangert und was unter den Teppich gekehrt wird, spricht der Artikel für sich selbst. Darüber hinaus sind diejenigen welchen als quasi göttliche Wesen zu verehren und überhaupt:

        „Als Zeichen dafür, wie zentral das Judentum einmal in Deutschland war, und als Zeichen dafür, wo wir uns heute erneut verorten.“

        (Aus dem Artikel)

        Seltsam, man könnts grad glauben:^^

        “I think there’s a resurgence of antisemitism because at this point in time Europe has not yet learned how to be multicultural, and I think we’re gonna be part of the throes of that transformation, which must take place. Europe has not yet learned how to be multicultural. Europe is not going to be the monolithic societies that they once were in the last century. Jews are going to be at the center of that. It’s a huge transformation for Europe to make. They are now going into a multicultural mode, and Jews will be resented because of our leading role. But without that leading role, and without that transformation, Europe will not survive.“

        (Barbara Spectre)

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    1. altrghtcrsdr

      Auf den Stuhl gehopst, voderrücks mit dem Dätz in die von der Decke baumelnden Schlinge getaumelt und abgerutscht. Das passiert schnell in einer 24/7 suicide watch cell.. Ach warte, die Kamera ist doch tatsächlich ausgefallen, sowas aber auch…

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  3. B-Mashina

    Manche wähnen deshalb schon den Endsieg in greifbarer Nähe:

    Frankstein sagt:

    10. August 2019 um 21:27

    Der Clown ist tot, er starb im frühen Morgenrot! Privatinsolvenz in Eigenverwaltung. Wer’s glaubt. kriegt den Friede-Freude-Eierkuchen-Nobelpreis. Und die Gläubiger gehen leer aus. Und die Schuldner werden nicht belangt. Allerdings sollen 2.000 Seiten Verhörprotokolle im Umlauf sein, die momentan ausgewertet werden. Wenn die Brisantes enthalten, wird Trump triumphieren. Dann wäre klar, dass er mit eisernem Besen den Saustall ausmistet. Ein Prozeß hätte nur wieder zum Massensterben von Zeugen geführt oder diese der Häme der Verteidigung unterworfen. Möglicherweise hat Epstein den USA noch einen letzten Dienst erweisen, wenn er Suizid begangen hat. Wenn nicht, war das das Ende der USA. Es sollte mich verwundern, wenn das Leben in den USA so weiter geht, wie bisher.

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  4. B-Mashina

    Hab kurz auf einer US-Natzieh-Seite quergelesen und ja, ich halte es für auch für sehr wahrscheinlich, dass er nicht tot und alles Fake ist, er ne neue Identität bekommt und schnell Gras über die Sache wachsen wird, schließlich regieren Mob, Kosher Nostra und (((Oligarchen))) die USA , denen auch die Handpuppe mit dem blonden Fifi gehört.

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  5. altrghtcrsdr

    Ja, wobei auch schon in den Achtzigern ernste Zweifel aufkamen, ob denn das Stiefelchen tatsächlich so ein wirrer, irrer Wüterich gewesen sei, so, wie es auch bei Nero kolportiert wurde, dem Mann ja so einiges Schund- und Schindluder unter die Toga schob.

    Für mich war Nero allein deswegen eine Enttäuschung, weil selbst Senecas Erziehung schahnbahr keine Früchte brachte, und das soll was heißen…

    Und wo wir gerade beim Thema sind, hier etwas aus Dantes innerstem Höllenkreis

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    1. Das ist eh klar, das Werk steht ja auch nicht für historische Akkuratesse sondern hat ganz andere „Qualitäten“, schließlich ist TINTO BRASS ein Experte für opulent-üppige Prall- und Drallheiten, auch wenn Hater ihm wünschten, er solle „an seiner Geilheit verrecken“. Schade, dass diese Art des Filmemachens nicht beibehalten wurde iykwim.^^ Im übrigen ging es mir ja nur um das Zitat, wobei O‘ Toole den wahnsinnigen Tyrannen wirklich ganz hervorragend verkörpert, das muss man schon lassen. Bezüglich schludrigsten Umgangs mit historischen Gegebenheiten ist übrigens unter den zeitgenössischen Filmen „Gladiator“ nicht so schnell zu toppen, die beratende Historikerin wusste schon, warum sie im Abspann ungenannt bleiben wollte.
      Nero soll beim Volk sehr beliebt gewesen sein, weil er Angehörige des Adels und der oberen Stände meuchelte und mit deren Vermögen den Plebs beschenkte. Dass er als jämmerlicher Sänger Rom angezündet hat, gilt mittlerweile als Legende, aber auch dies wurde von Peter Ustinov meisterlich verkörpert. Christenverfolgungen gab es sicherlich, allerdings nur phasenweise. Anderseits gierte der Hinterlader-Mob ja auch förmlich nach dem Märtyrerstatus im religiös ziemlich toleranten Rom, wovon die überlieferten Worte eines genervten Zeitgenossen einen Eindruck vermitteln: „Erhängt euch, ersäuft euch, tut was ihr wollt, aber entlastet den Magistrat!“

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  6. altrghtcrsdr

    er ne neue Identität bekommt und schnell Gras über die Sache wachsen wird

    wenn selbst „low life scum“ in den US eine neue Chance bekommt…endlich mal etwas Licht…

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    1. No Joke. Halte das für sehr wahrscheinlich. Vielleicht trinkt er schon Apfelsinensaft in Tel Aviv. Um diesen Fall selbst wird es schnell ruhig werden. Nix da mit „ausmisten“ und so.

      „Why is no one asking the natural follow up question. WHERE IS EPSTEIN’S MOSSAD HANDLER GHISLAINE MAXWELL?
      Seriously? This woman has got to be a suspect of hundreds of federal and international crimes, and no one wants to know if the FBI has arrested her and bringing charges?“

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    2. B-Mashina

      „wenn selbst „low life scum“ in den US eine neue Chance bekommt…endlich mal etwas Licht…“

      Es ist offensichtlich, dass der gleicher ist als die Normalsterblichen, um das mal dezent zu formulieren, siehe auch seine erste „Strafe“. Für andere gibt’s ja schon für ein bisschen einvernehmliches Knutschen und Fummeln unter annähernd Gleichaltrigen (Er 18, Sie 17) Knast, Eintrag ins Register, Pranger und gesellschaftlichen Ausschluss. Andererseits ist es im Barbarenland auch möglich, dass ein 70-Jähriger Lustgreis eine Dreizehnjährige heiraten kann, die er geschwängert hat, da kann auch mal die Strafe ausbleiben (während etwa zwei Vierzehnjährige wegen miteinander-rumsexeln verknackt werden) das ist dann im Einklang mit der Bibel und überhaupt das Resultat davon, dass es kein allgemeinverbindliches Gesetz gibt sondern im wesentlichen nur das Common-Law, wo sich jeder Richter aus sämtlichen Urteilsbegründungen seit den Pilgervätern das ihm passend dünkende zusammenklauben kann. Willkürrecht eben, wie Chaver Hildesvin schon erwähnt hat, kann auch jemand, der meint, sich im Wald erleichtern zu müssen, wegen öffentlichem Urinieren als meldepflichtiger Sexpredator enden. Überhaupt: „Sexual Predator“, was für eine infame und dann doch wieder kindische Wortschöpfung, das sagt schon einiges über die Verfasstheit der Leute und der Administration dort.

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  7. B-Mashina

    Oy vey:

    http://www.pi-news.net/2019/08/die-luft-wird-duenner-fuer-juden-in-deutschland/

    Die etwas (((andere Meinung))):

    ghazawat 11. August 2019 at 09:25

    Traudl

    11. August 2019 at 09:

    „soweit ich weiß, stammt Merkels Mutter aus einer JÜDISCHEN polnischen Familie.“

    Genau das meinte ich damit. Eine Mutter, die ihr Judentum verleugnet, eine Familie in der es kein wirklich sittliches Gebot gibt, fehlende Identität.
    ich bin der Überzeugung, dass genau daraus ihre Abneigung gegen Juden resultiert. im übrigen ist der jüdische Selbsthass genauso verbreitet wie der deutsche Selbsthass.

    *

    Merkels Abneigung gegen Juden, lol. Und der obige Artikel ist demnach also wohl Ausdruck von jüdischem Selbsthass… :-/

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  8. B-Mashina

    Der boese Wolf 11. August 2019 at 09:33

    ghazawat 11. August 2019 at 09:25

    ich bin der Überzeugung, dass genau daraus ihre Abneigung gegen Juden resultiert.
    Meiner Meinung nach hat Merkel keine Abneigung gegen Juden – im Gegenteil – sondern gegen Deutsche. Dass Juden hier von Moslems bedroht werden, ist für Merkel (und ihre Hintermänner) ein hinnehmbarer Kollateralschaden.

    *
    Pfffffffttttttttt…… 😡

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  9. B-Mashina

    Ein wahres Füllhorn:

    ghazawat 11. August 2019 at 10:10

    Haremhab

    11. August 2019 at 09:54

    „Die Grundlage steht im Koran. Daran halten sich alle Gläubigen“

    Und genau deswegen auch die Beschneidung der mohammedanischen Männer…
    Weil Mohammed bereits beschnitten zur Welt kam!
    Nachfragen unerwünscht…

    *

    Genau! Immer diese Mohammedaner mit ihren barbarischen Beschneidungen und Schächtungen, Juden dagegen waren und sind die Begründer und Bewahrer „westlicher Werte“ und Möhnntschönnrechte! KInder haben ein Recht auf Unversehrtheit, guggsch du:

    Aber diese unsägliche Beschneidungsdebatte verblüfft mich nun doch. Da stellen sich also Leute hin und behaupten, ohne die Miene zu verziehen und “Spaß, Spaß!” zu rufen, Kinder hätten ein Recht auf körperliche Unversehrtheit. Nein, das haben sie nicht. Kinder haben ein Recht auf ein Dach über dem Kopf; auf Essen; auf Zuwendung; sie haben ein Recht, nicht geschlagen oder anders misshandelt zu werden.

    Sie haben kein Recht auf körperliche Unversehrtheit.

    -https://www.achgut.com/artikel/juden_raus/

    Öhmm, ja, dann doch nicht. Den Artikel sollte man sich wegen der talmudisch gewundenen „Ethik“ wirklich zur Gänze reinziehen. Und üebrhaupt, neiiin diese Mohammedaner:

    Stimmen im Judentum

    Die uns Juden in dieser Diskussion zugefügten Wunden werden sicher nicht so schnell heilen
    Von Daniel Neumann, Direktor des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen
    Interview mit Alfred Bodenheimer

    Im Hintergrund schwelen Kastrationsängste
    Von Doron Rabinovici

    Schluss mit der Doppelmoral in der Beschneidungsdebatte
    fordert Gunda Trepp, San Francisco

    „Nie habe ich mich in Deutschland so fremd und unwillkommen gefühlt wie seit dem Kölner Urteil“
    Ramona Ambs über eine Tagung in Heidelberg

    Ist jüdisches und muslimisches Leben in Deutschland trotz aller Toleranzbeteuerungen nicht erwünscht?
    Von Prof. Dr. Micha Brumlik (Univ. Frankfurt a. M.)

    „Die Debatte um die Beschneidung halte ich für außerordentlich selbstgerecht“
    Micha Brumlik im Gespräch mit Ayala Goldmann

    Micha Brumlik: „Die medizinische Wissenschaft ist keine Hilfe“
    „Die Infragestellung der Beschneidung war in der Geschichte immer mit antijüdischer Verfolgung verbunden“

    Prof. Dr. Michael Brenner (Univ. München) erinnert an die Hetze des „Stürmers“ gegen die Beschneidung
    „Das Verbot der Beschneidung wäre der entscheidendste Eingriff gegen die jüdische Religionsfreiheit seit 1945“
    Michael Brenner im Gespräch mit Karin Fischer, DLF

    „Bei der Ablehnung der Beschneidung spielen im Hintergrund viele antisemitische Stereotype eine Rolle“
    Michael Brenner im Gespräch mit der dpa

    „Wie wenn ein Gericht die christliche Taufe verbieten würde“
    Michael Brenner im Gespräch mit dem Münchner Merkur

    „Viele Reaktionen auf das Urteil sind von einem modernistischen Zeitgeist ohne jeden Respekt für Religion beflügelt“
    Dieter Graumann, Vorsitzender des Zentralrats der Juden, im Gespräch mit Harald Biskup, KStA

    „Es gibt einen antisemitischen Akzent in der Beschneidungsdebatte“
    Gespräch mit Dieter Graumann im ZDF-„Morgenmagazin“

    Die Beschneidungsdebatte ist nicht frei von intellektuellem Antisemitismus
    Von Hannes Stein, Die Welt

    Kinder haben kein Recht auf körperliche Unversehrtheit
    Von Hannes Stein, Die Achse des Guten

    Charlotte Knobloch: Debatte über Beschneidung nimmt unerträgliche Züge an
    Beschneidungen müssen erlaubt bleiben
    Von Henry G. Brandt

    Von einem säkularistischen Versuch, das religiöse Leben gesellschaftlich zu delegitimieren
    Von Schlomo Hofmeister, Gemeinderabbiner in Wien

    „Beschneidungsgegner verstehen Religion als Meinung. Sie ist aber vor allem gelebte Praxis“
    Schlomo Hofmeister im Gespräch mit Heinz Oberhummer

    Dieses Gerichtsurteil verletzt die Religionsfreiheit in Deutschland
    Von Yehuda Teichtal, Rabbiner in Berlin

    Das Kölner Urteil hat bei mir das Gefühl von Heimat deutlich abgekühlt
    Von Shneur Trebnik, Rabbiner in Ulm

    „Das Wesen eines Rituals ist es, dass es in der gleichen Weise wie vorgeschrieben durchgeführt wird“
    Die Bechneidung ist unersetzbar, betont die Rabbinerin und Beschneiderin Dr. Antje Deusel

    „Bei einem Beschneidungsverbot müssten wir gläubigen Juden wohl auswandern“
    Die Bamberger Rabbinerin Dr. Antje Deusel im Gespräch mit Michael Lehner

    „Das Kölner Landgericht hat durch sein Verbot der Brit Mila eigentlich das Judentum verboten“
    Die Urologin und Beschneiderin Renate Konrad im Gespräch mit Ayala Goldmann

    Was das Kölner Beschneidungs-Urteil für die Gläubigen bedeutet
    Von Dr. Michel Friedman, nichtgläubiger Jude

    Pornografische Debatte mit maximaler Erregung
    Von Henryk M. Broder

    US-Schriftsteller Shalom Auslander über die Frage der Beschneidung
    „Ein beispielloser und dramatischer Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften“

    Presseerklärung des Zentralrats der Juden vom 26. Juni 2012
    „Kann eine so alte und weltweit verbreitete Tradition wie die Beschneidung als unrechtens gebrandmarkt werden?“

    Presseerklärung der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland vom 27. Juni 2012
    „Wer die Beschneidung angreift, greift das Judentum in seinem Kern an“

    Stellungnahme der Allgemeinen Rabbinerkonferenz
    Konferenz Europäischer Rabbiner zum Beschneidungsurteil
    Schweizer Juden verteidigen Knabenbeschneidung

    „Ich führe ein glückliches Leben und auf einmal erfahre ich, ich sei genitalverstümmelt“
    Jüdische Männer in Österreich über die Beschneidungsdebatte

    Auch Juden in Israel entscheiden sich gegen Beschneidung ihrer Söhne
    Von Andrea Krogmann, KNA-Korrespondentin in Jerusalem

    „Will man mit dem Verbot der Beschneidung das Judentum in Österreich auflösen?“
    fragt die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg

    Wie das Jüdische Krankenhaus in Berlin mit dem Beschneidungsurteil umgeht
    Leo Latasch kritisiert Vorsitzende des Ethikrats

    Die Beschneidung ist ebenso irrational wie die Erwartung, die Wissenschaft könne verlässliche Wahrheiten produzieren
    Von Hanna Rheinz, jüdische Publizistin

    Die jüdische Beschneidungspraxis sollte weder dezidiert verboten noch legalisiert werden
    Von Dr. Ayelet Banai

    „Es ist nicht rechtens, dass sich Richter in religiöses Brauchtum einmischen“
    Prof. Dr. Michael Wolffsohn im Gespräch mit J. Barenberg

    Unsere seltsame Tradition
    Von Gil Yaron

    Jedes Mal, wenn ich ihn nackt sah, störte mich das Stück Vorhaut meines Vaters
    Von Peter Stephan Jungk, Sohn des Zukunftsforschers Robert Jungk

    „Wenn ein Mensch nicht beschnitten ist, dann ist er nicht ganz. Wenn er beschnitten ist, dann wird er ganz.“
    Rabbiner Reuven Unger im Gespräch mit Karola Kallweit

    http://www.muenster.de/~angergun/beschneidungsurteil.html

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