Im Echoraum des Hasses: „Isch hab ’nem Nescher in de Ranze geschosse“

Wenn du auf der Suche nach Wahrheit bist, belege ein Studium in einem MINT-Fach, oder beschäftige dich mit Thora, Bibel oder Koran (grins). Hier liegst du damit definitiv falsch. Dies ist (nur) ein Blog, also so ’ne Art virtueller Dorfkneipe. Hier kann und darf jeder Angler behaupten, einen Hai aus dem Dorfbach geangelt zu haben. Ich will und werde das nicht überprüfen. Wichtig für mich ist, daß er das clever und unterhaltsam anstellt und nett rüberbringt. Ob jetzt der Gockel auf dem Mist für seine Hühner Schafslämmer schlägt, oder die Aliens sich wieder über das Wurmloch in der Antarktis gemeldet haben, ist für mich so Jacke wie Hose, wie es unterhaltsam rüberkommt. Sicher gibt es auch HIER einige Leute, die fundierte wissenschaftliche Kenntnisse haben, aber wenn ich wissenschaftlich diskutieren will, mache ich das anders und woanders.

(Aus der Blogosphäre)

Eine fesselnde Milieustudie findet sich auf Zeit.de, die den demütigen Leser tief blicken lässt in das faulige Herz Dunkeldeutschlands, West-Sektor, und zwar anhand eines analogen Gegenstücks zu den gemütlichen virtuellen „Dorfkneipen“, wo all die Wutwürger bei geschütztem Kontakt hasserfüllt fachsimpeln. Natürlich ist das, im allgemeinen Kontext betrachtet, wieder mal ein Stück Propagandajournalismus wie er im Buche steht, allerdings macht es durchaus den Eindruck, als wären hier dennoch einige bittere Wahrheiten mit verbacken worden, was insbesondere gegen Ende des Artikelchens zum Ausdruck kommt.

Wächtersbach: Drei Weizen vorher, zwei danach

Ein Sportschütze schießt einen Mann aus Eritrea nieder, in seiner Stammkneipe wird weiter getrunken und auf Flüchtlinge geschimpft. Zu Besuch im Echoraum des Hasses.

Es ist eine gesellige Runde, die sich am späten Freitagnachmittag im Martinseck eingefunden hat, eine Kneipe in einem Wohngebiet von Biebergemünd. An den braunen Holztischen sitzen Schimmel, Kolbe und Chappi. „Wie das Hundefutter“, witzelt der kleine, stämmige Mann im schwarzen Trägershirt, der Kopf haarlos. Alle drei sind über 60 Jahre alt. An den Wänden hängen Kalender mit Pin-Up-Girls und angestaubte Fußball-Fanschals, vom Nikotin über die Jahre vergilbt. Wirt Dirk R. serviert Pils, Apfelwein und Kräuterschnaps. Seinen langen Bart hat er am Kinnansatz mit einem Gummiband abgebunden. Wie ein Zapfen steht der Wuchs nach unten. Ab und an zündet sich einer eine Zigarette an. Die meisten kommen von der Arbeit, man freut sich aufs Wochenende.

Angesichts der Tatsache, dass einer der ihren vor wenigen Tagen fast einen Menschen getötet hatte, sind Wirt und Gäste erstaunlich ausgelassen. Die verrauchte Kneipe hat es in den vergangenen Tagen zu bundesweiter Erwähnung gebracht. Von hier aus machte sich der 55 Jahre alte Roland K. Montagmittag nach dem Frühschoppen auf, um im benachbarten Wächtersbach einen Flüchtling zu ermorden. Hierher kehrte er nach seiner Tat zurück. Drei Weizen vorher, zwei danach. Als er zurückkehrte, hat er laut Gästen eine schwarze Stofftasche dabei, in der sich vermutlich die beiden halbautomatischen Pistolen befunden haben, die die Polizei später sicherstellt. „Isch hab ’nem Nescher in de Ranze geschosse“, soll K. in breiter südhessischer Mundart zum Wirt gesagt haben. Ranzen ist der Bauch. – „Roland, babbel kein Mist.“

K. zahlt die Zeche, steigt in seinen Toyota Corolla, fährt runter auf eine halb vertrocknete Wiese gleich gegenüber dem Sportplatz des TSV Kassel 1908. Er greift zum Handy, wählt den Notruf und berichtet von seiner Tat. Dann nimmt der pokalgekrönte Sportschütze eine der beiden Pistolen, Kaliber 45, und schießt sich in den Kopf. Wenige Minuten später kreist ein Hubschrauber über Biebergemünd. K. wird noch reanimiert, kurz darauf ist er tot.

Bürgermeister: „Es gab nie ein Problem“

Sein Opfer hatte er nach bisherigen Erkenntnissen wahllos ausgewählt. Der 26 Jahre alte Bilal M. ging an diesem Montagmittag die Industriestraße in Wächtersbach entlang, als Roland K. aus dem fahrenden Auto heraus mit seiner Neun-Millimeter sechs Mal auf ihn schoss. Fünf Projektile verfehlten das Ziel, eines schlug gleich neben dem Bauchnabel ein. Der gebürtige Eritreer, der 2012 als Flüchtling ins hessische Wächtersbach kam, muss notoperiert werden. „Hätten die Passanten nicht sofort Hilfe geholt, wäre er vermutlich verblutet“, sagte Oberstaatsanwalt Alexander Badle. „Er hatte viel Glück.“ Sein Zustand sei inzwischen stabil. Er nennt die Tat klar rassistisch motiviert. Chappi aus dem Martinseck meint: „Hätten da mehr von denen gestanden, hätte er auch die abgeknallt.“

Seit der Tat hat sich viel verändert im Main-Kinzig-Kreis. Weltoffen und tolerant sei man hier im Speckgürtel der internationalen Finanzmetropole Frankfurt, sagt der Wächtersbacher Bürgermeister Andreas Weiher in seinem Büro. „Die Integration lief vorbildlich“, betont der SPD-Politiker. Die Aufnahme und Verteilung von Flüchtlingen habe auch in der Hochphase im Jahr 2015 gut funktioniert. Dezentrale Unterbringung in privaten Unterkünften, zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen, Unterstützung der Kirchen, Bildungsangebote, Sprachkurse. „Es gab nie ein Problem.“ Und jetzt sei einfach einer gekommen und „schießt einen Farbigen wegen seiner Hautfarbe ab“.

Seine Stadt habe ein starkes Zeichen gesetzt, sagt Weiher über seine Bürger. Einen Tag nach den Schüssen versammelten sich am Dienstagabend etwa 400 Menschen am Tatort an der Industriestraße, um bei einer Mahnwache ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Doch da es gab auch die andere Seite. „Die, die meinen, sie ist schuld“, sagt Weiher und formt die Merkel-Raute. Nach der Tat habe er befremdliche Anrufe bekommen. „Das war doch nur ein Flüchtling, der lebt doch noch“, habe einer gesagt. Weiher wird nachdenklich. Da gebe es eben noch immer diese Neiddebatte, dass es einem Flüchtling besser gehe als einem selbst. „Es hat sich etwas verändert in der Wertevermittlung“, glaubt Weiher. „Die Gesellschaft driftet auseinander, es sind Hemmschwellen gefallen.“ Eine der Kernursachen für die Enthemmung sind für den Bürgermeister die sozialen Medien.

Womöglich steht Wächtersbach für viele Provinzorte in Deutschland, in denen die Fassade glänzt, während das Fundament unbemerkt zu schimmeln begonnen hat. Vordergründig scheint das gesellschaftliche Gefüge in Ordnung, man geht auf die Straße und steht für weltoffene Überzeugungen ein. Und doch muss die Region nun erkennen, dass es nicht nur dort brodelt, wo man es eigentlich schon erwartet – in Sachsen oder Brandenburg –, sondern auch hier am Rande der Boomtown Frankfurt. Menschen, die öffentlich nicht auffallen, die sich aber, wie einige Politiker hier sagen, abgehängt fühlen. Die von Unzufriedenheit und diffusen Ängsten getrieben werden und Hassbotschaften verbreiten.

Wie schon nach dem Attentat auf den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke begann auch nach dem Mordversuch an Bilal M. auf Facebook die Hetze. Unter verschiedenen regionalen Accounts wetterten Nutzer gegen die Solidarität für den Eritreer. Für manche ist Roland K. ein Held.

Angespannte Sicherheitslage

In einer ersten Zwischenbilanz fünf Tage nach der Tat gehen die Ermittler von einem „frustrierten, isolierten Einzeltäter“ aus, der aus rassistischen Motiven habe morden wollen. Das sollte nicht als Entwarnung verstanden werden. Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts, spricht von einer angespannten Sicherheitslage. „Schwerste Gewaltstraftaten durch Einzeltäter oder Kleinstgruppen, auch die Bildung terroristischer Gruppen innerhalb des rechten Spektrums, müssen in Betracht gezogen werden“, zitierte Der Spiegel aus einem vertraulichen Protokoll zu einer Sondersitzung des Bundestag-Innenausschusses zum Mord an Lübcke Ende Juni. Es bestehe „eine Dringlichkeit“ zu handeln.

Die Stammgäste im Martinseck beschreiben Roland K. als jemanden, der einige Tiefschläge erlebt hatte. Zwei Ehen gescheitert, den Job als LKW-Fahrer verloren, durch Hartz IV in Geldnot geraten, vor einigen Jahren sei zudem sein Hund gestorben. Der Boxer habe Krebs gehabt und sei beim Gassigehen tot umgefallen. Danach sei K. in seine damalige Stammkneipe gegangen und habe angefangen zu weinen. „Ein Tier ist besser als ein Mensch“, habe er gesagt. „Der Roland, der war auch weich, kein Killer“, sagt ein Bekannter aus dem Schützenverein.

Auch sein Vermieter fand an K. nichts Auffälliges. Als er sich damals für die Wohnung bewarb, sei er der einzige gewesen, der direkt eine Verdienstbescheinigung vorgelegt habe. Sogar, dass er Sportschütze sei, habe er ihm gesagt und gefragt, ob das ein Problem sei. Zu den Geburtstagen und an Ostern habe der den Kindern Schokolade geschenkt. Mit der thailändischen Frau des Nachbarn habe er immer nett geplaudert, sein Essen habe er sich oft beim Inder geholt. Schlimm sei nur sein Husten gewesen. K. war starker Raucher.

Vor anderthalb Jahren etwa habe er dann das erste Mal gesagt, „dass er einen mitnehmen“ wolle, sollte er sich eines Tages umbringen, erzählt der Wirt. Auch wenn K. diesen Satz öfter gesagt habe, ernst genommen habe das niemand. Dass man ihm nun Vorwürfe mache, die Ankündigung einer Straftat den Behörden nicht gemeldet zu haben, sei absurd. In der Kneipe werde viel dummes Zeug erzählt, „Gebabbel halt“. Gegen Ausländer habe K. immer wieder gewettert. „Der Roland hatte ein Problem mit Asylanten und Flüchtlingen“, sagt der Wirt. „Die haben ihm halt nicht geschmeckt.“

Und doch muss etwas passiert sein in der Gedankenwelt des Roland K., was seinen Hass auf Asylbewerber und Flüchtlinge so groß werden ließ, dass er wenigstens einen von ihnen töten wollte. Einer der Gründe findet sich vielleicht auch im Martinseck in Biebergemünd, wo Roland K. einen idealen Echoraum für seine Vorurteile fand. Hier sagt man auch im Beisein eines Journalisten, was man von Flüchtlingen und Solidaritätsaktionen hält. Im Martinseck bekommen anonyme Facebook-Einträge plötzlich ein Gesicht.

„Was der Roland gemacht hat, das ist nicht richtig“, sagt Kolbe, Schnauzbart, stoppliges Haar, Blaumann mit kurzen Hosenbeinen. „Aber eine Mahnwache? Das ist doch ein Witz. Der ist doch nicht mal tot“, sagt der LKW-Fahrer. „Die vergewaltigen unsere Frauen, da gab es noch nie eine Mahnwache. Eine Riesensauerei ist das. Dass da Hass entsteht, kann ich verstehen. Aber da ist auch die Führung dran schuld“, winkt Kolbe ab, „die in Berlin.“ Eine Regierung, die unfähig sei, hart durchzugreifen und kriminelle Ausländer abzuschieben. Andere Länder seien nicht so blöd. „Was ich sage, ist nicht ausländerfeindlich. Wir sind hier keine Nazis“, betont er. „Wir trinken hier auch mit Türken, Jugos und Bulgaren, da gibt es gar kein Problem“, sagt er. „Aber wenn das gewisse Pack kommt und sich nicht benimmt, dann raus damit.“ Aus dem Hintergrund schaltet sich Schimmel ein: „Eigentlich müsste man den Staat erschießen.“

Das enthemmte Wort besorgt Beate Rilke schon seit einiger Zeit. Die Pastorin von Wächtersbach sitzt an ihrem Schreibtisch im Pfarrbüro, vor ihr ein Wust an Papier. Seit 14 Jahren betreut sie die Gemeinde. Sie hat gemerkt, dass sich die Kultur des Miteinanders verändert hat. Um die Gemeinschaft zu stärken, hat Rilke unter anderem interreligiöse Gebete im Schlossgarten organisiert – Seite an Seite beteten da Muslime, Katholiken, Evangelen und ein orthodoxer Kaplan aus Eritrea. Auch Rilke musste sich für ihr Engagement in der Flüchtlingshilfe einiges anhören. „Warum macht ihr das für die, würdet ihr das auch für Deutsche tun?“ Schuld an der Situation habe auch die AfD, die mit ihren Äußerungen das soziale Klima vergifte. Um die 20 Prozent erhielt sie in der Region bei den letzten Landtagswahlen 2018. Das erste, was Rilke nach der Tat durch den Kopf gegangen sei, seien die Worte von AfD-Chef Alexander Gauland gewesen. Der hatte nach der Bundestagswahl 2017 gesagt, dass man den politischen Gegner jagen und vor sich hertreiben wolle. „Solche Sätze machen etwas mit Menschen“, sagt sie. Das sei kriegerische Rhetorik. „Wenn jemand gewalttätig kommuniziert, dann kann das Gewalt werden.“

Angst, auf die Straße zu gehen

Es gibt weitere Menschen in Wächtersbach, die der AfD eine Mitverantwortung geben. Reiner Bousonville, Fraktionschef der Grünen im Kreistag, nennt die Partei gar den „geistigen Wegbereiter“ für die Tat von Roland K. Stephan Siemon, der einzige Buchhändler im Ort, spricht von einem „veritablen Problem mit rechtrandständigen Menschen“ in seiner Stadt. Seit der Tat hätten Menschen mit Migrationshintergrund Angst, auf die Straße zu gehen. „Das ist bestürzend.“ Man müsse endlich aufhören, die Gefahren durch die AfD kleinzureden, und klare Grenzen ziehen. Auf die Wähler der Rechtspopulisten müsse man freilich zugehen, die Partei aber „muss zurück in die Schmuddelecke hinter den Schmuddelzaun“. 

Ob eine Ächtung und Isolierung der AfD allein ausreicht, darf nach dem Gespräch mit den Stammgästen im Martinseck bezweifelt werden. „Was sollen wir mit der AfD?“, fragt Kolbe, runzelt die Stirn und wirft die Hand in die Luft. „Die haben nichts, keine Idee, kein Konzept, gar nichts. Die sind einfach nur dagegen.“ Chappie ergänzt: „Die AfD braucht keine Sau.“ Die Stammgäste im Martinseck wollen eigentlich niemanden mehr wählen. Schenkt man ihnen Glauben, sind sie so etwas wie politische Heimatlose, die auf der Suche nach dem Zuhause ziellos durch die deutsche Parteienlandschaft wandern.

Wirt Dirk will gleich zumachen, die ersten Gäste verlassen das Kneipenwohnzimmer. Ob man den Roland hier eigentlich vermisst? „Nö“, sagt der Wirt. „Der eine ist weg, dann kommt halt der Nächste.“

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Ja, ein Artikel mit allem drum und drin, und insbesondere die Schlusspointe ist ein wahres Meisterstück: Ließe sich so etwas vielleicht verhindern, wenn es in diesem hässlichen Hassland „ein Stück weit“ mehr menschliche Wärme gäbe und Hass und Langeweile nicht die einzigen verbindenden Elemente darstellten? In der Tat hätte der Autor kein besseres Ende für seinen Artikel finden können, als einfach die Worte von „Wirt Dirk“ für sich sprechen zu lassen:

Wirt Dirk will gleich zumachen, die ersten Gäste verlassen das Kneipenwohnzimmer. Ob man den Roland hier eigentlich vermisst? „Nö“, sagt der Wirt. „Der eine ist weg, dann kommt halt der Nächste.“

Oder, um es mit den Toten Hoden und ihren zehn kleinen Jägermeistern zu sagen:

Einer für alle, alle für einen, wenn einer fort iss, wer wird dann gleich weinen? Einmal triffts jeden, ärger dich nicht, so geht´s im Leben, Du oder Ich!

Haben also die, die da mehr sind, doch „ein Stück weit“ recht? Man könnte es zumindest grade meinen, bei den erschütternden Dokumenten für sinnlos-leer verkackte menschliche Existenz, die man zuweilen in den Echokammern des Weltnetzes vorfindet:

Kapitän Nemo sagt:

25. Juli 2019 um 0:44

(…)

Frankstein, möge Deine Schreib- und Denkgewalt Dir noch lange erhalten bleiben, auf all meinen Reisen durch die heutige Zeit, hab ich nur einen wie Dich gefunden, und dafür bin ich meinem Weg dankbar… und zu Dir… hättest Du ein Buch geschrieben, es ist gar nicht auszudenken… den Gedanken nehme ich mit auf die Reise. Lebt wohl!

Und hoffet, dass da der CODE 117 nicht kommt!

Wohlgemerkt, der EINE ist nichts als ein notorisch-chronischer Hohlschwafler und Dummphantast, den man persönlich noch nicht einmal kennt – bitter und traurig!

19 Gedanken zu “Im Echoraum des Hasses: „Isch hab ’nem Nescher in de Ranze geschosse“

  1. B-Mashina

    Böse Hass-„Deutsche“ machen mal wieder die Welt unsicher:

    Deutsche zetteln Schlägerei auf Mallorca an – drei Festnahmen

    Urlauber aus Deutschland haben auf Mallorca einen Polizeieinsatz ausgelöst. Zwei Gruppen von jungen Deutschen lieferten sich in der Nacht auf Montag im Badeort Cala Ratjada im Nordosten der spanischen Ferieninsel eine größere Schlägerei, wie die „Mallorca Zeitung“ und das „Mallorca Magazin“ berichteten. Die jungen Leute hätten sich sogar mit Straßenschildern beworfen, wurde ein Sprecher der Polizeieinheit Guardia Civil zitiert.

    Auch Beamte der Lokalpolizei der Gemeinde Capdepera seien attackiert und verletzt worden. Einer der an der Schlägerei beteiligten Urlauber habe das Bewusstsein verloren und sei ins Krankenhaus gebracht worden. Drei der insgesamt acht bis zehn Touristen seien festgenommen worden, hieß es. Die Schlägerei sei „die Folge von hohem Alkoholkonsum und Streitereien“ gewesen.

    Bereits im Juni waren Deutsche auf der Ferieninsel auffällig geworden. Zwei deutsche Touristen, die im vorigen Monat einen afrikanischen Türsteher am „Ballermann“ verprügelt hatten, und zwei weitere, die eine 18 Jahre alte Deutsche vergewaltigt haben sollen, sitzen auf Mallorca in Untersuchungshaft.

    welt.de

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  2. saejerlaenner

    Eine Erkenntnis, vielleicht ein Geistesblitz.

    „vitzli sagt:
    30. Juli 2019 um 3:42

    wahrscheinlich habe ich nur einen einzigen Leser, der hier unter 100 namen auftaucht. grund genug, das blog zu schließen.“

    „Sie sind alle so dumm, und ich bin ihr Chef“ *schluchz*“ (Uderzo/Goscinny)

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    1. Einen hab ich noch, einen hab ich noch. Fühlt sich keiner bemüßigt, im Heerlager des Julius Rabenstein dem guten francomacorisano ob seiner Ami-Leckerei gar sachlich und höflich anderslautende Ansicht kundzutun?

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      1. B-Mashina

        Lässt sich einrichten, alter Recke. Habe da jetzt länger nicht mehr mitgelesen und wusste nicht, dass es der Schwanz-Josef da so arg treiben soll.

        Lostig, glaube das so neulich auch auf PiPi gelesen zu haben, von ihm oder einem mit dem gleichen Nick, was aber eher unwahrscheinlich sein dürfte:

        „francomacorisano 21. Juli 2019 at 14:49

        Eine Abkehr von den Westmächten, insbesondere den USA, ist Deutschland in seiner Geschichte noch nie gut bekommen…!“

        Oder ist das gar aus PiPi zitiert und nicht aus dem Heerlager?

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      2. Schildbürger

        Ich bitte um eine Verknüpfung oder wenigstens um eine etwas nähere Beschreibung.
        Rabenstein meine ich auf meinen Wegen schonmal vernommen zu haben, aber ich hab spontan keinen Schimmer mehr wo.

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  3. Könnte es zwar wert sein, alten Gram dem Reiher Vergessen zu geben. Aber bei grober Ironie gegen Osimandia bin ich schnell bereit, unsachlich zu werden, auch wenn ich ihrer Ansicht oft nicht bin. Die Gretchenfrage: Wie hast du’s mit dem H …. äh, warten wir noch …

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    1. Schildbürger

      Mein Senf zu H…, ich weiß es nicht, ich war nicht da.

      Was ich allerdings sicher weiß, von Erzählungen meiner Groß- und Urgroßeltern, dass der damals nicht gewählt worden ist weil es den Leuten langweilig war.
      Es gab Gründe dafür, und die waren absolut nicht das was heutzutage über diese Zeit von Schulzeiten an in die Köpfe deutscher Kinder gehämmert wird.
      Der Rest… ich denke da gibt es genug Material darüber und ich brauch mich jetzt nicht auslassen.

      Nicht verhimmeln, nicht verteufeln. Sinngemäß hab ich das schonmal gehört, meine ich.

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      1. B-Mashina

        Es ging Chaver Hildesvin nicht um dich und auch nicht um Hitler als solchen sondern speziell um das große verbotene Dingens und meine demütige Positionierung dazu: „Sag mir wo du stehst…“, tja unsere ostdeutschen Mitbürger eben, da merkt man die Prägong. Aber wie er schon sagt: „Later, dude…“

        Zudem hab ich mich da ja schon fröher bei Vitzi wirklich hinreichend geäußert, wie ich meine…:-/

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  4. B-Mashina

    Oh wie sie doch lügen. Aus der FAZ von gestern, Titel „Der Täter galt als Beispiel für gute Integration“, über den eriträischen Bahnsteigschubser und Kindermörder von Frankfurt (Hervorhebungen durch den Zitierer):

    Trotz der unklaren Hintergründe wurde die Tat – anders als jene von Wächtersbach oder ERST RECHT der Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübke Anfang Juni – von Seiten der AfD ausführlich kommentiert.

    Sicher, AUSGERECHNET bei Lübke alles klar über die Natzieh-Urheberschaft, von „unklaren Hintergründen“ kann nicht im Ansatz die Rede sein, ihr Huren!

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  5. altrghtcrsdr

    Wenn du auf der Suche nach Wahrheit bist, belege ein Studium in einem MINT-Fach

    Ein bewerbungstauglicher Realschulabschluss wäre ja mal eine Perspektive für die Freaks aus der Blockosfäre. Ich kann mich da nur wiederholen: wer in einem Satzgefüge die Evolutionstheorie, Migrationspolitik und Ontologie verwurstet und den Anspruch auf Vollständigkeit, Nachprüfbarkeit und Reproduzierbarkeit erhebt (Wissenschaft), ist reif für die yt-charts.

    Soviel Elend, Hass, Hetze, Mediokratie, Hybris, da hilft nur etwas Altenglisches. Wie nah es doch damals am Althochdeutschen war. Sehr interessant.

    Foweles in the frith,
    The fisshes in the flood,
    And I mon waxe wood
    Much sorwe I walke with
    For beste of boon and blood

    https://dai.ly/x1uh3ad

    Auch diesen, meinen Tschännel hatte ich glatt vergessen. Früher konnte ich mich ohne Mail einloggen. Jetzt, da die Mail nicht mehr existiert, bleiben nur uralte Erinnerungen.

    https://www.dailymotion.com/Inserat/videos

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  6. B-Mashina
    Es ging Chaver Hildesvin nicht um dich und auch nicht um Hitler als solchen sondern speziell um das große verbotene Dingens und meine demütige Positionierung dazu: „Sag mir wo du stehst…“,
    Komplett daneben. Otschn shal, wie der Russe seggt, mycket synd (viel Sünde), wie der Schwede. Es ging gegen erstaunliche die Ami-Leckerei der Kackservativen. Stockholm-Syndrom ante datum.
    Wer als erwachsener Mensch noch an den Heiligen Nikolaus glaubt, den sehe ich, mit geringerer Wahrscheinlichkeit, für einen Bekloppti an – aber eher für die Bosheit in Person.
    Also blieben wir bei gesundem Haß.

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    1. B-Mashina

      „Es ging gegen erstaunliche die Ami-Leckerei der Kackservativen.“

      Ja, sicher. Wo sind hier Amis und ihre Lecker:

      Könnte es zwar wert sein, alten Gram dem Reiher Vergessen zu geben. Aber bei grober Ironie gegen Osimandia bin ich schnell bereit, unsachlich zu werden, auch wenn ich ihrer Ansicht oft nicht bin. Die Gretchenfrage: Wie hast du’s mit dem H …. äh, warten wir noch …

      „Wer als erwachsener Mensch noch an den Heiligen Nikolaus glaubt, den sehe ich, mit geringerer Wahrscheinlichkeit, für einen Bekloppti an – aber eher für die Bosheit in Person.
      Also blieben wir bei gesundem Haß.“

      Was heißt hier „wir“?!! Du Zausel kannst dich in deiner Cowboy-und-Indianer-Welt nach Belieben „grämen“ und dabei „hassen“ wen und was du willst, mich latürnich eingeschlossen; als erwachsener Möhnntsch habe ich meinerseits allerdings besseres zu tun. Zum Klimawandel mit der leidigen Gretelfrage leiste ich mir eine etwas differenzierte Auffassung abseits der gängigen Zivilreligion wie auch der Auffassung des Omma-Haberbock-Fanclubs, mit der ich allerdings heutzutage locker als Klimanazi, wenn nicht Klimawandelleugner durchgehen würde!

      Im übrigen bin ich mit einiger Berechtigung der Ansicht, dass ich dafür, dass ich als einziger bis dato deinem flammenden Apell gegen den infamen francistischen Schwanz-Josef in’s heilige Heerlager gefolgt bin, etwas mehr Wertschätzung verdient habe! Nicht zuletzt gerade deshalb, weil ich dir zudem dort noch mal uneigennützig Tricks und Kniffe zu vermitteln versuchte, wie du so etwas künftig erfolgreicher gestalten könntest! ^^

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    1. B-Mashina

      Da hab ich was Besseres:

      Frankstein sagt:

      1. August 2019 um 16:01

      Nun, ist es nicht Wahnsinn, so ist es doch Methode. Ich sag mal wie es ist= Nemo erstaunt mich mit seinem Forschungsdrang, Lisa mit seiner akribischen Recherche, Gucker mit seiner Entwicklung, Packi mit sorgfältiger Kritik und Ebber mit Zurückhaltung und Respekt. Selbst Hildes war mal Inspirator, wenn auch mal nicklig.Ich habe von allen gelernt, auch weil sich alle an gesittete Regeln und am Thema hielten. Es ging und geht doch immer um die einzige Sache = den Angriff auf Volk und Vaterland und damit auf jeden hier. Dies ist ausdrücklich nicht der Fall bei den hier Auffälligen. Der/ die/das sind Krawallmacher, Blödel-Clowns und Kulissenschieber; einziges Bestreben ist es, die Vorstellung zu sprengen und torpedieren. Der geneigte Besucher wähnt sich im falschen Stück.
      Nihilsten, Anarchisten und Bolschewisten bedienen sich dieser Methode und alle sind vom jüdischen Esel gefallen. Der Ton ist exakt derselbe, wie er mir von anderen Blocks von Semiten und Bolschewisten bekannt ist. Die offen dazu stehen und auch mit Drohungen nicht zurückhalten, da weiß man woran man ist und kann sie negieren. Hier jedoch geben sie sich als Hüter des Reiches, sind aber nur billige Wrackplünderer und Restehändler.
      Es geht ausdrücklich nicht um Frankstein oder TYRION; oder um Evolution oder Reichsscheiben, sondern um Mord, Raub, Vergewaltigung und den totalen Krieg. Davon abzulenken, ist das einzige Ziel der Scheinheiligen. Nur sie werden versagen, wie sie immer versagt haben. Es ist dem Bodensatz der zweidimensionalen Ebene nicht möglich, die überrragende dritte Dimension zu übersteigen und schon garnicht können sie eine vierte erahnen ( Nemo kann das).

      https://vitzlisneuer.wordpress.com/2019/07/17/ach-du-lieber-gott-der-volle-verteidigungsmist-uschi-und-annegret-rocken-die-landesverteidigung/#comment-16087

      Genau, unter Raub, Mord, Vergewaltigung und totalem Krääg ist mit uns „Nihilsten“ nichts zu machen!

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  7. altrghtcrsdr

    Meine Fresse..was für ein Zoo

    Dem „Widerstand“ fehlt es eh an Geist, Intellekt. Und wenn ich schon höre, dass die Kamel…… mit der Roten Fraktion in einen Satz erwähnt werden, kriege ich das kalte Dingens…

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