Zur Täterfrage im Klimawandel – sollen die Eichen weichen?

Muss es einen wirklich noch wundern, dass sich die NAZIS mit dem Laub der KLIMASAU EICHE schmückten? Bildquelle: Wiki

Ein FAZ-Klima-Kommentar, den ich einfach für sich stehen lasse. Allerdings kann sich der Erzähler bei aller Demut die rhetorische Frage nicht verkneifen: Wenn wir hier kein wegweisender ELITE-INFLUENZERBLOG sind, wer dann?!!^^

Q.E.D.: Gegen die Welt, gegen das Leben: Gretelchens Mörder-Logik in letzter Konsequenz

Der böse Baum :

Die Täterlogik des Hitzesommers

Ein Kommentar von Joachim Müller-Jung – Aktualisiert am 26.06.2019

Der Baum ist Opfer der Hitze, wir sowieso. Was aber heißt es für den Klimawandel, wenn wir erfahren, dass die Eiche Wasser verschwendet? Zur Täterfrage in Zeiten des Klimawandels.

Wie lange diese Hitze halten wird, ob es jetzt schon richtig losgeht mit dem Sommer oder ob der richtige Sommer doch erst im Juli kommt, das sind alles so Fragen, die zwar immer noch richtig sind und gestellt werden müssen, die aber irgendwie auch wie verdorrte Pflänzchen in der Trümmerlandschaft stehen. Hinübergerettet aus der Zeit, als die Hitze noch kein Menschenfresser war. Und Landschaftsfresser. Und Kapitalfresser.

Märtyrer des Anthropozäns

Eigentlich gibt es heute ja nur noch Opfer, bloß beim Täter können wir uns auf einen festlegen: den Menschen. Gleich nach uns, die wir die Rolle des Opfers gleichwohl mit sehr viel größerer Inbrunst ausfüllen, kommt der Wald. Der Baum – wie die festsitzenden Gewächse überhaupt und alles wertvoll Dahinvegetierende im Garten – ist für uns, wenn die Trockenheit so erbarmungslos wie zuschlägt wie jetzt schon wieder in der Lieberoser Heide und den übrigen nördlichen Verbreitungsgebieten, der Märtyrer des Anthropozäns.

Ernste Zweifel daran gab es eigentlich nur einmal vor etwas mehr als zehn Jahren. Da hatte die Versicherungswirtschaft eine ziemlich schräge Debatte über deutsche Alleenbäume angestoßen, die „Mörder am Straßenrand“, wie der „Stern“ damals titelte. Auslöser war die Baumunfallstatistik, die Mitte der neunziger Jahre eingeführt worden war und eine Dekade später zwanzigtausend tote Autofahrer auflistete, die ihre Raserei nach einem Frontalaufprall am Baum mit dem Leben zahlten. Leitplanken statt Bäume hieß es dann, was keiner wollte. Was sich auch als viel zu teuer herausstellte. Die unselige Debatte versandete schnell, und der Baum war bald rehabilitiert.

Eichen verschwenden Wasser

Allerdings sollte man heute ja die Rechnung nie ohne die Hitze und das Klima machen. In dem Hauptblatt der amerikanischen Wissenschaftsakademien, den berühmten „Proceedings“, ist soeben eine Untersuchung von Botanikern der University of Utah erschienen, die manchen Baum zwischen Kanada und Australien in den Verdacht bringt, in der Hitze hemmungslos Wasser zu verschwenden. Nicht die, die in ihrer ganzen Physiologie an Trockenheit angepasst sind und schon in ihrem eigenen Interesse den Wasserverbrauch drosseln. Einige Baumarten jedoch öffnen bei Hitze und Trockenheit sämtliche Schleusen im Blattwerk, um sich selbst zu kühlen – womit sie zum Mittäter des Klimawandels werden und die Wasserknappheit nur weiter verschlimmern.

Die Eiche am Mittelmeer ist offenbar so eine verhängnisvolle Fehlbesetzung. Ausgerechnet die stolze Eiche, dieser Mythos, der Baum des Zeus und x-fache Wappenbaum. Dreißig Menschenleben kann jede Eiche überdauern, in Rom war sie Sinnbild des Goldenen Zeitalters. Wer wollte da schnell die Axt anlegen? „Fest wie unsere Eichen halten alle Zeit wir stand, wenn Stürme brausen übers Deutsche Vaterland“, heißt es im Niedersachsenlied. Die Hymne für jeden Klimapolitiker, der uns vor den kommenden Hitzewellen zu bewahren versteht.

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/zur-taeterfrage-im-klimawandel-der-baum-ist-hitze-opfer-16253839.html

17 Gedanken zu “Zur Täterfrage im Klimawandel – sollen die Eichen weichen?

  1. B-Mashina

    Immer diese medialen Simplifizierungen. Höchstwahrscheinlich steht das in diesen Papers der University of Utah etwas differenzierter drin, auch wenn man sich da heutzutage wirklich nicht mehr sicher sein kann. Es gibt schon mal nicht „die Eiche“ sondern verschiedenste Arten und Varietäten, von denen einige sehr wohl speziell an Hitze und Trockenheit angepasst sind, gerade die im mediterranen Raum verbreiteten Flaum- und Korkeichen. Immer diese vereinfachende Hetze! Aber es wird schon noch dazu kommen, dass man den Regenwald als Klimakiller überführt um endlich aus dem Amazonasbecken einen Riesenstausee für die Ökostromgewinnung zu schaffen, lol. Entsprechende gigantomanische Pläne aus fortschrittsoptimistischen Zeiten existieren ja bereits, vielleicht nimmt dies sogar der gebirgsfaltende Technik-Titan FRANKSTEIN in Angriff? Ob er in seinen alten Tagen noch „das Zeug dazu“ hat?^^

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  2. B-Mashina

    Der FAZke siehts ja auch ironisch-augenzwinkernd, aber allein dass so was auf diese Weise kommuniziert wird sagt ne Menge: Transpirierende Pflanzen können nicht etwa lokal für mehr Trockenheit sorgen, nein, es geht immer ums Ganze – ein Volk, eine Welt, ein Klima. Genau wie das mit den angeblich klimaschädlichen Methanrülpsern der Elche. Man wird noch rausfinden, dass die pleistozäne Megafauna Opfer ihres eigenen Gepupses geworden ist – von wegen Impact-Hypothese! War wahrscheinlich schon bei den Dinos nicht anders. Und Buffalo-Bill wird zum Klimaschutz-Pionier erklärt!

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    1. altrghtcrsdr

      Transpirierende Pflanzen können nicht etwa lokal für mehr Trockenheit sorgen, nein, es geht immer ums Ganze – ein Volk, eine Welt, ein Klima. Genau wie das mit den angeblich klimaschädlichen Methanrülpsern der Elche. Man wird noch rausfinden, dass die pleistozäne Megafauna Opfer ihres eigenen Gepupses geworden ist –

      Und wie jeder weiß, die dreckigen Faschoeichen versaufen das gülden Nass auf Nimmerwiedersehen und nur Chemtrailnahtsen behaupten so einen hirnverbrannten Alu-Hut-Lügsprech, diese Faschodinger würden das Wasser in die Atmosphäre abgeben, auf dass es Anderenorts wieder abregnet.

      Wenn ich so einen Dreck lesen muss, dann werde ich richtig wütend und würde den dreckigen Klimaleugnern die wahre Religion, ähhh..die Wahrheit ins Hirn hämmern.

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  3. Hey

    Er ist wieder daaa? Teutonenfister treibt seine Spielchen wieder-diesmal bei bei Saker 2 , wie`s aussieht.g*
    Gratuliere übrigens zu dieser passenden Bezeichnung.
    Popcorn u.s.w.

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    1. B-Mashina

      Danke für die erfreuliche Nachricht, wobei es allerdings schon seltsam gewesen wäre, wenn diese Penetranz sich nach dem Blitzabriss seines Fetischstudios völlig aus der virtuellen Welt verabschiedet hätte.

      Ja, „Teutonenfister“ hat mich förmlich angesprungen angesichts der Aggression und dem Hang zur Schikane bei dem Dingens einerseits und der noch viel bemerkenswerteren devoten Ergebenheit seiner Kommentatorenschar andererseits. Mir ist dergleichen in dieser Art wirklich in der virtuellen Welt noch nie begegnet, und ich bin da auch schon ne Weile unterwegs. „Danke dass Du mir den Kopf gewaschen hast, Killerbee!“, „Danke für die Korrektur meines Beitrags, Killerbee!“ – man konnte mitunter echt meinen, man habe eine Versuchsanordnung vor sich, in der Sadomasochismus, Bolschewismus und asiatischer Despotismus gleichzeitig durchgespeilt werden! Leute bedanken sich allen Ernstes dafür, dass sie wie der letzte Dreck zusammengestaucht, geschuhriegelt, zensiert und geschulmeistert werden, nur weil dem Insekt ihre Meinung nicht passt und das ohne jegliche materielle Abhängigkeit, während sie den viertelsschlauen Anonymus, der das mit ihnen anstellt, wie ihren Guru und Erlöser verehren.

      Der Fister selbst ist eine eigenartige Mischung aus durchaus vorhandenen Spuren von Intelligenz, Schläue und einer eigenartigen Beschränktheit, wie sie in Beiträgen wie diesem zu „Atlantis“ zum Ausdruck kam, der hier auch schon Inspiration und Grundlage für etwas ausgedehntere Diskussionen abgab:

      https://chaosfragment.wordpress.com/2019/01/11/atlantis-ruft-teutonenfister/

      Zwar verweist er hier auf durchaus bedenkenswerte Erklärungsansätze, aber da, wo für andere die Diskussion erst anfängt, ist für Superdrohne schon alles aufgeklärt und EOD: Atlantis lag im Gebiet der heutigen Sahara und nachdem die High-Tech-Superzivilisation (dass es eine solche war wird, wie vieles andere, einfach so vorausgesetzt und in den Raum posaunt) vor 12 000 Jahren durch einen impactgenerierten Megazunami den Atlantern unterm Hintern weggefegt wurde, sind diese mit ihren Flugmaschinen ausgeflogen und nun überall, fast so wie die (((Unsichtbaren))) nach der Verwüstung ihres Tempels, und dabei tatsächlich unsichtbar, meistens zumindest. Nur die Spuren ihrer Supertechnik sind überall zu finden, etwa die tatsächlich interessanten „Erdställe“ – alte unterirdische Tunnelsysteme in Österreich, deren eigenartig abgeschlffen/gefräst/geflext wirkende Wände eigentlich nur duch maschinelle Bearbeitung erklärbar sind, – klar, meint Schlaudrohne, das können nur die „Atlanter “ gewesen sein, Problem solved, und nachdem er noch hinterhergeschickt hat, dass er es nur zu gut verstehen kann, dass die „Atlanter“ auch keinen Bock drauf hätten, dem deutschen Abschaumvolk gegen den Abschaum der deutschen Bonzen-Christen beizustehen, lässt er diese ganzen Unglaublichkeiten auf sich beruhen, da das ja alles offensichtlich sei und es dazu keine weiteren Fragen gäbe, lol, außer vielleicht noch der, ob das alles von ihm wirklich ernst gemeint sein sein soll oder die reine Verarsche seiner devoten Fans darstellt, die sich ja auch von dem verzapfen ließen, dass der „deutsche Chemtrail-Pilot“, der über dem Ruhrpotts sein Gift versprühe während er nach Feierabend in seiner Villa am Starnberger See chille, ihr größter Feind sei – und das, während im Kommentarbereich ständig Bilder von pösen Chemtrails über dem Voralpenland geposted wurden!

      Naja, daran, dass hier erstmal grundlegende Fragen zu Younger Dryas, alten Kulturen und dem Massenaussterben diskutiert wurden und werden, sieht man schon, dass in unserem Eliteblog eher bodenständige und rationale Typen am Start sind, wobei sowas wie Kille und seine Untergebenen muss man echt suchen, wahrscheinlich tatsächlich auch eine Psy-Op oder so ein Petrischalen-Sozialversuch oder einfach nur „Scripted“, so wie fast alles mittlerweile.

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  4. B-Mashina

    LOL

    leo
    4. Juli 2019 um 9:33 Uhr
    Liebe @killerbee, neben all den guten Kommentaren, die Sie schreiben, ist dieser eine weitere Steigerung. Selten habe ich etwas gelesen, was die Grundproblematik so präzise beschreibt, wie Sie das hier tun.
    Im Grunde sprechen Sie eine Eigenschaft der Deutschen an, die man schon bei Kindern in der Sandkiste beobachten kann. Wenn sich eines der Kinder dabei als Störenfried mit zunehmender Aggressivität darstellt und dann keine regulierende Instanz in Erscheinung tritt (Eltern greifen ein, andere Kinder setzen sich zur Wehr, etc.), kommt es in den meisten Fällen dazu, dass sich der Störenfried immer mehr herausnimmt und sich im weiteren Verlauf, andere Kinder dem Aggressor als „Vasallen“ andienen. Dabei kommt es schließlich zu einer Art Bandenbildung, die dann versucht, Vorteile gegenüber den übrigen Kinder zu erlangen. Wer Kinder hat, wird das vielleicht schon mal beobachtet haben.
    Dieses Beispiel zeigt im Kleinen, was wir auf der politischen Bühne (und nicht nur dort) täglich erleben. Wenn die regulierende Instanz ausbleibt, gerät die Situation außer Kontrolle. Diesen Zustand, dass Deutsche sitzen bleiben, wenn es zwingend erforderlich wäre aufstehen, also diesen Mangel haben, ihren Mut einzusetzen, den sie, wie die deutsche Geschichte ja auch zeigt, zweifellos mal hatten (und jetzt nicht mehr haben?), gälte es zu überwinden. Bloß wie?

    https://vineyardsaker.de/2019/07/01/dies-und-das-aktuelles-und-realitaet/#comment-68662

    Kaum ist die Killerqueen aufgeschlagen, sind die ersten sich andienenden Vaselin…, äh, Vasallen zur Stelle, wird schon wieder emsig geleckt und gefistet… 😀

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  5. killerbee
    2. Juli 2019 um 18:39 Uhr
    @Paul-Wilhelm Hermsen
    Richtig, Frau Merkel war nie wichtig. Sie war nicht die Ursache des jetzigen Status quo, sondern sie ist das offensichtliche Symptom.
    So, wie eine äußerlich sichtbare Pestbeule nicht der Verursacher der Erkrankung ist, sondern lediglich die äußerliche Erscheinung eines zugrunde liegenden inneren Prozesses.
    Frau Merkel hat nie etwas gemacht.

    Ach, war nicht der NSU-Prozess beim kleinen gelben Vorsitzenden immer „Merkels Putsch“…^^

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