Don’t believe the hype!

Dass an dieser alten Räppnegerweisheit von „Puplic Enemy“ oft durchaus mehr als nur „etwas“ dran ist, ist eine Binse, die allzu leicht in Vergessenheit gerät. Auch wenn der Erzähler die Lage keineswegs sonderlich hoffnungsfroh sieht, hält er es durchaus für angebracht, bei Gelegenheit darauf zu verweisen, dass die mediale Darstellung und Inszenierung in der Regel kein Abbild, sondern eine Verzerrung der Realität ist. Dies gilt es allerdings im Umgang mit allen Medien, auch „alternativen“, zu berücksichtigen. Anbei ein Text aus dem „Gelben“, der dies recht gut auf den Punkt bringt:

Ein Lehrer schreibt mir zum Geisteszustand unserer Jugend

verfasst von Otto Lidenbrock , Nordseeküste, 08.06.2019, 09:49

Eben erreichte mich eine persönliche Mail eines Mitlesers im Gelben Forum, die mich sehr erfreut und vor allem nachdenklich gemacht hat.

Er schreibt mir zum Thema „Fridays for Future“ und stellt sich als Lehrer an einer süddeutschen Realschule vor.

Ich hatte vor einigen Tagen kurz über die Auswirkungen der omnipräsenten Gehirnwäsche auf die Jugend in Deutschland geschrieben und bin der Meinung gewesen, dass diese mittlerweile vollständig von den Themen Klimawandel und Flüchtlingshilfe „besessen“ seien und politisch wohl unrettbar verloren an die grün-linke Bewegung, die momentan Deutschland zu überrollen scheint.

Dieser Lehrer schreibt mir jetzt aber, dass die Verhältnisse bei unserer Jugend, zumindest an seiner Schule, bei weitem nicht so eindeutig und fanatisch seien, wie die Berichterstattung der Medien uns glauben machen wolle.

Er berichtet darüber, dass auf dem Höhepunkt des medialen Hypes um Greta Thunberg und die Freitagsdemonstrationen, an seiner Schule nur eine von insgesamt sechs 9. Klassen Interesse an diesen Demos zeigte und auch von dieser Klasse am Ende nicht alle Schüler teilnehmen wollten. Als diejenigen, die sich zu einer Teilnahme entschlossen hatten schließlich mit ihren Plakaten am Ort dieser geplanten Demo ankamen, wurden sie riesig enttäuscht, denn in der Zwischenzeit hatten alle anderen Schulen ihre Teilnahme abgesagt und sie fanden einen leeren Marktplatz vor!

Auch im Lehrerkollegium gab es keine einhellige Zustimmung zu „Fridays for Future“. Die Mehrheit in seinem Kollegium sei der Meinung gewesen, die Schulleitung solle den Schülern die Teilnahme nicht erlauben.

Abschließend schreibt der Lehrer, dass er aus persönlichen Gesprächen mit Schülern wisse, dass diese das Thema „Klimawandel“ schon beschäftige, es aber einen Hype um Greta Thunberg, wie ihn uns die Medien suggerieren, nicht geben würde. Auch beim Thema „Flüchtlinge“ seien die Schüler an seiner Schule nicht engagiert, sondern stünden der Migrationsbewegung nach Deutschland sogar eher kritisch bis ablehnend gegenüber.

„Die armen Verwirrten scheinen ja doch nicht so verwirrt zu sein“, schreibt er mir am Ende seiner Mail.

Wenn sich das Geschehen an seiner Schule genau so zugetragen hat, und daran zweifele ich nicht, wirft das natürlich ein völlig anderes Bild auf die Geschehnisse, die derzeit in Deutschland bei der Jugend hinsichtlich Klimawandel und Flüchtlinge stattfinden.

Natürlich weiß ich nicht, ob seine Schule als repräsentativ für alle Schulen und Schüler in Deutschland anzusehen ist, aber eines zeigt dieses Beispiel meines Erachtens ganz deutlich: Die Medien in Deutschland schwindeln ihren Konsumenten mit Bildern und Berichterstattung eine Stimmungslage in der Gesamtbevölkerung vor, die es so gar nicht gibt.

Die Themenbereiche Klimawandel, Flüchtlinge und vermutlich auch EU werden sehr stark manipulativ dargestellt, um den Zweiflern zu suggerieren allein dazustehen, ein alter psychologischer Trick, um unentschlossene Menschen auf seine Seite zu ziehen.

Am Ende möchte ich diesem Lehrer noch einmal herzlich für seine Mail danken!

Solche Berichte interessieren mich sehr, denn sie helfen mir, die durch die Medien offensichtlich stark verfälschte Wirklichkeit besser einschätzen zu können. Vielleicht sehen viele Jugendliche die Situation doch wesentlich klarer, als wir das aufgrund der medialen Berichterstattung einschätzen.

www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=489466

Btw:

Die Themenbereiche Klimawandel, Flüchtlinge und vermutlich auch EU werden sehr stark manipulativ dargestellt, um den Zweiflern zu suggerieren allein dazustehen, ein alter psychologischer Trick, um unentschlossene Menschen auf seine Seite zu ziehen.

Auf genau diesen Sachverhalt hat die werte LUFTPOST im Zusammenhang mit der „Flüchtlingseuphorie“ in ihren diversen „Inkarnationen“ wiederholt hingewiesen, wofür auch ihr zu danken ist. Man sollte dies immer auf dem Schirm behalten! Allerdings gilt das auch für die meist unbedacht aufgegriffenen und weitergetragenen Triggerwörter wie „rechts“, „links“, „Nazi“, „Fascho“, „linksgrün“, „linksgrünversifft“ usw. Man kann die gegenwärtige vorgebliche „Linke“ viel eher damit packen, in dem man die Betonung darauf legt, wie sie dem Großkapital in die Hände spielt und sich vollkommen vor deren Karren spannen lässt, die selbsterklärten Linken also FAKE und/oder nützliche Idioten seien, so wie auch Klimahysteriereligion und (vernünftiger) Umweltschutz nichts miteinander zu tun haben, vielmehr die nun schon seit Dekaden waltende Klimahysterie die Umweltzerstörung und das Artensterben forciert und beschleunigt und vernünftigen Ansätzen zu Umwelt- und Artenschutz massiv entgegengewirkt hat! Mehr „Grün“ = mehr Artenarmut weil mehr Raps- und Maiswüsten, mehr Vogelhäcksler, mehr bedingungslose Massenimmigration, mehr Bevölkerungsverdichtung. Punkt.

4 Gedanken zu “Don’t believe the hype!

  1. Schildbürger

    Das deckt meinen persönlichen Eindruck durchaus.
    Sowohl von bekannten Lehrern als auch von Anderen, grade Jüngere.

    Ich sags mal so, bei dem unfassbaren Getöse was in letzter Zeit ums Klima und seine Gnome gemacht wurde können die Wahlergebnisse durchaus stimmen.
    Was aber lange nicht für Umfragen gelten muss, dass Jüngere angeblich allesamt Greta wählen könnte auch durchaus ein Teil der Spaltungsstrategie im mittlerweile offensichtlich allgegenwärtig gestreuten „Jung gegen Alt“ sein.
    Man schaue diesbezüglich z.B. mal auf diese widerwärtigen „Letztwähler“-Witze die in letzter Zeit so in den Ring geworfen wurden.

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  2. „Was aber lange nicht für Umfragen gelten muss, dass Jüngere angeblich allesamt Greta wählen könnte auch durchaus ein Teil der Spaltungsstrategie im mittlerweile offensichtlich allgegenwärtig gestreuten „Jung gegen Alt“ sein.“

    Ganz sicher ist es das. Wie von mir hier an verschiedener Stelle immer wieder erwähnt, werden hier die Grundlagen für Entrechtung und letztlich Liquidierung ganzer Bevölkerungsgruppen gelegt, was nicht heißt, dass das auch in letzter Konsequenz durchgezogen wird.

    Wenn ich mal den Spaß beiseite lasse, muss ich schon gestehen, dass ich diese Klimapanikhetze in ihrer schrill kreischenden Irrationalität genauso infam und schockierend empfinde, wie das Flüchtlingsmärchen und genau so etwas soll es ja wohl auch auslösen. Insofern ist es schon wichtig, dass man sich klar macht, dass die mediale Inszenierung nicht die Realität sondern deren Verzerrung ist. Dennoch sehe ich das eher düster. Dass die überwiegende Mehrheit der Jugendlichen nicht fanatisch mitrennt,sagt ja nicht viel über ihre Einstellung aus. Vielleicht halten sie das alles ja für gut, meinen aber dass es nichts bringt, weil „die da oben eh machen was sie wollen“ und geben dann halt doch spätere Grün-Wähler ab. Oder sie haben halt kein tieferes Interesse aber auch keinen tieferen Durchblick, was eh ein bisschen viel verlangt wäre. Dass irgendein schlummerndes Volks- oder Rassebewußtsein erwachen soll, grenzt für mich mittlerweile schon an magisches Denken. Aber wer weiß, vielleicht kommen sie ja noch, die jüngerschen Wölfe.

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    1. Schildbürger

      Muss das Gesagte etwas revidieren.
      Was ich da öfters gehört habe, vielen Jüngeren ist die Klimapolitik so wichtig dass alles Andere hintenanstehen muss, und deswegen recht viel Grüne gewählt werden.
      Kann auch sein dass die Zahlen der Umfrage stimmen, aber das würde dann mehr oder weniger aussagen dass die Panikmache inklusive der ganzen Wasser predigenden und Wein saufenden Youtube-Gestalten voll wirkt.
      Verkauft wird dass allerdings als „die Grünen kommen bei Jüngeren gut an“.
      Wer die Grünen etwas eingehender verfolgt weiß natürlich dass es denen um alles Andere als Umweltschutz geht und was für skurrile Gestalten da rumrennen.
      Und manch ein Unbedachter quittiert das mit „die Jüngeren sind alle so doof und wollen Kommunismus“. Salamitaktik wirkt…

      Ich weiß jetzt nicht mehr wie und ich darauf aufmerksam gemacht wurde, aber es ist doch recht augenfällig wie da PR-technisch in letzter Zeit gearbeitet wird.
      Dass die in den Medien hochgejubelt werden wie sonstwas und jede Entgleisung unter den Teppich gekehrt wird, das ist schon länger bekannt.
      Aber was recht neu ist ist die geübte Zurückhaltung in letzter Zeit.
      Denen ihre ganzen Schreckschrauben sind wirklich auffälligst ruhig letzte Zeit, und seit der Twittergeschichte scheint der Habeck z.B. sich fünfmal zun überlegen was er so absondert.
      Stattdessen werden der als der Typus jung gebliebener, „cooler“ Onkel stilisiert, und die gute Frau Baerbock als die nette, engagierte Mutti von nebenan.
      Die rettende Doppelspitze die das Klima retten wird und dazu noch voll nett und authentisch ist.

      Kleines Detail am Rande, Baerbocks vollständige Initialien sind ACAB, und sie beschreibt ihre Kindheit als Hippiehaushalt. Mag auch Zufall sein, aber möglicherweise wirft das doch ein gewisses Licht auf ihre Erziehung und wie sie so hinter der freundlich lächelnden Maske so tickt.

      Die Grünen wurde auf die edlen, klimaschützenden Weltenretter „geframet“, und da diese Klimapanikmache allgegenwärtig ist ist es nicht unwahrscheinlich dass das wirkt.
      Und der ganze Rest wird völlig in den Hintergrund gerückt.
      Vorhin im Radio, von Januar bis April wurde Europa schon wieder mit knapp 200.000 Goldstücken beglückt, auch aus Venezuela und Kolumbien. Ich wette darauf dass das bald schon wieder sehr stiefmütterlich behandelt wird und dafür jedes Unwetter als unbestreitbarer Beweis dass wir alle sterben wenn wir nicht augenblicklich aufhören zu atmen durchs Dorf getrieben wird.

      „Dass irgendein schlummerndes Volks- oder Rassebewußtsein erwachen soll, grenzt für mich mittlerweile schon an magisches Denken.“
      Schon klar, der geistige Mehrfrontenangriff auf die Jüngeren hat überdeutliche Spuren hinterlassen.
      Das war schon zu meiner Schulzeit so, aber lange nicht in der Intensität wie heute.
      Bogen zum anderen Thema, es gibt tatsächlich welche wo wohl Hopfen und Malz verloren sind.
      Aber, wenigstens mal mein Eindruck, es gibt auch viele die innerlich schwanken.
      Ich denke mal dass unterbewusst noch das Ein- oder Andere da ist.
      Da braucht man sich nur mal die leuchenden Kinderaugen wenn sie eine Burg besichtigen oder mit Opi auf dem Traktor sitzen anzuschauen.
      Und spätestens wenn da zu offensiv auf die nach wie vor von den meisten Jüngeren geliebten Eltern und Großeltern geht werden da sicher viele verwundert die Augen reiben und hoffentlich mit Grausen abwenden.
      Genau da kann dann vielleicht so was wie „Eine wundervolle Rasse“ die Augen öffnen.
      Nochmal, was ich dazu denke, so was taugt selbstverständlich nicht als Basis für eine realistische Rekonstrukiton der Vergangenheit. Aber es taugt allemal dafür der ethnomasochistischen Gehirnwäsche ein paar nicht von der Hand zu weisende Tatsachen entgegenzustellen.
      Wenn man sich mal anschaut was für eine romantisierte Sicht von fremden Ländern auch schon länger gepflanzt wird, z.B. die Jamaikaner mit ihren bunten Mützen, afrikanische Kulturfeste, das China der tanzenden, HEROischen Schwertkämpfer und was auch immer und wie es dort in der Wirklichkeit aussieht, ein einfacher, nüchterner Blick nach dort und was im Vergleich dieser angeblich so „altbackene“ europäische Kulturkreis so hervorgebracht hat könnte auch ein Schwall kaltes Wasser ins Gesicht für so Manchen sein.

      Wie gesagt, auch im weißen Kulturkreis gab es nicht nur rosige Zeiten.
      Aber wie schonmal gesagt, man kann den Weißen nachsagen dass sie in der Vergangenheit sehr wohl in der Lage waren aus Fehlern zu lernen und ihre Lehren daraus zu ziehen.
      Das mag vielleicht wieder passieren, aber ich hab halt keine Glaskugel.

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